Werbung










ARCHIV

oder Suche:


30.04.2019 • 21:41 Uhr

Alles was Recht ist: Wohnungsvergrößerung ist keine Modernisierung

Schaffen Vermieter neuen Wohnraum, handelt es sich um Modernisierungsmaßnahmen, die Mieter nach dem Gesetz dulden müssen. Allerdings zählt die Vergrößerung einer bestehenden Wohnung mit Änderung des Grundrisses nicht dazu. Die Mieter der entsprechenden Wohnung haben daher auch keine Duldungspflicht. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Landgericht Berlin entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Eine Berliner Vermieterin wollte eine vermietete Dreizimmerwohnung mit einem Anbau vergrößern und in eine Vierzimmerwohnung umwandeln. Die Vermieterin ging davon aus, dass es sich um eine Modernisierungsmaßnahme im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches handelte. Solche müssen die Mieter dulden. Die Mieter bezweifelten jedoch, dass die Arbeiten in der Wohnung unter diese Regelung fielen. Sie waren der Ansicht, dass ihre Zustimmung erforderlich sei – die sie verweigerten. Die Vermieterin zog daraufhin vor Gericht und verklagte sie auf Duldung der Baumaßnahmen.

Das Urteil

Das Landgericht Berlin sah hier keine Duldungspflicht der Mieter. Zwar sei die Schaffung neuen Wohnraums im Bürgerlichen Gesetzbuch als Modernisierungsmaßnahme genannt. „Durch die reine Vergrößerung einer Wohnung mit Änderung des Grundrisses entsteht nach Ansicht des Gerichts jedoch kein neuer Wohnraum. Denn die Anzahl von Mietwohnungen nimmt nicht zu. Nur die betroffene Wohnung selbst ist anschließend für einen anderen Mieterkreis attraktiver“, erklärt Michaela Rassat. Zwar könnten auch Maßnahmen zur Erhöhung des Wohnwerts duldungspflichtige Modernisierungen sein. Das sei hier dem Gericht zufolge jedoch nicht der Fall gewesen. Die Vermieterin habe die Wohnung grundlegend umgestalten wollen. Dadurch steige nicht der Wohnwert, sondern es entstehe eine ganz andere Art von Wohnung. Das Landgericht wies daher die Klage der Vermieterin ab.

Was bedeutet das für Mieter?

Kündigt der Vermieter Baumaßnahmen an der Mietwohnung an, sollten Mieter gründlich prüfen, ob es sich wirklich um eine duldungspflichtige Modernisierung im Sinne von § 555b des Bürgerlichen Gesetzbuches handelt. „Ist das nicht der Fall, können sie gegen die Arbeiten ihr Veto einlegen. Außerdem sollten Mieter wissen, dass einige Modernisierungsmaßnahmen dazu führen, dass der Vermieter die Miete erhöhen darf“, so Rassat.
Landgericht Berlin, Beschluss vom 20. Dezember 2018, Az. 64 S 37/18
red/Quelle/Foto: D.A.S./ERGO












30.04.2019 • 21:28 Uhr

Enkeltrick-Betrüger Anrufe in Uslar

Wie bereits mehrfach hier berichtet versuchen immer häufiger Betrüger ältere Menschen am Telefon dazu zu bewegen unter verschiedenen Vorwänden Geld und Wertgegenstände an einen Unbekannten zu übergeben. Dafür geben sich die Betrüger als Polizeibeamte oder als Enkel aus. So ist es am Montag, 29 April 2019, im Bereich des Polizeikommissariats Uslar erneut zu mehreren betrügerischen Telefonanrufen gekommen, bei denen sogenannte Enkeltrickbetrüger ältere Bürger anriefen und sich als Enkel bzw. Verwandte ausgaben. Auf Grund der Wachsamkeit der Betroffenen ist es bei Versuchen geblieben. Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben. Geben sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen Preis. Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000.stüw










30.04.2019 • 21:24 Uhr

Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis zum Besuch im Landtag - Gastgeber war Christian Grascha

Regelmäßig lädt der Einbecker FDP-Abgeordneten Christian Grascha politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis zum Besuch des Niedersächsischen Landtags ein. Die Besuche sollen das Demokratieverständnis fördern und einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der gewählten Abgeordneten geben. Christian Grascha betont: „Ich mache meine Arbeit in Hannover gern transparent und zeige den Wählerinnen und Wählern, aber auch Schulklassen mit zukünftigen Wählern wie politische Arbeit funktioniert – bei Sitzungen des Parlaments, in der FDP-Fraktion und in den Ausschüsse, in denen die eigentlichen politischen Entscheidungsprozesse ablaufen."

Jeder Besuch wird vom Wahlkreisbüro und der Landtagsverwaltung organisiert. Der letzte Besuch fand im Februar 2019 statt. Nachdem die Fahrt am späten Vormittag in Einbeck gestartet ist, gab es für die Bürgerinnen und Bürger erst einmal die Möglichkeit die Altstadt von Hannover zu erkunden, bevor Sie das Geschehen im Landtag live erleben durften. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung zur Geschichte des Niedersächsischen Landtags präsentierte ein Betreuer des Besucherdienstes den neuen Landtagsfilm. Anschließend konnte die Plenarsitzung live von der Besuchertribüne aus verfolgt werden. Auf der Tagesordnung stand ein Antrag der AFD-Fraktion zur Frage wie man die Bürger vor der Ausbreitung von Krätze schützen kann, sowie ein Antrag zum Bahnverkehr der Fraktion der SPD und der CDU. Redner aller Fraktionen diskutierten kontrovers zu diesen Themen.

Den Abschluss des Landtagsbesuchs bildete eine lebhafte Diskussion der Besucher mit dem Landtagsabgeordneten Christian Grascha, FDP aus Einbeck. Abgeordnete der anderen Fraktionen konnten nicht teilnehmen, da sie anderweitig Termin hatten – ließen sich aber entschuldigen. Themen in der Diskussion waren unter anderem der geplante Breitbandausbau im Landkreis Northeim und die Situation am Freizeitsee in Northeim. Auch der Bau des Südlinkes der neben dem Ausbau der Strecke Wahle-Mecklar und der Ausweisung von Flächen für Windenergie eine extreme Belastung für die Landwirtschaft darstellt, wurde diskutiert. Der Abgeordnete wurde aufgefordert, nachzuhaken, warum kein Ausbau entlang der Autobahn auf Landesflächen möglich sei. Leider habe die Landesregierung hier wenig Einfluss, da dafür die Bundesnetzagentur bzw. die Bundesregierung zuständig sei, erklärte Grascha, versprach aber, sich um das Anliegen zu kümmern. Neben all diesen inhaltlichen Fragen, wurde auch viel zum technischen Ablauf einer Plenarsitzung gefragt, wie zum Schreiben der Protokolle, zu Terminen die parallel zur Plenarsitzung stattfinden und zu dem fairen Umgang der Abgeordneten untereinander.
Informationen zu den nächsten Landtagsfahrten gibt es im Wahlkreisbüro von Christian Grascha in der Tiedexer Straße unter Telefon 05561-7939966 oder unter mail@christian-grascha.de
red/Foto: FDP











30.04.2019 • 21:19 Uhr

Laster-Unfall auf der A 7 in Baustelle zieht Rückstau nach sich

Heute, Dienstag, gegen 08:40 Uhr, ereignete sich auf der A 7, in Fahrtrichtung Hannover, ein Verkehrsunfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Verletzt wurde dabei niemand.

Die genaue Unfallstelle befand sich zwischen dem Dreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Derneburg im dortigen Baustelleneinlauf. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge hatte sich aufgrund hohen Verkehrsaufkommens ein Stau gebildet. Ein 60-jähriger Lkw-Fahrer aus Tschechien, der mit seinem Sattelzug auf das Stauende zufuhr, kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und fuhr hinten auf den Sattelzug eines 24-jährigen Mannes (ebenfalls aus Tschechien) auf. Dabei wurde dieser Lkw auf einen davorstehenden Kleintransporter eines 57-jährigen Fahrers (ebenfalls Tscheche) geschoben.

An der Zugmaschine des auffahrenden Fahrzeuges entstand ein Totalschaden. Somit war der Lkw, im Gegensatz zu den anderen beiden beteiligten Fahrzeugen, nicht mehr fahrfähig und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Der entstandene Gesamtschaden liegt nach ersten Schätzungen bei etwa 100.000 Euro.

Es bildete sich ein Rückstau von ca. 7 bis 8 km Länge. Die Fahrbahn war voll gesperrt. Der Verkehr wurde am Dreieck Salzgitter von der A 7 abgeleitet. Fahrzeuge, die unmittelbar hinter der Unfallstelle standen, wurden einspurig an dieser vorbeigeführt.

Neben Polizei und Abschleppdienst war auch die Autobahnmeisterei Hildesheim im Einsatz. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten dauerten bis ca. 12 Uhr an.jpm /Foto: Polizei










30.04.2019 • 21:14 Uhr

Pkw brennt auf der A 7 aus

Am heutigen Dienstagvormittag geriet ein BMW der Dreierserie auf der A 7 in Brand und wurde durch das Feuer zerstört. Es war gegen 10:10 Uhr, als ein 49-jähriger Mann aus Hannover mit seinem Pkw BMW in Richtung Norden unterwegs war. Während der Fahrt fing das Fahrzeug zunächst an vorne zu qualmen. Der Fahrer lenkte seinen Pkw daraufhin auf den Seitenstreifen zwischen dem Parkplatz An der Alpe und dem Autobahndreieck Hannover Süd.
Kurz darauf fing das Fahrzeug an zu brennen. Das Feuer breitete sich aus, wodurch an dem Pkw letztendlich ein Totalschaden entstand.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Hotteln und Algermissen, die mit 12 Kameraden vor Ort waren, löschten den Brand. Durch das Feuer wurde auch die rechte Außenschutzplanke beschädigt. Das zerstörte Fahrzeug wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen.
Neben Polizei, Feuerwehr, Abschleppfirma und Autobahnmeisterei war auch die untere Wasserbehörde am Einsatzort, um zu prüfen, ob Flüssigkeiten ins nahegelegene Erdreich eingedrungen sind. Der entstandene Gesamtschaden wurde auf ca. 30.000 Euro geschätzt.
Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von ca. 4 km Länge.
Die Aufräum- und Bergungsarbeiten dauerten bis ca. 14 Uhr an.jpm/Foto: Polizei











30.04.2019 • 21:08 Uhr

Nachrichtenüberblick am Abend: Erst Verpuffung, dann Feuer? - 30 Jahre alter Mann bei Wohnungsbrand in Göttingen-Grone schwer verletzt, Ursache noch unklar

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrparteienwohnhaus im Göttinger Stadtteil Grone ist am Dienstagmorgen (30.04.19) der 30 Jahre alte Mieter schwer verletzt worden. Die anderen Hausbewohner begaben sich selbständig ins rettende Freie oder wurden durch die ersten vor Ort eintreffenden Einsatzkräfte aus dem Haus zu einer zentralen Sammelstelle geführt.

Beim Verlassen des Gebäudes stürzte eine 52-jährige Bewohnerin und verletzte sich leicht. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 30-Jährige erlitt bei dem Feuer u. a. Verbrennungen. Er kam mit dem Rettungswagen in die Göttinger Universitätsklinik.

Der Auslöser des Brandes ist zurzeit noch unklar. Das 1. Fachkommissariat hat die Ermittlungen zur Ursache übernommen. Die Wohnung wurde für die erforderlichen Untersuchungen beschlagnahmt.

Ersten Ermittlungen zufolge, ist dem Ausbruch des Feuers vermutlich eine Verpuffung vorausgegangen. Die im ersten Obergeschoß gelegene Wohnung des 30-Jährigen brannte in der Folge komplett aus. Die beiden darüber bzw. darunterliegenden Wohnungen wurden durch die Flammen bzw. Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen, sind aber wohl vermutlich weiter bewohnbar. Erste Schätzungen gehen von einem entstandenen Gesamtschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro aus.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Harzstraße zwischen den Einmündungen Deisterstraße und Siekweg gesperrt werden.

Vor Ort waren die Göttinger Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehren Grone, Elliehausen, Groß Ellershausen sowie Stadtmitte im Einsatz.jk











30.04.2019 • 20:07 Uhr

Nachrichtenüberblick zum Abend: Vize-Kanzler a.D. Sigmar Gabriel Speaker beim 1. "Bürgermahl" der Bürgerstiftung

Stiftung geht an die Basis der Bevölkerung - Kontaktaufnahme mit allen Ortsvorstehern - "Auch kleinste Spenden helfen!"

Die Bürgerstiftung Bad Gandersheim bleibt in der Offensive. Diese neue Initiative für eine bessere Entwicklung und Zukunfstausrichtung der Roswithastadt verstärkt ihr Engagement, um sich innerhalb der Bürgerschaft in Stadt und Dörfern bekannter zu machen. Nach bestätigten Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group geht die Bürgerstiftung mit zwei besonderen Aktivitäten vor: Zum einen ist für den 2.Oktober 2019 das erste "Bürgermahl" terminiert. Es wird im "Rosecafé" des ehemaligen Klosters Brunshausen stattfinden. Dafür konnte nach Bestätigung von Simone Paul vom Vorstand der Bürgerstiftung mit Ex-Bundesaußenminister und Vize-Kanzler a.D. Sigmar Gabriel (Foto) ein prominenter Gastredner gewonnen werden. Unterstützt wird dieser Event durch die Einbecker Brauhaus AG.

Wichtig ist nun, dass interessierte Bürger und Bürgerinnen, die an dem "Bürgermahl gern teilnehmen möchte, bitte die Stiftung - Telefon 05382-98 20 0 und www.buergerstiftung-gan.de - kontaktieren, um eine persönliche Einladung zu erhalten.

Die weitere fest eingeplante Aktivität von Verantwortlichen der Stiftung ist die Ansprache der Bürgerinnen und Bürger in allen Ortsteilen Bad Gandersheims. Bereits in der nächsten Woche soll eine Kontaktaufnahme mit Ortsvorstehern erfolgen. "Wir möchten die Stiftung bei den Menschen in den Dörfern bekannt machen. Und Simone Paul erklärt zur Zielrichtung der neuen Kampagne: "Unser Credo ist 'Miteinander-Füreinander', was auch zum Ausdruck bringen soll, dass wir hier nicht in (finanzielle Konkurrenz zu bestehenden Vereinen treten, sondern vielmehr zussammenarbeiten wollen." Simone Paul und ihrer Mitstreiter und Mitstreiterinnen sind davon überzeugt, "dass nur auf diese Weise eine nachhaltige Weiterentwicklung der Region möglich sein wird".

Kontakte und weitere Informationen bieten sich auf der Homepage der Stiftung an; dort sind Stifter- und Förderungserklärungen einsehbar und abrufbar. Simone Paul bekräftigt abschließend die zielgerichteten Absichten: "Uns ist wichtig, den Bürgern und Bürgerinnen die Stiftung und deren Absichten wie die Förderung der Region über die Landesgartenschau hinaus) nahe zu bringen . Auch kleinste Spenden (ab 5 Euro) helfen und sind gern gesehen!"
red/fis/Foto: Thomas Fischer

Kontakt:www.buergerstiftung-gan.de











30.04.2019 • 15:24 Uhr

Zum Abschuss freigegebener Wolf lässt sich nicht töten

Ausnahmegenehmigung zur Tötung des Wolfsrüden "GW717m" wird nochmals erneuert

Die Jäger haben bislang Niedersachsens "bösesten Wolf" nicht vor ihre Flinten bekommen. Deswegen muss das Umweltministerium in Hannover seine erteilte Abschussgenehmigung erneut verlängern. Dazu teilt das Ministerium soeben offiziell mit:

"Die bis Ende April befristete artenschutzrechtliche Genehmigung zur Entnahme des Wolfsrüden GW717m wird bis zum 31.Mai 2019 verlängert und das Verfahren zur Entnahme weiter unter Hochdruck vorangetrieben. Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken besteht unverändert fort."
red/fis/Symbolbild/Foto: Thomas Fischer











30.04.2019 • 13:21 Uhr

Polizei checkt Motorradfahrer - weitere Kontrollen geplant

Das Weserbergland ist sowohl für die ortskundigen Motorradfahrer, als auch für ortsfremde und sogar für Biker aus dem europäischen Ausland ein begehrtes Ziel. Mit den kurvenreichen Strecken, der schönen Landschaft und den zahlreichen bikerfreundlichen Unterkünften lockt es alljährlich eine Vielzahl von Motorradfahrern in die Region.

Leider hat das Polizeikommissariat Holzminden mit Beginn der Saison 2019 schon einige Motorradunfälle zu verzeichnen. Um diese zu verhindern, werden - wie in den vergangenen Jahren auch - wieder vermehrt Kontrollen stattfinden.

Der Auftakt war am Sonntag, 28.04.2019, im Bereich der Fährstraße in Polle. Durch Beamte der auf Motorräder spezialisierten Kontrollgruppe der Polizeidirektion Göttingen wurde, unter der Leitung der Polizeioberkommissarin Yasaroglu, eine entsprechende Kontrolle durchgeführt. Ihr Augenmerk richteten die Spezialisten dabei auf technische Mängel wie abgefahrene Reifen, defekte Bremsen und Manipulationen an Auspuff und Kennzeichen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Trotz des wechselhaften Wetters waren doch einige Motorradfahrer unterwegs. Insgesamt wurden 20 Biker kontrolliert; bei vier Motorrädern wurden geringe Mängel festgestellt und die Verantwortlichen mündlich verwarnt. Gravierende Verstöße waren an diesem teilweise verregneten Tag erfreulicherweise nicht zu ahnden.

Die "Schrauber" und "Tuner" ließen sich vermutlich durch das durchwachsene Aprilwetter abschrecken.

Innerhalb der Motorradsaison werden im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Holzminden weitere Kontrollen stattfinden. rd/ Foto: Thomas Fischer











30.04.2019 • 13:13 Uhr

Nachrichtenüberblick zum Mittag: Ladendiebin festgenommen und ins Gefängnis gebracht

Am frühen Montagabend sind in einem Supermarkt an der Brenkhäuser Straße/ Albaxer Straße in Höxter (Kreis Höxter) zwei Frauen (20 und 26 Jahre alt) und ein 27-jähriger Mann durch Angestellte des Geschäftes angesprochen worden, da der Verdacht bestand, dass sie einen Ladendiebstahl begangen hatten. Im weiteren Verlauf stellte sich dann heraus, dass das Trio zahlreiche Ware in Rucksäcke verstaut und diese nicht an der Kasse bezahlt hatte. Insgesamt wurde Ware im Wert von über 270 Euro aufgefunden. Durch die hinzugezogene Polizei wurde anschließend festgestellt, dass gegen die 20-jährige Tatverdächtige, wohnhaft in Lippstadt, bereits ein Haftbefehl auf Grund ähnlicher Delikte bestand. Sie wurde vor Ort festgenommen und einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die beiden anderen Tatverdächtigen, beide wohnhaft im Landkreis Holzminden, wurden nach der Anzeigenaufnahme wieder entlassen. /he.










30.04.2019 • 13:07 Uhr

Leberkäse aus der Wellpappe-Backform: Thimm entwickelt nachhaltige Innovation für Handwerk und Lebensmittelindustrie

Thimm hat Wellpappe-Backschalen für Fleischbrät entwickelt, die zur Herstellung von Leberkäse eingesetzt werden. Dabei werden die Schalen auf 160 Grad Celsius erhitzt. Die innovative Wellpappe besteht zu 100 Prozent aus Frischfaserpapieren, ist zertifiziert und vollständig recycelbar. Thimm produzierte die nachhaltigen Leberkäseformen exklusiv für die Nette Papier GmbH.

„Wenn Leberkäse gebacken wird, erfolgt das durch Industriebetriebe und Fleischereien häufig in Aluschalen. Aluminium steht jedoch vielfach in der Kritik, gesundheitsschädlich zu sein“, erklärt Michael Weber (Foto), Leiter Corporate Marketing Thimm Gruppe mit Unternehmenszentrale in Northeim. „Unsere innovativen Leberkäse-Backformen aus Wellpappe stellen eine verantwortungsvolle und nachhaltige Alternative dar.“

Die Backformen produziert Thimm aus der lebensmittelzertifizierten Wellpappensorte foodWave® | heatproof. Zur Herstellung werden ausschließlich Papiere aus Frischfasern eingesetzt. Die Wellpappe ist mit einer wasserbasierten Beschichtung versehen und weist einen hohen sogenannten Kit-Wert (Maßeinheit zur Bewertung der Fettdichte) von 12 auf. Die Backform ist fugenlos in E-Welle konstruiert und wird in der Produktion mit zwei Leimpunkten verklebt. Sie lässt sich dadurch problemlos aufrichten und bei Bedarf ineinander stapeln. Thimm produziert die Leberkäseschalen unter strengen hygienischen Bedingungen nach BRC-IoP-Standard. Zudem werden zertifizierte Druckfarben für indirekten Lebensmittelkontakt im Flexo-Direktdruck eingesetzt.

Michael Weber informiert dazu: „Unsere Spezialwellpappe ist die beste Lösung für alle Lebensmittel, die im Herstellungsprozess gebacken werden. Alle verarbeiteten Materialien sind für Backanwendungen bis zu 220 Grad Celsius geeignet. Das bestätigte ein unabhängiges Prüflabor. Die hitzebeständigen Backformen sind somit ideal für fett- und wasserhaltiges Fleischbrät geeignet. Das Einfetten der Backformen entfällt, auch wenn es bei unserer Wellpappe sogar möglich wäre.“

Die Wellpappe-Backformen sind aktuell bei Nette Papier GmbH für 500, 1.000 und 2.000 Gramm Leberkäse erhältlich. Die Nette Papier GmbH ist als Spezialist für Verpackungslösungen seit über 60 Jahren am Markt aktiv. Über 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an den Standorten in Göttingen, Braunschweig und Erfurt sowie in einem Zentrallager in Nempitz.

Als Messeneuheit präsentiert Nette Papier die innovativen Wellpappe-Backformen für Leberkäse auf der IFFA in Frankfurt am Main. Die internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft findet vom 4. bis 9. Mai 2019 statt und ist die bedeutendste Innovations-plattform der Branche.
red/fis/FotoS: Thimm

Über Thimm
Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus verschiedenen Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Eine breite Palette verpackungsrelevanter Dienstleistungen entlang der Lieferkette ergänzt das Angebotsspektrum. Zum Kundenkreis gehören namhafte Markenartikelkonzerne quer durch alle Branchen. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter an 19 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 601 Millionen Euro.















30.04.2019 • 12:53 Uhr

Nachrichtenüberblick zum Mittag: Anno Domini 1189 belebt das Mittelalterhaus

Gruppe aus dem Rheinland zeigt das Leben im Hochmittelalter beinahe authentisch inNienover

In der Zeit von 1. bis zum 5. Mai ist die Gruppe Anno Domini 1189 am Mittelalterhaus Nienover. In der Zeit können interessierte Besucher erfahren, wie die Lebenswelten des niederen Adels und des dazugehörenden Gesindes im Rheinland ausgesehen haben. Neben Handwerk, wie Backen, Brettchen-Weben oder Textilverarbeitung, wird Alltags- und Sachkultur veranschaulicht.
Mitglieder der Gruppe die „Mallbüddels“ verstärken ab Freitag, 3. Mai, die Gruppe. Bei den „Mallbüddels“ ist ein Drechsler, der den kleinen Laden bestücken und Holzverarbeitung zeigen wird. Zudem versucht ein Waffenknecht, die Kettenrüstung seines Herrn instand zu setzen.
Der Darstellungszeitraum liegt zwischen dem Ende des 12. und dem beginnenden 13. Jahrhundert, also passend zur Blütezeit der Stadt Nienover (11. bis 13. Jhd.). Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte der Gruppen kann ein facettenreiches Bild gezeigt werden.
Das Haus ist während der Anwesenheit der Gruppen täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Gruppe sind willkommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Mittelalterhaus sowie eine Anfahrtsbeschreibung gibt es auch online unter www.mittelalterhaus-nienover.de
lpd/
Zum Bild: Mitglieder der Gruppe Anno Domini in historischer Kleidung als Magd und Herr. Foto: lpd











30.04.2019 • 10:11 Uhr

Nachrichtenüberblick am Morgen: Unfallflüchtigen um 10.20 Uhr mit 2,90 Promille erwischt

Tatort: Stadt Einbeck, Gebrüder-Grimm-Weg, Tatzeit: Montag, 29. April 2019, 10.20 Uhr. Der Polizei Einbeck gelang es nach einer Verkehrsunfallflucht im Rahmen einer Fahndung den flüchtigen Fahrzeugführer zu ermitteln. Der 61-jährige Fahrzeugführer aus Einbeck war mit seinem Pkw Renault im Brüder-Grimm-Weg beim Rangieren gegen die Stoßstange eines geparkten Autos gekommen. Danach entfernte sich der Fahrzeugführer von der Unfallstelle ohne weiteres zu veranlassen. Nach Ermittlung und Überprüfung des Unfallflüchtigen wurde bei ihm eine starke Alkoholbeeinflussung festgestellt, ein durchgeführter Alkoholtest zeigte dann auch einen Alkoholwert von 2,90 Promille. Es folgten danach die Entnahme einer Blutprobe und die Beschlagnahme des Führerscheins. Über eine Schadenshöhe am touchierten Pkw liegen noch keine Angaben vor. vo










30.04.2019 • 10:02 Uhr

Der 2. Mai ist "gerettet": Avengers: Endgame in 3D ...... zum Bundesstart im Gandeon

Schon heute, in dunkelblau auf Papier, hat Kinochefin Dr. Trude Poser das aktuelle Programm für ihr GANDEON-Kino in der Marienstraße in Bad Gandersheim präsentiert. Hier kommt es digital daher. Alle Fakten auf der übersichtlichen Grafik. Kurze Inhalte in den dokumentieren Texteinheiten. Das Gandeon-Team freut sich auf anregenden Kinobesuch und wir stellen fest: der 2. Mai ist gerettet - ab ins Gandeon!

Avengers: Endgame in 3D ...... zum Bundesstart im Gandeon

Kein anderer Film stieß schon im Vorverkauf auf so viel Interesse wie die Fort- setzung des mit einem Cliffhanger endenden "Avengers: Infinity War. Die Re- gie-Brüder Anthony u. Joe Russo bringen Stars aus ihrem Vorgänger, der erst- mals auch "die "Guardians of the Galaxy" integrierte, zu einem "Endgame" zu- sammen, zu dem sie auch die gerade solo bewährte "Captain Marvel" geladen haben. - Was 2008 mit "Iron Man" begann, wird 2019 mit einem bombasti- schen Knall enden. Nach zahlreichen unvergleichlichen Superhelden-Abenteu- ern und dem dramatischsten Finale der jüngsten Filmgeschichte in "Avengers: Infinity War", laufen alle Fäden des Marvel Cinematic Universe zum ultimati- ven, alles verändernden Showdown zusammen: Thanos hat tatsächlich Wort gehalten, seinen Plan in die Tat umgesetzt und die Hälfte allen Lebens im Uni- versum ausgelöscht. Die Avengers? Machtlos! Iron Man und Nebula sitzen auf Titan fest, auf der Erde ist absolutes Chaos. Doch dann finden Captain Ameri- ca und die anderen überlebenden Helden auf der Erde heraus, dass Nick Fury vor den verheerenden Ereignissen ein Notsignal absetzen konnte und Captain Marvel kommt. Und auch Ant-Man taucht aus dem Nichts auf, um Thanos ein für alle Mal in die Knie zu zwingen... Der Actionkracher .

Tajik Rally: Munich-Dushanbe

Im September 2018 brachen vier Abenteurer aus dem Harz zum „Trip ihres Lebens“ auf: Ziel war das entfernte, hochalpine und unbekannte Land Ta- dschikistan. Sie quälten ihre „Familienkutschen“ durch Flüsse, über 4.700 m hohe Bergpässen und durch die Wüsten Usbekistans, um die Fahrzeuge in Duschanbe einer Hilfsorganisation zu übergeben. Mit viel Mut und Glück und mit Unterstützung von Sponsoren schafften sie es nach 27 Tagen und 10.000 km tatsächlich ins Ziel. Was sie dabei erlebt haben, zeigen sie in ihrem selbst- gedrehten Film „Tajik Rally“. Der Film des „Harzer Tajikistan Rallye Teams“ um André Paul aus dem benachbarten Rhüden ist voll von Action, Abenteuer, Freiheit, Spaß, Einsamkeit, Verzweiflung. Er zeigt aber auch die Schönheit einer unbekannten Natur.

Monsieur Claude 2

Fortsetzung der Hitkomödie um eine multikulturelle Familie. - Ein paar Jahre sind seit den Hochzeiten der Töchter von Claude u. Marie Verneuil vergangen. Das großbürgerliche Paar ist sogar um die halbe Welt gereist, um die Her- kunftsländer der Schwiegersöhne zu besuchen. Doch die wollen mitsamt ihren Familien Frankreich den Rücken kehren und nach Algerien bzw. China bzw. Indien bzw. Israel gehen. Das will Monsieur Claude auf keinen Fall zulassen.

red/Foto: Thomas Fischer












30.04.2019 • 09:42 Uhr

Polizei Uslar ermittelt Tatverdächtige: Aus Langeweile Zeitungen gezündelt

Am Donnerstag, 18. April, zwischen 03 Uhr und 04 Uhr, kam es in Uslar, Gerhart-Hauptmann-Straße, auf einem Grundstück des Landkreises Northeim zu einer Sachbeschädigung durch Feuer. Die Polizei Uslar berichtete am 18 April 2019, das ein Müllcontainer aus einem Unterstand gezogen und in Brand gesetzt wurde. Das Feuer griff auf den Unterstand über und beschädigte die Balkenkonstruktion. Es entstanden mehrere Hundert Euro Schaden. Der Polizei Uslar ist es nun gelungen, Tatverdächtige zu ermitteln. Im Tatzeitraum war eine Gruppe Jugendlicher in Uslar unterwegs. Anscheinend aus reiner langen Weile steckten zwei Jugendliche aus der Gruppe Papier an und setzten damit den Müllcontainer in Brand. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet. stüw










30.04.2019 • 09:37 Uhr

Insider Infos für Jugendliche: Christliches Jugendzentrum "Phoenix" macht wieder Disco

Keine Plakate, keine Flyer, keine große Werbung, aber trotzdem spricht man auf der Straße von der nächsten Disco im Christlichen Jugendzentrum "Phoenix" in Wrescherode. Fast so, als hätte man sich kurzfristig entschlossen wieder eine Disco zu veranstalten, wird unter den Jugendlichen darüber gesprochen. Nach Recherchen in den sozialen Medien wurden wir fündig. Die Disco ist für kommenden Freitag, 3. Mai, geplant. Start soll ab 19 Uhr sein und das Ende ist für 1 Uhr geplant. Für´s Heimkommen ist wieder durch das beliebte Discotaxi gesorgt.

Besonderer Clou, der Eintritt ist frei! Damit möchten sich die Verantwortlichen des Jugendzentrums bei allen Unterstützern bedanken, die den ersten Platz beim Chrismon Wettbewerb möglich machten.(wir berichteten) Auch die jüngeren dürfen ab 14 Jahren rein, hier ist dann der sogenannte Muttizettel nötig. Als Altersbegrenzung hat man 21 Jahren angedacht, angepasst an die Altersstruktur der täglichen Phoenixgäste.
Auch an die Sicherheit ist wieder durch das Team der HKS Sicherheitsservice GmbH (Hardegsen) gedacht worden.
Es ist schön zu sehen, dass in Bad Gandersheim für die Heranwachsenden noch etwas auf die Beine gestellt wird, denn die sind unsere Zukunft!
red











30.04.2019 • 08:57 Uhr

Nachrichtenüberblick am Morgen: "Manni! Willkommen im Club!" - Vier Bürgermeister gratulierten

Er ist die Stimme Bad Gandersheims: Stadtsprecher Manfred Kielhorn. Anläßlich seines runden Geburtstages widerfuhr dem Allroundtalent gestern eine wohl einmalige Würdigung. Gleich vier Bürgermeister - drei ehemalige, eine aktive - erwiesen dem Manager in Sachen Öffentlichkeitsarbeit auf verschiedenen Plattformen die Ehre. Großer Bahnhof im Heckenbecker Schützenhaus. Familie, Freunde, Kollegen und Weggefährten gratulierten, beschenkten ihn, wurden prächtig beköstigt und unterhalten. Höhepunkte der bodenständigen Geburtstagsparty zum 60. das musikalisches Intermezzo eines Musiker-Duos aus Einbeck. Dann die Krönung: Der Auftritt eines gemischten Chores mit einem Liedvortrag, gespickt mit herrlichen Anspielungen und Insideranekdoten über den "Menschen Manfred Kielhorn".
Ein Mann und Macher, der in den Stiefeln geblieben ist, um es mit Wilhelm Raabe zu sagen. Wir gratulieren und sagen "Willkommen im Club, lieber Manfred!"
red/fis/Fotos: Volker Oelze/Thomas Fischer
















30.04.2019 • 08:35 Uhr

Nachrichtenüberblick am Morgen: Made by Bad Gandersheim "New Blue Light"

Es gibt sie, die Innovativen und Kreativen in Südniedersachsen und in Bad Gandersheim. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat bei seiner nachhaltig angelegten Basisrecherche wieder leuchtende wie spannende Entdeckungen gemacht. Neueste Beispiel für innovative Kraft in Bad Gandersheim ist das dokumentierte "New Blue Light" . Garantiert powered by Bad Gandersheim!
red/Foto: Thomas Fischer










30.04.2019 • 08:14 Uhr

Nachrichtenüberblick am Morgen: Landfrauen zeigen Flagge und servieren fantastischen Kuchen

Ob es die jungen oder etwas älteren Landfrauen sind - sie sind aktiv und sympathisch wie die wachsende und blühende Natur: Am Montag setzten sich die Landfrauen Bad Gandersheims und Umgebung mit ihrer Aktion "Landfrauen zeigen Flagge" bunt und erfrischend in Szene. Beim Agravis-Markt in der Neuenstraße servierten sie draußen am überdachten Stand und drinnen im Markt ein fantastisches selbstgebackenes Kuchenbüffett. Dazu einen Pott heißen Kaffee - und vergessen war der Regen, den die Bauern in diesen Tagen allerdings sehnlichst erwartet haben.

Natürlich genießen wir vom Redaktionsnetzwerk ein pralles Stück Streuselkuchen. Alles zu wahnsinnig günstigen Preisen. Der Erlös ist für die Arbeit der Landfrauen bestimmt. Es wird sich nett unterhalten. Kommunikation gehört zum Konzept der Aktion "Flagge zeigen". Miteinander reden ist immer besser als über andere. So ist die Visite einer der gewinnbringenden Momente an diesem Tag. Dank sei auch Herrn Probst vom Agravis-Markt, der den Auftritt auf seinem Hoheitsgebiet mit ermöglichte. Ratsam ist, die Aktion das nächste Mal populärer schon im Vorfeld zu vermarkten. Die digitale Medienwelt verspricht noch mehr Frequenzen. Viele Menschen in der Region wußten gar nichts von der Aktivität der Landfrauen. Das lässt sich verbessern!
red/Fotos: Thomas Fischer














29.04.2019 • 22:41 Uhr

Polizei Göttingen fahndet mit Phantombildern nach vier Falschgeldverbreitern

Mit von einem Zeichner des Landeskriminalamtes Niedersachsen aufgrund eines richterlichen Beschlusses zur Öffentlichkeitsfahndung erstellten Phantombildern fahndet die Polizei Göttingen aktuell nach vier unbekannten Falschgeldverbreitern.

Die Männer sind dringend verdächtig, im Januar im Raum Duderstadt im Zusammenhang mit einem angeblichen Immobilienverkauf eine größere Menge an gefälschten 500 Euro-Banknoten als Anzahlung für den vereinbarten Kaufpreis übergeben und damit in Umlauf gebracht zu haben. Der geschädigte Verkäufer der Immobilie erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Betrugs ein, das seitdem im 3. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Göttingen bearbeitet wird.

Die vier Unbekannten sind nach derzeitigen Erkenntnissen während der Geschäftsverhandlungen und damit verbundenen Treffen im Vorfeld des Kaufes in unterschiedlichen Rollen, darunter als angeblicher Käufer, Gutachter, Banker und Begleiter/Besichtiger, aufgetreten.

Beschreibung:

1.) "Bänker": ca. 65 bis 70 Jahre alt, ca. 175 cm groß, kräftige Statur, sehr gepflegte Erscheinung, grau meliertes, welliges, mittellanges, nach hinten gekämmtes Haar, kurzer, grau melierter Vollbart, sprach Deutsch mit Akzent, bekleidet mit grauer Lammfelljacke, dunkelbrauner Hose, hellem Hemd.
2.) "Geschäftspartner": ca. 45 bis 50 Jahre alt, ca. 175 cm groß, kräftige Statur, gepflegte Erscheinung, hellbrauner Teint, mittelbraunes, nach hinten gekämmtes Haar, sprach Deutsch mit Akzent.
3.) "Chef": ca. 50 Jahre alt, ca. 190 cm groß, sehr gepflegte Erscheinung, dunkle Hautfarbe, dunkles Haar, sprach gebrochenes Deutsch.
4.) "Besichtiger": ca. 45 Jahre alt, ca. 175 cm groß, kräftige Statur, dunkles, längeres Haar, längerer Vollbart, sprach nahezu akzentfreies Deutsch.

Sachdienliche Hinweise zu den gesuchten Betrügern nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2117 entgegen.jk










29.04.2019 • 22:30 Uhr

Sycor Göttingen: Digitale Transformation als Wachstumstreiber

Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte das Göttinger IT-Unternehmen Sycor seinen Jahresumsatz um 16 Prozent auf 98,8 Millionen Euro. Der Wachstumskurs soll sich in diesem Jahr durch angestrebte Firmenzukäufe und den Zuwachs neuer Mitarbeiter fortsetzen. Um die vornehmlich mittelständischen Kunden bestmöglich bei ihrer digitalen Transformation begleiten zu können, setzt Sycor auch auf neue strategische Themenfelder und innovative Services. Das bisherige Duo in der Geschäftsführung wird ab Mai 2019 durch Ronald Geiger ergänzt. Gemeinsam mit allen Mitarbeitern möchte die Geschäftsführung die Sycor in den kommenden Monaten organisatorisch neu aufstellen und langfristig weiterentwickeln.


„2018 war wirtschaftlich ein sehr positives Jahr für unsere Unternehmensgruppe. Wir konnten die Erfolgsgeschichte der Sycor, die im Jahr 1998 begann, auch im zurückliegenden Geschäftsjahr mit einer Umsatzsteigerung von 16 Prozent auf 98,8 Mio. Euro und angemessener Profitabilität fortschreiben. Da die zurückliegenden Monate von einer ganz besonderen Dynamik geprägt waren, möchten wir den Kunden der Sycor für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und den Mitarbeitern für ihr außergewöhnliches Engagement danken. Das war eine herausragende Leistung in bewegten Zeiten“, berichtet Geschäftsführer Jochen Schwiersch.

Volle Unterstützung seitens des Eigentümers sorgt für Stabilität und Wachstum
Die Ottobock Holding, die zu 100 Prozent der Unternehmerfamilie Näder gehört, hatte sich vor dem Hintergrund der Herausforderungen der digitalen Transformation im Februar entschieden, die Sycor als strategisches Asset in der Ottobock Firmengruppe zu belassen. Sie soll zu einem führenden Full Service-Anbieter für SAP- und Microsoft-Services im IT-Beratungsmarkt weiter ausgebaut werden.

Sycor wird den Wachstumskurs in diesem Jahr durch weiteren Mitarbeiterzuwachs und angestrebte Firmenzukäufe fortsetzen; dazu wird Sycor von der Muttergesellschaft finanziell entsprechend ausgestattet. Mittelfristig ist geplant, Sycor kapitalmarktfähig aufzustellen.

Sycor setzt auf neue strategische Themenfelder und innovative Services, um ihre Kunden optimal bei der Digitalisierung zu begleiten
„Mit einer auf Innovationen und Zukunftstrends ausgerichteten Wachstumsstrategie werden wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden in einer immer digitaler werdenden Welt steigern“, führt Geschäftsführer Rüdiger Krumes aus. „Wir setzen dabei auf neue anspruchsvolle Themenfelder wie zum Beispiel die leistungsstarke Geschäftsanwendungsplattform Power Platform von Microsoft oder die Kombinationen beider Hersteller durch den Betrieb von SAP-Lösungen auf der Microsoft Cloud-Plattform Azure (SAP on Azure). Wir werden unsere Kunden mit innovativen Services und der kurzfristigen Bereitstellung von maßgeschneiderten Apps schneller als früher voranbringen können. Mit digitalen Prozessen und zuverlässigen Leistungen rund um SAP und Microsoft.“

Ronald Geiger wird ab Mai 2019 dritter Geschäftsführer bei der SYCOR GmbH
„Ich freue mich darauf, meinen Beitrag zum Erfolg der Sycor beisteuern zu dürfen.“ sagt Ronald Geiger. Er verstärkt die Geschäftsführung mit seinen Erfahrungen aus der Beratung und Führung von Organisationen in Technologie- (Capgemini, SAP) sowie Industrie-Unternehmen (BASF, Linde). Ronald Geiger sieht eine seiner ersten Aufgaben darin, einen Strategieprozess zu verantworten, der auch das Ziel verfolgt, die Organisation der Sycor neu zu denken und zu vereinfachen. „Wir wollen schneller und beweglicher werden, damit wir die zukünftigen Anforderungen unserer Kunden schon heute verstehen können. Unser Ziel ist es, unsere Kunden mit leistungsfähigen Prozessen und Systemen noch erfolgreicher zu machen“, führt er weiter aus.

Sycor setzt in 2019 auf qualitatives Wachstum

Sycor setzt in diesem Geschäftsjahr auf qualitatives Wachstum und plant daher mit mehr als 600 Mitarbeitern einen Umsatz in der Größenordnung des Vorjahres. „Es geht uns darum, in diesem Jahr in die Sycor zu investieren, um uns erfolgreich für die Zukunft aufzustellen. Dabei legen wir den zentralen Fokus bei allen anstehenden Herausforderungen vor allem auf Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.“
red/fis











29.04.2019 • 22:24 Uhr

Benno Lönings konstruktive Provokation: "Der Einzelhandel ist tot...es lebe der Einzelhandel!"

Da er Handwerkzeug verkauft liegt die Metapher nahe, sie ist treffend und wir gebrauchen sie hier und heute: "Unternehmer Benno Löning (Brunshausen) hat sprichwörtlich den Nagel auf den Kopf getroffen mit seiner vielsagenden Einladung zur Eröffnung seines neuen Ladens im Klosterhof Brunshausen: "Der Einzelhandel ist tot, es lebe der Einzelhandel!"

Diese etwas angelehnte Spruchweisheit aus politischen Zusammenhängen trifft gleichwohl auf Zustandsbeschreibungen in Bad Gandersheim zu. Eben den Einzelhandel. Benno Löning hat in zweierlei Hinsicht seiner Analyse Recht: Tatsächlich ist der Einzelhandel so gut wie tot in Bad Gandersheim. Und wenn er meint, der Einzelhandel lebt, dann hat er seine eigene Unternehmung im Focus. Und die ist in Brunshausen angesiedelt, eben nicht in der Kernstadt, wenn gleich es natürlich auch stimmt, dass Brunshausen ein Teil Bad Gandersheims ist.

Die Löning'sche Initiative zur Belebung des Einzelhandels haben wir hier ausführlich dokumentiert. Die andere Seite der von Benno Löning dargestellten Situation, lassen sich an Fakten ausmachen. Beispielhaft werden hier einige der über 50 Leerstände dargestellt. Auch deswegen, weil es zweieinhalb Jahre vor einer Landesgartenschau höchste Zeit ist, einmal Tacheles zu reden, zu schreiben und wahrzunehmen. Die weitere Verdrängung und Verschleierung der brennenden Strukturprobleme Bad Gandersheims durch oberflächlichen Aktionismus und peinlich anmutende Ablenkungsmaßnahmen, sei es durch überforderte Lobbyvereine, mediale Verklüngelungen und hilfslose Teile in der Kommunalpolitik, muss schnellstens und mit Entschlossenheit gestoppt werden.

Mutige, intellektuell anspruchsvolle und umsetzungsstarke Protagonisten/innen wie vom Schlage eines Benno Löning sind jetzt mehr denn je gefragt. Auch deswegen, weil er mit seiner konstruktiven Provokation vielleicht so etwas wie einen Startschuss geben kann, dass sich vielleicht etwas grundsätzlich zum Positiven wendet. Aber es stimmt auch, die "Gandersheimer Baustellen" beinhalten gewaltige Herausforderungen. Die hier dokumentierten Leerstände sind nur ein kleiner Teil davon. Über die größeren werden wir an dieser Stelle weiterhin nachhaltig und konstruktiv provokativ berichten.






















29.04.2019 • 21:24 Uhr

Christian Grascha – FDP Landtagsabgeordneter aus Einbeck besucht das Gymnasium Goetheschule Einbeck zum EU Projekttag

Diskutieren über die EU mit einem Mitglied des Landestages – das war möglich für die 10. Klassen der Goetheschule. Zum bundesweiten 13. EU-Projekttag, bei dem u.a. Abgeordnete von Europa, Bund und Land Schulen besuchen, um über Europa zu sprechen, war Christian Grascha, MdL zu Gast in der Goetheschule Einbeck.

Der Abgeordnete stellten den Schülern und Schülerinnen, eine vom Europäischen Informationszentrum Niedersachsen zur Verfügung gestellten Präsentation, mit informativen und neutralen Informationen über die EU und deren Institutionen, vor. Sie behandelte die Bedeutung der EU im Alltag der Bürgerinnen und Bürger und griff Fragen zu aktuellen Entwicklungen in der EU auf (zum Beispiel: Welche Brexit-Modelle sind denkbar? Wie laufen die EU-Parlamentswahlen ab?).

Von besonderem Interesse für die Schülerinnen und Schüler war in der anschließenden Diskussion die Position des Politikers zu Artikel 13 (Urheberrechtsschutz). MdL Grascha hält den Schutz des geistigen Eigentums für ein richtiges Anliegen, ist aber gegen Upload-Filter, weil die Gefahr bestehe, dass diese gegen die Meinungsfreiheit eingesetzt werden könnten.
Außerdem beschäftigte eine andere aktuelle Debatte die Zehntklässler und so stellte ein Schüler die Frage: „Wie stehen Sie zu „Fridays for future“?“ Herr Grascha findet es gut, dass sich Schüler für Themen, die ihnen wichtig seien, engagierten. Allerdings wendet er ein, Politik könne nicht sagen, es sei richtig, dass Schüler zu Schulzeiten demonstrieren gehen. Denn es sei generell schwierig, den moralischen Maßstab festzulegen, welche Themen so bedeutend seien, dass dafür während der Schulzeit demonstriert werden könne.
Auf die vielfältigen weiteren Fragen der Schülerinnen und Schüler, die sich beispielsweise auf die Gerechtigkeit bei der Stimmverteilung im EU-Parlament, die Probleme bei der Einhaltung der EURO-Vorgaben, die Mautgebühren für PKW oder die Flüchtlingspolitik der EU bezogen, ging MdL Grascha offen und verständlich ein.

„Der EU Projekttag bietet, besonders in dem Jahr der Wahlen zum europäischen Parlament, die Möglichkeit den Schülern und Schülerinnen aufzuzeigen was die EU bisher erreicht hat und welche Bedeutung die EU bereits im Alltag heutzutage hat“, so Grascha abschließend. Es sei auch immer wieder eine Herausforderung, solch ein komplexes Thema für Schüler und Schülerinnen interessant und verständlich darzustellen. Die Diskussion habe aber gezeigt, wie interessiert die jungen Leute an dem sind was in den Institutionen der EU diskutiert und beschlossen wird.
red/Foto: FDP











29.04.2019 • 14:09 Uhr

Nachrichtenüberblick am Mittag: Bad Gandersheimer Rathaus von seiner Verhüllung befreit - "Gebrochenes Weiß"und Gold kommt zum Vorschein

Nach einer gefühlten Ewigkeit - vielleicht war es ein knappes Jahr - ist heute mit der Beseitigung der weißen Plastikplanen an der West- und Nordfassade des Rathauses in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim begonnen worden. Erstmals wird damit für die Öffentlichkeit sichtbar, wie sich die Fassaden im Rahmen des Millionen-Projketes "Rathaus-Sanierung" verändert haben: In der Fachsprache ist von einem "gebrochenen Weiß" die Rede. Erkennbar ist weiterhin vergoldete Schrift wie beispielsweise über dem nach wie ungenutzten und ausgeräumten Ratskeller. Die neue gebrochene Weiß löst die rosafarbene Gestaltung ab. Sie ist noch auf der Ost- und Südfassade zu sehen. Das sind die nächsten Bauschnitte des auf mehrere Jahre angelegten Millionenprojektes.
Nach den Abbau der Planen dürften jetzt bald auch die Gerüstaufbauten in Richtung Marktplatz und Stiftsfreiheit von den Außenwänden des Rathauses verschwinden. Damit wird sich das baudenkmalgeschützte Rathaus in der bevorstehenden 61. Gandersheim Domfestspielzeit von einer Schokoladenseite zeigen - wie gesagt in Weiß.














29.04.2019 • 13:43 Uhr

Nachrichtenüberblick am Mittag: Vorsicht Telefonbetrüger - Kreissparkasse und Polizei ziehen an einem Strang

Am Telefon versuchen skrupellose Täter seit einigen Jahren ihre zumeist älteren Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben. Dafür geben sich die Betrüger überwiegend als Polizeibeamter oder als Enkel aus. Mit diesen Maschen wurden allein in Niedersachsen im Jahr 2018 ca. 6 Millionen Euro erbeutet.

Die Kreissparkasse Northeim und die Polizeiinspektion Northeim sehen es als gemeinsames Anliegen an, die Bürgerinnen und Bürger zum Thema "Betrug am Telefon" zu informieren und sie möglichst davor zu bewahren, selbst Opfer dieser schadensträchtigen Straftaten zu werden. Aus diesem Grund werden Beamtinnen und Beamte des Präventionsteams der Polizeiinspektion über das Jahr verteilt insgesamt dreizehnmal mit einem Infostand in den Filialen der KSN vor Ort sein.

Das Informationsangebot erstreckt sich dabei auch auf andere Formen der Kriminalität wie "Gewinnversprechen am Telefon" oder Diebstahl von Bargeld oder EC-Karten. Kostenfreies Informationsmaterial ist direkt am Stand der Polizei erhältlich. Informieren können sich selbstverständlich auch Interessierte, die nicht Kunden der KSN sind.

Die Sicherheitstage beginnen am Donnerstag 02.05.2019, von 9-12 Uhr in der KSN-Hauptgeschäftsstelle "Am Münster".

Die weiteren Termine im Mai und Juni:

Donnerstag, 16.05.2019, von 9-12 Uhr - KSN Echte und von 14-16 Uhr - KSN Lindau

Montag, 03.06.2019, von 9-12 Uhr - KSN Uslar und von 14-16 Uhr - KSN Bodenfelde

Dienstag, 04.06.2019, von 9-12 Uhr - KSN Katlenburg

Donnerstag, 06.06.2019, von 10-13 Uhr - KSN Hardegsen und von 14-16 Uhr - KSN Volpriehausen.

red/










29.04.2019 • 13:39 Uhr

Nachrichtenüberblick am Mittag - Heraus zum 1. Mai: Für gerechte Löhne und soziale Menschenrechte!

Am 1. Mai gibt es auch dieses Jahr genügend Gründe, um auf die Straße zu gehen. Hamburg bleibt eine Stadt der sozialen Gegensätze: einerseits Hauptstadt der Millionäre, andererseits können viele mit mittleren oder kleineren Einkommen sich die Mieten in vielen Lagen nicht mehr leisten.

Dazu äußert sich die Hamburger Bundestagsabgeordnete Zaklin Nastic:
"Es ist alarmierend, wenn in Hamburg 45 Prozent aller Einwohner die Hälfte ihres Nettoeinkommens für die Mieten ausgeben müssen. Dies wurde von den Senatsparteien viel zu lange ignoriert und der Wohnungsmarkt den Spekulanten überlassen. Der Drittelmix des Hamburger Senats beim Neubau verschärft die Situation zusätzlich, da mehr Sozialwohnungen aus der Bindung fallen als neu gebaut werden. Wir brauchen beim städtischen Neubau 100 Prozent sozialen Wohnungsbau, denn Wohnen ist ein Menschenrecht."

Ein weiteres Problem besteht in einem steigenden Lohngefälle. Bundesweit erhalten 3,4 Millionen Vollzeitbeschäftigte nicht mehr als 2.000 Euro brutto.

Nastic weiter: "Es ist ein Skandal, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger Vollzeit arbeiten und jetzt bereits wissen, dass sie hierfür eine Rente erhalten werden, die nicht einmal das Niveau der Grundsicherung erreichen wird. Um dem entgegenzusteuern brauchen wir als ersten Schritt einen Mindestlohn von 12 Euro und eine Mindestrente von 1.050 Euro. Um einer weiteren Spaltung der Gesellschaft zu begegnen, müssen soziale Menschenrechte in den öffentlichen Fokus gelegt werden. Dazu gehört das Recht auf Wohnen, Schutz vor Altersarmut und eine soziale Absicherung, die die Menschenwürde garantiert. Dafür lohnt es sich am 1. Mai auf die Straße zu gehen." red/fis











29.04.2019 • 13:28 Uhr

Nachrichtenüberblick am Mittag - Landesgartenschau-Fenster aktuell: Aufsichtsrat tagt - Geschäftsführung das Thema

Die Bad Gandersheimer Woche beginnt mit bedeutsamen Aktivitäten:

Erstens: Zur Minute treffen sich am heutigen Montag, 29. April 2019, die Mitglieder des neuen Aufsichtsrates der Landesgartenschau eGmbH im gut beleuchteten Sitzungssaal des Bad Gandersheimer Rathauses. Unter der Leitung der Aufsichtsratsvorsitzenden und Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) hat sich das Gremien unter anderem mit einer wichtigen Personalentscheidung zu beschäftigen und unter günstigen Umständen festzulegen.Es geht um die Bestellung eines Geschäftsführers für das Millionenprojekt. Es soll bekanntlich im Jahr 2022 in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim stattfinden. Nicht ausgeschlossen ist, dass bei der Geschäftsführung auch eine Frau berücksichtigt werden könnte. Mehr als ein halbes Dutzend Persönlichkeiten sollen sich um den zeitlich befristeten Job beworben haben. Die bisherige Geschäftsführerin einer vorausgegangenen Landesgartenschau soll im Vorfeld der heutigen Entscheidung kein Interesse an einer möglichen Fortsetzung ihrer Tätigkeit in der Roswithastadt signalisiert haben.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












29.04.2019 • 10:55 Uhr

Versicherungswirtschaft stöhnt: 206 Millionen Euro Schaden durch Unwetter in 2018

Stürme, Hagel und Starkregen haben 2018 in Niedersachsen Schäden in Höhe von 206 Millionen Euro verursacht. Bundesweit die geringsten Schäden gab es in Bremen mit 7 Millionen Euro. Das zeigt die erste regionale Naturgefahrenbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

184 Millionen Euro entfielen in Niedersachsen auf Sturm- und Hagelschäden (Bremen: 5 Millionen). So traf das Orkantief „Friederike“ im September den Norden. Weitere 22 Millionen Euro Schaden entstanden in Niedersachsen durch weitere Naturgefahren wie Starkregen (Bremen: 2 Millionen Euro). Trotz des trockenen Sommers, gab es lokal heftige Niederschläge.
2018 eines der schwersten Sturmjahre der letzten 20 Jahre

Deutschlandweit stehen unter dem Strich 2,6 Milliarden Euro für Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben. „2018 gehört zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahre“, sagt GDV-Präsident Wolfgang Weiler. Am stärksten betroffen waren Nordrhein-Westfalen (910 Millionen Euro), Baden-Württemberg (260 Millionen Euro) und Bayern (252 Millionen Euro).

In der Statistik werden nur die versicherten Schäden erfasst. Doch längst nicht alle Hausbesitzer waren 2018 geschützt: Während nahezu alle Wohnhäuser gegen Sturm und Hagel abgesichert sind, hat nur jedes fünfte Haus im Norden einen Schutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser (Niedersachsen 22 Prozent, Bremen 21 Prozent). Damit liegen beide Länder deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 43 Prozent.
Vor allem ältere Verträge ohne Schutz gegen Starkregen

Vielen Hausbesitzer ist der fehlende Versicherungsschutz nicht bewusst. „Immobilienbesitzer und Mieter sollten ihre Versicherung prüfen“, betont Weiler. „Vor allem ältere Verträge sind lückenhaft.“ Fehlende Gefahren lassen sich ergänzen. Sonst bleibt für die Eigentümer der nicht versicherten Wohnhäuser (rund 1,6 Millionen in Niedersachen, rund 100.000 in Bremen) künftig nur der Griff in die eigene Tasche: Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich darauf verständigt, künftig keine Hilfsgelder mehr auszuzahlen. red/fis/Foto: Thomas Fischer











29.04.2019 • 10:46 Uhr

Uslar: Einbruch in den Schmetterlingspark

Im Zeitraum von Samstag, 27. April 2019, 17.30 Uhr, bis Sonntag, 28.April 2019, 09.20 Uhr, kam es in Uslar, Zur Schwarzen Erde, dortiger Schmetterlingspark, zu einem Einbruch. Bisher unbekannte Täter hebelten eine Tür im rückwärtigen Bereich des Schmetterlingparks auf und gelangten so in den Innenbereich. Im Innenbereich wurden diverse Schränke und Behältnisse durchsucht. Es wurden lediglich mehrere Getränkeflaschen entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.500 Euro. stüw/Foto: Screenshot Schmetterlingpark U.










29.04.2019 • 10:41 Uhr

Sauerei! Sonntags Sparschweine für Trinkgeld entwendet - Dunkler Radler in Verdacht

In Rheder (Landkreis Höxter) sind am Sonntag sind zur Mittagszeit insgesamt zwei Sparschweine entwendet worden. Zunächst wurde ein im Kassenbereich eines Imbisses in der Nethetalstraße aufgestelltes Sparschwein von einem unbekannten Täter entwendet. Kurze Zeit später stellten Mitarbeiter eines Cafés auf dem Grundstück einer Brauerei fest, dass dort ebenfalls ein Sparschwein entwendet worden war. In beiden Behältnissen befanden sich geringe Mengen an Münzgeld. In beiden Sachverhalten ist ein bislang unbekannter ca. 30- bis 35- jähriger Mann festgestellt worden. Der Mann war dunkel bekleidet und mit einem dunklen Fahrrad unterwegs. Dieses Fahrrad hatte einen auffällig hellen Sattel. Der mutmaßliche Täter hatte zur Tatzeit sein Fahrrad vor dem Café abgestellt. Auf Grund starken Regenfalls habe er seinen Fahrradsattel mit einer Plastiktüte bedeckt. Die Polizei in Höxter, Telefon 05271 - 9620, bittet um Hinweise zum Tatverdächtigen und nimmt weitere Angaben von Zeugen entgegen./he











29.04.2019 • 10:25 Uhr

Ex-Hotel am See: Uralt-Massageliege abgefackelt - Polizei ermittelt in Richtung Brandstiftung

In der Nacht zum Samstag, 27.April 2019, verschafften sich Unbekannte Zutritt in ein leerstehendes Hotel Am Osterbergsee, begaben sich in den Kellertrakt und zündeten dort eine Massageliege im ehemaligen Therapieraum des Hauses an. Weiterer Schaden enstand nicht. Hinweise auch hier bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200. Sie hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch ein Feuer aufgenommen. Angesichts der Umstände wird auch in Richtung Brandstiftung ermittelt.ots/Foto: Thomas Fischer










29.04.2019 • 10:20 Uhr

Bad Gandersheim: Autoreifen im Steinweg zerstochen

In der Nacht zum gestrigen Sonntag wurde der hintere linke Reifen eines VW Golfs VII, der ordnungsgemäß im Steinweg in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim geparkt war, von Unbekannten zerstochen. Täterhinweise liegen bislang nicht vor und können der Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200 gemeldet werden.ots/Foto: Symbolbild Thomas Fischer










29.04.2019 • 10:14 Uhr

Landesgarten-Schaufenster aktuell: Ministerbesuch zaubert helle Freunde ins Bad Gandersheimer Rathaus

Im Rahmen ihres Blitzbesuches Ende voriger Woche in der Stadt Bad Gandersheim hat sich Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (wie bereits berichtet) ins "Goldene Buch" der Stadt eingetragen. Die Ministerin war zuvor von Bürgermeisterin Franziska Schwarz empfangen und um den Eintrag gebeten worden. Die Ministerin ihrerseits "revanchierte" sich für die Gastfreundschaft mit einer zwar bekannten, dennoch erfreulichen Nachricht. Sie steht im Zusammenhang mit der Förderzusage des Landes Niedersachsen. Demnach wird das Land für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim sechs Millionen Euro bereitstellen. Diese nun auch von der zuständigen Ministerin überbrachten Förderzusage war ein weiterer guter Grund für die Bürgermeisterin, sich hocherfreut mit goldener Amtskette zu präsentieren. Nach dem Eintrag schaute sich die Ministerin einen Teil des Areals im Kurgebiet an, wo die Landesgartenschau 2022 stattfinden wird.
red/fis/Foto: Manfred Kielhorn










28.04.2019 • 22:15 Uhr

Internationales Orgelfestival Vox Organi stark in der Leine-Solling-Region

Auftakt am 1. Mai in Marienmünster und einem Konzert in Göttingen

In hohem Maße trägt das internationale Orgelfestival Vox Organi in diesem Jahr der Tatsache Rechnung, dass die Leine-Solling-Region über eine Fülle von Kulturschätzen an alten Kirchen mit historischen Orgeln verfügt. Die internationale Solistenriege, die hier zu Gast sein wird, kann sich sehen lassen.

Nach dem festlichen Auftakt am 1. Mai in Marienmünster und einem Konzert in Göttingen kommt das Festival nach Odagsen: am Samstag, 4. Mai 2019, spielt Bernd Eberhardt, Kantor an St. Johannis Göttingen, um 18 in St. Pankratius an der Meyer-Orgel Werke von Bach, Olsson, Lindberg und Gigout. Eberhardt erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin und ist gern gesehener Gast in zahlreichen Konzertreihen, z.B. bei den „Internationalen Orgelkonzerten“ in Stuttgart, den Konzerten an der Orgel der Marktkirche Hannover oder dem Musiksommer Rheinland Pfalz.

Einen Gast aus Ungarn mit bemerkenswertem Lebenslauf hat am Sonntag, 5. Mai 2019, um 18 Markoldendorf zu Gast: István Ruppert ist Professor für Orgelspiel an der traditionsreichen Musikhochschule „Franz Liszt” in Budapest. Er ist aber auch Maschinenbauingenieur und war einige Zeit Fußballprofi in seiner Heimat Ungarn. An der Furtwängler-Orgel in St. Martin wird er in der ersten Hälfte seines Konzertes ungarische und nach der Pause italienische Orgelmusik aus verschiedenen Epochen zu Gehör bringen.

Vox Organi kehrt noch fünfmal in die Leine-Solling-Region zurück: Am 19. Mai 2019 spielt um 18 Uhr Dietrich Kollmannsperger aus Tangermünde in St. Jacobi, Salzderhelden. Kathedralorganist David Pipe aus Leeds ist am 24. Mai 2019 um 19:30 Uhr zu Gast in der Lutherkirche Schönhagen und am 25. Mai 2019 um 18 Uhr in St. Mauritius in Hardegsen. Aus Lyon reist die international renommierte Organistin Caline Malnoury nach Stöckheim und konzertiert am 2. Juni 2019 um 18 Uhr in St. Martini, und in Fredelsloh ist am 15. Juni 2019 um 18 Uhr Hans-Dieter Meyer-Moortgat aus Peine zu Gast in der Klosterkirche.

Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

Nach einem überaus erfolgreichen Start im vergangenen Jahr findet Vox Organi in diesem Jahr zum zweiten Mal statt Das Festival wurde ins Leben gerufen von Martin Heubach, der in diesem Jahr nicht beim Festival vertreten ist, und Prof. Dr. Friedhelm Flamme, dem Solisten des diesjährigen Eröffnungskonzertes. Es hat sich zum Ziel gesetzt, zum einen die Kirchen der Region mit ihren historischen Orgeln und zum anderen die Orgel- und Kirchenmusik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die vollständigen Programme gibt es als PDF-Downloads auf www.voxorgani.org Dort stehen auch alle Informationen zu den Künstlern, den Spielstätten und den Orgeln (mit Dispositionen) bereit. Informationen zu Vox Organi gibt es auch auf Facebook und Instagram.
red

Die Bilder dokumentieren
Bernd Eberhardt, Göttingen,
István Ruppert, Orgelprofessor, Maschinenbauingenieur, Fußballprofi aus Ungarn.
Fotos: Vox Organi
Fotos © Vox Organi












28.04.2019 • 18:32 Uhr

Simply-X : "Unser Mann in Prag" - das ist Miroslav Opatrny

Arbeitsbesuch des Managers einer Auslandsniederlassung in Bad Gandersheim - "Wir bestimmen den Ton"

Er steht aktuell vor einer seiner schönsten und erfolgreichen Herausforderungen: Miroslav Opatrny, Manager der Niederlassung in Prag des Bad Gandersheimer Spezialunternehmens für innovative Einlass- und Bezahlsysteme in Stadien und Festival-Arenen. "Unser Mann in Prag" hat in diesen Tagen das Simply-X-Hauptquartier im südniedersächsischen Bad Gandersheim (Landkreis Northeim) besucht. Sein brandaktuelles Projekt sind die 83. Eishockey-Weltmeisterschaften der Herren. Das Turnier der Top-Division mit 16 Nationalmannschaften findet vom 10. bis 26. Mai 2019 in der slowakischen Hauptstadt Bratislava und in Kosice statt. Hierfür hat Miroslav gemeinsam mit seinem fünfköpfigen Team von Prag aus die gesamte Logistik für die elektronische Einlasskontrolle und Kassensysteme in den Stadien logistisch und operativ vorbereitet und umgesetzt. "Die Nagelprobe findet am 10. Mai statt. Wir sind optimistisch, dass alles klappt", berichtet er bei seiner jüngsten Arbeitsbesuch in der Simply-X Zentrale in Bad Gandersheim.

Nach einem internen Meeting treffen wir uns im Außenbereich der Firma vor dem niegelnagelneuen Simply-X Promotion Container. Miroslav erzählt von seiner nunmehr zwanzigjährigen Freundschaft und Kooperation mit Matthias Bode, Geschäftsführer und Haupteigentümer von Simply-X. "Wir haben viel aufgebaut und geschaffen. Es läuft prächtig. Und wir haben noch einiges vor", so die optimistische Perspektive eines Machers. Das sechsköpfige Team in Prag beackert von dort aus den Markt in Tschechien, Slowakei, Polen, Österreichs und in Teilen Bayerns. Zu den besonderen Herausforderungen gehört nach Meinung Miroslav Opatrny die ganze Entwicklung der Digitalisierung. "Das geht heftig weiter. Das sind die neuen Welten." Und was die innovativen und zukunftsweisenden Simply-X Technologien betrifft ist der sympathische Manager überzeugt und einig mit Matthias Bode: "Wir bestimmen den Ton dabei. Die Komplexität unserer Systeme und Dienstleistungen ist unser Motto und unser Vorteil. Wir liefern die Lösungen aus einer Hand!"
Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft werden sie es wieder einmal mehr beweisen.
red/Fotos: Thomas Fischer












28.04.2019 • 17:28 Uhr

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser! Tipps für den Werkstattbesuch

Der Motor stottert, die Bremse quietscht oder die nächste Inspektion ist fällig: Steht ein Besuch in einer Werkstatt an, haben viele Autobesitzer gemischte Gefühle: Wie hoch wird die Rechnung sein? Und wurden auch wirklich alle Schäden behoben? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), und Tanja Cronenberg, Schadenexpertin von ERGO, geben Tipps, um böse Überraschungen oder Streit zu verhindern.

Welche Reparaturen sind notwendig?

Bevor Autofahrer ihren Wagen in die Werkstatt bringen, sollten sie sich zunächst selbst einen Überblick verschaffen: Wo ist ein konkreter Schaden zu erkennen? Was funktioniert nicht mehr oder nur noch eingeschränkt? Vor Ort in der Werkstatt empfiehlt Tanja Cronenberg, das Auto gemeinsam mit einem Mitarbeiter in Augenschein zu nehmen. Dabei sollte der Autobesitzer auch konkret nachfragen, welche Reparaturen notwendig sind, um sicher weiterfahren zu können, und welche noch warten könnten.

Kostenvoranschlag beantragen

Egal wie klein der Schaden auf den ersten Blick vielleicht aussieht: Niemals das Auto mit den Worten „Bringen Sie mal den Wagen in Ordnung!“ in der Werkstatt abgeben. „Vor einer Beauftragung sollte der Kunde unbedingt einen Kostenvoranschlag anfordern. Er dient als Grundlage für den späteren Werkvertrag und auch für die Abschlussrechnung“, so Michaela Rassat. Der Kostenvoranschlag sollte detailliert alle notwendigen Arbeiten nach Art und Umfang, die voraussichtlich benötigte Arbeitszeit, Materialkosten und Mehrwertsteuer enthalten. Aber Achtung: Ein Kostenvoranschlag ist grundsätzlich unverbindlich. Die Werkstatt darf ihn durchaus auch überziehen. Erst wenn absehbar ist, dass die Werkstatt den Auftrag nicht ausführen kann, ohne die genannte Summe um mindestens 15 bis 20 Prozent zu überschreiten, muss sie den Kunden benachrichtigen. Er kann dann zustimmen oder den Auftrag kündigen. Die bereits erbrachten Leistungen muss er in diesem Fall aber bezahlen. Ist es für die Werkstatt schwierig abzusehen, welche Arbeiten überhaupt zu erledigen sind, ist eine Kostenobergrenze hilfreich. Dies gilt auch für eine möglicherweise zeitintensive Fehlersuche. Ist die Obergrenze erreicht, muss die Werkstatt den Auftraggeber fragen, bevor sie weiterarbeitet. Bei kleinen Routinearbeiten wie einem Öl- oder Reifenwechsel empfiehlt es sich, einen Festpreis zu vereinbaren.

Auftrag immer schriftlich

Autobesitzer sollten den Reparaturauftrag immer schriftlich erteilen. Das gilt auch, wenn sich im Laufe der Reparatur nachträgliche Änderungen ergeben oder zusätzliche Reparaturen notwendig sind. „Der Auftrag sollte Kilometerstand und Kennzeichen, die Kontaktdaten des Auftraggebers, das Annahmedatum, die genauen anstehenden Maßnahmen, eventuell eine Kostenobergrenze sowie den voraussichtlichen Termin der Fertigstellung auflisten“, so die D.A.S.-Expertin. Wird die Werkstatt im Rahmen der Gewährleistung tätig, weil sie vorher eine Reparatur nicht fachgerecht ausgeführt hat, sollte das auch im Auftrag stehen. Denn dann ist die Reparatur kostenfrei.

Reklamation und Prüfung der Rechnung

Das Auto steht abholbereit in der Werkstatt, die Rechnung ist geschrieben – alles erledigt, oder? „Bevor sie losfahren, sollten Autobesitzer zunächst die Werkstattrechnung prüfen und dabei auch die im Auftrag festgelegten Reparaturen begutachten“, empfiehlt Rassat. „Wenn sich dabei herausstellt, dass eine Reparatur mangelhaft durchgeführt wurde, etwa eine Delle noch sichtbar ist oder der Motor weiter Öl verliert, sollte der Kunde dies sofort der Werkstatt melden.“ Die Juristin empfiehlt, den Mangel schriftlich auf dem Abholschein oder der Rechnung zu vermerken, eine Frist zur Nachbesserung zu setzen und die Rechnung nur unter Vorbehalt zu bezahlen. Die Werkstatt hat dann zwei Nachbesserungsversuche, um den Mangel auf eigene Kosten zu beheben. Erst danach kann der Kunde die Rechnung mindern – vorausgesetzt, der Wert des Mangels lässt sich finanziell bestimmen. Hier hilft eine Kfz-Schiedsstelle, sofern die Werkstatt Mitglied der Kfz-Innung ist. Bei erheblichen Mängeln kann der Kunde ansonsten auch vom Vertrag zurücktreten, erhält sein Geld zurück und kann die Werkstatt wechseln. Das bedeutet allerdings, dass die Werkstatt alle bisher eingebauten Teile wieder ausbaut. So weit kommt es in der Realität aber eher selten. Weitere Tipps rund um den Besuch einer Kfz-Werkstatt gibt es auf dem Rechtsportal der D.A.S.
red/Foto:ERGO











28.04.2019 • 17:21 Uhr

Gäste aus zehn Nationen beim Hardenberg Burgturnier

Von B wie Markus Beerbaum bis W wie David Will - für das Hardenberg Burgturnier hat sich ein feines Teilenehmerfeld aus zehn Nationen angekündigt. Die US-Amazone Chloe Reid ist genauso dabei wie die Niederländerin Lisa Nooren oder ein Doppelolympiasieger aus der Ukraine - Ullrich Kirchhoff, 1996 mit zweimal Gold aus Atlanta zurück gekehrt, reitet inzwischen längst für die Ukraine. Der Springreiter, der viele Jahre in Italien lebte, ist seit Dezember 1918 in der Nähe von Frankfurt in Pfungstadt zuhause.

Zu den deutschen Top-Startern zählt neben dem Sieger des Vorjahres, Markus Beerbaum aus Thedinghausen, Vielseitigkeits-Ass Michael Jung (Horb), der deutsche Meister der Springreiter, Mario Stevens (Molbergen) und der zweimalige Sieger im Kampf um die „Goldene Peitsche”, Felix Haßmann aus Lienen. Konkurrenz in Sachen Speed im Parcours hat Haßmann aus dem eigenen Land, denn auch Hans-Dieter „Hansi” Dreher aus Eimeldingen wird beim Hardenberg Burgturnier an den Start gehen.

David Will, der gemeinsam mit Andreas Kreuzer einen Sportstall in Damme betreibt, hat in Nörten-Hardenberg beim Burgturnier bereits 2014 triumphiert. Damals im Sattel der sehr schnellen Stute Mic Mac du Tillard. Und auch jetzt steht für den gebürtigen Bayern der Große Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernstthal ganz oben auf der Liste.

Promis, Pferde und Sport erleben - Flanieren gehen

Das Hardenberg Burgturnier vom 16 .bis 19. Mai besticht durch den einzigartigen Mix aus Sport und Ausstellung. Die Klassika - die zu den schönsten und bedeutendsten Garten- und Lifestyleausstellungen Deutschlands zählt - lädt neben dem Reitstadion am Fuße der BurgRuine Hardenberg zum Flanieren. Erleben. Genießen. ein. Parallel kann bester internationaler Springsport erlebt werden in Weltranglistenspringen wie dem Großen Preis, der Gothaer Trophy oder dem Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft. Am Samstagabend setzt das große auf Musik choreografierte Feuerwerk den Schlusspunkt unter die Gothaer Night.

Hardenberg Burgturnier erleben?

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.



Zum Bild: Denis Lynch beim Hardenberg Burgturnier. Foto: Stefan Lafrentz










28.04.2019 • 17:12 Uhr

Nach Messer-Attacke in Northeim: Bundestagsabgeordneter Kestner fordert Konsequenzen

Hartes Durchgreifen der Polizei und sofortige Abschiebung straffällig werdender Asylbewerber gefordert

Die aktuelle Messer-Attacke in Northeim mit einem mutmaßlichen Tatverdächtigen aus Afghanistan (wir berichteten) hat die politische Debatte befeuert. Der Northeimer Bundestagsabgeordnete der AfD, Jens Kestner, meldet sich heute mit einer scharfen Verlautbarung zu Wort. Darin fordert er von der Polizei und Landrätin Klinker-Kittel Konsequenzen.
Angesichts der Bedeutung des Vorfalls dokumentieren wir die Verlautbarung im Originalwortlaut.

Bundestagsabgeordneter Kestner: "Der Vorfall ist ein erneutes Beispiel dafür, was die Menschen im Land durch unkontrollierte Zuwanderung zu erwarten haben. Dieses Mal auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Graf-Otto-Straße. Erst vor knapp einem halben Jahr kam es in Northeim zu einer brutalen Auseinandersetzung bei der auch Messer gezogen wurden. Immer wieder sind es die, die angeblich in Deutschland Schutz suchen, die Deutschland zu ihrem kriminellen Lebensmittelpunkt gemacht haben. Dank Frau Merkel hat sich die Zahl der brutalen Gewaltdelikte seit 2015 deutlich gesteigert. Alleine 2018 registrierte die Polizei 550 Tötungsdelikte durch „Schutzsuchende“ in Deutschland, sowie 5.626 Vergewaltigungen und Vergewaltigungsversuche, Straftaten gegen die persönliche Freiheit 60.109, Diebstahl: 43.734, Vermögens- und Fälschungsdelikte: 53.822, Rauschgiftdelikte: 23.254, sonstige Straftatbestände: 29.238. Die Dunkelziffern liegen um einiges höher!" Jens Kestner weiter: „Es reicht, es reicht, es reicht! Was muss denn noch alles geschehen? Wieder ein Mordversuch, wieder ein Messer und wieder ein Afghane? Erst vor einem halben Jahr die schwere Auseinandersetzung in Northeim und jetzt schon wieder eine Messerstecherei an einem Lebensmittelmarkt? Wann reagiert die Politik eigentlich? Was muss denn noch alles geschehen? Ich fordere nun eine schnelle und konsequente Abschiebung durch den Landkreis Northeim. Eines muss unmissverständlich klar sein, wir dulden keine Gewalt von Schutzsuchenden. Eine stärkere Kontrolle nach Waffen ist wünschenswert, aber der Beste Schutz ist diese Menschen erst gar nicht in unser Land zu lassen. Um jedes Risiko von der Bevölkerung abzuwenden muss die Landrätin nun handeln zum Schutz Ihrer Bürger. Auch vermisse ich erneut eine klare Aussage vom Bürgermeister der Stadt Northeim zu dieser Und den anderen Taten."
red










28.04.2019 • 16:43 Uhr

Ärztliche Versorgung: Arztpraxis in der "Alten Münze" wird wieder aktiviert

Es sind gute Nachrichten für die ärztliche Versorgung in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Seit einigen Monaten gehört zu den zahlreichen Leerständen in der Stadt auch eine ehemalige Arztpraxis in der "Alten Münze". Nun stehen nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes Veränderungen bevor. Dem Vernehmen nach soll ein praktizierender Allgemeinmediziner seine Praxis am Stadtrand von Bad Gandersheim (ehemaliges HASTRA-Gebäude) räumen und sich in den noch leerstehenden Räumen der früheren Arztpraxis eines stadtbekannten Arztes niederlassen. Besonders für ältere Patienten hat das insbesondere den schönen Vorteil, innenstadtnah und damit fußläufig gut erreichbare ärztliche Versorgung zu bekommen. red/Foto: Marc Reiser










28.04.2019 • 16:32 Uhr

Gestern um 15.30 Uhr fürchterlicher Baumunfall bei Ostlutter: 76-Jähriger verstirbt am Unfallort

Auf der Landesstraße 500, zwischen Ostlutter und Ostharingen im Landkreis Goslar, ereignete sich am gestrigen Samstag, gegen 15:30 Uhr, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 76-jähriger Autofahrer und seine 77-jährige Frau aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Baum fuhren. Der Fahrer verstarb kurz darauf an der Unfallstelle, seine Frau wurde schwerverletzt. Die Landesstraße 500 war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Der Sachschaden wurde von der Polizei Goslar mit geschätzten 8000 Euro angegeben.ots











28.04.2019 • 16:25 Uhr

Tragödie in Hedemünden - 24-Jähriger tötet erst Ehefrau und dann sich selbst, Motiv noch unbekannt, Beteiligung Dritter ausgeschlossen

Im Hann. Mündener Ortsteil Hedemünden (Landkreis Göttingen) hat sich am Donnerstagabend (25.04.19) eine Familientragödie ereignet. Zwei Menschen verloren dabei ihr Leben.

Nach vorliegenden Ermittlungsergebnissen tötete ein 24 Jahre alter Mann im Laufe des späten Abends zunächst seine Ehefrau und beging anschließend gegen 00.00 Uhr auf der nahgelegenen Bahnstrecke Kassel-Göttingen Suizid. Er wurde von einem Güterzug überfahren.

Im Rahmen der geplanten Überbringung der Todesnachricht fanden Beamte gegen 02.20 Uhr dann in der gemeinsamen Wohnung in einem Mehrparteienwohnhaus in Hedemünden den leblosen Körper der 22 Jahre alten Ehefrau vor. Kriminaltechniker der Polizeiinspektion (PI) Göttingen führten noch in der Nacht umfangreiche Untersuchungen am Tatort durch.

Zur Klärung der genauen Todesumstände ordnete die Staatsanwaltschaft Göttingen unmittelbar eine Obduktion des Leichnams der jungen Frau an. Die am Freitagmorgen (26.04.19) in der Göttinger Rechtsmedizin durchgeführte Untersuchung ergab eine massive Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper als Todesursache.

Hinweise darauf, dass an der Tat weitere Personen beteiligt gewesen sind, haben sich im gesamten Verlauf der vom 1. Fachkommissariat der PI Göttingen aufgenommenen Ermittlungen nicht ergeben.

Die Hintergründe der Tragödie sind nicht bekannt, werden aber im persönlichen Bereich angenommen.

Mit Rücksicht auf die Angehörigen werden von der Polizei keine weiteren Details zum Tathergang, zur Art der zugefügten, todesursächlichen Verletzungen sowie auch zum privaten Umfeld der Verstorbenen veröffentlicht.jk










28.04.2019 • 16:07 Uhr

Heimisches Handwerk aktuell: Haarwerkstatt Carola Pusch "...einfach hairlich" - Neueröffnung

Es hat sich viel getan in den vergangenen Wochen und Tagen. Der Augenblick der Neueröffnung naht, steht unmittelbar bevor. Noch wenige Tage, dann ist es soweit. Friseurmeisterin Carola Pusch (Foto) komplettiert ihren bisher bekannten mobilen Einsatz für schöne Friseuren und Haare mit einer stationäre n"Haarwerkstatt". Am Brink 1, auf der Grenze von Bad Gandersheim nach Wrescherode, steht ihr neuer Friseursalon vor seiner Vollendung.

Es wird also spannend. Die Stammkundschaft und neue Kundinnen und Kunden dürfen sich auf einen topmodern eingerichteten Friseursalon freuen. Ein ideales Umfeld, um sich die ganz individuelle Haarpracht auf dem Kopf, bei Männern auch den Bart, von Friseurmeisterin Carola Pusch fachfraulich und kreativ gestalten zu lassen. Für Kids gibt es in der neuen "Haarwerkstatt" eine Extraabteilung. Das ist die mit der Maus!

Die Neueröffnung der "Haarwerkstatt" soll mit einem kleinen Fest gefeiert werden. Dazu sind Interessierte am kommenden Samstag, 4. Mai 2019, ab 10 Uhr herzlich willkommen. Im Rahmenprogramm gibt es einen Sektempfang, Imbiss, Getränke und für die Kleinen das Kinderkarussell und eine Hüpfburg. Der Erlös aus dem Fest soll einem Kindergarten zugute kommen, so hat es Friseurmeisterin Carola Pusch festgelegt. "Wir freuen uns auf unsere Gäste", so ihre liebenswürdige Einladung. Mit ihr freut sich ihr "Team" - das ist die Familie.
red/Foto: Thomas Fischer












28.04.2019 • 14:51 Uhr

Noch einmal in Einbeck "Entenhausen": Hier nun die "Enten-Fänger" in Aktion

In einer aktuellen Version hat sich die Einbecker Polizei noch einmal zum spektakulären Enten-Fall in Einbeck zu Wort gemeldet: Am Samstag, 27.04.2019 gegen 12:30 Uhr wurde der Polizei Einbeck mitgeteilt, dass sich eine verirrte Entenfamilie auf dem Einbecker Marktplatz befand. Bei Eintreffen der Beamten war die Entenfamilie bereits in die Maschenstraße gelaufen. Dabei waren schon zahlreiche aufmerksame Passanten zur Stelle, um der Entenmutter und ihren zahlreichen Küken ein sicheres Geleit zu ermöglichen. Mit Hilfe einer Postbotin und einigen Anwohnern konnte die Entenfamilie in sichere Behälter verbracht werden. Durch die Beamten wurde eine sichere Zuflucht für die Entenfamilie am Bäckerwall gefunden. Hier wurden die Enten am dortigen Teich in ihr neues Zuhause entlassen. Nach kurzer Eingewöhnungsphase war die Entenfamilie sichtlich entspannt. mha/Foto: Polizei










28.04.2019 • 10:46 Uhr

Northeimer Handball Club verliert bei Bundesligareserve nach unglücklicher Schlussphase

Am vorletzten Spieltag der Drittligasaison ging es für das Northeimer Handball Club Team von Carsten Barnkothe zum Bundesliganachwuchs, dem VfL Gummersbach 2. Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber, nach acht gespielten Minuten erzielte Albin Xhafolli, Bruder des ehemaligen NHC-Spielers Etrit Xhafolli den Treffer zum 3:6 aus Sicht des NHC. Die Northeimer fanden nun etwas besser ins Spiel und gingen in der 15. Spielminute durch den Treffer von Efthymios Iliopoulos mit 8:7 in Führung. Bis zur Halbzeit blieb die Partie weiterhin knapp. Marcel Armgart, der heute als einziger spielfähiger Torhüter mitgereist war, bewies sich mit einigen starken Paraden als sicherer Rückhalt der soliden Abwehrleistung seiner Mannschaft. Doch auch die Defensive der Gastgeber stand gut, Spielstand zu Halbzeit: 12:13 aus Sicht des NHC.

In der zweiten Halbzeit blieb die Partie weiterhin spannend. Keine der beiden Mannschaften konnte ihre Führung auf mehr als zwei Tore ausbauen. Fünf Minuten vor Schluss sicherte Paul Hoppe mit seinem Treffer zum 25:23 aus Sicht des NHC eine lukrative Ausgangslage für die Schlussminuten. Allerdings fehlte den Northeimern in den letzten Minuten einfach das Glück. Iliopoulos scheiterte zwei Mal am Pfosten und Sören Lange traf bei einem Strafwurf nur die Latte, Situationen, in denen mit mehr Glück die Führung ausgebaut worden wäre.
zehn Sekunden vor Schluss erzielte Paul Marten Seekamp noch einmal den Ausgleichstreffer zum 26:26, allerdings erhielten die Gastgeber nach turbulenten und unübersichtlichen Schlusssekunden auf den Schlusspfiff noch einen für den NHC unglücklichen Strafwurf. Und auch diesen Siebenmeter ließ sich Albin Xhaffoli (9/10 7 Meter) nicht nehmen und erzielte den Siegtreffer für die Heimmannschaft. Der NHC bleibt trotzdem auf seinem hervorragenden 5. Tabellenplatz.

NHC: Armgart; Bode, Schlüter, Iliopoulos 6, Lange 6/3, Seekamp 1, Lutze 4, Hempel, Hoppe 2, Wilken 1, Gerstmann 5, Dewald, Stöpler 1.

Am kommenden Wochenende am Samstag, 4.Mai, um 19 Uhr empfängt der NHC den ZWEITEN von der SGSH Dragons zum letzten Spiel und Saisonabschluss der Saison, mit einem Sieg würden die Northeimer den fünften Tabellenplatz sichern.red/ok/Spieker Fotografie!

"Lassen Sie sich den Saisonabschluss mit leider der einen oder anderen Verabschiedung, einer großen Tombola und dem gemütlichen Ausklang nicht entgegen. Spieltagsspoinor ist das BMW Autohaus Leinetal aus Northeim/Einbeck", ermuntert Oliver Kirch zum Besuch des Handball-Events.

Zum Bild: Von ursprünglich drei Torwarten blieb am Samstag nur noch einer mit Marcel Armgart übrig. Foto: Spieker Fotografie












28.04.2019 • 10:38 Uhr

Northeim: Hilfsbereiten Nachbarn gewürgt

Einem 45-Jährigen, stark alkoholisierten Hausbewohner gelang es am Freitagabend, gegen 22 Uhr zunächst nicht, die Hauseingangstür des Mehrfamilienhauses in der Mauerstraße in Northeim zu öffnen. Als er schließlich bei mehreren Nachbarwohnungen klingelte, wurde ihm von einem 52-jährigen Hausnachbarn die Tür geöffnet.
Nach einem kurzen Streitgespräch würgte der stark alkoholisierte 45-Jährige seinen Nachbarn mit beiden Händen am Hals und verschand anschließend in seiner Wohnung.
Der hilfbereite Nachbar klagte nach dem Vorfall über Schmerzen am Hals, benötigte aber keine medizinische Behandlung.
Dem 45-jährigen wurde durch die eingesetzten Beamten die Einleitung eines entsprechenden Ermittlungsverfahrens wegen Körperverletzung bekanntgegeben.hei










28.04.2019 • 10:34 Uhr

Einbeck ist jetzt "Entenhausen" - Entenfamilie irrte in der Innenstadt umher

Am gestrigen Samstag gegen 12:30 Uhr wurde der Polizei Einbeck mitgeteilt, dass sich eine verirrte Entenfamilie auf dem Einbecker Marktplatz befand. Bei Eintreffen der Beamten war die Entenfamilie bereits in die Maschenstraße gelaufen. Dabei waren schon zahlreiche aufmerksame Passanten zur Stelle, um der Entenmutter und ihren zahlreichen Küken ein sicheres Geleit zu ermöglichen. Mit Hilfe einer Postbotin und einigen Anwohnern konnte die Entenfamilie in sichere Behälter verbracht werden. Durch die Beamten wurde eine sichere Zuflucht für die Entenfamilie am Bäckerwall gefunden. Hier wurden die Enten am dortigen Teich in ihr neues Zuhause entlassen. Nach kurzer Eingewöhnungsphase war die Entenfamilie sichtlich entspannt.ha/vo










28.04.2019 • 09:32 Uhr

Charme-Offensive der Polizei - Alle herzlich willkommen am 30. April 2019!

"Wir geben weitere Einblicke hinter die Kulissen der Polizeidirektion Göttingen"

Was passiert, nachdem unter der 110 ein Notruf bei der Polizei eingegangen ist? Welche Maßnahmen werden im Anschluss getroffen? Diese und weitere Fragen wird die Polizeidirektion Göttingen am 30. April 2019 von 12 bis 20 Uhr in den sozialen Medien beantworten. Unter dem Hashtag liveticker110 (#liveticker110) begleitete ein Social Media Team bereits am 6. Juli 2018 eine Streifenfahrt in Göttingen. Aufgrund der sehr positiven Resonanz wird die Aktion nun wiederholt. Dabei wird der Schwerpunkt dieses Mal auf der Arbeit und den Besonderheiten der "Autobahnpolizei" liegen, die im nördlichen Bereich der Autobahn 7 und auf der Autobahn 38 - inklusive Heidkopftunnel - im Einsatz ist.

Mitarbeiterinnen der Pressestelle werden sowohl aus der Lage- und Führungszentrale der Polizeidirektion Göttingen als auch direkt aus einem Streifenwagen des Polizeikommissariats Bundesautobahn berichten. Auf diesem Weg gewährt die Begleitung einen vertieften Einblick in den Arbeitsalltag der Polizei und die Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen.

"Die Einsätze, über die in den Medien berichtet wird, bilden nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Vielfalt an Einsatzanlässen ab", erklärt Nicole Kappei, Social Media Managerin der Polizeidirektion Göttingen, zur Zielsetzung der Aktion. "Mit der Livebegleitung wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern, aber gerade auch Jugendlichen, die sich für den Polizeiberuf interessieren, einen authentischen und vollständigen Blick hinter die Kulissen unserer Arbeit ermöglichen."

Hintergrund:
Die Polizeidirektion Göttingen, die sich bis nach Nienburg erstreckt, hat zwei Leit- und Führungszentralen sowie zwei Autobahnstandorte.
Während bei der Leitstelle "Weser" alle Notrufe aus den Polizeiinspektionen Göttingen und Northeim eingehen, bearbeitet "Süntel" all jene aus den Polizeiinspektionen Hameln-Pyrmont/Holzminden, Nienburg und Hildesheim.
Die Polizeiinspektion Göttingen ist für die Verkehrssicherheitsarbeit in der Stadt und im Landkreis Göttingen, die Autobahn A38 bis zur Anschlussstelle Arenshausen, sowie die Autobahn 7 zwischen Lutterberg und Seesen zuständig. Die Polizeiinspektion Hildesheim ist für die Stadt und den Landkreis Hildesheim und die Autobahn im Bereich ab der Anschlussstelle Seesen bis zur A39 Anschlussstelle Baddeckenstedt, sowie an der Nordgrenze bis zum Autobahndreieck Hannover-Süd auf der Autobahn verantwortlich.ots/Foto: Polizei










28.04.2019 • 09:26 Uhr

Polizeihubschrauber durch Laserpointer geblendet

Die Polizei in Hildesheim vermeldet soeben einen nicht alltäglichen schweren Zwischenfall:
In der Nacht vom 24 auf 25. April 2019, gegen 02:45 Uhr wurde ein Polizeihubschrauber in Hildesheim, der zur Unterstützung bei der Suche nach einer abgängigen Person eingesetzt war, durch einen bisher unbekannten Täter mittels eines grünen Laserpointers geblendet. Der Einsatz des Polizeihubschraubers musste daraufhin abgebrochen werden. Der von der Laserattacke betroffene Beamte, bei dem es sich um den Flugtechniker der Besatzung handelte, begab sich noch in der Nacht in augenärztliche Behandlung. Wie sich später herausstellte, trug er glücklicherweise keine Verletzungen davon.

Der Hubschrauber war über der Hildesheimer Nordstadt eingesetzt, nachdem zuvor getroffene Suchmaßnahmen nach einem 65-jährigen Mann, der von einem Seniorenheim in der Steuerwalder Straße vermisst gemeldet worden war, erfolglos verliefen.

Nach vorliegenden Erkenntnissen lag die Quelle der Laserattacke in der Pestalozzistraße in Hildesheim . Eine anschließende Absuche durch Streifenbesatzungen in dem Bereich verlief ergebnislos.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ein.

Zeugen, die eventuell sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.

Aus gegebenem Anlass wird an dieser Stelle auf die Gefährlichkeit von Laserpointern hingewiesen. Es werden immer wieder Fälle bekannt, bei denen Flugzeug- oder Hubschrauberbesatzungen durch Laserattacken geblendet werden. Dies kann neben gesundheitlichen Folgen für die betroffenen Personen im schlimmsten Fall zu einem Absturz der Flugobjekte führen.jpm










28.04.2019 • 09:21 Uhr

Richtig gute Nachricht: Ehrlicher Finder in Bad Harzburg , aber...

Am Samstagnachmittag wurde durch einen 56-jährigen Bad Harzburger beim Aldimarkt auf der Schlewecker Straße in Bad Harzburg die Geldbörse einer 63-jährigen Urlauberin aus Bad Homburg aufgefunden und bei der Polizei abgegeben. In der Geldbörse befanden sich unter anderem ca. 285 Euro Bargeld, Personalausweis, Fahrzeugschein, Führerschein, diverse. Kreditkarten und persönliche Papiere. Eine Abholung durch die Verliererin fand bislang allerdings noch nicht statt.










28.04.2019 • 09:16 Uhr

Viel Regen beim Einbecker Hoffest: Polizei registriert trotzdem zahlreichen Stress und Streit betrunkener Besucher

Am Wochenende beschäftigten die Einbecker Polizei anlässlich des beinahe komplett verregneten Hoffestes der Einbecker Brauerei zahlreiche Streitigkeiten und alkoholisierte Personen. Die Streitigkeiten konnten geschlichtet werden, so dass Schlimmers verhindert werden konnte. Auch den alkoholisierten Personen konnte soweit geholfen, dass sie sicher ihr zu Hause fanden. Ansonsten war es für die Polizei ein normales Wochenende ohne besondere Einsatzanlässe. tm/red











28.04.2019 • 09:11 Uhr

Northeim: Berechtigungsscheine am 1. Mai für Frühstück am 2. Mai - Wird Euro-Wahl eine Protest-Wahl?

Redner sind Bürgermeister Simon Hartmann, Erika Goebel und Bundes-Vize Jörg Radek von der Gewerkschaft der Polizei

Erst das Platzkonzert auf dem Marktplatz. Dann gewerkschaftspolitische Manifestation und der Marsch auf den Mühlenanger: Der 1. Mai - der "Tag der Arbeit" - will gefeiert sein. Die Gewerkschaften laden zu den traditionellen Mai-Kundgebungen ein. In Northeim geschieht das am 1. Mai 2019 auf dem Marktplatz. Da gibt es zunächst ein heftiges Platzkonzert. Nach der Mucke dann der Marsch zum Mühlenanger. Dort gibt es die Reden der Gewerkschafter. Außerdem erhalten die Besucher/innen Berechtigungsscheine, wenn sie einen Tag später an einem Senioren-Frühstück teilnehmen möchten.

Die diesjährigen Aktivitäten der Gewerkschaften stehen ganz im Zeichen der Europa-Wahlen am 26. Mai. Beim DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften gibt es begründete Befürchtungen, dass viele Menschen die Europawahlen als Protestwahl benutzen. Andere Beobachter glauben zu wissen, dass es eine geringe Wahlbeteiligung geben wird. In den Reden am 1. Mai dürften diese Befürchtungen angesprochen werden.

Auf der Kundgebung auf dem Mühlenanger wird nach der DGB-Ortsvereinsvorsitzenden Erika Giebel Northeims Bürgermeister Simon Hartmannn (SPD) ein Grußwort sprechen. Sein Auftritt symbolisiert den versuchten Schulterschluss der SPD mit den Gewerkschaften. Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) wird als Hauptredner in Northeim auftreten.

Im Anschluss könnten die Kundgebungsteilnehmer auf das Maivolksfest auf dem Mühlenanger ziehen. Es ist eine Kirmes mit Fahrgeschäften und Schißebude, die bis zum 5. Mai für allgemeine Belustigungen sorgt. Am 2. Mai bietet die Gewerkschaft ein Senioren-Frühstück an. Die Berechtigungsscheine zur Teilnahme an diesem Frühstück werden am 1. Mai im Rahmen der Kundgebung ausgegeben. Diese Art von "Lockmittel" könnte die Beteiligungsquote an der 1.Mai-Feier steigern, so wünscht es sich ein Gewerkschaftsfunktionär in Northeim.
red/Fotos: Marc Reiser












28.04.2019 • 08:50 Uhr

Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person

Am gestrigen Samstag, um 14.00 Uhr, befuhr eine 52-jährige Vienenburgerin mit ihrem PKW die Landesstraße 510 aus Richtung Wöltingerode kommend in Richtung Weddingen. Kurz vor der Ortschaft Weddingen kam sie auf gerader Strecke vermutlich aufgrund einer heftigen Windböe nach rechts von der Fahrbahn ab und kommt im Straßengraben zum Stehen. Die schwer verletzte Fahrzeugführerin musste durch die eingesetzte Feuerwehr Goslar und Weddingen mit der Rettungsschere aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Anschließend wurde sie mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Nordhausen verbracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. ots/ Foto: Polizei










28.04.2019 • 08:46 Uhr

Und wieder ist es passiert: Motorradfahrer verletzt sich schwer - Rettungshubschrauber im Einsatz

Ereignisort: Beverungen, Landesstraße 890 im Landkreis Höxter, Ereigniszeitunkt: Samstag, 27.April 2019, 10.25 Uhr:
Zur Unfallzeit befuhr ein 55-jähriger aus dem Landkreis Hasloh mit seinem Motorrad Yamaha die L 890 von Roggental in Richtung Drenker Kreuz. In einer Rechtskurve kam der Motorradfahrer nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte an der steil abfallenden Böschung mit Geäst. Dabei verletzte sich der 55-Jährige schwer. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Klinikum nach Kassel geflogen. Das Krad musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Die Landesstraße 890 wurde für die Zeit der Unfallaufnahme komplett gesperrt.ots










28.04.2019 • 08:40 Uhr

Lütgenrode: Faustkampf auf offener Straße - Schläger kommen aus Holzminden

Tatort: Nörten-Hardenberg, B 446 Höhe Abzweig nach Behrensen (Ortsausgang Lütgenrode):
Am Samstagabend, gegen 21.25 Uhr, befuhren zwei männliche Personen aus Holzminden mit ihrem Pkw die B 446 in Richtung Hardegsen. Auf Höhe der Einmündung nach Behrensen liefen mehrere Personen auf der Fahrbahn herum, so dass der Pkw aus Holzminden abbremsen und anhalten musste. Beide stiegen aus und es kam auf der Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit der 3-köpfigen Personengruppe, wobei auch mehrfach mit der Faust zugeschlagen wurde.

Anschließend stiegen beide wieder in ihren Pkw ein und fuhren in Richtung Hardegsen davon. Der Vorfall wurde von einer unabhängigen Zeugin beobachtet und gemeldet.

Das Fahrzeug konnte im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen durch eine Funkstreifenbesatzung im Bereich Hardegsen angehalten und Identität beider Personen festgestellt werden. Es handelt sich um einen 20-jährigen und einen 24-jährigen jeweils aus Holzminden.

Die andere Personengruppe mit drei 21-, 22- und 23-jährigen jungen Männern aus Nörten-Hardenberg und Hardegsen wurde von einer weiteren Funkstreifenbesatzung in Lütgenrode angetroffen und befragt. Offensichtliche Verletzungen wurden nicht festgestellt. Die Ermittlungen dauern an. Hei











28.04.2019 • 08:37 Uhr

Nach Fahr- und Bremsfehler in den Straßengraben gefahren und auf dem Dach gelandet

Ereignisort: Kreisstraße 628/Bundesstraße 64, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 21:35 Uhr. Ein 28 jähriger ortsunkundiger Autofahrer aus Hannover befuhr die Kreisstraße 628 aus Naensen kommend in Richtung Bundesstraße 64. Im dortigen Einmündungsbereich kam es auf regennasser und abschüssiger Fahrbahn zu einem Fahr- oder Bremsfehler des Hannoveraners. Sein Pkw, ein Seat Cordoba, fuhr über den Einmündungsbereich und anschließend in den Straßengraben. Dabei kippte der Seat auf das Dach. Der Hannoveraner blieb dabei glücklicherweise unverletzt. An seinem Pkw entstand ein geschätzter Schaden von 700 Euro.tm










28.04.2019 • 08:32 Uhr

Beim Aussteigen nicht nach hinten geschaut: Autotür demoliert - 2000 Euro Schaden

Am gestrigen Samstag kam es auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Hubeweg in Einbeck zu einem nicht alltäglichen Verkehrsunfall. Eine 36- jährige Einbeckerin hatte ihren Pkw dort geparkt und wollte aus ihrem Fahrzeug aussteigen. Wahrscheinlich ohne nach hinten zu sehen übersieht sie dabei allerdings den Pkw einer 58- jährigen Einbeckerin, die in diesem Moment in die daneben befindliche freie Parkfläche fahren wollte. Beim Öffnen der Tür kommt es zur Kollision mit dem gerade einparkenden Pkw. Dadurch ensteht ein geschätzer Gesamtschaden von 2000 Euro.tm










28.04.2019 • 08:29 Uhr

Heute Morgen: Schlägerei bei einer Abi-Party in Fredelsloh

Tatort: Moringen, Fredelsloh, Am Hainberg 100, Tatzeit: Heute, Sonntag ,04.10 Uhr:

Unrühmliches Ende einer Abi-Party : Dabei kam es am Sonntagmorgen, gegen 04.10 Uhr zu einer Schlägerei zwischen zwei Personengruppen. Ein 21-jähriger aus Dassel wollte zwischen den Gruppen schlichten. Er erhielt hierbei einen Faustschlag ins Gesicht und erlitt eine leicht blutende Verletzung an der Lippe. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten am Einsatzort hatte sich die Lage bereits wieder beruhigt und ein Großteil der beteiligten Personen waren nicht mehr vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen ist ein 17-jähriger aus Hardegsen tatverdächtig, den 21-Jährigen geschlagen zu haben. Erste Ermittlungen zu der vorangegangenen Schlägerei wurden aufgenommen.hei










27.04.2019 • 21:31 Uhr

Northeim: Versuchter Totschlag durch Messerattacke- Tatverdächtiger Afghane (24) festgenommen und inhaftiert - Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstag zwischen 20.40 Uhr und 20.50 Uhr kam es auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes an der Graf-Otto-Straße in Northeim zu einem versuchten Totschlag. Ein 25 Jahre alter Northeimer wurde dabei durch Messerstiche lebensbedrohlich verletzt.

Der Vorfall wurde weder von den Beteiligten noch von Zeugen gemeldet. Drei Männer brachten den Schwerverletzten mit einem Pkw in die Notaufnahme des Northeimer Krankenhauses. Nach einer Notoperation befindet sich der 25-Jährige inzwischen wieder auf dem Weg der Besserung. Die vom Krankenhaus informierte Northeimer Polizei begann noch in der Nacht mit den ersten Ermittlungen.

Am Freitagvormittag konnte der 25-Jährige von den Ermittlern des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim eingehend befragt werden. Es ergab sich ein Tatverdacht gegen einen in Northeim lebenden 24 Jahre alten afghanischen Staatsangehörigen, der sich im Laufe des Tages weiter erhärten ließ.

Eine Fahndung wurde eingeleitet. Am späten Nachmittag erschien der Tatverdächtige auf der Wache der Northeimer Dienststelle und stellte sich. Der Mann wurde festgenommen und verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde der 24-Jährige am Samstagvormittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Northeim vorgeführt. Hier wurde ein U-Haftbefehl erlassen. Der Festgenommen wurde anschließend in die JVA Rosdorf überführt.

Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Zeugen, die den Vorfall am Donnerstag zwischen 20.40 Uhr und 20.50 Uhr auf dem Parkplatz des REWE Einkaufsmarktes in der Graf-Otto-Straße beobachten konnten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Northeimer Polizei zu melden.fal










27.04.2019 • 14:53 Uhr

Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast inspiziert fast heimlich Arreal für geplante Landesgartenschau 2022

Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit hat soeben Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (Foto) Bad Gandersheim eine Art Blitzbesuch abgestattet. In ihrem Gepäck die bekannte gute Nachricht von der Förderzusage des Landes, die Landesgartenschau mit sechs Millionen Euro zu unterstützen. Die Ministerin war gegen 14 Uhr im Rathaus unter anderen von Bürgermeisterin Franziska Schwarz, ihrem Mann und Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz, MdB Dr. Roy Kühne Ehrenringträger und CDU Ratsherrn Rudolf Hermes und dem Kreistsgsabgeordneten Joachim Stünkel begrüßt worden. Hier signierte die Ministerin das Goldene Buch der Stadt. In einem Statement freute sich die Repräsentatin der Landesregierung, noch einmal die Förderzusage offiziell vortragen und bestätigen zu können. Die Bürgermeisterin äußerte sich zufrieden und dankbar für diese deutliche Hilfe des Landes. Im Anschluss daran inspizierte die Delegation in Begleitung des Verantwortlichen Landesgartenschau-Architekten einen Teilbereich des Kurviertels/-parks, wo im Jahr 2022 die Landesgartenschau stattfinden wird. Nach gut 90 Minuten des Informationsbesuchs verabschiedete sich die Ministerin. red










27.04.2019 • 14:43 Uhr

Skulpturenpfad : Bitte, Kopf einziehen - Bei Unwetter Baum umgeknickt -

Die jüngsten Böen und ein kleines Unwetter haben auf dem Skulturenpfad von Bad Gandersheim nach Lamspringe einen Baum umgeknickt. Sein Geäst ragt auf die Piste. Vorsicht ist geboten! Radler müssen - wenn sie durch das Hindernis fahren wollen - den Kopf einziehen. Wanderer ducken sich ein bisschen und weiter geht es in den grünen Frühling. Vorbei an einem neuen "Goldmännchen". Es weist auf einen Holzpfad in Richtung "Großer Garten" des Löning'schen Parks. Links geht es auf der Asphaltpiste in Richtung Altgandersheim und weiter bis Gehrenrode und Lamspringe. Wege, die die sich lohnen, sie zu erobern.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














27.04.2019 • 14:28 Uhr

Heute früh um 7.50 Uhr: 77-jährige Frau auf dem Weg zum Bäcker mit Faust geprügelt - Obdachlosen festgenommen

Der Polizei erklärte der 37-Jährige zynisch: "Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen"

Am Samstag, um 07.50 Uhr, kam es in der Herzog-Wilhelm-Straße in Höhe Ernteweg in Bad Harzburg zu einer Körperverletzung. Eine 77-jährige Bad Harzburgerin war gerade auf dem Weg zum Bäcker, als ihr ein entgegenkommender Mann plötzlich mit der Faust gegen den Kopf schlug und anschließend flüchtete. Die Frau begab sich anschließend zunächst nach Hause und informierte von dort die Polizei. Eine Sofortfahndung verlief, aufgrund der leider spät eingegangen Meldung, zunächst negativ. Die Beschreibung des Täters war lediglich sehr vage, der Mann sollte eine auffällige rote Einkaufstasche mit sich führen. Die Frau wurde leicht verletzt, eine ärztliche war daher nicht erforderlich. Im Rahmen der Streife konnte der Beschuldigte schließlich um 09.30 Uhr, auf der Straße Am Mühlenbach vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um einen polizeibekannten, obdachlosen 37-jährigen Mann aus Berlin, der in Bad Harzburg geboren wurde und sich hier sporadisch aufhält. Nachdem er die Tat zunächst leugnete, gab er sie schließlich zu. Er äußerte: "Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen!" Der Schlag sei seiner Meinung nach auch nur leicht gewesen. Sein Unrecht konnte und wollte er nicht einsehen. Nach Vernehmung wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Es wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet. Ihm wurde ein Platzverweis für das Stadtgebiet Bad Harzburg erteilt.ots










27.04.2019 • 14:20 Uhr

Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen und 55.000 Euro Sachschaden

Am Freitag um 14.05 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 82 bei der Ortschaft Weddingen am Abzweig Kreisstraße 19 ein Verkehrsunfall mit zwei verletzten Person und hohem Sachschaden. Ein ortsfremder, 52-jähriger Kraftfahrer aus Edemissen fuhr mit seinem PKW VW Passat von Weddingen kommen in Richtung K 19. An der K 19 wollte er nach links in diese, Richtung Wehre, abbiegen. Dabei übersah er infolge Unachtsamkeit den entgegenkommenden und vorfahrtberechtigten VW Caddy eines 36-jährigen Braunschweigers, so dass es trotz Bremsversuchs beider Beteiligten zum Frontalzusammenstoß der Beteiligten kam. Ein hinter dem Verursacher fahrender PKW einer 52-jährigen Goslarerin stieß dann noch gegen diesen. Der Veruracher und der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs wurde mit dem Rettungsdienst dem Krankenhaus Wolfenbüttel zugeführt. Hier wurde er nach ambulanter Behandlung entlassen. Der Verursacher wurde auf Wunsch vor Ort nicht ärztlich behandelt, das war offensichtlich auch nicht zwingend erforderlich. An zwei Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, am dritten Fahrzeug erheblicher Sachschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Einschätzungen auf ca. 55.000Euro. Durch die Feuerwehren Schladen und Gielde wurden unter Einsatzleitung des Gemeindebrandmeisters Schladen die ausgelaufenen Betriebsstoffe abgestreut. Die Fahrbahn wurde für die Zeit der Unfallaufnahme voll gesperrt. Anzumerken sei, dass vor der Unfallstelle eine Beschilderung auf genau die Gefahr derartiger Unfälle hinweist.ots /Foto: Polizei










27.04.2019 • 14:00 Uhr

Gemischte Signale und neue Rekorde - Facebook im Allzeithoch

Unser Wirtschaftskommentar von Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater

Positive Unternehmensberichte

Die nachösterliche Woche hatte es in sich: Eine Fülle von Daten prasselte auf die Märkte ein – mit unterschiedlichen Signalen. In der laufenden Berichtssaison zum ersten Quartal erreichte der US-Technologieindex NASDAQ nach starken Ergebnissen von Microsoft und Facebook ein neues Allzeithoch. Allerdings kamen viele positive Überraschungen eher dadurch zustande, dass die Erwartungen im Vorfeld deutlich niedriger waren. Alles in allem können die Unternehmensergebnisse die schlimmsten Befürchtungen einer weltweiten Konjunkturabkühlung entkräften, allzu viel Optimismus ist aus ihnen jedoch nicht herauszulesen. In diese Richtung deutete auch die neue Stimmungslage in den deutschen Unternehmen. Der ifo Geschäftsklimaindex ging entgegen den Erwartungen leicht zurück und dämpfte damit Hoffnungen auf eine schnelle Konjunkturbelebung.

US-Daten stehen im Mittelpunkt

Der US-Arbeitsmarktbericht für April dürfte erneut zeigen, dass die Wirtschaft dort unverändert gut wächst. Die jüngsten Arbeitsmarktindikatoren haben sich im Vergleich zum Vormonat sogar wieder etwas verbessern können. Der vergangene Winter hat die Beschäftigungsentwicklung netto stärker als sonst üblich belastet. Deshalb dürfte ein Nachholeffekt für einen leicht überdurchschnittlichen Beschäftigungsaufbau sorgen. Im Vergleich zu dem Wirbel, den der Kurswechsel der US-Notenbank in den vergangenen Monaten ausgelöst hat, wird der Zinsentscheid in der kommenden Woche eher von Langeweile geprägt sein. Ebenfalls unspektakulär dürften die BIP-Zahlen im Euroraum ausfallen, die weiterhin auf moderates Wachstum hindeuten.
Dr. Ulrich Kater /Foto: Deka










27.04.2019 • 13:28 Uhr

Hilfe für Landwirte bei angeblicher Dürre: Umweltministerium erweitert Möglichkeiten der Wasserentnahme für Beregnung

Hysterische Wetternachrichten sorgen für Wirbel - Kachelmann: Geschichten zu Wetter und Klima "falsch und erfunden"

Hat die hysterische Mediendebatte über eine angebliche neue Dürreperiode bereits Verantwortliche in den Ministerien des Landes Niedersachsen verunsichert? Aufschlußreiche ist in diesem Zusammenhang eine aktuelle Mitteilung, just zum Zeitpunkt als beispielsweise ARD-Tagesschau-Nachrichten und BILD-Zeitung mit umstrittenen Schlagzeilen zum Thema "Witterung und Wetter" aufwarteten und die Bevölkerung verrückt machten. Dazu bezog sofort der Wetter-Experte Jörg Kachelmann im Mediendienst MEEDIA klare Position. Er interpretierte die Medienmeldungen als "falsch und erfunden".

Hier die offizielle Mitteilung des Umweltministeriums:

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der geringen Niederschläge des vergangenen Jahres und der letzten Monate hat das Umweltministerium die Entnahme von Wasser für die Beregnung von landwirtschaftlichen Flächen gelockert. Die unteren Wasserbehörden erhalten damit einmalig und übergangsweise die Möglichkeit, den Zeitraum für die Nutzung von festgeschriebenen Wasserkontingenten von zehn auf 15 Jahre zu verlängern. Landwirte, die bereits jetzt ihre Wasserentnahmekontingente ausgeschöpft haben, bekommen auf Antrag kurzfristig die Möglichkeit, weiter Grund- oder Oberflächenwasser für ihre Beregnungsanlagen zu nutzen.

Umweltminister Olaf Lies: „Wir verschaffen den landwirtschaftlichen Betrieben so etwas Luft und verbessern deren Handlungsspielraum. Klar ist aber auch, dass unsere Wasserressourcen begrenzt sind und wir mit der Menge auskommen müssen, die uns, insbesondere zur Sicherung der Trinkwasserversorgung, zur Verfügung steht. Ebenso muss eine erhebliche Absenkung der Grundwasserspiegel und damit ein entsprechender Rückgang der Mindestwasserführung unserer Bäche und Flüsse bis zum Trockenfallen vermieden werden. Aufgrund des Klimawandels werden wir mit unseren Wasserressourcen in Zukunft noch schonender und verantwortungsvoller umgehen müssen. Darauf muss sich auch die Landwirtschaft einstellen und z.B. wassersparende Beregnungstechniken einsetzen und entsprechend angepasste Fruchtfolgen wählen.“

Die Entscheidung über die Wassermengen, die ein Landwirt zur Beregnung aus dem Grund- oder Oberflächenwasser entnehmen darf, liegt bei der jeweils zuständigen unteren Wasserbehörde. Minister Lies: „Wir erwarten, dass die Landwirtschaft die Verlängerung für fachlich fundierte Neuanträge nutzt. Auf dieser Basis muss eine auf längere Sicht verbindliche Neuregelung für zukünftige Wasserentnahmen gefunden werden.“ Nach bisheriger Praxis erhält ein Landwirt auf Antrag eine Erlaubnis über die Entnahme, die in der Regel sowohl den einzuhaltenden 10jährigen Entnahme-Durchschnitt als auch das jährliche Maximum festlegt. Pro Jahr dürfen i.d.R. 80 Liter pro Quadratmeter verwendet werden.
red/fis/Screenshot MEEDIA











27.04.2019 • 13:20 Uhr

Wohnbaulandumfrage: Neuausweisung von Bauland nimmt zu - Auch in Bad Gandersheim?

Niedersachsens Umwelt- und Bauminister Olaf Lies hat während einer Sitzung des Bündnisses für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen die Wohnbaulandumfrage 2018 vorgestellt. „Wir wollen die Lebensqualität der Menschen erhalten und verbessern. Und wir brauchen bezahlbares Bauland. Der Bericht zeigt, dass in den Kommunen in 2018 deutlich mehr Baugebiete ausgewiesen wurden, als in den Jahren zuvor. Dies ist ein weiterer wichtiger Baustein, damit es gelingt, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“

Bei der Neuausweisung von Wohnbauland ist eine Zunahme von 15 Prozent gegenüber 2014/2015 zu verzeichnen; insgesamt richten fast 70 Prozent der Kommunen neue Wohnbaulandrechte ein. Nur wenige Kommunen verzichten darauf, neue Flächen auszuweisen. Im Fokus der Flächenausweisungen stehen weiterhin Häuser für Familien.

Ob die Neuausweisung auch die Region Bad Gandersheim betrifft ist aus dem kommunalpolitischen Sektor bezweifelt worden. Hier würde vornehmlich auf Baulücken als mögliche Standorte für Neubauten hingewiesen. Die Redaktion hat eine Anfrage an das Rathaus gerichtet. Eine Antwort liegt noch nicht vor.


In der Mitteilung des Ministerium heißt es weiter:
Der Trend in den Ballungsräumen und Großstädten geht zu höherer Verdichtung des Wohnraums. Mit jetzt mehr als 20 Prozent hat sich der Anteil neuer Flächen für den Geschosswohnungsbau im Vergleich zu den Befragungsjahren 2014/2015 verdoppelt. Bezogen auf die auf den neuen Flächen geplanten Wohneinheiten entfällt inzwischen sogar fast die Hälfte auf den Geschosswohnungsbereich. Das ist der höchste Wert seit Beginn der systematischen Erfassung von Wohnbauland in Niedersachsen im Jahr 1992 und lässt sich auch auf die Maßnahmen des Landes und der Kommunen zur Stärkung der Wohnbauförderung zurückführen.

Voraussichtlich wird sich der Trend, mehr Bauland auszuweisen, weiter fortsetzen. Auch im Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen werden siedlungspolitische Fragen, etwa wie die Nachfrage nach Wohnbauland und Flächensparziele in Einklang gebracht werden können und wie der Vorrang der Innenentwicklung weiter gestärkt werden kann, diskutiert. „Wir müssen dabei aber immer im Auge behalten, dass in einzelnen Regionen kein Überangebot entsteht, das in Folge der demografischen Entwicklung später nicht mehr benötigt wird - das verlangt vor Ort unterschiedliche und gut überlegte Strategien für die Schaffung von Wohnraum“, so Lies weiter. „Einer Zersiedlung der Landschaft oder einer verschärften Konkurrenz zwischen einzelnen Kommunen müssen wir entgegenwirken.“

Die Kommunen nutzen dazu immer mehr Instrumente zum Flächenmanagement und zur Innenentwicklung. Über 30 Prozent der Kommunen erfassen ihre Baulücken systematisch, 85 Gemeinden entwickeln ein Leerstandskataster und 78 arbeiten am Aufbau eines Brachflächenkatasters. Die Wiedernutzung von Brachflächen verzeichnet ebenfalls einen leichten Anstieg auf 17,6 Prozent aller neu ausgewiesenen Flächen für den Wohnungsbau, spielt aber weiterhin nur eine untergeordnete Rolle.

Mit der von der NBank im Auftrage des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz durchgeführten Wohnbaulandumfrage wird alle zwei Jahre die aktuelle Lage auf dem Baulandsektor in Niedersachsen erfasst. An der Umfrage für den Erhebungszeitraum 2016 und 2017 haben 96 Prozent der niedersächsischen Städte und Gemeinden teilgenommen.
red/fis










27.04.2019 • 13:06 Uhr

Heute in Brunshausen: Lönings Hofladen "messerscharf" und so gemütlich

Sonnen draußen, warmes Ambiente drinnen: "Messerscharf und gemütlich", so kommentierte vor wenigen Minuten ein Gast bei der Eröffnung des neuen Hofladens der Familie Löning auf dem Areal des ehemaligen Klosters Brunshausen bei Bad Gandersheim. Messerscharf wegen der ausgestellten und zum Kauf angebotenen scharfen Instrumente. Gemütlich, weil fast alles in Holz gehalten ist und dies bei den geschickt eingesetzten Lichteffekten alles irgendwie warm erscheinen lässt. Dargeboten wird eine Fülle von spannenden Produkten. Werkzeuge, Dekoriert-Vögel und Spirituosen.

Wanderer, kommst du nach Brunshausen, musst im Lönig'schen Hofladen gewesen sein.

Und so kamen denn auch zahlreiche der geladenen Gäste. Zu sehen unter anderem Familie Franziska und Uwe Schwarz (sie Bürgermeisterin, er Landtagsabgeordneter), die CDU-Granden im Stadtrat mit Ehrenringträger Rudolf Hermes und Fraktionsvorsitzender und Steuerberater Timo Dröge, sein Kollege von der SPD Stadtratsfraktion Niklas Kielhorn, Volksbank-Aufsichtratsratsvorsitzender Rüdiger Berkhan, Vize-Bürgermeisterin Karin Allbich und Ratsvorsitzende Ingrid Lohmann und nicht zu vergessen die Chef-Protagonisten des Gandersheimer Wirtschaftsforums Karsten Dielzer und Jens Tschäpe. Die Geistlichkeit wurde von Pastor Gerry Klein vom Bad Gandersheimer Glaubenszentrum vertreten. Alle kamen, gratulierten, bewunderten die gelungene Umnutzung der Scheune, ließen sich mit kleinen Imbisseinheiten, Nougat und Sekt mit und ohne Alkohol bewirten.

Familie Löning selbst, allen voran Anna und Benno, aber auch die Senioren, erwiesen sich an diesem Vormittag als höchst angenehme Gastgeber - auch im persönlichen Gespräch miteinander!

Ein gelungener Start des neuen "messerscharfen" Hofladens - dazu passte die fantastische Frühlingssonne. Es lebe der Einzelhandel - in Brunshausen!
red/fis

Die Bilder vermitteln Szenen der heutigen Eröffnung ganz ohne protokollarischen Firlefanz. Fotos: Thomas Fischer






















27.04.2019 • 12:37 Uhr

Der pure Wahnsinn: Riskantes Überholmanöver führt zu Verkehrsunfall - Verursacher mit pinkfarbenen Audi TT flüchtet

Weil ein bisher unbekannter Fahrzeugführer in einem unübersichtlichen Bereich einen Traktor überholte, kam es auf der Bundesstraße 64 bei Höxter (Landkreis Höre) zu einem Auffahrunfall. Der ungeduldige PKW-Fahrer befuhr am Freitag, 26.04.2019, gegen 16.40 Uhr, die B64 von Höxter in Richtung Godelheim. Vor ihm fuhren zwei weitere PKW und der Traktor. Alle drei PKW überholten auf dem unübersichtlichen Streckenabschnitt zwischen dem Parkplatz Felsenkeller und dem Bahnübergang Taubenborn den Traktor. Ein entgegenkommender Mercedes einer Fahrschule, der von einer 27-Jährigen aus Brakel gelenkt wurde, musste bereits wegen der ersten Fahrzeuge verlangsamen, beim letzten Wagen jedoch bis zum Stillstand abbremsen. Eine 60-Jährige aus Schauenburg konnte ihren Opel Meriva nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf dem Mercedes auf. Dabei entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 3.500 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Bei dem Fahrzeug des Verursachers könnte es sich um einen pinkfarbenen VW Beatle oder eine Audi TT gehandelt haben. Das Verkehrskommissariat der Polizei in Höxter, 05271 9620, nimmt Hinweise zum Unfallhergang oder zum Verursacher entgegen. /Te.










27.04.2019 • 09:40 Uhr

SEEBRÜCKE-Proteststaffel gegen das Sterben im Mittelmeer - Initiative macht am 29. April Station in Einbeck :

Mit einer mehrwöchigen Proteststaffel für Humanität und Solidarität durch zahlreiche Städte verleiht die SEEBRÜCKE ihrer Forderung nach einem Ende des Sterbens im Mittelmeer Nachdruck. Als Symbol für die dramatische Situation im Mittelmeer bringt die SEEBRÜCKE ein Schlauchboot in die Innenstädte, mit dem Schutzsuchende vergeblich versucht haben, der libyschen Hölle zu entkommen.

„Die europäische Abschottungspolitik hat den Tod tausender Menschen an den Außengrenzen zur Folge“, erklärt Jolanta Lisowski, Aktivistin der SEEBRÜCKE Kassel. „Nun bringen wir eines der Schlauchboote in die Städte, um die Verzweiflung der Menschen zu verdeutlichen, die alles riskieren, um der libyschen Hölle zu entkommen.“
Das Boot wurde von der durch die Europäische Union finanzierten sogenannten „libyschen Küstenwache“ abgefangen. Die Schutzsuchenden wurden in die libyschen Folterlager zurückgebracht. Die Crew der Sea-Eye fand das verlassene Boot und brachte es nach Deutschland. „Ob die Menschen mit anderen Booten die Flucht geschafft haben, ob sie noch in libyschen Lagern interniert oder tot sind, werden wir nie erfahren,“ so Markus Groda, der mehrfach für Sea-Eye bei der Seenotrettung im Mittelmeer aktiv war.

Neben dem Schlauchboot trägt die SEEBRÜCKE ein Transparent von Stadt zu Stadt, auf dem alle Menschen mit ihrer Unterschrift ein Zeichen gegen die unmenschliche Abschottungspolitik der Europäischen Union setzen können. „Angesichts des Sterbens im Mittelmeer fordern wir die europäischen Regierungen und die Bundesregierung auf, sich endlich zu ihrer humanitären Verantwortung zu bekennen und dafür zu sorgen, dass kein Mensch mehr im Mittelmeer ertrinken muss,“ bekräftigt Claus Beckmann von der SEEBRÜCKE Hildesheim. „Wir werden solange laut sein und Druck ausüben, bis unsere Forderungen nach einer menschlichen und solidarischen Politik umgesetzt sind.“

Die SEEBRÜCKE fordert

die Schaffung sicherer Fluchtwege und die Gewährleistung einer menschenwürdigen Aufnahme von Menschen auf der Flucht,
die Anerkennung und Unterstützung der Arbeit der zivilen Seenotrettung auf allen gesellschaftlichen und politischen Ebenen und das Ende der Kriminalisierung der Seenotretter*innen,
das Ende der Unterstützung der sogenannten „libyschen Küstenwache“ durch die Europäische Union und den sofortigen Stopp der völkerrechtswidrigen Rückführungen von Schutzsuchenden in das Bürgerkriegsland,
einen festen europäischen Mechanismus zur Aufnahme von Menschen, die aus Seenot gerettet wurden, um wochenlange Hängepartien zu verhindern,
eine Gesellschaft, die nicht auf Abschottung und Abschiebung setzt, sondern sich der Menschenwürde, Solidarität und Bewegungsfreiheit verpflichtet,
dass Kommunen, die sich zu Sicheren Häfen erklärt haben, die Möglichkeit haben, zusätzlich zur Verteilungsquote aus Seenot gerettete Schutzsuchende aufzunehmen.

Hintergrund
Die SEEBRÜCKE organisiert die Proteststaffel für Humanität und Solidarität zwischen dem 26. April und 19. Mai 2019. Die Stationen der Proteststaffel:
26. April: Osnabrück
27. April: Hannover im Rahmen der SEEBRÜCKE-Großdemo
29. April: Einbeck
4. Mai: Bochum und Dortmund
1.-3. Mai: Vechta/Diepholz
5. Mai: Bad Berleburg
6./7. Mai: Büren/Paderborn
8. Mai: Kassel
9. Mai: Marburg
11. Mai: Göttingen
13. Mai: Leipzig
16. Mai: Erfurt
17. Mai: Potsdam
18. Mai: Berlin
19. Mai: Berlin im Rahmen der Großdemo „Ein Europa für Alle“.

red











27.04.2019 • 09:32 Uhr

Der "böse" Wolf und nun die FDP

Wird der Wolf zum Problem auch in Südniedersachsen? Diskussionsveranstaltung zum Thema Wolf mit Hermann Grupe, MdL

Zunehmende Wolfsrisse in Niedersachsen, aber auch in der Region, beunruhigen nicht nur die Bürger und Bürgerinnen. Sie sind auch eine immer stärker werdende finanzielle Belastung für die Landwirtschaft und vor allem für die Weidetierhaltung. Wie nah das Problem ist, zeigte der Wolfsangriff auf zwei Kamerunschafe im Februar in Oldenrode. Aus diesem Grund lädt der FDP Kreisverband Northeim interessierte Bürger und Bürgerinnen zu einer Diskussionveranstaltung ein. Hermann Grupe (Foto), landwirtschaftlicher Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag wird als Experte zu diesem Thema zur Verfügung stehen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 2. Mai 2019 um 19 Uhr im Gasthaus Zwickert (Oldenroder Straße 15 in 37589 Kalefeld OT) statt.

Der Bestand des Wolfes in Deutschland ist längst nicht mehr gefährdet. Allein in Niedersachsen gibt es 22 nachgewiesene Wolfsrudel, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Bei einer Vermehrungsrate von etwa 30 Prozent werden in unserem Bundesland in fünf Jahren mehr als 740 Wölfe leben. Eine solch große Population würde den Bestand anderer Wildtierarten nachhaltig gefährden und die Weidetierhaltung unmöglich machen. Hier müssen nachhaltige Möglichkeiten der Regulierung gefunden werden. Neben dem Kreisvorsitzenden Christian Grascha, dem Abgeordneten Hermann Gruppe und dem Ortsvorsitzenden aus Bad Gandersheim Torge Gipp freut sich der Kreisverband besonders, dass die Europakandidatin Frau Melanie Bludau-Kater aus Uslar vor Ort ist und ein Grußwort sprechen wird.
„Es ist eine gute Gelegenheit für die Bürger und Bürgerinnen unsere Kandidatin aus dem Landkreis Northeim für die Europawahl kennenzulernen“, so Christian Grascha. Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Kreisverbandes unter info@fdp-northeim.de oder unter 055651-7939964.red










27.04.2019 • 09:27 Uhr

Letzte freie Plätze bei der Sommerakademie - Fünf Tage lang mit der Kreisvolkshochschule kreativ sein

Gute Zeit im ehemaligen und umgebauten Klosterhof in Brunshausen bei Bad Gandersheim

Bei der 15. Gandersheimer Sommerakademie der Kreisvolkshochschule Northeim sind in zwei Werkstätten noch Plätze frei. Die Kreativwoche findet vom 8. bis 12. Juli auf dem umgebauten Klosterhof Brunshausen mit seinem großen Garten statt. Die idyllische Umgebung ist wie geschaffen für künstlerische Prozesse.
Die Angebote sind nach Angaben der KVHS so konzipiert, dass auch Menschen mit wenig Erfahrung in den unterschiedlichen Techniken unter fachkundiger Anleitung Neues entdecken und erlernen können.

„Schmuck aus Papier“

Im Kurs „Schmuck aus Papier“ wird Papier zu ganz besonderen Unikaten verarbeitet. Halsketten, Ringe, Armbänder, Ohrringe oder auch eigene freie Schmuckkreationen werden erschaffen. Durch die verschiedenen Verarbeitungstechniken aus handgeschöpftem Papier, Japanpapier, Wellpappe oder Recyclingpapier entstehen Perlen in unterschiedlichen Formen und Farben.

„Acryl- und Pastellmalerei“

Beim Angebot „Acryl- und Pastellmalerei“ ist das wichtigste Gestaltungsmittel der beiden Malverfahren die Farbe. Ihre Vielfalt entwickelt sich durch Anordnung, Kontrast, Mischung und Art des Auftrags. Für Kompositionen in realistischer, aber auch abstrakterer Form entstehen selbstgefertigte Skizzen (bei gutem Wetter im Klostergarten), ebenso werden Fotos und kunsthistorische Themen einbezogen. Bei der Arbeit gibt es die Möglichkeit zu einer intensiven gestalterischen Einzelberatung.

Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 29. Mai. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kvhs-northeim.de oder telefonisch unter 05551/708-8214. Zwei weitere Kurse – Schmieden und Steinbildhauerei – sind schon ausgebucht.

Zum Bild: Kreativ sein mit Farbenmit der Kreisvolkshochschule - Bei der Sommerakademie im Juli gibt es noch freie Plätze.











26.04.2019 • 14:32 Uhr

Natürlich. Mittendrin. Der Landkreis Northeim. - der neue „Kultur- und Freizeitführer“

Kooperationsprojekt in der LEADER-Region Harzweserland der Kommunen im Landkreis Northeim und der Sparkasse Einbeck und der Kreis-Sparkasse Northeim

Der Landkreis Northeim liegt zwischen zwei Tourismusdestinationen, wobei in der Außendarstellung nur die Randbereiche Solling-Vogler-Region und Harz versorgt sind. Die weiteren Besonderheiten in der Fläche des Landkreises werden von einzelnen Vereinen und Initiativen in der Öffentlichkeit präsentiert.

Bedingt durch das reichhaltige Angebot und die vielfältigen Sehenswürdigkeiten ist im Rahmen der Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes Harzweserland der Anspruch beschrieben worden, die Freizeit- und Kulturanbieter besser zu vernetzen, nach außen darzustellen und dauerhaft sichtbar zu machen. Es entstand die Idee eine Broschüre für den Landkreis zu erstellen. Eine Art „Marco-Polo-Reiseführer“ im handlichen Taschenformat. Als Partner und Co-Finanzierer zeigten sich von Beginn an die Kreis-Sparkasse Northeim und die Sparkasse Einbeck.

Die Akteure im Landkreis Northeim planten, eine Informationsbroschüre für die Fläche zu erstellen, in der die weichen Standortfaktoren und Besonderheiten dargestellt werden. Dabei ist eine Print- wie auch eine digitale Ausgabe entstanden. Die Broschüre ist dabei nicht als Tourismusbroschüre konzipiert, sondern richtet sich an alle Menschen in der Region, an Besucher und Neubürger. Ziel ist es, für die unterschiedlichen Bereiche eine kompakte Zusammenfassung des landschaftlich schönen und sehr lebendigen Landkreises zu präsentieren, wobei diese nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann.

Eine umfassende Darstellung wurde deshalb als unrealistisch angesehen, die Konzentration auf die Hauptaugenmerke war gewünscht. Weiterführende Informationen sind über die Seiten der Touristiker, direkt über die Anbieter oder ggf. über die Kommunen abrufbar, die auch in der Broschüre mit den begleitenden Internetadressen sichtbar sind.

Für die Umsetzung wurde eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die zunächst erste Inhalte erarbeitete, das Projekt vorbereitete. Absprachen mit den Touristikern zu den Inhalten fanden im Vorfeld statt.

Im Rahmen der Gespräche der Hauptverwaltungsbeamten und in der Lokalen Aktionsgruppe entstand die Kooperation der Kommunen im Landkreis. Der LAG-Vorsitzende und Bürgermeister der Gemeinde Katlenburg-Lindau erklärte sich bereit, die Trägerschaft zu übernehmen. Die Projektgruppe, organisiert vom Regionalmanagement Harzweserland, begleitete die Umsetzung durch eine enge Abstimmung mit der Agentur.

Die Finanzierung konnte mit EU-Mitteln aus der LEADER-Förderung und mit Co-Finanzierung durch die Sparkasse Einbeck und die Kreis-Sparkasse Northeim sichergestellt werden.

Im Rahmen eines Auswahlverfahrens haben sich drei Werbeagenturen für die Umsetzung des Projektes vorgestellt. Alle drei überzeugten. Besonders hervorgehoben hat sich dann allerdings die Agentur Jenko Sternberg aus Apelnstedt bei Wolfenbüttel.

In enger Kooperation zwischen der Agentur und der Projektgruppe ist im Laufe des letzten Jahres die Broschüre entwickelt worden. Viel Zuarbeit, gerade auch was das Bildmaterial betrifft, erfolgte dabei durch die Kommunen und die in der Broschüre dargestellten Destinationen.

Im Rahmen der Präsentation berichtete die Agentur Jenko Sternberg aus Wolfenbüttel/Apelnstedt über die Aufgabe und das Ansinnen, das Wertvolle und Besondere im Landkreis herauszustellen und ansprechend mit Bildern und Texten auszugestalten. Das Büro betonte dabei die gute konstruktive und sehr kreative Zusammenarbeit mit der Projektgruppe .

Die Broschüre hat einen Umfang von 88 Seiten, die Auflage liegt bei 5.000 Stück.
Die Broschüren sind ab dem 6. Mai 2019 in den Touristikinformationen kostenfrei erhältlich sein. Pro Interessent wird ein Exemplar ausgegeben.



Foto (KSN Northeim)

AUF DEM BILD VON LINKS NACH RECHTS: Ute Assmann (Vorstandsvorsitzende der Kreis-Sparkasse Northeim), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Ralf Buberti ( Dezernent Bauen und Umwelt Landkreis Northeim), Annette Muhs ( Referat Regionalmanagement und Tourismus/Regionalmanagement Harzweserland), Bürgermeister Uwe Ahrens (Gemeinde Katlenburg-Lindau, Projektträger und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Harzweserland), Stefan Beumer (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Einbeck), Ingo Jenko( Agentur Jenko Sternberg Apelnstedt), Gernot Bollerhei ( Marketingleiter Kreis-Sparkasse Northeim), Ulrich Scheele ( Leiter Vorstandssekretariat Sparkasse Einbeck)
Im Vordergrund: Sabine Sternberg ( Agentur Jenko Sternberg Apelnstedt). FOTO: KSN











26.04.2019 • 14:29 Uhr

AfD richtet vier Fragen an Bürgermeister Hartmann: Shisha-Bars im Stadtgebiet Northeim

AfD-Stadtrat und Fraktionschef Maik Schmitz (Foto) hat namens seiner Fraktion im Northeimer Stadtrat vier Fragen an Bürgermeister Simon Hartmann (Foto) gerichtet und diese Initiative in einer Verlautbarung öffentlich gemacht. Wir dokumentieren die Mitteilung im Origonalwortlaut:
Schmitz: "Am 18.Januar 2019 wurden bei einer Kontrolle zwei Shisha-Bars in Göttingen kontrolliert. Nun wird wegen des Verstoßes gegen den Verpackungszwang und wegen des Verstoßes gegen das Nichtrauchergesetz ermittelt. In einem weiteren Fall wird außerdem wegen des Verdachts der Unterschreitung des Mindestlohnes ermittelt. Insgesamt wurden 30kg Wasserpfeifentabak sichergestellt. Die Grenzwerte für Kohlenstoffmonoxidbelastung seien in beiden Lokalen zum Teil erheblich überschritten worden.
Die Stadtratsfraktion der AfD fragt:
1. Wie viele Shisha-Bars werden in Northeim betrieben?
2. Gab es registrierte Vergiftungsfälle mit Kohlenmonoxid in Shisha-Bars in Northeim?
a. Falls ja, wann und in welchen Bars wurden diese Vorfälle registriert?
3. Hat die Stadt Northeim die Möglichkeit, den Betreibern im Rahmen der Gefahrenabwehr Auflagen wie den Betrieb von Kohlenmonoxid-Warnmeldern oder Belüftungsanlagen zu machen?
a. Wenn ja, gäbe es Auflagen, um eine regelmäßige Wartung sicherzustellen?
4. In welchem Umfang werden Kontrollen mit dem Ziel der Vermeidung von Gesundheitsgefahren in Shisha-bars in Northeim durchgeführt?
5. Führt die Stadt Northeim regelmäßige Kontrollen durch, um den Jugendschutz in Shisha- Bars zu gewährleisten?"
Eine Antwort des Bürgermeisters liegt noch nicht vor. Sobald das der Fall ist wird das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group darüber berichten.
red/Fotos: Thomas Fischer












26.04.2019 • 14:23 Uhr

AfD richtet vier Fragen an Bürgermeister Hartmann: Shisha-Bars im Stadtgebiet Northeim

AfD-Stadtrat und Fraktionschef Maik Schmitz hat namens seiner Fraktion im Northeimer Stadtrat vier Fragen an Bürgermeister Simon Hartmann gerichtet und diese Initiative in einer Verlautbarung öffentlich gemacht. Wir dokumentieren die Mitteilung im Origonalwortlaut:

SCHMITZ: "Am 18.Januar 2019 wurden bei einer Kontrolle zwei Shisha-Bars in Göttingen kontrolliert. Nun wird wegen des Verstoßes gegen den Verpackungszwang und wegen des Verstoßes gegen das Nichtrauchergesetz ermittelt. In einem weiteren Fall wird außerdem wegen des Verdachts der Unterschreitung des Mindestlohnes ermittelt. Insgesamt wurden 30kg Wasserpfeifentabak sichergestellt. Die Grenzwerte für Kohlenstoffmonoxidbelastung seien in beiden Lokalen zum Teil erheblich überschritten worden.
Die Stadtratsfraktion der AfD fragt:
1. Wie viele Shisha-Bars werden in Northeim betrieben?
2. Gab es registrierte Vergiftungsfälle mit Kohlenmonoxid in Shisha-Bars in Northeim?
a. Falls ja, wann und in welchen Bars wurden diese Vorfälle registriert?
3. Hat die Stadt Northeim die Möglichkeit, den Betreibern im Rahmen der Gefahrenabwehr Auflagen wie den Betrieb von Kohlenmonoxid-Warnmeldern oder Belüftungsanlagen zu machen?
a. Wenn ja, gäbe es Auflagen, um eine regelmäßige Wartung sicherzustellen?
4. In welchem Umfang werden Kontrollen mit dem Ziel der Vermeidung von Gesundheitsgefahren in Shisha-bars in Northeim durchgeführt?
5. Führt die Stadt Northeim regelmäßige Kontrollen durch, um den Jugendschutz in Shisha- Bars zu gewährleisten?"

Eine Antwort des Bürgermeisters liegt noch nicht vor. Sobald das der Fall ist wird das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group darüber berichten.
red










26.04.2019 • 11:47 Uhr

In Bad Gandersheim: 7.980 Wahlbenachrichtigungen zur Europa-Wahl rechtzeitig und vollständig verschickt

In der Roswithastadt beherrschen eindeutig deutlich mehr Frauen die Wahl - "Protest-Wahl" erwartet

Das hat diesmal perfekt geklappt: Die Benachrichtigungen für die Europawahl am 26. Mai 2019 in Bad Gandersheim sind vollständig und rechtzeitig und damit korrekt an die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in der Roswithastadt seit einigen Tagen verschickt worden. Auf unsere Anfrage hin
redteilte dazu vor wenigen Sekunden Ordnungsamtschef Frank Biener weiterhin mit, dass am 26. Mai nach derzeitigem Stand 3.800 Männer und 4.180 Frauen.
Nach den gesetzlichen Vorgaben müssen die Wahlbenachrichtigungen bis zum 5. Mai 2019 versandt sein. Bereits seit dem 18. April 2019 sind die Dokumente bei der Post abgegeben und auf den Weg zu den Wählerinnen und Wählern geschickt worden. Die können sich nun entscheiden. Erst einmal ob sie per Briefwahl ihre Stimme abgeben oder mit der Wahlbenachrichtigung am Wahltag direkt ins angeben Wahllokal spazieren wollen. Briefwahl und die Wahl im Lokal sind geheim. Ob alle Wahlberechtigten in Bad Gandersheim ihr demokratisches Recht in Anspruch nehmen werden wird sich zeigen. Traditionell wird in der Kernstadt niedrigschwellig abgestimmt. In den Dörfern dagegen intensiver. Experten sagen für die Europa-Wahl eine "Protest-Wahl" voraus. Das könnte die Beteiligungsquote puschen.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










26.04.2019 • 11:33 Uhr

Diebstahl einer Geldbörse aus offenem LKW-Führerhaus angezeigt - 250 Euro futsch

Am gestrigen Donnerstag, zwischen 12.00 Uhr und 16.10 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter in Delliehausen, Heiligenhöfe, bei Uslar aus einem abgestellten und unverschlossenen Lkw eine Geldbörse mit Inhalt. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 250 Euro. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Telefonnummer 05571/926000.stüw











26.04.2019 • 11:26 Uhr

Landkreis Northeim warnt alle Raser: Hier die brandaktuellen Blitzer-Termine - In Gandersheim schon Montag!

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Betrifft: Mobile Messungen in der achtzehnten Kalenderwoche 2019

In der Woche vom 29. April bis 5. Mai 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 29. April: Raum Bad Gandersheim
Dienstag, 30. April: Raum Uslar/Bodenfelde
Donnerstag, 2. Mai: Raum Kalefeld
Freitag, 3. Mai: Raum Nörten-Hardenberg

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer












25.04.2019 • 21:50 Uhr

Brand in Hildesheimer Hotel - Gäste evakuiert - 100.000 Euro Schaden

Am Morgen des heutigen Donnerstag , kurz nach 05:30 Uhr, kam es in einem Hotel in der Bischof-Janssen-Straße in Hildesheim aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand. Nach vorliegenden Erkenntnissen sind dabei vier Personen leicht verletzt worden. Sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur weiteren Behandlung in Hildesheimer Krankenhäuser eingeliefert, mussten aber nicht stationär aufgenommen werden.

Den Ermittlungen zufolge brach das Feuer in einem Zimmer im 3. Obergeschoß des Hotels aus. Der 49-jährige Zimmerbewohner aus Aßlar in Hessen bemerkte den Brand und verständigte die Rezeption, von wo Feuerwehr und Polizei alarmiert wurden. Beim Eintreffen der Kräfte am Einsatzort schlugen Flammen aus dem Fenster des betroffenen Zimmers.

Im Folgenden wurden die noch im Hotel befindlichen Personen aus dem Gebäude evakuiert. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr gelöscht und war um kurz nach 06:00 Uhr aus.

Der Brandort wurde am Vormittag durch Brandermittler des 1. Fachkommissariats der Polizei Hildesheim untersucht. Die genaue Brandursache steht momentan noch nicht fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim folgen weitere Ermittlungen unter Hinzuziehung eines Sachverständigen. Der Brandort wurde beschlagnahmt.

Das betroffene Hotelzimmer wurde durch das Feuer völlig zerstört. Ferner wurden weitere Teile der dritten und vierten Etage durch Rußaufschlag in Mitleidenschaft gezogen. Ein Fenster im vierten Obergeschoss, das sich direkt über dem vom Brand betroffenen Zimmer befindet, wurde ebenfalls beschädigt. Der entstandene Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei etwa 100.000 Euro.jpm /Foto: Polizei










25.04.2019 • 21:44 Uhr

Schon wieder Motorradfahrer nach Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Unfall auf der Wilhelmshäuser Straße (B 3) in Hann. Münden ist am Mittwochnachmittag) gegen 16.45 Uhr ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 31 Jahre alter Mann aus Hann. Münden mit seinem Pkw die Wilhelmshäuser Straße in Richtung Kassel. Als er in Höhe des Fußweges zur Fulda seinen VW Passat über die Fahrstreifenbegrenzung wenden wollte, übersah er vermutlich aus bislang ungeklärten Gründen den ihm entgegenkommenden 26-jährigen Motorradfahrer, sodass es zur Kollision beider Fahrzeuge kam.
Bei dem Zusammenstoß wurde der aus Kassel stammende Kawasaki-Fahrer schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Nach ersten polizeilichen Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von etwa 3.500 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.mb










25.04.2019 • 21:39 Uhr

Neues Dienstleistungsangebot: Was wird das mit der Maus?

Darauf dürfen sich besonders junge Familien mit ihren Kids freuen: Bad Gandersheim wird in wenigen Tagen eine besonders gemütliche Ecke mit zahlreichen bunten Mäusen bekommen. Das Design ist kindgerecht gestaltet. Besonders deswegen, weil die sich anbahnende neue Dienstleistung in diesem Sektor der Räumlichkeit speziell auf kleine Kunden und Kundinnen ausgerichtet ist. Carolas süße Maus bietet Gewähr, an dieser Stelle liebevoll und doch professionell bedient zu werden.

Mehr zum spannenden Thema einer neuen Dienstleistungsadresse in der Roswithastadt nur hier und auf den News-Kanälen /Internet-Zeitung des exklusiven Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group.
Die neue Welt der lokalen-regionalen Digital-Nachrichten für Bad Gandersheim und Südniedersachsen. red/Foto: Marc Reiser










25.04.2019 • 21:19 Uhr

Erstmals in Südniedersachsen im Einsatz: "Mobile Wache" der Polizei bei der "Open Airport Mega-Party" in Bad Gandersheim

Ob bei Staatsbesuchen oder Großveranstaltungen - die Polizei stellte sich immer flexibler und mobiler auf solche Ereignisse ein. So beispielsweise mit einer "Mobilen Wache". Diese Container-Einheit in Sachen Sicherheit und Ordnung erlebt in Südniedersachsen eine Premiere. Und zwar bei der bevorstehenden Open Airport Mega Party am 25. Mai, 19 Uhr, auf dem Flugplatzgelände in Bad Gandersheim wird es erstmals bei einem solchen Event diese "Mobile Wache" der Polizei geben. Das hat für die Organisation der Großveranstaltung (erwartet werden bis zu 2.500 Besucher) der Geschäftsführer des Stadtjugendringes, Gunnar Ude, auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Er berief sich auf eine Mitteilung und Bestätigung des neuen Polizeichefs in der Roswithastadt, Ralf Büsselmann.

Der verlastbare Abrollcontainer ist nach Darstellung der Polizei multifunktional einsetzbar. In ihm sind ein bis zwei Beamte stationiert. Zur Ausstattung gehören zwei PC-Arbeitsplätze mit Anbindung an das Polizeinetz über LTE-Router oder DSL, Kühlschrank für Blutproben, flexibel abgrenzbarer Bereich zum Beispiel für Durchsuchung von Personen sowie ein LED-Notstrombeleuchtungssystem. Ein Notstromaggregat 380V/16 A kann bei Bedarf zusätzlich bereitgestellt werden.










25.04.2019 • 21:01 Uhr

Jens Kestner: „Was der Landkreis Northeim festgestellt hat, ist nur die Spitze eines bundesweiten Eisbergs, der mit Inklusion und Integration kollabiert!“

Laut Heilmittelbericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ist die Zahl der diagnostizierten Entwicklungsstörungen bei Kindern in den vergangenen zehn Jahren um 26,5 Prozent gestiegen. Über 82 Prozent der Entwicklungsstörungen betreffen die Sprech- und Sprachentwicklung. Der Landkreis Northeim teilt durch seine Pressestelle mit, dass diese dramatisch ansteigende Problematik wahrscheinlich mit der Zunahme von Kindern mit Migrationshintergrund zusammenhängt. „Im Landkreis Northeim wachsen 26 Prozent der Kinder im Jahr der Einschulung mehrsprachig auf“, teilt die Pressestelle des Landkreises mit, „...sie zeigen häufiger Auffälligkeiten im Bereich von Grammatik und Wortschatz“.

Schon in Vorschulen zeigt sich, wie die ansteigende quantitative Entwicklung von Migrantenkindern auch bei „Nicht-Migranten-Kindern“ ansteckend auf den Qualitäts-Abwärtstrend in Sprache und Schrift führt. Kinder, die zuhause vorwiegend Arabisch sprechen, transportieren diese dann aus Deutsch und Arabisch bestehende Slang-Qualität in Horte, Vorschulen und Klassenzimmer. Der nächste PISA-Test wird die Dramatik der Entwicklung bestätigen.

Jens Kestner meint dazu: „Was der Landkreis Northeim bestätigt, überrascht mich keineswegs. Besonders seit der von Frau Merkel produzierten Zuwanderungsproblematik ab 2015 – aber auch schon in den Jahren zuvor – kapitulieren viele Lehrer vor der unlösbaren Aufgabe, Klassen, in denen teils deutlich mehr nicht- oder nur schlecht Deutsch sprechende Kinder sind, zu unterrichten. Die Milliarden, die nötig wären, ausreichend neue Lehrkräfte einzustellen und den gesamten Unterrichtsplan neu zu konzipieren, werden dann allerdings für dringend erforderliche Sozialinvestments fehlen. Richtiger wäre es, die bestreffenden Kinder durch qualifizierte Migranten in ihrer Heimatsprache zu unterrichten, sie getrennt von den deutschen Kindern auf eine gute Ausbildungsvoraussetzung vorzubereiten, die sie dann in ihren Heimatländern mit der Rückkehr ihrer Eltern, bestens gebrauchen können. Fazit: die deutschen Kinder werden nicht in der Lern-Qualität behindert und fremdsprachlich durchwachsenem Niveau angepasst, sondern können sich deutlich besser sprachlich, aber auch in allen Lern- Kompetenzen, besser entwickeln. Hier wäre die Investition gut angelegt, statt ideologisch blindwütig an einer behindernden Inklusion und Integration festzuhalten, die nur viel Geld verbrennt und das durchschnittliche Leitungsniveau herunterzieht!“ so Jens Kestner.
red











25.04.2019 • 20:06 Uhr

Mobile Schadstoffsammlung ermöglicht auch die Abgabe von Elektrokleingeräten - Hier alle Termine und Orte!

Schadstoff- und Elektrogerätesammlung für private Haushalte in der Zeit vom02.Mai 2019 bis 29.Mai .2019

Auch in diesem Jahr bietet die Kreisabfallwirtschaft wieder für alle privaten Haushalte die Möglichkeit, ihre Schadstoffe am mobilen Sammelfahrzeug kostenlos abzugeben. Das Schadstoffmobil wird in der Zeit vom 02. Mai bis 29. Mai 2019 im gesamten Kreisgebiet unterwegs sein und in fast allen Ortsteilen halten. Bei der zweiten Sammlung im Herbst 2019 werden nur die zentralen Orte im Landkreis angefahren.

Was wird am Schadstoffmobil angenommen?
Aus privaten Haushalten werden weiterhin auch Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen am Schadstoffmobil angenommen. Als haushaltsübliche Menge gelten maximal 5 Stück pro Anlieferung. Um Missbräuche auszuschließen, kann das Sammelpersonal nach der Herkunft der Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen fragen. Batterien und Akkus aus Geräten und Elektrowerkzeugen, außerdem PCB-haltige Kondensatoren (bis zu einem Kilogramm pro Stück). Holzschutzmittel, Pflanzenschutz-/Behandlungsmittel, Kleberreste, Säuren, Laugen und Beizmittel. Ebenso Ammoniak, Labor- und Fotochemikalien, Fette und Wachse (flüssig oder als Paste), ölhaltige Betriebsmittel (z.B. Öllappen, Ölfilter), Putz- und Reinigungsmittel (flüssig und fest) und Spraydosen mit Restinhalten. Flüssige Restmengen von schadstoffhaltigen Farben und Lacken gehören ebenfalls zur Schadstoffsammlung.

Elektrokleingeräte – Annahme während der Schadstoffsammlung
Immer noch landen viele kleinere Elektrogeräte in der Mülltonne – dabei gibt es umweltfreundliche und kostenfreie Alternativen. Im letzten Jahr wurden während der 2 Haushaltssammlungen ca. 27 Tonnen Elektrokleingeräte am Sammelfahrzeug der Kreisabfallwirtschaft abgegeben. Das zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, für eine umweltgerechte Entsorgung auch mal einen „Extra Weg“ in Kauf zu nehmen. Damit auch zukünftig alte, defekte Elektrokleingeräte aus Privathaushalten, wie z. B. Handys, Rasierer, Fön, Mikrowelle, Toaster, Radio, Mixer, Kaffeemaschine, u. ä. nicht mehr über den Hausmüll entsorgt werden, bietet die Kreisabfallwirtschaft auch in diesem Jahr an, derartige Geräte in haushaltsüblichen Mengen bei der kommenden Schadstoffsammelaktion zu entsorgen. Die Kreisabfallwirtschaft weist jedoch darauf hin, dass aus Platzgründen nur Geräte mit einer Kantenlänge unter 50 cm angenommen werden. Alle größeren Elektrogeräte wie z. B. große Mikrowellen, Röhrenfernseher, Waschmaschinen und Kühlschränke bleiben hiervon ausgenommen; diese werden wie gewohnt bei der Sperrmüllentsorgung mitgenommen. Sie können auch täglich auf der Deponie in Blankenhagen abgegeben werden.

Abgabe am Schadstoffmobil
Sämtliche Schadstoffe müssen dem Personal am Sammelfahrzeug persönlich übergeben werden. Auf keinen Fall dürfen Behälter nur abgestellt werden, weil sie so in unbefugte Hände (z.B. Kinder) gelangen und große Schäden verursachen können. Die Schadstoffe sollten möglichst in den Originalverpackungen belassen und so transportiert werden, dass sie sich nicht vermischen können. Am Fahrzeug selbst wird nichts umgefüllt. Die Behälter für flüssige, krümelige und pulvrige Stoffe müssen verschlossen sein. Da die mobile Schadstoffsammlung nur für private Haushalte stattfindet, werden auch nur haushaltsübliche Mengen angenommen. Kein Gebinde darf schwerer als 20 kg sein, ein Behälter nicht mehr als 20 Liter fassen.

Was wird am Schadstoffmobil nicht angenommen?
Nicht angenommen werden Autobatterien. Beim Neukauf einer Autobatterie ohne gleichzeitige Rückgabe einer alten Batterie wird ein Pfand von 7,50 Euro erhoben. Die Kreisabfallwirtschaft empfiehlt die Quittung aufzuheben, damit bei der Rückgabe der gebrauchten Batterie (ohne Neukauf) das Pfand zurück verlangt werden kann. Der Handel ist auch zur Rücknahme von Altöl verpflichtet. Daher wird Altöl bei der mobilen Schadstoffsammlung nicht angenommen. Die Kreisabfallwirtschaft rät beim Ölkauf den Kassenbeleg aufzuheben oder den Ölwechsel gleich von einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen. Altmedikamente werden auch nicht angenommen. Diese gehören in die Restabfalltonne. Dabei sollte Missbrauch, zum Beispiel durch Kinder, ausgeschlossen sein. Binder- oder Wandfarbe, auch Dispersionsfarben genannt, werden nicht am Schadstoffmobil angenommen. Dispersionsfarben umfassen eine sehr große Gruppe von verschiedenen Farben. Es gibt sie farbig und farblos, als Lacke und Lasuren, für innen und außen, für fast alle Untergründe. Die Bindemittel sind nicht wasserlöslich und bilden, wenn das Wasser verdunstet, eine kunststoffartige Oberfläche. Grundsätzlich handelt es sich also um wasserverdünnbare Farben, was gegenüber Farben auf Lösemittelbasis ein Vorteil ist. Weil sie keine Lösemittel enthalten, gehören Farbreste von Binderfarben nicht zur Schadstoffsammlung. Eingetrocknet, mit Gips oder Sand gebunden und dann z. B. in Zeitungspapier gewickelt, können sie über die Hausmülltonne entsorgt werden. Die leeren Farbeimer gehören in den gelben Sack. Ausgehärtete Farben und Lacke sind ebenfalls über die Restabfalltonne zu entsorgen. Diese Abfälle brauchen nicht zum Schadstoffmobil gebracht werden.

Annahmestellen in Geschäften
Im Landkreis Northeim gibt es auch zahlreiche Geschäfte, die während der Öffnungszeiten verschiedene Schadstoffe annehmen. Eine Übersicht darüber, welches Geschäft welche Schadstoffe annimmt, ist im Abfallkalender (Seite 10) und im Internet unter www.landkreis-northeim.de Abfall und Deponien/Deponien und Sammlungen/Schadstoffsammlung zu finden. Sich im Voraus zu informieren, in welchem Geschäft welche Schadstoffe angenommen werden, spart Zeit und unnötige Wege. Jedes Geschäft, das Gerätebatterien oder Akkus ständig oder zeitweise in seinem Sortiment führt, muss diese auch zurücknehmen. Ganz unabhängig davon, wo sie gekauft worden sind.

In folgenden Bereichen ist das Schadstoffmobil bis zum 29. Mai 2019 unterwegs:

Donnerstag, 02. Mai 2019: Raum Hardegsen
11:30 - 11:45 Espol (DGH, Brinkstr.)
12:05 - 12:20 Trögen/Üssinghausen (P FGH, Üssinghäuser Str.)
12:35 - 12:50 Ertinghausen (Parkfläche hinter der Eisenbahnunterführung)
13:20 - 13:35 Lichtenborn (zwischen Grundstück Dorfstr. 7 und 9)
14:00 - 14:15 Hettensen (Ecke Friwoler Str. / Bramburgstr.)
15:15 - 15:30 Asche (Fehrlingser Str., Bushaltestelle)
15:50 - 16:05 Ellierode (Sollingstr./ Ahornstr.)
16:45 - 17:45 Hardegsen (Platz Bauhof / FGH, Am Gladeberg)

Freitag, 03. Mai 2019: Raum Kalefeld, Northeim und Bad Gandersheim
10:00 - 10:15 Westerhof (FGH, Westerhöfer Str. 7)
10:35 - 10:50 Willershausen (P Auetalhalle, Am Edelhof 5)
11:15 - 11:30 Oldershausen (Bushaltestelle "Am Försterberg")
11:55 - 12:10 Düderode (FGH, Düderoder Str. 19)
12:30 - 12:45 Oldenrode (FGH, Oldenroder Str.)
13:15 - 13:30 Wiershausen (ehem. Raiffeisenbank, Im Dorfe Nr. 4)
14:15 - 14:30 Ellierode (Bushaltestelle, Dorfmitte)
15:00 - 15:15 Dögerode (Bushaltestelle an der Kirche, Dögeroder Str.)
15:45 - 16:00 Denkershausen/Lagershausen (P vor dem DGH, auf dem Wedekind)
16:30 - 16:45 Imbshausen (FGH Hintere Dorfstr.)
17:15 - 18:00 Echte (P am Sportplatz, In der Trift)

Montag, 06. Mai 2019: Raum Katlenburg-Lindau und Hammenstedt
10:30 - 10:45 Hammenstedt (Obere Dorfstr., Nähe FGH)
11:15 - 11:30 Elvershausen (Busbahnhof, Ortsmitte)
11:55 - 12:10 Lindau (P Schützenhaus, Schützenallee)
12:35 - 12:50 Gillersheim (Festplatz)
13:15 - 13:30 Wachenhausen (DGH Talstr.)
14:30 - 14:45 Suterode (Am Feuerwehrhaus)
15:15 - 15:30 Berka (P Festhalle, Am Anger)
16:00 - 17:30 Katlenburg ("REWE", Albrechthäuser Weg 1-3)

Dienstag, 07. Mai 2019: Raum Uslar
12:00 - 12:15 Schlarpe (FGH, Kirchstr.)
13:00 - 13:15 Delliehausen (Vollpriehäuser Str. 8)
13:45 - 14:00 Volpriehausen (Kälberkampstr. (Festplatz)
14:50 - 15:05 Gierswalde (FGH, Uferstr.)
15:35 - 15:50 Allershausen (Kapelle, Dorfstr.)
16:20 - 17:45 Uslar (P Graftplatz)

Mittwoch, 08. Mai 2019: Raum Einbeck
11.50 - 12:05 Sievershausen (Am Kriegerdenkmal, Dorfeingang)
12:25 - 12:40 Ahlshausen (P Ortseingang, Nähe Sportplatz)
13:10 - 13:25 Opperhausen (P Gasthaus Tappe)
13:50 - 14:05 Billerbeck (Mühlenstr. /Hauptstr. Vereinsheim)
14:30 - 14:45 Haieshausen (FGH, Hauptstr.)
15:00 - 15:15 Rittierode (FGH, Bürgerhaus)
16:00 - 16:15 Olxheim (Vor der Tischlerei Christ / Kirche)
16:45 - 17:00 Ippensen (P Grundstück Nr. 1)
17:30 - 17:45 Garlebsen (Bushaltestelle)

Donnerstag, 09. Mai 2019: Raum Bodenfelde und Uslar
11:00 - 11:15 Fürstenhagen (Bushaltestelle, Sportplatzstr.)
11:45 - 12:00 Offensen (Volksbank, Heisebecker Str.)
12:30 - 12:45 Verliehausen (Seitenstreifen, Oberdorfstr. 7)
13:15 - 13:30 Schoningen (P FGH, Angerweg)
14:05 - 14:20 Wiensen (FGH, Bodenfelder Str.)
15:30 - 15:45 Ahlbershausen (ehem. Gasthaus Kohle, Arenborner Str.)
16:35 - 16:50 Wahmbeck (P Teichanlage, Bruchstr.)
17:20 - 18:20 Bodenfelde (Platz "In den Sauren Wiesen")

Freitag, 10. Mai 2019: Raum Einbeck, Northeim, Kalefeld und Bad Gandersheim
10:00 - 10:15 Vogelbeck (P Grundschule, Angerstr.)
10:35 - 10:50 Hohnstedt (Am Mühlengraben)
11:15 - 11:30 Edesheim (Hinterdorfstr. 18, gegenüber Haus Nr. 7)
11:50 - 12:05 Eboldshausen (DGH, An der Schule 1)
12:35 - 12:50 Kalefeld (Festplatz, Eboldshäuser Str. 29)
13:20 - 13:35 Sebexen (Platz Ecke Alte Siedlung / Zum Schlage)
14:00 - 14:15 Osterbruch (P Nähe Bushaltestelle, ehem. Gaststätte)
15:15 - 15:30 Orxhausen (Platz 100 m hinter der Bushaltestelle, Hauptstr.)
16:00 - 16:15 Bentierode (Platz vor der Kirche)
16:45 - 17:00 Wrescherode (Platz vor dem Feuerwehrhaus, Grasweg)

Montag, 13. Mai 2019: Raum Bad Gandersheim
12:00 - 12:15 Wolperode (Platz vor der Kirche, Wolperode 44)
12:45 - 13:00 Altgandersheim (Ecke Rük / Sonnenberg)
13:20 - 13:35 Gremsheim (Auf dem Dorfplatz)
14:00 - 14:15 Helmscherode (Bushaltestelle vor DGH)
14:45 - 15:00 Gehrenrode (Platz am Restaurant "Korfu", Gehrenrode 28)
15:30 - 15:45 Dankelsheim (Platz vor der Kirche, Dankelsheim)
16:30 - 16:45 Clus (Platz in der Ortsmitte)
16:30 - 17:30 Bad Gandersheim (Stiftsfreiheit, vor der Polizei)

Dienstag, 14. Mai 2019: Raum Dassel
12:00 - 12:15 Deitersen (DGH, Burgstiegstr.)
12:40 - 12:55 Amelsen (Dorfplatz, Allerbachstr. 27)
13:20 - 13:35 Portenhagen (Portenhäger Str. 19)
14:00 - 14:15 Lüthorst (Luthardstr., Ecke Elbingsweg)
15:00 - 15:15 Hunnesrück (P Gaststätte "Zum kühlen Grund")
15:45 - 16:00 Eilensen (Eilenser Str. / Ellenser Weg)
16:20 - 16:35 Krimmensen, Ellensen (ehem. FGH, Lange Str. 25)
17:00 - 17:30 Hoppensen (Bushaltestelle, Pavillon)

Mittwoch, 15. Mai 2019: Raum Nörten-Hardenberg und Northeim
11:15 - 11:30 Langenholtensen (P An der Düne, Pascheburgring)
12:00 - 12:15 Sudheim (Mehrzweckhalle, Bishäuser Weg)
12:40 - 12:55 Bühle (Ecke Wöhranger / Meinshäuser Str.)
13:20 - 13:35 Sudershausen (P vor dem Schützenhaus, Am Birkenberg)
14:00 - 14:15 Bishausen (P Mühle Schnelle, Am Glockenhof)
14:40 - 14:55 Angerstein (P unterhalb des FGH, Springstr.)
16:00 - 16:15 Parensen (FGH, Hauptstr. 60)
16:40 - 16:55 Lütgenrode (DGH, Koppelweg)
17:15 - 18:00 Nörten-Hardenberg (P Gemeindeverwaltung, Burgstr.)

Donnerstag, 16. Mai 2019: Raum Nörten-Hardenberg, Northeim und Moringen
11:50 - 12:05 Elvese (FGH, Hillerser Str. 8)
12:30 - 12:45 Hillerse (Ecke Steinstr., Südring u. Schmiedestr. (Thieplatz)
13:10 - 13:25 Höckelheim (ehem. FGH, gegenüber Torstr. 11)
13:50 - 14:05 Berwartshausen (Ecke Moorestr. / Dorfstr.)
14:30 - 14:45 Schnedinghausen (Emilienhofstr., Nähe Bushaltestelle)
15:30 - 15:45 Großenrode (P Gaststätte "Zum stillen Winkel")
16:15 - 16:30 Behrensen (Ecke Feldtorstr. / Behrensener Str.)
17:15 - 17:30 Wolbrechtshausen (FGH, Höheberg)

Freitag, 17. Mai 2019: Raum Einbeck
11:40 - 11:55 Wenzen (P Gaststätte Ahrens, Burgstr.)
12:20 - 12:35 Stroit (DGH, Heukenberg)
13:00 - 13:15 Naensen (Masswelle 33, ehem. Gasthaus Krug)
13:40 - 13:55 Holtershausen (Nähe Feuerwehr)
14:30 - 14:45 Brunsen (P gegenüber Gemeinschaftshaus / Zum Park)
15:30 - 15:45 Voldagsen (P gegenüber FGH, Am Oberg)
16:10 - 16:25 Bartshausen (DGH, Ecke Bartshäuser Str.)
16:50 - 17:05 Hallensen (Platz an der Kapelle)
17:30 - 17:45 Kuventhal (Gasthaus "Niedersachsen", Ringstr.)
18:05 - 18:20 Andershausen (Einbecker Kirchweg, Ortsausgang Richtg. Einbeck)

Montag, 20. Mai 2019: Raum Bodenfelde und Uslar
12:00 - 12:15 Amelith (P Teichstr., Ende Lange Str.)
12:40 - 12:55 Schönhagen (Schmachtstr. 1)
13:20 - 13:35 Kammerborn (P Gasthaus Gollart, Sollingstr.)
14:00 - 14:15 Sohlingen (Uslarer Str.33 / Ecke alter Bahnhof)
14:40 - 14:55 Eschershausen (Gasthaus "Zur Erholung", Meinte 10)
16:00 - 16:15 Vahle (Steinbergstr./ Vahler Berg)
16:40 - 16:55 Dinkelhausen (An der Kapelle, Hauptstr.19)
17:30 - 18:00 Bollensen (An der Kirche)


Dienstag, 21. Mai 2019: Raum Einbeck
11:00 - 11:15 Erzhausen (Erzhäuser Str. 20)
11:40 - 11:55 Bruchhof (Bushaltestelle an der L 487, gegenüber Hausnr.17)
12:15 - 12:30 Greene (An der Domäne, Museum)
12:55 - 13:10 Beulshausen (Vor der Kirche)
13:45 - 14:00 Volksen (Telefonzelle / Bushaltestelle, Braunschweiger Str.59)
14:25 - 14:40 Negenborn (Wendebornstr. 3)
15:20 - 17:00 Einbeck (P Neues Rathaus, Teichenweg / Köppenweg)
17:30 - 18:20 Einbeck (Vor dem Festplatz, Kohnser Weg)

Mittwoch, 22. Mai 2019: Raum Einbeck und Northeim
11:25 - 11:40 Buensen (an der Kreisstr., Ecke Zum Dornhof)
12:05 - 12:20 Drüber (FGH, Klapperweg)
12:45 - 13:00 Stöckheim (FGH, Triftstr.)
13:25 - 13:40 Iber (Gaststätte Arndt, Moringer Str.13)
14:05 - 14:20 Hollenstedt (Am Thieplatz)
15:10 - 17:00 Northeim (P Am Mühlenanger))
17:30 - 18:30 Northeim ("PENNY", Ecke Göttinger Straße / Eichstätte)

Donnerstag, 23. Mai 2019: Raum Moringen und Dassel
10:45 - 11:00 Oldenrode (Weperstr. / Lehmstr.)
11:25 - 11:40 Lutterbeck (P gegenüber Friedhof (Richtung Oldenrode)
12:05 - 12:20 Fredelsloh (Klosterhof)
12:45 - 13:00 Lauenberg (P Sportplatz, Kirchweg)
13:25 - 13:40 Hilwartshausen (Sportplatz, Am Försterbrink)
14:05 - 14:20 Relliehausen (Parkstreifen vor dem Versuchsgut, Waldstr.)
15:00 - 15:15 Sievershausen (P vor dem Sportplatz)
16:15 - 16:30 Mackensen (P vor dem Sportplatz)
17:00 - 18:00 Dassel (P Stadion an der Lehmbreite, Lessingstr.)

Freitag, 24. Mai 2019: Raum Bad Gandersheim und Kreiensen
11:30 - 11:45 Dannhausen (Platz vor der Kirche/ Dannhäuser Flies)
12:20 - 12:35 Ackenhausen (Freiwillige Feuerwehr am Brunnen)
13:15 - 13:30 Harriehausen (Bushaltestelle am Thieplatz)
13:55 - 14:10 Hachenhausen (Platz vor der Pension Just)
15:00 - 15:15 Seboldshausen (Platz an der Kirche)
16:25 - 16:40 Heckenbeck (Platz am DGH)
17:10 - 18:00 Kreiensen (P vor dem Bürgerhaus, Am Plan)

Montag, 27. Mai 2019: Raum Einbeck und Markoldendorf
11:40 - 11:55 Salzderhelden (Oppermannweg / Ecke B 3)
12:25 - 12:40 Salzderhelden (P Festplatz, Auf dem Vorwerk)
13:15 - 13:30 Kohnsen (FGH, Nußschale)
13:45 - 14:00 Vardeilsen (DGH, Pferdestr.)
14:20 - 14:35 Avendshausen (Rengershäuser Landstr. 2 (auf dem Hof)
15:00 - 15:15 Rengershausen (P Friedhof, Am Pfingstanger)
16:15 - 16:30 Hullersen (P FGH, Dorfstr.)
17:00 - 17:15 Holtensen (P gegenüber Gasthaus "Zur Traube", Oldendorfer Str.)
17:45 - 18:00 Markoldendorf ("REWE ", linke Seite Parkplatz)

Dienstag, 28. Mai 2019: Raum Hardegsen und Moringen
12:15 - 12:30 Gladebeck (Parkraum am Thie)
13:00 - 13:15 Hevensen (Friedhofsweg)
13:45 - 14:00 Thüdinghausen (DGH, Schulstr.)
14:30 - 14:45 Lutterhausen (FGH, Lutterhäuser Str. 20)
15:45 - 16:00 Blankenhagen (Bushaltestelle Zum Knappe / Zur Weperkante)
16:30 - 16:45 Nienhagen (Dorfstr., Deichbergstr.)
17:10 - 18:00 Moringen (Bauhof, Domänenhof, Amtsfreiheit)

Mittwoch, 29. Mai 2019: Raum Einbeck und Wellersen
12:00 - 12:15 Wellersen (DGH, Junkernstr )
12:40 - 12:55 Dassensen (FGH, Hubertusstr.)
13:20 - 13:35 Rotenkirchen (FGH, Am Rennen)
14:00 - 14:15 Edemissen (Raiffeisen-Markt, Edemisser Dorfstr. 28)
14:40 - 14:55 Odagsen (Landgasthaus Odagsen, Odagser Hauptstr.19)
15:40 - 15:55 Immensen (Platz Auf dem Teiche)
16:45 - 17:00 Sülbeck (Salinenplatz)
17:20 - 17:35 Strodthagen (Bushaltestelle, Am Billingsborn)
18:00 - 18:15 Dörrigsen (FGH, Auf dem Bache)

Die Standorte und Standzeiten stehen auch auf Seite 4 im aktuellen Abfallkalender und im Internet www.landkreis-northeim.de unter Abfall und Deponien/Deponien und Sammlungen/Schadstoffsammlung. Weitere Informationen über die Schadstoffsammlung und Möglichkeiten zur Vermeidung von schadstoffhaltigen Abfällen gibt es bei der Kreisabfallwirtschaft unter Tel. 05551/708-162 von der Abfallberaterin Petra Schmalle.
lpd/Foto: lpd











25.04.2019 • 20:00 Uhr

Villmar-Doebeling: Den Digitalpakt und die Grundgesetzänderung muss Niedersachsen jetzt für die Bildung nutzen

Die Chancen, die sich jetzt durch den Digitalpakt und durch die Änderung des Grundgesetzes bieten, muss das Land Niedersachsen jetzt nutzen. Dazu hat kürzlich die Fraktion der Freien Demokraten im Landtag einen Entschließungsantrag eingebracht. „Die Grundgesetzänderung wird es ermöglichen, in die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und in digitale Lernmittel zu investieren“, so die Sprecherin für Bildungspolitik der FDP im Landkreis, Dr. Marion Villmar-Doebeling (Foto). „Leider greift der am 5.4.2019 in Niedersachsen in Kraft getretene Digitalpakt das nicht auf. Wir brauchen für Niedersachsen einen Digitalpakt 2.0, der das digitale Lernen in den Schulen langfristig ermöglicht und nicht nur die Erstanschaffungskosten deckt.

Das Land muss die Schulen kontinuierlich dabei unterstützen, eigene Nutzungskonzepte zu entwickeln sowie die Integration digitaler Medien in den Unterrichtsalltag zügig umsetzen. Weiterbildungen für Lehrkräfte müssen regelmäßig und passgenau angeboten werden.“ Auf jeden Fall dürfe dabei aus Sicht der Freien Demokraten die Vermittlung der Grundfertigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens nicht in den Hintergrund treten. Digitale Lernangebote seien vielmehr sinnvoll in den Bildungsprozess zu integrieren.

Durch die Zustimmung des Bundesrates zum Einigungsvorschlag des Vermittlungsausschusses in Bezug auf die Grundgesetzänderung wurden die Möglichkeiten des Bundes für Finanzhilfen zwecks Investitionen in die kommunale Bildungsinfrastruktur erheblich erweitert. Aus Sicht der Freien Demokraten müssen diese Spielräume unverzüglich genutzt werden, um neben der Anschaffung von digitalen Lernmitteln auch deren langfristige Administration und Wartung sicherzustellen.red/fis/Foto: Thomas Fischer











25.04.2019 • 19:54 Uhr

Auf Anrufe von falschen Polizeibeamten nicht hereingefallen

Am gestrigen Nachmittag gingen mehrere Anrufe vermeintlicher Polizeibeamter bei den Bewohnern aus Langelsheim und Lautenthal ein. Das berichtet soeben die Polizei in Goslar. Weiter teilt sie mit: Es meldete sich stets eine männliche Person, die angab Polizist zu sein. Er gab weiter an, dass es in der Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei. Es sei wahrscheinlich, dass es nun zu weiteren Einbrüchen in der Gegend kommt. Der vermeintliche Polizist erkundigte sich über Tresore und Wertfächer bei den Angerufenen. Alle Angerufenen durchschauten die Masche und beendeten das Telefonat ihrerseits.











25.04.2019 • 19:43 Uhr

Erster 96-Sommer-Abgang: Niclas Füllkrug wechselt zum SV Werder Bremen

Für Hannover 96 steht in der kommenden Saison – unabhängig von der Ligazugehörigkeit – in vielerlei Hinsicht ein Neustart an. Niclas Füllkrug wird kein Teil davon sein.

Der Stürmer wechselt mit Beginn der Spielzeit 2019/20 zum SV Werder Bremen. Der Transfer wird losgelöst davon, ob Hannover 96 in der laufenden Saison noch den Klassenerhalt schafft oder den Gang in die 2. Liga antreten muss, vollzogen. Für den 26-Jährigen ist es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Im Alter von 13 Jahren hatte er seine Heimatstadt Hannover verlassen, um sich dem Werder- Nachwuchs anzuschließen. Bei den Grün-Weißen hatte er auch seine ersten Schritte im Profifußball gemacht, ehe er nach den Stationen SpVgg Greuther Fürth und 1. FC Nürnberg schließlich seit Sommer 2016 für Hannover 96 auflief – zunächst in der 2. Liga.
Für viele Fans unvergessen ist „Fülles“ Treffer beim 1:0-Derbysieg gegen Eintracht Braunschweig im April 2017, der ein Baustein für den Bundesliga-Aufstieg im selben Jahr werden sollte. In der darauffolgenden Erstligasaison 2017/18 erzielte er 14 Tore und stellte damit den Rekord von Fredi Bobic und Didier Ya Konan ein – kein 96er hat in diesem Jahrtausend in einer Saison häufiger getroffen. Aktuell fehlt Füllkrug nach zwei Toren in 13 Hinrundenspielen seit Winter verletzungsbedingt.

Niclas Füllkrug: „Ich verlasse Hannover 96 mit unglaublichen Erinnerungen, die ich in meinem Leben niemals vergessen werde. Hannover wird für meine Frau und mich immer die Heimat bleiben. Bei 96 werden sich, denke ich, viele Dinge verändern – ich hoffe sehr zum Positiven. Die Tür nach Hannover wird sich aus meiner Sicht nie schließen. Natürlich werde ich 96 weiterhin in meinem Herzen tragen und genau verfolgen, was hier passiert.“red/fis










25.04.2019 • 19:39 Uhr

Wirtschaftsempfang 2019 : Wissenschaft und Wirtschaft gestalten Zukunft!



Am heutigen Donnerstag veranstalten die Leibniz Universität Hannover und die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) unter dem diesjährigen Motto „Exzellenz, Nachhaltigkeit, Integrität – Wirtschaft und Wissenschaft gestalten Zukunft“ den gemeinsamen Wirtschaftsempfang im Lichthof der Universität. Rund 600 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben sich angemeldet.

Ziel des Wirtschaftsempfangs ist es, den Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern, um neue Formen der Zusammenarbeit auszuloten und bestehende Kooperationen auszubauen. In diesem Jahr hält Hiltrud Dorothea Werner, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG den Gastvortrag „Industrie, Wissenschaft, Politik – nur Zusammenarbeit stellt Weichen für den Wirtschaftsstandort“. Im Anschluss berichtet Prof. Dr. Dr. h.c. Axel Haverich, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover in seinem Impulsreferat über „Biotechnologische Forschung in der Leibniz Alliance Hannover – Innovation, Translation, Nachhaltigkeit“.

Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. begrüßt die Gäste und gratuliert der Leibniz Universität im Namen der niedersächsischen Wirtschaft zu ihrem herausragenden Abschneiden im Wettbewerb um die Exzellenzcluster: „Für den 19. Juli, den Tag der Entscheidung zur Förderung als Exzellenzuniversität im Verbund mit der Medizinischen Hochschule Hannover, drücken wir fest die Daumen! Die Qualität und Dichte von Spitzenforschung und Hochschulausbildung in Hannover ist ein entscheidender Standortvorteil für Unternehmen und ihre Ansiedlungsentscheidungen.“

Hiltrud Werner, Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, erklärt in ihrem Vortrag: „Industrie, Wissenschaft, Politik – wir alle stehen in dieser Dekade vor großen Herausforderungen, vor einem massiven Umbruch in allen Lebens- und Arbeitsbereichen, vor einem grundlegenden Strukturwandel. In dieser Phase der Transformation müssen wir eng zusammenarbeiten, um die Veränderungen in unserer Lebenswelt zu bewältigen. Wir bei Volkswagen übernehmen da eine aktive Rolle, im Umweltschutz, bei der Vermeidung von Treibhausgasen und mit mehr als 1.300 Kooperationen alleine in Deutschland auch in der Zusammenarbeit mit den Hochschulen.“

Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover, betont: „Der heutige Abend widmet sich der Frage, wie funktionieren Wissens- und Technologietransfer, Austauschprozesse und Beziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Nicht nur unsere Exzellenzcluster zeigen, welchen Einfluss das Innovationspotenzial der Hochschulen auf wirtschaftliche Entwicklung, den gesellschaftlichen Fortschritt und das Wohl aller hat. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern aus der Wirtschaft können wir die Basis für eine sichere Zukunft schaffen. Ich lade Sie herzlich zu einem spannenden Dialog mit unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein.“

Besucherinnen und Besucher des Wirtschaftsempfangs haben die Möglichkeit, sich über die Inhalte der Exzellenzcluster PhoenixD, Quantum Frontiers, Hearing4All und SE²A zu informieren und mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.

Ermöglicht wird der diesjährige Wirtschaftsempfang durch die freundliche Unterstützung der Volkswagen Nutzfahrzeuge AG, der Continental AG, der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ebner Stolz und der Johnson Controls Autobatterie GmbH & Co. KGaA.
red










25.04.2019 • 15:34 Uhr

In Einbeck: VW Golf unter Drogeneinfluss geführt

Tatort: Stadt Einbeck, Möncheplatz, Tatzeitpunkt: Mittwoch, 24. April 2019, 19 Uhr. Am frühen Abend wurde auf dem Möncheplatz ein 22-jähriger Fahrzeugführer aus dem Bereich Einbeck mit seinem VW Golf von einer Polizeistreife anstoppt und kontrolliert. Dabei zeigte der Fahrzeugführer Anzeichen einer Beeinflussung durch Betäubungsmittel. Ein durchgeführter Drogenschnelltest zeigte dann auch einen Konsum von Amphetaminen an. Es erfolgte eine Blutprobenentnahme auf der Polizeiwache und eine anschließende Untersagung der Weiterfahrt. vo










25.04.2019 • 15:29 Uhr

Beste Nachricht! Gandersheimer Kult-Duo Luco & Dylan erobern Niedersachsen - Das Doppelkonzert am Freitag

Bei uns in Bad Gandersheim sind die beiden Musiker, Lukas Soboll und Dylan Brandes, durch ihre Auftritte beim Open Airport Mega Party auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim und im Christlichen Jugendzentrum Phoenix in Wrescherode bestens bekannt. (wir berichteten).
Mittlerweile erobern die beiden sympathischen Musiker größere Städte in Niedersachen wie beispielsweise Hildesheim oder Braunschweig.
Von Bad Gandersheim in die große Welt, wie einst die Schröders könnte das Ziel sein. Denn die bekannten Lokalhelden begannen ja ihre Karriere im früheren "Palaver" in Wrescherode, weiland zu Jürgen Engelsmanns besten Zeiten.

Heute nun unser ultimativer Szenetipp:
Luco & Dylan spielen morgen (Freitag, 26. April 2019) zunächst um 20 Uhr im "Eiko" in Braunschweig und anschließend um 21:45 Uhr in Kulturcafé "Kreuzbar" in Hildesheim... Nix wie hin!

Hintergrund: Lukas Soboll kommt aus Hildesheim und Dylan Brandes aus Bad Gandersheim.
red











25.04.2019 • 15:19 Uhr

Im Rathaus ausgehängt das ver.di Dokument des Misstrauens: "Partnerschaftliche Zusammenarbeit wird hier nicht gelebt"

Ver.di Betriebsgruppe richtet unmissverständliche Forderung an Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD)

Die Altlast eines umstrittenen Gerichtsverfahrens mit einem ebenso umstrittenen Urteil des Verwaltungsgerichts Göttingen lastet wie ein Fluch über dem Bad Gandersheimer Rathaus. Bekanntlich war im August 2018 der Vorsitzende des Gesamtpersonalrates nach einem dubiosen Prozeßverlauf verurteilt worden. Bürgermeisterin Franziska Schwarz bekam Recht. Sie hatte die Klage angestrengt. Der beklagte und verurteilte Gesamtpersonalratsvorsitzende wurde verurteilt, ging in Berufung, das Urteil ist somit nicht rechtskräftig. Er ist weiter Gesamtpersonalratsvorsitzender und wird es wohl auch bleiben. Die Neuaufnahme vor dem Oberverwaltungsgericht in der Sache steht demnächst an.

Diese Altlast ist aktueller denn je. Denn ein öffentlicher Aushang im Rathaus (Wilhelmsburg) erinnert tagtäglich Beschäftigte der Stadtverwaltung und Bürger und Bürgerinnen in dem Verwaltungsgebäude daran, wie sehr hier der Haussegen schief hängt.

In einem jedermann zugänglichen und für alle sichtbaren Info-Blatt der ver.di Betriebgruppe heißt es erklärend und anklagend: "Die Zusammenarbeit zwischen Dienststelle und Personalvertretung soll laut Personalvertretungsgesetz "vertrauensvoll und partnerschaftlich" sein! Bei der Stadt Bad Gandersheim wird dies von Seiten der Dienststelle nicht gelebt!"

Diese scharfe Kritik interpretieren Beschäftigte im Rathaus wie Außenstehende als eine schallende Ohrfeige für die amtierende Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Abschließend geht eine klare Ansage in dem ver.di Dokument an die Bürgermeisterin: "Wir fordern die Dienststelle dazu auf wieder zu der vertrauensvoll und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zurückzukehren." Das Gegenteil ist der Fall. Das Klima zwischen den Kontrahenten wird als nachhaltig frostig beschrieben.
red
Screenshot Dokument ver.di Betriebgruppe-Info












25.04.2019 • 14:50 Uhr

Rätsel um flauschige Glitzereier Am Brink in Bad Gandersheim gelöst

Am vergangenen Ostersonntag waren unserem Reporter Am Brink in Bad Gandersheim besondere Ostereier mit weicher Oberfläche und Glitzer aufgefallen. (Wir berichteten). Dank eifriger Recherchearbeit wurde das Rätsel nun gelöst. Wieder einmal war es der kreative Malermeister Michael Schreiber, der mit dieser besonderen Idee für Aufsehen sorgte.
Das Material auf den Eiern ist ein Baumwollputz, der als Rest von Schreibers Baustellen übrig blieb. Ursprünglich wird der Baumwollputz auf Decken und Wände im Wohnbereich aufgetragen und hat allerlei Vorteile. Wärmedämmend, schallisolierend, atmungsaktiv, langlebig, antistatisch, behaglich, feuchtraumgeeignet, viele Designmöglichkeiten, und vieles mehr. Der Baumwollputz ist als reines Naturprodukt zwar kompostierbar, doch Michael Schreiber hatte selbst für ein vermeintliches Abfallprodukt noch eine Verwendung.
-Menschen beigeistert - Abfall vermieden - Naturprodukt verwendet.
Kommentar: "Wir finden das ist vorbildlich!
red/Fotos: Marc Reiser











25.04.2019 • 14:41 Uhr

"Retten Blümchenwiesen den Biodiversitätsverlust?"

Betrifft: "Bienenwiese für Artenvielfalt" - BUND widerspricht Landwirt Bundsiegel

Landwirt Bundstein aus dem Landkreis Northeim hat in seinem Leserbrief in der HNA am 17. April 2019 "Bienenwiesen für die Artenvielfalt" hochgejubelt. Ihm und anderen Blühwiesenaktivisten antwortet nun Jürgen Beisiegel von der BUND Kreisgruppe Northeim mit einem differenziert abgefassten "Offenen Brief". Darin widerspricht er der oberflächlichen Behauptung Bundsteins, Blümchenwiesen würden den Biodiversitätsverlust retten.

Beisiegel argumentiert:

Es mag vielleicht gut gemeint sein, medienwirksam auf Restagrarflächen im Rahmen von Aussaatfesten mit Kindern Blühecken anzulegen und sicherlich ist jede blühende Pflanze besser als keine, aber es besteht die Gefahr der Vereinfachung des Problems in der Öffentlichkeit nach dem Motto: hier und da eine Blümchenwiese und schon haben wir das Insektensterben im Griff! Dass die intensive Übernutzung landwirtschaftlicher Flächen ein wesentlicher Faktor für den Rückgang der Biodiversität darstellt ist unter Wissenschaftlern inzwischen unbestritten und wurde gerade in einer internationalen Studie unter Beteiligung der Uni Göttingen in der Fachzeitschrift Nature Communications publiziert (siehe GT vom 15.April 2019) Entscheidend für die Artenvielfalt von Flora und Fauna sind strukturreiche, vernetzte Landschaften mit Bäumen und Hecken, Randstreifen und Gräben, Gehölzen und vielfältigen Fruchtfolgen ohne Pestizide und Überdüngung, d. h. wir brauchen dringend eine andere landwirtschaftliche Produktion nach der Erkenntnis „Vielfalt fördert Vielfalt!“ Das ein pflugloser Ackerbau auch ohne Glyphosat möglich ist belegen inzwischen so wirtschaftende Biobetriebe. Es ist sehr bedauerlich, dass die Mehrzahl der Landwirte/Innen immer noch in den Umwelt- und Naturschutzverbänden ihre größten Gegner sehen und nicht in den Lobbisten von Politik und Verbänden die oftmals in Vorstands- und Aufsichtsratsposten der Chemie- Dünger- und Saatgutindustrie ihre Dividenden im Auge haben und eine auf Quantität statt Qualität ausgelegte Agrarpolitik des Wachsens und Weichens propagieren. So wird mit der Schirmherrschaft eines CDU-Politikers das Projekt der Moringer Blühwiese (sieheHNA vom 17. April 2019.) in eindeutiger Weise konterkariert und erhält Alibicharakter, erweisen sich doch gerade Mandatsträger dieser Partei als Blockierer in Sachen Glyphosatverbot und einer wirklich nachhaltigen Landwirtschaft. Glaubwürdig werden Anleger von Blühstreifen erst, wenn Sie die ursächlichen Zusammenhänge des Biodiversitätsverlustes erkennen und sich bemühen ihr Wirtschaften insgesamt auf eine wirkliche natur- und umweltfreundliche Produktion umzustellen."
red/Sybolbild Fis WMG











25.04.2019 • 14:38 Uhr

Betrifft: "Bienenwiese für Artenvielfalt" -

Landwirt Bundstein aus dem Landkreis Northeim hat in seinem Leserbrief in der HNA am 17. April 2019 "Bienenwiesen für die Artenvielfalt" hochgejubelt. Ihm und anderen Blühwiesenaktivisten antwortet nun Jürgen Beisiegel von der BUND Kreisgruppe Northeim mit einem differenziert abgefassten "Offenen Brief". Darin widerspricht er der oberflächlichen Behauptung Bundsteges, Blümchenwiesen würden den Biodiversitätsverlust retten.

Beisiegel argumentiert:

Es mag vielleicht gut gemeint sein, medienwirksam auf Restagrarflächen im Rahmen von Aussaatfesten mit Kindern Blühecken anzulegen und sicherlich ist jede blühende Pflanze besser als keine, aber es besteht die Gefahr der Vereinfachung des Problems in der Öffentlichkeit nach dem Motto: hier und da eine Blümchenwiese und schon haben wir das Insektensterben im Griff! Dass die intensive Übernutzung landwirtschaftlicher Flächen ein wesentlicher Faktor für den Rückgang der Biodiversität darstellt ist unter Wissenschaftlern inzwischen unbestritten und wurde gerade in einer internationalen Studie unter Beteiligung der Uni Göttingen in der Fachzeitschrift Nature Communications publiziert (siehe GT vom 15.April 2019) Entscheidend für die Artenvielfalt von Flora und Fauna sind strukturreiche, vernetzte Landschaften mit Bäumen und Hecken, Randstreifen und Gräben, Gehölzen und vielfältigen Fruchtfolgen ohne Pestizide und Überdüngung, d. h. wir brauchen dringend eine andere landwirtschaftliche Produktion nach der Erkenntnis „Vielfalt fördert Vielfalt!“ Das ein pflugloser Ackerbau auch ohne Glyphosat möglich ist belegen inzwischen so wirtschaftende Biobetriebe. Es ist sehr bedauerlich, dass die Mehrzahl der Landwirte/Innen immer noch in den Umwelt- und Naturschutzverbänden ihre größten Gegner sehen und nicht in den Lobbisten von Politik und Verbänden die oftmals in Vorstands- und Aufsichtsratsposten der Chemie- Dünger- und Saatgutindustrie ihre Dividenden im Auge haben und eine auf Quantität statt Qualität ausgelegte Agrarpolitik des Wachsens und Weichens propagieren. So wird mit der Schirmherrschaft eines CDU-Politikers das Projekt der Moringer Blühwiese (sieheHNA vom 17.04.) in eindeutiger Weise konterkariert und erhält Alibicharakter, erweisen sich doch gerade Mandatsträger dieser Partei als Blockierer in Sachen Glyphosatverbot und einer wirklich nachhaltigen Landwirtschaft. Glaubwürdig werden Anleger von Blühstreifen erst, wenn Sie die ursächlichen Zusammenhänge des Biodiversitätsverlustes erkennen und sich bemühen ihr Wirtschaften insgesamt auf eine wirkliche natur- und umweltfreundliche Produktion umzustellen."
red











25.04.2019 • 09:10 Uhr

Flugsicherheit: Lies fordert mehr Platz für Windkraftanlagen

Niedersachsens Energieminister Olaf Lies (Foto) hat in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer appelliert, bei Strukturentscheidungen in der Flugsicherung stärker auf die Bedürfnisse der Windenergiebranche zu achten. Die Deutsche Flugsicherheit GmbH (DFS) lege bei der Planung von Windkraftprojekten zu oft ein Veto ein, um UKW-Radare störungsfrei zu halten, meist könne ein Windanlagenbau dann nicht erfolgen. „Dies halte ich aufgrund unseres gemeinsamen Bestrebens, die Energiewende voranzubringen, für unverhältnismäßig“, sagte Lies. „Die Raumansprüche der Flugsicherung dürfen die Genehmigungslage für Windanlagen nicht zusätzlich verkomplizieren.“

Die Entscheidungskriterien der DFS greifen bereits, wenn Windkraftanlagen im Umkreis von 15 km um eine Radaranlage, mit deren Hilfe die Navigation beim An- und Abflug zu Flughäfen gesteuert wird, errichtet werden sollen. Dies ist vor allem für die Region Hannover ein erhebliches Hemmnis. „Niemand stellt das hohe Gut der Flugsicherheit in Frage“ stellt Olaf Lies klar, doch wundere es schon, wenn in anderen europäischen Ländern unter gleichem internationalem Regime weit weniger erforderlich ist. Die spanischen Radare benötigen nur 3 Kilometer Schutzbereich und die belgischen 7 Kilometer, allerdings dürfen dort selbst innerhalb des 7-Kilometer-Radius noch Anlagen errichtet werden.

Die alten UKW-Radare gelten lediglich als Nothilfeinstrumente, mittlerweile erfolgt der An- und Abflug an allen großen Zivilflughäfen in Deutschland auf Basis von Satellitennavigation. Zum anderen hat auch die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), auf deren Empfehlungen sich die DFS sich gerne beruft, den Schutzradius für Drehfunkfeuer in ihren Empfehlungen schon längst wieder auf 10 km reduziert.

Der Windenergiebranche verliert mit der strikten Haltung der DFS viel Ausbauvolumen. Auf 2,3 Gigawatt (GW) Leistung schätzte der Bundesverband Windenergie im Jahr 2015 auf Basis einer Mitgliederumfrage den Umfang der Flächenblockade. Es dürften in diesem Jahr schon mehr als 2,5 GW dabei herauskommen, vermuten Fachleute des Niedersächsischen Umweltministeriums. „Das ist ein erhebliches Potenzial, das uns in der Energiewende fehlt und kann nicht als Petitesse beiseitegeschoben werden“ stellt Olaf Lies fest. „Hier ist Minister Scheuer gefordert – das Vorgehen der DSF sollte von seinem Ministerium überprüft werden.“ Schließlich gehe es um die gemeinsamen Klimaziele.
red/Fotos: Thomas Fischer











25.04.2019 • 09:01 Uhr

Millionenprojekt Gandersheimer Rathaus Fassadensanierung: "Frisch gestrichen" - derzeit in Weiß

Die weißen Verhüllungen am Rathaus in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim verdecken zwar derzeit noch die anhaltenden Renovierungsarbeiten an der Nordfassade des Gebäudes, lassen dennoch die fortschreitenden Veränderungen bei dem Millionenprojekt in Details erkennen. So beispielsweise im Eingangsbereich der Rathaustreppe und des Eingangsportal zum Rathaus. Hier und hinter den weißen Planen haben in den vergangenen Tagen Maler ihr weiteres Werk vollbracht.

Die Hinweise "Frisch gestrichen" sind als Warnung für Bedienstete und Besucher der Rathauses gedacht. Sie sollen sich an dem weißen Farbanstrich nicht beschmutzen. Endgültig ist die aktuelle Farbgebung noch nicht, erfahren wir vor Ort auf der Baustelle. Auf die Grundierung wird nach Angaben eines Experten eine weitere farbliche Gestaltung erfolgen. Auch diese wird abgeschirmt von der Verhüllung, quasi unsichtbar für die Öffentlichkeit, aufgetragen. Es steht zu erwarten, dass der erste Bauabschnitt des Millionenprojektes zum Beginn der 61. Gandersheimer Domfestspiele in voller Pracht zu sehen sein wird. Dann wird auch der hinderliche weil störende Gerüstaufbau vor der Nordfassade und vom Marktplatz verschwinden.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














25.04.2019 • 08:45 Uhr

Ein Jahr Bayer-Monsanto: INKOTA und MISEREOR erheben schwere Vorwürfe gegen die Geschäftspraktiken in der Agrarsparte des Bayer-Konzerns

Die deutsche Bayer AG versucht mit allen Mitteln, den Verkauf hochgefährlicher Pestizide und gentechnisch veränderten Saatguts weltweit zu steigern und nimmt dafür gezielt auf staatliche Behörden Einfluss. Das zeigt die neue Broschüre „Advancing Together? Ein Jahr Bayer-Monsanto: Eine kritische Bilanz“. Den Nachhaltigkeitsversprechen des Bayer-Konzerns stehen Fallbeispiele aus Argentinien, Brasilien, Indien und dem südlichen und östlichen Afrika gegenüber. Diese zeigen, dass der neue Megakonzern Umwelt und Menschenrechte gefährdet und der Umsetzung der UN-Entwicklungsziele (SDGs) entgegenwirkt. Die entwicklungspolitischen Organisationen INKOTA und das katholische Hilfswerk MISEREOR stellen die Broschüre heute in Bonn vor. Dort findet morgen auch die Bayer-Hauptversammlung statt.

Frappierend ist die Situation insbesondere in Ländern des globalen Südens, so die AutorInnen. Die Schädlichkeit von Glyphosat und anderen Pestiziden für Menschen und Umwelt würde nur minimal geprüft. Entsprechend schwach seien die Hürden für die Zulassung von Pestiziden und die Regulierung von deren Anwendung. Alan Tygel von der brasilianischen Kampagne gegen Agrargifte und für das Leben kommentiert: „Die Strategie von Agrarkonzernen wie Bayer ist immer dasselbe: Zuerst machen sie mit ihren Produkte Profite in den reichen Ländern. Wenn diese die Produkte verbieten, ziehen sie in ärmere Länder, wo die Konzernlobby mehr Einfluss auf die Aufsichtsbehörden ausüben kann.“ Diese Taktik funktioniere: Bayer vertreibt in Brasilien heute 50 Prozent mehr Wirkstoffe, die in der EU verboten sind, als noch 2016, so die AutorInnen.

Auch das umstrittene Projekt WEMA (Water-efficient Maize for Africa), ursprünglich von Monsanto, wolle Bayer fortführen. Im Rahmen der Initiative wird der angeblich dürreresistente Monsanto-Genmais der Sorte MON87460 auf Testfeldern in Kenia, Mosambik, Südafrika, Tansania und Uganda angebaut. Dazu sagt Lena Michelsen von INKOTA: „Mit der Weiterführung von WEMA ignoriert Bayer nicht nur Regierungsbeschlüsse aus Südafrika und Tansania, sondern auch die Kritik aus der Zivilgesellschaft an der weiteren Verbreitung von gentechnisch verändertem Mais.“ Monsantos Genmais weise in puncto Dürreresistenz kaum oder keine Vorteile gegenüber herkömmlichem Mais auf, zudem häufen sich die Indizien von resistenten Stängelbohrer-Motten in Südafrika.

Sarah Schneider vom Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR ergänzt: „Bayer ist bewusst, dass seine Pestizide in vielen Fällen ohne die nötigen Vorsichtsmaßnahmen eingesetzt werden. Die sichere Anwendung ist ein Mythos, insbesondere im globalen Süden. Das Risiko für die Gesundheit von Millionen Bauern, Bäuerinnen sowie Plantagenarbeitern und -arbeiterinnen hält Bayer jedoch nicht von der Vermarktung hochgiftiger Pestizide ab.“ Im Gegenteil vermarkte das Unternehmen seine Pestizide zum Teil mit doppelten Standards. „Um seine Profite zu steigern, nimmt Bayer Menschenrechtsverletzungen offensichtlich in Kauf und missachtet internationale Verhaltensregeln.“

„Trotz seiner Nachhaltigkeitsversprechen und Imagekampagnen hält Bayer an seinem Geschäftsmodell fest“, sagt Lena Michelsen von INKOTA. „Bayer ist fest entschlossen, auch die von Monsanto übernommenen Produkte – wie das umstrittene Glyphosat – zu verteidigen. Auch wenn der Firmenname Monsanto verschwinden soll, werden die bereits früher kritisierten Geschäftspraktiken des US-Konzerns unter dem Label von Bayer - dem nun größten Agrarkonzern der Welt mit Sitz in Deutschland - weitergeführt.“
red











25.04.2019 • 08:40 Uhr

Int.Museumstag 2019: Auf die Räder – fertig – los! - Sternfahrt nach Einbeck - Florian Schütte aus Greene dabei

Anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag, 19. Mai 2019, laden der PS.SPEICHER und das StadtMuseum in Einbeck alle sattelfesten Pedalritter aus Nah und Fern zu einem gemeinsamen Fahrrad- Aktionstag ein.

Dabei ist es egal, ob die Teilnehmer allein oder in einer Gruppe anreisen, ob sie mit oder ohne Drahtesel teilnehmen und ob sie Jungspund oder alter Hase sind. Alle sind willkommen!
Startpunkt für die gemeinsame Aktion ist der PS.SPEICHER. Ab 10 Uhr können sich die Radfahrer aus dort registrieren. Gesucht werden an diesem Tag das älteste, das seltenste, das schrägste, das schnellste, das gipfeligste und das flotteste Fahrrad - ganz egal, ob BMX, Mountain-Bike, Eigenbau Stadt- oder Rennrad. Alle Drahtesel sind willkommen.

Daneben wird es ein buntes Rahmenprogramm für alle Besucher des PS.SPEICHER und des StadtMuseum Einbeck geben: Neben einem kleinen Fahrrad-Parkour gibt es zwei Mitmachstationen für Kinder aller Altersgruppen und die Sonderausstellung „KLEIN, ABER MEIN!“ ist an dem Tag kostenfrei besuchbar. Zur Auflockerung gibt es zwei Vorführung des Flatland-BMX-Fahrers Malte Orth aus Göttingen und der Greener Ultraradsportler Florian Schütte stellt seine Pro jekte für 2019 vor. Bei ihm gibt es auch die Möglichkeit, seine Teilnahme an dem Race across Germany und damit auch das Projekt Klinikschule zu unterstützen.
Schließlich steht der Internationale Museumstag unter dem Motto "Zukunft lebendiger Traditionen" und die wollen auch in der Fachwerkstadt Einbeck

gelebt werden. Ab 14 Uhr geht es dann auf den Bikes gemeinsam zum StadtMuseum Einbeck und nach einem Rundgang durch das RadHaus wer- den um 15:30 Uhr die Gewinner der sieben Kategorien prämiert.
Für das leibliche Wohl mit Bratwurst, kühlen Getränken und natürlich auch erfrischendem Radler sorgt einerseits die GENUSSWERKSTATT am PS.SPEICHER und zum anderen gibt es nachmittags Kaffee und Kuchen im StadtMuseum. Moderiert wird die Veranstaltung von Ingo Weidig aus dem PS.SPEICHER. Der Eintritt in StadtMuseum und RadHaus sowie in die Son- derausstellung „KLEIN, ABER MEIN!“ im PS.SPEICHER sind an diesem Tag kostenlos.
Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 05561-923200 sowie auf der Website www.ps-speicher.de und über Facebook unter www.facebook.com/ps.speicher.
red

Die Bilderzeigen den Greener Ultraradsportler Florian Schütte.
Quelle: Florian Schütte (Sport-Floh)

















25.04.2019 • 08:31 Uhr

Lucullus lässt grüßen! Ein herrlicher Ausflug in römische Geschmackswelten

Was die Küche Roms nach Germanien gebracht hat, wird am 17. Mai ab 18 Uhr im Gasthaus Kulp, Harriehausen, präsentiert. In stilvoller römischer Atmosphäre bei antiker Musik, Gedichtvorträgen und Kurzgeschichten lässt es sich im Schein von Öllampen hervorragend speisen.
Originalrezepte des bekannten römischen Gourmets Apicius aus dem 1.Jh.n.Chr. bilden die Grundlage für manch kulinarische Überraschung, auch ein würziger Trunk wird im Angebot sein und den Geschmack des Südens auf die Zungen der Germanen tragen. Weinkenner Norbert Braun hat diverse Rebsorten entdeckt, die so oder ähnlich bei den Römern auch schon kultiviert wurden.
Zur Vielfalt des kaiserzeitlichen Buffets mit kalten und warmen Speisen gehören neben verschiedenen Salaten wie der aus Linsen mit Esskastanien, Endivien mit Walnüssen und Möhren mit Kardamom auch römisches Fladenbrot und die aus Pompeii bekannten Mostbrötchen. Schon die alten Römer wussten es zu schätzen, das Brot in Dipps und Saucen zu tränken. Verschiedenartig gefüllte Datteln, die berühmte würzige Schafskäsecreme Moretum, der kräftige Ostienser Braten mit einer frischen Kräutermarinade, lukanische Fleischrollen mit Pinienkernen und numidisches Huhn mit Datteln und Kreuzkümmel laden zum Schwelgen ein. Den süßen Abschluss bilden eine köstliche gebackene Nusspatina und eine Minzquarkspeise mit Honig und Mohnkugeln.
Das Buffet kostet pro Person 25 Euro Getränke nach Wahl kommen hinzu.
Wer teilnehmen möchte kann sich noch bis zum 10. Mai unter Telefon 05382/3124 oder E-Mail an soeffkergan@t-online.de anmelden.lpd

Zum Bild: Lucullus lässt grüßen – kalte und warme Speisen nach römischen Originalrezepten. Foto: lpd












25.04.2019 • 08:27 Uhr

Gutes Beispiel macht Schule: Post erhält Rampe - Jetzt in der Bauphase bitte den Hintereingang benutzen!

Mit behindertengerechten Zugängen - speziell für Rollstuhlfahrer - geht es in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim voran. Jetzt macht das gute Beispiel eines barrierefreien Eingangs in der Stiftskirche (wir berichteten) an benachbarter Stelle Schule. Vor der Postfiliale in der Burgstraße ist aktuell eine Baustelle eingerichtet. Ein lokales Bauunternehmen installiert dort im Auftrag des Hauseigentümers vor dem Eingang zur Post (und demnächst "Frechdachs") eine Rampe ein. Alles passiert während des Geschäftsbetriebs der Postfiliale. Die Kunden/Kundinnen sind von Frau Golis und ihrem Team via Hinweisschilder überdeutlich gebeten worden, den Hintereingang zu benutzen. Beobachtungen zufolge wird das bestens befolgt. Nach einer überschaubaren soll heißen kurzen Bauphase dürften dann die Kunden/innen - auch solche mit Rollstühlen und Rollatoren - noch geschmeidiger in "ihre" Post gelangen. Ein Beispiel, dass noch mehr Schule machen muss in der Roswithastadt - besonders in der Moritzstraße!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












24.04.2019 • 17:20 Uhr

61. Domfestspiele inside: Angekommen

Sein Gesicht erscheint in den vergangenen Tagen immer häufiger im Stadtbild Bad Gandersheims. Sein Lächeln prägt sich ein: Es ist das von Thomas Groß. Er ist der neue Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiel eGmbH. Bei soviel öffentlicher Anwesenheit in der Roswithastadt bleibt es nicht aus, dass man sich trifft. Und dies sind bekanntlich Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. So ist es soeben passiert. Der neue Mann, bekanntlich im deutschsprachigen europäischen Ausland zuhause, ist jetzt "richtiger Bad Gandersheimer". Stolz dokumentiert er das mit seiner Personalausweiskarte. Und darauf ist seine neue Wohnadresse in der Neustadt amtlich vermerkt. Eine schöne Bleibe, wie Groß damit etwas Intimes preisgibt. Für die Zeit seiner beruflichen Anwesenheit "ist alles gut" mit der Wohnung unter dem Dach.

Im weiteren Verlauf der lockeren Spontanbegegnung erkundige ich über die Korrektheit der mir zugetragenen Info, dass Groß bereits im Sommer einen brandheißen Vip-Termin zu besetzen hat. "Stimmt!", bestätigt er. Groß wird in einer Jury darüber befinden, wer in diesem Jahr der neue "Grillmeister 2019 in Bad Gandersheim" werden wird. Im vorigen Jahr hatte bekanntlich Festspiel-Intendant Achim Lenz mit weiteren Experten die stundenlange Verkostung und das permanente Bewerten von Grillspezialitäten und Desserts vorgenommen. In diesem Jahr wird diese ehrenvolle wie genußintensive Aufgabe bei den E-Center-Grillmeisterschaften sein neuer Kollege im Leitungsteam der Domfestspiele übernehmen. "Ich freue mich auch auf diesen Job", lächelt Manager Groß. Über den weiteren Verlauf des interessanten Dialogs vereinbaren wir selbstverständlich Stimmschweigen.
Mein Fazit nach 45 Minuten: Thomas Groß ist schon gut in Bad Gandersheim angekommen.
red/Fotos: Thomas Fischer












24.04.2019 • 16:56 Uhr

Positive Jahresbilanz und ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft

Am heutigen Tag stellte Uwe Lührig, der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, gemeinsam mit der Polizeiinspektion Hildesheim den aktuellen Sicherheitsbericht vor. 26 Gäste aus Kommunalpolitik und Medien besuchten die Veranstaltung in Hildesheim und informierten sich über die Sicherheitslage und die Polizeiarbeit in ihrer Region. Dabei konnte die Behörde sowohl bei der Kriminalitätsbekämpfung als auch bei der Verkehrssicherheitsarbeit auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken und an die positiven Entwicklungen des Vorjahres anknüpfen.

Seit dem Jahr 2016 präsentiert die Polizeidirektion Göttingen in Kooperation mit den Polizeiinspektionen Göttingen, Hameln-Pyrmont/Holzminden, Hildesheim, Nienburg/Schaumburg und Northeim in den Landkreisen ihres Zuständigkeitsbereichs den Sicherheitsbericht. Neben einem strukturierten Überblick über Entwicklungen in den Feldern Kriminalität, Verkehr, Einsatz und Ausrüstung geht der Bericht auch auf regionale Besonderheiten ein und gibt anschauliche Einblicke in den polizeilichen Alltag. Auf diesem Wege möchte die Behörde nicht nur polizeiliches Handeln transparent machen, sondern vor allem auch mit der örtlichen Politik und den Medien in den Austausch treten und zum gegenseitigen Verständnis beitragen.

Schwerpunktthemen des Jahres 2018

Im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung bildeten Straftaten zum Nachteil älterer Menschen einen Schwerpunkt. Der wachsende Anteil von Seniorinnen und Senioren an der Gesellschaft, aber auch eine zunehmende Anzeigebereitschaft haben im Jahr 2018 zu einem erneuten Anstieg der Fallzahlen geführt. Bei den meisten der Taten handelte es sich um Betrugsdelikte, die von überregional agierenden Tätergruppen verübt wurden. Daher setzt die Polizeidirektion Göttingen bei der Bekämpfung dieser Straftaten neben intensiver Ermittlungsarbeit in besonderem Maße auf Prävention und Information älterer Menschen und ihrer Angehörigen.

Daneben zählt die Bekämpfung der Einbruchskriminalität weiterhin zu den Kernaufgaben. Dabei wurden die Maßnahmen der vergangenen Jahre, wie zum Beispiel die Durchführung spezialisierter Kontrollen auf den Fernstraßen im Direktionsgebiet, konsequent und vertieft fortgesetzt. Zudem wird in den Polizeiinspektionen Hildesheim und Göttingen die Prognose-Software "PreMap" erprobt, um im Einsatz- und Streifendienst mögliche Risikogebiete besonders zu berücksichtigen.

Im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit nimmt das Thema der Ablenkung im Straßenverkehr eine stetig wachsende Bedeutung ein. Gemeinsam mit unterschiedlichen Netzwerkpartnern, wie unter anderem den Kommunen oder den örtlichen Verkehrswachten, wurde daher im Jahr 2018 ein Schwerpunkt auf repressive wie auch präventive Maßnahmen in diesem Bereich gelegt.

Nicht nur bei der Verkehrssicherheit setzte die Polizeidirektion Göttingen im Jahr 2018 auf die bewährte Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern. Die Polizeiinspektionen arbeiten im Rahmen unterschiedlicher Sicherheitskooperationen mit Landkreisen und Kommunen zusammen, um den regionalen Besonderheiten und Herausforderungen optimal gerecht zu werden.

Daneben war im vergangenen Jahr im Einsatzbereich jedoch auch in der Polizeidirektion Göttingen eine negative Entwicklung zu beobachten, die sich mit einem bundesweiten Trend deckt. Immer häufiger werden Kräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Polizei im Einsatz Opfer von Gewalt.

Fazit und Ausblick des Behördenleiters

"Der Sicherheitsbericht zeigt, dass es uns auch im Jahr 2018 gelungen ist, mit aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen Schritt zu halten", erklärt Polizeipräsident Uwe Lührig im Rahmen der Präsentation. "In der Gesamtheit kann die Polizeidirektion Göttingen erneut eine positive Jahresbilanz ziehen. Dafür möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch unseren Kooperationspartnern meinen herzlichen Dank aussprechen."

Um dieses Sicherheitsniveau nachhaltig zu gewährleisten, wurden in der Polizeidirektion Göttingen bereits im vergangenen Jahr entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der Umwandlung der Polizeistation Hoya in ein Polizeikommissariat wurde im Norden der Direktion zu einer Stärkung der Flächenpräsenz beigetragen. Zudem ist es mit der Neuorganisation der Polizeiinspektionen Northeim und Göttingen gelungen, die polizeilichen Strukturen in Südniedersachsen an die jeweiligen Landkreise anzupassen.

In technischer Hinsicht setzt die Polizeidirektion bereits heute verstärkt auf digitale Technologie. Neben "PreMap" wurde im Jahr 2018 beispielsweise für die interne Kommunikation der Polizeimessenger "NIMes" eingeführt. Dazu kommt bei der klassischen Spuren- und Ermittlungsarbeit wie auch im digitalen Raum eine Vielzahl spezialisierter Hard- und Software zum Einsatz. "Nicht zuletzt aufgrund der bisherigen Erfolge wird die Polizeidirektion Göttingen auch weiterhin auf technische Innovation setzen, um die Möglichkeiten der Digitalisierung voll auszuschöpfen", erklärte Lührig. "Daher haben wir unter anderem im März 2019 mit dem Ziel der Entwicklung neuer Technologien für den polizeilichen Einsatz eine Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Mittweida abgeschlossen."

"Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jedoch der entscheidendste Faktor für eine zukunftsfeste Polizeiarbeit", betonte Uwe Lührig abschließend. "Der Sicherheitsbericht gewährt Einblicke in die ebenso interessanten und sinnvollen Tätigkeitsfelder der modernen Polizeiarbeit. Daher hoffen wir ganz besonders, mit diesen Informationen auch junge Menschen zu erreichen, die über eine berufliche Zukunft bei der Polizeidirektion Göttingen nachdenken."

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können den Sicherheitsbericht 2018 auf der Homepage der Polizeidirektion Göttingen einsehen. ots/Foto: Polizei











24.04.2019 • 16:53 Uhr

Kleiner Lauschangriff: "Tummelburg trostlos" in Bad Gandersheim

Der Alltag in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim ist voller Erlebnisse. Ein Dame, die hier drei Wochen Reha macht, spaziert heute über die sonnige Stiftsfreiheit. Rein zufällig wird sie Ohrenzeugin eines kurzen Dialogs zweier Damen: "Sieht das hier nicht etwas trostlos aus?", stellt die eine Dame mit Blick auf einen langweiligen Grünbewuchs rund um eine Linde direkt vor dem Straßenbauamt und dem Elisabeth-Brunnen im Bereich Tummelburg fest. "Ja, das sehe ich auch so. Um den Baum herum könnte man doch statt des Gestrüpps ein paar bunte Blumen pflanzen oder?", macht sie einen konstruktiven Vorschlag.
Als ich die Reha-Patientin später beruflich treffe erzählt sie mir die kleine Anekdote bei ihrem Stadtbummel. "Eigentlich stimmt das!", meinte sie und rät mir: "Sie könnten das doch einmal als Bad Gandersheimer ihrer Bürgermeisterin vorschlagen. Vielleicht unternimmt die ja etwas in der Richtung".
Nun, ich verspreche, dass genauso so zu tun. Dennoch schiebe ich eine Schlussbemerkung nach: Es wird sicherlich in den nächsten Tagen etwas bunter und schöner werden in der Stadt. Dann werden die nämlich Blumenschalen an vielen Straßenlaternen in der Stadt wieder mit Blumenpflanzen bestückt, die für ein weniger trostloses Stadtbild sorgen. "Das finde ich ja prima!", freut sich der Kurgast und spaziert zufrieden gen Roswitha-Klinik.
red/Foto: Marc Reiser










24.04.2019 • 13:55 Uhr

Versuchter Überfall auf Tankstelle in Barbis - Maskierter Räuber flüchtet ohne Beute

Ein mit einer Sturmhaube maskierter Räuber hat am Dienstagabend (23.04.19) versucht, eine Tankstelle in Barbis (Landkreis Göttingen) zu überfallen. Verletzt wurde niemand.

Nach ersten Ermittlungen betrat der ca. 170 Zentimeter große Täter gegen 21.30 Uhr den Verkaufsraum und bedrohte die zu diesem Zeitpunkt allein anwesende Angestellte mit einer Schusswaffe. In akzentfreiem Deutsch, so die Frau später gegenüber der Polizei, forderte der mit einem dunklen Kapuzenpullover und blauer Hose bekleidete Unbekannte von ihr die Herausgabe von Geld.

Als sich die Mitarbeiterin in ein nahegelegenes Büro flüchtete und einschloss, ergriff der Maskierte ohne Beute die Flucht. Zeugenaussagen zufolge soll er zügig über die Oderfelder Straße in Richtung Bad Lauterberg gelaufen sein. Hier verlor sich die Spur des Mannes. Auch eine sofort nach ihm eingeleitete Fahndung mit fünf Streifenwagen führte nicht zu seiner Ergreifung.

Die Polizei schließt nach derzeitigem Stand einen Tatzusammenhang mit dem Überfall auf eine Tankstelle am vergangenen Ostersamstag (20.04.19) in Osterode nicht aus.

Zeugen, die den Flüchtenden gegen 21.35 Uhr in Tatortnähe bzw. im Bereich der Oderfelder gesehen haben, oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der 05524/9630 bei der Polizei in Bad Lauterberg zu melden. jk/Foto: Symbolbild pixabay










24.04.2019 • 13:52 Uhr

Ehrliche Finderin gibt Mobiltelefon ab

Am gestrigen Dienstag gab eine 14-jährige Schülerin ein Mobiltelefon bei der Polizei in Langelsheim ab, welches sie zuvor auf einem Spielplatz gefunden hatte. Der Verlierer sollte sich mit der Stadt Langelsheim in Verbindung setzen. ots










24.04.2019 • 13:48 Uhr

Waghalsiges Überholmanöver: Motorradfahrer schwer verletzt

Am Dienstag gegen 14.35 Uhr, bestes Frühlingswetter, kam es auf der Bundesstraße zwischen Katlenburg und Hammenstedt zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 50 Jahre alter Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Insgesamt entstand an den beiden verunfallten Fahrzeugen ein Schaden von ca. 4.500 Euro.
Ein 51 Jahre alter Autofahrer aus Hattorf war auf der Bundesstraße in Richtung Hammenstedt unterwegs. Der Hattorfer wollte ein vorausfahrendes Auto überholen und scherte nach links aus. Hierbei kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit dem Motorradfahrer, der in diesem Moment im Begriff war, den Pkw des Hattorfer zu überholen.
Der Northeimer kommt zu Fall und verletzt sich schwer. Mit einem RTW wurde er in die Göttinger Universitätsklinik gefahren. fal/Foto: Symbolbild










24.04.2019 • 13:43 Uhr

So ein Shit! Abgesagtes Osterfeuer gerät merkwürdigerweise trotzdem in Brand

Aus bislang nicht bekannten Gründen ist ein für das Osterfeuer in Bad Driburg vorbereiteter Holzhaufen in Brand geraten. Das offizielle Osterfeuer war am Sonntag, 21.04.2019, auf Grund akuter Waldbrandgefahr, abgesagt worden. Das Holz sollte in Kürze wieder abtransportiert werden.
Am gestrigen Dienstag, 23. April .2019, gegen 23:30 Uhr, brannte der Holzberg im Bereich der Westenfeldmark, in unmittelbarer Nähe zu einem Gasthof, lichterloh und die Feuerwehr musste zu Löscharbeiten ausrücken. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Da der Verdacht besteht, dass der Holzberg vorsätzlich angesteckt wurde, fragt die Polizei: Wer hat zur Vorfallszeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Westenfeldmark beobachtet? Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben? Hinweise bitte an die Polizei in Bad Driburg (Tel. 05253 - 78800)./he/Foto: Polizei










24.04.2019 • 13:37 Uhr

Hochschulsport für alle: Das Buddy-Projekt für einen inklusiven SportCAMPUS - Gemeinsames Sporttreiben als Selbstverständlichkeit

Hochschulsport für alle – das ist das ehrgeizige Ziel des Zentrums für Hochschulsport (ZfH) der Leibniz Universität Hannover. Das ZfH hat deshalb das Projekt „All inclusive: das Buddy-Projekt für einen inklusiven SportCAMPUS“ initiiert. Ziel des Projekts ist es, ein gemeinsames Sporttreiben als Selbstverständlichkeit anzubieten. „Im Hochschulsport sind alle potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen – unabhängig von ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit und körperlichen oder physischen Einschränkungen“, sagt Sebastian Knust, Leiter des ZfH. Im Buddy-Projekt werden Tandems aus Menschen, die ohne Unterstützung keinen Sport treiben können, und den „Buddies“, die diese dabei gern unterstützen möchten, gebildet. So wird eine selbstbestimmte Teilnahme am Sportprogramm ermöglicht.

Seit Sommer 2018 haben sich bereits drei Tandems gefunden, die aktiv am Sportprogramm im Bereich „Functional Training“, am Lauftreff und an Kletterkursen teilnehmen. „Inklusives Sporttreiben beinhaltet das Zusammenkommen unterschiedlicher Menschen, die im gemeinsamen Dialog die Möglichkeiten und Grenzen des Sporttreibens erfahren“, ist die Erfahrung eines Buddies. Für seine Buddy-Partnerin bedeutet das Projekt, selbstbestimmt zu entscheiden, welchen Sport sie mit welchem Partner betreiben möchte. Besonders wichtig ist ihr, „dass sich Menschen mit und ohne Handicap respektieren und sich auf Augenhöhe begegnen“.

Die Tandems zeigen, dass das Zentrum für Hochschulsport der Leibniz Universität Hannover mit dem Buddy-Programm einen wichtigen Schritt in Richtung inklusiven SportCAMPUS gemacht hat, um das Ziel „Hochschulsport für alle“ zu erreichen.

Das Projekt entstand durch die gemeinsame Initiative „Bewegt studieren – Studieren bewegt!“ der Techniker Krankenkasse und des Allgemeinen Deutschen Sportverbandes. Ziel der Initiative ist die Unterstützung von bewegungsfördernden Projekten für Studierende. Durch die Anschubfinanzierung der Techniker Krankenkasse sowie durch die Unterstützung anderer Partner konnte das Projekt in Hannover an den Start gehen.
red/fis











24.04.2019 • 13:33 Uhr

Gartenmarkt ...alles für Haus und Garten am 4. und 5. Mai 2019 im schönen Duderstadt

Alle Freunde der Landlust kommen am 4. und 5. Mai in der Duderstädter Altstadt auf ihre Kosten. Beim Gartenmarkt präsentieren die Aussteller ein herausragendes gärtnerisches Programm. Gleichzeitig wird die Frühlingssaison gestartet und die Geschäfte laden am verkaufsoffenen Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr zum Bummeln und Einkaufen ein.

Mehr als 100 ausgesuchte Aussteller präsentieren Schönes zu den Themenwelten Garten und Landlust und laden zum Verweilen ein. Hier gibt sowohl dekorative Dinge für das gemütliche Zuhause als auch viele Anregungen für die Gestaltung und Pflege des häuslichen Umfelds.

Blühende Pflanzen sind hier ebenso zu finden, wie Grünpflanzen, Blumenzwiebeln, Küchen-Kräuter, Büsche, Gartenmöblierung, Outdoor-Schmuck und Gartengeräte. Außerdem gibt es jede Menge Infos zur Gartenpflege und -gestaltung.

Mit einer historischen Kutsche durch eine historische Altstadt fahren - das ist in Duderstadt am Veranstaltungssonntag möglich. Die Thüringer Kutschenromantik wird wieder Fahrten mit einer historischen Postkutsche anbieten.

Für Kinder gibt es neben dem bewährten Kinderkarussell und dem Bungeetrampolin ein Spielmobil und die Möglichkeit sich schminken zu lassen oder die Geschicklichkeit beim Werfen von Pfeilen unter Beweis zu stellen.

Auch für das leibliche Wohl wird der Veranstalter in gewohnter Weise sorgen. Die Auswahl ist sehr groß und für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Am Samstag öffnet der Markt von 10 Uhr bis um 18 Uhr. Am Sonntag warten die Aussteller von 11 Uhr bis 18 Uhr auf die Besucher.

Die Geschäfte öffnen am Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr.
Der Markt lädt zum Bummeln und Einkaufen ein. "Ein Eldorado für jeden Gartenfreund und Naturliebhaber", so die schöne Verheißung!
red/fis/Screenshot Plakat.













24.04.2019 • 13:28 Uhr

Tatverdächtiger (Foto) stiehlt Geldbörse und versucht Bargeld abzuheben

Ein bislang unbekannter Täter hat am 18. Januar 2019 einer 45-jährigen Brakelerin beim Einkaufen in einem Geschäft in der Warburger Straße in Brakel (Landkreis Höxter) die Geldbörse entwendet. Kurze Zeit später, gegen 16.40 Uhr, versuchte der mutmaßliche Täter mit einer in der Geldbörse befindlichen Debitkarte Bargeld an einem Geldautomaten in der Rathausstraße in Gehrden abzuheben. Da die Debitkarte durch die Geschädigte mittlerweile gesperrt wurde, misslang dieser Versuch. Bisherige Ermittlungen zur Feststellung der Identität des Tatverdächtigen verliefen ergebnislos. Auf Grund eines Beschlusses des Amtsgerichtes Paderborn wird nun eine Abbildung des Tatverdächtigen veröffentlicht. In diesem Zusammenhang fragt die Polizei: Wer kann Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen geben? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten sich an die Polizei in Höxter, Telefon 05271 - 9620, zu wenden./he/Foto: Polizei












24.04.2019 • 13:21 Uhr

Aktueller Nährstoffbericht: Umweltminister Lies sieht dringenden Handlungsbedarf beim Grundwasserschutz

Lies: „Gebiete mit signifikanter Überschreitung der Grenzwerte machen erschreckende 38 Prozent der Landesfläche aus“

„Der aktuelle Nährstoffbericht zeigt, dass es beim Grundwasserschutz in Niedersachsen teilweise bereits fünf nach zwölf ist. Zwar sehen wir erste positive Tendenzen, doch ist vor allem ganz klar geworden, dass es in einigen Gebieten in Niedersachsen nach wie vor einen erheblichen Überschuss an Stickstoff und Phosphat gibt. Es wurde zu lange gezögert, konsequente Maßnahmen zu ergreifen, so dass die Landwirtschaft jetzt in einer wirklich dramatischen Situation steckt. Wir müssen das aufholen, was zehn Jahre auf die lange Bank geschoben wurde. Deswegen ist es notwendig, den Einsatz von Dünger jetzt konsequent zu reduzieren und dafür zu sorgen, dass in der Gesamtbilanz nicht mehr Nährstoffe entstehen als am Ende verbracht werden können.“

Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium haben sich gemeinsam darauf verständigt, die betroffenen Grundwasserkörper in abgrenzbare Teilkörper zu unterteilen, sodass sichtbar wird, wo genau die Grenzwerte signifikant überschritten werden. Diese F mit dringendem Handlungsbedarf machen rund 38 Prozent der Landesfläche aus.
„Damit können wir in Niedersachsen endlich transparent aufzeigen, wo die Risikogebiete sind – denn nur wenn wir wissen, wo Belastungen entstehen, können zielgerichtet Maßnahmen ergriffen werden. Die Differenzierung hilft den Landwirten, die sich schon jetzt an die Spielregeln halten“, so Minister Lies weiter. „Unser Ziel muss sein, die Belastung des Grundwassers, aber auch der Flüsse und Seen schnellstmöglich zurückzufahren, zugunsten der Natur, aber insbesondere um unser Trinkwasser nicht zu gefährden. Dafür ist ein ganzes Bündel an Maßnahmen notwendig: von der Reduzierung der Tierbestände über konsequente Kontrollen der Einhaltung des Düngerechts bis zu verbesserten Bedingungen für eine umweltfreundliche Verbringung von Dünger in Ackerbauregionen. Daran führt überhaupt kein Weg vorbei, wenn wir sauberes Grundwasser und unsere Landwirtschaft erhalten wollen.“
Eine Überprüfung der Messstellen von Grund- und Oberflächenwasser hält Lies für nicht erforderlich. „Unsere Messstellen werden regelmäßig kontrolliert. Diese Debatte lenkt von der eigentlichen Problematik ab.“
red/fis/Foto: Thomas Fischer










24.04.2019 • 13:18 Uhr

Umfrage: Große Mehrheit für Offenlegung von "Mauscheltreffen" (Lobbytreffen"

82 Prozent der Bevölkerung sieht einen zu großen Einfluss von Lobbyisten auf die Politik. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag von abgeordnetenwatch.de hervor. Ebenfalls 82 Prozent sind demnach der Meinung, dass Gesetze nötig sind, um Lobbyismus zu regulieren. 77 Prozent fordern Kontakte von Lobbyisten in die Politik in einem Lobbyregister offenzulegen.

Eine große Zustimmung für strengere Regeln gibt es über die Parteigrenzen hinweg. So sprechen sich zum Beispiel 70 Prozent der Anhänger von CDU und CSU für die Offenlegung von Lobbytreffen mit der Politik aus. Die Union hat strengere Transparenzpflichten für Lobbyisten bislang abgelehnt.

Dazu Roman Ebener, Sprecher der Transparenz-Initiative abgeordnetenwatch.de: „Die Koalition darf solche deutlichen Mehrheiten nicht länger ignorieren. Lobbyismus braucht klare Regeln und Sanktionen bei Verfehlungen. Wir gefährden die Akzeptanz der Demokratie, wenn finanzstarke Lobbyisten ihre Positionen leicht durchsetzen können.“

Seit 2008 debattierte der Bundestag über die Einführung eines verpflichtenden Lobbyregisters, bislang wurde es jedoch abgelehnt, vor allem von CDU und CSU. Ende 2018 kündigte der CDU-Abgeordnete Patrick Sensburg an, einen Gesetzentwurf vorlegen zu wollen.

Doch nach Einschätzung von abgeordnetenwatch.de sind strenge Transparenzregeln von CDU/CSU eher nicht zu erwarten. In einem Gastbeitrag des Unions-Fraktionsvize Patrick Schnieder in der FAZ lässt er durchblicken, dass es eine Offenlegungspflicht für Lobbykontakte mit seiner Fraktion nicht geben wird. („Die Diskussion über eine Regulierung des Lobbyismus darf nicht zur Regulierung des freien Mandates führen. Dazu gehört Mut, denn dazu gehört das klare Bekenntnis, dass politische Prozesse auch geschützte Räume benötigen, in denen Transparenz verweigert werden kann und muss.“)

„Die Menschen fordern Einblick in die Politik, sie wollen wissen, welche Lobbyisten Einfluss auf Gesetze nehmen“, so Roman Ebener. „Die Umfrageergebnisse sind eine klare Handlungsaufforderung an die Regierungskoalition, endlich tätig zu werden.“

Einer Online-Petition von abgeordnetenwatch.de für ein verpflichtendes Lobbyregister haben sich bereits über 260.000 Menschen angeschlossen:
https://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag/petitionen/schluss-mit-geheimem-lobbyismus

Die Umfrageergebnisse in der Übersicht (inkl. Aufschlüsselung nach Parteipräferenzen): https://www.abgeordnetenwatch.de/sites/abgeordnetenwatch.de/files/lobbyismus-umfrage_infratest-dimap_april-2019.pdf
red











24.04.2019 • 13:11 Uhr

TU Clausthal erhält 4,6 Millionen Euro für Brandschutzsanierung

Thümler: „Wir bauen den Sanierungsstau an den Hochschulen ab“

Das Land investiert rund 4,6 Millionen Euro in Sanierungsarbeiten an der Technischen Universität Clausthal. Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Landtags hat den Bauvorhaben in seiner heutigen Sitzung zugestimmt.

„Wir bauen den Sanierungsstau an unseren Hochschulen weiter ab“, sagt Minister Thümler. „Dadurch erreichen wir einen deutlich besseren Brandschutz und schaffen so eine zeitgemäße Versorgungsinfrastruktur. Das ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Studien- und Lehrbedingungen an der TU Clausthal.“

In einem 1. Bauabschnitt wurden bereits vier Gebäude für rund 2,6 Millionen Euro saniert.
Mit dem heutigen Tag stimmte der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Landtags der Sanierung des 2. Bauabschnitts für rund 4,6 Millionen Euro zu. Es handelt sich um einen Komplex aus drei Gebäuden, in dem das Institut für Tribologie und Energieumwandlungsmaschinen sowie zwei Werkhallen untergebracht sind. In den rund 40 Jahre alten Gebäuden wird mehr Brandschutzsicherheit hergestellt. Mit der Sanierung der Trinkwasseranlagen, der Lüftungstechnik und der elektrischen Installationen werden die Gebäude zudem auf den Stand der Technik gebracht, der einem modernen Hochschulgebäude angemessen ist.
Die Planung für einen 3. Bauabschnitt konnte bereits auf den Weg gebracht werden.
red/fis/










24.04.2019 • 13:06 Uhr

Das ist wichtig für Eltern! Anmeldung am Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim - Jetzt!

Die Termine für die Anmeldung der zukünftigen fünften Klassen für das Schuljahr 2019/2020 finden am Roswitha-Gymnasium in der zweiten Maiwoche statt. Das Sekretariat ist am 07.Mai 2019 von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 15.30 Uhr, und am 08. und 09.Mai 2019 von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Zur Anmeldung sind das Zeugnis des ersten Halbjahres 2018/19 in Original und Kopie und der Nachweis über das Sorgerecht mitzubringen, falls eine Abweichung vom Normalfall vorliegt. Damit die Anmeldung zügig erfolgen kann, ist es hilfreich, wenn das Anmeldeformular (bereits über die Grundschulen ausgegeben bzw. herunterladbar auf www.roswitha-gymnasium.de) weitgehend ausgefüllt ist.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










24.04.2019 • 07:37 Uhr

Alles mega: Großes Konzert, professionelle Sicherheit, Notarzt vor Ort, Polizei-Container, 2.500 Besucher und mehr

Erstmals bundesweiter Karten-Vorverkauf über Online-System zeigt positive Auswirkungen

Alles wird diesmal anders sein: Größer, lauter, fetziger: Die Open Airport Mega-Party am 25. Mai in Bad Gandersheim verspricht ihrem Namen alle Ehre zu machen. Bei der Vorstellung des aktuellen Planungsstandes des traditionellen Events auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim am gestrigen Dienstag im Tower wurden neue Superlative vom Veranstaltungsteam mitgeteilt. Gunnar Ude (Geschäftsführer des Stadtjugendrings) und Theo Miaoulis (Vorsitzender des Stadtjugendringes) und weitere Protagonisten des Orga-Teams (einschließlich des süßen Hundi Tyson) berichteten von neuen Größenordnungen und Neuerungen:

So werden das Zelt und der Parkplatz noch einmal vergrößert. Erstmalig wird bei der Konzertveranstaltung mit den "Schröders" und den "HouseBuben" ein Notarzt vor Ort auf dem Festivalgelände anwesend sein; Rettungssanitäter sowieso. Für die Sicherheit ist ein professionelles Unternehmen mit dem HKS Sicherheitsdienst aus Hardegsen engagiert. Die Polizei wird erstmalig niedersachsenweit einen Sicherheits- und Info-Container im Einlaßbereich aufstellen. Auch bei den Besucherzahlen dürften neue Dimensionen erreicht werden. Bis zu 2.500 Menschen könnten es werden. "Hämpy" von der Gandersheimer Kultband "Die Schröders" verspricht einen megageilen Auftritt der Jungs um ihn, Jens und Co. Die Gruppe hat sich ihre "Geburtstagsstadt" Bad Gandersheim ausgesucht, um am 25. Mai die 30-jährige Existenz der Combo auf dem Airport so richtig krachen zu lassen. red/Fotos: Thomas Fischer














24.04.2019 • 07:11 Uhr

Zahl der Woche: 127 Liter Leitungswasser...

127 Liter Leitungswasser...
… verbrauchten die Deutschen 2018 im Durchschnitt pro Kopf und Tag. Wichtigster Grund: Die außergewöhnlich trockene Witterung im vergangenen Jahr. (mehr…)
Der durchschnittliche Wassergebrauch pro Kopf und Tag, der in der Bundesrepublik in den vergangenen zehn Jahren recht stabil bei 123 Litern lag, ist 2018 auf 127 Liter gestiegen. Wichtigster Grund für diesen Anstieg war die außergewöhnlich trockene Witterung.

Mit 36 Prozent (rund 46 Litern) entfällt der größte Anteil des täglichen Wassergebrauchs auf Baden, Duschen und Körperpflege. An zweiter Stelle folgt mit 27 Prozent, entsprechend rund 34 Litern, die Toilettenspülung. An dritter Stelle und mit einigem Abstand steht Wäschewaschen (zwölf Prozent/ rund 15 Liter), jeweils sechs Prozent (rund acht Liter) täglich entfallen aufs Geschirrspülen sowie die Raumreinigung, Auto- und Gartenpflege. Der Wassergebrauch für Essen und Trinken bildet mit vier Prozent bzw. rund fünf Litern den kleinsten Posten. Darüber hinaus ist im täglichen Wassergebrauch ein Kleingewerbeanteil von neun Prozent (rund elf Liter) enthalten.

Ein ähnlich deutlicher Anstieg des Wassergebrauchs war zuletzt für das Jahr 2003 zu beobachten – auch hier war der Sommer außergewöhnlich warm. Damals stieg der Wassergebrauch von 128 auf 131 Liter Leitungswasser pro Kopf und Tag (siehe Grafik).
red/fis/Foto: Thomas Fischer/ Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.














24.04.2019 • 07:05 Uhr

UKL-Kinderchirurgen veröffentlichen weltweit erste Fall-Serie von Smartphone-bezogenen Unfällen bei Kindern und Jugendlichen

Klinikdirektor sieht Entwicklung problematisch und rechnet mit erstem Todesfall

Ärzte der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) haben die weltweit erste Fall-Serie von Smartphone-bezogenen Unfällen bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Die Ergebnisse sind nun in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Pediatric Emergency Care“ veröffentlicht worden.
Untersucht wurden Fälle von Kindern und Jugendlichen, die am UKL behandelt wurden, aus den Jahren 2008 bis 2018. Ein erster Fall trat 2012 auf. Seitdem mussten am UKL zehn Mädchen und Jungen nach Smartphone-Unfällen stationär behandelt werden. Für Klinikdirektor Prof. Martin Lacher gestaltet sich dabei die jüngste Zunahme Besorgnis erregend. Er befürchtet sogar bald den ersten Todesfall in Deutschland.

Man nennt sie auch „Smombies“ – ein Kunstwort aus den Begriffen „Smartphone“ und „Zombie“. Gemeint sind Menschen, die durch den ständigen Blick auf ihr Telefon so stark abgelenkt sind, dass sie ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen. 2015 wurde es von einer Jury bereits einmal zum „Jugendwort des Jahres“ gewählt.
Doch es klingt lustiger, als es in Wirklichkeit ist. Denn den „Smombies“ fehlt auch der Blick für mögliche Gefahren zum Beispiel im Straßenverkehr. „Schlimmer noch: ‚Smombies‘ werden selbst zur Gefahr. Sie stoßen mit anderen Fußgängern oder Radfahrern zusammen oder laufen, ohne den Blick zu heben, über die Straße“, erklärt Prof. Martin Lacher, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie am UKL.
In ihrer Studie untersuchten die Kinderchirurgen alle Fälle, in denen das Smartphone eine Rolle spielte. Acht der zehn Fälle geschahen erst 2016 oder später. Denn immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen schon in jungen Jahren ein eigenes Mobiltelefon.

Mädchen stärker gefährdet

Die Patienten wurden in der Studie auch dahingehend eingeteilt, ob ihre Rolle beim Unfall aktiv oder passiv war. Neben nur zwei Passiv-Fällen, in denen Kleinstkinder leichte Blessuren erlitten, weil ihre Eltern sie mit dem Smartphone verletzten, stehen acht Fälle mit aktiver Rolle zu Buche.
Mehrere Mädchen erlitten dabei schwere Verletzungen: Ein glücklicherweise nur mit 30 Kilometer pro Stunde fahrendes Auto erfasste eine 12-Jährige, die die Straße überquerte und dabei ausschließlich auf ihr elektronisches „Spielzeug“ schaute – Diagnose Beckenringfraktur. Und eine 16-Jährige fiel in einer Silvesternacht durch ein Glasdach, als sie gerade ein Foto von sich selbst machte. Sie erlitt ein schweres Wirbelsäulentrauma (multiple Wirbelkörperfrakturen) und Schnitte an der Hand. Einem weiteren Mädchen, ebenfalls 16, rollte ein Auto über die Hand, als sie ihr Smartphone von der Straße aufheben wollte.

Dass laut Studien dabei eher Mädchen einer gewissen Smartphone-Sucht verfallen, war auch bei der Fall-Serie der Leipziger Kinderchirurgen zu beobachten: Nur bei zwei der zehn Fälle stand ein Junge im Zentrum des Geschehens.
Beim Blick auf die mögliche Entwicklung derartiger Unfälle zeigt sich Prof. Lacher eher pessimistisch: „Bald werden wir den ersten Todesfall in Deutschland erleben. Da bin ich mir ziemlich sicher“, so der UKL-Klinikdirektor.

Höhere Dunkelziffer vermutet

Was gegen ein weiteres Ansteigen der Unfallzahlen helfen könnte, ist für den Kinderchirurgen eigentlich klar: Weniger oft auf das Gerät schauen und mehr Aufmerksamkeit durch Erziehungsberechtigte, die ihre Vorbildrolle auch ernst nähmen, sei das Eine. Lacher hat jedoch noch andere Maßnahmen im Blick: „Im US-Bundesstaat Hawaii ist es illegal, eine Straße zu überqueren, während man auf das Smartphone schaut. Wäre das auch für unser Land gut“, fragt er. Mit China, den USA, Belgien und Litauen gibt es zudem vier Länder, in denen eigene „Smombie-Pfade“ eingerichtet wurden, spezielle Fußwege für unaufmerksame Smartphone-Nutzer. In den Niederlanden finden sich hingegen bereits zwei Städte, in denen Fußgängerampeln am Erdboden montiert sind. Gerade die letztgenannte Idee findet durchaus Anklang bei Prof. Lacher.

Eines ist ihm und seinen Kollegen nach der Erhebung klar: Die Dunkelziffer von Smartphone-bezogenen Unfällen bei Kindern und Jugendlichen dürfte wesentlich höher sein, denn viele Verletzte gingen nicht zum Arzt oder würden das Mobiltelefon nicht als Grund der Verletzung angeben. DGP











24.04.2019 • 06:58 Uhr

CDU wieder aktiv! Bürger zum Dialog eingeladen

Nach Ostern geht nun die Arbeit wieder weiter. Wie gewohnt findet daher am 26.04.19 ab 18:00 Uhr in der Geschäftsstelle der CDU Bad Gandersheim (Am Plan 5b) eine Bürgersprechstunde statt. "Die CDU freut sich auf ihre Beteiligung!", heißt es in einer Mittelung von David Artschwager, Öffentlichkeitsbeauftragter der Christdemokraten in Bad Gandersheim.
red/fis










23.04.2019 • 19:10 Uhr

Open Airport Mega Party in Bad Gandersheim verspricht überaus erfolgreich zu werden: 1.500 Tickets sind bereits abgesetzt! „Schröders“ Liveauftritt absolutes Zugpferd!

Die Organisatoren der Open Airport Mega Party am 25. Mai 2019 auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim haben soeben auf eine Pressekonferenz im Tower des Flugplatzes den aktuellen Stand der umfangreichen Vorbereitungen für die Großereignis präsentiert. Überaus erfolgreich läuft der Kartenvorverkauf. Gut 1.500 Tickets sind bereits abgesetzt, berichtete Gunnar Ude, Geschäftsführer des Stadtjugendringes. Es wird mit rund 2.500 Besuchern insgesamt gerechnet. Auch die weiteren logistischen Vorbereitungen sind auf einem guten Stand. Höhepunkt der Party auf dem wohl schönsten Openair-Arreal Bad Gandersheims wird ein zweistündiges Livekonzert der Bad Gandersheimer Kultband „Die Schröders“ sein. Sie feiern am 25. Mai ihr 30-jähriges Bestehen.
Auf dem Video präsentiert das Veranstalterteam bei äußerst windigen Verhältnissen die gelben Plakate für die Open Airport Mega Party. Auch bei dieser kleinen Einlage herrschte schon heute eine fantastische Stimmung. Veranstalter des Events sind der Stadtjugendring, der Sportfliegerclub Bad Gandersheim-Seesen und die Freiwillige Jugendfeuerwehr Gremsheim mit UNterstützung der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim.

Abgebildet sind vom Veranstaltungsteam Mathias Jahns, Theo Miaulis, Gunnar Ude, "Happy" Stresemann, Denis Randolph und Bernd Skiba; weitere Organisationsverantwortliche sind Saskia Dietrich und Jan Patrick Strauch (beide nicht auf dem Foto/Video).
red/Fotos/ Video: Thomas Fischer










23.04.2019 • 16:24 Uhr

Nach Spielhallen-Überfall mutmaßlichen Täter (58), überführt, festgenommen und wieder entlassen

Am 17April 2019 kam es gegen 13:40 Uhr zu einem Überfall auf eine Spielhalle in der Gronauer Hauptstraßen Hildesheim. Ein männlicher Täter erbeutete dabei einen dreistelligen Geldbetrag und flüchtete .
Die weiteren Ermittlungen wurden durch das u.a. für Raubdelikte zuständige Fachkommissariat 2 der Polizeiinspektion Hildesheim übernommen. Nach Auswertung von Zeugenaussagen und Beweismitteln ergab sich dabei der Tatverdacht gegen einen 58-jährigen Mann aus dem Bereich Gronau.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Beschluss für die Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen erlassen. Der Beschluss wurde noch am 18.April 2018 umgesetzt. Bei der Wohnungsdurchsuchung wurde weiteres belastendes Beweismaterial aufgefunden und sichergestellt, welches den Tatverdacht gegen den 58-jährigen erhärtete.
Der Mann wurde festgenommen und zur Dienststelle nach Hildesheim verbracht. Er wurde nach Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim in den Abendstunden des 18.April 2019 mangels Haftgründe entlassen.jpm











23.04.2019 • 16:21 Uhr

Goslar: Vorsicht! Falsche Polizeibeamte!

Am vergangenen Osterwochenende kam es im Landkreis Goslar vermehrt zu Anrufen bei älteren Personen, in denen sich die Anrufer als Polizeibeamte ausgaben. Auf Nachfragen beendete der Anrufer das Gespräch jeweils abrupt. Dabei wurde mehrmals auch die Rufnummer 110, also der Notruf angezeigt.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Goslar nochmals darauf hin, sich auf keinerlei Aushändigung von Bargeld oder Wertgegenständen einzulassen. Bei der Polizei werden solche Gegenstände nicht eingelagert und können somit auch nicht hinterlegt werden. Des Weiteren erfolgen Anrufe durch die Polizei nicht über den Notruf, sonder vielmehr über die Amtsleitung.ots











23.04.2019 • 16:18 Uhr

Osterode: Schwarzer Pistolenmann raubt Tankstelle aus

Ein maskierter Mann hat am Samstagabend (20.04.19) eine Tankstelle an der Waldstraße in Osterode überfallen. Bei der Tat erbeutete der Räuber Bargeld in noch unbekannter Höhe.

Nach ersten vorliegenden Erkenntnissen betrat der Täter gegen 21.45 Uhr den Verkaufsraum. Anschließend bedrohte er die 23-jährige Tankstellenmitarbeiterin mit einer Schusswaffe und forderte sie zur Herausgabe des Bargeldes auf. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich keine Kunden mehr in der Tankstelle auf. Die Angestellte übergab dem Räuber das Geld, woraufhin der Mann mit der Beute vermutlich in einem weißen Mercedes in Richtung Herzberger Straße floh. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Der Täter ist etwa 160 cm groß, schwarz gekleidet und sprach akzentfrei Deutsch.

Die Polizei in Osterode hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05522/508-0 zu melden.mb










23.04.2019 • 16:16 Uhr

Hahnenklee: Dänischen Touristen hochwertige Mountainbikes gestohlen

Am Samstag, 20. April, waren in Hahnenklee in der Zeit von 10.30 Uhr bis 18 Uhr zwei hochwertige Mountainbikes in einer verschlossenen Tiefgarage abgestellt. Beibe Räder waren mit einem Seilschloß miteinander verbunden. Als die Eigentümer, dänische Touristen, mit ihrem Pkw in die Tiefgarage zurückkehrten, waren die Räder verschwunden. Es handelt sich um ein schwarzes MTB der Marke Specialized und um ein giftgrünes MTB der Marke Cannondale. Hinweise bitte an die Polizei in Clausthal-Zellerfeld, Telefon 05323 / 941100.











23.04.2019 • 16:12 Uhr

Northeim: Unfallflüchtiger Autofahrer (20) hinterließ Schrottteile - und wurde ermittelt

Am Montag gegen 05.00 Uhr befuhr ein 20 Jahre alter Northeimer mit seinem älteren Pkw den Parkplatz des Discounters an der Einbecker Landstraße in Northeim. Hierbei übersah er eine Grünbepflanzung mit Bordsteinkante. Beim Überfahren wurden Ölwanne und Unterboden erheblich beschädigt. Das Auto verlor sehr viel Öl.
Nach wenigen hundert Metern musste der Northeimer den Pkw auf dem Parkplatz des naheliegenden Einkaufsmarktes in der Einbecker Landstraße mit defektem Motor abstellen. Kurze Zeit später wurde das Auto abgeschleppt und in der Matthias-Grünewald-Straße abgestellt.

Gut sieben Stunden nach dem Vorfall vom frühen Morgen bemerkte ein Verkehrsteilnehmer das viele Öl auf dem Parkplatz des Discounters. Dieser informierte die Polizei. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr streute Bindemittel auf das Öl.
Während der Aufnahme des Sachverhalts wurden abgebrochene Fahrzeugteile des verursachenden Autos gefunden, die einem Mercedes zugeordnet werden konnten. Wenig später gab es einen Hinweis auf den beschädigten Mercedes in der Matthias-Grünewald-Straße.
Als Fahrzeugführer wurde der 20 Jahre alte Halter des Autos ermittelt. Dieser räumte die Tat ein. Strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Bodenverunreinigung wurden eingeleitet.fal










23.04.2019 • 16:08 Uhr

Göttingen: Livekonzert im Gewölbeklänge mit Uwe Freymuth

Am Samstag, 27. April., wird das Gewölbe im ältesten Wirtshaus der Stadt Göttingen wieder mit Musik gefüllt. Ab 21 Uhr werden in einem Doppelkonzert der Göttinger Singer/Songwriter Uwe Freymuth und das Hildesheimer Akustikrock-Duo Tubeless Acoustic Sound Project (kurz TASP) in der Reihe "Gewölbeklänge" im kleinen Ratskeller mit rockigen Gitarrenklängen und stimmungsvollem Gesang das Publikum in ihren Bann ziehen.

UWE FREYMUTH
Ob auf der Straße, auf der Bühne oder im Wohnzimmer, wo Uwe Freymuth spielt entsteht eine lebendige Mischung aus Folk, Punk und Rockmusik. Ein eigensinniger Typ macht sich auf den Weg und präsentiert seine deutschsprachigen Lieder vom bunten Dasein in wilden Zeiten.
Näheres:vwww.facebook.com/uwe.freymuth
TUBELESS ACOUSTIC SOUND PROJECT
TASP sind ein Acoustic Rock Duo bestehend aus Guitarre, Gesang und Percussion. Die Setlist des Duos enthält Eigenkompositionen gespickt mit ausgewählten Cover Nummern und reicht von stimmungsvollen Balladen bis zu mitreissenden Rocksongs. Die erfahrenen Musiker rocken ordentlich los, haben live sichtlich Spaß und machen gute Stimmung.
TASP sind: Sven Mecke Guitarre/Gesang & Ronny Rössig Percussion
Näheres: www.facebook.com/tubelessband

Alle Daten im Überblick:
Uwe Freymuth + TASP.
in der Reihe "Gewölbeklänge im ältesten Wirtshaus der Stadt".
Wann: Samstag, 27.April 2019.
Wo: Kleiner Ratskeller (Jüdenstraße 30, 37073 Göttingen).
Beginn: 21 Uhr.
Der Eintritt ist frei - um Spenden in den Hut wird gebeten.
red










23.04.2019 • 16:03 Uhr

Nörten-Hardenberg: 64-jähriger Autofahrer übersieht Motorradfahrer (59) und fährt ihn halbtot

Am Montag gegen 19.15 Uhr kam es auf der Lauenförder Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 5.500 Euro.
Ein 64 Jahre alter Northeimer war mit seinem Pkw auf der Bundesstraße von Lütgenrode in Richtung Nörten-Hardenberg unterwegs. Beim Abbiegen nach links auf die B 3 übersah er den 59 Jahre alten Motorradfahrer, der auf der B 446 in Richtung Lütgenrode unterwegs war. Bei dem Versuch durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß zu verhindern, stürzte der Hardegser auf die Fahrbahn. Rutschend kam es zum Zusammenstoß mit der rechten Fahrzeugseite des Autos.
Der 59-Jährige wurde mit einem RTW in das Göttinger Klinikum gefahren und dort stationär aufgenommen. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. fal











23.04.2019 • 15:59 Uhr

Bodenfelde: Flüchtig Bekannten einen knallgelben New Beetle gestohlen

In der Nacht von Samstag, 20.04.2019, auf Sonntag, 21.04.2019, wurde in Bodenfelde, Zur Schlagd, ein Pkw entwendet. Zwei bisher unbekannte Täter entwendeten bei einem flüchtig Bekannten aus Bodenfelde in seiner Wohnung die Schlüssel eines in Bodenfelde abgestellten Pkw. Zudem entwendeten sie von dem Bekannten mehrere Hundert Euro Bargeld. Im weiteren Verlauf entwendeten sie den Pkw. Bei dem Pkw handelt es sich um einen gelben VW New Beetle mit Kasseler Kennzeichen. Der Wert des Pkw beträgt ca. 3.000 Euro. Zeugenhinweise erbittet die Polizeistation Bodenfelde unter der Rufnummer 05572/4646 oder das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000. stüw










23.04.2019 • 15:56 Uhr

Uslar: Gullydeckel von Unbekannten ausgehoben - "Gefährlicher Eingriff in Straßenverkehr" - Polizei ermittelt

Im Zeitraum von Donnerstag, 18. April, 20 Uhr, bis Samstag, 20 April 2019, 19 Uhr, kam es in Uslar, Graftplatz, wiederholt zu gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr. Unbekannte Täter hoben jeweils in den Nächten einen Gullydeckel Höhe der Kirche aus. Dabei wurde niemand geschädigt. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000. stüw










23.04.2019 • 10:48 Uhr

Über 300 Menschen beim Osterfeuer in Altgandersheim - Viele aus Bad Gandersheim und Umgebung

Fantastische Osterfeuer-Romantik gestern Abend in Altgandersheim. Auf dem alten Sportplatz wurde das feurige Brauchtum nach allen Regeln der Kunst gefeiert. Dazu ein idealer Rahmen. Prächtiges Wetter und beste Bewirtung. Es mögen wohl 300 Menschen gewesen sein, die sich von der Faszination Osterfeuer anstecken ließen. Viele der gut gelaunten Menschen war aus Bad Gandersheim und der näheren Umgebung gekommen. Sie hatten ihr Vergnügen, genossen die gemütliche Atmosphäre. Alles lief reibungslos ab. Die Freiwillige Feuerwehr Altgandersheim war wie gewohnt bestens im Einsatz. Sie kann eben auch Osterfeuer perfekt!
red/Fotos: Marc Reiser












23.04.2019 • 10:18 Uhr

Einbeck: Moldavierer (48) den Führerschein abgenommen und Strafverfahren eingeleitet

Die Einbecker Polizei teilt soeben mit:
Bereits am vergangenen Dienstag nachmittag wurde ein 48-jähriger Moldavier mit seinem Pkw überprüft. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass er einen Wohnsitz in Einibeck gegründet hatte. Dem Fahrzeugführer wurde mitgeteilt, dass er seinen Führerschein und Pkw ummmelden müsse, wenn er seinen Wohnitz länger als 6 Monate in Deutschland hat. Eine Überprüfung der tatsächlichen Aufenthaltsdauer konnte aufgrund Systemausfällen zu diesem Moment nicht erfolgen.

Dem Fahrzeugführer wurden daher mögliche Konsequenzen aufgezählt, sollte ein fester Aufenthalt länger als 6 Monate vorliegen.
Bei späteren Nachfragen wurde dann ermittelt, dass der Man seinen festen Wohnsitz bereits länger als sechs Monate hat und er seinen Pkw und Führerschein daher hätte umschreiben lassen müssen.
Da dieses nicht erfolgte, ist sein moldavischer Führerschein nicht mehr gültig und er erwartet nun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und gegen das Kfz-Steuergesetz/Abgabenordnung, da der Pkw nicht umgemeldet wurde. TMü












23.04.2019 • 10:14 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Betrunkene Autofahrerin versuchte abzuhauen - Polizei war schneller

Am gestrigen Ostermontag , 07:05 Uhr, fiel eine Fahrzeugführerin auf der Goslarschen Straße in Clausthal-Zellerfeld der Polizei dadurch auf, dass sie mit ihrem Pkw in Schlangenlinien fuhr und beim Erblicken des Streifenwagens versuchte, sich der Verkehrskontrolle zu entziehen. Der Fluchtversuch misslang und im Rahmen der Kontrolle wurde ein Atemalkohowert von über einem Promille festgestellt. Eine Blutentnahme, die Sicherstellung des Führerscheins sowie ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr waren die Folge.ots










23.04.2019 • 10:10 Uhr

Einbeck: Gartenabfälle am Feiertag illegal verbrannt - Feuerwehr alarmiert

Ein 39-jähriger Einbecker verbrannte am Ostermontag (das ist ein Feiertag) verboteter Weise Gartenabfälle hinter seinem Haus. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Feuerwehr aufgrund eines vermuteten Brandes alarmiert. Allerdings, so berichtet soeben die eingeschaltete Polizei in Einbeck: Der Verursacher musste sein Feuer löschen und erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.TMü











23.04.2019 • 10:02 Uhr

"Wildbrücken" über die Autobahn A7: 10 Millionen Euro für umstrittene Tierpfade - Kameras sollen Tierbewegungen aufnehmen

Deutschland im Hochluxusland: Die Landesbehörde für Straßenbau, Geschäftsstelle Bad Gandersheim, hat offiziell bestätigt, dass für die sogenannten Wildbrücken über den Neubau einer sechsspurigen Autobahn A7 zwischen dem Salzgitter-Dreieck und Göttingen über 10 Euro bereitstehen. Während vor dem Sazgitter-Dreieeck bereits eine dieser aufwendigen Tierpfade fertiggestellt ist (wir berichteten), wird im Bereich zwischen Northeim und Nörten Hardenberg an dem Projekt seit über einem Jahr gearbeitet.
Die "Wildbrücken" sind höchst umstritten. Zum einen wegen ihres wahnsinnigen finanziellen Aufwandes. Zum anderen wegen ihrer Ineffizienz. Kritiker behaupten, Klein- und Großtiere wie unter anderem Käfer, Frösche, Ameisen, Wildschweine und Rehe würden sie nicht annehmen. Fundamentale Natur- und Tierschützer behaupten das Gegenteil. Die zuständigen Behörden wollen 15 Jahre warten, um dann den Erfolg der Tierpfade beweisen zu können. Die Tierbewegungen sollen dem Vernehmen nach mit einer aufwendigen Technik beobachtet und damit nachgewiesen werden. Unter anderem sollen Kameras eingesetzt werden. red/Foto: Thomas Fischer










23.04.2019 • 09:43 Uhr

Northeim/Sibiu: Thimm baut Standort in Rumänien aus

Mit einem umfangreichen Investitionspaket entwickelt der Verpackungs- und Displayhersteller Thimm sein zentral in Rumänien gelegenes Produktionswerk in Sibiu weiter. Kern des Ausbaus ist die Installation einer neuen, hochmodernen Wellpappenanlage. Die Maschine wurde Mitte April in Betrieb genommen und verdreifacht die Kapazität für die Herstellung von Wellpappe.

Nicht nur die Produktionskapazität wird mit der Investition erheblich gesteigert, sondern gleichzeitig Produktivitäts- und Qualitätsfaktoren sowie die Lieferflexibilität spürbar optimiert. Bei der 112 Meter langen Anlage handelt es sich um die neu entwickelte C-Linie des italienischen Maschinenherstellers Fosber. Die Arbeitsbreite der Wellpappenanlage beträgt 2,8 Meter, die maximale Geschwindigkeit 320 Meter pro Minute. Es werden die Wellenarten E-, B-, C-, EB-, und BC-Welle produziert. Bereits vor der Installation der neuen Wellpappenanlage setzte Thimm Modernisierungen und Ergänzungen in der Weiterverarbeitung um. Zudem wurde das Lager für Fertigwaren um 1.600 Quadratmeter erweitert. Insgesamt investierte das Unternehmen in den letzten zwei Jahren rund 10,4 Millionen Euro am Standort.

Michael Weber, Leiter Corporate Marketing Thimm Gruppe: „Die Weiterentwicklung des Produktionswerks in Sibiu ist ein konsequenter Schritt im Rahmen unserer Internationalisierungs- und Investitionsstrategie. Dabei ist der Standort ein wichtiger Baustein innerhalb unseres Liefernetzwerkes sowohl für unsere rumänischen als auch für international agierende Kunden. Dank der Investitionen bieten wir allen Kunden eine noch bessere Qualitäts- und Lieferperformance und verstärken unsere Präsenz in einem stark wachsenden Markt weiter.“

Auch für die Mitarbeiter am Standort lohnt sich die Investition. Weber: „Für die Teams in der Produktion ist die Inbetriebnahme einer solchen komplexen und modernen Anlage eine attraktive und spannende Aufgabe. Ein Austauschprogramm mit Kollegen aus unserem Werk in Eberswalde begleitete das Projekt über mehrere Monate. So wird die intensive Anlaufphase effektiv unterstützt und Erfahrungen und Wissen ausgetauscht.“
red/fis

Über Thimm
Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus verschiedenen Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Eine breite Palette verpackungsrelevanter Dienstleistungen entlang der Lieferkette ergänzt das Angebotsspektrum. Zum Kundenkreis gehören namhafte Markenartikelkonzerne quer durch alle Branchen. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter an 19 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Polen, Frankreich und Mexiko und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 601 Millionen Euro.
red/fis











22.04.2019 • 17:38 Uhr

MSDO Ausbildungszentrum: Neuer Einsteigerkurs in moderner Selbstverteidigung

Vom 23. Mai 2019 bis 1. August 2019 findet im MSDO Ausbildungszentrum in Northeim erneut ein Einsteigerkurs in moderner Selbstverteidigung statt. Geleitet wird dieser Kurs, der 80 Euro kostet wird vom Northeimer MSDO Eurotrainer und Großmeister Martin Wietschorke (Foto) 10.DAN und findet jeweils donnerstags von 18.30 Uhr bis 20 Uhr im neuen MSDO Ausbildungszentrum Northeim in der Güterbahnhofstraße 11b in Northeim statt und enthält zehn Doppelstunden Unterricht. Modern Self Defence (MSD) ist ein aus mehreren Kampfsportarten und –künsten zusammengestelltes effektives Straßenselbstverteidigungssystem welches auf die Person individuell zugeschnitten wird. MSD wurde von Martin Wietschorke 1979 entwickelt und seitdem ständig modernisiert bzw. den Bedürfnissen angepasst.

Die Selbstverteidigungstechniken sind einfach jedoch sehr effektiv. MSD ist leicht zu erlernen und bedarf keiner sportlichen Vorraussetzungen. Das Training teilt sich in 3 Abschnitte auf , Gymnastik, Grundtechniken (Tritte, Schläge, Hebel- und Würgetechniken)und komplette Abwehrtechniken gegen bewaffnete und unbewaffnete Angriffe. Während des Trainings unterrichtet Wietschorke auch das psychologische Verhalten sowie Taktik in Konflikt- und Kampfsituationen.
Eine Altersbegrenzung nach oben gibt es im MSD nicht, jedoch sollten die Teilnehmer das 12. Lebensjahr vollendet haben.
Anmeldeformulare bitte unter 05551 61457 (bitte auf AB sprechen) anfordern. Der Anmeldeschluss ist der 21 Mai 2019 . Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist wird nach Datum des Eingangs der Anmeldung über die Teilnahme entschieden. red











22.04.2019 • 17:27 Uhr

Liederabend mit Tenor Andreas Fischer in St. Jacobi: "Mit Schubert durch den Tag"

Am kommenden Freitag, 26. April, 18 Uhr, gastiert der Leipziger Tenor Andreas Fischer mit einem Schubert-Liederabend in der Göttinger St. Jacobi-Kirche.
Unter dem Titel „Mit Schubert durch den Tag” sind Lieder zu den verschiedenen Tageszeiten zu hören, darunter die bekannten „Gesang des Harfners”, „Hoffnung” oder „An die Geliebte”. Andreas Fischer wird am Klavier begleitet von Kantor Stefan Kordes.
Der Eintritt zum Konzert, das eine knappe Stunde dauert, ist frei.

Das Konzert findet im Rahmen der Freitag-Abend-Konzerte statt, die seit 1966 immer von März bis Dezember laufen, in der Regel bei freiem Eintritt. Die Konzertübersicht findet sich im Internet unter www.jacobikantorei.de.

Die weiteren Termine:
Freitag, 3. Mai, 18 Uhr: Tomasz Adam Nowak (Münster), Orgel
Freitag, 10. Mai, 18 Uhr: „Komm lieber Mai” - Benefizkonzert für die Jacobi-Stiftung mit Julia Hansen, Gesang, und Jörg Siebenhaar, Klavier
Schubert-Liederabend „Mit Schubert durch den Tag” am Freitag, 26. April, 18 Uhr in St. Jacobi Göttingen.
red/fis/Foto: St. Jacobi Gemeinde











22.04.2019 • 12:13 Uhr

Ostern 2019: "Wie schön, dass ihr alle hier seid!"

Ostern 2019: Traditionell ein Wiedersehensfest.

Erste Szene: Erwachsene Kinder mit ihren jungen Familien besuchen ihre Eltern in der Heimat. Stippvisite auf der Stiftsfreiheit am Roswitha-Brunnen in Bad Gandersheim. "Mann, oh Mann! Ist das hier menschenleer...".

Zweite Szene: Ein anderer Student kommt nach einem 3.500-Kilometer Trip aus Italien und der Schweiz zurück. Riesenfreude bei der Familie - und die Wiederkehr wird mit einem Fest gefeiert.

Dritte Szene: Dann die Pflege der etwas größeren Gemeinschaft: Zum Beispiel gestern Abend auf dem ehemaligen Fußballplatz an der Greene B64 -Brücke. Heute ist dort ein Acker. Auf diesem nun das Osterfeuererlebnis mit Tanklöschwagen der Freiwilligen Feuerwehr, Einbecker Bierpavillion und Bratwurststand.

Alle dieses Ereignisse von gestern eint etwas ganz Wesentliches: Die freudige Botschaft "Wie schön, dass ihr alle hier seid". Das tut gut! Das macht stark! Das ist ein wunderbares Lebensgefühl!"
red/Fotos: Thomas Fischer
















22.04.2019 • 11:56 Uhr

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss - Verletzter randaliert im Rettungswagen - 10.000 Euro Schaden

Unter Alkoholeinfluss verursachte am heutigen Ostermontag, gegen 00.15 Uhr, ein 22-Jähriger aus Marienmünster einen Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden und ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro entstand. Der junge Mann befuhr mit seinem Ford Focus die Straße "Am Friedhof" in Marienmünster-Vörden (Kreis Höxter). Der alkoholisierte Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab auf den Grünstreifen, überquerte den Bredenborner Weg und stieß anschließend gegen ein Scheunentor. Sowohl der Fahrer als auch seine Beifahrerin aus Horn-Bad Meinberg und sein Beifahrer, wohnhaft in Marienmünster, beide ebenfalls 22 Jahre alt, wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Dennoch flüchtete der Fahrer zu Fuß von der Unfallstelle und auch die beiden anderen wollten sich zu Fuß entfernen, als Rettungskräfte eintrafen. Der Beifahrer versuchte die Hilfeleistung des Rettungsdienstes bei der verletzten Beifahrerin zu stören. Hiervon wurde er durch Feuerwehrkräfte und Polizeibeamte abgehalten. Dabei leistete er Widerstand gegen diese Maßnahme. Nachdem er dann selbst in einen Rettungswagen verbracht wurde, sollte er ins Krankenhaus transportiert werden. Im Rettungswagen randalierte er jedoch, ging einen 23-jährigen Rettungsassistenten an und flüchtet aus dem Fahrzeug. Der Fahrer und der Beifahrer wurden jeweils zu Hause angetroffen. Alle drei Beteiligten wurden schließlich in Krankenhäuser gebracht. Den beiden Männern wurden Blutproben entnommen. Es wurden Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht, Widerstands und Tätlichen Angriffs gefertigt. /Te.











22.04.2019 • 11:53 Uhr

Heute Morgen auf der B3 bei Ammensen: Erst gegen Baum, dann Überschlag auf dem Acker - Zwei Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall auf der B3 sind am Ostermontag 2 männliche Personen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen befuhr der PKW die Bundesstraße 3 aus Ammensen kommend in Richtung Varrigsen (bei Delligsen). Im Verlauf einer Linkskurve verlor der 32-jährige Führer des PKW aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über den PKW und touchierte zunächst einen Baum und überschlug sich anschließend. Das Fahrzeug blieb auf einem angrenzenden Acker liegen. Der PKW-Führer und sein 28-jähriger Beifahrer wurden zur ärztlichen Versorgung in angrenzende Krankenhäuser verbracht. Die Fahrbahn der B3 war für ca. eine Stunde voll gesperrt. Das Fahrzeug wurde durch ein Abschleppdienst geborgen.ots











22.04.2019 • 11:46 Uhr

Helle Aufregung Ostersonntag in Einbeck: Beim Kochen betrunken und eingeschlafen...

Fahrlässige Brandstiftung, fahrlässige Körperverletzung, Beleidigung

Am Oster-Sonntag, 18.54 Uhr Riesenaufregung in Einbeck. Dort kam es in der Mühlenbergstraße in einem Mehrfamilienhaus zu einer starken Rauchentwicklung, da eine Mieterin beim Zubereiten einer Speise vermutlich eingeschlafen war und sie vergessen hatte, den Herd auszuschalten. Die alamierte Feuerwehr konnte das entstandene Feuer schnell löschen und begann mit der Belüftung der Wohnung. Hierbei wurden sie, sowie die eingesetzten Polizeibeamtem von der Mieterin mehrfach lautstark beleidigt. Da die Bewohnerin erheblich alkoholisiert war, wurde ihr eine Blutprobe entnommen und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Infolge einer Rauchgasintoxikation musste eine weitere Bewohnerin des Hauses dem Einbecker Bürgerspital zwecks Behandlung zugeführt werden. ots/Fis Work Media Group











22.04.2019 • 10:30 Uhr

Begehrtes Heckenbeck: Veränderungen im Dorfbild

Gleich neben der "Weltbühne" in Heckenbeck verändert sich in diesen Tagen das Dorfbild. Dort wird ein verbrauchte Wohngebäude niedergemacht. Die Abrissarbeiten sollen in den nächsten Wochen abgeschlossen sein, so wünschen es sich die Nachbar. Sie sind gespannt, was an der Stelle Neues entstehen wird. Aktuell wird darüber viel spekuliert. Bekanntlich ist Heckenbeck das einzige Dorf im Stadtgebiet von Bad Gandersheim, das prosperiert. Das bedeutet die Einwohnerzahl nimmt zu. Es gibt mehr Geburten als Sterbefälle. Und besonders spannend: Immer wieder erfährt das Redaktionsnetzwerk von Menschen aus auswärtigen Gefilden, die sich über das Leben und die Verhältnisse in Heckenbeck erkundigen , "weil wir uns gerne dort niederlasssen möchten", so sagte es beispielhaft für andere Julie Notbohm mit ihrem derzeitigen Lebenspartner Frank N.
red/Foto: Marc Reiser










22.04.2019 • 10:18 Uhr

Ein Osterhase will rein...

Mit der innovativen Einlasstechnologie und -kontrolle des Bad Gandersheimer Unternehmens Simply-X hat es in diesen österlichen Tagen natürlich auch der Osterhase zutun bekommen. Bei den Osterfeuer-Festivals in Südniedersachsen soll der Osterhase ganz forsch an ein Simply-control. Gate gehoppelt sein - und er bekam ohne jegliche Verzögerung sofort Einlass. Alles war prächtig gut und perfekt vom Simply-X-Team programmiert - gratis Einlass selbstverständlich. Der Osterhase konnte so seine "Aufgaben" erledigen wie Ostereier verstecken und seine österlichen Grüße an alle netten Menschen überbringen. "Hasige Ostern 2019!"
Simply-X schließt sich dem gerne an!










22.04.2019 • 10:05 Uhr

Er kann es einfach nicht lassen...

Am vorigen Freitag, um 14.30 Uhr, wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle, ein 32-jähriger PKW-Führer aus dem Landkreis Goslar angehalten und Kontrolliert. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass dem PKW-Führer die Fahrerlaubnis vor einiger Zeit gerichtlich entzogen worden war. Des Weiteren wurde der 32-jährige erst vor kurzem wegen wiederholtem Fahren ohne Fahrerlaubnis verurteilt. Gegen den jungen Mann wurde ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der PKW-Schlüssel wurde sichergestellt.ots











22.04.2019 • 10:02 Uhr

Seesen: Mitternächtliche Bedrohung mit Klappmesser

Am heutigen Ostermontag, gegen 00:10 Uhr, kam es vor einem Lokal in der Jacobsonstraße in Seelen zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen einem 22-jährigen Rhüdener und einem 40-jährigen Mann aus Goslar. Im Verlauf dieser Streitigkeiten beleidigte der 22jährige den 40Jährigen mit Worten. Später soll der 22jährige ein großes Klappmesser gezogen haben, mit de-m er auf den 40jährigen losgehen wollte. Bei dem 22-Jährigen konnte kein Messer aufgefunden werden. Ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung wurde eingeleitet.(Ste.)










22.04.2019 • 09:51 Uhr

Schülermund tut Wahrheit kund. Die „Fridays for Future“ in der Diskussion

Von Prof. Dr. Gerhard Armanski

Für uns Kinder in der bayerischen Volksschule kam der Lehrer gleich nach Gott – jedenfalls führte er sich so auf oder mag sich als Repräsentant einer unhinterfragten Ordnung empfunden haben. Heute ist das anders. Die SchülerInnen verfügen über weit mehr Kenntnisse und Selbstbewußtsein als ehedem. Es muß einen daher nicht wundern, dass sie, nachdem man sie geläufig als unpolitisch und bloß konsumorientiert schalt, das Panier des Protests gegen die drohende Klimakatastrophe erheben. Auf Erwachsenenseite war man vielfach baß erstaunt, dass einem da nachdrücklich entgegenschlug, was man seit geraumer Zeit wußte oder hätte wissen können: dass der Planet vor die Hunde geht, wenn nicht entschiedene Maßnahmen gegen die Schadgasmassen ergriffen werden. Die Wissenschaft warnt seit Jahren davor, die Medien berichten und manches Gespräch dreht sich darum. Was man so sattsam erfährt speist bis dato manche Sonntagsrede, bislang aber kaum, jedenfalls nicht zureichend, energisches Handeln auf den Feldern der Energiewirtschaft, des Verkehrs, der Gebäude und der Landwirtschaft. Warum das offenbar wenig Aktionen auslöst, ist ein Kapitel für sich, das hier nicht Thema ist. Es genüge, darauf hinzuweisen, dass Gewohnheit und Leugnung massiv im Spiel sind.

Eigentlich könnte man sich freuen, dass weltweit zehntausende SchülerInnen jeden Freitag als Klimaprotesttag begehen. Sie verfechten leidenschaftlich ihren Unmut über den Stillstand in Klimafragen und werden darin durchaus gehört. Es geht ihnen nicht zuletzt nicht nur um die Zukunft der Erde, sondern um die eigene, über die sich schwere Schatten legen. Wer heute 15 Jahre alt ist, wird sich im Jahre 2050 möglicherweise die Augen reiben, wie sehr ihm die Grundlagen des Menschseins entzogen sein werden. Das weiß oder ahnt er, und deswegen geht er auf die Straße. Sie sprechen damit aber nicht allein für sich selbst. Es gibt nicht wenige unter den Erwachsenengenerationen, die ihnen insgeheim oder offen beipflichten, selbst wenn sie selber für den Kampf gegen den Klimawandel und die Untätigkeit der Politik kaum auf die Straße gehen.

Insofern drücken die Schülerproteste seismographisch ein gesellschaftlich produziertes Übel aus, das so gerne unter den Teppich gekehrt wird. Deswegen müßte man ihnen mindestens dankbar sein. Aber das ist nur teilweise der Fall. Abgesehen von der Mahnung, dass die „Rotzlöffel“ lieber diszipliniert lernen statt demonstrieren sollen, gibt es noch andere Abwiegeleien. Wenn es stimmt, dass hier Schülermund Wahrheit kund tut, kann dem durchaus Abneigung entgegen schlagen, die sich aus schlechtem Gewissen, Überheblichkeit und Wegdrücken nährt. Man hat jahrzehntelang vielfach geschwiegen oder auf die Klimamalaise nicht selten ironisch reagiert. Reflexartig wird den Schülern unterstellt, sie wollten nur schwänzen, obwohl man leicht erkennen kann, dass Demonstrationen in der Freizeit einfach weniger bewirken.
Das Anliegen der Proteste ist berechtigt und wird gut vorgetragen.

Die Dramatik der Lage ist unübersehbar. Dennoch werden 'Argumente' in Stellung gebracht, welche die VorkämpferInnen der Bewegung delegitimieren und infantilisieren, allen voran die blutjunge Greta Thunberg, die eine Art kindlicher Klimareligion verkünde, geflissentlich übersehend, dass sie nicht mehr und nicht weniger ist als eine überzeugende Galionsfigur. Manche fahren andere Geschütze auf, etwa die „Welt“, die eine Art „säkularisierten Calvinismus“ heraufziehen sieht. (26.1.2019) Die Vorwürfe der Instrumentalisierung der Religion sind schon jahrzehntealt – und werden dadurch nicht treffender. Auch Verdacht gegen eine neue grüne Erziehungsdiktatur geht um, ungeachtet der Tatsache, dass sich hierfür nicht die geringsten Anhaltspunkte ergeben. Interessanterweise wird derlei vor allem von Vertretern des Autokapitals vorgetragen, die ihre Profite in Gefahr sehen, sollten sich die jugendlichen Kritiker durchsetzen. Sie maßen sich an, das Aufbegehren der jungen Generation wegzuschieben und diese kein Recht zum Protest hätte. Ihre Deutungshoheit wollen sie sich nicht nehmen lassen.

„Wie werden wir das Morgen überhaupt er- und überleben?“ fragen (sich) die Demonstrierenden. Daraus spricht eine vorbildliche existenzielle Ernsthaftigkeit. Nicht zuletzt haben die Jungen Angst, das ist durchaus verstehbar. Sie verlangen, dass die Lage in all ihrer Dramatik erkannt wird und Folgerungen daraus gezogen werden. Für Ausreden haben wir keine Zeit mehr; die Notbremse ist fällig. Es geht um die Rettung der Welt für Junge und Erwachsene, Menschen, Tiere und Pflanzen. DieWirksamkeit des demokratischen Prozesses und die ökologische Wende stehen gleichermaßen auf dem Prüfstand.
Gerhard Armanski/

Die Bilder dokumentieren eine Klima-Demonstration von Schülern/innen in Bad Gandersheim und den Autors des Essays. Fotos: Thomas Fischer

Prof. Dr. Gerhard Armanski gehört zum Autor entkam des Redaktionsnetzwerkes der Fis-Work Media Group. Er lebt und arbeitet in Eyershausen im Landkreis Hildesheim.













22.04.2019 • 09:33 Uhr

Tipps, Tricks und jede Menge Spaß: Das Handball-Camp 2019 in Northeim war wieder ein voller Erfolg!

Gleich zu Beginn der Osterferien öffnete das Handballcamp in Northeim seine Tore. Handballbegeisterte Kinder aus der ganzen Handballregion Süd-Niedersachsen im Alter von sieben bis zwölf Jahren bevölkerten für drei tolle Tage die Schuhwallhölle in Northeim. Das Handballcamp 2019 powered by Stolberg Bedachungen hatte es in sich: acht Trainingseinheiten und ein Turnier galt es zu meistern. Die NHC-Trainer und Trainerinnen Merle Rieck, Henrike Ernst, Marie Barnkothe, Yvonne Wode und Mark-Oliver „Ollo“ Wode hatten jede Menge Tipps und Tricks parat, um den ehrgeizigen Jungen und Mädchen weiterzuhelfen, Tore zu erzielen oder ihren Gegnern den Ball abzuluchsen. Oben drauf gab es noch eine Portion Torwarttraining für alle. Als Extra wurde auch dieses Jahr wieder eine Hallenübernachtung mit Abendveranstaltung angeboten. Natti Franke und Anke Gunkel vom NHC-Jugendausschuss kümmerten sich nicht nur um die Verpflegung sondern hatten auch noch ein Chaosspiel vorbereitet, was die Kinder in die unendlichen Tiefen der Schuhwallhalle schickte, bevor es hundemüde auf die Feldbetten ging. Nach einem kräftigen Frühstück, bei dem Obst und Nutella in schwerer Menge vertilgt wurde, ging es nach der achten Trainingseinheit in das traditionelle Abschlussturnier. Hier zeigten alle Kids, was sie in den vergangenen Tagen gelernt hatten – vor allem das spaßige und soziale Miteinander. Bei der Verabschiedung bedankte sich NHC-Jugendkoordinator Ollo Wode im Namen des NHC bei den Kindern für ihre Motivation und Spielfreude, den Trainerinnen für ihr Engagement und Hans-Jürgen und Melanie Kahle von Stolberg Bedachungen für ihre Unterstützung als Camp-Sponsor. Die Kids wiederum bedankten sich stürmisch für drei tolle Tage und waren sich einig: Man sieht sich im Handballcamp 2020!
red/ok/Foto: Axel











21.04.2019 • 13:32 Uhr

Bad Gandersheim aktuell! Mysteriöser Eierfund am Brink

Vor Kurzem berichteten wir auf dieser News-Hotline/Internet-Zeitung über die Hühner der Schrebergärten Am Brink in Bad Gandersheim. Nun hat unser Reporter am Brink wieder eine verblüffende Entdeckung gemacht. Bei Recherchen fielen einige Eier auf, die von der Größe her normale Hühnereier sein müssten, sich von der Oberfläche aber ganz untypisch anfassen lassen. So haben diese beispielsweise einen weichen, flauschichen Überzug, der dazu noch glitzert und funkelt. Sie sind geruchlos und recht robust für gewöhnliche Eier. Legen die Hühner am Brink besondere Eier? Oder ist dies ein besonderer Osterbrauch?

Wir bleiben an dem Thema dran.
red/Foto: Marc Reiser










21.04.2019 • 10:45 Uhr

Top-Polizei-Arbeit: Glückliches Ende für eine 20-Jährige

Eine vollkommen aufgelöste junge Frau erschien im Beisein ihrer Freundinnen in den Nachmittagsstunden am Samstag in der Innenstadtwache der Polizei von Braunschweig. Es stellte sich heraus, dass sie ihr Smartphone im Wert von 600 Euro an der Kasse in einem Drogeriemarkt liegen lassen hatte. Videoaufzeichnungen des Kassenbereichs zeigten den Verbleib des Mobiltelefons: eine 24-Jährige nutzte die Gelegenheit, um das Gerät einzustecken und damit das Geschäft zu verlassen. Dank dieser Videoaufzeichnungen und der markanten Bekleidung konnte die Frau anderthalb Stunden nach der Tat im Zuge von umfangreichen Fahndungsmaßnahmen durch eine Streifenwagenbesatzung der Polizei wiedererkannt werden. Sie wartete gerade an einer Bushaltestelle in der Siegfriedstraße. Nachdem sie von den Beamten angesprochen wurde, gab sie zu, das Handy gefunden zu haben. Eine Diebstahlabsicht bestritt sie vehement. Sie erklärte, dass sie vorgehabt habe, das Handy später als Fundsache abzugeben. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Handy konnte noch am Nachmittag an die überglückliche Eigentümerin ausgehändigt werden. ots










21.04.2019 • 10:40 Uhr

Eskalation beim Osterfeuer: 17-Jähriger als Schläger ermittelt

Am heutigen Ostersonntag, kurz nach Mitternacht, wurden während eines Besuches des Osterfeuers auf dem Seesener Sonnenberg, insgesamt drei Personen durch Schläge auf den Hinterkopf und ins Gesicht verletzt. In zwei Fällen konnte ein 17-jähriger Seesener aufgrund von Zeugenaussagen als Täter ermittelt werden. (gol)










21.04.2019 • 10:36 Uhr

Scharfe Kontrolle der Polizei in Tiefgarage erfolgreich: Vier junge Männer mit Marihuna erwischt

In der Nacht vom 19. zum 20. April 2019 wurden in der Tiefgarage des Seesener Parkhauses Personenkontrollen durchgeführt. Hierbei wurden bei vier jungen Männern im Alter von 18 - 24 Jahren Betäubungsmittel in Form von Marihuana aufgefunden. Das Marihuana wurde beschlagnahmt und entsprechende Anzeigen gefertigt. Zur Herkunft und Nationalität der erwischten Marihuana-Clique gab es keine Angaben. red/gol










21.04.2019 • 10:31 Uhr

Motorradfahrer (57) schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen wurde am Freitagnachmittag der 57-jährige Fahrer eines Motorrades in ein Krankenhaus eingeliefert. Er war bei idealen Wetterbedingungen gegen 17.30 Uhr auf einem Feldweg in Haarbrück bei Beverungen (Landkreis Höxter) von der Fahrbahn abgekommen und auf einem angrenzenden Acker gestürzt. Den entstanden Sachschaden schätzt die Polizei auf 1500 Euro. Zur Unfallursache machte die Polizei noch keine näheren Angaben. ots










21.04.2019 • 10:26 Uhr

Fleißiges Jungesblut-Team: 61.Festspiel-Saison 2019 hat begonnen

Für das superfleißige Team der Festspiel-Gastronomie Jungblut (Keglerheim) hat die 61. Domfestspiel-Zeit bereits begonnen. Diesmal (und das erstmalig!) zauberten die Aktiven das traditionelle Festspiel-Zelt auf der Stiftsfreiheit bereits vor Ostern auf das Pflaster des Platzes. Nach dem Einbau des soliden Fundamentes erfolgte der Aufbau des weißen Zeltes mit den charakteristischen Fenstern. Alles lief am vorigen Samstag ab wie ein Uhrwerk. Jeder Handgriff sitzt. Alle Ständer und Verstrebungen an die passenden Positionen eingesetzt. Jede Schraube an der richtigen Stelle eingeführt und festgedreht.

Am Ende der Tages gab es die verdiente Stärkung für ein starkes Team. Die frühzeitige Installation des Gastronomiezeltes erklärt sichübrigens aus guten Gründen, wie Festwirt Gebhard Jungblut unserem Reporter erzählte. Am nächsten Wochenende wird in der Stiftskirche Konfirmation gefeiert. Da hätte die Zeltbauerei störend sein können. Außerdem hat das Jungesblut-Team in den nächsten Wochenende weitere Herausforderungen an anderer Stelle zu bewältigen. Die "Baustelle" Stiftsfreiheit wäre somit erledigt.
red/Fotos: Marc Reiser














21.04.2019 • 10:10 Uhr

Zeugen zeigen 81-jährigen Unfallflüchtigen bei der Polizei an

Am Ostersamstag gegen 11 Uhr, kam es auf dem Parkplatz eines SB-Markt in Northeim, Einbecker Landstraße, zu einem Verkehrsunfall mit ca 2000 Euro Sachschaden. Ein 81 - jähriger Pkw-Fahrer aus Northeim beschädigte beim Ausparken den geparkten Pkw eines 70 - jährigen Northeimer. Nach der Kollision entfernte sich der 81 - Jährige unerlaubt von der Unfallstelle, konnte aber nach Hinweis aufmerksamer Zeugen von der Polizei ermittelt werden. Se










21.04.2019 • 10:03 Uhr

Acht Verletzte durch Rauchentwicklung

Ein vergessener Kochtopf auf dem eingeschalteten Herd führt am Samstagabend in Willebadessen zum Großalarm bei Feuerwehr und Rettungsdiensten. In der Wohnung einer 27-Jährigen war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Sie konnte sich und ihre drei Kinder im Alter von 6 Monaten, 5 und 8 Jahren in Sicherheit bringen, während vier Nachbarn zu Hilfe kamen. Da die Gefahr bestand, dass die Personen Rauchgas eingeatmet hatten, wurden sie vor Ort ärztlich betreut, sechs Personen wurden zur Beobachtung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Es entstand geringer Sachschaden. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.ots











21.04.2019 • 10:02 Uhr

Gekrönte Ostern!

So schön und bunt ist Ostern 2019: einfallsreiche Menschen in der Region haben aus vielen farbigen Eiern eine österliche Krone gestaltet. Ja, dieses optimistische Fest hat Majestätisches. Für die Christen ist es das Fest von der Auferstehung Jesu. Für weniger Gläubige ein festlicher Feiertag für die Pflege von Familie, Freunden und überhaupt Gemeinschaft. So beispielsweise beim Osterbrunch, Ostereier suchen oder am romantischen Osterfeuer heute Abend.
Allen wünschen wir vom Redaktionsnetzwerk gekrönte Ostern!
red/Foto:Thomas Fischer












20.04.2019 • 20:45 Uhr

Göttingen: Wahlkundgebung der NPD vor dem Bahnhof mit Gegendemonstration verläuft ohne größere Zwischenfälle

15 NPD Teilnehmer bei der einen Demo - 400 Menschen schätzungsweise bei Gegendemo

Eine stationäre Kundgebung der NPD mit insgesamt 15 Teilnehmern ist am Samstagvormittag (20.04.19) vor dem Göttinger Bahnhof ohne größere Zwischenfälle verlaufen.

An einer angezeigten Gegendemonstration beteiligten sich nach Schätzung der Einsatzleitung der Polizei Göttingen ca. 400 Menschen, deren überwiegender Teil sich aus Angehörigen der linken Szene zusammensetzte.

Die Polizei war mit mehreren hundert Einsatzkräften u. a. von der Bereitschaftspolizei aus Hannover und Göttingen sowie mit weiteren Beamten aus Hildesheim und Northeim im Einsatz, um ein Aufeinandertreffen der beiden Gruppierungen zu verhindern und für einen störungsfreien Verlauf zu sorgen. Das Einsatzkonzept ging auf.

Während der beiden versammlungsrechtlichen Aktionen kam es lediglich zu einem kurzen polizeilichen Einschreiten, nachdem eine Teilnehmerin der Gegendemo durch ein Absperrgitter hindurchkroch, um zum NPD-Kundgebungsort zu gelangen. Im Zusammenhang mit dem Vorfall stellte die Polizei die Personalien der Frau fest. Sie konnte anschließend zur Gegenkundgebung zurückkehren und weiter teilnehmen.

Gegen 11.20 Uhr setzten Unbekannte im Bereich Götzenbreite Rosdorf, einen Kabelschacht einer Signalanlage der Bahn in Brand. Das Feuer wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Rosdorf gelöscht. Durch den Ausfall der Signaleinrichtung kam es zur Beeinträchtigung des Bahnverkehrs. Die Polizei geht derzeit von einer politisch motivierten Tat im Zusammenhang mit der NPD-Kundgebung in Göttingen (Anreise Teilnehmer) aus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 10.000 Euro. Das Staatsschutzkommissariat ermittelt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










20.04.2019 • 13:54 Uhr

Hachenhausen: Feuerwehr muss vorzeitig abgefackeltes Osterfeuer ablöschen

Gestern Abend um 23 Uhr Blaulicht-Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim. Mit einem Tanklöschfahrzeug unter Sirenengeheul rasten die Kameraden durch die City zu einem Feuer in Hachenhausen. Hier hatten Unbekannte auf dem alten Sportplatz das Osterfeuer vorzeitig und illegal angezündet, so erste Vermutungen. "Selbstentzündung scheidet aus", stellte Stadtbrandmmeister Kai-Uwe Rostock mit professioneller Wahrnehmung und Kenntnis glasklar fest. Das Feuer hatte sich zu einem Flächenbrand ausgebreitet. Er konnte von den eingesetzten Kräften in kürzester Zeit gelöscht werden. Über ein Schadensaussmaß ist bislang nicht bekannt.
red/Foto: Kai-Uwe Rostock










20.04.2019 • 13:44 Uhr

Northeim: Unerlaubt Gartenabfälle verbrannt

Am gestrigen Freitag, 19.April, gegen 18.20 Uhr wurde der Polizei in Northeim eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Eichstätte in Northeim gemeldet. Eine Inaugenscheinnahme der genannten Örtlichkeit ergab, dass ein 54-jähriger Anwohner Gartenabfälle und nicht zum Verbrennen bestimmte Gegenstände in einer Feuerstelle verbrannte. Gegen den Betroffenen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetzt und die Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen eingeleitet.schw










20.04.2019 • 13:39 Uhr

Heute um 3.10 Uhr: 17-Jähriger mit Kleinkraftrad liefert Polizei Verfolgungsjagd - Polizeiauto bei Crash stark beschädigt

Polizei: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Am heutigen Samstag, gegen 03.10 Uhr wollte eine Funkstreifenwagen Besatzung der PolizeiinspektionI Northeim ein auf der Einbecker Landstraße in Northeim in Richtung stadtauswärts fahrendes Kleinkraftrad kontrollieren, welches ohne Beleuchtung und ohne Kfz-Kennzeichen unterwegs war. Des Weiteren war eine sehr hohe gefahrene Geschwindigkeit festzustellen. Nachdem dem Kraftfahrzeugführer des Kleinkraftrades, ein 17-jähriger Jugendlicher aus Moringen, mittels Blaulicht und Signalton Haltezeichen gegeben wurde, beschleunigte dieser seine Fahrt. Über die Westliche Entlastungsstraße, Feldwege parallel zur B 241 und der B 241 fuhr der 17-jährige weiter Richtung Höckelheim, um danach seine Fahrt nach Hillerse fortzusetzen.

In Hillerse wendete er sein Fahrzeug und fuhr erneut durch Höckelheim um dann über den Fußweg der B241 seine Fahrt Richtung Berwartshausen fortzusetzen. Um die durch das Fahrverhalten des Flüchtenden verursachten Gefahren zu unterbinden, wurde der Fahrzeugführer mit Unterstützung eines weiteren Funkstreifenwagens dazu veranlasst sein Kraftfahrzeug in Höhe Berwartshausen zu stoppen. Im Zuge des Anhaltevorganges durch die eingesetzten Beamten wurde ein Streifenwagen durch Kollision mit einem Straßenbaum stark beschädigt.

Ein eingesetzter Beamter erlitt im Zuge eines Unfalls am Anhalteort Verletzungen. Zu diesem Zeitpunkt versuchte der 17-jährige mit seinem Kleinkraftrad erneut zu flüchten, was durch einen Polizeibeamten vor Ort verhindert werden konnte. Der 17-jährige muss sich wegen seines gefahrenträchtigen Fahrverhaltens mit seinem nicht zugelassenen Kleinkraftrad wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Verbindung mit Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetzt und die Abgabenordnung verantworten. Der durch den Unfall verletzte Beamte musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden.

Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme und den sich anschließenden Maßnahmen wurde bei dem 17-Jährigen noch ein Messer aufgefunden, welches dem Waffengesetz unterliegt. Ein weiteres Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetzt wurde eingeleitet. Nähere Angaben zur Identität der Jugendlichen wurden nicht gemacht. schw










20.04.2019 • 12:11 Uhr

Streitigkeiten im Straßenverkehr enden in Beleidigung - Gehupt und "Mittelfinger" gezeigt

Am Freitagnachmittag, 19.04.2019, kam es im sogenannten Ostviertel von Bad Harzburg zu Streitigkeiten zwischen zwei Pkw-Führern: Ein 40-jähriger Mann aus Blankenburg soll mit seinem Pkw Audi zunächst einem 23-jährigem Mann aus Bad Harzburg, Führer eines Pkw Peugeot, die Vorfahrt genommen haben. Der Bad Harzburger soll daraufhin gehupt haben, woraufhin der Blankenburger ihm den sog. "Mittelfinger" gezeigt haben soll. Die beteiligten Personen machten zu dem Vorfall widersprüchliche Angaben. Die Polizei wurde zum Ereignisort gerufen, ein Strafverfahren wegen Beleidigung gegen den Blankenburger eingeleitet.ots











20.04.2019 • 12:08 Uhr

Goslar: Falsche Polizeibeamte nerven schon wieder

Am späten Donnerstagabend, zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr, wurden zwei ältere Damen in Goslar von einem unbekannten Mann angerufen. Gegenüber einer 81-Jährigen gab sich der Mann als Polizeibeamter aus Berlin aus und stellte diverse Fragen. Gegenüber einer 94-Jährigen gab sich der Mann als Mitarbeiter des Landeskriminalamtes aus. Das Gespräch wurde von der 94-Jährigen daraufhin sofort beendet, da sie durch die vorausgegangene Öffentlichkeitsarbeit entsprechend sensibilisiert war.

An dieser Stelle nochmals der Hinweis der Polizei in Goslar , dass Mitarbeiter der Polizei am Telefon keine Fragen nach Wertgegenständen oder ähnlichem stellen. Machen sie auf keinen Fall entsprechende Angaben. Bei derartigen Anrufen fragen sie bitte nach einer Rückrufnummer und setzten sich mit der Polizei unter der Rufnummer 05321 - 3390 in Verbindung. ots










20.04.2019 • 08:42 Uhr

Heraus zum Ostermarsch: Für Frieden und Völkerverständigung

Am Osterwochenende finden bundesweit die traditionellen Ostermärsche statt. Auch in Hamburg mobilisiert ein breites Bündnis zum Ostermarsch. Es ist dringender denn je, sich für eine aktive Friedenspolitik einzusetzen: Weltweit finden zurzeit mindestens 30 bewaffnete Konflikte und Kriege statt. Deutschland beteiligt sich neben Auslandseinsätzen auch als viertgrößter Waffenexporteur am weltweiten Morden.

Dazu äußert sich die menschenrechtspolitische Sprecherin und Hamburger Bundestagsabgeordnete Zaklin Nastic (Foto): „Hamburg spielt durch seinen Hafen eine bedeutende Rolle für die todbringenden Rüstungsexporte. Die Umsätze an Rüstung und Munition sind enorm. Hier hat DIE LINKE. den Senat bereits mehrfach aufgefordert, dies zu verbieten.
Der Einsatz von deutschen Waffen zum Beispiel im Jemen-Krieg trägt zur größten humanitären Katastrophe unserer Zeit bei. Das findet in der Öffentlichkeit leider kaum Beachtung.“

Weiter droht eine Eskalation durch die einseitige Kündigung des INF-Vertrags über nukleare Mittelstreckenraketen durch die USA. Zaklin Nastic weiter:
„Die Kündigung des INF-Vertrags durch die USA ist ein fatales Zeichen und treibt das weltweite Wettrüsten voran. Die Bundesregierung muss insbesondere im Verhältnis zwischen den USA und Russland eine vermittelnde Rolle einnehmen. Abrüsten statt Aufrüsten ist das Gebot der Stunde! Dass die NATO-Länder sich verpflichtet haben, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben, ist genau das falsche Signal. Es zeigt einmal mehr, dass die NATO ein Relikt des letzten Jahrhunderts ist und wir ein kollektives Sicherheitssystem unter Einbeziehung Russlands benötigen.“

„Ich begrüße sehr, dass auch der DGB Hamburg zum Ostermarsch aufruft und erwarte dieses Jahr mehr Menschen, die für eine aktive Friedenspolitik einstehen.“, so Nastic abschließend.

Der Hamburger Ostermarsch beginnt am 22. April um 12 Uhr am St. Georgs-Kirchhof (Nähe Hbf.)
red/fis











19.04.2019 • 20:19 Uhr

Langelsheim: 77-Jähriger rauscht mit seinem Auto mal eben gegen parkenden Wagen - Sofort Führerschein abgenommen

Am gestrigen Donnerstag, 15.50 Uhr, fuhr ein 77-jähriger Langelsheimer mit seinem Pkw beim Verlassen eines Parkplatzes in der Innenstadt in Langesheim einfach mal gegen einen geparkten Pkw, es entstand Sachschaden in Höhe von ca 4500 Euro. Während der Unfallaufnahme stellte sich für die Polizeibeamten heraus, dass der Mann ganz offensichtlich ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen war. Sein Führerschein wurde deshalb sofort beschlagnahmt. ots










19.04.2019 • 20:09 Uhr

Salzgitter: Heftiger Streit zwischen AfD und IG-Metall-Mann Tiestra

Armin-Paulus Hampel: "Gewerkschaften sollten sich auf ihre Aufgabe konzentrieren, Arbeitnehmerrechte zu stärken, statt sie einzuschränken!"

Zwischen AfD und einem aktiven Gewerkschafter der IG Metall Salzgitter gibt es heftigen Streit. Dazu haben sich zwei Bundestagsabgeordnete der AfD aus der Region Südniedersachsen in einer scharfen Presseverlautbarung zu Wort gemeldet. Darin erheben sie schwere Vorwürfe gegen den Gewerkschafter. Angesichts der Bedeutung der Auseinandersetzung dokumentiert die Redaktion den Wortlaut der Mitteilung im Original.

Dazu eine redaktionelle Anmerkung: Diese Dokumente geschieht auch deshalb, weil niemand später behaupten soll, er habe über den Vorgang im Zusammenhang mit der AfD und Beteiligten nichts gewußt oder erfahren können.
Eine Stellungnahme von der IG Metall Salzgitter ist angefragt. Sie liegt noch nicht vor. red

Die AfD - Pressemitteilung hat nachfolgend dokumentieren Wortlaut:

"Jens Kestner: "IG-Metall-Salzgitter Frontmann Tiekstra hat offenbar Probleme damit, demokratische Grundsätze zu akzeptieren!" In Persona ist es ein Auke Tiekstra, aktives Gewerkschaftsmitglied und verantwortlicher Administrator der Seite IG-Metall Vertrauenskörperleitung im Volkswagen Werk Salzgitter, der mit Hetze und Unwahrheiten linke Propaganda betreibt. Initiativ ist es eben dieser Herr Tiekstra, der in den Betrieben Volkswagen und Stahlwerke /Hütte während der Arbeitszeit Vertrauensleute instruiert, offene Wahlempfehlungen gegen die AfD auszusprechen. Einmal mehr ist es offenbar erlaubt, dass eine Gewerkschaft, die von manchen Mitgliedern als "Zwangsgewerkschaft mit Schutzgeld-Forderung" bezeichnet wird, demokratische Grundrechte aushebelt, um linke Ideologien zu manifestieren. Armin-Paulus Hampel: "Es gab Zeiten, in denen die Gewerkschaften dem Ziel folgten, sich für Arbeitnehmer einzusetzen. Aktuell haben die Gewerkschaften, allen voran die IG-Metall Salzgitter, dieses Ziel aus den Augen verloren. Stattdessen betreibt man durch einen ideologisch fehlgeleiteten Frontmann Anti-AfD-Propaganda, bescheidet Arbeitnehmerrechte und betrügt die Arbeitgeber dadurch, dass man Arbeitszeiten nutzt, um linke Parolen zu verbreiten. Es ist eine Schande für die Gewerkschaften, dass sie völlig vergessen haben, wie Demokratie funktioniert und dass sie sich völlig von sozialistisch geprägten Einzelkämpfern a la Tiekstra manipulieren lassen. Es ist rechtlich zu prüfen, inwieweit hier gegen geltendes Recht verstoßen wurde, denn Arbeitnehmer können sich durchaus auch selbst und ohne Manipulationen politisch informieren!" schlussfolgert Hampel. Jens Kestner zum gleichen Thema: "Dieser Herr Tiekstra ist ja nicht unbekannt. Man weiß von ihm, dass er es sich zum Lebensziel gesetzt hat, Demokratie zu ignorieren, ihm nicht genehme Meinungen zu ersticken und psychischen Druck auf alle Gewerkschaftler und Mitarbeiter in Salzgitter und Umland auszuüben. Dass sich die IG-Metall wieder einmal als Feind der Demokratie outet, ist auch nicht neu; dass sie aber psychisch desorientierten Personen eine Plattform bietet, antidemokratische Hetze zu verbreiten, kann nur mit der Angst vor unangenehmen Wahrheiten erklärt werden. Wenn Arbeitgeber es erlauben, dass während der Arbeitszeiten und auf Betriebsgeländen aktiv gegen die AfD geworben wird, verstößt dies gegen das Arbeitsrecht und wird juristisch zu prüfen sein. Manipulation und Desinformation sind Methoden einer sozialistischen Kadergruppe, die in Salzgitter die Meinungsfreiheit selbstständig denkender Mitarbeiter beschneiden will. Dieser Versuch wird fehlschlagen!" stellt Kestner fest. "
red











19.04.2019 • 19:50 Uhr

Auf B 243 entgegengesetzt aufgefahren - 82 Jahre alter Autofahrer aus Herzberg verursacht zwei Verkehrsunfälle, niemand verletzt, Führerschein beschlagnahmt

Ein 82 Jahre alter Autofahrer aus Herzberg (Landkreis Göttingen) hat nach derzeitigen Ermittlungen am Mittwochvormittag (17.04.19) auf der B 243 zwischen Herzberg und Seesen zwei Verkehrsunfälle mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen verursacht. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens beläuft sich vermutlich auf rund 7.000 Euro.

Gegen 10 Uhr war der Senior aus bislang noch ungeklärten Gründen mit seinem VW Golf in Herzberg in entgegengesetzter Richtung auf die Kraftfahrstraße aufgefahren. Ihm entgegenkommende Autofahrer mussten daraufhin mit ihren Fahrzeugen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dennoch kam es dabei in drei Fällen zu einer seitlichen Berührung mit dem Wagen des 82-Jährigen und demzufolge Schäden an den Außenspiegeln.

Die alarmierte Polizei war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Beamte aus Bad Gandersheim konnten den 82-Jährigen schließlich kurz vor Seesen im Bereich des Kreuzungsbereiches B 248/B 64 auf Höhe des Wasserkraftwerkes Schlackenmühle stoppen.

Während der Überprüfung machte der Herzberger einen gesundheitlich etwas mitgenommenen Eindruck auf die Ermittler.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde der Führerschein des Autofahrers beschlagnahmt.jk










19.04.2019 • 19:45 Uhr

B445/Northeimer Straße: Finale Markierungen - Eine perfekte Veredelung einer Straße ist abgeschlossen

Das Millionenprojekt Umgestaltung/Verbesserung der Bundesstraße 445 von Echte nach Bad Gandersheim hat am Gründonnerstag seinen finalen und damit krönenden Abschluss gefunden. Nach einer nochmaligen Ausbesserung einer gut 50 Quadratmeter großen Teilfläche im Bereich der B445/Northeimer Straße /Flugblatzweg Höhe LORO-Werk hatte ein Spezialistenteam aus Nienburg die verbliebenen Fahrbahnmarkierungen aufzubringen. Mit den orangefarbenen Aufbringmobil wurden Mittellinien, Begrenzungslinien, Stoppbalken zunächst mit weißer Farbe aufgebracht. Die wichtigsten Markierungen erfolgten mit Heißplastik. Darauf wurde kristiallaliner Splitt gestreut. Er sorgt nachts bei Bestrahlung durch Autoscheinwerfer für eine Reflektion, macht die Markierungen noch besser sichtbar.

Das Nienburger Trio verrichtete sein weißes Werk an zwei Tagen. "Die Bedingungen hätten nicht besser sein können", schwärmte der Chef der Gruppe. "Alles bei herrlichem Wetter. Alles war trocken. Ideale Zustände hier bei euch in Bad Gandersheim", so der Mann auf der Markierungsmaschine im Exklusiv-Gespräch mit unserem Reporter. Dann legte er los.

Exakt auf den vorher präzise aufgezeichneten Hilfslinien auf dem Straßenbelag wurde mit der Düse weiß gesprüht beziehungsweise mit dem weißen Heißplastik markiert. Die anderen beiden Mitarbeiter sicherten derzeit die Straße, setzten rotweise Pilonen. Die Experten verrichteten ihren Job bei laufenden Verkehr auf der Straße, mussten ihn für Minuten auch einmal komplett stoppen.

Gestern Abend dann war alles erledigt. Die Fahrbahnen im Bereich des LORO-Werkes sauber mit den Hilfsmarkierungen für die Autofahrer versehen. Jetzt wird noch einmal die Firma "Verkehrstechnik Klein" anrücken müssen, um die Sicherungsschilder an einigen Stellen (zum Beispiele den Übergängen) einzusammeln.

Bad Gandersheim hat auf der B445 aus Richtung Echte/Autobahn kommend im Ortseingangsbereich ein ausgezeichnet funktionstüchtige wie zeitgemäße Zufahrt bekommen. Es ist die Veredelung einer Landesstraße. Dafür kommen Land Niedersachsen und der Bund auf. Darauf hat in einem Post Ratsfrau Anne Madeleine Feg ausdrücklich hingewesnen.

"Für die Landesgartenschau eine sehr repräsentative Einfahrt in die kleine Stadt. Alle Achtung!", gab es am Ende Lob von diversen Beobachtern. Die Planer im Straßenbauamt (Landesbehörde für Straßenbau Geschäftsstelle BadGandersheim) und die realisierenden Baufirmen werden dieses Lob gern vernehmen. Sie hatten auch andere "Hymnen" während der Bauphase zu überstehen.

red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer












19.04.2019 • 19:21 Uhr

Cahn von Seelen Stadion: Erneuter Fall von Vandalismus - Monitor in Gande geworfen - Verkaufsbude aufgebrochen

Ein polizeirelevantes Ereignis wird aus der Nacht vom 18. auf den 19.April 2019 gemeldet. Tatort: Gandersheim, Baderstraße, Sportplatz der SVG Grün-Weiss Bad Gandersheim.
Ein Polizeisprecher des Polizeikommissariats Bad Gandersheim teilt soeben dazu mit:
Noch unbekannte Täter drangen unberechtigt auf das Gelände des Sportvereins ein. Sie warfen einen dort befindlichen Monitor in die Gande. Ferner wurde eine Verkaufsbude aufgebrochen und daraus wurden diverse Getränkeflaschen entwendet. Eventuelle Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer 05382/929100 bei dem Polizeikommissariat Bad Gandersheim zu melden. Bet










19.04.2019 • 14:22 Uhr

Benefizkonzert der BigBand der Bundeswehr am 8. Mai 2019 ab 20 Uhr
in der Stadthalle Northeim

Bundeswehr-Reservisten laden ein - Erlöse für "OASE" und Bürgerschützengesellschaft bestimmt

Am Mittwoch, 8. Mai 2019 macht die BigBand der Bundeswehr bei Ihrer vor kurzem gestarteten Hallentour 2019 erneut Halt in Northeim für ein Benefizkonzert. Bei den ersten beiden Konzerten im Jahr 2009 und 2016 konnten mehr als 15.000 Euro Benefizerlös erzielt werden.
Organisiert wird das Konzert von der Reservisten-Kameradschaft Northeim, die Schirmherrschaft hat der Bürgermeister der Stadt Northeim, Herr Simon Hartmann
Übernommen.
Der Reinerlös der Veranstaltung geht jeweils zu Hälfte an den Förderverein OASE Northeim e.V. und die Bürgerschützengesellschaft von 1252 e.V. NortheimEintrittskarten sind erhältlich bei folgenden Vorverkaufsstellen: Northeim Touristik, Buchhandlung Grimpe, Papierus GmbH (ehem. Buchhandlung Spannaus) oder auch bequem online unter…
www.reservix.de
Eintrittspreise:

22 Euro zzgl. VVK-Gebühr
 18Euro zzgl. VVK-Gebühr (ermäßigt für Schüler, Studenten und Soldaten mit entsprechendem Nachweis).
red/fis











19.04.2019 • 14:18 Uhr

"Eine empfindsame Reise mit dem Automobil"

Am 24. Mai um 19 Uhr ist Stephan Schäfer zu Gast im PS.SPEICHER und liest aus Otto Julius Bierbaum ‚Eine empfindsame Reise im Automobil‘.

Eine der ersten Automobilfahrten quer durch Europa (Berlin-Prag-Wien-Italien-Schweiz)! Amüsant zu lesen, wie er 1902 im "Adler-Laufwagen" (mit drei verschieden einstellbaren Geschwindigkeiten) bis nach Sorrent (bei Neapel) reist: zusammen mit seiner Gattin und einem Chauffeur, ganz standesgemäß im extra geschneiderten Reiseanzug und mit Gummibadewanne im Gepäck. Ein unterhaltsames Zeugnis einer vergangenen Zeit, als eine Autoreise noch ein echtes Abenteuer war.
 
Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Zur Vermittlung von klassischen Konzerten und Lesungen gründete er 2001 das “Kölner Künstler-Sekretariat”. Neben Autorenportraits gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen.

Der Eintritt kostet 10 Euro, FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
 
Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Telefon 05561 92320 270 und per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de . 
 
Hinweise zum Fotomaterial: Portraitfoto von Stephan Schäfer, schwarz-weiß Fotos aus Otto Julius Bierbaum: Eine empfindsame Reise im Automobil. Verlag Georg Müller München, 2. Auflage 1906.















19.04.2019 • 14:07 Uhr

Vandalismus: Blumen herausgerissen und in Brunnen geworfen - Empörung bei Bürgern

Unbekannte haben sich bei einem offensichtlichen Streifzug durch Gandersheim City mächtig daneben benommen. "Wieder ein Fall von Vandalismus!", stellt Gastronom Gebhard Jungesblut empört fest, der Freitagmorgen als einer der ersten Bürger aus gutem Grund erschrocken reagierte. "Es ist unglaublich!" Aus öffentlich aufgestellten Blumenkübeln und Blumenkästen im Bereich der Innenstadt /Stiftsfreiheit/Moritzstraße waren Blumen herausgerissen worden. Ein Teil davon warfen die Täter in den Festspiel-Brunnen auf der Stiftsfreiheit. Jungesblut dokumentierte den Blumenfrevel. Anwohner in dem Wohnquartier reagierten mit Empörung. Die Redaktion überzeugte sich vor wenigen Minuten selbst vor Ort über die den Vorfall.red














19.04.2019 • 10:34 Uhr

Testa's Mega-Event: Sommerfest im August mit Stargast - Kommt Sänger Pietro Lombardi?

Es verspricht einer der Mega-Events der südniedersächsischen Party-Szene im Sommer 2019 zu werden. Testa's Sommerfest in seiner Spitzen-Lokalität beim Gesundheitszentrum unterhalb der Helios-Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim. Dort steigt am 24. August 2019 ein herrliches Sommerfest. Und laut Testa dürfen sich die Besucher und Besucherinnen schon jetzt auf ein unterhaltsames Programm und einen spektakulären Künstler freuen. Es soll sich um einen Stargast handeln. "Ich verrate noch nichts. Wir arbeiten noch an dem Projekt", so geheimnisvoll ließ sich Testa gestern gegenüber unserem Reporter aus. Nun, wir haben recherchiert und jetzt verdichtet sich die Top-News, dass sehr wahrscheinlich als Stargast der populäre Sänger und Bohlen-Kumpel Pietro Lombard auf dem Sommerfest ein Gastspiel geben wird. Das wäre ein absoluter Kracher! Testa: "Leute, ihr seid verdammt gute Rechercheure...", so seine Einlassung in unserem Recherchegespräch. Wir meinen: Ein Dementi klingt anders. Und Testa servierte einer eben auf der Sonnenterrasse eintreffenden Blondine eine super leckeren Cappuccino. Und wir stellen hier fest: Wer Testa gut kennt, der weiß: Der Mann zieht sein Ding durch. Und für Testa darf gelten: Pietro Lombardi darf sich glücklich schätzen, bei demPromi-Gastronom Testa überhaupt auftreten zu dürfen...
red/fis/Foto: Thomas Fischer/Screenshot google












19.04.2019 • 10:08 Uhr

Samstag ist Int. Cannabis-Tag: Es grünt so grün in den eigenen vier Wänden

Homegrowing Gourmets liegen voll im Trend

Am Samstag, 20. April, ist der internationale Cannabis-Tag. Zu diesem Anlass möchten wir Ihnen die Hazelbox vorstellen. Mit dieser vollautomatischen Plug and Play-Lösung gelingt Homegrowing im Handumdrehen.

Selbstbestimmung, Qualität, Nachhaltigkeit, biologisch – Schlagworte die in vielen Lebensbereichen entscheidender werden: Immer mehr Leute legen Wert darauf, selbst zu bestimmen, wofür sie wie viel Geld ausgeben. Dieser Trend zeigt sich auch in der Homegrowing Szene: „Homegrower bilden einen Querschnitt durch die Gesellschaft, vom Anwalt über den Studenten bis zum Physiker sind alle vertreten“, beschreibt Philipp Frost, seine Kunden. Frost ist Erfinder der Hazelbox, einer vollautomatischen Plug and Play-Lösung für Homegrowing.

hazelbox_compact.jpg

Doch was treibt die Menschen überhaupt dazu, in den eigenen vier Wänden Pflanzen zu züchten? „Mit Sicherheit nicht nur der finanzielle Aspekt“, weiß Frost. Vielmehr gehe es den Leuten darum, selbst bestimmen zu können, welche Pflanzen sie in welcher Qualität anbauen. „So wissen meine Kunden exakt welches Produkt sie später konsumieren und kaufen nicht die Katze im Sack auf der Straße“. Das beginnt bei der Auswahl von Samen, Erde, Dünger und hört bei der Nachverarbeitung und Trocknungsdauer auf. All dies erfolgt zuhause meist in ruhiger Atmosphäre und mit mehr Zeit als etwa in holländischen Gewächshäusern – zum Vorteil der Qualität. Keine Chemie, nur natürliche Dünger – Besitzer der Hazelbox bestimmen im Wohnzimmer oder der Küche, was an ihre Pflanzen herankommen soll und was nicht. „Meine Kunden sind Gourmets, die Wert auf hohe Qualität und einfache Handhabung legen. Die Zeit der Tüftler und Bastler ist vorbei“, erklärt Frost. Der Heimanbau soll einfach zu handeln sein und sich optisch angenehm an das Zuhause anpassen. Zelte und selbstgebastelte Anlagen in Garagen sind nichts für die aktuellen Heimzüchter.

hazelbeam.jpg

Die Box überzeugt außen und innen

Unscheinbar wie ein Aktenschrank, nur schöner, kommt die Growbox daher. Stabil verschweißt und komplett fertig sieht niemand, was sich im geheimnisvollen Möbelstück verbirgt. Zwischen zwei Größen und Farben wählen Hobbygärtner ihr neues Schmuckstück aus und können sofort loslegen. LED Beleuchtung sowie Abluftsystem mit Lüfter und Aktivkohlefilter sind sofort einsatzbereit in einem einzigen Gerät. Das bietet niemand sonst an und wurde patentiert. User schließen den Abluftflansch der Hazelbox an, um die verbrauchte Luft aus dem Growschrank zu leiten. Ein Ultrasilentlüfter saugt permanent verbrauchte Luft an. Diese wird durch einen wechselbaren Aktivkohlefilter gereinigt und beugt schlechten Gerüchen in der Wohnung vor. Drei Programme bilden die drei Phasen des Seeding, Growing und Blooming exakt ab und sorgen so für blühende „Pflanzschaften“.
red












19.04.2019 • 09:50 Uhr

Katholisches Hilfswerk missio ruft zu Ostern zu verstärkter Friedensarbeit weltweit auf

Hilfswerk investiert 2018 rund 3,5 Millionen Euro – missio-Präsident Prälat Krämer: Interreligiöser Dialog notwendiger denn je

Das katholische Hilfswerk missio Aachen ruft an Ostern zu verstärkten politischen und zivilgesellschaftlichen Friedens- und Versöhnungsbemühungen weltweit auf. „Eine der wichtigsten Osterbotschaften ist es, dass Gewalt und Tod nicht das letzte Wort haben. Deshalb sollten gerade wir Christen uns glaubhaft in Gesellschaft, Politik und durch unsere pastorale Arbeit für mehr Frieden, Versöhnung, Neuaufbau, Zusammenhalt, Konfliktprävention und militärische Abrüstung einsetzen“, so missio-Präsident Prälat Klaus Krämer. 2018 unterstützte missio seine Partner in den Ortskirchen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Asien und Ozeanien bei dieser Arbeit mit rund 3,5 Millionen Euro.

„Dazu gehört auch der Einsatz für das unteilbare und universale Menschenrecht auf Religionsfreiheit, weil Religion zu oft als Rechtfertigung für Ausgrenzung, Polarisierung und Gewalt ideologisch und politisch missbraucht wird“, so Prälat Krämer weiter. Dies beobachte missio beispielsweise in Syrien, dem Irak, der Zentralafrikanischen Republik, Nigeria, Pakistan oder Indien. „Dort brauchen die zerrissenen Gesellschaften vor allem den interreligiösen Dialog als einen notwendigen Weg der Gewaltprävention, Friedens- und Versöhnungsarbeit“, erklärte Krämer. „Wo der Gesprächsfaden zwischen den Religionen abreißt, leiden bedrängte und verfolgte Christinnen und Christen am meisten“, so Krämer. „Wer Christen in Not nachhaltig helfen will, braucht den interreligiösen Dialog.“

Auch die Kirche selbst müsse sich immer wieder fragen, ob sie genügend für Frieden und Versöhnung tue. Dafür sei die umstrittene Rolle der Kirche beim Genozid in Ruanda vor 25 Jahren ein Beispiel. Aber auch im aktuell schwelenden Konflikt im Südsudan habe Papst Franziskus die Kirchenführer eindringlich um mehr Friedens- und Versöhnungsbereitschaft gebeten.

Schließlich müssten Politik und Zivilgesellschaft nicht allein den materiellen, sondern auch den moralischen Wiederaufbau von Gesellschaften in den Blick nehmen, sobald Konflikte als offiziell beendet gelten oder Flüchtlinge heimkehren könnten, so Krämer. Hier beteilige sich missio mit der Deutschen Bischofskonferenz und anderen Hilfswerken beim Wiederaufbau der christlichen Gemeinschaft nach ihrer Rückkehr in die Ninive-Ebene im Irak, die von Terroristen des sogenannten „Islamischen Staates“ vertrieben worden waren. „Dass die Christen dort wieder Vertrauen zu ihren muslimischen Nachbarn fassen können, von denen sie sich verraten fühlen, ist eine große Herausforderung für die Kirche. Dabei brauchen sie unsere Solidarität“, sagte Prälat Krämer.

Nach Angaben des „Heidelberg Institute for International Conflict Research“ wurden 2018 weltweit 372 Konflikte registriert, davon 213 gewalttätig ausgefochtene Auseinandersetzungen. 150 Konflikte stünden an der Schwelle zum Ausbruch der Gewalt, die latent aber jetzt schon das Leben der Menschen einschränke. Die Partnerländer von missio Aachen sind von rund 90 Prozent dieser Konflikte betroffen.
red/fis











19.04.2019 • 09:04 Uhr

Roswitha-Gymnasium: Safety first

Die Aufrüstung in Sachen Sicherheit beim Roswithas-Gymnasium in der südniedersächsischen Kleinstadt schreitet nachhaltig voran. Jetzt wurde die Umzäunung des Schulgeländes aufwendig optimiert. Im Bereich der Zu- und Übergänge vom Hauptgebäude zu Nebengebäuden (ehemalige Realschule mit zweiter Sporthalle) wurde edle Stahltüren eingezogen. Wenn kein Schulbetrieb stattfinden - wie jetzt in den Ferien oder an Wochenende - werden sie verschlossen oder mit einer dicken Kette gesichert. Damit soll der Zutritt auf das Schulgelände durch fremde Personen verhindert werden. Spontane Grill-Partys am dem Schulhof, Bolzerei und andere Freizeitbeschäftigungen insbesondere durch Jugendliche dürften somit in Zukunft ausbleiben. In der Vergangenheit war es auch zu Sachbeschädigungen durch Unbekannte gekommen.
red/Fotos: Thomas Fischer












19.04.2019 • 08:51 Uhr

Freitag um 1 Uhr in Nörten: 21-Jähriger grundlos von Horde geschlagen und verletzt

Tatort: Nörten-Hardenberg, Im Hohen Felde. Tatzeit: Heute, Freitag, gegen 01.00 Uhr:
Die Polizei berichtet soeben: ein 21-Jähriger aus Nörten-Hardenberg wird von einer fünf- bis achtköpfigen Personengruppe aus nicht bekannten Gründen angegriffen und geschlagen. Dabei wurde er leicht verletzt. Auch sein Fahrrad wurde von den unbekannten Tätern beschädigt. Die Ermittlungen hinsichtlich der Täter dauern an.Se










18.04.2019 • 21:33 Uhr

Kernkraftwerk Grohnde geht für drei Wochen vom Netz

Am Samstagabend (20. April 2019) wird das Kernkraftwerk Grohnde (KWG) zur jährlichen Anlagenrevision abgefahren und am Sonntag für etwa drei Wochen vom Netz genommen. Die Revision ist vorwiegend durch routinemäßige Instandhaltungsarbeiten und wiederkehrende Prüfungen gekennzeichnet, auch ein Brennelementwechsel ist vorgesehen.

Während des Stillstands werden 52 der insgesamt 193 Brennelemente gegen neue ausgetauscht. Die Brennelemente und weitere Kernbauteile werden wie in jedem Jahr umfangreichen Inspektionen unterzogen. Seitens der Betreiberin, der PreussenElektra, wurde ein Vorschlag zum Inspektionsumfang an den eingesetzten Brennelementen und zur Inspektion weiterer Bauteile (Steuerelemente, Drosselkörper) vorgelegt.19 der eingesetzten Brennelemente sind daher für eine visuelle Vollinspektion vorgesehen. Zahlreiche Prüfungen werden darüber hinaus an sicherheitstechnisch wichtigen Rohrleitungen und Komponenten durchgeführt.

Alle für die nukleare Sicherheit bedeutsamen Revisionsarbeiten werden vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und zugezogenen Sachverständigen des TÜV Nord EnSys intensiv kontrolliert und überprüft, bevor eine Zustimmung zum Wiederanfahren gegeben wird. red/fis/Foto: Thomas Fischer











18.04.2019 • 21:29 Uhr

Katze mit spitzem Gegenstand übel malträtiert

Eine Katzenhalterin aus Kreiensen hat einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz bzw eine Sachbeschädigung bei der Polizei angezeigt. In der Zeit vom 15.April 2019 bis zum 16. April wurde die Katze der Anzeigeerstatterin in Kreiensen, Bereich Birkenschlag/Eschenstraße im Bereich des After mit einem spitzen Gegenstand durch einen unbekannten Täter lebensbedrohlich verletzt. Das Tatwerkzeug könnte eine Gartenforke oder Ähnliches sein. Eventuelle Zeugen, die diesbezüglich Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizeistation Kreiensen oder dem Polizeikommissariat Einbeck.pap










18.04.2019 • 21:25 Uhr

Langelsheim: Lästiger Laster aus Litauen: Leerfahrt retour

Eine Langelsheimer Firma bat jetzt um das Erscheinen der Polizei, da ein litauischer Sattelzug beladen werden sollte, der offensichtlich erhebliche Sicherheitsmängel aufwies. Es wurde festgestellt, dass der Stahlrahmen des Aufliegers teilweise faustgroße Rostlöcher hatte, zudem war er an mehreren Stellen eingerissen. Die Polizei Langelsheim übergab das Fahrzeug dann an ihre Kollegen der Verfügungseinheit Goslar, welche für solche Fälle speziell ausgebildet sind. Diese veranlassten eine Hauptuntersuchung des Fahrzeugs.Ein Gutachter gestattete daraufhin dem 54-jährigen Fahrer die Rückfahrt nach Litauen, allerdings in unbeladenem Zustand. Dank der aufmerksamen Mitarbeiter der mitteilenden Firma, konnte so eine anstehende,gefährliche Fahrt verhindert werden.ots/Foto: Polizei










18.04.2019 • 21:20 Uhr

Marktkommentar: Frühlingserwachen an der Börse

Von Dr. Ulrich Kater

Ein Großteil der Einbußen an den Aktienmärkten ist inzwischen wieder wettgemacht. Dazu hat auch die letzte Handelswoche vor Ostern beigetragen. Der deutsche Aktienindex Dax etablierte sich über der Marke von 12.000 Punkten, an den US-amerikanischen Märkten gerieten die historischen Höchststände ins Blickfeld. Unterstützt wird diese Erholung von wieder kräftigeren Konjunktursignalen. In China, von wo die weltweiten Konjunkturängste ausgegangen waren, zeigt mittlerweile die Industrieproduktion wieder aufwärts. In Europa allerdings gestaltet sich diese Stimmungsaufhellung nur schleppend, wie die Einkaufsmanagerindizes für den April zeigten. Zwar sind Risikothemen wie der Brexit oder die Handelsbeziehungen der USA mit China zumindest vorübergehend entschärft und die Niedrigzins-Perspektiven der Geldpolitik unterstützen die Kurse. Allerdings sind die Konjunktursignale noch nicht überzeugend genug, um die Börsenampeln eindeutig auf Grün zu stellen.


Wichtige Daten bei dünnen Märkten

Die Osterwoche wird geringe Umsätze an den Finanzmärkten und damit auch nur beschränkte Aussagekraft der Kursentwicklung mit sich bringen. In so einer Umgebung können Wirtschaftsdaten allerdings auch zu größeren Ausschlägen führen. Der in der kommenden Woche veröffentlichte ifo Geschäftsklimaindex für den Monat April ist ein geeigneter Kandidat hierfür. Die Vorzeichen sind gemischt, ob der deutschen Wirtschaft einen Stimmungsumschwung gelingt. Ein weiterer Rückschlag würde an den Aktienmärkten Spuren hinterlassen. Dagegen werden schwache US-Wachstumszahlen für das erste Quartal die Börsianer kaum schocken. Vor dem Hintergrund des Behördenstillstandes im Januar gilt dies als Ausrutscher.
Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank











18.04.2019 • 17:36 Uhr

Klein trifft sich bei Groß:Modellbautreffen am 4. Mai 2019 im PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck | 80 Modellbauer präsentieren mehrere hundert Fahrzeuge

Die Ehrenamtlichen des PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck laden am 4. Mai 2019 zu einem besonderen Event ein: Unter dem Motto „Klein trifft sich bei Groß“ findet erstmalig in der 8.000 Quadratmeter großen Halle des Depots ein Modellbautreffen statt. Auf mehreren Parcours zeigen Funktionsmodelle unterschiedlicher Maßstäbe, eingerahmt von den historischen Exponaten des Depots, was sie so können. „Da wird gepflügt und geeggt, aufgeladen und transportiert. Da brennen Häuser und die Feuerwehr muss löschen. Auch Dampfmaschinen und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sind im Einsatz“, erklärt Sabine Schilling, ehrenamtliche Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit des PS.Depot Lkw+Bus.
Das einzigartige Ambiente dieser Veranstaltung hat Modellbauer aus der ganzen Bundesrepublik auf Einbeck aufmerksam gemacht. Mehr als 80 von ihnen haben sich mit mehreren hundert Fahrzeugen angekündigt. Nicht nur Oldtimer - Lkw und jüngere Modelle sind gemeldet, sondern auch Traktoren, Bagger, Radlader und Baumaschinen sind bei der Arbeit zu bewundern. Unter anderem auch „Alberts Mini Truck Show“ - die größte mobile Nutzfahrzeugausstellung im Maßstab 1:87 und größer dieser Art. Für Kinder besteht die Möglichkeit selbst mal mit „den Kleinen“ zu spielen.
Mit der Modellbauszene stark verknüpft ist die Deutsche Kinderkrebshilfe rund um das Team von Helmut Duntemann, die an dieser Veranstaltung auch mit einem Stand teilnehmen.red


Zu den Bildern:
Premiere im PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck: Am 4. Mai gesellen sich mehrere hundert Funk- tionsmodelle zu den großen, historischen Fahrzeugen.


Freuen sich auf viele Besucher beim Modellbautreffen am 4. Mai in Einbeck (v.l.). Sabine und Rainer Schilling (PS.Depot Lkw+Bus), Fritz Rustemeyer und Jürgen Petzold (Mini Truck Team Rosdorf) und Helmut Duntemann (Aussteller der Deutschen Kinderkrebshilfe).


Bei der Veranstaltung „Klein trifft sich bei Groß“ können die Besucher Fahrzeuge in unter- schiedlichen Größen bestaunen.
Fotos: Stephan Richter













18.04.2019 • 17:33 Uhr

Deckenerneuerung der K 416 in der Ortsdurchfahrt Gillersheim“

Im Zeitraum vom 23 April 2019 bis einschließlich 25.April 2019 werden Asphaltierungsarbeiten im 1. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Gillersheim auf der Kreisstraße 416 durchgeführt. Die Arbeiten umfassen das Aufsprühen von Bitumenemulsion sowie den Einbau der Asphaltdeckschicht.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Ortseingang aus Richtung Holzerode bis zur Kreuzung K 416/ K 413/ Im Siek.

Der erste Bauabschnitt wird im oben genannten Zeitraum voll gesperrt und ist auch nicht für den Anliegerverkehr freigegeben. Die Anlieger werden gebeten Ihre Fahrzeuge außerhalb des Baustellenbereichs zu parken. Für den überörtlichen Verkehr existiert eine großräumige Umleitung über Katlenburg, Lindau, Bilshausen, Bodensee und Renshausen.
Falls erforderlich werden Abfallbehälter durch das Bauunternehmen zu einer Sammelstelle hin und zurück transportiert.
Mögliche Änderungen des Linienbusverkehrs werden über entsprechende Aushänge bekanntgegeben. lpd










18.04.2019 • 17:31 Uhr

Deckenerneuerung der K 416 in der Ortsdurchfahrt Gillersheim“

Im Zeitraum vom 23 April 2019 bis einschließlich 25.April 2019 werden Asphaltierungsarbeiten im 1. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Gillersheim auf der Kreisstraße 416 durchgeführt. Die Arbeiten umfassen das Aufsprühen von Bitumenemulsion sowie den Einbau der Asphaltdeckschicht.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Ortseingang aus Richtung Holzerode bis zur Kreuzung K 416/ K 413/ Im Siek.

Der erste Bauabschnitt wird im oben genannten Zeitraum voll gesperrt und ist auch nicht für den Anliegerverkehr freigegeben. Die Anlieger werden gebeten Ihre Fahrzeuge außerhalb des Baustellenbereichs zu parken. Für den überörtlichen Verkehr existiert eine großräumige Umleitung über Katlenburg, Lindau, Bilshausen, Bodensee und Renshausen.
Falls erforderlich werden Abfallbehälter durch das Bauunternehmen zu einer Sammelstelle hin und zurück transportiert.
Mögliche Änderungen des Linienbusverkehrs werden über entsprechende Aushänge bekanntgegeben. lpd










18.04.2019 • 17:30 Uhr

Frau macht Demokratie!

Mentoring Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

In ganz Niedersachsen wird Frauen die Gelegenheit gegeben, die Kommunalpolitik kennenzulernen. Die niedersächsischen Kommunalparlamente sind im Durchschnitt zu 76% männlich besetzt. Das soll anders werden.

Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2021 hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Mentoring-Programm „FRAU. MACHT. DEMOKRATIE.“ aufgelegt, an dem bis zu 400 Frauen die Gelegenheit gegeben wird, in die Kommunalpolitik hinein zu schnuppern und durch eine Kandidatur für einen Gemeinderat, Stadtrat, Kreistag oder die Regionsversammlung möglichst einen Einstieg zu finden.

„Stärken Sie die Demokratie!“, „Starten Sie mit diesem Programm Ihren Weg in die Politik!“ so Ministerin Carola Reimann in ihrem Aufruf an interessierte Frauen. Ebenso sind erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aufgerufen, als Mentorinnen und Mentoren im Programm dabei zu sein, die Nachwuchspolitikerinnen in die Politik einzuführen, sich über die Schulter schauen zu lassen, ihre eigenen Erfahrungen weiterzugeben und die Neueinsteigerinnen auf dem Weg zur Kandidatur zu unterstützen.

Das Mentoring-Programm läuft über ein Jahr, beginnend mit einer Auftaktveranstaltung in Hannover am 30. August 2019. Teilnehmende Frauen werden von jeweils einer Mentorin oder einem Mentor durch das kommunalpolitische Jahr begleitet. Drei überregionale Fachveranstaltungen ergänzen das Programm ebenso wie eine enge regionale Unterstützung durch kommunale Gleichstellungsbeauftragte.

Als regionale Ansprechpartnerin für den Landkreis Northeim beteiligt sich Tina Heistermann, Gleichstellungsbeauftragte, am Programm. Von hier wird informiert, hier werden auch begleitende Veranstaltungen durchgeführt.

Bewerbungen von erfahrenen Politikerinnen und Politikern als auch von interessierten Frauen können bis zum 15.05.2019 abgegeben werden.

Informationen sind unter www.frau-macht-demokratie.de und bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Northeim Tina Heistermann, Telefon: 05551 708-320 zu erhalten.lpd










18.04.2019 • 17:26 Uhr

TOP NEWS DES TAGES! Neueröffnung „Haus & Hofladen“ Klosterhof Brunshausen

Der Haus und Hofladen im Klosterhof Brunshausen zieht um und vergrößert sich: Von der Café-Scheune in die große Fachwerkscheune mit Eingang vor der Klosterkirche Brunshausen. Die feierliche Eröffnung findet am Samstag, dem 27. April statt, von 13 bis 18 Uhr.

In einer ausführlichen Pressemitteilung schreiben zu dem spannenden Ereignis Anna und Benno Löning:
Der neue „Haus & Hofladen“ ist in die ehemalige Fachwerkscheune auf dem Vierseitenhof eingezogen. Es handelt sich wie beim bisherigen Laden um einen klassischen Gemischtwarenladen: Beste Gartengeräte aus einem fränkischen Traditionsbetrieb treffen auf italienische Feinkostprodukte der Spitzenklasse oder japanische gusseiserne Pfannen und Töpfe; Produkte, die jetzt neu im Sortiment sind. Feinstes Holzhandwerkswerkzeug aus aller Welt steht neben einer außergewöhnlichen Auswahl von Bürsten, Seifen und klaren Wässerchen. Bei allen Produkten wurde darauf geachtet, wie sie produziert werden, welche Qualität sie haben und in welchem Preis/Leistungsverhältnis sie stehen. Für Benno Löning geht es nicht allein um die Nützlichkeit eines Produktes, sondern auch um deren ästhetische Qualität, „eine Bürste ist eben nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein visuelles Objekt mit dem wir uns umgeben und unseren Alltag verbringen.“ Die ästhetische Qualität findet sich auch in der Einrichtung des Ladens wieder: Der Raum und die einzelnen Möbelstück wurden sorgsam über das letzte Jahr von Benno Löning selbst entworfen und gebaut. Die künstlerische Gestaltung des Klosterhofs spiegelt sich auch im Laden wider mit einer Ausstellungsvitrine, gefüllt mit Arbeiten des Künstlers Bernd Löning, die zum Verkauf stehen.

Zur Geschichte: Im Advent 2009 fing alles an mit dem damals noch ganz kleinen Laden für regionale Köstlichkeiten, Werkzeug und anderen nützlichen und gleichzeitig schönen Dingen, als Anna und Benno Löning im gleichen Jahr das Café und Gästehaus im Klosterhof Brunshausen übernahmen. Stetig wurde über die Jahre der Hof weiterentwickelt, inhaltlich mit einem Veranstaltungsprogramm mit inzwischen über 120 Veranstaltungen aber auch räumlich wie mit der Erweiterung des Cafés um den kleinen Salon und die Anbindung des Gartens an den Skulpturenweg, um nur einige Beispiele zu nennen. Lediglich die große Fachwerkscheune war von der Entwicklung weitgehend ausgeschlossen, obwohl das Gebäude zentral zwischen beiden Eingängen vom Klosterhof liegt. Über die Jahre wurde die Remise aufgewertet, zuletzt mit der Ausstellung „Wir sind nicht von hier“ mit privaten Fotos von Brunshausen von den 1940er bis 1990er Jahren.

Mit der Neueröffnung reagiert der Klosterhof Brunshausen auch auf den Herausforderungen des Onlinehandels und versteht diese auch als Chance. Der heutige Kunde ist in der Regel über viele Produkte durch das Internet bestens informiert, aber was oft fehlt, ist das haptische, das in „In-die- Hand-nehmen“, das Ausprobieren und die persönliche Fachberatung. Hier liegt der Schwerpunkt des „Haus & Hofladens“, die Gäste erhalten nicht nur eine kompetente Beratung, sondern viele Produkte können ausprobiert und getestet werden.
Die Öffnungszeiten des Haus & Hofladens sind an die Betriebszeiten des Klosterhofs angelehnt, von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
red /Foto: Julia Lormis











18.04.2019 • 10:02 Uhr

Tolle "Ostergeschenke": 21 Projekte werden mit rd. 68.100 Euro unterstützt - Dank der Jugendstiftung des Landkreises

Geniale Nachricht und passend zum Osterfest!

Mit genau 68.091,78 Euro Euro fördert die Jugendstiftung des Landkreises Northeim Projekte im Landkreis Northeim. Der Vorstand hatte dies auf Basis der vorliegenden Förderanträge entschieden. Landkreis-Pressesprecherin Claudia Hiller hat die gute Nachricht gerade mitgeteilt.

Im Einzelnen wurden die Fördermittel wie folgt vergeben:

6.150,00 Euro an den Förderverein des Gymnasium Corvinianum für das Projekt „Schüler helfen Schülern 2019-2021“
5.390,17 Euro an die Jugendpflege Nörten-Hardenberg für das Projekt „Ferienprogramme 2019 im Sozialraum Nörten-Hardenberg, Hardegsen und Moringen“
4.000,00 Euro an die Jugendpflege der Stadt Einbeck für das Projekt „Ferienpass in Einbeck und der ehemaligen Gemeinde Kreiensen“
1.762,50 Euro an die Jugendpflege der Stadt Moringen für das Projekt „Kinder machen Zirkus“
1.700,00 Euro an die Stadt Northeim für das Projekt „Ferienbetreuung / Osterüberraschungsei - Entdecken, erleben und gestalten“
1.800,00 Euro an die Gemeinde Katlenburg-Lindau für das Projekt „Ferienprogramme 2019 in der Gemeinde Katlenburg-Lindau - Schwerpunkt: Sport/Spiel/Bewegung“
3.130,00 Euro an das Northeimer Jugendorchester NJO für das Projekt „Orchesterfreizeit 2019 des NJO in Gallneukirchen“
1.363,23 Euro an die Jugendinitiative Musik in Einbeck e.V. für ein Schlagzeug für Live-Konzerte und Aufnahmen im Tonstudio
3.000,00 Euro an die Stadtjugendpflege Einbeck für das Holi Festival in Einbeck 2019
2.500,00 Euro an die Sing-Akademie Hardegsen e.V. für die Teilnahme an den 17. Kinder- und Jugendchortagen in Celle 2019
143,88 Euro an die Stadt Hardegsen für den Kinderkarneval des Ortsrates in Hettensen
500,00 Euro an den Elternrat des Kindergartens Vogelbeck für das Projekt „Schwimmprojekt des Kindergartens in Vogelbeck“
240,00 Euro an die Jugendpflege der Gemeinde Katlenburg-Lindau für das Projekt „Erste-Hilfe-Kurse 2019 in der Gemeinde Katlenburg-Lindau“
2.500,00 Euro an den Förderverein BBS II Northeim für das Projekt „Natursteinpflasterung in Pretai (Siebenbürgen/Rumänien)“
12.000,00 Euro und eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 5.000 Euro an die Sportjugend Northeim-Einbeck für das Projekt „Durchführung eines 6. Swim & Run für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der 5. und 6. Klassen der weiterführenden Schulen des Landkreises Northeim am 19. Juni 2019 im Freibad Düderode“
1.925,00 Euro an den Förderverein der Rhumetalschule e.V. für das Projekt „30 Jahre Mauerfall - Der deutschen Einheit auf der Spur“
162,00 Euro an den Mendelssohn-Musikschule e.V. für das Projekt „Orchesterbegegnung zwischen dem Orchester der Mendelssohn-Musikschule Einbeck e.V. und dem Orchester der Academie des Arts de Thiais“
6.000,00 Euro an die Kirchengemeinde Bodenfelde/Wahmbeck für das Projekt „Förderung und Integration von Kindern und Jugendlichen aus sozialschwachen Familien durch musikalische Arbeit“ in den Jahren 2019-2021
2.500,00 Euro an den Theater der Nacht e.V. für das Projekt „Jugendclub Theater der Nacht - Drachenbändiger“
2.925,00 Euro an das Alber-Schweitzer Familienwerk für die Einrichtung einer Medienwerkstatt
8.400,00 Euro an den Sollinger Sängerbund für das Projekt „Mehr Musik in unsere Schule“ in den Jahren 2019-2021

Die nächste Sitzung der Jugendstiftung findet am 04. Juli 2019 statt. Projektanträge, die in dieser Sitzung beraten werden sollen, müssen bis zum 11. Juni 2019 bei der Geschäftsführung vorliegen

Informationen zur Jugendstiftung des Landkreises Northeim gibt es im Internet unter www.jugend.stiftungen-northeim.de. Dort stehen auch Antragsvordrucke zum Download bereit.

Ansprechpartner für die Jugendstiftung sind Herr Dirk Niemeyer, ☏ 05551/708374 und Frau Claudia Hiller, ☏ 05551/708623, E-Mail: jugendstiftung@landkreis-northeim.de .
lpd












18.04.2019 • 08:53 Uhr

Dassel: Frau (56) aus Holzminden für Sekunden unachtsam: Mit dem Auto überschlagen - 21.000 Euro Schaden

Hoher Sachschaden und leichter Personenschaden musste am gestrigen Mittwoch, 17.04.2019 bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 580 zwischen Mackensen und Dassel beklagt werden. Eine 56 Jahrer alte Frau aus dem Landkreis Holzminden befuhr mit ihrem Pkw Skoda Octavia gegen 15.45 Uhr die Landesstraße von Mackensen in Richtung Dassel. In einer Linkskurve kam sie dann aus Unachtsamkeit nach rechts von der Straße ab, prallte gegen eine Feldüberfahrt und hat sich anschließend überschlagen. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer eilten ihr sofort zu Hilfe und konnten sie aus dem verunfallten Auto retten. Die Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus Holzminden gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 21.000 Euro.pap/ Foto: Symbolbild











18.04.2019 • 08:39 Uhr

Wieder kein Osterfeuer für die Kernstadt Bad Gandersheim! Dafür auf den Dörfern - Kinder nicht zu dicht ans Feuer lassen!

Ein Osterfeuer auf dem "Kühler" und damit in der Kernstadt der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim wird auch in 2019 nicht stattfinden. In diesem Zusammenhang wird nochmals darum gebeten, keine widerrechtlichen Ablagerungen von Grünschnitt und ähnlichen Materialien auf dem früheren Kernstadt-Osterfeuerplatz vorzunehmen. Darauf hat Stadtsprecher Manfred Kielhorn in einer Verlautbarung aufmerksam gemacht.

Für die Osterfeuer-Ausrichtung in den 15 Dörfern des Stadtgebiets liegen folgende Brauchtumsfeuer-Anmeldungen für das Oster-Wochenende 2019 (Ostersonnabend, 20. April / Ostersonntag, 21. April) vor: Ackenhausen (Sonnabend); Altgandersheim (Sonntag); Clus (Sonnabend); Dankelsheim (Sonntag); Dannhausen (Sonntag); Ellierode (Sonntag); Gehrenrode (Sonntag); Gremsheim (Sonntag); Hachenhausen (Sonnabend); Harriehausen (Sonnabend); Heckenbeck (Sonnabend); Helmscherode (Sonnabend); Seboldshausen (Sonntag); Wolperode (Sonnabend) und Wrescherode (Sonntag). Vielerorts gibt es ein kleines Rahmenprogramm. Im Klartext bedeutet das in der Regel heiße Bratwürste und die Verabreichung von Getränken - mit und ohne Alkohol.

Bei den Osterfeuern sollte besondere Vorsicht obwalten. Insbesondere Kinder sind von den brennenden Scheiterhaufen fernzuhalten. Das Hantieren mit Fackeln in Kinderhänden kann ebenso gefährlich werden, wenn Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen.
red/Foto: Thomas Fischer










18.04.2019 • 08:24 Uhr

Gute Nachricht: Arzneimittel von der Steuer absetzen – so geht‘s

- Medikamente sind oft teuer – und nicht immer zahlt die Krankenkasse

Wer chronisch oder häufig krank in Bad Gandersheim und in der Region Südniedersachsenist, der muss für die benötigten Arzneimittel mitunter tief in die Tasche greifen. Insbesondere, wenn es sich um Medikamente handelt, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Was viele nicht wissen: Ausgaben für Pillen & Co. können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Wie das geht, weiß Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de.

Verordnung wichtig

Ob es sich um Schmerz-, Verdauungs- oder Erkältungsmittel handelt – es gibt viele Medikamente, die Patienten meist selbst bezahlen müssen. Auch bei Hautproblemen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten in der Regel nicht. Denn hierbei handelt es sich in vielen Fällen um nicht verschreibungspflichtige Medikamente, auch OTC (Over-the-counter)-Medikamente genannt. Darüber hinaus gibt es einige verschreibungspflichtige Arzneimittel, deren Wirksamkeit nicht ausreichend bewiesen ist. Dafür müssen Patienten ebenfalls selbst in die Tasche greifen. „Patienten können die Kosten für Arzneimittel allerdings steuerlich geltend machen“, erklärt Marlene Haufe von apomio.de: „Aber nur, wenn sie von einer zur Heilbehandlung zugelassenen Person verordnet worden sind.“ Das kann nicht nur ein Arzt, sondern auch ein Heilpraktiker sein.

Rezepte und Kassenzettel aufbewahren

Wer seine Ausgaben in der Steuererklärung angeben will, sollte in jedem Fall alle Rezepte und Kassenzettel aufbewahren. Fordert das Finanzamt die Belege ausdrücklich an, müssen sie zur Prüfung eingereicht werden. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten stellt der Arzt rote Rezepte aus – hier können Patienten die Zuzahlung absetzen. Wer ein Medikament benötigt, dessen Kosten die Krankenkasse nicht übernimmt, kann sich dies vom Arzt oder Heilpraktiker mit einem grünen Rezept bescheinigen lassen und die Kosten ebenfalls absetzen.

Gesundheitskosten als „außergewöhnliche Belastung“ geltend machen

In welcher Höhe das Finanzamt die Ausgaben anerkennt, hängt von der individuellen Belastungsgrenze ab. Diese errechnet sich aus dem Einkommen, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder. Tipp: Das Bayerische Landesamt für Steuern bietet einen Online-Rechner, mit dem die Belastungsgrenze schnell bestimmt werden kann. „Gerade Patienten mit Familie oder einem geringen Einkommen erreichen diese Grenze in der Regel schnell und können einen Teil ihrer Gesundheitskosten als sogenannte ‚außergewöhnliche Belastung‘ nach § 33 Einkommenssteuergesetz (EStG) geltend machen“, rät die Gesundheitsexpertin. Dazu zählen auch Kosten für Hilfsmittel wie Brillen und Kontaktlinsen sowie Zahnprothesen und Impfungen. Zudem können Fahrten zum Arzt und zur Apotheke und Zuzahlungen für Behandlungen und Medikamente angerechnet werden. Für medizinisch nicht anerkannte Behandlungen benötigen die Patienten vor Beginn der Therapie eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen oder ein amtsärztliches Attest. Letzteres fordert das Finanzamt auch für sogenannte „individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGeL), auch unter dem Namen „Selbstzahlerleistungen“ bekannt.

Vorbeugende Maßnahmen nicht absetzbar

Wer seiner Gesundheit mit Vitaminpräparaten oder Nahrungsergänzungsmitteln ganz allgemein etwas Gutes tun möchte, der kann diese Kosten nicht von der Steuer absetzen. Außerdem wichtig: Wer versäumt hat, bei seiner Krankenversicherung die Erstattung zu beantragen, muss die Kosten komplett selbst tragen. „Was die Kasse übernommen hätte, wenn der Patient es eingefordert hätte, kann nicht abgesetzt werden“, verdeutlicht die Gesundheitsexpertin.

Preise vergleichen kann sich lohnen

Ob Vitaminpräparate, pflanzliche Medikamente bei Blasenentzündungen, homöopathische Mittel, Nikotinpflaster oder Cremes mit speziellen Wirkstoffen: Eine häufige Anwendung kann den Geldbeutel belasten. Daher lohnt es sich, schon beim Kauf von Arzneimitteln auf den Preis zu achten. Gut zu wissen: Auf Preisvergleichsportalen wie apomio.de finden Patienten stets den günstigsten Preis für ihr Arzneimittel und können in vielen Fällen rund 20, 40 oder gar 70 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung sparen

Foto: Quelle: Pixabay/Michal Jarmoluk/ apomio










18.04.2019 • 08:17 Uhr

Guten Start in einen "Grün-blauen-Donnerstag"!

Tage wie der heutigen bieten sich an zu kleinen Wortspielereien: Christen begehen heute im Vortag des Karfreitags und des Osterfestes den so genannten "Gründonnerstag". Der Legende nach soll an diesem Vortag seiner brutalen Kreuzigung das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Aposteln/Jüngern stattgefunden haben. Heute gibt es in manchen Kirchengemeinden zum Gedenken an dieses Abendmahl Vesper-Veranstaltungen.

Der "Gründonnerstag" ist kein gesetzlicher Feiertag. Aber viele Berufstätige nehmen an diesem Tag frei ("Machen blau") oder haben Urlaub, um so ein verlängertes Osterwochenende für sich und ihre Familien erleben und genießen zu können.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wünscht eine ruhige, sonnige Zeit und schöne Ostern 2019!
Wir werden Sie wie gewohnt begleiten - wo immer Sie /Ihr auch seid!










18.04.2019 • 07:53 Uhr

Auf zur Verbandsmeisterschaft in Northeim

Nach einer erfolgreichen Saison mit nur zwei Niederlagen hat sich die weibliche C-Jugend des Northeimer HC die Vizemeisterschaft in der Oberliga Süd gesichert. Damit erreichte die Mannschaft erstmalig die Qualifikation zur Verbandsmeisterschaft am 27.April/28April 2019 in Northeim.

Ein Wochenende bei dem in Turnierform die sechs besten Teams aus Niedersachsen aufeinandertreffen und den Verbandsmeister 2019 ausspielen. Im Spielmodus jeder gegen jeden stehen fünf Spiele ´a zweimal 15 Minuten auf dem Programm. Den Start macht der NHC gleich am Samstag um 10:30 Uhr gegen einen sehr starken Gegner, dem SV Werder/Bremen. Es folgen TV Hannover-Badenstedt (13 Uhr) und nach längerer Pause JSG Wilhelmshaven (17:10 Uhr). Weiter geht es dann am Sonntag um 11:10 Uhr gegen VfL Oldenburg und den Abschluss bildet das Spiel gegen HSV Warberg/Lelm um 12:50 Uhr.

Mit ausreichend Motivation, vollzähligem Kader und Unterstützung aus der C2 ist die Mannschaft bereit sich mit den sechs besten Teams ihrer Altersklasse zu messen.

Es wird keine leichte Aufgabe für den NHC, denn viele der teilnehmenden Mannschaften sind mit teilweise mehreren Auswahlspielerinnen gespickt. Aber gerade als diesjähriger Ausrichter möchte die weibliche C-Jugend den Heimvorteil nutzen und so für die ein oder andere Überraschung sorgen. Ein besonderer DANK des NHC geht an die Firma HUNOLD Bauunternehmung GmbH aus Northeim. Stephan Bokelmann und sein Team agieren als Turniersponsor!

Über zahlreiche und lautstarke Unterstützung in der Schuhwallhalle würde sich das Team sehr freuen.

Am Sonntag den 28.April spielen dann um 16 Uhr noch die Oberliga Damen des NHC ihr Heimspiel gegen den 3. Liga Nachwuchs vom TSV Hannover-Badenstedt 2. Auch hier freuen sich die Damen über viele Zuschauer!
red/ok/Foto: Oliver Kirch











17.04.2019 • 19:14 Uhr

Hilfloses Reh aus Betonbecken-Falle befreit

Aufmerksame Wanderer meldeten am heutigen Mittwoch, 11.15 Uhr, der Goslarer Polizei, dass sich ein Reh in einem Betonbecken, welches sich am Uferbereich der Granetalsperre befindet, verirrt hatte. Das Tier konnte sich ganz offensichtlich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. In einer Gemeinschaftsaktion aus Polizei, Jagdberechtigtem und Harzwasserwerken konnte das Reh letztendlich aus dem Becken befreit werden....und verschwand munter im Wald...
ots/Foto: Polizei











17.04.2019 • 19:11 Uhr

Oder: Zwei Festnahmen nach versuchter räuberischer Erpressung

Am gestrigen Dienstag, gegen 22.40 Uhr, meldete ein 47-jähriger Goslar der Polizei eine unmittelbar bevorstehende Auseinandersetzung zwischen ihm und zwei Personen in der Straße Am Kampe im Stadtteil Oker. Die zeitnah am Einsatzort eintreffenden Beamten stellten neben dem 47-Jährigen zwei 27- und 32-jährige Männer aus dem Großraum Hannover fest, die, wie sich später herausstellte, in einer "Diskussion" um ausstehende Schulden des 47-Jährigen befanden. Die beiden jüngeren Männer führten hierbei eine Schlagkette sowie einen Elektroschocker bei sich, die aber zuvor nicht zum Einsatz gekommen waren.

Bei der Durchsuchung des von ihnen mitgeführten PKW wurden Messer und verschiedene Schlagwerkzeuge sichergestellt. Ferner wurden bei dem 32-jährigen Fahrer Ausfallerscheinungen festgestellt, die auf den Konsum von Drogen hindeuteten, sowie geringe Mengen vermutlich verbotener Substanzen gefunden.

Die beiden Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen. Bei dem Älteren wurde eine Blutprobe zur Bestimmung des Drogenkonsums durchgeführt. Aufgrund fehlender Haftgründe wurden beide Männer nach ihrer Vernehmung entlassen.ots











17.04.2019 • 18:56 Uhr

Hardenberg Burgturnier - Top-Ereignis für die Youngster

Das Hardenberg Burgturnier vom 16. bis 19. Mai ist für Spitzenreiter als auch für die „nächste Generation” gleichermaßen interessant - im Springstadion unterhalb der BurgRuine machen die „jungen Wilden” den arrivierten Kandidaten immer wieder mächtig Konkurrenz. Das Hardenberg Burgturnier ist nicht zuletzt deswegen eine hochbegehrte Station des European Youngster Cup Jumping (EY-Cup). Es geht um Leistung, Prestige und Weltranglistenpunkte für die Generation U25 im Springsattel.

Der EY-Cup, der europaweit 17 Stationen umfasst ist seit Jahren Bestandteil des Hardenberg Burgturniers. Integriert sind die Prüfungen in das bestehende Programm des internationalen Turniers, die EY-Cup-Kandidaten werden in einer gesonderten Wertung in drei internationalen Springprüfungen erfasst. Damit bieten die Veranstalter dem Nachwuchs exzellente Möglichkeiten sich auf einem der besten Turniere Deutschlands zu beweisen. Ein gutes Beispiel dafür, wie motivierend das sein kann, ist die WM-Team-Dritte Laura Klaphake, die mit Silverstone G 2017 beste U25-Reiterin im Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft war.

Diese internationale Weltranglistenprüfung ist auch 2019 wieder Qualifikation für das EY-Cup-Finale in Salzburg (AUT). Der beste U25-Reiter, bzw. die beste U25-Reiterin „löst” praktisch direkt das Ticket ins Finale der Serie. Und noch ein Vorteil ist damit verbunden: die jungen Kandidaten heimsen Weltranglistenpunkte ein. Das Hardenberg Burgturnier ist damit sowohl der internationale Treffpunkt für Top-Reiter und -Reiterinnen als auch für den europäischen Nachwuchs. Im Jahr 2018 holte sich ein 23 Jahre alter US-Amerikaner den EY-Cup-Triumph beim Hardenberg Burgturnier - Michael Hughes - der hinter der Schwedin Irma Karlsson Zweiter im Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft wurde. Mit Kevin Jochems folgte gleich noch ein junger Niederländer. Sie machen den etablierten Reiterinnen und Reiter eben liebend gern mächtig Konkurrenz, die „jungen Wilden”....

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.red/fis

Das Bild dokumentiert Laura Klaphake und Silverstone G beim Hardenberg Burgturnier. Foto: Stefan Lafrentz










17.04.2019 • 18:42 Uhr

Ostern für Alle! So haben auch unsere Haustiere Spaß am Fest

Ostern ist ein Fest für die ganze Familie, und unsere Haustiere zählen natürlich dazu. Damit die Festtagsfreude kein jähes Ende nimmt, beachten Sie folgende Tipps.

Gefährliche Nascherei

Der Ostersonntag beendet die Fastenzeit, nun darf auch wieder Süßes genascht werden. Das gilt aber nur für Menschen. Haustiere sollten nichts Zuckerhaltiges verzehren. Schokolade kann für Hund und Katze sogar gefährlich bis lebensbedrohlich sein. Der Grund: Die Kakaobohne enthält das Purinalkaloid Theobromin – eine Substanz, die der Organismus von Katzen und Hunden nur sehr langsam abbauen kann. Theobromin erhöht den Blutdruck, beschleunigt den Puls und verengt die Blutgefäße. Erste Symptome einer Schokoladenvergiftung zeigen sich meist nach zwei bis vier Stunden. Ihr Tier leidet unter Erbrechen, Durchfall und starkem Durst. Dazu kommen Unruhe, Zittern und Krampfanfälle. Eine größere Menge gefressener dunkler Schokolade kann ohne Behandlung innerhalb von zwölf bis 36 Stunden zum Tod führen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Liebling genascht hat, warten Sie nicht, bis erste Symptome auftreten, sondern gehen Sie sofort zum Tierarzt. Besser ist es natürlich, Schokolade immer so wegzulegen, dass Ihr Tier nicht daran gelangt.

Alles so schön bunt hier

Ostersträuße mit baumelnden Eiern, Häschen und Federn sind auch für Ihre Katze hochinteressant. Wählen Sie darum Deko-Gegenstände, die nicht giftig sind und nicht leicht verschluckt werden können. Bei einem wilden Kampf mit dem Osterstrauß kann schon mal die Vase zu Bruch gehen und Ihr Kätzchen läuft Gefahr, sich verletzen.

Vorsicht vor Frühblühern

Apropos: Weidenkätzchen sind nicht giftig, enthalten jedoch Salizylsäure, die etwa auch in Aspirin als Wirkstoff enthalten ist. Besonders Katzen reagieren empfindlich darauf und sollten nicht an Weidenzweigen knabbern.
Und da sich sicher auch frei laufende Nager für Ihre Osterdeko interessieren, platzieren Sie diese am besten außerhalb ihrer Reichweite. Standhaft und kippstabil sollte Ihr Strauß auch sein: Frei fliegende Vögel lassen sich gerne darauf nieder. Im Frühling lockt der Garten auch unsere Haustiere nach draußen. Doch einige Frühblüher, darunter Osterklassiker wie Osterglocken, Tulpen und Hyazinthen, sind gefährlich.
Besonders Osterglocken haben es in sich: Alle Teile (Knolle, Blüten, Blätter) und sogar das Blumenwasser sind hochgiftig. Auch Schneeglöckchen, Maiglöckchen und
Primeln dürfen von keinem unserer Haustiere verzehrt werden. Das Maiglöckchen
erhielt nicht umsonst den Titel Giftpflanze des Jahres 2014. Bei der Tulpe ist übrigens die Zwiebel gefährlich.
Achten Sie darum darauf, dass Ihr Hund sie nicht ausbuddelt und damit herumtollt.

Osterspaß für Haustiere

Osterüberraschungen gefallen nicht nur uns Menschen. Verstecken Sie für Ihren Hund ein eigenes, mit feinen Leckerli gefülltes Osternest. Eierjagen macht Hund und Katze Spaß. Beide dürfen ihr gekochtes Ei samt Schale nach dem Spiel vernaschen –aber nur, wenn dieses ungefärbt ist. Kaninchen wiederum können mit Eiern nichts anfangen, freuen sich aber z.B. über eine Portion getrockneten Dill.

Planen Sie ein Raclette als Osterschmaus, denken Sie daran, dass die Dämpfe der Antihaftbeschichtung für Ziervögel tödlich sein können. Quartieren Sie Ihren Piepmatz darum aus und gönnen Sie ihm eine gesunde Leckerei: Zerdrücken Sie ein frisch gekochtes Eigelb mit der Gabel und mischen Sie es mit Keimfutter. Frohe Ostern!
red/Quelle: Fressnapf Holding SE










17.04.2019 • 18:35 Uhr

Wohnen im Alter soll barrierefrei und trotzdem bezahlbar sein! Das meint Umweltminister Olaf Lies

Seniorinnen und Senioren leben überwiegend in kleinen Haushalten mit ein oder zwei Personen. Rund ein Drittel der kleinen Haushalte sind Seniorenhaushalte. Um sich auch im hohen Alter noch eigenständig versorgen zu können, gewinnt eine barrierearme Ausstattung zunehmend an Bedeutung. Auch eine altersgerechte Gestaltung der Angebote der öffentlichen Daseinsvorsorge ist erforderlich, um Seniorinnen und Senioren die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs oder einen Arztbesuch zu ermöglichen.

Um dem demografischen Wandel und dem Mehrbedarf an barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum gerecht zu werden, wurde die Niedersächsische Bauordnung geändert.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies sagte dazu am (heutigen) Mittwoch in einer Sendung des Deutschlandfunks: „Ich freue mich, dass es in Niedersachsen der Wohnungswirtschaft und den Verbänden für Menschen mit Behinderungen gelungen ist, einen gemeinsamen Vorschlag zur Änderung der Bauvorschriften zu machen, der darauf abzielt, mehr barrierefreien, komfortablen, aber dennoch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wir haben das aufgegriffen und diesen Vorschlag in die Bauordnung aufgenommen, die wir gerade neu geregelt haben.“ So sollen bei Neubauten von Wohngebäuden mit mehr als vier Wohnungen künftig alle Wohnungen barrierefrei sein. Zudem muss mindestens jede achte Wohnung eines Neubaus rollstuhlgerecht sein. Lassen sich diese rollstuhlgerechten Wohnungen ohne Aufzüge nicht stufenlos erreichen, müssen Aufzüge eingebaut werden. Außerdem wurde die barrierefreie Gestaltung von Balkonen und Terrassen und die Schaffung von barrierefreien Einstellplätzen im Gesetz geregelt. „Das sind wichtige Meilensteine, die helfen, auch im Alter so lange und so weit wie möglich selbstbestimmt zu bleiben“, so Lies weiter.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











17.04.2019 • 18:16 Uhr

Alles auf Neunziger bei Antenne Niedersachsen

Ladies and Gentleman – this is Mambo Number 5! Bei Antenne Niedersachsen sind die 90er los. Von Ostersamstag bis Ostermontag spielt der Sender täglich in der Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr insgesamt 500 Wunschhits aus den Neunzigerjahren.

Prominente Verstärkung kommt dafür von einer Kultfigur dieses Jahrzehnts: Mola Adebisi, bekannt als DER VIVA-Moderator aus den Neunzigern, wird das Team von Antenne Niedersachsen am Mikrofon unterstützen und gemeinsam mit den Antenne Niedersachsen-Moderatoren die 90er zurück ins Radio holen.

Er steht für den Lifestyle der Neunzigerjahre wie kaum ein anderer – genau das macht Mola Adebisi zum idealen Stargast beim 90er Oster-Wochenende auf Antenne Niedersachsen. Gemeinsam mit den Hörern schwelgen die Moderatoren und Mola dabei in Erinnerungen an das schrille Jahrzehnt. Und das hat mit Tetris und Tamagotchi, Kultserien wie Der Prinz von Bel-Air und den typischen Modesünden, bauchfrei und Buffalo-Boots, einiges (zu lachen) zu bieten.

Die großen Hits der Neunziger können Antenne Niedersachsen-Hörer nicht erst an Ostern, sondern bereits jetzt rund um die Uhr online über den 90er-Stream von Antenne Niedersachsen abrufen. Nach den Osterfeiertagen wird Mola Adebisi außerdem regelmäßig auf dem Webstream „On Air“ gehen und das beliebte Jahrzehnt nicht nur musikalisch, sondern auch moderativ mit seinen Anekdoten aufleben lassen.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










17.04.2019 • 14:11 Uhr

Endlich wissenschaftlich bewiesen: Fernsehen macht dumm - Studie: Gibt es eine Fernseh-bedingte Demenz?

Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
Das verbale Gedächtnis ist dafür zuständig, sprachliche Botschaften zu erfassen und sie zu verarbeiten. Es ist somit zentral wichtig für die Aufnahme und das Verwenden von Informationen, die uns in Worten – gesprochen oder geschrieben – übermittelt werden. Eine Studie zeigte, dass tägliches Fernsehen von mehr als 3,5 Stunden pro Tag bei Menschen im Alter von 50 Jahren und höher zu einem Abbau des verbalen Gedächtnisses führt.

Eine Studie zeigte, dass tägliches Fernsehen von mehr als 3,5 Stunden pro Tag bei Menschen im Alter von 50 Jahren und höher zu einem Abbau des verbalen Gedächtnisses führt. Sie zeigte auch, dass das nicht nur damit zusammenhängt, dass man beim Fernsehen sitzt und sich nicht ausreichend bewegt. Die kognitive Einschränkung entspricht auch nur zum Teil denen von Demenzkranken. Möglicherweise zeigt sich hier ein neues Krankheitsbild: die TV-bedingte Demenz.

Macht Fernsehen dumm? In gewisser Weise schon, so könnte man das Ergebnis einer aktuellen Studie zusammenfassen. Denn landläufig werden die Menschen als dumm bezeichnet, die nicht in der Lage sind, Informationen adäquat zu verarbeiten. Ihnen wird etwas gesagt – z.B. „biege rechts ab!“ –, aber sie sind nicht in der Lage, das Gesagte zu verstehen und umzusetzen. Sie biegen dann falsch ab oder fahren weiter geradeaus. Das ist keine Frage des Intelligenzquotienten, sondern kann bedeuten, dass das sprachliche Gedächtnis schwach ist. Hätte man diesen Menschen die Wegbeschreibung als Skizze an die Hand gegeben, wäre die Information bei ihnen wahrscheinlich angekommen. Doch verbal vermittelte Inhalte „erreichen“ Betroffene nicht in einem ausreichenden Maße. Das gilt für die Durchsage am Bahnhof, dass der Zug von einem anderen Gleis abfährt, genauso wie die mündlich ausgesprochene Einladung eines Freundes. Bedenkt man, wie stark die moderne Welt von verbaler Information abhängig ist, wird klar, dass Menschen mit einem schwach ausgeprägten verbalen Gedächtnis schnell orientierungslos zurückbleiben, das verbale Gedächtnis also enorm wichtig ist, um sich in der heutigen Informationsgesellschaft zurechtzufinden.

Eine Studie aus Großbritannien zeigte nun, dass ein hoher TV-Konsum von täglich mehr als 3,5 Stunden bei über 50-Jährigen zum Abbau des verbalen Gedächtnisses führt. Beobachtet wurden 3.590 Studienteilnehmer, die zu Beginn der Studie über 50 Jahre alt waren (das durchschnittliche Alter betrug 67 Jahre) und keine Demenz aufwiesen. Nach sechs Jahren wurden sie im Hinblick auf ihre kognitiven Fähigkeiten untersucht und zu ihren Fernsehzeiten befragt. Es zeigte sich ein „dosisabhängiger“ Effekt: je mehr TV ein Teilnehmer schaute, desto mehr hatte das verbale Gedächtnis im Vergleich zum Ausgangswert abgebaut. Die kritische Schwelle waren 3,5 Stunden Fernsehkonsum pro Tag, weniger wirkte sich nicht aus.

Dieses Ergebnis hatte auch noch Bestand und blieb statistisch signifikant, nachdem bestimmte Einflussfaktoren wie demographische Größen (Geschlecht, Alter, Beziehungsstatus, sozialer Stand, Berufsleben/Rente) und gesundheitliche Daten (Vorliegen einer Depression oder Gefäßerkrankungen, Tabak- und Alkoholkonsum) herausgerechnet worden waren.

Die Forscher korrigierten die Befunde auch gegen das Sitzen, also den Bewegungsmangel von Menschen, die viel Fernsehen schauen – und selbst dann blieb das Ergebnis robust. Der Abbau des verbalen Gedächtnisses kann also nicht allein mit Bewegungsmangel erklärt werden. Bereits früher hat es Studien gegeben, die zeigten, dass viel Fernsehen mit einem kognitiven Abbau einhergeht, aber andere sitzende Freizeitbeschäftigungen wie z. B. im Internet surfen nicht. Forscher hatten das mit der hohen Stimulanz und dem schnellen Wechsel von Sinneswahrnehmungen (Sehen und Hören) und der gleichzeitigen Passivität der Zuschauer erklärt, die dem Fernsehschauen eigen ist.

Interessanterweise war aber nur das verbale Gedächtnis vom TV-Konsum-bedingen Abbau betroffen, nicht die Wortflüssigkeit („semantic fluency“), die z. B. bei Alzheimerpatienten ebenfalls stark reduziert ist. „Verschiedene Studien hatten die These aufgestellt, dass viel TV das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, fördern könnte. Alzheimer-Patienten haben aber auch kognitive Defizite jenseits des verbalen Gedächtnisverlustes. Dennoch sind diese Studienergebnisse beunruhigend, da sich möglicherweise eine ganz eigene Krankheitsentität, die TV-bedingte Demenz, entwickelt“, erklärt Prof. Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

Schon jetzt liegt der durchschnittliche TV-Konsum der Deutschen bereits bei über 3 Stunden [2] – und die vorliegende Studie hatte auch gezeigt, dass Menschen, die nicht mehr im Berufsleben stehen, mehr TV schauen. Des Weiteren waren weibliches Geschlecht, geringer Bildungsgrad, geringer sozialer Status und soziale Isolation (alleine lebend) mit erhöhtem Fernsehkonsum verbunden. „Gerade ältere Menschen sollten, um lange geistig fit zu bleiben, von zu viel Fernsehschauen absehen“, so der DGN-Experte.
DGP/Foto: Thomas Fischer










17.04.2019 • 14:07 Uhr

Autohof Northeim: Wachsamer Brummifahrer verscheucht Diebe und wird dabei verletzt

Am Mittwoch gegen 01.45 Uhr wurden zwei bislang unbekannte Männer auf dem Northeimer Autohof dabei ertappt, wie sie Waren von einem Lkw stehlen wollten. Die Männer flüchteten zu Fuß und ohne Diebesgut.

Ein 48 Jahre alter Kraftfahrer aus Rumänien verbrachte die Nacht in der Schlafkabine seines Sattelzuges. Gegen 01.45 Uhr wurde er durch leichtes Schaukeln seines Aufliegers geweckt. Der 48-Jährige stand auf und ging an das Ende seines Sattelzuges. Hier traf er an den offenstehenden Ladetüren auf die beiden Diebe. Einer der Täter sprühte ihm sofort eine brennende Substanz in die Augen. Anschließend flüchteten die beiden Männer unerkannt und ohne Diebesgut.

Die Fahndung mit mehreren Streifenwagen nach den Flüchtigen verlief ergebnislos. Der Auflieger hatte auf 25 Paletten elektronische Entsafter geladen und war auf dem Weg nach Hamburg. Der Kraftfahrer hatte seine gereizten Augen bereits mehrfach mit Wasser gespült. Eine ärztliche Behandlung war nicht mehr erforderlich.

Die Ermittlungen des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim dauern an.fal










17.04.2019 • 13:45 Uhr

Neues Videomaterial aus Italien zeigt qualvolles Leben von Kaninchen in Käfigen

VIER PFOTEN sammelt EU-weit Unterschriften für ein Verbot der Käfighaltung

Gerade vor Ostern sehen wir viele schöne Fotos von niedlichen Hasen und Kaninchen in der freien Natur. Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus: Für europäische Mast- und Zuchtkaninchen ist Käfighaltung gang und gäbe. Die Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN, Compassion in World Farming und Animal Equality veröffentlichen heute neues, schockierendes Videomaterial aus Italien. Es zeigt auf Maschendrahtgitter zusammengepferchte Kaninchen, denen weniger Platz als ein A4 Blatt zur Verfügung steht. Sie können nicht aufrecht stehen, geschweige denn laufen, hoppeln oder irgendeine ihrer natürlichen Verhaltensweisen ausleben.

„Es ist inakzeptabel, dass innerhalb der EU solche Verhältnisse legal sind“, sagt Nina Jamal, Nutztierkampagnenleiterin bei VIER PFOTEN. „Und es betrifft nicht nur Kaninchen. Insgesamt leben in der EU mehr als 300 Millionen Tiere in Käfigen. Es ist höchste Zeit, die Käfighaltung in der EU zu beenden!“

Auch Legehennen, Schweine, Gänse, Enten, Wachteln etc. fristen ein elendes Dasein in Käfigen. Von der Geburt bis zur Schlachtung sehen viele von ihnen niemals Tageslicht. Ihre kleinen, verschmutzten Käfige lassen ihnen kaum Platz, um sich zu bewegen. In vielen Betrieben findet man tote Tiere, die inmitten ihrer verängstigten Artgenossen liegen gelassen wurden. Dies ist auch im aktuellen Videomaterial zu sehen.

Europäische Bürgerinitiative gegen Käfighaltung: Bereits über 750.000 Unterschriften

VIER PFOTEN hat deshalb gemeinsam mit über 140 europäischen Tierschutzorganisationen die Bürgerinitiative „End the Cage Age“ initiiert. Die Tierschützer fordern ein Ende der grausamen Käfighaltung in der EU. Mehr als 750.000 Bürger in ganz Europa haben diese Initiative bereits unterschrieben. Das Ziel ist es, eine Million Unterschriften bis September 2019, die dann der EU-Kommission vorgelegt werden sollen.

„Jeder kann mit einer Unterschrift dazu beitragen, dass sich die Entscheidungsträger in der EU mit dem Ende der Käfighaltung befassen“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Jamal. Ihr Appell an alle Bürger: „Schaffen wir gemeinsam ein neues Leben für die Tiere in Europa – ohne Käfige!“
red/Foto: Vier Pfoten










17.04.2019 • 13:42 Uhr

Northeim: Rumäne (43) beim Diebstahl von 14 Flaschen Gin und Whiskey erwischt

Am Dienstag gegen 19.30 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv in dem Einkaufsmarkt an der Rückingsallee einen Kunden beim Diebstahl von Spirituosen. Nachdem der Dieb an der Kasse ein paar Flaschen Wasser bezahlt hatte, wurde er von dem 49-Jährigen in ein Büro gebracht. Hier holte der in Mannheim lebende 43-Jährige rumänische Staatsbürger insgesamt sieben Flaschen Whiskey aus seiner Bekleidung. Herbeigerufene Polizeibeamte fanden anschließend weitere sieben Flaschen Gin im Pkw des 43-Jährigen, die beschlagnahmt wurden. Das Diebesgut hat insgesamt einen Wert von ca. 300 Euro. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. fal










17.04.2019 • 13:29 Uhr

Direkt vor dem Polizeikommissariat Bad Gandersheim: Heiße Kabelarbeiten

Mit einer Art Flammenwerfer haben Spezialisten in diesen Tagen Telefonleitungen direkt vor dem Bad Gandersheimer Polizeikommissariat bearbeitet und wieder in Ordnung gebracht. Die Experten des ostdeutschen Unternehmens KaTiKom - Kabeltiefbau für Kommunikationsanlagen und andere Medien - betonten in einem Recherchegespräch vor Ort, dass sie mit den derzeitigen Aktivitäten des großflächigen Breitbandkabelausbaus nichts zu tun haben. "Wir reparieren hier eine Telefonleitung", hieß es an der Baustelle. Mit den Flammen wurde eine Ummantelung einer Leitung heiß gemacht, um sie als Schutzhaut für das Telefonkabel aufbringen und festmachen zu können. In den nächsten Tagen wird die mit rotweißen Sicherungsbarken umstellte Baugrube wieder geschlossen -"dann gehen wird davon aus, dass alles wieder mit der Telefonie in diesem Quartier funktioniert".
Erläuternd fügte der Monteur noch hinzu - und entkräftete damit Befürchtungen - eine Telefonleitung für das Polizeikommissariat auf der Stiftsfreiheit sei nicht betroffenen gewesen.
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer










17.04.2019 • 11:39 Uhr

Hundehasser im Bereich Stieglitzeck - Warnungen vor Giftköder: Zeugen haben mutmaßlichen Autofahrer gesehen

Es ist eigentlich nichts fassen, was Zeugen im Bereich Stieglitzeck in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim da gesehen haben wollen. Die Hinweise auf einen Hunde- oder Katzenhasser, der wahrscheinlich Mettklöße als Giftköder ablegt, scheinen sich zu verdichten. Ein der Redaktion namentlich bekannter Zeuge berichtet nun, dass am Montagmorgen aus einem Auto heraus am Stieglitzes wahrscheinlich ein Giftköder geworfen wurde. Hundeliebhaber haben daraufhin ihre Warnung. Das geht aus einer Art "Flugblatt" hervor. Die Redaktion dokumentiert das Blatt.
red/Screenshot










16.04.2019 • 12:52 Uhr

Einbeck: Vandalismus im Parkhaus - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Bislang unbekannte Täter haben in einem Parkhaus in der Knochenhauerstraße Vandalismus betrieben. Die Tatzeit erstreckt sich von Samstag, 13.April 2019, 14 Uhr bis Sonntag, 14.April 2019, 18 Uhr. Der oder die Täter beschädigten in dem Parkhaus Deckenelemente, Steckdosenabdeckungen, ein Türschloss und Feuerlöscherkästen. Weiterhin wurde eine Notleuchte entwendet und ein Feuerlöscher entleert. Die Schadenshöhe steht noch nicht genau fest. Wer zu diesem Vorfall Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Einbeck.pap










16.04.2019 • 12:49 Uhr

Dassel: Zigaretten im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen

Bei einem Einbruch in den REWE-Markt Dassel haben Unbekannte in der Nacht zum Dienstag Zigaretten im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen.

Mit brachialer Gewalt öffneten die Täter eine stabile Notausgangstür. Anschließend entwendeten sie in kurzer Zeit alle im Kassenbereich gelagerten Zigarettenschachteln, die sie in einem Sack verstauten. Die Täter samt Beute flüchteten in einem Pkw, mit dem sie unerkannt vermutlich auf der Landstraße in Richtung Silberborn entkamen. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief erfolglos.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu einem auffälligen Pkw geben können, der zwischen 00.30 Uhr und 01.30 im Raum Dassel unterwegs war, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.fal











16.04.2019 • 12:46 Uhr

800 Jahre Geschichte –lebendig und unterhaltsam - Erstmals sieben Schlösser entdecken

Am 27. und 28. April 2019 locken die Sieben Schlösser im Leine-und Weserbergland zu besonderen Führungen oder Veranstaltungen. Mit ihrem Erlebniswochenende laden die kulturhistorischen Juwele erstmals und zeitgleich dazu ein, das Leben auf dem Schloss einst und heute einmal anders kennen zu lernen.Die Sieben Schlösser sind berühmt als Hauptwerke der Weserrenaissance, für ihr weißes Gold, für das größte private Mausoleum der Welt, als einziges Königsschloss Norddeutschlands und sogar als Weltkulturerbe – in Familienbesitz.

Für das Erlebniswochenende hat jedes Schloss ein individuelles Programm für Jung und Alt zusammen gestellt. Sei es der Blick hinter die Kulissen, die Bekanntschaft mit historischen Figuren, ein exklusiver Parkspaziergang oder Aktionen und Workshops für Kinder. Zahlreiche Programmpunkte sind zudem am letzten Aprilwochenende preisgünstiger als gewohnt. Auch der Partne rSchlosshotel Münchhausen ist mit einem attraktiven Übernachtungsangebot dabei. Auch wenn die Fahrt durch das frühlingshafte Leine-und Weserbergland ihren besonderen Reiz hat, so dürfte es wohl kaum jemand schaffen,alle Sieben Schlösser am Erlebniswochenende zu besuchen. Doch schon ab dem Besuch eines zweiten Schlosses innerhalb eines Jahres winkt eine 20 prozentige Ermäßigung auf die Eintrittspreiseder folgenden Schlösser, sofern man die Sieben Schlösser-Broschüre an der Kasse vorlegt.

Lokführerdiplom auf dem Weserrenaissance Schloss Bevern

Das Weserrenaissance Schloss Bevern im Süden des Sieben-Schlösser-Dreiecks ist ein beliebtes Kulturzentrum. Am Erlebniswochenende laden diverse Führungen, Vorträge und ein Workshop für Kinder zum Besuch ein. Sogar ein „Lokführerdiplom digital“ kann erworben werden. Samstag, 27. April 2019 15 Uhr: Erlebnisführung „Im Gespräch mit Kreativen“. Interaktive Führung durch die Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“, Eintritt frei.16 Uhr: „Vom Keller bis unter‘s Dach“. Erlebnisrundgang hinter den Schlosskulissen Eintritt: 3,00 Euro Aktionen in der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“: 12 bis 17 Uhr: „Lokführerdiplom digital“ für Modelleisenbahnbegeisterte jeden Alters,Eintritt frei. 15:30 Uhr: kommentierte Filmvorführung „Opalen auf der Spur“,Eintritt frei. Sonntag, 28. April 2019 15 Uhr: „Vom Keller bis unter‘s Dach“. Erlebnisrundgang hinter den Schlosskulissen Eintritt: drei Euro Aktionen in der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“ 11 Uhr: Vortrag „Die Endlichkeit der Rohstoffe“ im Rahmen der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“Eintritt frei 15 bis 16:30 Uhr: Malen in Acryl. Workshop für Kinder in der Sonderausstellung „kreativ im Weserbergland“(auf Anmeldung), Eintritt freiwww.schloss-bevern.de

Exklusive Führung durch den Parkauf Schloss Bückeburg

Mit einem besonders vielfältigen Programm ist die Schloss Bückeburg Erlebniswelt dabei. Auf dem gesamten Schlossgelände laden die Teams des Schlosses und der Hofreitschule zu Sonder-und Themenführungen ein. Das Angebot reicht von der exklusiven Führung durch den Schlosspark über die Führung durch das größte private Mausoleum der Welt bis zur „Morgenarbeit“ mit den schönen Barockpferden von Deutschlands einziger Hofreitschule. Wer ganz viel davon wahrnehmen möchte, erwirbt gleich das Erlebnisticket „All Inclusive“ für 15 Euro, das die Schlossführung, die Mausouleumsführung und den Eintritt in den Marstall der Hofreitschule beinhaltet. Alle Programmpunkte sind auch weiterhin einzeln buchbar.
red











16.04.2019 • 12:35 Uhr

Bei Testa‘s: Northeims originellste Wein-Parade

Gastronomie vom Feinsten und Originellsten ist aktuell bei Testa‘s Weinbar beim „Albert Schweitzer Gesundheitszentrum“ in Northeim erleb- und genießbar. Speziell der „Rote“ aus den Abruzzen ist eine Köstlichkeit zu jedem Menü. Originell besonders Testa’s Flaschen-Familie. Sie kommt mit der 12-Liter-„Granate „ über 5, 3 bis zur o,7 Liter Flasche daher. Zu Ostern wahrscheinlich der Renner auf der Weinkarte. Übrigens: Das feine Lokal ist ab Mittwoch bis einschließlich Ostern so gut wie ausgebaucht. Warum? Nun, Maurizio Testa ist eine absolute „In“-Adresse in Northeim.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















16.04.2019 • 09:10 Uhr

Einbeck: Rabiater Dieb haut Hotelangestellter Flasche Gin gegen den Kopf - Täter mit Bomberjacke gesucht

Am gestrigen Montag kam es gegen 22.10 Uhr in einem Hotelbetrieb am Tiedexer Tor Inn Einbeck zu einem räuberischen Diebstahl, bei dem eine Hotelangestellte leicht verletzt wurde. Zum Tatzeitpunkt betrat ein bisher unbekannter Mann das Hotel durch den Hintereingang. Als die 19 Jahre alte Angestellte des Hotels bemerkte, dass der Mann direkt Richtung Bar ging, folgte sie ihm und erkannte, wie der Täter zwei Flaschen Gin aus dem Regal entnahm. Nachem sie ihn ansprach, kam es zu einem kurzen Disput. Schließlich hielt die junge Frau den offensichtlich alkoholisierten Mann fest, um ihn am Weggehen zu hindern, woraufhin dieser drohte, dass er zuschlagen werde. Der Mann konnte sich losreißen und wollte gehen. Die Frau rief um Hilfe und konnte ihn erneut festhalten. Jetzt schlug der Mann der Angestellten eine Flasche Gin gegen die Wange, so dass diese ihn loslassen musste. Die Flasche fiel zu Boden und der Täter hat das Hotel durch den Hintereingang wieder verlassen.

Er konnte wie folgt beschrieben werden: ca. 25 - 30 Jahre, ca 170 cm groß, dunkelblonde, kurze Haare, keinen Bart, keine Brille. Bekleidet war der Mann mit einer Jeanshose und einer schwarzen Bomberjacke. Eventuelle Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder dem Täter geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap










16.04.2019 • 08:58 Uhr

GANDEON maigrün und aktuell! Damit Ostern nicht langweilig wird!

Ostern darf kommen. Und damit es an den Festtagen nicht allzu langweilig bleibt hat Gandeon-Kino-Chefin Dr. Trude Poser soeben die neuen Titel für den Filmpalast in der Marienstraße in Bad Gandersheium analog (maigrün) und digital (vielfarbig) rausgebracht.
Von der Hitkomödie bis zum Actionkracher wird wieder reichlich Unterhaltungsstoff geboten. Die kurzen Inhaltsangaben stimmen auf die Filme an. Anschauen und Kino genießen ist natürlich das ultimative Vergnügen. Dazu bietet das Gandeon-Team ein ansprechendes Rahmenprogramm - und

wünschte frohe KINO-OSTERN!
.

Monsieur Claude 2

Fortsetzung der Hitkomödie um eine multikulturelle Familie. - Ein paar Jahre sind seit den Hochzeiten der Töchter von Claude u. Marie Verneuil vergangen. Das großbürgerliche Paar ist sogar um die halbe Welt gereist, um die Herkunftsländer der Schwiegersöhne zu besuchen. Doch die wollen mitsamt ihren Familien Frankreich den Rücken kehren und nach Algerien bzw. China bzw. Indien und. Israel gehen. Das will Monsieur Claude auf keinen Fall zulassen.

Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks

Animationsabenteuer, in dem die wackeren Gallier einen würdigen Druiden- Lehrling suchen. - Gallien, 50 a,D.: Druide Miraculix sorgt sich um die Zukunft des von Römern umringten Dorfes und schickt Asterix und Obelix auf die Su- che nach einem würdigen Druiden-Lehrling, dem er das Geheimnis des legendären Zaubertranks anvertrauen kann. Doch auch der hinterhältige Dämonix versucht, in den Besitz der Formel zu kommen, geht dafür sogar einen Pakt mit den Römern ein. Die wollen das Dorf anzugreifen, als nur Frauen dort sind.

Avengers: Endgame in 3D ...... zum Bundesstart im Gandeon

Kein anderer Film stieß schon im Vorverkauf auf so viel Interesse wie die Fort setzung des mit einem Cliffhanger endenden "Avengers: Infinity War. Die Re gie-Brüder Anthony u. Joe Russo bringen Stars aus ihrem Vorgänger, der erstmals auch "die "Guardians of the Galaxy" integrierte, zu einem "Endgame" zusammen, zu dem sie auch die gerade solo bewährte "Captain Marvel" geladen haben. - Was 2008 mit "Iron Man" begann, wird 2019 mit einem bombastischen Knall enden. Nach zahlreichen unvergleichlichen Superhelden-Abenteu- ern und dem dramatischsten Finale der jüngsten Filmgeschichte in "Avengers: Infinity War", laufen alle Fäden des Marvel Cinematic Universe zum ultimativen, alles verändernden Showdown zusammen: Thanos hat tatsächlich Wort gehalten, seinen Plan in die Tat umgesetzt und die Hälfte allen Lebens im Universum ausgelöscht. Die Avengers? Machtlos! Iron Man und Nebula sitzen auf Titan fest, auf der Erde ist absolutes Chaos. Doch dann finden Captain America und die anderen überlebenden Helden auf der Erde heraus, dass Nick Fury vor den verheerenden Ereignissen ein Notsignal absetzen konnte und Captain Marvel kommt. Und auch Ant-Man taucht aus dem Nichts auf, um Thanos ein für alle Mal in die Knie zu zwingen... Der Actionkracher .

Capernaum - Stadt der Hoffnung

Erschütternde Drama in der Tradition des italienischen Neorealismus, ausge zeichnet mit dem Preis der Jury beim Festival de Cannes 2018. Mit Kompromisslosigkeit und tollen Laienschauspielern zeichnet die Regisseurin ein zutiefst trauriges und mitreißendes Porträt entsetzlicher Armut in Beirut. Der zwölfjährige Zain, gerade erst zu fünf Jahren Haft verurteilt wegen einer Gewalttat, klagt seine Eltern an, ihm das Leben geschenkt zu haben, obwohl sie sich nicht um ihn und seine Geschwister kümmern konnten. ... sehenswert!
red/Foto: Thomas Fischer













16.04.2019 • 08:43 Uhr

Tierschutz Bad Gandersheim: "Achtung-Alarm!" - "Fleisch-Gift?-Klöpse" am Stieglitzeck

Erst geschah es in Heinsen an der Weser im Kreis Holzminden. Jetzt gibt der Tierschutz-Verein Bad Gandersheim einen "Achtung-Alarm!". Beide Male wird vor giftigen Ködern gewarnt.

Im Netz verbreitet der Verein soeben ein verstörendes Fotodokument mit einer alarmierenden News: "Merkwürdige Fleisch-Gift (?) - Klöpse im Feld!", heißt es da. Und dann gibt es eine Lokalisierung des Fundes: "Nähe Stieglitze Bad Gandersheim", wird konkret angegeben. Ob es sich um ausgelegte Giftköder gegen Hunde und/oder Karten handelt ist unklar. Spekuliert wird das auch. Und ob der Tierschutz-Verein bereits eine Anzeige bei der Polizei erstattet hat ist ebenfalls aus dem Post im Internet nicht ersichtlich.
Auf alle Fälle sind Hunde- und Katzenhalter zur besonderen Vorsicht angehalten.
red//Screenshot Tierschutzverein










16.04.2019 • 08:30 Uhr

CDU Friday – "Sagt Eure Meinung"

JU Northeim, CDU Stadtverband Northeim und Dr. Roy Kühne (MdB) im Gespräch mit Schülern

Die Friday for Future Bewegung hat das Thema Klima- und Umweltpolitik noch intensiver in den Fokus der JU und CDU Northeim gestellt. Um herauszufinden welche Themen die Jugendlichen konkret beschäftigen und wie man diese auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene umsetzten kann, setzten sich die Junge Union und CDU aus dem Kreis Northeim mit Jugendlichen und jung gebliebenen zusammen.

Hierbei entwickelten die Anwesenden zehn verschiedene Nachhaltigkeitsforderungen an die Politik. Zum einen wird gefordert, einen ausgebauten und finanzierbaren öffentlichen Personennahverkehr zu errichten, denn um die Emissionsausstöße und Feinstaubbelastung von PKWs zu verringern muss daran gearbeitet werden den ÖPNV auch im ländlichen Raum auszubauen.

Des Weiteren möchte man eine kostenlose Fahrradmitnahme in Bahnen, um den ÖPNV attraktiver im Vergleich zum eigenen PKW zu gestalten.
Außerdem wird mehr Forschung zur Speicherung von Wind- und Sonnenenergie gefordert. Der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie wird unterstützt, jedoch für einen langfristigen Umstieg auf erneuerbare Energien ist der Ausbau der Forschungsinvestitionen in die Speicherung von grünen Energien unabweisbar.
Ebenfalls wünscht man sich einen geordneten, aber schnellstmöglichen Kohleausstieg. Es ist nun die Zeit gekommen, aus der endlichen Energiequelle auszusteigen. Dabei darf die Energieversorgung allerdings nicht gefährdet und die Wirtschaft nicht dauerhaft geschwächt werden. Deutschland muss eine dauerhafte Energieversorgung sicherstellen, die für alle finanzierbar bleibt.

Man möchte zudem eine Energiegewinnung in Anlehnung an die geografischen Gegebenheiten. Anlagen zur Energieerzeugung sollten an die geografischen Gegebenheiten unseres Landes angepasst sein.

Außerdem fordert man eine Förderung der Biodiversität, denn Flora und Fauna unseres Landes müssen geschützt und gefördert werden. Als Beispiel dient hier das Entgegenwirken des Bienensterbens oder der weitreichenden Flächenversiegelung der Natur.
Eine weitere Forderung ist eine Partnerschaft zwischen Ökologie und Ökonomie anstelle einer Konkurrenz. Nur wenn Ökologie und Ökonomie im Einklang sind und nicht als Konkurrenten zueinanderstehen, kann der bestehende Wohlstand erhalten bleiben.
Des Weiteren soll durch ein Nachhaltigkeitskonzept für die schulische Bildung eingeführt werden, wodurch Nachhaltiges Handeln bereits Schülern nahgebracht werden kann. Nur so schafft man langfristig ein Umdenken in der Gesellschaft und damit auch eine Veränderung in ihrem Konsumverhalten. Ein umweltbewusster Umgang soll in der Schule erlernt und praktisch erfahren werden.

Gefordert wird außerdem die Förderung von Plastikalternativen. In bestimmten Bereichen ist Plastik sinnvoll und zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht zu ersetzten. Allerdings die natürliche Hülle von Lebensmitteln in Plastik zu verpacken oder gar durch Plastik zu ersetzten ist unnötig. Auch das mehrmalige Verpacken eines Gegenstandes oder von Lebensmittel in Plastik ist falsch. Gefordert wird daher die Entwicklung von Ideen, wie man die Ökonomie dazu bringt, auf umweltverschmutzendes Plastik ganz zu verzichten oder umweltfreundlichere Alternativen zu nutzen, ohne die Marktwirtschaft zu stark zu beeinflussen.

Die zehnte und letzte Forderung ist ein anhaltender Austausch über das Thema und die Entwicklungen. Das Thema Nachhaltigkeit darf nicht nur aufgrund der Friday for Future Bewegung in der aktuellen Politik präsent sein, sondern muss dauerhaft auf der Agenda der Parteien stehen.
Jeder der sich zu diesem Thema äußern möchte oder weitere Ideen und Forderungen an die Politik in diesem Themenbereich hat, kann sich gerne jeder Zeit bei dem CDU Stadtverband Northeim und der Jungen Union Northeim melden, heißt es abschließend in einer Mitteilung zu der Veranstaltung. red/Fotos: Laurin Scharbatke











15.04.2019 • 17:50 Uhr

Heute um 13 Uhr bei Opperhausen/Ahlshausen: 55-Jährige überschlägt sich mit ihrem Wagen - Verletzt ein Klinik

Ereignisort: Einbeck, Kreisstraße 652 zwischen Opperhausen und Ahlshausen. Ereigniszeitpunkt: Heute, Montag, 13 Uhr:

Eine 55jährige Pkw-Fahrerin kam auf der o. g. Gefällstrecke aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Sie überschlug sich mit dem Pkw und wurde dabei verletzt. Die Unfallverursacherin wurde einem Kranklenhaus zugeführt. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. Bet










15.04.2019 • 17:45 Uhr

Süßer schwarz-weißer Vierbeiner sucht Herrchen/Frauchen

Seit heute 14 Uhr auf der B64 (Ortsumgehung) Bad Gandersheim ein aufgefundener Hund - Wurde er freigesetzt?

Tatort: Bad Gandersheim, Ortsumgehung, Bundesstraße 64. Tatzeitpunkt: Heute, Montag, , 14.35 Uhr:
Das ist passiert: Auf der Ortsumgehung Bad Gandersheims - auf der Bundesstraße 64 - wurde zur.zum erwähnten Zeitpunkt ein schwarz-weißer Hund aufgefunden. Die Polizei Gandersheim teilt dazu mit: Wer Angaben zu dem Hund machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05382/730 bei der Stadt Bad Gandersheim zu melden. Bet/red











15.04.2019 • 14:33 Uhr

Braunschweig/Goslar: Dämlicher Einbrecher macht es der Polizei leicht

Relativ einfach machte es ein Einbrecher am vergangenen Sonntag der Polizei Goslar. So formuliert sie es selbst in einer offiziellen Mitteilung. Darin heißt es weiter: Das war geschehen:
In der Nacht zu Sonntag verschaffte sich ein zunächst unbekannter Täter gewaltsam Zutritt zu einer Gaststätte in der Marstallstraße in Braunschweig und entwendeten diverse Lagerware.
Am Nachmittag, gegen 15 Uhr, traf ein Bekannter des Betreibers im Bereich Markstraße/Bäringerstraße auf einen 41-jährigen Goslarer, der in diesem Bereich mit einer Sackkarre und einem darauf befindlichen Kühlschrank unterwegs war. Letzterer konnte von diesem eindeutig als aus der Gaststätte stammend identifiziert werden.
Der Goslarer, der auf Vorhalt den Einbruch zu- und den Lagerort der entwendeten Gegenstände angab, wurde daraufhin bis zum Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzung festgehalten.
Er wurde in der Folge auf Grund der Straftat vorläufig festgenommen, nach erfolgter Vernehmung und Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen sowie Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig wieder entlassen. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.ots











15.04.2019 • 14:27 Uhr

Illegales Autorennen im Steinweg- Polizei stoppt Golf: Zeugenhinweise auf beteiligten BMW erbeten

Ein 22-jähriger Autofahrer rechnete bei seiner rasanten Fahrt durch die Kasseler Innenstadt am frühen Montagmorgen wohl nicht damit, dass diese erhebliche Folgen haben würde. Der Fahrer, der mit einem VW Golf unterwegs war, lieferte sich offensichtlich ein Rennen mit einem schwarzen BMW, der unerkannt flüchten konnte. Den Fahrer des Golfs konnte eine Streife aus dem Verkehr ziehen. Er muss sich nun wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen verantworten. Die Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Ost führen die weiteren Ermittlungen und bitten Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die möglichweise durch das Rennen gefährdet wurden, sich bei der Polizei Kassel zu melden.

Eine Streife des Polizeireviers Ost führte am Montagmorgen, gegen 01:30 Uhr, im Steinweg in Kassel eine Verkehrskontrolle durch, als sie zwei Fahrzeuge sahen, die sich offensichtlich ein Rennen lieferten. Ein VW Golf 6 und ein BMW fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit nebeneinander auf den beiden Fahrspuren Richtung Altmarkt. Sie fielen den Polizisten zusätzlich auf, da die Motoren der Fahrzeuge beim Beschleunigen hörbar aufheulten. Erst nachdem die beiden Fahrer den Streifenwagen bemerkten, traten sie auf die Bremse. Die Polizisten konnten den 22-jährigen Golffahrer aus Kassel in unmittelbarer Nähe anhalten. Der beobachtete schwarze BMW flüchtete auf der Leipziger Straße in Richtung "Platz der Deutschen Einheit", das Kennzeichen ist nicht bekannt. Eine eingeleitete Fahndung nach dem BMW verlief ohne Erfolg. Der angehaltene Autofahrer machte keine Angaben zu seinem "Gegner". Seine für andere gefährliche Fahrweise kann nun bedeutende Folgen für ihn haben. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen der Teilnahme an einem Autorennen, das gemäß § 315d (Abs. 1) StGB mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe durch das Gericht sanktioniert werden kann. Außerdem kann das Gericht seinen Führerschein entziehen. Seit Oktober 2017 ist die Teilnahme an einem Autorennen als Straftatbestand im Strafgesetzbuch verankert, zuvor wurde ein Verstoß als Ordnungswidrigkeit verfolgt.

Die Ermittlungen führen die Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Ost. Zeugen, die das Rennen der beiden Fahrzeuge beobachtet haben, gefährdet wurden oder Hinweise auf den beteiligten, schwarzen BMW geben können, melden sich bei der Polizei Kassel unter Tel.: 0561/ 9100.ots










15.04.2019 • 14:24 Uhr

Heute Morgen: 63-Jähriger VW-Touran-Fahrer übersieht schwarzen VW-Golf: Bei Zusammenstoß zwei Schwerverletzte

Bei einem Zusammenstoß zweier Pkw zwischen Erbsen und Adelebsen sind am heutigen Montagmorgenzwei Personen schwer verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 63-Jähriger mit seinem VW Touran die Straße "Auf dem Kampe", aus Lödingsen kommend, in Richtung Wibbeke. Im weiteren Verlauf wird die Straße von einem Verbindungsweg gekreuzt, welcher von Adelebsen nach Erbsen führt. Aus bislang ungeklärten Gründen übersah der Touran-Fahrer im Kreuzungsbereich vermutlich einen von rechts nahenden schwarzen VW Golf einer 30-jährigen Frau aus Adelebsen, welche den Verbindungsweg in Richtung Wibbeke befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeugführer schwer verletzt. Die Fahrerin des Golfs wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste mit einer Hydraulikschere durch die Feuerwehr befreit werden. Im Anschluss wurden die beiden Unfallbeteiligten mit Rettungswagen in Göttinger Krankenhäuser gefahren. vNach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von etwa 35.000 Euro.vDie Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Neben mehreren Rettungswagen waren 35 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Adelebsen, Lödingsen, Barterode, Wibbeke und Erbsen eingesetzt. Ebenfalls am Unfallort befand sich der Rettungshubschrauber und ein Notarzt.ots











15.04.2019 • 14:17 Uhr

Vandalismus auf Bolzplatz im Bereich Liebenburg

In der Zeit 5. April bis zum 12.April 2019 randalierten bislang unbekannte Täter auf dem Bolzplatz zwischen Liebenburg und Klein Mahner im Landkreis Goslar Es wurde eine Ruhebank komplett zerstört, bei einer weiteren wurde die Sitzfläche angekokelt. Diverse Bäume wurden beschädigt, indem offensichtl. mit einer Axt in die Stämme geschlagen wurde. Größere Äste wurden abgesägt und verfeuert. Zudem wurde der Grundstückszaun beschädigt. Der Schaden wird auf mindestens 1800 Euro geschätzt. Die Polizei Liebenburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet und bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 05346-1028. ots/Foto: Polizei










15.04.2019 • 14:14 Uhr

Radler und Naturfreunde schockiert! Vier Bäume am Weserradweg ausgegraben und entwendet

Vier Bäume entlang des Weserradweges bei Höxter haben Unbekannte ausgegraben und entwendet. Einem Spaziergänger waren die fehlenden Bäume in Höhe Gut Nachtigall zwischen Corvey und Albaxen am Sonnabend, 13. April, gegen 15.15 Uhr aufgefallen, daraufhin wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Befestigungspfähle sind noch vorhanden, die Haltestricke waren durchtrennt worden. Der Wert der etwa zwei Meter hohen Bäume beläuft sich auf insgesamt rund 400 Euro. Der Tatzeitraum lässt sich bisher nicht genauer eingrenzen, daher hofft die Polizei in Höxter auf Beobachtungen von Zeugen. Hinweise bitte unter Telefon 05271/962-0. /nig/Foto: Polizei










15.04.2019 • 14:07 Uhr

Bessere und schöne Fotos machen mit der Kreisvolkshochschule - Mehrere Kurse beginnen

Wer seine Kenntnisse und Fähigkeiten in Sachen Fotografieren verbessern möchte, kann das in mehreren Kursen bei der Kreisvolkshochschule Northeim tun. Die KVHS hat jetzt auf einige besonders hingewiesen.

„Mein Fotobuch“

Der Workshop „Mein Fotobuch“ beginnt am Dienstag, 7. Mai, von 18.30 bis 21.30 Uhr in der Wallstraße 40 in Northeim. Geplant sind weitere Abende zur gleichen Zeit am 8., 14. und 15. Mai. Die Teilnehmenden erhalten vielseitige Tipps und Tricks, um Erlebtes zu präsentieren. Es wird direkt am PC erklärt, wie einfach es ist, ein Fotobuch Seite für Seite zu gestalten. Kursleiter ist Michael Hötzel. Die Teilnahme kostet 44.80 Euro.

Natur- und Landschaftsfotografie

Um Natur- und Landschaftsfotografie geht es in einem Kurs am Sonnabend, 11. Mai, von 10 bis 16 Uhr. Beginn ist in der Hullerser Straße 19 in Einbeck. Dann geht es in den Solling oder an die Weser. Dieser Kurs ist für alle, die mehr über Landschaftsfotografie wissen möchten- egal mit welcher Kamera, ob Anfänger oder fortgeschrittener Fotograf. Der Kurs wird am Sonntag, 12. Mai, von 10 bis 16 Uhr fortgesetzt. Die Leitung hat Frank Watermann. Die Teilnahme kostet 58,40 Euro.

Kurs „Landschafts-Fotografie“

Der Kurs „Landschafts-Fotografie“ beginnt am Sonnabend, 18. Mai, von 10 bis 17 Uhr in der KVHS, Gerhart-Hauptmann-Straße 10, in Uslar. Darin dreht sich alles um die Fotografie im Außenbereich. Nach einer kurzen Vorbesprechung fahren die Teilnehmenden mit eigenen PKWs verschiedene Punkte im Raum Uslar an, um sich verschiedenen Szenarien zu stellen und sie zu meistern. Am Sonntag, 19. Mai, 10 bis 18 Uhr, werden die Fotos angesehen und besprochen. Kursleiter ist Sven Dreier. Die Teilnahme kostet 41,30 Euro.

Workshop „Oldtimerreportagen“

Der „Workshop Fotografie: Oldtimerreportagen“ startet am Sonnabend, 29. Juni, von 10 bis 16 Uhr in der Lernwerkstatt des PS.SPEICHER, Hullerser Tor 5a, in Einbeck. Nach einer kurzen Einführung in die Kameratechnik lernen die Teilnehmenden, eine Fotoreportage zu erstellen und ein Motiv optimal in Szene zu setzen. Die erstellten Fotodateien werden gemeinsam besprochen und anschließend am Laptop bearbeitet. Der Kurs wird am Sonntag, 30. Juni von 10 bis 16 Uhr fortgesetzt. Die Leitung hat Sabine Mischke. Die Teilnahme kostet 124,50 Euro.

Anmeldungen

Anmeldungen müssen schriftlich an die KVHS, An der Schule 2, in 37574 Einbeck-Drüber oder online unter www.kvhs-northeim.de erfolgen. Telefonnische Auskünfte gibt es unter 05551/708-8210.lpd/Foto: Senger (KVHS)










15.04.2019 • 14:04 Uhr

Festival Vox Organi: 
In diesem Jahr noch internationaler

Nach einem überaus erfolgreichen Start im vergangenen Jahr findet in diesem Jahr zum zweiten Mal das Orgelfestival Vox Organi statt. Vom Eröffnungskonzert in der Abtei Marienmünster am 1. Mai 2019 bis zum Abschlusskonzert in Seesen am 23. Juni 2019 wird es insgesamt 22 Konzerte in der Großregion Südniedersachsen – von der Weser bis in den Nordharz – und im Grenzgebiet zum östlichen Nordrhein-Westfalen geben.

Noch internationaler ist in diesem Jahr die Auswahl der Orgelsolisten: sie gehören zu den renommiertesten in Deutschland, Ungarn, Polen, England, Frankreich und den USA, sind Kathedralorganisten, Hochschullehrer und Festivalleiter in ihren Heimatländern. Ihre anspruchsvollen Programme werden teilweise umrahmt von Musik- und Vokalensembles der Region. Zwei Orgelführungen mit einem namhaften Experten stehen zusätzlich auf dem Programm. Sie sind zugleich Bestandteil des mehrtägigen Symposions Vox Humana, das ein Kooperationspartner von Vox Organi ist.

Ein Flyer mit der gesamten Konzertübersicht wird an allen Spielstätten ausgelegt. Die Website www.voxorgani.org enthält alle wichtigen Informationen und wird regelmäßig aktualisiert; auch ein Facebook- und ein Instagram-Auftritt bieten Neuigkeiten und Wissenswertes rund um das Festival.

Vox Organi wurde ins Leben gerufen von Martin Heubach, der in diesem Jahr nicht beim Festival vertreten sein kann, und Prof. Dr. Friedhelm Flamme, der auch als ausübender Künstler am Festival teilnimmt. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt, zum einen die Kirchen der Region mit ihren historischen Orgeln und zum anderen die Orgel- und Kirchenmusik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die vollständigen Programme gibt es als PDF-Downloads auf www.voxorgani.org Dort stehen auch alle Informationen zu den Künstlern, den Spielstätten und den Orgeln (mit Dispositionen) bereit.


Prof. Friedhelm Flamme, Solist des Eröffnungskonzertes und Organisator von Vox Organi.
Foto © Valérie Wagner











15.04.2019 • 13:59 Uhr

Letzte Phase des Rückbaus in Gorleben beginnt

Staatssekretär Doods: Ein bedeutsamer Tag für eine faire und ergebnisoffene Standortsuche nach einem Endlager

Die letzte Phase, das ehemalige Erkundungsbergwerk Gorleben zu einem reinen Offenhaltungsbetrieb zurückzubauen, hat heute begonnen. Der niedersächsische Umweltstaatssekretär Frank Doods (Foto) verfolgte heute zusammen mit Bundesumweltstaatssekretär Jochen Flasbarth, dem Sprecher der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung Stefan Studt sowie kommunalen Vertretern aus Politik und Gesellschaft den symbolischen ersten Schritt des Mauerabrisses rund um das Bergwerksgelände.

„Es ist ein bedeutsamer Tag für viele Bürgerinnen und Bürger hier im Wendland, aber auch für die Menschen überall in Deutschland, die sich entschieden gegen ein atomares Endlager in Gorleben gestellt haben“, so Staatssekretär Doods. „Für die niedersächsische Landesregierung ist der Rückbau richtig, konsequent und zugleich wegweisend. Nur so kann Vertrauen zurückgewonnen und Glaubwürdigkeit bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle geschaffen werden. Seit Inkrafttreten des Standortauswahlgesetzes ist die Landkarte in Deutschland wieder weiß. Die Suche nach einem Standort wurde auf Null gesetzt.“

Durch die Rückführung des Salzbergwerks Gorleben in den reinen Offenhaltungsbetrieb wird der Salzstock Gorleben wie jeder andere in Betracht kommende Standort nach den im Standorterkundungsgesetz festgelegten Kriterien und Anforderungen in das Verfahren einbezogen. Aus diesem Grunde wurde die Erkundung beendet. Gorleben dient auch nicht als Referenzstandort für andere zu erkundende Bergwerke.

Staatsekretär Frank Doods sagte abschließend: „Die niedersächsische Landesregierung wird sich im weiteren Prozess uneingeschränkt dafür einsetzen, dass eine faire und ergebnisoffene Suche ohne Vorfestlegungen fortgeführt wird. Klar ist aber auch, dass nach den bisherigen Erkenntnissen eine Endlagerung in Salz nur eine von mehreren Möglichkeiten darstellt.“

Umweltminister Olaf Lies wird sich aus diesem Grund im Mai mit einer Delegation die Endlagerung von atomarem Abfall in Finnland anschauen. Minister Lies sagte dazu: „Der Abriss der Mauer in Gorleben ist ein ganz wichtiges Signal. Die Entscheidung für Gorleben war falsch, der Weg dahin hätte so nie stattfinden dürfen. Umso wichtiger ist mein Besuch in Finnland: Dort werde ich mir ein Endlager für schwach- und mittelradioaktives Material und ein im Bau befindliches Lager für hochradioaktives Material ansehen, das dort als Kristallinendlager als Alternative für Salz und Ton entwickelt wird. Ich halte das für einen klugen Weg und werde sehr darauf drängen, sich in Deutschland nicht auf Salz und Ton zu beschränken, sondern gerade die Suche nach Kristallingestein als Grundlage für eine Standortsuche ernst zu nehmen.“red/fis











15.04.2019 • 06:56 Uhr

Seesener Gewerbe-Ausstellung: Regen trübt Bilanz

In einer ersten Bilanz nach der Gewerbe-Ausstellung in Seesen konstatieren die Veranstalter zwei Wahrnehmungen: Das launische April-Wetter hat das Besucherverhalten stark beeinflusst. Die Aussteller im Außenbereich der Hallen im Schulzentrum litten unter der feuchten und kalten Witterung. Speziell am Sonntag war der Besuch im Außenbereich nur mit Regenschirmen erträglich. Andererseits trieben die widrigen Wetterverhältnisse die Besucher regelrecht in die aufgeheizten Hallen. Hier herrschte am Sonntag zeitweise dichtes Gedränge. Die geschätzte Besucherzahl soll sich im Rahmen der üblichen Frequenzen der Vorjahre bewegt haben, heißt es. Genaue Angaben können nicht gemacht werden. Der Besuch der Gewerbeschau ist gratis.
red/Fotos: Thomas Fischer












15.04.2019 • 06:47 Uhr

Goslar: Auf Eisglätte Baum-Unfall mit zwei Schwerverletzten

Am gestrigen Sonntagmorgen um 04:14 Uhr befuhr ein 28-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Goslar mit seinem PKW die Hildesheimer Straße in Goslar, geriet laut Polizeiangaben auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallteanschließend gegen einen Baum. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden bei dem Baum-Unfall schwer verletzt, mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden.ots











15.04.2019 • 06:42 Uhr

Ladendiebstahl-Alarm schlug an

Am vorigen Samstagabend konnte eine 43- jährige Bad Harzburgerin eines Ladendiebstahls überführt werden. Nachdem sie ein Lebensmittelgeschäftes in der Bodestraße in Bad Harzburg verlassen wollte, löste die Diebstahlssicherung der Kasse aus. Wie die Harzburger Polizei weiter berichtet, konnten bei der anschließenden Nachschau Waren bei der Beschuldigten festgestellt werden, welche sie nicht bezahlt hatte. Nun erwartet die 43- Jährige ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahls, heißt es. ots










14.04.2019 • 19:24 Uhr

Rats-Apotheke: Insider verrät was mit der Immobilie passieren könnte - Attraktive Stadtwohnungen

Noch herrscht Rätselraten darüber was nach dem Aus der uralten Rats-Apotheke in Bad Gandersheim (wir berichteten) mit der Immobilie auf der Stiftsfreiheit passieren wird. "Ich bin nicht der Eigentümer. Ich bin nur der Pächter der Apotheke gewesen", wehrte Dr. Thomas Rudolf-Schwanz als letzter Apotheker entsprechende Fragen ab. "Ich weiß es nicht, was der Eigentümer fürPläne hat."

Das Redaktionsnetzwerk hatte nun Kontakt mit einem Insider der Immobilienszene in Bad Gandersheim. "Es kann sein", so vermutet der Makler und glaubt sich sicher in seiner Einschätzung, "dass in dem Gebäude an sehr exponierter Stelle unserer Stadt Wohnungen eingerichtet werden. Vielleicht auch eine Arztpraxis." Weitere Recherchen brachten ans Tageslicht, der Eigentümer des Hauses sei in Hamburg zuhause. Er habe die Immobilie an einen Gandersheimer Arzt veräußert. Der habe tatsächlich vor, dort attraktive Stadtwohnungen einrichten zu lassen, heißt es..
Die beteiligten Personen in der Immobiliensache haben zunächst Stillschweigen über ihr weiteres Vorgehen vereinbart.
red
Die Bilder dokumentieren die geschützte Außenfassade und Teile des Innenlebens der früheren Rats-Apotheke. Am vergangenen Samstag fanden dort - wie von Dr. Rudolf-Schwanz ankündigt und auf Nachfrage bestätigt - Aus- und Aufräumarbeiten von Inventarteilen statt. So wurde beispielsweise ein Tresor abtransportiert.
red/Fotos: Marc Reiser














14.04.2019 • 18:45 Uhr

Kurz vor Mitternacht auffällige Tempofahrt: Polizei erwischt 18-Jährigen mit getunten Roller

Am gestrigen Samstag, 23.35 Uhr, befuhr ein 18-jähriger Northeimer mit seinem Kleinkraftrad (Roller) und einem 16-jährigen Sozius die Bundesstraße 3 auf der Northeimer Westtangente Richtung Berliner Allee. Aufgrund der ungewöhnlich hohen Geschwindigkeit wurde der Kraftfahrzeugführer sowie der Roller durch Beamte der Polizeiinspektion Northeim einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass der 18-jährige lediglich im Besitz einer Mofaprüfbescheinigung ist. Für den Roller, der aufgrund einer festgestellten Bauartveränderung deutlich schneller, als für die Prüfbescheinigung erlaubten 25 km/h fährt, ist diese jedoch nicht ausreichend. Somit ist der 18-Jährige nicht im Besitz der für den Roller erforderlichen Fahrerlaubnis. Zur gerichtsverwertbaren Feststellung der tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit des Rollers wurde dieser sichergestellt. Der 18-Jährige muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.schw/Foto: Thomas Fischer











14.04.2019 • 18:35 Uhr

Northeimer Handball Club siegt beim Tabellennachbarn nach zwei grundverschiedenen Halbzeiten

Am drittletzten Spieltag ging es für den NHC zur Bundesligareserve des TSV GWD Minden. In einer äußerst temporeichen Anfangsphase bekam die Abwehrreihe der Northeimer den Mindener Angriff um Bundesligaspieler Savvas Savvas nicht in den Griff. Doch auch die Mindener Defensive hatte Probleme gegen die Offensivbemühungen der Gäste. So fielen nach 20 gespielten Minuten, beim Stand von 14:16 aus Sicht des NHC, bereits 30 Tore. Bis zur Halbzeit änderte sich nicht viel, Marcel Armgart erwies sich seiner Mannschaft in dieser Phase als sicherer Rückhalt und sorgte dafür, dass man bis zur Halbzeit nur mit 20:21 zurück lag. Den besseren Start in Hälfte zwei erwischten die Gastgeber. Mit gleich mehreren Gegentreffern in Folge erhöhte sich der Rückstand auf 21:25 (35. Minute).

Doch der NHC stellte nun die Abwehrformation um. Die unorthodoxe offensive Abwehrvariation der Northeimer, dirigiert durch Defensivanker Paul Hoppe, stelle die Gastgeber vor akute Probleme. Alles was noch auf den Kasten von Marcel Armgart kam, parierte dieser stark. Aber auch die Offensive der Northeimer fand jetzt besser ins Spiel. Angeführt von einem überragenden Tim Gerstmann (Foto-8 Tore), drehte der NHC mit einem 11:3 Lauf bis zur 55. Spielminute die Partie auf 32:28. Eine Minute vor Schluss entschied Christian Stolpler dann mit seinem Treffer zum 34:30 die Partie zugunsten der Northeimer. Bitter für den NHC, Malte Wodarz verletzte sich in einer Abwehraktion an der Nase und wird vermutlich für die letzten beiden Saisonspiele fehlen.

Mit diesem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage hat sich der NHC erneut für erste Runde im DHB-Pokal mit August qualifiziert.

Die nächste Partie bestreitet der NHC nach der Osterpause, am 27. April in Gummersbach, bevor am 4. Mai um 19 Uhr die SGSH Dragons zum letzten Heimspiel und Saisonabschluss in der Schuhwallhalle empfangen werden.

NHC: Gobrecht, Armgart, Althans; Schlüter, Öange 5/2, Seekamp 3, Lutze 3, Hempel, Hoppe 6, Wilken, Gerstmann 8, Stöpler 6, Wodarz 3.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie











14.04.2019 • 18:30 Uhr

Seesener Bürgermeister-Wahlkampf: Andrea Melone fordert Erik Homann heraus - Reicht beider sympathisches Lächeln?

In Seesen ist der Kampf um das Rathaus eröffnet. Eine mutige Frau fordert den amtierenden Bürgermeister im Rathaus heraus. Andrea Melone tritt am 26. Mai gegen den scheinbar übermächtigen Erik Homann an. An diesem Wochenende ist mit der Aufstellung großformatiger Plakate der Kandidatin und des Kandidaten die erste heiße Phase des Wahlkampfes eingeläutet worden.

Was beide Bewerber eint sind rein optisch die Brillen und ihr sympathisches Lächeln. Aber: Welches von beiden ist ehrlicher? Welches authentischer? Bei den Botschaften werden auf den Plakaten Unterschiede deutlich: Melone macht sich "für ein neues miteinander" und "für den Wechsel" und für "eine von uns" stark. Homann sagt über sich selbstbewußt: "Unser Bürgermeister" und "für Seesen" und erwähnt die zehn Namen der Ortsteile auf seinem Mammutcover, was identitätsstiftend wirken soll.

Beobachter und Beobachterinnen meinen: Es könnte ein spannendes Rennen werden. Denn nicht allein Kompetenz und Ausstrahlung seien wahlentscheidend. Es würde diesmal auch um Gefühle, Emotionen und Mitmenschlichkeit gehen.

Andrea Melone strahle Wärme und Kompetenz aus, genieße den Charme des Unverbrauchten.
Erik Homann genieße den Amtsbonus, verkörpere den souveränen Typus eines kompetenten und coolen Machers, haben einen starken Bekanntheitsgrad.

Die Bürgerinnen und Bürger in Seesen und in den Dörfern haben am 26. Mai 2019- Tag der Europa-Wahl - die Wahl der Qual.
red/Foto: Thomas Fischer










14.04.2019 • 13:15 Uhr

April-Winterintermezzo: 19-Jähriger rutsch mit VW Polo in Straßengraben - Verletzt in Klinik

Am gestrigen Samstag, 07.55 Uhr befuhr ein 19-jähriger Kraftfahrzeugführer mit seinem Pkw VW Polo die B 241 aus Moringen kommend in Richtung Northeim. In Höhe der Abzweigung Berwartshausen geriet der 19-Jährige mit seinem Pkw vermutlich aufgrund winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und kam im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Durch den Unfall wird der Kraftfahrzeugführer leicht verletzt und zur Behandlung in das Krankenhaus Northeim verbracht. An dem Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1500 EUR Die Straßenmeisterei Uslar wurde mit der Reinigung der Fahrbahn von den ausgelaufenen Betriebsstoffen beauftragt.schw










14.04.2019 • 13:11 Uhr

28-Jähriger aus Nörten Hardenberg fährt auf Überweg bevorrechtigten Radfahrer um

Am Freitag 09.50 Uhr befuhr ein 28-jähriger Pkw Fahrer aus Nörten-Hardenberg mit seinem Citroen Berlingo die Rückingsallee aus Richtung Ruhmestraße kommend inRichtung Mühlenstraße. Im Kreuzungsbereich Rückingsallee / Friedrich-Ebert-Wall in Northeim wollte der 28-jährige nach rechts in den Friedrich-Ebert-Wall einbiegen und missachtete den Vorrang des Fahrradfahrers, der den Friedrich-Ebert-Wall bei Grünlicht überqueren wollte. Auf dem Überweg kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Fahrradfahrer, wodurch der Fahrradfahrer zu Fall kam und sich leicht verletzte. Der Kraftfahrzeugführer des Pkw muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und der Missachtung des Vorranges an Überwegen verantworten. Nenneswerte Schäden entstanden an den Fahrzeugen nicht.schw










14.04.2019 • 13:06 Uhr

Abbiegevorgang übersehen - Unfall verursacht

Am Freitag, gegen 07.30 Uhr befuhr ein 20-jähriger Northeimer mit seinem Pkw Opel Corsa die Hannoversche Straße in Northeim / Hohnstedt in Richtung Einbeck. In Höhe der Siedlerstraße wollte er in diese nach links einbiegen und musste verkehrsbedingt anhalten. Dieses übersah ein 39-jähriger Northeimer, der sich mit seinem VW Caddy hinter dem Opel befand und fuhr auf den Pkw des 20-Jährigen auf. Ein nachfolgender 52-jähriger Geboldehäuser bemerkte das Bremsmanöver des vorausfahrenden ebenfalls zu spät und stieß mit seinem Audi A3 gegen den Caddy des 39-jährigen. Ein im Pkw des 20-jährigen Northeimers befindlicher 32-jähriger Beifahrer aus Northeim wurde durch die Wucht des Aufpralls leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von ca. 7500 Euro. schw










14.04.2019 • 13:01 Uhr

Northeim: Einbruch in Gartenlaube - Täter klaut Handy, Zigaretten und verliert Rucksack

In der Nacht von Donnerstag auf vergangenen Freitag kam es in der Kleingartenkolonie am Auewäldchen in Northeim zu einem Einbruchdiebstahl. Der im oberen Bereich des Gartenhauses aufhältige 52-jährige Eigentümer aus Northeim hörte gegen 0.00 Uhr laute Geräusche aus dem Erdgeschoss und begab sich daraufhin in den unteren Bereich. Hier sah er, wie eine männliche Person aus den Räumlichkeiten des Gartenhauses flüchtete und sich in Richtung Auewäldchen entfernte.
Bei einer ersten Inaugenscheinnahme stellte der Eigentümer fest, dass sein Mobiltelefon und eine Schachtel Zigaretten entwendet wurden. Eine Täterbeschreibung des Geschädigten, sowie ein im Außenbereich des Tatortes aufgefundener Rucksack, der nicht dem geschädigten Garteneigentümer gehörte, erbrachte erste Hinweise auf einen Tatverdächtigen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach diesem verlief zur Nachtzeit jedoch erfolglos. Ermittlungen im Rahmen des eingeleiteten Strafverfahrens wegen besonders schweren Fall des Diebstahls dauern an. Durch die Tat entstand insgesamt ein Schaden in Höhe von ca. 800 Euro. schw










14.04.2019 • 12:56 Uhr

Im Raum Alfeld: Mobile Radaranlage zerlegt

Sie sind verhasst, sie werden angegriffen und demoliert. Aus der Region Alfeld wird aktuell eine gecrashte Radarfalle gemeldet. Eine ähnliche mobile Tempomessanlage war vor einiger Zeit in Bad Gandersheim mit einem Farbanschlag außer Gefecht gesetzt worden. Bei der dokumentierten Blitzeranlage ist die Polizei auf der Suche nach den Verursachern der Straftat. Sie ermittelt u.a. wegen Sachbeschädigung und Eingriff in den Straßenverkehr.
red










14.04.2019 • 12:47 Uhr

Seesen: Polizei verjagt Ruhestörer

Bereits des Öfteren kam es in der Vergangenheit, in den Abend- und Nachtstunden, zu Verschmutzungen und Ruhestörungen im wiedereröffneten Parkhaus in der Seesener Innenstadt. Mehrfach kam es zu Beschwerden durch Seesener Bürger und Bürgerinnen.. Auch am späten Samstag Abend, gegen 23 Uhr, wurden von der alarmierten Polizei in Seesen mehrere junge Fahrzeugführer angetroffen, welche laute Musik abspielten.Nun griffen die Ordnungshüter durch, versagten die Ruhestörer. Allen Personen wurden nach Identitätsfeststellung ein Platzverweis durch die Polizei ausgesprochen.ots










14.04.2019 • 12:39 Uhr

A7 Autobahndreieck Drammetal: Türkischen Sattelzug aus Angst vor Blitzerfalle rabiat abgebremst und dabei verunfallt - 65.000 Euro Schaden

Ereignisort: Göttingen, BAB 38, Autobahndreieck Drammetal, Auffahrt auf die BAB 7 Richtung Kassel, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 16:05 Uhr - wir berichteten).

Ergänzend teilt die Polizei soeben mit:

Der Führer eines türkischen Sattelzuges befährt die A38 in Richtung A7 und beabsichtigt am Autobahndreieck Drammetal auf die A7 in Richtung Kassel aufzufahren. Nach derzeitigen Ermittlungen verbremst er sich im Kurvenbereich vor einer stationären Radaranlage. Der Sattelzug knickt zwischen Auflieger und Sattelzugmaschine ein und stellt sich quer zur Fahrbahn. An den Schutzplanken wird der Tank beschädigt. Dadurch tritt Dieselkraftstoff aus. Dieser wird durch die Autobahnmeisterei und die Feuerwehr aufgefangen. Die Untere Wasserbehörde, die Ortfeuerwehren Friedland, Groß Schneen und Obernjesa mit 30 Kameraden unter Leitung des Gemeindebrandmeisters, ein Rettungswagen und zwei Funkstreifenwagen der Göttinger Autobahnpolizei waren vor Ort. Der Lkw Fahrer wurde verletzt einem Göttinger Krankenhaus zugeführt und dort stationär aufgenommen. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 65.000 Euro geschätzt. Ein Abschleppunternehmen übernahm die Bergung des Lkw. Die Fahrbahn musste bis 23:45 Uhr gesperrt bleiben, weil noch Erdreich ausgetauscht werden musste. Auf den Umleitungsstrecken ergaben sich keinerlei Verkehrsprobleme.fre











14.04.2019 • 12:30 Uhr

Unendliche Sole-Brunnen-Geschichte: Jetzt läuft die Desinfektion, klärt Stadtsprecher Kielhorn auf

Es scheint eine unendliche Geschichte zu sein. Die Wilhelmsquelle mit Trinkhalle im Kurpark der Gesundheits- und Reha-Stadt Bad Gandersheim bleiben im Focus der Öffentlichkeit, weil mit ihr unerfreuliche Friktionen einhergehen. Mal ist die Qualität des Heilmittels "Sole" überprüfungswürdig. Dann funktioniert die Pumpe nicht. Als plötzlich die Sole plätschert fragen Kurgäste: Wieso läuft die Sole, wenn doch die Pumpe angeblich defekt ist?

Nun, Stadtsprecher Manfred Kielhorn, auch für touristische Angelegenheiten des Reha-Standortes im Rathaus verantwortlich, antwortete auf eine Rechercheanfrage des Redaktionsnetzwerkes:
Es geht derzeit darum, betont Lilehorn, dass die Pumpe zwar wieder funktioniert, aber sie muss im Betrieb desinfiziert werden. Dann würden Soleproben genommen. Sie würden nach Lebensmittelrecht gründlichst von einem Expertensinstitut analysiert. Wenn die Sole gutachterlich unbedenklich sei, würde das Heilmittel in der Trinkhalle wieder abgegeben.
Und damit die Beobachter der "Baustelle Wilhelmsquelle/Brunnenhäuschen" nicht weiter durch schriftliche Erklärungen von Bürgermeisterin Schwarz verunsichert werden, wurde die Brunnenschale soeben von den Wasserwerkern wieder abmontiert. So sieht es wenigstens optisch nach "Baustelle" aus. Hörbar bleibt indes, dass die Pumpe längst funktioniert und Sole aus den Tiefen des Kurparks nach oben befördert. Nur trinken darf man sie erst, wenn sie amtlich für unbedenklich attestiert wird. Die unendliche Sole-Brunnen-Geschichte findet kein Ende. Und das Heilmitteln Sole spendet hier keine Heilung.
red/Foto: Thomas Fischer










14.04.2019 • 12:11 Uhr

Kalefeld: 18-Jähriger verhindert durch Blitzreaktion schweren Zusammenstoß

Ereignisort: Kalefeld, Bundesstraße 445, Höhe Einmündung Kreisstraße 602 bei Kalefeld. Unfallzeitpunkt: Samstag, 12.50 Uhr.

46-jährige Fahrzeugführerin befährt die Kreisstraße 602 von Sebexen kommend in Richtung Bundesstraße 445. Im Enmündungsbereich zur Bundesstraße will sie nach links in Richtung Echte abbiegen. Hierbei übersieht sie den vorfahrtberechtigten 18-jährigen Fahrzeugführer, welcher auf der B 445 in Richtung Echte fährt. Aufgrund guter Reaktion lenkt er seinen Pkw nach rechts auf den Grünstreifen und kann einen Zusammenstoß vermeiden. Er trifft allerdings dabei einen Verkehrsleitpfahl welcher leicht beschädigt wird, aber funktionsfähig bleibt. Durch die Berührung mit dem Leitpfahl wird sein Pkw beschädigt. Der Schaden am Fahrzeug beträgt etwa 500 Euro. hi











14.04.2019 • 12:07 Uhr

Sonnenaufgang über "Carrera..."

Das wird ein guter Tag! Strahlende Sonne. Blauer Himmel. Der trockene Frost passt in die April-Witterung. Wir joggen vorbei an schneeweiß blühenden Kirschbäumen, knallgelben Forsythien und knospenden Bärlauch.Ein bunt angezogener Jogger überolt uns. Der alte Mann mit dem nicht angeleinten Retriever ist wie fast jeden Morgen unterwegs. Alles ist irgendwie gewohnt und doch immer wieder anders, wenn die Sonne aufgeht über „Carrera“.Ihnen und Euch einen ebenso geschmeidigen Einstieg in diesen Tag. Wo auch immer!
red/Fotos: Marc Reiser












14.04.2019 • 12:04 Uhr

Kreiensen: Diebstahl von Metallgitterboxen

Tatort: Kreiensen ,Eikestraße. Tatzeit: 10. April bis 11. April 2019, 22 bis 06 Uhr:
Vom frei zugänglichen Gelände vor der Fertigungshalle eines metallverarbeitenden Betriebes wurden im genannten Tatzeitraum 26 Metallgitterboxen entwendet. Die Boxen werden zum Transport, bzw. Langerung von Rohmaterial verwendet. Aufgrund der Anzahl sowie des Gesamtgewichtes des entwendeten Gutes dürfte der Abtransport mittels eines Lkw geschehen sein. Die Schadenshöhe beträgt etwa 2700 Euro. hi










14.04.2019 • 12:01 Uhr

Echte: 17-Jährige auf Krad bemerkt Bremsmanöver zu spät: zwei Leichtverletzte

Ereignisort: Echte , Hauptstraße. Unfallzeitpunkt: 10. April 2019, 18 Uhr:

Heute teilt die Polizei Gandersheim offiziell mit: Eine 44-jährige Pkw-Führerin befährt von Imbshausen kommend die Bundesstraße 248 inRichtung Echte. Nach Passieren des Ortseinganges Echte bemerkt sie einen vor ihr auf die Fahrbahn einscherenden Linienbus. Sie ermöglichte diesem das Einscheren und bremste ihr Fahrzeug ab. Die ihr folgende 17-jährige Fahrerin eines Kleinkraftrades bemerkte das Abbremsen zu spät und kollidierte mit dem Pkw. Als Folge stürzte sie sowie ihre Mitfahrerin auf die Fahrbahn. Aufgrund des Sturzes wurden beide dem Krankenhaus Northeim mit einem RTW zugeführt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3000 Euro.hi











13.04.2019 • 18:40 Uhr

Braunschweig: Flüchtiger Ladendieb springt in die Oker

Tatort: Braunschweig, Apotheke im Schloss. Tatzeitpunkt: Samstag, 10.30 Uhr.
Die Polizei schnappte einen flüchtigen Ladendieb, nachdem dieser einen eher ungewöhnlichen Fluchtweg genommen hatte. Der 27-jährige Mann war einer bislang unbekannten älteren Frau aufgefallen, wie er mehrere Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke im Schloss entwendete.
Die 29-jährige Angestellte verständigte aufgrund des Hinweises der Frau die Polizei, die den Verdächtigen schließlich auf dem Steintorwall erkannte. Der Mann flüchtete zunächst und sprang schließlich im Museumpark in die Oker.
Auf der anderen Seite auf der Parkstraße wurde er jedoch schon von einer Polizeistreife erwartet und ließ sich widerstandslos festnehmen. Das Diebesgut hatte der Mann bereits vor seinem Sprung fallengelassen. Es wurde sichergestellt. Der 27-Jährige muss nun mit einem Verfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls rechnen.ots











13.04.2019 • 18:34 Uhr

Dassel/Eilensen: Missachtung der Vorfahrt verursacht zwei Schwerverletzte und ein Leichtverletzten

Ein 47 Jahre alter Fahrzeugführer aus dem Bereich Emsdetten befuhr am vergangenen Donnerstag, gegen 16.30 Uhr mit seinem Pkw VW Polo den Ellenser Weg in Eilensen (Dassel) und beabsichtigt die Krugstraße (Kreisstraße 531) in Richtung Deitersen zu überqueren. An der Kreuzung fährt er ohne langsamer zu werden über die Straße und übersieht hierbei den vorfahrberechtigten Pkw eines 37 Jahre alten Mannes aus Northeim, der die Krugstraße (K 531) aus Richtung Dassel in Richtung Markoldendorf befährt. Die Fahrzeuge stoßen zusammen, wobei ein Mitfahrer des Polo duech die Seitenscheibe auf die Fahrbahn geschleudert wird. Ein weiterer Insasse im Polo wird ebenfalls schwer verletzt, der Northeimer Pkw-Fahrer erleidet leichte Verletzungen. Ein schwerverletzter Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Kassel geflogen, die anderen Verletzten wurden in naheliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Kreisstraße wurde für ca. drei Stunden gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 25000 Euro.pap










13.04.2019 • 18:28 Uhr

BAB 38, Auffahrt zur BAB 7 in Richtung Kassel, verunfallter Sattelzug blockiert im Autobahndreieck Drammetal die Einfahrt zur BAB 7

Am heutigen Samstagnachmittag um 16.06 Uhr, ist im Autobahndreieck Drammetal ein Sattelzug im Kurvenbereich der Überfahrt von der BAB 38 zur BAB 7 in Rtg. Kassel verunfallt. Der Sattelzug steht quer und blockiert die Überfahrt in kompletter Fahrbahnbreite. Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsarbeiten muss mit einer mehrstündigen Ableitung gerechnet werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten über die AS Göttingen/Nord zu wenden.fs










13.04.2019 • 18:24 Uhr

Hilfe! 65 Jahre alter Hotelgast seit Freitag im Harz bei Riefensbeek vermisst

Suchmaßnahmen bislang erfolglos, Polizei Osterode bittet um Hinweise

Seit Freitagmittag (12.04.19) wird der 65 Jahre alte Klaus F. ( Foto) aus einem Hotel im Osteroder Ortsteil Reifensbeek-Kamschlacken vermisst.

Nach vorliegenden Informationen wurde der Mann aus Lübeck zuletzt im Bereich der "Magdeburger Hütte" gesehen, von wo aus er weiter über die "Hanskühnenburg" zurück zum Hotel wandern wollte. Dort kam der langjährige Stammgast, der sich gut im Harz auskennen soll, jedoch bis zum Abend nicht an.

Der Hotelbesitzer erstattete daraufhin Vermisstenanzeige bei der Polizei in Osterode. Eine sofort von den Beamten mit Unterstützung der Feuerwehren Herzberg, Osterode, Riefensbeek, Sieber, Rettungshunden, weiteren Rettungskräften, dem zuständigen Revierförster sowie einem Nationalparkteam veranlasste, groß angelegte Personensuche verlief bis in die Nacht ergebnislos.

Die Suche wurde am Samstagmorgen erneut aufgenommen. Bislang fehlt von dem Vermissten aber weiterhin jede Spur. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich der 65-Jährige in hilfloser Lage befinden könnte.

Beschreibung: ca. 170 cm groß, schlank, Oberlippenbart, zuletzt bekleidet mit beiger Jacke, blau meliertem Pullover mit Streifen.

Wer Klaus F. gesehen hat oder Hinweise auf seinen aktuellen Aufenthaltsort geben kann wird gebeten, sich unter Telefon 05522/508 115 bei der Polizei Osterode oder über Notruf 110 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk










13.04.2019 • 18:21 Uhr

Heute beim E-Center - Flohmarkt trotzt der April-Kälte: „Hier lohnt sich das immer!“

Heute, Samstag: Bei drei Grad über Null einen Flohmarkt zu organisieren setzt Leidenschaft und Stehvermögen voraus. Das gilt auch für seine Besucher und Besucherinnen. Anbieter und Käufer von Trödel und nostalgischen Sachen trotzten heute den Widrigkeiten des launischen AprilwTters. Sie kamen auf den Parkplatz des Bad Gandersheimer E-Centers, um dort Flohmarkt zu machen. Einen kleinen zwar, aber feinen. „Hier lohnt sich das immer“, war ein Aussteller mit schwarzem Wuschelkopf vernehmbar zufrieden. Auch die Dame aus Dassel pflichtet bei:“Wir kommen gerne zum E-Center. Hier ist Publikum.“ Beide räumten ein, dass einige ihrer Kollegen aufgrund des vormittäglichen Schneetreiben kurzfristig abgesagt haben, „aber der harte Kern war heute in Bad Gandersheim.Und machte sogar Geschäfte mit Büchern, Alt-Schmuck und Pferdesätteln und anderem Gedöns.
red/fis/Fotos:Thomas Fischer
















13.04.2019 • 16:51 Uhr

Jäger rüsten auf...Betreten verboten!

Ihr Job ist es, die die Tierwelt in Feld, Wald und Flur zu pflegen und zu hegen: Jäger und Jägerinnen haben eine verantwortungsvolle Profession. Zu ihren vielfältigen Aufgaben gehört die Jagd, soll heißen Wildtiere abzuschießen. Damit sie diese auch von höherer (übersichtlicher Warte und beinahe unbemerkt) vornehmen können, benötigen Jäger diese Hochsitze. Jetzt ist aufgefallen, dass neue Ansitze errichtet werden beziehungsweise schon gezimmert und aufgestellt sind. Die exemplarisch dokumentierten Beispiele sind in der Feldmark rund um Bentierode zu sehen. Wichtig für Spaziergänger und Wanderer ist die Vorschrift: " Das Betreten/Aufsteigen jagdlicher Einrichtungen ist verboten. So ein Schild ist an einem der Hochsitze angeschlagen.
red/Fotos: Thomas Fischer












13.04.2019 • 16:34 Uhr

Goslar: Zweimal heftig Haue ins Gesicht

Zweimal Eskalation in Goslar. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzungsdelikten:
1. Am Samstag um 02.15 Uhr kommt es in der Goslarer Innenstadt bei einer dortigen Lokalität zwischen zwei männlichen Gästen zu einer wechselseitigen Körperverletzung. Hierbei wird ein 39-jähriger im Gesicht verletzt.

2. Am Samstag um 03 Uhr kommt es in der Innenstadt bei einer weiteren Gaststätte in der Kaiserstadt zu einer Körperverletzung. Nach vorherigen Streitigkeiten schlägt ein 26-jähriger Mann einen 32-jährigen Goslarer. Dieser erleidet dabei Verletzungen im Gesicht.ots










13.04.2019 • 16:30 Uhr

Bürgermeister Erik Homann inspiziert seine Gewerbe-Ausstellung: Probesitzen geht nicht, aber perfekte Kontaktpflege

Und am 26. Mai ist in Seesen Bürgermeisterwahl...

Über die Handwerkskunst eines Polsterers erkundigt sich aktuell Bürgermeister Erik Homann auf der dreitägigen Seesener Gewerbe Ausstellung im Schulzentrum der Vorharzstadt. Polsterer Garbe präsentiert sich mit einem sehenswerten Innenleben eines Sessels. Bestens geeignet als Chefsessel im Rathaus. Ob dort Homann weiter trohnt entscheidet sich bei der Bürgermeisterwahl am 26.Mai. Er wird gegen die Mitbewerberin Andrea Melone antreten müssen. Bei seinem heutigen Rundgang auf der Ausstellung hatte Homann ein Heimspiel, schüttelte ohne Unterbrechung Hände und war eloquent und lächelnd unterwegs. Die einen sagen Kontaktpflege, andere kommentieren es als geschickte Eigenwerbung und Wahlkampf. 80 Stände wird Homann auf der Ausstellung zu besuchen haben. Ein Marathon. An drei Tagen zu schaffen.,Die Schau ist heute und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
red/Fotos: Thomas Fischer

















12.04.2019 • 21:28 Uhr

Betrüger riefen als angeblicher Sohn bei Kasseler Seniorin an und ergaunern rund 20.000 Euro: Zeugen gesucht

Betrüger haben sich am gestrigen Donnerstag gegenüber einer Kasseler Seniorin am Telefon als ihr Sohn ausgegeben und eine finanzielle Notlage vorgetäuscht. Nach zahlreichen Telefonaten, in denen sich die Täter teilweise auch als Polizisten ausgaben und die arglose Frau weiter in dem Glauben bestärkten, dass alles seine Richtigkeit habe, ging sie zu ihrer Bank und ließ sich das gesamte verfügbare Bargeld auszahlen. Die rund 20.000 Euro übergab die Seniorin gegen 14:40 Uhr in der Straße "Heckenbreite" in Kassel-Kirchditmold an einen Unbekannten, nur fünf Minuten bevor eine vom echten Sohn der Frau alarmierte Polizeistreife am Ort des Geschehens eintraf. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Geldabholer, der in Richtung Bahndamm geflüchtet war, verlief leider ohne Erfolg. Die Ermittler der für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständigen "EG SÄM" des Kommissariats 24 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können.

Der erste Anruf der Betrüger war gegen 12 Uhr bei der Frau eingegangen. Durch geschickte Gesprächsführung gab sich der Mann am anderen Ende der Leitung als ihr Sohn aus und täuschte vor, für ein Geldgeschäft kurzfristig 24.000 Euro zu benötigen. Er sitze gerade beim Notar in Göttingen und das Ganze müsse bis zum Nachmittag über die Bühne gegangen sein. Anschließend erhielt die Frau auch noch den Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser gab vor, wegen der vielen Betrugsmaschen in letzter Zeit überprüfe man ihren Fall gerade ganz genau. Ihren Sohn habe man mit auf das Polizeirevier genommen, weil er keinen Ausweis dabeihatte. Anschließend war wieder der vermeintliche Sohn am Apparat, der ihr bestätigte, dass alles so stimme. Deswegen könne er das Geld nicht selbst abholen und der Notar würde einen Beauftragen schicken. In weiteren Telefonaten wurde die Frau, nachdem sie das Geld von der Bank geholt hatte, von den Betrügern in die "Heckenbreite" bestellt, wo sie die rund 20.000 Euro an den Unbekannten übergab. Ihr echter Sohn hatte zwischenzeitlich mitbekommen, dass seine Mutter angeblich in seinem Auftrag auf dem Weg zur Bank sei und alarmierte die Kasseler Polizei. Als eine Streife des Polizeireviers Süd-West die Seniorin schließlich in der Nähe der Bankfiliale ausfindig mache konnte, war es leider bereits zu spät. Sie hatte das Geld fünf Minuten zuvor an die Betrüger übergeben.

Beschreibung des Abholers

Es soll sich bei dem Geldabholer um einen 1,70 bis 1,75 Meter großen, ca. 20 bis 30 Jahre alten, schlanken Mann mit mittellangen schwarzen Haaren und gepflegtem Äußeren gehandelt haben. Er war dunkel gekleidet, trug eine dunkelblaue Hose und einen Parka.

Zeugen, die gestern Nachmittag im Bereich der "Heckenbreite" verdächtige Personen beobachtet haben und den Ermittlern der EG SÄM des K 24 Hinweise auf den Geldabholer geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.ots










12.04.2019 • 21:21 Uhr

Heute Abend: Blitzschneller Löscheinsatz der Einbecker Feuerwehr bei Sanitär-Thiemann

Beim Sanitär-Unternehmen Thiemann - gleich neben dem Bahnhof - in Einbeck ist heute Abend ein Schadensfeuer ausgebrochen. In Windeseile war die Freiwillige Feuerwehr Einbeck mit Tanklöschfahrzeugen, Drehleiter und Einsatzkräften vor Ort. Blitzschnell und total professionell wurden Schlauchleitungen über eine eine öffentliche Straße verlegt, andere an einen Überflurhydranten angeschlossen. Zur Minute heißt es „Wasser marsch“ aus 20 Meter Höhe. Aus einer Halle heraus dringt Qualm. Männer mit schwerem Atemschutzgeräten bereiten sich darauf vor, eventuell Menschen aus der Halle zu retten. Alles läuft cool ab. Eine perfekte „Ü-Inszenierung“, klärt uns ein Feuerwehrmann über den Zweck der Mission "Thiemann" gerne auf.red/fis/Fotos/Video:Thomas Fischer


















12.04.2019 • 18:46 Uhr

Lokalzeitungen fordern zukunftssichernde Maßnahmen für den Erhalt der Medienvielfalt

Print-Branche leidet weiter unter Kosten und Verlusten - Abos brechen weg - Leserschaft immer mehr überaltert

Der Vertrieb der gedruckten Zeitung müsse vor allem in ländlichen Regionen sichergestellt werden, so die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer bei ihrer Ansprache auf dem Kongress Deutscher Lokalzeitungen. Darüberhinaus sei die flächendeckende Breitbandversorgung für digitale Angebote der Verlage existenziell. Auch solle die im Koalitionsvertrag vereinbarte Entlastung bei der Beschäftigung von Minijobbern noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden. Schließlich leiste die unabhängige Presse für die Akzeptanz unserer Demokratie einen wichtigen Beitrag.

Die Tageszeitungsbranche - auch im Lokalen - leidet seit Jahren unter einem nachhaltigen Verlust an Auflage, Einzelverkauf und struktureller Akzeptanz. Die Überalterung der Leserschaft und das Wegsterben von Stammlesern/innen wird bei weitem nicht durch neue Abonnenten und junge Leser/innen kompensiert. Das neue Medienverhalten speziell der jungen Generationen setzt auf immer mehr digitale News.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte, dass die Digitalisierung alle Anbieter von Qualitätsmedien vor große Heraus­forderungen stelle. Innovationen kosteten Geld, das die Zeitungen durch den Vertrieb ihrer Inhalte und durch Werbung verdienen müssten. Bisher flössen im Netz Gewinne aber vor allem an die Internet-Plattformen statt an die Erzeuger der Inhalte. Hier solle das auf nationa­ler und europäischer Ebene verankerte Leistungsschutzrecht für Presseverlage für einen gerechten Ausgleich sorgen, so die stellvertretende Parteivorsitzende der SPD.
Sie betonte auch, dass ihr die Sicherung der Medienvielfalt am Herzen liege. Denn die Vielzahl von Angeboten im Internet sei nicht gleichzusetzen mit der Vielfalt, die unsere Presselandschaft bisher aus­gemacht habe. „Wir wollen alles daransetzen, dass diese Vielfalt erhalten bleibt“, so Malu Dreyer.
Der Presse müsse weiterhin großes Vertrauen entgegengebracht werden, betonte Staatssekretärin Heike Raab in Ihrer Begrüßungsansprache zum Kongress Deutscher Lokalzeitungen. Für die Zukunft sei es wichtig, dass sich die Zeitungen auf veränderte Mediennutzungsgewohnheiten und neue technische Entwicklungen einstellten.

Der Lokaljournalismus erfahre durch das Digitale eine Renaissance, so Hannah Suppa, Chefredakteurin der Märkischen Allgemeinen Zeitung (Potsdam). Sie forderte mehr Tiefe im Lokaljournalismus. Jeder Text müsse es wert sein, gelesen und auch gekauft zu werden.
Der Chefredakteur des Grenz-Echos (Eupen, Belgien), Oswald Schröder, plädierte in einer pointierten Ansprache dafür, die Dinge „anzusprechen wie sie sind“ und vor allem auch die Sprache der Leser zu sprechen. Mit der Bemerkung: „warum ignorieren wir, was unsere Leser instinktiv wissen?“, wandte er sich explizit gegen Sprach- und Denkverbote.
Der VDL-Vorstandsvorsitzende Robert Dunkmann forderte die Politik zu einer Förderung des Pressevertriebs nach Vorbild anderer europäischer Länder auf. Darüber hinaus müsse die Verdienstgrenze für Zusteller in Minijobs als Folge des steigenden Mindestlohnes schnellstmöglich dynamisiert werden. Gerade auch im ländlichen Raum sei der G5-Ausbau für die Entwicklung des digitalen Pressemarktes immens wichtig, so der VDL-Vorsitzende.

VDL-Geschäftsführer Martin Wieske resümierte, es gäbe derzeit viele wichtige Weichenstellungen zur Zukunft der lokalen Medienhäuser. Mit dem Kongress sei es gelungen, den berechtigten Anliegen der Branche Gehör zu verschaffen. Mit rund 250 Gästen aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik war die Veranstaltung sehr gut besucht.
red/Foto: Thomas Fischer











12.04.2019 • 18:32 Uhr

Hundehalter sind alarmiert! Vermutlich Giftköder an der Weser in Heinsen aufgetaucht

Bisher unbekannte Personen haben in Heinsen an der Weser im Landkreis Holzminden auf einer dortigen Grünfläche offensichtlich Giftköder ausgelegt. Am Donnerstag und Freitag wurden der Polizei Holzminden durch aufmerksame Hundehalter zwei offenbar mit Gift oder ähnlichen präparierte Wurststücke übergeben. Augenscheinlich wurde Jagdwurst mit Bindfäden zusammengebunden. Die Köder wurden sichergestellt. Die Polizei warnt davor, dass möglicherweise weitere Köder ausgelegt werden könnten. In der Vergangenheit wurden ähnliche Sachverhalte schon polizeibekannt, ein Verantwortlicher konnte bisher nicht ermittelt werden. Personen, die Hinweise zu dem Fund geben können, werden gebeten, sich mit der örtlich zuständigen Polizeistation Bodenwerder (Telefon 05533-97495-0) in Verbindung zu setzen. Die Polizei rät dazu, Hunde grundsätzlich angeleint auszuführen. Insbesondere sollen Hundehalter darauf achten, dass ihre Tiere nichts fressen, was sie beim Spaziergang finden. Bei ungewöhnlichem Verhalten des Tieres ist unverzüglich ein Tierarzt zu kontaktieren.ots/Foto: Polizei










12.04.2019 • 18:06 Uhr

Russisch, Französisch und Italienisch lernen

Bei der Kreisvolkshochschule Northeim gibt es viele Sprachkurse. Die KVHS hat jetzt auf drei Kurse in Russisch, Französisch und Italienisch besonders hingewiesen.

Russisch Grundstufe

Der Kurs Russisch Grundstufe A1/3 beginnt am Dienstag, 30. April, um 18 Uhr in der Wallstraße 40 in Northeim. Geplant sind neun Abende, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr. Im Kurs werden die Themen Arbeit und Freizeit, Kleidung, russische Küche und Feiertage auf Russisch diskutiert. Dazu gibt es sehr viel Grammatik und Phonetik. Der Kurs richtet sich an alle, die Grundkenntnisse im Russischen haben. Mitgebracht werden sollte das Buch Jasno! Lektion 7-9 (Klett Verlag). Kursleiterin ist Alina Lakupova. Die Teilnahme kostet 50,40 Euro.

Wochenendkurs Französisch

Ein Wochenendkurs Französisch für Anfängerinnen und Anfänger Grundstufe A1/1 beginnt am Freitag, 10. Mai, 17 bis 19 Uhr, in der Osterbergschule, Stettiner Straße 2, in Bad Gandersheim. Er wird fortgesetzt am Sonnabend, 11. Mai, von 10 bis 13.15 Uhr. Teilnehmende bekommen einen Einstieg in die französische Sprache. Alltagssituationen, Kultur, Gastronomie und Musik sind Bestandteile dieses Kurses. Die Leitung hat die gebürtige Französin Patricia Grabes. Die Teilnahme kostet 19,60 Euro.

Wochenendkurs Italienisch

Ein Wochenendkurs Italienisch für Anfängerinnen und Anfänger Grundstufe A1/1 beginnt am Sonnabend, 29. Juni, von 9.45 bis 14 Uhr in der Hullerser Straße 19 in Einbeck. Die zweite Kurseinheit findet am Sonntag, 30. Juni, zur gleichen Zeit statt. Es ist ein intensiver Wochenendkurs für alle, die einen ersten Einblick in die Redemittel für typische Situationen (im Urlaub) erlernen oder erweitern wollen. Die Leitung hat Maren Gläser. Die Teilnahme kostet 28 Euro.

Anmeldungen

Anmeldungen müssen schriftlich an die KVHS, An der Schule 2, in 37574 Einbeck-Drüber oder online unter www.kvhs-northeim.de erfolgen. Telefonnische Auskünfte gibt es unter 05551/708-8210.

Das Bild dokumentiert die "Engelsburg" in Rom (Italien). Hier zu sein und die Sprache des Landes zu Verstehen - das macht den Urlaub doppelt schön. Foto: Senger (KVHS)










12.04.2019 • 13:32 Uhr

Betrunkener Fahrradfahrer stößt mit Lkw zusammen und verletzt sich schwer - Mit Rettungshubschrauber in Klinik gebracht

Am gestrigen Donnerstagnachmittag kam es in Holzminden auf der Nordstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem offenbar alkoholisierten Fahrradfahrer. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen beabsichtigte der Fahrradfahrer, der gegen 16:00 Uhr mit seinem Trekkingrad die Nordstraße in Richtung Karlstraße befuhr, nach links in den Büttnerweg abzubiegen. Zu dem Zeitpunkt kam dem 45-jährigen Holzmindener auf der Nordstraße der Lkw eines 48-jährigen Mannes aus dem Raum Kassel entgegen. Nachdem sich beide Fahrzeuge schon fast passiert hatten, verlor der Radfahrer bei seinem bevorstehenden Abbiegevorgang die Kontrolle und stieß im Heckbereich gegen die linke Fahrzeugseite des Lkw, sodass er stürzte und sich schwer verletzte. Zudem prallte das Fahrrad im Anschluss gegen die Fahrertür eines Pkw, der auf der Nordstraße in Richtung Karlstraße verkehrsbedingt wartete. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 1500 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholbeeinflussung des Fahrradfahrers, sodass die Entnahme einer Blutprobe veranlasst wurde. Der verletzte Fahrradfahrer wurde zunächst mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Holzminden gebracht. Von dort aus erfolgte der Weitertransport mit einem Rettungshubschrauber in eine größere Klinik. ots











12.04.2019 • 13:27 Uhr

Heute auf der A7: Sprinter abgefackelt - Ursache technischer Defekt - Fahrer rettet sich rechtzeitig

Auf der A 7 in Richtung Kassel ist am heutigen Freitagvormittag (12.04.19) zwischen den Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden und -Lutterberg (Landkreis Göttingen) ein Mercedes-Sprinter aus Nordrhein-Westfalen komplett ausgebrannt. Der Fahrer blieb unverletzt. Er konnte das Fahrzeug noch auf dem Standstreifen anhalten und sich in Sicherheit bringen.

Als Brandursache wird ein technischer Defekt im Motorraum angenommen. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurde auch der unmittelbar angrenzende Böschungsraum ein Opfer der Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr Hann. Münden war vor Ort im Einsatz.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die A 7 ab der AS Hann. Münden-Hedemünden bis gegen 11.20 Uhr voll gesperrt werden.

Seitdem läuft der Verkehr in Richtung Süden auf zwei Fahrstreifen an der Brandstelle vorbei. Der entstandene Stau baut sich nach Aussage der Autobahnpolizei Göttingen jetzt langsam ab. Er betrug in der Spitze rund fünfzehn Kilometer.jk/Foto: Polizei










12.04.2019 • 13:24 Uhr

Seesen: Auto kollidiert mit Greifvogel

Am gestrigen Donnerstag gegen 9 Uhr, befuhr ein 36-jähriger Mann aus Seesen mit seinem PKW die Kreisstraße 58 aus Richtung Engelade kommend in Fahrtrichtung Rhüden. Hier prallte er mit einem zu tief fliegenden Greifvogel zusammen. Das Tier wurde durch den Aufprall getötet. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. (bür)










12.04.2019 • 13:14 Uhr

Einbecker Brauhaus lädt diesmal an die längste Theke der Stadt ein - Vollversorgung beim Hof-Fest am 27. April

Einbecker Bauhaus verspricht hoch und heilig: Nie wieder Nachschubprobleme beim Hof-Fest

Wie soll man das kommentieren, wenn einer Brauerei bei einem Hof-Fest, gleich neben ihren Produktionsanlagen, plötzlich das Bier ausgeht? Dieses Nachschub-Desaster ereignete sich beim letztjährigen Hof-Fest der Einbecker Brauerei. Mit Schrecken erinnern sich die Bierbrauer noch heute daran, als ihre Festgäste viel zu lange auf ein kühles Pils oder Bockbier warten mussten.

"Diesmal wird das nicht passieren!", verspricht Herr Meiser von der Brauhaus. Man habe aus dem Versorgungs- und Nachschubproblem des letzten Jahres gelernt und Konsequenzen gezogen. "Wir machen es anders. Die Bierleitungen werden direkt aus der Brauerei an die Theke verlegt." Von dort wird es direkt in Gläser und Becher ausgeschenkt. " Damit alle schnell in den Genuss eines gekühlten Einbecker kommen können, wird nach Meisers Ankündigung in Einbeck die längste Theke der Stadt aufgebaut. Neben dieser Attraktion bietet das "Hof-Fest 2019" am 27. April weitere lockere Unterhaltung auf einer Show-Bühne . Es gibt den bekannten BierTrack und selbstverständlich zünftige Musik. -"Alle Menschen aus Einbeck und unserer schönen Heimat sind zu dem gemütlichen Hof-Fest eingeladen und uns herzlich willkommen!", so die freundliche Ansage Meisers. Traditionell ist bei dem Fest seit Jahren gigantisch viel los. red/fis/Screenshot Einbecker Brauhaus












12.04.2019 • 12:54 Uhr

DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Niedersachsen loben Datenschutz-Landesinitiative im Bundesrat

Landesvorsitzender Kay Uplegger: „Vereinfachungen für Unternehmen sind dringend notwendig.“

Das Land Niedersachsen bringt heute einen Antrag in den Bundesrat ein, der Vereinfachungen bei der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für kleine und mittlere Unternehmen sowie Vereine vorsieht. Bislang muss ein DSGVO-Beauftragter benannt werden, wenn zehn Mitarbeiter mit Personendaten beschäftigt sind. Diese Mindestgrenze soll deutlich erhöht werden.
Der Landesvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Niedersachsen Kay Uplegger lobt die Initiative von Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann: „Unternehmer warten seit langem auf Vereinfachungen bei der DSGVO. Es ist höchste Zeit, dass das Gesetz mittelstandsfreundlicher gestaltet wird.“

Es reiche daher völlig aus, europäische Gesetzgebung eins zu eins umzusetzen und nicht noch mehr Bürokratie obendrauf zu satteln. „Gerade in Deutschland sind viele kleine und mittelständische Unternehmen international tätig und befinden sich im globalen Wettbewerb. Nationale Alleingänge werfen ihnen Knüppel zwischen die Beine“, so Uplegger abschließend.

Hintergrund:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die mehr als 6.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 460 Mrd. Euro. Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen. Der Landesbereich Niedersachsen ist in vier Regionalkreise untergliedert und wird geleitet von Kay Uplegger. Er ist geschäftsführender Gesellschafter innerhalb der Uplegger Group. Die Gruppe ist in der sechsten Generation familiengeführt und bietet Dienstleistungen rund um den Lebensmittelvertrieb an, vom Marketing bis zur Distributionslogistik.











12.04.2019 • 12:50 Uhr

Uslar: Betrügerin nervt Senioren mit dem Enkeltrick - Polizei wiederholt Warnung

Erneut kam es im Bereich von Uslar in den vergangenen Tagen zu mehreren sogenannten Enkeltrickanrufen zum Nachteil älterer Menschen. Die jeweils weibliche Anruferin gab jedes Mal einen finanziellen Notfall an und bat um finanzielle Unterstützung. Die Polizei Uslar weist nochmals darauf hin, dass es immer wieder zu Enkeltrickanrufen und Anrufen unter Vortäuschen eines anderen Verwandschaftsverhältnisses kommt und bittet aus diesem Grund insbesondere ältere Menschen, sich auf keinen Fall auf Fragen am Telefon einzulassen.ots










12.04.2019 • 06:59 Uhr

Bad Gandersheimer Museumsfreunde aktiv: „Irrwege eines Schlosses“

Das ist eine neue Aktivität der Museumsfreunde in Bad Gandersheim. Sie sind jetzt über Bad Gandersheims Grenzen hinaus wieder einmal unterwegs: „Irrwege eines Schlosses“
Über 150 Jahre Geschichte und Geschichten des Schlosses Imbshausen", so die Überschrift der Exkursion in die Nachbarschaft. Es ist eine Führung mit Carl-Christian von Plate - Stralenheim am Dienstag, 23. April 2019, 16 Uhr, Schloss Imbshausen bei Northeim.

Erläuternd heißt es in einer Mitteilung von Liane Goslar dazu: "Carl-Christian von Plate -Stralenheim bietet den Bad Gandersheimer Museumsfreunden und Gästen der Stadt Bad Gandersheim eine Führung durch das Schloss Imbshausen (Northeim) an. Im Rahmen des Rundgangs wird der Schlossherr über die Geschichte und die Entwicklung des Anwesens berichten. Die Anreise erfolgt mit eigenen Autos. Die Führung beginnt um 16 Uhr. Damit es nicht zu Parkplatzproblemen beim Schloss in Imbshausen kommt, ist es erstrebenswert, wenn Fahrgemein- schaften gebildet werden. Wer bereit ist, noch Teilnehmer von Bad Gandersheim nach Imbshausen mitzunehmen, wird gebeten, sich um 15:20 Uhr auf dem Lidl-Parktplatz einzufinden. Die übrigen Teilnehmer treffen sich direkt vor dem Haupteingang des Schlosses in Imbshausen. Anschrift für das Navigationsgerät: „Am Gutshof 2, 37154 Northeim“ Die vorige Anmeldung diente nur der groben Planung. Natürlich sind auch Kurzentschlossene sehr willkommen. red











12.04.2019 • 06:53 Uhr

Auf dem Pausenhof der Grundschule Bad Gandersheim: Da entsteht Buntes, Neues und Spannendes...

Die Arbeiten an der Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule in der Roswithasstraße in Bad Gandersheim schreiten gut voran. Gestern wurden die bunten Ständer für den Hochseilgarten in die Betonfundamente gesetzt. Auch die blaue Kletterwand ist an der Westfassade des Schulgebäudes angebracht worden. "Es geht voran! Da entsteht wirklich Neues und Spannendes...!", freuten sich aufmerksame Nachbarn der Grundschule über das entstehende Werk. Der Schulhof wird sein häßliches Gesicht verlieren.Wenn die Kids aus den Osterferien zurückkommen erwartet sie ein buntes und intelligentes Pausenhof-Spiel- und Kreativfeld. So macht Grundschule garantiert Fun!
red/Fotos: Thomas Fischer













12.04.2019 • 06:31 Uhr

Morgens um 3.24 Uhr: Betrunkenen Bad Gandersheimer (21) aus dem Verkehr gezogen

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Northeimer Polizei auf der westlichen Entlastungsstraße am 11. April gegen 03.24 Uhr wurde bei einem 21-Jährigen aus Bad Gandersheim festgestellt, dass er seinen Pkw unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken gefahren hat. Gegen den 21-Jährigen wurde eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt und die Weiterfahrt untersagt. Se










12.04.2019 • 06:25 Uhr

Northeimer Handball Club:Danke! Mecklenburgische Versicherungsgruppe Spieltagssponsor!

Spieltagssponsor am 7. April 2019 beim 3. Liga Heimsieg des NHC gegen Ahlen war die Mecklenburgische Versicherungsgruppe!

Christel Wegner von der Hauptvertretung der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe in Göttingen, Tim Wiehage und Ihre Mitarbeiter waren mit zwei Ständen in der Schuhwallhalle vertreten. Sie stellten für ein Gewinnspiel zwei Dauerkarten für die kommende 3. Liga Saison des NHC zur Verfügung. Als glücklicher Gewinner wurde nach dem Spiel Rüdiger Junge gezogen. Der NHC bedankt sich bei Christel Wegner und ihrem Team für die Unterstützung bei diesem gelungenen Heimspieltag.ok










12.04.2019 • 06:19 Uhr

Zukunftstag: Schülerinnen und Schüler "versuchen" Politik

FDP-Fraktion wird Antrag zum Umgang mit abgelaufenen Lebensmitteln parlamentarisch beraten

Auch in diesem Jahr nutzten 40 Schülerinnen und Schüler den Zukunftstag dazu, sich in der Fraktion der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, über die parlamentarische Arbeit zu informieren. Am Ende des Tages stimmten die Jugendlichen zudem über einen eigenen Antrag ab, den die FDP-Fraktion in die politische Arbeit einbringen wird. Zum Programm gehörte eine Führung durch den Landtag, die Teilnahme an der laufenden Plenardebatte und ein Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden Stefan Birkner.

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Niedersachsen teilten sich in mehrere Gruppen auf, die sich zum einen mit verschiedenen parlamentarischen Initiativen und zum anderen mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion beschäftigten. Die Pressegruppe übernahm den Instagram-Account der Fraktion, drehte Videos und führte Interviews mit einigen Abgeordneten. Drei weitere Gruppen bereiteten gemeinsam mit den Fachreferenten der Fraktion thematische Anträge vor. In einer nachgestellten Plenarsitzung wurden diese später, wie im parlamentarischen Betrieb üblich, den anderen „Fraktionen“ vorgestellt.

Dabei berieten die Schüler und Schülerinnen über die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht, den Umgang mit abgelaufenen Lebensmitteln sowie über eine Impfpflicht. Im Hammelsprungverfahren setzte sich der Antrag zum Umgang mit abgelaufenen Lebensmitteln durch. Dieser soll Händlerinnen und Händlern ermöglichen, Lebensmittel mit überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum kostenlos an ihre Kunden abgeben zu können. Der Antrag verweist auf Modellversuche in Süddeutschland. Dort kann der Handel selbst bestimmen, was er mit Lebensmitteln machen kann, die nicht mehr verkauft werden können. Neben der Möglichkeit, Lebensmittel im eigenen Geschäft an Kunden zu verschenken, können sie natürlich auch soziale Einrichtungen mit Lebensmittelspenden unterstützen. Diesen Antrag wird die FDP-Fraktion nun in ihre parlamentarische Arbeit aufnehmen.

Auch einige Schüler- und Schülerinnen von Schulen aus Einbeck, Dassel und Uslar nutzten den Zukunftstag dazu die Arbeit der örtlichen Abgeordneten und die der FDP Landtagsfraktion kennenzulernen. „Ich freue mich über das rege Interesse der Schüler- und Schülerinnen hier vor Ort. Dies gibt mir die Möglichkeit, einen Eindruck zu vermitteln wie Politiker arbeiten und wie man sich vor Ort einbringen kann,“ so Christian Grascha FDP Landtagsabgeordneter aus Einbeck.
Wer Interesse hat am Zukunftstag teilzunehmen oder auch im Rahmen eines Praktikums die Arbeit der Fraktion oder des Abgeordneten kennenzulernen, kann sich dazu gerne im Wahlkreisbüro von Christian Grascha in der Tiedexer Str.19 unter 055561-7939966 oder über mail@christian-grascha.de melden.
red/Foto: FDP











11.04.2019 • 23:08 Uhr

PS-Speicher-Rehkopf fährt mit einem Uralt-Benz in die "Tagesthemen"

Das muss man diesem quirligen wie einfallsreichen Oldtimer-Enthusiasten lassen. Er schafft es immer wieder, sich und seine Liebe zu alten Automobilen spektakulär in Szene zu setzen. Es geht um Herrn Rehkopf, Millionär und Macher des automobilen Museums PS-Speicher im südniedersächsischen Einbeck. Heute Abend, zur besten Fernsehzeit, schaffte es Rehkopf mit einem uralten Benz-Gefährt in die "Tagesthemen"-Sendung des Ersten Deutschen Fernsehens. Der Anlass: Rehkopf hatte eines der ersten Benz-Fahrzeuge so optimal in Schuss bringen lassen, dass er beim TÜV in Einbeck eine amtliche Zulassung für die Benutzung des nostalgischen Gefährts im öffentlichen Verkehr erhielt. Die Abnahme beim TÜV und Zulassung beim Straßenverkehrsamt (unter Beisein von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel persönlich) wie die anschließende Fahrt Rehkopfs mit seiner Frau Berta durch die idyllische Fachwerkstadt Einbeck boten reichlich schöne Bilder für den telegenen Report in der ARD-Nachrichtensendung vor dem zu Bett gehen. Einbeck darf sich glücklich schätzen, so einen genialen Werbeträger zu haben wie den Herrn Rehkopf.
red/fis/Screenshots ARD Tagesthemen














11.04.2019 • 17:59 Uhr

Warnhinweis der Polizei - Erneute Welle von "Enkeltrick-Anrufen" in Göttingen

Erneut kommt es im Göttinger Stadtgebiet am heutigen Tage zu zahlreichen Anrufen durch sogenannte "Enkel". Bislang sind allerdings noch keine Meldungen eingegangen, dass die Täter erfolgreich gewesen sind.

Allerdings wurde zum wiederholten Male bei vornehmlich älteren Menschen durch geschickte Gesprächsführung sich das Vertrauen erschlichen, um anschließend Geldforderungen im fünfstelligen Bereich zu fordern. In solchen Fällen werden Notlagen oder aber dringende Geschäfte vorgegaukelt, die zu platzen drohen, wenn man nicht an Geld kommt. Da die älteren Menschen glauben, dass es sich um Angehörige handelt, ist man selbstverständlich zur Hilfe bereit.

Bislang haben die vermeindlichen Geschädigten aber den Trick durchschaut und die Telefonate ihrerseits beendet.

Ihre Polizei rät auch weiterhin:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld oder andere Wertgegenstände von Ihnen fordert. Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld bzw. Wertgegenstände an unbekannte Personen. Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.myr










11.04.2019 • 17:56 Uhr

Eine wunderbare Bäckerei-Fachverkäuferin! Stammkunden wahrscheinlich Leben gerettet

Eine aufmerksame Bäckereifachverkäuferin in Langelsheim meldete heute der Polizei, dass sie seit drei Tagen einen älteren Stammkunden, der gewöhnlich jeden Morgen bei ihr einkauft, nicht mehr gesehen habe. Beamte der Polizei Langelsheim suchten daraufhin die Wohnanschrift des Mannes auf. Hier stellte sich heraus, dass er sich in einem hilflosen Zustand befand und ärztliche Hilfe benötigte, die dann umgehend angefordert wurde. Wäre die Verkäuferin nicht so mitmenschlich gewesen - es hätte Schlimmes passieren können. Wir finden: Eine wunderbare weil einfühlsame Frau! red/fis










11.04.2019 • 17:47 Uhr

Kein Schweinefleisch aus China nach Deutschland! Wir exportieren Schweinefleisch nach China!

Branchenverband stellt klar: Deutschland wieder wichtigster Schweinefleischexporteur nach China

Angesichts einer aktuellen Debatte über die Nutzung von Schweinefleisch für Fleischprodukte ist klarzustellen, dass China bereits seit Jahren Millionen von Schweine für die Ernährung seiner gigantischen Bevölkerung importiert, soll heißen aus anderen Ländern eingeführt. " Sie können gar keine Schweine in andere Länder exportieren. Angesichts der Ernährungsbedarfe von Milliarden von Menschen in China brauchen sie die Schweine selbst", erklärt Jochen Neidhardt, Geschäftsführer des Fleischwarenunternehmens "Harzländer" im niedersächsischen Bad Gandersheim.

Und hier zum Thema aktuelle Fakten:

Die deutschen Exporteure von Schweinefleisch haben im vergangenen Jahr Marktanteile in China zurückgewonnen und die Position des wichtigsten Lieferanten zurückerobert. Dies geht aus aktuellen Importdaten der Volksrepublik hervor, die kürzlich vom Dachverband der dänischen Land- & Ernährungswirtschaft (L&F) veröffentlicht wurden.

Ausfuhren um fast 8 Prozent gesteigert

Demnach belief sich 2018 die chinesische Einfuhr von frischem und gefrorenem Schweinefleisch insgesamt auf etwas mehr als 1,19 Millionen Tonen ; das waren 2,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz dieser Kaufzurückhaltung konnten die Anbieter aus Deutschland ihre Verkäufe um rund 16 600 Tonnen oder 7,8 Prozent auf 228 370 Tonnen steigern. Ihr Marktanteil kletterte im Vergleich zum schwachen Vorjahr um 1,7 Punkte auf 19,1 Prozent , berichtet Agra Europe.
red/Screenshot










11.04.2019 • 17:23 Uhr

Polizei vermutet Fahrfehler: Kradfahrer (17) stürzt in Kurve - Schwerverletzt ins Krankenhaus

Die Goslarer Polizei teilt soeben offiziell mit:
Am Mittwochmorgen gegen 07.30 Uhr kam es auf der Kreisstraße 30 zwischen Lochtum und Bettingerode zu einem Verkehrsunfall. Ein 17-jähriger Kradfahrer kam mit seiner KTM aus Richtung Lochtum und befand sich in einer Kurve, als er vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers die Kontrolle über sein Krad verlor und stürzte. Er verletzte sich dabei schwer und musste ins Krankenhaus nach Wolfenbüttel transportiert werden. Der Sachschaden wird auf ca. 1000 Euro geschätzt.ots











11.04.2019 • 17:13 Uhr

B445/Northeimer Straße Höhe LOROWerk wird jetzt veredelt: Zwei Übergänge vom Feinsten ... ins Nichts

Die wieder aufgenommenen Arbeiten bei der weiteren Neugestaltung/Modernisierung der Bundesstraße 445/Northeimer Straße im Abschnitt LORO-Werk im südniedersächsischen Bad Gandersheim sind ein sehenswertes Beispiel, wie nachhaltig ein zukunftsweisender Umbau einer Straße nebst Fußweg erfolgen kann. Derzeit wird an einer Art "Veredelung" des aufwendigen Bauwerkes gewerkelt.

Weil es sich dabei derzeit um zwei neuartige Straßenübergänge handelt, wird der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt. Die Zusatzmaßnahmen haben nach Begründung der Experten und Bauleute vor Ort mit dem Anspruch zutun, Straße und Fußweg so sicher und behindertengerecht zu machen wie das aktuelle Vorschriften verlangen. Für die jetzt in der Realisation befindlichen Übergänge musste die eben neu aufgebrachte Fahrbahndecke wieder mit einer wassergestützten Kreissäge aufgeschnitten werden. Es wurden Begrenzungssteine für Verkehrsinseln gesetzt. Die Inseln selbst erhielten teilweise eine schöne Pflasterung. Im Bereich der Übergänge kamen geriffelte weiße Platten zum Einsatz.

Das Gute und Neue: Sie können von Blinden mit den Füßen ertastet werden. Diese "Fühlsteine" sind auch in den Abschnitten abgesenkter Bordsteine eingebaut worden. Merkwürdig erscheint die behindertengerechte Bauweise des überbreiten Fußweges (hier müssen sich Rollstühle begegnen können) besonders deswegen, weil der edel gepflasterte neue Fußweg beispielsweise in Richtung Lahberg quasi im Nichts endet, soll heißen in einer Straße ohne Fuß- und Radweg. mündet (Foto).

Das gesamte Straßenbauprojekt "Erneuerung der B445" mit all seinen Nebenanlagen ist modern, behindertengerecht, repräsentativ, modellhaft, ansehnlich und selbstverständlich sehr aufwendig. Von einer Millionensumme ist die Rede. Eine Abrechnung liegt noch nicht vor. Das zuständige Straßenbauamt Bad Gandersheim hat noch keine Schlußrechnung gemacht.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer














11.04.2019 • 13:37 Uhr

Fleischprodukte-Industrie vor großen Belastungen

In China grassiert die Schweinepest - Größter Exporteur von Schweinefleisch in Schwierigkeiten

Die Unternehmen der deutschen Fleischwarenindustrie - wie auch das in Bad Gandersheim beheimatete Unternehmen "Harzländer" - schauen sorgenvoll auf die aktuelle Preisentwicklung beim Schweinefleisch. "Eine ernste Lage", so bestätigt es "Harzländer"-Geschäftsführer Jochen Neidhardt im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Neidhardt erklärt dazu weiter: Seit einigen Wochen sind europaweit extreme Preissteigerungen zu beobachten, die in einem sehr kleinen Angebot und einer starken Nachfrage aus China begründet liegen. Besonders deutlich macht sich die Verteuerung bei Verarbeitungsteilstücken wie Schinken, Bäuche oder Schultern bemerkbar, wo die Preissteigerungen deutlich über dem Anstieg der Notierungen liegen und die Nachfrage das Angebot teilweise übersteigt.

China ist mit Abstand der größte Produzent von Schweinefleisch weltweit. Vor allem die Folgen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) haben in China viele Schweinehalter zur Produktionsaufgabe gezwungen. Nach Angaben der Regierung in Peking ist der Schweinebestand im Februar 2019 im Vorjahresvergleich um 16,6 Prozent geringer ausgefallen. Der Gesamtschweinbestand in China lag bei rund 400 Millionen Tieren. Dieser massive Rückgang führt zu einem globalen Engpass. Experten gehen davon aus, dass die chinesische Schweinefleischerzeugung in diesem und dem nächsten Jahr um 100 bis 200 Millionen Tiere weiter rückläufig sein wird und sich der Einfuhrbedarf dadurch noch deutlich erhöht.

Die von mittelständischen Familienbetrieben geprägte deutsche Fleischwarenindustrie ist mit rund 17 Milliarden Umsatz die größte Branche der Ernährungsindustrie. Nach Einschätzung des Bundesverbandes der Deutschen Fleischwarenindustrie sind die Sorgen der Unternehmen vor den hohen Belastungen begründet, da sich auch in den nächsten Monaten die Marktsituation nicht ändern wird und es innerhalb der Branche erneut zu Strukturveränderungen kommen kann. Das bedeutet Konzentrationen und Fusionen von Unternehmen, aber auch Preiserhöhungen für Qualitätsprodukte.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










11.04.2019 • 13:19 Uhr

"Nur mit Engagement kann man etwas verändern"

Dr. Roy Kühne begrüßt Schülerinnen und Schüler der KGS Moringen im Deutschen Bundestag

Im Rahmen ihrer Berlinfahrt hieß der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule Moringen zu einem Gespräch im Deutschen Bundestag willkommen.

Kühne schilderte den Schülern seinen Weg in die Politik und wie der vollgepackte Tagesablauf eines Abgeordneten zwischen Wahlkreis und Bundestag aussieht.
Danach nutzten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihrerseits Fragen zu stellen.
So wollten sie zum Beispiel wissen, wie seine Einstellung zu den "Fridays for Future" - Demonstrationen sei. Kühne lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Er finde es sehr wichtig für unsere Gesellschaft, "dass sich junge Menschen politisch engagieren."
Auch über die Verabschiedung der EU-Urheberrechtsreform im Europäischen Parlament wurde ausgiebig diskutiert. Anhand des CDU-Vorschlags zur nationalen Umsetzung des EU-Urheberrechts erläuterte Kühne, wie die CDU auf die Kritik diesbezüglich reagiert hat. Ziel des CDU-Vorschlags sei es, den Einsatz von Uploadfilter zu verhindern.

Kühne gab den Schülerinnen und Schülern am Ende der Diskussion noch motivierende und auffordernde Worte mit auf den Weg: "Veränderung geht Hand in Hand mit Engagement. Demokratie funktioniert nur, wenn man auch mitmacht!" red

Zu den Fotos: Dr. Roy Kühne mit der Schulklasse der KGS Moringen auf der Besucherebene des Reichstagsgebäudes. Die Diskussion fand in einem Sitzungssaal im Paul-Löbe-Haus statt













11.04.2019 • 13:13 Uhr

Tipp der Woche: Was gibt es beim Osterfeuer zu beachten?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Osterfeuer sind eine beliebte Tradition. In der Regel werden sie am Ostersamstag entzündet, aber auch am Ostersonntag brennen sie vielerorts. Wegen der damit verbundenen Gefahren gibt es dabei einige Regeln zu beachten. Organisieren Vereine ein großes Osterfeuer, ist eine behördliche Genehmigung oder zumindest Anmeldung notwendig. Zuständig ist dafür meist das Ordnungsamt. Dieses kann ein Osterfeuer auch aus Sicherheitsgründen untersagen oder Auflagen machen. Ob ein Feuer im eigenen Garten erlaubt ist, richtet sich nach den örtlichen Regelungen: In manchen Gemeinden ist eine Genehmigung erforderlich, anderswo sind private Osterfeuer ganz untersagt. Klarheit bringt eine Nachfrage beim Ordnungsamt. Feuer mit trockenem, naturbelassenem Holz sind oft erlaubt, meist verboten ist es dagegen, Gartenabfälle zu verbrennen. Lackiertes oder behandeltes Holz beziehungsweise Plastik und Abfälle haben im Osterfeuer nichts zu suchen. Wer Müll verbrennt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und verursacht zusätzlich schädlichen Rauch. Außerdem gilt: ausreichend Abstand zu den Nachbarn einhalten, niemanden mit Rauch belästigen und Ruhezeiten einhalten. In öffentlichen Grünanlagen und Parks sind Bodenfeuer in der Regel nicht erlaubt, da das Gras nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes nicht abgebrannt werden darf. In vielen Bundesländern gibt es außerdem Brandschutzvorschriften. Sie schreiben einen Mindestabstand zu Gebäuden oder brennbaren Gegenständen sowie Straßen vor. Für öffentliche Osterfeuer sind das oft 100 Meter, für solche im eigenen Garten kann es gesonderte Regeln geben. Wer den Holzstapel bereits einige Zeit vor dem Anzünden vorbereitet hat, sollte ihn nochmal inspizieren oder sogar umschichten. Denn wenn darin Tiere untergetaucht sind, besteht die Gefahr, dass sie nicht flüchten können. Wichtig: Löschmittel bereithalten und das Feuer so lange beaufsichtigen, bis es ganz erloschen ist. Nicht zu empfehlen sind Brandbeschleuniger – sie können ins Grundwasser sickern und bilden entzündliche Dämpfe. Red/Quelle/ Foto: ERGO Group


Über die Juristin:
UMichaela Rassat (Jahrgang 1975) ist Juristin und hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2005 bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung (heute D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH) angefangen. Sie verfasst Rechtsartikel für Zeitungen und Zeitschriften zu verbraucherrechtlichen Themen. Zudem betreut sie sowohl die D.A.S. App als auch das D.A.S. Rechtsportal (www.das.de/rechtsportal). Privat ist sie gern auf Reisen, geht Klettern und ist auf GPS-gesteuerter Schatzsuche namens Geocaching unterwegs.












11.04.2019 • 13:09 Uhr

Gemischter Laubwald ersetzt Nadelholz - Sturmschäden beseitigt: Klosterforsten lassen Flächen im Revier Winzenburg aufforsten

In der Revierförsterei Winzenburg der Klosterforsten sind die letzten Freiflächen, die das Sturmtief Friederike im Januar 2018 hinterlassen hatte, mit Laubbäumen aufgeforstet worden. Dem Sturm fiel damals der Nadelholzbestand entlang der Landesstraße Landesstraße 488 von Freden nach Lamspringe zum Opfer. Der Sturm Friederike hat zu Beginn des vergangenen Jahres in niedersächsischen Wäldern große Schäden hinterlassen. Teilweise sind soweit das Auge reichte Fichten entwurzelt worden. In der Revierförsterei Winzenburg am Rande des Harzes haben Bagger nun die letzten Baumreste weggeräumt. „Danach hat eine beauftragte Baumschule neue Laubbäume auf einer Fläche so groß wie drei Fußballfelder gepflanzt. Dies sind beispielsweise Bergahorn und Kirschbäume in grünen Wuchshüllen. Ebenso kamen Buchen und Roterlen ohne Einzelschutz in die Erde“, erläutert Revierleiter Andreas Zimmer.

Als Besonderheit wurden auch 100 Flatterulmen als Baum des Jahres 2019 entlang eines Bachlaufes gepflanzt. Sie ist auf Standorte nahe von Flüssen und Auwälder spezialisiert – viel Lebensraum ist wegen begradigter Flussläufe und Trockenlegungen verloren gegangen. Diese Baumart kommt deshalb mittlerweile selten in Deutschland vor. Die hierzulande heimischen Berg- und Feldulmen stehen jedoch durch auf Ulmen spezialisierte Schädlinge am Rande des Aussterbens, die Flatterulme ist diesem Ulmensterben gegenüber deutlich widerstandsfähiger. Sie bietet für auf Ulmen als Lebensraum angewiesene Tier- und Pflanzenarten eine Alternative. Die Baumart hat sich außerdem wegen ihres zähen Holzes als ausgesprochen sturmfest und resistent gegenüber veränderten Klimabedingungen erwiesen. „In den Klosterforsten nutzen wir die Katastrophe der Sturmschäden als Chance, indem wir gemischtere Wälder mit mehr Laubholz begründen. Diese werden künftig besser mit den Folgen des Klimawandels und Stürmen zurechtkommen“, betont Constantin von Waldthausen, Leiter der Klosterforsten.
red/Foto: Thomas Fischer










11.04.2019 • 07:31 Uhr

In Hevensen: Einbruch in Lagerhalle - Gezielt Teile ausgebaut und gestohlen - 7.000 Euro Schaden

Die Northeimer Polizei berichtet vor wenigen Minuten: In der Zeit von Dienstag, 20.15 Uhr, bis Mittwoch, 10.35 Uhr, brachen unbekannte Täter in 37181 Hardegsen, Brinkfeldstraße im Ortsteil Hevensen in eine Lagerhalle eines Schweinemastbetriebes ein. Dort wurden von einem landwirtschaftlichen Fahrzeug gezielt Teile abgebaut und entwendet. Der Wert der entwendeten Fahrzeugteile wird auf mindestens 7000 Euro geschätzt.Se











11.04.2019 • 07:28 Uhr

Ladendiebstähle: 14-jährige Mädchen von der Polizei erwischt - Wodka im Blut

Die Polizei in Clausthal Zellerfeld berichtet soeben: Bereits am Dienstag, 20Uhr, ehielt die Polizei den Hinweis auf drei Mädchen, die in einem Clausthaler Einkaufsmarkt drei Flaschen Fruchtweincocktail entwendet haben. Die Mädchen im Alter von 14 Jahren wurden außerhalb des Marktes in unmittelbarer Nähe angetroffen, die Flaschen hatten sie bereits ausgetrunken. Alle drei wurden von der Streife mitgenommen, zur Polizeidienststelle gebracht und die Erziehungsberechtigten benachrichtigt. Bei der Durchsuchung der mitgeführten Rucksäcke tauchte dann eine Flasche Vodka auf, zu der die drei zunächst keine Angaben machten. Im Beisein der Erziehungsberechtigten wurden bei allen Atemalkohotests durchgeführt. Die Ergebnisse lagen zwischen 0,15 und 0,60 Promille. Abschließend wurde zugegeben, dass die Flasche Wodka in einem anderen Clausthaler Einkaufsmarkt entwendet wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Mädchen mit ihren Erziehungsberechtigen entlassen.ots










10.04.2019 • 22:24 Uhr

Lebensart spontan und live: E-Center weckt Sylt-Gefühle

Heute eine schöne Zufallsbegegnung mit echten Sylt-Gefühlen: Plötzlich steht mir eine Batterie einer feinen Sylt-Edition eines Grauburgunder Weines mitten im Gang des E-Centers in Bad Gandersheim , direkt auf dem Weg zu den Auslagen mit dem Obst. Und sofort ist meine Erinnerung hellwach: Februar 2017. Gar nicht so lange her. Geburtstagsparty in der Strandoase bei Westerland. An einem herrlichen Sonnentag - so strahlend und warm wie der Grauburgunder der Sylt-Edition. Angesichts des heutigen "Feiertages" wurde eine dieser Sylt-Flaschen mit Vergnügen geordert. Der edle Tropfen wird zum Abschluss eines erfolgreichen Tages garantiert angenehme Sylter Emotionen auslösen. red
Fotos: Thomas Fischer












10.04.2019 • 22:02 Uhr

Zahlreiche Studien belegen: Verkehrslärm sorgt für mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Mainzer Wissenschaftler analysieren im Deutschen Ärzteblatt die aktuelle Studienlage zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm

Eine Übersicht über die aktuelle Studienlage im Hinblick auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm haben Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts veröffentlicht. Ihr Resümee: Verkehrslärm ist ein neuer bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der jedoch bislang noch nicht ausreichend untersucht ist.

Die Mainzer Kardiologen erforschen seit vielen Jahren intensiv, wie sich Lärm, insbesondere Fluglärm, auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkt. Nun haben sie mittels einer Literaturrecherche repräsentative Studien aus den Jahren 2007 bis 2018 zum Thema „Lärm und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ ermittelt, diese analysiert und die neuesten Ergebnisse in einem Übersichtsartikel zusammengefasst. „So haben wir ein umfassendes Bild der aktuellen Studienlage erhalten“, erläutern die Autoren um Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz. „Zahlreiche Studienergebnisse – sowohl von Forscherkollegen als auch unseren eigenen – zeigen eines ganz klar: Lärm ist ein bedeutsamer Risikofaktor für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und führt in der Folge zu erhöhter Sterblichkeit.“

„Lärm durch Flug-, Schienen- und Straßenverkehr kann chronische Stress- bzw. Lärmbelästigungsreaktionen hervorrufen, die zu einer Reihe pathophysiologischer Konsequenzen führen und infolgedessen das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigen“, beschreibt der Erstautor der Studie, Omar Hahad. Erkenntnisse aus neueren epidemiologischen Studien hätten beispielsweise gezeigt, dass Schätzungen zufolge Verkehrslärm alleine in Europa jährlich für 18.000 vorzeitige Todesfälle, 1,7 Millionen Fälle von Bluthochdruck und 80.000 Krankenhauseinweisungen verantwortlich ist.

Die Studien der Universitätsmedizin Mainz zur Lärmwirkungsforschung belegen ebenfalls, dass die durch Flug- und Schienenverkehr hervorgerufene Lärmbelästigung dosisabhängig zu einem erhöhten Risiko für Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern bzw. auch zu psychischen Erkrankungen wie Depression und Angststörungen führen kann. Darüber hinaus konnten die Mainzer Wissenschaftler anhand eines neu entwickelten Tiermodells auch die molekularen Mechanismen ermitteln, die für die negative Wirkung von Lärm auf den Organismus verantwortlich sind. Hierbei wurde gezeigt, dass insbesondere Nachtfluglärm neben Gefäßschäden auch zu ausgeprägten Veränderungen im Gehirn führen kann, die die beobachteten Verzögerungen in der Entwicklung von Hirnleistungen wie Lernen und Gedächtnis erklären können.

Die Autoren der Studie fordern weitere Untersuchungen im Hinblick auf den neuen Risikofaktor Lärm, vor allem aber auch präventive Maßnahmen, um die Bevölkerung vor den negativen gesundheitlichen Auswirkungen des Lärms zu schützen. „Insbesondere auf Grundlage der kürzlich erschienen Lärmrichtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO mit Empfehlungen für deutlich niedrigere Verkehrslärmpegel am Tag und in der Nacht sind rasche Konsequenzen insbesondere auch im Hinblick auf die Ausdehnung des Nachtflugverbots angesagt“, so Professor Münzel. Auch der an der University of Pennsylvania tätige Schlafforscher Professor Mathias Basner weist in einem die Publikation kommentierenden Aufsatz darauf hin, dass das Wissen über die vielfältigen Wirkungen des Lärms schon jetzt ausreicht, um präventive Maßnahmen zu ergreifen und mit einem entsprechenden gesetzlichen Regelwerk zu untermauern. red/DGP











10.04.2019 • 21:56 Uhr

Breitbandverkabelung in Altgandersheim: Heute wurde heftig rangeklotzt und sogarStraße gefegt

Nach den Unerfreulichkeiten bei den laufenden Arbeiten zur Breitbandverkabelung in dem Gandersheimer Ortsteil Altgandersheim (wir berichteten) hat die Baukolonne der zuständigen Firma heute richtig rangeklotzt. Unsere Reporter waren vor Ort. Offensichtlich hatte der gestrige Unmut von Anliegern, insbesondere in der Gremsheimer Straße, erste positive Wirkungen ausgelöst. Die bemängelten Auffälligkeiten bei der Wiederherstellung ordentlicher Gehwegverhältnisse wurden zum Teil angegangen und beseitigt. Mit einer vollständigen Beseitigung von Beschädigungen nach dem Aufreißen der Bürgersteige zwecks Verlegung des Breitbandkabels sei in den nächsten Tagen zu rechnen.Man bemühe sich die Arbeiten zu koordinieren. Auch mit der Absicherung der Baustellen schien es heute besser zu klappen. Die zum Teil eingesetzten ausländischen Mitarbeiter der Baufirma waren sichtlich bemüht, die Anweisungen eines Vorgesetzten korrekt abzuarbeiten. Am Ende des Tages wurde sogar
die Fahrbahn und der Bürgersteig in der Gremsheimer Straße mit einem Besen sauber gefegt.
red/Fotos: Thomas Fischer
















10.04.2019 • 21:42 Uhr

Tolle Idee in Stöckheim: Dorf-Flohmarkt zu Gunsten des "Wünschewagens Niedersachsen"

Am 28. April 2019 findet von 10 bis 17 Uhr In Stöckheim (gehört zu Northeim) wieder ein langersehnter Dorf-Flohmarkt statt. Wie auch bei den vergangenen Flohmärkten werden beispielsweise. die Standgebühr, der Essens- und Getränkeverkauf, das Kuchenbuffet und diverse weitere Erlöse in den Dienst eine guten Sache getan, soll heißen alles wird gespendet! Das Organisationsteam hat beschlossen: Der Dorfflohmarkt 2019 soll dem "Wünschewagen Niedersachsen" (letzte Wünschewagen) zugute kommen, berichtet Michael Weiß.
red/Screenshot Plakat











10.04.2019 • 18:27 Uhr

Christliches Jugendzentrum "Phoenix" Wrescherode siegt beim Chrismon Wettbewerb.

3.000 Euro für den ersten Platz beim Voten kassiert - Geld für die Außengestaltung vorgesehen

Auch wenn das Ergebnis bereits ein paar Tage zurückliegt, so wollte unser Redaktionsnetzwerk das Phoenix erstmal feiern und ihren Sieg auskosten lassen, bevor wir Details nachfragten. Am vergangenen Donnerstag gab es nach der Bekanntgabe des Sieges eine spontane Party im Jugendzentrum, wo alle Unterstützer über Facebook und co. herzlich eingeladen wurden.

Jubel, Erleichterung, Aufbruchstimmung im christlichen Jugendzentrum in Wrescherode.

Beim Bundesweiten Wettbewerb der Gemeinden, setzte sich das Phoenix mit weit über 10 000 Stimmen durch. Der Vorsprung von 1000 Stimmen auf die "Freie Kirche Berlin" konnte täglich gehalten werden. Mal waren es nur noch 800 Stimmen Vorsprung, dann ging ein Ruck durch die Region, plötzlich waren es wieder 1500 Stimmen. Die ganze Region fieberte mit. In den sozialen Netzwerken spornten sich die Menschen gegenseitig an: " hast du schon abgestimmt?" " Los, auch nochmal auf dem Handy!" Aber auch Aufrufe in diversen Whats App- und Facebookgruppen sorgten für kollektive Begeisterung. Nicht zu vergessen ein Aufruf der legendären Gandersheimer Kultband "Die Schröders", welche vermutlich durch ihre große Fanbase den größten Anteil am Erfolg beisteuerten.

Für den ersten Platz gibt es 3000 Euro, die wie angekündigt, in die Außenanlage des Phoenix´gesteckt werden sollen. Weitere Gelder könnten noch kommen, denn es gibt auch noch einen Jurypreis zu vergeben. Langfristig ist geplant, die alte Konzerthalle wieder in Betrieb zu nehmen und dann werden auch die "Schröders" sicherlich ieder an alter Wirkungsstätte spielen. So hat es Jens Burger von den Schröders angedeutet.
Die Fis Work Media Group drückt ganz fest die Daumen und freut sich, mit der Berichterstattung auf diesen News-Kanälen /Internetzeitung einen kleinen Teil zum Erfolg beigetragen zu haben.
red











10.04.2019 • 18:18 Uhr

Stiftskirche: Kraftakt mit sieben Metallhandwerkern - Zentnerschwere Glasscheiben eingebaut

Gleich sieben starke Männer der Firma "Heise Metallbau" - www.heise-metallbau.de - haben am heutigen Nachmittag in der Bad Gandersheimer Stiftskirche schwer geschuftet. Untermalt von einem leisen (übenden) Orgelspiel des neuen Kantors der Stiftskirchengemeinde hievten die Spezialisten megaschwere Glasscheiben in das Metallgehäuse des neuen Windfangs im Südeingang der Stiftskirche. Es war eine Präzisierungsarbeit, die riesigen Scheiben millimetergenau in die Metallrahmen einzupassen. Mit der nötigen Ruhe und einem enormen handwerklichen Geschickt gelang dem Heise-Team das gute Werk. Den Abschluss bildet nun der Einbau von Glastüren.

Vor dem neuen Haupteingang für die Stiftskirche, also außen, war bereits in der vergangenen Woche von Baufachleuten ein neuer Plattengang angelegt worden. Das alles gehört zum Projekt eines handicapfreien Zugangs in das historisch bedeutsame Kirchengebäude. Es soll rund 1000 Jahre alt sein.

Rollstuhlfahrer/innen können nach Fertigstellung der nicht ganz billigen Baumaßnahme endlich selbständig und ohne die lästige Überwindung von Hindernisse in die Kirche gelangen. Bislang waren sie immer auf die Hilfe von anderen Menschen angewiesen. "Ihnen wurde über die Stufen am großen Portaleingang geholfen", wußte Herr Reinhard von der Kirchenaufsicht heute dem dem Reporter des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group zu berichten. Diese "Fürsorglichkeit" wird in Zukunft nicht mehr nötig sein.
red/Fotos: Marc Reiser












10.04.2019 • 17:43 Uhr

CDU MdB Kühne: Anstrengung für Fördergelder hat sich gelohnt - Millionen nach Hahndorf und Oker

Insgesamt 6.579.000 Euro an Bundesförderung für Ersatzneubau der Mehrzweckhallte Hahndorf und der Erweiterung und Sanierung der Mehrzweckhalle Oker

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne (Foto) hat gute Nachrichten für die Stadt Goslar. Im Rahmen des Programms "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" fördert der Bund mit dem Ersatzneubau der Mehrzweckhallte Hahndorf und der Erweiterung und Sanierung der Mehrzweckhalle Oker gleich zwei Projekte in der Stadt Goslar mit insgesamt 6.579.000 Euro. Dies beschloss nun der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Roy Kühne: "Ich freue mich sehr, dass sich der gemeinsame Einsatz aller Beteiligten gelohnt hat. Sowohl in Hahndorf als auch in Oker ist die Mehrzweckhalle von großer Bedeutung für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Damit ist abgesichert, dass das vielfältige Sportangebot auch in Zukunft so weitergeführt werden kann."

Das Programm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" ist Teil des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung und zielt auf die Behebung des Investitionsstaus bei der sozialen Infrastruktur. Gefördert werden investive Projekte mit besonders sozialer und integrativer Wirkung.
red/Foto: Thomas Fischer











10.04.2019 • 17:40 Uhr

96 Fan-Szene aktuell! 18 Torbeteiligungen in 15 Einsätzen: U19- Spieler Justin Neiß erhält Profivertrag

Justin Neiß hat einen bis 2021 gültigen Profivertrag bei Hannover 96 unterschrieben. Der Offensivspieler, der sowohl im Zentrum als auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden kann, war in der laufenden Saison für die U19 der Roten in 15 Einsätzen an 18 Toren beteiligt. Für das Team von Trainer Stephan Schmidt kommt der 18-Jährige auf 15 Treffer und drei Vorlagen.
Michael Tarnat, Sportlicher Leiter der 96-Akademie: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wieder ein junger Spieler mit viel Perspektive seinen Weg aus unserer 96-Akademie ins Profiteam macht. Justin hat durch gute Leistungen in der U19 auf sich aufmerksam gemacht.
Er ist in der Offensive auf allen Positionen variabel einsetzbar. Wir trauen ihm eine Profikarriere absolut zu.“
Justin Neiß: "Ich bin sehr glücklich darüber, dass mein Traum vom Profivertrag in Erfüllung gegangen ist. Klar ist, dass ich noch härter an mir arbeiten werde. Ich weiß, dass der Profivertrag nur ein erster Schritt ist und dass ich nur dann meine Chance bei den Profis bekommen kann, wenn ich Gas gebe und mich weiter verbessere."
Neiß war im vergangenen Sommer vom FC Schalke 04 zu Hannover 96 gewechselt. Der gebürtige Bochumer absolvierte im Trikot der U16 und U17 Länderspiele für Deutschland. In dieser
Woche wurde er von U19-Nationaltrainer Guido Streichsbier für den Perspektivlehrgang der deutschen U19 nominiert. Es ist geplant, dass Neiß mit Beginn der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit fest zum Profiteam von Hannover 96 stößt. Bis dahin ist er wie bisher für die U19-Mannschaft in der Eilenriede im Einsatz.
red/fis











10.04.2019 • 15:40 Uhr

Unbekannte Täter entwenden circa 30 hochwertige Bonsai-Bäume

Soeben berichtet die Polizei in Hildesheim: Bereits in der vergangenen Woche kam es zu einem Einbruchdiebstahl zum Nachteil einer Hildesheimer Gärtnerei in der Straße An den Osterstücken in Hildesheim.
Zwischen Freitag, 5. April 2019 - 18 Uhr und Samstag, dem 06.April 2019 - 14:30 Uhr entwendeten bisher unbekannte Täter circa 30 Bonsai-Bäume aus den Gewächshäusern der Gärtnerei.
Ersten Ermittlungen zufolge haben der oder die unbekannten Täter den Maschendrahtzaun der Gärtnerei durchkniffen und sich somit Zugang zum Gelände verschafft. Auch die Folien der Gewächshäuser wurden aufgetrennt. Durch diese Öffnungen konnten die hochwertigen Pflanzen folglich entwendet und abtransportiert werden. Laut Angaben des Eigentümers sind insgesamt circa 15 Bonsai-Bäume der Größe 80 Zentimeter und circa 15 Bonsai-Bäume der Größe 120-150 Zentimeter abhandengekommen. Auch drei Elefantenbäume der Größe 150 Zentimeter konnten als Diebesgut benannt werden. Durch die Tat ist ein Gesamtschaden von circa 11.000 Euro entstanden.
Zeugen, welche im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib der Pflanzen geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Hildesheim unter Telefon 05121 / 939-115 in Verbindung zu setzen.sf











10.04.2019 • 15:36 Uhr

Goldenes Mobiltelefon erst verloren, dann von Unbekannten gestohlen.

Am Dienstagabend, zwischen 20.25 und 20.45 Uhr, entwendeten offenbar bislang unbekannte Täter das goldfarbene Mobiltelefon Huawei P Smart einer 23-jährigen Goslarerin, das sie während eines Spaziergangs mit ihrem Hund im Bereich Wehrdamm in Goslar mit sich geführt oder verloren hatte. Bei der Tat entstand ein Schaden in Höhe von knapp einhundertfünfzig Euro. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitpunkts möglicherweise entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots










10.04.2019 • 15:33 Uhr

20-Jähriger reagiert zu spät: Auffahrunfall mit 6.000 Euro Schaden

Am heutigen Mittwoch gegen 10.50 Uhr kam es im zähfließenden Verkehr auf der Göttinger Straße zu einem Auffahrunfall, bei dem Sachschaden von ca. 6.000 Euro entstand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Eine 79 Jahre alte Northeimerin war mit ihrem Pkw auf der Bundesstraße stadteinwärts unterwegs. Nach dem Passieren der Kreuzung Hillerser Straße musste die Northeimerin aufgrund des dichten Verkehrs anhalten. Ein 20 Jahre alter Northeimer bemerkte die Situation zu spät und fuhr mit seinem Auto auf. fal











10.04.2019 • 15:10 Uhr

Internetbetrug: Router wird nach Kauf im Internet nicht geliefert

Soeben berichtet die Einbecker Polizei von einem gestern angezeigten Betrug im Internet:
Ein 53-jähriger Geschädigter aus dem Bereich Einbeck erwarb über die Plattform EBAY-Kleinanzeigen einen Fritzbox-Router für 170 Euro. Die Ware wurde anschließend nach Bezahlung nicht geliefert und der Anbieter ist auch für den Käufer nicht mehr erreichbar. Die Bezahlung lief zwar über Pay-Pal, da aber über die Überweisungsmöglichkeit "PayPal Freunde". Bei dieser Art der Überweisung ist die eigentliche Sicherheitsfunktion, die PayPal sonst bietet, außer Kraft gesetzt.vo











10.04.2019 • 15:06 Uhr

Bärenfell und Vogelkrallen: Website informiert Reisende über Artenschutz im Urlaub

Zoll und Bundesamt für Naturschutz präsentieren neue Website in Nürnberg

Welche Souvenirs dürfen nach Deutschland eingeführt werden und was ist dabei zu beachten? Darüber können sich Reisende jetzt unter www.artenschutz-online.de barrierefrei und bequem per Smartphone, Tablet oder Computer informieren. Zoll und Bundesamt für Naturschutz (BfN) haben das Online-Angebot „Artenschutz im Urlaub“ heute am Nürnberger Flughafen erstmals öffentlich vorgestellt. Die Anwendung hilft Urlauberinnen und Urlaubern dabei, die weltweit bedrohte Flora und Fauna zu schützen - und zugleich Probleme beim Zoll bei der Heimkehr zu vermeiden.
BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Reisende erfreuen sich an der Artenvielfalt ferner Länder, doch viele Tiere und Pflanzen stehen unter Schutz. Deshalb gilt: Wer Souvenirs nach Deutschland mitbringen möchte, sollte sich genau über die Artenschutzbestimmungen informieren. Das gilt nicht nur für lebende Tiere und Pflanzen, sondern auch für deren Bestandteile wie Reptillederprodukte und Elfenbeinschnitzereien. Die neue Website macht es Urlaubern denkbar einfach: Sie bietet alle notwendigen Informationen, die man braucht, um Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen zu vermeiden.“
Direktionspräsident Jürgen Hartlich von der Generalzolldirektion und Chef der für den Artenschutz bundesweit zuständigen Fachdirektion mit Sitz in Nürnberg betont: „Der Zoll nimmt seinen gesetzlichen Auftrag bei der Bekämpfung des Schmuggels von artengeschützten Tieren und Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten sehr ernst. Das gilt auch für die notwendige Präventionsarbeit, in der das Online-Angebot ‚Artenschutz im Urlaub‘ einen wichtigen Baustein darstellt.“
Im vergangenen Jahr wurden vom Zoll bundesweit über 1.300 Beschlagnahmeverfahren, nach Aufgriffen geschützter Tiere und Pflanzen bzw. deren Teile und Erzeugnisse durchgeführt. Denn: Oft werden Reisenden Handtaschen aus Schlangenleder, Korallen, ausgestopfte oder in Alkohol eingelegte Tiere und exotische Pflanzen als Souvenirs angeboten. Doch Reisende laufen stets Gefahr, dass diese „Mitbringsel“ bei der Einreise beschlagnahmt und eingezogen werden. Das Bundesamt für Naturschutz kann auch ein Bußgeld gegen sie verhängen oder sogar ein Strafverfahren einleiten.

„Artenschutz im Urlaub“

Nutzerinnen und Nutzer der Website können jetzt prüfen, ob es sich bei der Einfuhr eines Souvenirs um eine geschützte Art bzw. ein daraus hergestelltes Produkt handelt: Wenn Reisende das Land eingeben, aus dem sie ein Souvenir mitbringen möchten, erhalten sie eine Auflistung aller geschützten Tiere und Pflanzen, die in diesem Land angeboten und grundsätzlich nicht mitgebracht werden dürfen.
Auf der Website werden nicht nur die Arten gelistet und fortlaufend aktualisiert, auch einzelne, aus den Arten hergestellte Produkte sind jeweils mit Fotos und Beschreibung aufgeführt. Grundlage dafür sind insgesamt mehr als 10.000 Beschlagnahmen, die seit 1996 durch das BfN ausgewertet wurden. Darüber hinaus kann über die Suchfunktion auch gezielt nach Arten bzw. daraus hergestellten Produkten gesucht werden. Die Bedienung wird mithilfe von Piktogrammen erleichtert. Zusätzlich werden Informationen in leichter Sprache sowie in Gebärdensprache angeboten.
Bei der Präsentation in Nürnberg klärten Spezialisten des Zolls und des BfN Reisende und Pressevertreter an Informationsständen über das weltweit wichtige Thema „Artenschutz im Urlaub“ auf – veranschaulicht auch anhand beschlagnahmter Exponate von geschützten Tieren und Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten. Zollhündin „Mia“, eine speziell ausgebildete Artenschutzspürhündin, bewies beim Erschnüffeln von Exemplaren geschützter Tiere und Pflanzen ihr besonderes Können. Durch ein spezielles Training auf diese Exemplare hin ist sie im Einsatz für den Zoll bei der Bekämpfung des illegalen Artenhandels von großer Hilfe.
red/fis










10.04.2019 • 15:01 Uhr

FDP voller Aktivitäten und großes Vertrauen für bekannte Persönlichkeiten im Vorstand

Mitgliederversammlung der FDP-Einbeck: Jahresrückblick und Vorstandswahlen

Die Mitgliederversammlung der FDP-Einbeck fand soeben im Hotel Panorama in Einbeck statt. Vorsitzende Marion Villmar-Doebeling berichtete vor den Neuwahlen über die Aktivitäten des Ortsverbandes im Vorjahr. Hierzu zählten viele Bürgergespräche sowie Gespräche mit der Bürgerinitiative „ BI-Gegenwind“ und der „BI-Tiedexer-Straße. Ein Sommergrillen fand Ende Juni bei der Grillhütte in Vardeilsen statt. Parteimitglied Hilmar Kahle hatte für den Einbecker Ortsverband auch eine Planwagenfahrt sowie die Begehung der sogenannten „Null-Parzelle“ auf einem seiner Felder organisiert. Dieser Nachmittag verband Geselligkeit mit Informationen über die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft. “ Im August 2018 informierten sich die Freien Demokraten über Naturschutz im Leinepolder bei Hollenstedt mit dem Naturscout Stefan Simm.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Liberaler Diskussionsabend“ konnte die Einbecker FDP auf die Veranstaltung Mitte Juni 2018 mit dem Bundestagsabgeordneten und Sprecher für Innenpolitik der Bundes-FDP, Konstantin Kuhle, zum Thema „Flüchtlings- und Migrationspolitik“ zurückblicken sowie auf die Disussionsveranstaltung im vergangenen Oktober zum Thema „Liberale Energiepolitik“ mit Prof. Dr. Martin Neumann, ebenfalls Mitglied der FDP im Deutschen Bundestag.
Die Vorstandswahlen bestätigten zum Teil den bisherigen Vorstand: Dr. Marion Villmar-Doebeling wurde in ihrem Amt als Vorsitzende und Dr. Reinhard Binder wurde in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Als Beisitzerinnen und Beisitzer wurden gewählt: Silke Albrecht, Marlies Grascha, Klaus-Peter Fleischer, Frank Hagemann und Patrick Neinert. Schatzmeister Burkhard Grube wurde ebenfalls in seinem Amt bestätigt.

Last but not least dankte die Vorsitzende allen Mitgliedern für die engagierte Mitarbeit und warb für einen ebenso engagierten Europawahlkampf der FDP vor Ort in Zeiten des wachsenden Populismus und der Radikalisierung des politischen Diskurses nach rechts und nach links. Noch vor seinem Tod im Jahr 2016 betonte der ehemaliger Außenminister, Hans-Dietrich Genscher: „Europa ist unsere Zukunft, sonst haben wir keine.“

Zum Bild: von links nach rechts: Burckhard Grube (Schatzmeister), Klaus-Peter Fleischer (Beisitzer), Dr. Marion Villmar-Doebeling (Vorsitzende), Dr. Reinhard Binder (stv. Vorsitzender), Patrick Neinert (Beisitzer), Marlies Grascha (Beisitzerin), Silke Albrecht (Beisitzerin). red










10.04.2019 • 14:54 Uhr

Festspielmagazin erschienen... zum reinbeißen...

Zeig mir mehr! – das ist das Motto der 61. Gandersheimer Domfestspiele. Und das größte professionelle Freilichttheater in Niedersachsen zeigt mehr. Auf 84 Seiten im praktischen DIN-A5-Format präsentieren die Festspielmacher die ersten Details über die fünf diesjährigen Produktionen und sämtliche Termine und Informationen über das Rahmenprogramm, wie „Freitags im Zelt“, Benefizgala „Domspitzen“ oder „Fest der Chöre“. Auch das „Theatervirus“-Festival wird ausführlich vorgestellt. „Nach einer erfolgreichen Jubiläumsspielzeit sind die Darsteller bald wieder zurück – mit neuen Ideen, neuen Bildern, neuen Erzählungen und dramatischen Wendungen“, sagt Festspielintendant Achim Lenz. „Das Festspielmagazin verkürzt die Zeit bis zur Premiere.“

Alle Mitglieder des diesjährigen Ensembles sind im neuen Festspielmagazin mit Bild zu sehen. Beschreibungen über „Der Glöckner von Notre Dame“, Hintergründe zur Geschichte „Spatz und Engel“ über Marlene Dietrich und Edith Piaf, erste Geheimnisse über „Der Zauberer von Oz“ und einen Vorgeschmack auf „Al dente“ können Sommertheaterfans erlesen. Wie bunt wird „Hair“? Was hat es mit dem #Narrenkoenig auf sich? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Magazin, ohne bereits zu viel vom Vorhang zu lüften. Hinzu kommen die wichtigen Fakten für den Kartenkauf und alle Termine.
Das in einer Auflage von 20.000 Exemplaren erschienene Festspielmagazin ist wieder in Zusammenarbeit mit dem Gandersheimer Kreisblatt und der connect Werbeagentur aus Einbeck entstanden und bei Dobler Druck in Alfeld gedruckt worden. Mehr als 10.000 Magazine sind per Post unterwegs zu eingetragenen Freunden der Gandersheimer Domfestspiele.

Das Festspielmagazin ist ab sofort kostenfrei in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele (Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim) erhältlich sowie in den nächsten Wochen an vielen Stellen in der Region zum Mitnehmen ausgelegt.
Die Proben zu den 61. Gandersheimer Domfestspielen beginnen am 6. Mai. Das Begrüßungsfest findet am Montag, 20. Mai, ab 19 Uhr auf der Stiftsfreiheit statt. Mit dem Theaterfest am Sonntag, 2. Juni, ab 13 Uhr bieten die Domfestspiele weitere Eindrücke vom aktuellen Spielplan, bevor am 16. Juni die erste Premiere („Der Zauberer von Oz“) der diesjährigen Spielzeit über die Bühne gehen wird. Die 61. Spielzeit des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen dauert bis zum 11. August 2019.

Service, Kontakt, Infos und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr.
red/Foto: Frank Bertram










10.04.2019 • 14:49 Uhr

Auf der Rennstrecke zwischen Echte und Imbshausen: Unfallträchtiges Überholmanöver

Zu einem Verkehrsunfall zwischen Echte und Imbshausen kam es am gestrigen Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr.

Laut Informationen der Polizei befuhr eine Fahrerin mit ihrem PKW die Bundesstraße 248 von Imbshausen kommend in Richtung Echte. Vor ihr in gleicher Richtung fuhr eine landwirtschaftliche Zugmaschine. Die PKW-Fahrerin musste verkehrsbedingt langsam hinterherfahren, so auch noch mehrere andere Kraftfahrzeugführer. In Höhe der Einmündung Zufahrt zum Parkplatz des Friedhofes Echte, wollte Sie nach links abbiegen. Ein von weiter hinten nachfolgender PKW-Fahrer, hat zum Überholen der Fahrzeugschlange angesetzt und ist gegen das im Abbiegen befindliche Fahrzeug seitlich hineingefahren.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, bereiteten diese das Hydraulische Gerät zur Rettung vor. Dies wurde allerdings nicht benötigt da die verletzte Fahrerin mithilfe von Rettungsdienst und Feuerwehr das Fahrzeug über die Beifahrertür verlassen konnte. Anschließend konnte die Fahrerin an den eintreffenden Rettungsdienst aus Northeim übergeben und ins Krankenhaus gebracht werden.

Zufällig befand sich zur selben Zeit ein Rettungswagen aus Kassel auf dem Rückweg, daher konnte dieser direkt die Erstversorgung vornehmen.

Alarmierte Kräfte: Feuerwehr Bad Gandersheim (Konnte Abfahrt abbrechen), FF Kalefeld, FF Echte, Rettungswagen Northeim, Notarzt Northeim.red
Fotos: Tim Brand / Kai-Uwe Roßtock
















10.04.2019 • 13:24 Uhr

Alltagsbeobachtungen: Unten Buntes, oben Verwelktes...

Es sind die Kontraste, die auffallen. Gutes behauptet sich gegen Böses. Schönes verdrängt Häßliches. Gegensätzliches bestimmt unseren Alltag. Oftmals bleiben da die Zwischentöne und -wahrnehmungen auf der Strecke. Aber es müssen nicht immer tierschürfende Interpretationen von Auffälligkeiten in einem alltäglichen Leben sein. Manchmal sind es einfach Nachlässigkeiten, Unachtsamkeiten, Gleichgültgkeiten die uns den Blick versperren. Eine der zahlreichen und treuen Userinnen auf diesen Nachrichtenkanälen und der Internetzeitung hat der Redaktion einen Tipp gegeben. Ihr waren über einer Einfahrt im Steinweg in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim ein oberirdischer Blumenkasten aufgefallen. Aus ihm ranken seit Jahr und Tag verwelkte Geranien, so ihre scharfe Beobachtung. Ironisch merkte die stadtbekannte Damen dazu an. "Alles nach dem Motto, unsere Stadt soll schöner werden...".
Das Verwelkte ist oben zu sehen. Der Reporter ist dann weitergegangen. Er hat dann nach unten geschaut. Und siehe da, er erblickte das Gegenteil von der Vergänglichkeit abgestorbener Blumen. Auf dem Bürgersteig strahlt der Frühling in buntesten Farben. Das kommt Freude auf, hüpft das Herz, wachsen Frühlingsgefühle.

Sollte man deswegen nur noch nach unten schauen? Um das Unansehnliche über unseren Köpfen nicht mehr zu sehen?
red/Fotos: Marc Reiser














10.04.2019 • 13:07 Uhr

Einfach mal raus in die Sonne? - Goldgelbe Schönheit an der Uni gelandet

Mit komischen oder ziemlich schrägen "Vögeln" hat die Polizei Göttingen erfahrungsgemäß immer wieder dienstlich zu tun. Das gehört zum Job.

Am Dienstagnachmittag (09.04.19) wurden Beamte allerdings zu einem "ornithologischen Echteinsatz" in ein Gebäude der Uni auf dem Nordcampus in der Tammanstraße beordert. Dort hatte gegen 17.10 Uhr ein Mitarbeiter einen kleinen Vogel mit auffallend goldgelbem Gefieder entdeckt. Laut Internetrecherche handelt es bei dem zierlichen Schmuckstück vermutlich um einen Sonnensittich.

Für die routinierte Funkstreife des Einsatz- und Streifendienstes 2 von der nahegelegenen Wache in der Otto-Hahn-Straße war das kein Problem. Souverän und dabei doch ganz vorsichtig setzten die Beamten den übertragenen Spezialauftrag um, der da lautete: Piepmatz zunächst intensiv beobachten, einfangen und mitnehmen. Sogleich nach dem geglückten "Zugriff" ging es dann für "Sweet Little Birdy" mit dem Streifenwagen direkt zur Vogelpflegestation des NABU Göttingen.

Hier wartet "sie" oder "er" (Anmerkung hierzu am Rande: Ermittlungen zum Geschlecht haben die Beamten nicht aufgenommen, da laut Dienstvorschrift nur gleichgeschlechtliche Untersuchungen erlaubt sind) nun darauf, wieder nach Hause geholt zu werden.

Das Gebäude des NABU befindet sich in der Weender Landstraße 66 direkt links neben der Aral-Tankstelle. Telefon: 0551/68 637.JK/FOTO: POLIZEI










10.04.2019 • 13:04 Uhr

Hardenberg Burgturnier - Bummeln, staunen, genießen

Nur selten treffen so viele Vorzüge aufeinander - das Hardenberg Burgturnier ist internationaler Sporttreffpunkt, gesellschaftliches Ereignis, Familienfest und Bummelmeile in einem. All das in einer traumschönen Kulisse, freundlich, familiär, traditionsverbunden und weltoffen. Vom 16. -19. Mai ist das Gelände am Fuß der BurgRuine wieder der Anziehungspunkt für alle, die ein rundherum gutes Wochenende erleben wollen.

Zwei in Einem

Sportlich lässt der CSI keinerlei Wünsche offen. Auch 2019 ist das Hardenberg Burgturnier ein Stelldichein von erstklassigen Springreiterinnen und -reitern. Der Sieger der MITSUBISHI Motors Masters League, Michael Jung aus Horb, hat als einer der ersten für das Burgturnier zugesagt. Und es ist beileibe nicht der erste Besuch des Vielseitigkeits-Olympiasiegers in Nörten-Hardenberg. Vorjahressieger Markus Beerbaum aus Thedinghausen folgte mit seiner Nennung. Beerbaum streckt erneut die Hand aus nach der berühmten Goldenen Peitsche. Die könnte er ganz und gar gewinnen, allerdings nur mit einem erneuten Sieg im Großen Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernsttal. Alles andere als ein leichte Aufgabe ist das. Teilnehmer aus rund 15 Nationen folgen regelmäßig dem „Lockruf” des Hardenberg Burgturniers.

Sport ist schön, genauso schön und verlockend ist die große Klassika, die Garten- und Lifestyleausstellung in unmittelbarer Nachbarschaft. Qualität und Vielfalt sind die Kennzeichen der Ausstellung, die alles birgt, was sich Besucher nur wünschen können. Und so bietet sich die Chance, zwei Ereignisse in einem zu erleben - in der Klassika bummeln und einkaufen zu gehen und außerdem internationalen Spitzensport zu erleben.

Abends am Hardenberg…

...ist es einfach prima. Der Freitagabend kombiniert Livemusik in der Arena und internationalen Springsport. Präsentiert wird das Programm vom Energiepartner EAM. Die Präsentation der Auktionsfohlen rundet den Abend ab. Sowohl am Freitag wie auch am Samstagabend trifft Nörten-Hardenberg dann sehr fröhlich auf den „Rest der Welt”.

Samstags wird das Licht auch nicht früh ausgemacht. Im Gegenteil - die Gothaer Night mit der König-Trophy für die besten Zukunftspferde, der Gothaer Trophy um Weltranglistenpunkte, Showelementen und dem krönenden Abschluss, dem auf Musik choreographierten Feuerwerk ist ein absolutes Highlight des Hardenberg Burgturniers.

Zwei Peitschen - ein Gedanke

Die legendäre und seit Jahrzehnten berühmte „Goldene Peitsche” ist ein Symbol für Tradition und Höchstleistung im Pferdesport. Gestiftet wurde und wird sie vom „Chef des Hauses”, dem Oberhaupt der Familie Hardenberg, sowie seinem Sohn. Carl Graf von Hardenberg jun. hat der Goldenen Peitsche vor wenigen Jahren eine „kleine Schwester” beschert. Die „Silberne Peitsche” ist nun das Prestigeobjekt der internationalen Amateure und sie ist ähnlich schwer zu bekommen wie die goldene Version. Sonntags im Finale der internationalen Amateur-Tour (Internationale Hardenberg Silver Tour) geht es um die „Silberne Peitsche” des Hardenberg Burgturniers in einem Springen der schweren Klasse. Drei Namen sind bislang in die Ringe unterhalb des markanten Keilerkopfs eingraviert. Und die Frage aller Fragen ist: Bleiben die Peitschen in Nörten-Hardenberg oder werden sie entführt?

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.
red/fis/Foto: Stefan Lawrentz










10.04.2019 • 12:59 Uhr

Richtiger Schutz vor Zecken und Maßnahmen im Ernstfall - Gesundheits-Tipp der IDEAL Versicherung

In ganz Deutschland steigen die Temperaturen – viele Menschen zieht es daher in die Natur. Leider gilt das auch für Zecken: Sie lauern wieder in Wäldern und auf Wiesen. Carsten Sellmer, Gesundheitsexperte der IDEAL Versicherung, gibt Tipps, um sich vor einem Zeckenstich zu schützen. Außerdem weiß er, was im Notfall zu tun ist.

Zecken sind Parasiten und ernähren sich vom Blut ihres Wirts, das heißt Mensch und Tier. Durch ihre Krallen und Haftkissen halten sie sich an ihm fest. Stechen die Zecken zu, können eine Vielzahl von Infektionskrankheiten, beispielsweise Borreliose, auf den Menschen übertragen werden. Daher ist es so wichtig, sich zu schützen. Zecken mögen vor allem Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit wie Wälder, schattige Wiesen und Waldränder. Aber auch einzelne Baumgruppen, Büsche sowie Gärten oder Bäche gehören zu ihren bevorzugten Gebieten.

Um einen Ausflug in die Natur oder Gartenarbeit ungehindert von Zeckenbissen genießen zu können, empfiehlt Carsten Sellmer:

Auf festen Wegen bleiben und Unterholz sowie hohe Gräser meiden.
Mückenschutzsprays mit den Wirkstoffen Icaridin oder DEET auf Haut und Kleidung
auftragen – dieser Schutz hält aber nur wenige Stunden an.
Anschließend unbedingt den ganzen Körper nach Zecken absuchen! Sie stechen nicht
sofort, sondern suchen oft stundenlang nach einer geeigneten Einstichstelle. Füße, Waden, Kniekehlen, Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge und Bauchnabel sind dabei besonders beliebt, da sie dort nur schwer entdeckt werden.

Hat sich die Zecke bereits festgekrallt, sollte sie sofort entfernt werden. Dazu mit einer speziellen Zeckenzange den Parasit so nah wie möglich an der Haut mit einem vorsichtigen und gleichmäßigen Zug senkrecht hinausziehen. Dies verhindert ein Quetschen der Zecke und somit auch die Freigabe von möglicherweise gefährlichen Erregern. Ideal zum schnellen Entfernen sind auch Zeckenkarten mit Lupe, die für unterwegs in jedes Portemonnaie passen. Anschließend sollte die Wunde mit Desinfektionsmittel gereinigt werden, da für den Wundheilungsprozess eine saubere, keimfreie Wunde wichtig ist. „Wichtig ist vor allem, schnell zu handeln, denn die Borrelien werden erst nach etwa 12 Stunden aus den Speicheldrüsen der Zecke in die Stichwunde übertragen“, informiert der Gesundheitsexperte. Dennoch sollte auch anschließend die Einstichstelle weiter beobachtet werden. Wer dort nach einigen Tagen eine Rötung bemerkt oder unter grippeartigen Symptomen und Fieber leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Bei einer Borreliose ist eine Behandlung mit einem Antibiotikum erforderlich. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Infektion des ganzen Körpers kommen und damit zu dauerhaften Schäden an Nerven, Gelenken und Herz. Einen wirksamen Impfschutz gibt es bisher nicht. Carsten Sellmer gibt einen kurzen Überblick über die Symptome, die auf eine Borreliose-Infektion hinweisen können:

Hautrötung (sogenannte Wanderröte): typischerweise ringförmig mit
blassem Farbton in der Mitte, kann aber auch großflächig oder streifenförmig sein und bis zu mehrere Wochen nach einem Stich auftreten.
Die Haut ist an der geröteten Stelle wärmer.
Fieber.
Muskel- oder Kopfschmerzen.
Müdigkeit.

Seltener ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis, besser bekannt unter der Bezeichnung FSME, die ebenfalls von Zecken übertragen wird. Das Virus ist eher im süddeutschen Raum verbreitet. Das Robert-Koch-Institut (RKI) informiert auf seiner Website, wo diese Gebiete liegen. Diese Viruserkrankung greift das Nervensystem an. „Die ersten Symptome verlaufen mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen ähnlich wie bei einer Grippe, treten allerdings erst ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich auf. In besonders schweren Fällen kann die Krankheit sogar zu Nerven- und Hirnhautentzündungen führen“, erklärt der Experte der IDEAL Versicherung und ergänzt: „Auch wenn das Infektionsrisiko relativ gering ist, empfiehlt das RKI Menschen, die sich in Risikogebieten aufhalten, eine Schutzimpfung.“ Wer einige Tage nach einem Zeckenstich entsprechende Symptome bemerkt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

red/Grafik/Quelle: © kornilov / iStock.com










10.04.2019 • 07:46 Uhr

FFH-Gebiete unverzüglich erfassen und als Naturschutzgebiete mit höchstem Schutzstatus ausweisen

itgliederversammlung derBUND-Kreisgruppe Northeim wählt neuen Vorstand und verabschiedet Resolution an den Landkreis

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung stand das von der BUND-Kreisgruppe erstellte Konzept für Verbundkorridore für wandernde Tierarten im Landkreis Northeim. Kai Conrad erläuterte, dass der Landkreis Northeim eine besonders hohe Verantwortung für die Vernetzung von Wildtierpopulationen hat, so zum Beispiel zwischen Harz und Solling, aber auch den kleineren Waldgebieten untereinander. Nur so sind Populationen von Wildkatze, Luchs und zahlreichen anderen Tierarten langfristig überlebensfähig (Genaustausch) und können gleichzeitig neue Lebensräume besiedeln.

Die Konzepterstellung wurde vom Landkreis finanziell unterstützt und soll ein wichtiger Baustein für das offizielle Biotopverbundkonzept des Landkreises sein. Die BUND-Kreisgruppe dankt der Naturschutzbehörde für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei diesem Projekt. Kai Conrad betonte, dass es jetzt darum geht, das Konzept in die Praxis umzusetzen. Denn von den ermittelten 60 Wanderkorridoren sind viele in einem schlechten Zustand, enden zum Teil in Todesfallen, wie beispielsweise verkehrsreichen Bundesstraßen. Das Konzept incl. Karten steht daher nicht nur allen Behörden, sondern der gesamten Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung und kann ab Mai 2019 von der Internetseite der BUND-Kreisgruppe Northeim heruntergeladen werden.

Neben Jürgen Beisiegel und Kai Conrad wurden zwei neue Mitglieder in den Vorstand der BUND-Kreisgruppe gewählt: Mareike Neblik und Sabine Schambach.

Einstimmig verabschiedete die Jahreshauptversammlung nach Diskussion eine Resolution an die Landrätin und die Fraktionen des Kreistages, in der diese aufgefordert werden, umgehend die Flora-Fauna-Habitat-Gebiete nach den Vorgaben der EU unter nachhaltigen Schutz zu stellen. Hierbei dürfen nur fachliche Aspekte und keine Partikularinteressen einzelner Lobby-Gruppen Berücksichtigung finden! Durch die Verzögerung der Gebietsausweisungen bleibt der dringend notwendige und von der EU vorgeschriebene Schutz von Arten und Lebensräumen auf der Strecke. Außerdem kann es zu hohen Strafzahlungen kommen. So bezahlen die Steuerzahler die Fehler von Politik und Verwaltung.

Wortlaut der Resolution:

Forderung der Jahreshauptversammlung der BUND Kreisgruppe an die Landrätin Frau Klinkert-Kittel und die Fraktionen des Kreistages:
Die EU hat im Januar die Bundesregierung in einem Mahnschreiben aufgefordert, die überfällige Unterschutzstellung der FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitate) umgehend abzuschließen und vorhandene Mängel zu beheben.
Der Landkreis Northeim gehört auch auf Grund eines evidenten Personalmangels in der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) bundesweit zu den Vollzugsletzten. Wir fordern daher die Landrätin und die im Kreistag vertretenen Parteien auf, unverzüglich dafür Sorge zu tragen, dass alle ausgewiesen FFH-Gebiete ordnungsgemäß mit einer Beschreibung des Ausgangszustandes und Untersuchungen der Arten und Lebensraumtypen erfasst werden sowie in Folge als Naturschutzgebiete mit dem höchsten Schutzstatus ausgewiesen werden. Dieser Prozess muss öffentlich und fachlich erfolgen und darf nicht durch Lobbyisten dominiert werden.
red











9.04.2019 • 22:03 Uhr

Rundes Jubiläum bei simply-X: Holger Steinhoff seit einem Jahrzehnt mit Vollgas dabei - Geschäftsführer Bode: " Ich bin stolz auf den Mann der ersten Stunde!"

Beim jungen Unternehmen simply-X in Bad Gandersheim - dem Spezialisten für innovative Systemlösungen für Einlass-, Kontroll- und Bezahlsysteme in Bundesliga-Stadien und in Festival-Arenen, gab es jetzt berechtigten Anlaß für eine besondere Würdigung: Holger Steinhoff, Mann der ersten Stunde bei simply-X, wurde von Geschäftsführer Matthias Bode gemeinsam mit seiner Frau Julia für seine zehnjährige Betriebszugehörigkeit gewürdigt.

Holger Steinhoff, gebürtiger Gandersheimer, arbeitet seit drei Jahren in verantwortlicher Position als "Teamleiter Operations". Nach seiner Ausbildung zum Technischen Informatiker in Braunschweig baute er vor zehn Jahren gemeinsam mit Matthias Bode und einem dritten Spezialisten das Unternehmen aus kleinsten Anfängen mit zu dem auf, was es heute darstellt. Ein aufstrebendes weil innovatives und kreatives Unternehmen, das sich in seiner Branche einen exzellenten Namen gemacht und ausgezeichnete Marktanteile erworben hat.

Holger Steinhoff ist als "Teamleiter Operations" für Schwerpunkte wie Koordination, Organisation innerhalb des Unternehmens verantwortlich. Ihm obliegt Planung und Einsatz von simply-X Technologie bei Festivals wie beispielsweise von Großkunden wie dem Olympiastadion in der Bundeshauptstadt Berlin. Wenn hier demnächst das Pokalendspiel des deutschen Fußballs stattfindet, dann werden die fast 80.000 Besucher komplett über die simply-X-Technologie eingelassen, kontrolliert und bezahltechnisch bei Getränke- und Imbisskonsum rundum bedient und betreut. Zu Steinhoffs Job gehört naturgemäß eine beratende Funktion - intern im Team wie nach außen bei den Kunden.

Wie sehr sich der bei seinen Kollegen höchst anerkannte und geschätzte Experte mit seinen Aufgaben verbunden fühlt lässt sich gut daran ausmachen, dass er schwierige Herausforderungen mit ganzer Profession und Leidenschaft angeht: "Ich bediene hier bei uns so die erste Eskalationsstufe. Das macht mir Spaß!"
Neben seinem Einsatz für simply-X findet Holger Steinhoff in seiner Freizeit Lust und Entspannung, sich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Wrescherode zu engagieren.

Und was sagt Geschäftsführer Matthias Bode über Holger Steinhoff: "Ich bin stolz darauf, dass der Mann der ersten Stunde auch nach zehn Jahren simply-X die Treue hält und immer noch mit Vollgas dabei ist. Und wir hoffen, dass es die nächsten zehn Jahre so weiter geht!

Das Bild dokumentiert den Glückwunsch und den Dank von Mattthias und Julia Bode für Holger Steinhoff, verbunden mit einer originellen Geschenkgeste aus Anlass seines Betriebsjubiläums.
red/fis/Foto: Thomas Fischer












9.04.2019 • 21:16 Uhr

Altgandersheim: Pfusch bei Breitbandverkabelung - Anlieger kommen nicht mehr aus Garagen - "Unverantworlich!"

Richtig Ärger gibt es seit heute bei den Bauarbeiten zur Breitbandverkabelung in Altgandersheim. Anlieger in der Gremsheimer Straße sind empört. "Da wird gepfuscht und unverantwortlich gearbeitet!", wütete heute Abend ein namentlich der Redaktion bekannter Anlieger. Was war passiert?

Zuerst galt es Gräben aufbaggern. Dann wurde das Kabel ins Erdreich versenkt (wir berichteten). Zum Abschluss alles wieder zumachen. Den obersten Teil des Kabelgrabens mit einer Bitumdecke abschließen. Als die Anlieger sich das Werk anschauten gab es den ersten Ärger. Die Decke war völlig desolat und unsachgemäß aufgebracht. "Damit sind wir auf unserem Bürgersteig vor dem Grundstück auf keinen Fall einverstanden", so die massiv vorgebrachte Mängelrüge. "Wir möchten, dass das so wiederhergestellt wird wie vorher!"

Die Bauleute mussten daraufhin die Teerdecke wieder aufnehmen. Und das war es dann erst einmal. Zum Feierabend waren die Kabelbauer plötzlich verschwunden. Und vor dem Grundstück mit Garagen hatten die Bauarbeiter ohne eine Erklärung eine offene Baustelle zurückgelassen. "Alles kleine Schützengraben. Das sieht im ganzen Dorf so aus."

Mit krassen Folgen, wie der Anlieger weiter berichtet. "Mein Vater und unsere Tochter werden so nicht mit ihren Autos aus ihren Garagen fahren können. Der Graben ist wie ein unüberwindbares Hindernis für sie. Einfach unverantwortlich, wie liederlich hier gearbeitet wird!", schimpfte der Mann. Als Belege seines Unmutes über den Pfusch beim Kabeleinbau in Altgandersheim fügte er eine Bilder bei. Jetzt gilt es gezwungenermaßen abzuwarten, was am Mittwoch passiert. Dann dürfte sich sicherlich auch Ortsvorsteher Oberbeck in die Schlamperei und den verständlichen Bürgerunmut einschalten.
red/Fotos: Privat














9.04.2019 • 20:41 Uhr

Jens Kestner: „Nennt man in der Politik leblose Figuren, die an Bindfäden aufgehängt sind, auch... Marionetten?“

Zu einer pikanten Personalien der SPD-Ratsfraktion in Northeim hat sich der Northeimer Ratsherr und Bundestagsabgeordneter Jens Kestner soeben zu Wort gemeldet. Aus Dokumentationsgründen publizieren wird die Stellungnahme des AfD-Politikers im Originalwortlaut.

Kestner: "Der bisherige SPD-Fraktionsvorsitzende im Northeimer Rat, Berthold Ernst, verzichtet auf eine weitere Kandidatur. Doch das, was sich so selbstverständlich und normal anhört, hat in der Northeimer Realität durchaus etwas von einem Marionettentheater. Und damit eine Marionette zumindest für die Zuschauer „lebendig“ wirkt, braucht es immer einen Marionettenspieler, der unbemerkt die Strippen zieht. Ein SPD-Bürgermeister bekommt wieder einen SPD-Fraktionsvorsitzenden in den Rat der Stadt, doch dieser Neue, Marek Meyer, scheint viel besser in den Spielplan des Strippenziehers zu passen. Jens Kestner, AfD-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Stadtrat Northeim, zu dieser Personalie:
„Herr Meyer will „die gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen fortsetzen“. Interessant! Wie setzt man etwas fort, das gar nicht erst in Gang gesetzt wurde? Und dass Herr Meyer sich so glücklich schätzt, einen SPD-Bürgermeister zu haben, haucht einem Stück Holz am Bindfaden auch kein Leben ein. Herr Meyer wird sich an seinen Taten und seinen Worten messen lassen müssen. Ohne Prophet zu sein und in der Glaskugel nach der Zukunft Ausschau zu halten, weiß ich schon jetzt, dass die blockierende, bürgerferne und unsoziale rote Politik in Northeim seine Fortsetzung findet, weil der, der die Strippen zieht, immer noch der gleiche ist. Und noch etwas sei angemerkt: natürlich plädiere ich immer für Jugend in der Politik und freue mich über jedes politische Engagement junger Menschen. Das ist toll und wünschenswert. Eine Fraktion zu führen – und da will ich mich keineswegs in die SPD-internen Probleme einmischen – braucht wie in jeder Partei, Lebenserfahrung und politisches Fingerspitzengefühl. Fehlen diese Eigenschaften, braucht man eine Person im Hintergrund, die letztendlich sagt, wo`s und wie`s langgeht. Insofern ist meine Erwartung an den jungen Nachwuchs-Fraktionsvorsitzenden bezüglich seiner angekündigten überfraktionellen Zusammenarbeit doch eher reduziert zu werten. Es wird alles so bleiben, wie es schon zuvor war. Vielleicht sollte ich besser dem Bürgermeister als Herrn Meyer gratulieren...!“ so Kestner."
red










9.04.2019 • 20:21 Uhr

Ostern im MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG: Der FÜRSTENBERG Hase lädt ein!

Am 21. und 22. April lädt der FÜRSTENBERG Hase zum Osterbesuch im Schlossensemble in Fürstenberg ein: es werden gemeinsam Porzellanhasen gegossen und bemalt.
Im Manufaktur Werksverkauf können sich große und kleine Besucher*innen als Porzelliner versuchen und eine Hasenfigur aus flüssiger Porzellanmasse in Gipsformen selbst gießen und (ungebrannt) mit nach Hause nehmen. In der Besucherwerkstatt des Museums können die Besucher*innen mit Pinsel und Farbe einem bereits gebranntem, weißen Hasen ein buntes Gewand verleihen. Betreut durch den Museumspädagogen und eine Porzellanmalerin kann dabei nichts schief gehen.

Info kompakt:
Der FÜRSTENBERG Hase lädt ein!

Wann: Ostersonntag (21.April) und Ostermontag (22.April)
Wo: FÜRSTENBERG | Meinbrexener Straße 2 | 37699 Fürstenberg.
Porzellanhasen gießen.
Ort: Manufaktur Werksverkauf.
Zeit: 11 bis 17 Uhr.
Porzellanhasen bemalen.
Ort: Besucherwerkstatt im MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG.
Zeit: 10:30 bis 16:30 Uhr.

red/fis/Fotos: Manufaktur Fürstenberg















9.04.2019 • 15:44 Uhr

GANDEON aktuell! "Weil du nur einmal lebst. Die Toten Hosen auf Tour" und weitere neue Filme

Brandaktuelle Filme im Bad Gandersheimer Kino Gandeon in der Marienstraße: Hier sind sie! Kinochefin Dr. Trude Poser hat sich analog auf "eosin"-farbenen Papier verteilt - dann auch digital. Wir dokumentieren hier die offizielle Programm-Grafik mit allen relevanten Fakten auf unseren News-Kanälen/Internet-Zeitung sofort.
Das Gandeon-Team freut sich auf Stammgäste und neue Kino-Besucher/innen. Für die Rahmenunterhaltung ist wie immer bestens gesorgt. Es gibt Leckeres zu knabbern und zu süffeln.
red/Foto: Thomas Fischer












9.04.2019 • 15:08 Uhr

Autobahn 7 bei Echte/Kalefeld: Hauptfahrstreifen nach Fahrbahnabsenkung gesperrt - Zurzeit fünf Kilometer Rückstau

Auf der A 7 in Fahrtrichtung Norden, etwa 150 Meter vor der Anschlussstelle Echte, kam es heute gegen 11.30 Uhr zu einer Fahrbahnabsenkung. Der Verkehr ist in diesem Bereich nur auf der linken Fahrspur freigegeben, was zu einem derzeitigen Rückstau von etwa fünf Kilometern führt. Die Polizei geht davon aus, dass die Maßnahme noch bis zur geplanten Vollsperrung am heutigen Abend (09.04.19, ab ca. 20 Uhr) andauern wird. Verkehrsteilnehmern, vor allem auch Schwertransporten, wird empfohlen, den gesamten Bereich weiträumig zu umfahren.mb










9.04.2019 • 15:03 Uhr

B64 Bad Gandersheim: „Abschussrampe oder was ist da los?“

HEUTE, DIENSTAG, KURZ NACH 10 UHR:
Spektakulärer Technikeinsatz vor wenigen Minuten auf der Bundesstraße 64 im Bereich der Ortsumgehung in Höhe von Wrescherode. Eine Fahrbahn gesperrt. Der Platz wird für ein Aggregat benötigt, dass sich wie eine Abschussrampe ausnimmt. Es handelt sich um eine hydraulisch gestützte Arbeitsplattform. Sie wird für Arbeiten / Inspektionen an dem Brückenbauwerk benötigt; aufwendige Gerüstkonstruktionen sind so überflüssig. Die ausgefahrene Technik beeindruckte Autofahrer und Spaziergänger. Auch weil ihr Einsatz nicht alltäglich hier an der B64 geschieht.
red/fis/Video: Thomas Fischer










9.04.2019 • 15:01 Uhr

Kreisabfallwirtschaft Landkreis Northeim: Schließung der Deponien wegen der Osterfeiertage

Die Kreisabfallwirtschaft teilt mit, dass die Hausmülldeponie in Moringen-Blankenhagen und die Bauabfalldeponien in Einbeck, Katlenburg-Brandisbreite und Uslar-Verliehausen am Ostersamstag, 20.April 2019, geschlossen sind.lpd










9.04.2019 • 14:57 Uhr

Sommersaison am Römerschlachtfeld Harzhorn ist gestartet

Mit einer römischen Gewandführung wurde am Sonntag, dem 7. April, am Harzhorn offiziell die Sommersaison eröffnet.
Ab sofort ist das Infogebäude nun wieder sonntags von 11-16 Uhr geöffnet. Neben der 14.00 Uhr Führung gibt es auch eine Führung um 11.30 Uhr.
Zusätzlich finden weitere öffentliche Führungen statt: Eine Abendführung jeden 2. Freitag im Monat, eine Samstagführung jeden 3.Samstag, eine Familienführung jeden 2. Sonntag, römische und germanische Gewandführungen in wechselnder Folge und römisch-germanische Doppelführungen.

Am Freitag, dem 12.April, ist das Infogebäude ab 17.30 Uhr geöffnet, und um 18.00 startet die Abendführung ins Gelände. Ab 19 Uhr kann das Haus zu weiteren Fragen und Diskussionen genutzt werden.

Für den germanischen Knochenschnitzkurs am Samstag, dem 13.April, von 11-12.30 Uhr gibt es noch 1-2 Plätze. Anmeldungen bitte unter soeffkergan@t-online.de
Am Sonntag, dem 14.April, um 14 Uhr gibt die Familienführung besonders den Kindern Raum und Zeit, zu den Römern und Germanen Fragen zu stellen, eigene Erlebnisse zu erzählen und die Führung übers Gelände mit Hilfe der Erwachsenen mit einem Diplom und einer Prämie abzuschließen.

Ostern am Römerschlachtfeld Harzhorn

Die Feiertage sind ideal für einen Ausflug mit der ganzen Familie an das Harzhorn. Wer an Ostern Abwechslung sucht und den Frühling genießen möchte, findet am Harzhorn ein spannendes Angebot aus Kultur und Natur. Erkunden Sie im Rahmen einer Führung das weitläufige Areal und lassen Sie sich in die Welt der Römer und Germanen entführen. Was trieb die Römer im 3 Jahrhundert in den germanischen Norden? Wie sahen die Waffen der Germanen und Römer jener Zeit aus? Warum stellten die Germanen die Römer am Harzhorn zum Kampf? Wie verliefen die archäologischen Arbeiten?

Am Karfreitag und Ostern ist das Gebäude von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen finden jeweils um 11.30 und 14 statt. Am Ostersamstag ist das Gebäude ab 13.00 Uhr geöffnet, mit der 1. öffentlichen Samstagführung um 14 Uhr.

Sonntag, der 28.April, steht ganz im Zeichen des multikulturellen Selbstverständnisses der Römer in der Kaiserzeit und somit auch im Zeitfenster der Harzhornereignisse.
Der Familientag am Sonntag, dem 12.Mai, wird wieder mit besonderen Aktionen und Aktivitäten für Groß und Klein den Besuch des Harzhorns attraktiv gestalten. Ein ausführlicher Bericht folgt zeitnah.lpd










9.04.2019 • 14:16 Uhr

Das Ende der Rats-Apotheke in Bad Gandersheim: Fünf Arbeitsplätze weg, Konzentrationsprozess

Offizielle Stellen schweigen - Stadtsprecher Kielhorn: "Bürgermeisterin Schwarz ist im Urlaub"

Mit dem bevorstehenden Aus der traditionsreichen "Rats-Apotheke" in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim (wir berichteten aktuell und exklusiv) sind herbe Folgen für die heimische Wirtschaft verknüpft. So bestätigte der letzte Apotheker Dr. Peter Rudolf-Schwanz im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group die unerfreuliche Tatsache, dass fünf Angestellte durch die Einstellung des Betriebes ihren Job verlieren. Ebenso unerfreulich ist die Tatsache, dass sich mit dem Verlust der Rats-Apotheke die Angebotspalette an Apotheken für die Kunden und Kundinnen in Bad Gandersheim und Ortsteilen von drei auf zwei verringert. Der Konzentrationsprozess befördert nicht gerade den Wettbewerb zu Gunsten der Kundschaft, sondern eher umgekehrt. Ob die Stammkundschaft der Rats-Apotheke sich darauf einlässt, eine der beiden noch vorhandenen Apotheken zukünftig aufzusuchen, bleibt abzuwarten. Wer das nicht will jährt nach Lamspringe, Seesen oder Einbeck. So wandert wiederum ein Stück Kaufkraft raus aus Bad Gandersheim.
Offizielle haben sich zu dem Tod des "Rats-Apotheke" noch nicht zu Wort gemeldet. Auf Nachfrage teilte Stadtsprecher Manfred Kielhorn mit, Bürgermeisterin Franziska Schwarz befindet sich im Urlaub. Schweigen auch beim Lobbyverband der lokalen Wirtschaft. Kein Wunder, einer der maßgeblichen Protagonisten im Vorstand sei professionell betroffen und vermutlich bevorteilt, kommentiert ein stadtbekannter Kaufmann die Lage. Er bedauerte in einem persönlichen Kommentar das traurige Ende der "Rats-Apotheke" nach 447 Jahren ihrer Existenz in der Stadt. "Und die Konzentration auf zwei Apotheken sehe ich kritisch."
red/fis/Foto: Thomas Fischer










9.04.2019 • 13:56 Uhr

Lokalzeitung in der Krise: Betteln um staatliche Förderung und Abo-Preise erhöhen

Zeitungen leiden unter dem Mindestlohn für ihre Träger/innen - Vertrieb derzeit größte Herausforderung für Lokalzeitungen

Die größten Herausforderungen, die Lokalzeitungen derzeit zu bewältigen haben, liegen im Vertriebsbereich, sagte VDL- Geschäftsführer Martin Wieske heute im Vorfeld des 45. Kongresses Deutscher Lokalzeitungen in Berlin. „Damit die Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum mit lokalen Informationen sichergestellt bleibt, bedarf es künftig konkreter Unterstützung durch die öffentliche Hand.“ Das bedeutet im Klartext: Die privatwirtschaftlich organisierten Verlage betteln um staatliche Subventionen Wie das geschehen kann und muss, damit beschäftigt sich derzeit auch der Branchenverband der kleineren und mittleren Tageszeitungen. „Wie immer auch ein solches Fördermodell letztlich gestaltet wird, wichtig ist, dass die Belange der vielen kleineren und mittelständischen Tageszeitungen, die einen wesentlichen Anteil an unserer einzigartigen Pressevielfalt in Europa haben, berücksichtigt werden“, so Wieske.

Darüber hinaus müsse die Verdienstgrenze für Zusteller in Minijobs als Folge des steigenden Mindestlohnes schnellstmöglich dynamisiert werden. Um die Kostenbelastungen durch den gestiegenen Mindestlohn für Zusteller /innen abzufedern werden die Abo-Preise erhöht. So gerade in einem Zeitungsverlag in Südniedersachsen geschehen.

Der Kongress Deutscher Lokalzeitungen findet am 11. April in Berlin statt. 250 Personen werden erwartet. Zu den Rednerinnen gehören die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und die Rheinland-Pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Der Verband Deutscher Lokalzeitungen e. V. (VDL) ist die Interessenvertretung der lokalen Zeitungs- und Medienhäuser. In ihm sind rund 80 kleinere und mittlere Tageszeitungen zusammengeschlossen, die etwa fünf Millionen Leserinnen und Leser haben. Es werden immer weniger und die Leserschaft ist heftig überaltert. Der VDL repräsentiert die Belange lokaler und regional ausgerichteter Tageszeitungen - print und digital.
red/Foto: Fis Work Media Group










9.04.2019 • 13:32 Uhr

Grundschule Bad Gandersheim: Hochseilgarten, Kletter-und Sinneswand - Heute Umgestaltungsarbeiten gestartet

Mit Volldampf und Pressluftgerät sind heute die Umgestaltungsarbeiten auf dem noch langweiligen Schulhof der Grundschule in Bad Gandersheim angelaufen. Experten von Firmen aus dem Hunnesrück und Ostharz haben mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen. So müssen Fundamente für die Ständer des neuen Hochseilgartens ausgeschachtet werden. Der Förderverein der Grundschule, der sich schon lange Zeit dem Projekt "Neue Schulhofgestaltung" verschrieben hat, ermöglichte dank eine Serie von Aktionen und zahlreicher Sponsoren nun die Verwirklichung des schönen Projektes. Im Recherchegespräch mit den Bauleuten erfuhr das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group vor wenigen Minuten vor Ort, dass außer einem Hochseilgarten eine Kletter- und Sinneswand installiert werden. Damit sich die Kinder beim Spielen auf den neuen Geräten nicht verletzen wird eine große Fläche mit Gummimatten ausgelegt. Zum Verweilen auf dem Schulhof laden dann. noch Bänke und Tische ein. Angesichts des tollen Wetter rechnen die Gestalter mit einer zügigen Erledigung und Fertigstellung ihres Projektes.

Das Beste zum Schluß: Und die Mädchen und Jungen, Eltern und Lehrerschaft, sind hautnah dabei, wie sich "ihr" noch trister Schulhof stetig in eine spannende weil abwechslungsreiche bunte Spiel- und Kreativlandschaft verwandelt. Nach den Osterferien wird der neue Schulhof sicherlich mit Begeisterung völlig neu erlebt.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















9.04.2019 • 13:17 Uhr

Land stellt 400 Millionen Euro zusätzlich für die Wohnraumförderung bereit

Bündnis für bezahlbares Wohnen: Kraftvolles Signal für den Wohnungsbau

Als ein „kraftvolles Signal für den Wohnungsbau“ haben die Mitglieder des Bündnisses für bezahlbares Wohnen, die Erhöhung der Landesmittel für den sozialen Wohnungsbau bezeichnet. Gestern hatte sich die Landesregierung darauf verständigt, aus dem Haushaltsüberschuss des Jahres 2018 die Summe von 400 Millionen Euro für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung zu stellen. Der Betrag soll in das Sondervermögen des Landes fließen, aus dem die Förderung finanziert wird. Das Ergebnis sei vor allem auch ein Erfolg des Bündnisses für bezahlbares Wohnen, sagten Bauminister Olaf Lies, Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs-und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V., Heiner Pott, und der Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes Niedersachsen-Bremen e.V., Randolph Fries, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz heute (Dienstag) in Hannover. Jetzt sei es wichtig, schnell in die Umsetzung zu kommen.

Das „Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen“ hatte das Ziel formuliert, bis 2030 rund 40.000 neue Sozialwohnungen zu schaffen. Die Landesregierung will deshalb die Zahl der geförderten Wohnungen in einem absehbaren Zeitraum auf 4.000 Sozialwohnungen pro Jahr steigern. Mit den zusätzlich zur Verfügung gestellten 400 Millionen Euro geht die Landesregierung den wichtigen Schritt, um diese Zielmarke auf Sicht zu erreichen. Bis 2023 könnte bei einem günstigen Verlauf ein Gesamtfördermittelvolumen von bis zu 1,7 Milliarden Euro mobilisiert und in den geförderten Wohnungsbau investiert werden.

Bauminister Olaf Lies sagt dazu: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis und elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge für die Menschen in unserem Land und inzwischen die soziale Frage. Die soziale Wohnraumförderung ist das Herzstück, wenn es darum geht, das Angebot an bezahlbaren Wohnungen auszuweiten. Die Mittel, die wir jetzt zusätzlich für die Wohnraumförderung verwenden, sind ein starkes Signal für mehr geförderten Wohnungsbau und ein klares Bekenntnis der Landesregierung zu diesem wichtigen Instrument der Wohnungspolitik. Die Verbandsbeteiligung zu den neuen Förderbestimmungen ist bereits gestartet.“

Die Zusage der Landesregierung, nach mehr als 15 Jahren wieder mit eigenen Mitteln in den sozialen Wohnungsbau einzugreifen, ist nach Auffassung der Wohnungswirtschaft ein wichtiges sozialpolitisches Signal. Von einer „lang ersehnten Kehrtwende in der niedersächsischen Wohnungspolitik“ sprach vdw-Verbandsdirektor Heiner Pott. „Unser jahrelanges Bemühen in dieser Frage hat sich ausgezahlt, und letztlich ist es auch ein Verdienst aller Beteiligten im Bündnis für bezahlbares Wohnen.“ Mit dem nun zur Verfügung stehenden Betrag können bis 2023 rund 14.000 neue Wohnungen gefördert werden. Pott mahnte: „Um das von Ministerpräsident Stephan Weil und dem Bündnis formulierte Ziel, 40.000 neue bezahlbare Wohnungen bis 2030, zu erreichen, müssen zusätzliche finanzielle Anstrengungen unternommen werden.“ Steigende Baukosten, fehlendes Bauland und erschöpfte Kapazitäten im Bauhandwerk seien weitere Herausforderungen. Zu diesen Punkten habe des Bündnis ebenfalls Vorschläge erarbeitet, die nun umgesetzt werden müssten.

Randolph Fries, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes Niedersachsen-Bremen e. V.: „Wir freuen uns, dass wir als Partner im von Bauminister Olaf Lies gegründetem Bündnis für bezahlbares Wohnen in schwierigen, aber sehr konstruktiven Verhandlungen helfen konnten, den öffentlich geförderten Wohnungsbau neu aufzustellen. Wir beglückwünschen die Landesregierung zu diesem Kraftakt, um das laut Ministerpräsident Stephan Weil „Problem unserer Zeit – Wohnen“ lösen zu können.“

„Insgesamt haben wir bei den geförderten Wohnungen ein steigendes Interesse an den Fördermitteln zu verzeichnen“, so Niedersachsens Bauminister Olaf Lies weiter. „Aber das reicht noch lange nicht, um die rasante Abnahme der Anzahl der Wohnungen mit Miet- und Belegungsbindungen zu stoppen. Ich bin deshalb froh und dankbar, dass wir jetzt mehr Klarheit darüber haben, wie wir die vom „Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen“ erarbeiteten Vorschläge zur Verbesserung der Förderung finanzieren können und zu mehr gefördertem Wohnraum kommen. Dabei dürfen wir nicht die Fehler der 70er Jahre machen. Unser Ziel ist es, Wohnen und Leben im Stadtteil zu ermöglichen und unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen miteinander zu verbinden. Die Investitionsbereitschaft der Wohnungswirtschaft ist da. Ich bin sicher, dass wir dem sozialen Wohnungsbau mit unseren Maßnahmen einen kräftigen Anschub geben können“, so Bauminister Olaf Lies abschließend.

Das im März 2018 auf Initiative der Wohnungswirtschaft und des Bauministeriums gegründete Bündnis hatte im letzten Jahr Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Förderbestimmungen für den sozialen Wohnungsbau vorgelegt. Die neuen Förderbestimmungen sollen es ermöglichen, auch auf angespannten Wohnungsmärkten neue Sozialwohnungen zu schaffen. Durch höhere Fördersätze, die Anhebung der berücksichtigungsfähigen Gesamtkosten und höhere Tilgungsnachlässe soll das Wohnraumförderprogramm des Landes noch attraktiver werden. Auf diese Weise sollen Anreize geschaffen werden für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und auch für private Investoren und Wohneigentümer, in den sozial geförderten Wohnungsbau zu investieren. Bestandteile des neuen Förderprogramms sollen außerdem die Förderung von Wohnheimen für Studierende sowie von Wohnraum auf den Ostfriesischen Inseln werden.

Hintergrundinformation:
Die Unterstützung von Haushalten, die sich am Markt nicht aus eigener Kraft mit angemessenem Wohnraum versorgen können, ist Aufgabe der sozialen Wohnraumförderung. Zusammen mit der Gewährung von Wohngeld zur Stärkung der Mietzahlungsfähigkeit stellt die soziale Wohnraumförderung eine wichtige Säule der Wohnraumversorgung dar. Gegenstand der sozialen Wohnraumförderung ist sowohl die Bereitstellung preiswerter Mietwohnungen als auch die Unterstützung bei der Bildung selbst genutzten Wohneigentums, vor allem für Haushalte mit Kindern.
Im Rahmen der Förderung von Mietwohnraum werden Belegungs- und Mietbindungen begründet. Die Förderempfängerinnen und Förderempfänger erhalten staatliche Subventionen. Im Gegenzug verpflichten sie sich, die mit den Mitteln der sozialen Wohnraumförderung geförderten Wohnungen nur an solche Haushalte zu vermieten, die über einen Wohnberechtigungsschein verfügen. Einen Wohnberechtigungsschein erteilen die zuständigen Stellen, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden.
Es gab zum Ende des letzten Jahres in Niedersachsen noch 74.887 Sozialwohnungen. Das ist ein Rückgang von rund 23.000 Wohnungen seit 2012 (minus 23,42 %). Allein im Vergleich zum Ende des Jahres 2017 beträgt der Rückgang mehr als 7.600 Wohnungen (minus 9,22 %). Schon in wenigen Jahren (2022) könnten es nur noch rund 40.000 Wohnungen sein.
red/fis











9.04.2019 • 13:10 Uhr

Rund 1 Million Euro für mehr Artenvielfalt in Niedersachsen

Umweltminister Lies und Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast geben Startschuss für Biodiversitätsprojekte

Gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung Sigrid Rakow und dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Kulturlandpflege Hans-Heinrich Ehlen haben Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Umweltminister Olaf Lies den Startschuss für ein neues Projekt für mehr Artenvielfalt in der Landwirtschaft gegeben. Mit insgesamt 480.000 Euro unterstützt die Bingo-Umweltstiftung das Projekt „Förderung der Artenvielfalt und Biotopvernetzung in der Agrarlandschaft Niedersachsen“ (oder kurz FABiAN) der Stiftung Kulturlandpflege.

Außerdem stellt das Land Niedersachsen zusätzliche Fördergelder für ökologische Maßnahmen zur Verfügung. Während das Bingo-Projekt sich vor allem um Blühflächen und ökologische Maßnahmen in der Agrarlandschaft einsetzt, unterstützt das Umweltministerium in Höhe von 500.000 Euro Maßnahmen, die auf die Stärkung der Biodiversität in Städten und Dörfern abzielen und zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Wildbienen beitragen.

Umweltminister Olaf Lies: „Artenvielfalt macht unser Land lebenswert und Insekten spielen dabei eine Schlüsselrolle. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Zahl der Arten und die Menge jedoch drastisch reduziert. So gelten in Deutschland z.B. bereits mehr als die Hälfte der fast 600 Wildbienenarten als gefährdet und viele andere Insektenarten sind zum Teil völlig verschwunden. Davor dürfen wir nicht länger die Augen verschließen. Jeder einzelne kann einen Beitrag dazu leisten. Natur fängt im eigenen Garten, aber mit Kiesbeeten und Mährobotern erreichen wir leider genau das Gegenteil. Wir leisten mit zunächst rund einer Million Euro einen konkreten Beitrag zu mehr Artenvielfalt. Den Trend umzukehren wird aber weitere Anstrengungen erfordern.“

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Sehr gerne übernehme ich die Schirmherrschaft für dieses ausgezeichnete Projekt. Ich bin überzeugt, dass eine moderne, leistungsfähige Landwirtschaft auch mit biologischer Vielfalt vereinbar ist. In den letzten zehn Jahren hat sich die Fläche Blühstreifen mehr als verdoppelt. Der Erfolg dieser Agrarumweltmaßnahmen wird getragen von tausenden Landwirten bei uns in Niedersachsen, die alljährlich Blühstreifen aussäen.“

Mit dem Projekt „FABiAN“, das von der Bingo-Umweltstiftung anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums initiiert wurde und die höchste je von der Stiftung bewilligte Einzelsumme erhält, unterstützt die Kulturlandpflege in drei ausgewählten Gemeinden Landwirte bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Vertragsnaturschutz und zur Biotopvernetzung. Insgesamt soll so eine Fläche von 150 Hektar über einen Zeitraum von drei Jahren für die Artenvielfalt aufgewertet und zugleich Perspektiven für Nachhaltigkeit entwickelt werden.
„Wir wollen anlässlich unseres 30-jährigen Jubiläums dazu beitragen, die biologische Vielfalt in unserer Kulturlandschaft zu steigern und mit der Landwirtschaft eine Biotopvernetzung zu entwickeln“, begründet Sigrid Rakow die Entscheidung. Dabei weiß sie mit der Stiftung Kulturlandpflege einen erfahrenen Partner an der Seite. „Wir sprechen gezielt Landwirte an, um mit ihnen Verträge zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen abzuschließen“, erklärt deren Stiftungsvorsitzender Hans-Heinrich Ehlen die konkrete Umsetzung.
red/fis










9.04.2019 • 13:06 Uhr

Frühstücken mit Roy Kühne und Cornelia Ehrhardt - " Europafrühstück" am 13. April in Braunlage - Alle gespannt, was auf den Tisch kommt

Gemeinsam mit Cornelia Ehrhardt, Bürgermeisterkandidatin und Vorsitzende der CDU Braunlage, lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne
unter dem Motto "Braunlage und Europa" interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Europafrühstück ein. Das Frühstück findet statt am Samstag, den 13. April 2019
von 10.30 - 12.30 Uhr in der Herzog-Wilhelm-Straße 11, in Braunlage. Neben einem Ausblick auf die kommenden Europawahlen und deren Auswirkungen auf Braunlage und den ganzen Harz durch Dr. Roy Kühne, haben Interessierte die Möglichkeit bei Kaffee, Tee und einem "zünftigen Frühstück" über die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union zu diskutiert. Was unter "zünftig" zu verstehen ist - dieses Geheimnis wird am 13. April gelüftet.
red/Foto: Thomas Fischer











9.04.2019 • 13:00 Uhr

96 in der Krise: Verein trennt sich endlich von Horst Heldt

Hannover 96 hat sich heute nach Abstimmung mit Gremienmitgliedern – Gesellschafter und Aufsichtsrat – von Horst Heldt getrennt.
Die Zielsetzung der Fußball-Bundesligasaison 2018/19 war, einen gesicherten Tabellenmittelplatz zu erreichen. Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaft konkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt.Hannover 96 dankt Horst Heldt für seine Arbeit und bedauert, dass sie am Ende nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat.
Hannover 96 benötigt einen Neuanfang. Ein neuer Sportdirektor wird zeitnah verpflichtet. An Spekulationen zu Namen werden wir uns nicht beteiligen.
red/fis











9.04.2019 • 08:22 Uhr

Skulpturenpfad und die Sicherheit der Brücken: Gefährliche Hohlräume?

Dass es um die Straßenverhältnisse, speziell die Fahrbahndecken, in Bad Gandersheim und auf den Ortsteilen nicht zum Besten bestellt ist, müssen Fahrrad- und Autofahrer tagtäglich ertragen. Schlaglöcher und Aufrisse sind an vielen Stellen unübersehbar. Die Flickschusterei der vergangenen Jahre hat daran nicht viel geändert. Aber auch auf Fußweganlagen, öffentlichen Plätzen und Spazierwegen sind üble Stolperfallen und Hindernisse auszumachen. Für Rollstuhlfahrer, gehbehinderte Menschen, Mütter mit Kinderwagen und Seniorinnen und Senioren wenig erquickliche Zustände in einer Reha- und Kurstadt.

Auf dem Skulpturenpfad im Bereich der Stadt Bad Gandersheim sind es besonders die Abschnitte der beiden Brücken, wo sich Ermüdungserscheinungen der geteerten Oberflächen und den maroden Untergründe offenbaren. Im Fall der Brücke über die Gande (beim Tanzcafe Gino) tun sich abenteuerliche Hohlräume auf. Ob es hier wirklich reicht, einfach nur Kies reinzuschütten, bezweifeln ernstzunehmende Baufachleute. Der Untergrund in den Brückenaufgängen befände sich angesichts von Unterspülungen in einem kritischen Zustand, kommentierte der Experte. Das dokumentierte Loch könnte dafür ein Indiz sein. Eine gutachterliche Überprüfung der Sicherheit und Standfestigkeit der Brücken auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke erscheint wahrscheinlich angebracht - bevor Schlimmeres passiert.
red/Foto: Marc Reiser










9.04.2019 • 07:50 Uhr

Einbeck: Begeisterung sieht anders aus - Gekrampfte Zustimmung zum "Tag der Niedersachsen 2017"

Mit der knappsten aller knappen Mehrheit - 22 zu 21 - hat sich der Einbecker Stadtrat in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung dafür ausgesprochen, sich für die Ausrichtung des "Tages der Niedersachsen" in acht Jahren zu bewerben. 2027 steht in der Bierstadt außerdem ein Stadtjubiläum. Beide Ereignisse stellen die Stadt vor gigantische Herausforderungen. Und genau hier setzen die Skeptiker der Events an. Mit diesen beiden Großveranstaltung sei die Stadt schlicht überfordert, so ein Argument. Angesichts der gekrampften Zustimmung für eine Bewerbung könnten die Einbecker eine Abfuhr aus Hannover bekommen. In den Statuten für die Ausrichtung des "Niedersachsentages" steht eindeutig vermerkt, dass die Veranstaltung von einer breiten Mehrheit im Rat und der Bevölkerung getragen sein muss. Angesichts des knappen Votums für eine Bewerbung ist aus Hannover der Kommentar unüberhörbar : "Begeisterung sieht anders aus...".
Einbeck kann dennoch hoffen: Bewirbt sich keine zweite Stadt bekommt sie garantiert das Ticket. Bad Gandersheim hat dieses Verfahren am Beispiel einer Landesgartenschau gerade mit Erfolg praktiziert. Weil sich kein zweiter Austragungsort bewarb war das Land Niedersachsen gezwungen, Bad Gandersheim den Zuschlag (plus 6 Millionen Euro als Morgengabe) zu geben. Manchmal kann Bad Gandersheim "Vorbild" sein!
red










9.04.2019 • 07:37 Uhr

Lamspringe: Hinein in den frischen Badespaß! Am 4. Mai lockere Eröffnung des Waldschwimmbades

Angesichts der absehbaren schönen und warmen Tage Ende April/Anfang Mai steigt die Vorfreude aller Freibadfans in der Region. Eines der idyllischsten Waldschwimmbäder, das befindet sich am Rande von Lamspringe (Landkreis Hildesheim), hat jetzt zur großen Eröffnungparty eingeladen. Die findet am 4. Mai 2019 statt. Viele Bad Gandersheimer nutzen das Freibad als willkommene Alternative. Bekanntlich steht zu erwarten, dass das hiesige Sole-Freibad auch in dieser Saison wohl geschlossen bleibt.

Mit dem Fahrrad sind es vielleicht 40 Minuten, mit dem PKW die Hälfte dieser Zeit - und es heißt "Hinein in den frischen Badespaß!" im wunderschönen Waldschwimmbad Lamspringe.
Was am Eröffnungstag alles geboten wird entnehmen Sie/entnehmt Ihr bitte der dokumentierten Grafik. Das Freibad-Team und der Bürgermeister in Lamspringe freuen sich riesig auf viele bekannte und neue Gäste. "Sie sind uns alle herzlich willkommen!", so schallt es aus dem Flecken.
red/fis/Sreenshot Grafik Waldschwimmbad










9.04.2019 • 06:21 Uhr

Sicher ist sicher! Die Göttinger Autobahnpolizei überprüft nach einem Reifenplatzer einen Gefahrgut-Lkw

Ereignisort: Göttingen, BAB 7, Richtungsfahrbahn Hannover (Norden). Zwischen AS Göttingen Nord und der AS Nörten-Hardenberg, Ereigniszeitpunkt: Montag, 08. April 2019, 14:00 Uhr:

Nachdem an einem Gefahrgut-Lkw, beladen mit Lacken und Leuchtstoffröhren, ein Reifen geplatzt ist, stellten die Beamten der Autobahnpolizei Göttingen fest, dass von der Ladefläche eine geringe Menge einer unbekannten Substanz tropfte. Unter Hinzuziehung eines Spezialisten der Göttinger Autobahnpolizei und nach Rücksprache mit einem Sachverständigen konnte eine Gefährdung für Umwelt und Menschen ausgeschlossen werden. Nach erfolgtem Radwechsel wurde die Ladung neu gesichert und der Lkw konnte seine Fahrt fortsetzen.fre










9.04.2019 • 06:17 Uhr

Wachsamer Nachbar verhilft Polizei zur Festnahme von fünf Einbrechern

Nach dem Hinweis eines wachsamen Nachbarn hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen (04.04.19) im Göttinger Ostviertel fünf mutmaßliche Einbrecher festgenommen.

Der Mann hatte gegen 03.10 Uhr Taschenlampenschein und Geräusche im Nachbarhaus wahrgenommen. Da er um die Abwesenheit des Bewohners wusste, alarmierte er sofort über Notruf die Polizei, welche sogleich mit allen zur Verfügung stehenden Streifenwagen das tatbetroffene Wohnhaus im Nikolausberger Weg anfuhr.

Im Nahbereich konnten die fünf Tatverdächtigen in einem Pkw angetroffen werden. Bei der Kontrolle der Personen und des Fahrzeugs haben die Polizisten im Pkw umfangreiches, augenscheinliches Diebesgut aufgefunden. Noch vor Ort konnten einige Gegenstände dem kurz zuvor erfolgten Wohnungseinbruchsdiebstahl zugeordnet werden.

Die zwei Frauen und drei Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren wurden vorläufig festgenommen und anschließend dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurden alle fünf Personen am Freitag (05.04.19) dem Göttinger Amtsgericht vorgeführt. Vom zuständigen Haftrichter am Amtsgericht wurde Untersuchungshaft gegen die drei männlichen Festgenommenen erlassen. Sie wurden daraufhin in die Justizvollzugsanstalten Rosdorf, Sehnde und Hameln eingeliefert.

Die beiden jungen Frauen wurden auf freien Fuß gesetzt. Die gegen sie erlassenen Haftbefehle wurden unter Meldeauflagen außer Vollzug gesetzt.mb











8.04.2019 • 22:11 Uhr

Frische Farben, Fröhlichkeit, Fahrspaß, Frühling

Blauer Himmel. Gelbe flatternde Fahnen. Strahlender Sonnenschein. 18 Grad Celsius. Der erste richtige Fahrspaß mit einem geilen Motorrad oder Cabrio.
Mit diesen Formeln lässt sich der heutige Montag prächtig gut beschreiben: Ein Frühlingstag wie aus einem Bilderbuch. Leben zuhause in Bad Gandersheim - in Südniedersachsen - man muss es einfach nur genießen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














8.04.2019 • 21:57 Uhr

Nach 447 Jahren: Das Aus der Rats- Apotheke in Bad Gandersheim am Samstag mit Notdienst bis 9 Uhr

Apotheker Dr. Peter Rudolf-Schwanz bestätigt: "Gesundheitstreff mit Tradition" stellt seinen Betrieb ein

Die "Rats-Apotheke" auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim, eine der ältesten Apotheken in Niedersachsen und mit Sicherheit die älteste im Landkreis Northeim, stellt kommenden Samstag ihren Betrieb endgültig ein. "Wir machen noch den Notdienst am Samstag bis 9 Uhr. Dann ist Schluss und es wird ausgeräumt", so bestätigte es heute in einem Exklusiv-Gespräch Dr. Peter Rudolf-Schwanz.

In der 447-jährigen Geschichte der "Rats Apotheke" in Gandersheim ist Dr. Rudolf-Schwanz damit der letzte Apotheker dieser traditionsreichen und uralten Institution. Ihre Historie begann 1572. Herzog Julius von Braunschweig veranlasste die erste Apotheke im "Kronenhaus" in der Nähe der Stiftskirche. Erster Gandersheimer Apotheker wurde Magister Nikolaus Reineccius , Professor für Medizin. 1597 verlieh der Stadtrat dem Einbecker Apotheker Franz Curtmann das Privileg, eine Apotheke zu führen. Aus der fürstlichen Apotheke wurde eine "Rats-Apotheke". Die spannende Geschichte ist in den Räumlichkeiten der Apotheke mit Händen zu greifen und Augen zu sehen. Vieles erinnert an ein Museum. Außerdem ist die lange Geschichte der "Rats-Apotheke" in Aufzeichnungen dokumentiert. Das Stadtmuseum in der Roswithastadt widmet sich ausführlich in Dokumenten und Exponaten der "Rats-Apotheke", die ab kommenden Samstag endgültig Geschichte sein wird.

Die Begleitumstände ihrer Schließung sind noch undurchsichtig. Dr. Peter Rudolf-Schwanz wollte sich auf tiefe Begründungen und Ursachenerklärungen nicht einlassen. Denn er ist dafür nicht verantwortlich. "Ich bin nicht Eigentümer", soviel ließ er durchblicken. "Der Eigentümer habe entschieden, die Apotheke aufzugeben."
red/fis

Die Bilder dokumentieren einige in Vitrinen ausgestellte Exponate aus der langen Geschichte der "Rats-Apotheke". Sie schließt am kommenden Samstag endgültig ihre Türen. Fotos: Thomas Fischer
















8.04.2019 • 17:30 Uhr

Militante Jagdhasser fackeln mobile Jagdkanzel ab

In einem Waldgebiet zwischen Bad Driburg und Herste (Kreis Höxter) , im Bereich der Gemarkung "Kohlberg", wurde am gestrigen Sonntag, 7.April 2019, gegen 18:15 Uhr, eine fahrbare Jagdkanzel festgestellt, welche offensichtlich vorsätzlich in Brand gesteckt wurde. Der Brand wurde durch die hinzugerufenen Feuerwehren aus Bad Driburg und Herste gelöscht. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3000 Euro. Da bislang noch keine Hinweise auf den oder die Täter vorliegen, bittet die Polizei in Bad Driburg , Telefon 05253 - 98700, um Hinweise von Zeugen./he.

Symbol-Video: Spectator










8.04.2019 • 17:27 Uhr

Baumaterial in Lutterhausen gestohlen

Am Samstag zwischen 12 Uhr und 20.15 Uhr haben bislang unbekannte Täter von der Garagenzufahrt eines Wohnhauses an der Zwetschenallee in Hardegsen-Lutterhausen (Kreis Northeim) Baumaterial im Wert von 750 Euro gestohlen. Bei dem Diebesgut handelt es sich um Sockelleisten, Firstbleche und Einlaufbleche aus Aluminium.

Die Hardegser Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach einem ersten Hinweis dürften die Täter mit einem blauen Kastenwagen unterwegs gewesen sein. Zeugen, die Hinweise zu diesem Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05505-2323 bei der Hardegser Polizei zu melden. fal











8.04.2019 • 17:17 Uhr

AfD bestätigt im Kreisvorstand ihr Spitzen-Duo Schmitz/Kestner - Neuer Vize-Vorsitzender Dirk Kipper

Carsten Hellsper aus Opperhausen neu im Vorstand - 8 Prozent mehr Mitglieder in einem Jahr

Auf dem Kreisparteitag des AfD Kreisverbandes Northeim standen am vergangenen Samstag unter anderem Vorstandsneuwahlen und Delegiertenwahlen an.
Alter und neuer Vorsitzender bleibt Maik Schmitz, der 91 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Mit ebenfalls 91 Prozent wurde Jens Kestner als 1.Stellvertreter im Amt bestätigt.

Neuer zweiter Stellvertreter wurde Dirk Küpper, der bisher Beisitzer war und damit Hartmut Schmidt ablöste, der aus Altersgründen nicht wieder angetreten war. "Wir möchten ihm an dieser Stelle für seine Dienste im Vorstand ganz herzlich danken!", heißt es in einer offiziellen Verlautbarung des Kreisvorstandes nach den Wahlen. Ohne Gegenstimme wurde Andreas Haubold aus Uslar als Schatzmeister im Amt bestätigt. Neu im Vorstand ist Carsten Helsper aus Opperhausen der als Beisitzer gewählt wurde.

Ein besonderer Dank richtete Kreisvorsitzender Schmitz an Jan Wenzel Schmidt (MdL Sachsen-Anhalt), der als Versammlungsleiter souverän durch den Tag führte. Ebenso bedankte sich der Vorstand bei den Vertretern des Landesverbandes Klaus Wichmann und Siegfried Reichert für die Gruß- und Schlussworte auf dem Parteitag. Besonders gefreut habe man sich über Grußworte aus dem Nachbarkreisverband Goslar, überbracht durch Mattias Weil, sowie Grußworte aus dem Bundesvorstand der Jungen Alternative, vorgetragen durch Steven Hellmuth.

Als Delegierter für den Bund wurde Maik Schmitz gewählt, stellvertretende Delegierte wurden Jens Kestner und Dirk Küpper. Als Delegierte für den Landeskonvent wurden Maik Schmitz und Jens Kestner mit großer Mehrheit , als Ersatzdelegierte wurden Margarita Freer, Kathrin Vibrans und Roger Lüning auf die nächsten Plätze gewählt.

Der Vorstand trug im Rechenschaftsbericht eine solide Finanzlage vor und konstatierte einen Mitgliederzuwachs um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als nächstes Nahziel wurden die EU Wahlen definiert. Hier würde man sich gerne ein Ergebnis über 10 Prozent für die AfD wünschen und hofft dabei auf eine gute Wahlbeteiligung, so Schmitz.
red


Zum Foto: Der neue Kreisvorstand von links: Dirk Küpper, Siegfried Reichert Landesverband, Carsten Helsper, Klaus Wichmann Landesverband, Jens Kestner, Jan Wenzel Schmidt MdL und Versammlungsleiter, Maik Schmitz und Andreas Haubold. Foto: AfD










8.04.2019 • 13:40 Uhr

Oldershausen: Mit Brandbeschleuniger Anschlag auf zwei Bänke des Waldkindergartens

Tatort: Kalefeld , Ortsteil Olderhausen, Tatzeitrauzm: Freitag, 05.April2019 - 12:30 Uhr bis Montag 08.April 2019 - 08:30 Uhr:
Bislang unbekannte Täter beschädigten zwei Sitzbänke des Waldkindergartens in Oldershausen durch Feuer im genannten Zeitraum. Dazu wurden kleine Kohlestücke pulverisiert und mittels verschiedener Brandbeschleuniger auf den Sitzflächen von zwei Bänken entzündet. Aus unbekannten Gründen kam es zu keinem Brand. Die zurückgelassenen Behälter der Brandbeschleuniger werden durch die Polizei auf mögliche Spuren untersucht. Durch Eigeninitive des Trägervereines des Kindergartens wird der entstandene Sachschaden gering gehalten und auf 100 Euro geschätzt. Um sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim unter 05382/919200 wird gebeten.hs










8.04.2019 • 13:32 Uhr

Bantelner Fahrrad-Parkplatz als Ersatzteillager missbraucht

Ein 33-jähriger Gronauer hatte sein Herrenrad am Freitag gegen 06:00 Uhr an einem der Fahrradbügel am Bantelner Bahnhof (Kreis Hildesheim) angeschlossen und war nach Hannover gefahren. Als er am Samstag gegen 16:00 Uhr zurück kam, stellte er fest, dass unbekannte Täter Vorderreifen, Schutzblech sowie Beleuchtung abmontiert und entwendet hatten. Der Schaden beträgt ca. 150 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Gronau (05182-909220) oder Elze in Verbindung zu setzen , Telefon 0506893030.oss











8.04.2019 • 13:27 Uhr

Lebensgefährliche Drahtseil-Attacke gegen Mountainbiker im Wieter in Northeim

Am Sonntag gegen 18.20 Uhr waren zwei 27 und 28 Jahre alte Northeimer mit ihren Mountainbikes im Wieter unterwegs. Oberhalb des Maistiegs befuhren sie einem Pfad mit etwa 30 Prozent Gefälle. Hier erkannte der 28-Jährige im letzten Moment ein in 150 cm Höhe gespanntes Drahtseil. Durch rechtzeitiges Abducken konnte er einen schweren Unfall verhindern. Dem jüngeren gelang es noch rechtzeitig anzuhalten.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Das 15 m lange und 4 mm dicke Drahtseil wurde abgenommen und sichergestellt. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen können, werden auf der Northeimer Dienststelle unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen.
Vor Jahren hatte ein Unbekannter einmal ein Drahtseil über die B64 bei Negenborn (Landkreis Holzminden) gespannt. Dort war es durch das Hindernis zu einem schweren Unfall gekommen. red/fal










8.04.2019 • 12:01 Uhr

Gartenglück genießen – Nachbarschaftsstreit vermeiden

Tipps für einen friedlichen Sommer zwischen Grill, Trampolin und Rasenmäher

Herrlich, endlich wieder entspannt im Garten den Frühling genießen. Wenn da nur nicht die qualmenden Grills, tobenden Kinder und dröhnenden Rasenmäher der Nachbarn wären. Schnell kommt es da zum Streit. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), kennt die Rechtslage und weiß, wie Konflikte auch ohne Richter lösbar sind.

Lärm ist nicht gleich Lärm

Bei warmen Temperaturen verlagern Gartenbesitzer ihre Freizeitgestaltung häufig nach draußen. Dabei wird es immer mal wieder so laut, dass Nachbarn sich gestört fühlen – sei es, weil die Kinder auf dem Trampolin toben oder Freunde zum Grillen da sind. Wer sich nach Stille sehnt, beruft sich dann gerne auf die Ruhezeiten. Die sind entgegen der weitverbreiteten Meinung nicht bundesweit einheitlich geregelt. Jede Stadt oder Gemeinde kann sie für sich festlegen. „In den meisten Fällen sollen die Anwohner im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 7 Uhr Lärm vermeiden. In manchen Bundesländern gibt es auch eine Mittagsruhe“, weiß Michaela Rassat. Existiert eine Hausordnung, müssen Mieter sich an die hier festgelegten Ruhezeiten halten, auch wenn sie sich von den offiziellen Zeiten der Gemeinde unterscheiden. Bundesweit einheitliche gesetzliche Vorgaben gibt es für den Einsatz lauter Gartengeräte: So schreibt die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung vor, dass Maschinen wie elektrische Heckenscheren, Rasenmäher oder Schredder von 20 Uhr bis 7 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ausgeschaltet bleiben müssen. Wichtig ist außerdem: Lärm ist nicht gleich Lärm. Kinder dürfen sich austoben und die dabei entstehenden Geräusche gelten nicht als Lärmbelästigung. Trotzdem kann es nicht schaden, wenn Eltern ihre Kinder für die Bedürfnisse ihrer Nachbarn sensibilisieren und sie zur Ordnung rufen, wenn es zu laut wird.

Dicke Luft beim Grillen

Grillen ist in Deutschland fast schon Nationalsport. Dennoch stört sich der ein oder andere an dicken Rauchschwaden und kräftigem Würstchenduft. Feste gesetzliche Vorgaben gibt es dazu nicht. „Solange es Haus- oder Gemeinschaftsordnungen nicht untersagen, dürfen Gartenbesitzer grillen”, erläutert Rassat. Aber: Laut Rechtsprechung vieler Gerichte sollte dies nicht täglich, sondern mit Blick auf die Nachbarn nur gelegentlich geschehen. Das Amtsgericht Berlin-Schöneberg beispielsweise erlaubt das Grillen etwa 20 bis 25 Mal pro Jahr für circa zwei Stunden und bis maximal 21 Uhr (Az. 3 C 14/07). Das Oberlandesgericht Oldenburg (Az. 13 U 53/02) entschied sich für viermal jährlich bis 24 Uhr. „Wer Diskussionen vorbeugen will, stellt seinen Grill nicht grade direkt an die Grenze zum Nachbargrundstück und achtet darauf, in welche Richtung der Rauch abzieht”, empfiehlt die D.A.S. Expertin.

Spielplatz Garten

Vor allem bei Familien mit Kindern steht oft ein Trampolin im Garten. „Wie so oft, ist des einen Freud des andern Leid – nicht jeder Nachbar freut sich über jauchzende Kinder, deren Köpfe im Spring-Rhythmus über der Hecke auftauchen”, weiß Michaela Rassat. Sie empfiehlt daher: Bei der Auswahl des Standortes darauf achten, dass sich Gartennachbarn möglichst wenig gestört und beispielsweise auf ihrer Terrasse nicht beobachtet fühlen. „Es gibt zu dem Thema keine einheitlichen Regelungen, aber es bietet sich an, Trampoline und auch andere Spielgeräte an abgelegenen Stellen des Gartens zu platzieren und nicht direkt an der Grundstücksgrenze.”

Mediator statt Richter

Trotz aller Rücksichtnahme – manchmal sind Konflikte mit Nachbarn nicht zu verhindern. Lässt sich der Disput nicht über den Gartenzaun hinweg lösen, landet er häufig vor Gericht. „Doch ein Richterspruch ist nicht immer eine gute Lösung. Oftmals fühlt sich eine Partei ungerecht behandelt und das Nachbarschaftsklima kühlt noch mehr runter”, erklärt Rassat. Vor allem bei Nachbarschaftsstreitigkeiten gibt es eine bewährte Alternative: die Mediation. Dabei handelt es sich um ein Gespräch zwischen den zwei Parteien, mit dem Ziel, den Konflikt außergerichtlich zu lösen. Ein Mediator leitet das Treffen, gibt beiden Akteuren die Möglichkeit, ihre Standpunkte darzustellen und lotet Lösungsmöglichkeiten aus. Die Tätigkeit des Mediators ist im Mediationsgesetz geregelt. Anders als bei einem Gerichtstermin findet das Gespräch nicht öffentlich, sondern in einem privaten Umfeld statt. „Das schafft Vertrauen und macht es den Akteuren leichter, eine verbindliche und dauerhafte Vereinbarung zu treffen”, erläutert die D.A.S. Expertin. „Die Erfahrung zeigt, dass Reizthemen wie Rasenmähen oder Trampolin hüpfen so in der Regel schnell und für beide Parteien zufriedenstellend lösbar sind.“
red/Quelle/Foto: ERGO











8.04.2019 • 11:54 Uhr

B3 bei Naensen: 84-Jähriger knallt mit Auto gegen Baum - Beifahrerin (74) schwer verletzt

Ereignsort: Bundesstraße 3 Höhe Naensen, Ereigniszeitpunkt: Sonntag, 07. April 2019, 16.39 Uhr. Aus bisher unbekannten Gründen kommt ein auswärtiger 84-jähriger Fahrzeugführer eines VW Polo auf der B3 in Höhe Naensen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dann im Seitenraum mit einem Baum. Durch den Zusammenstoß mit dem Baum wird der Fahrzeugführer leicht, seine 78-jährige Beifahrerin aber schwer verletzt. Beide Personen werden dem Krankenhaus zugeführt. Die Schadenshöhe wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt. vo











8.04.2019 • 07:48 Uhr

Beispiel: "Funkenhaus" in Greene - "Tag des bäuerlichen Widerstands" am 17. April mit Saatguttausch, veganes Essen und Film

Es ist nicht nur Heckenbeck in der Region Bad Gandersheim-Kreiensen-Einbeck, wo sich alternatives Leben wild und doch strukturiert, kreativ und nachhaltig entwickelt. Beim Abtauchen in das alltägliche Leben lokaler Welten, beispielsweise im Flecken Greene (gehört zu Einbeck), ist die Redaktion auf das "Funkenhaus" in der Lindenstraße 8 aufmerksam geworden. Hier werden neue (freiere) Lebensformen abseits der gängigen zivilisatorischen Konventionen und Zwänge erdacht, ausprobiert und gelebt. "Utopia" - eine glücklichere Welt - ist für das "Funkenhaus" Programm und Projektion. Dazu werden eine Fülle von Anregungen, Aktionen und Projekte im "Funkenhaus" angeboten. So beispielsweise ein "Funken-Abend", den seine namentlich nicht genannten Veranstalter/Verantwortlichen mit einer Art Kampfansage betitelt haben: "Tag des bäuerlichen Widerstands", so das aggressive Motto am 17. April 2019. Dabei geht alles ganz friedlich zu: Ab 18 Uhr ist "Saatgut-Austausch" angesagt. 19 Uhr: "Veganes Essen" (also ohne Fleisch) in der "Küche für Alle" und nach der "Tagesschau", also 20.15 Uhr, wird der Dokumentarfilm "Die Macht der Bauernlobby" gezeigt; danach darf diskutiert werden.
Angesichts einer öffentlichen Ankündigung der Veranstaltung am 17. April ist davon auszugehen, dass Interessierte am "Tag des bäuerlichen Widerstands" dabei sein können.
Hintergrund zum "Funkhaus" in Greene: www.gelebteutopie.de
red/fis/Screenshots Homepage gelebteutopie














8.04.2019 • 07:13 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Mit dem Autohaus Hermann "Hair - Das Musical" live entdecken

Sponsor ordert zwei Vorstellungen in der Feststpielstadt Bad Gandersheim im Juli und August

Was so alles bereits jetzt hinter den Kulissen der 61. Gandersheimer Domfestspiele geschieht - wird machen es transparent. Beispiel Sponsoring. Diese wichtige Form der Unterstützung haben sich zahlreiche wohlmeinende Förderer auf ihre Fahnen geschrieben. So auch das in Südniedersachsen dominierende Autohaus Hermann.

Unternehmer Wolfgang Hermann mit seiner Crew gehört seit Jahren zu den leidenschaftlichsten Sponsoren des größten Freilichttheaters in Niedersachsen. So auch in der bevorstehenden Festspielsaison. Gleich zwei Vorstellungen hat das Autohaus für seine Kundinnen und Kunden reserviert und gebucht. Und die Verantwortlichen haben sich einen absoluten Höhepunkt ausgesucht.

"Peace" - Frieden - heißt es am 9. Juli und 8. August auf der Bühne vor der fast tausendjährigen Kulisse der Stiftskirche. Zur Aufführung gelangt das Rock-Musical "Hair". Es gehört zu den berühmtesten Musicals aller Zeiten. "Make love, not war" - Mach Liebe, nicht Krieg" - LSD, freie Lebe und Studentenunruhen: Das waren die Zeit der 68er Blumenkinder... heißt es in einem Anreißertext für die Kunden und Kunden des Autohauses. Das organisiert das Erlebnis "61. Gandersheimer Domfestspiele " im Rahmen seiner traditionellen "Entdeckertour 2019 - Familie-Kultur-Theater". Alles gratis. Kundenpflege pur, herzlich und anspruchsvoll. Und es ist mehr als ein Versprechen, sondern wird so stattfinden: "Hair" wird begeistern! Das Musical wird ein unvergeßliches Erlebnis werden.
red/fis/Screeens Flyer Autohaus Hermann












8.04.2019 • 06:56 Uhr

Sonnen- und Feiertag für den Northeimer Handball Club: Ungefährdeter Sieg im vorletzten Heimspiel

Nachdem der Northeimer Handball Club am vorherigen Wochenende bei der SG Menden Sauerland Wölfe nicht über ein 29:29 Unentschieden herauskam, sollten nun im vorletzten Heimspiel die nächsten zwei Punkte gegen die Ahlener SG eingefahren werden. In einer recht verhaltenen Anfangsphase gewannen die Northeimer leicht die Oberhand und sicherten sich nach 12 Minuten eine 8:6 Führung. Fünf Minuten später konnten die Gäste noch einmal zum 9:9 ausgleichen, jedoch nahmen die Hausherren ab diesem Moment das Heft in die Hand und dirigierten das Spielgeschehen. Durch Tim Gerstmanns Treffer zum 15:11 in der 23. Minuten erspielte sich das Team von Carsten Barnkothe erstmalig einen Vier-Tore-Vorsprung. Diesen Vorsprung stellte Malte Wodarz mit einem sehenswerten Torerfolg aus 12 Metern Entfernung dann zur Schlusssekunde der ersten Hälfte wieder her.
In Hälfte zwei schien der Spielverlauf dann etwas deutlicher zu werden. Der NHC erhöhte im Minutentakt den Vorsprung und erlangte in der 42. Spielminute sogar eine 10-Tore-Führung (30:20). Allerdings war die Partie zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden. Eine von vielen Unkonzentrierten und leichten Ballverlusten geprägte Phase des NHC nutzen die Gäste aus Ahlen aus um den Rückstand vier Minuten vor Schluss auf 34:31 zu verkürzen. Im Anschluss beendete Sören Lange (9 Tore) mit zwei Torerfolgen innerhalb von 20 Sekunden dann jedoch die letzten Hoffnungen auf einen Gästesieg. Neben dem gut aufgelegten Lange trafen auch Seekamp, Wodarz, Gerstmann und Stöpler (je 5 Tore) heute gut, wobei Letzterer eineinhalb Minuten vor Schluss mit seinem Treffer zum 37:32 den verdienten Endstand besiegelte. Außerdem feierte Marcel Armgart heute sein Comeback im Tor des NHC und hatte mit zwei parierten Strafwürfen gleich einen großen Anteil am Sieg der Northeimer.
Der NHC steht nun mit drei noch zu absolvierenden Spielen auf Platz 5 in der Tabelle. Am kommenden Wochenende geht es zum Bundesliganachwuchs nach Minden. red/ok

NHC: Gobrecht, Armgart; Bode, Schlüter, Lange 9/2, Seekamp 5, Lutze 3, Hempel 3, Hoppe 2, Wilken, Gerstmann 5, Dewald, Stöpler 5, Wodarz 5.

Das Bild dokumentiert Sören Lange bei einem seiner genialen neun Tore für das erfolgreiche Team des Northeimer Handball Clubs. Foto: Spieker Fotografie











7.04.2019 • 19:41 Uhr

Vermisstenfall mit umfangreichen Suchmaßnahmen: Glückliches Ende - Hubschrauber und Suchhunde eingesetzt

Am gestrigen Samstag, um 19:20 Uhr , wurde der Polizei Bad Harzburg mitgeteilt, dass eine 88-jährige Seniorin aus dem Goslarer Ortsteil Vienenburg vermisst wird. Letztmalig wurde die an Demenz erkrankte Seniorin um 16:30 Uhr gesehen. Mit umfangreichen Suchmaßnahmen wurde am Abend am westlichen Ortsrand begonnen.

Da sich hier mehrere Kiesteiche und die Oker anschließen, wurde mittels eines Polizeihubschraubers, sogenannter Personenspürhunde und unter Einsatz der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der entsprechende Bereich abgesucht. Auf Grund der Dunkelheit und dem unwegsamen Gelände wurde die Suche in den Nachtstunden eingestellt und bei Tageslicht fortgesetzt.

Am Morgen, gegen 10:50 Uhr, konnte die Seniorin dann durch Angehörige der Feuerwehr in einem Waldstück in unmittelbarer Nähe des Okerufers aufgefunden und an den Rettungsdienst übergeben werden. Dank des unermüdlichen und professionellen Einsatzes der ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnte die Seniorin unterkühlt der ärztlichen Versorgung zugeführt werden.ots











7.04.2019 • 19:34 Uhr

Finnische Sattelzugmaschine, niederländischer Auflieger, bulgarischer Fahrer: Autobahnpolizei zieht alles aus dem Verkehr

Tatort: Göttingen, Bundesautobahn A 7, Richtungsfahrbahn Hannover, zwischen Anschlussstelle Lutterberg und Anschlussstelle Hedemünden. Tatzeitpunkt: Samstag, 06.April. 2019, 16:30 Uhr:Beamten der Autobahnpolizei Göttingen kontrollierten eine finnische Sattelzugmaschine mit niederländischem Auflieger (Anhänger)/40 t, der mit Stückgut beladen war. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass die Federung/Stoßdämpfer des Anhängers erhebliche Mängel aufgewiesen haben. Dem 45 jährigen bulgarischen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.fre











7.04.2019 • 19:10 Uhr

Frühlingsfest Bad Gandersheim: Feiertag für Freunde und der Kommunikation

Man trifft sich auf dem Frühlingsfest! Diese schöne Botschaft, klare Ansage, gelebte Wirklichkeit hat heute in Bad Gandersheim Urständ gefeiert. Nette Leute kommen zueinander. Sie reden miteinander. Nicht übereinander. In dieser Beziehung und Bedeutung war das Fest wirklich ein Feiertag. Zentraler Anlaufort der "grüne Punkt". Das ist immer wieder der Jungesblut'sche Getränkestand - ganz im Eindecker Brauhaus Grün gehalten. Mitten auf der Stiftsfreiheit. Treffpunkt vieler Menschen.

Die nicht dabei waren - ja sie haben heute schöne Momente und gute Begnungen versäumt. Die dokumentierten Bilder zeigen einige Szenen der freundschaftlichen Begegnung, des netten Wiedersehens und guter Unterhaltung: Beispielsweise, wenn Sandra und Yvonne ihr seit Jahrzehnten währendes Engagement im Jungesblut-Team ausleben. Oder wenn sich Reporter Hartmut K. mit einem Unbekannten trifft, um Cannabis-Ersatz auszutauschen. Ein weiteres Motiv zeigt die kultigen Gastronomen Gebhard Jungblut (Kelglerheim) und Rudi Billig (Ex-Schinkenkönig) beim Fachsimpeln. Dann ist da der heutige Spezial-Gast beim Ist: Bürgermeister a.D. Heinz -Gerhard Ehmen plaudert mit Zahnärztin Birgit Gzelakowski, Gerhard Zielinski, "Hoppel" Hoppmann und Alfredo Kubbig. Sandra und Hans Jürgen knuddeln ein bisschen - kennen sich eine Ewigkeit. Alles ist easy. Alles ist blumig schön. Das Frühlingsfest - ein Feiertag für Freunde und alte Bekannte.
red/Fotos: Thomas Fischer


















7.04.2019 • 15:14 Uhr

Gefährliche Nötigung: 49-Jähriger springt an Cabrio, klammert sich an Gurt und lässt sich mitschleifen

Am gestrigen Samstag, gegen 19.35 Uhr, kam es in Rhüden, Hildesheimer Straße, zu einer gefährlichen Nötigung im Straßenverkehr, bei der ein 18jähriger Mann aus Bornhausen mit seinem PKW vom Fahrbahnrand anfuhr, als plötzlich ein 49 Jahre alter Rhüdener von hinten angelaufen kam, auf die Fahrertür des offen gefahrenen Cabrios sprang und sich am Fahrergurt festhielt. Der Fahrzeugführer wurde dadurch zu einem Stopp gezwungen. Der Beschuldigte wurde eine kurze Strecke mitgezogen, allerdings dabei nicht verletzt. Der Hintergrund des Vorfalls ist vermutlich in zurückliegenden Streitigkeiten zu suchen. (som)










7.04.2019 • 15:11 Uhr

Northeim: Körperverletzung während eines "Fußballspiels"

Während eines "Fußballspiels" in der Parkanlage der Gardekürassierstraße in Northeim wurde am gestrigen Sonnabend um 20.10 Uhr ein 23-jähriger Northeimer von einem bisher Unbekannten von hinten herunter gezogen. Dabei verletzte sich der 23-jährige an der Hüfte. Nach dem Vorfall entfernte sich die unbekannte Person. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim, Telefon 05551-7005-0, zu melden. gro










7.04.2019 • 15:08 Uhr

Northeim: Autoreifen zerstochen

Tatort:Northeim, Am Schlinganger, Tatzeitpunkt: Freitag, 5. April 2019, 15:45 bis Samstag, 6.April 2019, 20:45 Uhr:
Im erwähnten Tatzeitraum wurden bei einem Pkw VW, der in der Straße "Am Schlinganger" abgestellt war, die Reifen der rechten Fahrzeugseite beschädigt. An den Flanken der Reifen wurden Einstichstellen festgestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim, Telefon 05551-7005-0) zu melden.gro










7.04.2019 • 14:59 Uhr

Frühlingsfest Bad Gandersheim: Viel Sonne, ordentlicher Besuch, erschreckend wenig Aussteller

Vor dem Rathaus Lamas und Ziegen - Auf der Stiftsfreiheit ein "Ponykreisel" und ein neuer "Schinkenkönig" Stefan Lillig


Heute findet in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim das traditionelle Frühlingsfest statt. Die guten Nachrichten dazu zuerst: Es scheint eine herrliche Sonne. Die Wetterbedingungen ideal. Auf dem Domänenhof eine stattliche Oldtimer-Show. Mittendrin ein gutes Getümmel von Menschen - alles schon ein bisschen sommerlich angezogen. Vor dem Rathaus eine kleine Tierschau mit Lamas und Ziegen. Der Ponykreisel(mit dem Dom im Hintergrund) dreht sich auf der Stiftsfreiheit. Erschreckend dann: noch nie waren so wenig Aussteller auf dem Fest wie heute. Große Freiflächen in der Moritzstraße und auf der Stiftsfreiheit.
Erstmals auf einem Frühlingsfest in Bad Gandersheim vertreten: Stefan Lillig, der "Schinkenkönig", Sohn des legendären Rudi L. Sie servieren Lecker-Krustenbraten. Ein Imbiss-Renner auf dem Fest. red/Fotos: Thomas Fischer






















7.04.2019 • 14:23 Uhr

Nachts in Northeimer Bar: Handy aus Hose verschwunden

Tatort: Northeim, in einer Nachtbarr in der Mühlenstraße, Tatzeitpunkt: Samstag, 6. April .2019, ca. 02:10 Uhr:
Einem 21-jährigen Northeimer wurde während des Aufenthalt in einer Bar in der Mühlenstraße in Northeim - da war es 2.10 Uhr - das Mobiltelefon aus der Hosentasche entwendet. Es handelt sich um ein IPhone 8 in spacegrau, der Schaden wird mit ca. 700 Euro beziffert. Personen, die Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim, Telefon. 05551-7005-0) zu melden.gro










7.04.2019 • 11:22 Uhr

Schock in Seesen: Nach 516 Jahren das Aus des traditionsreichen "Goldenen Löwen"

Jetzt bestätigt: Mitte dieses Jahres wird kultiges Hotel und feines Restaurant definitiv geschlossen - Was passiert danach?

Erst war da eine Anfrage. "Wir möchten einen Familienevent im August dieses Jahres im "Goldenen Löwen" feiern. Ist das möglich?" Und die freundliche Dame an der Hotelrezeption lächelte etwas gequält, winkte dann mit der rechten Hand behutsam ab und sprach eine absolute Schocknachricht: Das geht leider nicht. Wir schließen Mitte des Jahres den Betrieb. Definitiv!" Nach einem Moment der Schockstarre die Nachfrage: "Warum das denn?". Erst ein angedeutetes Achselzucken. Dann doch die bekannte Seriosität in dem feinen Haus: "Es ist eine unternehmerische Entscheidung von Herrn Friese. Mehr kann ich Ihnen dazu nicht sagen". Unser Bemühen, den Eigentümer zu der traurigen Nachricht selbst zu befragen, musste die Rezeptionsdame abwehren. "Herr Friese ist derzeit nicht erreichbar."

In Seesen und weit über die Grenzen der Vorharzstadt hinaus hat diese Nachricht für erstes Aufsehen und Verwunderung gesorgt. Der "Goldene Löwe" ist so etwas wie die "Stiftskirche zu Bad Gandersheim". Eine Identität stiftende Institution. Das hat seine Ursache. Denn den "Goldenen Löwe" gibt es eine halbe Ewigkeit in Seesen. Er geht in seiner Geschichte auf das Jahr 1593 zurück. Eine Metalltafel an der Fassade des Restaurants erinnert an die Gründung des Wirtshauses vor 516 Jahren. Von damals bis in unsere Zeit hat sich das einstige Wirtshaus zu einem der bekanntesten Hotels in Südniedersachsen entwickelt. "Der Goldene Löwe ist eines der führenden Vier-Sterne-Hotels am westlichen Harzrand. Hier hat gepflegte Gastlichkeit eine lange Tradition", heißt es völlig korrekt in einem heute noch im Hotel zu bekommenden Flyer.
Bis zum Juni/Juli 2019 geht der Betrieb in Hotel und Restaurant noch weiter. Aber Buchungen für die Zeit danach werden nicht mehr angenommen. Ebenso sind Stammgäste wie beispielsweise der Lions Clubs bereits auf der Suche nach einer neuen Lokalität für ihre traditionellen Meetings.

In Seesen selbst beherrscht die bevorstehende Schließung des kultigen "Goldenen Löwen" die Debatten in Büros, Banken, Tankstellen und an Theken. Was passiert mit der Immobilie in der Herzkammer Seesens? Findet sich ein Übernehmer? Erleidet der "Goldene Löwe" ein ähnliches Schicksal wie weiland ein anderes Markenzeichen der Stadt, das legendäre Kaufhaus Meinecke? Es wurde bekanntlich abgerissen und aus dem Stadtbild und Seelenleben Seesens entfernt.

Nun steht zu erwarten, dass das traurige Schicksal des "Goldenen Löwen" mit Sicherheit den aufziehenden Bürgermeister-Wahlkampf in Seesen beeinflussen wird. Was sagen die Kandidaten Erik Homann und Andrea Melone zum bevorstehenden "Sterben und Tod des traditionsreichen Goldenen Löwen" in ihrer Heimatstadt?
red/fis/Fotos: Thomas Fischer/Sreenshots: Flyer Goldener Löwe


















7.04.2019 • 08:11 Uhr

Frühlingsfest in Bad Gandersheim: Sonntagsblüten grüßen - Fantastisches Bildmotive mit Oldtimern

Was für ein fantastischer Start in den heutigen Tag: Zum Frühlingsfest in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim grüßen wunderschöne Sonntagsblüten. Und es gibt heute noch einiges mehr in der Roswithastadt zu sehen und zu erleben. Öffnung der Stände nach 11 Uhr. Gegen Mittag beginnt die Oldtimer-Parade. Die Nostlagieautos sind danach auf dem Domänenhof zu bestaunen. Mit der Stiftskirche im Hintergrund bieten sich dort fantastische Bildmotive.
red/Foto: Marc Reiser










7.04.2019 • 08:03 Uhr

Einbecker in Schlägerei verwickelt - Körperverletzung endete in Polizeizelle

Am Freitagabend , 22:30 Uhr, wurde die Polizei zu einer Schlägerei mit mehreren Personen (mittleren Alters aus Hamm und Einbeck/Niedersachsen) zu einer Diskothek in der Stehestraße in Olsberg gerufen. Ein Rettungswagen wurde ebenfalls eingesetzt. Nach Eintreffen der ersten Polizeibeamten am Ort wurden von diesen weitere Kräfte angefordert. Eine weitere Auseinandersetzung konnte damit unterbunden werden. Der Betreiber erteilte fünf Gästen ein Hausverbot. Zwei Gäste waren damit jedoch nicht einverstanden und folgten auch nicht dem anschließend durch die Polizei ausgesprochenem Platzverweis. Sie wurden schließlich dem Polizeigewahrsam zugeführt. Bei der vorausgegangenen Auseinandersetzung wurden zwei Personen leicht verletzt. (Kri)










7.04.2019 • 07:56 Uhr

Nach Überfall mit Pistole Öffentlichkeitsfahndung der Polizei

Im Kriminalfall des am Abend des 04.April 2019, kurz vor 21 Uhr, passierten Überfalls auf einen Verbrauchermarkt in der Ehrlicherstraße im Hildesheimer Ortsteil Drispenstedt hat die Polizei soeben eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet. Bei dem Überfall erbeutete ein maskierter Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe einen vierstelligen Geldbetrag und flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Mann verlief ergebnislos.

Die Ermittlungen wurden zwischenzeitlich durch Ermittler des 2. Fachkommissariats der Polizei Hildesheim übernommen. Die Beamten werteten mittlerweile Aufzeichnungen der Überwachungskamera im Markt aus, auf denen der Täter zu sehen ist.

Die Ermittler erhoffen sich durch die Veröffentlichung eines Bildes Hinweise zu erlangen, die zur Identifizierung des unbekannten Täters führen. Das Amtsgericht Hildesheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft daher einen entsprechenden Beschluss.

Zur Beschreibung des Täters ist folgendes bekannt: Ca. 25-30 Jahre alt - 175-180 Zentimeter groß - grauer Kapuzenpullover unterhalb einer dunklen Jacke (Kapuze auf dem Kopf) - rotes Tuch und/oder Schal vor dem Gesicht - sprach Hochdeutsch.

Zeugen, die Hinweise zu der abgebildeten Person geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm











6.04.2019 • 22:09 Uhr

Spezialisten der Regionalen Kontrollgruppe stellen gravierende Verstöße auf der Bundesstraße 6 fest

70 LKW überprüft; Untersagung der Weiterfahrt in 18 Fällen - Geschwindigkeitsüberschreitungen 2735 Euro hinterlegen

Am Donnerstag fanden auf der Bundesstraße 6 im Landkreis Nienburg (Kontrollbereich Am Rehhagen) ganzheitliche Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs durch die Spezialisten der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Göttingen statt. An der Kontrolle waren neben Einsatzkräften aus allen Inspektionen der Behörde auch das Hauptzollamt Hannover mit den Kontrolleinheiten Verkehrswege sowie Schwarzarbeit, das Bundesamt für den Güterfernverkehr, das Eichamt Nienburg, das Gewerbeaufsichtsamt sowie das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit beteiligt. 75 Einsatzkräfte aus den unterschiedlichen Behörden waren vor Ort.

Im Rahmen der ganzheitlichen Kontrollen wurden insgesamt 70 Lastkraftwagen überprüft. In diesem Zusammenhang durften 18 Fahrzeugführer aus den unterschiedlichsten Gründen, haupt-sächlich wegen technischer Mängel bzw. der massiven Überschreitung von Lenk- und Ruhezeiten die Fahrt vorläufig nicht fortsetzen. In 12 Fällen hat die Polizei aus den vorgenannten Gründen bei ausländischen Fahrzeugführern Sicherheitsleistungen im Rahmen von Ordnungswidrigkeiten- und. Ermittlungsverfahren in einer Gesamthöhe von 2735 Euro erhoben. "Immer wenn wir diese groß angelegten Kontrollen mit unseren Partnern wie der BAG durchführen, stellen wir gravierende Verstöße fest. Unsere Maßnahmen sind damit der Schlüssel zum Erfolg zur Verhinderung schwerster Unfälle", sagte POK Schimkowiak, langjähriges verantwortliches Mitglied der Regionalen Kontrollgruppe und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg.

In einem Fall musste ein LKW-Fahrer aus Rumänien seine Weiterfahrt aufgrund gravierender technischer Mängel unterbrechen. Die Bremsbeläge des Fahrzeuges waren praktisch nicht mehr vorhanden und das Fahrzeug war mit Blick auf die Karosserie in einem desolaten Zustand. Neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung von 850 Euro hinterlegen. Nach Schätzungen der Polizei entstehen dem Fahrer mehrere 1000 Euro Kosten für die Instandsetzungsarbeiten. In einem zweiten Fall wurde gegen den Fahrer und den Unternehmer Ermittlungsverfahren wegen Schwarzarbeit eingeleitet. Ein anderer kroatischer LKW-Fahrer musste aufgrund massiver Lenkzeit- und Geschwindigkeitsverstößen 1175 Euro Sicherheitsleitung entrichten und musste im Anschluss die erforderlichen Ruhezeiten nachholen.

"Wir haben allein bei den präventiven Abfahrtkontrollen auf unseren Autobahnen an den letzten Wochenenden über 1000 LKW vor Fahrtantritt überprüft und aufgrund gravierender Alkoholbeeinflussung in 69 Fällen die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr untersagt. Die Spitzenwerte lagen bei über 3 Promille. Das ist inakzeptabel. Wir werden weiter verstärkt Kontrollen durchführen. Mit den Maßnahmen unserer Spezialisten der Regionalen Kontrollgruppe haben wir auch bei den aktuellen Maßnahmen auf der Bundesstraße 6 massive Verstöße festgestellt. Mit diesen Maßnahmen erhöhen wir die Präsenz im öffentlichen Raum und verhindern vor allen Dingen schwerste Verkehrsunfälle. Wir wollen Leben retten. Genau das ist eine der wichtigsten Kernaufgaben der Polizei", sagte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen.ots/Foto: Polizei











6.04.2019 • 22:00 Uhr

Stockbetrunken mit Auto auf Findling gefahren und hängengeblieben

Zwei aufmerksame Zeugen beobachteten am gestrigen Freitag um 16:37 Uhr einen männlichen Fahrer eines Mercedes-Benz, welcher vergeblich versuchte seinen Pkw auszuparken, da er sich offensichtlich auf einem Findling in Höhe des Bogenschießplatzes im Streuerkamp in Westerode bei Goslar festgefahren hatte. Die hinzugerufenen Polizeibeamten des PK Bad Harzburg führten eine Kontrolle des 46-jährigen Fahrers durch und stellten dabei starken Alkoholgeruch in dessen Atemluft fest. Ein durchgeführter Alcotest ergab eine Alkoholbeeinflussung von 2,52 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. (MAP)










6.04.2019 • 21:49 Uhr

Harzländer-Niederlassung im REWE-Markt Seesen: Nach Rekordzeit Ludwigs Lächeln

Versprochen und gehalten!
In der Rekordzeit von nur einer Woche haben Experten für Ladenbau die neue Harzländer-Niederlassung im REWE-Markt in Seesen - "Qualitäts-Metzgerei" - komplett umgestaltet. Alles wird jetzt noch übersichtlicher dargeboten. Hinter Glas und dennoch augennah präsentiert. Die gesamte Kühl- und Hygienetechnik ist neuesten technischen Standards entsprechend installiert. "Das Geschaffene sieht sehr gut aus, alles funktioniert!", zeigte sich Harzländer-Geschäftsführer Neidhardt heute früh bei der Wiedereröffnung der Niederlassung im REWE-Markt sichtlich zufrieden. "Die Handwerker haben das Projekt in einer Woche fertiggestellt. Das ist beachtlich und schon rekordverdächtig," klang bei Neidhardt ein Lob mit.

So war denn die Zufriedenheit des Seesener Harzländer-Teams mit den Damen Frau Ludwig, Frau Höbbel und Frau Jahn heute ebenfalls erlebbar. Sie freuten sich, jetzt wieder ihre Stammkundschaft und neue Kunden in der modernisierten Filiale wie gewohnt bedienen zu dürfen. Und das sympathische Lächeln von Frau Ludwig spiegelte die Wertschätzung von Kundinnen, die für die Neuerungen und aktuelle Sonderangebote mit Lob nicht sparten. Das engagierte Ladenteam hatte Stunden vor der Eröffnung die gesamte Produktpalette ansprechend und mit Liebe zum Detail in den neuen Auslagen aufgebaut und auf dem Verkaufstresen beispielsweise Käsehappen zum Probieren angeboten. Geschäftsführer Jochen Neidhardt zeigte sich angetan und dankbar für den "tollen Einsatz unseres Teams hier in Seesen".

Er kündigte an, dass sein Unternehmen kontinuierlich alle Vertriebsstandorte technisch immer wieder auf den neuesten Stand bringt und im Interesse einer Steigerung der Kundenfreundlichkeit attraktiv gestaltet. "Dafür investieren wir."

Die Harzländer-Produkte stammen aus dem Fleischwarenunternehmen mit Stammsitz in Bad Gandersheim. Die Firma gehört zu den großen Arbeitgebern in der Roswithastadt. In der Harzländer-Gruppe sind rund 170 Männer, Frauen und Auszubildende beschäftigt.
red/Fotos: Thomas Fischer
















6.04.2019 • 21:08 Uhr

Bad Gandersheimer Wilhelmsquelle: Was denn nun? Pumpe kaputt, aber Sole sprudelt

Was ist nur mit der Wilhelmsquelle im Brunnenhäuschen los? Reha-Gäste standen gestern vor dem abgeschlossenen Brunnenhäuschen, der Herzkammer des Bad Gandersheimer Kurparks. Auf einem weißen Zettel entschuldigt sich Bürgermeisterin Franziska Schwarz für eine defekte Pumpe. Das soll das versperrte Brunnenhäuschen erklären. Kurios nur, was die Reha-Gäste mit Erstaunen hinter der schmiedeeisernen Gittertür mitansehen müssen: die Quelle sprudelt, die Sole plätscherte aus dem Wasserhahn. Die vernünftige Frage: Wenn die Sole doch fließt, wieso dann keine Entnahme des Heilmittels?
Wir haben die Frage der Ordnung und Zuständigkeit wegen ans Rathaus weitergereicht. Eine Antwort mit Aufklärung ist am Montag möglich. Dann sind die Behörden wieder besetzt. Bis dahin sprudelt es munter weiter und die Kurgäste dürfen weiter nur zuschauen.
red/Video: Marc Reiser










6.04.2019 • 16:55 Uhr

Verkabelung bis zur winzigsten Enklave: Jetzt Rimmerode angekabelt

Die Breitbandverkabelung in der Region Bad Gandersheim ist jetzt voll angelaufen. Soeben wurde mit Rimmerode eine der kleinsten Enklaven angekabelt. Vielleicht ein halbes Dutzend Gebäude, eine Halle für den Reitsport, eine weitere für Schlachttiere, drei Wohngebäude mit insgesamt vielleicht einem Dutzend Menschen. Nun, Politiker und Telekommunikationsfirmen versprechen seit Jahren eine Vollverkabelung der Republik. Jeder soll überall ein schnelles Internet bekommen. Also auch das verschlafene Rimmerode. Mit einem Minibagger und etwas Schaufelarbeit per Hand war der Anschluss innerhalb von sieben Tagen erledigt. Jetzt müssen die Kabelenden nur noch an die richtigen Schnittstellen angeschlossen worden. Das schnelle Internet kommt langsam voran.
red/Fotos: Thomas Fischer












6.04.2019 • 16:42 Uhr

CDU ganz heiß: "Grillen für Europa" - Martina Sharman am 13. April in Goslar

Diskussion mit der Europawahl-Kandidatin des CDU Landesverbandes Braunschweig mit
Dr. Roy Kühne beim CDU Ortsverband Goslar Nord.

Martina Sharman, Kandidatin für die Europawahl des CDU-Landesverbandes Braunschweig, wird bei der Veranstaltung besonderer Gast in Goslar sein. Die Veranstaltung findet unter dem Motto „Grillen für Europa“ am Samstag, den 13. April 2019 von 13. bis 15 Uhr im Restaurant „Kramers Eck“, Robert-Koch-Straße 15, in 38642 Goslar statt. Gemeinsam wird bei Grillgut und kalten Getränken über die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union diskutiert. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, heißt es in einer Mitteilung des Kühne-Büros.fis











5.04.2019 • 22:31 Uhr

simply-X landet nächsten Coup: Premiere mit Einlass- und Bezahlsystemen bei den 83. Eishockey-Weltmeisterschaften in der Slowakei und Konzert-Festival in Prag

Jüngste Aktivitäten der neuen simply-X Auslandsniederlassung in Prag erfolgreich - Innovative Systemlösungen erobern neue Märkte

Die europäischen Aktivitäten von simply-X, dem Spezialisten im Bereich von digitalen Kassensystemen und Zutrittskontrollen für Stadien und Festivals, zeitigen spannende Erfolge. Einen perfekten Coup landete das im niedersächsischen Bad Gandersheim beheimatete Unternehmen jetzt mit seiner neuen Auslandsniederlassung im tschechischen Prag. Von dort aus reichen Aktivitäten bis in andere Balkanstaaten.

Eine Premiere erleben die Systemlösungen von simply-X mit ihrem Einsatz bei einem bevorstehenden Top-Sportevent der Extraklasse. Dabei geht es um die 83. Eishockey-Weltmeisterschaften der Herren der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF 2019. Das Turnier der Top-Division mit 16 Nationalmannschaften findet vom 10. bis 26. Mai 2019 in der Slowakei statt. Insgesamt nehmen zwischen März und Mai 2019 52 Nationalmannschaften an den sieben Turnieren der Top-Division und der Divisionen I bis III teil. Das Turnier der Top-Division mit 16 Nationalmannschaften findet vom 10. bis 26. Mai 2019 in der slowakischen Hauptstadt Bratislava und in Košice statt.

Für diesen weltweit beachteten Wettbewerb stellt simply-X an den beiden Austragungsorten die gesamte technische Logistik für die digitalen Kassensysteme und Zutrittskontrollen. Insgesamt kommen 150 Geräteeinheiten in den beiden Eishockeystadien zum Einsatz, teilte simply-X Geschäftsführer Matthias Bode mit. Aus seiner Begeisterung über die gelungenen Projekte des Teams in Prag machte er keinen Hehl: "Unsere neue Niederlassung in Prag feiert damit ihre ersten Erfolge! Einfach Klasse! "

Dazu gehört erstmalig der Einsatz der simply-X Systemlösungen bei einem großen Musikevent in Tschechien. Es handelt sich um das Konzert-Festival "Metronome 2019", das am 21. und 22. Juni 2019 in der Hauptstadt Prag stattfindet. Neben einer Reihe internationaler namhafter Bands gibt es bei dem Festival ein Liveact der deutschen Rockband "Kraftwerk".

Hintergrund:
Das Bad Gandersheimer Unternehmen ist bereits seit über zwei Jahren auf dem Schweizer Markt erfolgreich unterwegs. In relativ kurzer Zeit konnte simply-X Schweiz seine Marktstellung zum Marktführer im Bereich Kassensysteme für Stadien und Festivals ausbauen.
red/Fotos/Screenshots IIHF/Metronome














5.04.2019 • 21:00 Uhr

TOP-NEWS DES TAGES: Alle sind auf der Suche... Lions, LGS-Architekten und Diakonissenmutterhaus

Es ist schon erstaunlich, wer in Bad Gandersheim alles auf der Suche nach Lokalitäten, Büros und Mietern ist. Dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group sind drei exemplarische Beispiele aufgefallen:

1. Beispiel: Da sind die Mitglieder des Lionsclubs Osterode-Seesen-Bad Gandersheim. Ihr bisheriger Präsenzstandort/Stammlokal in Seesen steht definitiv und unumkehrbar zur Disposition. Bei ihrer Suche nach einer neuen seriösen Lokalität für die traditionellen Lions-Meetings (mit gutem Essen und gepflegter Kommunikation) ist Brunshausen in den Focus des Interesses geraten. Ob daraus etwas wird ist allerdings fraglich, soll heißen noch nicht entschieden.

2. Beispiel: Das auserwählte Architektenteam für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim möchte verständlicherweise vor Ort mit einem Büro vertreten sein. Dem Vernehmen nach könnte eine stadteigene Immobilie in der Marienstraße als Filialstandort des Planungsbüros infrage kommen. Nachteile sind die wenig publikumsintensive, bürgerfreundliche Lage. Außerdem befindet sich in dem Gebäude das städtische Jugendzentrum. Sinnvoller und zentraler wäre vielleicht das Büro im leerstehenden früheren Kurhaus unterzubringen. Das wäre mitten im Landesgartenschau-Zentrum.

3. Beispiel: Das Diakonissenmutterhaus Salem hat seine Suche nach neuen Mietern mit einer plakativen Offerte in einem öffentlichen Aushangkasten am Rande des Sulkpturenweges für jedermann kundgetan. Gleich für drei Wohnungen werden Mieter "ab sofort" gesucht.
Merke: Nix mit läuten Wartelisten, Wohnungsnot und überteuertem Mietzins in Bad Gandersheim. Ideal, dass in dieser Hinsicht hier die Uhren einmal anders ticken als andernorts.

red/Fotos: Thomas Fischer














5.04.2019 • 19:10 Uhr

TOP-NEWS DAS TAGES! "Frechdachs" eröffnet in Bad Gandersheim nächste Filiale - Neues Schreibwaren- und Zeitschriftegeschäft kommt

Belebung im Bad Gandersheimer Einzelhandel: Auf diesem News-Kanal /Internet-Zeitung für Bad Gandersheim und Südniedersachsen wurde kürzlich exklusiv berichtet, dass "Monis Mode" in der "Post-Filiale" im Quartier "Domänenhof"/"Burgstraße" in Bad Gandersheim erst einen Räumungsverkauf abwickelt, um dann den Geschäftsbetrieb komplett einzustellen. Jetzt hat die die Betreiberin im Gespräch mit unserer Redaktion das Geheimnis ihrer Nachfolge bestätigt.

Dabei handelt es sich um den Betreiber der Postfiliale in Gandersheims Nachbarstadt Seesen. In dem Laden mit der Post ist das Geschäft mit dem schönen Titel "Frechdachs - spielen und lernen" integriert. Zum Sortiment gehören Schreibwaren, Spielwaren, Bücher, Zeitschriften, Schulbücher und Geschenkartikel. So weist es die Schrifttafel an der Ladenfassade aus. Was davon die neue "Frechdachs"-Filiale in Bad Gandersheim anbieten wird bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle ist die derzeitige Betreiberin der Gandersheimer Post glücklich mit der von ihr entscheidend betriebenen Übernahmeregelung. "Ich freue mich sehr, hier einen kompetenten und professionellen Übernehmer und Partner gefunden zu haben." Der Geschäftsmann ist ebenfalls happy. In Bad Gandersheim wird er seine vierte Postfiliale organisieren.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














5.04.2019 • 17:02 Uhr

JFV Leinepolder: "Störche" formieren sich - Schnuppertraining am 19. Mai in Edesheim

Hollenstedt. Nach der Gründung des Jugendfördervereins Leinepolder im Februar haben Vorstand und Trainerstab umgehend ihre Arbeit aufgenommen, getragen von großem Ehrgeiz. Besprechungsbedarf gibt es genügend, gilt es doch für die A- bis G-Jugend optimale Bedingungen zu schaffen, die schnell Spielfreude aufkommen lassen und Perspektiven aufzeigen. Der JFV nimmt deutliche Konturen an.

Da geht es zum einen um Sichtung und Festlegung der Trainingsplätze und künftigen Spielorte, um Materialsichtung und Beschaffung von neuen Ballsätzen, zum anderen um die Auswahl passender Trikots und Trainingsanzügen. Parallel dazu ist man mit Sponsoren im Gespräch und das sehr erfolgreich bisher. Jede Entscheidung ist nach eingehender Diskussion in der Runde der Experten schließlich bis ins letzte Detail geplant.

Am 27. April steht von 10 bis 12.30 Uhr eine intensive Trainerweiterbildung in der Sporthalle Salzderhelden auf dem Programm. Das dürfte vor allem auch die Stammvereine TSV Hollenstedt, TSV Edesheim, TSV Hohnstedt, TSV Vogelbeck und VfR Salzderhelden freuen, spüren Sie doch, daß Ihr Nachwuchs beim JFV Leinepolder nicht nur gut aufgehoben ist, sondern, daß sich natürlich auch neue Freundschaften über die Ortsgrenzen hinweg entwickeln. Auch unter den Eltern, der neuen Fangemeinde.

Die Kennenlern-Party der A-Jugend im Sporthaus des TSV Hollenstedt war kürzlich ein voller Erfolg. "Da wächst etwas zusammen. Wir arbeiten hoch konzentriert, das Ziel stets vor Augen", freute sich JFV-Vorsitzender Björn Huchthausen, dem es, wie auch seinen Vorstandskollegen, so richtig Spaß zu machen scheint, der Fußballjugend eine neue Sport-Heimat am Leinepolder zu bieten.

Die "Störche" formieren sich jedenfalls und das sehr rasch und durchaus beeindruckend. Am Sonntag, 19. Mai ist von 10 bis 12.30 Uhr ein Schnuppertraining für die G- bis E-Jugend auf dem herrlich gelegenen Sportplatz in Edesheim (Fotos) vorgesehen mit anschließendem Grillen und Kuchentafel. Die Eltern erhalten vor dem Traingsstart eingehende Informationen über den JFV Leinepolder, über geplante Turnierteilnahmen und die beabsichtigte Patenschaft mit dem Bundesligisten VfL Wolfsburg. Detlef Baye: "Eine tolle Sache für den JFV-Nachwuchs, für den gesamten Verein. Ich bin gespannt und auch überzeugt, wir alle werden davon profitieren".
red/hakö/Fotos: Hartmut Kölling

















5.04.2019 • 16:49 Uhr

Mehr Herzinfarkte an Weihnachten – aber nicht zu Ostern

Feiertage wie Weihnachten und Ostern oder Sportevents wie die Fußball-Weltmeisterschaft können sehr stressig sein – sowohl körperlich als auch emotional. Wissenschaftler fanden in der vorliegenden Studie heraus, dass das Herzinfarkt-Risiko zu Weihnachten (besonders an Heiligabend) und Neujahr stieg. Zu Ostern und Sportevents ereigneten sich hingegen nicht mehr Herzinfarkte.

Gibt es Jahreszeiten oder Feste, an denen Herzinfarkte häufiger auftreten als sonst? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler aus Schweden. Sie hatten den Verdacht, dass Feiertage, wie z. B. Ostern oder Weihnachten, oder größere Sportevents das Herzinfarkt-Risiko ansteigen lassen könnten. Diese Ereignisse können nämlich mit emotionalem und körperlichem Stress verbunden sein. Sei es wegen der Aufregung und dem Mitfiebern bei Sportevents oder wegen des Stresses beim Vorbereiten von Festlichkeiten, die oft nicht weniger emotional sind.

Wissenschaftler analysierten, wie häufig sich während Festtagen und Sportevents Herzinfarkte ereigneten

Die Wissenschaftler aus Schweden führten diesbezüglich eine Studie durch, in der sie die Daten eines landesweiten Registers rückblickend auswerteten. In diesem waren 283014 Herzinfarkte, die sich zwischen 1998 und 2013 ereigneten, verzeichnet. Für alle Herzinfarkte war angegeben, wann die ersten Symptome auftraten. Die Wissenschaftler protokollierten, wie viele Herzinfarkte sich während Weihnachten/Neujahr (Weihnachtsfeiertage + Silvester + Neujahrestag + Heilige Drei Könige), Ostern und des Mittsommerfestes (Fest zur Sommersonnenwende) ereigneten. Als Kontrollzeitraum dienten jeweils die zwei Wochen vor und die zwei Wochen nach den Feiertagen. Des Weiteren zählten sie die Herzinfarkte, die während großer Sportevents auftraten. Zu den Sportevents zählten die Fußball-Weltmeisterschaften, die Fußball-Europameisterschaften, die olympischen Sommerspiele und die olympischen Winterspiele. Hier wurde als Kontrollzeitraum der gleiche Zeitraum gewählt, in dem auch das Sportereignis stattfand, allerdings in dem Jahr vor und dem Jahr nach dem Event. Die Wissenschaftler interessierten sich außerdem dafür, ob es einen bestimmten Wochentag oder eine bestimmte Tageszeit gab, an dem das Herzinfarkt-Risiko erhöht war.

Höheres Herzinfarkt-Risiko zu Weihnachten und Mittsommerfest, nicht aber zu Ostern und während Sportevents

Die Auswertung der Daten zeigte, dass das Herzinfarkt-Risiko sowohl zu Weihnachten/Neujahr als auch zum Mittsommerfest erhöht war. Berechnungen zufolge erhöhte sich das Herzinfarkt-Risiko zu Weihnachten um 15 % und zum Mittsommerfest um 12 %. Am deutlichsten stieg das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, an Heiligabend (37 % höheres Risiko). Auch am Neujahrstag war das Herzinfarkt-Risiko erhöht (20 % höheres Risiko). Im Gegensatz dazu traten Silvester, während Ostern und bei Sportevents Herzinfarkte nicht häufiger auf. Auffällig war, dass das Risiko, an einem Feiertag einen Herzinfarkt zu erleiden, besonders bei den Patienten, die älter als 75 Jahre alt waren oder an Diabetes oder der koronaren Herzkrankheit (KHK) litten, erhöht war.

Mehr Herzinfarkte montags und am frühen Morgen

Was die Wochentage und die Tageszeit anging, konnten die Wissenschaftler ebenfalls Zeiträume erkennen, an denen das Herzinfarkt-Risiko erhöht war. So war das Risiko für einen Herzinfarkt montags und in den frühen Morgenstunden (besonders um 8 Uhr) am größten.

Weihnachten und das Mittsommerfest – nicht aber Ostern und Sportevents – erhöhten somit das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Dies war vor allem bei älteren und an Diabetes oder der KHK erkrankten Personen der Fall. Diese Personen schienen somit anfälliger für äußere Einflüsse zu sein.DGP/ Foto: Screenshot Herz-Ratgeber Homepage











5.04.2019 • 16:45 Uhr

Gesagt - getan: Mini-Eiche vor Mammut-Kirche

Nach dem Gezeter einer plötzlich abgeholzten Kastanie auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz ihrer Ankündigung eilig Taten folgen lassen: Für den verschwundenen Baum ist soeben eine Nachwuchskastanie gesetzt worden. Es wird mindestens 30 bis 40 Jahre dauern, bis aus dem Bäumchen ein so stattlicher Baum wie die noch verbliebenen Exemplare gewachsen sein wird. Alles braucht seine Zeit...
red/Foto: Thomas Fischer










5.04.2019 • 15:54 Uhr

Bizarre Hängepartie im Bad Gandersheimer Kurpark

Heute Vormittag eine kurze Kaffeepause im Mucilli-Glaspalast an der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim. Im Blickfeld plötzlich eine knallige Hängematte mitten im grünen Kurpark an der Gande. Im Strauch zwei schwarze Gummihandschuhe aufgespießt. Im Gras ein dunkelrotes regengetränktes Badetuch.

Ein bizarres Stillleben. Was mag es bedeuten? Was macht das alles für einen Sinn? Wer hat hier ausgeruht unter freiem Himmel?

Fragen über Fragen. Statt Antworten schießen Spekulationen ins Kraut: Hier hat ein Wohnungsloser genächtigt.... Hier hat eine skurrile Schlafparty im Grünen stattgefunden... Oder... oder ... und so weiter.

Der freundliche Kellner im Eiscafé kann dem fragenden Reporter keine schlüssigen Antworten geben. "Vielleicht kommt der Mensch ja irgendwann zu seiner bunten Hängematte zurück...", schöpft der livrierte Kellner Hoffnung für eine spätere Antwort.

So bleibt eine schlüssige Erklärung für die hier dokumentierte Merkwürdigkeit im Bad Gandersheimer Kurpark vorerst eine Hängepartie.
red/Fotos: Marc Reiser












5.04.2019 • 15:31 Uhr

Medien: E-Center Scheuner Zeitung wirbt für neue Bürgerstiftung in Bad Gandersheim

Getreu der Maxime "Miteinander, füreinander für die Region" hat sich jetzt die frische Ausgabe April 2019 der "Edeka Center Scheuner"-Zeitung in den Dienst der Gemeinschaftsaufgabe "Bürgerstiftung Bad Gandersheim" gestellt. Auf Seite 9 der E-Center-Zeitung präsentiert sich die Neue Bürgerstiftung mit Inhalt und Service. Achim Lidsba, Vorstand der Stiftung, erklärt und appelliert auf der bunten Printplattform: " Die Bürgerstiftung ist keine Stiftung der Stadtverwaltung und der politischenGremien, sondern eine Stiftung der Bürger. Wir freuen uns auf viele Unterstützer!"
Wir vom Redaktionsnetzwerk der Fis Wort Media Group Bad Gandersheim sehen das genauso. Deswegen sind wir Gründungsmitglieder, deswegen haben wir das Fotodokument der beiden Stiftungsmacher Dr. Gisbert Voigt und Achim Lidsba in die Berichterstattung eingepflegt.
red/Screenshot Auszug E-Center Zeitung Ausgabe April 2019










5.04.2019 • 15:18 Uhr

Sattelberger: 15 Prozent Forschungsgelder variabel vergeben

Welche Anreize kann man setzen für mehr Innovation in Deutschland? Thomas Sattelberger, Sprecher für Innovation, Bildung und Forschung der FDP-Bundestagsfraktion, will staatliche Forschungsgelder über den Pakt für Forschung und Innovation künftig bis zu 15 Prozent variabel vergeben und an Zielvereinbarungen knüpfen.

"Wir müssen der Innovation hierzulande Beine machen", so Sattelberger, "damit Deutschland nicht sukzessive an Wirtschaftskraft verliert". Für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer, Leibniz, Helmholtz und Max Planck "brauchen wir Benchmarks und Performance-Indikatoren. Wir müssen diejenigen belohnen, deren Forschungsergebnisse den Bürgern, Wirtschaft und Politik nachweislich nutzen."

Die Freien Demokraten haben Sattelbergers Antrag "Forschungsoutput stimulieren - Pakt für Forschung und Innovation neu justieren" heute im Bundestag eingebracht.

In seiner Plenarrede bekannte sich Sattelberger klar zur staatlichen Forschungsförderung. "Die variablen 15 Prozent sollen nicht dazu führen, dass die Forschungsgelder schrumpfen. Ganz im Gegenteil: Sie müssen weiter wachsen", so Sattelberger. Er wolle weder an der Grundfinanzierung rütteln noch an der dreiprozentigen Budgetsteigerung pro Jahr.

"Aber wir müssen einen Impuls setzen, einen Anreiz für die vier Forschungseinrichtungen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Und dabei hilft eine wettbewerbliche Komponente von 15 Prozent."

Dies sei ein verhältnismäßig milder Eingriff verglichen mit etwa Großbritannien, wo ein solcher Mechanismus bereits etabliert ist und das "Research Excellence Framework" die Forschungsgelder sogar bis zu 25 Prozent erfolgsabhängig vergibt. red/fis











5.04.2019 • 13:20 Uhr

Wiensen/Allershausen: Sexunhold treibt sein Unwesen - Polizei ermittelt

Innerhalb von zwei Tagen ist es im Bereich des Polizeikommissariats Uslar zu zwei exhibitionistischen Handlungen gekommen.

Am Montag, 01.04.2019, gegen 14.00 Uhr, befand sich eine 58-jährige Frau aus einem Uslarer Ortsteil in Wiensen hinter den Tennisplätzen. Diese befinden sich am Ortsende von Wiensen in Richtung Bodenfelde, rechtsseitig von der Bodenfelder Straße. Hier fiel der Frau ein Mann auf. Als die Frau sich dem Mann näherte drehte dieser sich zur Frau und manipulierte bei heruntergelassener Hose an seinem Geschlechtsteil. Der Mann entfernte sich anschließend fußläufig. Er wurde von der Frau als Ende 20 Jahre alt und etwa 165 cm groß beschrieben. Er hatte schütteres mittelblones Haar, die hinten zum Dutt gebunden waren. Er trug ein graues T-Shirt und hatte zudem einen schwarzen angeleinten Hund dabei.

Der zweite Fall ereignete sich am Dienstag, 02.04.2019, gegen 19.00 Uhr. Eine 31-jährige Frau joggte auf dem Wirtschaftsweg bzw. Fußweg von Allershausen in Richtung Steimke. Der Weg verläuft zum Teil parallel zu den Bahnschienen. Dabei hatte sie ein junger Mann auf einem Fahrrad wiederholt passiert. Er hatte dabei bei geöffneter Hose an seinem Geschlechtsteil manipuliert. Die Frau entfernte sich sofort. Der Mann wurde von der Frau als etwa 16 Jahre alt und etwa 165 bis 170 cm groß beschrieben. Er hatte eine blonde zottelige Lockenmähne und trug eine schwarze Hose mit weißen Streifen. Bei dem mitgeführten Fahrrad handelte es sich um ein sattelgefedertes Mountainbike mit Gepäckträger. In dem Gepäckträger lag ein dunkel-rotblau karierter Rucksack der Marke "Dakine".

Die Polizei ermittelt wegen exhibitionistischer Handlungen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich an die Uslarer Polizei unter der Rufnummer 05571/926000 zu wenden. stüw










5.04.2019 • 09:50 Uhr

Sag mir, wo die Falter sind - Aurorafalter im April beobachten und gleich per App melden

3,3 Millionen Datensätze zu bundesweiten Vorkommen von Schmetterlingen be- reits zusammengetragen

Mindestens 60 Schmetterlingsarten sind in Deutschland bereits ausgestorben, 494 weitere Arten sind vom Aussterben bedroht bzw. unterschiedlich stark gefährdet. Für einen effektiven Schutz sind ausreichend Daten über Artenzahlen, Auftreten und Gefährdungsursachen unerlässlich. Dank der neuen App „Schmetterlinge Deutschlands“ können jetzt alle Interessierten dabei mithelfen, Daten zu den Vorkommen einheimischer Schmetterlingsarten zu sammeln. Für Einsteigerinnen und Einsteiger eignen sich hier bei- spielsweise die auffallend weiß und orange gefärbten Männchen des Aurorafalters. Die Tag- falter sind an sonnigen Apriltagen auf Wiesen und an Gehölzrändern gut zu beobachten und können per App oder über die Website www.lepidoptera.de gemeldet werden.

Die App wurde entwickelt über ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterstütztes For- schungs- und Entwicklungsprojekt des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dem Museum für Tierkunde in Dres- den. Es hat zum Ziel, bundesweit die Daten über das Vorkommen der einheimischen Schmetterlingsarten zusammenzutragen und die zukünftige Datenerfassung durch ehren- amtliche Artenkennerinnen und Artenkenner zu erleichtern. Spezialistinnen und Spezialisten aus allen Bundesländern beteiligen sich an diesem Kooperationsprojekt mit dem Titel „Schmetterlinge Deutschlands“.

Deutschlandweit können sich alle Interessierte an der Erfassung von Schmetterlingen betei- ligen und ihre Beobachtungen auf dem Internetportal „Schmetterlinge Deutschlands“ unter www.lepidoptera.de melden. Jetzt können Beobachtungen bundesweit auch bequem per App an das Portal gemeldet werden. Ehrenamtliche Artenkennerinnen und Artenkenner, Forschende, Institutionen und Behörden steuern auf diese Weise Daten zu aktuell insgesamt 3.999 verschiedenen Schmetterlingsarten bei. Darunter sind neben den 3.682 in Deutsch- land vorkommenden Arten weitere 317 Arten aus Österreich und der Schweiz digital ge-
sammelt.

Die Arten werden nach verschiedenen Merkmalen wie Farbe, Muster und Vorder- flügellänge erfasst. Anschließend werden die Daten von Expertinnen und Experten geprüft und online auf Verbreitungskarten zur Verfügung gestellt. Sie bilden die Grundlage für die Erstellung der Roten Liste der Schmetterlinge Deutschlands. Bislang sind bereits 3,3 Millionen Datensätze zusammengekommen. Online kann jeder die Verbreitung einzelner Arten auf einer Deutschland-Karte, aufgeschlüsselt nach Erfassungszeiträumen, nachvollziehen.
Die App „Schmetterlinge Deutschlands“ kann auf Android und iOS-betriebenen Smartphones kostenfrei heruntergeladen werden. red/ Foto: Screenshot Wikipedia Homepage










5.04.2019 • 09:42 Uhr

Stadt statt Strand: Faszination Städtereisen

Die Osterfeiertage sind der ideale Zeitpunkt für einen Kurztrip. Immer beliebter sind dabei Städtereisen. Mit welchen Maßnahmen Städte die Touristen anlocken und welche Nachteile der Massentourismus in beliebten Städten hat, erklärt Prof. Dr. Philip Griesser, Studienleiter Hotel- und Tourismusmanagement an der SRH Fernhochschule – The Mobile University.

Städtetourismus

Städte wie Berlin, München, Paris, Barcelona, Rom oder Prag beeindrucken jedes Jahr mit steigenden Übernachtungs- und Besucherzahlen. „Die Erfolgsformel dafür besteht aus einem Mix aus kulturhistorischen Attraktionen, modernem Stadt- und Shoppingvergnügen sowie erlebnisorientierten Mega-Events, Musicals und kulinarischen Angeboten“, erklärt Prof. Griesser. Jedoch sind neben positiven ökonomischen Effekten, auch die negativen Folgen des erfolgreichen Städtetourismus nicht zu vernachlässigen. Zu den negativen Punkten zählen unter anderem Umweltbelastungen, Lärm und lange Schlangen bei den Sehenswürdigkeiten. „Ein weiterer kritischer Aspekt ist der sogenannte Akkulturationseffekt. Darunter versteht man in diesem Zusammenhang die mangelnde Bereitschaft der Touristen – zumeist auch ausgelöst durch Unwissenheit – hinsichtlich eines kulturellen Anpassungsprozesses. Ein Beispiel dafür ist Palma de Mallorca. Dort hat die Stadt mit dem Massentourismus und den exzessiven Partyverhalten der Touristen zu kämpfen, denn dabei fehlt jegliche Anpassung an die mallorquinische Kultur“, weiß der Tourismusexperte.

Ein Beispiel für ein touristisches Städtereiseziel, welches in allen Bereichen hingegen eine pulsierende, kulturell regionale Lebensfreude wiederspiegelt und wo die Akkulturation gelingt, ist die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Diese hat sich in nur wenigen Jahren zu einer emotional inspirierenden Destination entwickelt. Neben Faktoren wie etwa dem Anbieten von kostenlosen WLAN Spots in der Stadt, einer ganzheitlich aufgestellten Social Media Vermarktung und kulturhistorischen Attraktionen, wird insbesondere ein authentisch pulsierendes Leben nach außen getragen.

„Dieses Lebensgefühl trifft dabei genau den „Nerv“ der Touristen. Denn immer mehr Gäste fühlen sich über den Aspekt des positiven Lebensstils im Sinne von Wohlfühlen, Entschleunigung, Komfort und Vitalität angesprochen. Nach aktuellen Studien geben bereits über die Hälfte aller Reisenden an, dass das Gefühl des „Glücklichseins“ eines der Hauptmotive im Urlaub ist,“ so Prof. Griesser. Ein entscheidendes Moment für die Entwicklung von Lebensfreude ist die Möglichkeit, offen und spontan zu sein: Dies wird in Sloweniens Hauptstadt gelebt und resultiert in Leichtigkeit und Unbeschwertheit während des Aufenthalts. „Das gesamte Zentrum verbindet in einzigartiger Weise eine spezielle Lebensfreude, welche durch gemeinsame Aktivitäten wie etwa dem entspannten Verweilen in den unzähligen gastronomischen Einrichtungen im Zentrum der Stadt, oder dem Flanieren entlang des Flusses Ljubljanica gelebt wird: So entsteht diese so positive Stimmung, welche das Gefühl von `Glücklichsein` zum Ausdruck bringt,“ weiß der Tourismusexperte.

Seine Empfehlung: „Wer für den Osterurlaub noch nach einem passenden Ziel sucht, sollte fernab der großen Touristenstädten nach einer entspannten und inspirierenden Alternative zum Beispiel mit mediterranem Flair schauen.“
red

Zum Bild: Städtetourismus erfreut sich steigender Beliebtheit. Foto: ©nd3000/Adobestock











5.04.2019 • 09:38 Uhr

Freude in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses: Einführung des Online-Kita-Portal ist gelungen

In der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses konnten sich die Mitglieder von der gelungenen Umsetzung des Online-Kita-Portals überzeugen. Seit Ende Januar 2019 können Eltern für ihre Kinder in einem einfachen Verfahren den für sie optimalen Kindergartenplatz suchen und auch alle weiteren Anmeldeschritte darüber veranlassen. Innerhalb von wenigen Wochen nutzten mit über 1.200 Eltern nahezu alle diesen neuen Service.
Die Ausschussmitglieder zeigten sich darüber erfreut, dass es in nur rund einem halben Jahr gelungen ist, in einem bemerkenswerten konstruktiven Prozess mit den Kommunen, einzelnen Trägern und Leiterinnen der Kindertagesstätten das sehr komplexes Projekt in die Umsetzung zu bringen.
Stellvertretend für alle Akteure nahmen Dörte Rojahn und Franka Hanousek vom Fachbereich Kinder und Familie den Dank der Ausschussmitglieder entgegen. Beide haben mit einem großen Einsatz das Kita-Portal federführend eingeführt. lpd

Zum Bild: Freuen sich über die erfolgreiche Einführung des Online-Kita-Portal: (v. l. n. r. ) Christina Münder (Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses), Dörte Rojahn (Fachbereichsleiterin Kinder und Familie), Franka Hanousek (Fachbereich Kinder und Familie) sowie der Erste Kreisrat Jörg Richert










5.04.2019 • 09:12 Uhr

Cannabis verlangsamt das Denken längerfristig - – kann Sport das wieder auffangen?

Das Deutsche Gesundheit Portal hat eine neue Studie bekanntgemacht:

Wer Cannabis im Gebrauch kennt, kennt auch eine seiner prominentesten Nebenwirkungen: Gedächtnis, Sprache und komplexe Gedanken werden deutlich langsamer und funktionieren deutlich schlechter. Besonders bei jungen Erwachsenen kann die häufige Nutzung von Cannabis neurokognitive Defizite hervorrufen, zeigten frühere Untersuchungen. Dies wird vermutlich durch die heruntergeregelte Aktivität eines Rezeptors im Gehirn bewirkt. Diesem Effekt kann aber eventuell durch schweißtreibenden, genauer gesagt aeroben, Sport eventuell begegnet werden. Ob dies messbar bei regelmäßigen Cannabis-Nutzern helfen kann, untersuchten Forscher nun in einer neuen Studie.

Cannabis verlangsamt das Denken – kann Sport dagegen helfen?

79 junge Erwachsene, davon 37 Cannabis-Nutzer, im Alter von 16 bis 26 Jahren, nahmen an der Untersuchung teil. Die Gruppen waren gleichmäßig mit sportlichen und weniger sportlichen Teilnehmern besetzt. Alle Teilnehmer nahmen für 3 Wochen kein Cannabis ein. Anschließend wurden sie neuropsychologisch getestet und ihre maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max-Test) wurde ermittelt, um die jeweilige Fitness einzuschätzen. Die Ergebnisse der Tests, Cannabis-Nutzung, Gedächtnisleistungen und depressive Symptome wurden schließlich miteinander verglichen.

Vergleich junger Erwachsener nach Fitness, geistiger Fitness und Cannabis-Gebrauch

In dieser Gruppe von jungen Menschen zeigte sich, dass erhöhter Cannabis-Gebrauch nachhaltig mit schlechterer Leistung in Gedächtnistests und psychomotorischen Aufgaben einherging. Cannabisnutzer hatten zudem einen höheren Alkoholkonsum und stärkere depressive Symptome als junge Menschen, die nicht regelmäßig Cannabis konsumierten. Eine hohe Fitness dagegen, wie sie mit dem VO2max-Wert ermittelt wurde, führte in den Tests zu besseren Leistungen: die fitteren Teilnehmer hatten unter anderem ein besseres visuelles Gedächtnis und waren auch sprachlich fitter. Insgesamt schien die Kombination aus Cannabis-Gebrauch und maximaler Sauerstoffaufnahme (entsprechend der Fitness) die geistige Leistungsfähigkeit der Teilnehmer beschreiben zu können.

Weniger schlau mit Cannabis, aber Sport könnte bei jungen Menschen helfen

Zusammenfassend konnte selbst nach dreiwöchiger Abstinenz bei regelmäßigen Cannabis-Nutzern eine schlechtere Leistung in Gedächtnistests und anderen Funktionen des Gehirns gezeigt werden. Junge Erwachsene mit größerer körperlicher Fitness schienen dies aber teilweise kompensieren zu können. Fordernder Sport könnte demnach bei Beeinträchtigung der Denkleistung durch Cannabisgebrauch als unterstützende Maßnahme sinnvoll eingesetzt werden. In dieser Studie wurden keine Teilnehmer mit diagnostizierten psychischen Erkrankungen untersucht – es ist also nicht klar, ob die Ergebnisse auch für andere Nutzer gelten könnten. Die Studie bietet auch keine Daten zum Effekt von Sport auf depressive Symptome der Cannabiskonsumenten. Allerdings bietet sich Sport generell bei Menschen mit Depression an und könnte sogar einen schönen Nebeneffekt haben: es können körpereigene Endocannabinoide freigesetzt werden, die sozusagen den angenehmen Effekt mit dem denkleistungsfördernden verbinden könnten – und dabei ohne Cannabis auskommend auch die Risiken für psychotische Symptome umgehen.DGP










5.04.2019 • 09:02 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der fünfzehnten Kalenderwoche 2019

Am Dienstag wird in Bad Gandersheim wieder "geblitzt"

In der Woche vom 8. bis 14. April 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 8. April: Raum Northeim
Dienstag, 9. April: Raum Bad Gandersheim
Mittwoch, 10. April: Raum Dassel
Donnerstag, 11. April: Raum Einbeck
Freitag, 12. April: Raum Hardegsen
Sa./So. 13./14. April: Raum Nörten-Hardenberg

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer











5.04.2019 • 08:57 Uhr

Frühlingsfest in Bad Gandersheim: "Blühende" Oldtimer - auch eine liebenswürdige Erinnerung an Christian Anders

Es gibt zwei richtige und ansehnliche Höhepunkte beim bevorstehenden Frühlingsfest in Bad Gandersheim: An diesem Wochenende "blühen" erstens die vielen Blumen und Blüten auf dem Festarreal rund um den historischen Stadtkern mit Stiftskirche, Bracken und Rathaus.
Zweitens "blühen" am Sonntag die fantastischen Oldtimer bei ihrer Auffahrt in der Roswithastadt. Die "Kleine Oldierunde" aus Göttingen ist traditionell mit einem Oldtimer-Korso auf dem Fest vertreten.
Und für uns vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Bad Gandersheim steht fest: Die Show ist eine liebenswürdige Erinnerung an leider viel zu früh verstorbenen Christian Anders (Modellbau). Er hat die "Oldtimer-Parade" mit dem langjährigen Kreisblatt-Chef und Porsche-Freak Thomas Fischer erfunden, marketingtechnisch angetrieben und zu einem festen Bestandteil des Gandersheimer Frühlingsfestes gemacht. Ein sehenswerter Höhepunkt. Deswegen unser Tipp: Hin zum Frühlingsfest nach Bad Gandersheim!
red/Fotos: Thomas Fischer














5.04.2019 • 08:42 Uhr

Katholische Christen in Bad Gandersheim und Südniedersachsen sind am Sonntag zu Spenden aufgerufen

Am fünften Fastensonntag, dieses Jahr der 7. April, sammeln deutschlandweit mehr als 10.000 katholische Gemeinden für MISEREOR. Auch in Bad Gandersheim, Kreiensen und Lamspringen! Das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit unterstützt derzeit mit seinen Partnerorganisationen knapp 3.000 Projekte in etwa 90 Ländern Asiens und Ozeaniens, Afrikas und des Nahen Ostens, Lateinamerikas und der Karibik.

Am kommenden Sonntag werden Gottesdienstbesucherinnen und -besucher über die Bildungs-, Projekt-, Lobby- und Advocacyarbeit informiert und gleichzeitig um ihre Spende gebeten. Die bundesweite Kollekte erbrachte im vergangenen Jahr rund 10,5 Millionen Euro.
Unter dem Motto "Mach was draus: Sei Zukunft!" stellt MISEREOR dieses Mal junge Menschen in El Salvador mit ihren Ideen und Herausforderungen sowie ihren Zukunftsplänen und Ängsten in den Mittelpunkt der Fastenaktion. Es sind vor allem sie, die dem von Armut, Arbeitslosigkeit, Gewalt und Kriminalität geprägten Land Hoffnung und Zukunft geben.

Jugendlichen eine Zukunft geben

Durch ihr bürgerschaftliches und soziales Engagement tragen die jungen Leute dazu bei, ihr Umfeld positiv zu verändern und zu stärken. Die MISEREOR-Partnerorganisationen unterstützen sie dabei, indem sie gemeinsam Lebenspläne entwickeln oder in der Gemeinschaft erdbebensichere Häuser bauen. So helfen die Partner vor Ort, den Jugendlichen eine Zukunft zu geben.

Gemeinden stellen MISEREOR-Arbeit vor

Die MISEREOR-Fastenaktion mobilisiert das Engagement vieler Menschen durch Aktionen in Gemeinden und Schulen. Dazu gehören etwa der Solibrot-Verkauf oder am 5. April an vielen Orten ein sogenannter Coffee Stop. Bei einer Tasse Kaffee kommen die Menschen über die Arbeit von MISEREOR ins Gespräch. Am fünften Fastensonntag stellen die Gemeinden diese Arbeit im Gottesdienst in den Mittelpunkt.
Bereits seit 1959 gestaltet MISEREOR in der katholischen Kirche in Deutschland die Fastenzeit und bittet die Bevölkerung um Solidarität und Unterstützung für Benachteiligte in Asien und Ozeanien, Afrika und dem Nahen Osten, Lateinamerika und der Karibik. Jedes Jahr stehen ein anderes Thema und ein anderes Land im Fokus der Fastenaktion.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











5.04.2019 • 06:51 Uhr

Solarstrom in Niedersachsen auf Wachstumskurs - Zubau von 208 Megawatt im Jahr 2018

Der Zubau von Solarstromanlagen in Niedersachsen steigt weiter kräftig an. Im Jahr 2018 konnte Vergleich zu 2017 eine Steigerung um mehr als 72 Prozent verzeichnet werden. Während der Zubau 2017 bei 120 MW lag, wurden 2018 rund 208 Megawatt Leistung neu installiert. Damit verfügt Niedersachsen derzeit über knapp 4.000 MW installierter Leistung an Solarstrom, wie die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachen (KEAN) feststellt.

Die sehr positiven Zubauzahlen der letzten beiden Jahre zeigen, dass Niedersachsen die Chancen des Solarstroms erkannt und die Aufholjagd gegenüber den süddeutschen Bundesländern aufgenommen hat. Neben der bundesweiten Vorreiterrolle in der Windenergie mit gut 11.000 MW installierter Leistung hat der Solarstrom das Potenzial, eine weitere wichtige Quelle bei der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien in Niedersachsen zu werden.

„Solarstrom ist die ideale Ergänzung zu Windstrom, da diese beiden erneuerbaren Energiequellen im Jahresverlauf zu unterschiedlichen Zeiten ihren Höchststand haben“, erläutert Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen den Effekt. „Während sich die Windräder im Herbst und Winter am schnellsten drehen, bieten die Solarmodule von Frühjahr bis Spätsommer den größten Ertrag.“

Auch Solarberatungen auf Höchststand

Die Zubauzahlen sind umso bemerkenswerter, als es in Niedersachsen kaum große Freiflächenanlagen gibt, sondern fast alle Anlagen auf Privat- und Gewerbedächern installiert werden. Das Interesse an der Nutzung von Solarstrom zeigt sich auch in dem steigenden Wunsch nach Solarberatungen. Im vergangenen Jahr haben mehr als 2.200 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer „Solar-Checks“ wahrgenommen. Die Checks werden gemeinsam von KEAN, Verbraucherzentrale Niedersachsen und regionalen Partnern angeboten. Zudem ließen sich 124 Unternehmen zu den Möglichkeiten solarer Energieerzeugung und Nutzung beraten.

Die Gründe für das steigende Interesse an Solarstrom sind vielfältig: Zum einen sind die Modulpreise im Laufe der Jahre deutlich gesunken, so dass die Kilowattstunde auf dem Einfamilienhaus für etwa 10-12 Cent erzeugt werden kann. Das macht den Eigenverbrauch des Stroms interessant, da der eingekaufte Strom durchschnittlich bei rund 30 Cent je kWh liegt. Auf größeren Dachflächen wie etwa auf Landwirtschafts- oder Gewerbegebäuden ist die Erzeugung noch günstiger. Auch hier steht der Eigenverbrauch deutlich im Vordergrund gegenüber der Einspeisung ins Netz. „Der Wunsch nach einer möglichst hohen Eigenerzeugung, die zumindest eine gewisse Unabhängigkeit schafft, ist eine weitere wichtige Motivation der Gebäudeeigentümer“, erläutert Lothar Nolte.

Die regionale Betrachtung zeigt, dass sich der Zubau vor allem im ländlichen Raum gut entwickelt. Ganz vorne liegt hier der Landkreis Emsland mit 22 MW in 2018. Bezieht man den Zubau auf die Einwohnerzahl, so rücken die Landkreise Vechta und Nienburg an die Spitze. In den städtischen Gebieten ist der Zubau von Solarstrom-Anlagen deutlich geringer. Der Grund liegt aus Sicht der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in den viel zu komplizierten Regelungen für Mieterstrom. „Viele Dachflächen wären bestens geeignet, aber die Nutzung des Stroms für die Mieter wird mit einem bürokratisches Bollwerk erschwert“, meint Lothar Nolte. „Hier müsste eine konsequente Vereinfachung her.“
red/Foto: Thomas Fischer










5.04.2019 • 06:47 Uhr

Tipp der Woche: Wie lange bleiben (Oster-)Eier frisch?

Dr. Wolfgang Reuter (Foto), Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:

Wie in jedem Jahr werden auch 2019 rund um Ostern sicher wieder jede Menge Eier gekauft und verschenkt – so viele, dass es sehr ungesund wäre, sie alle auf einmal zu essen. Es stellt sich also die Frage nach der Lagerung. Bunte hartgekochte Eier halten sich im Kühlschrank zwei bis vier Wochen. Aber nur, wenn die Schale keine Risse hat. Denn sonst können Keime eindringen. Gefärbte Eier aus dem Supermarkt halten sogar meist noch länger, da die Farbe die Schale versiegelt. Wer sich unsicher ist, ob ein Ei noch genießbar ist, erkennt dies am Geruch: Verdorbene Eier riechen stark nach Schwefel. Hat die Schale beim Kochen oder Färben Risse bekommen, kann es passieren, dass sich auch ein Teil des Eiweißes verfärbt. Das ist bei Lebensmittelfarbe gesundheitlich unbedenklich. Manche Eier haben auch eine blau-grüne Färbung am Eidotter. Sie entsteht, wenn Eier länger als 10 Minuten kochen und ist auch ungefährlich. Rohe Eier halten sich ungekühlt bis zu 18 Tage. Anschließend muss das Ei in den Kühlschrank. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum, üblicherweise 28 Tage nach Legetag, abgelaufen, sind Eier aber nicht gleich ungenießbar. Aufschluss gibt der Wassertest: Erst wenn ein rohes Ei in einem Wasserglas oben schwimmt, ist es verdorben.
red/Quelle: ERGO













5.04.2019 • 06:31 Uhr

Wenn die Stadt Einbeck vor Gericht verliert: Was dann? Müssen Beigeordnete (Kommunalpolitiker) im Stadtrat Einbeck für Entscheidungen haften ?

Prozesskosten von 20.000 Euro wirklich zu Lasten der Steuerzahler?

Das interessiert die Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Einbeck. Ratsherr Udo Harenkamp (Opperhausen) hat ein äußerst kritische Thema - das viele interessiert und elektrisiert - jetzt aufgegriffen. Harenkamp merkt dazu folgend den nachdzenkenaswerten Kommentar an:

"Mit einem Paukenschlag während der Ratsitzung in Einbeck am vorgestrige Mittwoch äußerte der Justiziar der Stadt Einbeck Dr. Florian Schröder, das seitens der Stadt gegen einige Beigeordnete des Verwaltungsauschuß zu prüfen sei, ob sie für ihr Abstimmungsverhalten in Haftung genommen werden .

Hintergrund ist die am gleichen Tag der Sitzung des Rates erfolgte Klage der Stadt Einbeck beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die 380 KV Starkstrom-Trasse, die trotz Warnung des Stadtjustiziar von einer Mehrheit im Verwaltungsausschuß in Auftrag gegeben wurde.

Die Prozesskosten in Höhe von ca. 20.000 Euro werden laut Dr. Schröder nicht von der Kommunalversicherung übernommen, da absehbar war, das die Stadt Einbeck keine Chance auf Erfolg hat

Der Senat des BVerwG habe in der mündlichen Verhandlung am Mittwoch deutlich zu erkennen gegeben, dass er die Stadt Einbeck durch die Stromleitung nicht in ihren eigenen Rechten betroffen sehe, berichtete Dr. Florian Schröder dem Stadtrat. Das aber wäre Voraussetzung für eine erfolgreiche Klage. Eine abschließende Entscheidung des Gerichtes steht noch aus, es sei aber nicht anzunehmen, dass die Klage gewonnen werde. Alles andere wäre eine große Überraschung, so Dr. Florian Schröder.
Ratsherr Udo Harenkamp ( AFD ) begrüßte die Prüfung auf Haftung , wenn Steuermittel unnötig verschwendet werden. Es kann nicht sein, das Kommunen einen Haushalt zusammenflicken, Steuer- und Gebührenerhöhungen beschließen müssen und auf der anderen Seite defizitäre Liegenschaften subventionieren und Steuermittel aus dem Fenster werfen."
red/Foto: Thomas Fischer










4.04.2019 • 21:34 Uhr

Wer hat diesen Ladendieb schon einmal gesehen? Jetzt die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei

Jetzt ist eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem Ladendiebstahl von den Sicherheitsbehörden angeschoben worden. Auf Grund eines Beschlusses des Amtsgerichtes Paderborn veröffentlicht die Polizei im Kreis Höxter Lichtbilder von einem bislang unbekannten Täter. Der Mann steht im Verdacht eine größere Menge Kosmetikartikel aus einem Drogeriemarkt in Höxter entwendet zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der Tatverdächtige am Donnerstag, 22. November 2018, gegen 18:30 Uhr den Drogeriemarkt in der Straße Am Markt betreten und anschließend Kosmetikartikel im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Danach verließ er das Geschäft in unbekannte Richtung. Die Polizei in Höxter (Telefon: 05271 - 9620) fragt: "Wer kann Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen geben?" ots/ Foto: Polizei










4.04.2019 • 21:30 Uhr

Insgesamt elf Fahrzeuge in der Unteren Karspüle beschädigt - Polizei kann Täter ausfindig machen und entlässt sie wieder

In der Straße "Untere Karspüle" in Göttingen haben zwei junge Männer am heutigen frühen Donnerstagmorgen , 5.20 Uhr, mutwillig elf abgestellte Fahrzeuge beschädigt. Die Sachbeschädiger traten die Außenspiegel ab und beschädigten die Türen der geparkten Autos. Die Höhe des verursachten Gesamtschadens ist noch offen.

Im Nahbereich konnten die beiden 20 und 23 Jahre alten Männer von der Polizei gestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Göttinger noch vor Ort wieder entlassen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Zur Nationalität der Täter wurde nichts mitgeteilt. mb











4.04.2019 • 21:06 Uhr

Moringen: Angeblicher Gartenlaubenbrand entpuppte sich als heftiges Scheunen-Feuer - Feuerwehren setzten mehrere Strahlrohre ein

Gegen 21 Uhr wurde am gestrigen Mittwochabend die Feuerwehr Moringen zu einem Gartenlaubenbrand alarmiert. 
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte fand der Einsatzleiter eine Scheune im Vollbrand vor. Bereits wenige Minuten später wurde die Feuerwehr Fredelsloh zur Unterstützung angefordert. 


Das Feuer wurde zunächst mit mehreren Strahlrohren von Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpft. Zur gleichen Zeit wurde eine Wasserentnahmestelle in Form von zwei Hydranten hergestellt. Im Verlauf setzten die Kräfte die Brandbekämpfung mit Schaummittel fort. 


Am späten Abend wurde das THW mit einem Teleskoplader zur Einsatzstelle gerufen, um das Stroh auseinander zu ziehen. 
Immer wieder mussten die Feuerwehrleute Glutnester ablöschen. 

Es waren keine Menschen oder Tiere in Gefahr. Im Einsatz war die Feuerwehr Moringen und die Feuerwehr Fredelsloh mit rund 45 Einsatzkräften, der Kreisbrandmeister, die Kreispressegruppe sowie die Polizei und ein Rettungswagen zum Eigenschutz.
Der Einsatz dauerte bis in den Vormittag des heutigen Donnerstag an. red/ Text/Fotos: Kreisfeuerwehr Northeim/Lukas Hampe


















4.04.2019 • 17:30 Uhr

Moringen: Hund gibt bellenden Feueralarm

Schon wieder eine abgefackelte Scheune. Erst passierte es in Greene. Nun am Mittwoch gegen 21 Uhr: da kam es in einer freistehenden Scheune am Oberen Waldweg zu einem Brand. Personen oder Tiere wurden dabei nicht verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 35.000 Euro.

Gegen 21 Uhr bemerkte ein Spaziergänger mit Hund den Brand in der Scheune und verständigte die in der Nähe wohnenden Eigentümer. Beim Eintreffen der ersten von insgesamt 45 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Moringen und Fredelsloh stand die Scheune samt Strohlager bereits in Vollbrand. Gegen 22.30 Uhr wurde Feuer aus gemeldet. In der Scheune lagerten insgesamt 56 Strohballen, die in der Folge immer wieder aufflackerten.

Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zur Brandursache liegen bislang noch nicht vor. Der Brandort wurde für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt.

Der Spaziergänger, der mit seinem Hund am Dienstabend auf dem Oberen Waldweg unterwegs war und den Brand entdeckt hat, wird dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Northeimer Polizei zu melden. fal











4.04.2019 • 17:25 Uhr

Die "Beerdigung" eines Atommeilers wird sachgerecht vorbereitet

Behörden und Umweltverbände beraten über Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Grohnde

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat im Rahmen des atomrechtlichen Genehmigungsverfahrens zur Stilllegung des Kernkraftwerks Grohnde und zur Errichtung einer Transportbereitstellungshalle einen sogenannten Scoping-Termin durchgeführt. Dieser Scoping-Termin ist durch die atomrechtliche Verfahrensverordnung vorgeschrieben und liefert Informationen zur Festlegung des Untersuchungsrahmens für die durch die Vorhabenträgerin PreussenElektra zu erstellenden Berichte zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).

Erörtert wurden Untersuchungsrahmen sowie Gegenstand, Umfang und Methoden der durchzuführenden UVP. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Gemeinden und des Landkreises sowie Behörden und nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz anerkannte Umweltvereinigungen. Nach der Vorstellung eines Vorschlags für den Untersuchungsrahmen durch die Vorhabenträgerin wurden Inhalt, Umfang und Detailtiefe der Untersuchungen bezogen auf die zu berücksichtigenden Schutzgüter diskutiert. Das Umweltministerium wird auf Basis der heute erhaltenen Anregungen die Vorhabenträgerin über den voraussichtlichen Untersuchungsrahmen unterrichten.
red/Foto: Thomas Fischer











4.04.2019 • 17:13 Uhr

Festnahme- und Durchsuchungsaktion in Bad Gandersheim: Das erklären Polizei und Staatsanwaltschaft

Zur Erstberichterstattung über eine Razzia der Polizei am heutigen Donnerstagmorgen - wir berichteten - gibt es nun eine "Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg: Festnahme- und Durchsuchungsaktion bei mutmaßlichem falschen Polizisten". Wir dokumentieren das Statement im Originalwortlaut:

"In einer Festnahme- und Durchsuchungsaktion gegen einen mutmaßlichen Trickbetrüger haben heute Morgen Ermittler des Landeskriminalamts Baden-Württemberg sowie Einsatzkräfte aus Niedersachsen die Wohnung eines Tatverdächtigen im Landkreis Northeim/Niedersachsen durchsucht. Der 35-jährige Deutsche wurde festgenommen, gegen ihn hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart Haftbefehl beantragt. Die Durchsuchungen und die Festnahme erfolgten auf Grund eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Stuttgart, Abteilung Organisierte Kriminalität und der speziell eingerichteten Ermittlungsgruppe (EG) "Trust" beim Landeskriminalamt Baden- Württemberg. An dem Einsatz waren auch Spezialeinheiten beteiligt. Der Tatverdächtige steht im Verdacht, Mitglied einer organisierten Bande zu sein, die arbeitsteilig, konspirativ und hochprofessionell zusammenwirken, um gutgläubige, ältere Menschen mit der Betrugsmasche "falsche Polizeibeamte" ganz erheblich zu schädigen. Bei der heutigen Durchsuchung wurde umfangreiches Beweismaterial, darunter Speichermedien, Schmuck, Schlagringe und Mobiltelefone sichergestellt.

Der Festgenommene wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Seit Anfang 2019 ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg gegen mutmaßliche Mitglieder einer Gruppierung. Im Rahmen von aufwendigen und umfangreichen Ermittlungen konnten die Ermittler bislang fünf Beschuldigte identifizieren. Sie stehen im Verdacht, seit Januar 2019 an mehreren Einzeltaten des banden- und gewerbsmäßigen Betruges sowie Amtsanmaßung in Bayern und im Raum Stuttgart beteiligt gewesen zu sein. Dabei sollen sie insgesamt mehrere 100.000 Euro erbeutet haben. Gerade Seniorinnen und Senioren sind im Visier von skrupellosen Betrügern. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und setzen ihre Opfer solange unter Druck, bis diese Bargeld und ihren Schmuck, teilweise ihr gesamtes Vermögen, zur angeblich sicheren Verwahrung bei der Polizei zur Abholung einfach vor die Haustüre legen oder Fremden übergeben. Am Telefon gaukeln die Betrüger oft dieselbe Masche vor, wie beispielsweise, in der Nachbarschaft der Opfer seien Einbrecher festgenommen worden und auf einer aufgefundenen Liste stünde auch die Adresse des Opfers.

Die organisierten Tätergruppierungen agieren aus Call-Centern im Ausland und rufen täglich tausende Seniorinnen und Senioren mit altmodisch klingenden Vornamen an. Alleine in Baden-Württemberg sind 2018 über 7.000 Fälle derartiger Anrufe bekannt geworden. Zwar bleiben davon über 97 Prozent im Versuchsstadium stecken, jedoch erbeuteten die Betrüger in den verbleibenden 180 Fällen fast sieben Millionen Euro. Spezielle Ermittlungsgruppen bei den regionalen Polizeipräsidien sowie beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg ermitteln mit Hochdruck, um die Täter zu identifizieren und festzunehmen. Ein weiteres Ziel der Ermittler ist, auch die Hintermänner im Ausland dingfest zu machen. Um sich vor falschen Polizeibeamten zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

-Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an -Die
Polizei verlangt niemals am Telefon, dass Sie Geld und Wertsachen
herausgeben -Bei Anrufen den Hörer sofort auflegen, wenn Sie
- das Telefonat und die Angelegenheit geheim halten sollen
- schnelle Entscheidungen treffen sollen
- Kontakt mit Fremden aufnehmen sollen
- persönliche Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände
herausgeben sollen
-Wählen Sie die 110 und teilen Sie den verdächtigen Anruf mit.
Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion, da Sie sonst wieder bei dem
Anrufer und Täter landen könnten
-Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben Sie keine
Auskünfte zu Ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen
-Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie
vertrauen.
ots
Die Bilder dokumentieren den Polizeieinsatz von Donnerstag, 5 Uhr, in der Braunschweiger Straße in Bad Gandersheim. Fotos: Thomas Fischer










4.04.2019 • 17:05 Uhr

Treffen der Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren - Austausch in der Dorfgemeinschaftsanlage in Schlarpe

Am vergangenen Montag haben sich in der Dorfgemeinschaftsanlage in Schlarpe die Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren zu einem Austausch getroffen. Zu dem Treffen waren über zwanzig Teilnehmende aus den Landkreisen Northeim, Goslar, Göttingen und Holzminden angereist. Ortsbürgermeister Andreas Stänger, der selbst Dorfmoderator ist, stellte auf einem Rundgang gemeinsam mit den weiteren Dorfmoderatorinnen der Bollerdorfinitiative Esther Graepler und Annika Willke bei herrlichstem Frühlingswetter den Ort vor. Dazu gehört auch neben dem neuen gemeinsamen E-Auto und der Dorfgemeinschaftsanlage die „Rentnerbank“ mit Blick auf den idyllischen Ort. Organisiert wurde das Treffen von der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB). Von der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen gab es anschließend Informationen über Demokratiestrukturen und mögliche Projekte im ländlichen Raum. Bei selbst gekochter Suppe von Esther Graepler ging der Austausch weiter.

Die Treffen der Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren finden im Rahmen des Modellvorhabens „Dorf ist nicht gleich Dorf – Dorfmoderation Südniedersachsen“ statt. Die LEB nutzt die Austauschtreffen auch, um ein Konzept zur guten und effektiven Vernetzung zu entwickeln, das später auf ganz Niedersachsen angewendet werden kann.

Hintergrund:
Die Auswirkungen des demografischen Wandels führen dazu, dass die Dörfer in vielen Bereichen neue Wege ausprobieren, um das Dorfleben attraktiv zu halten. Dabei engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für ihren Ort. Um mit der neuen Situation umgehen zu können, sind Mut zur Veränderung, kreative Ideen und eine engagierte Dorfgemeinschaft unerlässlich. Die in Niedersachsen angebotene Qualifizierungsmaßnahme zur Dorfmoderatorin oder zum Dorfmoderator unterstützt dieses Engagement.
Eintauchen in die Dorfbiografie
Ziel ist, ein Weiterqualifizierungsangebot zu entwickeln. Dieses baut auf den bereits bestehenden Angeboten „Engagementlotse für Ehrenamtliche in Niedersachsen“ und „Dorfmoderator*in BMQ (Bildungsmaßnahmen im Bereich der beruflichen Qualifizierung) Niedersachsen“ auf.

Im neuen Angebot werden die Besonderheiten des eigenen Dorfes genauer unter die Lupe genommen. Denn die Voraussetzungen für positive Veränderungen sind in allen Orten verschieden: „Dorf ist nicht gleich Dorf!“. Die Teilnehmenden lernen, tiefer in ihre Dorfbiografie einzutauchen und dabei ihre eigenen Dorferfahrungen zu reflektieren. Diese Art der Dorfanalyse bringt Potenziale und Themen für die Zukunft zum Vorschein. Eine Gruppe aus Pädagogik und Wissenschaft entwickelt und bewertet dazu ein neues Curriculum. Dieses ist in einem ersten Durchgang ab November 2018 für bereits ausgebildete Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren belegbar. Parallel dazu werden verschiedene Angebote der Vernetzung, also des Austausches zwischen bereits qualifizierten Personen, begleitet und optimiert.
Die Teilnehmenden lernen in ihrer Qualifizierung, Entwicklungsprozesse in ihrem Dorf zu initiieren und zu begleiten. Die enge Abstimmung mit Ortsrat und Vereinen ist dabei für das Gelingen des Prozesses wesentlich. Sie erfahren, wie sie ihre dörfliche Zukunft und ihre Lebensqualität mitgestalten können, wie sie Kreativität und Experimentierfreude auch bei anderen wecken und eine gute, integrierende Gesprächsatmosphäre im Dorf herstellen können.

Sechzehn Dörfer aus den vier Landkreisen Göttingen, Northeim, Holzminden und Goslar wurden 2016 als Pilotdörfer ausgewählt und werden wissenschaftlich untersucht.
Wer sich für die Dorfmoderation qualifizieren oder als Dorfmoderatorin oder Dorfmoderator weiterqualifizieren möchte, kann sich an die jeweilige Kreisverwaltung wenden. Ansprechpartnerin beim Landkreis Northeim ist Annette Muhs, die telefonisch unter 05551 708737 oder per E-Mail an amuhs@landkreis-northeim.de zu erreichen ist.











4.04.2019 • 17:02 Uhr

Fundsache: Franziska Schwarz nun auch Bürgermeisterin für Einbeck?

Eigentlich besteht angesichts eines Nachrufes auf eine verdiente Persönlichkeit kein Anlass zum Schmunzeln. Und dennoch hätte die verdienstvolle und jetzt verstorbene Margret Ehlgötz über den redaktionellen Faupax in der lokalen Zeitung von heute vielleicht ebenfalls etwas gelächelt, wie das heute einige anderen Menschen in der Roswithasstadt, in gutwilliger Manier versteht sich, passiert ist.

Bei einem hiesigen Friseur fiel es einer amtsbekannten Persönlichkeit auf. Und die rieb sich zweimal die Augen, um dann tatsächlich lesen zu müssen was dort abgedruckt stand: Schwarz auf Weiß las der Mann in dem offiziellen Nachruf, dass Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz nun offensichtlich auch noch für die "Stadt Einbeck" mit ihrem Namen zeichnet. Und Gesamtpersonalratsvorsitzender Gunnar Ude gleich mit. Was für ein "Namens-Pärchen"...

Ich das ein Omen? Ist das die Zukunft? Ist das ein Druckfehler?

Sei's drum. Wir erinnern uns gern an Frau Ehlgötz , die liebenswürdige Leiterin der Stadtbücherei - in Bad Gandersheim. Gut ist so!

red/Screenshot GK










4.04.2019 • 16:43 Uhr

Einbürgerungen im Kreistagssitzungssaal: Landrätin Klinkert-Kittel bürgert 49 Personen in feierlichem Rahmen ein

"Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte." So lautet das sogenannte "feierliche Bekenntnis", das von den Einbürgerungsbewerbern jetzt im Kreistagssitzungssaal abgeben wurde, bevor sie Deutsche wurden.
Begrüßt wurden sie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Einbürgerungen vornahm.

„Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit diesem Land und den Menschen hier in Freundschaft verbunden sind. Dass Sie, gleich woher Sie kommen und welche Geschichte Sie mitbringen, unsere Kultur und Gesellschaft bereichern und sich von der deutschen Kultur bereichern lassen“, so die Landrätin in ihrer Begrüßungsansprache.

Nach dem „feierlichen Bekenntnis“ erhielten die 49 Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber die Einbürgerungsurkunden, mit denen die Einbürgerung rechtlich wirksam wurde. Außerdem überreichte Karsten Haase, Fachbereichsleiter Migration und Integration beim Landkreis Northeim, ein Exemplar des Grundgesetzes.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von einem kleinen Ensemble des Northeimer Jugend-Orchesters unter der Leitung von Günter Stöfer. Gespielt wurde unter anderem die deutsche Nationalhymne, zu der sich alle Anwesenden im Sitzungssaal feierlich erhoben.
Die neunundvierzig Neubürgerinnen und Neubürger stammen ursprünglich aus Aserbaidschan (2), Belgien (1), Großbritannien (17), China (2), Kosovo (4), Mazedonien (1), Pakistan (1), Polen (2), Schweiz (1), Serbien (1), Syrien (6), Türkei (9), Ukraine (1) und Vietnam (1).

Zum Bild: Ein Teil der frisch „Eingebürgerten“ mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auf dem Treppenaufgang zum Kreistagssitzungssaal. Foto: lpd











4.04.2019 • 16:31 Uhr

Domfestspiele 2019: Handwerklich geschickte und künstlerisch begabte Menschen für die Technik-Crew gesucht

Die Theatertechnik der Gandersheimer Domfestspiele 2019 suchen für den Sommer im Schatten der Stiftskirche noch handwerklich geschickte und künstlerisch begabte Menschen. Für den Bau von Bühnenbildern und Requisiten, für Auf- und Umbauarbeiten und für alles, was „hinter“ der Bühne passiert, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Zur rund 25-köpfigen bunt gemischten Technik-Mannschaft gehören schon heute hochqualifizierte Fachkräfte verschiedener Professionen ebenso wie neugierige, junge Praktikanten und erfahrene Rentner. An der Spitze der vielseitigen Technik-Crew steht seit diesem Jahr Ingo Wolfgang Ludewigs (Foto). Der 53-Jährige ist neuer Technischer Leiter der Gandersheimer Domfestspiele. Der Bühnen- und Beleuchtungsmeister hat 35 Jahre Berufserfahrung in der Eventbranche und eine große Begeisterung für Theater. „Ich freue mich auf das Gemeinschaftserlebnis in Bad Gandersheim“, sagt Ingo Wolfgang Ludewigs.

Gefragt sind bei den Gandersheimer Domfestspielen noch Berufsbilder wie Schlosser, Schmied, Elektriker, Tischler, Zimmerleute, Maler, Fachkräfte für Veranstaltungstechnik und Schaufensterdekorateure, Requisiteure und Maskenbildner. „Wir brauchen Leute, die Blech und Stahl schweißen, die tischlern oder malern können“, nennt Ludewigs Beispiele. „Wir suchen Allrounder genauso wie Spezialisten, das können Quereinsteiger, Wiedereinsteiger, Autodidakten, Künstler oder Kunsthandwerker gleichermaßen sein.“ Wichtig ist ihm, dass alle gut ins Team passen. Auch Wandergesellen, Aufbauhelfer, Stagehands oder Studenten mögen sich melden. Wer sich dafür interessiert, beim „Glöckner von Notre Dame“, bei „Hair“, bei „Spatz und Engel“, beim „Zauberer von Oz“ oder bei „Al dente“ den so genannten Verfolgerscheinwerfer während der Vorstellung zu „fahren“, kann sich ebenfalls bewerben. Beschäftigungsformen sind Minijob, Teilzeit oder Vollzeit. Tagesdienst, Abenddienst und Wochenddienst sind möglich.
Gesucht wird auch noch ein Abstellplatz für einen Wohnwagen für ein sehr sympathisches Mitglied der technischen Mannschaft, zum Beispiel auf einem Bauernhof oder einem Grundstück. „Das kann auch gern ein paar Kilometer auf dem Land sein“, sagt Ingo Wolfgang Ludewigs.

Interessierte können über die Verwaltung der Gandersheimer Domfestspiele Kontakt aufnehmen: Telefon 05382 73334 oder Kurzbewerbung per E-Mail an reich@gandersheimer-domfestspiele.de oder per Post an Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, Stiftsfreiheit 13, 37581 Bad Gandersheim.
red/Quelle: Domfestspiele/ Frank Bertram











4.04.2019 • 16:27 Uhr

Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim ist Preparation Centre für Cambridge Assessment English

Vorbereitung auf weltweit anerkannte Sprachzertifikate

Nun können es Besucher bereits sehen, wenn sie das Hauptgebäude betreten: Das Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim ist zertifiziertes Vorbereitungszentrum für Cambridge Assessment English-Prüfungen.

Am Montag wurde das Zertifikat durch den Hausmeister Herrn Wille am Haupteingang angebracht, was Schulleiter Kilian Müller, die Leiterin der Cambridge-AG Antje Bömer sowie die Teilnehmer des aktuellen Prüfungskurses veranlasste, spontan ein Gruppenfoto vor dem neuen Zertifikat zu machen.

Bereits seit 2014 werden am Roswitha-Gymnasium sprachlich begabte Schüler auf die Prüfungen zur Erlangung von Cambridge Certificates, in welchen die Prüflinge unter den strengen Vorgaben der University of Cambridge ihre Sprachkompetenz unter Beweis stellen müssen. Das bislang durchweg erfolgreiche Abschneiden der Prüflinge des Gymnasiums hat sich mittlerweile an der Schule herumgesprochen, sodass die Anmeldelisten für die Vorbereitungskurse lang sind.
Quelle: Roswithas-Gymnasium Bad Gandersheim











4.04.2019 • 16:23 Uhr

Ausbau beginnt am 8. April – In Teilen erfolgt eine Streckensperrung - Ortsdurchfahrt Naensen wir auf einer Länge von 1,2 Kilometern ausgebaut

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Naensen startet am Montag, 8. April. Zwischen der Einmündung zur B 3 und dem Ortsausgang in Richtung Greene erfolgt der Ausbau in 5 Bauabschnitten. Auf einer Länge von insgesamt 1.200 m werden sowohl die Fahrbahn als auch die Gehwege der Stadt Einbeck und der Regenwasserkanal der Stadtentwässerung Einbeck erneuert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai 2020 andauern.
Als Vorbereitung für den 1. Bauabschnitt wird die „Masswelle“ (K 628) ab Montag, 8. April, zwischen der Gemeindestraßeneinmündung „In den Teichen“ und „Alte Steinstraße“ voll gesperrt. In diesem Bereich wird ein großer Sammelschacht neu hergestellt. Nach Fertigstellung des Schachtes wird mit den Kanal- und Straßenbauarbeiten im 1. Bauabschnitt zwischen der Bundesstraße 3 und der Gemeindestraße „An den Teichen“ begonnen. Der genaue Zeitplan hierzu wird zum gegebenen Zeitpunkt veröffentlicht.
Der großräumige Verkehr sowie der Schwerlastverkehr werden bereits an der B 64 bei Greene während der gesamten Bauzeit über die B 64 und die B 3 umgeleitet. Über den weiteren Bauablauf und die damit verbundenen Sperrungen wird der Landkreis rechtzeitig informieren. Die Anwohner haben die Gelegenheit, erstmals ab dem 17.04.2019 jeweils mittwochs in der Zeit zwischen 12:30 Uhr und 13:00 Uhr zum Baubüro in der Masswelle 15 (Fa. Heinrich Fischer Transporte) zu kommen, um dort aktuelle Informationen zu bekommen.lpd/ Fotos: Thomas Fischer












4.04.2019 • 16:19 Uhr

Heute um 5 Uhr: Geheimnisvolle Razzia in der Braunschweiger in Bad Gandersheim

Geheimnisvolle Polizeiaktion am heutigen Donnerstag um 5 Uhr in der niedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Rund 24 bewaffnete Polizeikräfte eines Spezialeinsatzkommandos entstiegen in der Braunschweiger Straße einem halben Dutzend dunkler Kleintransporter und einem Golf, alle mit „Hannover“-Kennzeichen, und gingen im Gänsemarsch zu einem Mehrfamiliengebäude auf der Westseite der Hildesheimer. Hier gab es Minuten später eine beinahe geräuschlose Razzia. Allein die plötzliche Vollbeleuchtung im betroffenen Gebäude deutete eine perfekt durchorganisierte Durchsuchungsaktion an. Die Hintergründe der spektakulären wie überraschenden Polizeiaktion im Morgendunkel sind noch nebulös und spekulativ. Recherchen dazu sind noch nicht abgeschlossen. Es soll sich um eine geheime Spezialermittlungsaktion gehandelt haben. Sie erregte bei Nachbarn in der Straße besondere Aufmerksamkeit und auch Ängste.
red/Fotos: Thomas Fischer










3.04.2019 • 22:23 Uhr

Diesel-Diebe schlagen wieder zu: Diesmal 640 Liter aus zwei Baggern abgepumpt

In der Nacht zum Mittwoch haben Unbekannte auf dem unbewachten Baustellengelände an der A 7 in Höhe der Anschlussstelle Northeim/West Dieselkraftstoff und zwei Werkzeugkästen gestohlen. Dabei pumpten die Diebe insgesamt rund 640 l Diesel aus den Kraftstofftanks zweier Bagger, eines Lkw und eines Radladers ab. Der Wert des Diebesgutes beträgt ca. 1.000 Euro.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch auf dem Baustellengelände nahe der Bundesstraße 241 etwas Auffälliges bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 mit der Northeimer Dienststelle in Verbindung zu setzen. fal











3.04.2019 • 22:19 Uhr

Gänsefraß: Landwirte in Südniedersachsen dürfen sich auf höhere Ausgleichszahlungen freuen

Die EU-Kommission hat höhere Ausgleichszahlungen für Gänsefraßschäden auf Ackerflächen in Niederachsen genehmigt. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz heute (Mittwoch) mit. Das Land Niedersachsen kann hierdurch die betroffenen Flächenbewirtschafter, die einen Beitrag zum Naturschutz und insbesondere zum Erhalt besonders geschützter nordischer Gastvögel leisten, noch besser unterstützen. „Niedersachsen besitzt für die im Küstenraum überwinternden nordischen Gänse eine besondere Verantwortung. Zugleich stellen diese Gänse eine immense Belastung für die Landwirtschaft dar, die wir versuchen schrittweise zu entschärfen“, sagte Umweltminister Olaf Lies (Foto). „Die Herausforderung wird sein, geeignete Fördermaßnahmen zu entwickeln und diese in der neuen EU-Strukturförderperiode abzubilden. Dazu müssen sowohl die Gebietskulisse an sich als auch die besondere Situation in den Hauptgebieten der Gänserast mit ihren besonders hohen Gänsefraßschäden in den Blick genommen werden. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Gänsemanagement arbeitet das Land an einer niedersächsischen Gänsemanagementstrategie, die in eine gesamteuropäische Lösung des Konflikts eingebunden sein muss. Die Anhebung der Billigkeitszahlung ist ein wichtiger Baustein für den Gesamtrahmen.“

Im Norden Niedersachsens verursachen überwinternde nordische Gänse erhebliche Schäden in der Landwirtschaft. Die resultierenden wirtschaftlichen Belastungen sollen durch die sogenannten Billigkeitsleistungen des Landes, die freiwillig zusätzlich zu den betreffenden Agrarumweltmaßnahmen geleistet werden, abgefedert werden.

Die Billigkeitsleistungen sind in Niedersachsen bis zu einer Höhe von maximal jährlich 50.000 Euro möglich. Bislang waren die Zahlungen bei maximal 15.000 Euro pro Betrieb -bezogen auf die letzten drei Steuerjahre- gedeckelt. Die Änderung gilt für die Abrechnung aller amtlich erfassten Fälle ab dem 01.Oktober 2016 einschließlich entsprechender Altfälle.

Hinsichtlich der Erfassung und Bemessung von durch nordische Gastvögel verursachten Großschadensereignissen auf Grünlandflächen hat das Land Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer ein Modell entwickelt, das gegenwärtig in ausgewählten Gebieten hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit erprobt wird, bevor über seine Berücksichtigung in der Billigkeitsrichtlinie entschieden werden kann. red











3.04.2019 • 22:16 Uhr

Beim Bad Gandersheimer Frühlingsfest: Jagd- und Weinhaus St.Hubertus die erste Adresse

Am kommenden Wochenende gibt es in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim das erste Stadtfest des Jahres. Zu den ersten Adressen in der Stadt gehört beim Fest ein Besuch im Jagd- und Weinhaus „St. Hubertus“ in der Baderstraße. Wirt Walter mit seinem sympathischen Damenteam kredenzt exzellente Weine inklusive kleine Gaumenfreuden. Das gemütliche Ambiente lädt zum Verweilen ein. Genießeraufenthalt beim Frühlingsfest in Bad Gandersheim garantiert.
red/Fotos:Marc Reiser












3.04.2019 • 22:09 Uhr

Die Braunschweigische Klosterlandschaft und ihre erste »Historikerin« Hrotsvit von Gandersheim und die Identitätsstiftung durch die Geschichte

Prof. Dr. Gerd Biegel referiert am 8. April bei den Museumsfreunden Gandersheim

Die Museumsfreunde Bad Gandersheim konnten Herrn Professor Dr. h.c. Gerd Biegel vom Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte und Geschichtsvermittlung, TU Braunschweig gewinnen, den Vortragabend im April 2019 zu gestalten. Er wird über ein Thema mit starkem regionalem Bezug referieren. Ein Blick auf die Geschichte des »Braunschweiger Landes« seit dem Mittelalter zeigt, dass diese stark geprägt war durch Klöster und Stifte, die in vielfältiger Weise die Entwicklung des Landes mitbestimmt und beeinflusst haben. So gab es – trotz der Zerrissenheit des Landes – keinen wichtigen Landesteil ohne klösterliche Einrichtung, weshalb man auch den Begriff einer »Klosterlandschaft« wählen kann, um die grundsätzliche Bedeutung der Klöster für die Landesentwicklung deutlich zu machen. Weitaus mehr, als heute noch allgemein bewusst, waren Klöster und Stifte über Jahrhunderte wirkungsmächtige Faktoren auch und gerade der Lokal- und Regionalgeschichte, und zwar mit unterschiedlicher Bedeutung in wechselnden Funktionen. Sie waren in der Geschichte stets zentrale Orte nicht nur des geistlichen Lebens einer Region, sondern ebenso wichtige Zentren des kulturellen, ökonomischen und sozialen Alltags sowie wichtige Bildungszentren mit regionsüberschreitender Ausstrahlung, denn »zugleich waren Nonnen und Mönche Mitglieder länderübergreifender Netzwerke«.
In diesem Kontext zählt das Gandersheimer Kanonissenstift seit seiner Gründung zu den wichtigsten Institutionen im Braunschweiger Land, insbesondere als geistliches und kulturelles Zentrum. Das reichsunmittelbare Stift Gandersheim stand dabei an erster Stelle in der Frühzeit des späteren Braunschweiger Landes. Es entwickelte sich zu einer Bildungsstätte von höchstem Rang. Dafür steht beispielhaft Hrotsvit von Gandersheim, die als Kanonissin im Stift Gandersheim ihr Lebensumfeld hatte, aber weit darüber hinaus Wirkung erzielte. Sie gilt als erste deutsche Dichterin, auch wenn sie der Zeit entsprechend ihre Werke in lateinischer Sprache verfasst hat. Sie war umfassend gebildet und schrieb zahlreiche Werke, zu denen nicht nur geistliche Dichtung zählten, sondern vor allem zwei historische Schriften in Gedichtform: Die »Gesta Ottonis« (Taten Ottos) und die »Primordia oenobii Gandeshemensis« (Anfänge des Stiftes Gandersheim). Sie erweist sich damit nicht nur als erste deutsche Dichterin, sondern ebenso als erste deutsche »Historikerin«, eine Rolle, bei der die Frage gestellt werden muss, welches Ziel sie mit ihren historischen Schriften verfolgt hat.
Zu diesem interessanten Vortrag laden die Museumsfreunde am Montag 8, April 2019 um 19.30 Uhr ins städtische Museum bei freiem Eintritt alle Gäste und Bürger der Stadt herzlich ein. Schauen Sie auch unter www.museum-bad-gandersheim.de und informieren Sie sich über unsere weiteren Aktivitäten.










3.04.2019 • 15:26 Uhr

Northeimer Handball Club sucht einen FSJler/eine FSJlerin!

Für die kommende Saison 2019/20 sucht der Northeimer Handball Club einen FSJler/eine FSJlerin. FSJ steht für Freiwilliges Soziale Jahr.
Bei Interesse bitte melden per E-Mail an kontakt@northeimerhc.de.











3.04.2019 • 15:17 Uhr

Influencer – ein Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung: Roswitha-Gymnasium Schüler/innen ausgezeichnet

Einmal Influencer sein, auf der Straße erkannt werden, die Trends angeben, mit lustigen Videos Geld verdienen – für viele Jugendliche ein Traum. Oder etwa nicht? Mit dieser Frage setzte sich die Klasse 10c des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim im Rahmen eines Wettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung auseinander. Das Ergebnis ist ein circa sechsminütiges Video, in dem anhand der fiktiven Influencerin Isa (gespielt von Hannah Götz) Licht- und Schattenseiten dieses neuen Berufs aufgezeigt werden. Isa hat Erfolg, muss aber erkennen, dass ihre Karriere neben sehr angenehmen Erfahrungen mit Fans auch falsche Freunde und ein gestörtes Privatleben mit sich bringt.

Auf die Frage, ob sie sich selbst auch vorstellen könnten, Influencer zu werden, reagieren die Schüler durchweg ablehnend. „Ich würde gar nicht wollen, dass Millionen Leute mein Video angucken“, erklärt Marie Ude und ihre Mitschülein Nele Hillebrecht ergänzt: „Mir wäre das Risiko, keinen Erfolg zu haben, zu groß. Man sieht ja nie direkt, wie die Videos bei den Leuten ankommen.“ Das Erstellen des Videobeitrags führte den Jugendlichen zudem vor Augen, wie viel Arbeit hinter den kurzen Clips, die sich beispielsweise auf YouTube finden lassen, steckt. Obwohl der betreuende Fachlehrer Stefan Winzinger einige seiner Deutschstunden für das Projekt opferte, waren noch diverse Treffen am Nachmittag notwendig, bis alle Szenen fertig im Kasten waren. Das Schneiden übernahmen Maik Nowitzki und Linus Ebel sogar komplett in ihrer Freizeit.

Doch die Mühen der Klasse haben sich gelohnt, denn ihr Beitrag wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung mit einem Preisgeld von 100 Euro ausgezeichnet, zudem erhielten die Schüler Urkunden und Turnbeutel. Die Klasse gehört damit zu den 350 Preisträgern, die aus den über 2500 Teilnehmern des Wettbewerbs ausgewählt wurden. Stolz überreichte Schulleiter Kilian Müller den Schülern am Freitag, den 29. März 2019, ihre Urkunden und lobte die Klasse für ihr ambitioniertes Projekt. Und auch wenn sich die Jugendlichen die Vorbereitung des Wettbewerbs wesentlich leichter vorgestellt hatten, zeigten sich für sie im Nachhinein viele positive Folgen. Die Schüler sind sich einig, dass die gemeinsame Arbeit, in der jeder seine klare Aufgabe hatte, den Zusammenhalt der Klasse wesentlich gestärkt hat. Ihr Fazit lautet daher, dass sie anderen Klassen die Teilnahme an dem Wettbewerb nur empfehlen können. Text /Foto: Roswithas-Gymnasium











3.04.2019 • 14:40 Uhr

LIVE-TIME-NEWS: Am Tag des Blitzermarathons fünfeinhalb Stunden 400 Kilometer unterwegs: 12 Geschwindigkeitskontrollen mit VW-Caddy durchfahren

Was für ein Ritt: Und den mit einem VW-Caddy. An diesem Mittwoch, als geblitzt wurde. Heute um 7.30 Uhr von Bad Gandersheim aus die Tour in den Westen der Republik gestartet. Über Landes- und Bundesstraße ging flott los. Durch verpennte Dörfer und später hektische Kleinstädte. Auch auf einem Autobahnabschnitt waren wir unterwegs. Dabei alle Tempostufen des Wagens benutzt. Im Hinterkopf immer die Losung des heutigen Tages: Achtung "Blitzermarathon" in ganz Deutschland!. "Pass bloß auf!"

Der rechte Fuß auf dem Gaspedal ständig im direkten Dialog mit einem wachem Kopf und dem warnenden Gefühl: "Bloß nicht die Limits überschreiten. Irgendwo lauern sie: Die offenen und versteckten Messanlagen der Polizei und Ordnungsbehörden zur Kontrolle der Geschwindigkeiten. Der Anlass: Es wird zu viel gerast. Hauptunfallursache ist die Raserei.

Also: In den Ortschaften in der Regel bis zum Limit 50 km/h; in verkehrsberuhigten Zonen Tempo 30. Zügiger dann über die Landes- und Bundesstraße düsen. Hier besonders auf die Tempo 70-Beschränkungen achten. Da könnte heute besonders intensiv geblitzt werden.
Bei der hohen Konzentration und einer verschärften Beobachtung der Fahrbahnumfelder dann die Bestätigung: Die fest installierten Blitzersäulen, häufiger heute die modernen Modelle gesehen, sind am besten rechtzeitig zu erkennen. Vorsichtshalber noch mehr den Bleifuß vom Gaspedal. Insgesamt waren es heute acht dieser Geräte

Gefährlicher dagegen die heutigen mobilen Radarfallen. Sie ohne technische Hilfsmittel wie beispielsweise einer verbotenen Blitzer-App rechtzeitig zu orten, ist weitaus schwieriger. Indizien, wie ein am Straßenrand plötzlich auftauchendes stehendes Polizeiauto oder ein abgestellter ziviler grauer VW-Bulli könnten mit Tempomessgeräten installiert sein. Ebenso fallen Polizisten mit "Tempomess-Pistolen" dem geübten Autofahrer sofort ins Auge.

Alle dieser Variationen der heutigen Temokontrollen begleiteten die heutige Tour in den Westen des Landes und zurück nach Bad Gandersheim. Nach fünfeinhalb Stunden auf den Straßen die Bilanz: auf einer Strecke von rund 400 Kilometern wurden zwölf Geschwindigkeitskontrollen sichtbar. Acht von ihnen als stationäre Anlagen. Viermal wurde die verdächtige Beobachtung mobiler Kontrollen durch nachträgliche Recherche bestätigt. Kein einziges Mal war ein "Rotlicht" erkennbar; kein einziges Mal erfolgte ein polizeilich verfügter Zwangstopp. Hier waren wohl korrekt gefahren.

Inwieweit eine nicht sichtbar gewordene (mobile) Radarfalle" am heutigen Tag des "Blitzermarathons" doch noch zugeschnappt" hat, bleibt abzuwarten. Die Behörden arbeiten hier nicht so fix wie die Blitzer beim Ertappen von Temposündern. Aber nach gut drei Wochen Wartezeit könnte ein amtliches Schreiben (u.a. Anhörungsbogen mit Schwarzweiß-Porträt) für Aufklärung sorgen.
Ein Restrisiko besteht immer - auch wenn wie heute wirklich bemüht waren, die Temporegelungen auf den 400 Kilometern einzuhalten.
Das empfehlen wir allen Autofahrern/innen und wünschen noch einen blitzerfreien Tag!
red/Fotos: Mark Reiser/ Screenshot Homepage AutoBild














3.04.2019 • 13:33 Uhr

Heute um 10 Uhr bei Altgandersheim/Dankelsheim: Verkehrsunfall mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort mit Sachschaden

Tatort: Gemarkung Altgandersheim, Landesstraße 489 in Höhe Abfahrt Dankelsheim, Tatzeitpunkt: am heutigen Mittwoch gegen 10 Uhr.
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befuhr die Landesstraße 489 von Bad Gandersheim in Richtung Altgandersheim. Auf Höhe der Abfahrt zur Landesstraße 486 beschädige dieser einen Wegweiser. Durch den Zusammenstoß ragte das Verkehrsschild auf die Straße und sorgte für Behinderungen. Der unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne Angaben zu seiner Person zu machen. Die Schadenshöhe beträgt etwa 500 Euro. Zeugen werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Bad Gandersheim zu melden.mue










3.04.2019 • 13:27 Uhr

Göttingen: Neubauvorhaben an MHH und UMG werden zentral gesteuert

Minister Thümler: „Schlüssel für das Gelingen ist eine effiziente Projektstruktur“

Wissenschaftsminister Björn Thümler hat heute den Ausschuss für Haushalt und Finanzen über die Vereinbarung zur zentralen Organisation der Neubauvorhaben an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) informiert. Die Ausschussmitglieder nahmen das Modell zustimmend zur Kenntnis. Damit ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt, dass auf die Mittel des vom Land Niedersachsen geschaffenen Sondervermögens für die bauliche Sanierung der Krankenversorgung an den Hochschulkliniken zugegriffen werden kann.

„Der Schlüssel für das Gelingen der Vorhaben ist eine moderne und effiziente Projektstruktur“, sagte Minister Thümler. „Wir setzen beim Controlling auf Verantwortungsmanagement.“ Das Modell der zentralen Steuerung gewährleiste eine klare Abgrenzung der Zuständigkeiten und vermeide Doppelstrukturen.

Die zwischen dem Land und den Kliniken getroffene „Vereinbarung über die zentrale Steuerung betreffend der Nachholung von Investitionen bei der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universitätsmedizin der Universität Göttingen“ regelt, wie die Umsetzung der beiden Großprojekte künftig organisiert wird. Zur Wahrnehmung der Interessen des Landes wird eine Dachgesellschaft Bauvorhaben Hochschulmedizin Niedersachsen (DBHN) gegründet, deren Aufgabe die Steuerung und Kontrolle der Bauvorhaben ist, insbesondere die Verwendung der Finanzhilfe. Die DBHN hat die Rechtsform einer GmbH und wird zu 100 Prozent vom Land gehalten. Die operative Umsetzung der Bauprojekte übernehmen zwei an den Hochschulklinikstandorten ansässige, rechtlich- und organisatorisch selbstständige Baugesellschaften (MHH-BaugG und UMG-BauG). Diese werden mehrheitlich von den jeweiligen Hochschulen gehalten. Zur Durchführung der Vorhaben wird ihnen die Bauherrenverantwortung übertragen.

Die parlamentarische Kontrolle der Finanzierung der Bauvorhaben ist während des gesamten Bauprozesses garantiert. Die erforderlichen Maßnahmenfinanzierungspläne müssen durch den Haushalts- und Finanzausschuss beschlossen werden. Parlamentarier sowie der Landesrechnungshof werden fortlaufend über den Sachstand informiert.red











3.04.2019 • 13:17 Uhr

Schuldenreport 2019: Die Welt lebt auf Pump - Weltweite Schuldenkrise spitzt sich weiter zu

Katholisches Hilfswerk MISEREOR meint: "Bundesregierung muss endlich handeln"

Angesichts der akuten Schuldenkrise im Globalen Süden fordern erlassjahr.de und das katholische Hilfswerk MISEREOR die Bundesregierung in Deutschland auf, sich für die rasche Schaffung eines effizienten und rechtsstaatlichen Insolvenzverfahrens für verschuldete Staaten einzusetzen – bei der bevorstehenden Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington sowie innerhalb der G20.

Wie der heute von erlassjahr.de und MISEREOR vorgestellte Schuldenreport 2019 zeigt, hat sich weitgehend unbemerkt von der politischen Aufmerksamkeit in Deutschland die Schuldenkrise im Globalen Süden weiter zugespitzt. Jürgen Kaiser, Politischer Koordinator von erlassjahr.de erklärt die Gründe: "Hauptauslöser der Schuldenkrise ist der weltweite Trend aus niedrigen Zinsen im Norden und einem hohen Finanzierungsbedarf für Infrastruktur in vielen ärmeren Ländern im Sü-den. Im Globalen Süden können Gläubigerländer die Zinsen erzielen, die Anleger brauchen, um beispielsweise in Deutschland Riesterrenten auszahlen zu können."

"Die fortschreitende Überschuldung von Staaten bedroht Millionen Menschen in ihrer Existenz, gefährdet die Umsetzung international vereinbarter Entwicklungs- und Klimaziele und schwächt die globale Finanzstabilität", mahnt Klaus Schilder, MISEREOR-Experte für Entwicklungsfinanzierung. "Politische Fragilität, die Abhängigkeit vom Rohstoffexport und die Folgen von Naturkatastrophen verstärken die Überschuldungsgefahr weiter. Nach Tropensturm "Idai" mit seinen verheerenden Folgen laufen aktuell Mosambik, Simbabwe und Malawi Gefahr, in die Schuldenfalle zu geraten."

122 Länder kritisch verschuldet, 17 Länder zahlungsunfähig

Derzeit sind 122 von 154 im Schuldenreport 2019 untersuchte Länder kritisch verschuldet. Das sind fast 80 Prozent. Besonders bedrohlich ist die Situation in Bhutan, der Mongolei, Gambia, Kap Verde, Jamaika, Bahrain und im Libanon. Wie dramatisch die Situation ist, zeigt auch der im Report analysierte Verschuldungstrend: In drei Viertel der Länder hat sich die Situation zwischen 2014 und 2017 verschlechtert. 17 Länder sind aktuell zahlungsunfähig. Staaten wie Mosambik und die Republik Kongo sind durch die Vergabe von unverantwortlichen und bisher geheim gehaltenen Krediten in Zahlungsschwierigkeiten geraten.

Globale Finanzstabilität nachhaltig stärken

Klaus Schilder fordert deshalb mehr Transparenz: "Damit Licht in das undurchsichtige internationale Geflecht unverantwortlicher Kreditvergaben kommt, sollte die Bundesregierung sich für eine Initiative zur Schaffung eines weltweiten, öffentlich zugänglichen Schulden-Registers stark ma-chen, das alle staatlichen Verbindlichkeiten offenlegt. Dies ist wesentlich, um alle Gläubiger, darun-ter Banken, Unternehmen und öffentliche Gläubiger, die unverantwortliche Kredite vergeben, zur Rechenschaft zu ziehen und damit die Voraussetzung für ein nachhaltiges Schuldenmanagement schaffen zu können."

"Statt ausschließlich über die Prävention von Krisen zu diskutieren, sollte die Bundesregierung auch Maßnahmen zur Krisenbewältigung schaffen, die die globale Finanzstabilität stärken", ergänzt Jürgen Kaiser. Dazu gehört auch, sich für die Schaffung eines rechtsstaatlichen und effizienten Staateninsolvenzverfahren einzusetzen sowie die sogenannte Schuldenumwandlungsfazilität in Deutschland konsequent zu nutzen. Denn sie ermöglicht es, Forderungen aus Deutschland an kritisch verschuldete Länder in Investitionen für nachhaltige Entwicklung umzuwandeln.
red/fis











3.04.2019 • 13:11 Uhr

"CDU Friday" am 5.. April in Northeim: Roy Kühne "lockt" Protest-Jugend von der Straße in den Bürgersaal

Mal eine neue Variante auf Schüler-Protest zu reagieren:

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne lädt gemeinsam mit CDU und JU Schülerinnen und Schüler zur Diskussion ein

Berlin. Gemeinsam mit dem CDU Stadtverband Northeim und dem JU Kreisverband Northeim lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne interessierte Schülerinnen und Schüler zu einer Veranstaltung ein, um die Forderungen der "Fridays for Future" - Bewegung zu diskutieren und im Gespräch mögliche gemeinsame Maßnahmen für den Umweltschutz zu entwickeln.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 05. April 2019 um 15.00 Uhr im Bürgersaal, Am Münster 30, in 37154 Northeim statt.

Kühne: "Wir unterstützen das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Daher möchten wir ihnen ein Forum schaffen, in dem sie ihre Anliegen konkret vorbringen und in welchem wir diskutieren können, wie wir diese gemeinsam im Großen und bereits im Kleinen umsetzen können."
red/Foto: Thomas Fischer











3.04.2019 • 13:04 Uhr

Nordwestbahn als einziges privates Eisenbahnunternehmen ausgezeichnet: Kundenbetreuer Ronald Kwapinski ist Eisenbahner mit Herz

Alljährlich lobt die „Allianz pro Schiene“ den Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ aus. Ronald Kwapinski ist Kundenbetreuer im Netz der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen (RSBN) und bekommt heute die Auszeichnung in Bronze verliehen. Die Jury würdigt den selbstlosen Einsatz des Servicemitarbeiters der NordWestBahn, der einem Jungen einen Fahrschein aus eigener Tasche bezahlt hat, weil dieser Portemonnaie und Monatskarte zu Hause vergessen hatte.

„Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Mutter die Situation so positiv aufgenommen und mich beim Wettbewerb `Eisenbahner mit Herz` vorgeschlagen hat“, sagt Ronald Kwapinski. Der Zug war gerade vom Hauptbahnhof in Bremen losgefahren. Der zehnjährige Dominik bemerkt, dass er seine Monatskarte vergessen hat. Geld hat er auch nicht dabei. Er geht auf den Kundenbetreuer zu und erzählt ihm alles. „Es ging nur um wenige Stationen“, erinnert sich Kwapinski. Von seinem eigenen Geld kauft er dem Jungen einen gültigen Fahrschein.

„Es ist auch in einem solchen Fall mit einem Kind alles andere als selbstverständlich, dass jemand sein eigenes Geld einsetzt, um helfen zu können“, lobt die Jury den Preisträger. Dem geht es aber vor allem um die Sache – eben ein echter Profi mit dem Herz am rechten Fleck, wenn er sagt: „Den Jungen ohne Fahrschein fahren zu lassen, kam für mich nicht in Frage. Das ist nicht erlaubt. Deswegen gibt es nur die Möglichkeit, entweder den Passagier aufzuschreiben oder ihm ein Ticket zu kaufen. Man muss auch den Frieden mit den anderen Fahrgästen wahren. Ich war froh, dass ich dem Jungen geholfen habe. Damit war die Sache für mich erledigt.“

Doch die Mutter des Jungen will die Sache nicht einfach auf sich beruhen lassen, denkt „Ehre, wem Ehre gebührt“ und schlägt Ronald Kwapinski beim Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ vor. „Normalerweise hätte Dominik sofort auf der Strecke aussteigen müssen oder er hätte eine Strafe bekommen. Was macht der Schaffner? Er kauft Dominik von seinem eigenen Geld eine Fahrkarte und lässt ihn damit weiterfahren. So kam Dominik pünktlich zu Hause an. Sonst hätte ich mir um die Uhrzeit sicherlich Sorgen gemacht.“

Bei der großen „Eisenbahner-mit Herz-Gala“ in Berlin bekommt Kwapinski heute den Preis in Bronze überreicht. Gold geht an die ICE-Zugchefin Mareen Harder. Die Mitarbeiterin der Deutschen Bahn überzeugte die Jury mit ihrem entschlossenen Einsatz für eine junge Reisende, die als Kind ihre Mutter beim Zugunglück in Eschede verloren hat. Silber erhält der DB-Zugbegleiter Alexander Pojonie, der jede Bahnfahrt zum Erlebnis macht.

Damit gehört Ronald Kwapinski von der NordWestBahn als einziger Mitarbeiter eines privaten Eisenbahnverkehrsunternehmens zu den ausgezeichneten Preisträgern.
Darauf ist auch Dr. Rolf Erfurt, Vorsitzender der Geschäftsführung der NordWestBahn, stolz: „Über 650 Frauen und Männer sind auf unseren 20 Linien als Triebfahrzeugführer und Kundenbetreuer für unsere Fahrgäste im Einsatz und machen täglich einen hervorragenden Job. Wir sind froh, dass wir Mitarbeiter wie Ronald Kwapinski haben, die mit Herz und Verstand Ihren Dienst leisten.“

Der Preisträger hat vor einigen Jahren als Quereinsteiger den Beruf des Kundenbetreuers bei der NordWestBahn gelernt - nach einer langen Karriere in der Maschinenbau-Branche. Als es in dem Bereich für ihn nicht mehr weiterging, stieß er 2007 auf eine Stellenanzeige der NordWestBahn. Dort gefällt es dem Bremer so gut, dass er als Rentner weitermacht. „Ich bin da reingewachsen“, sagt Kwapinski heute über sein zweites Berufsleben und will auch anderen Interessenten Mut machen, sich als Servicemitarbeiter zu bewerben. „Der Job macht viel Spaß. Ich liebe das Gespräch mit den Kunden, die Betreuung. Wer den Umgang mit Menschen mag, der sollte sich bewerben.“

Ronald Kwapinski ist indes nicht der erste NordWestBahner, der die Auszeichnung erhält. Jedes Jahr werden Mitarbeiter der NordWestBahn von zufriedenen Fahrgästen nominiert und gehören mitunter sogar zu den Gewinnern: 2014 bekam ein Kundenbetreuer der NordWestBahn die Goldmedaille, 2016 wurde ein Triebfahrzeugführer der NordWestBahn Landessieger in Nordrhein-Westfalen und im vergangenen Jahr gab es für einen Kundenbetreuer aus dem Weser-Ems-Netz ebenfalls die Bronze-Medaille.

Zum Bild: Ein echter Profi mit dem Herz am rechten Fleck: Heute bekommt Kundenbetreuer Ronald Kwapinski von der NordWestBahn die Auszeichnung „Eisenbahner mit Herz“ in Bronze verliehen. Foto: NordWestBahn/Holger Jacoby











3.04.2019 • 07:20 Uhr

Traditionsturnier vor einzigartiger Kulisse vom 16. bis 19. Mai 2019

In sechs Wochen ist es wieder soweit und der Hardenberg verwandelt sich in ein internationales Reitturnier, was durch die Hardenberg Klassika ergänzt wird. das Hardenberg Burgturnier vom 16. bis 19. Mai 2019 zählt mit seiner einzigartigen Kulisse zu den schönsten Turnieren in ganz Europa.

Donnerstag

Der Eröffnungstag beginnt mit dem Vet-Check für alle Pferde, denn bei einem internationalen Turnier müssen die Pferde vor dem ersten Start einer Jury bestehend aus Tierarzt, Chefrichter und Steward vorgestellt werden. Diese entscheiden dann, ob das Pferd „fit to compete“ ist und am Turnier teilnehmen darf.
Damit sich die Pferde an die speziellen Atmosphäre auf dem Turnierplatz gewöhnen, steht ab 16 Uhr ein Warm Up auf dem Programm. Hier können die Reiter ihren Pferden den Platz zeigen und dürfen auch einige Sprünge absolvieren.

Freitag

Am Veranstaltungsfreitag startet der große Springsport. Bereits um 08:00 Uhr beginnt das Eröffnungsspringen – der Preis des Hardenberg GolfResort. Im Anschluss beginnt für die Amateure, also die die ihren Lebensunterhalt nicht mit dem Reitsport verdienen, das Turnier mit den ersten Prüfungen des ESCON-Spring Clubs. Bevor das Abendprogramm beginnt, gehen die Youngsters unter dem Sattel in den Parcours in der von RUTHMANN präsentierten Youngster Tour.
Das Abendprogramm, präsentiert von EAM – Ihr Energiepartner aus der Region, steht ganz im Zeichen des großen Springsports, welches durch exzellente Live-Musik ergänzt wird. Ebenso werden einige vielversprechende Fohlen präsentiert. Zunächst steht die erste Qualifikation um die Silberne Peitsche an und im Anschluss der Preis der Kreis-Sparkasse Northeim, was gleichzeitig die erste Qualifikation für den Großen Preis um die Goldene Peitsche darstellt.

Samstag

Der Samstagmorgen beginnt mit dem ESCON-Spring Club und geht mit dem Preis der Gemeinde Nörten-Hardenberg und dem Preis der Hardenberg Wilthen AG, der zweiten Qualifikation um die Silberne Peitsche, weiter. Das Hauptspringen steht am frühen Nachmittag auf dem Programm – das Championat von Nörten-Hardenberg, welches von MITSUBISHI MOTORS in Deutschland, der Piepenbrock Dienstleistungen GmbH & Co. KG, sowie der beckers bester GmbH präsentiert wird. Die zweite Qualifikation für den Großen Preis um die Goldene Peitsche wird als internationale Springprüfung der Klasse S mit Stechen austragen. Das bedeutet, dass alle Reiter die fehlerfrei und ohne Zeitfehler den Parcours überwinden, in einem verkürzten Stechparcours erneut an den Start gehen. Der Sieger dieser hochklassigen Prüfung fährt mit einem nagelneuen Mitsubishi Space Star nach Hause. Und nicht nur der beste erhält einen Ehrenpreis, sondern auch der jüngsten Teilnehmer – gegeben von der beckers bester GmbH. Das Tagesprogramm wird mit dem ESCON Spring Club abgerundet.

Das Abendprogramm, besser auch als Gothaer Night bekannt, beginnt mit dem Preis der Familie Pokorny, Holzminden. Im Anschluss findet das Finale der Zukunftspaare des Sports, die König Trophy, statt. Im Finale starten die besten 7-jährigen Nachwuchspferde in einer internationalen Springprüfung der Klasse S mit Stechen. Bevor die Gothaer Trophy beginnt wird das Publikum von einem einzigartigen Showbild verzaubert. Das Finale des Abends ist für viele Zuschauer das traditionelle Feuerwerk, welches von der historischen BurgRuine abgefeuert wird.

Sonntag

Der Finaltag beginnt mit der ESCON Spring Club Tour, ab 10 Uhr stehen dann die Entscheidungen auf dem Programm. Als erstes wird das Finale im Preis um die Silberne Peitsche, die Internationale Hardenberg Silver Tour entschieden. Im vergangenen Jahr konnte sich Michael Wittschier auf der Peitsche verewigen. Falls er in diesem Jahr erneut siegt, darf er das Schmuckstück sein eigen nennen.
Bevor es am Samstagnachmittag um die „große Schwester“, die Goldene Peitsche geht, wird im Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft um das Gänselisel geritten. Das Highlight des Sonntags ist natürlich der Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernstthal, der Große Preis um die Goldene Peitsche. In dieser Prüfung darf sich der Sieger nicht nur über einen nagelneuen Mitsubishi Eclipse Cross freuen, sondern verewigt sich zudem auf der Goldenen Peitsche. Falls Markus Beerbaum erneut gewinnt, darf er diese behalten. Aber die Konkurrenz wird ihm den Sieg mit Sicherheit nicht schenken.

Kontakt und Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.
red/fis











3.04.2019 • 07:15 Uhr

Brut- und Setzzeit: Bitte Hunde an die Leine nehmen, damit sie Kleintiere nicht zu Tode hetzen

In diesen Tagen sind von der Jägerschaft wieder Bitten öffentlich dokumentiert, die sich in erster Linie an Hundehalte/innen richten. Anlass ist die aktuelle Brut- und Setzzeit von Tieren in der heimischen Natur. Auf gut sichtbaren Warnhinweisen, wie sie soeben auf dem Skulpturenweg von Bad Gandersheim nach Lamspringe an Bäumen angenagelt und angeklebt wurden, werden beispielsweise Rehe, Hasen, Enten und Gänse in Erinnerung gerufen, die jetzt einer besonderen Schonzeit bedürfen. Denn sie bekommen Nachwuchs. Damit sie diesen ungestört vom Hetz- und Jagdtrieb losgelassener Hunde aufziehen können, sollten die Vierbeiner kurz gehalten werden. Nach ersten Beobachtungen wird diese Bitte von einsichtigen Hundebesitzern eingehalten. Andere wiederum scheint das (leider) nicht zu interessieren.
red/Fotos: Thomas Fischer














2.04.2019 • 19:06 Uhr

"Harzländer" Traditions-Fleischerei Bad Gandersheim: Viertägiger AUDIT prüft Betrieb auf " Herz und Nieren" - Überprüfung erfolgreich - Offizielles Testat "Geprüfte Qualität"

In einem viertägigen, äußerst aufwendigen wie anspruchsvollen AUDIT-Verfahren sind in der vorigen Woche von Dienstag bis Freitag sämtliche Bereiche der Bad Gandersheimer Tradition-Fleischerei "Harzländer" von einem unabhängigen Expertenteam in Bezug auf die Lebensmittel-Sicherheitskultur in dem Unternehmen professionell überprüft worden. "Und das mit einem erfolgreichen Ergebnis in Bezug auf Sicherheit und Qualität", wie Harzländer-Geschäftsführer Jochen Neidhardt soeben in einem ersten Statement mitteilte. "Die IFS Food Überprüfung war erfolgreich Dank den Damen der QS!". QS bedeutet Qualitätssicherung. Neidhardt zeigte sich mit den Prüfungsergebnissen sehr zufrieden: "Das ist ein außerordentlicher Erfolg für Harzländer insgesamt!"

In sein kompaktes Positivfazit bezog Neidhardt das gesamte Harzländer-Team mit ein: "Das gute Ergebnis des AUDIT ist auch ein Erfolg unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dafür gebührt allen Dank!"
Der Geschäftsführer erinnerte gleichzeitig an das hohe Niveau des AUDIT: "Die Anforderungen der Lebensmittel-Sicherheit werden immer höher." Die Bad Gandersheimer Marke "Harzländer" darf ihre Lebensmittel-Produkte weiter mit Fug und Recht mit dem Qualitätssiegel "geprüfte Qualität" ausweisen.
red/fis/Screenshot Qualitätssiegel

Hintergrund: AUDIT in der Fleischwirtschaft
Gerade im Bereich der Fleischwirtschaft ist es besonders wichtig, dass sich alle beteiligten Akteure aufeinander verlassen können: Im ersten Schritt gewährleisten Schlacht- und Zerlegebetriebe, dass die Tiere verantwortungsvoll geschlachtet und nach höchsten Hygienestandards zerlegt werden. Durch lückenlose Rückverfolgbarkeitssysteme und umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen sorgen anschließend fleischverarbeitende Unternehmen und Betriebe des Fleischerhandwerks dafür, dass ausschließlich hochwertige Rohware zu Fleisch- und Fleischwaren verarbeitet werden.
QS unterstützt alle Akteure der Fleischwirtschaft bei der praxisgerechten Umsetzung dieser umfangreichen Maßnahmen der Qualitätssicherung.










2.04.2019 • 16:52 Uhr

Antrag auf Ministererlaubnis: CDU-MdB Kühne fordert Zustimmung für Fusion trotz Verbot durch das Bundeskartellamt

Nach Gesprächen mit der Geschäftsleitung der Zollern-Gruppe wendet sich Roy Kühne an den Bundeswirtschaftsminister, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Werkes in Osterode zu sichern

Die Firma Zollern mit Zweigniederlassung in Osterode hat bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier einen Antrag auf eine Ministererlaubnis für einen Zusammenschluss mit dem österreichischen Unternehmen Miba im Bereich Gleitlager gestellt. Diese ist erforderlich, da das Bundeskartellamt im Januar einen Zusammenschluss verboten hat. Beide Mittelständler streben damit die Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der staatlich subventionierten asiatischen Konkurrenz an. Die Zollern-Gruppe ist ein Metallverarbeitungsbetrieb. Das Werk in Osterode, in dem knapp 150 Mitarbeiter beschäftigt sind, gehört zur Gleitlagertechnik. Hier werden zudem zukunftsträchtige Produkte für die Windkraft entwickelt.

Nach Gesprächen mit der Geschäftsführung der Zollern-Gruppe in Braunschweig und der Werksleitung in Osterode hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und den niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann gewandt.

Kühne: "Die Marktfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen gegenüber chinesischen und amerikanischen Mitbewerbern ist eine Kernforderung der CDU. Gerade in diesem Fall muss genau das beachtet werden, zumal es um den Mittelstandschutz geht. Speziell in Osterode ist ein Arbeitgeber betroffen, der das wirtschaftliche Gesicht der Region seit Jahren prägt. Zudem werden hier zukunftsträchtige Produkte für die Windkraft entwickelt. Dieses Know-how in einer Schlüsseltechnologie für die Energiewende ist schützenswert und darf nicht nach Asien abwandern."

Um Möglichkeiten zu ergründen, wie hier rechtlich korrekt eine zukunftsweisende Entscheidung gefällt werden könne, bat Kühne die Wirtschaftsminister, das Gespräch vor Ort zu suchen. Ziel müsse sein, die langfristige internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

Zum Bild: Dr. Roy Kühne und Vertreter der CDU Osterode führten Gespräche mit der Werksleitung der Osteroder Niederlassung der Zollern-Gruppe. V.l.n.r.: Albert Schicketanz (Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Osterode), Frank Swierzy (Werkleiter Zollern BHW Gleitlager GmbH & CO. KG in Osterode), Andreas Röthke (CDU-Bürgermeisterkandidat für Osterode), Dr. Roy Kühne MdB, Florian Schreyer (Leiter Vertrieb der Zollern BHW Gleitlager GmbH & CO. KG).











2.04.2019 • 16:47 Uhr

Feuertod eines "einsamen Mannes" in Uslar gibt Rätsel auf - "Ursache wird sich nicht mehr klären lassen"

Am Montag gegen 00.42 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Uslar zu einem Brand. Bei den Löscharbeiten wurde ein Leichnam gefunden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 200.000 Euro. Wir berichteten.

Am Dienstagvormittag wurde der Leichnam in der Göttinger Rechtsmedizin obduziert. Hinweise auf ein Verbrechen wurden dabei nicht erlangt. Geklärt werden konnte zweifelsfrei die Identität des Verstorbenen. Es handelt sich bei dem Toten um den 67-jährigen Mieter der Wohnung.

Bei den weiteren Ermittlungen an der Brandstelle konnte durch einen Sachverständigen des Landeskriminalamtes Niedersachsen und einen Brandermittlers des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim eine vorsätzliche Brandlegung ausgeschlossen werden. Ob der Brand durch eine Fahrlässigkeit oder durch einen technischen Defekt entstanden ist, wird sich abschließend nicht mehr klären lassen.

Das hat Spekulationen in der Sollingsstadt ausgelöst. Rätsel bleiben. Die verdeckte Rede ist u.a. "vom Feuertod eines einsamen Mannes" - wie das auch immer zu interpretieren ist. red/fal










2.04.2019 • 14:15 Uhr

Forschung zu Drehstrom-Erdkabeln: Universität Göttingen und TenneT richten Testfeld für Bau und Betrieb von 380- kV-Erdkabeln am Versuchsgut Reinshof bei Göttingen ein

Kooperation mit Agrarwissenschaften soll Auswirkungen auf landwirtschaftliche Nutzfläche durch Erdkabel untersuchen

- Temperaturversuche und Rückverfestigungsversuche auf 2500 m² großem Testgelände

- Untersuchungszeitraum ist auf sechs Jahre angelegt

Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat gemeinsam mit den Abteilungen Agrarpedologie und Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness der Universität Göttingen ein Forschungsprojekt für den Bau und Betrieb von 380-kV-Drehstromerdkabel begonnen. Im Rahmen des Leitungsbauprojektes Wahle-Mecklar wird am Versuchsgut Reinshof bei Göttingen ein rund 2500 Quadratmeter großes Testfeld eingerichtet, um die langfristigen Auswirkungen von Drehstromerdkabeln auf landwirtschaftliche Nutzflächen zu untersuchen.
Aus den Versuchsergebnissen sollen konkrete Schlussfolgerungen für die Bauausführung von Höchstspannungserdkabeltrassen gezogen werden. Zusätzlich werden aus dem wissenschaftlichen Monitoring Empfehlungen für Rekultivierungsmaßnahmen zur Minimierung von Ertragseinflüssen ermittelt. Neben der Bestimmung von Auswirkungen auf die Landwirt-schaft werden auch mögliche Veränderungen der Grundwasserbeschaffenheit, insbesondere durch Nitrateintrag, untersucht. Letztlich soll das Forschungsprojekt auch für weitere Erdkabeldrehstromprojekte von TenneT eine Grundlage zur Optimierung von Planung und Bau bilden und könnte möglicherweise auch für die Gleichstromerdverkabelung Daten liefern.

Was wird während der Testphase untersucht?

Eigentümer und Bewirtschafter landwirtschaftlicher Nutzflächen formulieren häufig die Sorge, dass baubedingte Auswirkungen beim Verlegen von Erdkabeln zu einer Veränderung der Bodenphysik führen könnten. Insbesondere die Bodendichteänderungen und in der Folge die Sorge von Einflüssen auf den Wasser- und Stoffhaushalt werden immer wieder genannt. Für die Betriebsphase wird eine Veränderung der Bodentemperatur durch die Verlustleistung der Erdkabel und daraus resultierend ein Einfluss auf die landwirtschaftliche Nutzung diskutiert. Deshalb untersucht TenneT gemeinsam mit der Universität Göttingen im Versuchsfeld Reinshof die Einwirkungen auf diese Parameter.

Die Betriebssimulation erfolgt über eine Beheizung mittels Heizbändern in den verlegten Leerrohren, die in ihren thermischen Eigen-schaften der Verlustleistung realer 380-kV-Drehstromerdkabel entspricht. Hierfür ist die Hälfte der gesamten Testfläche vorgesehen. Auf der anderen Hälfte werden die reinen Bauaus-wirkungen untersucht. Letztlich soll auch die Frage geklärt werden, wie lange es dauert, bis sich die gewünschten Bodenfunktionen wieder einstellen.
TenneT setzt damit einen weiteren wichtigen Meilenstein, um die Erdverkabelung in der Höchstspannungsdrehstromübertragung weiter an den Stand der Technik heran zu führen.

Hintergrund: Über TenneT
TenneT ist einer der führenden Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Mit rund 23.000 Kilometern Hoch- und Höchstspannungsleitungen in den Niederlanden und Deutschland bieten wir eine zuverlässige und sichere Stromversorgung für 41 Millionen Endverbraucher. Wir beschäftigen über 4.500 Mitarbeiter und sind einer der größten Investoren in die nationalen und internationalen Stromnetze an Land und auf See. Wir konzentrieren uns insbesondere darauf, die Energiewende und die Integration der nordwesteuropäischen Strommärkte zu fördern und umzusetzen.
Taking power further










2.04.2019 • 13:12 Uhr

Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022! Gründung der Landesgartenschau gGmbH - Franziska Schwarz Aufsichtsratsvorsitzende

Acht Bewerber/erinnen haben sich bereits um die Stelle eines Geschäftsführers/erin beworben - Aufsichtsrat entscheidet

Den nächsten wichtigen Schritt zu einer erfolgreichen Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim haben die Stadt Bad Gandersheim und der Landkreis Northeim jetzt gemeinsam gemacht.
Zusammen mit dem Geschäftsführer der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Niedersachsen mbH, Harald Mikulla, haben Bürgermeisterin Franziska Schwarz und der Erste Kreisrat Jörg Richert, am 26. März 2019 die „Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH“ durch notarielle Beurkundung gegründet.
Der Rat der Stadt Bad Gandersheim und der Northeimer Kreistag hatten diesen Weg zuvor mit ihren jeweiligen Beschlüssen geebnet und Bürgermeisterin Schwarz und Landrätin Klinkert-Kittel mit der Einleitung der erforderlichen Verfahrensschritte beauftragt. Die Gründung einer Durchführungsgesellschaft mbH zur Vorbereitung und Durchführung der Landesgartenschau, ist seit 2010 vom Land Niedersachsen vorgegeben.

Bürgermeisterin Franziska Schwarz fungiert als Vorsitzende der Gesellschafterversammlung und des Aufsichtsrates. Der Landkreis wird vom Ersten Kreisrat Jörg Richert in der Gesellschafterversammlung und vom Leiter des Dezernates Bauen und Umwelt, Ralf Buberti, im Aufsichtsrat vertreten. Außerdem wird die Stadt Bad Gandersheim von den Ratsmitgliedern Niklas Kielhorn, Jürgen Steinhoff, Karin Albig, Rudolf Hermes und Heinrich Hohls im Aufsichtsrat und von Henning Friemelt, Ingrid Lohmann, Karin Albig, Rudolf Hermes und Oliver Brzink in der Gesellschafterversammlung vertreten. Der Landkreis Northeim hat die Kreistagsabgeordneten Joachim Stünkel und Nadine Seifert-Doods in den Aufsichtsrat sowie Beatrix Tappe-Rostalski und Christina Münder in die Gesellschafterversammlung entsandt.

Erster Geschäftsführer ist Frank Brandt, Leiter des Referates Regionalmanagement und Tourismus beim Landkreis Northeim. Dieser übernimmt vorübergehend die Geschäftsführung in der Gründungsphase und begleitet darüber hinaus das sich nunmehr anschließende Auswahlverfahren für die Besetzung der Geschäftsführung. Das Ausschreibungsverfahren dafür endete bereits am 16.März 2018. Acht Bewerberinnen und Bewerber haben ihr Interesse bekundet.
Wer letztendlich für die Geschäftsführung ausgewählt wird, darüber wird der Aufsichtsrat entscheiden. lpd

Das Bild dokumentiert die jetzt gewählte LGS Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) bei der Präsentation von Planskizzen für eine Landesgartenschau 2022 im vorigen Jahr im Gandersheimer Rathaus. Foto: Thomas Fischer











2.04.2019 • 11:51 Uhr

Einmal schauen, wie es die Kollegen machen... Dörries zeigt Flagge

Es gibt da ein gut funktionierendes Netzwerk von Floristikfachbetrieben in Niedersachsen. Sie dienen der Kommunikation unter Kollegen und Kolleginnen. Erkenntnisgewinn nach dem Motto "Einmal schauen, wie es andere machen...". Dabei wird gefachsimpelt, Anregungen ausgetauscht, Lob verteilt und konstruktiv kommentiert.

Das Floristikunternehmen Klaus Dörries mit Ute und Arne Dörries in Bad Gandersheim pflegt diese erbauliche wie produktive Community in ihrer Branche. Am heutigen Sonnendienstag ganz besonders. Indoor und outdoor waren die Experten für unseren rasenden Reporter Marc Reiser einfach nicht zu übersehen. Spontan erkundigte er sich bei einigen Teilnehmern über Eindrücke und das Für und Wider der auffälligen Visite.

"Wir sammeln Anregungen. Wir unterhalten uns darüber. Wir schauen uns an, wie es die Kollegen machen.", so gab ein auskunftsfreudiger Herr zwischen lauter bunten Frühlingsblühern zu Protokoll. Und was er an optischen Eindrücken und Bildern nicht im Kopf festhalten wollte bannte der Mann flugs auf seiner digitale Kamera, ein anderer notierte Stichworte auf ein weißes Blatt Papier.
Was heute sehr schön zu beobachten war: Wenn das Unternehmen Klaus Dörries Flagge zeigt, und das passierte sogar im wahrsten Sinne des Wortes, indiziert das großes und spannendes Interesse. Nicht allein bei den Floristikern aus ganz Niedersachsen.
red/Fotos: Marc Reiser
















2.04.2019 • 11:35 Uhr

Heute um 5.50 Uhr: Verkehrsunfall im Gallneukirchner Kreisel Northeim

Ereignisort: Kreisverkehrsplatz B 3/Westliche Entlastungsstraße in Northeim, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 2. April 2019, 05.50 Uhr

Am heutigen Dienstag gegen 05.50 Uhr kam es auf dem Gallneukirchner Kreisel zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von ca. 4.000 Euro entstand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Ein 35 Jahre alter Northeimer war mit seinem Pkw auf der westlichen Entlastungsstraße unterwegs. Beim Einfahren in den Kreisel übersah er den Pkw eines 33 Jahre alten Northeimers, der auf der B 3 in Richtung Göttingen unterwegs war und fuhr ihm in die rechte Fahrzeugseite. fal










2.04.2019 • 11:21 Uhr

Bücherverbrennung in Polen: Harry Potter wird immer reaktionärerer Entwicklung geopfert

Das geht die Stadt des "Roswitha-Literaturpreises" in Bad Gandersheim ganz besonders an!

„Die Verbrennung von Büchern vor Kirchen durch katholische Priester wie Rafał Jarosiewicz in Polen ist alles andere als ein Aprilscherz“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe des Bundestages und menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Zaklin Nastic. „Dass gestern in Koszalin Fantasyliteratur, wie Harry Potter oder hinduistische und okkulte Symbole aus afrikanischen Kulturen mit Vermerk auf deren frevelhaften und entweihenden Charakter verbrannt wurden, ist Ausdruck einer generellen reaktionären Entwicklung in Polen und drängt zumindest gedankliche Parallelen zu den Bücherverbrennungen der deutschen Faschisten auf. Es ist besorgniserregend, dass mittlerweile sogar Fantasyliteratur aus dem kulturellen Leben verbannt werden soll“. Nastic weiter:
„Was Polen braucht ist eine soziale Wende im Sinne der Mehrheit der polnischen Bevölkerung und keinen klerikalen Exorzismus durch die rückwärtsgewandte und antiaufklärerische Einflussnahme der katholischen Kirche.“
red











2.04.2019 • 11:17 Uhr

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin..." jetzt voten bis die Finger bloten..." für das Jugendzentrum Phoenix

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin...

So könnte es heute Abend aus der Kurve des Hamburger SV klingen, wenn dieser im DFB Pokal in Paderborn gastiert. Ganz in der Hoffnung vom großen Pokalfinale in der Landeshauptstadt.

Die einen wollen Berlin näherkommen, andere wollen Berlin auf Abstand halten, wie das Jugendzentrum Phoenix, welches beim Chrismon Gemeindewettbewerb derzeit auf dem ersten Platz liegt. Dicht gefolgt von der "jungen Kirche Berlin", die sich als harter Verfolger erweist.
Im Gespräch mit Phoenix Vorstandsmitglied Michael Schreiber lobt dieser den Zusammenhalt in Bad Gandersheim:" Es ist unglaublich, dass uns so viele Menschen unterstützen. Sonst sagen viele Menschen immer, dass in Bad Gandersheim ja eh nichts läuft, aber dieser bundesweite Wettbewerb ist der Beweis, dass wir uns in Bad Gandersheim auch gegen Metropolen wie Berlin durchsetzen können. Dafür braucht das Jugendzentrum Phoenix aber nochmal 3 Tage lang volle Unterstützung beim Voting. Wie einst schon Bayern Torhüter Oliver Kahn philosophierte:" Weiter, weiter, immer weiter!"

Holen wir den Sieg nach Bad Gandersheim, nicht nur für das Phoenix, sondern für uns alle.

https://chrismongemeinde.evangelisch.de/profile/stiftskirchengemeinde-bad-gandersheim/
red/Screenshot











2.04.2019 • 11:09 Uhr

Meisterschaft der weiblichen D1 des Northeimer Handball Clubs: Weibliche D1 gewinnt letztes Spiel gegen Münden 35:20

Die weibliche D1 gewann am Sonntag ihr letztes Spiel gegen Münden 35:20. Somit behielten wir eine saubere Weste und wurden D Jugendmeister mit 20 zu Null Punkten. Viele Tore werfen, Spass und gute Laune standen als Motto für dieses Spiel. Die Mädels verzauberten die Trainer mit super schönen Einzelaktionen, Kombinationsspiel und aggressives Abwehrverhalten. Die Trainerbank blieb an diesem Tag sehr ruhig, sie schauten sich ein gelungenes Spiel an und waren einfach nur stolz auf ihre Mädels. Mit diesem Tag sind nun wieder zwei schnelle D Jugendjahre vergangen. Die Mädels machen sich nun auf eine interessante Reise und schnuppern in der C-Jugend mindestens Landesliga Luft. Das wird sicherlich ein spannendes Unterfangen. Zum Abschluss hatten wir noch eine kleine Überraschung für unsere Mädels. Wir verteielten Meistershirts. Ein ganz dickes Danke an alle Eltern. Ihr habt uns in den 2 Jahre dermaßen gut unterstützt. Ob bei Auswärtsfahrten, als Sekretär, als Sponsor, als lautstarker Fan auf der Tribüne oder als Buffetauffüller. Es war ein sehr harmonischer und liebevoller Umgang zwischen Eltern und Trainern. Natürlich gab es für alle Erwachsenen noch ein Schlückchen Sekt, denn wir mussten ja auf die Meistermädels anstossen.
Für den NHC spielten: Cosima Schütze, Emma Kirch, Vanessa Sander, Esther Sommer, Marie Hasenjäger, Josephine Ewers, Lea Heiduck und Annika Kulze im Tor .
red/ok/Foto: Oliver Kirch











2.04.2019 • 11:01 Uhr

Vorbilder gesucht!

Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) zeichnet im Arbeitsschutz engagierte Unternehmen mit dem Award zur „Kultur der Prävention“ aus

Eins ist sicher: Gute Vorbilder sind erfolgreich – das gilt insbesondere für Unternehmen, die sich beim wichtigen Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ganzheitlich engagieren. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) sucht solche vorbildlichen Mitgliedsbetriebe, die schon heute eine hervorragende Präventionskultur in ihrem Betriebsalltag verankert haben. Sie können sich für den Award zur „Kultur der Prävention“ bewerben.

Jetzt teilnehmen

„Die Bewerbung für den Award ist auch eine gute Gelegenheit für Unternehmerinnen und Unternehmer, ihre Beschäftigten für ihr Engagement im Arbeitsschutz zu würdigen und weiter dafür zu motivieren“, erklärt Christiane Most-Pfannebecker, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei der BGHM. Im Rahmen der Bewerbung muss das Unternehmen zeigen, welche Verbesserungen im Arbeitsschutz in den vergangenen Jahren erzielt wurden. Welche Projekte wurden beispielsweise umgesetzt? Welche Prozesse etabliert? Dabei geht es um die Handlungsfelder Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima sowie Sicherheit und Gesundheit. „Mit eben diesen Handlungsfeldern befasst sich auch die aktuelle Präventionskampagne kommmitmensch“, sagt Christiane Most-Pfannebecker. „Im Kontext der Kampagne werden Informationen und Medien für Unternehmen bereitgestellt und entwickelt, die einen Einstieg in die Themen bieten und sie dabei unterstützen, eine gute Präventionskultur zu etablieren.“

Wer sich für den Award bewerben möchte, kann sich jederzeit über die Internetseite zur Präventionskampagne bewerben: www.einsistsicher.de. Eine Einsendefrist gibt es nicht. Die zum Start des Awards neu gestaltete und um Angebote erweiterte Website gibt übersichtlich und praxisnah einen Überblick zu den einzelnen Handlungsfeldern und weiterführende Hinweise zur Kampagne und zum Award. Als Inspiration finden sich dort auch Kurzvideos, in denen Unternehmensverantwortliche und Sicherheitsfachkräfte erzählen wie es ihnen gelungen ist, eine nachhaltige Präventionskultur aufzubauen. „Die Videos verdeutlichen zugleich, welchen großen Mehrwert eine Kultur der Prävention für alle Betriebsangehörigen mit sich bringt“, erklärt Christiane Most-Pfannebecker. „Die Filme sollen auch Ansporn sein, sich mit dem Thema Arbeitsschutz noch intensiver zu beschäftigen und ihn kontinuierlich zu optimieren.“

Hintergrund: Präventionskampagne

Eins ist sicher: Gemeinsam bewegen wir mehr. Kommmitmensch, die bundesweite Präventionskampagne der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und ihres Spitzenverbandes DGUV lädt Unternehmen dazu ein, ihre Arbeitswelt sicher und gesund mitzugestalten. Das Ziel: Arbeitsschutz im Betriebsalltag zu verankern und eine Präventionskultur zu entwickeln, in der Sicherheit und Gesundheit Grundlage allen Handelns sind. Die BGHM unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen dabei und begleitet die Kampagne unter dem Motto „eins ist sicher“. Weitere Informationen unter www.einsistsicher.kommmitmensch.de

Über die BGHM:

Im Rahmen ihrer gesetzlichen Aufgaben – Prävention, Rehabilitation und Entschädigung – ist die BGHM zentralen Werten verpflichtet: der Sicherheit und Gesundheit ihrer Versicherten sowie der Existenzsicherung ihrer Mitgliedsunternehmen durch Haftungsablösung bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. In diesem Sinne übernimmt die BGHM als ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung bundesweit den Schutz von 4,9 Mio. Versicherten in den mehr als 223.000 Betrieben der Branchen Holz und Metall.
red/BGHM










2.04.2019 • 10:59 Uhr

Northeim: Motorradfahrer tödlich verletzt

Am gestrigen Montag gegen 13.50 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Westliche Entlastungsstraße/Sülbendweg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer lebensbedrohlich verletzt wurde. Trotz schneller und intensiver notärztlicher Versorgung verstarb der 37-Jährige aus dem Landkreis Göttingen wenig später in der Göttinger Universitätsklinik.

Ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Göttingen war mit einem Lkw auf der westlichen Entlastungsstraße in Richtung Sollingtorkreisel unterwegs. Im Kreuzungsbereich bog er nach links in den Sülbendweg ab. Aus der entgegengesetzten Richtung näherte sich in diesem Moment der 37-Jährige mit seinem Motorrad. Trotz einer Vollbremsung prallte der Motorradfahrer mit Wucht gegen die rechte Fahrzeugseite des abbiegenden Lkw.

Der 37-Jährige wurde mit einem RTW in die Göttinger Uni-Klinik gefahren, wo er wenig später seinen schweren Verletzungen erlag.

Die beiden verunfallten Fahrzeuge wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt, der noch am Unfallort seine Arbeit aufnahm. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die westliche Entlastungsstraße zwischen Sollingtorkreisel und Berliner Allee über mehrere Stunden voll gesperrt. fal










2.04.2019 • 10:57 Uhr

Was sich Frauen alles gefallen lassen müssen: Arbeitslos nach Brustkrebs

Eine Brustkrebsdiagnose kann relevante Auswirkungen auf das Arbeitsleben der Patientinnen haben, wie diese Analyse aus Israel zeigte. Betroffene Frauen wiesen in den acht Jahren nach der Diagnose ein deutlich höheres Risiko für Arbeitslosigkeit auf als Frauen ohne Krebserkrankung.

Brustkrebs betrifft viele Frauen im erwerbsfähigen Alter. Welche Auswirkung hat die Erkrankung auf das Arbeitsleben der Frauen? In welchem Ausmaß sind die Patientinnen von Arbeitslosigkeit betroffen? Wissenschaftler aus Israel nahmen sich dieser Fragen in einer Studie an. Für ihre Analyse verglichen die Wissenschaftler 2341 Brustkrebspatientinnen mit 6837 Frauen ohne Krebserkrankung.

Langfristig erhöhtes Risiko für Arbeitslosigkeit bei Brustkrebspatientinnen

Die Wissenschaftler zeigten mit ihrer Analyse, dass Brustkrebspatientinnen ein höheres Risiko dafür hatten, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein. Zwei Jahre nach der Diagnose war dieses Risiko gegenüber Frauen ohne Krebserkrankung um 82Prozent erhöht. Und auch 8 Jahre nach der Krebsdiagnose hielt das erhöhte Risiko noch an und war gegenüber Frauen ohne Krebserkrankung um 26 Prozent erhöht. Auf der Suche nach Einflussgrößen fanden die Wissenschaftler heraus, dass besonders ein höheres Alter der Frauen und ein schlechterer sozioökonomischer Status das Risiko für Arbeitslosigkeit erhöhten. Besonders dann, wenn die Frauen bereits vor der Erkrankung keinen Beruf ausübten, waren sie auch in den Jahren nach der Erkrankung häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Überraschenderweise zeigten die Ergebnisse auch, dass Patienten mit einer Ausbreitung der Krebserkrankung auf die Achsellymphknoten weniger häufig von Arbeitslosigkeit betroffen waren.

Schlussfolgernd zeigt diese Studie, dass eine Brustkrebsdiagnose eine Belastung für das Arbeitsleben der Patientinnen darstellen kann: das Risiko für Arbeitslosigkeit war in den acht Jahren nach der Diagnose erhöht. Es ist wünschenswert, dass die Frauen bei Wiedereingliederung ins Arbeitsleben so gut wie möglich unterstützt werden.DGP










2.04.2019 • 10:54 Uhr

Uslar: Sachbeschädigung durch Feuer

In der Nacht von Montag, 1. April, 23.50 Uhr, und Dienstag, 2. April, 0.05 Uhr, kam es in Uslar, Bahnhofstraße, zu einer Sachbeschädigung durch Feuer. Unbekannte Täter setzten Mülltonnen auf dem Grundstück eines Mehrfamilienhauses in Brand. Durch die Feuerwehr Uslar wurde der Brand gelöscht. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 100 Euro. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000. stüw











2.04.2019 • 10:50 Uhr

Handball-Recken kommen aus Northeim: Landessieger-Besieger!!!

Northeims männliche C-Jugend besiegt als einziges Team den Niedersachsenmeister und springt aufs Treppchen

Mit einem nicht für möglich gehaltenen dritten Platz kehrten die NHC-Jungen von der Verbandsmeisterschaft aus Oldenburg zurück. Mehr noch, es gelang ihnen in diesem hochklassigen Turnier, was keiner anderen Mannschaft gelang: Sie zwangen den letztendlich verdienten Niedersachsenmeister TSV Hannover-Burgdorf in die Knie.
Dabei begann das Turnier alles andere als gut. Gegen die HSG Verden und HC Bremen/Hastedt setzte es Niederlagen. Zu allem Überfluss musste Thorge Lutze nach dem zweiten Spiel verletzungsbedingt passen. Auch Basti Bialas und Luca Burandt waren angeschlagen, konnten aber durch die gute medizinische Pflege von Betreuer Thorsten Burandt weiterspielen. Im dritten Spiel zeigte die NHC Mean Machine was wirklich in ihr steckt: Der Meister der Weststaffel OHV Aurich wurde sicher mit 24:17 bezwungen. Mit diesem ersten Ausrufezeichen ging es mir gehobener Stimmung zurück ins Quartier nach Garrel um die Akkus aufzuladen.
Der zweite Turniertag der Verbandsmeisterschaft stand ganz im Zeichen des NHC. „Ich habe selten so fokussierte Jungs gesehen, wie in den zwei Spielen am Sonntag. Die spannungsgeladene, laute Atmosphäre in der Sporthalle - zu der die große mitgereiste NHC Fan Schar kräftig beitrug, wurde in Leidenschaft und Kampfgeist umgesetzt. Die Jungs haben an sich geglaubt und sich füreinander zerrissen!“ so ein begeisterter Coach Ollo Wode. Und so kam es, dass auch die JUNGRECKEN, die in der Serie noch zweimal klar die Oberhand behalten hatten, das Northeimer Feuer nicht löschen konnten. In einem nervenaufreibenden Spiel kämpfte das Team mit einem überragenden Jonas Althans in der Defensive und einem Zerberus Björn Dörflinger im Tor (hielt zwei 7m) aufopferungsvoll und machte einen 5-Tore-Rückstand wett. Die linke Angriffsseite mit einem entfesselt aufspielenden Jonas Mandel im Rückraum und Elias Reinholz, der den guten Burgdorfer Keeper mit zwei exquisiten Drehern von Linksaußen alt aussehen ließ, brachte den TSV ins Wanken. Basti Bialas war es vorbehalten, den Favoriten zu stürzen: nach einem Foul schaltete er am schnellsten und hämmerte den fälligen Freiwurf drei Sekunden vor Abpfiff unhaltbar aus neun Metern direkt in die Maschen und die Halle stand Kopf.
Im letzten Spiel hatte auch der Ausrichter TvdH Oldenburg der Spielfreude der Mean Machine nichts entgegen zu setzen, so dass am Ende feststand: die Männliche C-Jugend des NHC ist die drittbeste Mannschaft der Bundesländer Niedersachsen und Bremen!
„Wir Trainer sind so unglaublich stolz auf dieses Team. Jeder Spieler ist voll an seine Grenzen gegangen und hat während dieser gelungenen Abschlussveranstaltung noch einmal Bestleistung gezeigt. Hendrik Johannes hat sogar seinen Frankreichaustausch abgebrochen und ist per Flieger über Paris und Berlin zum Team gestoßen und sorgte so für ganz wichtige Alternativen bei der Aufstellung ohne die die beiden letzten Siege nicht möglich gewesen wären. Davor kann man nur den Hut ziehen - der totale Wahnsinn!!!“ fällt das Fazit des Trainerteams durchweg positiv aus. Während Natti Franke, Marion Reinholz und Thorsten Burandt den 04er-Jahrgang in die B-Jugend begleiten und Tim Gerstmann den 05er Jahrgang in der nächsten Oberligasaison trainieren wird, verabschiedet sich Coach Ollo Wode nach 8 Jahren von den Jungs, die er seit den Minis betreut mit den Worten William Shakespeares: „Away, be gone – the sport is at ist best!…Selten hat dieses Zitat besser gepasst!“
red/ok/Foto: Oliver Kirch










2.04.2019 • 10:45 Uhr

Da kommt etwas Neues: „Harzländer“ in Seesen am Samstag wieder frisch!

Stillstand ist Rückschritt. Die positiven Veränderungen beim Bad Gandersheimer Fleischwarenunternehmen „Harzländer“ gehen kontinuierlich weiter. Aktuell ist die „Harzländer“-Filiale in der Wilhelm Busch Stadt Seesen im Focus der Erneuerer. Ihre Umgestaltung im REWE-Markt ist in diesen Tagen voll angelaufen. Hinter der dokumentierten bunten Motivwand werkeln fleißige Handwerker. Kundinnen und Kunden im Markt bekommen die Info, dass ihr „Schlachter ab kommenden Sonnabend“ im REWE wieder mit „Harzländer“-Produkten und freundlichem Service bereitstehen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es selbstverständlich Fleisch- und Wurstwaren der Bad Gandersheimer Marke bei REWE aus den Kühltruhen vor der noch versteckten neuen Filiale.
Das Unternehmen „Harzländer“ gehört zu den großen Arbeitgebern in Bad Gandersheim. In der Gruppe sind aktuell rund 170 Menschen beschäftigt. „Harzländer“ vertreibt Fleisch- und Wurstwaren in Deutschland und Europa.
red/Foto: Thomas Fischer










2.04.2019 • 10:43 Uhr

In Bad Gandersheim gesehen: „Stadt-Ausflug“ der „Kanada-Gänse“

Inzwischen fühlt sich das Pärchen „Kanada-Gänse“ sichtlich wohl auf seinem Beobachtungsposten auf dem Dach eines Wohnhauses in der Petristraße im südniedersächsischen Bad Gandersheim. Die Flugtiere sind zahlreichen Menschen inzwischen zu einer beliebten Beobachtung geworden. Mehrfach wurden sie bei ihrem morgendlichen Ausflug beobachtet und bestaunt. Heute nun ist es einem unserer Reporter gelungen, das „Kanada-Gänse“- Pärchen fast heimlich zu beobachten und digital zu dokumentieren. Danke an den Tippgeber Frank! Er schaut den Tieren schon länger zu, wußte zudem zu berichten, dass die „Kanada-Gänse“ offenbar ihren „Stadt-Ausflug“ täglich von ihrem schönen Zuhause auf einem der „Osterbergseen“ im Gandersheimer Kurpark unternehmen. Merke: Auch „Kanada-Gänse lieben optische Abwechselungen.
red/Video: Marc Reiser











1.04.2019 • 16:48 Uhr

Fünf Jahre Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen - Erfolgreiche Arbeit für die Energiewende im Land

Vor fünf Jahren wurde die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gegründet. In dieser Zeit hat sich die Landesagentur als zentrale Stelle für Beratung, Information und Projekte in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien etabliert. Allein rund 15.000 Beratungen für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer wurden mit den Kampagnen „clever heizen!“ und „Solar-Check“ umgesetzt.

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen wurde 2014 vom Niedersächsischen Umweltministerium mit dem Auftrag gegründet, den Klimaschutz und die Energiewende in Niedersachsen voranzubringen. Ihre Angebote richten sich vor allem an Kommunen, Unternehmen, Hauseigentümer und Bildungsträger. Die Ergebnisse können sich sehen lassen u.a.:

Rund 15.000 Vor-Ort-Beratungen für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer mit den Kampagnen „clever heizen!“ und „Solar-Check“
Fast 400 Impulsberatungen für kleine und mittlere Unternehmen zu den Themen „Material- und Energieeffizienz“ sowie zur „Nutzung von Solarenergie“
Über 200 Informations-, Schulungs- und Fortbildungsveranstaltungen für kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Über 600 Gebäude in Niedersachsen wurden mit einer „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet.
„Wir können zufrieden auf die Ergebnisse der ersten fünf Jahre zurückblicken, sind uns aber bewusst, dass noch sehr viel zu tun bleibt! Die Sanierungsquote und damit die Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden ist weiterhin zu niedrig, die Nutzung von Solarenergie hat noch viel Potenzial und der gesamte Bereich des bezahlbaren und energieeffizienten Neubaus benötigt mehr Engagement und Unterstützung. Die KEAN legt in diesem Jahr daher einen thematischen Schwerpunkt auf den Bereich der Wärmeversorgung von Gebäuden unter besonderer Berücksichtigung der Umweltwärmenutzung“, fasst der Geschäftsführer der KEAN, Lothar Nolte, zusammen.

Der Niedersächsische Umweltminister, Olaf Lies, gratuliert: „Seit nunmehr fünf Jahren ist die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen die zentrale Partnerin des Landes in nahezu allen Bereichen der Energiewende. Mit kreativen Ideen, fachlicher Kompetenz, Überzeugung und Engagement unterstützt sie die vielen Akteure im Land mit ihrer Arbeit. Ich gratuliere herzlich zum „Fünften“, bedanke mich beim gesamten Team für die geleistete Arbeit und freue mich auf weiterhin erfolgreiche Jahre!“

Partnerschaften und Netzwerke

Eine besondere Rolle kommt den regionalen und lokalen Akteuren in Niedersachsen zu. Schon vor der Gründung der KEAN existierten in manchen Regionen kleinere oder auch größere Energieagenturen sowie weitere Initiativen für Klimaschutz und Energiewende.

Ein Ziel der KEAN war es, diese regionalen Strukturen zu unterstützen und auszubauen. In den vergangenen fünf Jahren konnten mit Unterstützung der KEAN drei eigenständige lokale Energieagenturen mit aufgebaut werden und zwei erweitert werden, jeweils finanziell gefördert mit Landesmitteln.

„Wir sind uns bewusst, dass der Erfolg unserer Arbeit in starkem Maße mit der engen Zusammenarbeit mit unseren regionalen und landesweiten Partnern verbunden ist. Dieses ständig wachsende Netzwerk aus vielen Akteuren ist ein großer Gewinn für den Klimaschutz in Niedersachsen. Für die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit möchten wir uns bei allen Akteuren herzlich bedanken“, ergänzt Lother Nolte.
red/fis










1.04.2019 • 16:44 Uhr

Polizei in Seesen fragt: Wem gehören diese Fahrräder?

Im Rahmen anderer polizeilicher Ermittlungen wurden drei Mountainbikes, ein Mountainbike Triumph, ein Mountainbike Chio und ein Mountainbike Rocker sichergestellt. Es besteht der Verdacht, dass diese Fahrräder gestohlen sein könnten. Wer Hinweise zu den Fahrrädern geben kann oder wer ein derartiges Fahrrad vermisst, wird gebeten, sich mit der Polizei Seesen, Telefon (05381)9440, in Verbindung zu setzen. red/Fotos: Polizei














1.04.2019 • 16:38 Uhr

Friedhelm Flamme startet Gastspielsaison 2019 in Luxemburg

Die Gesellschaft der Orgelfreunde Luxemburgs lädt jedes Jahr eine Auswahl international renommierter Orgelsolisten zu einem Gastspiel im Rahmen einer Konzertreihe in der Kathedrale der Hauptstadt ein.

Einer solchen Einladung durfte am vergangenen Wochenende Prof. Dr. Friedhelm Flamme (Dassel/Detmold) folgen, der damit zugleich seine auch in diesem Jahr wieder rege Auslandstätigkeit eröffnete. Sehr zahlreich waren orgelkundige Luxemburger und Gäste aus dem benachbarten Ausland angereist, um in dem spätgotischen Gotteshaus einer Auswahl an Werken von Carl Stein, Johann Adam Reincken und Christian Finck zu lauschen, die unter dem Spannungsbogen „Ein feste Burg ist unser Gott“ standen.

Schon in wenigen Tagen folgt das nächste Konzert, eines von zweien in diesem Jahr in Hamburg, danach, am 1. Mai 2019, steht die festlichen Eröffnung des internationalen Orgelfestivals Vox Organi mit dem von Flamme solistisch gestalteten Auftaktkonzert in der Abtei Marienmünster auf dem Terminplan. Konzerte und Festivalteilnahmen führen den gefragten Organisten im weiteren Verlauf des Jahres durch ganz Deutschland, mehrfach nach England, zweimal nach Paris und nach Ungarn. Auch im Rundfunk findet er viel Beachtung. So strahlte der WDR kürzlich ein live-Interview mit ihm aus, und der NDR widmet ihm am 12. April ab 19:30 Uhr zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen eine halbstündige Sendung im Rahmen der Reihe „Musica“ auf NDR Kutur.

Friedhelm Flamme studierte an der Hochschule für Musik Detmold und promovierte an der Universität Paderborn im Fach Musikwissenschaft. Er unterrichtet als Oberstudienrat an der Paul-Gerhardt-Schule Dassel und lehrt als Honorarprofessor an der Hochschule für Musik Detmold. 2004 wurde ihm für seine Einspielung des Gesamtwerks von M. Duruflé der Internet Classical Award verliehen. Er ist ein regelmäßiger und gern gesehener Gast an den bedeutenden Orgeln in Deutschland, Europa und Übersee, um zu konzertieren und Meisterkurse zu halten. Er ist Mitbegründer des internationalen Orgelfestivals Vox Organi. www.friedhelmflamme.org

Zum Bild: Mit Rücksicht auf Gottesdienste und Besucher wird in der spätgotischen Kathedrale von Luxemburg erst spätabends, nach Schließung des Gotteshauses für die Öffentlichkeit, geprobt. Foto:dmb










1.04.2019 • 14:16 Uhr

Scheune in Greene abgefackelt

Die Kreisfeuerwehr Northeim berichtet: Eine Scheune, die als Werkstatt genutzt wurde ist auf einem Grundstück im Einbecker Ortsteil Greene Hohler Weg in der Nacht zu Sonnabend 30.März 2019 durch ein Feuer komplett zerstört worden.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Greene, Kreiensen und Bad Gandersheim wurden gegen 4:06 Uhr mit dem Alarmstichwort „Scheunenbrand“ alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt stand die Scheune bereits in Vollbrand und ein Übergreifen des Feuers innerhalb der engen Bebauung war nicht auszuschließen. So wurden durch den Einsatzleiter Thomas Durau stellvertretender Ortsbrandmeister der Stützpunktfeuerwehr Greene sofort weitere Feuerwehren aus Naensen, Einbeck und Erzhausen nachalarmiert. Zusätzlich wurde die Einsatzleitung der Feuerwehr Einbeck, das DRK Einbeck und das THW zur Einsatzstelle gerufen.
Durch den massiven Löscheinsatz mit den zwei Drehleitern aus Einbeck und Bad Gandersheim konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Für die Löschwasserversorgung wurden insgesamt vier Wasserförderstrecken von der Leine über mehrere hundert Meter bis zur Einsatzstelle aufgebaut. Weiter waren im Außenangriff mehrere Trupp mit B- und C-Strahlrohren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach gut einer Stunde konnte „Feuer aus – Nachlöscharbeiten“ an die Feuerwehreinsatzleitstelle des Landkreises Northeim gemeldet werden. Die Baufachberater des Technischen Hilfswerkes nahmen Begutachtungen zur Einsturzgefährdung der noch stehenden Außenwände der Scheune vor. Durch die Einsatzkräfte mit Unterstützung des Bauhofes der Stadt Einbeck konnte entlang der Scheune die Zufahrt zu hinter liegenden Häusern schnell wieder hergestellt werden.Während des Einsatzes wurde ein Bewohner des Grundstückes durch den Notarzt und Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe an dem Gebäude sowie im und um das Gebäude abgestellter Personenkraftwagen hat die Polizei aufgenommen. Gegen 6:30 Uhr konnten die Einsatzkräfte bis auf die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Greene, die eine Brandwache für die nächsten Stunden stellt, aus dem Einsatz herausgelöst werden. Fotos:Kai-Uwe Rostock/Kreisfeuerwehr Northeim












1.04.2019 • 14:04 Uhr

Montag-Mitternacht: Feuer-Drama in Uslarer Wohnhaus - Bei Löscharbeiten plötzlich Leichnam eines Mannes gefunden

Am heutigen Montag gegen 00.42 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Uslar (Bella Clara) zu einem Brand. Bei den Löscharbeiten wurde ein Leichnam gefunden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 200.000 Euro.

Gegen 00.42 Uhr bemerkte ein Wohnungsnachbar das Feuer und alarmierte die Einsatzkräfte. Die fünf Bewohner des Gebäudeteils wurden evakuiert. Rund 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Uslar, Bollensen, Eschershausen, Dinkelhausen und Vahle begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Gegen 02.00 Uhr war der Brand gelöscht.
In der Brandwohnung wurde bei den Löscharbeiten ein Leichnam gefunden. Möglicher Weise handelt es sich um den Mieter der Wohnung. Der Leichnam wurde beschlagnahmt und eine Obduktion zur Feststellung der Identität und der Todesursache angeordnet.
Drei Bewohner erlitten bei der Evakuierung durch das Treppenhaus eine Rauchgasvergiftung. Sie wurden vorsorglich mit RTW in umliegende Krankenhäuser gefahren.
Der Brandort wurde beschlagnahmt. Nach dem Löschen des Brandes waren die angrenzenden Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Personen wurden von der Stadt Uslar anderweitig untergebracht.
Die weiteren Ermittlungen hat das 1. Fachkommissariat der PI Northeim übernommen. Hinweise zur Brandursache liegen bislang noch nicht vor. fal










1.04.2019 • 13:58 Uhr

Realitätszuwachs in der Wolfsdebatte

Auch auf diesem Feld lohnt ein Blick nach Skandinavien: In Schweden gehört der Wolf zwar zu den jagdbaren Arten, aber in der Verwaltungspraxis zeigt sich, dass selbst Behörden unter sich zerstritten sind. Bis hin zur grotesken Situation, dass mit Steuergeldern subventionierte Öko-Verbände gegen durch parlamentarische Mehrheiten getragene Abschüsse klagen.

Wahr ist auch, dass ein Teil der schwedischen Justiz im Glauben, damit dem Wolf zu helfen, Methoden anwendet als ginge es um die Abwehr schwerster Terrorbedrohung. Bis hin zur heimlichen Überwachung von Telefonaten und Mailverkehr. Wer glaubt, sowas wäre in Deutschland nicht möglich, der mag weiter träumen. Das Rotkäppchen-Gift der systematischen Verharmlosung hat auch bei uns anhaltend gewirkt.

Politiker, die wirklich einen Wandel zum Realitätssinn wünschen, täten gut daran, an der Artenschutzdebatte auf Europa-Ebene teilzunehmen. Bisher warten die Skandinavier hier vergeblich auf Unterstützung. Im Vorfeld der Europawahlen wäre die Gelegenheit günstig, Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die noch immer behaupten, der Wolf sei eine in Europa akut bedrohte Spezies, die allerhöchsten Schutz braucht.

Unsere Wolfspopulation wächst tatsächlich aber weit schneller als andere, wirklich bedrohte Arten. Und der Wolf wird zur Bedrohung für den Artenschutz. Wenn Weidetierhalter aufgeben und damit artenreiche Kulturlandschaft dem Wildwuchs preisgeben. Oder wenn die Deiche an den Küsten in Gefahr kommen, weil Herdenschutz dort ebenso wie in den Bergen schlicht nicht praktikabel ist.

Wer sich wirklich mit Ökologie befasst, muss erkennen: Der Wolf hat seinen Platz im Öko-System, aber er braucht Platzanweisung. Wie sie aussehen kann, ist ebenfalls in Schweden zu erkennen: Dort sind die Behörden schnell zur Hand mit Abschussverfügungen, wenn Raubtiere durch die Gärten der Vorstädte streifen. Das Landvolk hingegen drängt oft vergebens auf Entlastung.

Zu begreifen, dass es aussichtslos und unbezahlbar wäre, deutschlandweit wirklich sicheren Wolfsschutz zu betreiben, wäre ein Schlüssel zum Kompromiss. Zumal inzwischen auch wissenschaftlich belegt ist, wie sehr die Wölfe Truppenübungsplätze lieben. Wie große Naturschutzgebiete böten diese sich an, das Experiment Wolf gemeinverträglich fortzuführen. Das sollte nebenbei sogar gegen den Irrglauben helfen, dass Raubtiere in unseren Breiten die Jagd ersetzen könnten.

Das beste Argument gegen die Kritiker solcher „Wolfszonen“ nach norwegischem Muster: Dem Rotwild wird ja auch zugemutet, dass es seine Reservate bei „Todesstrafe“ nicht verlassen darf. Und das finden sogar die allermeisten Wolfsfreunde ganz in Ordnung – zumindest so lange nicht die „Hobby-Jäger“ mit der „Reduktion“ befasst sind.

Wenn der Aufwand fürs Wolfsmanagement – wie in Baden-Württemberg – locker mal die Summe von einer halben Million Euro pro Tier und Jahr erreicht, wird das Thema auch zur Frage der gesellschaftlichen Vernunft.

Phantasten wie der Tierfilmer Andreas Kieling sehen mit einem Mal sehr alt aus mit Thesen wie jener, dass sich der Wolfsbestand ganz von selber regulieren werde - wenn die Beutetiere ausgehen.

Mit einer Situation, in der reichlich hungrige Wölfe durch Wald und Flur und Dörfer streifen, können Jäger wohl eher umgehen als der Rest der Menschheit. Es macht also durchaus Sinn, die Dinge weiter abzuwarten. Bis die Wirklichkeit dem Wahlvolk klar macht, dass die heile Welt der kompromisslosen Wolfsfreunde Illusion bleiben wird. Wenn ihre Wahrheiten Stück für Stück durch die Wirklichkeit widerlegt werden. Von den vermeintlich sicheren Weidezäunen bis zu den angeblichen Wunderwirkungen auf Flora und Fauna. Daran glauben mittlerweile nicht einmal mehr die Herdenschutz-Esel. Und immer mehr Wählerinnen und Wähler merken: Das reibungslose Zusammenleben mit den Raubtieren gab es wirklich – als es noch kaum Wölfe gab.red/Quelle: Jägerstiftung Natur & Mensch











1.04.2019 • 13:52 Uhr

Produkte für den Weltmarkt! Landrätin Astrid Klinkert-Kittel besucht Dr. Demuth Derisol Lackfarben GmbH

Die Dr. Demuth Derisol Lackfarben GmbH & Co. KG exportiert ihre Produkte aus Northeim in die ganze Welt. „Wir sind lokal und arbeiten überregional“, erläuterten die Geschäftsführer Klaus Demuth und Ludwig Haring.
Gemeinsam mit dem Northeimer Bürgermeister Simon Hartmann und Fachbereichsleiter Detlef Schrader von der Wirtschaftsförderung des Landkreises informierte sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bei einem Besuch über den Betrieb in der Hillerser Straße in Northeim.
Neben einer Präsentation über die Firmengeschichte von Geschäftsführer Ludwig Haring wurden bei einer Führung über das Gelände durch Betriebsleiter Oliver Lewerenz Daten und Fakten zum Produktionsablauf der im betriebseigenen Labor entwickelten Lackfarben vorgestellt.
Auf Nachfrage der Landrätin hin erklärte Lewerenz, dass durch hohe Sicherheitsstandards und regelmäßige Kontrollmessungen die Gesundheit der Mitarbeitenden geschützt werde.
So wurde die Be- und Entlüftung der Produktionshallen kürzlich erneuert, obwohl die Grenzwerte bereits vorher eingehalten wurden. Die Verbesserung der Luftqualität sei deutlich spürbar, so Demuth.
Dies sei eine von vielen Maßnahmen, um ein attraktiver Arbeitgeber für die 52 in Northeim beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sein.
Zudem investiert das Unternehmen in moderne Anlagen, welche die Angestellten körperlich entlasten und den Produktionsablauf optimieren.
Beim Gang durch die Lagerhallen erläuterte Betriebsleiter Lewerenz, dass durch die dort installierte Löschwasserrückhalteanlage und einen versiegelten Untergrund im Falle eines Feuerwehreinsatzes eine Verschmutzung des Grundwassers durch Chemikalien verhindert werde.
Der Rundgang endete im betriebseigenen Labor, wo mittels moderner Technik Farben individuell nach Kundenwünschen entwickelt werden.
Im vergangenen Jahr verkaufte Dr. Demuth rund 7.700 Chargen und über fünf Millionen Kilogramm Farbe. Der größte Abnehmer ist die Stahlindustrie.
Auch über die Zukunftspläne des Unternehmens am Northeimer Standort informierte der Geschäftsführer die Gäste. Das Motto sei: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“, so Ludwig Haring.
Anhand einer Videosimulation verdeutlichte er die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele des Unternehmens und betonte, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien sehr motiviert, diese zu erreichen.
Landrätin Klinkert-Kittel: „Ich freue mich sehr über die geplante Entwicklung am Standort Northeim, die auch die Einstellung von weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedeutet.“
Bürgermeister Simon Hartmann sicherte die konstruktive Begleitung der geplanten Unternehmensentwicklung seitens der Stadtverwaltung zu.

Zum Bild: Vor dem Firmensitz in Northeim, wo die hochwertigen Lacksysteme der Marke Derisol entstehen mit (v. l. n. r.) Geschäftsführer Ludwig Haring, Betriebsleiter Oliver Lewerenz, Geschäftsführer Klaus Demuth, Bürgermeister Simon Hartmann, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Fachbereichsleiter Detlef Schrader von der Wirtschaftsförderung des Landkreises. Foto: lpd












1.04.2019 • 13:45 Uhr

Ab August bei der Kreisvolkshochschule: Den Haupt- oder Realschulabschluss nachholen

Ab August 2019 bietet die Kreisvolkshochschule in Northeim wieder einen Vorbereitungslehrgang zum nachträglichen Erwerb des Hauptschul- und des Realschulabschlusses an. Der Lehrgang am Abend ist für Nichtschülerinnen und Nichtschüler mit erfüllter Schulpflicht gedacht. Er wird durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus dem Sonderfonds zum Förderung des lebenslangen Lernens gefördert.
Jährlich verlassen viele junge Menschen ohne oder nicht mit dem angestrebten Abschluss die Schule. Wer beruflich weiterkommen will und sich auf dem Arbeitsmarkt nach Stellen umschaut, wird sicher die Erfahrung machen: Ohne Schulabschluss sind die Chancen gering, eine Ausbildung oder eine Arbeitsstelle zu bekommen.
Der Abendlehrgang richtet sich gleichermaßen an Frauen und Männer, an Menschen mit und ohne gesundheitliche Einschränkungen, mit und ohne Migrationsgeschichte, an Erwerbslose oder Geringverdiener, an Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigte, die ihren Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss auf dem Zweiten Bildungsweg erwerben möchten.
Das Unterrichtsangebot umfasst Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Wirtschaft, Biologie und Physik. Zusätzliche Angebote wie Berufsorientierung, Betriebspraktikum und Training sozialer Kompetenzen ergänzen das Lehrgangsangebot, um Anschlussperspektiven wie Aufnahme einer Ausbildung oder Einstieg in den Beruf zu ermöglichen. Im kombinierten Lehrgang werden Teilnehmende ohne und mit einem Hauptschulabschluss gemeinsam unterrichtet. Während des gesamten Zeitraums wird ein zusätzlicher Förderunterricht angeboten. Am Ende des Lehrgangs werden Abschlussprüfungen für Nichtschülerinnen und Nichtschüler vor der Landesschulbehörde abgelegt.

Unterlagen bis 31. Mai an die Kreisvolkshochschule senden
Bewerberinnen und Bewerber sollten folgende Unterlagen bis zum 31. Mai per E-Mail an info@kvhs-northeim.de senden: Tabellarischen Lebenslauf, beglaubigte Fotokopie des Abschluss- beziehungsweise Abgangszeugnisses der zuletzt besuchten allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schule und beidseitige Kopie des Personalausweises.
Ein späterer Einstieg in den laufenden Lehrgang ist nur nach einem Beratungsgespräch möglich. Ansprechpartnerin bei der Kreisvolkshochschule ist Halida Sydymanova, Programmbereichsleiterin Zweiter Bildungsweg, Telefon 05551/708-8218 (dienstags bis donnerstags), E-Mail hsydymanova@landkreis-northeim.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kvhs-northeim.de.
lpd












1.04.2019 • 13:41 Uhr

Rübenaussaat in Südniedersachsen läuft auf Hochtouren - Vielerorts herrschen optimale Aussaatbedingungen

Verärgerung bei den Bauern und Funktionären über unfaire EU-Wettbewerbsbedingungen

Das frühlingshafte Wetter sorgt für Bewegung auf den Feldern in Südniedersachsen. Die heimischen Zuckerrübenanbauer können in diesen Tagen unter guten Bedingungen die Zuckerrüben aussäen. Gleichzeitig sind die Rübenanbauer verärgert über unfaire Wettbewerbsbedingungen in der EU.

Nach wechselhafter Witterung in den ersten Märzwochen hat sich die Wetterlage stabilisiert. Die Bedingungen sind jetzt gut, um die Zuckerrüben auszusäen. Der Geschäftsführer des Zuckerrübenanbauerverbandes Südniedersachsen e.V., Dirk Wollenweber, ist zufrieden mit dem Stand der Aussaat: „Der Boden ist vielerorts reif und die Rübensamen können jetzt in die Erde. Mit Aussaaten Ende März/Anfang April haben unsere Landwirte in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht.“

Gleichzeitig müssen die Landwirte mit schwankenden Zuckerpreisen und unfairen Wettbewerbsbedingungen umgehen. Die historisch niedrigen Zuckerpreise des Vorjahres scheinen sich aufgrund der durch die Trockenheit 2018 bedingten knappen Ernte zu erholen und zeigen eine klare steigende Tendenz. Wollenweber dazu: „Mit schwierigen Marktbedingungen kennt sich die Branche aus und hat sich auf stärker schwankende Märkte eingestellt. Aber unzumutbar sind unfaire Wettbewerbsbedingungen innerhalb der EU!“

Denn politisch beeinflusste Verzerrungen nehmen weiter zu: Sonderbeihilfen für den Rübenanbau sowie Diskriminierungen und Ausnahmeregelungen beim Pflanzenschutz in anderen EU-Ländern führen zu massiven Wettbewerbsverzerrungen. Rübenanbauer und Zuckerwirtschaft fordern deshalb die Politik auf, endlich konsequent für einheitliche Wettbewerbsbedingungen auf dem europäischen Zuckermarkt zu sorgen. „Wir wollen keine Sonderbehandlung, fordern aber Fair Play für unseren heimischen Rübenanbau“, so Wollenweber. „Wir hoffen auf baldige wirksame Änderungen, um auch zukünftig wettbewerbsfähig Zuckerrüben in der Region anbauen zu können.“

Hintergrund:
Der Zuckerrübenanbauerverband Südniedersachsen e.V. vertritt die Interessen von mehr als 800 Landwirten im Gebiet zwischen Hildesheim und Nordhessen und vom Südharz bis an die Weser bei Holzminden/Hameln. Die Verbandsmitglieder bauen Zuckerrüben vorrangig für die Nordzucker AG an und zum Teil zur Energiegewinnung in Biogasanlagen.
red/fis/Foto: zav-mitte-sued











1.04.2019 • 13:37 Uhr

Konstruktive Gedanken über Lage/Zukunft Bad Gandersheims - 50.000 Euro für neues Rudnik-Gutachten besser in die Sanierung maroder Straßen stecken


David Artschwager, Öffentlichkeitsbeuftragter des CDU-Stadtverbandes Bad Gandersheim, hat sich Gedanken über Bad Gandersheim gemacht. Hier seine Bestandsbeschreibung und konstruktive Kritik sowie Verbesserungsvorschläge:
Seit Jahren sind die Wirtschaft und die immer unbelebtere Innenstadt, sowie der wachsende Leerstand von ehemaligen Geschäftsräumen in der Gandersheimer Innenstadt Sorgenkinder der Bürger und auch der Stadtverwaltung. Doch was wird tatsächlich dagegen getan? Zuerst sollte man sich darüber klarwerden, dass auf lange Sicht die Verhältnisse von vor 30 Jahren, also eine von vielen Touristen und Kurgästen besuchte Stadt, in dieser Form wohl nicht mehr herbeiführbar ist. In dieser Problematik hat der Entschluss vieler Einzelhandelsunternehmer einen Ursprung, ihre Geschäfte aufgrund mangelnden Umsatzes zu schließen. Zweifelsohne hat auch der Online-Versand einen großen Anteil an solchen Entschlüssen. Doch ist die Digitalisierung nicht mehr zu stoppen und man muss versuchen Möglichkeiten zu finden mit ihr mitzugehen. Jedoch wird eine Zusammenlegung von Geschäftsflächen oder ein entsprechendes Gutachten für ca. 50.000 Euro, welches Herr Rudnik vorlegen soll nicht die Lösung sein. Dieses Geld ist besser in Straßensanierungen angelegt, um für die Landesgartenschau verkehrstechnisch gerüstet zu sein.
Ohnehin besteht das Gefühl, dass sich in Bezug auf die Planung der kommenden Landesgartenschau (2022) sehr wenig bis garnichts voran bewegt (Man denke hier bspw. an die Parkplatz-/ Hotel-/oder auch Grünflächenpflegesituation). Auch hier besteht Handlungsbedarf. Zumal darf nicht vergessen werden, dass eine Landesgartenschau (LGS), zwar sicherlich sehr viele positive Effekte mit sich bringen wird, Bad Gandersheim allerdings leider nicht zu einem der führenden Wirtschaftsstandorte in Niedersachsen, oder gar unserer Region machen wird. Anstatt sich weiterhin wie bisher auf den Kurstadtstatus von Bad Gandersheim und die immer schlechter besuchten, marode werdenden Kuranlagen zu verlassen, sollte man sich zukunftsfähig machen indem man sich in der Stadt umorientiert.
Selbstverständlich soll Gandersheim dabei Kurstadt bleiben, aber die Ansiedlung von klein- und mittelständischen Betrieben muss dabei Priorität haben. Ein häufig genanntes Gegenargument ist der Verlust des Kurstatus bei unsauberer Industrie, doch gibt es bereits Beispiele wie das Loro-Werk oder Auer-Lighting, die Arbeitsplätze schaffen und Wirtschaftskraft bringen und trotz dieser, Gandersheim seinen Kurstatus behält. Hier stellt sich nun die Frage, wie man solche Unternehmen anwirbt. Zunächst muss entsprechender Baugrund verfügbar sein.
Gandersheim selbst hat eine hervorragende Anbindung zur Autobahn und bietet darüber hinaus eine hohe Lebensqualität und viele Möglichkeiten sich in Vereinen und freiwilligen Feuerwehren, welche leider auch des Öfteren Mitgliederprobleme haben, zu engagieren. Um diese Vorteile Unternehmern gegenüber zu vermitteln, könnte im Stadtmarketing, welches dringend eingerichtet, oder wenn bereits vorhanden, effektiver gestaltet werden muss, eine feste Stelle für einen Unternehmensberater geschaffen werden. Doch hierfür fehlt das Geld. Also muss man sich anderweitig helfen. Dies könnte funktionieren, indem man sich mit zum Beispiel Einbeck, einer Stadt die es geschafft hat, ihre Innenstadt neu zu beleben und Unternehmen anzuziehen, zusammensetzt und Konzepte für ein „Regionalmarketing“ erarbeitet, von welchem beide Städte profitieren können. Dies könnte helfen, die positiven Effekte der Landesgartenschau 2022 zu potenzieren.
Das Bild zeigt David Artschwager am Rande des JU-Niedersachsenstages mit Niedersachsens Vize-Ministerpräsident Bernd Althusmann. Foto: Marc Reiser










1.04.2019 • 10:14 Uhr

Kirchengebäude in Münchehof: "Gesegnete Automobile"

n diesen Tagen ist in Münchehof bei Seesen von Besuchern eines gemütlichen Bäckerladens mit Café in dem niedlichen Dorf eine spannende Frage aufgeworfen worden. Was ist eigentlich mit den beiden bauhistorische bedeutsamen Kirchengebäuden in dem Ort los? Bei einem Spaziergang hatten die Wanderer beide Kirchen in Augenschein genommen. Ihnen war dabei ein wichtiger Unterschied aufgefallen: Eines der beiden Gotteshäuser dient sicherlich noch christlichen Zwecken. Das sei äußerlich erkennbar gewesen. Aber an der anderen "Kirche" gäbe es gar kein Kreuz und Hinweis mehr, die ausweichen würden, dass es sich um ein "gesegnetes" Gebäude handelt.
Nun, beide Beobachtungen sind stimmig, bestätigt in dem Bäckerladen eine freundliche Dame. Und sie wußte noch etwas mehr: Die ältere der beiden Kirchen gehört den evangelischen Christen. Das andere Gebäude sei Mal die katholische Kirche in dem Ort gewesen. "Aber die Katholiken werden immer weniger. Deswegen habe man die Kirche aufgegeben und verkauft.
Jetzt sei es, Gerüchten zufolge, eine Art Halle für "gesegnete Automobile", wie sie sich vornehm ausdrückte. Sie meinte damit Oldtimer. Unsere weiteren Recherchen stießen bei Offiziellen erwartungsgmäß an die Grenzen des Persönlichkeits- und Datenschutzes. Erkundigungen bei der Nachbarschaft der vom Bistum in Hildesheim entweihten katholischen Kirche bestätigten das Gerücht. "Ich habe da schon einmal so einen Oldtimer rein- und rausfahren gesehen." Mehr wußte der Nachbar nicht. Über den Eigentümer sei ihm nichts bekannt. "Aber alles ist hier gut geschützt und gesichert!"
red/Fotos: Thomas Fischer












1.04.2019 • 09:43 Uhr

Angebot der Familienberatungsstelle Northeim: Kindergruppe „Trennung und Scheidung“ startet nach den Osterferien

Nach den Osterferien bietet die Familienberatungsstelle Northeim eine Kindergruppe für acht bis zwölfjährige Kinder an. Das Angebot richtet sich an Kinder, deren Eltern getrennt sind.
Das erste Treffen findet am Dienstag, 30. April, von 16 bis 18 Uhr, statt. Danach werden die Gruppentreffen immer dienstags, von 16 bis 18 Uhr in der Familienberatungsstelle Northeim, Wallstraße 40, stattfinden.
Die Gruppe soll betroffenen Kindern helfen ihre Situation mit getrennten Eltern gut zu bewältigen und vom Austausch mit anderen Kindern in der gleichen Situation zu profitieren.
Weitere Informationen über das Gruppenangebot gibt es von den beiden Kursleiterinnen Tanja Hirschfelder (Tel. 05551 708 8320) oder Eva Steinberger (Telefon 05551 708 693). Anmeldungen sind auch über das Sekretariat der Familienberatungsstelle unter Telefon 05551 8240 möglich. lpd











1.04.2019 • 09:40 Uhr

Altgandersheim: Verkabelungsarbeiten - Hoffnung auf schnelles Internet wächst langsam

Jetzt geht es endlich ein bisschen voran mit der Glasfaserverkabelung in einigen Dörfern Bad Gandersheims. Beispielsweise in Altgandersheim. Überall in dem Dorf werden dieser Tage Straßen und Fußwege mit Minibagger und in Handarbeit aufgetan und Gräben gezogen. Darin werden Plastikrohre für Glasfaserleitungen verbuddelt. Angesichts der gut gesicherten Baustellen sollten Fußgänger und Autofahrer besondere Vorsicht walten lassen. Die Glasfaserleitungen sollen, wenn sie denn alle im Erdreich liegen und mit Schnittstellen verbunden/vernetzt sind, ein schnelleres Internet auch im ländlichen Raum sicherstellen. Bis das soweit ist müssen die jetzt stattfindenden baulichen Voraussetzungen und weitere technische Abläufe abgeschlossen sein. Aber, es keimt Hoffnung auf - ein schnelleres Internet rückt näher.
red/Fotos: Thomas Fischer














1.04.2019 • 09:26 Uhr

Hochwasserschutz: Vorfluter zugewachsen - Akuter Handlungsbedarf offensichtlich

Man muss sich nicht wundern, wenn es bei Starkregeneirgnissen in Südniedersachsen und in der Region Bad Gandersheim-Einbeck-Seesen immer wieder zu unerfreulichen Überflutungen von Wiesen und Äckern kommt. Bei unseren Recherchen zum Thema Hochwasserschutz sind eine Reihe von Auffälligkeiten dokumentiert. Dazu gehören beispielsweise häufig zu beobachtende zugewachsene Vorfluter. Mal sind es die Gräben, mal die Rohre. Die Hindernisse aus angeschwemmten Erdreich, Grasbewuchs, also krasse Verstopfungsursachen sind unübersehbar. Hier wird der der Abfluss von Regenwasser massiv behindert. Die Folge sind erst Rückstaus , später Überschwemmungen. Hier besteht für die verantwortlichen Feldmarkinteressentschaften und Grundeigentümer in der Region, die ihren Unterhaltungspflichten definitiv nicht ordnungsgemäß nachkommen, akuter Handlungsbedarf. Und die Ordnungsbehörden sind angesichts solcher Missstände ebenfalls gefordert.
red/Foto: Thomas Fischer










1.04.2019 • 09:13 Uhr

Was ist bloß mit der NordLB los? Bank am Tropf der Kreissparkasse Northeim - Fast 5 Millionen Euro abgezweigt

Wie sich die Zeiten doch wandeln! Einst war es die wichtige Braunschweigische Staatsbank. Dann wurde daraus die große Norddeutsche Landesbank. Heute befindet sich das Geldinstitut in wirtschaftlichen Nöten. Die große NordLB heute ganz kleinlaut. Denn sie ist auf die Unterstützung vieler fremder Kundinnen und Kunden angewiesen. Beispielsweise von denen der Kreissparkasse für den Landkreis Northeim. Die KSN hat jetzt offiziell bestätigt, dass sie rund 5 Millionen Euro in einen Hilfsfond/Auffanglösung pumpen muss, damit die die NordLB nicht noch mehr wirtschaftlich abdriftet. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband hatte bekanntlich beschlossen, der NordLB wegen ihrer diffusen Schiffskreditgeschäfte wirtschaftlich unter die Arme zu greifen. Die Milliarden für diese Stütze werden aus vielen kleinen Solidarbeiträgen der Mitgliedssparkassen des Sparkassen- und Giroverbandes aufgebracht. Die KSN ist mit einem Anteil von 4,9 Millionen Euro dabei. Es spricht für die KSN, dass sie bei dieser Revitalisierungaktion für die NordLB nicht mal an ihre Reserven muss. Die KSN hat reichlich Geld auf der hohen Kante. Der Nachteil: Der für das vorige Jahr ausgewiesene Überschuss der KSN fällt mit rund 1 Millionen Euro relativ schmalbrüstig aus, gemessen an der stolzen Bilanzsumme von 1,392 Milliarden Euro. Aber "Solidarität" unter Kreditinstituten hatten ihren Preis. Leider zum Nachteil der vielen Tausendenden "kleiner" Kunden und Kundinnen der Kreissparkasse Northeim.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










1.04.2019 • 08:55 Uhr

Hier und heute: "Herz-lichten" Wochenstart...

Heute: Herrliche Sonne, blauer Himmel, zwitschernde Vögel, tanzende Eichhörnchen und eine kraftvolle sprießende Natur: Die Woche in Südniedersachsen und Bad Gandersheim beginnt fantastisch. Gestern noch in der Wärme am Strand des Atlantischen Ozeans - heute in einer angenehmen Frische des neuen Tages joggen auf dem heimatlichen Skulpturenpfad von Bad Gandersheim nach Lamspringe.
Ihnen - Euch - nah und fern - einen "herz-lichten" Auftakt in die neue Woche. Wir begleiten Sie /Euch dabei immerdar!
red/Foto: Thomas Fischer










1.04.2019 • 06:51 Uhr

Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit Erfolge erzielt - 53 Millionen Euro Schulden für die Allgemeinheit gesichert

Bilanz des Hauptzollamtes Braunschweig für das Jahr 2018 - Neu, jetzt müssen auch Hobbybrauer überwacht werden

Einnahmen von fast 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2018, mehr als 4,2 Millionen abgefertigte Warensendungen, über 250.000 Vollstreckungsfälle, bei denen das Hauptzollamt Braunschweig noch 53 Millionen Euro Schulden für die Allgemeinheit sichern konnte, stehen in der Bilanz des Hauptzollamtes Braunschweig für 2018. Zudem ist die Anzahl der Ermittlungsverfahren wegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung mit 6.184 neuen Fällen weiter auf einem hohen Niveau.

Mit Blick auf diese Zahlen eröffnet Regine Andreas, Leiterin des Hauptzollamtes Braunschweig, den Rückblick auf das Jahr 2018 zurückhaltend und selbstbewusst zugleich: "Wir sind so etwas wie der 'Hidden Champion' unter den Behörden". Tatsächlich trifft dieser betriebswirtschaftliche Begriff auf das Hauptzollamt Braunschweig mit seinen knapp 550 Mitarbeitern, Einnahmen in Milliardenhöhe und seiner hohen Spezialisierung -in manchmal wenig beachteten Bereichen- zu.

Überwachung des internationalen Warenverkehrs

In dem rund 9.300 Quadratkilometern großen Bezirk des Hauptzollamtes Braunschweig mit seinen sechs Zollämtern in Braunschweig, Goslar, Göttingen, Helmstedt, Hildesheim und Wolfsburg nahm der Handel mit außereuropäischen Staaten erneut zu. So wurden im Jahr 2018 646.550 Einfuhren (+ 7,0 % zu 2017) und 3.578.717 Ausfuhren (+ 4,9 % zu 2017) zollrechtlich behandelt. Bei den über 11.000 Fällen pro Tag schwanken die Sendungsgrößen von einem kleinen Postpaket bis hin zu vollen Sattelzügen. Durch die Erhöhung der Wareneinfuhren stiegen auch wieder die eingenommenen Einfuhrabgaben und überschritten erstmalig die Marke von einer Milliarde Euro: Für die Europäische Union nahm das Hauptzollamt Braunschweig Zölle in Höhe von 85.710.553,96 Euro (+ 9,7 % zu 2017) ein. Dem Bundeshaushalt fließt Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 936.977.152,14 Euro (+ 2,4 % zu 2017) zu.

Grundsätzlich werden Einfuhrabgaben auf alle Waren erhoben, die in die Europäische Union gebracht werden - ob legal oder illegal. Dennoch ist der Zoll bestrebt, die Einfuhr von verbotenen Waren zu verhindern, um Bürger, Wirtschaft und Umwelt zu schützen. Auch dies gelang im Jahr 2018 durch Kontrollen des Zolls im Bezirk des Hauptzollamtes Braunschweig. Überregionale Beachtung fand dabei besonders der unterbundene Versuch giftige Technik einzuführen. Bewegender für die Zöllnerinnen und Zöllner waren jedoch die Fälle, in denen Sie Mensch und Tier konkret das Leben retteten: Im Zollamt Helmstedt einem blinden Passagier ), einer Meute Welpen nahe Helmstedt und einem winzigen Entenküken im Landkreis Göttingen. Die Leiterin des Hauptzollamts Braunschweig, Regine Andreas, dazu: "Diese Fälle zeigen, dass wir nicht nur abstrakt dem Gemeinwohl dienen, sondern zusätzlich konkrete Hilfe leisten".

Zwischen Hobbybrauer und Global Player

Über 340 Millionen Euro hat das Hauptzollamt Braunschweig 2018 allein an Verbrauchsteuern eingenommen und damit mehr als mit der Kraftfahrzeugsteuer (213.510.125,63 Euro). Die bekanntesten Vertreter der Verbrauchsteuern sind vermutlich die Energiesteuer (40.956.209,92 Euro), die viele noch als Mineralölsteuer kennen und die Tabaksteuer (283.686,35 Euro). Die größten Einnahmen bei den Verbrauchsteuern resultieren jedoch aus der Stromsteuer (151.639.963,91 Euro) und der Alkoholsteuer (141.783.773,67 Euro), die bis zum 31. Dezember 2017 noch Branntweinsteuer hieß. In beiden Fällen liegt das hohe Steueraufkommen an den gewaltigen abgenommenen Mengen. "Wenn ich nur den Regelsteuersatz von 20,50 Euro je Megawatt Strom oder von 13,03 Euro je Liter reinen Alkohol zu unseren Einnahmen ins Verhältnis setze, komme ich auf Zahlen, bei denen selbst mir als Finanzbeamten der Kopf schwirrt", gibt Pressesprecher Andreas Löhde ehrlich zu und versucht zumindest die Menge des versteuerten Alkohols zu veranschaulichen: "Umgerechnet in abgefüllten Schnaps (mit 38 Volumen%) ergäbe das eine zehn kilometerlange Karawane Tanklaster".

Neuigkeiten gibt es bei der Biersteuer. Zwar wird wie in den vorherigen Jahren der Löwenanteil der 6.812.475,08 Euro Biersteuer von zwei Dutzend Brauereien zwischen Göttingen und Gifhorn, Hildesheim und Helmstedt gezahlt, aber 2018 sind fast aus dem Nichts 198 Hobbybrauer aufgetaucht, die unter 200 Liter Bier für den Eigenbedarf brauen - Tendenz steigend. "Die Hipster-Parties sind nun auch bei uns auf dem flachen Land angekommen", kommentiert Zollamtmann Löhde diese Entwicklung, die für den Zoll Arbeit bei 0,00 Euro Einnahmen bedeutet. Dazu kommen noch etwa 75 Kleinstbrauer, die knapp über 200 Liter Bier brauen. Sie alle müssen vom Zoll überwacht werden.

Hausbesuche des Zolls

Täglich besucht der Zoll Unternehmen des Bezirks, die Außenhandel betreiben oder mit hochsteuerbaren Waren beschäftigt sind. Allein 2.814 Steueraufsichts- und Überwachungsmaßnahmen führte das Hauptzollamt Braunschweig im Jahr 2018 durch, um die Einhaltung der gesetzlichen Regeln zu prüfen und vor Ort Ansprechpartner in der komplizierten Steuerwelt zu sein. Dass dies erforderlich ist zeigt ein Blick in die Statistik: bei den weiteren 280 intensiv geprüften Unternehmen gab es in 118 Fällen Beanstandungen finanzieller Art und in 103 Fällen andere Beanstandungen. 24.382.841 Euro mussten die geprüften Unternehmen nachzahlen - andererseits durften sich manche Unternehmen über Erstattungen in Höhe von insgesamt 424.771 Euro freuen, die ohne Prüfung zu viel gezahlt worden wären.

In der Vollstreckungsstelle kümmern sich annähernd 150 Beschäftigte allein darum, Gelder einzuholen, die der Allgemeinheit zustehen, aber nicht automatisch fließen. In 254.522 Fällen musste das Hauptzollamt Braunschweig 2018 bei Schuldnern der öffentlichen Hand aktiv werden und konnte so 53.077.856,28 EUR sichern. Dabei ist das Hauptzollamt Braunschweig oft Dienstleister, denn in den wenigsten Fällen geht es um zolleigene Forderungen (32 %). Zumeist stehen die Gelder der Bundesagentur für Arbeit und anderen Sozialbehörden zu. Daher betont Löhde die Wichtigkeit dieser unliebsamen Arbeit: "Gelder die man der Kranken- oder Rentenversicherung schuldet, schuldet man im Endeffekt den Kranken und Alten. Die sind aber meist nicht in der Lage die Außenstände einzuholen". Im Idealfall bezahlen die Schuldner dann freiwillig. In anderen Fällen wird der Besitz der Schuldner zu Geld gemacht. Dazu unterhält der Zoll mit www.zoll-auktion.de eine eigene Internetplattform, von der alle profitieren können: die Allgemeinheit kommt zu ihrem Geld, dem Schuldner wird ein Ausweg aus seinen Schulden geboten und Schnäppchenjäger können neben verschiedensten Pfandsachen dort auch Verwaltungsgut wie zum Beispiel Dienstwagen ersteigern.

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und andere Steuerstraftaten hat das Hauptzollamt Braunschweig im Jahr 2018 knapp 3.000 neue Ermittlungsverfahren (Straf- und Bußgeldverfahren) eingeleitet und komplexe Verfahren der Vergangenheit fortgeführt. Darunter war etwa ein Fall in dem ein Importeur unter falschen Angaben "Erwachsenenunterhaltung" einführte. Gegen ihn wurde die bislang höchste (Einzel-) Geldstrafe in der Geschichte des Hauptzollamtes Braunschweig von über 500.000 EUR beantragt. Zu einer Gefängnisstrafe wurde auf Betreiben des Hauptzollamtes Braunschweig ein Mann verurteilt, der 1,5 Millionen Zigaretten eingeschmuggelt hatte. Die Besonderheit hier: Er verkaufte die Zigaretten im Internet weiter, sodass nun auch gegen seine mehr als 500 Kunden Verfahren in Braunschweig geführt werden. Der Leiter der Strafsachenstelle erinnert sich aber wegen der enormen Dreistigkeit an den Fall: "Obwohl die Zollfandung bei ihm eine Wohnungsdurchsuchung vorgenommen und dabei mehr als 100.000 Zigaretten aus seinem Lager beschlagnahmt hatte, zeigte er sich wenig beeindruckt und setzte seine illegalen Verkaufsaktivitäten ungeniert fort". Dem Treiben konnte erst durch seine Inhaftierung ein Riegel vorgeschoben werden.

Für faire Löhne und fairen Wettbewerb: Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Ein wichtiges Betätigungsfeld des Zolls war 2018 der Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Dafür wurden im Jahr 2018 bei 1.294 Arbeitgebern die Beschäftigungsverhältnisse geprüft. Dabei stießen die Zöllnerinnen und Zöllner auf nackte Tatsachen ) und regelmäßig auf Unregelmäßigkeiten. In insgesamt 3.207 Fällen mussten Ermittlungsverfahren (Straf- und Bußgeldverfahren) eingeleitet werden.
ots/
Das Bild dokumentiert ein gefangenes Entlein. Vom Zoll befreit. Foto: Zoll










x x x