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21.04.2019 • 13:32 Uhr

Bad Gandersheim aktuell! Mysteriöser Eierfund am Brink

Vor Kurzem berichteten wir auf dieser News-Hotline/Internet-Zeitung über die Hühner der Schrebergärten Am Brink in Bad Gandersheim. Nun hat unser Reporter am Brink wieder eine verblüffende Entdeckung gemacht. Bei Recherchen fielen einige Eier auf, die von der Größe her normale Hühnereier sein müssten, sich von der Oberfläche aber ganz untypisch anfassen lassen. So haben diese beispielsweise einen weichen, flauschichen Überzug, der dazu noch glitzert und funkelt. Sie sind geruchlos und recht robust für gewöhnliche Eier. Legen die Hühner am Brink besondere Eier? Oder ist dies ein besonderer Osterbrauch?

Wir bleiben an dem Thema dran.
red










21.04.2019 • 10:45 Uhr

Top-Polizei-Arbeit: Glückliches Ende für eine 20-Jährige

Eine vollkommen aufgelöste junge Frau erschien im Beisein ihrer Freundinnen in den Nachmittagsstunden am Samstag in der Innenstadtwache der Polizei von Braunschweig. Es stellte sich heraus, dass sie ihr Smartphone im Wert von 600 Euro an der Kasse in einem Drogeriemarkt liegen lassen hatte. Videoaufzeichnungen des Kassenbereichs zeigten den Verbleib des Mobiltelefons: eine 24-Jährige nutzte die Gelegenheit, um das Gerät einzustecken und damit das Geschäft zu verlassen. Dank dieser Videoaufzeichnungen und der markanten Bekleidung konnte die Frau anderthalb Stunden nach der Tat im Zuge von umfangreichen Fahndungsmaßnahmen durch eine Streifenwagenbesatzung der Polizei wiedererkannt werden. Sie wartete gerade an einer Bushaltestelle in der Siegfriedstraße. Nachdem sie von den Beamten angesprochen wurde, gab sie zu, das Handy gefunden zu haben. Eine Diebstahlabsicht bestritt sie vehement. Sie erklärte, dass sie vorgehabt habe, das Handy später als Fundsache abzugeben. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Handy konnte noch am Nachmittag an die überglückliche Eigentümerin ausgehändigt werden. ots










21.04.2019 • 10:40 Uhr

Eskalation beim Osterfeuer: 17-Jähriger als Schläger ermittelt

Am heutigen Ostersonntag, kurz nach Mitternacht, wurden während eines Besuches des Osterfeuers auf dem Seesener Sonnenberg, insgesamt drei Personen durch Schläge auf den Hinterkopf und ins Gesicht verletzt. In zwei Fällen konnte ein 17-jähriger Seesener aufgrund von Zeugenaussagen als Täter ermittelt werden. (gol)










21.04.2019 • 10:36 Uhr

Scharfe Kontrolle der Polizei in Tiefgarage erfolgreich: Vier junge Männer mit Marihuna erwischt

In der Nacht vom 19. zum 20. April 2019 wurden in der Tiefgarage des Seesener Parkhauses Personenkontrollen durchgeführt. Hierbei wurden bei vier jungen Männern im Alter von 18 - 24 Jahren Betäubungsmittel in Form von Marihuana aufgefunden. Das Marihuana wurde beschlagnahmt und entsprechende Anzeigen gefertigt. Zur Herkunft und Nationalität der erwischten Marihuana-Clique gab es keine Angaben. red/gol










21.04.2019 • 10:31 Uhr

Motorradfahrer (57) schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen wurde am Freitagnachmittag der 57-jährige Fahrer eines Motorrades in ein Krankenhaus eingeliefert. Er war bei idealen Wetterbedingungen gegen 17.30 Uhr auf einem Feldweg in Haarbrück bei Beverungen (Landkreis Höxter) von der Fahrbahn abgekommen und auf einem angrenzenden Acker gestürzt. Den entstanden Sachschaden schätzt die Polizei auf 1500 Euro. Zur Unfallursache machte die Polizei noch keine näheren Angaben. ots










21.04.2019 • 10:26 Uhr

Fleißiges Jungesblut-Team: 61.Festspiel-Saison 2019 hat begonnen

Für das superfleißige Team der Festspiel-Gastronomie Jungblut (Keglerheim) hat die 61. Domfestspiel-Zeit bereits begonnen. Diesmal (und das erstmalig!) zauberten die Aktiven das traditionelle Festspiel-Zelt auf der Stiftsfreiheit bereits vor Ostern auf das Pflaster des Platzes. Nach dem Einbau des soliden Fundamentes erfolgte der Aufbau des weißen Zeltes mit den charakteristischen Fenstern. Alles lief am vorigen Samstag ab wie ein Uhrwerk. Jeder Handgriff sitzt. Alle Ständer und Verstrebungen an die passenden Positionen eingesetzt. Jede Schraube an der richtigen Stelle eingeführt und festgedreht.

Am Ende der Tages gab es die verdiente Stärkung für ein starkes Team. Die frühzeitige Installation des Gastronomiezeltes erklärt sichübrigens aus guten Gründen, wie Festwirt Gebhard Jungblut unserem Reporter erzählte. Am nächsten Wochenende wird in der Stiftskirche Konfirmation gefeiert. Da hätte die Zeltbauerei störend sein können. Außerdem hat das Jungesblut-Team in den nächsten Wochenende weitere Herausforderungen an anderer Stelle zu bewältigen. Die "Baustelle" Stiftsfreiheit wäre somit erledigt.
red/Fotos: Marc Reiser














21.04.2019 • 10:10 Uhr

Zeugen zeigen 81-jährigen Unfallflüchtigen bei der Polizei an

Am Ostersamstag gegen 11 Uhr, kam es auf dem Parkplatz eines SB-Markt in Northeim, Einbecker Landstraße, zu einem Verkehrsunfall mit ca 2000 Euro Sachschaden. Ein 81 - jähriger Pkw-Fahrer aus Northeim beschädigte beim Ausparken den geparkten Pkw eines 70 - jährigen Northeimer. Nach der Kollision entfernte sich der 81 - Jährige unerlaubt von der Unfallstelle, konnte aber nach Hinweis aufmerksamer Zeugen von der Polizei ermittelt werden. Se










21.04.2019 • 10:03 Uhr

Acht Verletzte durch Rauchentwicklung

Ein vergessener Kochtopf auf dem eingeschalteten Herd führt am Samstagabend in Willebadessen zum Großalarm bei Feuerwehr und Rettungsdiensten. In der Wohnung einer 27-Jährigen war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Sie konnte sich und ihre drei Kinder im Alter von 6 Monaten, 5 und 8 Jahren in Sicherheit bringen, während vier Nachbarn zu Hilfe kamen. Da die Gefahr bestand, dass die Personen Rauchgas eingeatmet hatten, wurden sie vor Ort ärztlich betreut, sechs Personen wurden zur Beobachtung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Es entstand geringer Sachschaden. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.ots











21.04.2019 • 10:02 Uhr

Gekrönte Ostern!

So schön und bunt ist Ostern 2019: einfallsreiche Menschen in der Region haben aus vielen farbigen Eiern eine österliche Krone gestaltet. Ja, dieses optimistische Fest hat Majestätisches. Für die Christen ist es das Fest von der Auferstehung Jesu. Für weniger Gläubige ein festlicher Feiertag für die Pflege von Familie, Freunden und überhaupt Gemeinschaft. So beispielsweise beim Osterbrunch, Ostereier suchen oder am romantischen Osterfeuer heute Abend.
Allen wünschen wir vom Redaktionsnetzwerk gekrönte Ostern!
red/Foto:Thomas Fischer












20.04.2019 • 20:45 Uhr

Göttingen: Wahlkundgebung der NPD vor dem Bahnhof mit Gegendemonstration verläuft ohne größere Zwischenfälle

15 NPD Teilnehmer bei der einen Demo - 400 Menschen schätzungsweise bei Gegendemo

Eine stationäre Kundgebung der NPD mit insgesamt 15 Teilnehmern ist am Samstagvormittag (20.04.19) vor dem Göttinger Bahnhof ohne größere Zwischenfälle verlaufen.

An einer angezeigten Gegendemonstration beteiligten sich nach Schätzung der Einsatzleitung der Polizei Göttingen ca. 400 Menschen, deren überwiegender Teil sich aus Angehörigen der linken Szene zusammensetzte.

Die Polizei war mit mehreren hundert Einsatzkräften u. a. von der Bereitschaftspolizei aus Hannover und Göttingen sowie mit weiteren Beamten aus Hildesheim und Northeim im Einsatz, um ein Aufeinandertreffen der beiden Gruppierungen zu verhindern und für einen störungsfreien Verlauf zu sorgen. Das Einsatzkonzept ging auf.

Während der beiden versammlungsrechtlichen Aktionen kam es lediglich zu einem kurzen polizeilichen Einschreiten, nachdem eine Teilnehmerin der Gegendemo durch ein Absperrgitter hindurchkroch, um zum NPD-Kundgebungsort zu gelangen. Im Zusammenhang mit dem Vorfall stellte die Polizei die Personalien der Frau fest. Sie konnte anschließend zur Gegenkundgebung zurückkehren und weiter teilnehmen.

Gegen 11.20 Uhr setzten Unbekannte im Bereich Götzenbreite Rosdorf, einen Kabelschacht einer Signalanlage der Bahn in Brand. Das Feuer wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Rosdorf gelöscht. Durch den Ausfall der Signaleinrichtung kam es zur Beeinträchtigung des Bahnverkehrs. Die Polizei geht derzeit von einer politisch motivierten Tat im Zusammenhang mit der NPD-Kundgebung in Göttingen (Anreise Teilnehmer) aus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 10.000 Euro. Das Staatsschutzkommissariat ermittelt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










20.04.2019 • 13:54 Uhr

Hachenhausen: Feuerwehr muss vorzeitig abgefackeltes Osterfeuer ablöschen

Gestern Abend um 23 Uhr Blaulicht-Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim. Mit einem Tanklöschfahrzeug unter Sirenengeheul rasten die Kameraden durch die City zu einem Feuer in Hachenhausen. Hier hatten Unbekannte auf dem alten Sportplatz das Osterfeuer vorzeitig und illegal angezündet, so erste Vermutungen. "Selbstentzündung scheidet aus", stellte Stadtbrandmmeister Kai-Uwe Rostock mit professioneller Wahrnehmung und Kenntnis glasklar fest. Das Feuer hatte sich zu einem Flächenbrand ausgebreitet. Er konnte von den eingesetzten Kräften in kürzester Zeit gelöscht werden. Über ein Schadensaussmaß ist bislang nicht bekannt.
red/Foto: Kai-Uwe Rostock










20.04.2019 • 13:44 Uhr

Northeim: Unerlaubt Gartenabfälle verbrannt

Am gestrigen Freitag, 19.April, gegen 18.20 Uhr wurde der Polizei in Northeim eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Eichstätte in Northeim gemeldet. Eine Inaugenscheinnahme der genannten Örtlichkeit ergab, dass ein 54-jähriger Anwohner Gartenabfälle und nicht zum Verbrennen bestimmte Gegenstände in einer Feuerstelle verbrannte. Gegen den Betroffenen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetzt und die Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen eingeleitet.schw










20.04.2019 • 13:39 Uhr

Heute um 3.10 Uhr: 17-Jähriger mit Kleinkraftrad liefert Polizei Verfolgungsjagd - Polizeiauto bei Crash stark beschädigt

Polizei: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Am heutigen Samstag, gegen 03.10 Uhr wollte eine Funkstreifenwagen Besatzung der PolizeiinspektionI Northeim ein auf der Einbecker Landstraße in Northeim in Richtung stadtauswärts fahrendes Kleinkraftrad kontrollieren, welches ohne Beleuchtung und ohne Kfz-Kennzeichen unterwegs war. Des Weiteren war eine sehr hohe gefahrene Geschwindigkeit festzustellen. Nachdem dem Kraftfahrzeugführer des Kleinkraftrades, ein 17-jähriger Jugendlicher aus Moringen, mittels Blaulicht und Signalton Haltezeichen gegeben wurde, beschleunigte dieser seine Fahrt. Über die Westliche Entlastungsstraße, Feldwege parallel zur B 241 und der B 241 fuhr der 17-jährige weiter Richtung Höckelheim, um danach seine Fahrt nach Hillerse fortzusetzen.

In Hillerse wendete er sein Fahrzeug und fuhr erneut durch Höckelheim um dann über den Fußweg der B241 seine Fahrt Richtung Berwartshausen fortzusetzen. Um die durch das Fahrverhalten des Flüchtenden verursachten Gefahren zu unterbinden, wurde der Fahrzeugführer mit Unterstützung eines weiteren Funkstreifenwagens dazu veranlasst sein Kraftfahrzeug in Höhe Berwartshausen zu stoppen. Im Zuge des Anhaltevorganges durch die eingesetzten Beamten wurde ein Streifenwagen durch Kollision mit einem Straßenbaum stark beschädigt.

Ein eingesetzter Beamter erlitt im Zuge eines Unfalls am Anhalteort Verletzungen. Zu diesem Zeitpunkt versuchte der 17-jährige mit seinem Kleinkraftrad erneut zu flüchten, was durch einen Polizeibeamten vor Ort verhindert werden konnte. Der 17-jährige muss sich wegen seines gefahrenträchtigen Fahrverhaltens mit seinem nicht zugelassenen Kleinkraftrad wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Verbindung mit Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetzt und die Abgabenordnung verantworten. Der durch den Unfall verletzte Beamte musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden.

Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme und den sich anschließenden Maßnahmen wurde bei dem 17-Jährigen noch ein Messer aufgefunden, welches dem Waffengesetz unterliegt. Ein weiteres Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetzt wurde eingeleitet. Nähere Angaben zur Identität der Jugendlichen wurden nicht gemacht. schw










20.04.2019 • 12:11 Uhr

Streitigkeiten im Straßenverkehr enden in Beleidigung - Gehupt und "Mittelfinger" gezeigt

Am Freitagnachmittag, 19.04.2019, kam es im sogenannten Ostviertel von Bad Harzburg zu Streitigkeiten zwischen zwei Pkw-Führern: Ein 40-jähriger Mann aus Blankenburg soll mit seinem Pkw Audi zunächst einem 23-jährigem Mann aus Bad Harzburg, Führer eines Pkw Peugeot, die Vorfahrt genommen haben. Der Bad Harzburger soll daraufhin gehupt haben, woraufhin der Blankenburger ihm den sog. "Mittelfinger" gezeigt haben soll. Die beteiligten Personen machten zu dem Vorfall widersprüchliche Angaben. Die Polizei wurde zum Ereignisort gerufen, ein Strafverfahren wegen Beleidigung gegen den Blankenburger eingeleitet.ots











20.04.2019 • 12:08 Uhr

Goslar: Falsche Polizeibeamte nerven schon wieder

Am späten Donnerstagabend, zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr, wurden zwei ältere Damen in Goslar von einem unbekannten Mann angerufen. Gegenüber einer 81-Jährigen gab sich der Mann als Polizeibeamter aus Berlin aus und stellte diverse Fragen. Gegenüber einer 94-Jährigen gab sich der Mann als Mitarbeiter des Landeskriminalamtes aus. Das Gespräch wurde von der 94-Jährigen daraufhin sofort beendet, da sie durch die vorausgegangene Öffentlichkeitsarbeit entsprechend sensibilisiert war.

An dieser Stelle nochmals der Hinweis der Polizei in Goslar , dass Mitarbeiter der Polizei am Telefon keine Fragen nach Wertgegenständen oder ähnlichem stellen. Machen sie auf keinen Fall entsprechende Angaben. Bei derartigen Anrufen fragen sie bitte nach einer Rückrufnummer und setzten sich mit der Polizei unter der Rufnummer 05321 - 3390 in Verbindung. ots










20.04.2019 • 08:42 Uhr

Heraus zum Ostermarsch: Für Frieden und Völkerverständigung

Am Osterwochenende finden bundesweit die traditionellen Ostermärsche statt. Auch in Hamburg mobilisiert ein breites Bündnis zum Ostermarsch. Es ist dringender denn je, sich für eine aktive Friedenspolitik einzusetzen: Weltweit finden zurzeit mindestens 30 bewaffnete Konflikte und Kriege statt. Deutschland beteiligt sich neben Auslandseinsätzen auch als viertgrößter Waffenexporteur am weltweiten Morden.

Dazu äußert sich die menschenrechtspolitische Sprecherin und Hamburger Bundestagsabgeordnete Zaklin Nastic (Foto): „Hamburg spielt durch seinen Hafen eine bedeutende Rolle für die todbringenden Rüstungsexporte. Die Umsätze an Rüstung und Munition sind enorm. Hier hat DIE LINKE. den Senat bereits mehrfach aufgefordert, dies zu verbieten.
Der Einsatz von deutschen Waffen zum Beispiel im Jemen-Krieg trägt zur größten humanitären Katastrophe unserer Zeit bei. Das findet in der Öffentlichkeit leider kaum Beachtung.“

Weiter droht eine Eskalation durch die einseitige Kündigung des INF-Vertrags über nukleare Mittelstreckenraketen durch die USA. Zaklin Nastic weiter:
„Die Kündigung des INF-Vertrags durch die USA ist ein fatales Zeichen und treibt das weltweite Wettrüsten voran. Die Bundesregierung muss insbesondere im Verhältnis zwischen den USA und Russland eine vermittelnde Rolle einnehmen. Abrüsten statt Aufrüsten ist das Gebot der Stunde! Dass die NATO-Länder sich verpflichtet haben, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben, ist genau das falsche Signal. Es zeigt einmal mehr, dass die NATO ein Relikt des letzten Jahrhunderts ist und wir ein kollektives Sicherheitssystem unter Einbeziehung Russlands benötigen.“

„Ich begrüße sehr, dass auch der DGB Hamburg zum Ostermarsch aufruft und erwarte dieses Jahr mehr Menschen, die für eine aktive Friedenspolitik einstehen.“, so Nastic abschließend.

Der Hamburger Ostermarsch beginnt am 22. April um 12 Uhr am St. Georgs-Kirchhof (Nähe Hbf.)
red/fis











19.04.2019 • 20:19 Uhr

Langelsheim: 77-Jähriger rauscht mit seinem Auto mal eben gegen parkenden Wagen - Sofort Führerschein abgenommen

Am gestrigen Donnerstag, 15.50 Uhr, fuhr ein 77-jähriger Langelsheimer mit seinem Pkw beim Verlassen eines Parkplatzes in der Innenstadt in Langesheim einfach mal gegen einen geparkten Pkw, es entstand Sachschaden in Höhe von ca 4500 Euro. Während der Unfallaufnahme stellte sich für die Polizeibeamten heraus, dass der Mann ganz offensichtlich ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen war. Sein Führerschein wurde deshalb sofort beschlagnahmt. ots










19.04.2019 • 20:09 Uhr

Salzgitter: Heftiger Streit zwischen AfD und IG-Metall-Mann Tiestra

Armin-Paulus Hampel: "Gewerkschaften sollten sich auf ihre Aufgabe konzentrieren, Arbeitnehmerrechte zu stärken, statt sie einzuschränken!"

Zwischen AfD und einem aktiven Gewerkschafter der IG Metall Salzgitter gibt es heftigen Streit. Dazu haben sich zwei Bundestagsabgeordnete der AfD aus der Region Südniedersachsen in einer scharfen Presseverlautbarung zu Wort gemeldet. Darin erheben sie schwere Vorwürfe gegen den Gewerkschafter. Angesichts der Bedeutung der Auseinandersetzung dokumentiert die Redaktion den Wortlaut der Mitteilung im Original.

Dazu eine redaktionelle Anmerkung: Diese Dokumente geschieht auch deshalb, weil niemand später behaupten soll, er habe über den Vorgang im Zusammenhang mit der AfD und Beteiligten nichts gewußt oder erfahren können.
Eine Stellungnahme von der IG Metall Salzgitter ist angefragt. Sie liegt noch nicht vor. red

Die AfD - Pressemitteilung hat nachfolgend dokumentieren Wortlaut:

"Jens Kestner: "IG-Metall-Salzgitter Frontmann Tiekstra hat offenbar Probleme damit, demokratische Grundsätze zu akzeptieren!" In Persona ist es ein Auke Tiekstra, aktives Gewerkschaftsmitglied und verantwortlicher Administrator der Seite IG-Metall Vertrauenskörperleitung im Volkswagen Werk Salzgitter, der mit Hetze und Unwahrheiten linke Propaganda betreibt. Initiativ ist es eben dieser Herr Tiekstra, der in den Betrieben Volkswagen und Stahlwerke /Hütte während der Arbeitszeit Vertrauensleute instruiert, offene Wahlempfehlungen gegen die AfD auszusprechen. Einmal mehr ist es offenbar erlaubt, dass eine Gewerkschaft, die von manchen Mitgliedern als "Zwangsgewerkschaft mit Schutzgeld-Forderung" bezeichnet wird, demokratische Grundrechte aushebelt, um linke Ideologien zu manifestieren. Armin-Paulus Hampel: "Es gab Zeiten, in denen die Gewerkschaften dem Ziel folgten, sich für Arbeitnehmer einzusetzen. Aktuell haben die Gewerkschaften, allen voran die IG-Metall Salzgitter, dieses Ziel aus den Augen verloren. Stattdessen betreibt man durch einen ideologisch fehlgeleiteten Frontmann Anti-AfD-Propaganda, bescheidet Arbeitnehmerrechte und betrügt die Arbeitgeber dadurch, dass man Arbeitszeiten nutzt, um linke Parolen zu verbreiten. Es ist eine Schande für die Gewerkschaften, dass sie völlig vergessen haben, wie Demokratie funktioniert und dass sie sich völlig von sozialistisch geprägten Einzelkämpfern a la Tiekstra manipulieren lassen. Es ist rechtlich zu prüfen, inwieweit hier gegen geltendes Recht verstoßen wurde, denn Arbeitnehmer können sich durchaus auch selbst und ohne Manipulationen politisch informieren!" schlussfolgert Hampel. Jens Kestner zum gleichen Thema: "Dieser Herr Tiekstra ist ja nicht unbekannt. Man weiß von ihm, dass er es sich zum Lebensziel gesetzt hat, Demokratie zu ignorieren, ihm nicht genehme Meinungen zu ersticken und psychischen Druck auf alle Gewerkschaftler und Mitarbeiter in Salzgitter und Umland auszuüben. Dass sich die IG-Metall wieder einmal als Feind der Demokratie outet, ist auch nicht neu; dass sie aber psychisch desorientierten Personen eine Plattform bietet, antidemokratische Hetze zu verbreiten, kann nur mit der Angst vor unangenehmen Wahrheiten erklärt werden. Wenn Arbeitgeber es erlauben, dass während der Arbeitszeiten und auf Betriebsgeländen aktiv gegen die AfD geworben wird, verstößt dies gegen das Arbeitsrecht und wird juristisch zu prüfen sein. Manipulation und Desinformation sind Methoden einer sozialistischen Kadergruppe, die in Salzgitter die Meinungsfreiheit selbstständig denkender Mitarbeiter beschneiden will. Dieser Versuch wird fehlschlagen!" stellt Kestner fest. "
red











19.04.2019 • 19:50 Uhr

Auf B 243 entgegengesetzt aufgefahren - 82 Jahre alter Autofahrer aus Herzberg verursacht zwei Verkehrsunfälle, niemand verletzt, Führerschein beschlagnahmt

Ein 82 Jahre alter Autofahrer aus Herzberg (Landkreis Göttingen) hat nach derzeitigen Ermittlungen am Mittwochvormittag (17.04.19) auf der B 243 zwischen Herzberg und Seesen zwei Verkehrsunfälle mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen verursacht. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens beläuft sich vermutlich auf rund 7.000 Euro.

Gegen 10 Uhr war der Senior aus bislang noch ungeklärten Gründen mit seinem VW Golf in Herzberg in entgegengesetzter Richtung auf die Kraftfahrstraße aufgefahren. Ihm entgegenkommende Autofahrer mussten daraufhin mit ihren Fahrzeugen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dennoch kam es dabei in drei Fällen zu einer seitlichen Berührung mit dem Wagen des 82-Jährigen und demzufolge Schäden an den Außenspiegeln.

Die alarmierte Polizei war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Beamte aus Bad Gandersheim konnten den 82-Jährigen schließlich kurz vor Seesen im Bereich des Kreuzungsbereiches B 248/B 64 auf Höhe des Wasserkraftwerkes Schlackenmühle stoppen.

Während der Überprüfung machte der Herzberger einen gesundheitlich etwas mitgenommenen Eindruck auf die Ermittler.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde der Führerschein des Autofahrers beschlagnahmt.jk










19.04.2019 • 19:45 Uhr

B445/Northeimer Straße: Finale Markierungen - Eine perfekte Veredelung einer Straße ist abgeschlossen

Das Millionenprojekt Umgestaltung/Verbesserung der Bundesstraße 445 von Echte nach Bad Gandersheim hat am Gründonnerstag seinen finalen und damit krönenden Abschluss gefunden. Nach einer nochmaligen Ausbesserung einer gut 50 Quadratmeter großen Teilfläche im Bereich der B445/Northeimer Straße /Flugblatzweg Höhe LORO-Werk hatte ein Spezialistenteam aus Nienburg die verbliebenen Fahrbahnmarkierungen aufzubringen. Mit den orangefarbenen Aufbringmobil wurden Mittellinien, Begrenzungslinien, Stoppbalken zunächst mit weißer Farbe aufgebracht. Die wichtigsten Markierungen erfolgten mit Heißplastik. Darauf wurde kristiallaliner Splitt gestreut. Er sorgt nachts bei Bestrahlung durch Autoscheinwerfer für eine Reflektion, macht die Markierungen noch besser sichtbar.

Das Nienburger Trio verrichtete sein weißes Werk an zwei Tagen. "Die Bedingungen hätten nicht besser sein können", schwärmte der Chef der Gruppe. "Alles bei herrlichem Wetter. Alles war trocken. Ideale Zustände hier bei euch in Bad Gandersheim", so der Mann auf der Markierungsmaschine im Exklusiv-Gespräch mit unserem Reporter. Dann legte er los.

Exakt auf den vorher präzise aufgezeichneten Hilfslinien auf dem Straßenbelag wurde mit der Düse weiß gesprüht beziehungsweise mit dem weißen Heißplastik markiert. Die anderen beiden Mitarbeiter sicherten derzeit die Straße, setzten rotweise Pilonen. Die Experten verrichteten ihren Job bei laufenden Verkehr auf der Straße, mussten ihn für Minuten auch einmal komplett stoppen.

Gestern Abend dann war alles erledigt. Die Fahrbahnen im Bereich des LORO-Werkes sauber mit den Hilfsmarkierungen für die Autofahrer versehen. Jetzt wird noch einmal die Firma "Verkehrstechnik Klein" anrücken müssen, um die Sicherungsschilder an einigen Stellen (zum Beispiele den Übergängen) einzusammeln.

Bad Gandersheim hat auf der B445 aus Richtung Echte/Autobahn kommend im Ortseingangsbereich ein ausgezeichnet funktionstüchtige wie zeitgemäße Zufahrt bekommen. Es ist die Veredelung einer Landesstraße. Dafür kommen Land Niedersachsen und der Bund auf. Darauf hat in einem Post Ratsfrau Anne Madeleine Feg ausdrücklich hingewesnen.

"Für die Landesgartenschau eine sehr repräsentative Einfahrt in die kleine Stadt. Alle Achtung!", gab es am Ende Lob von diversen Beobachtern. Die Planer im Straßenbauamt (Landesbehörde für Straßenbau Geschäftsstelle BadGandersheim) und die realisierenden Baufirmen werden dieses Lob gern vernehmen. Sie hatten auch andere "Hymnen" während der Bauphase zu überstehen.

red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer












19.04.2019 • 19:21 Uhr

Cahn von Seelen Stadion: Erneuter Fall von Vandalismus - Monitor in Gande geworfen - Verkaufsbude aufgebrochen

Ein polizeirelevantes Ereignis wird aus der Nacht vom 18. auf den 19.April 2019 gemeldet. Tatort: Gandersheim, Baderstraße, Sportplatz der SVG Grün-Weiss Bad Gandersheim.
Ein Polizeisprecher des Polizeikommissariats Bad Gandersheim teilt soeben dazu mit:
Noch unbekannte Täter drangen unberechtigt auf das Gelände des Sportvereins ein. Sie warfen einen dort befindlichen Monitor in die Gande. Ferner wurde eine Verkaufsbude aufgebrochen und daraus wurden diverse Getränkeflaschen entwendet. Eventuelle Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer 05382/929100 bei dem Polizeikommissariat Bad Gandersheim zu melden. Bet










19.04.2019 • 14:22 Uhr

Benefizkonzert der BigBand der Bundeswehr am 8. Mai 2019 ab 20 Uhr
in der Stadthalle Northeim

Bundeswehr-Reservisten laden ein - Erlöse für "OASE" und Bürgerschützengesellschaft bestimmt

Am Mittwoch, 8. Mai 2019 macht die BigBand der Bundeswehr bei Ihrer vor kurzem gestarteten Hallentour 2019 erneut Halt in Northeim für ein Benefizkonzert. Bei den ersten beiden Konzerten im Jahr 2009 und 2016 konnten mehr als 15.000 Euro Benefizerlös erzielt werden.
Organisiert wird das Konzert von der Reservisten-Kameradschaft Northeim, die Schirmherrschaft hat der Bürgermeister der Stadt Northeim, Herr Simon Hartmann
Übernommen.
Der Reinerlös der Veranstaltung geht jeweils zu Hälfte an den Förderverein OASE Northeim e.V. und die Bürgerschützengesellschaft von 1252 e.V. NortheimEintrittskarten sind erhältlich bei folgenden Vorverkaufsstellen: Northeim Touristik, Buchhandlung Grimpe, Papierus GmbH (ehem. Buchhandlung Spannaus) oder auch bequem online unter…
www.reservix.de
Eintrittspreise:

22 Euro zzgl. VVK-Gebühr
 18Euro zzgl. VVK-Gebühr (ermäßigt für Schüler, Studenten und Soldaten mit entsprechendem Nachweis).
red/fis











19.04.2019 • 14:18 Uhr

"Eine empfindsame Reise mit dem Automobil"

Am 24. Mai um 19 Uhr ist Stephan Schäfer zu Gast im PS.SPEICHER und liest aus Otto Julius Bierbaum ‚Eine empfindsame Reise im Automobil‘.

Eine der ersten Automobilfahrten quer durch Europa (Berlin-Prag-Wien-Italien-Schweiz)! Amüsant zu lesen, wie er 1902 im "Adler-Laufwagen" (mit drei verschieden einstellbaren Geschwindigkeiten) bis nach Sorrent (bei Neapel) reist: zusammen mit seiner Gattin und einem Chauffeur, ganz standesgemäß im extra geschneiderten Reiseanzug und mit Gummibadewanne im Gepäck. Ein unterhaltsames Zeugnis einer vergangenen Zeit, als eine Autoreise noch ein echtes Abenteuer war.
 
Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Zur Vermittlung von klassischen Konzerten und Lesungen gründete er 2001 das “Kölner Künstler-Sekretariat”. Neben Autorenportraits gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen.

Der Eintritt kostet 10 Euro, FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
 
Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Telefon 05561 92320 270 und per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de . 
 
Hinweise zum Fotomaterial: Portraitfoto von Stephan Schäfer, schwarz-weiß Fotos aus Otto Julius Bierbaum: Eine empfindsame Reise im Automobil. Verlag Georg Müller München, 2. Auflage 1906.















19.04.2019 • 14:07 Uhr

Vandalismus: Blumen herausgerissen und in Brunnen geworfen - Empörung bei Bürgern

Unbekannte haben sich bei einem offensichtlichen Streifzug durch Gandersheim City mächtig daneben benommen. "Wieder ein Fall von Vandalismus!", stellt Gastronom Gebhard Jungesblut empört fest, der Freitagmorgen als einer der ersten Bürger aus gutem Grund erschrocken reagierte. "Es ist unglaublich!" Aus öffentlich aufgestellten Blumenkübeln und Blumenkästen im Bereich der Innenstadt /Stiftsfreiheit/Moritzstraße waren Blumen herausgerissen worden. Ein Teil davon warfen die Täter in den Festspiel-Brunnen auf der Stiftsfreiheit. Jungesblut dokumentierte den Blumenfrevel. Anwohner in dem Wohnquartier reagierten mit Empörung. Die Redaktion überzeugte sich vor wenigen Minuten selbst vor Ort über die den Vorfall.red














19.04.2019 • 10:34 Uhr

Testa's Mega-Event: Sommerfest im August mit Stargast - Kommt Sänger Pietro Lombardi?

Es verspricht einer der Mega-Events der südniedersächsischen Party-Szene im Sommer 2019 zu werden. Testa's Sommerfest in seiner Spitzen-Lokalität beim Gesundheitszentrum unterhalb der Helios-Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim. Dort steigt am 24. August 2019 ein herrliches Sommerfest. Und laut Testa dürfen sich die Besucher und Besucherinnen schon jetzt auf ein unterhaltsames Programm und einen spektakulären Künstler freuen. Es soll sich um einen Stargast handeln. "Ich verrate noch nichts. Wir arbeiten noch an dem Projekt", so geheimnisvoll ließ sich Testa gestern gegenüber unserem Reporter aus. Nun, wir haben recherchiert und jetzt verdichtet sich die Top-News, dass sehr wahrscheinlich als Stargast der populäre Sänger und Bohlen-Kumpel Pietro Lombard auf dem Sommerfest ein Gastspiel geben wird. Das wäre ein absoluter Kracher! Testa: "Leute, ihr seid verdammt gute Rechercheure...", so seine Einlassung in unserem Recherchegespräch. Wir meinen: Ein Dementi klingt anders. Und Testa servierte einer eben auf der Sonnenterrasse eintreffenden Blondine eine super leckeren Cappuccino. Und wir stellen hier fest: Wer Testa gut kennt, der weiß: Der Mann zieht sein Ding durch. Und für Testa darf gelten: Pietro Lombardi darf sich glücklich schätzen, bei demPromi-Gastronom Testa überhaupt auftreten zu dürfen...
red/fis/Foto: Thomas Fischer/Screenshot google












19.04.2019 • 10:08 Uhr

Samstag ist Int. Cannabis-Tag: Es grünt so grün in den eigenen vier Wänden

Homegrowing Gourmets liegen voll im Trend

Am Samstag, 20. April, ist der internationale Cannabis-Tag. Zu diesem Anlass möchten wir Ihnen die Hazelbox vorstellen. Mit dieser vollautomatischen Plug and Play-Lösung gelingt Homegrowing im Handumdrehen.

Selbstbestimmung, Qualität, Nachhaltigkeit, biologisch – Schlagworte die in vielen Lebensbereichen entscheidender werden: Immer mehr Leute legen Wert darauf, selbst zu bestimmen, wofür sie wie viel Geld ausgeben. Dieser Trend zeigt sich auch in der Homegrowing Szene: „Homegrower bilden einen Querschnitt durch die Gesellschaft, vom Anwalt über den Studenten bis zum Physiker sind alle vertreten“, beschreibt Philipp Frost, seine Kunden. Frost ist Erfinder der Hazelbox, einer vollautomatischen Plug and Play-Lösung für Homegrowing.

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Doch was treibt die Menschen überhaupt dazu, in den eigenen vier Wänden Pflanzen zu züchten? „Mit Sicherheit nicht nur der finanzielle Aspekt“, weiß Frost. Vielmehr gehe es den Leuten darum, selbst bestimmen zu können, welche Pflanzen sie in welcher Qualität anbauen. „So wissen meine Kunden exakt welches Produkt sie später konsumieren und kaufen nicht die Katze im Sack auf der Straße“. Das beginnt bei der Auswahl von Samen, Erde, Dünger und hört bei der Nachverarbeitung und Trocknungsdauer auf. All dies erfolgt zuhause meist in ruhiger Atmosphäre und mit mehr Zeit als etwa in holländischen Gewächshäusern – zum Vorteil der Qualität. Keine Chemie, nur natürliche Dünger – Besitzer der Hazelbox bestimmen im Wohnzimmer oder der Küche, was an ihre Pflanzen herankommen soll und was nicht. „Meine Kunden sind Gourmets, die Wert auf hohe Qualität und einfache Handhabung legen. Die Zeit der Tüftler und Bastler ist vorbei“, erklärt Frost. Der Heimanbau soll einfach zu handeln sein und sich optisch angenehm an das Zuhause anpassen. Zelte und selbstgebastelte Anlagen in Garagen sind nichts für die aktuellen Heimzüchter.

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Die Box überzeugt außen und innen

Unscheinbar wie ein Aktenschrank, nur schöner, kommt die Growbox daher. Stabil verschweißt und komplett fertig sieht niemand, was sich im geheimnisvollen Möbelstück verbirgt. Zwischen zwei Größen und Farben wählen Hobbygärtner ihr neues Schmuckstück aus und können sofort loslegen. LED Beleuchtung sowie Abluftsystem mit Lüfter und Aktivkohlefilter sind sofort einsatzbereit in einem einzigen Gerät. Das bietet niemand sonst an und wurde patentiert. User schließen den Abluftflansch der Hazelbox an, um die verbrauchte Luft aus dem Growschrank zu leiten. Ein Ultrasilentlüfter saugt permanent verbrauchte Luft an. Diese wird durch einen wechselbaren Aktivkohlefilter gereinigt und beugt schlechten Gerüchen in der Wohnung vor. Drei Programme bilden die drei Phasen des Seeding, Growing und Blooming exakt ab und sorgen so für blühende „Pflanzschaften“.
red












19.04.2019 • 09:50 Uhr

Katholisches Hilfswerk missio ruft zu Ostern zu verstärkter Friedensarbeit weltweit auf

Hilfswerk investiert 2018 rund 3,5 Millionen Euro – missio-Präsident Prälat Krämer: Interreligiöser Dialog notwendiger denn je

Das katholische Hilfswerk missio Aachen ruft an Ostern zu verstärkten politischen und zivilgesellschaftlichen Friedens- und Versöhnungsbemühungen weltweit auf. „Eine der wichtigsten Osterbotschaften ist es, dass Gewalt und Tod nicht das letzte Wort haben. Deshalb sollten gerade wir Christen uns glaubhaft in Gesellschaft, Politik und durch unsere pastorale Arbeit für mehr Frieden, Versöhnung, Neuaufbau, Zusammenhalt, Konfliktprävention und militärische Abrüstung einsetzen“, so missio-Präsident Prälat Klaus Krämer. 2018 unterstützte missio seine Partner in den Ortskirchen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Asien und Ozeanien bei dieser Arbeit mit rund 3,5 Millionen Euro.

„Dazu gehört auch der Einsatz für das unteilbare und universale Menschenrecht auf Religionsfreiheit, weil Religion zu oft als Rechtfertigung für Ausgrenzung, Polarisierung und Gewalt ideologisch und politisch missbraucht wird“, so Prälat Krämer weiter. Dies beobachte missio beispielsweise in Syrien, dem Irak, der Zentralafrikanischen Republik, Nigeria, Pakistan oder Indien. „Dort brauchen die zerrissenen Gesellschaften vor allem den interreligiösen Dialog als einen notwendigen Weg der Gewaltprävention, Friedens- und Versöhnungsarbeit“, erklärte Krämer. „Wo der Gesprächsfaden zwischen den Religionen abreißt, leiden bedrängte und verfolgte Christinnen und Christen am meisten“, so Krämer. „Wer Christen in Not nachhaltig helfen will, braucht den interreligiösen Dialog.“

Auch die Kirche selbst müsse sich immer wieder fragen, ob sie genügend für Frieden und Versöhnung tue. Dafür sei die umstrittene Rolle der Kirche beim Genozid in Ruanda vor 25 Jahren ein Beispiel. Aber auch im aktuell schwelenden Konflikt im Südsudan habe Papst Franziskus die Kirchenführer eindringlich um mehr Friedens- und Versöhnungsbereitschaft gebeten.

Schließlich müssten Politik und Zivilgesellschaft nicht allein den materiellen, sondern auch den moralischen Wiederaufbau von Gesellschaften in den Blick nehmen, sobald Konflikte als offiziell beendet gelten oder Flüchtlinge heimkehren könnten, so Krämer. Hier beteilige sich missio mit der Deutschen Bischofskonferenz und anderen Hilfswerken beim Wiederaufbau der christlichen Gemeinschaft nach ihrer Rückkehr in die Ninive-Ebene im Irak, die von Terroristen des sogenannten „Islamischen Staates“ vertrieben worden waren. „Dass die Christen dort wieder Vertrauen zu ihren muslimischen Nachbarn fassen können, von denen sie sich verraten fühlen, ist eine große Herausforderung für die Kirche. Dabei brauchen sie unsere Solidarität“, sagte Prälat Krämer.

Nach Angaben des „Heidelberg Institute for International Conflict Research“ wurden 2018 weltweit 372 Konflikte registriert, davon 213 gewalttätig ausgefochtene Auseinandersetzungen. 150 Konflikte stünden an der Schwelle zum Ausbruch der Gewalt, die latent aber jetzt schon das Leben der Menschen einschränke. Die Partnerländer von missio Aachen sind von rund 90 Prozent dieser Konflikte betroffen.
red/fis











19.04.2019 • 09:04 Uhr

Roswitha-Gymnasium: Safety first

Die Aufrüstung in Sachen Sicherheit beim Roswithas-Gymnasium in der südniedersächsischen Kleinstadt schreitet nachhaltig voran. Jetzt wurde die Umzäunung des Schulgeländes aufwendig optimiert. Im Bereich der Zu- und Übergänge vom Hauptgebäude zu Nebengebäuden (ehemalige Realschule mit zweiter Sporthalle) wurde edle Stahltüren eingezogen. Wenn kein Schulbetrieb stattfinden - wie jetzt in den Ferien oder an Wochenende - werden sie verschlossen oder mit einer dicken Kette gesichert. Damit soll der Zutritt auf das Schulgelände durch fremde Personen verhindert werden. Spontane Grill-Partys am dem Schulhof, Bolzerei und andere Freizeitbeschäftigungen insbesondere durch Jugendliche dürften somit in Zukunft ausbleiben. In der Vergangenheit war es auch zu Sachbeschädigungen durch Unbekannte gekommen.
red/Fotos: Thomas Fischer












19.04.2019 • 08:51 Uhr

Freitag um 1 Uhr in Nörten: 21-Jähriger grundlos von Horde geschlagen und verletzt

Tatort: Nörten-Hardenberg, Im Hohen Felde. Tatzeit: Heute, Freitag, gegen 01.00 Uhr:
Die Polizei berichtet soeben: ein 21-Jähriger aus Nörten-Hardenberg wird von einer fünf- bis achtköpfigen Personengruppe aus nicht bekannten Gründen angegriffen und geschlagen. Dabei wurde er leicht verletzt. Auch sein Fahrrad wurde von den unbekannten Tätern beschädigt. Die Ermittlungen hinsichtlich der Täter dauern an.Se










18.04.2019 • 21:33 Uhr

Kernkraftwerk Grohnde geht für drei Wochen vom Netz

Am Samstagabend (20. April 2019) wird das Kernkraftwerk Grohnde (KWG) zur jährlichen Anlagenrevision abgefahren und am Sonntag für etwa drei Wochen vom Netz genommen. Die Revision ist vorwiegend durch routinemäßige Instandhaltungsarbeiten und wiederkehrende Prüfungen gekennzeichnet, auch ein Brennelementwechsel ist vorgesehen.

Während des Stillstands werden 52 der insgesamt 193 Brennelemente gegen neue ausgetauscht. Die Brennelemente und weitere Kernbauteile werden wie in jedem Jahr umfangreichen Inspektionen unterzogen. Seitens der Betreiberin, der PreussenElektra, wurde ein Vorschlag zum Inspektionsumfang an den eingesetzten Brennelementen und zur Inspektion weiterer Bauteile (Steuerelemente, Drosselkörper) vorgelegt.19 der eingesetzten Brennelemente sind daher für eine visuelle Vollinspektion vorgesehen. Zahlreiche Prüfungen werden darüber hinaus an sicherheitstechnisch wichtigen Rohrleitungen und Komponenten durchgeführt.

Alle für die nukleare Sicherheit bedeutsamen Revisionsarbeiten werden vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und zugezogenen Sachverständigen des TÜV Nord EnSys intensiv kontrolliert und überprüft, bevor eine Zustimmung zum Wiederanfahren gegeben wird. red/fis/Foto: Thomas Fischer











18.04.2019 • 21:29 Uhr

Katze mit spitzem Gegenstand übel malträtiert

Eine Katzenhalterin aus Kreiensen hat einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz bzw eine Sachbeschädigung bei der Polizei angezeigt. In der Zeit vom 15.April 2019 bis zum 16. April wurde die Katze der Anzeigeerstatterin in Kreiensen, Bereich Birkenschlag/Eschenstraße im Bereich des After mit einem spitzen Gegenstand durch einen unbekannten Täter lebensbedrohlich verletzt. Das Tatwerkzeug könnte eine Gartenforke oder Ähnliches sein. Eventuelle Zeugen, die diesbezüglich Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizeistation Kreiensen oder dem Polizeikommissariat Einbeck.pap










18.04.2019 • 21:25 Uhr

Langelsheim: Lästiger Laster aus Litauen: Leerfahrt retour

Eine Langelsheimer Firma bat jetzt um das Erscheinen der Polizei, da ein litauischer Sattelzug beladen werden sollte, der offensichtlich erhebliche Sicherheitsmängel aufwies. Es wurde festgestellt, dass der Stahlrahmen des Aufliegers teilweise faustgroße Rostlöcher hatte, zudem war er an mehreren Stellen eingerissen. Die Polizei Langelsheim übergab das Fahrzeug dann an ihre Kollegen der Verfügungseinheit Goslar, welche für solche Fälle speziell ausgebildet sind. Diese veranlassten eine Hauptuntersuchung des Fahrzeugs.Ein Gutachter gestattete daraufhin dem 54-jährigen Fahrer die Rückfahrt nach Litauen, allerdings in unbeladenem Zustand. Dank der aufmerksamen Mitarbeiter der mitteilenden Firma, konnte so eine anstehende,gefährliche Fahrt verhindert werden.ots/Foto: Polizei










18.04.2019 • 21:20 Uhr

Marktkommentar: Frühlingserwachen an der Börse

Von Dr. Ulrich Kater

Ein Großteil der Einbußen an den Aktienmärkten ist inzwischen wieder wettgemacht. Dazu hat auch die letzte Handelswoche vor Ostern beigetragen. Der deutsche Aktienindex Dax etablierte sich über der Marke von 12.000 Punkten, an den US-amerikanischen Märkten gerieten die historischen Höchststände ins Blickfeld. Unterstützt wird diese Erholung von wieder kräftigeren Konjunktursignalen. In China, von wo die weltweiten Konjunkturängste ausgegangen waren, zeigt mittlerweile die Industrieproduktion wieder aufwärts. In Europa allerdings gestaltet sich diese Stimmungsaufhellung nur schleppend, wie die Einkaufsmanagerindizes für den April zeigten. Zwar sind Risikothemen wie der Brexit oder die Handelsbeziehungen der USA mit China zumindest vorübergehend entschärft und die Niedrigzins-Perspektiven der Geldpolitik unterstützen die Kurse. Allerdings sind die Konjunktursignale noch nicht überzeugend genug, um die Börsenampeln eindeutig auf Grün zu stellen.


Wichtige Daten bei dünnen Märkten

Die Osterwoche wird geringe Umsätze an den Finanzmärkten und damit auch nur beschränkte Aussagekraft der Kursentwicklung mit sich bringen. In so einer Umgebung können Wirtschaftsdaten allerdings auch zu größeren Ausschlägen führen. Der in der kommenden Woche veröffentlichte ifo Geschäftsklimaindex für den Monat April ist ein geeigneter Kandidat hierfür. Die Vorzeichen sind gemischt, ob der deutschen Wirtschaft einen Stimmungsumschwung gelingt. Ein weiterer Rückschlag würde an den Aktienmärkten Spuren hinterlassen. Dagegen werden schwache US-Wachstumszahlen für das erste Quartal die Börsianer kaum schocken. Vor dem Hintergrund des Behördenstillstandes im Januar gilt dies als Ausrutscher.
Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank











18.04.2019 • 17:36 Uhr

Klein trifft sich bei Groß:Modellbautreffen am 4. Mai 2019 im PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck | 80 Modellbauer präsentieren mehrere hundert Fahrzeuge

Die Ehrenamtlichen des PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck laden am 4. Mai 2019 zu einem besonderen Event ein: Unter dem Motto „Klein trifft sich bei Groß“ findet erstmalig in der 8.000 Quadratmeter großen Halle des Depots ein Modellbautreffen statt. Auf mehreren Parcours zeigen Funktionsmodelle unterschiedlicher Maßstäbe, eingerahmt von den historischen Exponaten des Depots, was sie so können. „Da wird gepflügt und geeggt, aufgeladen und transportiert. Da brennen Häuser und die Feuerwehr muss löschen. Auch Dampfmaschinen und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sind im Einsatz“, erklärt Sabine Schilling, ehrenamtliche Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit des PS.Depot Lkw+Bus.
Das einzigartige Ambiente dieser Veranstaltung hat Modellbauer aus der ganzen Bundesrepublik auf Einbeck aufmerksam gemacht. Mehr als 80 von ihnen haben sich mit mehreren hundert Fahrzeugen angekündigt. Nicht nur Oldtimer - Lkw und jüngere Modelle sind gemeldet, sondern auch Traktoren, Bagger, Radlader und Baumaschinen sind bei der Arbeit zu bewundern. Unter anderem auch „Alberts Mini Truck Show“ - die größte mobile Nutzfahrzeugausstellung im Maßstab 1:87 und größer dieser Art. Für Kinder besteht die Möglichkeit selbst mal mit „den Kleinen“ zu spielen.
Mit der Modellbauszene stark verknüpft ist die Deutsche Kinderkrebshilfe rund um das Team von Helmut Duntemann, die an dieser Veranstaltung auch mit einem Stand teilnehmen.red


Zu den Bildern:
Premiere im PS.Depot Lkw+Bus in Einbeck: Am 4. Mai gesellen sich mehrere hundert Funk- tionsmodelle zu den großen, historischen Fahrzeugen.


Freuen sich auf viele Besucher beim Modellbautreffen am 4. Mai in Einbeck (v.l.). Sabine und Rainer Schilling (PS.Depot Lkw+Bus), Fritz Rustemeyer und Jürgen Petzold (Mini Truck Team Rosdorf) und Helmut Duntemann (Aussteller der Deutschen Kinderkrebshilfe).


Bei der Veranstaltung „Klein trifft sich bei Groß“ können die Besucher Fahrzeuge in unter- schiedlichen Größen bestaunen.
Fotos: Stephan Richter













18.04.2019 • 17:33 Uhr

Deckenerneuerung der K 416 in der Ortsdurchfahrt Gillersheim“

Im Zeitraum vom 23 April 2019 bis einschließlich 25.April 2019 werden Asphaltierungsarbeiten im 1. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Gillersheim auf der Kreisstraße 416 durchgeführt. Die Arbeiten umfassen das Aufsprühen von Bitumenemulsion sowie den Einbau der Asphaltdeckschicht.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Ortseingang aus Richtung Holzerode bis zur Kreuzung K 416/ K 413/ Im Siek.

Der erste Bauabschnitt wird im oben genannten Zeitraum voll gesperrt und ist auch nicht für den Anliegerverkehr freigegeben. Die Anlieger werden gebeten Ihre Fahrzeuge außerhalb des Baustellenbereichs zu parken. Für den überörtlichen Verkehr existiert eine großräumige Umleitung über Katlenburg, Lindau, Bilshausen, Bodensee und Renshausen.
Falls erforderlich werden Abfallbehälter durch das Bauunternehmen zu einer Sammelstelle hin und zurück transportiert.
Mögliche Änderungen des Linienbusverkehrs werden über entsprechende Aushänge bekanntgegeben. lpd










18.04.2019 • 17:31 Uhr

Deckenerneuerung der K 416 in der Ortsdurchfahrt Gillersheim“

Im Zeitraum vom 23 April 2019 bis einschließlich 25.April 2019 werden Asphaltierungsarbeiten im 1. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Gillersheim auf der Kreisstraße 416 durchgeführt. Die Arbeiten umfassen das Aufsprühen von Bitumenemulsion sowie den Einbau der Asphaltdeckschicht.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Ortseingang aus Richtung Holzerode bis zur Kreuzung K 416/ K 413/ Im Siek.

Der erste Bauabschnitt wird im oben genannten Zeitraum voll gesperrt und ist auch nicht für den Anliegerverkehr freigegeben. Die Anlieger werden gebeten Ihre Fahrzeuge außerhalb des Baustellenbereichs zu parken. Für den überörtlichen Verkehr existiert eine großräumige Umleitung über Katlenburg, Lindau, Bilshausen, Bodensee und Renshausen.
Falls erforderlich werden Abfallbehälter durch das Bauunternehmen zu einer Sammelstelle hin und zurück transportiert.
Mögliche Änderungen des Linienbusverkehrs werden über entsprechende Aushänge bekanntgegeben. lpd










18.04.2019 • 17:30 Uhr

Frau macht Demokratie!

Mentoring Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

In ganz Niedersachsen wird Frauen die Gelegenheit gegeben, die Kommunalpolitik kennenzulernen. Die niedersächsischen Kommunalparlamente sind im Durchschnitt zu 76% männlich besetzt. Das soll anders werden.

Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2021 hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Mentoring-Programm „FRAU. MACHT. DEMOKRATIE.“ aufgelegt, an dem bis zu 400 Frauen die Gelegenheit gegeben wird, in die Kommunalpolitik hinein zu schnuppern und durch eine Kandidatur für einen Gemeinderat, Stadtrat, Kreistag oder die Regionsversammlung möglichst einen Einstieg zu finden.

„Stärken Sie die Demokratie!“, „Starten Sie mit diesem Programm Ihren Weg in die Politik!“ so Ministerin Carola Reimann in ihrem Aufruf an interessierte Frauen. Ebenso sind erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aufgerufen, als Mentorinnen und Mentoren im Programm dabei zu sein, die Nachwuchspolitikerinnen in die Politik einzuführen, sich über die Schulter schauen zu lassen, ihre eigenen Erfahrungen weiterzugeben und die Neueinsteigerinnen auf dem Weg zur Kandidatur zu unterstützen.

Das Mentoring-Programm läuft über ein Jahr, beginnend mit einer Auftaktveranstaltung in Hannover am 30. August 2019. Teilnehmende Frauen werden von jeweils einer Mentorin oder einem Mentor durch das kommunalpolitische Jahr begleitet. Drei überregionale Fachveranstaltungen ergänzen das Programm ebenso wie eine enge regionale Unterstützung durch kommunale Gleichstellungsbeauftragte.

Als regionale Ansprechpartnerin für den Landkreis Northeim beteiligt sich Tina Heistermann, Gleichstellungsbeauftragte, am Programm. Von hier wird informiert, hier werden auch begleitende Veranstaltungen durchgeführt.

Bewerbungen von erfahrenen Politikerinnen und Politikern als auch von interessierten Frauen können bis zum 15.05.2019 abgegeben werden.

Informationen sind unter www.frau-macht-demokratie.de und bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Northeim Tina Heistermann, Telefon: 05551 708-320 zu erhalten.lpd










18.04.2019 • 17:26 Uhr

TOP NEWS DES TAGES! Neueröffnung „Haus & Hofladen“ Klosterhof Brunshausen

Der Haus und Hofladen im Klosterhof Brunshausen zieht um und vergrößert sich: Von der Café-Scheune in die große Fachwerkscheune mit Eingang vor der Klosterkirche Brunshausen. Die feierliche Eröffnung findet am Samstag, dem 27. April statt, von 13 bis 18 Uhr.

In einer ausführlichen Pressemitteilung schreiben zu dem spannenden Ereignis Anna und Benno Löning:
Der neue „Haus & Hofladen“ ist in die ehemalige Fachwerkscheune auf dem Vierseitenhof eingezogen. Es handelt sich wie beim bisherigen Laden um einen klassischen Gemischtwarenladen: Beste Gartengeräte aus einem fränkischen Traditionsbetrieb treffen auf italienische Feinkostprodukte der Spitzenklasse oder japanische gusseiserne Pfannen und Töpfe; Produkte, die jetzt neu im Sortiment sind. Feinstes Holzhandwerkswerkzeug aus aller Welt steht neben einer außergewöhnlichen Auswahl von Bürsten, Seifen und klaren Wässerchen. Bei allen Produkten wurde darauf geachtet, wie sie produziert werden, welche Qualität sie haben und in welchem Preis/Leistungsverhältnis sie stehen. Für Benno Löning geht es nicht allein um die Nützlichkeit eines Produktes, sondern auch um deren ästhetische Qualität, „eine Bürste ist eben nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein visuelles Objekt mit dem wir uns umgeben und unseren Alltag verbringen.“ Die ästhetische Qualität findet sich auch in der Einrichtung des Ladens wieder: Der Raum und die einzelnen Möbelstück wurden sorgsam über das letzte Jahr von Benno Löning selbst entworfen und gebaut. Die künstlerische Gestaltung des Klosterhofs spiegelt sich auch im Laden wider mit einer Ausstellungsvitrine, gefüllt mit Arbeiten des Künstlers Bernd Löning, die zum Verkauf stehen.

Zur Geschichte: Im Advent 2009 fing alles an mit dem damals noch ganz kleinen Laden für regionale Köstlichkeiten, Werkzeug und anderen nützlichen und gleichzeitig schönen Dingen, als Anna und Benno Löning im gleichen Jahr das Café und Gästehaus im Klosterhof Brunshausen übernahmen. Stetig wurde über die Jahre der Hof weiterentwickelt, inhaltlich mit einem Veranstaltungsprogramm mit inzwischen über 120 Veranstaltungen aber auch räumlich wie mit der Erweiterung des Cafés um den kleinen Salon und die Anbindung des Gartens an den Skulpturenweg, um nur einige Beispiele zu nennen. Lediglich die große Fachwerkscheune war von der Entwicklung weitgehend ausgeschlossen, obwohl das Gebäude zentral zwischen beiden Eingängen vom Klosterhof liegt. Über die Jahre wurde die Remise aufgewertet, zuletzt mit der Ausstellung „Wir sind nicht von hier“ mit privaten Fotos von Brunshausen von den 1940er bis 1990er Jahren.

Mit der Neueröffnung reagiert der Klosterhof Brunshausen auch auf den Herausforderungen des Onlinehandels und versteht diese auch als Chance. Der heutige Kunde ist in der Regel über viele Produkte durch das Internet bestens informiert, aber was oft fehlt, ist das haptische, das in „In-die- Hand-nehmen“, das Ausprobieren und die persönliche Fachberatung. Hier liegt der Schwerpunkt des „Haus & Hofladens“, die Gäste erhalten nicht nur eine kompetente Beratung, sondern viele Produkte können ausprobiert und getestet werden.
Die Öffnungszeiten des Haus & Hofladens sind an die Betriebszeiten des Klosterhofs angelehnt, von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
red /Foto: Julia Lormis











18.04.2019 • 10:02 Uhr

Tolle "Ostergeschenke": 21 Projekte werden mit rd. 68.100 Euro unterstützt - Dank der Jugendstiftung des Landkreises

Geniale Nachricht und passend zum Osterfest!

Mit genau 68.091,78 Euro Euro fördert die Jugendstiftung des Landkreises Northeim Projekte im Landkreis Northeim. Der Vorstand hatte dies auf Basis der vorliegenden Förderanträge entschieden. Landkreis-Pressesprecherin Claudia Hiller hat die gute Nachricht gerade mitgeteilt.

Im Einzelnen wurden die Fördermittel wie folgt vergeben:

6.150,00 Euro an den Förderverein des Gymnasium Corvinianum für das Projekt „Schüler helfen Schülern 2019-2021“
5.390,17 Euro an die Jugendpflege Nörten-Hardenberg für das Projekt „Ferienprogramme 2019 im Sozialraum Nörten-Hardenberg, Hardegsen und Moringen“
4.000,00 Euro an die Jugendpflege der Stadt Einbeck für das Projekt „Ferienpass in Einbeck und der ehemaligen Gemeinde Kreiensen“
1.762,50 Euro an die Jugendpflege der Stadt Moringen für das Projekt „Kinder machen Zirkus“
1.700,00 Euro an die Stadt Northeim für das Projekt „Ferienbetreuung / Osterüberraschungsei - Entdecken, erleben und gestalten“
1.800,00 Euro an die Gemeinde Katlenburg-Lindau für das Projekt „Ferienprogramme 2019 in der Gemeinde Katlenburg-Lindau - Schwerpunkt: Sport/Spiel/Bewegung“
3.130,00 Euro an das Northeimer Jugendorchester NJO für das Projekt „Orchesterfreizeit 2019 des NJO in Gallneukirchen“
1.363,23 Euro an die Jugendinitiative Musik in Einbeck e.V. für ein Schlagzeug für Live-Konzerte und Aufnahmen im Tonstudio
3.000,00 Euro an die Stadtjugendpflege Einbeck für das Holi Festival in Einbeck 2019
2.500,00 Euro an die Sing-Akademie Hardegsen e.V. für die Teilnahme an den 17. Kinder- und Jugendchortagen in Celle 2019
143,88 Euro an die Stadt Hardegsen für den Kinderkarneval des Ortsrates in Hettensen
500,00 Euro an den Elternrat des Kindergartens Vogelbeck für das Projekt „Schwimmprojekt des Kindergartens in Vogelbeck“
240,00 Euro an die Jugendpflege der Gemeinde Katlenburg-Lindau für das Projekt „Erste-Hilfe-Kurse 2019 in der Gemeinde Katlenburg-Lindau“
2.500,00 Euro an den Förderverein BBS II Northeim für das Projekt „Natursteinpflasterung in Pretai (Siebenbürgen/Rumänien)“
12.000,00 Euro und eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 5.000 Euro an die Sportjugend Northeim-Einbeck für das Projekt „Durchführung eines 6. Swim & Run für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der 5. und 6. Klassen der weiterführenden Schulen des Landkreises Northeim am 19. Juni 2019 im Freibad Düderode“
1.925,00 Euro an den Förderverein der Rhumetalschule e.V. für das Projekt „30 Jahre Mauerfall - Der deutschen Einheit auf der Spur“
162,00 Euro an den Mendelssohn-Musikschule e.V. für das Projekt „Orchesterbegegnung zwischen dem Orchester der Mendelssohn-Musikschule Einbeck e.V. und dem Orchester der Academie des Arts de Thiais“
6.000,00 Euro an die Kirchengemeinde Bodenfelde/Wahmbeck für das Projekt „Förderung und Integration von Kindern und Jugendlichen aus sozialschwachen Familien durch musikalische Arbeit“ in den Jahren 2019-2021
2.500,00 Euro an den Theater der Nacht e.V. für das Projekt „Jugendclub Theater der Nacht - Drachenbändiger“
2.925,00 Euro an das Alber-Schweitzer Familienwerk für die Einrichtung einer Medienwerkstatt
8.400,00 Euro an den Sollinger Sängerbund für das Projekt „Mehr Musik in unsere Schule“ in den Jahren 2019-2021

Die nächste Sitzung der Jugendstiftung findet am 04. Juli 2019 statt. Projektanträge, die in dieser Sitzung beraten werden sollen, müssen bis zum 11. Juni 2019 bei der Geschäftsführung vorliegen

Informationen zur Jugendstiftung des Landkreises Northeim gibt es im Internet unter www.jugend.stiftungen-northeim.de. Dort stehen auch Antragsvordrucke zum Download bereit.

Ansprechpartner für die Jugendstiftung sind Herr Dirk Niemeyer, ☏ 05551/708374 und Frau Claudia Hiller, ☏ 05551/708623, E-Mail: jugendstiftung@landkreis-northeim.de .
lpd












18.04.2019 • 08:53 Uhr

Dassel: Frau (56) aus Holzminden für Sekunden unachtsam: Mit dem Auto überschlagen - 21.000 Euro Schaden

Hoher Sachschaden und leichter Personenschaden musste am gestrigen Mittwoch, 17.04.2019 bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 580 zwischen Mackensen und Dassel beklagt werden. Eine 56 Jahrer alte Frau aus dem Landkreis Holzminden befuhr mit ihrem Pkw Skoda Octavia gegen 15.45 Uhr die Landesstraße von Mackensen in Richtung Dassel. In einer Linkskurve kam sie dann aus Unachtsamkeit nach rechts von der Straße ab, prallte gegen eine Feldüberfahrt und hat sich anschließend überschlagen. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer eilten ihr sofort zu Hilfe und konnten sie aus dem verunfallten Auto retten. Die Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus Holzminden gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 21.000 Euro.pap/ Foto: Symbolbild











18.04.2019 • 08:39 Uhr

Wieder kein Osterfeuer für die Kernstadt Bad Gandersheim! Dafür auf den Dörfern - Kinder nicht zu dicht ans Feuer lassen!

Ein Osterfeuer auf dem "Kühler" und damit in der Kernstadt der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim wird auch in 2019 nicht stattfinden. In diesem Zusammenhang wird nochmals darum gebeten, keine widerrechtlichen Ablagerungen von Grünschnitt und ähnlichen Materialien auf dem früheren Kernstadt-Osterfeuerplatz vorzunehmen. Darauf hat Stadtsprecher Manfred Kielhorn in einer Verlautbarung aufmerksam gemacht.

Für die Osterfeuer-Ausrichtung in den 15 Dörfern des Stadtgebiets liegen folgende Brauchtumsfeuer-Anmeldungen für das Oster-Wochenende 2019 (Ostersonnabend, 20. April / Ostersonntag, 21. April) vor: Ackenhausen (Sonnabend); Altgandersheim (Sonntag); Clus (Sonnabend); Dankelsheim (Sonntag); Dannhausen (Sonntag); Ellierode (Sonntag); Gehrenrode (Sonntag); Gremsheim (Sonntag); Hachenhausen (Sonnabend); Harriehausen (Sonnabend); Heckenbeck (Sonnabend); Helmscherode (Sonnabend); Seboldshausen (Sonntag); Wolperode (Sonnabend) und Wrescherode (Sonntag). Vielerorts gibt es ein kleines Rahmenprogramm. Im Klartext bedeutet das in der Regel heiße Bratwürste und die Verabreichung von Getränken - mit und ohne Alkohol.

Bei den Osterfeuern sollte besondere Vorsicht obwalten. Insbesondere Kinder sind von den brennenden Scheiterhaufen fernzuhalten. Das Hantieren mit Fackeln in Kinderhänden kann ebenso gefährlich werden, wenn Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen.
red/Foto: Thomas Fischer










18.04.2019 • 08:24 Uhr

Gute Nachricht: Arzneimittel von der Steuer absetzen – so geht‘s

- Medikamente sind oft teuer – und nicht immer zahlt die Krankenkasse

Wer chronisch oder häufig krank in Bad Gandersheim und in der Region Südniedersachsenist, der muss für die benötigten Arzneimittel mitunter tief in die Tasche greifen. Insbesondere, wenn es sich um Medikamente handelt, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Was viele nicht wissen: Ausgaben für Pillen & Co. können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Wie das geht, weiß Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de.

Verordnung wichtig

Ob es sich um Schmerz-, Verdauungs- oder Erkältungsmittel handelt – es gibt viele Medikamente, die Patienten meist selbst bezahlen müssen. Auch bei Hautproblemen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten in der Regel nicht. Denn hierbei handelt es sich in vielen Fällen um nicht verschreibungspflichtige Medikamente, auch OTC (Over-the-counter)-Medikamente genannt. Darüber hinaus gibt es einige verschreibungspflichtige Arzneimittel, deren Wirksamkeit nicht ausreichend bewiesen ist. Dafür müssen Patienten ebenfalls selbst in die Tasche greifen. „Patienten können die Kosten für Arzneimittel allerdings steuerlich geltend machen“, erklärt Marlene Haufe von apomio.de: „Aber nur, wenn sie von einer zur Heilbehandlung zugelassenen Person verordnet worden sind.“ Das kann nicht nur ein Arzt, sondern auch ein Heilpraktiker sein.

Rezepte und Kassenzettel aufbewahren

Wer seine Ausgaben in der Steuererklärung angeben will, sollte in jedem Fall alle Rezepte und Kassenzettel aufbewahren. Fordert das Finanzamt die Belege ausdrücklich an, müssen sie zur Prüfung eingereicht werden. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten stellt der Arzt rote Rezepte aus – hier können Patienten die Zuzahlung absetzen. Wer ein Medikament benötigt, dessen Kosten die Krankenkasse nicht übernimmt, kann sich dies vom Arzt oder Heilpraktiker mit einem grünen Rezept bescheinigen lassen und die Kosten ebenfalls absetzen.

Gesundheitskosten als „außergewöhnliche Belastung“ geltend machen

In welcher Höhe das Finanzamt die Ausgaben anerkennt, hängt von der individuellen Belastungsgrenze ab. Diese errechnet sich aus dem Einkommen, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder. Tipp: Das Bayerische Landesamt für Steuern bietet einen Online-Rechner, mit dem die Belastungsgrenze schnell bestimmt werden kann. „Gerade Patienten mit Familie oder einem geringen Einkommen erreichen diese Grenze in der Regel schnell und können einen Teil ihrer Gesundheitskosten als sogenannte ‚außergewöhnliche Belastung‘ nach § 33 Einkommenssteuergesetz (EStG) geltend machen“, rät die Gesundheitsexpertin. Dazu zählen auch Kosten für Hilfsmittel wie Brillen und Kontaktlinsen sowie Zahnprothesen und Impfungen. Zudem können Fahrten zum Arzt und zur Apotheke und Zuzahlungen für Behandlungen und Medikamente angerechnet werden. Für medizinisch nicht anerkannte Behandlungen benötigen die Patienten vor Beginn der Therapie eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen oder ein amtsärztliches Attest. Letzteres fordert das Finanzamt auch für sogenannte „individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGeL), auch unter dem Namen „Selbstzahlerleistungen“ bekannt.

Vorbeugende Maßnahmen nicht absetzbar

Wer seiner Gesundheit mit Vitaminpräparaten oder Nahrungsergänzungsmitteln ganz allgemein etwas Gutes tun möchte, der kann diese Kosten nicht von der Steuer absetzen. Außerdem wichtig: Wer versäumt hat, bei seiner Krankenversicherung die Erstattung zu beantragen, muss die Kosten komplett selbst tragen. „Was die Kasse übernommen hätte, wenn der Patient es eingefordert hätte, kann nicht abgesetzt werden“, verdeutlicht die Gesundheitsexpertin.

Preise vergleichen kann sich lohnen

Ob Vitaminpräparate, pflanzliche Medikamente bei Blasenentzündungen, homöopathische Mittel, Nikotinpflaster oder Cremes mit speziellen Wirkstoffen: Eine häufige Anwendung kann den Geldbeutel belasten. Daher lohnt es sich, schon beim Kauf von Arzneimitteln auf den Preis zu achten. Gut zu wissen: Auf Preisvergleichsportalen wie apomio.de finden Patienten stets den günstigsten Preis für ihr Arzneimittel und können in vielen Fällen rund 20, 40 oder gar 70 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung sparen

Foto: Quelle: Pixabay/Michal Jarmoluk/ apomio










18.04.2019 • 08:17 Uhr

Guten Start in einen "Grün-blauen-Donnerstag"!

Tage wie der heutigen bieten sich an zu kleinen Wortspielereien: Christen begehen heute im Vortag des Karfreitags und des Osterfestes den so genannten "Gründonnerstag". Der Legende nach soll an diesem Vortag seiner brutalen Kreuzigung das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Aposteln/Jüngern stattgefunden haben. Heute gibt es in manchen Kirchengemeinden zum Gedenken an dieses Abendmahl Vesper-Veranstaltungen.

Der "Gründonnerstag" ist kein gesetzlicher Feiertag. Aber viele Berufstätige nehmen an diesem Tag frei ("Machen blau") oder haben Urlaub, um so ein verlängertes Osterwochenende für sich und ihre Familien erleben und genießen zu können.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wünscht eine ruhige, sonnige Zeit und schöne Ostern 2019!
Wir werden Sie wie gewohnt begleiten - wo immer Sie /Ihr auch seid!










18.04.2019 • 07:53 Uhr

Auf zur Verbandsmeisterschaft in Northeim

Nach einer erfolgreichen Saison mit nur zwei Niederlagen hat sich die weibliche C-Jugend des Northeimer HC die Vizemeisterschaft in der Oberliga Süd gesichert. Damit erreichte die Mannschaft erstmalig die Qualifikation zur Verbandsmeisterschaft am 27.April/28April 2019 in Northeim.

Ein Wochenende bei dem in Turnierform die sechs besten Teams aus Niedersachsen aufeinandertreffen und den Verbandsmeister 2019 ausspielen. Im Spielmodus jeder gegen jeden stehen fünf Spiele ´a zweimal 15 Minuten auf dem Programm. Den Start macht der NHC gleich am Samstag um 10:30 Uhr gegen einen sehr starken Gegner, dem SV Werder/Bremen. Es folgen TV Hannover-Badenstedt (13 Uhr) und nach längerer Pause JSG Wilhelmshaven (17:10 Uhr). Weiter geht es dann am Sonntag um 11:10 Uhr gegen VfL Oldenburg und den Abschluss bildet das Spiel gegen HSV Warberg/Lelm um 12:50 Uhr.

Mit ausreichend Motivation, vollzähligem Kader und Unterstützung aus der C2 ist die Mannschaft bereit sich mit den sechs besten Teams ihrer Altersklasse zu messen.

Es wird keine leichte Aufgabe für den NHC, denn viele der teilnehmenden Mannschaften sind mit teilweise mehreren Auswahlspielerinnen gespickt. Aber gerade als diesjähriger Ausrichter möchte die weibliche C-Jugend den Heimvorteil nutzen und so für die ein oder andere Überraschung sorgen. Ein besonderer DANK des NHC geht an die Firma HUNOLD Bauunternehmung GmbH aus Northeim. Stephan Bokelmann und sein Team agieren als Turniersponsor!

Über zahlreiche und lautstarke Unterstützung in der Schuhwallhalle würde sich das Team sehr freuen.

Am Sonntag den 28.April spielen dann um 16 Uhr noch die Oberliga Damen des NHC ihr Heimspiel gegen den 3. Liga Nachwuchs vom TSV Hannover-Badenstedt 2. Auch hier freuen sich die Damen über viele Zuschauer!
red/ok/Foto: Oliver Kirch











17.04.2019 • 19:14 Uhr

Hilfloses Reh aus Betonbecken-Falle befreit

Aufmerksame Wanderer meldeten am heutigen Mittwoch, 11.15 Uhr, der Goslarer Polizei, dass sich ein Reh in einem Betonbecken, welches sich am Uferbereich der Granetalsperre befindet, verirrt hatte. Das Tier konnte sich ganz offensichtlich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. In einer Gemeinschaftsaktion aus Polizei, Jagdberechtigtem und Harzwasserwerken konnte das Reh letztendlich aus dem Becken befreit werden....und verschwand munter im Wald...
ots/Foto: Polizei











17.04.2019 • 19:11 Uhr

Oder: Zwei Festnahmen nach versuchter räuberischer Erpressung

Am gestrigen Dienstag, gegen 22.40 Uhr, meldete ein 47-jähriger Goslar der Polizei eine unmittelbar bevorstehende Auseinandersetzung zwischen ihm und zwei Personen in der Straße Am Kampe im Stadtteil Oker. Die zeitnah am Einsatzort eintreffenden Beamten stellten neben dem 47-Jährigen zwei 27- und 32-jährige Männer aus dem Großraum Hannover fest, die, wie sich später herausstellte, in einer "Diskussion" um ausstehende Schulden des 47-Jährigen befanden. Die beiden jüngeren Männer führten hierbei eine Schlagkette sowie einen Elektroschocker bei sich, die aber zuvor nicht zum Einsatz gekommen waren.

Bei der Durchsuchung des von ihnen mitgeführten PKW wurden Messer und verschiedene Schlagwerkzeuge sichergestellt. Ferner wurden bei dem 32-jährigen Fahrer Ausfallerscheinungen festgestellt, die auf den Konsum von Drogen hindeuteten, sowie geringe Mengen vermutlich verbotener Substanzen gefunden.

Die beiden Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen. Bei dem Älteren wurde eine Blutprobe zur Bestimmung des Drogenkonsums durchgeführt. Aufgrund fehlender Haftgründe wurden beide Männer nach ihrer Vernehmung entlassen.ots











17.04.2019 • 18:56 Uhr

Hardenberg Burgturnier - Top-Ereignis für die Youngster

Das Hardenberg Burgturnier vom 16. bis 19. Mai ist für Spitzenreiter als auch für die „nächste Generation” gleichermaßen interessant - im Springstadion unterhalb der BurgRuine machen die „jungen Wilden” den arrivierten Kandidaten immer wieder mächtig Konkurrenz. Das Hardenberg Burgturnier ist nicht zuletzt deswegen eine hochbegehrte Station des European Youngster Cup Jumping (EY-Cup). Es geht um Leistung, Prestige und Weltranglistenpunkte für die Generation U25 im Springsattel.

Der EY-Cup, der europaweit 17 Stationen umfasst ist seit Jahren Bestandteil des Hardenberg Burgturniers. Integriert sind die Prüfungen in das bestehende Programm des internationalen Turniers, die EY-Cup-Kandidaten werden in einer gesonderten Wertung in drei internationalen Springprüfungen erfasst. Damit bieten die Veranstalter dem Nachwuchs exzellente Möglichkeiten sich auf einem der besten Turniere Deutschlands zu beweisen. Ein gutes Beispiel dafür, wie motivierend das sein kann, ist die WM-Team-Dritte Laura Klaphake, die mit Silverstone G 2017 beste U25-Reiterin im Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft war.

Diese internationale Weltranglistenprüfung ist auch 2019 wieder Qualifikation für das EY-Cup-Finale in Salzburg (AUT). Der beste U25-Reiter, bzw. die beste U25-Reiterin „löst” praktisch direkt das Ticket ins Finale der Serie. Und noch ein Vorteil ist damit verbunden: die jungen Kandidaten heimsen Weltranglistenpunkte ein. Das Hardenberg Burgturnier ist damit sowohl der internationale Treffpunkt für Top-Reiter und -Reiterinnen als auch für den europäischen Nachwuchs. Im Jahr 2018 holte sich ein 23 Jahre alter US-Amerikaner den EY-Cup-Triumph beim Hardenberg Burgturnier - Michael Hughes - der hinter der Schwedin Irma Karlsson Zweiter im Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft wurde. Mit Kevin Jochems folgte gleich noch ein junger Niederländer. Sie machen den etablierten Reiterinnen und Reiter eben liebend gern mächtig Konkurrenz, die „jungen Wilden”....

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.red/fis

Das Bild dokumentiert Laura Klaphake und Silverstone G beim Hardenberg Burgturnier. Foto: Stefan Lafrentz










17.04.2019 • 18:42 Uhr

Ostern für Alle! So haben auch unsere Haustiere Spaß am Fest

Ostern ist ein Fest für die ganze Familie, und unsere Haustiere zählen natürlich dazu. Damit die Festtagsfreude kein jähes Ende nimmt, beachten Sie folgende Tipps.

Gefährliche Nascherei

Der Ostersonntag beendet die Fastenzeit, nun darf auch wieder Süßes genascht werden. Das gilt aber nur für Menschen. Haustiere sollten nichts Zuckerhaltiges verzehren. Schokolade kann für Hund und Katze sogar gefährlich bis lebensbedrohlich sein. Der Grund: Die Kakaobohne enthält das Purinalkaloid Theobromin – eine Substanz, die der Organismus von Katzen und Hunden nur sehr langsam abbauen kann. Theobromin erhöht den Blutdruck, beschleunigt den Puls und verengt die Blutgefäße. Erste Symptome einer Schokoladenvergiftung zeigen sich meist nach zwei bis vier Stunden. Ihr Tier leidet unter Erbrechen, Durchfall und starkem Durst. Dazu kommen Unruhe, Zittern und Krampfanfälle. Eine größere Menge gefressener dunkler Schokolade kann ohne Behandlung innerhalb von zwölf bis 36 Stunden zum Tod führen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Liebling genascht hat, warten Sie nicht, bis erste Symptome auftreten, sondern gehen Sie sofort zum Tierarzt. Besser ist es natürlich, Schokolade immer so wegzulegen, dass Ihr Tier nicht daran gelangt.

Alles so schön bunt hier

Ostersträuße mit baumelnden Eiern, Häschen und Federn sind auch für Ihre Katze hochinteressant. Wählen Sie darum Deko-Gegenstände, die nicht giftig sind und nicht leicht verschluckt werden können. Bei einem wilden Kampf mit dem Osterstrauß kann schon mal die Vase zu Bruch gehen und Ihr Kätzchen läuft Gefahr, sich verletzen.

Vorsicht vor Frühblühern

Apropos: Weidenkätzchen sind nicht giftig, enthalten jedoch Salizylsäure, die etwa auch in Aspirin als Wirkstoff enthalten ist. Besonders Katzen reagieren empfindlich darauf und sollten nicht an Weidenzweigen knabbern.
Und da sich sicher auch frei laufende Nager für Ihre Osterdeko interessieren, platzieren Sie diese am besten außerhalb ihrer Reichweite. Standhaft und kippstabil sollte Ihr Strauß auch sein: Frei fliegende Vögel lassen sich gerne darauf nieder. Im Frühling lockt der Garten auch unsere Haustiere nach draußen. Doch einige Frühblüher, darunter Osterklassiker wie Osterglocken, Tulpen und Hyazinthen, sind gefährlich.
Besonders Osterglocken haben es in sich: Alle Teile (Knolle, Blüten, Blätter) und sogar das Blumenwasser sind hochgiftig. Auch Schneeglöckchen, Maiglöckchen und
Primeln dürfen von keinem unserer Haustiere verzehrt werden. Das Maiglöckchen
erhielt nicht umsonst den Titel Giftpflanze des Jahres 2014. Bei der Tulpe ist übrigens die Zwiebel gefährlich.
Achten Sie darum darauf, dass Ihr Hund sie nicht ausbuddelt und damit herumtollt.

Osterspaß für Haustiere

Osterüberraschungen gefallen nicht nur uns Menschen. Verstecken Sie für Ihren Hund ein eigenes, mit feinen Leckerli gefülltes Osternest. Eierjagen macht Hund und Katze Spaß. Beide dürfen ihr gekochtes Ei samt Schale nach dem Spiel vernaschen –aber nur, wenn dieses ungefärbt ist. Kaninchen wiederum können mit Eiern nichts anfangen, freuen sich aber z.B. über eine Portion getrockneten Dill.

Planen Sie ein Raclette als Osterschmaus, denken Sie daran, dass die Dämpfe der Antihaftbeschichtung für Ziervögel tödlich sein können. Quartieren Sie Ihren Piepmatz darum aus und gönnen Sie ihm eine gesunde Leckerei: Zerdrücken Sie ein frisch gekochtes Eigelb mit der Gabel und mischen Sie es mit Keimfutter. Frohe Ostern!
red/Quelle: Fressnapf Holding SE










17.04.2019 • 18:35 Uhr

Wohnen im Alter soll barrierefrei und trotzdem bezahlbar sein! Das meint Umweltminister Olaf Lies

Seniorinnen und Senioren leben überwiegend in kleinen Haushalten mit ein oder zwei Personen. Rund ein Drittel der kleinen Haushalte sind Seniorenhaushalte. Um sich auch im hohen Alter noch eigenständig versorgen zu können, gewinnt eine barrierearme Ausstattung zunehmend an Bedeutung. Auch eine altersgerechte Gestaltung der Angebote der öffentlichen Daseinsvorsorge ist erforderlich, um Seniorinnen und Senioren die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs oder einen Arztbesuch zu ermöglichen.

Um dem demografischen Wandel und dem Mehrbedarf an barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum gerecht zu werden, wurde die Niedersächsische Bauordnung geändert.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies sagte dazu am (heutigen) Mittwoch in einer Sendung des Deutschlandfunks: „Ich freue mich, dass es in Niedersachsen der Wohnungswirtschaft und den Verbänden für Menschen mit Behinderungen gelungen ist, einen gemeinsamen Vorschlag zur Änderung der Bauvorschriften zu machen, der darauf abzielt, mehr barrierefreien, komfortablen, aber dennoch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wir haben das aufgegriffen und diesen Vorschlag in die Bauordnung aufgenommen, die wir gerade neu geregelt haben.“ So sollen bei Neubauten von Wohngebäuden mit mehr als vier Wohnungen künftig alle Wohnungen barrierefrei sein. Zudem muss mindestens jede achte Wohnung eines Neubaus rollstuhlgerecht sein. Lassen sich diese rollstuhlgerechten Wohnungen ohne Aufzüge nicht stufenlos erreichen, müssen Aufzüge eingebaut werden. Außerdem wurde die barrierefreie Gestaltung von Balkonen und Terrassen und die Schaffung von barrierefreien Einstellplätzen im Gesetz geregelt. „Das sind wichtige Meilensteine, die helfen, auch im Alter so lange und so weit wie möglich selbstbestimmt zu bleiben“, so Lies weiter.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











17.04.2019 • 18:16 Uhr

Alles auf Neunziger bei Antenne Niedersachsen

Ladies and Gentleman – this is Mambo Number 5! Bei Antenne Niedersachsen sind die 90er los. Von Ostersamstag bis Ostermontag spielt der Sender täglich in der Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr insgesamt 500 Wunschhits aus den Neunzigerjahren.

Prominente Verstärkung kommt dafür von einer Kultfigur dieses Jahrzehnts: Mola Adebisi, bekannt als DER VIVA-Moderator aus den Neunzigern, wird das Team von Antenne Niedersachsen am Mikrofon unterstützen und gemeinsam mit den Antenne Niedersachsen-Moderatoren die 90er zurück ins Radio holen.

Er steht für den Lifestyle der Neunzigerjahre wie kaum ein anderer – genau das macht Mola Adebisi zum idealen Stargast beim 90er Oster-Wochenende auf Antenne Niedersachsen. Gemeinsam mit den Hörern schwelgen die Moderatoren und Mola dabei in Erinnerungen an das schrille Jahrzehnt. Und das hat mit Tetris und Tamagotchi, Kultserien wie Der Prinz von Bel-Air und den typischen Modesünden, bauchfrei und Buffalo-Boots, einiges (zu lachen) zu bieten.

Die großen Hits der Neunziger können Antenne Niedersachsen-Hörer nicht erst an Ostern, sondern bereits jetzt rund um die Uhr online über den 90er-Stream von Antenne Niedersachsen abrufen. Nach den Osterfeiertagen wird Mola Adebisi außerdem regelmäßig auf dem Webstream „On Air“ gehen und das beliebte Jahrzehnt nicht nur musikalisch, sondern auch moderativ mit seinen Anekdoten aufleben lassen.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










17.04.2019 • 14:11 Uhr

Endlich wissenschaftlich bewiesen: Fernsehen macht dumm - Studie: Gibt es eine Fernseh-bedingte Demenz?

Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
Das verbale Gedächtnis ist dafür zuständig, sprachliche Botschaften zu erfassen und sie zu verarbeiten. Es ist somit zentral wichtig für die Aufnahme und das Verwenden von Informationen, die uns in Worten – gesprochen oder geschrieben – übermittelt werden. Eine Studie zeigte, dass tägliches Fernsehen von mehr als 3,5 Stunden pro Tag bei Menschen im Alter von 50 Jahren und höher zu einem Abbau des verbalen Gedächtnisses führt.

Eine Studie zeigte, dass tägliches Fernsehen von mehr als 3,5 Stunden pro Tag bei Menschen im Alter von 50 Jahren und höher zu einem Abbau des verbalen Gedächtnisses führt. Sie zeigte auch, dass das nicht nur damit zusammenhängt, dass man beim Fernsehen sitzt und sich nicht ausreichend bewegt. Die kognitive Einschränkung entspricht auch nur zum Teil denen von Demenzkranken. Möglicherweise zeigt sich hier ein neues Krankheitsbild: die TV-bedingte Demenz.

Macht Fernsehen dumm? In gewisser Weise schon, so könnte man das Ergebnis einer aktuellen Studie zusammenfassen. Denn landläufig werden die Menschen als dumm bezeichnet, die nicht in der Lage sind, Informationen adäquat zu verarbeiten. Ihnen wird etwas gesagt – z.B. „biege rechts ab!“ –, aber sie sind nicht in der Lage, das Gesagte zu verstehen und umzusetzen. Sie biegen dann falsch ab oder fahren weiter geradeaus. Das ist keine Frage des Intelligenzquotienten, sondern kann bedeuten, dass das sprachliche Gedächtnis schwach ist. Hätte man diesen Menschen die Wegbeschreibung als Skizze an die Hand gegeben, wäre die Information bei ihnen wahrscheinlich angekommen. Doch verbal vermittelte Inhalte „erreichen“ Betroffene nicht in einem ausreichenden Maße. Das gilt für die Durchsage am Bahnhof, dass der Zug von einem anderen Gleis abfährt, genauso wie die mündlich ausgesprochene Einladung eines Freundes. Bedenkt man, wie stark die moderne Welt von verbaler Information abhängig ist, wird klar, dass Menschen mit einem schwach ausgeprägten verbalen Gedächtnis schnell orientierungslos zurückbleiben, das verbale Gedächtnis also enorm wichtig ist, um sich in der heutigen Informationsgesellschaft zurechtzufinden.

Eine Studie aus Großbritannien zeigte nun, dass ein hoher TV-Konsum von täglich mehr als 3,5 Stunden bei über 50-Jährigen zum Abbau des verbalen Gedächtnisses führt. Beobachtet wurden 3.590 Studienteilnehmer, die zu Beginn der Studie über 50 Jahre alt waren (das durchschnittliche Alter betrug 67 Jahre) und keine Demenz aufwiesen. Nach sechs Jahren wurden sie im Hinblick auf ihre kognitiven Fähigkeiten untersucht und zu ihren Fernsehzeiten befragt. Es zeigte sich ein „dosisabhängiger“ Effekt: je mehr TV ein Teilnehmer schaute, desto mehr hatte das verbale Gedächtnis im Vergleich zum Ausgangswert abgebaut. Die kritische Schwelle waren 3,5 Stunden Fernsehkonsum pro Tag, weniger wirkte sich nicht aus.

Dieses Ergebnis hatte auch noch Bestand und blieb statistisch signifikant, nachdem bestimmte Einflussfaktoren wie demographische Größen (Geschlecht, Alter, Beziehungsstatus, sozialer Stand, Berufsleben/Rente) und gesundheitliche Daten (Vorliegen einer Depression oder Gefäßerkrankungen, Tabak- und Alkoholkonsum) herausgerechnet worden waren.

Die Forscher korrigierten die Befunde auch gegen das Sitzen, also den Bewegungsmangel von Menschen, die viel Fernsehen schauen – und selbst dann blieb das Ergebnis robust. Der Abbau des verbalen Gedächtnisses kann also nicht allein mit Bewegungsmangel erklärt werden. Bereits früher hat es Studien gegeben, die zeigten, dass viel Fernsehen mit einem kognitiven Abbau einhergeht, aber andere sitzende Freizeitbeschäftigungen wie z. B. im Internet surfen nicht. Forscher hatten das mit der hohen Stimulanz und dem schnellen Wechsel von Sinneswahrnehmungen (Sehen und Hören) und der gleichzeitigen Passivität der Zuschauer erklärt, die dem Fernsehschauen eigen ist.

Interessanterweise war aber nur das verbale Gedächtnis vom TV-Konsum-bedingen Abbau betroffen, nicht die Wortflüssigkeit („semantic fluency“), die z. B. bei Alzheimerpatienten ebenfalls stark reduziert ist. „Verschiedene Studien hatten die These aufgestellt, dass viel TV das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, fördern könnte. Alzheimer-Patienten haben aber auch kognitive Defizite jenseits des verbalen Gedächtnisverlustes. Dennoch sind diese Studienergebnisse beunruhigend, da sich möglicherweise eine ganz eigene Krankheitsentität, die TV-bedingte Demenz, entwickelt“, erklärt Prof. Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

Schon jetzt liegt der durchschnittliche TV-Konsum der Deutschen bereits bei über 3 Stunden [2] – und die vorliegende Studie hatte auch gezeigt, dass Menschen, die nicht mehr im Berufsleben stehen, mehr TV schauen. Des Weiteren waren weibliches Geschlecht, geringer Bildungsgrad, geringer sozialer Status und soziale Isolation (alleine lebend) mit erhöhtem Fernsehkonsum verbunden. „Gerade ältere Menschen sollten, um lange geistig fit zu bleiben, von zu viel Fernsehschauen absehen“, so der DGN-Experte.
DGP/Foto: Thomas Fischer










17.04.2019 • 14:07 Uhr

Autohof Northeim: Wachsamer Brummifahrer verscheucht Diebe und wird dabei verletzt

Am Mittwoch gegen 01.45 Uhr wurden zwei bislang unbekannte Männer auf dem Northeimer Autohof dabei ertappt, wie sie Waren von einem Lkw stehlen wollten. Die Männer flüchteten zu Fuß und ohne Diebesgut.

Ein 48 Jahre alter Kraftfahrer aus Rumänien verbrachte die Nacht in der Schlafkabine seines Sattelzuges. Gegen 01.45 Uhr wurde er durch leichtes Schaukeln seines Aufliegers geweckt. Der 48-Jährige stand auf und ging an das Ende seines Sattelzuges. Hier traf er an den offenstehenden Ladetüren auf die beiden Diebe. Einer der Täter sprühte ihm sofort eine brennende Substanz in die Augen. Anschließend flüchteten die beiden Männer unerkannt und ohne Diebesgut.

Die Fahndung mit mehreren Streifenwagen nach den Flüchtigen verlief ergebnislos. Der Auflieger hatte auf 25 Paletten elektronische Entsafter geladen und war auf dem Weg nach Hamburg. Der Kraftfahrer hatte seine gereizten Augen bereits mehrfach mit Wasser gespült. Eine ärztliche Behandlung war nicht mehr erforderlich.

Die Ermittlungen des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim dauern an.fal










17.04.2019 • 13:45 Uhr

Neues Videomaterial aus Italien zeigt qualvolles Leben von Kaninchen in Käfigen

VIER PFOTEN sammelt EU-weit Unterschriften für ein Verbot der Käfighaltung

Gerade vor Ostern sehen wir viele schöne Fotos von niedlichen Hasen und Kaninchen in der freien Natur. Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus: Für europäische Mast- und Zuchtkaninchen ist Käfighaltung gang und gäbe. Die Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN, Compassion in World Farming und Animal Equality veröffentlichen heute neues, schockierendes Videomaterial aus Italien. Es zeigt auf Maschendrahtgitter zusammengepferchte Kaninchen, denen weniger Platz als ein A4 Blatt zur Verfügung steht. Sie können nicht aufrecht stehen, geschweige denn laufen, hoppeln oder irgendeine ihrer natürlichen Verhaltensweisen ausleben.

„Es ist inakzeptabel, dass innerhalb der EU solche Verhältnisse legal sind“, sagt Nina Jamal, Nutztierkampagnenleiterin bei VIER PFOTEN. „Und es betrifft nicht nur Kaninchen. Insgesamt leben in der EU mehr als 300 Millionen Tiere in Käfigen. Es ist höchste Zeit, die Käfighaltung in der EU zu beenden!“

Auch Legehennen, Schweine, Gänse, Enten, Wachteln etc. fristen ein elendes Dasein in Käfigen. Von der Geburt bis zur Schlachtung sehen viele von ihnen niemals Tageslicht. Ihre kleinen, verschmutzten Käfige lassen ihnen kaum Platz, um sich zu bewegen. In vielen Betrieben findet man tote Tiere, die inmitten ihrer verängstigten Artgenossen liegen gelassen wurden. Dies ist auch im aktuellen Videomaterial zu sehen.

Europäische Bürgerinitiative gegen Käfighaltung: Bereits über 750.000 Unterschriften

VIER PFOTEN hat deshalb gemeinsam mit über 140 europäischen Tierschutzorganisationen die Bürgerinitiative „End the Cage Age“ initiiert. Die Tierschützer fordern ein Ende der grausamen Käfighaltung in der EU. Mehr als 750.000 Bürger in ganz Europa haben diese Initiative bereits unterschrieben. Das Ziel ist es, eine Million Unterschriften bis September 2019, die dann der EU-Kommission vorgelegt werden sollen.

„Jeder kann mit einer Unterschrift dazu beitragen, dass sich die Entscheidungsträger in der EU mit dem Ende der Käfighaltung befassen“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Jamal. Ihr Appell an alle Bürger: „Schaffen wir gemeinsam ein neues Leben für die Tiere in Europa – ohne Käfige!“
red/Foto: Vier Pfoten










17.04.2019 • 13:42 Uhr

Northeim: Rumäne (43) beim Diebstahl von 14 Flaschen Gin und Whiskey erwischt

Am Dienstag gegen 19.30 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv in dem Einkaufsmarkt an der Rückingsallee einen Kunden beim Diebstahl von Spirituosen. Nachdem der Dieb an der Kasse ein paar Flaschen Wasser bezahlt hatte, wurde er von dem 49-Jährigen in ein Büro gebracht. Hier holte der in Mannheim lebende 43-Jährige rumänische Staatsbürger insgesamt sieben Flaschen Whiskey aus seiner Bekleidung. Herbeigerufene Polizeibeamte fanden anschließend weitere sieben Flaschen Gin im Pkw des 43-Jährigen, die beschlagnahmt wurden. Das Diebesgut hat insgesamt einen Wert von ca. 300 Euro. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. fal










17.04.2019 • 13:29 Uhr

Direkt vor dem Polizeikommissariat Bad Gandersheim: Heiße Kabelarbeiten

Mit einer Art Flammenwerfer haben Spezialisten in diesen Tagen Telefonleitungen direkt vor dem Bad Gandersheimer Polizeikommissariat bearbeitet und wieder in Ordnung gebracht. Die Experten des ostdeutschen Unternehmens KaTiKom - Kabeltiefbau für Kommunikationsanlagen und andere Medien - betonten in einem Recherchegespräch vor Ort, dass sie mit den derzeitigen Aktivitäten des großflächigen Breitbandkabelausbaus nichts zu tun haben. "Wir reparieren hier eine Telefonleitung", hieß es an der Baustelle. Mit den Flammen wurde eine Ummantelung einer Leitung heiß gemacht, um sie als Schutzhaut für das Telefonkabel aufbringen und festmachen zu können. In den nächsten Tagen wird die mit rotweißen Sicherungsbarken umstellte Baugrube wieder geschlossen -"dann gehen wird davon aus, dass alles wieder mit der Telefonie in diesem Quartier funktioniert".
Erläuternd fügte der Monteur noch hinzu - und entkräftete damit Befürchtungen - eine Telefonleitung für das Polizeikommissariat auf der Stiftsfreiheit sei nicht betroffenen gewesen.
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer










17.04.2019 • 11:39 Uhr

Hundehasser im Bereich Stieglitzeck - Warnungen vor Giftköder: Zeugen haben mutmaßlichen Autofahrer gesehen

Es ist eigentlich nichts fassen, was Zeugen im Bereich Stieglitzeck in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim da gesehen haben wollen. Die Hinweise auf einen Hunde- oder Katzenhasser, der wahrscheinlich Mettklöße als Giftköder ablegt, scheinen sich zu verdichten. Ein der Redaktion namentlich bekannter Zeuge berichtet nun, dass am Montagmorgen aus einem Auto heraus am Stieglitzes wahrscheinlich ein Giftköder geworfen wurde. Hundeliebhaber haben daraufhin ihre Warnung. Das geht aus einer Art "Flugblatt" hervor. Die Redaktion dokumentiert das Blatt.
red/Screenshot










16.04.2019 • 12:52 Uhr

Einbeck: Vandalismus im Parkhaus - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Bislang unbekannte Täter haben in einem Parkhaus in der Knochenhauerstraße Vandalismus betrieben. Die Tatzeit erstreckt sich von Samstag, 13.April 2019, 14 Uhr bis Sonntag, 14.April 2019, 18 Uhr. Der oder die Täter beschädigten in dem Parkhaus Deckenelemente, Steckdosenabdeckungen, ein Türschloss und Feuerlöscherkästen. Weiterhin wurde eine Notleuchte entwendet und ein Feuerlöscher entleert. Die Schadenshöhe steht noch nicht genau fest. Wer zu diesem Vorfall Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Einbeck.pap










16.04.2019 • 12:49 Uhr

Dassel: Zigaretten im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen

Bei einem Einbruch in den REWE-Markt Dassel haben Unbekannte in der Nacht zum Dienstag Zigaretten im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen.

Mit brachialer Gewalt öffneten die Täter eine stabile Notausgangstür. Anschließend entwendeten sie in kurzer Zeit alle im Kassenbereich gelagerten Zigarettenschachteln, die sie in einem Sack verstauten. Die Täter samt Beute flüchteten in einem Pkw, mit dem sie unerkannt vermutlich auf der Landstraße in Richtung Silberborn entkamen. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief erfolglos.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu einem auffälligen Pkw geben können, der zwischen 00.30 Uhr und 01.30 im Raum Dassel unterwegs war, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.fal











16.04.2019 • 12:46 Uhr

800 Jahre Geschichte –lebendig und unterhaltsam - Erstmals sieben Schlösser entdecken

Am 27. und 28. April 2019 locken die Sieben Schlösser im Leine-und Weserbergland zu besonderen Führungen oder Veranstaltungen. Mit ihrem Erlebniswochenende laden die kulturhistorischen Juwele erstmals und zeitgleich dazu ein, das Leben auf dem Schloss einst und heute einmal anders kennen zu lernen.Die Sieben Schlösser sind berühmt als Hauptwerke der Weserrenaissance, für ihr weißes Gold, für das größte private Mausoleum der Welt, als einziges Königsschloss Norddeutschlands und sogar als Weltkulturerbe – in Familienbesitz.

Für das Erlebniswochenende hat jedes Schloss ein individuelles Programm für Jung und Alt zusammen gestellt. Sei es der Blick hinter die Kulissen, die Bekanntschaft mit historischen Figuren, ein exklusiver Parkspaziergang oder Aktionen und Workshops für Kinder. Zahlreiche Programmpunkte sind zudem am letzten Aprilwochenende preisgünstiger als gewohnt. Auch der Partne rSchlosshotel Münchhausen ist mit einem attraktiven Übernachtungsangebot dabei. Auch wenn die Fahrt durch das frühlingshafte Leine-und Weserbergland ihren besonderen Reiz hat, so dürfte es wohl kaum jemand schaffen,alle Sieben Schlösser am Erlebniswochenende zu besuchen. Doch schon ab dem Besuch eines zweiten Schlosses innerhalb eines Jahres winkt eine 20 prozentige Ermäßigung auf die Eintrittspreiseder folgenden Schlösser, sofern man die Sieben Schlösser-Broschüre an der Kasse vorlegt.

Lokführerdiplom auf dem Weserrenaissance Schloss Bevern

Das Weserrenaissance Schloss Bevern im Süden des Sieben-Schlösser-Dreiecks ist ein beliebtes Kulturzentrum. Am Erlebniswochenende laden diverse Führungen, Vorträge und ein Workshop für Kinder zum Besuch ein. Sogar ein „Lokführerdiplom digital“ kann erworben werden. Samstag, 27. April 2019 15 Uhr: Erlebnisführung „Im Gespräch mit Kreativen“. Interaktive Führung durch die Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“, Eintritt frei.16 Uhr: „Vom Keller bis unter‘s Dach“. Erlebnisrundgang hinter den Schlosskulissen Eintritt: 3,00 Euro Aktionen in der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“: 12 bis 17 Uhr: „Lokführerdiplom digital“ für Modelleisenbahnbegeisterte jeden Alters,Eintritt frei. 15:30 Uhr: kommentierte Filmvorführung „Opalen auf der Spur“,Eintritt frei. Sonntag, 28. April 2019 15 Uhr: „Vom Keller bis unter‘s Dach“. Erlebnisrundgang hinter den Schlosskulissen Eintritt: drei Euro Aktionen in der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“ 11 Uhr: Vortrag „Die Endlichkeit der Rohstoffe“ im Rahmen der Sonderausstellung „Kreativ im Weserbergland“Eintritt frei 15 bis 16:30 Uhr: Malen in Acryl. Workshop für Kinder in der Sonderausstellung „kreativ im Weserbergland“(auf Anmeldung), Eintritt freiwww.schloss-bevern.de

Exklusive Führung durch den Parkauf Schloss Bückeburg

Mit einem besonders vielfältigen Programm ist die Schloss Bückeburg Erlebniswelt dabei. Auf dem gesamten Schlossgelände laden die Teams des Schlosses und der Hofreitschule zu Sonder-und Themenführungen ein. Das Angebot reicht von der exklusiven Führung durch den Schlosspark über die Führung durch das größte private Mausoleum der Welt bis zur „Morgenarbeit“ mit den schönen Barockpferden von Deutschlands einziger Hofreitschule. Wer ganz viel davon wahrnehmen möchte, erwirbt gleich das Erlebnisticket „All Inclusive“ für 15 Euro, das die Schlossführung, die Mausouleumsführung und den Eintritt in den Marstall der Hofreitschule beinhaltet. Alle Programmpunkte sind auch weiterhin einzeln buchbar.
red











16.04.2019 • 12:35 Uhr

Bei Testa‘s: Northeims originellste Wein-Parade

Gastronomie vom Feinsten und Originellsten ist aktuell bei Testa‘s Weinbar beim „Albert Schweitzer Gesundheitszentrum“ in Northeim erleb- und genießbar. Speziell der „Rote“ aus den Abruzzen ist eine Köstlichkeit zu jedem Menü. Originell besonders Testa’s Flaschen-Familie. Sie kommt mit der 12-Liter-„Granate „ über 5, 3 bis zur o,7 Liter Flasche daher. Zu Ostern wahrscheinlich der Renner auf der Weinkarte. Übrigens: Das feine Lokal ist ab Mittwoch bis einschließlich Ostern so gut wie ausgebaucht. Warum? Nun, Maurizio Testa ist eine absolute „In“-Adresse in Northeim.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















16.04.2019 • 09:10 Uhr

Einbeck: Rabiater Dieb haut Hotelangestellter Flasche Gin gegen den Kopf - Täter mit Bomberjacke gesucht

Am gestrigen Montag kam es gegen 22.10 Uhr in einem Hotelbetrieb am Tiedexer Tor Inn Einbeck zu einem räuberischen Diebstahl, bei dem eine Hotelangestellte leicht verletzt wurde. Zum Tatzeitpunkt betrat ein bisher unbekannter Mann das Hotel durch den Hintereingang. Als die 19 Jahre alte Angestellte des Hotels bemerkte, dass der Mann direkt Richtung Bar ging, folgte sie ihm und erkannte, wie der Täter zwei Flaschen Gin aus dem Regal entnahm. Nachem sie ihn ansprach, kam es zu einem kurzen Disput. Schließlich hielt die junge Frau den offensichtlich alkoholisierten Mann fest, um ihn am Weggehen zu hindern, woraufhin dieser drohte, dass er zuschlagen werde. Der Mann konnte sich losreißen und wollte gehen. Die Frau rief um Hilfe und konnte ihn erneut festhalten. Jetzt schlug der Mann der Angestellten eine Flasche Gin gegen die Wange, so dass diese ihn loslassen musste. Die Flasche fiel zu Boden und der Täter hat das Hotel durch den Hintereingang wieder verlassen.

Er konnte wie folgt beschrieben werden: ca. 25 - 30 Jahre, ca 170 cm groß, dunkelblonde, kurze Haare, keinen Bart, keine Brille. Bekleidet war der Mann mit einer Jeanshose und einer schwarzen Bomberjacke. Eventuelle Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder dem Täter geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap










16.04.2019 • 08:58 Uhr

GANDEON maigrün und aktuell! Damit Ostern nicht langweilig wird!

Ostern darf kommen. Und damit es an den Festtagen nicht allzu langweilig bleibt hat Gandeon-Kino-Chefin Dr. Trude Poser soeben die neuen Titel für den Filmpalast in der Marienstraße in Bad Gandersheium analog (maigrün) und digital (vielfarbig) rausgebracht.
Von der Hitkomödie bis zum Actionkracher wird wieder reichlich Unterhaltungsstoff geboten. Die kurzen Inhaltsangaben stimmen auf die Filme an. Anschauen und Kino genießen ist natürlich das ultimative Vergnügen. Dazu bietet das Gandeon-Team ein ansprechendes Rahmenprogramm - und

wünschte frohe KINO-OSTERN!
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Monsieur Claude 2

Fortsetzung der Hitkomödie um eine multikulturelle Familie. - Ein paar Jahre sind seit den Hochzeiten der Töchter von Claude u. Marie Verneuil vergangen. Das großbürgerliche Paar ist sogar um die halbe Welt gereist, um die Herkunftsländer der Schwiegersöhne zu besuchen. Doch die wollen mitsamt ihren Familien Frankreich den Rücken kehren und nach Algerien bzw. China bzw. Indien und. Israel gehen. Das will Monsieur Claude auf keinen Fall zulassen.

Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks

Animationsabenteuer, in dem die wackeren Gallier einen würdigen Druiden- Lehrling suchen. - Gallien, 50 a,D.: Druide Miraculix sorgt sich um die Zukunft des von Römern umringten Dorfes und schickt Asterix und Obelix auf die Su- che nach einem würdigen Druiden-Lehrling, dem er das Geheimnis des legendären Zaubertranks anvertrauen kann. Doch auch der hinterhältige Dämonix versucht, in den Besitz der Formel zu kommen, geht dafür sogar einen Pakt mit den Römern ein. Die wollen das Dorf anzugreifen, als nur Frauen dort sind.

Avengers: Endgame in 3D ...... zum Bundesstart im Gandeon

Kein anderer Film stieß schon im Vorverkauf auf so viel Interesse wie die Fort setzung des mit einem Cliffhanger endenden "Avengers: Infinity War. Die Re gie-Brüder Anthony u. Joe Russo bringen Stars aus ihrem Vorgänger, der erstmals auch "die "Guardians of the Galaxy" integrierte, zu einem "Endgame" zusammen, zu dem sie auch die gerade solo bewährte "Captain Marvel" geladen haben. - Was 2008 mit "Iron Man" begann, wird 2019 mit einem bombastischen Knall enden. Nach zahlreichen unvergleichlichen Superhelden-Abenteu- ern und dem dramatischsten Finale der jüngsten Filmgeschichte in "Avengers: Infinity War", laufen alle Fäden des Marvel Cinematic Universe zum ultimativen, alles verändernden Showdown zusammen: Thanos hat tatsächlich Wort gehalten, seinen Plan in die Tat umgesetzt und die Hälfte allen Lebens im Universum ausgelöscht. Die Avengers? Machtlos! Iron Man und Nebula sitzen auf Titan fest, auf der Erde ist absolutes Chaos. Doch dann finden Captain America und die anderen überlebenden Helden auf der Erde heraus, dass Nick Fury vor den verheerenden Ereignissen ein Notsignal absetzen konnte und Captain Marvel kommt. Und auch Ant-Man taucht aus dem Nichts auf, um Thanos ein für alle Mal in die Knie zu zwingen... Der Actionkracher .

Capernaum - Stadt der Hoffnung

Erschütternde Drama in der Tradition des italienischen Neorealismus, ausge zeichnet mit dem Preis der Jury beim Festival de Cannes 2018. Mit Kompromisslosigkeit und tollen Laienschauspielern zeichnet die Regisseurin ein zutiefst trauriges und mitreißendes Porträt entsetzlicher Armut in Beirut. Der zwölfjährige Zain, gerade erst zu fünf Jahren Haft verurteilt wegen einer Gewalttat, klagt seine Eltern an, ihm das Leben geschenkt zu haben, obwohl sie sich nicht um ihn und seine Geschwister kümmern konnten. ... sehenswert!
red/Foto: Thomas Fischer













16.04.2019 • 08:43 Uhr

Tierschutz Bad Gandersheim: "Achtung-Alarm!" - "Fleisch-Gift?-Klöpse" am Stieglitzeck

Erst geschah es in Heinsen an der Weser im Kreis Holzminden. Jetzt gibt der Tierschutz-Verein Bad Gandersheim einen "Achtung-Alarm!". Beide Male wird vor giftigen Ködern gewarnt.

Im Netz verbreitet der Verein soeben ein verstörendes Fotodokument mit einer alarmierenden News: "Merkwürdige Fleisch-Gift (?) - Klöpse im Feld!", heißt es da. Und dann gibt es eine Lokalisierung des Fundes: "Nähe Stieglitze Bad Gandersheim", wird konkret angegeben. Ob es sich um ausgelegte Giftköder gegen Hunde und/oder Karten handelt ist unklar. Spekuliert wird das auch. Und ob der Tierschutz-Verein bereits eine Anzeige bei der Polizei erstattet hat ist ebenfalls aus dem Post im Internet nicht ersichtlich.
Auf alle Fälle sind Hunde- und Katzenhalter zur besonderen Vorsicht angehalten.
red//Screenshot Tierschutzverein










16.04.2019 • 08:30 Uhr

CDU Friday – "Sagt Eure Meinung"

JU Northeim, CDU Stadtverband Northeim und Dr. Roy Kühne (MdB) im Gespräch mit Schülern

Die Friday for Future Bewegung hat das Thema Klima- und Umweltpolitik noch intensiver in den Fokus der JU und CDU Northeim gestellt. Um herauszufinden welche Themen die Jugendlichen konkret beschäftigen und wie man diese auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene umsetzten kann, setzten sich die Junge Union und CDU aus dem Kreis Northeim mit Jugendlichen und jung gebliebenen zusammen.

Hierbei entwickelten die Anwesenden zehn verschiedene Nachhaltigkeitsforderungen an die Politik. Zum einen wird gefordert, einen ausgebauten und finanzierbaren öffentlichen Personennahverkehr zu errichten, denn um die Emissionsausstöße und Feinstaubbelastung von PKWs zu verringern muss daran gearbeitet werden den ÖPNV auch im ländlichen Raum auszubauen.

Des Weiteren möchte man eine kostenlose Fahrradmitnahme in Bahnen, um den ÖPNV attraktiver im Vergleich zum eigenen PKW zu gestalten.
Außerdem wird mehr Forschung zur Speicherung von Wind- und Sonnenenergie gefordert. Der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie wird unterstützt, jedoch für einen langfristigen Umstieg auf erneuerbare Energien ist der Ausbau der Forschungsinvestitionen in die Speicherung von grünen Energien unabweisbar.
Ebenfalls wünscht man sich einen geordneten, aber schnellstmöglichen Kohleausstieg. Es ist nun die Zeit gekommen, aus der endlichen Energiequelle auszusteigen. Dabei darf die Energieversorgung allerdings nicht gefährdet und die Wirtschaft nicht dauerhaft geschwächt werden. Deutschland muss eine dauerhafte Energieversorgung sicherstellen, die für alle finanzierbar bleibt.

Man möchte zudem eine Energiegewinnung in Anlehnung an die geografischen Gegebenheiten. Anlagen zur Energieerzeugung sollten an die geografischen Gegebenheiten unseres Landes angepasst sein.

Außerdem fordert man eine Förderung der Biodiversität, denn Flora und Fauna unseres Landes müssen geschützt und gefördert werden. Als Beispiel dient hier das Entgegenwirken des Bienensterbens oder der weitreichenden Flächenversiegelung der Natur.
Eine weitere Forderung ist eine Partnerschaft zwischen Ökologie und Ökonomie anstelle einer Konkurrenz. Nur wenn Ökologie und Ökonomie im Einklang sind und nicht als Konkurrenten zueinanderstehen, kann der bestehende Wohlstand erhalten bleiben.
Des Weiteren soll durch ein Nachhaltigkeitskonzept für die schulische Bildung eingeführt werden, wodurch Nachhaltiges Handeln bereits Schülern nahgebracht werden kann. Nur so schafft man langfristig ein Umdenken in der Gesellschaft und damit auch eine Veränderung in ihrem Konsumverhalten. Ein umweltbewusster Umgang soll in der Schule erlernt und praktisch erfahren werden.

Gefordert wird außerdem die Förderung von Plastikalternativen. In bestimmten Bereichen ist Plastik sinnvoll und zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht zu ersetzten. Allerdings die natürliche Hülle von Lebensmitteln in Plastik zu verpacken oder gar durch Plastik zu ersetzten ist unnötig. Auch das mehrmalige Verpacken eines Gegenstandes oder von Lebensmittel in Plastik ist falsch. Gefordert wird daher die Entwicklung von Ideen, wie man die Ökonomie dazu bringt, auf umweltverschmutzendes Plastik ganz zu verzichten oder umweltfreundlichere Alternativen zu nutzen, ohne die Marktwirtschaft zu stark zu beeinflussen.

Die zehnte und letzte Forderung ist ein anhaltender Austausch über das Thema und die Entwicklungen. Das Thema Nachhaltigkeit darf nicht nur aufgrund der Friday for Future Bewegung in der aktuellen Politik präsent sein, sondern muss dauerhaft auf der Agenda der Parteien stehen.
Jeder der sich zu diesem Thema äußern möchte oder weitere Ideen und Forderungen an die Politik in diesem Themenbereich hat, kann sich gerne jeder Zeit bei dem CDU Stadtverband Northeim und der Jungen Union Northeim melden, heißt es abschließend in einer Mitteilung zu der Veranstaltung. red/Fotos: Laurin Scharbatke











15.04.2019 • 17:50 Uhr

Heute um 13 Uhr bei Opperhausen/Ahlshausen: 55-Jährige überschlägt sich mit ihrem Wagen - Verletzt ein Klinik

Ereignisort: Einbeck, Kreisstraße 652 zwischen Opperhausen und Ahlshausen. Ereigniszeitpunkt: Heute, Montag, 13 Uhr:

Eine 55jährige Pkw-Fahrerin kam auf der o. g. Gefällstrecke aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Sie überschlug sich mit dem Pkw und wurde dabei verletzt. Die Unfallverursacherin wurde einem Kranklenhaus zugeführt. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. Bet










15.04.2019 • 17:45 Uhr

Süßer schwarz-weißer Vierbeiner sucht Herrchen/Frauchen

Seit heute 14 Uhr auf der B64 (Ortsumgehung) Bad Gandersheim ein aufgefundener Hund - Wurde er freigesetzt?

Tatort: Bad Gandersheim, Ortsumgehung, Bundesstraße 64. Tatzeitpunkt: Heute, Montag, , 14.35 Uhr:
Das ist passiert: Auf der Ortsumgehung Bad Gandersheims - auf der Bundesstraße 64 - wurde zur.zum erwähnten Zeitpunkt ein schwarz-weißer Hund aufgefunden. Die Polizei Gandersheim teilt dazu mit: Wer Angaben zu dem Hund machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05382/730 bei der Stadt Bad Gandersheim zu melden. Bet/red











15.04.2019 • 14:33 Uhr

Braunschweig/Goslar: Dämlicher Einbrecher macht es der Polizei leicht

Relativ einfach machte es ein Einbrecher am vergangenen Sonntag der Polizei Goslar. So formuliert sie es selbst in einer offiziellen Mitteilung. Darin heißt es weiter: Das war geschehen:
In der Nacht zu Sonntag verschaffte sich ein zunächst unbekannter Täter gewaltsam Zutritt zu einer Gaststätte in der Marstallstraße in Braunschweig und entwendeten diverse Lagerware.
Am Nachmittag, gegen 15 Uhr, traf ein Bekannter des Betreibers im Bereich Markstraße/Bäringerstraße auf einen 41-jährigen Goslarer, der in diesem Bereich mit einer Sackkarre und einem darauf befindlichen Kühlschrank unterwegs war. Letzterer konnte von diesem eindeutig als aus der Gaststätte stammend identifiziert werden.
Der Goslarer, der auf Vorhalt den Einbruch zu- und den Lagerort der entwendeten Gegenstände angab, wurde daraufhin bis zum Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzung festgehalten.
Er wurde in der Folge auf Grund der Straftat vorläufig festgenommen, nach erfolgter Vernehmung und Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen sowie Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig wieder entlassen. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.ots











15.04.2019 • 14:27 Uhr

Illegales Autorennen im Steinweg- Polizei stoppt Golf: Zeugenhinweise auf beteiligten BMW erbeten

Ein 22-jähriger Autofahrer rechnete bei seiner rasanten Fahrt durch die Kasseler Innenstadt am frühen Montagmorgen wohl nicht damit, dass diese erhebliche Folgen haben würde. Der Fahrer, der mit einem VW Golf unterwegs war, lieferte sich offensichtlich ein Rennen mit einem schwarzen BMW, der unerkannt flüchten konnte. Den Fahrer des Golfs konnte eine Streife aus dem Verkehr ziehen. Er muss sich nun wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen verantworten. Die Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Ost führen die weiteren Ermittlungen und bitten Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die möglichweise durch das Rennen gefährdet wurden, sich bei der Polizei Kassel zu melden.

Eine Streife des Polizeireviers Ost führte am Montagmorgen, gegen 01:30 Uhr, im Steinweg in Kassel eine Verkehrskontrolle durch, als sie zwei Fahrzeuge sahen, die sich offensichtlich ein Rennen lieferten. Ein VW Golf 6 und ein BMW fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit nebeneinander auf den beiden Fahrspuren Richtung Altmarkt. Sie fielen den Polizisten zusätzlich auf, da die Motoren der Fahrzeuge beim Beschleunigen hörbar aufheulten. Erst nachdem die beiden Fahrer den Streifenwagen bemerkten, traten sie auf die Bremse. Die Polizisten konnten den 22-jährigen Golffahrer aus Kassel in unmittelbarer Nähe anhalten. Der beobachtete schwarze BMW flüchtete auf der Leipziger Straße in Richtung "Platz der Deutschen Einheit", das Kennzeichen ist nicht bekannt. Eine eingeleitete Fahndung nach dem BMW verlief ohne Erfolg. Der angehaltene Autofahrer machte keine Angaben zu seinem "Gegner". Seine für andere gefährliche Fahrweise kann nun bedeutende Folgen für ihn haben. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen der Teilnahme an einem Autorennen, das gemäß § 315d (Abs. 1) StGB mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe durch das Gericht sanktioniert werden kann. Außerdem kann das Gericht seinen Führerschein entziehen. Seit Oktober 2017 ist die Teilnahme an einem Autorennen als Straftatbestand im Strafgesetzbuch verankert, zuvor wurde ein Verstoß als Ordnungswidrigkeit verfolgt.

Die Ermittlungen führen die Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Ost. Zeugen, die das Rennen der beiden Fahrzeuge beobachtet haben, gefährdet wurden oder Hinweise auf den beteiligten, schwarzen BMW geben können, melden sich bei der Polizei Kassel unter Tel.: 0561/ 9100.ots










15.04.2019 • 14:24 Uhr

Heute Morgen: 63-Jähriger VW-Touran-Fahrer übersieht schwarzen VW-Golf: Bei Zusammenstoß zwei Schwerverletzte

Bei einem Zusammenstoß zweier Pkw zwischen Erbsen und Adelebsen sind am heutigen Montagmorgenzwei Personen schwer verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 63-Jähriger mit seinem VW Touran die Straße "Auf dem Kampe", aus Lödingsen kommend, in Richtung Wibbeke. Im weiteren Verlauf wird die Straße von einem Verbindungsweg gekreuzt, welcher von Adelebsen nach Erbsen führt. Aus bislang ungeklärten Gründen übersah der Touran-Fahrer im Kreuzungsbereich vermutlich einen von rechts nahenden schwarzen VW Golf einer 30-jährigen Frau aus Adelebsen, welche den Verbindungsweg in Richtung Wibbeke befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeugführer schwer verletzt. Die Fahrerin des Golfs wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste mit einer Hydraulikschere durch die Feuerwehr befreit werden. Im Anschluss wurden die beiden Unfallbeteiligten mit Rettungswagen in Göttinger Krankenhäuser gefahren. vNach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von etwa 35.000 Euro.vDie Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Neben mehreren Rettungswagen waren 35 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Adelebsen, Lödingsen, Barterode, Wibbeke und Erbsen eingesetzt. Ebenfalls am Unfallort befand sich der Rettungshubschrauber und ein Notarzt.ots











15.04.2019 • 14:17 Uhr

Vandalismus auf Bolzplatz im Bereich Liebenburg

In der Zeit 5. April bis zum 12.April 2019 randalierten bislang unbekannte Täter auf dem Bolzplatz zwischen Liebenburg und Klein Mahner im Landkreis Goslar Es wurde eine Ruhebank komplett zerstört, bei einer weiteren wurde die Sitzfläche angekokelt. Diverse Bäume wurden beschädigt, indem offensichtl. mit einer Axt in die Stämme geschlagen wurde. Größere Äste wurden abgesägt und verfeuert. Zudem wurde der Grundstückszaun beschädigt. Der Schaden wird auf mindestens 1800 Euro geschätzt. Die Polizei Liebenburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet und bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 05346-1028. ots/Foto: Polizei










15.04.2019 • 14:14 Uhr

Radler und Naturfreunde schockiert! Vier Bäume am Weserradweg ausgegraben und entwendet

Vier Bäume entlang des Weserradweges bei Höxter haben Unbekannte ausgegraben und entwendet. Einem Spaziergänger waren die fehlenden Bäume in Höhe Gut Nachtigall zwischen Corvey und Albaxen am Sonnabend, 13. April, gegen 15.15 Uhr aufgefallen, daraufhin wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Befestigungspfähle sind noch vorhanden, die Haltestricke waren durchtrennt worden. Der Wert der etwa zwei Meter hohen Bäume beläuft sich auf insgesamt rund 400 Euro. Der Tatzeitraum lässt sich bisher nicht genauer eingrenzen, daher hofft die Polizei in Höxter auf Beobachtungen von Zeugen. Hinweise bitte unter Telefon 05271/962-0. /nig/Foto: Polizei










15.04.2019 • 14:07 Uhr

Bessere und schöne Fotos machen mit der Kreisvolkshochschule - Mehrere Kurse beginnen

Wer seine Kenntnisse und Fähigkeiten in Sachen Fotografieren verbessern möchte, kann das in mehreren Kursen bei der Kreisvolkshochschule Northeim tun. Die KVHS hat jetzt auf einige besonders hingewiesen.

„Mein Fotobuch“

Der Workshop „Mein Fotobuch“ beginnt am Dienstag, 7. Mai, von 18.30 bis 21.30 Uhr in der Wallstraße 40 in Northeim. Geplant sind weitere Abende zur gleichen Zeit am 8., 14. und 15. Mai. Die Teilnehmenden erhalten vielseitige Tipps und Tricks, um Erlebtes zu präsentieren. Es wird direkt am PC erklärt, wie einfach es ist, ein Fotobuch Seite für Seite zu gestalten. Kursleiter ist Michael Hötzel. Die Teilnahme kostet 44.80 Euro.

Natur- und Landschaftsfotografie

Um Natur- und Landschaftsfotografie geht es in einem Kurs am Sonnabend, 11. Mai, von 10 bis 16 Uhr. Beginn ist in der Hullerser Straße 19 in Einbeck. Dann geht es in den Solling oder an die Weser. Dieser Kurs ist für alle, die mehr über Landschaftsfotografie wissen möchten- egal mit welcher Kamera, ob Anfänger oder fortgeschrittener Fotograf. Der Kurs wird am Sonntag, 12. Mai, von 10 bis 16 Uhr fortgesetzt. Die Leitung hat Frank Watermann. Die Teilnahme kostet 58,40 Euro.

Kurs „Landschafts-Fotografie“

Der Kurs „Landschafts-Fotografie“ beginnt am Sonnabend, 18. Mai, von 10 bis 17 Uhr in der KVHS, Gerhart-Hauptmann-Straße 10, in Uslar. Darin dreht sich alles um die Fotografie im Außenbereich. Nach einer kurzen Vorbesprechung fahren die Teilnehmenden mit eigenen PKWs verschiedene Punkte im Raum Uslar an, um sich verschiedenen Szenarien zu stellen und sie zu meistern. Am Sonntag, 19. Mai, 10 bis 18 Uhr, werden die Fotos angesehen und besprochen. Kursleiter ist Sven Dreier. Die Teilnahme kostet 41,30 Euro.

Workshop „Oldtimerreportagen“

Der „Workshop Fotografie: Oldtimerreportagen“ startet am Sonnabend, 29. Juni, von 10 bis 16 Uhr in der Lernwerkstatt des PS.SPEICHER, Hullerser Tor 5a, in Einbeck. Nach einer kurzen Einführung in die Kameratechnik lernen die Teilnehmenden, eine Fotoreportage zu erstellen und ein Motiv optimal in Szene zu setzen. Die erstellten Fotodateien werden gemeinsam besprochen und anschließend am Laptop bearbeitet. Der Kurs wird am Sonntag, 30. Juni von 10 bis 16 Uhr fortgesetzt. Die Leitung hat Sabine Mischke. Die Teilnahme kostet 124,50 Euro.

Anmeldungen

Anmeldungen müssen schriftlich an die KVHS, An der Schule 2, in 37574 Einbeck-Drüber oder online unter www.kvhs-northeim.de erfolgen. Telefonnische Auskünfte gibt es unter 05551/708-8210.lpd/Foto: Senger (KVHS)










15.04.2019 • 14:04 Uhr

Festival Vox Organi: 
In diesem Jahr noch internationaler

Nach einem überaus erfolgreichen Start im vergangenen Jahr findet in diesem Jahr zum zweiten Mal das Orgelfestival Vox Organi statt. Vom Eröffnungskonzert in der Abtei Marienmünster am 1. Mai 2019 bis zum Abschlusskonzert in Seesen am 23. Juni 2019 wird es insgesamt 22 Konzerte in der Großregion Südniedersachsen – von der Weser bis in den Nordharz – und im Grenzgebiet zum östlichen Nordrhein-Westfalen geben.

Noch internationaler ist in diesem Jahr die Auswahl der Orgelsolisten: sie gehören zu den renommiertesten in Deutschland, Ungarn, Polen, England, Frankreich und den USA, sind Kathedralorganisten, Hochschullehrer und Festivalleiter in ihren Heimatländern. Ihre anspruchsvollen Programme werden teilweise umrahmt von Musik- und Vokalensembles der Region. Zwei Orgelführungen mit einem namhaften Experten stehen zusätzlich auf dem Programm. Sie sind zugleich Bestandteil des mehrtägigen Symposions Vox Humana, das ein Kooperationspartner von Vox Organi ist.

Ein Flyer mit der gesamten Konzertübersicht wird an allen Spielstätten ausgelegt. Die Website www.voxorgani.org enthält alle wichtigen Informationen und wird regelmäßig aktualisiert; auch ein Facebook- und ein Instagram-Auftritt bieten Neuigkeiten und Wissenswertes rund um das Festival.

Vox Organi wurde ins Leben gerufen von Martin Heubach, der in diesem Jahr nicht beim Festival vertreten sein kann, und Prof. Dr. Friedhelm Flamme, der auch als ausübender Künstler am Festival teilnimmt. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt, zum einen die Kirchen der Region mit ihren historischen Orgeln und zum anderen die Orgel- und Kirchenmusik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die vollständigen Programme gibt es als PDF-Downloads auf www.voxorgani.org Dort stehen auch alle Informationen zu den Künstlern, den Spielstätten und den Orgeln (mit Dispositionen) bereit.


Prof. Friedhelm Flamme, Solist des Eröffnungskonzertes und Organisator von Vox Organi.
Foto © Valérie Wagner











15.04.2019 • 13:59 Uhr

Letzte Phase des Rückbaus in Gorleben beginnt

Staatssekretär Doods: Ein bedeutsamer Tag für eine faire und ergebnisoffene Standortsuche nach einem Endlager

Die letzte Phase, das ehemalige Erkundungsbergwerk Gorleben zu einem reinen Offenhaltungsbetrieb zurückzubauen, hat heute begonnen. Der niedersächsische Umweltstaatssekretär Frank Doods (Foto) verfolgte heute zusammen mit Bundesumweltstaatssekretär Jochen Flasbarth, dem Sprecher der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung Stefan Studt sowie kommunalen Vertretern aus Politik und Gesellschaft den symbolischen ersten Schritt des Mauerabrisses rund um das Bergwerksgelände.

„Es ist ein bedeutsamer Tag für viele Bürgerinnen und Bürger hier im Wendland, aber auch für die Menschen überall in Deutschland, die sich entschieden gegen ein atomares Endlager in Gorleben gestellt haben“, so Staatssekretär Doods. „Für die niedersächsische Landesregierung ist der Rückbau richtig, konsequent und zugleich wegweisend. Nur so kann Vertrauen zurückgewonnen und Glaubwürdigkeit bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle geschaffen werden. Seit Inkrafttreten des Standortauswahlgesetzes ist die Landkarte in Deutschland wieder weiß. Die Suche nach einem Standort wurde auf Null gesetzt.“

Durch die Rückführung des Salzbergwerks Gorleben in den reinen Offenhaltungsbetrieb wird der Salzstock Gorleben wie jeder andere in Betracht kommende Standort nach den im Standorterkundungsgesetz festgelegten Kriterien und Anforderungen in das Verfahren einbezogen. Aus diesem Grunde wurde die Erkundung beendet. Gorleben dient auch nicht als Referenzstandort für andere zu erkundende Bergwerke.

Staatsekretär Frank Doods sagte abschließend: „Die niedersächsische Landesregierung wird sich im weiteren Prozess uneingeschränkt dafür einsetzen, dass eine faire und ergebnisoffene Suche ohne Vorfestlegungen fortgeführt wird. Klar ist aber auch, dass nach den bisherigen Erkenntnissen eine Endlagerung in Salz nur eine von mehreren Möglichkeiten darstellt.“

Umweltminister Olaf Lies wird sich aus diesem Grund im Mai mit einer Delegation die Endlagerung von atomarem Abfall in Finnland anschauen. Minister Lies sagte dazu: „Der Abriss der Mauer in Gorleben ist ein ganz wichtiges Signal. Die Entscheidung für Gorleben war falsch, der Weg dahin hätte so nie stattfinden dürfen. Umso wichtiger ist mein Besuch in Finnland: Dort werde ich mir ein Endlager für schwach- und mittelradioaktives Material und ein im Bau befindliches Lager für hochradioaktives Material ansehen, das dort als Kristallinendlager als Alternative für Salz und Ton entwickelt wird. Ich halte das für einen klugen Weg und werde sehr darauf drängen, sich in Deutschland nicht auf Salz und Ton zu beschränken, sondern gerade die Suche nach Kristallingestein als Grundlage für eine Standortsuche ernst zu nehmen.“red/fis











15.04.2019 • 06:56 Uhr

Seesener Gewerbe-Ausstellung: Regen trübt Bilanz

In einer ersten Bilanz nach der Gewerbe-Ausstellung in Seesen konstatieren die Veranstalter zwei Wahrnehmungen: Das launische April-Wetter hat das Besucherverhalten stark beeinflusst. Die Aussteller im Außenbereich der Hallen im Schulzentrum litten unter der feuchten und kalten Witterung. Speziell am Sonntag war der Besuch im Außenbereich nur mit Regenschirmen erträglich. Andererseits trieben die widrigen Wetterverhältnisse die Besucher regelrecht in die aufgeheizten Hallen. Hier herrschte am Sonntag zeitweise dichtes Gedränge. Die geschätzte Besucherzahl soll sich im Rahmen der üblichen Frequenzen der Vorjahre bewegt haben, heißt es. Genaue Angaben können nicht gemacht werden. Der Besuch der Gewerbeschau ist gratis.
red/Fotos: Thomas Fischer












15.04.2019 • 06:47 Uhr

Goslar: Auf Eisglätte Baum-Unfall mit zwei Schwerverletzten

Am gestrigen Sonntagmorgen um 04:14 Uhr befuhr ein 28-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Goslar mit seinem PKW die Hildesheimer Straße in Goslar, geriet laut Polizeiangaben auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallteanschließend gegen einen Baum. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden bei dem Baum-Unfall schwer verletzt, mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden.ots











15.04.2019 • 06:42 Uhr

Ladendiebstahl-Alarm schlug an

Am vorigen Samstagabend konnte eine 43- jährige Bad Harzburgerin eines Ladendiebstahls überführt werden. Nachdem sie ein Lebensmittelgeschäftes in der Bodestraße in Bad Harzburg verlassen wollte, löste die Diebstahlssicherung der Kasse aus. Wie die Harzburger Polizei weiter berichtet, konnten bei der anschließenden Nachschau Waren bei der Beschuldigten festgestellt werden, welche sie nicht bezahlt hatte. Nun erwartet die 43- Jährige ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahls, heißt es. ots










14.04.2019 • 19:24 Uhr

Rats-Apotheke: Insider verrät was mit der Immobilie passieren könnte - Attraktive Stadtwohnungen

Noch herrscht Rätselraten darüber was nach dem Aus der uralten Rats-Apotheke in Bad Gandersheim (wir berichteten) mit der Immobilie auf der Stiftsfreiheit passieren wird. "Ich bin nicht der Eigentümer. Ich bin nur der Pächter der Apotheke gewesen", wehrte Dr. Thomas Rudolf-Schwanz als letzter Apotheker entsprechende Fragen ab. "Ich weiß es nicht, was der Eigentümer fürPläne hat."

Das Redaktionsnetzwerk hatte nun Kontakt mit einem Insider der Immobilienszene in Bad Gandersheim. "Es kann sein", so vermutet der Makler und glaubt sich sicher in seiner Einschätzung, "dass in dem Gebäude an sehr exponierter Stelle unserer Stadt Wohnungen eingerichtet werden. Vielleicht auch eine Arztpraxis." Weitere Recherchen brachten ans Tageslicht, der Eigentümer des Hauses sei in Hamburg zuhause. Er habe die Immobilie an einen Gandersheimer Arzt veräußert. Der habe tatsächlich vor, dort attraktive Stadtwohnungen einrichten zu lassen, heißt es..
Die beteiligten Personen in der Immobiliensache haben zunächst Stillschweigen über ihr weiteres Vorgehen vereinbart.
red
Die Bilder dokumentieren die geschützte Außenfassade und Teile des Innenlebens der früheren Rats-Apotheke. Am vergangenen Samstag fanden dort - wie von Dr. Rudolf-Schwanz ankündigt und auf Nachfrage bestätigt - Aus- und Aufräumarbeiten von Inventarteilen statt. So wurde beispielsweise ein Tresor abtransportiert.
red/Fotos: Marc Reiser














14.04.2019 • 18:45 Uhr

Kurz vor Mitternacht auffällige Tempofahrt: Polizei erwischt 18-Jährigen mit getunten Roller

Am gestrigen Samstag, 23.35 Uhr, befuhr ein 18-jähriger Northeimer mit seinem Kleinkraftrad (Roller) und einem 16-jährigen Sozius die Bundesstraße 3 auf der Northeimer Westtangente Richtung Berliner Allee. Aufgrund der ungewöhnlich hohen Geschwindigkeit wurde der Kraftfahrzeugführer sowie der Roller durch Beamte der Polizeiinspektion Northeim einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass der 18-jährige lediglich im Besitz einer Mofaprüfbescheinigung ist. Für den Roller, der aufgrund einer festgestellten Bauartveränderung deutlich schneller, als für die Prüfbescheinigung erlaubten 25 km/h fährt, ist diese jedoch nicht ausreichend. Somit ist der 18-Jährige nicht im Besitz der für den Roller erforderlichen Fahrerlaubnis. Zur gerichtsverwertbaren Feststellung der tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit des Rollers wurde dieser sichergestellt. Der 18-Jährige muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.schw/Foto: Thomas Fischer











14.04.2019 • 18:35 Uhr

Northeimer Handball Club siegt beim Tabellennachbarn nach zwei grundverschiedenen Halbzeiten

Am drittletzten Spieltag ging es für den NHC zur Bundesligareserve des TSV GWD Minden. In einer äußerst temporeichen Anfangsphase bekam die Abwehrreihe der Northeimer den Mindener Angriff um Bundesligaspieler Savvas Savvas nicht in den Griff. Doch auch die Mindener Defensive hatte Probleme gegen die Offensivbemühungen der Gäste. So fielen nach 20 gespielten Minuten, beim Stand von 14:16 aus Sicht des NHC, bereits 30 Tore. Bis zur Halbzeit änderte sich nicht viel, Marcel Armgart erwies sich seiner Mannschaft in dieser Phase als sicherer Rückhalt und sorgte dafür, dass man bis zur Halbzeit nur mit 20:21 zurück lag. Den besseren Start in Hälfte zwei erwischten die Gastgeber. Mit gleich mehreren Gegentreffern in Folge erhöhte sich der Rückstand auf 21:25 (35. Minute).

Doch der NHC stellte nun die Abwehrformation um. Die unorthodoxe offensive Abwehrvariation der Northeimer, dirigiert durch Defensivanker Paul Hoppe, stelle die Gastgeber vor akute Probleme. Alles was noch auf den Kasten von Marcel Armgart kam, parierte dieser stark. Aber auch die Offensive der Northeimer fand jetzt besser ins Spiel. Angeführt von einem überragenden Tim Gerstmann (Foto-8 Tore), drehte der NHC mit einem 11:3 Lauf bis zur 55. Spielminute die Partie auf 32:28. Eine Minute vor Schluss entschied Christian Stolpler dann mit seinem Treffer zum 34:30 die Partie zugunsten der Northeimer. Bitter für den NHC, Malte Wodarz verletzte sich in einer Abwehraktion an der Nase und wird vermutlich für die letzten beiden Saisonspiele fehlen.

Mit diesem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage hat sich der NHC erneut für erste Runde im DHB-Pokal mit August qualifiziert.

Die nächste Partie bestreitet der NHC nach der Osterpause, am 27. April in Gummersbach, bevor am 4. Mai um 19 Uhr die SGSH Dragons zum letzten Heimspiel und Saisonabschluss in der Schuhwallhalle empfangen werden.

NHC: Gobrecht, Armgart, Althans; Schlüter, Öange 5/2, Seekamp 3, Lutze 3, Hempel, Hoppe 6, Wilken, Gerstmann 8, Stöpler 6, Wodarz 3.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie











14.04.2019 • 18:30 Uhr

Seesener Bürgermeister-Wahlkampf: Andrea Melone fordert Erik Homann heraus - Reicht beider sympathisches Lächeln?

In Seesen ist der Kampf um das Rathaus eröffnet. Eine mutige Frau fordert den amtierenden Bürgermeister im Rathaus heraus. Andrea Melone tritt am 26. Mai gegen den scheinbar übermächtigen Erik Homann an. An diesem Wochenende ist mit der Aufstellung großformatiger Plakate der Kandidatin und des Kandidaten die erste heiße Phase des Wahlkampfes eingeläutet worden.

Was beide Bewerber eint sind rein optisch die Brillen und ihr sympathisches Lächeln. Aber: Welches von beiden ist ehrlicher? Welches authentischer? Bei den Botschaften werden auf den Plakaten Unterschiede deutlich: Melone macht sich "für ein neues miteinander" und "für den Wechsel" und für "eine von uns" stark. Homann sagt über sich selbstbewußt: "Unser Bürgermeister" und "für Seesen" und erwähnt die zehn Namen der Ortsteile auf seinem Mammutcover, was identitätsstiftend wirken soll.

Beobachter und Beobachterinnen meinen: Es könnte ein spannendes Rennen werden. Denn nicht allein Kompetenz und Ausstrahlung seien wahlentscheidend. Es würde diesmal auch um Gefühle, Emotionen und Mitmenschlichkeit gehen.

Andrea Melone strahle Wärme und Kompetenz aus, genieße den Charme des Unverbrauchten.
Erik Homann genieße den Amtsbonus, verkörpere den souveränen Typus eines kompetenten und coolen Machers, haben einen starken Bekanntheitsgrad.

Die Bürgerinnen und Bürger in Seesen und in den Dörfern haben am 26. Mai 2019- Tag der Europa-Wahl - die Wahl der Qual.
red/Foto: Thomas Fischer










14.04.2019 • 13:15 Uhr

April-Winterintermezzo: 19-Jähriger rutsch mit VW Polo in Straßengraben - Verletzt in Klinik

Am gestrigen Samstag, 07.55 Uhr befuhr ein 19-jähriger Kraftfahrzeugführer mit seinem Pkw VW Polo die B 241 aus Moringen kommend in Richtung Northeim. In Höhe der Abzweigung Berwartshausen geriet der 19-Jährige mit seinem Pkw vermutlich aufgrund winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und kam im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Durch den Unfall wird der Kraftfahrzeugführer leicht verletzt und zur Behandlung in das Krankenhaus Northeim verbracht. An dem Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1500 EUR Die Straßenmeisterei Uslar wurde mit der Reinigung der Fahrbahn von den ausgelaufenen Betriebsstoffen beauftragt.schw










14.04.2019 • 13:11 Uhr

28-Jähriger aus Nörten Hardenberg fährt auf Überweg bevorrechtigten Radfahrer um

Am Freitag 09.50 Uhr befuhr ein 28-jähriger Pkw Fahrer aus Nörten-Hardenberg mit seinem Citroen Berlingo die Rückingsallee aus Richtung Ruhmestraße kommend inRichtung Mühlenstraße. Im Kreuzungsbereich Rückingsallee / Friedrich-Ebert-Wall in Northeim wollte der 28-jährige nach rechts in den Friedrich-Ebert-Wall einbiegen und missachtete den Vorrang des Fahrradfahrers, der den Friedrich-Ebert-Wall bei Grünlicht überqueren wollte. Auf dem Überweg kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Fahrradfahrer, wodurch der Fahrradfahrer zu Fall kam und sich leicht verletzte. Der Kraftfahrzeugführer des Pkw muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und der Missachtung des Vorranges an Überwegen verantworten. Nenneswerte Schäden entstanden an den Fahrzeugen nicht.schw










14.04.2019 • 13:06 Uhr

Abbiegevorgang übersehen - Unfall verursacht

Am Freitag, gegen 07.30 Uhr befuhr ein 20-jähriger Northeimer mit seinem Pkw Opel Corsa die Hannoversche Straße in Northeim / Hohnstedt in Richtung Einbeck. In Höhe der Siedlerstraße wollte er in diese nach links einbiegen und musste verkehrsbedingt anhalten. Dieses übersah ein 39-jähriger Northeimer, der sich mit seinem VW Caddy hinter dem Opel befand und fuhr auf den Pkw des 20-Jährigen auf. Ein nachfolgender 52-jähriger Geboldehäuser bemerkte das Bremsmanöver des vorausfahrenden ebenfalls zu spät und stieß mit seinem Audi A3 gegen den Caddy des 39-jährigen. Ein im Pkw des 20-jährigen Northeimers befindlicher 32-jähriger Beifahrer aus Northeim wurde durch die Wucht des Aufpralls leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von ca. 7500 Euro. schw










14.04.2019 • 13:01 Uhr

Northeim: Einbruch in Gartenlaube - Täter klaut Handy, Zigaretten und verliert Rucksack

In der Nacht von Donnerstag auf vergangenen Freitag kam es in der Kleingartenkolonie am Auewäldchen in Northeim zu einem Einbruchdiebstahl. Der im oberen Bereich des Gartenhauses aufhältige 52-jährige Eigentümer aus Northeim hörte gegen 0.00 Uhr laute Geräusche aus dem Erdgeschoss und begab sich daraufhin in den unteren Bereich. Hier sah er, wie eine männliche Person aus den Räumlichkeiten des Gartenhauses flüchtete und sich in Richtung Auewäldchen entfernte.
Bei einer ersten Inaugenscheinnahme stellte der Eigentümer fest, dass sein Mobiltelefon und eine Schachtel Zigaretten entwendet wurden. Eine Täterbeschreibung des Geschädigten, sowie ein im Außenbereich des Tatortes aufgefundener Rucksack, der nicht dem geschädigten Garteneigentümer gehörte, erbrachte erste Hinweise auf einen Tatverdächtigen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach diesem verlief zur Nachtzeit jedoch erfolglos. Ermittlungen im Rahmen des eingeleiteten Strafverfahrens wegen besonders schweren Fall des Diebstahls dauern an. Durch die Tat entstand insgesamt ein Schaden in Höhe von ca. 800 Euro. schw










14.04.2019 • 12:56 Uhr

Im Raum Alfeld: Mobile Radaranlage zerlegt

Sie sind verhasst, sie werden angegriffen und demoliert. Aus der Region Alfeld wird aktuell eine gecrashte Radarfalle gemeldet. Eine ähnliche mobile Tempomessanlage war vor einiger Zeit in Bad Gandersheim mit einem Farbanschlag außer Gefecht gesetzt worden. Bei der dokumentierten Blitzeranlage ist die Polizei auf der Suche nach den Verursachern der Straftat. Sie ermittelt u.a. wegen Sachbeschädigung und Eingriff in den Straßenverkehr.
red










14.04.2019 • 12:47 Uhr

Seesen: Polizei verjagt Ruhestörer

Bereits des Öfteren kam es in der Vergangenheit, in den Abend- und Nachtstunden, zu Verschmutzungen und Ruhestörungen im wiedereröffneten Parkhaus in der Seesener Innenstadt. Mehrfach kam es zu Beschwerden durch Seesener Bürger und Bürgerinnen.. Auch am späten Samstag Abend, gegen 23 Uhr, wurden von der alarmierten Polizei in Seesen mehrere junge Fahrzeugführer angetroffen, welche laute Musik abspielten.Nun griffen die Ordnungshüter durch, versagten die Ruhestörer. Allen Personen wurden nach Identitätsfeststellung ein Platzverweis durch die Polizei ausgesprochen.ots










14.04.2019 • 12:39 Uhr

A7 Autobahndreieck Drammetal: Türkischen Sattelzug aus Angst vor Blitzerfalle rabiat abgebremst und dabei verunfallt - 65.000 Euro Schaden

Ereignisort: Göttingen, BAB 38, Autobahndreieck Drammetal, Auffahrt auf die BAB 7 Richtung Kassel, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 16:05 Uhr - wir berichteten).

Ergänzend teilt die Polizei soeben mit:

Der Führer eines türkischen Sattelzuges befährt die A38 in Richtung A7 und beabsichtigt am Autobahndreieck Drammetal auf die A7 in Richtung Kassel aufzufahren. Nach derzeitigen Ermittlungen verbremst er sich im Kurvenbereich vor einer stationären Radaranlage. Der Sattelzug knickt zwischen Auflieger und Sattelzugmaschine ein und stellt sich quer zur Fahrbahn. An den Schutzplanken wird der Tank beschädigt. Dadurch tritt Dieselkraftstoff aus. Dieser wird durch die Autobahnmeisterei und die Feuerwehr aufgefangen. Die Untere Wasserbehörde, die Ortfeuerwehren Friedland, Groß Schneen und Obernjesa mit 30 Kameraden unter Leitung des Gemeindebrandmeisters, ein Rettungswagen und zwei Funkstreifenwagen der Göttinger Autobahnpolizei waren vor Ort. Der Lkw Fahrer wurde verletzt einem Göttinger Krankenhaus zugeführt und dort stationär aufgenommen. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 65.000 Euro geschätzt. Ein Abschleppunternehmen übernahm die Bergung des Lkw. Die Fahrbahn musste bis 23:45 Uhr gesperrt bleiben, weil noch Erdreich ausgetauscht werden musste. Auf den Umleitungsstrecken ergaben sich keinerlei Verkehrsprobleme.fre











14.04.2019 • 12:30 Uhr

Unendliche Sole-Brunnen-Geschichte: Jetzt läuft die Desinfektion, klärt Stadtsprecher Kielhorn auf

Es scheint eine unendliche Geschichte zu sein. Die Wilhelmsquelle mit Trinkhalle im Kurpark der Gesundheits- und Reha-Stadt Bad Gandersheim bleiben im Focus der Öffentlichkeit, weil mit ihr unerfreuliche Friktionen einhergehen. Mal ist die Qualität des Heilmittels "Sole" überprüfungswürdig. Dann funktioniert die Pumpe nicht. Als plötzlich die Sole plätschert fragen Kurgäste: Wieso läuft die Sole, wenn doch die Pumpe angeblich defekt ist?

Nun, Stadtsprecher Manfred Kielhorn, auch für touristische Angelegenheiten des Reha-Standortes im Rathaus verantwortlich, antwortete auf eine Rechercheanfrage des Redaktionsnetzwerkes:
Es geht derzeit darum, betont Lilehorn, dass die Pumpe zwar wieder funktioniert, aber sie muss im Betrieb desinfiziert werden. Dann würden Soleproben genommen. Sie würden nach Lebensmittelrecht gründlichst von einem Expertensinstitut analysiert. Wenn die Sole gutachterlich unbedenklich sei, würde das Heilmittel in der Trinkhalle wieder abgegeben.
Und damit die Beobachter der "Baustelle Wilhelmsquelle/Brunnenhäuschen" nicht weiter durch schriftliche Erklärungen von Bürgermeisterin Schwarz verunsichert werden, wurde die Brunnenschale soeben von den Wasserwerkern wieder abmontiert. So sieht es wenigstens optisch nach "Baustelle" aus. Hörbar bleibt indes, dass die Pumpe längst funktioniert und Sole aus den Tiefen des Kurparks nach oben befördert. Nur trinken darf man sie erst, wenn sie amtlich für unbedenklich attestiert wird. Die unendliche Sole-Brunnen-Geschichte findet kein Ende. Und das Heilmitteln Sole spendet hier keine Heilung.
red/Foto: Thomas Fischer










14.04.2019 • 12:11 Uhr

Kalefeld: 18-Jähriger verhindert durch Blitzreaktion schweren Zusammenstoß

Ereignisort: Kalefeld, Bundesstraße 445, Höhe Einmündung Kreisstraße 602 bei Kalefeld. Unfallzeitpunkt: Samstag, 12.50 Uhr.

46-jährige Fahrzeugführerin befährt die Kreisstraße 602 von Sebexen kommend in Richtung Bundesstraße 445. Im Enmündungsbereich zur Bundesstraße will sie nach links in Richtung Echte abbiegen. Hierbei übersieht sie den vorfahrtberechtigten 18-jährigen Fahrzeugführer, welcher auf der B 445 in Richtung Echte fährt. Aufgrund guter Reaktion lenkt er seinen Pkw nach rechts auf den Grünstreifen und kann einen Zusammenstoß vermeiden. Er trifft allerdings dabei einen Verkehrsleitpfahl welcher leicht beschädigt wird, aber funktionsfähig bleibt. Durch die Berührung mit dem Leitpfahl wird sein Pkw beschädigt. Der Schaden am Fahrzeug beträgt etwa 500 Euro. hi











14.04.2019 • 12:07 Uhr

Sonnenaufgang über "Carrera..."

Das wird ein guter Tag! Strahlende Sonne. Blauer Himmel. Der trockene Frost passt in die April-Witterung. Wir joggen vorbei an schneeweiß blühenden Kirschbäumen, knallgelben Forsythien und knospenden Bärlauch.Ein bunt angezogener Jogger überolt uns. Der alte Mann mit dem nicht angeleinten Retriever ist wie fast jeden Morgen unterwegs. Alles ist irgendwie gewohnt und doch immer wieder anders, wenn die Sonne aufgeht über „Carrera“.Ihnen und Euch einen ebenso geschmeidigen Einstieg in diesen Tag. Wo auch immer!
red/Fotos: Marc Reiser












14.04.2019 • 12:04 Uhr

Kreiensen: Diebstahl von Metallgitterboxen

Tatort: Kreiensen ,Eikestraße. Tatzeit: 10. April bis 11. April 2019, 22 bis 06 Uhr:
Vom frei zugänglichen Gelände vor der Fertigungshalle eines metallverarbeitenden Betriebes wurden im genannten Tatzeitraum 26 Metallgitterboxen entwendet. Die Boxen werden zum Transport, bzw. Langerung von Rohmaterial verwendet. Aufgrund der Anzahl sowie des Gesamtgewichtes des entwendeten Gutes dürfte der Abtransport mittels eines Lkw geschehen sein. Die Schadenshöhe beträgt etwa 2700 Euro. hi










14.04.2019 • 12:01 Uhr

Echte: 17-Jährige auf Krad bemerkt Bremsmanöver zu spät: zwei Leichtverletzte

Ereignisort: Echte , Hauptstraße. Unfallzeitpunkt: 10. April 2019, 18 Uhr:

Heute teilt die Polizei Gandersheim offiziell mit: Eine 44-jährige Pkw-Führerin befährt von Imbshausen kommend die Bundesstraße 248 inRichtung Echte. Nach Passieren des Ortseinganges Echte bemerkt sie einen vor ihr auf die Fahrbahn einscherenden Linienbus. Sie ermöglichte diesem das Einscheren und bremste ihr Fahrzeug ab. Die ihr folgende 17-jährige Fahrerin eines Kleinkraftrades bemerkte das Abbremsen zu spät und kollidierte mit dem Pkw. Als Folge stürzte sie sowie ihre Mitfahrerin auf die Fahrbahn. Aufgrund des Sturzes wurden beide dem Krankenhaus Northeim mit einem RTW zugeführt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3000 Euro.hi











13.04.2019 • 18:40 Uhr

Braunschweig: Flüchtiger Ladendieb springt in die Oker

Tatort: Braunschweig, Apotheke im Schloss. Tatzeitpunkt: Samstag, 10.30 Uhr.
Die Polizei schnappte einen flüchtigen Ladendieb, nachdem dieser einen eher ungewöhnlichen Fluchtweg genommen hatte. Der 27-jährige Mann war einer bislang unbekannten älteren Frau aufgefallen, wie er mehrere Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke im Schloss entwendete.
Die 29-jährige Angestellte verständigte aufgrund des Hinweises der Frau die Polizei, die den Verdächtigen schließlich auf dem Steintorwall erkannte. Der Mann flüchtete zunächst und sprang schließlich im Museumpark in die Oker.
Auf der anderen Seite auf der Parkstraße wurde er jedoch schon von einer Polizeistreife erwartet und ließ sich widerstandslos festnehmen. Das Diebesgut hatte der Mann bereits vor seinem Sprung fallengelassen. Es wurde sichergestellt. Der 27-Jährige muss nun mit einem Verfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls rechnen.ots











13.04.2019 • 18:34 Uhr

Dassel/Eilensen: Missachtung der Vorfahrt verursacht zwei Schwerverletzte und ein Leichtverletzten

Ein 47 Jahre alter Fahrzeugführer aus dem Bereich Emsdetten befuhr am vergangenen Donnerstag, gegen 16.30 Uhr mit seinem Pkw VW Polo den Ellenser Weg in Eilensen (Dassel) und beabsichtigt die Krugstraße (Kreisstraße 531) in Richtung Deitersen zu überqueren. An der Kreuzung fährt er ohne langsamer zu werden über die Straße und übersieht hierbei den vorfahrberechtigten Pkw eines 37 Jahre alten Mannes aus Northeim, der die Krugstraße (K 531) aus Richtung Dassel in Richtung Markoldendorf befährt. Die Fahrzeuge stoßen zusammen, wobei ein Mitfahrer des Polo duech die Seitenscheibe auf die Fahrbahn geschleudert wird. Ein weiterer Insasse im Polo wird ebenfalls schwer verletzt, der Northeimer Pkw-Fahrer erleidet leichte Verletzungen. Ein schwerverletzter Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Kassel geflogen, die anderen Verletzten wurden in naheliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Kreisstraße wurde für ca. drei Stunden gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 25000 Euro.pap










13.04.2019 • 18:28 Uhr

BAB 38, Auffahrt zur BAB 7 in Richtung Kassel, verunfallter Sattelzug blockiert im Autobahndreieck Drammetal die Einfahrt zur BAB 7

Am heutigen Samstagnachmittag um 16.06 Uhr, ist im Autobahndreieck Drammetal ein Sattelzug im Kurvenbereich der Überfahrt von der BAB 38 zur BAB 7 in Rtg. Kassel verunfallt. Der Sattelzug steht quer und blockiert die Überfahrt in kompletter Fahrbahnbreite. Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsarbeiten muss mit einer mehrstündigen Ableitung gerechnet werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten über die AS Göttingen/Nord zu wenden.fs










13.04.2019 • 18:24 Uhr

Hilfe! 65 Jahre alter Hotelgast seit Freitag im Harz bei Riefensbeek vermisst

Suchmaßnahmen bislang erfolglos, Polizei Osterode bittet um Hinweise

Seit Freitagmittag (12.04.19) wird der 65 Jahre alte Klaus F. ( Foto) aus einem Hotel im Osteroder Ortsteil Reifensbeek-Kamschlacken vermisst.

Nach vorliegenden Informationen wurde der Mann aus Lübeck zuletzt im Bereich der "Magdeburger Hütte" gesehen, von wo aus er weiter über die "Hanskühnenburg" zurück zum Hotel wandern wollte. Dort kam der langjährige Stammgast, der sich gut im Harz auskennen soll, jedoch bis zum Abend nicht an.

Der Hotelbesitzer erstattete daraufhin Vermisstenanzeige bei der Polizei in Osterode. Eine sofort von den Beamten mit Unterstützung der Feuerwehren Herzberg, Osterode, Riefensbeek, Sieber, Rettungshunden, weiteren Rettungskräften, dem zuständigen Revierförster sowie einem Nationalparkteam veranlasste, groß angelegte Personensuche verlief bis in die Nacht ergebnislos.

Die Suche wurde am Samstagmorgen erneut aufgenommen. Bislang fehlt von dem Vermissten aber weiterhin jede Spur. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich der 65-Jährige in hilfloser Lage befinden könnte.

Beschreibung: ca. 170 cm groß, schlank, Oberlippenbart, zuletzt bekleidet mit beiger Jacke, blau meliertem Pullover mit Streifen.

Wer Klaus F. gesehen hat oder Hinweise auf seinen aktuellen Aufenthaltsort geben kann wird gebeten, sich unter Telefon 05522/508 115 bei der Polizei Osterode oder über Notruf 110 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk










13.04.2019 • 18:21 Uhr

Heute beim E-Center - Flohmarkt trotzt der April-Kälte: „Hier lohnt sich das immer!“

Heute, Samstag: Bei drei Grad über Null einen Flohmarkt zu organisieren setzt Leidenschaft und Stehvermögen voraus. Das gilt auch für seine Besucher und Besucherinnen. Anbieter und Käufer von Trödel und nostalgischen Sachen trotzten heute den Widrigkeiten des launischen AprilwTters. Sie kamen auf den Parkplatz des Bad Gandersheimer E-Centers, um dort Flohmarkt zu machen. Einen kleinen zwar, aber feinen. „Hier lohnt sich das immer“, war ein Aussteller mit schwarzem Wuschelkopf vernehmbar zufrieden. Auch die Dame aus Dassel pflichtet bei:“Wir kommen gerne zum E-Center. Hier ist Publikum.“ Beide räumten ein, dass einige ihrer Kollegen aufgrund des vormittäglichen Schneetreiben kurzfristig abgesagt haben, „aber der harte Kern war heute in Bad Gandersheim.Und machte sogar Geschäfte mit Büchern, Alt-Schmuck und Pferdesätteln und anderem Gedöns.
red/fis/Fotos:Thomas Fischer
















13.04.2019 • 16:51 Uhr

Jäger rüsten auf...Betreten verboten!

Ihr Job ist es, die die Tierwelt in Feld, Wald und Flur zu pflegen und zu hegen: Jäger und Jägerinnen haben eine verantwortungsvolle Profession. Zu ihren vielfältigen Aufgaben gehört die Jagd, soll heißen Wildtiere abzuschießen. Damit sie diese auch von höherer (übersichtlicher Warte und beinahe unbemerkt) vornehmen können, benötigen Jäger diese Hochsitze. Jetzt ist aufgefallen, dass neue Ansitze errichtet werden beziehungsweise schon gezimmert und aufgestellt sind. Die exemplarisch dokumentierten Beispiele sind in der Feldmark rund um Bentierode zu sehen. Wichtig für Spaziergänger und Wanderer ist die Vorschrift: " Das Betreten/Aufsteigen jagdlicher Einrichtungen ist verboten. So ein Schild ist an einem der Hochsitze angeschlagen.
red/Fotos: Thomas Fischer












13.04.2019 • 16:34 Uhr

Goslar: Zweimal heftig Haue ins Gesicht

Zweimal Eskalation in Goslar. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzungsdelikten:
1. Am Samstag um 02.15 Uhr kommt es in der Goslarer Innenstadt bei einer dortigen Lokalität zwischen zwei männlichen Gästen zu einer wechselseitigen Körperverletzung. Hierbei wird ein 39-jähriger im Gesicht verletzt.

2. Am Samstag um 03 Uhr kommt es in der Innenstadt bei einer weiteren Gaststätte in der Kaiserstadt zu einer Körperverletzung. Nach vorherigen Streitigkeiten schlägt ein 26-jähriger Mann einen 32-jährigen Goslarer. Dieser erleidet dabei Verletzungen im Gesicht.ots










13.04.2019 • 16:30 Uhr

Bürgermeister Erik Homann inspiziert seine Gewerbe-Ausstellung: Probesitzen geht nicht, aber perfekte Kontaktpflege

Und am 26. Mai ist in Seesen Bürgermeisterwahl...

Über die Handwerkskunst eines Polsterers erkundigt sich aktuell Bürgermeister Erik Homann auf der dreitägigen Seesener Gewerbe Ausstellung im Schulzentrum der Vorharzstadt. Polsterer Garbe präsentiert sich mit einem sehenswerten Innenleben eines Sessels. Bestens geeignet als Chefsessel im Rathaus. Ob dort Homann weiter trohnt entscheidet sich bei der Bürgermeisterwahl am 26.Mai. Er wird gegen die Mitbewerberin Andrea Melone antreten müssen. Bei seinem heutigen Rundgang auf der Ausstellung hatte Homann ein Heimspiel, schüttelte ohne Unterbrechung Hände und war eloquent und lächelnd unterwegs. Die einen sagen Kontaktpflege, andere kommentieren es als geschickte Eigenwerbung und Wahlkampf. 80 Stände wird Homann auf der Ausstellung zu besuchen haben. Ein Marathon. An drei Tagen zu schaffen.,Die Schau ist heute und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
red/Fotos: Thomas Fischer

















12.04.2019 • 21:28 Uhr

Betrüger riefen als angeblicher Sohn bei Kasseler Seniorin an und ergaunern rund 20.000 Euro: Zeugen gesucht

Betrüger haben sich am gestrigen Donnerstag gegenüber einer Kasseler Seniorin am Telefon als ihr Sohn ausgegeben und eine finanzielle Notlage vorgetäuscht. Nach zahlreichen Telefonaten, in denen sich die Täter teilweise auch als Polizisten ausgaben und die arglose Frau weiter in dem Glauben bestärkten, dass alles seine Richtigkeit habe, ging sie zu ihrer Bank und ließ sich das gesamte verfügbare Bargeld auszahlen. Die rund 20.000 Euro übergab die Seniorin gegen 14:40 Uhr in der Straße "Heckenbreite" in Kassel-Kirchditmold an einen Unbekannten, nur fünf Minuten bevor eine vom echten Sohn der Frau alarmierte Polizeistreife am Ort des Geschehens eintraf. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Geldabholer, der in Richtung Bahndamm geflüchtet war, verlief leider ohne Erfolg. Die Ermittler der für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständigen "EG SÄM" des Kommissariats 24 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können.

Der erste Anruf der Betrüger war gegen 12 Uhr bei der Frau eingegangen. Durch geschickte Gesprächsführung gab sich der Mann am anderen Ende der Leitung als ihr Sohn aus und täuschte vor, für ein Geldgeschäft kurzfristig 24.000 Euro zu benötigen. Er sitze gerade beim Notar in Göttingen und das Ganze müsse bis zum Nachmittag über die Bühne gegangen sein. Anschließend erhielt die Frau auch noch den Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser gab vor, wegen der vielen Betrugsmaschen in letzter Zeit überprüfe man ihren Fall gerade ganz genau. Ihren Sohn habe man mit auf das Polizeirevier genommen, weil er keinen Ausweis dabeihatte. Anschließend war wieder der vermeintliche Sohn am Apparat, der ihr bestätigte, dass alles so stimme. Deswegen könne er das Geld nicht selbst abholen und der Notar würde einen Beauftragen schicken. In weiteren Telefonaten wurde die Frau, nachdem sie das Geld von der Bank geholt hatte, von den Betrügern in die "Heckenbreite" bestellt, wo sie die rund 20.000 Euro an den Unbekannten übergab. Ihr echter Sohn hatte zwischenzeitlich mitbekommen, dass seine Mutter angeblich in seinem Auftrag auf dem Weg zur Bank sei und alarmierte die Kasseler Polizei. Als eine Streife des Polizeireviers Süd-West die Seniorin schließlich in der Nähe der Bankfiliale ausfindig mache konnte, war es leider bereits zu spät. Sie hatte das Geld fünf Minuten zuvor an die Betrüger übergeben.

Beschreibung des Abholers

Es soll sich bei dem Geldabholer um einen 1,70 bis 1,75 Meter großen, ca. 20 bis 30 Jahre alten, schlanken Mann mit mittellangen schwarzen Haaren und gepflegtem Äußeren gehandelt haben. Er war dunkel gekleidet, trug eine dunkelblaue Hose und einen Parka.

Zeugen, die gestern Nachmittag im Bereich der "Heckenbreite" verdächtige Personen beobachtet haben und den Ermittlern der EG SÄM des K 24 Hinweise auf den Geldabholer geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.ots










12.04.2019 • 21:21 Uhr

Heute Abend: Blitzschneller Löscheinsatz der Einbecker Feuerwehr bei Sanitär-Thiemann

Beim Sanitär-Unternehmen Thiemann - gleich neben dem Bahnhof - in Einbeck ist heute Abend ein Schadensfeuer ausgebrochen. In Windeseile war die Freiwillige Feuerwehr Einbeck mit Tanklöschfahrzeugen, Drehleiter und Einsatzkräften vor Ort. Blitzschnell und total professionell wurden Schlauchleitungen über eine eine öffentliche Straße verlegt, andere an einen Überflurhydranten angeschlossen. Zur Minute heißt es „Wasser marsch“ aus 20 Meter Höhe. Aus einer Halle heraus dringt Qualm. Männer mit schwerem Atemschutzgeräten bereiten sich darauf vor, eventuell Menschen aus der Halle zu retten. Alles läuft cool ab. Eine perfekte „Ü-Inszenierung“, klärt uns ein Feuerwehrmann über den Zweck der Mission "Thiemann" gerne auf.red/fis/Fotos/Video:Thomas Fischer


















12.04.2019 • 18:46 Uhr

Lokalzeitungen fordern zukunftssichernde Maßnahmen für den Erhalt der Medienvielfalt

Print-Branche leidet weiter unter Kosten und Verlusten - Abos brechen weg - Leserschaft immer mehr überaltert

Der Vertrieb der gedruckten Zeitung müsse vor allem in ländlichen Regionen sichergestellt werden, so die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer bei ihrer Ansprache auf dem Kongress Deutscher Lokalzeitungen. Darüberhinaus sei die flächendeckende Breitbandversorgung für digitale Angebote der Verlage existenziell. Auch solle die im Koalitionsvertrag vereinbarte Entlastung bei der Beschäftigung von Minijobbern noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden. Schließlich leiste die unabhängige Presse für die Akzeptanz unserer Demokratie einen wichtigen Beitrag.

Die Tageszeitungsbranche - auch im Lokalen - leidet seit Jahren unter einem nachhaltigen Verlust an Auflage, Einzelverkauf und struktureller Akzeptanz. Die Überalterung der Leserschaft und das Wegsterben von Stammlesern/innen wird bei weitem nicht durch neue Abonnenten und junge Leser/innen kompensiert. Das neue Medienverhalten speziell der jungen Generationen setzt auf immer mehr digitale News.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte, dass die Digitalisierung alle Anbieter von Qualitätsmedien vor große Heraus­forderungen stelle. Innovationen kosteten Geld, das die Zeitungen durch den Vertrieb ihrer Inhalte und durch Werbung verdienen müssten. Bisher flössen im Netz Gewinne aber vor allem an die Internet-Plattformen statt an die Erzeuger der Inhalte. Hier solle das auf nationa­ler und europäischer Ebene verankerte Leistungsschutzrecht für Presseverlage für einen gerechten Ausgleich sorgen, so die stellvertretende Parteivorsitzende der SPD.
Sie betonte auch, dass ihr die Sicherung der Medienvielfalt am Herzen liege. Denn die Vielzahl von Angeboten im Internet sei nicht gleichzusetzen mit der Vielfalt, die unsere Presselandschaft bisher aus­gemacht habe. „Wir wollen alles daransetzen, dass diese Vielfalt erhalten bleibt“, so Malu Dreyer.
Der Presse müsse weiterhin großes Vertrauen entgegengebracht werden, betonte Staatssekretärin Heike Raab in Ihrer Begrüßungsansprache zum Kongress Deutscher Lokalzeitungen. Für die Zukunft sei es wichtig, dass sich die Zeitungen auf veränderte Mediennutzungsgewohnheiten und neue technische Entwicklungen einstellten.

Der Lokaljournalismus erfahre durch das Digitale eine Renaissance, so Hannah Suppa, Chefredakteurin der Märkischen Allgemeinen Zeitung (Potsdam). Sie forderte mehr Tiefe im Lokaljournalismus. Jeder Text müsse es wert sein, gelesen und auch gekauft zu werden.
Der Chefredakteur des Grenz-Echos (Eupen, Belgien), Oswald Schröder, plädierte in einer pointierten Ansprache dafür, die Dinge „anzusprechen wie sie sind“ und vor allem auch die Sprache der Leser zu sprechen. Mit der Bemerkung: „warum ignorieren wir, was unsere Leser instinktiv wissen?“, wandte er sich explizit gegen Sprach- und Denkverbote.
Der VDL-Vorstandsvorsitzende Robert Dunkmann forderte die Politik zu einer Förderung des Pressevertriebs nach Vorbild anderer europäischer Länder auf. Darüber hinaus müsse die Verdienstgrenze für Zusteller in Minijobs als Folge des steigenden Mindestlohnes schnellstmöglich dynamisiert werden. Gerade auch im ländlichen Raum sei der G5-Ausbau für die Entwicklung des digitalen Pressemarktes immens wichtig, so der VDL-Vorsitzende.

VDL-Geschäftsführer Martin Wieske resümierte, es gäbe derzeit viele wichtige Weichenstellungen zur Zukunft der lokalen Medienhäuser. Mit dem Kongress sei es gelungen, den berechtigten Anliegen der Branche Gehör zu verschaffen. Mit rund 250 Gästen aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik war die Veranstaltung sehr gut besucht.
red/Foto: Thomas Fischer











12.04.2019 • 18:32 Uhr

Hundehalter sind alarmiert! Vermutlich Giftköder an der Weser in Heinsen aufgetaucht

Bisher unbekannte Personen haben in Heinsen an der Weser im Landkreis Holzminden auf einer dortigen Grünfläche offensichtlich Giftköder ausgelegt. Am Donnerstag und Freitag wurden der Polizei Holzminden durch aufmerksame Hundehalter zwei offenbar mit Gift oder ähnlichen präparierte Wurststücke übergeben. Augenscheinlich wurde Jagdwurst mit Bindfäden zusammengebunden. Die Köder wurden sichergestellt. Die Polizei warnt davor, dass möglicherweise weitere Köder ausgelegt werden könnten. In der Vergangenheit wurden ähnliche Sachverhalte schon polizeibekannt, ein Verantwortlicher konnte bisher nicht ermittelt werden. Personen, die Hinweise zu dem Fund geben können, werden gebeten, sich mit der örtlich zuständigen Polizeistation Bodenwerder (Telefon 05533-97495-0) in Verbindung zu setzen. Die Polizei rät dazu, Hunde grundsätzlich angeleint auszuführen. Insbesondere sollen Hundehalter darauf achten, dass ihre Tiere nichts fressen, was sie beim Spaziergang finden. Bei ungewöhnlichem Verhalten des Tieres ist unverzüglich ein Tierarzt zu kontaktieren.ots/Foto: Polizei










12.04.2019 • 18:06 Uhr

Russisch, Französisch und Italienisch lernen

Bei der Kreisvolkshochschule Northeim gibt es viele Sprachkurse. Die KVHS hat jetzt auf drei Kurse in Russisch, Französisch und Italienisch besonders hingewiesen.

Russisch Grundstufe

Der Kurs Russisch Grundstufe A1/3 beginnt am Dienstag, 30. April, um 18 Uhr in der Wallstraße 40 in Northeim. Geplant sind neun Abende, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr. Im Kurs werden die Themen Arbeit und Freizeit, Kleidung, russische Küche und Feiertage auf Russisch diskutiert. Dazu gibt es sehr viel Grammatik und Phonetik. Der Kurs richtet sich an alle, die Grundkenntnisse im Russischen haben. Mitgebracht werden sollte das Buch Jasno! Lektion 7-9 (Klett Verlag). Kursleiterin ist Alina Lakupova. Die Teilnahme kostet 50,40 Euro.

Wochenendkurs Französisch

Ein Wochenendkurs Französisch für Anfängerinnen und Anfänger Grundstufe A1/1 beginnt am Freitag, 10. Mai, 17 bis 19 Uhr, in der Osterbergschule, Stettiner Straße 2, in Bad Gandersheim. Er wird fortgesetzt am Sonnabend, 11. Mai, von 10 bis 13.15 Uhr. Teilnehmende bekommen einen Einstieg in die französische Sprache. Alltagssituationen, Kultur, Gastronomie und Musik sind Bestandteile dieses Kurses. Die Leitung hat die gebürtige Französin Patricia Grabes. Die Teilnahme kostet 19,60 Euro.

Wochenendkurs Italienisch

Ein Wochenendkurs Italienisch für Anfängerinnen und Anfänger Grundstufe A1/1 beginnt am Sonnabend, 29. Juni, von 9.45 bis 14 Uhr in der Hullerser Straße 19 in Einbeck. Die zweite Kurseinheit findet am Sonntag, 30. Juni, zur gleichen Zeit statt. Es ist ein intensiver Wochenendkurs für alle, die einen ersten Einblick in die Redemittel für typische Situationen (im Urlaub) erlernen oder erweitern wollen. Die Leitung hat Maren Gläser. Die Teilnahme kostet 28 Euro.

Anmeldungen

Anmeldungen müssen schriftlich an die KVHS, An der Schule 2, in 37574 Einbeck-Drüber oder online unter www.kvhs-northeim.de erfolgen. Telefonnische Auskünfte gibt es unter 05551/708-8210.

Das Bild dokumentiert die "Engelsburg" in Rom (Italien). Hier zu sein und die Sprache des Landes zu Verstehen - das macht den Urlaub doppelt schön. Foto: Senger (KVHS)










12.04.2019 • 13:32 Uhr

Betrunkener Fahrradfahrer stößt mit Lkw zusammen und verletzt sich schwer - Mit Rettungshubschrauber in Klinik gebracht

Am gestrigen Donnerstagnachmittag kam es in Holzminden auf der Nordstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem offenbar alkoholisierten Fahrradfahrer. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen beabsichtigte der Fahrradfahrer, der gegen 16:00 Uhr mit seinem Trekkingrad die Nordstraße in Richtung Karlstraße befuhr, nach links in den Büttnerweg abzubiegen. Zu dem Zeitpunkt kam dem 45-jährigen Holzmindener auf der Nordstraße der Lkw eines 48-jährigen Mannes aus dem Raum Kassel entgegen. Nachdem sich beide Fahrzeuge schon fast passiert hatten, verlor der Radfahrer bei seinem bevorstehenden Abbiegevorgang die Kontrolle und stieß im Heckbereich gegen die linke Fahrzeugseite des Lkw, sodass er stürzte und sich schwer verletzte. Zudem prallte das Fahrrad im Anschluss gegen die Fahrertür eines Pkw, der auf der Nordstraße in Richtung Karlstraße verkehrsbedingt wartete. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 1500 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholbeeinflussung des Fahrradfahrers, sodass die Entnahme einer Blutprobe veranlasst wurde. Der verletzte Fahrradfahrer wurde zunächst mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Holzminden gebracht. Von dort aus erfolgte der Weitertransport mit einem Rettungshubschrauber in eine größere Klinik. ots











12.04.2019 • 13:27 Uhr

Heute auf der A7: Sprinter abgefackelt - Ursache technischer Defekt - Fahrer rettet sich rechtzeitig

Auf der A 7 in Richtung Kassel ist am heutigen Freitagvormittag (12.04.19) zwischen den Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden und -Lutterberg (Landkreis Göttingen) ein Mercedes-Sprinter aus Nordrhein-Westfalen komplett ausgebrannt. Der Fahrer blieb unverletzt. Er konnte das Fahrzeug noch auf dem Standstreifen anhalten und sich in Sicherheit bringen.

Als Brandursache wird ein technischer Defekt im Motorraum angenommen. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurde auch der unmittelbar angrenzende Böschungsraum ein Opfer der Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr Hann. Münden war vor Ort im Einsatz.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die A 7 ab der AS Hann. Münden-Hedemünden bis gegen 11.20 Uhr voll gesperrt werden.

Seitdem läuft der Verkehr in Richtung Süden auf zwei Fahrstreifen an der Brandstelle vorbei. Der entstandene Stau baut sich nach Aussage der Autobahnpolizei Göttingen jetzt langsam ab. Er betrug in der Spitze rund fünfzehn Kilometer.jk/Foto: Polizei










12.04.2019 • 13:24 Uhr

Seesen: Auto kollidiert mit Greifvogel

Am gestrigen Donnerstag gegen 9 Uhr, befuhr ein 36-jähriger Mann aus Seesen mit seinem PKW die Kreisstraße 58 aus Richtung Engelade kommend in Fahrtrichtung Rhüden. Hier prallte er mit einem zu tief fliegenden Greifvogel zusammen. Das Tier wurde durch den Aufprall getötet. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. (bür)










12.04.2019 • 13:14 Uhr

Einbecker Brauhaus lädt diesmal an die längste Theke der Stadt ein - Vollversorgung beim Hof-Fest am 27. April

Einbecker Bauhaus verspricht hoch und heilig: Nie wieder Nachschubprobleme beim Hof-Fest

Wie soll man das kommentieren, wenn einer Brauerei bei einem Hof-Fest, gleich neben ihren Produktionsanlagen, plötzlich das Bier ausgeht? Dieses Nachschub-Desaster ereignete sich beim letztjährigen Hof-Fest der Einbecker Brauerei. Mit Schrecken erinnern sich die Bierbrauer noch heute daran, als ihre Festgäste viel zu lange auf ein kühles Pils oder Bockbier warten mussten.

"Diesmal wird das nicht passieren!", verspricht Herr Meiser von der Brauhaus. Man habe aus dem Versorgungs- und Nachschubproblem des letzten Jahres gelernt und Konsequenzen gezogen. "Wir machen es anders. Die Bierleitungen werden direkt aus der Brauerei an die Theke verlegt." Von dort wird es direkt in Gläser und Becher ausgeschenkt. " Damit alle schnell in den Genuss eines gekühlten Einbecker kommen können, wird nach Meisers Ankündigung in Einbeck die längste Theke der Stadt aufgebaut. Neben dieser Attraktion bietet das "Hof-Fest 2019" am 27. April weitere lockere Unterhaltung auf einer Show-Bühne . Es gibt den bekannten BierTrack und selbstverständlich zünftige Musik. -"Alle Menschen aus Einbeck und unserer schönen Heimat sind zu dem gemütlichen Hof-Fest eingeladen und uns herzlich willkommen!", so die freundliche Ansage Meisers. Traditionell ist bei dem Fest seit Jahren gigantisch viel los. red/fis/Screenshot Einbecker Brauhaus












12.04.2019 • 12:54 Uhr

DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Niedersachsen loben Datenschutz-Landesinitiative im Bundesrat

Landesvorsitzender Kay Uplegger: „Vereinfachungen für Unternehmen sind dringend notwendig.“

Das Land Niedersachsen bringt heute einen Antrag in den Bundesrat ein, der Vereinfachungen bei der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für kleine und mittlere Unternehmen sowie Vereine vorsieht. Bislang muss ein DSGVO-Beauftragter benannt werden, wenn zehn Mitarbeiter mit Personendaten beschäftigt sind. Diese Mindestgrenze soll deutlich erhöht werden.
Der Landesvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Niedersachsen Kay Uplegger lobt die Initiative von Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann: „Unternehmer warten seit langem auf Vereinfachungen bei der DSGVO. Es ist höchste Zeit, dass das Gesetz mittelstandsfreundlicher gestaltet wird.“

Es reiche daher völlig aus, europäische Gesetzgebung eins zu eins umzusetzen und nicht noch mehr Bürokratie obendrauf zu satteln. „Gerade in Deutschland sind viele kleine und mittelständische Unternehmen international tätig und befinden sich im globalen Wettbewerb. Nationale Alleingänge werfen ihnen Knüppel zwischen die Beine“, so Uplegger abschließend.

Hintergrund:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die mehr als 6.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 460 Mrd. Euro. Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen. Der Landesbereich Niedersachsen ist in vier Regionalkreise untergliedert und wird geleitet von Kay Uplegger. Er ist geschäftsführender Gesellschafter innerhalb der Uplegger Group. Die Gruppe ist in der sechsten Generation familiengeführt und bietet Dienstleistungen rund um den Lebensmittelvertrieb an, vom Marketing bis zur Distributionslogistik.











12.04.2019 • 12:50 Uhr

Uslar: Betrügerin nervt Senioren mit dem Enkeltrick - Polizei wiederholt Warnung

Erneut kam es im Bereich von Uslar in den vergangenen Tagen zu mehreren sogenannten Enkeltrickanrufen zum Nachteil älterer Menschen. Die jeweils weibliche Anruferin gab jedes Mal einen finanziellen Notfall an und bat um finanzielle Unterstützung. Die Polizei Uslar weist nochmals darauf hin, dass es immer wieder zu Enkeltrickanrufen und Anrufen unter Vortäuschen eines anderen Verwandschaftsverhältnisses kommt und bittet aus diesem Grund insbesondere ältere Menschen, sich auf keinen Fall auf Fragen am Telefon einzulassen.ots










12.04.2019 • 06:59 Uhr

Bad Gandersheimer Museumsfreunde aktiv: „Irrwege eines Schlosses“

Das ist eine neue Aktivität der Museumsfreunde in Bad Gandersheim. Sie sind jetzt über Bad Gandersheims Grenzen hinaus wieder einmal unterwegs: „Irrwege eines Schlosses“
Über 150 Jahre Geschichte und Geschichten des Schlosses Imbshausen", so die Überschrift der Exkursion in die Nachbarschaft. Es ist eine Führung mit Carl-Christian von Plate - Stralenheim am Dienstag, 23. April 2019, 16 Uhr, Schloss Imbshausen bei Northeim.

Erläuternd heißt es in einer Mitteilung von Liane Goslar dazu: "Carl-Christian von Plate -Stralenheim bietet den Bad Gandersheimer Museumsfreunden und Gästen der Stadt Bad Gandersheim eine Führung durch das Schloss Imbshausen (Northeim) an. Im Rahmen des Rundgangs wird der Schlossherr über die Geschichte und die Entwicklung des Anwesens berichten. Die Anreise erfolgt mit eigenen Autos. Die Führung beginnt um 16 Uhr. Damit es nicht zu Parkplatzproblemen beim Schloss in Imbshausen kommt, ist es erstrebenswert, wenn Fahrgemein- schaften gebildet werden. Wer bereit ist, noch Teilnehmer von Bad Gandersheim nach Imbshausen mitzunehmen, wird gebeten, sich um 15:20 Uhr auf dem Lidl-Parktplatz einzufinden. Die übrigen Teilnehmer treffen sich direkt vor dem Haupteingang des Schlosses in Imbshausen. Anschrift für das Navigationsgerät: „Am Gutshof 2, 37154 Northeim“ Die vorige Anmeldung diente nur der groben Planung. Natürlich sind auch Kurzentschlossene sehr willkommen. red











12.04.2019 • 06:53 Uhr

Auf dem Pausenhof der Grundschule Bad Gandersheim: Da entsteht Buntes, Neues und Spannendes...

Die Arbeiten an der Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule in der Roswithasstraße in Bad Gandersheim schreiten gut voran. Gestern wurden die bunten Ständer für den Hochseilgarten in die Betonfundamente gesetzt. Auch die blaue Kletterwand ist an der Westfassade des Schulgebäudes angebracht worden. "Es geht voran! Da entsteht wirklich Neues und Spannendes...!", freuten sich aufmerksame Nachbarn der Grundschule über das entstehende Werk. Der Schulhof wird sein häßliches Gesicht verlieren.Wenn die Kids aus den Osterferien zurückkommen erwartet sie ein buntes und intelligentes Pausenhof-Spiel- und Kreativfeld. So macht Grundschule garantiert Fun!
red/Fotos: Thomas Fischer













12.04.2019 • 06:31 Uhr

Morgens um 3.24 Uhr: Betrunkenen Bad Gandersheimer (21) aus dem Verkehr gezogen

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Northeimer Polizei auf der westlichen Entlastungsstraße am 11. April gegen 03.24 Uhr wurde bei einem 21-Jährigen aus Bad Gandersheim festgestellt, dass er seinen Pkw unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken gefahren hat. Gegen den 21-Jährigen wurde eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt und die Weiterfahrt untersagt. Se










12.04.2019 • 06:25 Uhr

Northeimer Handball Club:Danke! Mecklenburgische Versicherungsgruppe Spieltagssponsor!

Spieltagssponsor am 7. April 2019 beim 3. Liga Heimsieg des NHC gegen Ahlen war die Mecklenburgische Versicherungsgruppe!

Christel Wegner von der Hauptvertretung der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe in Göttingen, Tim Wiehage und Ihre Mitarbeiter waren mit zwei Ständen in der Schuhwallhalle vertreten. Sie stellten für ein Gewinnspiel zwei Dauerkarten für die kommende 3. Liga Saison des NHC zur Verfügung. Als glücklicher Gewinner wurde nach dem Spiel Rüdiger Junge gezogen. Der NHC bedankt sich bei Christel Wegner und ihrem Team für die Unterstützung bei diesem gelungenen Heimspieltag.ok










12.04.2019 • 06:19 Uhr

Zukunftstag: Schülerinnen und Schüler "versuchen" Politik

FDP-Fraktion wird Antrag zum Umgang mit abgelaufenen Lebensmitteln parlamentarisch beraten

Auch in diesem Jahr nutzten 40 Schülerinnen und Schüler den Zukunftstag dazu, sich in der Fraktion der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, über die parlamentarische Arbeit zu informieren. Am Ende des Tages stimmten die Jugendlichen zudem über einen eigenen Antrag ab, den die FDP-Fraktion in die politische Arbeit einbringen wird. Zum Programm gehörte eine Führung durch den Landtag, die Teilnahme an der laufenden Plenardebatte und ein Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden Stefan Birkner.

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Niedersachsen teilten sich in mehrere Gruppen auf, die sich zum einen mit verschiedenen parlamentarischen Initiativen und zum anderen mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion beschäftigten. Die Pressegruppe übernahm den Instagram-Account der Fraktion, drehte Videos und führte Interviews mit einigen Abgeordneten. Drei weitere Gruppen bereiteten gemeinsam mit den Fachreferenten der Fraktion thematische Anträge vor. In einer nachgestellten Plenarsitzung wurden diese später, wie im parlamentarischen Betrieb üblich, den anderen „Fraktionen“ vorgestellt.

Dabei berieten die Schüler und Schülerinnen über die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht, den Umgang mit abgelaufenen Lebensmitteln sowie über eine Impfpflicht. Im Hammelsprungverfahren setzte sich der Antrag zum Umgang mit abgelaufenen Lebensmitteln durch. Dieser soll Händlerinnen und Händlern ermöglichen, Lebensmittel mit überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum kostenlos an ihre Kunden abgeben zu können. Der Antrag verweist auf Modellversuche in Süddeutschland. Dort kann der Handel selbst bestimmen, was er mit Lebensmitteln machen kann, die nicht mehr verkauft werden können. Neben der Möglichkeit, Lebensmittel im eigenen Geschäft an Kunden zu verschenken, können sie natürlich auch soziale Einrichtungen mit Lebensmittelspenden unterstützen. Diesen Antrag wird die FDP-Fraktion nun in ihre parlamentarische Arbeit aufnehmen.

Auch einige Schüler- und Schülerinnen von Schulen aus Einbeck, Dassel und Uslar nutzten den Zukunftstag dazu die Arbeit der örtlichen Abgeordneten und die der FDP Landtagsfraktion kennenzulernen. „Ich freue mich über das rege Interesse der Schüler- und Schülerinnen hier vor Ort. Dies gibt mir die Möglichkeit, einen Eindruck zu vermitteln wie Politiker arbeiten und wie man sich vor Ort einbringen kann,“ so Christian Grascha FDP Landtagsabgeordneter aus Einbeck.
Wer Interesse hat am Zukunftstag teilzunehmen oder auch im Rahmen eines Praktikums die Arbeit der Fraktion oder des Abgeordneten kennenzulernen, kann sich dazu gerne im Wahlkreisbüro von Christian Grascha in der Tiedexer Str.19 unter 055561-7939966 oder über mail@christian-grascha.de melden.
red/Foto: FDP











11.04.2019 • 23:08 Uhr

PS-Speicher-Rehkopf fährt mit einem Uralt-Benz in die "Tagesthemen"

Das muss man diesem quirligen wie einfallsreichen Oldtimer-Enthusiasten lassen. Er schafft es immer wieder, sich und seine Liebe zu alten Automobilen spektakulär in Szene zu setzen. Es geht um Herrn Rehkopf, Millionär und Macher des automobilen Museums PS-Speicher im südniedersächsischen Einbeck. Heute Abend, zur besten Fernsehzeit, schaffte es Rehkopf mit einem uralten Benz-Gefährt in die "Tagesthemen"-Sendung des Ersten Deutschen Fernsehens. Der Anlass: Rehkopf hatte eines der ersten Benz-Fahrzeuge so optimal in Schuss bringen lassen, dass er beim TÜV in Einbeck eine amtliche Zulassung für die Benutzung des nostalgischen Gefährts im öffentlichen Verkehr erhielt. Die Abnahme beim TÜV und Zulassung beim Straßenverkehrsamt (unter Beisein von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel persönlich) wie die anschließende Fahrt Rehkopfs mit seiner Frau Berta durch die idyllische Fachwerkstadt Einbeck boten reichlich schöne Bilder für den telegenen Report in der ARD-Nachrichtensendung vor dem zu Bett gehen. Einbeck darf sich glücklich schätzen, so einen genialen Werbeträger zu haben wie den Herrn Rehkopf.
red/fis/Screenshots ARD Tagesthemen














11.04.2019 • 17:59 Uhr

Warnhinweis der Polizei - Erneute Welle von "Enkeltrick-Anrufen" in Göttingen

Erneut kommt es im Göttinger Stadtgebiet am heutigen Tage zu zahlreichen Anrufen durch sogenannte "Enkel". Bislang sind allerdings noch keine Meldungen eingegangen, dass die Täter erfolgreich gewesen sind.

Allerdings wurde zum wiederholten Male bei vornehmlich älteren Menschen durch geschickte Gesprächsführung sich das Vertrauen erschlichen, um anschließend Geldforderungen im fünfstelligen Bereich zu fordern. In solchen Fällen werden Notlagen oder aber dringende Geschäfte vorgegaukelt, die zu platzen drohen, wenn man nicht an Geld kommt. Da die älteren Menschen glauben, dass es sich um Angehörige handelt, ist man selbstverständlich zur Hilfe bereit.

Bislang haben die vermeindlichen Geschädigten aber den Trick durchschaut und die Telefonate ihrerseits beendet.

Ihre Polizei rät auch weiterhin:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld oder andere Wertgegenstände von Ihnen fordert. Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld bzw. Wertgegenstände an unbekannte Personen. Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.myr










11.04.2019 • 17:56 Uhr

Eine wunderbare Bäckerei-Fachverkäuferin! Stammkunden wahrscheinlich Leben gerettet

Eine aufmerksame Bäckereifachverkäuferin in Langelsheim meldete heute der Polizei, dass sie seit drei Tagen einen älteren Stammkunden, der gewöhnlich jeden Morgen bei ihr einkauft, nicht mehr gesehen habe. Beamte der Polizei Langelsheim suchten daraufhin die Wohnanschrift des Mannes auf. Hier stellte sich heraus, dass er sich in einem hilflosen Zustand befand und ärztliche Hilfe benötigte, die dann umgehend angefordert wurde. Wäre die Verkäuferin nicht so mitmenschlich gewesen - es hätte Schlimmes passieren können. Wir finden: Eine wunderbare weil einfühlsame Frau! red/fis










11.04.2019 • 17:47 Uhr

Kein Schweinefleisch aus China nach Deutschland! Wir exportieren Schweinefleisch nach China!

Branchenverband stellt klar: Deutschland wieder wichtigster Schweinefleischexporteur nach China

Angesichts einer aktuellen Debatte über die Nutzung von Schweinefleisch für Fleischprodukte ist klarzustellen, dass China bereits seit Jahren Millionen von Schweine für die Ernährung seiner gigantischen Bevölkerung importiert, soll heißen aus anderen Ländern eingeführt. " Sie können gar keine Schweine in andere Länder exportieren. Angesichts der Ernährungsbedarfe von Milliarden von Menschen in China brauchen sie die Schweine selbst", erklärt Jochen Neidhardt, Geschäftsführer des Fleischwarenunternehmens "Harzländer" im niedersächsischen Bad Gandersheim.

Und hier zum Thema aktuelle Fakten:

Die deutschen Exporteure von Schweinefleisch haben im vergangenen Jahr Marktanteile in China zurückgewonnen und die Position des wichtigsten Lieferanten zurückerobert. Dies geht aus aktuellen Importdaten der Volksrepublik hervor, die kürzlich vom Dachverband der dänischen Land- & Ernährungswirtschaft (L&F) veröffentlicht wurden.

Ausfuhren um fast 8 Prozent gesteigert

Demnach belief sich 2018 die chinesische Einfuhr von frischem und gefrorenem Schweinefleisch insgesamt auf etwas mehr als 1,19 Millionen Tonen ; das waren 2,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz dieser Kaufzurückhaltung konnten die Anbieter aus Deutschland ihre Verkäufe um rund 16 600 Tonnen oder 7,8 Prozent auf 228 370 Tonnen steigern. Ihr Marktanteil kletterte im Vergleich zum schwachen Vorjahr um 1,7 Punkte auf 19,1 Prozent , berichtet Agra Europe.
red/Screenshot










11.04.2019 • 17:23 Uhr

Polizei vermutet Fahrfehler: Kradfahrer (17) stürzt in Kurve - Schwerverletzt ins Krankenhaus

Die Goslarer Polizei teilt soeben offiziell mit:
Am Mittwochmorgen gegen 07.30 Uhr kam es auf der Kreisstraße 30 zwischen Lochtum und Bettingerode zu einem Verkehrsunfall. Ein 17-jähriger Kradfahrer kam mit seiner KTM aus Richtung Lochtum und befand sich in einer Kurve, als er vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers die Kontrolle über sein Krad verlor und stürzte. Er verletzte sich dabei schwer und musste ins Krankenhaus nach Wolfenbüttel transportiert werden. Der Sachschaden wird auf ca. 1000 Euro geschätzt.ots











11.04.2019 • 17:13 Uhr

B445/Northeimer Straße Höhe LOROWerk wird jetzt veredelt: Zwei Übergänge vom Feinsten ... ins Nichts

Die wieder aufgenommenen Arbeiten bei der weiteren Neugestaltung/Modernisierung der Bundesstraße 445/Northeimer Straße im Abschnitt LORO-Werk im südniedersächsischen Bad Gandersheim sind ein sehenswertes Beispiel, wie nachhaltig ein zukunftsweisender Umbau einer Straße nebst Fußweg erfolgen kann. Derzeit wird an einer Art "Veredelung" des aufwendigen Bauwerkes gewerkelt.

Weil es sich dabei derzeit um zwei neuartige Straßenübergänge handelt, wird der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt. Die Zusatzmaßnahmen haben nach Begründung der Experten und Bauleute vor Ort mit dem Anspruch zutun, Straße und Fußweg so sicher und behindertengerecht zu machen wie das aktuelle Vorschriften verlangen. Für die jetzt in der Realisation befindlichen Übergänge musste die eben neu aufgebrachte Fahrbahndecke wieder mit einer wassergestützten Kreissäge aufgeschnitten werden. Es wurden Begrenzungssteine für Verkehrsinseln gesetzt. Die Inseln selbst erhielten teilweise eine schöne Pflasterung. Im Bereich der Übergänge kamen geriffelte weiße Platten zum Einsatz.

Das Gute und Neue: Sie können von Blinden mit den Füßen ertastet werden. Diese "Fühlsteine" sind auch in den Abschnitten abgesenkter Bordsteine eingebaut worden. Merkwürdig erscheint die behindertengerechte Bauweise des überbreiten Fußweges (hier müssen sich Rollstühle begegnen können) besonders deswegen, weil der edel gepflasterte neue Fußweg beispielsweise in Richtung Lahberg quasi im Nichts endet, soll heißen in einer Straße ohne Fuß- und Radweg. mündet (Foto).

Das gesamte Straßenbauprojekt "Erneuerung der B445" mit all seinen Nebenanlagen ist modern, behindertengerecht, repräsentativ, modellhaft, ansehnlich und selbstverständlich sehr aufwendig. Von einer Millionensumme ist die Rede. Eine Abrechnung liegt noch nicht vor. Das zuständige Straßenbauamt Bad Gandersheim hat noch keine Schlußrechnung gemacht.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer














11.04.2019 • 13:37 Uhr

Fleischprodukte-Industrie vor großen Belastungen

In China grassiert die Schweinepest - Größter Exporteur von Schweinefleisch in Schwierigkeiten

Die Unternehmen der deutschen Fleischwarenindustrie - wie auch das in Bad Gandersheim beheimatete Unternehmen "Harzländer" - schauen sorgenvoll auf die aktuelle Preisentwicklung beim Schweinefleisch. "Eine ernste Lage", so bestätigt es "Harzländer"-Geschäftsführer Jochen Neidhardt im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Neidhardt erklärt dazu weiter: Seit einigen Wochen sind europaweit extreme Preissteigerungen zu beobachten, die in einem sehr kleinen Angebot und einer starken Nachfrage aus China begründet liegen. Besonders deutlich macht sich die Verteuerung bei Verarbeitungsteilstücken wie Schinken, Bäuche oder Schultern bemerkbar, wo die Preissteigerungen deutlich über dem Anstieg der Notierungen liegen und die Nachfrage das Angebot teilweise übersteigt.

China ist mit Abstand der größte Produzent von Schweinefleisch weltweit. Vor allem die Folgen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) haben in China viele Schweinehalter zur Produktionsaufgabe gezwungen. Nach Angaben der Regierung in Peking ist der Schweinebestand im Februar 2019 im Vorjahresvergleich um 16,6 Prozent geringer ausgefallen. Der Gesamtschweinbestand in China lag bei rund 400 Millionen Tieren. Dieser massive Rückgang führt zu einem globalen Engpass. Experten gehen davon aus, dass die chinesische Schweinefleischerzeugung in diesem und dem nächsten Jahr um 100 bis 200 Millionen Tiere weiter rückläufig sein wird und sich der Einfuhrbedarf dadurch noch deutlich erhöht.

Die von mittelständischen Familienbetrieben geprägte deutsche Fleischwarenindustrie ist mit rund 17 Milliarden Umsatz die größte Branche der Ernährungsindustrie. Nach Einschätzung des Bundesverbandes der Deutschen Fleischwarenindustrie sind die Sorgen der Unternehmen vor den hohen Belastungen begründet, da sich auch in den nächsten Monaten die Marktsituation nicht ändern wird und es innerhalb der Branche erneut zu Strukturveränderungen kommen kann. Das bedeutet Konzentrationen und Fusionen von Unternehmen, aber auch Preiserhöhungen für Qualitätsprodukte.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










11.04.2019 • 13:19 Uhr

"Nur mit Engagement kann man etwas verändern"

Dr. Roy Kühne begrüßt Schülerinnen und Schüler der KGS Moringen im Deutschen Bundestag

Im Rahmen ihrer Berlinfahrt hieß der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule Moringen zu einem Gespräch im Deutschen Bundestag willkommen.

Kühne schilderte den Schülern seinen Weg in die Politik und wie der vollgepackte Tagesablauf eines Abgeordneten zwischen Wahlkreis und Bundestag aussieht.
Danach nutzten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihrerseits Fragen zu stellen.
So wollten sie zum Beispiel wissen, wie seine Einstellung zu den "Fridays for Future" - Demonstrationen sei. Kühne lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Er finde es sehr wichtig für unsere Gesellschaft, "dass sich junge Menschen politisch engagieren."
Auch über die Verabschiedung der EU-Urheberrechtsreform im Europäischen Parlament wurde ausgiebig diskutiert. Anhand des CDU-Vorschlags zur nationalen Umsetzung des EU-Urheberrechts erläuterte Kühne, wie die CDU auf die Kritik diesbezüglich reagiert hat. Ziel des CDU-Vorschlags sei es, den Einsatz von Uploadfilter zu verhindern.

Kühne gab den Schülerinnen und Schülern am Ende der Diskussion noch motivierende und auffordernde Worte mit auf den Weg: "Veränderung geht Hand in Hand mit Engagement. Demokratie funktioniert nur, wenn man auch mitmacht!" red

Zu den Fotos: Dr. Roy Kühne mit der Schulklasse der KGS Moringen auf der Besucherebene des Reichstagsgebäudes. Die Diskussion fand in einem Sitzungssaal im Paul-Löbe-Haus statt













11.04.2019 • 13:13 Uhr

Tipp der Woche: Was gibt es beim Osterfeuer zu beachten?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Osterfeuer sind eine beliebte Tradition. In der Regel werden sie am Ostersamstag entzündet, aber auch am Ostersonntag brennen sie vielerorts. Wegen der damit verbundenen Gefahren gibt es dabei einige Regeln zu beachten. Organisieren Vereine ein großes Osterfeuer, ist eine behördliche Genehmigung oder zumindest Anmeldung notwendig. Zuständig ist dafür meist das Ordnungsamt. Dieses kann ein Osterfeuer auch aus Sicherheitsgründen untersagen oder Auflagen machen. Ob ein Feuer im eigenen Garten erlaubt ist, richtet sich nach den örtlichen Regelungen: In manchen Gemeinden ist eine Genehmigung erforderlich, anderswo sind private Osterfeuer ganz untersagt. Klarheit bringt eine Nachfrage beim Ordnungsamt. Feuer mit trockenem, naturbelassenem Holz sind oft erlaubt, meist verboten ist es dagegen, Gartenabfälle zu verbrennen. Lackiertes oder behandeltes Holz beziehungsweise Plastik und Abfälle haben im Osterfeuer nichts zu suchen. Wer Müll verbrennt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und verursacht zusätzlich schädlichen Rauch. Außerdem gilt: ausreichend Abstand zu den Nachbarn einhalten, niemanden mit Rauch belästigen und Ruhezeiten einhalten. In öffentlichen Grünanlagen und Parks sind Bodenfeuer in der Regel nicht erlaubt, da das Gras nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes nicht abgebrannt werden darf. In vielen Bundesländern gibt es außerdem Brandschutzvorschriften. Sie schreiben einen Mindestabstand zu Gebäuden oder brennbaren Gegenständen sowie Straßen vor. Für öffentliche Osterfeuer sind das oft 100 Meter, für solche im eigenen Garten kann es gesonderte Regeln geben. Wer den Holzstapel bereits einige Zeit vor dem Anzünden vorbereitet hat, sollte ihn nochmal inspizieren oder sogar umschichten. Denn wenn darin Tiere untergetaucht sind, besteht die Gefahr, dass sie nicht flüchten können. Wichtig: Löschmittel bereithalten und das Feuer so lange beaufsichtigen, bis es ganz erloschen ist. Nicht zu empfehlen sind Brandbeschleuniger – sie können ins Grundwasser sickern und bilden entzündliche Dämpfe. Red/Quelle/ Foto: ERGO Group


Über die Juristin:
UMichaela Rassat (Jahrgang 1975) ist Juristin und hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2005 bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung (heute D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH) angefangen. Sie verfasst Rechtsartikel für Zeitungen und Zeitschriften zu verbraucherrechtlichen Themen. Zudem betreut sie sowohl die D.A.S. App als auch das D.A.S. Rechtsportal (www.das.de/rechtsportal). Privat ist sie gern auf Reisen, geht Klettern und ist auf GPS-gesteuerter Schatzsuche namens Geocaching unterwegs.












11.04.2019 • 13:09 Uhr

Gemischter Laubwald ersetzt Nadelholz - Sturmschäden beseitigt: Klosterforsten lassen Flächen im Revier Winzenburg aufforsten

In der Revierförsterei Winzenburg der Klosterforsten sind die letzten Freiflächen, die das Sturmtief Friederike im Januar 2018 hinterlassen hatte, mit Laubbäumen aufgeforstet worden. Dem Sturm fiel damals der Nadelholzbestand entlang der Landesstraße Landesstraße 488 von Freden nach Lamspringe zum Opfer. Der Sturm Friederike hat zu Beginn des vergangenen Jahres in niedersächsischen Wäldern große Schäden hinterlassen. Teilweise sind soweit das Auge reichte Fichten entwurzelt worden. In der Revierförsterei Winzenburg am Rande des Harzes haben Bagger nun die letzten Baumreste weggeräumt. „Danach hat eine beauftragte Baumschule neue Laubbäume auf einer Fläche so groß wie drei Fußballfelder gepflanzt. Dies sind beispielsweise Bergahorn und Kirschbäume in grünen Wuchshüllen. Ebenso kamen Buchen und Roterlen ohne Einzelschutz in die Erde“, erläutert Revierleiter Andreas Zimmer.

Als Besonderheit wurden auch 100 Flatterulmen als Baum des Jahres 2019 entlang eines Bachlaufes gepflanzt. Sie ist auf Standorte nahe von Flüssen und Auwälder spezialisiert – viel Lebensraum ist wegen begradigter Flussläufe und Trockenlegungen verloren gegangen. Diese Baumart kommt deshalb mittlerweile selten in Deutschland vor. Die hierzulande heimischen Berg- und Feldulmen stehen jedoch durch auf Ulmen spezialisierte Schädlinge am Rande des Aussterbens, die Flatterulme ist diesem Ulmensterben gegenüber deutlich widerstandsfähiger. Sie bietet für auf Ulmen als Lebensraum angewiesene Tier- und Pflanzenarten eine Alternative. Die Baumart hat sich außerdem wegen ihres zähen Holzes als ausgesprochen sturmfest und resistent gegenüber veränderten Klimabedingungen erwiesen. „In den Klosterforsten nutzen wir die Katastrophe der Sturmschäden als Chance, indem wir gemischtere Wälder mit mehr Laubholz begründen. Diese werden künftig besser mit den Folgen des Klimawandels und Stürmen zurechtkommen“, betont Constantin von Waldthausen, Leiter der Klosterforsten.
red/Foto: Thomas Fischer










11.04.2019 • 07:31 Uhr

In Hevensen: Einbruch in Lagerhalle - Gezielt Teile ausgebaut und gestohlen - 7.000 Euro Schaden

Die Northeimer Polizei berichtet vor wenigen Minuten: In der Zeit von Dienstag, 20.15 Uhr, bis Mittwoch, 10.35 Uhr, brachen unbekannte Täter in 37181 Hardegsen, Brinkfeldstraße im Ortsteil Hevensen in eine Lagerhalle eines Schweinemastbetriebes ein. Dort wurden von einem landwirtschaftlichen Fahrzeug gezielt Teile abgebaut und entwendet. Der Wert der entwendeten Fahrzeugteile wird auf mindestens 7000 Euro geschätzt.Se











11.04.2019 • 07:28 Uhr

Ladendiebstähle: 14-jährige Mädchen von der Polizei erwischt - Wodka im Blut

Die Polizei in Clausthal Zellerfeld berichtet soeben: Bereits am Dienstag, 20Uhr, ehielt die Polizei den Hinweis auf drei Mädchen, die in einem Clausthaler Einkaufsmarkt drei Flaschen Fruchtweincocktail entwendet haben. Die Mädchen im Alter von 14 Jahren wurden außerhalb des Marktes in unmittelbarer Nähe angetroffen, die Flaschen hatten sie bereits ausgetrunken. Alle drei wurden von der Streife mitgenommen, zur Polizeidienststelle gebracht und die Erziehungsberechtigten benachrichtigt. Bei der Durchsuchung der mitgeführten Rucksäcke tauchte dann eine Flasche Vodka auf, zu der die drei zunächst keine Angaben machten. Im Beisein der Erziehungsberechtigten wurden bei allen Atemalkohotests durchgeführt. Die Ergebnisse lagen zwischen 0,15 und 0,60 Promille. Abschließend wurde zugegeben, dass die Flasche Wodka in einem anderen Clausthaler Einkaufsmarkt entwendet wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Mädchen mit ihren Erziehungsberechtigen entlassen.ots










10.04.2019 • 22:24 Uhr

Lebensart spontan und live: E-Center weckt Sylt-Gefühle

Heute eine schöne Zufallsbegegnung mit echten Sylt-Gefühlen: Plötzlich steht mir eine Batterie einer feinen Sylt-Edition eines Grauburgunder Weines mitten im Gang des E-Centers in Bad Gandersheim , direkt auf dem Weg zu den Auslagen mit dem Obst. Und sofort ist meine Erinnerung hellwach: Februar 2017. Gar nicht so lange her. Geburtstagsparty in der Strandoase bei Westerland. An einem herrlichen Sonnentag - so strahlend und warm wie der Grauburgunder der Sylt-Edition. Angesichts des heutigen "Feiertages" wurde eine dieser Sylt-Flaschen mit Vergnügen geordert. Der edle Tropfen wird zum Abschluss eines erfolgreichen Tages garantiert angenehme Sylter Emotionen auslösen. red
Fotos: Thomas Fischer












10.04.2019 • 22:02 Uhr

Zahlreiche Studien belegen: Verkehrslärm sorgt für mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Mainzer Wissenschaftler analysieren im Deutschen Ärzteblatt die aktuelle Studienlage zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm

Eine Übersicht über die aktuelle Studienlage im Hinblick auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm haben Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts veröffentlicht. Ihr Resümee: Verkehrslärm ist ein neuer bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der jedoch bislang noch nicht ausreichend untersucht ist.

Die Mainzer Kardiologen erforschen seit vielen Jahren intensiv, wie sich Lärm, insbesondere Fluglärm, auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkt. Nun haben sie mittels einer Literaturrecherche repräsentative Studien aus den Jahren 2007 bis 2018 zum Thema „Lärm und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ ermittelt, diese analysiert und die neuesten Ergebnisse in einem Übersichtsartikel zusammengefasst. „So haben wir ein umfassendes Bild der aktuellen Studienlage erhalten“, erläutern die Autoren um Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz. „Zahlreiche Studienergebnisse – sowohl von Forscherkollegen als auch unseren eigenen – zeigen eines ganz klar: Lärm ist ein bedeutsamer Risikofaktor für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und führt in der Folge zu erhöhter Sterblichkeit.“

„Lärm durch Flug-, Schienen- und Straßenverkehr kann chronische Stress- bzw. Lärmbelästigungsreaktionen hervorrufen, die zu einer Reihe pathophysiologischer Konsequenzen führen und infolgedessen das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigen“, beschreibt der Erstautor der Studie, Omar Hahad. Erkenntnisse aus neueren epidemiologischen Studien hätten beispielsweise gezeigt, dass Schätzungen zufolge Verkehrslärm alleine in Europa jährlich für 18.000 vorzeitige Todesfälle, 1,7 Millionen Fälle von Bluthochdruck und 80.000 Krankenhauseinweisungen verantwortlich ist.

Die Studien der Universitätsmedizin Mainz zur Lärmwirkungsforschung belegen ebenfalls, dass die durch Flug- und Schienenverkehr hervorgerufene Lärmbelästigung dosisabhängig zu einem erhöhten Risiko für Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern bzw. auch zu psychischen Erkrankungen wie Depression und Angststörungen führen kann. Darüber hinaus konnten die Mainzer Wissenschaftler anhand eines neu entwickelten Tiermodells auch die molekularen Mechanismen ermitteln, die für die negative Wirkung von Lärm auf den Organismus verantwortlich sind. Hierbei wurde gezeigt, dass insbesondere Nachtfluglärm neben Gefäßschäden auch zu ausgeprägten Veränderungen im Gehirn führen kann, die die beobachteten Verzögerungen in der Entwicklung von Hirnleistungen wie Lernen und Gedächtnis erklären können.

Die Autoren der Studie fordern weitere Untersuchungen im Hinblick auf den neuen Risikofaktor Lärm, vor allem aber auch präventive Maßnahmen, um die Bevölkerung vor den negativen gesundheitlichen Auswirkungen des Lärms zu schützen. „Insbesondere auf Grundlage der kürzlich erschienen Lärmrichtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO mit Empfehlungen für deutlich niedrigere Verkehrslärmpegel am Tag und in der Nacht sind rasche Konsequenzen insbesondere auch im Hinblick auf die Ausdehnung des Nachtflugverbots angesagt“, so Professor Münzel. Auch der an der University of Pennsylvania tätige Schlafforscher Professor Mathias Basner weist in einem die Publikation kommentierenden Aufsatz darauf hin, dass das Wissen über die vielfältigen Wirkungen des Lärms schon jetzt ausreicht, um präventive Maßnahmen zu ergreifen und mit einem entsprechenden gesetzlichen Regelwerk zu untermauern. red/DGP











10.04.2019 • 21:56 Uhr

Breitbandverkabelung in Altgandersheim: Heute wurde heftig rangeklotzt und sogarStraße gefegt

Nach den Unerfreulichkeiten bei den laufenden Arbeiten zur Breitbandverkabelung in dem Gandersheimer Ortsteil Altgandersheim (wir berichteten) hat die Baukolonne der zuständigen Firma heute richtig rangeklotzt. Unsere Reporter waren vor Ort. Offensichtlich hatte der gestrige Unmut von Anliegern, insbesondere in der Gremsheimer Straße, erste positive Wirkungen ausgelöst. Die bemängelten Auffälligkeiten bei der Wiederherstellung ordentlicher Gehwegverhältnisse wurden zum Teil angegangen und beseitigt. Mit einer vollständigen Beseitigung von Beschädigungen nach dem Aufreißen der Bürgersteige zwecks Verlegung des Breitbandkabels sei in den nächsten Tagen zu rechnen.Man bemühe sich die Arbeiten zu koordinieren. Auch mit der Absicherung der Baustellen schien es heute besser zu klappen. Die zum Teil eingesetzten ausländischen Mitarbeiter der Baufirma waren sichtlich bemüht, die Anweisungen eines Vorgesetzten korrekt abzuarbeiten. Am Ende des Tages wurde sogar
die Fahrbahn und der Bürgersteig in der Gremsheimer Straße mit einem Besen sauber gefegt.
red/Fotos: Thomas Fischer
















10.04.2019 • 21:42 Uhr

Tolle Idee in Stöckheim: Dorf-Flohmarkt zu Gunsten des "Wünschewagens Niedersachsen"

Am 28. April 2019 findet von 10 bis 17 Uhr In Stöckheim (gehört zu Northeim) wieder ein langersehnter Dorf-Flohmarkt statt. Wie auch bei den vergangenen Flohmärkten werden beispielsweise. die Standgebühr, der Essens- und Getränkeverkauf, das Kuchenbuffet und diverse weitere Erlöse in den Dienst eine guten Sache getan, soll heißen alles wird gespendet! Das Organisationsteam hat beschlossen: Der Dorfflohmarkt 2019 soll dem "Wünschewagen Niedersachsen" (letzte Wünschewagen) zugute kommen, berichtet Michael Weiß.
red/Screenshot Plakat











10.04.2019 • 18:27 Uhr

Christliches Jugendzentrum "Phoenix" Wrescherode siegt beim Chrismon Wettbewerb.

3.000 Euro für den ersten Platz beim Voten kassiert - Geld für die Außengestaltung vorgesehen

Auch wenn das Ergebnis bereits ein paar Tage zurückliegt, so wollte unser Redaktionsnetzwerk das Phoenix erstmal feiern und ihren Sieg auskosten lassen, bevor wir Details nachfragten. Am vergangenen Donnerstag gab es nach der Bekanntgabe des Sieges eine spontane Party im Jugendzentrum, wo alle Unterstützer über Facebook und co. herzlich eingeladen wurden.

Jubel, Erleichterung, Aufbruchstimmung im christlichen Jugendzentrum in Wrescherode.

Beim Bundesweiten Wettbewerb der Gemeinden, setzte sich das Phoenix mit weit über 10 000 Stimmen durch. Der Vorsprung von 1000 Stimmen auf die "Freie Kirche Berlin" konnte täglich gehalten werden. Mal waren es nur noch 800 Stimmen Vorsprung, dann ging ein Ruck durch die Region, plötzlich waren es wieder 1500 Stimmen. Die ganze Region fieberte mit. In den sozialen Netzwerken spornten sich die Menschen gegenseitig an: " hast du schon abgestimmt?" " Los, auch nochmal auf dem Handy!" Aber auch Aufrufe in diversen Whats App- und Facebookgruppen sorgten für kollektive Begeisterung. Nicht zu vergessen ein Aufruf der legendären Gandersheimer Kultband "Die Schröders", welche vermutlich durch ihre große Fanbase den größten Anteil am Erfolg beisteuerten.

Für den ersten Platz gibt es 3000 Euro, die wie angekündigt, in die Außenanlage des Phoenix´gesteckt werden sollen. Weitere Gelder könnten noch kommen, denn es gibt auch noch einen Jurypreis zu vergeben. Langfristig ist geplant, die alte Konzerthalle wieder in Betrieb zu nehmen und dann werden auch die "Schröders" sicherlich ieder an alter Wirkungsstätte spielen. So hat es Jens Burger von den Schröders angedeutet.
Die Fis Work Media Group drückt ganz fest die Daumen und freut sich, mit der Berichterstattung auf diesen News-Kanälen /Internetzeitung einen kleinen Teil zum Erfolg beigetragen zu haben.
red











10.04.2019 • 18:18 Uhr

Stiftskirche: Kraftakt mit sieben Metallhandwerkern - Zentnerschwere Glasscheiben eingebaut

Gleich sieben starke Männer der Firma "Heise Metallbau" - www.heise-metallbau.de - haben am heutigen Nachmittag in der Bad Gandersheimer Stiftskirche schwer geschuftet. Untermalt von einem leisen (übenden) Orgelspiel des neuen Kantors der Stiftskirchengemeinde hievten die Spezialisten megaschwere Glasscheiben in das Metallgehäuse des neuen Windfangs im Südeingang der Stiftskirche. Es war eine Präzisierungsarbeit, die riesigen Scheiben millimetergenau in die Metallrahmen einzupassen. Mit der nötigen Ruhe und einem enormen handwerklichen Geschickt gelang dem Heise-Team das gute Werk. Den Abschluss bildet nun der Einbau von Glastüren.

Vor dem neuen Haupteingang für die Stiftskirche, also außen, war bereits in der vergangenen Woche von Baufachleuten ein neuer Plattengang angelegt worden. Das alles gehört zum Projekt eines handicapfreien Zugangs in das historisch bedeutsame Kirchengebäude. Es soll rund 1000 Jahre alt sein.

Rollstuhlfahrer/innen können nach Fertigstellung der nicht ganz billigen Baumaßnahme endlich selbständig und ohne die lästige Überwindung von Hindernisse in die Kirche gelangen. Bislang waren sie immer auf die Hilfe von anderen Menschen angewiesen. "Ihnen wurde über die Stufen am großen Portaleingang geholfen", wußte Herr Reinhard von der Kirchenaufsicht heute dem dem Reporter des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group zu berichten. Diese "Fürsorglichkeit" wird in Zukunft nicht mehr nötig sein.
red/Fotos: Marc Reiser












10.04.2019 • 17:43 Uhr

CDU MdB Kühne: Anstrengung für Fördergelder hat sich gelohnt - Millionen nach Hahndorf und Oker

Insgesamt 6.579.000 Euro an Bundesförderung für Ersatzneubau der Mehrzweckhallte Hahndorf und der Erweiterung und Sanierung der Mehrzweckhalle Oker

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne (Foto) hat gute Nachrichten für die Stadt Goslar. Im Rahmen des Programms "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" fördert der Bund mit dem Ersatzneubau der Mehrzweckhallte Hahndorf und der Erweiterung und Sanierung der Mehrzweckhalle Oker gleich zwei Projekte in der Stadt Goslar mit insgesamt 6.579.000 Euro. Dies beschloss nun der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Roy Kühne: "Ich freue mich sehr, dass sich der gemeinsame Einsatz aller Beteiligten gelohnt hat. Sowohl in Hahndorf als auch in Oker ist die Mehrzweckhalle von großer Bedeutung für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Damit ist abgesichert, dass das vielfältige Sportangebot auch in Zukunft so weitergeführt werden kann."

Das Programm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" ist Teil des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung und zielt auf die Behebung des Investitionsstaus bei der sozialen Infrastruktur. Gefördert werden investive Projekte mit besonders sozialer und integrativer Wirkung.
red/Foto: Thomas Fischer











10.04.2019 • 17:40 Uhr

96 Fan-Szene aktuell! 18 Torbeteiligungen in 15 Einsätzen: U19- Spieler Justin Neiß erhält Profivertrag

Justin Neiß hat einen bis 2021 gültigen Profivertrag bei Hannover 96 unterschrieben. Der Offensivspieler, der sowohl im Zentrum als auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden kann, war in der laufenden Saison für die U19 der Roten in 15 Einsätzen an 18 Toren beteiligt. Für das Team von Trainer Stephan Schmidt kommt der 18-Jährige auf 15 Treffer und drei Vorlagen.
Michael Tarnat, Sportlicher Leiter der 96-Akademie: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wieder ein junger Spieler mit viel Perspektive seinen Weg aus unserer 96-Akademie ins Profiteam macht. Justin hat durch gute Leistungen in der U19 auf sich aufmerksam gemacht.
Er ist in der Offensive auf allen Positionen variabel einsetzbar. Wir trauen ihm eine Profikarriere absolut zu.“
Justin Neiß: "Ich bin sehr glücklich darüber, dass mein Traum vom Profivertrag in Erfüllung gegangen ist. Klar ist, dass ich noch härter an mir arbeiten werde. Ich weiß, dass der Profivertrag nur ein erster Schritt ist und dass ich nur dann meine Chance bei den Profis bekommen kann, wenn ich Gas gebe und mich weiter verbessere."
Neiß war im vergangenen Sommer vom FC Schalke 04 zu Hannover 96 gewechselt. Der gebürtige Bochumer absolvierte im Trikot der U16 und U17 Länderspiele für Deutschland. In dieser
Woche wurde er von U19-Nationaltrainer Guido Streichsbier für den Perspektivlehrgang der deutschen U19 nominiert. Es ist geplant, dass Neiß mit Beginn der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit fest zum Profiteam von Hannover 96 stößt. Bis dahin ist er wie bisher für die U19-Mannschaft in der Eilenriede im Einsatz.
red/fis











10.04.2019 • 15:40 Uhr

Unbekannte Täter entwenden circa 30 hochwertige Bonsai-Bäume

Soeben berichtet die Polizei in Hildesheim: Bereits in der vergangenen Woche kam es zu einem Einbruchdiebstahl zum Nachteil einer Hildesheimer Gärtnerei in der Straße An den Osterstücken in Hildesheim.
Zwischen Freitag, 5. April 2019 - 18 Uhr und Samstag, dem 06.April 2019 - 14:30 Uhr entwendeten bisher unbekannte Täter circa 30 Bonsai-Bäume aus den Gewächshäusern der Gärtnerei.
Ersten Ermittlungen zufolge haben der oder die unbekannten Täter den Maschendrahtzaun der Gärtnerei durchkniffen und sich somit Zugang zum Gelände verschafft. Auch die Folien der Gewächshäuser wurden aufgetrennt. Durch diese Öffnungen konnten die hochwertigen Pflanzen folglich entwendet und abtransportiert werden. Laut Angaben des Eigentümers sind insgesamt circa 15 Bonsai-Bäume der Größe 80 Zentimeter und circa 15 Bonsai-Bäume der Größe 120-150 Zentimeter abhandengekommen. Auch drei Elefantenbäume der Größe 150 Zentimeter konnten als Diebesgut benannt werden. Durch die Tat ist ein Gesamtschaden von circa 11.000 Euro entstanden.
Zeugen, welche im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib der Pflanzen geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Hildesheim unter Telefon 05121 / 939-115 in Verbindung zu setzen.sf











10.04.2019 • 15:36 Uhr

Goldenes Mobiltelefon erst verloren, dann von Unbekannten gestohlen.

Am Dienstagabend, zwischen 20.25 und 20.45 Uhr, entwendeten offenbar bislang unbekannte Täter das goldfarbene Mobiltelefon Huawei P Smart einer 23-jährigen Goslarerin, das sie während eines Spaziergangs mit ihrem Hund im Bereich Wehrdamm in Goslar mit sich geführt oder verloren hatte. Bei der Tat entstand ein Schaden in Höhe von knapp einhundertfünfzig Euro. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitpunkts möglicherweise entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots










10.04.2019 • 15:33 Uhr

20-Jähriger reagiert zu spät: Auffahrunfall mit 6.000 Euro Schaden

Am heutigen Mittwoch gegen 10.50 Uhr kam es im zähfließenden Verkehr auf der Göttinger Straße zu einem Auffahrunfall, bei dem Sachschaden von ca. 6.000 Euro entstand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Eine 79 Jahre alte Northeimerin war mit ihrem Pkw auf der Bundesstraße stadteinwärts unterwegs. Nach dem Passieren der Kreuzung Hillerser Straße musste die Northeimerin aufgrund des dichten Verkehrs anhalten. Ein 20 Jahre alter Northeimer bemerkte die Situation zu spät und fuhr mit seinem Auto auf. fal











10.04.2019 • 15:10 Uhr

Internetbetrug: Router wird nach Kauf im Internet nicht geliefert

Soeben berichtet die Einbecker Polizei von einem gestern angezeigten Betrug im Internet:
Ein 53-jähriger Geschädigter aus dem Bereich Einbeck erwarb über die Plattform EBAY-Kleinanzeigen einen Fritzbox-Router für 170 Euro. Die Ware wurde anschließend nach Bezahlung nicht geliefert und der Anbieter ist auch für den Käufer nicht mehr erreichbar. Die Bezahlung lief zwar über Pay-Pal, da aber über die Überweisungsmöglichkeit "PayPal Freunde". Bei dieser Art der Überweisung ist die eigentliche Sicherheitsfunktion, die PayPal sonst bietet, außer Kraft gesetzt.vo











10.04.2019 • 15:06 Uhr

Bärenfell und Vogelkrallen: Website informiert Reisende über Artenschutz im Urlaub

Zoll und Bundesamt für Naturschutz präsentieren neue Website in Nürnberg

Welche Souvenirs dürfen nach Deutschland eingeführt werden und was ist dabei zu beachten? Darüber können sich Reisende jetzt unter www.artenschutz-online.de barrierefrei und bequem per Smartphone, Tablet oder Computer informieren. Zoll und Bundesamt für Naturschutz (BfN) haben das Online-Angebot „Artenschutz im Urlaub“ heute am Nürnberger Flughafen erstmals öffentlich vorgestellt. Die Anwendung hilft Urlauberinnen und Urlaubern dabei, die weltweit bedrohte Flora und Fauna zu schützen - und zugleich Probleme beim Zoll bei der Heimkehr zu vermeiden.
BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Reisende erfreuen sich an der Artenvielfalt ferner Länder, doch viele Tiere und Pflanzen stehen unter Schutz. Deshalb gilt: Wer Souvenirs nach Deutschland mitbringen möchte, sollte sich genau über die Artenschutzbestimmungen informieren. Das gilt nicht nur für lebende Tiere und Pflanzen, sondern auch für deren Bestandteile wie Reptillederprodukte und Elfenbeinschnitzereien. Die neue Website macht es Urlaubern denkbar einfach: Sie bietet alle notwendigen Informationen, die man braucht, um Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen zu vermeiden.“
Direktionspräsident Jürgen Hartlich von der Generalzolldirektion und Chef der für den Artenschutz bundesweit zuständigen Fachdirektion mit Sitz in Nürnberg betont: „Der Zoll nimmt seinen gesetzlichen Auftrag bei der Bekämpfung des Schmuggels von artengeschützten Tieren und Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten sehr ernst. Das gilt auch für die notwendige Präventionsarbeit, in der das Online-Angebot ‚Artenschutz im Urlaub‘ einen wichtigen Baustein darstellt.“
Im vergangenen Jahr wurden vom Zoll bundesweit über 1.300 Beschlagnahmeverfahren, nach Aufgriffen geschützter Tiere und Pflanzen bzw. deren Teile und Erzeugnisse durchgeführt. Denn: Oft werden Reisenden Handtaschen aus Schlangenleder, Korallen, ausgestopfte oder in Alkohol eingelegte Tiere und exotische Pflanzen als Souvenirs angeboten. Doch Reisende laufen stets Gefahr, dass diese „Mitbringsel“ bei der Einreise beschlagnahmt und eingezogen werden. Das Bundesamt für Naturschutz kann auch ein Bußgeld gegen sie verhängen oder sogar ein Strafverfahren einleiten.

„Artenschutz im Urlaub“

Nutzerinnen und Nutzer der Website können jetzt prüfen, ob es sich bei der Einfuhr eines Souvenirs um eine geschützte Art bzw. ein daraus hergestelltes Produkt handelt: Wenn Reisende das Land eingeben, aus dem sie ein Souvenir mitbringen möchten, erhalten sie eine Auflistung aller geschützten Tiere und Pflanzen, die in diesem Land angeboten und grundsätzlich nicht mitgebracht werden dürfen.
Auf der Website werden nicht nur die Arten gelistet und fortlaufend aktualisiert, auch einzelne, aus den Arten hergestellte Produkte sind jeweils mit Fotos und Beschreibung aufgeführt. Grundlage dafür sind insgesamt mehr als 10.000 Beschlagnahmen, die seit 1996 durch das BfN ausgewertet wurden. Darüber hinaus kann über die Suchfunktion auch gezielt nach Arten bzw. daraus hergestellten Produkten gesucht werden. Die Bedienung wird mithilfe von Piktogrammen erleichtert. Zusätzlich werden Informationen in leichter Sprache sowie in Gebärdensprache angeboten.
Bei der Präsentation in Nürnberg klärten Spezialisten des Zolls und des BfN Reisende und Pressevertreter an Informationsständen über das weltweit wichtige Thema „Artenschutz im Urlaub“ auf – veranschaulicht auch anhand beschlagnahmter Exponate von geschützten Tieren und Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten. Zollhündin „Mia“, eine speziell ausgebildete Artenschutzspürhündin, bewies beim Erschnüffeln von Exemplaren geschützter Tiere und Pflanzen ihr besonderes Können. Durch ein spezielles Training auf diese Exemplare hin ist sie im Einsatz für den Zoll bei der Bekämpfung des illegalen Artenhandels von großer Hilfe.
red/fis










10.04.2019 • 15:01 Uhr

FDP voller Aktivitäten und großes Vertrauen für bekannte Persönlichkeiten im Vorstand

Mitgliederversammlung der FDP-Einbeck: Jahresrückblick und Vorstandswahlen

Die Mitgliederversammlung der FDP-Einbeck fand soeben im Hotel Panorama in Einbeck statt. Vorsitzende Marion Villmar-Doebeling berichtete vor den Neuwahlen über die Aktivitäten des Ortsverbandes im Vorjahr. Hierzu zählten viele Bürgergespräche sowie Gespräche mit der Bürgerinitiative „ BI-Gegenwind“ und der „BI-Tiedexer-Straße. Ein Sommergrillen fand Ende Juni bei der Grillhütte in Vardeilsen statt. Parteimitglied Hilmar Kahle hatte für den Einbecker Ortsverband auch eine Planwagenfahrt sowie die Begehung der sogenannten „Null-Parzelle“ auf einem seiner Felder organisiert. Dieser Nachmittag verband Geselligkeit mit Informationen über die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft. “ Im August 2018 informierten sich die Freien Demokraten über Naturschutz im Leinepolder bei Hollenstedt mit dem Naturscout Stefan Simm.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Liberaler Diskussionsabend“ konnte die Einbecker FDP auf die Veranstaltung Mitte Juni 2018 mit dem Bundestagsabgeordneten und Sprecher für Innenpolitik der Bundes-FDP, Konstantin Kuhle, zum Thema „Flüchtlings- und Migrationspolitik“ zurückblicken sowie auf die Disussionsveranstaltung im vergangenen Oktober zum Thema „Liberale Energiepolitik“ mit Prof. Dr. Martin Neumann, ebenfalls Mitglied der FDP im Deutschen Bundestag.
Die Vorstandswahlen bestätigten zum Teil den bisherigen Vorstand: Dr. Marion Villmar-Doebeling wurde in ihrem Amt als Vorsitzende und Dr. Reinhard Binder wurde in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Als Beisitzerinnen und Beisitzer wurden gewählt: Silke Albrecht, Marlies Grascha, Klaus-Peter Fleischer, Frank Hagemann und Patrick Neinert. Schatzmeister Burkhard Grube wurde ebenfalls in seinem Amt bestätigt.

Last but not least dankte die Vorsitzende allen Mitgliedern für die engagierte Mitarbeit und warb für einen ebenso engagierten Europawahlkampf der FDP vor Ort in Zeiten des wachsenden Populismus und der Radikalisierung des politischen Diskurses nach rechts und nach links. Noch vor seinem Tod im Jahr 2016 betonte der ehemaliger Außenminister, Hans-Dietrich Genscher: „Europa ist unsere Zukunft, sonst haben wir keine.“

Zum Bild: von links nach rechts: Burckhard Grube (Schatzmeister), Klaus-Peter Fleischer (Beisitzer), Dr. Marion Villmar-Doebeling (Vorsitzende), Dr. Reinhard Binder (stv. Vorsitzender), Patrick Neinert (Beisitzer), Marlies Grascha (Beisitzerin), Silke Albrecht (Beisitzerin). red










10.04.2019 • 14:54 Uhr

Festspielmagazin erschienen... zum reinbeißen...

Zeig mir mehr! – das ist das Motto der 61. Gandersheimer Domfestspiele. Und das größte professionelle Freilichttheater in Niedersachsen zeigt mehr. Auf 84 Seiten im praktischen DIN-A5-Format präsentieren die Festspielmacher die ersten Details über die fünf diesjährigen Produktionen und sämtliche Termine und Informationen über das Rahmenprogramm, wie „Freitags im Zelt“, Benefizgala „Domspitzen“ oder „Fest der Chöre“. Auch das „Theatervirus“-Festival wird ausführlich vorgestellt. „Nach einer erfolgreichen Jubiläumsspielzeit sind die Darsteller bald wieder zurück – mit neuen Ideen, neuen Bildern, neuen Erzählungen und dramatischen Wendungen“, sagt Festspielintendant Achim Lenz. „Das Festspielmagazin verkürzt die Zeit bis zur Premiere.“

Alle Mitglieder des diesjährigen Ensembles sind im neuen Festspielmagazin mit Bild zu sehen. Beschreibungen über „Der Glöckner von Notre Dame“, Hintergründe zur Geschichte „Spatz und Engel“ über Marlene Dietrich und Edith Piaf, erste Geheimnisse über „Der Zauberer von Oz“ und einen Vorgeschmack auf „Al dente“ können Sommertheaterfans erlesen. Wie bunt wird „Hair“? Was hat es mit dem #Narrenkoenig auf sich? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Magazin, ohne bereits zu viel vom Vorhang zu lüften. Hinzu kommen die wichtigen Fakten für den Kartenkauf und alle Termine.
Das in einer Auflage von 20.000 Exemplaren erschienene Festspielmagazin ist wieder in Zusammenarbeit mit dem Gandersheimer Kreisblatt und der connect Werbeagentur aus Einbeck entstanden und bei Dobler Druck in Alfeld gedruckt worden. Mehr als 10.000 Magazine sind per Post unterwegs zu eingetragenen Freunden der Gandersheimer Domfestspiele.

Das Festspielmagazin ist ab sofort kostenfrei in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele (Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim) erhältlich sowie in den nächsten Wochen an vielen Stellen in der Region zum Mitnehmen ausgelegt.
Die Proben zu den 61. Gandersheimer Domfestspielen beginnen am 6. Mai. Das Begrüßungsfest findet am Montag, 20. Mai, ab 19 Uhr auf der Stiftsfreiheit statt. Mit dem Theaterfest am Sonntag, 2. Juni, ab 13 Uhr bieten die Domfestspiele weitere Eindrücke vom aktuellen Spielplan, bevor am 16. Juni die erste Premiere („Der Zauberer von Oz“) der diesjährigen Spielzeit über die Bühne gehen wird. Die 61. Spielzeit des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen dauert bis zum 11. August 2019.

Service, Kontakt, Infos und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr.
red/Foto: Frank Bertram










10.04.2019 • 14:49 Uhr

Auf der Rennstrecke zwischen Echte und Imbshausen: Unfallträchtiges Überholmanöver

Zu einem Verkehrsunfall zwischen Echte und Imbshausen kam es am gestrigen Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr.

Laut Informationen der Polizei befuhr eine Fahrerin mit ihrem PKW die Bundesstraße 248 von Imbshausen kommend in Richtung Echte. Vor ihr in gleicher Richtung fuhr eine landwirtschaftliche Zugmaschine. Die PKW-Fahrerin musste verkehrsbedingt langsam hinterherfahren, so auch noch mehrere andere Kraftfahrzeugführer. In Höhe der Einmündung Zufahrt zum Parkplatz des Friedhofes Echte, wollte Sie nach links abbiegen. Ein von weiter hinten nachfolgender PKW-Fahrer, hat zum Überholen der Fahrzeugschlange angesetzt und ist gegen das im Abbiegen befindliche Fahrzeug seitlich hineingefahren.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, bereiteten diese das Hydraulische Gerät zur Rettung vor. Dies wurde allerdings nicht benötigt da die verletzte Fahrerin mithilfe von Rettungsdienst und Feuerwehr das Fahrzeug über die Beifahrertür verlassen konnte. Anschließend konnte die Fahrerin an den eintreffenden Rettungsdienst aus Northeim übergeben und ins Krankenhaus gebracht werden.

Zufällig befand sich zur selben Zeit ein Rettungswagen aus Kassel auf dem Rückweg, daher konnte dieser direkt die Erstversorgung vornehmen.

Alarmierte Kräfte: Feuerwehr Bad Gandersheim (Konnte Abfahrt abbrechen), FF Kalefeld, FF Echte, Rettungswagen Northeim, Notarzt Northeim.red
Fotos: Tim Brand / Kai-Uwe Roßtock
















10.04.2019 • 13:24 Uhr

Alltagsbeobachtungen: Unten Buntes, oben Verwelktes...

Es sind die Kontraste, die auffallen. Gutes behauptet sich gegen Böses. Schönes verdrängt Häßliches. Gegensätzliches bestimmt unseren Alltag. Oftmals bleiben da die Zwischentöne und -wahrnehmungen auf der Strecke. Aber es müssen nicht immer tierschürfende Interpretationen von Auffälligkeiten in einem alltäglichen Leben sein. Manchmal sind es einfach Nachlässigkeiten, Unachtsamkeiten, Gleichgültgkeiten die uns den Blick versperren. Eine der zahlreichen und treuen Userinnen auf diesen Nachrichtenkanälen und der Internetzeitung hat der Redaktion einen Tipp gegeben. Ihr waren über einer Einfahrt im Steinweg in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim ein oberirdischer Blumenkasten aufgefallen. Aus ihm ranken seit Jahr und Tag verwelkte Geranien, so ihre scharfe Beobachtung. Ironisch merkte die stadtbekannte Damen dazu an. "Alles nach dem Motto, unsere Stadt soll schöner werden...".
Das Verwelkte ist oben zu sehen. Der Reporter ist dann weitergegangen. Er hat dann nach unten geschaut. Und siehe da, er erblickte das Gegenteil von der Vergänglichkeit abgestorbener Blumen. Auf dem Bürgersteig strahlt der Frühling in buntesten Farben. Das kommt Freude auf, hüpft das Herz, wachsen Frühlingsgefühle.

Sollte man deswegen nur noch nach unten schauen? Um das Unansehnliche über unseren Köpfen nicht mehr zu sehen?
red/Fotos: Marc Reiser














10.04.2019 • 13:07 Uhr

Einfach mal raus in die Sonne? - Goldgelbe Schönheit an der Uni gelandet

Mit komischen oder ziemlich schrägen "Vögeln" hat die Polizei Göttingen erfahrungsgemäß immer wieder dienstlich zu tun. Das gehört zum Job.

Am Dienstagnachmittag (09.04.19) wurden Beamte allerdings zu einem "ornithologischen Echteinsatz" in ein Gebäude der Uni auf dem Nordcampus in der Tammanstraße beordert. Dort hatte gegen 17.10 Uhr ein Mitarbeiter einen kleinen Vogel mit auffallend goldgelbem Gefieder entdeckt. Laut Internetrecherche handelt es bei dem zierlichen Schmuckstück vermutlich um einen Sonnensittich.

Für die routinierte Funkstreife des Einsatz- und Streifendienstes 2 von der nahegelegenen Wache in der Otto-Hahn-Straße war das kein Problem. Souverän und dabei doch ganz vorsichtig setzten die Beamten den übertragenen Spezialauftrag um, der da lautete: Piepmatz zunächst intensiv beobachten, einfangen und mitnehmen. Sogleich nach dem geglückten "Zugriff" ging es dann für "Sweet Little Birdy" mit dem Streifenwagen direkt zur Vogelpflegestation des NABU Göttingen.

Hier wartet "sie" oder "er" (Anmerkung hierzu am Rande: Ermittlungen zum Geschlecht haben die Beamten nicht aufgenommen, da laut Dienstvorschrift nur gleichgeschlechtliche Untersuchungen erlaubt sind) nun darauf, wieder nach Hause geholt zu werden.

Das Gebäude des NABU befindet sich in der Weender Landstraße 66 direkt links neben der Aral-Tankstelle. Telefon: 0551/68 637.JK/FOTO: POLIZEI










10.04.2019 • 13:04 Uhr

Hardenberg Burgturnier - Bummeln, staunen, genießen

Nur selten treffen so viele Vorzüge aufeinander - das Hardenberg Burgturnier ist internationaler Sporttreffpunkt, gesellschaftliches Ereignis, Familienfest und Bummelmeile in einem. All das in einer traumschönen Kulisse, freundlich, familiär, traditionsverbunden und weltoffen. Vom 16. -19. Mai ist das Gelände am Fuß der BurgRuine wieder der Anziehungspunkt für alle, die ein rundherum gutes Wochenende erleben wollen.

Zwei in Einem

Sportlich lässt der CSI keinerlei Wünsche offen. Auch 2019 ist das Hardenberg Burgturnier ein Stelldichein von erstklassigen Springreiterinnen und -reitern. Der Sieger der MITSUBISHI Motors Masters League, Michael Jung aus Horb, hat als einer der ersten für das Burgturnier zugesagt. Und es ist beileibe nicht der erste Besuch des Vielseitigkeits-Olympiasiegers in Nörten-Hardenberg. Vorjahressieger Markus Beerbaum aus Thedinghausen folgte mit seiner Nennung. Beerbaum streckt erneut die Hand aus nach der berühmten Goldenen Peitsche. Die könnte er ganz und gar gewinnen, allerdings nur mit einem erneuten Sieg im Großen Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernsttal. Alles andere als ein leichte Aufgabe ist das. Teilnehmer aus rund 15 Nationen folgen regelmäßig dem „Lockruf” des Hardenberg Burgturniers.

Sport ist schön, genauso schön und verlockend ist die große Klassika, die Garten- und Lifestyleausstellung in unmittelbarer Nachbarschaft. Qualität und Vielfalt sind die Kennzeichen der Ausstellung, die alles birgt, was sich Besucher nur wünschen können. Und so bietet sich die Chance, zwei Ereignisse in einem zu erleben - in der Klassika bummeln und einkaufen zu gehen und außerdem internationalen Spitzensport zu erleben.

Abends am Hardenberg…

...ist es einfach prima. Der Freitagabend kombiniert Livemusik in der Arena und internationalen Springsport. Präsentiert wird das Programm vom Energiepartner EAM. Die Präsentation der Auktionsfohlen rundet den Abend ab. Sowohl am Freitag wie auch am Samstagabend trifft Nörten-Hardenberg dann sehr fröhlich auf den „Rest der Welt”.

Samstags wird das Licht auch nicht früh ausgemacht. Im Gegenteil - die Gothaer Night mit der König-Trophy für die besten Zukunftspferde, der Gothaer Trophy um Weltranglistenpunkte, Showelementen und dem krönenden Abschluss, dem auf Musik choreographierten Feuerwerk ist ein absolutes Highlight des Hardenberg Burgturniers.

Zwei Peitschen - ein Gedanke

Die legendäre und seit Jahrzehnten berühmte „Goldene Peitsche” ist ein Symbol für Tradition und Höchstleistung im Pferdesport. Gestiftet wurde und wird sie vom „Chef des Hauses”, dem Oberhaupt der Familie Hardenberg, sowie seinem Sohn. Carl Graf von Hardenberg jun. hat der Goldenen Peitsche vor wenigen Jahren eine „kleine Schwester” beschert. Die „Silberne Peitsche” ist nun das Prestigeobjekt der internationalen Amateure und sie ist ähnlich schwer zu bekommen wie die goldene Version. Sonntags im Finale der internationalen Amateur-Tour (Internationale Hardenberg Silver Tour) geht es um die „Silberne Peitsche” des Hardenberg Burgturniers in einem Springen der schweren Klasse. Drei Namen sind bislang in die Ringe unterhalb des markanten Keilerkopfs eingraviert. Und die Frage aller Fragen ist: Bleiben die Peitschen in Nörten-Hardenberg oder werden sie entführt?

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.
red/fis/Foto: Stefan Lawrentz










10.04.2019 • 12:59 Uhr

Richtiger Schutz vor Zecken und Maßnahmen im Ernstfall - Gesundheits-Tipp der IDEAL Versicherung

In ganz Deutschland steigen die Temperaturen – viele Menschen zieht es daher in die Natur. Leider gilt das auch für Zecken: Sie lauern wieder in Wäldern und auf Wiesen. Carsten Sellmer, Gesundheitsexperte der IDEAL Versicherung, gibt Tipps, um sich vor einem Zeckenstich zu schützen. Außerdem weiß er, was im Notfall zu tun ist.

Zecken sind Parasiten und ernähren sich vom Blut ihres Wirts, das heißt Mensch und Tier. Durch ihre Krallen und Haftkissen halten sie sich an ihm fest. Stechen die Zecken zu, können eine Vielzahl von Infektionskrankheiten, beispielsweise Borreliose, auf den Menschen übertragen werden. Daher ist es so wichtig, sich zu schützen. Zecken mögen vor allem Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit wie Wälder, schattige Wiesen und Waldränder. Aber auch einzelne Baumgruppen, Büsche sowie Gärten oder Bäche gehören zu ihren bevorzugten Gebieten.

Um einen Ausflug in die Natur oder Gartenarbeit ungehindert von Zeckenbissen genießen zu können, empfiehlt Carsten Sellmer:

Auf festen Wegen bleiben und Unterholz sowie hohe Gräser meiden.
Mückenschutzsprays mit den Wirkstoffen Icaridin oder DEET auf Haut und Kleidung
auftragen – dieser Schutz hält aber nur wenige Stunden an.
Anschließend unbedingt den ganzen Körper nach Zecken absuchen! Sie stechen nicht
sofort, sondern suchen oft stundenlang nach einer geeigneten Einstichstelle. Füße, Waden, Kniekehlen, Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge und Bauchnabel sind dabei besonders beliebt, da sie dort nur schwer entdeckt werden.

Hat sich die Zecke bereits festgekrallt, sollte sie sofort entfernt werden. Dazu mit einer speziellen Zeckenzange den Parasit so nah wie möglich an der Haut mit einem vorsichtigen und gleichmäßigen Zug senkrecht hinausziehen. Dies verhindert ein Quetschen der Zecke und somit auch die Freigabe von möglicherweise gefährlichen Erregern. Ideal zum schnellen Entfernen sind auch Zeckenkarten mit Lupe, die für unterwegs in jedes Portemonnaie passen. Anschließend sollte die Wunde mit Desinfektionsmittel gereinigt werden, da für den Wundheilungsprozess eine saubere, keimfreie Wunde wichtig ist. „Wichtig ist vor allem, schnell zu handeln, denn die Borrelien werden erst nach etwa 12 Stunden aus den Speicheldrüsen der Zecke in die Stichwunde übertragen“, informiert der Gesundheitsexperte. Dennoch sollte auch anschließend die Einstichstelle weiter beobachtet werden. Wer dort nach einigen Tagen eine Rötung bemerkt oder unter grippeartigen Symptomen und Fieber leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Bei einer Borreliose ist eine Behandlung mit einem Antibiotikum erforderlich. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Infektion des ganzen Körpers kommen und damit zu dauerhaften Schäden an Nerven, Gelenken und Herz. Einen wirksamen Impfschutz gibt es bisher nicht. Carsten Sellmer gibt einen kurzen Überblick über die Symptome, die auf eine Borreliose-Infektion hinweisen können:

Hautrötung (sogenannte Wanderröte): typischerweise ringförmig mit
blassem Farbton in der Mitte, kann aber auch großflächig oder streifenförmig sein und bis zu mehrere Wochen nach einem Stich auftreten.
Die Haut ist an der geröteten Stelle wärmer.
Fieber.
Muskel- oder Kopfschmerzen.
Müdigkeit.

Seltener ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis, besser bekannt unter der Bezeichnung FSME, die ebenfalls von Zecken übertragen wird. Das Virus ist eher im süddeutschen Raum verbreitet. Das Robert-Koch-Institut (RKI) informiert auf seiner Website, wo diese Gebiete liegen. Diese Viruserkrankung greift das Nervensystem an. „Die ersten Symptome verlaufen mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen ähnlich wie bei einer Grippe, treten allerdings erst ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich auf. In besonders schweren Fällen kann die Krankheit sogar zu Nerven- und Hirnhautentzündungen führen“, erklärt der Experte der IDEAL Versicherung und ergänzt: „Auch wenn das Infektionsrisiko relativ gering ist, empfiehlt das RKI Menschen, die sich in Risikogebieten aufhalten, eine Schutzimpfung.“ Wer einige Tage nach einem Zeckenstich entsprechende Symptome bemerkt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

red/Grafik/Quelle: © kornilov / iStock.com










10.04.2019 • 07:46 Uhr

FFH-Gebiete unverzüglich erfassen und als Naturschutzgebiete mit höchstem Schutzstatus ausweisen

itgliederversammlung derBUND-Kreisgruppe Northeim wählt neuen Vorstand und verabschiedet Resolution an den Landkreis

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung stand das von der BUND-Kreisgruppe erstellte Konzept für Verbundkorridore für wandernde Tierarten im Landkreis Northeim. Kai Conrad erläuterte, dass der Landkreis Northeim eine besonders hohe Verantwortung für die Vernetzung von Wildtierpopulationen hat, so zum Beispiel zwischen Harz und Solling, aber auch den kleineren Waldgebieten untereinander. Nur so sind Populationen von Wildkatze, Luchs und zahlreichen anderen Tierarten langfristig überlebensfähig (Genaustausch) und können gleichzeitig neue Lebensräume besiedeln.

Die Konzepterstellung wurde vom Landkreis finanziell unterstützt und soll ein wichtiger Baustein für das offizielle Biotopverbundkonzept des Landkreises sein. Die BUND-Kreisgruppe dankt der Naturschutzbehörde für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei diesem Projekt. Kai Conrad betonte, dass es jetzt darum geht, das Konzept in die Praxis umzusetzen. Denn von den ermittelten 60 Wanderkorridoren sind viele in einem schlechten Zustand, enden zum Teil in Todesfallen, wie beispielsweise verkehrsreichen Bundesstraßen. Das Konzept incl. Karten steht daher nicht nur allen Behörden, sondern der gesamten Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung und kann ab Mai 2019 von der Internetseite der BUND-Kreisgruppe Northeim heruntergeladen werden.

Neben Jürgen Beisiegel und Kai Conrad wurden zwei neue Mitglieder in den Vorstand der BUND-Kreisgruppe gewählt: Mareike Neblik und Sabine Schambach.

Einstimmig verabschiedete die Jahreshauptversammlung nach Diskussion eine Resolution an die Landrätin und die Fraktionen des Kreistages, in der diese aufgefordert werden, umgehend die Flora-Fauna-Habitat-Gebiete nach den Vorgaben der EU unter nachhaltigen Schutz zu stellen. Hierbei dürfen nur fachliche Aspekte und keine Partikularinteressen einzelner Lobby-Gruppen Berücksichtigung finden! Durch die Verzögerung der Gebietsausweisungen bleibt der dringend notwendige und von der EU vorgeschriebene Schutz von Arten und Lebensräumen auf der Strecke. Außerdem kann es zu hohen Strafzahlungen kommen. So bezahlen die Steuerzahler die Fehler von Politik und Verwaltung.

Wortlaut der Resolution:

Forderung der Jahreshauptversammlung der BUND Kreisgruppe an die Landrätin Frau Klinkert-Kittel und die Fraktionen des Kreistages:
Die EU hat im Januar die Bundesregierung in einem Mahnschreiben aufgefordert, die überfällige Unterschutzstellung der FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitate) umgehend abzuschließen und vorhandene Mängel zu beheben.
Der Landkreis Northeim gehört auch auf Grund eines evidenten Personalmangels in der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) bundesweit zu den Vollzugsletzten. Wir fordern daher die Landrätin und die im Kreistag vertretenen Parteien auf, unverzüglich dafür Sorge zu tragen, dass alle ausgewiesen FFH-Gebiete ordnungsgemäß mit einer Beschreibung des Ausgangszustandes und Untersuchungen der Arten und Lebensraumtypen erfasst werden sowie in Folge als Naturschutzgebiete mit dem höchsten Schutzstatus ausgewiesen werden. Dieser Prozess muss öffentlich und fachlich erfolgen und darf nicht durch Lobbyisten dominiert werden.
red











9.04.2019 • 22:03 Uhr

Rundes Jubiläum bei simply-X: Holger Steinhoff seit einem Jahrzehnt mit Vollgas dabei - Geschäftsführer Bode: " Ich bin stolz auf den Mann der ersten Stunde!"

Beim jungen Unternehmen simply-X in Bad Gandersheim - dem Spezialisten für innovative Systemlösungen für Einlass-, Kontroll- und Bezahlsysteme in Bundesliga-Stadien und in Festival-Arenen, gab es jetzt berechtigten Anlaß für eine besondere Würdigung: Holger Steinhoff, Mann der ersten Stunde bei simply-X, wurde von Geschäftsführer Matthias Bode gemeinsam mit seiner Frau Julia für seine zehnjährige Betriebszugehörigkeit gewürdigt.

Holger Steinhoff, gebürtiger Gandersheimer, arbeitet seit drei Jahren in verantwortlicher Position als "Teamleiter Operations". Nach seiner Ausbildung zum Technischen Informatiker in Braunschweig baute er vor zehn Jahren gemeinsam mit Matthias Bode und einem dritten Spezialisten das Unternehmen aus kleinsten Anfängen mit zu dem auf, was es heute darstellt. Ein aufstrebendes weil innovatives und kreatives Unternehmen, das sich in seiner Branche einen exzellenten Namen gemacht und ausgezeichnete Marktanteile erworben hat.

Holger Steinhoff ist als "Teamleiter Operations" für Schwerpunkte wie Koordination, Organisation innerhalb des Unternehmens verantwortlich. Ihm obliegt Planung und Einsatz von simply-X Technologie bei Festivals wie beispielsweise von Großkunden wie dem Olympiastadion in der Bundeshauptstadt Berlin. Wenn hier demnächst das Pokalendspiel des deutschen Fußballs stattfindet, dann werden die fast 80.000 Besucher komplett über die simply-X-Technologie eingelassen, kontrolliert und bezahltechnisch bei Getränke- und Imbisskonsum rundum bedient und betreut. Zu Steinhoffs Job gehört naturgemäß eine beratende Funktion - intern im Team wie nach außen bei den Kunden.

Wie sehr sich der bei seinen Kollegen höchst anerkannte und geschätzte Experte mit seinen Aufgaben verbunden fühlt lässt sich gut daran ausmachen, dass er schwierige Herausforderungen mit ganzer Profession und Leidenschaft angeht: "Ich bediene hier bei uns so die erste Eskalationsstufe. Das macht mir Spaß!"
Neben seinem Einsatz für simply-X findet Holger Steinhoff in seiner Freizeit Lust und Entspannung, sich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Wrescherode zu engagieren.

Und was sagt Geschäftsführer Matthias Bode über Holger Steinhoff: "Ich bin stolz darauf, dass der Mann der ersten Stunde auch nach zehn Jahren simply-X die Treue hält und immer noch mit Vollgas dabei ist. Und wir hoffen, dass es die nächsten zehn Jahre so weiter geht!

Das Bild dokumentiert den Glückwunsch und den Dank von Mattthias und Julia Bode für Holger Steinhoff, verbunden mit einer originellen Geschenkgeste aus Anlass seines Betriebsjubiläums.
red/fis/Foto: Thomas Fischer












9.04.2019 • 21:16 Uhr

Altgandersheim: Pfusch bei Breitbandverkabelung - Anlieger kommen nicht mehr aus Garagen - "Unverantworlich!"

Richtig Ärger gibt es seit heute bei den Bauarbeiten zur Breitbandverkabelung in Altgandersheim. Anlieger in der Gremsheimer Straße sind empört. "Da wird gepfuscht und unverantwortlich gearbeitet!", wütete heute Abend ein namentlich der Redaktion bekannter Anlieger. Was war passiert?

Zuerst galt es Gräben aufbaggern. Dann wurde das Kabel ins Erdreich versenkt (wir berichteten). Zum Abschluss alles wieder zumachen. Den obersten Teil des Kabelgrabens mit einer Bitumdecke abschließen. Als die Anlieger sich das Werk anschauten gab es den ersten Ärger. Die Decke war völlig desolat und unsachgemäß aufgebracht. "Damit sind wir auf unserem Bürgersteig vor dem Grundstück auf keinen Fall einverstanden", so die massiv vorgebrachte Mängelrüge. "Wir möchten, dass das so wiederhergestellt wird wie vorher!"

Die Bauleute mussten daraufhin die Teerdecke wieder aufnehmen. Und das war es dann erst einmal. Zum Feierabend waren die Kabelbauer plötzlich verschwunden. Und vor dem Grundstück mit Garagen hatten die Bauarbeiter ohne eine Erklärung eine offene Baustelle zurückgelassen. "Alles kleine Schützengraben. Das sieht im ganzen Dorf so aus."

Mit krassen Folgen, wie der Anlieger weiter berichtet. "Mein Vater und unsere Tochter werden so nicht mit ihren Autos aus ihren Garagen fahren können. Der Graben ist wie ein unüberwindbares Hindernis für sie. Einfach unverantwortlich, wie liederlich hier gearbeitet wird!", schimpfte der Mann. Als Belege seines Unmutes über den Pfusch beim Kabeleinbau in Altgandersheim fügte er eine Bilder bei. Jetzt gilt es gezwungenermaßen abzuwarten, was am Mittwoch passiert. Dann dürfte sich sicherlich auch Ortsvorsteher Oberbeck in die Schlamperei und den verständlichen Bürgerunmut einschalten.
red/Fotos: Privat














9.04.2019 • 20:41 Uhr

Jens Kestner: „Nennt man in der Politik leblose Figuren, die an Bindfäden aufgehängt sind, auch... Marionetten?“

Zu einer pikanten Personalien der SPD-Ratsfraktion in Northeim hat sich der Northeimer Ratsherr und Bundestagsabgeordneter Jens Kestner soeben zu Wort gemeldet. Aus Dokumentationsgründen publizieren wird die Stellungnahme des AfD-Politikers im Originalwortlaut.

Kestner: "Der bisherige SPD-Fraktionsvorsitzende im Northeimer Rat, Berthold Ernst, verzichtet auf eine weitere Kandidatur. Doch das, was sich so selbstverständlich und normal anhört, hat in der Northeimer Realität durchaus etwas von einem Marionettentheater. Und damit eine Marionette zumindest für die Zuschauer „lebendig“ wirkt, braucht es immer einen Marionettenspieler, der unbemerkt die Strippen zieht. Ein SPD-Bürgermeister bekommt wieder einen SPD-Fraktionsvorsitzenden in den Rat der Stadt, doch dieser Neue, Marek Meyer, scheint viel besser in den Spielplan des Strippenziehers zu passen. Jens Kestner, AfD-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Stadtrat Northeim, zu dieser Personalie:
„Herr Meyer will „die gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen fortsetzen“. Interessant! Wie setzt man etwas fort, das gar nicht erst in Gang gesetzt wurde? Und dass Herr Meyer sich so glücklich schätzt, einen SPD-Bürgermeister zu haben, haucht einem Stück Holz am Bindfaden auch kein Leben ein. Herr Meyer wird sich an seinen Taten und seinen Worten messen lassen müssen. Ohne Prophet zu sein und in der Glaskugel nach der Zukunft Ausschau zu halten, weiß ich schon jetzt, dass die blockierende, bürgerferne und unsoziale rote Politik in Northeim seine Fortsetzung findet, weil der, der die Strippen zieht, immer noch der gleiche ist. Und noch etwas sei angemerkt: natürlich plädiere ich immer für Jugend in der Politik und freue mich über jedes politische Engagement junger Menschen. Das ist toll und wünschenswert. Eine Fraktion zu führen – und da will ich mich keineswegs in die SPD-internen Probleme einmischen – braucht wie in jeder Partei, Lebenserfahrung und politisches Fingerspitzengefühl. Fehlen diese Eigenschaften, braucht man eine Person im Hintergrund, die letztendlich sagt, wo`s und wie`s langgeht. Insofern ist meine Erwartung an den jungen Nachwuchs-Fraktionsvorsitzenden bezüglich seiner angekündigten überfraktionellen Zusammenarbeit doch eher reduziert zu werten. Es wird alles so bleiben, wie es schon zuvor war. Vielleicht sollte ich besser dem Bürgermeister als Herrn Meyer gratulieren...!“ so Kestner."
red










9.04.2019 • 20:21 Uhr

Ostern im MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG: Der FÜRSTENBERG Hase lädt ein!

Am 21. und 22. April lädt der FÜRSTENBERG Hase zum Osterbesuch im Schlossensemble in Fürstenberg ein: es werden gemeinsam Porzellanhasen gegossen und bemalt.
Im Manufaktur Werksverkauf können sich große und kleine Besucher*innen als Porzelliner versuchen und eine Hasenfigur aus flüssiger Porzellanmasse in Gipsformen selbst gießen und (ungebrannt) mit nach Hause nehmen. In der Besucherwerkstatt des Museums können die Besucher*innen mit Pinsel und Farbe einem bereits gebranntem, weißen Hasen ein buntes Gewand verleihen. Betreut durch den Museumspädagogen und eine Porzellanmalerin kann dabei nichts schief gehen.

Info kompakt:
Der FÜRSTENBERG Hase lädt ein!

Wann: Ostersonntag (21.April) und Ostermontag (22.April)
Wo: FÜRSTENBERG | Meinbrexener Straße 2 | 37699 Fürstenberg.
Porzellanhasen gießen.
Ort: Manufaktur Werksverkauf.
Zeit: 11 bis 17 Uhr.
Porzellanhasen bemalen.
Ort: Besucherwerkstatt im MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG.
Zeit: 10:30 bis 16:30 Uhr.

red/fis/Fotos: Manufaktur Fürstenberg















9.04.2019 • 15:44 Uhr

GANDEON aktuell! "Weil du nur einmal lebst. Die Toten Hosen auf Tour" und weitere neue Filme

Brandaktuelle Filme im Bad Gandersheimer Kino Gandeon in der Marienstraße: Hier sind sie! Kinochefin Dr. Trude Poser hat sich analog auf "eosin"-farbenen Papier verteilt - dann auch digital. Wir dokumentieren hier die offizielle Programm-Grafik mit allen relevanten Fakten auf unseren News-Kanälen/Internet-Zeitung sofort.
Das Gandeon-Team freut sich auf Stammgäste und neue Kino-Besucher/innen. Für die Rahmenunterhaltung ist wie immer bestens gesorgt. Es gibt Leckeres zu knabbern und zu süffeln.
red/Foto: Thomas Fischer












9.04.2019 • 15:08 Uhr

Autobahn 7 bei Echte/Kalefeld: Hauptfahrstreifen nach Fahrbahnabsenkung gesperrt - Zurzeit fünf Kilometer Rückstau

Auf der A 7 in Fahrtrichtung Norden, etwa 150 Meter vor der Anschlussstelle Echte, kam es heute gegen 11.30 Uhr zu einer Fahrbahnabsenkung. Der Verkehr ist in diesem Bereich nur auf der linken Fahrspur freigegeben, was zu einem derzeitigen Rückstau von etwa fünf Kilometern führt. Die Polizei geht davon aus, dass die Maßnahme noch bis zur geplanten Vollsperrung am heutigen Abend (09.04.19, ab ca. 20 Uhr) andauern wird. Verkehrsteilnehmern, vor allem auch Schwertransporten, wird empfohlen, den gesamten Bereich weiträumig zu umfahren.mb










9.04.2019 • 15:03 Uhr

B64 Bad Gandersheim: „Abschussrampe oder was ist da los?“

HEUTE, DIENSTAG, KURZ NACH 10 UHR:
Spektakulärer Technikeinsatz vor wenigen Minuten auf der Bundesstraße 64 im Bereich der Ortsumgehung in Höhe von Wrescherode. Eine Fahrbahn gesperrt. Der Platz wird für ein Aggregat benötigt, dass sich wie eine Abschussrampe ausnimmt. Es handelt sich um eine hydraulisch gestützte Arbeitsplattform. Sie wird für Arbeiten / Inspektionen an dem Brückenbauwerk benötigt; aufwendige Gerüstkonstruktionen sind so überflüssig. Die ausgefahrene Technik beeindruckte Autofahrer und Spaziergänger. Auch weil ihr Einsatz nicht alltäglich hier an der B64 geschieht.
red/fis/Video: Thomas Fischer










9.04.2019 • 15:01 Uhr

Kreisabfallwirtschaft Landkreis Northeim: Schließung der Deponien wegen der Osterfeiertage

Die Kreisabfallwirtschaft teilt mit, dass die Hausmülldeponie in Moringen-Blankenhagen und die Bauabfalldeponien in Einbeck, Katlenburg-Brandisbreite und Uslar-Verliehausen am Ostersamstag, 20.April 2019, geschlossen sind.lpd










9.04.2019 • 14:57 Uhr

Sommersaison am Römerschlachtfeld Harzhorn ist gestartet

Mit einer römischen Gewandführung wurde am Sonntag, dem 7. April, am Harzhorn offiziell die Sommersaison eröffnet.
Ab sofort ist das Infogebäude nun wieder sonntags von 11-16 Uhr geöffnet. Neben der 14.00 Uhr Führung gibt es auch eine Führung um 11.30 Uhr.
Zusätzlich finden weitere öffentliche Führungen statt: Eine Abendführung jeden 2. Freitag im Monat, eine Samstagführung jeden 3.Samstag, eine Familienführung jeden 2. Sonntag, römische und germanische Gewandführungen in wechselnder Folge und römisch-germanische Doppelführungen.

Am Freitag, dem 12.April, ist das Infogebäude ab 17.30 Uhr geöffnet, und um 18.00 startet die Abendführung ins Gelände. Ab 19 Uhr kann das Haus zu weiteren Fragen und Diskussionen genutzt werden.

Für den germanischen Knochenschnitzkurs am Samstag, dem 13.April, von 11-12.30 Uhr gibt es noch 1-2 Plätze. Anmeldungen bitte unter soeffkergan@t-online.de
Am Sonntag, dem 14.April, um 14 Uhr gibt die Familienführung besonders den Kindern Raum und Zeit, zu den Römern und Germanen Fragen zu stellen, eigene Erlebnisse zu erzählen und die Führung übers Gelände mit Hilfe der Erwachsenen mit einem Diplom und einer Prämie abzuschließen.

Ostern am Römerschlachtfeld Harzhorn

Die Feiertage sind ideal für einen Ausflug mit der ganzen Familie an das Harzhorn. Wer an Ostern Abwechslung sucht und den Frühling genießen möchte, findet am Harzhorn ein spannendes Angebot aus Kultur und Natur. Erkunden Sie im Rahmen einer Führung das weitläufige Areal und lassen Sie sich in die Welt der Römer und Germanen entführen. Was trieb die Römer im 3 Jahrhundert in den germanischen Norden? Wie sahen die Waffen der Germanen und Römer jener Zeit aus? Warum stellten die Germanen die Römer am Harzhorn zum Kampf? Wie verliefen die archäologischen Arbeiten?

Am Karfreitag und Ostern ist das Gebäude von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen finden jeweils um 11.30 und 14 statt. Am Ostersamstag ist das Gebäude ab 13.00 Uhr geöffnet, mit der 1. öffentlichen Samstagführung um 14 Uhr.

Sonntag, der 28.April, steht ganz im Zeichen des multikulturellen Selbstverständnisses der Römer in der Kaiserzeit und somit auch im Zeitfenster der Harzhornereignisse.
Der Familientag am Sonntag, dem 12.Mai, wird wieder mit besonderen Aktionen und Aktivitäten für Groß und Klein den Besuch des Harzhorns attraktiv gestalten. Ein ausführlicher Bericht folgt zeitnah.lpd










9.04.2019 • 14:16 Uhr

Das Ende der Rats-Apotheke in Bad Gandersheim: Fünf Arbeitsplätze weg, Konzentrationsprozess

Offizielle Stellen schweigen - Stadtsprecher Kielhorn: "Bürgermeisterin Schwarz ist im Urlaub"

Mit dem bevorstehenden Aus der traditionsreichen "Rats-Apotheke" in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim (wir berichteten aktuell und exklusiv) sind herbe Folgen für die heimische Wirtschaft verknüpft. So bestätigte der letzte Apotheker Dr. Peter Rudolf-Schwanz im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group die unerfreuliche Tatsache, dass fünf Angestellte durch die Einstellung des Betriebes ihren Job verlieren. Ebenso unerfreulich ist die Tatsache, dass sich mit dem Verlust der Rats-Apotheke die Angebotspalette an Apotheken für die Kunden und Kundinnen in Bad Gandersheim und Ortsteilen von drei auf zwei verringert. Der Konzentrationsprozess befördert nicht gerade den Wettbewerb zu Gunsten der Kundschaft, sondern eher umgekehrt. Ob die Stammkundschaft der Rats-Apotheke sich darauf einlässt, eine der beiden noch vorhandenen Apotheken zukünftig aufzusuchen, bleibt abzuwarten. Wer das nicht will jährt nach Lamspringe, Seesen oder Einbeck. So wandert wiederum ein Stück Kaufkraft raus aus Bad Gandersheim.
Offizielle haben sich zu dem Tod des "Rats-Apotheke" noch nicht zu Wort gemeldet. Auf Nachfrage teilte Stadtsprecher Manfred Kielhorn mit, Bürgermeisterin Franziska Schwarz befindet sich im Urlaub. Schweigen auch beim Lobbyverband der lokalen Wirtschaft. Kein Wunder, einer der maßgeblichen Protagonisten im Vorstand sei professionell betroffen und vermutlich bevorteilt, kommentiert ein stadtbekannter Kaufmann die Lage. Er bedauerte in einem persönlichen Kommentar das traurige Ende der "Rats-Apotheke" nach 447 Jahren ihrer Existenz in der Stadt. "Und die Konzentration auf zwei Apotheken sehe ich kritisch."
red/fis/Foto: Thomas Fischer










9.04.2019 • 13:56 Uhr

Lokalzeitung in der Krise: Betteln um staatliche Förderung und Abo-Preise erhöhen

Zeitungen leiden unter dem Mindestlohn für ihre Träger/innen - Vertrieb derzeit größte Herausforderung für Lokalzeitungen

Die größten Herausforderungen, die Lokalzeitungen derzeit zu bewältigen haben, liegen im Vertriebsbereich, sagte VDL- Geschäftsführer Martin Wieske heute im Vorfeld des 45. Kongresses Deutscher Lokalzeitungen in Berlin. „Damit die Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum mit lokalen Informationen sichergestellt bleibt, bedarf es künftig konkreter Unterstützung durch die öffentliche Hand.“ Das bedeutet im Klartext: Die privatwirtschaftlich organisierten Verlage betteln um staatliche Subventionen Wie das geschehen kann und muss, damit beschäftigt sich derzeit auch der Branchenverband der kleineren und mittleren Tageszeitungen. „Wie immer auch ein solches Fördermodell letztlich gestaltet wird, wichtig ist, dass die Belange der vielen kleineren und mittelständischen Tageszeitungen, die einen wesentlichen Anteil an unserer einzigartigen Pressevielfalt in Europa haben, berücksichtigt werden“, so Wieske.

Darüber hinaus müsse die Verdienstgrenze für Zusteller in Minijobs als Folge des steigenden Mindestlohnes schnellstmöglich dynamisiert werden. Um die Kostenbelastungen durch den gestiegenen Mindestlohn für Zusteller /innen abzufedern werden die Abo-Preise erhöht. So gerade in einem Zeitungsverlag in Südniedersachsen geschehen.

Der Kongress Deutscher Lokalzeitungen findet am 11. April in Berlin statt. 250 Personen werden erwartet. Zu den Rednerinnen gehören die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und die Rheinland-Pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Der Verband Deutscher Lokalzeitungen e. V. (VDL) ist die Interessenvertretung der lokalen Zeitungs- und Medienhäuser. In ihm sind rund 80 kleinere und mittlere Tageszeitungen zusammengeschlossen, die etwa fünf Millionen Leserinnen und Leser haben. Es werden immer weniger und die Leserschaft ist heftig überaltert. Der VDL repräsentiert die Belange lokaler und regional ausgerichteter Tageszeitungen - print und digital.
red/Foto: Fis Work Media Group










9.04.2019 • 13:32 Uhr

Grundschule Bad Gandersheim: Hochseilgarten, Kletter-und Sinneswand - Heute Umgestaltungsarbeiten gestartet

Mit Volldampf und Pressluftgerät sind heute die Umgestaltungsarbeiten auf dem noch langweiligen Schulhof der Grundschule in Bad Gandersheim angelaufen. Experten von Firmen aus dem Hunnesrück und Ostharz haben mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen. So müssen Fundamente für die Ständer des neuen Hochseilgartens ausgeschachtet werden. Der Förderverein der Grundschule, der sich schon lange Zeit dem Projekt "Neue Schulhofgestaltung" verschrieben hat, ermöglichte dank eine Serie von Aktionen und zahlreicher Sponsoren nun die Verwirklichung des schönen Projektes. Im Recherchegespräch mit den Bauleuten erfuhr das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group vor wenigen Minuten vor Ort, dass außer einem Hochseilgarten eine Kletter- und Sinneswand installiert werden. Damit sich die Kinder beim Spielen auf den neuen Geräten nicht verletzen wird eine große Fläche mit Gummimatten ausgelegt. Zum Verweilen auf dem Schulhof laden dann. noch Bänke und Tische ein. Angesichts des tollen Wetter rechnen die Gestalter mit einer zügigen Erledigung und Fertigstellung ihres Projektes.

Das Beste zum Schluß: Und die Mädchen und Jungen, Eltern und Lehrerschaft, sind hautnah dabei, wie sich "ihr" noch trister Schulhof stetig in eine spannende weil abwechslungsreiche bunte Spiel- und Kreativlandschaft verwandelt. Nach den Osterferien wird der neue Schulhof sicherlich mit Begeisterung völlig neu erlebt.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















9.04.2019 • 13:17 Uhr

Land stellt 400 Millionen Euro zusätzlich für die Wohnraumförderung bereit

Bündnis für bezahlbares Wohnen: Kraftvolles Signal für den Wohnungsbau

Als ein „kraftvolles Signal für den Wohnungsbau“ haben die Mitglieder des Bündnisses für bezahlbares Wohnen, die Erhöhung der Landesmittel für den sozialen Wohnungsbau bezeichnet. Gestern hatte sich die Landesregierung darauf verständigt, aus dem Haushaltsüberschuss des Jahres 2018 die Summe von 400 Millionen Euro für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung zu stellen. Der Betrag soll in das Sondervermögen des Landes fließen, aus dem die Förderung finanziert wird. Das Ergebnis sei vor allem auch ein Erfolg des Bündnisses für bezahlbares Wohnen, sagten Bauminister Olaf Lies, Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs-und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V., Heiner Pott, und der Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes Niedersachsen-Bremen e.V., Randolph Fries, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz heute (Dienstag) in Hannover. Jetzt sei es wichtig, schnell in die Umsetzung zu kommen.

Das „Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen“ hatte das Ziel formuliert, bis 2030 rund 40.000 neue Sozialwohnungen zu schaffen. Die Landesregierung will deshalb die Zahl der geförderten Wohnungen in einem absehbaren Zeitraum auf 4.000 Sozialwohnungen pro Jahr steigern. Mit den zusätzlich zur Verfügung gestellten 400 Millionen Euro geht die Landesregierung den wichtigen Schritt, um diese Zielmarke auf Sicht zu erreichen. Bis 2023 könnte bei einem günstigen Verlauf ein Gesamtfördermittelvolumen von bis zu 1,7 Milliarden Euro mobilisiert und in den geförderten Wohnungsbau investiert werden.

Bauminister Olaf Lies sagt dazu: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis und elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge für die Menschen in unserem Land und inzwischen die soziale Frage. Die soziale Wohnraumförderung ist das Herzstück, wenn es darum geht, das Angebot an bezahlbaren Wohnungen auszuweiten. Die Mittel, die wir jetzt zusätzlich für die Wohnraumförderung verwenden, sind ein starkes Signal für mehr geförderten Wohnungsbau und ein klares Bekenntnis der Landesregierung zu diesem wichtigen Instrument der Wohnungspolitik. Die Verbandsbeteiligung zu den neuen Förderbestimmungen ist bereits gestartet.“

Die Zusage der Landesregierung, nach mehr als 15 Jahren wieder mit eigenen Mitteln in den sozialen Wohnungsbau einzugreifen, ist nach Auffassung der Wohnungswirtschaft ein wichtiges sozialpolitisches Signal. Von einer „lang ersehnten Kehrtwende in der niedersächsischen Wohnungspolitik“ sprach vdw-Verbandsdirektor Heiner Pott. „Unser jahrelanges Bemühen in dieser Frage hat sich ausgezahlt, und letztlich ist es auch ein Verdienst aller Beteiligten im Bündnis für bezahlbares Wohnen.“ Mit dem nun zur Verfügung stehenden Betrag können bis 2023 rund 14.000 neue Wohnungen gefördert werden. Pott mahnte: „Um das von Ministerpräsident Stephan Weil und dem Bündnis formulierte Ziel, 40.000 neue bezahlbare Wohnungen bis 2030, zu erreichen, müssen zusätzliche finanzielle Anstrengungen unternommen werden.“ Steigende Baukosten, fehlendes Bauland und erschöpfte Kapazitäten im Bauhandwerk seien weitere Herausforderungen. Zu diesen Punkten habe des Bündnis ebenfalls Vorschläge erarbeitet, die nun umgesetzt werden müssten.

Randolph Fries, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes Niedersachsen-Bremen e. V.: „Wir freuen uns, dass wir als Partner im von Bauminister Olaf Lies gegründetem Bündnis für bezahlbares Wohnen in schwierigen, aber sehr konstruktiven Verhandlungen helfen konnten, den öffentlich geförderten Wohnungsbau neu aufzustellen. Wir beglückwünschen die Landesregierung zu diesem Kraftakt, um das laut Ministerpräsident Stephan Weil „Problem unserer Zeit – Wohnen“ lösen zu können.“

„Insgesamt haben wir bei den geförderten Wohnungen ein steigendes Interesse an den Fördermitteln zu verzeichnen“, so Niedersachsens Bauminister Olaf Lies weiter. „Aber das reicht noch lange nicht, um die rasante Abnahme der Anzahl der Wohnungen mit Miet- und Belegungsbindungen zu stoppen. Ich bin deshalb froh und dankbar, dass wir jetzt mehr Klarheit darüber haben, wie wir die vom „Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen“ erarbeiteten Vorschläge zur Verbesserung der Förderung finanzieren können und zu mehr gefördertem Wohnraum kommen. Dabei dürfen wir nicht die Fehler der 70er Jahre machen. Unser Ziel ist es, Wohnen und Leben im Stadtteil zu ermöglichen und unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen miteinander zu verbinden. Die Investitionsbereitschaft der Wohnungswirtschaft ist da. Ich bin sicher, dass wir dem sozialen Wohnungsbau mit unseren Maßnahmen einen kräftigen Anschub geben können“, so Bauminister Olaf Lies abschließend.

Das im März 2018 auf Initiative der Wohnungswirtschaft und des Bauministeriums gegründete Bündnis hatte im letzten Jahr Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Förderbestimmungen für den sozialen Wohnungsbau vorgelegt. Die neuen Förderbestimmungen sollen es ermöglichen, auch auf angespannten Wohnungsmärkten neue Sozialwohnungen zu schaffen. Durch höhere Fördersätze, die Anhebung der berücksichtigungsfähigen Gesamtkosten und höhere Tilgungsnachlässe soll das Wohnraumförderprogramm des Landes noch attraktiver werden. Auf diese Weise sollen Anreize geschaffen werden für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und auch für private Investoren und Wohneigentümer, in den sozial geförderten Wohnungsbau zu investieren. Bestandteile des neuen Förderprogramms sollen außerdem die Förderung von Wohnheimen für Studierende sowie von Wohnraum auf den Ostfriesischen Inseln werden.

Hintergrundinformation:
Die Unterstützung von Haushalten, die sich am Markt nicht aus eigener Kraft mit angemessenem Wohnraum versorgen können, ist Aufgabe der sozialen Wohnraumförderung. Zusammen mit der Gewährung von Wohngeld zur Stärkung der Mietzahlungsfähigkeit stellt die soziale Wohnraumförderung eine wichtige Säule der Wohnraumversorgung dar. Gegenstand der sozialen Wohnraumförderung ist sowohl die Bereitstellung preiswerter Mietwohnungen als auch die Unterstützung bei der Bildung selbst genutzten Wohneigentums, vor allem für Haushalte mit Kindern.
Im Rahmen der Förderung von Mietwohnraum werden Belegungs- und Mietbindungen begründet. Die Förderempfängerinnen und Förderempfänger erhalten staatliche Subventionen. Im Gegenzug verpflichten sie sich, die mit den Mitteln der sozialen Wohnraumförderung geförderten Wohnungen nur an solche Haushalte zu vermieten, die über einen Wohnberechtigungsschein verfügen. Einen Wohnberechtigungsschein erteilen die zuständigen Stellen, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden.
Es gab zum Ende des letzten Jahres in Niedersachsen noch 74.887 Sozialwohnungen. Das ist ein Rückgang von rund 23.000 Wohnungen seit 2012 (minus 23,42 %). Allein im Vergleich zum Ende des Jahres 2017 beträgt der Rückgang mehr als 7.600 Wohnungen (minus 9,22 %). Schon in wenigen Jahren (2022) könnten es nur noch rund 40.000 Wohnungen sein.
red/fis











9.04.2019 • 13:10 Uhr

Rund 1 Million Euro für mehr Artenvielfalt in Niedersachsen

Umweltminister Lies und Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast geben Startschuss für Biodiversitätsprojekte

Gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung Sigrid Rakow und dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Kulturlandpflege Hans-Heinrich Ehlen haben Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Umweltminister Olaf Lies den Startschuss für ein neues Projekt für mehr Artenvielfalt in der Landwirtschaft gegeben. Mit insgesamt 480.000 Euro unterstützt die Bingo-Umweltstiftung das Projekt „Förderung der Artenvielfalt und Biotopvernetzung in der Agrarlandschaft Niedersachsen“ (oder kurz FABiAN) der Stiftung Kulturlandpflege.

Außerdem stellt das Land Niedersachsen zusätzliche Fördergelder für ökologische Maßnahmen zur Verfügung. Während das Bingo-Projekt sich vor allem um Blühflächen und ökologische Maßnahmen in der Agrarlandschaft einsetzt, unterstützt das Umweltministerium in Höhe von 500.000 Euro Maßnahmen, die auf die Stärkung der Biodiversität in Städten und Dörfern abzielen und zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Wildbienen beitragen.

Umweltminister Olaf Lies: „Artenvielfalt macht unser Land lebenswert und Insekten spielen dabei eine Schlüsselrolle. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Zahl der Arten und die Menge jedoch drastisch reduziert. So gelten in Deutschland z.B. bereits mehr als die Hälfte der fast 600 Wildbienenarten als gefährdet und viele andere Insektenarten sind zum Teil völlig verschwunden. Davor dürfen wir nicht länger die Augen verschließen. Jeder einzelne kann einen Beitrag dazu leisten. Natur fängt im eigenen Garten, aber mit Kiesbeeten und Mährobotern erreichen wir leider genau das Gegenteil. Wir leisten mit zunächst rund einer Million Euro einen konkreten Beitrag zu mehr Artenvielfalt. Den Trend umzukehren wird aber weitere Anstrengungen erfordern.“

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Sehr gerne übernehme ich die Schirmherrschaft für dieses ausgezeichnete Projekt. Ich bin überzeugt, dass eine moderne, leistungsfähige Landwirtschaft auch mit biologischer Vielfalt vereinbar ist. In den letzten zehn Jahren hat sich die Fläche Blühstreifen mehr als verdoppelt. Der Erfolg dieser Agrarumweltmaßnahmen wird getragen von tausenden Landwirten bei uns in Niedersachsen, die alljährlich Blühstreifen aussäen.“

Mit dem Projekt „FABiAN“, das von der Bingo-Umweltstiftung anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums initiiert wurde und die höchste je von der Stiftung bewilligte Einzelsumme erhält, unterstützt die Kulturlandpflege in drei ausgewählten Gemeinden Landwirte bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Vertragsnaturschutz und zur Biotopvernetzung. Insgesamt soll so eine Fläche von 150 Hektar über einen Zeitraum von drei Jahren für die Artenvielfalt aufgewertet und zugleich Perspektiven für Nachhaltigkeit entwickelt werden.
„Wir wollen anlässlich unseres 30-jährigen Jubiläums dazu beitragen, die biologische Vielfalt in unserer Kulturlandschaft zu steigern und mit der Landwirtschaft eine Biotopvernetzung zu entwickeln“, begründet Sigrid Rakow die Entscheidung. Dabei weiß sie mit der Stiftung Kulturlandpflege einen erfahrenen Partner an der Seite. „Wir sprechen gezielt Landwirte an, um mit ihnen Verträge zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen abzuschließen“, erklärt deren Stiftungsvorsitzender Hans-Heinrich Ehlen die konkrete Umsetzung.
red/fis










9.04.2019 • 13:06 Uhr

Frühstücken mit Roy Kühne und Cornelia Ehrhardt - " Europafrühstück" am 13. April in Braunlage - Alle gespannt, was auf den Tisch kommt

Gemeinsam mit Cornelia Ehrhardt, Bürgermeisterkandidatin und Vorsitzende der CDU Braunlage, lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne
unter dem Motto "Braunlage und Europa" interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Europafrühstück ein. Das Frühstück findet statt am Samstag, den 13. April 2019
von 10.30 - 12.30 Uhr in der Herzog-Wilhelm-Straße 11, in Braunlage. Neben einem Ausblick auf die kommenden Europawahlen und deren Auswirkungen auf Braunlage und den ganzen Harz durch Dr. Roy Kühne, haben Interessierte die Möglichkeit bei Kaffee, Tee und einem "zünftigen Frühstück" über die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union zu diskutiert. Was unter "zünftig" zu verstehen ist - dieses Geheimnis wird am 13. April gelüftet.
red/Foto: Thomas Fischer











9.04.2019 • 13:00 Uhr

96 in der Krise: Verein trennt sich endlich von Horst Heldt

Hannover 96 hat sich heute nach Abstimmung mit Gremienmitgliedern – Gesellschafter und Aufsichtsrat – von Horst Heldt getrennt.
Die Zielsetzung der Fußball-Bundesligasaison 2018/19 war, einen gesicherten Tabellenmittelplatz zu erreichen. Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaft konkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt.Hannover 96 dankt Horst Heldt für seine Arbeit und bedauert, dass sie am Ende nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat.
Hannover 96 benötigt einen Neuanfang. Ein neuer Sportdirektor wird zeitnah verpflichtet. An Spekulationen zu Namen werden wir uns nicht beteiligen.
red/fis











9.04.2019 • 08:22 Uhr

Skulpturenpfad und die Sicherheit der Brücken: Gefährliche Hohlräume?

Dass es um die Straßenverhältnisse, speziell die Fahrbahndecken, in Bad Gandersheim und auf den Ortsteilen nicht zum Besten bestellt ist, müssen Fahrrad- und Autofahrer tagtäglich ertragen. Schlaglöcher und Aufrisse sind an vielen Stellen unübersehbar. Die Flickschusterei der vergangenen Jahre hat daran nicht viel geändert. Aber auch auf Fußweganlagen, öffentlichen Plätzen und Spazierwegen sind üble Stolperfallen und Hindernisse auszumachen. Für Rollstuhlfahrer, gehbehinderte Menschen, Mütter mit Kinderwagen und Seniorinnen und Senioren wenig erquickliche Zustände in einer Reha- und Kurstadt.

Auf dem Skulpturenpfad im Bereich der Stadt Bad Gandersheim sind es besonders die Abschnitte der beiden Brücken, wo sich Ermüdungserscheinungen der geteerten Oberflächen und den maroden Untergründe offenbaren. Im Fall der Brücke über die Gande (beim Tanzcafe Gino) tun sich abenteuerliche Hohlräume auf. Ob es hier wirklich reicht, einfach nur Kies reinzuschütten, bezweifeln ernstzunehmende Baufachleute. Der Untergrund in den Brückenaufgängen befände sich angesichts von Unterspülungen in einem kritischen Zustand, kommentierte der Experte. Das dokumentierte Loch könnte dafür ein Indiz sein. Eine gutachterliche Überprüfung der Sicherheit und Standfestigkeit der Brücken auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke erscheint wahrscheinlich angebracht - bevor Schlimmeres passiert.
red/Foto: Marc Reiser










9.04.2019 • 07:50 Uhr

Einbeck: Begeisterung sieht anders aus - Gekrampfte Zustimmung zum "Tag der Niedersachsen 2017"

Mit der knappsten aller knappen Mehrheit - 22 zu 21 - hat sich der Einbecker Stadtrat in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung dafür ausgesprochen, sich für die Ausrichtung des "Tages der Niedersachsen" in acht Jahren zu bewerben. 2027 steht in der Bierstadt außerdem ein Stadtjubiläum. Beide Ereignisse stellen die Stadt vor gigantische Herausforderungen. Und genau hier setzen die Skeptiker der Events an. Mit diesen beiden Großveranstaltung sei die Stadt schlicht überfordert, so ein Argument. Angesichts der gekrampften Zustimmung für eine Bewerbung könnten die Einbecker eine Abfuhr aus Hannover bekommen. In den Statuten für die Ausrichtung des "Niedersachsentages" steht eindeutig vermerkt, dass die Veranstaltung von einer breiten Mehrheit im Rat und der Bevölkerung getragen sein muss. Angesichts des knappen Votums für eine Bewerbung ist aus Hannover der Kommentar unüberhörbar : "Begeisterung sieht anders aus...".
Einbeck kann dennoch hoffen: Bewirbt sich keine zweite Stadt bekommt sie garantiert das Ticket. Bad Gandersheim hat dieses Verfahren am Beispiel einer Landesgartenschau gerade mit Erfolg praktiziert. Weil sich kein zweiter Austragungsort bewarb war das Land Niedersachsen gezwungen, Bad Gandersheim den Zuschlag (plus 6 Millionen Euro als Morgengabe) zu geben. Manchmal kann Bad Gandersheim "Vorbild" sein!
red










9.04.2019 • 07:37 Uhr

Lamspringe: Hinein in den frischen Badespaß! Am 4. Mai lockere Eröffnung des Waldschwimmbades

Angesichts der absehbaren schönen und warmen Tage Ende April/Anfang Mai steigt die Vorfreude aller Freibadfans in der Region. Eines der idyllischsten Waldschwimmbäder, das befindet sich am Rande von Lamspringe (Landkreis Hildesheim), hat jetzt zur großen Eröffnungparty eingeladen. Die findet am 4. Mai 2019 statt. Viele Bad Gandersheimer nutzen das Freibad als willkommene Alternative. Bekanntlich steht zu erwarten, dass das hiesige Sole-Freibad auch in dieser Saison wohl geschlossen bleibt.

Mit dem Fahrrad sind es vielleicht 40 Minuten, mit dem PKW die Hälfte dieser Zeit - und es heißt "Hinein in den frischen Badespaß!" im wunderschönen Waldschwimmbad Lamspringe.
Was am Eröffnungstag alles geboten wird entnehmen Sie/entnehmt Ihr bitte der dokumentierten Grafik. Das Freibad-Team und der Bürgermeister in Lamspringe freuen sich riesig auf viele bekannte und neue Gäste. "Sie sind uns alle herzlich willkommen!", so schallt es aus dem Flecken.
red/fis/Sreenshot Grafik Waldschwimmbad










9.04.2019 • 06:21 Uhr

Sicher ist sicher! Die Göttinger Autobahnpolizei überprüft nach einem Reifenplatzer einen Gefahrgut-Lkw

Ereignisort: Göttingen, BAB 7, Richtungsfahrbahn Hannover (Norden). Zwischen AS Göttingen Nord und der AS Nörten-Hardenberg, Ereigniszeitpunkt: Montag, 08. April 2019, 14:00 Uhr:

Nachdem an einem Gefahrgut-Lkw, beladen mit Lacken und Leuchtstoffröhren, ein Reifen geplatzt ist, stellten die Beamten der Autobahnpolizei Göttingen fest, dass von der Ladefläche eine geringe Menge einer unbekannten Substanz tropfte. Unter Hinzuziehung eines Spezialisten der Göttinger Autobahnpolizei und nach Rücksprache mit einem Sachverständigen konnte eine Gefährdung für Umwelt und Menschen ausgeschlossen werden. Nach erfolgtem Radwechsel wurde die Ladung neu gesichert und der Lkw konnte seine Fahrt fortsetzen.fre










9.04.2019 • 06:17 Uhr

Wachsamer Nachbar verhilft Polizei zur Festnahme von fünf Einbrechern

Nach dem Hinweis eines wachsamen Nachbarn hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen (04.04.19) im Göttinger Ostviertel fünf mutmaßliche Einbrecher festgenommen.

Der Mann hatte gegen 03.10 Uhr Taschenlampenschein und Geräusche im Nachbarhaus wahrgenommen. Da er um die Abwesenheit des Bewohners wusste, alarmierte er sofort über Notruf die Polizei, welche sogleich mit allen zur Verfügung stehenden Streifenwagen das tatbetroffene Wohnhaus im Nikolausberger Weg anfuhr.

Im Nahbereich konnten die fünf Tatverdächtigen in einem Pkw angetroffen werden. Bei der Kontrolle der Personen und des Fahrzeugs haben die Polizisten im Pkw umfangreiches, augenscheinliches Diebesgut aufgefunden. Noch vor Ort konnten einige Gegenstände dem kurz zuvor erfolgten Wohnungseinbruchsdiebstahl zugeordnet werden.

Die zwei Frauen und drei Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren wurden vorläufig festgenommen und anschließend dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurden alle fünf Personen am Freitag (05.04.19) dem Göttinger Amtsgericht vorgeführt. Vom zuständigen Haftrichter am Amtsgericht wurde Untersuchungshaft gegen die drei männlichen Festgenommenen erlassen. Sie wurden daraufhin in die Justizvollzugsanstalten Rosdorf, Sehnde und Hameln eingeliefert.

Die beiden jungen Frauen wurden auf freien Fuß gesetzt. Die gegen sie erlassenen Haftbefehle wurden unter Meldeauflagen außer Vollzug gesetzt.mb











8.04.2019 • 22:11 Uhr

Frische Farben, Fröhlichkeit, Fahrspaß, Frühling

Blauer Himmel. Gelbe flatternde Fahnen. Strahlender Sonnenschein. 18 Grad Celsius. Der erste richtige Fahrspaß mit einem geilen Motorrad oder Cabrio.
Mit diesen Formeln lässt sich der heutige Montag prächtig gut beschreiben: Ein Frühlingstag wie aus einem Bilderbuch. Leben zuhause in Bad Gandersheim - in Südniedersachsen - man muss es einfach nur genießen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














8.04.2019 • 21:57 Uhr

Nach 447 Jahren: Das Aus der Rats- Apotheke in Bad Gandersheim am Samstag mit Notdienst bis 9 Uhr

Apotheker Dr. Peter Rudolf-Schwanz bestätigt: "Gesundheitstreff mit Tradition" stellt seinen Betrieb ein

Die "Rats-Apotheke" auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim, eine der ältesten Apotheken in Niedersachsen und mit Sicherheit die älteste im Landkreis Northeim, stellt kommenden Samstag ihren Betrieb endgültig ein. "Wir machen noch den Notdienst am Samstag bis 9 Uhr. Dann ist Schluss und es wird ausgeräumt", so bestätigte es heute in einem Exklusiv-Gespräch Dr. Peter Rudolf-Schwanz.

In der 447-jährigen Geschichte der "Rats Apotheke" in Gandersheim ist Dr. Rudolf-Schwanz damit der letzte Apotheker dieser traditionsreichen und uralten Institution. Ihre Historie begann 1572. Herzog Julius von Braunschweig veranlasste die erste Apotheke im "Kronenhaus" in der Nähe der Stiftskirche. Erster Gandersheimer Apotheker wurde Magister Nikolaus Reineccius , Professor für Medizin. 1597 verlieh der Stadtrat dem Einbecker Apotheker Franz Curtmann das Privileg, eine Apotheke zu führen. Aus der fürstlichen Apotheke wurde eine "Rats-Apotheke". Die spannende Geschichte ist in den Räumlichkeiten der Apotheke mit Händen zu greifen und Augen zu sehen. Vieles erinnert an ein Museum. Außerdem ist die lange Geschichte der "Rats-Apotheke" in Aufzeichnungen dokumentiert. Das Stadtmuseum in der Roswithastadt widmet sich ausführlich in Dokumenten und Exponaten der "Rats-Apotheke", die ab kommenden Samstag endgültig Geschichte sein wird.

Die Begleitumstände ihrer Schließung sind noch undurchsichtig. Dr. Peter Rudolf-Schwanz wollte sich auf tiefe Begründungen und Ursachenerklärungen nicht einlassen. Denn er ist dafür nicht verantwortlich. "Ich bin nicht Eigentümer", soviel ließ er durchblicken. "Der Eigentümer habe entschieden, die Apotheke aufzugeben."
red/fis

Die Bilder dokumentieren einige in Vitrinen ausgestellte Exponate aus der langen Geschichte der "Rats-Apotheke". Sie schließt am kommenden Samstag endgültig ihre Türen. Fotos: Thomas Fischer
















8.04.2019 • 17:30 Uhr

Militante Jagdhasser fackeln mobile Jagdkanzel ab

In einem Waldgebiet zwischen Bad Driburg und Herste (Kreis Höxter) , im Bereich der Gemarkung "Kohlberg", wurde am gestrigen Sonntag, 7.April 2019, gegen 18:15 Uhr, eine fahrbare Jagdkanzel festgestellt, welche offensichtlich vorsätzlich in Brand gesteckt wurde. Der Brand wurde durch die hinzugerufenen Feuerwehren aus Bad Driburg und Herste gelöscht. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3000 Euro. Da bislang noch keine Hinweise auf den oder die Täter vorliegen, bittet die Polizei in Bad Driburg , Telefon 05253 - 98700, um Hinweise von Zeugen./he.

Symbol-Video: Spectator










8.04.2019 • 17:27 Uhr

Baumaterial in Lutterhausen gestohlen

Am Samstag zwischen 12 Uhr und 20.15 Uhr haben bislang unbekannte Täter von der Garagenzufahrt eines Wohnhauses an der Zwetschenallee in Hardegsen-Lutterhausen (Kreis Northeim) Baumaterial im Wert von 750 Euro gestohlen. Bei dem Diebesgut handelt es sich um Sockelleisten, Firstbleche und Einlaufbleche aus Aluminium.

Die Hardegser Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach einem ersten Hinweis dürften die Täter mit einem blauen Kastenwagen unterwegs gewesen sein. Zeugen, die Hinweise zu diesem Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05505-2323 bei der Hardegser Polizei zu melden. fal











8.04.2019 • 17:17 Uhr

AfD bestätigt im Kreisvorstand ihr Spitzen-Duo Schmitz/Kestner - Neuer Vize-Vorsitzender Dirk Kipper

Carsten Hellsper aus Opperhausen neu im Vorstand - 8 Prozent mehr Mitglieder in einem Jahr

Auf dem Kreisparteitag des AfD Kreisverbandes Northeim standen am vergangenen Samstag unter anderem Vorstandsneuwahlen und Delegiertenwahlen an.
Alter und neuer Vorsitzender bleibt Maik Schmitz, der 91 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Mit ebenfalls 91 Prozent wurde Jens Kestner als 1.Stellvertreter im Amt bestätigt.

Neuer zweiter Stellvertreter wurde Dirk Küpper, der bisher Beisitzer war und damit Hartmut Schmidt ablöste, der aus Altersgründen nicht wieder angetreten war. "Wir möchten ihm an dieser Stelle für seine Dienste im Vorstand ganz herzlich danken!", heißt es in einer offiziellen Verlautbarung des Kreisvorstandes nach den Wahlen. Ohne Gegenstimme wurde Andreas Haubold aus Uslar als Schatzmeister im Amt bestätigt. Neu im Vorstand ist Carsten Helsper aus Opperhausen der als Beisitzer gewählt wurde.

Ein besonderer Dank richtete Kreisvorsitzender Schmitz an Jan Wenzel Schmidt (MdL Sachsen-Anhalt), der als Versammlungsleiter souverän durch den Tag führte. Ebenso bedankte sich der Vorstand bei den Vertretern des Landesverbandes Klaus Wichmann und Siegfried Reichert für die Gruß- und Schlussworte auf dem Parteitag. Besonders gefreut habe man sich über Grußworte aus dem Nachbarkreisverband Goslar, überbracht durch Mattias Weil, sowie Grußworte aus dem Bundesvorstand der Jungen Alternative, vorgetragen durch Steven Hellmuth.

Als Delegierter für den Bund wurde Maik Schmitz gewählt, stellvertretende Delegierte wurden Jens Kestner und Dirk Küpper. Als Delegierte für den Landeskonvent wurden Maik Schmitz und Jens Kestner mit großer Mehrheit , als Ersatzdelegierte wurden Margarita Freer, Kathrin Vibrans und Roger Lüning auf die nächsten Plätze gewählt.

Der Vorstand trug im Rechenschaftsbericht eine solide Finanzlage vor und konstatierte einen Mitgliederzuwachs um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als nächstes Nahziel wurden die EU Wahlen definiert. Hier würde man sich gerne ein Ergebnis über 10 Prozent für die AfD wünschen und hofft dabei auf eine gute Wahlbeteiligung, so Schmitz.
red


Zum Foto: Der neue Kreisvorstand von links: Dirk Küpper, Siegfried Reichert Landesverband, Carsten Helsper, Klaus Wichmann Landesverband, Jens Kestner, Jan Wenzel Schmidt MdL und Versammlungsleiter, Maik Schmitz und Andreas Haubold. Foto: AfD










8.04.2019 • 13:40 Uhr

Oldershausen: Mit Brandbeschleuniger Anschlag auf zwei Bänke des Waldkindergartens

Tatort: Kalefeld , Ortsteil Olderhausen, Tatzeitrauzm: Freitag, 05.April2019 - 12:30 Uhr bis Montag 08.April 2019 - 08:30 Uhr:
Bislang unbekannte Täter beschädigten zwei Sitzbänke des Waldkindergartens in Oldershausen durch Feuer im genannten Zeitraum. Dazu wurden kleine Kohlestücke pulverisiert und mittels verschiedener Brandbeschleuniger auf den Sitzflächen von zwei Bänken entzündet. Aus unbekannten Gründen kam es zu keinem Brand. Die zurückgelassenen Behälter der Brandbeschleuniger werden durch die Polizei auf mögliche Spuren untersucht. Durch Eigeninitive des Trägervereines des Kindergartens wird der entstandene Sachschaden gering gehalten und auf 100 Euro geschätzt. Um sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim unter 05382/919200 wird gebeten.hs










8.04.2019 • 13:32 Uhr

Bantelner Fahrrad-Parkplatz als Ersatzteillager missbraucht

Ein 33-jähriger Gronauer hatte sein Herrenrad am Freitag gegen 06:00 Uhr an einem der Fahrradbügel am Bantelner Bahnhof (Kreis Hildesheim) angeschlossen und war nach Hannover gefahren. Als er am Samstag gegen 16:00 Uhr zurück kam, stellte er fest, dass unbekannte Täter Vorderreifen, Schutzblech sowie Beleuchtung abmontiert und entwendet hatten. Der Schaden beträgt ca. 150 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Gronau (05182-909220) oder Elze in Verbindung zu setzen , Telefon 0506893030.oss











8.04.2019 • 13:27 Uhr

Lebensgefährliche Drahtseil-Attacke gegen Mountainbiker im Wieter in Northeim

Am Sonntag gegen 18.20 Uhr waren zwei 27 und 28 Jahre alte Northeimer mit ihren Mountainbikes im Wieter unterwegs. Oberhalb des Maistiegs befuhren sie einem Pfad mit etwa 30 Prozent Gefälle. Hier erkannte der 28-Jährige im letzten Moment ein in 150 cm Höhe gespanntes Drahtseil. Durch rechtzeitiges Abducken konnte er einen schweren Unfall verhindern. Dem jüngeren gelang es noch rechtzeitig anzuhalten.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Das 15 m lange und 4 mm dicke Drahtseil wurde abgenommen und sichergestellt. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen können, werden auf der Northeimer Dienststelle unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen.
Vor Jahren hatte ein Unbekannter einmal ein Drahtseil über die B64 bei Negenborn (Landkreis Holzminden) gespannt. Dort war es durch das Hindernis zu einem schweren Unfall gekommen. red/fal










8.04.2019 • 12:01 Uhr

Gartenglück genießen – Nachbarschaftsstreit vermeiden

Tipps für einen friedlichen Sommer zwischen Grill, Trampolin und Rasenmäher

Herrlich, endlich wieder entspannt im Garten den Frühling genießen. Wenn da nur nicht die qualmenden Grills, tobenden Kinder und dröhnenden Rasenmäher der Nachbarn wären. Schnell kommt es da zum Streit. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), kennt die Rechtslage und weiß, wie Konflikte auch ohne Richter lösbar sind.

Lärm ist nicht gleich Lärm

Bei warmen Temperaturen verlagern Gartenbesitzer ihre Freizeitgestaltung häufig nach draußen. Dabei wird es immer mal wieder so laut, dass Nachbarn sich gestört fühlen – sei es, weil die Kinder auf dem Trampolin toben oder Freunde zum Grillen da sind. Wer sich nach Stille sehnt, beruft sich dann gerne auf die Ruhezeiten. Die sind entgegen der weitverbreiteten Meinung nicht bundesweit einheitlich geregelt. Jede Stadt oder Gemeinde kann sie für sich festlegen. „In den meisten Fällen sollen die Anwohner im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 7 Uhr Lärm vermeiden. In manchen Bundesländern gibt es auch eine Mittagsruhe“, weiß Michaela Rassat. Existiert eine Hausordnung, müssen Mieter sich an die hier festgelegten Ruhezeiten halten, auch wenn sie sich von den offiziellen Zeiten der Gemeinde unterscheiden. Bundesweit einheitliche gesetzliche Vorgaben gibt es für den Einsatz lauter Gartengeräte: So schreibt die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung vor, dass Maschinen wie elektrische Heckenscheren, Rasenmäher oder Schredder von 20 Uhr bis 7 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ausgeschaltet bleiben müssen. Wichtig ist außerdem: Lärm ist nicht gleich Lärm. Kinder dürfen sich austoben und die dabei entstehenden Geräusche gelten nicht als Lärmbelästigung. Trotzdem kann es nicht schaden, wenn Eltern ihre Kinder für die Bedürfnisse ihrer Nachbarn sensibilisieren und sie zur Ordnung rufen, wenn es zu laut wird.

Dicke Luft beim Grillen

Grillen ist in Deutschland fast schon Nationalsport. Dennoch stört sich der ein oder andere an dicken Rauchschwaden und kräftigem Würstchenduft. Feste gesetzliche Vorgaben gibt es dazu nicht. „Solange es Haus- oder Gemeinschaftsordnungen nicht untersagen, dürfen Gartenbesitzer grillen”, erläutert Rassat. Aber: Laut Rechtsprechung vieler Gerichte sollte dies nicht täglich, sondern mit Blick auf die Nachbarn nur gelegentlich geschehen. Das Amtsgericht Berlin-Schöneberg beispielsweise erlaubt das Grillen etwa 20 bis 25 Mal pro Jahr für circa zwei Stunden und bis maximal 21 Uhr (Az. 3 C 14/07). Das Oberlandesgericht Oldenburg (Az. 13 U 53/02) entschied sich für viermal jährlich bis 24 Uhr. „Wer Diskussionen vorbeugen will, stellt seinen Grill nicht grade direkt an die Grenze zum Nachbargrundstück und achtet darauf, in welche Richtung der Rauch abzieht”, empfiehlt die D.A.S. Expertin.

Spielplatz Garten

Vor allem bei Familien mit Kindern steht oft ein Trampolin im Garten. „Wie so oft, ist des einen Freud des andern Leid – nicht jeder Nachbar freut sich über jauchzende Kinder, deren Köpfe im Spring-Rhythmus über der Hecke auftauchen”, weiß Michaela Rassat. Sie empfiehlt daher: Bei der Auswahl des Standortes darauf achten, dass sich Gartennachbarn möglichst wenig gestört und beispielsweise auf ihrer Terrasse nicht beobachtet fühlen. „Es gibt zu dem Thema keine einheitlichen Regelungen, aber es bietet sich an, Trampoline und auch andere Spielgeräte an abgelegenen Stellen des Gartens zu platzieren und nicht direkt an der Grundstücksgrenze.”

Mediator statt Richter

Trotz aller Rücksichtnahme – manchmal sind Konflikte mit Nachbarn nicht zu verhindern. Lässt sich der Disput nicht über den Gartenzaun hinweg lösen, landet er häufig vor Gericht. „Doch ein Richterspruch ist nicht immer eine gute Lösung. Oftmals fühlt sich eine Partei ungerecht behandelt und das Nachbarschaftsklima kühlt noch mehr runter”, erklärt Rassat. Vor allem bei Nachbarschaftsstreitigkeiten gibt es eine bewährte Alternative: die Mediation. Dabei handelt es sich um ein Gespräch zwischen den zwei Parteien, mit dem Ziel, den Konflikt außergerichtlich zu lösen. Ein Mediator leitet das Treffen, gibt beiden Akteuren die Möglichkeit, ihre Standpunkte darzustellen und lotet Lösungsmöglichkeiten aus. Die Tätigkeit des Mediators ist im Mediationsgesetz geregelt. Anders als bei einem Gerichtstermin findet das Gespräch nicht öffentlich, sondern in einem privaten Umfeld statt. „Das schafft Vertrauen und macht es den Akteuren leichter, eine verbindliche und dauerhafte Vereinbarung zu treffen”, erläutert die D.A.S. Expertin. „Die Erfahrung zeigt, dass Reizthemen wie Rasenmähen oder Trampolin hüpfen so in der Regel schnell und für beide Parteien zufriedenstellend lösbar sind.“
red/Quelle/Foto: ERGO











8.04.2019 • 11:54 Uhr

B3 bei Naensen: 84-Jähriger knallt mit Auto gegen Baum - Beifahrerin (74) schwer verletzt

Ereignsort: Bundesstraße 3 Höhe Naensen, Ereigniszeitpunkt: Sonntag, 07. April 2019, 16.39 Uhr. Aus bisher unbekannten Gründen kommt ein auswärtiger 84-jähriger Fahrzeugführer eines VW Polo auf der B3 in Höhe Naensen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dann im Seitenraum mit einem Baum. Durch den Zusammenstoß mit dem Baum wird der Fahrzeugführer leicht, seine 78-jährige Beifahrerin aber schwer verletzt. Beide Personen werden dem Krankenhaus zugeführt. Die Schadenshöhe wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt. vo











8.04.2019 • 07:48 Uhr

Beispiel: "Funkenhaus" in Greene - "Tag des bäuerlichen Widerstands" am 17. April mit Saatguttausch, veganes Essen und Film

Es ist nicht nur Heckenbeck in der Region Bad Gandersheim-Kreiensen-Einbeck, wo sich alternatives Leben wild und doch strukturiert, kreativ und nachhaltig entwickelt. Beim Abtauchen in das alltägliche Leben lokaler Welten, beispielsweise im Flecken Greene (gehört zu Einbeck), ist die Redaktion auf das "Funkenhaus" in der Lindenstraße 8 aufmerksam geworden. Hier werden neue (freiere) Lebensformen abseits der gängigen zivilisatorischen Konventionen und Zwänge erdacht, ausprobiert und gelebt. "Utopia" - eine glücklichere Welt - ist für das "Funkenhaus" Programm und Projektion. Dazu werden eine Fülle von Anregungen, Aktionen und Projekte im "Funkenhaus" angeboten. So beispielsweise ein "Funken-Abend", den seine namentlich nicht genannten Veranstalter/Verantwortlichen mit einer Art Kampfansage betitelt haben: "Tag des bäuerlichen Widerstands", so das aggressive Motto am 17. April 2019. Dabei geht alles ganz friedlich zu: Ab 18 Uhr ist "Saatgut-Austausch" angesagt. 19 Uhr: "Veganes Essen" (also ohne Fleisch) in der "Küche für Alle" und nach der "Tagesschau", also 20.15 Uhr, wird der Dokumentarfilm "Die Macht der Bauernlobby" gezeigt; danach darf diskutiert werden.
Angesichts einer öffentlichen Ankündigung der Veranstaltung am 17. April ist davon auszugehen, dass Interessierte am "Tag des bäuerlichen Widerstands" dabei sein können.
Hintergrund zum "Funkhaus" in Greene: www.gelebteutopie.de
red/fis/Screenshots Homepage gelebteutopie














8.04.2019 • 07:13 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Mit dem Autohaus Hermann "Hair - Das Musical" live entdecken

Sponsor ordert zwei Vorstellungen in der Feststpielstadt Bad Gandersheim im Juli und August

Was so alles bereits jetzt hinter den Kulissen der 61. Gandersheimer Domfestspiele geschieht - wird machen es transparent. Beispiel Sponsoring. Diese wichtige Form der Unterstützung haben sich zahlreiche wohlmeinende Förderer auf ihre Fahnen geschrieben. So auch das in Südniedersachsen dominierende Autohaus Hermann.

Unternehmer Wolfgang Hermann mit seiner Crew gehört seit Jahren zu den leidenschaftlichsten Sponsoren des größten Freilichttheaters in Niedersachsen. So auch in der bevorstehenden Festspielsaison. Gleich zwei Vorstellungen hat das Autohaus für seine Kundinnen und Kunden reserviert und gebucht. Und die Verantwortlichen haben sich einen absoluten Höhepunkt ausgesucht.

"Peace" - Frieden - heißt es am 9. Juli und 8. August auf der Bühne vor der fast tausendjährigen Kulisse der Stiftskirche. Zur Aufführung gelangt das Rock-Musical "Hair". Es gehört zu den berühmtesten Musicals aller Zeiten. "Make love, not war" - Mach Liebe, nicht Krieg" - LSD, freie Lebe und Studentenunruhen: Das waren die Zeit der 68er Blumenkinder... heißt es in einem Anreißertext für die Kunden und Kunden des Autohauses. Das organisiert das Erlebnis "61. Gandersheimer Domfestspiele " im Rahmen seiner traditionellen "Entdeckertour 2019 - Familie-Kultur-Theater". Alles gratis. Kundenpflege pur, herzlich und anspruchsvoll. Und es ist mehr als ein Versprechen, sondern wird so stattfinden: "Hair" wird begeistern! Das Musical wird ein unvergeßliches Erlebnis werden.
red/fis/Screeens Flyer Autohaus Hermann












8.04.2019 • 06:56 Uhr

Sonnen- und Feiertag für den Northeimer Handball Club: Ungefährdeter Sieg im vorletzten Heimspiel

Nachdem der Northeimer Handball Club am vorherigen Wochenende bei der SG Menden Sauerland Wölfe nicht über ein 29:29 Unentschieden herauskam, sollten nun im vorletzten Heimspiel die nächsten zwei Punkte gegen die Ahlener SG eingefahren werden. In einer recht verhaltenen Anfangsphase gewannen die Northeimer leicht die Oberhand und sicherten sich nach 12 Minuten eine 8:6 Führung. Fünf Minuten später konnten die Gäste noch einmal zum 9:9 ausgleichen, jedoch nahmen die Hausherren ab diesem Moment das Heft in die Hand und dirigierten das Spielgeschehen. Durch Tim Gerstmanns Treffer zum 15:11 in der 23. Minuten erspielte sich das Team von Carsten Barnkothe erstmalig einen Vier-Tore-Vorsprung. Diesen Vorsprung stellte Malte Wodarz mit einem sehenswerten Torerfolg aus 12 Metern Entfernung dann zur Schlusssekunde der ersten Hälfte wieder her.
In Hälfte zwei schien der Spielverlauf dann etwas deutlicher zu werden. Der NHC erhöhte im Minutentakt den Vorsprung und erlangte in der 42. Spielminute sogar eine 10-Tore-Führung (30:20). Allerdings war die Partie zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden. Eine von vielen Unkonzentrierten und leichten Ballverlusten geprägte Phase des NHC nutzen die Gäste aus Ahlen aus um den Rückstand vier Minuten vor Schluss auf 34:31 zu verkürzen. Im Anschluss beendete Sören Lange (9 Tore) mit zwei Torerfolgen innerhalb von 20 Sekunden dann jedoch die letzten Hoffnungen auf einen Gästesieg. Neben dem gut aufgelegten Lange trafen auch Seekamp, Wodarz, Gerstmann und Stöpler (je 5 Tore) heute gut, wobei Letzterer eineinhalb Minuten vor Schluss mit seinem Treffer zum 37:32 den verdienten Endstand besiegelte. Außerdem feierte Marcel Armgart heute sein Comeback im Tor des NHC und hatte mit zwei parierten Strafwürfen gleich einen großen Anteil am Sieg der Northeimer.
Der NHC steht nun mit drei noch zu absolvierenden Spielen auf Platz 5 in der Tabelle. Am kommenden Wochenende geht es zum Bundesliganachwuchs nach Minden. red/ok

NHC: Gobrecht, Armgart; Bode, Schlüter, Lange 9/2, Seekamp 5, Lutze 3, Hempel 3, Hoppe 2, Wilken, Gerstmann 5, Dewald, Stöpler 5, Wodarz 5.

Das Bild dokumentiert Sören Lange bei einem seiner genialen neun Tore für das erfolgreiche Team des Northeimer Handball Clubs. Foto: Spieker Fotografie











7.04.2019 • 19:41 Uhr

Vermisstenfall mit umfangreichen Suchmaßnahmen: Glückliches Ende - Hubschrauber und Suchhunde eingesetzt

Am gestrigen Samstag, um 19:20 Uhr , wurde der Polizei Bad Harzburg mitgeteilt, dass eine 88-jährige Seniorin aus dem Goslarer Ortsteil Vienenburg vermisst wird. Letztmalig wurde die an Demenz erkrankte Seniorin um 16:30 Uhr gesehen. Mit umfangreichen Suchmaßnahmen wurde am Abend am westlichen Ortsrand begonnen.

Da sich hier mehrere Kiesteiche und die Oker anschließen, wurde mittels eines Polizeihubschraubers, sogenannter Personenspürhunde und unter Einsatz der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der entsprechende Bereich abgesucht. Auf Grund der Dunkelheit und dem unwegsamen Gelände wurde die Suche in den Nachtstunden eingestellt und bei Tageslicht fortgesetzt.

Am Morgen, gegen 10:50 Uhr, konnte die Seniorin dann durch Angehörige der Feuerwehr in einem Waldstück in unmittelbarer Nähe des Okerufers aufgefunden und an den Rettungsdienst übergeben werden. Dank des unermüdlichen und professionellen Einsatzes der ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnte die Seniorin unterkühlt der ärztlichen Versorgung zugeführt werden.ots











7.04.2019 • 19:34 Uhr

Finnische Sattelzugmaschine, niederländischer Auflieger, bulgarischer Fahrer: Autobahnpolizei zieht alles aus dem Verkehr

Tatort: Göttingen, Bundesautobahn A 7, Richtungsfahrbahn Hannover, zwischen Anschlussstelle Lutterberg und Anschlussstelle Hedemünden. Tatzeitpunkt: Samstag, 06.April. 2019, 16:30 Uhr:Beamten der Autobahnpolizei Göttingen kontrollierten eine finnische Sattelzugmaschine mit niederländischem Auflieger (Anhänger)/40 t, der mit Stückgut beladen war. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass die Federung/Stoßdämpfer des Anhängers erhebliche Mängel aufgewiesen haben. Dem 45 jährigen bulgarischen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.fre











7.04.2019 • 19:10 Uhr

Frühlingsfest Bad Gandersheim: Feiertag für Freunde und der Kommunikation

Man trifft sich auf dem Frühlingsfest! Diese schöne Botschaft, klare Ansage, gelebte Wirklichkeit hat heute in Bad Gandersheim Urständ gefeiert. Nette Leute kommen zueinander. Sie reden miteinander. Nicht übereinander. In dieser Beziehung und Bedeutung war das Fest wirklich ein Feiertag. Zentraler Anlaufort der "grüne Punkt". Das ist immer wieder der Jungesblut'sche Getränkestand - ganz im Eindecker Brauhaus Grün gehalten. Mitten auf der Stiftsfreiheit. Treffpunkt vieler Menschen.

Die nicht dabei waren - ja sie haben heute schöne Momente und gute Begnungen versäumt. Die dokumentierten Bilder zeigen einige Szenen der freundschaftlichen Begegnung, des netten Wiedersehens und guter Unterhaltung: Beispielsweise, wenn Sandra und Yvonne ihr seit Jahrzehnten währendes Engagement im Jungesblut-Team ausleben. Oder wenn sich Reporter Hartmut K. mit einem Unbekannten trifft, um Cannabis-Ersatz auszutauschen. Ein weiteres Motiv zeigt die kultigen Gastronomen Gebhard Jungblut (Kelglerheim) und Rudi Billig (Ex-Schinkenkönig) beim Fachsimpeln. Dann ist da der heutige Spezial-Gast beim Ist: Bürgermeister a.D. Heinz -Gerhard Ehmen plaudert mit Zahnärztin Birgit Gzelakowski, Gerhard Zielinski, "Hoppel" Hoppmann und Alfredo Kubbig. Sandra und Hans Jürgen knuddeln ein bisschen - kennen sich eine Ewigkeit. Alles ist easy. Alles ist blumig schön. Das Frühlingsfest - ein Feiertag für Freunde und alte Bekannte.
red/Fotos: Thomas Fischer


















7.04.2019 • 15:14 Uhr

Gefährliche Nötigung: 49-Jähriger springt an Cabrio, klammert sich an Gurt und lässt sich mitschleifen

Am gestrigen Samstag, gegen 19.35 Uhr, kam es in Rhüden, Hildesheimer Straße, zu einer gefährlichen Nötigung im Straßenverkehr, bei der ein 18jähriger Mann aus Bornhausen mit seinem PKW vom Fahrbahnrand anfuhr, als plötzlich ein 49 Jahre alter Rhüdener von hinten angelaufen kam, auf die Fahrertür des offen gefahrenen Cabrios sprang und sich am Fahrergurt festhielt. Der Fahrzeugführer wurde dadurch zu einem Stopp gezwungen. Der Beschuldigte wurde eine kurze Strecke mitgezogen, allerdings dabei nicht verletzt. Der Hintergrund des Vorfalls ist vermutlich in zurückliegenden Streitigkeiten zu suchen. (som)










7.04.2019 • 15:11 Uhr

Northeim: Körperverletzung während eines "Fußballspiels"

Während eines "Fußballspiels" in der Parkanlage der Gardekürassierstraße in Northeim wurde am gestrigen Sonnabend um 20.10 Uhr ein 23-jähriger Northeimer von einem bisher Unbekannten von hinten herunter gezogen. Dabei verletzte sich der 23-jährige an der Hüfte. Nach dem Vorfall entfernte sich die unbekannte Person. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim, Telefon 05551-7005-0, zu melden. gro










7.04.2019 • 15:08 Uhr

Northeim: Autoreifen zerstochen

Tatort:Northeim, Am Schlinganger, Tatzeitpunkt: Freitag, 5. April 2019, 15:45 bis Samstag, 6.April 2019, 20:45 Uhr:
Im erwähnten Tatzeitraum wurden bei einem Pkw VW, der in der Straße "Am Schlinganger" abgestellt war, die Reifen der rechten Fahrzeugseite beschädigt. An den Flanken der Reifen wurden Einstichstellen festgestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim, Telefon 05551-7005-0) zu melden.gro










7.04.2019 • 14:59 Uhr

Frühlingsfest Bad Gandersheim: Viel Sonne, ordentlicher Besuch, erschreckend wenig Aussteller

Vor dem Rathaus Lamas und Ziegen - Auf der Stiftsfreiheit ein "Ponykreisel" und ein neuer "Schinkenkönig" Stefan Lillig


Heute findet in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim das traditionelle Frühlingsfest statt. Die guten Nachrichten dazu zuerst: Es scheint eine herrliche Sonne. Die Wetterbedingungen ideal. Auf dem Domänenhof eine stattliche Oldtimer-Show. Mittendrin ein gutes Getümmel von Menschen - alles schon ein bisschen sommerlich angezogen. Vor dem Rathaus eine kleine Tierschau mit Lamas und Ziegen. Der Ponykreisel(mit dem Dom im Hintergrund) dreht sich auf der Stiftsfreiheit. Erschreckend dann: noch nie waren so wenig Aussteller auf dem Fest wie heute. Große Freiflächen in der Moritzstraße und auf der Stiftsfreiheit.
Erstmals auf einem Frühlingsfest in Bad Gandersheim vertreten: Stefan Lillig, der "Schinkenkönig", Sohn des legendären Rudi L. Sie servieren Lecker-Krustenbraten. Ein Imbiss-Renner auf dem Fest. red/Fotos: Thomas Fischer






















7.04.2019 • 14:23 Uhr

Nachts in Northeimer Bar: Handy aus Hose verschwunden

Tatort: Northeim, in einer Nachtbarr in der Mühlenstraße, Tatzeitpunkt: Samstag, 6. April .2019, ca. 02:10 Uhr:
Einem 21-jährigen Northeimer wurde während des Aufenthalt in einer Bar in der Mühlenstraße in Northeim - da war es 2.10 Uhr - das Mobiltelefon aus der Hosentasche entwendet. Es handelt sich um ein IPhone 8 in spacegrau, der Schaden wird mit ca. 700 Euro beziffert. Personen, die Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim, Telefon. 05551-7005-0) zu melden.gro










7.04.2019 • 11:22 Uhr

Schock in Seesen: Nach 516 Jahren das Aus des traditionsreichen "Goldenen Löwen"

Jetzt bestätigt: Mitte dieses Jahres wird kultiges Hotel und feines Restaurant definitiv geschlossen - Was passiert danach?

Erst war da eine Anfrage. "Wir möchten einen Familienevent im August dieses Jahres im "Goldenen Löwen" feiern. Ist das möglich?" Und die freundliche Dame an der Hotelrezeption lächelte etwas gequält, winkte dann mit der rechten Hand behutsam ab und sprach eine absolute Schocknachricht: Das geht leider nicht. Wir schließen Mitte des Jahres den Betrieb. Definitiv!" Nach einem Moment der Schockstarre die Nachfrage: "Warum das denn?". Erst ein angedeutetes Achselzucken. Dann doch die bekannte Seriosität in dem feinen Haus: "Es ist eine unternehmerische Entscheidung von Herrn Friese. Mehr kann ich Ihnen dazu nicht sagen". Unser Bemühen, den Eigentümer zu der traurigen Nachricht selbst zu befragen, musste die Rezeptionsdame abwehren. "Herr Friese ist derzeit nicht erreichbar."

In Seesen und weit über die Grenzen der Vorharzstadt hinaus hat diese Nachricht für erstes Aufsehen und Verwunderung gesorgt. Der "Goldene Löwe" ist so etwas wie die "Stiftskirche zu Bad Gandersheim". Eine Identität stiftende Institution. Das hat seine Ursache. Denn den "Goldenen Löwe" gibt es eine halbe Ewigkeit in Seesen. Er geht in seiner Geschichte auf das Jahr 1593 zurück. Eine Metalltafel an der Fassade des Restaurants erinnert an die Gründung des Wirtshauses vor 516 Jahren. Von damals bis in unsere Zeit hat sich das einstige Wirtshaus zu einem der bekanntesten Hotels in Südniedersachsen entwickelt. "Der Goldene Löwe ist eines der führenden Vier-Sterne-Hotels am westlichen Harzrand. Hier hat gepflegte Gastlichkeit eine lange Tradition", heißt es völlig korrekt in einem heute noch im Hotel zu bekommenden Flyer.
Bis zum Juni/Juli 2019 geht der Betrieb in Hotel und Restaurant noch weiter. Aber Buchungen für die Zeit danach werden nicht mehr angenommen. Ebenso sind Stammgäste wie beispielsweise der Lions Clubs bereits auf der Suche nach einer neuen Lokalität für ihre traditionellen Meetings.

In Seesen selbst beherrscht die bevorstehende Schließung des kultigen "Goldenen Löwen" die Debatten in Büros, Banken, Tankstellen und an Theken. Was passiert mit der Immobilie in der Herzkammer Seesens? Findet sich ein Übernehmer? Erleidet der "Goldene Löwe" ein ähnliches Schicksal wie weiland ein anderes Markenzeichen der Stadt, das legendäre Kaufhaus Meinecke? Es wurde bekanntlich abgerissen und aus dem Stadtbild und Seelenleben Seesens entfernt.

Nun steht zu erwarten, dass das traurige Schicksal des "Goldenen Löwen" mit Sicherheit den aufziehenden Bürgermeister-Wahlkampf in Seesen beeinflussen wird. Was sagen die Kandidaten Erik Homann und Andrea Melone zum bevorstehenden "Sterben und Tod des traditionsreichen Goldenen Löwen" in ihrer Heimatstadt?
red/fis/Fotos: Thomas Fischer/Sreenshots: Flyer Goldener Löwe


















7.04.2019 • 08:11 Uhr

Frühlingsfest in Bad Gandersheim: Sonntagsblüten grüßen - Fantastisches Bildmotive mit Oldtimern

Was für ein fantastischer Start in den heutigen Tag: Zum Frühlingsfest in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim grüßen wunderschöne Sonntagsblüten. Und es gibt heute noch einiges mehr in der Roswithastadt zu sehen und zu erleben. Öffnung der Stände nach 11 Uhr. Gegen Mittag beginnt die Oldtimer-Parade. Die Nostlagieautos sind danach auf dem Domänenhof zu bestaunen. Mit der Stiftskirche im Hintergrund bieten sich dort fantastische Bildmotive.
red/Foto: Marc Reiser










7.04.2019 • 08:03 Uhr

Einbecker in Schlägerei verwickelt - Körperverletzung endete in Polizeizelle

Am Freitagabend , 22:30 Uhr, wurde die Polizei zu einer Schlägerei mit mehreren Personen (mittleren Alters aus Hamm und Einbeck/Niedersachsen) zu einer Diskothek in der Stehestraße in Olsberg gerufen. Ein Rettungswagen wurde ebenfalls eingesetzt. Nach Eintreffen der ersten Polizeibeamten am Ort wurden von diesen weitere Kräfte angefordert. Eine weitere Auseinandersetzung konnte damit unterbunden werden. Der Betreiber erteilte fünf Gästen ein Hausverbot. Zwei Gäste waren damit jedoch nicht einverstanden und folgten auch nicht dem anschließend durch die Polizei ausgesprochenem Platzverweis. Sie wurden schließlich dem Polizeigewahrsam zugeführt. Bei der vorausgegangenen Auseinandersetzung wurden zwei Personen leicht verletzt. (Kri)










7.04.2019 • 07:56 Uhr

Nach Überfall mit Pistole Öffentlichkeitsfahndung der Polizei

Im Kriminalfall des am Abend des 04.April 2019, kurz vor 21 Uhr, passierten Überfalls auf einen Verbrauchermarkt in der Ehrlicherstraße im Hildesheimer Ortsteil Drispenstedt hat die Polizei soeben eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet. Bei dem Überfall erbeutete ein maskierter Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe einen vierstelligen Geldbetrag und flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Mann verlief ergebnislos.

Die Ermittlungen wurden zwischenzeitlich durch Ermittler des 2. Fachkommissariats der Polizei Hildesheim übernommen. Die Beamten werteten mittlerweile Aufzeichnungen der Überwachungskamera im Markt aus, auf denen der Täter zu sehen ist.

Die Ermittler erhoffen sich durch die Veröffentlichung eines Bildes Hinweise zu erlangen, die zur Identifizierung des unbekannten Täters führen. Das Amtsgericht Hildesheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft daher einen entsprechenden Beschluss.

Zur Beschreibung des Täters ist folgendes bekannt: Ca. 25-30 Jahre alt - 175-180 Zentimeter groß - grauer Kapuzenpullover unterhalb einer dunklen Jacke (Kapuze auf dem Kopf) - rotes Tuch und/oder Schal vor dem Gesicht - sprach Hochdeutsch.

Zeugen, die Hinweise zu der abgebildeten Person geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm











6.04.2019 • 22:09 Uhr

Spezialisten der Regionalen Kontrollgruppe stellen gravierende Verstöße auf der Bundesstraße 6 fest

70 LKW überprüft; Untersagung der Weiterfahrt in 18 Fällen - Geschwindigkeitsüberschreitungen 2735 Euro hinterlegen

Am Donnerstag fanden auf der Bundesstraße 6 im Landkreis Nienburg (Kontrollbereich Am Rehhagen) ganzheitliche Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs durch die Spezialisten der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Göttingen statt. An der Kontrolle waren neben Einsatzkräften aus allen Inspektionen der Behörde auch das Hauptzollamt Hannover mit den Kontrolleinheiten Verkehrswege sowie Schwarzarbeit, das Bundesamt für den Güterfernverkehr, das Eichamt Nienburg, das Gewerbeaufsichtsamt sowie das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit beteiligt. 75 Einsatzkräfte aus den unterschiedlichen Behörden waren vor Ort.

Im Rahmen der ganzheitlichen Kontrollen wurden insgesamt 70 Lastkraftwagen überprüft. In diesem Zusammenhang durften 18 Fahrzeugführer aus den unterschiedlichsten Gründen, haupt-sächlich wegen technischer Mängel bzw. der massiven Überschreitung von Lenk- und Ruhezeiten die Fahrt vorläufig nicht fortsetzen. In 12 Fällen hat die Polizei aus den vorgenannten Gründen bei ausländischen Fahrzeugführern Sicherheitsleistungen im Rahmen von Ordnungswidrigkeiten- und. Ermittlungsverfahren in einer Gesamthöhe von 2735 Euro erhoben. "Immer wenn wir diese groß angelegten Kontrollen mit unseren Partnern wie der BAG durchführen, stellen wir gravierende Verstöße fest. Unsere Maßnahmen sind damit der Schlüssel zum Erfolg zur Verhinderung schwerster Unfälle", sagte POK Schimkowiak, langjähriges verantwortliches Mitglied der Regionalen Kontrollgruppe und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg.

In einem Fall musste ein LKW-Fahrer aus Rumänien seine Weiterfahrt aufgrund gravierender technischer Mängel unterbrechen. Die Bremsbeläge des Fahrzeuges waren praktisch nicht mehr vorhanden und das Fahrzeug war mit Blick auf die Karosserie in einem desolaten Zustand. Neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung von 850 Euro hinterlegen. Nach Schätzungen der Polizei entstehen dem Fahrer mehrere 1000 Euro Kosten für die Instandsetzungsarbeiten. In einem zweiten Fall wurde gegen den Fahrer und den Unternehmer Ermittlungsverfahren wegen Schwarzarbeit eingeleitet. Ein anderer kroatischer LKW-Fahrer musste aufgrund massiver Lenkzeit- und Geschwindigkeitsverstößen 1175 Euro Sicherheitsleitung entrichten und musste im Anschluss die erforderlichen Ruhezeiten nachholen.

"Wir haben allein bei den präventiven Abfahrtkontrollen auf unseren Autobahnen an den letzten Wochenenden über 1000 LKW vor Fahrtantritt überprüft und aufgrund gravierender Alkoholbeeinflussung in 69 Fällen die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr untersagt. Die Spitzenwerte lagen bei über 3 Promille. Das ist inakzeptabel. Wir werden weiter verstärkt Kontrollen durchführen. Mit den Maßnahmen unserer Spezialisten der Regionalen Kontrollgruppe haben wir auch bei den aktuellen Maßnahmen auf der Bundesstraße 6 massive Verstöße festgestellt. Mit diesen Maßnahmen erhöhen wir die Präsenz im öffentlichen Raum und verhindern vor allen Dingen schwerste Verkehrsunfälle. Wir wollen Leben retten. Genau das ist eine der wichtigsten Kernaufgaben der Polizei", sagte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen.ots/Foto: Polizei











6.04.2019 • 22:00 Uhr

Stockbetrunken mit Auto auf Findling gefahren und hängengeblieben

Zwei aufmerksame Zeugen beobachteten am gestrigen Freitag um 16:37 Uhr einen männlichen Fahrer eines Mercedes-Benz, welcher vergeblich versuchte seinen Pkw auszuparken, da er sich offensichtlich auf einem Findling in Höhe des Bogenschießplatzes im Streuerkamp in Westerode bei Goslar festgefahren hatte. Die hinzugerufenen Polizeibeamten des PK Bad Harzburg führten eine Kontrolle des 46-jährigen Fahrers durch und stellten dabei starken Alkoholgeruch in dessen Atemluft fest. Ein durchgeführter Alcotest ergab eine Alkoholbeeinflussung von 2,52 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. (MAP)










6.04.2019 • 21:49 Uhr

Harzländer-Niederlassung im REWE-Markt Seesen: Nach Rekordzeit Ludwigs Lächeln

Versprochen und gehalten!
In der Rekordzeit von nur einer Woche haben Experten für Ladenbau die neue Harzländer-Niederlassung im REWE-Markt in Seesen - "Qualitäts-Metzgerei" - komplett umgestaltet. Alles wird jetzt noch übersichtlicher dargeboten. Hinter Glas und dennoch augennah präsentiert. Die gesamte Kühl- und Hygienetechnik ist neuesten technischen Standards entsprechend installiert. "Das Geschaffene sieht sehr gut aus, alles funktioniert!", zeigte sich Harzländer-Geschäftsführer Neidhardt heute früh bei der Wiedereröffnung der Niederlassung im REWE-Markt sichtlich zufrieden. "Die Handwerker haben das Projekt in einer Woche fertiggestellt. Das ist beachtlich und schon rekordverdächtig," klang bei Neidhardt ein Lob mit.

So war denn die Zufriedenheit des Seesener Harzländer-Teams mit den Damen Frau Ludwig, Frau Höbbel und Frau Jahn heute ebenfalls erlebbar. Sie freuten sich, jetzt wieder ihre Stammkundschaft und neue Kunden in der modernisierten Filiale wie gewohnt bedienen zu dürfen. Und das sympathische Lächeln von Frau Ludwig spiegelte die Wertschätzung von Kundinnen, die für die Neuerungen und aktuelle Sonderangebote mit Lob nicht sparten. Das engagierte Ladenteam hatte Stunden vor der Eröffnung die gesamte Produktpalette ansprechend und mit Liebe zum Detail in den neuen Auslagen aufgebaut und auf dem Verkaufstresen beispielsweise Käsehappen zum Probieren angeboten. Geschäftsführer Jochen Neidhardt zeigte sich angetan und dankbar für den "tollen Einsatz unseres Teams hier in Seesen".

Er kündigte an, dass sein Unternehmen kontinuierlich alle Vertriebsstandorte technisch immer wieder auf den neuesten Stand bringt und im Interesse einer Steigerung der Kundenfreundlichkeit attraktiv gestaltet. "Dafür investieren wir."

Die Harzländer-Produkte stammen aus dem Fleischwarenunternehmen mit Stammsitz in Bad Gandersheim. Die Firma gehört zu den großen Arbeitgebern in der Roswithastadt. In der Harzländer-Gruppe sind rund 170 Männer, Frauen und Auszubildende beschäftigt.
red/Fotos: Thomas Fischer
















6.04.2019 • 21:08 Uhr

Bad Gandersheimer Wilhelmsquelle: Was denn nun? Pumpe kaputt, aber Sole sprudelt

Was ist nur mit der Wilhelmsquelle im Brunnenhäuschen los? Reha-Gäste standen gestern vor dem abgeschlossenen Brunnenhäuschen, der Herzkammer des Bad Gandersheimer Kurparks. Auf einem weißen Zettel entschuldigt sich Bürgermeisterin Franziska Schwarz für eine defekte Pumpe. Das soll das versperrte Brunnenhäuschen erklären. Kurios nur, was die Reha-Gäste mit Erstaunen hinter der schmiedeeisernen Gittertür mitansehen müssen: die Quelle sprudelt, die Sole plätscherte aus dem Wasserhahn. Die vernünftige Frage: Wenn die Sole doch fließt, wieso dann keine Entnahme des Heilmittels?
Wir haben die Frage der Ordnung und Zuständigkeit wegen ans Rathaus weitergereicht. Eine Antwort mit Aufklärung ist am Montag möglich. Dann sind die Behörden wieder besetzt. Bis dahin sprudelt es munter weiter und die Kurgäste dürfen weiter nur zuschauen.
red/Video: Marc Reiser










6.04.2019 • 16:55 Uhr

Verkabelung bis zur winzigsten Enklave: Jetzt Rimmerode angekabelt

Die Breitbandverkabelung in der Region Bad Gandersheim ist jetzt voll angelaufen. Soeben wurde mit Rimmerode eine der kleinsten Enklaven angekabelt. Vielleicht ein halbes Dutzend Gebäude, eine Halle für den Reitsport, eine weitere für Schlachttiere, drei Wohngebäude mit insgesamt vielleicht einem Dutzend Menschen. Nun, Politiker und Telekommunikationsfirmen versprechen seit Jahren eine Vollverkabelung der Republik. Jeder soll überall ein schnelles Internet bekommen. Also auch das verschlafene Rimmerode. Mit einem Minibagger und etwas Schaufelarbeit per Hand war der Anschluss innerhalb von sieben Tagen erledigt. Jetzt müssen die Kabelenden nur noch an die richtigen Schnittstellen angeschlossen worden. Das schnelle Internet kommt langsam voran.
red/Fotos: Thomas Fischer












6.04.2019 • 16:42 Uhr

CDU ganz heiß: "Grillen für Europa" - Martina Sharman am 13. April in Goslar

Diskussion mit der Europawahl-Kandidatin des CDU Landesverbandes Braunschweig mit
Dr. Roy Kühne beim CDU Ortsverband Goslar Nord.

Martina Sharman, Kandidatin für die Europawahl des CDU-Landesverbandes Braunschweig, wird bei der Veranstaltung besonderer Gast in Goslar sein. Die Veranstaltung findet unter dem Motto „Grillen für Europa“ am Samstag, den 13. April 2019 von 13. bis 15 Uhr im Restaurant „Kramers Eck“, Robert-Koch-Straße 15, in 38642 Goslar statt. Gemeinsam wird bei Grillgut und kalten Getränken über die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union diskutiert. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, heißt es in einer Mitteilung des Kühne-Büros.fis











5.04.2019 • 22:31 Uhr

simply-X landet nächsten Coup: Premiere mit Einlass- und Bezahlsystemen bei den 83. Eishockey-Weltmeisterschaften in der Slowakei und Konzert-Festival in Prag

Jüngste Aktivitäten der neuen simply-X Auslandsniederlassung in Prag erfolgreich - Innovative Systemlösungen erobern neue Märkte

Die europäischen Aktivitäten von simply-X, dem Spezialisten im Bereich von digitalen Kassensystemen und Zutrittskontrollen für Stadien und Festivals, zeitigen spannende Erfolge. Einen perfekten Coup landete das im niedersächsischen Bad Gandersheim beheimatete Unternehmen jetzt mit seiner neuen Auslandsniederlassung im tschechischen Prag. Von dort aus reichen Aktivitäten bis in andere Balkanstaaten.

Eine Premiere erleben die Systemlösungen von simply-X mit ihrem Einsatz bei einem bevorstehenden Top-Sportevent der Extraklasse. Dabei geht es um die 83. Eishockey-Weltmeisterschaften der Herren der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF 2019. Das Turnier der Top-Division mit 16 Nationalmannschaften findet vom 10. bis 26. Mai 2019 in der Slowakei statt. Insgesamt nehmen zwischen März und Mai 2019 52 Nationalmannschaften an den sieben Turnieren der Top-Division und der Divisionen I bis III teil. Das Turnier der Top-Division mit 16 Nationalmannschaften findet vom 10. bis 26. Mai 2019 in der slowakischen Hauptstadt Bratislava und in Košice statt.

Für diesen weltweit beachteten Wettbewerb stellt simply-X an den beiden Austragungsorten die gesamte technische Logistik für die digitalen Kassensysteme und Zutrittskontrollen. Insgesamt kommen 150 Geräteeinheiten in den beiden Eishockeystadien zum Einsatz, teilte simply-X Geschäftsführer Matthias Bode mit. Aus seiner Begeisterung über die gelungenen Projekte des Teams in Prag machte er keinen Hehl: "Unsere neue Niederlassung in Prag feiert damit ihre ersten Erfolge! Einfach Klasse! "

Dazu gehört erstmalig der Einsatz der simply-X Systemlösungen bei einem großen Musikevent in Tschechien. Es handelt sich um das Konzert-Festival "Metronome 2019", das am 21. und 22. Juni 2019 in der Hauptstadt Prag stattfindet. Neben einer Reihe internationaler namhafter Bands gibt es bei dem Festival ein Liveact der deutschen Rockband "Kraftwerk".

Hintergrund:
Das Bad Gandersheimer Unternehmen ist bereits seit über zwei Jahren auf dem Schweizer Markt erfolgreich unterwegs. In relativ kurzer Zeit konnte simply-X Schweiz seine Marktstellung zum Marktführer im Bereich Kassensysteme für Stadien und Festivals ausbauen.
red/Fotos/Screenshots IIHF/Metronome














5.04.2019 • 21:00 Uhr

TOP-NEWS DES TAGES: Alle sind auf der Suche... Lions, LGS-Architekten und Diakonissenmutterhaus

Es ist schon erstaunlich, wer in Bad Gandersheim alles auf der Suche nach Lokalitäten, Büros und Mietern ist. Dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group sind drei exemplarische Beispiele aufgefallen:

1. Beispiel: Da sind die Mitglieder des Lionsclubs Osterode-Seesen-Bad Gandersheim. Ihr bisheriger Präsenzstandort/Stammlokal in Seesen steht definitiv und unumkehrbar zur Disposition. Bei ihrer Suche nach einer neuen seriösen Lokalität für die traditionellen Lions-Meetings (mit gutem Essen und gepflegter Kommunikation) ist Brunshausen in den Focus des Interesses geraten. Ob daraus etwas wird ist allerdings fraglich, soll heißen noch nicht entschieden.

2. Beispiel: Das auserwählte Architektenteam für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim möchte verständlicherweise vor Ort mit einem Büro vertreten sein. Dem Vernehmen nach könnte eine stadteigene Immobilie in der Marienstraße als Filialstandort des Planungsbüros infrage kommen. Nachteile sind die wenig publikumsintensive, bürgerfreundliche Lage. Außerdem befindet sich in dem Gebäude das städtische Jugendzentrum. Sinnvoller und zentraler wäre vielleicht das Büro im leerstehenden früheren Kurhaus unterzubringen. Das wäre mitten im Landesgartenschau-Zentrum.

3. Beispiel: Das Diakonissenmutterhaus Salem hat seine Suche nach neuen Mietern mit einer plakativen Offerte in einem öffentlichen Aushangkasten am Rande des Sulkpturenweges für jedermann kundgetan. Gleich für drei Wohnungen werden Mieter "ab sofort" gesucht.
Merke: Nix mit läuten Wartelisten, Wohnungsnot und überteuertem Mietzins in Bad Gandersheim. Ideal, dass in dieser Hinsicht hier die Uhren einmal anders ticken als andernorts.

red/Fotos: Thomas Fischer














5.04.2019 • 19:10 Uhr

TOP-NEWS DAS TAGES! "Frechdachs" eröffnet in Bad Gandersheim nächste Filiale - Neues Schreibwaren- und Zeitschriftegeschäft kommt

Belebung im Bad Gandersheimer Einzelhandel: Auf diesem News-Kanal /Internet-Zeitung für Bad Gandersheim und Südniedersachsen wurde kürzlich exklusiv berichtet, dass "Monis Mode" in der "Post-Filiale" im Quartier "Domänenhof"/"Burgstraße" in Bad Gandersheim erst einen Räumungsverkauf abwickelt, um dann den Geschäftsbetrieb komplett einzustellen. Jetzt hat die die Betreiberin im Gespräch mit unserer Redaktion das Geheimnis ihrer Nachfolge bestätigt.

Dabei handelt es sich um den Betreiber der Postfiliale in Gandersheims Nachbarstadt Seesen. In dem Laden mit der Post ist das Geschäft mit dem schönen Titel "Frechdachs - spielen und lernen" integriert. Zum Sortiment gehören Schreibwaren, Spielwaren, Bücher, Zeitschriften, Schulbücher und Geschenkartikel. So weist es die Schrifttafel an der Ladenfassade aus. Was davon die neue "Frechdachs"-Filiale in Bad Gandersheim anbieten wird bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle ist die derzeitige Betreiberin der Gandersheimer Post glücklich mit der von ihr entscheidend betriebenen Übernahmeregelung. "Ich freue mich sehr, hier einen kompetenten und professionellen Übernehmer und Partner gefunden zu haben." Der Geschäftsmann ist ebenfalls happy. In Bad Gandersheim wird er seine vierte Postfiliale organisieren.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














5.04.2019 • 17:02 Uhr

JFV Leinepolder: "Störche" formieren sich - Schnuppertraining am 19. Mai in Edesheim

Hollenstedt. Nach der Gründung des Jugendfördervereins Leinepolder im Februar haben Vorstand und Trainerstab umgehend ihre Arbeit aufgenommen, getragen von großem Ehrgeiz. Besprechungsbedarf gibt es genügend, gilt es doch für die A- bis G-Jugend optimale Bedingungen zu schaffen, die schnell Spielfreude aufkommen lassen und Perspektiven aufzeigen. Der JFV nimmt deutliche Konturen an.

Da geht es zum einen um Sichtung und Festlegung der Trainingsplätze und künftigen Spielorte, um Materialsichtung und Beschaffung von neuen Ballsätzen, zum anderen um die Auswahl passender Trikots und Trainingsanzügen. Parallel dazu ist man mit Sponsoren im Gespräch und das sehr erfolgreich bisher. Jede Entscheidung ist nach eingehender Diskussion in der Runde der Experten schließlich bis ins letzte Detail geplant.

Am 27. April steht von 10 bis 12.30 Uhr eine intensive Trainerweiterbildung in der Sporthalle Salzderhelden auf dem Programm. Das dürfte vor allem auch die Stammvereine TSV Hollenstedt, TSV Edesheim, TSV Hohnstedt, TSV Vogelbeck und VfR Salzderhelden freuen, spüren Sie doch, daß Ihr Nachwuchs beim JFV Leinepolder nicht nur gut aufgehoben ist, sondern, daß sich natürlich auch neue Freundschaften über die Ortsgrenzen hinweg entwickeln. Auch unter den Eltern, der neuen Fangemeinde.

Die Kennenlern-Party der A-Jugend im Sporthaus des TSV Hollenstedt war kürzlich ein voller Erfolg. "Da wächst etwas zusammen. Wir arbeiten hoch konzentriert, das Ziel stets vor Augen", freute sich JFV-Vorsitzender Björn Huchthausen, dem es, wie auch seinen Vorstandskollegen, so richtig Spaß zu machen scheint, der Fußballjugend eine neue Sport-Heimat am Leinepolder zu bieten.

Die "Störche" formieren sich jedenfalls und das sehr rasch und durchaus beeindruckend. Am Sonntag, 19. Mai ist von 10 bis 12.30 Uhr ein Schnuppertraining für die G- bis E-Jugend auf dem herrlich gelegenen Sportplatz in Edesheim (Fotos) vorgesehen mit anschließendem Grillen und Kuchentafel. Die Eltern erhalten vor dem Traingsstart eingehende Informationen über den JFV Leinepolder, über geplante Turnierteilnahmen und die beabsichtigte Patenschaft mit dem Bundesligisten VfL Wolfsburg. Detlef Baye: "Eine tolle Sache für den JFV-Nachwuchs, für den gesamten Verein. Ich bin gespannt und auch überzeugt, wir alle werden davon profitieren".
red/hakö/Fotos: Hartmut Kölling

















5.04.2019 • 16:49 Uhr

Mehr Herzinfarkte an Weihnachten – aber nicht zu Ostern

Feiertage wie Weihnachten und Ostern oder Sportevents wie die Fußball-Weltmeisterschaft können sehr stressig sein – sowohl körperlich als auch emotional. Wissenschaftler fanden in der vorliegenden Studie heraus, dass das Herzinfarkt-Risiko zu Weihnachten (besonders an Heiligabend) und Neujahr stieg. Zu Ostern und Sportevents ereigneten sich hingegen nicht mehr Herzinfarkte.

Gibt es Jahreszeiten oder Feste, an denen Herzinfarkte häufiger auftreten als sonst? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler aus Schweden. Sie hatten den Verdacht, dass Feiertage, wie z. B. Ostern oder Weihnachten, oder größere Sportevents das Herzinfarkt-Risiko ansteigen lassen könnten. Diese Ereignisse können nämlich mit emotionalem und körperlichem Stress verbunden sein. Sei es wegen der Aufregung und dem Mitfiebern bei Sportevents oder wegen des Stresses beim Vorbereiten von Festlichkeiten, die oft nicht weniger emotional sind.

Wissenschaftler analysierten, wie häufig sich während Festtagen und Sportevents Herzinfarkte ereigneten

Die Wissenschaftler aus Schweden führten diesbezüglich eine Studie durch, in der sie die Daten eines landesweiten Registers rückblickend auswerteten. In diesem waren 283014 Herzinfarkte, die sich zwischen 1998 und 2013 ereigneten, verzeichnet. Für alle Herzinfarkte war angegeben, wann die ersten Symptome auftraten. Die Wissenschaftler protokollierten, wie viele Herzinfarkte sich während Weihnachten/Neujahr (Weihnachtsfeiertage + Silvester + Neujahrestag + Heilige Drei Könige), Ostern und des Mittsommerfestes (Fest zur Sommersonnenwende) ereigneten. Als Kontrollzeitraum dienten jeweils die zwei Wochen vor und die zwei Wochen nach den Feiertagen. Des Weiteren zählten sie die Herzinfarkte, die während großer Sportevents auftraten. Zu den Sportevents zählten die Fußball-Weltmeisterschaften, die Fußball-Europameisterschaften, die olympischen Sommerspiele und die olympischen Winterspiele. Hier wurde als Kontrollzeitraum der gleiche Zeitraum gewählt, in dem auch das Sportereignis stattfand, allerdings in dem Jahr vor und dem Jahr nach dem Event. Die Wissenschaftler interessierten sich außerdem dafür, ob es einen bestimmten Wochentag oder eine bestimmte Tageszeit gab, an dem das Herzinfarkt-Risiko erhöht war.

Höheres Herzinfarkt-Risiko zu Weihnachten und Mittsommerfest, nicht aber zu Ostern und während Sportevents

Die Auswertung der Daten zeigte, dass das Herzinfarkt-Risiko sowohl zu Weihnachten/Neujahr als auch zum Mittsommerfest erhöht war. Berechnungen zufolge erhöhte sich das Herzinfarkt-Risiko zu Weihnachten um 15 % und zum Mittsommerfest um 12 %. Am deutlichsten stieg das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, an Heiligabend (37 % höheres Risiko). Auch am Neujahrstag war das Herzinfarkt-Risiko erhöht (20 % höheres Risiko). Im Gegensatz dazu traten Silvester, während Ostern und bei Sportevents Herzinfarkte nicht häufiger auf. Auffällig war, dass das Risiko, an einem Feiertag einen Herzinfarkt zu erleiden, besonders bei den Patienten, die älter als 75 Jahre alt waren oder an Diabetes oder der koronaren Herzkrankheit (KHK) litten, erhöht war.

Mehr Herzinfarkte montags und am frühen Morgen

Was die Wochentage und die Tageszeit anging, konnten die Wissenschaftler ebenfalls Zeiträume erkennen, an denen das Herzinfarkt-Risiko erhöht war. So war das Risiko für einen Herzinfarkt montags und in den frühen Morgenstunden (besonders um 8 Uhr) am größten.

Weihnachten und das Mittsommerfest – nicht aber Ostern und Sportevents – erhöhten somit das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Dies war vor allem bei älteren und an Diabetes oder der KHK erkrankten Personen der Fall. Diese Personen schienen somit anfälliger für äußere Einflüsse zu sein.DGP/ Foto: Screenshot Herz-Ratgeber Homepage











5.04.2019 • 16:45 Uhr

Gesagt - getan: Mini-Eiche vor Mammut-Kirche

Nach dem Gezeter einer plötzlich abgeholzten Kastanie auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz ihrer Ankündigung eilig Taten folgen lassen: Für den verschwundenen Baum ist soeben eine Nachwuchskastanie gesetzt worden. Es wird mindestens 30 bis 40 Jahre dauern, bis aus dem Bäumchen ein so stattlicher Baum wie die noch verbliebenen Exemplare gewachsen sein wird. Alles braucht seine Zeit...
red/Foto: Thomas Fischer










5.04.2019 • 15:54 Uhr

Bizarre Hängepartie im Bad Gandersheimer Kurpark

Heute Vormittag eine kurze Kaffeepause im Mucilli-Glaspalast an der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim. Im Blickfeld plötzlich eine knallige Hängematte mitten im grünen Kurpark an der Gande. Im Strauch zwei schwarze Gummihandschuhe aufgespießt. Im Gras ein dunkelrotes regengetränktes Badetuch.

Ein bizarres Stillleben. Was mag es bedeuten? Was macht das alles für einen Sinn? Wer hat hier ausgeruht unter freiem Himmel?

Fragen über Fragen. Statt Antworten schießen Spekulationen ins Kraut: Hier hat ein Wohnungsloser genächtigt.... Hier hat eine skurrile Schlafparty im Grünen stattgefunden... Oder... oder ... und so weiter.

Der freundliche Kellner im Eiscafé kann dem fragenden Reporter keine schlüssigen Antworten geben. "Vielleicht kommt der Mensch ja irgendwann zu seiner bunten Hängematte zurück...", schöpft der livrierte Kellner Hoffnung für eine spätere Antwort.

So bleibt eine schlüssige Erklärung für die hier dokumentierte Merkwürdigkeit im Bad Gandersheimer Kurpark vorerst eine Hängepartie.
red/Fotos: Marc Reiser












5.04.2019 • 15:31 Uhr

Medien: E-Center Scheuner Zeitung wirbt für neue Bürgerstiftung in Bad Gandersheim

Getreu der Maxime "Miteinander, füreinander für die Region" hat sich jetzt die frische Ausgabe April 2019 der "Edeka Center Scheuner"-Zeitung in den Dienst der Gemeinschaftsaufgabe "Bürgerstiftung Bad Gandersheim" gestellt. Auf Seite 9 der E-Center-Zeitung präsentiert sich die Neue Bürgerstiftung mit Inhalt und Service. Achim Lidsba, Vorstand der Stiftung, erklärt und appelliert auf der bunten Printplattform: " Die Bürgerstiftung ist keine Stiftung der Stadtverwaltung und der politischenGremien, sondern eine Stiftung der Bürger. Wir freuen uns auf viele Unterstützer!"
Wir vom Redaktionsnetzwerk der Fis Wort Media Group Bad Gandersheim sehen das genauso. Deswegen sind wir Gründungsmitglieder, deswegen haben wir das Fotodokument der beiden Stiftungsmacher Dr. Gisbert Voigt und Achim Lidsba in die Berichterstattung eingepflegt.
red/Screenshot Auszug E-Center Zeitung Ausgabe April 2019










5.04.2019 • 15:18 Uhr

Sattelberger: 15 Prozent Forschungsgelder variabel vergeben

Welche Anreize kann man setzen für mehr Innovation in Deutschland? Thomas Sattelberger, Sprecher für Innovation, Bildung und Forschung der FDP-Bundestagsfraktion, will staatliche Forschungsgelder über den Pakt für Forschung und Innovation künftig bis zu 15 Prozent variabel vergeben und an Zielvereinbarungen knüpfen.

"Wir müssen der Innovation hierzulande Beine machen", so Sattelberger, "damit Deutschland nicht sukzessive an Wirtschaftskraft verliert". Für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer, Leibniz, Helmholtz und Max Planck "brauchen wir Benchmarks und Performance-Indikatoren. Wir müssen diejenigen belohnen, deren Forschungsergebnisse den Bürgern, Wirtschaft und Politik nachweislich nutzen."

Die Freien Demokraten haben Sattelbergers Antrag "Forschungsoutput stimulieren - Pakt für Forschung und Innovation neu justieren" heute im Bundestag eingebracht.

In seiner Plenarrede bekannte sich Sattelberger klar zur staatlichen Forschungsförderung. "Die variablen 15 Prozent sollen nicht dazu führen, dass die Forschungsgelder schrumpfen. Ganz im Gegenteil: Sie müssen weiter wachsen", so Sattelberger. Er wolle weder an der Grundfinanzierung rütteln noch an der dreiprozentigen Budgetsteigerung pro Jahr.

"Aber wir müssen einen Impuls setzen, einen Anreiz für die vier Forschungseinrichtungen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Und dabei hilft eine wettbewerbliche Komponente von 15 Prozent."

Dies sei ein verhältnismäßig milder Eingriff verglichen mit etwa Großbritannien, wo ein solcher Mechanismus bereits etabliert ist und das "Research Excellence Framework" die Forschungsgelder sogar bis zu 25 Prozent erfolgsabhängig vergibt. red/fis











5.04.2019 • 13:20 Uhr

Wiensen/Allershausen: Sexunhold treibt sein Unwesen - Polizei ermittelt

Innerhalb von zwei Tagen ist es im Bereich des Polizeikommissariats Uslar zu zwei exhibitionistischen Handlungen gekommen.

Am Montag, 01.04.2019, gegen 14.00 Uhr, befand sich eine 58-jährige Frau aus einem Uslarer Ortsteil in Wiensen hinter den Tennisplätzen. Diese befinden sich am Ortsende von Wiensen in Richtung Bodenfelde, rechtsseitig von der Bodenfelder Straße. Hier fiel der Frau ein Mann auf. Als die Frau sich dem Mann näherte drehte dieser sich zur Frau und manipulierte bei heruntergelassener Hose an seinem Geschlechtsteil. Der Mann entfernte sich anschließend fußläufig. Er wurde von der Frau als Ende 20 Jahre alt und etwa 165 cm groß beschrieben. Er hatte schütteres mittelblones Haar, die hinten zum Dutt gebunden waren. Er trug ein graues T-Shirt und hatte zudem einen schwarzen angeleinten Hund dabei.

Der zweite Fall ereignete sich am Dienstag, 02.04.2019, gegen 19.00 Uhr. Eine 31-jährige Frau joggte auf dem Wirtschaftsweg bzw. Fußweg von Allershausen in Richtung Steimke. Der Weg verläuft zum Teil parallel zu den Bahnschienen. Dabei hatte sie ein junger Mann auf einem Fahrrad wiederholt passiert. Er hatte dabei bei geöffneter Hose an seinem Geschlechtsteil manipuliert. Die Frau entfernte sich sofort. Der Mann wurde von der Frau als etwa 16 Jahre alt und etwa 165 bis 170 cm groß beschrieben. Er hatte eine blonde zottelige Lockenmähne und trug eine schwarze Hose mit weißen Streifen. Bei dem mitgeführten Fahrrad handelte es sich um ein sattelgefedertes Mountainbike mit Gepäckträger. In dem Gepäckträger lag ein dunkel-rotblau karierter Rucksack der Marke "Dakine".

Die Polizei ermittelt wegen exhibitionistischer Handlungen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich an die Uslarer Polizei unter der Rufnummer 05571/926000 zu wenden. stüw










5.04.2019 • 09:50 Uhr

Sag mir, wo die Falter sind - Aurorafalter im April beobachten und gleich per App melden

3,3 Millionen Datensätze zu bundesweiten Vorkommen von Schmetterlingen be- reits zusammengetragen

Mindestens 60 Schmetterlingsarten sind in Deutschland bereits ausgestorben, 494 weitere Arten sind vom Aussterben bedroht bzw. unterschiedlich stark gefährdet. Für einen effektiven Schutz sind ausreichend Daten über Artenzahlen, Auftreten und Gefährdungsursachen unerlässlich. Dank der neuen App „Schmetterlinge Deutschlands“ können jetzt alle Interessierten dabei mithelfen, Daten zu den Vorkommen einheimischer Schmetterlingsarten zu sammeln. Für Einsteigerinnen und Einsteiger eignen sich hier bei- spielsweise die auffallend weiß und orange gefärbten Männchen des Aurorafalters. Die Tag- falter sind an sonnigen Apriltagen auf Wiesen und an Gehölzrändern gut zu beobachten und können per App oder über die Website www.lepidoptera.de gemeldet werden.

Die App wurde entwickelt über ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterstütztes For- schungs- und Entwicklungsprojekt des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dem Museum für Tierkunde in Dres- den. Es hat zum Ziel, bundesweit die Daten über das Vorkommen der einheimischen Schmetterlingsarten zusammenzutragen und die zukünftige Datenerfassung durch ehren- amtliche Artenkennerinnen und Artenkenner zu erleichtern. Spezialistinnen und Spezialisten aus allen Bundesländern beteiligen sich an diesem Kooperationsprojekt mit dem Titel „Schmetterlinge Deutschlands“.

Deutschlandweit können sich alle Interessierte an der Erfassung von Schmetterlingen betei- ligen und ihre Beobachtungen auf dem Internetportal „Schmetterlinge Deutschlands“ unter www.lepidoptera.de melden. Jetzt können Beobachtungen bundesweit auch bequem per App an das Portal gemeldet werden. Ehrenamtliche Artenkennerinnen und Artenkenner, Forschende, Institutionen und Behörden steuern auf diese Weise Daten zu aktuell insgesamt 3.999 verschiedenen Schmetterlingsarten bei. Darunter sind neben den 3.682 in Deutsch- land vorkommenden Arten weitere 317 Arten aus Österreich und der Schweiz digital ge-
sammelt.

Die Arten werden nach verschiedenen Merkmalen wie Farbe, Muster und Vorder- flügellänge erfasst. Anschließend werden die Daten von Expertinnen und Experten geprüft und online auf Verbreitungskarten zur Verfügung gestellt. Sie bilden die Grundlage für die Erstellung der Roten Liste der Schmetterlinge Deutschlands. Bislang sind bereits 3,3 Millionen Datensätze zusammengekommen. Online kann jeder die Verbreitung einzelner Arten auf einer Deutschland-Karte, aufgeschlüsselt nach Erfassungszeiträumen, nachvollziehen.
Die App „Schmetterlinge Deutschlands“ kann auf Android und iOS-betriebenen Smartphones kostenfrei heruntergeladen werden. red/ Foto: Screenshot Wikipedia Homepage










5.04.2019 • 09:42 Uhr

Stadt statt Strand: Faszination Städtereisen

Die Osterfeiertage sind der ideale Zeitpunkt für einen Kurztrip. Immer beliebter sind dabei Städtereisen. Mit welchen Maßnahmen Städte die Touristen anlocken und welche Nachteile der Massentourismus in beliebten Städten hat, erklärt Prof. Dr. Philip Griesser, Studienleiter Hotel- und Tourismusmanagement an der SRH Fernhochschule – The Mobile University.

Städtetourismus

Städte wie Berlin, München, Paris, Barcelona, Rom oder Prag beeindrucken jedes Jahr mit steigenden Übernachtungs- und Besucherzahlen. „Die Erfolgsformel dafür besteht aus einem Mix aus kulturhistorischen Attraktionen, modernem Stadt- und Shoppingvergnügen sowie erlebnisorientierten Mega-Events, Musicals und kulinarischen Angeboten“, erklärt Prof. Griesser. Jedoch sind neben positiven ökonomischen Effekten, auch die negativen Folgen des erfolgreichen Städtetourismus nicht zu vernachlässigen. Zu den negativen Punkten zählen unter anderem Umweltbelastungen, Lärm und lange Schlangen bei den Sehenswürdigkeiten. „Ein weiterer kritischer Aspekt ist der sogenannte Akkulturationseffekt. Darunter versteht man in diesem Zusammenhang die mangelnde Bereitschaft der Touristen – zumeist auch ausgelöst durch Unwissenheit – hinsichtlich eines kulturellen Anpassungsprozesses. Ein Beispiel dafür ist Palma de Mallorca. Dort hat die Stadt mit dem Massentourismus und den exzessiven Partyverhalten der Touristen zu kämpfen, denn dabei fehlt jegliche Anpassung an die mallorquinische Kultur“, weiß der Tourismusexperte.

Ein Beispiel für ein touristisches Städtereiseziel, welches in allen Bereichen hingegen eine pulsierende, kulturell regionale Lebensfreude wiederspiegelt und wo die Akkulturation gelingt, ist die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Diese hat sich in nur wenigen Jahren zu einer emotional inspirierenden Destination entwickelt. Neben Faktoren wie etwa dem Anbieten von kostenlosen WLAN Spots in der Stadt, einer ganzheitlich aufgestellten Social Media Vermarktung und kulturhistorischen Attraktionen, wird insbesondere ein authentisch pulsierendes Leben nach außen getragen.

„Dieses Lebensgefühl trifft dabei genau den „Nerv“ der Touristen. Denn immer mehr Gäste fühlen sich über den Aspekt des positiven Lebensstils im Sinne von Wohlfühlen, Entschleunigung, Komfort und Vitalität angesprochen. Nach aktuellen Studien geben bereits über die Hälfte aller Reisenden an, dass das Gefühl des „Glücklichseins“ eines der Hauptmotive im Urlaub ist,“ so Prof. Griesser. Ein entscheidendes Moment für die Entwicklung von Lebensfreude ist die Möglichkeit, offen und spontan zu sein: Dies wird in Sloweniens Hauptstadt gelebt und resultiert in Leichtigkeit und Unbeschwertheit während des Aufenthalts. „Das gesamte Zentrum verbindet in einzigartiger Weise eine spezielle Lebensfreude, welche durch gemeinsame Aktivitäten wie etwa dem entspannten Verweilen in den unzähligen gastronomischen Einrichtungen im Zentrum der Stadt, oder dem Flanieren entlang des Flusses Ljubljanica gelebt wird: So entsteht diese so positive Stimmung, welche das Gefühl von `Glücklichsein` zum Ausdruck bringt,“ weiß der Tourismusexperte.

Seine Empfehlung: „Wer für den Osterurlaub noch nach einem passenden Ziel sucht, sollte fernab der großen Touristenstädten nach einer entspannten und inspirierenden Alternative zum Beispiel mit mediterranem Flair schauen.“
red

Zum Bild: Städtetourismus erfreut sich steigender Beliebtheit. Foto: ©nd3000/Adobestock











5.04.2019 • 09:38 Uhr

Freude in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses: Einführung des Online-Kita-Portal ist gelungen

In der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses konnten sich die Mitglieder von der gelungenen Umsetzung des Online-Kita-Portals überzeugen. Seit Ende Januar 2019 können Eltern für ihre Kinder in einem einfachen Verfahren den für sie optimalen Kindergartenplatz suchen und auch alle weiteren Anmeldeschritte darüber veranlassen. Innerhalb von wenigen Wochen nutzten mit über 1.200 Eltern nahezu alle diesen neuen Service.
Die Ausschussmitglieder zeigten sich darüber erfreut, dass es in nur rund einem halben Jahr gelungen ist, in einem bemerkenswerten konstruktiven Prozess mit den Kommunen, einzelnen Trägern und Leiterinnen der Kindertagesstätten das sehr komplexes Projekt in die Umsetzung zu bringen.
Stellvertretend für alle Akteure nahmen Dörte Rojahn und Franka Hanousek vom Fachbereich Kinder und Familie den Dank der Ausschussmitglieder entgegen. Beide haben mit einem großen Einsatz das Kita-Portal federführend eingeführt. lpd

Zum Bild: Freuen sich über die erfolgreiche Einführung des Online-Kita-Portal: (v. l. n. r. ) Christina Münder (Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses), Dörte Rojahn (Fachbereichsleiterin Kinder und Familie), Franka Hanousek (Fachbereich Kinder und Familie) sowie der Erste Kreisrat Jörg Richert










5.04.2019 • 09:12 Uhr

Cannabis verlangsamt das Denken längerfristig - – kann Sport das wieder auffangen?

Das Deutsche Gesundheit Portal hat eine neue Studie bekanntgemacht:

Wer Cannabis im Gebrauch kennt, kennt auch eine seiner prominentesten Nebenwirkungen: Gedächtnis, Sprache und komplexe Gedanken werden deutlich langsamer und funktionieren deutlich schlechter. Besonders bei jungen Erwachsenen kann die häufige Nutzung von Cannabis neurokognitive Defizite hervorrufen, zeigten frühere Untersuchungen. Dies wird vermutlich durch die heruntergeregelte Aktivität eines Rezeptors im Gehirn bewirkt. Diesem Effekt kann aber eventuell durch schweißtreibenden, genauer gesagt aeroben, Sport eventuell begegnet werden. Ob dies messbar bei regelmäßigen Cannabis-Nutzern helfen kann, untersuchten Forscher nun in einer neuen Studie.

Cannabis verlangsamt das Denken – kann Sport dagegen helfen?

79 junge Erwachsene, davon 37 Cannabis-Nutzer, im Alter von 16 bis 26 Jahren, nahmen an der Untersuchung teil. Die Gruppen waren gleichmäßig mit sportlichen und weniger sportlichen Teilnehmern besetzt. Alle Teilnehmer nahmen für 3 Wochen kein Cannabis ein. Anschließend wurden sie neuropsychologisch getestet und ihre maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max-Test) wurde ermittelt, um die jeweilige Fitness einzuschätzen. Die Ergebnisse der Tests, Cannabis-Nutzung, Gedächtnisleistungen und depressive Symptome wurden schließlich miteinander verglichen.

Vergleich junger Erwachsener nach Fitness, geistiger Fitness und Cannabis-Gebrauch

In dieser Gruppe von jungen Menschen zeigte sich, dass erhöhter Cannabis-Gebrauch nachhaltig mit schlechterer Leistung in Gedächtnistests und psychomotorischen Aufgaben einherging. Cannabisnutzer hatten zudem einen höheren Alkoholkonsum und stärkere depressive Symptome als junge Menschen, die nicht regelmäßig Cannabis konsumierten. Eine hohe Fitness dagegen, wie sie mit dem VO2max-Wert ermittelt wurde, führte in den Tests zu besseren Leistungen: die fitteren Teilnehmer hatten unter anderem ein besseres visuelles Gedächtnis und waren auch sprachlich fitter. Insgesamt schien die Kombination aus Cannabis-Gebrauch und maximaler Sauerstoffaufnahme (entsprechend der Fitness) die geistige Leistungsfähigkeit der Teilnehmer beschreiben zu können.

Weniger schlau mit Cannabis, aber Sport könnte bei jungen Menschen helfen

Zusammenfassend konnte selbst nach dreiwöchiger Abstinenz bei regelmäßigen Cannabis-Nutzern eine schlechtere Leistung in Gedächtnistests und anderen Funktionen des Gehirns gezeigt werden. Junge Erwachsene mit größerer körperlicher Fitness schienen dies aber teilweise kompensieren zu können. Fordernder Sport könnte demnach bei Beeinträchtigung der Denkleistung durch Cannabisgebrauch als unterstützende Maßnahme sinnvoll eingesetzt werden. In dieser Studie wurden keine Teilnehmer mit diagnostizierten psychischen Erkrankungen untersucht – es ist also nicht klar, ob die Ergebnisse auch für andere Nutzer gelten könnten. Die Studie bietet auch keine Daten zum Effekt von Sport auf depressive Symptome der Cannabiskonsumenten. Allerdings bietet sich Sport generell bei Menschen mit Depression an und könnte sogar einen schönen Nebeneffekt haben: es können körpereigene Endocannabinoide freigesetzt werden, die sozusagen den angenehmen Effekt mit dem denkleistungsfördernden verbinden könnten – und dabei ohne Cannabis auskommend auch die Risiken für psychotische Symptome umgehen.DGP










5.04.2019 • 09:02 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der fünfzehnten Kalenderwoche 2019

Am Dienstag wird in Bad Gandersheim wieder "geblitzt"

In der Woche vom 8. bis 14. April 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 8. April: Raum Northeim
Dienstag, 9. April: Raum Bad Gandersheim
Mittwoch, 10. April: Raum Dassel
Donnerstag, 11. April: Raum Einbeck
Freitag, 12. April: Raum Hardegsen
Sa./So. 13./14. April: Raum Nörten-Hardenberg

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer











5.04.2019 • 08:57 Uhr

Frühlingsfest in Bad Gandersheim: "Blühende" Oldtimer - auch eine liebenswürdige Erinnerung an Christian Anders

Es gibt zwei richtige und ansehnliche Höhepunkte beim bevorstehenden Frühlingsfest in Bad Gandersheim: An diesem Wochenende "blühen" erstens die vielen Blumen und Blüten auf dem Festarreal rund um den historischen Stadtkern mit Stiftskirche, Bracken und Rathaus.
Zweitens "blühen" am Sonntag die fantastischen Oldtimer bei ihrer Auffahrt in der Roswithastadt. Die "Kleine Oldierunde" aus Göttingen ist traditionell mit einem Oldtimer-Korso auf dem Fest vertreten.
Und für uns vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Bad Gandersheim steht fest: Die Show ist eine liebenswürdige Erinnerung an leider viel zu früh verstorbenen Christian Anders (Modellbau). Er hat die "Oldtimer-Parade" mit dem langjährigen Kreisblatt-Chef und Porsche-Freak Thomas Fischer erfunden, marketingtechnisch angetrieben und zu einem festen Bestandteil des Gandersheimer Frühlingsfestes gemacht. Ein sehenswerter Höhepunkt. Deswegen unser Tipp: Hin zum Frühlingsfest nach Bad Gandersheim!
red/Fotos: Thomas Fischer














5.04.2019 • 08:42 Uhr

Katholische Christen in Bad Gandersheim und Südniedersachsen sind am Sonntag zu Spenden aufgerufen

Am fünften Fastensonntag, dieses Jahr der 7. April, sammeln deutschlandweit mehr als 10.000 katholische Gemeinden für MISEREOR. Auch in Bad Gandersheim, Kreiensen und Lamspringen! Das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit unterstützt derzeit mit seinen Partnerorganisationen knapp 3.000 Projekte in etwa 90 Ländern Asiens und Ozeaniens, Afrikas und des Nahen Ostens, Lateinamerikas und der Karibik.

Am kommenden Sonntag werden Gottesdienstbesucherinnen und -besucher über die Bildungs-, Projekt-, Lobby- und Advocacyarbeit informiert und gleichzeitig um ihre Spende gebeten. Die bundesweite Kollekte erbrachte im vergangenen Jahr rund 10,5 Millionen Euro.
Unter dem Motto "Mach was draus: Sei Zukunft!" stellt MISEREOR dieses Mal junge Menschen in El Salvador mit ihren Ideen und Herausforderungen sowie ihren Zukunftsplänen und Ängsten in den Mittelpunkt der Fastenaktion. Es sind vor allem sie, die dem von Armut, Arbeitslosigkeit, Gewalt und Kriminalität geprägten Land Hoffnung und Zukunft geben.

Jugendlichen eine Zukunft geben

Durch ihr bürgerschaftliches und soziales Engagement tragen die jungen Leute dazu bei, ihr Umfeld positiv zu verändern und zu stärken. Die MISEREOR-Partnerorganisationen unterstützen sie dabei, indem sie gemeinsam Lebenspläne entwickeln oder in der Gemeinschaft erdbebensichere Häuser bauen. So helfen die Partner vor Ort, den Jugendlichen eine Zukunft zu geben.

Gemeinden stellen MISEREOR-Arbeit vor

Die MISEREOR-Fastenaktion mobilisiert das Engagement vieler Menschen durch Aktionen in Gemeinden und Schulen. Dazu gehören etwa der Solibrot-Verkauf oder am 5. April an vielen Orten ein sogenannter Coffee Stop. Bei einer Tasse Kaffee kommen die Menschen über die Arbeit von MISEREOR ins Gespräch. Am fünften Fastensonntag stellen die Gemeinden diese Arbeit im Gottesdienst in den Mittelpunkt.
Bereits seit 1959 gestaltet MISEREOR in der katholischen Kirche in Deutschland die Fastenzeit und bittet die Bevölkerung um Solidarität und Unterstützung für Benachteiligte in Asien und Ozeanien, Afrika und dem Nahen Osten, Lateinamerika und der Karibik. Jedes Jahr stehen ein anderes Thema und ein anderes Land im Fokus der Fastenaktion.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











5.04.2019 • 06:51 Uhr

Solarstrom in Niedersachsen auf Wachstumskurs - Zubau von 208 Megawatt im Jahr 2018

Der Zubau von Solarstromanlagen in Niedersachsen steigt weiter kräftig an. Im Jahr 2018 konnte Vergleich zu 2017 eine Steigerung um mehr als 72 Prozent verzeichnet werden. Während der Zubau 2017 bei 120 MW lag, wurden 2018 rund 208 Megawatt Leistung neu installiert. Damit verfügt Niedersachsen derzeit über knapp 4.000 MW installierter Leistung an Solarstrom, wie die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachen (KEAN) feststellt.

Die sehr positiven Zubauzahlen der letzten beiden Jahre zeigen, dass Niedersachsen die Chancen des Solarstroms erkannt und die Aufholjagd gegenüber den süddeutschen Bundesländern aufgenommen hat. Neben der bundesweiten Vorreiterrolle in der Windenergie mit gut 11.000 MW installierter Leistung hat der Solarstrom das Potenzial, eine weitere wichtige Quelle bei der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien in Niedersachsen zu werden.

„Solarstrom ist die ideale Ergänzung zu Windstrom, da diese beiden erneuerbaren Energiequellen im Jahresverlauf zu unterschiedlichen Zeiten ihren Höchststand haben“, erläutert Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen den Effekt. „Während sich die Windräder im Herbst und Winter am schnellsten drehen, bieten die Solarmodule von Frühjahr bis Spätsommer den größten Ertrag.“

Auch Solarberatungen auf Höchststand

Die Zubauzahlen sind umso bemerkenswerter, als es in Niedersachsen kaum große Freiflächenanlagen gibt, sondern fast alle Anlagen auf Privat- und Gewerbedächern installiert werden. Das Interesse an der Nutzung von Solarstrom zeigt sich auch in dem steigenden Wunsch nach Solarberatungen. Im vergangenen Jahr haben mehr als 2.200 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer „Solar-Checks“ wahrgenommen. Die Checks werden gemeinsam von KEAN, Verbraucherzentrale Niedersachsen und regionalen Partnern angeboten. Zudem ließen sich 124 Unternehmen zu den Möglichkeiten solarer Energieerzeugung und Nutzung beraten.

Die Gründe für das steigende Interesse an Solarstrom sind vielfältig: Zum einen sind die Modulpreise im Laufe der Jahre deutlich gesunken, so dass die Kilowattstunde auf dem Einfamilienhaus für etwa 10-12 Cent erzeugt werden kann. Das macht den Eigenverbrauch des Stroms interessant, da der eingekaufte Strom durchschnittlich bei rund 30 Cent je kWh liegt. Auf größeren Dachflächen wie etwa auf Landwirtschafts- oder Gewerbegebäuden ist die Erzeugung noch günstiger. Auch hier steht der Eigenverbrauch deutlich im Vordergrund gegenüber der Einspeisung ins Netz. „Der Wunsch nach einer möglichst hohen Eigenerzeugung, die zumindest eine gewisse Unabhängigkeit schafft, ist eine weitere wichtige Motivation der Gebäudeeigentümer“, erläutert Lothar Nolte.

Die regionale Betrachtung zeigt, dass sich der Zubau vor allem im ländlichen Raum gut entwickelt. Ganz vorne liegt hier der Landkreis Emsland mit 22 MW in 2018. Bezieht man den Zubau auf die Einwohnerzahl, so rücken die Landkreise Vechta und Nienburg an die Spitze. In den städtischen Gebieten ist der Zubau von Solarstrom-Anlagen deutlich geringer. Der Grund liegt aus Sicht der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in den viel zu komplizierten Regelungen für Mieterstrom. „Viele Dachflächen wären bestens geeignet, aber die Nutzung des Stroms für die Mieter wird mit einem bürokratisches Bollwerk erschwert“, meint Lothar Nolte. „Hier müsste eine konsequente Vereinfachung her.“
red/Foto: Thomas Fischer










5.04.2019 • 06:47 Uhr

Tipp der Woche: Wie lange bleiben (Oster-)Eier frisch?

Dr. Wolfgang Reuter (Foto), Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:

Wie in jedem Jahr werden auch 2019 rund um Ostern sicher wieder jede Menge Eier gekauft und verschenkt – so viele, dass es sehr ungesund wäre, sie alle auf einmal zu essen. Es stellt sich also die Frage nach der Lagerung. Bunte hartgekochte Eier halten sich im Kühlschrank zwei bis vier Wochen. Aber nur, wenn die Schale keine Risse hat. Denn sonst können Keime eindringen. Gefärbte Eier aus dem Supermarkt halten sogar meist noch länger, da die Farbe die Schale versiegelt. Wer sich unsicher ist, ob ein Ei noch genießbar ist, erkennt dies am Geruch: Verdorbene Eier riechen stark nach Schwefel. Hat die Schale beim Kochen oder Färben Risse bekommen, kann es passieren, dass sich auch ein Teil des Eiweißes verfärbt. Das ist bei Lebensmittelfarbe gesundheitlich unbedenklich. Manche Eier haben auch eine blau-grüne Färbung am Eidotter. Sie entsteht, wenn Eier länger als 10 Minuten kochen und ist auch ungefährlich. Rohe Eier halten sich ungekühlt bis zu 18 Tage. Anschließend muss das Ei in den Kühlschrank. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum, üblicherweise 28 Tage nach Legetag, abgelaufen, sind Eier aber nicht gleich ungenießbar. Aufschluss gibt der Wassertest: Erst wenn ein rohes Ei in einem Wasserglas oben schwimmt, ist es verdorben.
red/Quelle: ERGO













5.04.2019 • 06:31 Uhr

Wenn die Stadt Einbeck vor Gericht verliert: Was dann? Müssen Beigeordnete (Kommunalpolitiker) im Stadtrat Einbeck für Entscheidungen haften ?

Prozesskosten von 20.000 Euro wirklich zu Lasten der Steuerzahler?

Das interessiert die Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Einbeck. Ratsherr Udo Harenkamp (Opperhausen) hat ein äußerst kritische Thema - das viele interessiert und elektrisiert - jetzt aufgegriffen. Harenkamp merkt dazu folgend den nachdzenkenaswerten Kommentar an:

"Mit einem Paukenschlag während der Ratsitzung in Einbeck am vorgestrige Mittwoch äußerte der Justiziar der Stadt Einbeck Dr. Florian Schröder, das seitens der Stadt gegen einige Beigeordnete des Verwaltungsauschuß zu prüfen sei, ob sie für ihr Abstimmungsverhalten in Haftung genommen werden .

Hintergrund ist die am gleichen Tag der Sitzung des Rates erfolgte Klage der Stadt Einbeck beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die 380 KV Starkstrom-Trasse, die trotz Warnung des Stadtjustiziar von einer Mehrheit im Verwaltungsausschuß in Auftrag gegeben wurde.

Die Prozesskosten in Höhe von ca. 20.000 Euro werden laut Dr. Schröder nicht von der Kommunalversicherung übernommen, da absehbar war, das die Stadt Einbeck keine Chance auf Erfolg hat

Der Senat des BVerwG habe in der mündlichen Verhandlung am Mittwoch deutlich zu erkennen gegeben, dass er die Stadt Einbeck durch die Stromleitung nicht in ihren eigenen Rechten betroffen sehe, berichtete Dr. Florian Schröder dem Stadtrat. Das aber wäre Voraussetzung für eine erfolgreiche Klage. Eine abschließende Entscheidung des Gerichtes steht noch aus, es sei aber nicht anzunehmen, dass die Klage gewonnen werde. Alles andere wäre eine große Überraschung, so Dr. Florian Schröder.
Ratsherr Udo Harenkamp ( AFD ) begrüßte die Prüfung auf Haftung , wenn Steuermittel unnötig verschwendet werden. Es kann nicht sein, das Kommunen einen Haushalt zusammenflicken, Steuer- und Gebührenerhöhungen beschließen müssen und auf der anderen Seite defizitäre Liegenschaften subventionieren und Steuermittel aus dem Fenster werfen."
red/Foto: Thomas Fischer










4.04.2019 • 21:34 Uhr

Wer hat diesen Ladendieb schon einmal gesehen? Jetzt die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei

Jetzt ist eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem Ladendiebstahl von den Sicherheitsbehörden angeschoben worden. Auf Grund eines Beschlusses des Amtsgerichtes Paderborn veröffentlicht die Polizei im Kreis Höxter Lichtbilder von einem bislang unbekannten Täter. Der Mann steht im Verdacht eine größere Menge Kosmetikartikel aus einem Drogeriemarkt in Höxter entwendet zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der Tatverdächtige am Donnerstag, 22. November 2018, gegen 18:30 Uhr den Drogeriemarkt in der Straße Am Markt betreten und anschließend Kosmetikartikel im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Danach verließ er das Geschäft in unbekannte Richtung. Die Polizei in Höxter (Telefon: 05271 - 9620) fragt: "Wer kann Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen geben?" ots/ Foto: Polizei










4.04.2019 • 21:30 Uhr

Insgesamt elf Fahrzeuge in der Unteren Karspüle beschädigt - Polizei kann Täter ausfindig machen und entlässt sie wieder

In der Straße "Untere Karspüle" in Göttingen haben zwei junge Männer am heutigen frühen Donnerstagmorgen , 5.20 Uhr, mutwillig elf abgestellte Fahrzeuge beschädigt. Die Sachbeschädiger traten die Außenspiegel ab und beschädigten die Türen der geparkten Autos. Die Höhe des verursachten Gesamtschadens ist noch offen.

Im Nahbereich konnten die beiden 20 und 23 Jahre alten Männer von der Polizei gestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Göttinger noch vor Ort wieder entlassen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Zur Nationalität der Täter wurde nichts mitgeteilt. mb











4.04.2019 • 21:06 Uhr

Moringen: Angeblicher Gartenlaubenbrand entpuppte sich als heftiges Scheunen-Feuer - Feuerwehren setzten mehrere Strahlrohre ein

Gegen 21 Uhr wurde am gestrigen Mittwochabend die Feuerwehr Moringen zu einem Gartenlaubenbrand alarmiert. 
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte fand der Einsatzleiter eine Scheune im Vollbrand vor. Bereits wenige Minuten später wurde die Feuerwehr Fredelsloh zur Unterstützung angefordert. 


Das Feuer wurde zunächst mit mehreren Strahlrohren von Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpft. Zur gleichen Zeit wurde eine Wasserentnahmestelle in Form von zwei Hydranten hergestellt. Im Verlauf setzten die Kräfte die Brandbekämpfung mit Schaummittel fort. 


Am späten Abend wurde das THW mit einem Teleskoplader zur Einsatzstelle gerufen, um das Stroh auseinander zu ziehen. 
Immer wieder mussten die Feuerwehrleute Glutnester ablöschen. 

Es waren keine Menschen oder Tiere in Gefahr. Im Einsatz war die Feuerwehr Moringen und die Feuerwehr Fredelsloh mit rund 45 Einsatzkräften, der Kreisbrandmeister, die Kreispressegruppe sowie die Polizei und ein Rettungswagen zum Eigenschutz.
Der Einsatz dauerte bis in den Vormittag des heutigen Donnerstag an. red/ Text/Fotos: Kreisfeuerwehr Northeim/Lukas Hampe


















4.04.2019 • 17:30 Uhr

Moringen: Hund gibt bellenden Feueralarm

Schon wieder eine abgefackelte Scheune. Erst passierte es in Greene. Nun am Mittwoch gegen 21 Uhr: da kam es in einer freistehenden Scheune am Oberen Waldweg zu einem Brand. Personen oder Tiere wurden dabei nicht verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 35.000 Euro.

Gegen 21 Uhr bemerkte ein Spaziergänger mit Hund den Brand in der Scheune und verständigte die in der Nähe wohnenden Eigentümer. Beim Eintreffen der ersten von insgesamt 45 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Moringen und Fredelsloh stand die Scheune samt Strohlager bereits in Vollbrand. Gegen 22.30 Uhr wurde Feuer aus gemeldet. In der Scheune lagerten insgesamt 56 Strohballen, die in der Folge immer wieder aufflackerten.

Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zur Brandursache liegen bislang noch nicht vor. Der Brandort wurde für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt.

Der Spaziergänger, der mit seinem Hund am Dienstabend auf dem Oberen Waldweg unterwegs war und den Brand entdeckt hat, wird dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Northeimer Polizei zu melden. fal











4.04.2019 • 17:25 Uhr

Die "Beerdigung" eines Atommeilers wird sachgerecht vorbereitet

Behörden und Umweltverbände beraten über Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Grohnde

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat im Rahmen des atomrechtlichen Genehmigungsverfahrens zur Stilllegung des Kernkraftwerks Grohnde und zur Errichtung einer Transportbereitstellungshalle einen sogenannten Scoping-Termin durchgeführt. Dieser Scoping-Termin ist durch die atomrechtliche Verfahrensverordnung vorgeschrieben und liefert Informationen zur Festlegung des Untersuchungsrahmens für die durch die Vorhabenträgerin PreussenElektra zu erstellenden Berichte zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).

Erörtert wurden Untersuchungsrahmen sowie Gegenstand, Umfang und Methoden der durchzuführenden UVP. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Gemeinden und des Landkreises sowie Behörden und nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz anerkannte Umweltvereinigungen. Nach der Vorstellung eines Vorschlags für den Untersuchungsrahmen durch die Vorhabenträgerin wurden Inhalt, Umfang und Detailtiefe der Untersuchungen bezogen auf die zu berücksichtigenden Schutzgüter diskutiert. Das Umweltministerium wird auf Basis der heute erhaltenen Anregungen die Vorhabenträgerin über den voraussichtlichen Untersuchungsrahmen unterrichten.
red/Foto: Thomas Fischer











4.04.2019 • 17:13 Uhr

Festnahme- und Durchsuchungsaktion in Bad Gandersheim: Das erklären Polizei und Staatsanwaltschaft

Zur Erstberichterstattung über eine Razzia der Polizei am heutigen Donnerstagmorgen - wir berichteten - gibt es nun eine "Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg: Festnahme- und Durchsuchungsaktion bei mutmaßlichem falschen Polizisten". Wir dokumentieren das Statement im Originalwortlaut:

"In einer Festnahme- und Durchsuchungsaktion gegen einen mutmaßlichen Trickbetrüger haben heute Morgen Ermittler des Landeskriminalamts Baden-Württemberg sowie Einsatzkräfte aus Niedersachsen die Wohnung eines Tatverdächtigen im Landkreis Northeim/Niedersachsen durchsucht. Der 35-jährige Deutsche wurde festgenommen, gegen ihn hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart Haftbefehl beantragt. Die Durchsuchungen und die Festnahme erfolgten auf Grund eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Stuttgart, Abteilung Organisierte Kriminalität und der speziell eingerichteten Ermittlungsgruppe (EG) "Trust" beim Landeskriminalamt Baden- Württemberg. An dem Einsatz waren auch Spezialeinheiten beteiligt. Der Tatverdächtige steht im Verdacht, Mitglied einer organisierten Bande zu sein, die arbeitsteilig, konspirativ und hochprofessionell zusammenwirken, um gutgläubige, ältere Menschen mit der Betrugsmasche "falsche Polizeibeamte" ganz erheblich zu schädigen. Bei der heutigen Durchsuchung wurde umfangreiches Beweismaterial, darunter Speichermedien, Schmuck, Schlagringe und Mobiltelefone sichergestellt.

Der Festgenommene wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Seit Anfang 2019 ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg gegen mutmaßliche Mitglieder einer Gruppierung. Im Rahmen von aufwendigen und umfangreichen Ermittlungen konnten die Ermittler bislang fünf Beschuldigte identifizieren. Sie stehen im Verdacht, seit Januar 2019 an mehreren Einzeltaten des banden- und gewerbsmäßigen Betruges sowie Amtsanmaßung in Bayern und im Raum Stuttgart beteiligt gewesen zu sein. Dabei sollen sie insgesamt mehrere 100.000 Euro erbeutet haben. Gerade Seniorinnen und Senioren sind im Visier von skrupellosen Betrügern. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und setzen ihre Opfer solange unter Druck, bis diese Bargeld und ihren Schmuck, teilweise ihr gesamtes Vermögen, zur angeblich sicheren Verwahrung bei der Polizei zur Abholung einfach vor die Haustüre legen oder Fremden übergeben. Am Telefon gaukeln die Betrüger oft dieselbe Masche vor, wie beispielsweise, in der Nachbarschaft der Opfer seien Einbrecher festgenommen worden und auf einer aufgefundenen Liste stünde auch die Adresse des Opfers.

Die organisierten Tätergruppierungen agieren aus Call-Centern im Ausland und rufen täglich tausende Seniorinnen und Senioren mit altmodisch klingenden Vornamen an. Alleine in Baden-Württemberg sind 2018 über 7.000 Fälle derartiger Anrufe bekannt geworden. Zwar bleiben davon über 97 Prozent im Versuchsstadium stecken, jedoch erbeuteten die Betrüger in den verbleibenden 180 Fällen fast sieben Millionen Euro. Spezielle Ermittlungsgruppen bei den regionalen Polizeipräsidien sowie beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg ermitteln mit Hochdruck, um die Täter zu identifizieren und festzunehmen. Ein weiteres Ziel der Ermittler ist, auch die Hintermänner im Ausland dingfest zu machen. Um sich vor falschen Polizeibeamten zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

-Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an -Die
Polizei verlangt niemals am Telefon, dass Sie Geld und Wertsachen
herausgeben -Bei Anrufen den Hörer sofort auflegen, wenn Sie
- das Telefonat und die Angelegenheit geheim halten sollen
- schnelle Entscheidungen treffen sollen
- Kontakt mit Fremden aufnehmen sollen
- persönliche Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände
herausgeben sollen
-Wählen Sie die 110 und teilen Sie den verdächtigen Anruf mit.
Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion, da Sie sonst wieder bei dem
Anrufer und Täter landen könnten
-Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben Sie keine
Auskünfte zu Ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen
-Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie
vertrauen.
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Die Bilder dokumentieren den Polizeieinsatz von Donnerstag, 5 Uhr, in der Braunschweiger Straße in Bad Gandersheim. Fotos: Thomas Fischer










4.04.2019 • 17:05 Uhr

Treffen der Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren - Austausch in der Dorfgemeinschaftsanlage in Schlarpe

Am vergangenen Montag haben sich in der Dorfgemeinschaftsanlage in Schlarpe die Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren zu einem Austausch getroffen. Zu dem Treffen waren über zwanzig Teilnehmende aus den Landkreisen Northeim, Goslar, Göttingen und Holzminden angereist. Ortsbürgermeister Andreas Stänger, der selbst Dorfmoderator ist, stellte auf einem Rundgang gemeinsam mit den weiteren Dorfmoderatorinnen der Bollerdorfinitiative Esther Graepler und Annika Willke bei herrlichstem Frühlingswetter den Ort vor. Dazu gehört auch neben dem neuen gemeinsamen E-Auto und der Dorfgemeinschaftsanlage die „Rentnerbank“ mit Blick auf den idyllischen Ort. Organisiert wurde das Treffen von der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB). Von der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen gab es anschließend Informationen über Demokratiestrukturen und mögliche Projekte im ländlichen Raum. Bei selbst gekochter Suppe von Esther Graepler ging der Austausch weiter.

Die Treffen der Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren finden im Rahmen des Modellvorhabens „Dorf ist nicht gleich Dorf – Dorfmoderation Südniedersachsen“ statt. Die LEB nutzt die Austauschtreffen auch, um ein Konzept zur guten und effektiven Vernetzung zu entwickeln, das später auf ganz Niedersachsen angewendet werden kann.

Hintergrund:
Die Auswirkungen des demografischen Wandels führen dazu, dass die Dörfer in vielen Bereichen neue Wege ausprobieren, um das Dorfleben attraktiv zu halten. Dabei engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für ihren Ort. Um mit der neuen Situation umgehen zu können, sind Mut zur Veränderung, kreative Ideen und eine engagierte Dorfgemeinschaft unerlässlich. Die in Niedersachsen angebotene Qualifizierungsmaßnahme zur Dorfmoderatorin oder zum Dorfmoderator unterstützt dieses Engagement.
Eintauchen in die Dorfbiografie
Ziel ist, ein Weiterqualifizierungsangebot zu entwickeln. Dieses baut auf den bereits bestehenden Angeboten „Engagementlotse für Ehrenamtliche in Niedersachsen“ und „Dorfmoderator*in BMQ (Bildungsmaßnahmen im Bereich der beruflichen Qualifizierung) Niedersachsen“ auf.

Im neuen Angebot werden die Besonderheiten des eigenen Dorfes genauer unter die Lupe genommen. Denn die Voraussetzungen für positive Veränderungen sind in allen Orten verschieden: „Dorf ist nicht gleich Dorf!“. Die Teilnehmenden lernen, tiefer in ihre Dorfbiografie einzutauchen und dabei ihre eigenen Dorferfahrungen zu reflektieren. Diese Art der Dorfanalyse bringt Potenziale und Themen für die Zukunft zum Vorschein. Eine Gruppe aus Pädagogik und Wissenschaft entwickelt und bewertet dazu ein neues Curriculum. Dieses ist in einem ersten Durchgang ab November 2018 für bereits ausgebildete Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren belegbar. Parallel dazu werden verschiedene Angebote der Vernetzung, also des Austausches zwischen bereits qualifizierten Personen, begleitet und optimiert.
Die Teilnehmenden lernen in ihrer Qualifizierung, Entwicklungsprozesse in ihrem Dorf zu initiieren und zu begleiten. Die enge Abstimmung mit Ortsrat und Vereinen ist dabei für das Gelingen des Prozesses wesentlich. Sie erfahren, wie sie ihre dörfliche Zukunft und ihre Lebensqualität mitgestalten können, wie sie Kreativität und Experimentierfreude auch bei anderen wecken und eine gute, integrierende Gesprächsatmosphäre im Dorf herstellen können.

Sechzehn Dörfer aus den vier Landkreisen Göttingen, Northeim, Holzminden und Goslar wurden 2016 als Pilotdörfer ausgewählt und werden wissenschaftlich untersucht.
Wer sich für die Dorfmoderation qualifizieren oder als Dorfmoderatorin oder Dorfmoderator weiterqualifizieren möchte, kann sich an die jeweilige Kreisverwaltung wenden. Ansprechpartnerin beim Landkreis Northeim ist Annette Muhs, die telefonisch unter 05551 708737 oder per E-Mail an amuhs@landkreis-northeim.de zu erreichen ist.











4.04.2019 • 17:02 Uhr

Fundsache: Franziska Schwarz nun auch Bürgermeisterin für Einbeck?

Eigentlich besteht angesichts eines Nachrufes auf eine verdiente Persönlichkeit kein Anlass zum Schmunzeln. Und dennoch hätte die verdienstvolle und jetzt verstorbene Margret Ehlgötz über den redaktionellen Faupax in der lokalen Zeitung von heute vielleicht ebenfalls etwas gelächelt, wie das heute einige anderen Menschen in der Roswithasstadt, in gutwilliger Manier versteht sich, passiert ist.

Bei einem hiesigen Friseur fiel es einer amtsbekannten Persönlichkeit auf. Und die rieb sich zweimal die Augen, um dann tatsächlich lesen zu müssen was dort abgedruckt stand: Schwarz auf Weiß las der Mann in dem offiziellen Nachruf, dass Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz nun offensichtlich auch noch für die "Stadt Einbeck" mit ihrem Namen zeichnet. Und Gesamtpersonalratsvorsitzender Gunnar Ude gleich mit. Was für ein "Namens-Pärchen"...

Ich das ein Omen? Ist das die Zukunft? Ist das ein Druckfehler?

Sei's drum. Wir erinnern uns gern an Frau Ehlgötz , die liebenswürdige Leiterin der Stadtbücherei - in Bad Gandersheim. Gut ist so!

red/Screenshot GK










4.04.2019 • 16:43 Uhr

Einbürgerungen im Kreistagssitzungssaal: Landrätin Klinkert-Kittel bürgert 49 Personen in feierlichem Rahmen ein

"Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte." So lautet das sogenannte "feierliche Bekenntnis", das von den Einbürgerungsbewerbern jetzt im Kreistagssitzungssaal abgeben wurde, bevor sie Deutsche wurden.
Begrüßt wurden sie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Einbürgerungen vornahm.

„Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit diesem Land und den Menschen hier in Freundschaft verbunden sind. Dass Sie, gleich woher Sie kommen und welche Geschichte Sie mitbringen, unsere Kultur und Gesellschaft bereichern und sich von der deutschen Kultur bereichern lassen“, so die Landrätin in ihrer Begrüßungsansprache.

Nach dem „feierlichen Bekenntnis“ erhielten die 49 Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber die Einbürgerungsurkunden, mit denen die Einbürgerung rechtlich wirksam wurde. Außerdem überreichte Karsten Haase, Fachbereichsleiter Migration und Integration beim Landkreis Northeim, ein Exemplar des Grundgesetzes.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von einem kleinen Ensemble des Northeimer Jugend-Orchesters unter der Leitung von Günter Stöfer. Gespielt wurde unter anderem die deutsche Nationalhymne, zu der sich alle Anwesenden im Sitzungssaal feierlich erhoben.
Die neunundvierzig Neubürgerinnen und Neubürger stammen ursprünglich aus Aserbaidschan (2), Belgien (1), Großbritannien (17), China (2), Kosovo (4), Mazedonien (1), Pakistan (1), Polen (2), Schweiz (1), Serbien (1), Syrien (6), Türkei (9), Ukraine (1) und Vietnam (1).

Zum Bild: Ein Teil der frisch „Eingebürgerten“ mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auf dem Treppenaufgang zum Kreistagssitzungssaal. Foto: lpd











4.04.2019 • 16:31 Uhr

Domfestspiele 2019: Handwerklich geschickte und künstlerisch begabte Menschen für die Technik-Crew gesucht

Die Theatertechnik der Gandersheimer Domfestspiele 2019 suchen für den Sommer im Schatten der Stiftskirche noch handwerklich geschickte und künstlerisch begabte Menschen. Für den Bau von Bühnenbildern und Requisiten, für Auf- und Umbauarbeiten und für alles, was „hinter“ der Bühne passiert, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Zur rund 25-köpfigen bunt gemischten Technik-Mannschaft gehören schon heute hochqualifizierte Fachkräfte verschiedener Professionen ebenso wie neugierige, junge Praktikanten und erfahrene Rentner. An der Spitze der vielseitigen Technik-Crew steht seit diesem Jahr Ingo Wolfgang Ludewigs (Foto). Der 53-Jährige ist neuer Technischer Leiter der Gandersheimer Domfestspiele. Der Bühnen- und Beleuchtungsmeister hat 35 Jahre Berufserfahrung in der Eventbranche und eine große Begeisterung für Theater. „Ich freue mich auf das Gemeinschaftserlebnis in Bad Gandersheim“, sagt Ingo Wolfgang Ludewigs.

Gefragt sind bei den Gandersheimer Domfestspielen noch Berufsbilder wie Schlosser, Schmied, Elektriker, Tischler, Zimmerleute, Maler, Fachkräfte für Veranstaltungstechnik und Schaufensterdekorateure, Requisiteure und Maskenbildner. „Wir brauchen Leute, die Blech und Stahl schweißen, die tischlern oder malern können“, nennt Ludewigs Beispiele. „Wir suchen Allrounder genauso wie Spezialisten, das können Quereinsteiger, Wiedereinsteiger, Autodidakten, Künstler oder Kunsthandwerker gleichermaßen sein.“ Wichtig ist ihm, dass alle gut ins Team passen. Auch Wandergesellen, Aufbauhelfer, Stagehands oder Studenten mögen sich melden. Wer sich dafür interessiert, beim „Glöckner von Notre Dame“, bei „Hair“, bei „Spatz und Engel“, beim „Zauberer von Oz“ oder bei „Al dente“ den so genannten Verfolgerscheinwerfer während der Vorstellung zu „fahren“, kann sich ebenfalls bewerben. Beschäftigungsformen sind Minijob, Teilzeit oder Vollzeit. Tagesdienst, Abenddienst und Wochenddienst sind möglich.
Gesucht wird auch noch ein Abstellplatz für einen Wohnwagen für ein sehr sympathisches Mitglied der technischen Mannschaft, zum Beispiel auf einem Bauernhof oder einem Grundstück. „Das kann auch gern ein paar Kilometer auf dem Land sein“, sagt Ingo Wolfgang Ludewigs.

Interessierte können über die Verwaltung der Gandersheimer Domfestspiele Kontakt aufnehmen: Telefon 05382 73334 oder Kurzbewerbung per E-Mail an reich@gandersheimer-domfestspiele.de oder per Post an Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, Stiftsfreiheit 13, 37581 Bad Gandersheim.
red/Quelle: Domfestspiele/ Frank Bertram











4.04.2019 • 16:27 Uhr

Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim ist Preparation Centre für Cambridge Assessment English

Vorbereitung auf weltweit anerkannte Sprachzertifikate

Nun können es Besucher bereits sehen, wenn sie das Hauptgebäude betreten: Das Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim ist zertifiziertes Vorbereitungszentrum für Cambridge Assessment English-Prüfungen.

Am Montag wurde das Zertifikat durch den Hausmeister Herrn Wille am Haupteingang angebracht, was Schulleiter Kilian Müller, die Leiterin der Cambridge-AG Antje Bömer sowie die Teilnehmer des aktuellen Prüfungskurses veranlasste, spontan ein Gruppenfoto vor dem neuen Zertifikat zu machen.

Bereits seit 2014 werden am Roswitha-Gymnasium sprachlich begabte Schüler auf die Prüfungen zur Erlangung von Cambridge Certificates, in welchen die Prüflinge unter den strengen Vorgaben der University of Cambridge ihre Sprachkompetenz unter Beweis stellen müssen. Das bislang durchweg erfolgreiche Abschneiden der Prüflinge des Gymnasiums hat sich mittlerweile an der Schule herumgesprochen, sodass die Anmeldelisten für die Vorbereitungskurse lang sind.
Quelle: Roswithas-Gymnasium Bad Gandersheim











4.04.2019 • 16:23 Uhr

Ausbau beginnt am 8. April – In Teilen erfolgt eine Streckensperrung - Ortsdurchfahrt Naensen wir auf einer Länge von 1,2 Kilometern ausgebaut

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Naensen startet am Montag, 8. April. Zwischen der Einmündung zur B 3 und dem Ortsausgang in Richtung Greene erfolgt der Ausbau in 5 Bauabschnitten. Auf einer Länge von insgesamt 1.200 m werden sowohl die Fahrbahn als auch die Gehwege der Stadt Einbeck und der Regenwasserkanal der Stadtentwässerung Einbeck erneuert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai 2020 andauern.
Als Vorbereitung für den 1. Bauabschnitt wird die „Masswelle“ (K 628) ab Montag, 8. April, zwischen der Gemeindestraßeneinmündung „In den Teichen“ und „Alte Steinstraße“ voll gesperrt. In diesem Bereich wird ein großer Sammelschacht neu hergestellt. Nach Fertigstellung des Schachtes wird mit den Kanal- und Straßenbauarbeiten im 1. Bauabschnitt zwischen der Bundesstraße 3 und der Gemeindestraße „An den Teichen“ begonnen. Der genaue Zeitplan hierzu wird zum gegebenen Zeitpunkt veröffentlicht.
Der großräumige Verkehr sowie der Schwerlastverkehr werden bereits an der B 64 bei Greene während der gesamten Bauzeit über die B 64 und die B 3 umgeleitet. Über den weiteren Bauablauf und die damit verbundenen Sperrungen wird der Landkreis rechtzeitig informieren. Die Anwohner haben die Gelegenheit, erstmals ab dem 17.04.2019 jeweils mittwochs in der Zeit zwischen 12:30 Uhr und 13:00 Uhr zum Baubüro in der Masswelle 15 (Fa. Heinrich Fischer Transporte) zu kommen, um dort aktuelle Informationen zu bekommen.lpd/ Fotos: Thomas Fischer












4.04.2019 • 16:19 Uhr

Heute um 5 Uhr: Geheimnisvolle Razzia in der Braunschweiger in Bad Gandersheim

Geheimnisvolle Polizeiaktion am heutigen Donnerstag um 5 Uhr in der niedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim. Rund 24 bewaffnete Polizeikräfte eines Spezialeinsatzkommandos entstiegen in der Braunschweiger Straße einem halben Dutzend dunkler Kleintransporter und einem Golf, alle mit „Hannover“-Kennzeichen, und gingen im Gänsemarsch zu einem Mehrfamiliengebäude auf der Westseite der Hildesheimer. Hier gab es Minuten später eine beinahe geräuschlose Razzia. Allein die plötzliche Vollbeleuchtung im betroffenen Gebäude deutete eine perfekt durchorganisierte Durchsuchungsaktion an. Die Hintergründe der spektakulären wie überraschenden Polizeiaktion im Morgendunkel sind noch nebulös und spekulativ. Recherchen dazu sind noch nicht abgeschlossen. Es soll sich um eine geheime Spezialermittlungsaktion gehandelt haben. Sie erregte bei Nachbarn in der Straße besondere Aufmerksamkeit und auch Ängste.
red/Fotos: Thomas Fischer










3.04.2019 • 22:23 Uhr

Diesel-Diebe schlagen wieder zu: Diesmal 640 Liter aus zwei Baggern abgepumpt

In der Nacht zum Mittwoch haben Unbekannte auf dem unbewachten Baustellengelände an der A 7 in Höhe der Anschlussstelle Northeim/West Dieselkraftstoff und zwei Werkzeugkästen gestohlen. Dabei pumpten die Diebe insgesamt rund 640 l Diesel aus den Kraftstofftanks zweier Bagger, eines Lkw und eines Radladers ab. Der Wert des Diebesgutes beträgt ca. 1.000 Euro.

Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch auf dem Baustellengelände nahe der Bundesstraße 241 etwas Auffälliges bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 mit der Northeimer Dienststelle in Verbindung zu setzen. fal











3.04.2019 • 22:19 Uhr

Gänsefraß: Landwirte in Südniedersachsen dürfen sich auf höhere Ausgleichszahlungen freuen

Die EU-Kommission hat höhere Ausgleichszahlungen für Gänsefraßschäden auf Ackerflächen in Niederachsen genehmigt. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz heute (Mittwoch) mit. Das Land Niedersachsen kann hierdurch die betroffenen Flächenbewirtschafter, die einen Beitrag zum Naturschutz und insbesondere zum Erhalt besonders geschützter nordischer Gastvögel leisten, noch besser unterstützen. „Niedersachsen besitzt für die im Küstenraum überwinternden nordischen Gänse eine besondere Verantwortung. Zugleich stellen diese Gänse eine immense Belastung für die Landwirtschaft dar, die wir versuchen schrittweise zu entschärfen“, sagte Umweltminister Olaf Lies (Foto). „Die Herausforderung wird sein, geeignete Fördermaßnahmen zu entwickeln und diese in der neuen EU-Strukturförderperiode abzubilden. Dazu müssen sowohl die Gebietskulisse an sich als auch die besondere Situation in den Hauptgebieten der Gänserast mit ihren besonders hohen Gänsefraßschäden in den Blick genommen werden. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Gänsemanagement arbeitet das Land an einer niedersächsischen Gänsemanagementstrategie, die in eine gesamteuropäische Lösung des Konflikts eingebunden sein muss. Die Anhebung der Billigkeitszahlung ist ein wichtiger Baustein für den Gesamtrahmen.“

Im Norden Niedersachsens verursachen überwinternde nordische Gänse erhebliche Schäden in der Landwirtschaft. Die resultierenden wirtschaftlichen Belastungen sollen durch die sogenannten Billigkeitsleistungen des Landes, die freiwillig zusätzlich zu den betreffenden Agrarumweltmaßnahmen geleistet werden, abgefedert werden.

Die Billigkeitsleistungen sind in Niedersachsen bis zu einer Höhe von maximal jährlich 50.000 Euro möglich. Bislang waren die Zahlungen bei maximal 15.000 Euro pro Betrieb -bezogen auf die letzten drei Steuerjahre- gedeckelt. Die Änderung gilt für die Abrechnung aller amtlich erfassten Fälle ab dem 01.Oktober 2016 einschließlich entsprechender Altfälle.

Hinsichtlich der Erfassung und Bemessung von durch nordische Gastvögel verursachten Großschadensereignissen auf Grünlandflächen hat das Land Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer ein Modell entwickelt, das gegenwärtig in ausgewählten Gebieten hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit erprobt wird, bevor über seine Berücksichtigung in der Billigkeitsrichtlinie entschieden werden kann. red











3.04.2019 • 22:16 Uhr

Beim Bad Gandersheimer Frühlingsfest: Jagd- und Weinhaus St.Hubertus die erste Adresse

Am kommenden Wochenende gibt es in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim das erste Stadtfest des Jahres. Zu den ersten Adressen in der Stadt gehört beim Fest ein Besuch im Jagd- und Weinhaus „St. Hubertus“ in der Baderstraße. Wirt Walter mit seinem sympathischen Damenteam kredenzt exzellente Weine inklusive kleine Gaumenfreuden. Das gemütliche Ambiente lädt zum Verweilen ein. Genießeraufenthalt beim Frühlingsfest in Bad Gandersheim garantiert.
red/Fotos:Marc Reiser












3.04.2019 • 22:09 Uhr

Die Braunschweigische Klosterlandschaft und ihre erste »Historikerin« Hrotsvit von Gandersheim und die Identitätsstiftung durch die Geschichte

Prof. Dr. Gerd Biegel referiert am 8. April bei den Museumsfreunden Gandersheim

Die Museumsfreunde Bad Gandersheim konnten Herrn Professor Dr. h.c. Gerd Biegel vom Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte und Geschichtsvermittlung, TU Braunschweig gewinnen, den Vortragabend im April 2019 zu gestalten. Er wird über ein Thema mit starkem regionalem Bezug referieren. Ein Blick auf die Geschichte des »Braunschweiger Landes« seit dem Mittelalter zeigt, dass diese stark geprägt war durch Klöster und Stifte, die in vielfältiger Weise die Entwicklung des Landes mitbestimmt und beeinflusst haben. So gab es – trotz der Zerrissenheit des Landes – keinen wichtigen Landesteil ohne klösterliche Einrichtung, weshalb man auch den Begriff einer »Klosterlandschaft« wählen kann, um die grundsätzliche Bedeutung der Klöster für die Landesentwicklung deutlich zu machen. Weitaus mehr, als heute noch allgemein bewusst, waren Klöster und Stifte über Jahrhunderte wirkungsmächtige Faktoren auch und gerade der Lokal- und Regionalgeschichte, und zwar mit unterschiedlicher Bedeutung in wechselnden Funktionen. Sie waren in der Geschichte stets zentrale Orte nicht nur des geistlichen Lebens einer Region, sondern ebenso wichtige Zentren des kulturellen, ökonomischen und sozialen Alltags sowie wichtige Bildungszentren mit regionsüberschreitender Ausstrahlung, denn »zugleich waren Nonnen und Mönche Mitglieder länderübergreifender Netzwerke«.
In diesem Kontext zählt das Gandersheimer Kanonissenstift seit seiner Gründung zu den wichtigsten Institutionen im Braunschweiger Land, insbesondere als geistliches und kulturelles Zentrum. Das reichsunmittelbare Stift Gandersheim stand dabei an erster Stelle in der Frühzeit des späteren Braunschweiger Landes. Es entwickelte sich zu einer Bildungsstätte von höchstem Rang. Dafür steht beispielhaft Hrotsvit von Gandersheim, die als Kanonissin im Stift Gandersheim ihr Lebensumfeld hatte, aber weit darüber hinaus Wirkung erzielte. Sie gilt als erste deutsche Dichterin, auch wenn sie der Zeit entsprechend ihre Werke in lateinischer Sprache verfasst hat. Sie war umfassend gebildet und schrieb zahlreiche Werke, zu denen nicht nur geistliche Dichtung zählten, sondern vor allem zwei historische Schriften in Gedichtform: Die »Gesta Ottonis« (Taten Ottos) und die »Primordia oenobii Gandeshemensis« (Anfänge des Stiftes Gandersheim). Sie erweist sich damit nicht nur als erste deutsche Dichterin, sondern ebenso als erste deutsche »Historikerin«, eine Rolle, bei der die Frage gestellt werden muss, welches Ziel sie mit ihren historischen Schriften verfolgt hat.
Zu diesem interessanten Vortrag laden die Museumsfreunde am Montag 8, April 2019 um 19.30 Uhr ins städtische Museum bei freiem Eintritt alle Gäste und Bürger der Stadt herzlich ein. Schauen Sie auch unter www.museum-bad-gandersheim.de und informieren Sie sich über unsere weiteren Aktivitäten.










3.04.2019 • 15:26 Uhr

Northeimer Handball Club sucht einen FSJler/eine FSJlerin!

Für die kommende Saison 2019/20 sucht der Northeimer Handball Club einen FSJler/eine FSJlerin. FSJ steht für Freiwilliges Soziale Jahr.
Bei Interesse bitte melden per E-Mail an kontakt@northeimerhc.de.











3.04.2019 • 15:17 Uhr

Influencer – ein Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung: Roswitha-Gymnasium Schüler/innen ausgezeichnet

Einmal Influencer sein, auf der Straße erkannt werden, die Trends angeben, mit lustigen Videos Geld verdienen – für viele Jugendliche ein Traum. Oder etwa nicht? Mit dieser Frage setzte sich die Klasse 10c des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim im Rahmen eines Wettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung auseinander. Das Ergebnis ist ein circa sechsminütiges Video, in dem anhand der fiktiven Influencerin Isa (gespielt von Hannah Götz) Licht- und Schattenseiten dieses neuen Berufs aufgezeigt werden. Isa hat Erfolg, muss aber erkennen, dass ihre Karriere neben sehr angenehmen Erfahrungen mit Fans auch falsche Freunde und ein gestörtes Privatleben mit sich bringt.

Auf die Frage, ob sie sich selbst auch vorstellen könnten, Influencer zu werden, reagieren die Schüler durchweg ablehnend. „Ich würde gar nicht wollen, dass Millionen Leute mein Video angucken“, erklärt Marie Ude und ihre Mitschülein Nele Hillebrecht ergänzt: „Mir wäre das Risiko, keinen Erfolg zu haben, zu groß. Man sieht ja nie direkt, wie die Videos bei den Leuten ankommen.“ Das Erstellen des Videobeitrags führte den Jugendlichen zudem vor Augen, wie viel Arbeit hinter den kurzen Clips, die sich beispielsweise auf YouTube finden lassen, steckt. Obwohl der betreuende Fachlehrer Stefan Winzinger einige seiner Deutschstunden für das Projekt opferte, waren noch diverse Treffen am Nachmittag notwendig, bis alle Szenen fertig im Kasten waren. Das Schneiden übernahmen Maik Nowitzki und Linus Ebel sogar komplett in ihrer Freizeit.

Doch die Mühen der Klasse haben sich gelohnt, denn ihr Beitrag wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung mit einem Preisgeld von 100 Euro ausgezeichnet, zudem erhielten die Schüler Urkunden und Turnbeutel. Die Klasse gehört damit zu den 350 Preisträgern, die aus den über 2500 Teilnehmern des Wettbewerbs ausgewählt wurden. Stolz überreichte Schulleiter Kilian Müller den Schülern am Freitag, den 29. März 2019, ihre Urkunden und lobte die Klasse für ihr ambitioniertes Projekt. Und auch wenn sich die Jugendlichen die Vorbereitung des Wettbewerbs wesentlich leichter vorgestellt hatten, zeigten sich für sie im Nachhinein viele positive Folgen. Die Schüler sind sich einig, dass die gemeinsame Arbeit, in der jeder seine klare Aufgabe hatte, den Zusammenhalt der Klasse wesentlich gestärkt hat. Ihr Fazit lautet daher, dass sie anderen Klassen die Teilnahme an dem Wettbewerb nur empfehlen können. Text /Foto: Roswithas-Gymnasium











3.04.2019 • 14:40 Uhr

LIVE-TIME-NEWS: Am Tag des Blitzermarathons fünfeinhalb Stunden 400 Kilometer unterwegs: 12 Geschwindigkeitskontrollen mit VW-Caddy durchfahren

Was für ein Ritt: Und den mit einem VW-Caddy. An diesem Mittwoch, als geblitzt wurde. Heute um 7.30 Uhr von Bad Gandersheim aus die Tour in den Westen der Republik gestartet. Über Landes- und Bundesstraße ging flott los. Durch verpennte Dörfer und später hektische Kleinstädte. Auch auf einem Autobahnabschnitt waren wir unterwegs. Dabei alle Tempostufen des Wagens benutzt. Im Hinterkopf immer die Losung des heutigen Tages: Achtung "Blitzermarathon" in ganz Deutschland!. "Pass bloß auf!"

Der rechte Fuß auf dem Gaspedal ständig im direkten Dialog mit einem wachem Kopf und dem warnenden Gefühl: "Bloß nicht die Limits überschreiten. Irgendwo lauern sie: Die offenen und versteckten Messanlagen der Polizei und Ordnungsbehörden zur Kontrolle der Geschwindigkeiten. Der Anlass: Es wird zu viel gerast. Hauptunfallursache ist die Raserei.

Also: In den Ortschaften in der Regel bis zum Limit 50 km/h; in verkehrsberuhigten Zonen Tempo 30. Zügiger dann über die Landes- und Bundesstraße düsen. Hier besonders auf die Tempo 70-Beschränkungen achten. Da könnte heute besonders intensiv geblitzt werden.
Bei der hohen Konzentration und einer verschärften Beobachtung der Fahrbahnumfelder dann die Bestätigung: Die fest installierten Blitzersäulen, häufiger heute die modernen Modelle gesehen, sind am besten rechtzeitig zu erkennen. Vorsichtshalber noch mehr den Bleifuß vom Gaspedal. Insgesamt waren es heute acht dieser Geräte

Gefährlicher dagegen die heutigen mobilen Radarfallen. Sie ohne technische Hilfsmittel wie beispielsweise einer verbotenen Blitzer-App rechtzeitig zu orten, ist weitaus schwieriger. Indizien, wie ein am Straßenrand plötzlich auftauchendes stehendes Polizeiauto oder ein abgestellter ziviler grauer VW-Bulli könnten mit Tempomessgeräten installiert sein. Ebenso fallen Polizisten mit "Tempomess-Pistolen" dem geübten Autofahrer sofort ins Auge.

Alle dieser Variationen der heutigen Temokontrollen begleiteten die heutige Tour in den Westen des Landes und zurück nach Bad Gandersheim. Nach fünfeinhalb Stunden auf den Straßen die Bilanz: auf einer Strecke von rund 400 Kilometern wurden zwölf Geschwindigkeitskontrollen sichtbar. Acht von ihnen als stationäre Anlagen. Viermal wurde die verdächtige Beobachtung mobiler Kontrollen durch nachträgliche Recherche bestätigt. Kein einziges Mal war ein "Rotlicht" erkennbar; kein einziges Mal erfolgte ein polizeilich verfügter Zwangstopp. Hier waren wohl korrekt gefahren.

Inwieweit eine nicht sichtbar gewordene (mobile) Radarfalle" am heutigen Tag des "Blitzermarathons" doch noch zugeschnappt" hat, bleibt abzuwarten. Die Behörden arbeiten hier nicht so fix wie die Blitzer beim Ertappen von Temposündern. Aber nach gut drei Wochen Wartezeit könnte ein amtliches Schreiben (u.a. Anhörungsbogen mit Schwarzweiß-Porträt) für Aufklärung sorgen.
Ein Restrisiko besteht immer - auch wenn wie heute wirklich bemüht waren, die Temporegelungen auf den 400 Kilometern einzuhalten.
Das empfehlen wir allen Autofahrern/innen und wünschen noch einen blitzerfreien Tag!
red/Fotos: Mark Reiser/ Screenshot Homepage AutoBild














3.04.2019 • 13:33 Uhr

Heute um 10 Uhr bei Altgandersheim/Dankelsheim: Verkehrsunfall mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort mit Sachschaden

Tatort: Gemarkung Altgandersheim, Landesstraße 489 in Höhe Abfahrt Dankelsheim, Tatzeitpunkt: am heutigen Mittwoch gegen 10 Uhr.
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befuhr die Landesstraße 489 von Bad Gandersheim in Richtung Altgandersheim. Auf Höhe der Abfahrt zur Landesstraße 486 beschädige dieser einen Wegweiser. Durch den Zusammenstoß ragte das Verkehrsschild auf die Straße und sorgte für Behinderungen. Der unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne Angaben zu seiner Person zu machen. Die Schadenshöhe beträgt etwa 500 Euro. Zeugen werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Bad Gandersheim zu melden.mue










3.04.2019 • 13:27 Uhr

Göttingen: Neubauvorhaben an MHH und UMG werden zentral gesteuert

Minister Thümler: „Schlüssel für das Gelingen ist eine effiziente Projektstruktur“

Wissenschaftsminister Björn Thümler hat heute den Ausschuss für Haushalt und Finanzen über die Vereinbarung zur zentralen Organisation der Neubauvorhaben an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) informiert. Die Ausschussmitglieder nahmen das Modell zustimmend zur Kenntnis. Damit ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt, dass auf die Mittel des vom Land Niedersachsen geschaffenen Sondervermögens für die bauliche Sanierung der Krankenversorgung an den Hochschulkliniken zugegriffen werden kann.

„Der Schlüssel für das Gelingen der Vorhaben ist eine moderne und effiziente Projektstruktur“, sagte Minister Thümler. „Wir setzen beim Controlling auf Verantwortungsmanagement.“ Das Modell der zentralen Steuerung gewährleiste eine klare Abgrenzung der Zuständigkeiten und vermeide Doppelstrukturen.

Die zwischen dem Land und den Kliniken getroffene „Vereinbarung über die zentrale Steuerung betreffend der Nachholung von Investitionen bei der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universitätsmedizin der Universität Göttingen“ regelt, wie die Umsetzung der beiden Großprojekte künftig organisiert wird. Zur Wahrnehmung der Interessen des Landes wird eine Dachgesellschaft Bauvorhaben Hochschulmedizin Niedersachsen (DBHN) gegründet, deren Aufgabe die Steuerung und Kontrolle der Bauvorhaben ist, insbesondere die Verwendung der Finanzhilfe. Die DBHN hat die Rechtsform einer GmbH und wird zu 100 Prozent vom Land gehalten. Die operative Umsetzung der Bauprojekte übernehmen zwei an den Hochschulklinikstandorten ansässige, rechtlich- und organisatorisch selbstständige Baugesellschaften (MHH-BaugG und UMG-BauG). Diese werden mehrheitlich von den jeweiligen Hochschulen gehalten. Zur Durchführung der Vorhaben wird ihnen die Bauherrenverantwortung übertragen.

Die parlamentarische Kontrolle der Finanzierung der Bauvorhaben ist während des gesamten Bauprozesses garantiert. Die erforderlichen Maßnahmenfinanzierungspläne müssen durch den Haushalts- und Finanzausschuss beschlossen werden. Parlamentarier sowie der Landesrechnungshof werden fortlaufend über den Sachstand informiert.red











3.04.2019 • 13:17 Uhr

Schuldenreport 2019: Die Welt lebt auf Pump - Weltweite Schuldenkrise spitzt sich weiter zu

Katholisches Hilfswerk MISEREOR meint: "Bundesregierung muss endlich handeln"

Angesichts der akuten Schuldenkrise im Globalen Süden fordern erlassjahr.de und das katholische Hilfswerk MISEREOR die Bundesregierung in Deutschland auf, sich für die rasche Schaffung eines effizienten und rechtsstaatlichen Insolvenzverfahrens für verschuldete Staaten einzusetzen – bei der bevorstehenden Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington sowie innerhalb der G20.

Wie der heute von erlassjahr.de und MISEREOR vorgestellte Schuldenreport 2019 zeigt, hat sich weitgehend unbemerkt von der politischen Aufmerksamkeit in Deutschland die Schuldenkrise im Globalen Süden weiter zugespitzt. Jürgen Kaiser, Politischer Koordinator von erlassjahr.de erklärt die Gründe: "Hauptauslöser der Schuldenkrise ist der weltweite Trend aus niedrigen Zinsen im Norden und einem hohen Finanzierungsbedarf für Infrastruktur in vielen ärmeren Ländern im Sü-den. Im Globalen Süden können Gläubigerländer die Zinsen erzielen, die Anleger brauchen, um beispielsweise in Deutschland Riesterrenten auszahlen zu können."

"Die fortschreitende Überschuldung von Staaten bedroht Millionen Menschen in ihrer Existenz, gefährdet die Umsetzung international vereinbarter Entwicklungs- und Klimaziele und schwächt die globale Finanzstabilität", mahnt Klaus Schilder, MISEREOR-Experte für Entwicklungsfinanzierung. "Politische Fragilität, die Abhängigkeit vom Rohstoffexport und die Folgen von Naturkatastrophen verstärken die Überschuldungsgefahr weiter. Nach Tropensturm "Idai" mit seinen verheerenden Folgen laufen aktuell Mosambik, Simbabwe und Malawi Gefahr, in die Schuldenfalle zu geraten."

122 Länder kritisch verschuldet, 17 Länder zahlungsunfähig

Derzeit sind 122 von 154 im Schuldenreport 2019 untersuchte Länder kritisch verschuldet. Das sind fast 80 Prozent. Besonders bedrohlich ist die Situation in Bhutan, der Mongolei, Gambia, Kap Verde, Jamaika, Bahrain und im Libanon. Wie dramatisch die Situation ist, zeigt auch der im Report analysierte Verschuldungstrend: In drei Viertel der Länder hat sich die Situation zwischen 2014 und 2017 verschlechtert. 17 Länder sind aktuell zahlungsunfähig. Staaten wie Mosambik und die Republik Kongo sind durch die Vergabe von unverantwortlichen und bisher geheim gehaltenen Krediten in Zahlungsschwierigkeiten geraten.

Globale Finanzstabilität nachhaltig stärken

Klaus Schilder fordert deshalb mehr Transparenz: "Damit Licht in das undurchsichtige internationale Geflecht unverantwortlicher Kreditvergaben kommt, sollte die Bundesregierung sich für eine Initiative zur Schaffung eines weltweiten, öffentlich zugänglichen Schulden-Registers stark ma-chen, das alle staatlichen Verbindlichkeiten offenlegt. Dies ist wesentlich, um alle Gläubiger, darun-ter Banken, Unternehmen und öffentliche Gläubiger, die unverantwortliche Kredite vergeben, zur Rechenschaft zu ziehen und damit die Voraussetzung für ein nachhaltiges Schuldenmanagement schaffen zu können."

"Statt ausschließlich über die Prävention von Krisen zu diskutieren, sollte die Bundesregierung auch Maßnahmen zur Krisenbewältigung schaffen, die die globale Finanzstabilität stärken", ergänzt Jürgen Kaiser. Dazu gehört auch, sich für die Schaffung eines rechtsstaatlichen und effizienten Staateninsolvenzverfahren einzusetzen sowie die sogenannte Schuldenumwandlungsfazilität in Deutschland konsequent zu nutzen. Denn sie ermöglicht es, Forderungen aus Deutschland an kritisch verschuldete Länder in Investitionen für nachhaltige Entwicklung umzuwandeln.
red/fis











3.04.2019 • 13:11 Uhr

"CDU Friday" am 5.. April in Northeim: Roy Kühne "lockt" Protest-Jugend von der Straße in den Bürgersaal

Mal eine neue Variante auf Schüler-Protest zu reagieren:

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne lädt gemeinsam mit CDU und JU Schülerinnen und Schüler zur Diskussion ein

Berlin. Gemeinsam mit dem CDU Stadtverband Northeim und dem JU Kreisverband Northeim lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne interessierte Schülerinnen und Schüler zu einer Veranstaltung ein, um die Forderungen der "Fridays for Future" - Bewegung zu diskutieren und im Gespräch mögliche gemeinsame Maßnahmen für den Umweltschutz zu entwickeln.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 05. April 2019 um 15.00 Uhr im Bürgersaal, Am Münster 30, in 37154 Northeim statt.

Kühne: "Wir unterstützen das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Daher möchten wir ihnen ein Forum schaffen, in dem sie ihre Anliegen konkret vorbringen und in welchem wir diskutieren können, wie wir diese gemeinsam im Großen und bereits im Kleinen umsetzen können."
red/Foto: Thomas Fischer











3.04.2019 • 13:04 Uhr

Nordwestbahn als einziges privates Eisenbahnunternehmen ausgezeichnet: Kundenbetreuer Ronald Kwapinski ist Eisenbahner mit Herz

Alljährlich lobt die „Allianz pro Schiene“ den Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ aus. Ronald Kwapinski ist Kundenbetreuer im Netz der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen (RSBN) und bekommt heute die Auszeichnung in Bronze verliehen. Die Jury würdigt den selbstlosen Einsatz des Servicemitarbeiters der NordWestBahn, der einem Jungen einen Fahrschein aus eigener Tasche bezahlt hat, weil dieser Portemonnaie und Monatskarte zu Hause vergessen hatte.

„Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Mutter die Situation so positiv aufgenommen und mich beim Wettbewerb `Eisenbahner mit Herz` vorgeschlagen hat“, sagt Ronald Kwapinski. Der Zug war gerade vom Hauptbahnhof in Bremen losgefahren. Der zehnjährige Dominik bemerkt, dass er seine Monatskarte vergessen hat. Geld hat er auch nicht dabei. Er geht auf den Kundenbetreuer zu und erzählt ihm alles. „Es ging nur um wenige Stationen“, erinnert sich Kwapinski. Von seinem eigenen Geld kauft er dem Jungen einen gültigen Fahrschein.

„Es ist auch in einem solchen Fall mit einem Kind alles andere als selbstverständlich, dass jemand sein eigenes Geld einsetzt, um helfen zu können“, lobt die Jury den Preisträger. Dem geht es aber vor allem um die Sache – eben ein echter Profi mit dem Herz am rechten Fleck, wenn er sagt: „Den Jungen ohne Fahrschein fahren zu lassen, kam für mich nicht in Frage. Das ist nicht erlaubt. Deswegen gibt es nur die Möglichkeit, entweder den Passagier aufzuschreiben oder ihm ein Ticket zu kaufen. Man muss auch den Frieden mit den anderen Fahrgästen wahren. Ich war froh, dass ich dem Jungen geholfen habe. Damit war die Sache für mich erledigt.“

Doch die Mutter des Jungen will die Sache nicht einfach auf sich beruhen lassen, denkt „Ehre, wem Ehre gebührt“ und schlägt Ronald Kwapinski beim Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ vor. „Normalerweise hätte Dominik sofort auf der Strecke aussteigen müssen oder er hätte eine Strafe bekommen. Was macht der Schaffner? Er kauft Dominik von seinem eigenen Geld eine Fahrkarte und lässt ihn damit weiterfahren. So kam Dominik pünktlich zu Hause an. Sonst hätte ich mir um die Uhrzeit sicherlich Sorgen gemacht.“

Bei der großen „Eisenbahner-mit Herz-Gala“ in Berlin bekommt Kwapinski heute den Preis in Bronze überreicht. Gold geht an die ICE-Zugchefin Mareen Harder. Die Mitarbeiterin der Deutschen Bahn überzeugte die Jury mit ihrem entschlossenen Einsatz für eine junge Reisende, die als Kind ihre Mutter beim Zugunglück in Eschede verloren hat. Silber erhält der DB-Zugbegleiter Alexander Pojonie, der jede Bahnfahrt zum Erlebnis macht.

Damit gehört Ronald Kwapinski von der NordWestBahn als einziger Mitarbeiter eines privaten Eisenbahnverkehrsunternehmens zu den ausgezeichneten Preisträgern.
Darauf ist auch Dr. Rolf Erfurt, Vorsitzender der Geschäftsführung der NordWestBahn, stolz: „Über 650 Frauen und Männer sind auf unseren 20 Linien als Triebfahrzeugführer und Kundenbetreuer für unsere Fahrgäste im Einsatz und machen täglich einen hervorragenden Job. Wir sind froh, dass wir Mitarbeiter wie Ronald Kwapinski haben, die mit Herz und Verstand Ihren Dienst leisten.“

Der Preisträger hat vor einigen Jahren als Quereinsteiger den Beruf des Kundenbetreuers bei der NordWestBahn gelernt - nach einer langen Karriere in der Maschinenbau-Branche. Als es in dem Bereich für ihn nicht mehr weiterging, stieß er 2007 auf eine Stellenanzeige der NordWestBahn. Dort gefällt es dem Bremer so gut, dass er als Rentner weitermacht. „Ich bin da reingewachsen“, sagt Kwapinski heute über sein zweites Berufsleben und will auch anderen Interessenten Mut machen, sich als Servicemitarbeiter zu bewerben. „Der Job macht viel Spaß. Ich liebe das Gespräch mit den Kunden, die Betreuung. Wer den Umgang mit Menschen mag, der sollte sich bewerben.“

Ronald Kwapinski ist indes nicht der erste NordWestBahner, der die Auszeichnung erhält. Jedes Jahr werden Mitarbeiter der NordWestBahn von zufriedenen Fahrgästen nominiert und gehören mitunter sogar zu den Gewinnern: 2014 bekam ein Kundenbetreuer der NordWestBahn die Goldmedaille, 2016 wurde ein Triebfahrzeugführer der NordWestBahn Landessieger in Nordrhein-Westfalen und im vergangenen Jahr gab es für einen Kundenbetreuer aus dem Weser-Ems-Netz ebenfalls die Bronze-Medaille.

Zum Bild: Ein echter Profi mit dem Herz am rechten Fleck: Heute bekommt Kundenbetreuer Ronald Kwapinski von der NordWestBahn die Auszeichnung „Eisenbahner mit Herz“ in Bronze verliehen. Foto: NordWestBahn/Holger Jacoby











3.04.2019 • 07:20 Uhr

Traditionsturnier vor einzigartiger Kulisse vom 16. bis 19. Mai 2019

In sechs Wochen ist es wieder soweit und der Hardenberg verwandelt sich in ein internationales Reitturnier, was durch die Hardenberg Klassika ergänzt wird. das Hardenberg Burgturnier vom 16. bis 19. Mai 2019 zählt mit seiner einzigartigen Kulisse zu den schönsten Turnieren in ganz Europa.

Donnerstag

Der Eröffnungstag beginnt mit dem Vet-Check für alle Pferde, denn bei einem internationalen Turnier müssen die Pferde vor dem ersten Start einer Jury bestehend aus Tierarzt, Chefrichter und Steward vorgestellt werden. Diese entscheiden dann, ob das Pferd „fit to compete“ ist und am Turnier teilnehmen darf.
Damit sich die Pferde an die speziellen Atmosphäre auf dem Turnierplatz gewöhnen, steht ab 16 Uhr ein Warm Up auf dem Programm. Hier können die Reiter ihren Pferden den Platz zeigen und dürfen auch einige Sprünge absolvieren.

Freitag

Am Veranstaltungsfreitag startet der große Springsport. Bereits um 08:00 Uhr beginnt das Eröffnungsspringen – der Preis des Hardenberg GolfResort. Im Anschluss beginnt für die Amateure, also die die ihren Lebensunterhalt nicht mit dem Reitsport verdienen, das Turnier mit den ersten Prüfungen des ESCON-Spring Clubs. Bevor das Abendprogramm beginnt, gehen die Youngsters unter dem Sattel in den Parcours in der von RUTHMANN präsentierten Youngster Tour.
Das Abendprogramm, präsentiert von EAM – Ihr Energiepartner aus der Region, steht ganz im Zeichen des großen Springsports, welches durch exzellente Live-Musik ergänzt wird. Ebenso werden einige vielversprechende Fohlen präsentiert. Zunächst steht die erste Qualifikation um die Silberne Peitsche an und im Anschluss der Preis der Kreis-Sparkasse Northeim, was gleichzeitig die erste Qualifikation für den Großen Preis um die Goldene Peitsche darstellt.

Samstag

Der Samstagmorgen beginnt mit dem ESCON-Spring Club und geht mit dem Preis der Gemeinde Nörten-Hardenberg und dem Preis der Hardenberg Wilthen AG, der zweiten Qualifikation um die Silberne Peitsche, weiter. Das Hauptspringen steht am frühen Nachmittag auf dem Programm – das Championat von Nörten-Hardenberg, welches von MITSUBISHI MOTORS in Deutschland, der Piepenbrock Dienstleistungen GmbH & Co. KG, sowie der beckers bester GmbH präsentiert wird. Die zweite Qualifikation für den Großen Preis um die Goldene Peitsche wird als internationale Springprüfung der Klasse S mit Stechen austragen. Das bedeutet, dass alle Reiter die fehlerfrei und ohne Zeitfehler den Parcours überwinden, in einem verkürzten Stechparcours erneut an den Start gehen. Der Sieger dieser hochklassigen Prüfung fährt mit einem nagelneuen Mitsubishi Space Star nach Hause. Und nicht nur der beste erhält einen Ehrenpreis, sondern auch der jüngsten Teilnehmer – gegeben von der beckers bester GmbH. Das Tagesprogramm wird mit dem ESCON Spring Club abgerundet.

Das Abendprogramm, besser auch als Gothaer Night bekannt, beginnt mit dem Preis der Familie Pokorny, Holzminden. Im Anschluss findet das Finale der Zukunftspaare des Sports, die König Trophy, statt. Im Finale starten die besten 7-jährigen Nachwuchspferde in einer internationalen Springprüfung der Klasse S mit Stechen. Bevor die Gothaer Trophy beginnt wird das Publikum von einem einzigartigen Showbild verzaubert. Das Finale des Abends ist für viele Zuschauer das traditionelle Feuerwerk, welches von der historischen BurgRuine abgefeuert wird.

Sonntag

Der Finaltag beginnt mit der ESCON Spring Club Tour, ab 10 Uhr stehen dann die Entscheidungen auf dem Programm. Als erstes wird das Finale im Preis um die Silberne Peitsche, die Internationale Hardenberg Silver Tour entschieden. Im vergangenen Jahr konnte sich Michael Wittschier auf der Peitsche verewigen. Falls er in diesem Jahr erneut siegt, darf er das Schmuckstück sein eigen nennen.
Bevor es am Samstagnachmittag um die „große Schwester“, die Goldene Peitsche geht, wird im Preis der Südniedersächsischen Wirtschaft um das Gänselisel geritten. Das Highlight des Sonntags ist natürlich der Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernstthal, der Große Preis um die Goldene Peitsche. In dieser Prüfung darf sich der Sieger nicht nur über einen nagelneuen Mitsubishi Eclipse Cross freuen, sondern verewigt sich zudem auf der Goldenen Peitsche. Falls Markus Beerbaum erneut gewinnt, darf er diese behalten. Aber die Konkurrenz wird ihm den Sieg mit Sicherheit nicht schenken.

Kontakt und Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.
red/fis











3.04.2019 • 07:15 Uhr

Brut- und Setzzeit: Bitte Hunde an die Leine nehmen, damit sie Kleintiere nicht zu Tode hetzen

In diesen Tagen sind von der Jägerschaft wieder Bitten öffentlich dokumentiert, die sich in erster Linie an Hundehalte/innen richten. Anlass ist die aktuelle Brut- und Setzzeit von Tieren in der heimischen Natur. Auf gut sichtbaren Warnhinweisen, wie sie soeben auf dem Skulpturenweg von Bad Gandersheim nach Lamspringe an Bäumen angenagelt und angeklebt wurden, werden beispielsweise Rehe, Hasen, Enten und Gänse in Erinnerung gerufen, die jetzt einer besonderen Schonzeit bedürfen. Denn sie bekommen Nachwuchs. Damit sie diesen ungestört vom Hetz- und Jagdtrieb losgelassener Hunde aufziehen können, sollten die Vierbeiner kurz gehalten werden. Nach ersten Beobachtungen wird diese Bitte von einsichtigen Hundebesitzern eingehalten. Andere wiederum scheint das (leider) nicht zu interessieren.
red/Fotos: Thomas Fischer














2.04.2019 • 19:06 Uhr

"Harzländer" Traditions-Fleischerei Bad Gandersheim: Viertägiger AUDIT prüft Betrieb auf " Herz und Nieren" - Überprüfung erfolgreich - Offizielles Testat "Geprüfte Qualität"

In einem viertägigen, äußerst aufwendigen wie anspruchsvollen AUDIT-Verfahren sind in der vorigen Woche von Dienstag bis Freitag sämtliche Bereiche der Bad Gandersheimer Tradition-Fleischerei "Harzländer" von einem unabhängigen Expertenteam in Bezug auf die Lebensmittel-Sicherheitskultur in dem Unternehmen professionell überprüft worden. "Und das mit einem erfolgreichen Ergebnis in Bezug auf Sicherheit und Qualität", wie Harzländer-Geschäftsführer Jochen Neidhardt soeben in einem ersten Statement mitteilte. "Die IFS Food Überprüfung war erfolgreich Dank den Damen der QS!". QS bedeutet Qualitätssicherung. Neidhardt zeigte sich mit den Prüfungsergebnissen sehr zufrieden: "Das ist ein außerordentlicher Erfolg für Harzländer insgesamt!"

In sein kompaktes Positivfazit bezog Neidhardt das gesamte Harzländer-Team mit ein: "Das gute Ergebnis des AUDIT ist auch ein Erfolg unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dafür gebührt allen Dank!"
Der Geschäftsführer erinnerte gleichzeitig an das hohe Niveau des AUDIT: "Die Anforderungen der Lebensmittel-Sicherheit werden immer höher." Die Bad Gandersheimer Marke "Harzländer" darf ihre Lebensmittel-Produkte weiter mit Fug und Recht mit dem Qualitätssiegel "geprüfte Qualität" ausweisen.
red/fis/Screenshot Qualitätssiegel

Hintergrund: AUDIT in der Fleischwirtschaft
Gerade im Bereich der Fleischwirtschaft ist es besonders wichtig, dass sich alle beteiligten Akteure aufeinander verlassen können: Im ersten Schritt gewährleisten Schlacht- und Zerlegebetriebe, dass die Tiere verantwortungsvoll geschlachtet und nach höchsten Hygienestandards zerlegt werden. Durch lückenlose Rückverfolgbarkeitssysteme und umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen sorgen anschließend fleischverarbeitende Unternehmen und Betriebe des Fleischerhandwerks dafür, dass ausschließlich hochwertige Rohware zu Fleisch- und Fleischwaren verarbeitet werden.
QS unterstützt alle Akteure der Fleischwirtschaft bei der praxisgerechten Umsetzung dieser umfangreichen Maßnahmen der Qualitätssicherung.










2.04.2019 • 16:52 Uhr

Antrag auf Ministererlaubnis: CDU-MdB Kühne fordert Zustimmung für Fusion trotz Verbot durch das Bundeskartellamt

Nach Gesprächen mit der Geschäftsleitung der Zollern-Gruppe wendet sich Roy Kühne an den Bundeswirtschaftsminister, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Werkes in Osterode zu sichern

Die Firma Zollern mit Zweigniederlassung in Osterode hat bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier einen Antrag auf eine Ministererlaubnis für einen Zusammenschluss mit dem österreichischen Unternehmen Miba im Bereich Gleitlager gestellt. Diese ist erforderlich, da das Bundeskartellamt im Januar einen Zusammenschluss verboten hat. Beide Mittelständler streben damit die Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der staatlich subventionierten asiatischen Konkurrenz an. Die Zollern-Gruppe ist ein Metallverarbeitungsbetrieb. Das Werk in Osterode, in dem knapp 150 Mitarbeiter beschäftigt sind, gehört zur Gleitlagertechnik. Hier werden zudem zukunftsträchtige Produkte für die Windkraft entwickelt.

Nach Gesprächen mit der Geschäftsführung der Zollern-Gruppe in Braunschweig und der Werksleitung in Osterode hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und den niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann gewandt.

Kühne: "Die Marktfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen gegenüber chinesischen und amerikanischen Mitbewerbern ist eine Kernforderung der CDU. Gerade in diesem Fall muss genau das beachtet werden, zumal es um den Mittelstandschutz geht. Speziell in Osterode ist ein Arbeitgeber betroffen, der das wirtschaftliche Gesicht der Region seit Jahren prägt. Zudem werden hier zukunftsträchtige Produkte für die Windkraft entwickelt. Dieses Know-how in einer Schlüsseltechnologie für die Energiewende ist schützenswert und darf nicht nach Asien abwandern."

Um Möglichkeiten zu ergründen, wie hier rechtlich korrekt eine zukunftsweisende Entscheidung gefällt werden könne, bat Kühne die Wirtschaftsminister, das Gespräch vor Ort zu suchen. Ziel müsse sein, die langfristige internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

Zum Bild: Dr. Roy Kühne und Vertreter der CDU Osterode führten Gespräche mit der Werksleitung der Osteroder Niederlassung der Zollern-Gruppe. V.l.n.r.: Albert Schicketanz (Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Osterode), Frank Swierzy (Werkleiter Zollern BHW Gleitlager GmbH & CO. KG in Osterode), Andreas Röthke (CDU-Bürgermeisterkandidat für Osterode), Dr. Roy Kühne MdB, Florian Schreyer (Leiter Vertrieb der Zollern BHW Gleitlager GmbH & CO. KG).











2.04.2019 • 16:47 Uhr

Feuertod eines "einsamen Mannes" in Uslar gibt Rätsel auf - "Ursache wird sich nicht mehr klären lassen"

Am Montag gegen 00.42 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Uslar zu einem Brand. Bei den Löscharbeiten wurde ein Leichnam gefunden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 200.000 Euro. Wir berichteten.

Am Dienstagvormittag wurde der Leichnam in der Göttinger Rechtsmedizin obduziert. Hinweise auf ein Verbrechen wurden dabei nicht erlangt. Geklärt werden konnte zweifelsfrei die Identität des Verstorbenen. Es handelt sich bei dem Toten um den 67-jährigen Mieter der Wohnung.

Bei den weiteren Ermittlungen an der Brandstelle konnte durch einen Sachverständigen des Landeskriminalamtes Niedersachsen und einen Brandermittlers des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Northeim eine vorsätzliche Brandlegung ausgeschlossen werden. Ob der Brand durch eine Fahrlässigkeit oder durch einen technischen Defekt entstanden ist, wird sich abschließend nicht mehr klären lassen.

Das hat Spekulationen in der Sollingsstadt ausgelöst. Rätsel bleiben. Die verdeckte Rede ist u.a. "vom Feuertod eines einsamen Mannes" - wie das auch immer zu interpretieren ist. red/fal










2.04.2019 • 14:15 Uhr

Forschung zu Drehstrom-Erdkabeln: Universität Göttingen und TenneT richten Testfeld für Bau und Betrieb von 380- kV-Erdkabeln am Versuchsgut Reinshof bei Göttingen ein

Kooperation mit Agrarwissenschaften soll Auswirkungen auf landwirtschaftliche Nutzfläche durch Erdkabel untersuchen

- Temperaturversuche und Rückverfestigungsversuche auf 2500 m² großem Testgelände

- Untersuchungszeitraum ist auf sechs Jahre angelegt

Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat gemeinsam mit den Abteilungen Agrarpedologie und Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness der Universität Göttingen ein Forschungsprojekt für den Bau und Betrieb von 380-kV-Drehstromerdkabel begonnen. Im Rahmen des Leitungsbauprojektes Wahle-Mecklar wird am Versuchsgut Reinshof bei Göttingen ein rund 2500 Quadratmeter großes Testfeld eingerichtet, um die langfristigen Auswirkungen von Drehstromerdkabeln auf landwirtschaftliche Nutzflächen zu untersuchen.
Aus den Versuchsergebnissen sollen konkrete Schlussfolgerungen für die Bauausführung von Höchstspannungserdkabeltrassen gezogen werden. Zusätzlich werden aus dem wissenschaftlichen Monitoring Empfehlungen für Rekultivierungsmaßnahmen zur Minimierung von Ertragseinflüssen ermittelt. Neben der Bestimmung von Auswirkungen auf die Landwirt-schaft werden auch mögliche Veränderungen der Grundwasserbeschaffenheit, insbesondere durch Nitrateintrag, untersucht. Letztlich soll das Forschungsprojekt auch für weitere Erdkabeldrehstromprojekte von TenneT eine Grundlage zur Optimierung von Planung und Bau bilden und könnte möglicherweise auch für die Gleichstromerdverkabelung Daten liefern.

Was wird während der Testphase untersucht?

Eigentümer und Bewirtschafter landwirtschaftlicher Nutzflächen formulieren häufig die Sorge, dass baubedingte Auswirkungen beim Verlegen von Erdkabeln zu einer Veränderung der Bodenphysik führen könnten. Insbesondere die Bodendichteänderungen und in der Folge die Sorge von Einflüssen auf den Wasser- und Stoffhaushalt werden immer wieder genannt. Für die Betriebsphase wird eine Veränderung der Bodentemperatur durch die Verlustleistung der Erdkabel und daraus resultierend ein Einfluss auf die landwirtschaftliche Nutzung diskutiert. Deshalb untersucht TenneT gemeinsam mit der Universität Göttingen im Versuchsfeld Reinshof die Einwirkungen auf diese Parameter.

Die Betriebssimulation erfolgt über eine Beheizung mittels Heizbändern in den verlegten Leerrohren, die in ihren thermischen Eigen-schaften der Verlustleistung realer 380-kV-Drehstromerdkabel entspricht. Hierfür ist die Hälfte der gesamten Testfläche vorgesehen. Auf der anderen Hälfte werden die reinen Bauaus-wirkungen untersucht. Letztlich soll auch die Frage geklärt werden, wie lange es dauert, bis sich die gewünschten Bodenfunktionen wieder einstellen.
TenneT setzt damit einen weiteren wichtigen Meilenstein, um die Erdverkabelung in der Höchstspannungsdrehstromübertragung weiter an den Stand der Technik heran zu führen.

Hintergrund: Über TenneT
TenneT ist einer der führenden Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Mit rund 23.000 Kilometern Hoch- und Höchstspannungsleitungen in den Niederlanden und Deutschland bieten wir eine zuverlässige und sichere Stromversorgung für 41 Millionen Endverbraucher. Wir beschäftigen über 4.500 Mitarbeiter und sind einer der größten Investoren in die nationalen und internationalen Stromnetze an Land und auf See. Wir konzentrieren uns insbesondere darauf, die Energiewende und die Integration der nordwesteuropäischen Strommärkte zu fördern und umzusetzen.
Taking power further










2.04.2019 • 13:12 Uhr

Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022! Gründung der Landesgartenschau gGmbH - Franziska Schwarz Aufsichtsratsvorsitzende

Acht Bewerber/erinnen haben sich bereits um die Stelle eines Geschäftsführers/erin beworben - Aufsichtsrat entscheidet

Den nächsten wichtigen Schritt zu einer erfolgreichen Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim haben die Stadt Bad Gandersheim und der Landkreis Northeim jetzt gemeinsam gemacht.
Zusammen mit dem Geschäftsführer der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Niedersachsen mbH, Harald Mikulla, haben Bürgermeisterin Franziska Schwarz und der Erste Kreisrat Jörg Richert, am 26. März 2019 die „Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH“ durch notarielle Beurkundung gegründet.
Der Rat der Stadt Bad Gandersheim und der Northeimer Kreistag hatten diesen Weg zuvor mit ihren jeweiligen Beschlüssen geebnet und Bürgermeisterin Schwarz und Landrätin Klinkert-Kittel mit der Einleitung der erforderlichen Verfahrensschritte beauftragt. Die Gründung einer Durchführungsgesellschaft mbH zur Vorbereitung und Durchführung der Landesgartenschau, ist seit 2010 vom Land Niedersachsen vorgegeben.

Bürgermeisterin Franziska Schwarz fungiert als Vorsitzende der Gesellschafterversammlung und des Aufsichtsrates. Der Landkreis wird vom Ersten Kreisrat Jörg Richert in der Gesellschafterversammlung und vom Leiter des Dezernates Bauen und Umwelt, Ralf Buberti, im Aufsichtsrat vertreten. Außerdem wird die Stadt Bad Gandersheim von den Ratsmitgliedern Niklas Kielhorn, Jürgen Steinhoff, Karin Albig, Rudolf Hermes und Heinrich Hohls im Aufsichtsrat und von Henning Friemelt, Ingrid Lohmann, Karin Albig, Rudolf Hermes und Oliver Brzink in der Gesellschafterversammlung vertreten. Der Landkreis Northeim hat die Kreistagsabgeordneten Joachim Stünkel und Nadine Seifert-Doods in den Aufsichtsrat sowie Beatrix Tappe-Rostalski und Christina Münder in die Gesellschafterversammlung entsandt.

Erster Geschäftsführer ist Frank Brandt, Leiter des Referates Regionalmanagement und Tourismus beim Landkreis Northeim. Dieser übernimmt vorübergehend die Geschäftsführung in der Gründungsphase und begleitet darüber hinaus das sich nunmehr anschließende Auswahlverfahren für die Besetzung der Geschäftsführung. Das Ausschreibungsverfahren dafür endete bereits am 16.März 2018. Acht Bewerberinnen und Bewerber haben ihr Interesse bekundet.
Wer letztendlich für die Geschäftsführung ausgewählt wird, darüber wird der Aufsichtsrat entscheiden. lpd

Das Bild dokumentiert die jetzt gewählte LGS Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) bei der Präsentation von Planskizzen für eine Landesgartenschau 2022 im vorigen Jahr im Gandersheimer Rathaus. Foto: Thomas Fischer











2.04.2019 • 11:51 Uhr

Einmal schauen, wie es die Kollegen machen... Dörries zeigt Flagge

Es gibt da ein gut funktionierendes Netzwerk von Floristikfachbetrieben in Niedersachsen. Sie dienen der Kommunikation unter Kollegen und Kolleginnen. Erkenntnisgewinn nach dem Motto "Einmal schauen, wie es andere machen...". Dabei wird gefachsimpelt, Anregungen ausgetauscht, Lob verteilt und konstruktiv kommentiert.

Das Floristikunternehmen Klaus Dörries mit Ute und Arne Dörries in Bad Gandersheim pflegt diese erbauliche wie produktive Community in ihrer Branche. Am heutigen Sonnendienstag ganz besonders. Indoor und outdoor waren die Experten für unseren rasenden Reporter Marc Reiser einfach nicht zu übersehen. Spontan erkundigte er sich bei einigen Teilnehmern über Eindrücke und das Für und Wider der auffälligen Visite.

"Wir sammeln Anregungen. Wir unterhalten uns darüber. Wir schauen uns an, wie es die Kollegen machen.", so gab ein auskunftsfreudiger Herr zwischen lauter bunten Frühlingsblühern zu Protokoll. Und was er an optischen Eindrücken und Bildern nicht im Kopf festhalten wollte bannte der Mann flugs auf seiner digitale Kamera, ein anderer notierte Stichworte auf ein weißes Blatt Papier.
Was heute sehr schön zu beobachten war: Wenn das Unternehmen Klaus Dörries Flagge zeigt, und das passierte sogar im wahrsten Sinne des Wortes, indiziert das großes und spannendes Interesse. Nicht allein bei den Floristikern aus ganz Niedersachsen.
red/Fotos: Marc Reiser
















2.04.2019 • 11:35 Uhr

Heute um 5.50 Uhr: Verkehrsunfall im Gallneukirchner Kreisel Northeim

Ereignisort: Kreisverkehrsplatz B 3/Westliche Entlastungsstraße in Northeim, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 2. April 2019, 05.50 Uhr

Am heutigen Dienstag gegen 05.50 Uhr kam es auf dem Gallneukirchner Kreisel zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von ca. 4.000 Euro entstand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Ein 35 Jahre alter Northeimer war mit seinem Pkw auf der westlichen Entlastungsstraße unterwegs. Beim Einfahren in den Kreisel übersah er den Pkw eines 33 Jahre alten Northeimers, der auf der B 3 in Richtung Göttingen unterwegs war und fuhr ihm in die rechte Fahrzeugseite. fal










2.04.2019 • 11:21 Uhr

Bücherverbrennung in Polen: Harry Potter wird immer reaktionärerer Entwicklung geopfert

Das geht die Stadt des "Roswitha-Literaturpreises" in Bad Gandersheim ganz besonders an!

„Die Verbrennung von Büchern vor Kirchen durch katholische Priester wie Rafał Jarosiewicz in Polen ist alles andere als ein Aprilscherz“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe des Bundestages und menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Zaklin Nastic. „Dass gestern in Koszalin Fantasyliteratur, wie Harry Potter oder hinduistische und okkulte Symbole aus afrikanischen Kulturen mit Vermerk auf deren frevelhaften und entweihenden Charakter verbrannt wurden, ist Ausdruck einer generellen reaktionären Entwicklung in Polen und drängt zumindest gedankliche Parallelen zu den Bücherverbrennungen der deutschen Faschisten auf. Es ist besorgniserregend, dass mittlerweile sogar Fantasyliteratur aus dem kulturellen Leben verbannt werden soll“. Nastic weiter:
„Was Polen braucht ist eine soziale Wende im Sinne der Mehrheit der polnischen Bevölkerung und keinen klerikalen Exorzismus durch die rückwärtsgewandte und antiaufklärerische Einflussnahme der katholischen Kirche.“
red











2.04.2019 • 11:17 Uhr

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin..." jetzt voten bis die Finger bloten..." für das Jugendzentrum Phoenix

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin...

So könnte es heute Abend aus der Kurve des Hamburger SV klingen, wenn dieser im DFB Pokal in Paderborn gastiert. Ganz in der Hoffnung vom großen Pokalfinale in der Landeshauptstadt.

Die einen wollen Berlin näherkommen, andere wollen Berlin auf Abstand halten, wie das Jugendzentrum Phoenix, welches beim Chrismon Gemeindewettbewerb derzeit auf dem ersten Platz liegt. Dicht gefolgt von der "jungen Kirche Berlin", die sich als harter Verfolger erweist.
Im Gespräch mit Phoenix Vorstandsmitglied Michael Schreiber lobt dieser den Zusammenhalt in Bad Gandersheim:" Es ist unglaublich, dass uns so viele Menschen unterstützen. Sonst sagen viele Menschen immer, dass in Bad Gandersheim ja eh nichts läuft, aber dieser bundesweite Wettbewerb ist der Beweis, dass wir uns in Bad Gandersheim auch gegen Metropolen wie Berlin durchsetzen können. Dafür braucht das Jugendzentrum Phoenix aber nochmal 3 Tage lang volle Unterstützung beim Voting. Wie einst schon Bayern Torhüter Oliver Kahn philosophierte:" Weiter, weiter, immer weiter!"

Holen wir den Sieg nach Bad Gandersheim, nicht nur für das Phoenix, sondern für uns alle.

https://chrismongemeinde.evangelisch.de/profile/stiftskirchengemeinde-bad-gandersheim/
red/Screenshot











2.04.2019 • 11:09 Uhr

Meisterschaft der weiblichen D1 des Northeimer Handball Clubs: Weibliche D1 gewinnt letztes Spiel gegen Münden 35:20

Die weibliche D1 gewann am Sonntag ihr letztes Spiel gegen Münden 35:20. Somit behielten wir eine saubere Weste und wurden D Jugendmeister mit 20 zu Null Punkten. Viele Tore werfen, Spass und gute Laune standen als Motto für dieses Spiel. Die Mädels verzauberten die Trainer mit super schönen Einzelaktionen, Kombinationsspiel und aggressives Abwehrverhalten. Die Trainerbank blieb an diesem Tag sehr ruhig, sie schauten sich ein gelungenes Spiel an und waren einfach nur stolz auf ihre Mädels. Mit diesem Tag sind nun wieder zwei schnelle D Jugendjahre vergangen. Die Mädels machen sich nun auf eine interessante Reise und schnuppern in der C-Jugend mindestens Landesliga Luft. Das wird sicherlich ein spannendes Unterfangen. Zum Abschluss hatten wir noch eine kleine Überraschung für unsere Mädels. Wir verteielten Meistershirts. Ein ganz dickes Danke an alle Eltern. Ihr habt uns in den 2 Jahre dermaßen gut unterstützt. Ob bei Auswärtsfahrten, als Sekretär, als Sponsor, als lautstarker Fan auf der Tribüne oder als Buffetauffüller. Es war ein sehr harmonischer und liebevoller Umgang zwischen Eltern und Trainern. Natürlich gab es für alle Erwachsenen noch ein Schlückchen Sekt, denn wir mussten ja auf die Meistermädels anstossen.
Für den NHC spielten: Cosima Schütze, Emma Kirch, Vanessa Sander, Esther Sommer, Marie Hasenjäger, Josephine Ewers, Lea Heiduck und Annika Kulze im Tor .
red/ok/Foto: Oliver Kirch











2.04.2019 • 11:01 Uhr

Vorbilder gesucht!

Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) zeichnet im Arbeitsschutz engagierte Unternehmen mit dem Award zur „Kultur der Prävention“ aus

Eins ist sicher: Gute Vorbilder sind erfolgreich – das gilt insbesondere für Unternehmen, die sich beim wichtigen Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ganzheitlich engagieren. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) sucht solche vorbildlichen Mitgliedsbetriebe, die schon heute eine hervorragende Präventionskultur in ihrem Betriebsalltag verankert haben. Sie können sich für den Award zur „Kultur der Prävention“ bewerben.

Jetzt teilnehmen

„Die Bewerbung für den Award ist auch eine gute Gelegenheit für Unternehmerinnen und Unternehmer, ihre Beschäftigten für ihr Engagement im Arbeitsschutz zu würdigen und weiter dafür zu motivieren“, erklärt Christiane Most-Pfannebecker, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei der BGHM. Im Rahmen der Bewerbung muss das Unternehmen zeigen, welche Verbesserungen im Arbeitsschutz in den vergangenen Jahren erzielt wurden. Welche Projekte wurden beispielsweise umgesetzt? Welche Prozesse etabliert? Dabei geht es um die Handlungsfelder Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima sowie Sicherheit und Gesundheit. „Mit eben diesen Handlungsfeldern befasst sich auch die aktuelle Präventionskampagne kommmitmensch“, sagt Christiane Most-Pfannebecker. „Im Kontext der Kampagne werden Informationen und Medien für Unternehmen bereitgestellt und entwickelt, die einen Einstieg in die Themen bieten und sie dabei unterstützen, eine gute Präventionskultur zu etablieren.“

Wer sich für den Award bewerben möchte, kann sich jederzeit über die Internetseite zur Präventionskampagne bewerben: www.einsistsicher.de. Eine Einsendefrist gibt es nicht. Die zum Start des Awards neu gestaltete und um Angebote erweiterte Website gibt übersichtlich und praxisnah einen Überblick zu den einzelnen Handlungsfeldern und weiterführende Hinweise zur Kampagne und zum Award. Als Inspiration finden sich dort auch Kurzvideos, in denen Unternehmensverantwortliche und Sicherheitsfachkräfte erzählen wie es ihnen gelungen ist, eine nachhaltige Präventionskultur aufzubauen. „Die Videos verdeutlichen zugleich, welchen großen Mehrwert eine Kultur der Prävention für alle Betriebsangehörigen mit sich bringt“, erklärt Christiane Most-Pfannebecker. „Die Filme sollen auch Ansporn sein, sich mit dem Thema Arbeitsschutz noch intensiver zu beschäftigen und ihn kontinuierlich zu optimieren.“

Hintergrund: Präventionskampagne

Eins ist sicher: Gemeinsam bewegen wir mehr. Kommmitmensch, die bundesweite Präventionskampagne der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und ihres Spitzenverbandes DGUV lädt Unternehmen dazu ein, ihre Arbeitswelt sicher und gesund mitzugestalten. Das Ziel: Arbeitsschutz im Betriebsalltag zu verankern und eine Präventionskultur zu entwickeln, in der Sicherheit und Gesundheit Grundlage allen Handelns sind. Die BGHM unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen dabei und begleitet die Kampagne unter dem Motto „eins ist sicher“. Weitere Informationen unter www.einsistsicher.kommmitmensch.de

Über die BGHM:

Im Rahmen ihrer gesetzlichen Aufgaben – Prävention, Rehabilitation und Entschädigung – ist die BGHM zentralen Werten verpflichtet: der Sicherheit und Gesundheit ihrer Versicherten sowie der Existenzsicherung ihrer Mitgliedsunternehmen durch Haftungsablösung bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. In diesem Sinne übernimmt die BGHM als ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung bundesweit den Schutz von 4,9 Mio. Versicherten in den mehr als 223.000 Betrieben der Branchen Holz und Metall.
red/BGHM










2.04.2019 • 10:59 Uhr

Northeim: Motorradfahrer tödlich verletzt

Am gestrigen Montag gegen 13.50 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Westliche Entlastungsstraße/Sülbendweg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer lebensbedrohlich verletzt wurde. Trotz schneller und intensiver notärztlicher Versorgung verstarb der 37-Jährige aus dem Landkreis Göttingen wenig später in der Göttinger Universitätsklinik.

Ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Göttingen war mit einem Lkw auf der westlichen Entlastungsstraße in Richtung Sollingtorkreisel unterwegs. Im Kreuzungsbereich bog er nach links in den Sülbendweg ab. Aus der entgegengesetzten Richtung näherte sich in diesem Moment der 37-Jährige mit seinem Motorrad. Trotz einer Vollbremsung prallte der Motorradfahrer mit Wucht gegen die rechte Fahrzeugseite des abbiegenden Lkw.

Der 37-Jährige wurde mit einem RTW in die Göttinger Uni-Klinik gefahren, wo er wenig später seinen schweren Verletzungen erlag.

Die beiden verunfallten Fahrzeuge wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt, der noch am Unfallort seine Arbeit aufnahm. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die westliche Entlastungsstraße zwischen Sollingtorkreisel und Berliner Allee über mehrere Stunden voll gesperrt. fal










2.04.2019 • 10:57 Uhr

Was sich Frauen alles gefallen lassen müssen: Arbeitslos nach Brustkrebs

Eine Brustkrebsdiagnose kann relevante Auswirkungen auf das Arbeitsleben der Patientinnen haben, wie diese Analyse aus Israel zeigte. Betroffene Frauen wiesen in den acht Jahren nach der Diagnose ein deutlich höheres Risiko für Arbeitslosigkeit auf als Frauen ohne Krebserkrankung.

Brustkrebs betrifft viele Frauen im erwerbsfähigen Alter. Welche Auswirkung hat die Erkrankung auf das Arbeitsleben der Frauen? In welchem Ausmaß sind die Patientinnen von Arbeitslosigkeit betroffen? Wissenschaftler aus Israel nahmen sich dieser Fragen in einer Studie an. Für ihre Analyse verglichen die Wissenschaftler 2341 Brustkrebspatientinnen mit 6837 Frauen ohne Krebserkrankung.

Langfristig erhöhtes Risiko für Arbeitslosigkeit bei Brustkrebspatientinnen

Die Wissenschaftler zeigten mit ihrer Analyse, dass Brustkrebspatientinnen ein höheres Risiko dafür hatten, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein. Zwei Jahre nach der Diagnose war dieses Risiko gegenüber Frauen ohne Krebserkrankung um 82Prozent erhöht. Und auch 8 Jahre nach der Krebsdiagnose hielt das erhöhte Risiko noch an und war gegenüber Frauen ohne Krebserkrankung um 26 Prozent erhöht. Auf der Suche nach Einflussgrößen fanden die Wissenschaftler heraus, dass besonders ein höheres Alter der Frauen und ein schlechterer sozioökonomischer Status das Risiko für Arbeitslosigkeit erhöhten. Besonders dann, wenn die Frauen bereits vor der Erkrankung keinen Beruf ausübten, waren sie auch in den Jahren nach der Erkrankung häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Überraschenderweise zeigten die Ergebnisse auch, dass Patienten mit einer Ausbreitung der Krebserkrankung auf die Achsellymphknoten weniger häufig von Arbeitslosigkeit betroffen waren.

Schlussfolgernd zeigt diese Studie, dass eine Brustkrebsdiagnose eine Belastung für das Arbeitsleben der Patientinnen darstellen kann: das Risiko für Arbeitslosigkeit war in den acht Jahren nach der Diagnose erhöht. Es ist wünschenswert, dass die Frauen bei Wiedereingliederung ins Arbeitsleben so gut wie möglich unterstützt werden.DGP










2.04.2019 • 10:54 Uhr

Uslar: Sachbeschädigung durch Feuer

In der Nacht von Montag, 1. April, 23.50 Uhr, und Dienstag, 2. April, 0.05 Uhr, kam es in Uslar, Bahnhofstraße, zu einer Sachbeschädigung durch Feuer. Unbekannte Täter setzten Mülltonnen auf dem Grundstück eines Mehrfamilienhauses in Brand. Durch die Feuerwehr Uslar wurde der Brand gelöscht. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 100 Euro. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Rufnummer 05571/926000. stüw











2.04.2019 • 10:50 Uhr

Handball-Recken kommen aus Northeim: Landessieger-Besieger!!!

Northeims männliche C-Jugend besiegt als einziges Team den Niedersachsenmeister und springt aufs Treppchen

Mit einem nicht für möglich gehaltenen dritten Platz kehrten die NHC-Jungen von der Verbandsmeisterschaft aus Oldenburg zurück. Mehr noch, es gelang ihnen in diesem hochklassigen Turnier, was keiner anderen Mannschaft gelang: Sie zwangen den letztendlich verdienten Niedersachsenmeister TSV Hannover-Burgdorf in die Knie.
Dabei begann das Turnier alles andere als gut. Gegen die HSG Verden und HC Bremen/Hastedt setzte es Niederlagen. Zu allem Überfluss musste Thorge Lutze nach dem zweiten Spiel verletzungsbedingt passen. Auch Basti Bialas und Luca Burandt waren angeschlagen, konnten aber durch die gute medizinische Pflege von Betreuer Thorsten Burandt weiterspielen. Im dritten Spiel zeigte die NHC Mean Machine was wirklich in ihr steckt: Der Meister der Weststaffel OHV Aurich wurde sicher mit 24:17 bezwungen. Mit diesem ersten Ausrufezeichen ging es mir gehobener Stimmung zurück ins Quartier nach Garrel um die Akkus aufzuladen.
Der zweite Turniertag der Verbandsmeisterschaft stand ganz im Zeichen des NHC. „Ich habe selten so fokussierte Jungs gesehen, wie in den zwei Spielen am Sonntag. Die spannungsgeladene, laute Atmosphäre in der Sporthalle - zu der die große mitgereiste NHC Fan Schar kräftig beitrug, wurde in Leidenschaft und Kampfgeist umgesetzt. Die Jungs haben an sich geglaubt und sich füreinander zerrissen!“ so ein begeisterter Coach Ollo Wode. Und so kam es, dass auch die JUNGRECKEN, die in der Serie noch zweimal klar die Oberhand behalten hatten, das Northeimer Feuer nicht löschen konnten. In einem nervenaufreibenden Spiel kämpfte das Team mit einem überragenden Jonas Althans in der Defensive und einem Zerberus Björn Dörflinger im Tor (hielt zwei 7m) aufopferungsvoll und machte einen 5-Tore-Rückstand wett. Die linke Angriffsseite mit einem entfesselt aufspielenden Jonas Mandel im Rückraum und Elias Reinholz, der den guten Burgdorfer Keeper mit zwei exquisiten Drehern von Linksaußen alt aussehen ließ, brachte den TSV ins Wanken. Basti Bialas war es vorbehalten, den Favoriten zu stürzen: nach einem Foul schaltete er am schnellsten und hämmerte den fälligen Freiwurf drei Sekunden vor Abpfiff unhaltbar aus neun Metern direkt in die Maschen und die Halle stand Kopf.
Im letzten Spiel hatte auch der Ausrichter TvdH Oldenburg der Spielfreude der Mean Machine nichts entgegen zu setzen, so dass am Ende feststand: die Männliche C-Jugend des NHC ist die drittbeste Mannschaft der Bundesländer Niedersachsen und Bremen!
„Wir Trainer sind so unglaublich stolz auf dieses Team. Jeder Spieler ist voll an seine Grenzen gegangen und hat während dieser gelungenen Abschlussveranstaltung noch einmal Bestleistung gezeigt. Hendrik Johannes hat sogar seinen Frankreichaustausch abgebrochen und ist per Flieger über Paris und Berlin zum Team gestoßen und sorgte so für ganz wichtige Alternativen bei der Aufstellung ohne die die beiden letzten Siege nicht möglich gewesen wären. Davor kann man nur den Hut ziehen - der totale Wahnsinn!!!“ fällt das Fazit des Trainerteams durchweg positiv aus. Während Natti Franke, Marion Reinholz und Thorsten Burandt den 04er-Jahrgang in die B-Jugend begleiten und Tim Gerstmann den 05er Jahrgang in der nächsten Oberligasaison trainieren wird, verabschiedet sich Coach Ollo Wode nach 8 Jahren von den Jungs, die er seit den Minis betreut mit den Worten William Shakespeares: „Away, be gone – the sport is at ist best!…Selten hat dieses Zitat besser gepasst!“
red/ok/Foto: Oliver Kirch










2.04.2019 • 10:45 Uhr

Da kommt etwas Neues: „Harzländer“ in Seesen am Samstag wieder frisch!

Stillstand ist Rückschritt. Die positiven Veränderungen beim Bad Gandersheimer Fleischwarenunternehmen „Harzländer“ gehen kontinuierlich weiter. Aktuell ist die „Harzländer“-Filiale in der Wilhelm Busch Stadt Seesen im Focus der Erneuerer. Ihre Umgestaltung im REWE-Markt ist in diesen Tagen voll angelaufen. Hinter der dokumentierten bunten Motivwand werkeln fleißige Handwerker. Kundinnen und Kunden im Markt bekommen die Info, dass ihr „Schlachter ab kommenden Sonnabend“ im REWE wieder mit „Harzländer“-Produkten und freundlichem Service bereitstehen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es selbstverständlich Fleisch- und Wurstwaren der Bad Gandersheimer Marke bei REWE aus den Kühltruhen vor der noch versteckten neuen Filiale.
Das Unternehmen „Harzländer“ gehört zu den großen Arbeitgebern in Bad Gandersheim. In der Gruppe sind aktuell rund 170 Menschen beschäftigt. „Harzländer“ vertreibt Fleisch- und Wurstwaren in Deutschland und Europa.
red/Foto: Thomas Fischer










2.04.2019 • 10:43 Uhr

In Bad Gandersheim gesehen: „Stadt-Ausflug“ der „Kanada-Gänse“

Inzwischen fühlt sich das Pärchen „Kanada-Gänse“ sichtlich wohl auf seinem Beobachtungsposten auf dem Dach eines Wohnhauses in der Petristraße im südniedersächsischen Bad Gandersheim. Die Flugtiere sind zahlreichen Menschen inzwischen zu einer beliebten Beobachtung geworden. Mehrfach wurden sie bei ihrem morgendlichen Ausflug beobachtet und bestaunt. Heute nun ist es einem unserer Reporter gelungen, das „Kanada-Gänse“- Pärchen fast heimlich zu beobachten und digital zu dokumentieren. Danke an den Tippgeber Frank! Er schaut den Tieren schon länger zu, wußte zudem zu berichten, dass die „Kanada-Gänse“ offenbar ihren „Stadt-Ausflug“ täglich von ihrem schönen Zuhause auf einem der „Osterbergseen“ im Gandersheimer Kurpark unternehmen. Merke: Auch „Kanada-Gänse lieben optische Abwechselungen.
red/Video: Marc Reiser











1.04.2019 • 16:48 Uhr

Fünf Jahre Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen - Erfolgreiche Arbeit für die Energiewende im Land

Vor fünf Jahren wurde die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gegründet. In dieser Zeit hat sich die Landesagentur als zentrale Stelle für Beratung, Information und Projekte in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien etabliert. Allein rund 15.000 Beratungen für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer wurden mit den Kampagnen „clever heizen!“ und „Solar-Check“ umgesetzt.

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen wurde 2014 vom Niedersächsischen Umweltministerium mit dem Auftrag gegründet, den Klimaschutz und die Energiewende in Niedersachsen voranzubringen. Ihre Angebote richten sich vor allem an Kommunen, Unternehmen, Hauseigentümer und Bildungsträger. Die Ergebnisse können sich sehen lassen u.a.:

Rund 15.000 Vor-Ort-Beratungen für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer mit den Kampagnen „clever heizen!“ und „Solar-Check“
Fast 400 Impulsberatungen für kleine und mittlere Unternehmen zu den Themen „Material- und Energieeffizienz“ sowie zur „Nutzung von Solarenergie“
Über 200 Informations-, Schulungs- und Fortbildungsveranstaltungen für kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Über 600 Gebäude in Niedersachsen wurden mit einer „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet.
„Wir können zufrieden auf die Ergebnisse der ersten fünf Jahre zurückblicken, sind uns aber bewusst, dass noch sehr viel zu tun bleibt! Die Sanierungsquote und damit die Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden ist weiterhin zu niedrig, die Nutzung von Solarenergie hat noch viel Potenzial und der gesamte Bereich des bezahlbaren und energieeffizienten Neubaus benötigt mehr Engagement und Unterstützung. Die KEAN legt in diesem Jahr daher einen thematischen Schwerpunkt auf den Bereich der Wärmeversorgung von Gebäuden unter besonderer Berücksichtigung der Umweltwärmenutzung“, fasst der Geschäftsführer der KEAN, Lothar Nolte, zusammen.

Der Niedersächsische Umweltminister, Olaf Lies, gratuliert: „Seit nunmehr fünf Jahren ist die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen die zentrale Partnerin des Landes in nahezu allen Bereichen der Energiewende. Mit kreativen Ideen, fachlicher Kompetenz, Überzeugung und Engagement unterstützt sie die vielen Akteure im Land mit ihrer Arbeit. Ich gratuliere herzlich zum „Fünften“, bedanke mich beim gesamten Team für die geleistete Arbeit und freue mich auf weiterhin erfolgreiche Jahre!“

Partnerschaften und Netzwerke

Eine besondere Rolle kommt den regionalen und lokalen Akteuren in Niedersachsen zu. Schon vor der Gründung der KEAN existierten in manchen Regionen kleinere oder auch größere Energieagenturen sowie weitere Initiativen für Klimaschutz und Energiewende.

Ein Ziel der KEAN war es, diese regionalen Strukturen zu unterstützen und auszubauen. In den vergangenen fünf Jahren konnten mit Unterstützung der KEAN drei eigenständige lokale Energieagenturen mit aufgebaut werden und zwei erweitert werden, jeweils finanziell gefördert mit Landesmitteln.

„Wir sind uns bewusst, dass der Erfolg unserer Arbeit in starkem Maße mit der engen Zusammenarbeit mit unseren regionalen und landesweiten Partnern verbunden ist. Dieses ständig wachsende Netzwerk aus vielen Akteuren ist ein großer Gewinn für den Klimaschutz in Niedersachsen. Für die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit möchten wir uns bei allen Akteuren herzlich bedanken“, ergänzt Lother Nolte.
red/fis










1.04.2019 • 16:44 Uhr

Polizei in Seesen fragt: Wem gehören diese Fahrräder?

Im Rahmen anderer polizeilicher Ermittlungen wurden drei Mountainbikes, ein Mountainbike Triumph, ein Mountainbike Chio und ein Mountainbike Rocker sichergestellt. Es besteht der Verdacht, dass diese Fahrräder gestohlen sein könnten. Wer Hinweise zu den Fahrrädern geben kann oder wer ein derartiges Fahrrad vermisst, wird gebeten, sich mit der Polizei Seesen, Telefon (05381)9440, in Verbindung zu setzen. red/Fotos: Polizei














1.04.2019 • 16:38 Uhr

Friedhelm Flamme startet Gastspielsaison 2019 in Luxemburg

Die Gesellschaft der Orgelfreunde Luxemburgs lädt jedes Jahr eine Auswahl international renommierter Orgelsolisten zu einem Gastspiel im Rahmen einer Konzertreihe in der Kathedrale der Hauptstadt ein.

Einer solchen Einladung durfte am vergangenen Wochenende Prof. Dr. Friedhelm Flamme (Dassel/Detmold) folgen, der damit zugleich seine auch in diesem Jahr wieder rege Auslandstätigkeit eröffnete. Sehr zahlreich waren orgelkundige Luxemburger und Gäste aus dem benachbarten Ausland angereist, um in dem spätgotischen Gotteshaus einer Auswahl an Werken von Carl Stein, Johann Adam Reincken und Christian Finck zu lauschen, die unter dem Spannungsbogen „Ein feste Burg ist unser Gott“ standen.

Schon in wenigen Tagen folgt das nächste Konzert, eines von zweien in diesem Jahr in Hamburg, danach, am 1. Mai 2019, steht die festlichen Eröffnung des internationalen Orgelfestivals Vox Organi mit dem von Flamme solistisch gestalteten Auftaktkonzert in der Abtei Marienmünster auf dem Terminplan. Konzerte und Festivalteilnahmen führen den gefragten Organisten im weiteren Verlauf des Jahres durch ganz Deutschland, mehrfach nach England, zweimal nach Paris und nach Ungarn. Auch im Rundfunk findet er viel Beachtung. So strahlte der WDR kürzlich ein live-Interview mit ihm aus, und der NDR widmet ihm am 12. April ab 19:30 Uhr zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen eine halbstündige Sendung im Rahmen der Reihe „Musica“ auf NDR Kutur.

Friedhelm Flamme studierte an der Hochschule für Musik Detmold und promovierte an der Universität Paderborn im Fach Musikwissenschaft. Er unterrichtet als Oberstudienrat an der Paul-Gerhardt-Schule Dassel und lehrt als Honorarprofessor an der Hochschule für Musik Detmold. 2004 wurde ihm für seine Einspielung des Gesamtwerks von M. Duruflé der Internet Classical Award verliehen. Er ist ein regelmäßiger und gern gesehener Gast an den bedeutenden Orgeln in Deutschland, Europa und Übersee, um zu konzertieren und Meisterkurse zu halten. Er ist Mitbegründer des internationalen Orgelfestivals Vox Organi. www.friedhelmflamme.org

Zum Bild: Mit Rücksicht auf Gottesdienste und Besucher wird in der spätgotischen Kathedrale von Luxemburg erst spätabends, nach Schließung des Gotteshauses für die Öffentlichkeit, geprobt. Foto:dmb










1.04.2019 • 14:16 Uhr

Scheune in Greene abgefackelt

Die Kreisfeuerwehr Northeim berichtet: Eine Scheune, die als Werkstatt genutzt wurde ist auf einem Grundstück im Einbecker Ortsteil Greene Hohler Weg in der Nacht zu Sonnabend 30.März 2019 durch ein Feuer komplett zerstört worden.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Greene, Kreiensen und Bad Gandersheim wurden gegen 4:06 Uhr mit dem Alarmstichwort „Scheunenbrand“ alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt stand die Scheune bereits in Vollbrand und ein Übergreifen des Feuers innerhalb der engen Bebauung war nicht auszuschließen. So wurden durch den Einsatzleiter Thomas Durau stellvertretender Ortsbrandmeister der Stützpunktfeuerwehr Greene sofort weitere Feuerwehren aus Naensen, Einbeck und Erzhausen nachalarmiert. Zusätzlich wurde die Einsatzleitung der Feuerwehr Einbeck, das DRK Einbeck und das THW zur Einsatzstelle gerufen.
Durch den massiven Löscheinsatz mit den zwei Drehleitern aus Einbeck und Bad Gandersheim konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Für die Löschwasserversorgung wurden insgesamt vier Wasserförderstrecken von der Leine über mehrere hundert Meter bis zur Einsatzstelle aufgebaut. Weiter waren im Außenangriff mehrere Trupp mit B- und C-Strahlrohren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach gut einer Stunde konnte „Feuer aus – Nachlöscharbeiten“ an die Feuerwehreinsatzleitstelle des Landkreises Northeim gemeldet werden. Die Baufachberater des Technischen Hilfswerkes nahmen Begutachtungen zur Einsturzgefährdung der noch stehenden Außenwände der Scheune vor. Durch die Einsatzkräfte mit Unterstützung des Bauhofes der Stadt Einbeck konnte entlang der Scheune die Zufahrt zu hinter liegenden Häusern schnell wieder hergestellt werden.Während des Einsatzes wurde ein Bewohner des Grundstückes durch den Notarzt und Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe an dem Gebäude sowie im und um das Gebäude abgestellter Personenkraftwagen hat die Polizei aufgenommen. Gegen 6:30 Uhr konnten die Einsatzkräfte bis auf die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Greene, die eine Brandwache für die nächsten Stunden stellt, aus dem Einsatz herausgelöst werden. Fotos:Kai-Uwe Rostock/Kreisfeuerwehr Northeim












1.04.2019 • 14:04 Uhr

Montag-Mitternacht: Feuer-Drama in Uslarer Wohnhaus - Bei Löscharbeiten plötzlich Leichnam eines Mannes gefunden

Am heutigen Montag gegen 00.42 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Uslar (Bella Clara) zu einem Brand. Bei den Löscharbeiten wurde ein Leichnam gefunden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 200.000 Euro.

Gegen 00.42 Uhr bemerkte ein Wohnungsnachbar das Feuer und alarmierte die Einsatzkräfte. Die fünf Bewohner des Gebäudeteils wurden evakuiert. Rund 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Uslar, Bollensen, Eschershausen, Dinkelhausen und Vahle begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Gegen 02.00 Uhr war der Brand gelöscht.
In der Brandwohnung wurde bei den Löscharbeiten ein Leichnam gefunden. Möglicher Weise handelt es sich um den Mieter der Wohnung. Der Leichnam wurde beschlagnahmt und eine Obduktion zur Feststellung der Identität und der Todesursache angeordnet.
Drei Bewohner erlitten bei der Evakuierung durch das Treppenhaus eine Rauchgasvergiftung. Sie wurden vorsorglich mit RTW in umliegende Krankenhäuser gefahren.
Der Brandort wurde beschlagnahmt. Nach dem Löschen des Brandes waren die angrenzenden Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Personen wurden von der Stadt Uslar anderweitig untergebracht.
Die weiteren Ermittlungen hat das 1. Fachkommissariat der PI Northeim übernommen. Hinweise zur Brandursache liegen bislang noch nicht vor. fal










1.04.2019 • 13:58 Uhr

Realitätszuwachs in der Wolfsdebatte

Auch auf diesem Feld lohnt ein Blick nach Skandinavien: In Schweden gehört der Wolf zwar zu den jagdbaren Arten, aber in der Verwaltungspraxis zeigt sich, dass selbst Behörden unter sich zerstritten sind. Bis hin zur grotesken Situation, dass mit Steuergeldern subventionierte Öko-Verbände gegen durch parlamentarische Mehrheiten getragene Abschüsse klagen.

Wahr ist auch, dass ein Teil der schwedischen Justiz im Glauben, damit dem Wolf zu helfen, Methoden anwendet als ginge es um die Abwehr schwerster Terrorbedrohung. Bis hin zur heimlichen Überwachung von Telefonaten und Mailverkehr. Wer glaubt, sowas wäre in Deutschland nicht möglich, der mag weiter träumen. Das Rotkäppchen-Gift der systematischen Verharmlosung hat auch bei uns anhaltend gewirkt.

Politiker, die wirklich einen Wandel zum Realitätssinn wünschen, täten gut daran, an der Artenschutzdebatte auf Europa-Ebene teilzunehmen. Bisher warten die Skandinavier hier vergeblich auf Unterstützung. Im Vorfeld der Europawahlen wäre die Gelegenheit günstig, Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die noch immer behaupten, der Wolf sei eine in Europa akut bedrohte Spezies, die allerhöchsten Schutz braucht.

Unsere Wolfspopulation wächst tatsächlich aber weit schneller als andere, wirklich bedrohte Arten. Und der Wolf wird zur Bedrohung für den Artenschutz. Wenn Weidetierhalter aufgeben und damit artenreiche Kulturlandschaft dem Wildwuchs preisgeben. Oder wenn die Deiche an den Küsten in Gefahr kommen, weil Herdenschutz dort ebenso wie in den Bergen schlicht nicht praktikabel ist.

Wer sich wirklich mit Ökologie befasst, muss erkennen: Der Wolf hat seinen Platz im Öko-System, aber er braucht Platzanweisung. Wie sie aussehen kann, ist ebenfalls in Schweden zu erkennen: Dort sind die Behörden schnell zur Hand mit Abschussverfügungen, wenn Raubtiere durch die Gärten der Vorstädte streifen. Das Landvolk hingegen drängt oft vergebens auf Entlastung.

Zu begreifen, dass es aussichtslos und unbezahlbar wäre, deutschlandweit wirklich sicheren Wolfsschutz zu betreiben, wäre ein Schlüssel zum Kompromiss. Zumal inzwischen auch wissenschaftlich belegt ist, wie sehr die Wölfe Truppenübungsplätze lieben. Wie große Naturschutzgebiete böten diese sich an, das Experiment Wolf gemeinverträglich fortzuführen. Das sollte nebenbei sogar gegen den Irrglauben helfen, dass Raubtiere in unseren Breiten die Jagd ersetzen könnten.

Das beste Argument gegen die Kritiker solcher „Wolfszonen“ nach norwegischem Muster: Dem Rotwild wird ja auch zugemutet, dass es seine Reservate bei „Todesstrafe“ nicht verlassen darf. Und das finden sogar die allermeisten Wolfsfreunde ganz in Ordnung – zumindest so lange nicht die „Hobby-Jäger“ mit der „Reduktion“ befasst sind.

Wenn der Aufwand fürs Wolfsmanagement – wie in Baden-Württemberg – locker mal die Summe von einer halben Million Euro pro Tier und Jahr erreicht, wird das Thema auch zur Frage der gesellschaftlichen Vernunft.

Phantasten wie der Tierfilmer Andreas Kieling sehen mit einem Mal sehr alt aus mit Thesen wie jener, dass sich der Wolfsbestand ganz von selber regulieren werde - wenn die Beutetiere ausgehen.

Mit einer Situation, in der reichlich hungrige Wölfe durch Wald und Flur und Dörfer streifen, können Jäger wohl eher umgehen als der Rest der Menschheit. Es macht also durchaus Sinn, die Dinge weiter abzuwarten. Bis die Wirklichkeit dem Wahlvolk klar macht, dass die heile Welt der kompromisslosen Wolfsfreunde Illusion bleiben wird. Wenn ihre Wahrheiten Stück für Stück durch die Wirklichkeit widerlegt werden. Von den vermeintlich sicheren Weidezäunen bis zu den angeblichen Wunderwirkungen auf Flora und Fauna. Daran glauben mittlerweile nicht einmal mehr die Herdenschutz-Esel. Und immer mehr Wählerinnen und Wähler merken: Das reibungslose Zusammenleben mit den Raubtieren gab es wirklich – als es noch kaum Wölfe gab.red/Quelle: Jägerstiftung Natur & Mensch











1.04.2019 • 13:52 Uhr

Produkte für den Weltmarkt! Landrätin Astrid Klinkert-Kittel besucht Dr. Demuth Derisol Lackfarben GmbH

Die Dr. Demuth Derisol Lackfarben GmbH & Co. KG exportiert ihre Produkte aus Northeim in die ganze Welt. „Wir sind lokal und arbeiten überregional“, erläuterten die Geschäftsführer Klaus Demuth und Ludwig Haring.
Gemeinsam mit dem Northeimer Bürgermeister Simon Hartmann und Fachbereichsleiter Detlef Schrader von der Wirtschaftsförderung des Landkreises informierte sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bei einem Besuch über den Betrieb in der Hillerser Straße in Northeim.
Neben einer Präsentation über die Firmengeschichte von Geschäftsführer Ludwig Haring wurden bei einer Führung über das Gelände durch Betriebsleiter Oliver Lewerenz Daten und Fakten zum Produktionsablauf der im betriebseigenen Labor entwickelten Lackfarben vorgestellt.
Auf Nachfrage der Landrätin hin erklärte Lewerenz, dass durch hohe Sicherheitsstandards und regelmäßige Kontrollmessungen die Gesundheit der Mitarbeitenden geschützt werde.
So wurde die Be- und Entlüftung der Produktionshallen kürzlich erneuert, obwohl die Grenzwerte bereits vorher eingehalten wurden. Die Verbesserung der Luftqualität sei deutlich spürbar, so Demuth.
Dies sei eine von vielen Maßnahmen, um ein attraktiver Arbeitgeber für die 52 in Northeim beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sein.
Zudem investiert das Unternehmen in moderne Anlagen, welche die Angestellten körperlich entlasten und den Produktionsablauf optimieren.
Beim Gang durch die Lagerhallen erläuterte Betriebsleiter Lewerenz, dass durch die dort installierte Löschwasserrückhalteanlage und einen versiegelten Untergrund im Falle eines Feuerwehreinsatzes eine Verschmutzung des Grundwassers durch Chemikalien verhindert werde.
Der Rundgang endete im betriebseigenen Labor, wo mittels moderner Technik Farben individuell nach Kundenwünschen entwickelt werden.
Im vergangenen Jahr verkaufte Dr. Demuth rund 7.700 Chargen und über fünf Millionen Kilogramm Farbe. Der größte Abnehmer ist die Stahlindustrie.
Auch über die Zukunftspläne des Unternehmens am Northeimer Standort informierte der Geschäftsführer die Gäste. Das Motto sei: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“, so Ludwig Haring.
Anhand einer Videosimulation verdeutlichte er die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele des Unternehmens und betonte, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien sehr motiviert, diese zu erreichen.
Landrätin Klinkert-Kittel: „Ich freue mich sehr über die geplante Entwicklung am Standort Northeim, die auch die Einstellung von weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedeutet.“
Bürgermeister Simon Hartmann sicherte die konstruktive Begleitung der geplanten Unternehmensentwicklung seitens der Stadtverwaltung zu.

Zum Bild: Vor dem Firmensitz in Northeim, wo die hochwertigen Lacksysteme der Marke Derisol entstehen mit (v. l. n. r.) Geschäftsführer Ludwig Haring, Betriebsleiter Oliver Lewerenz, Geschäftsführer Klaus Demuth, Bürgermeister Simon Hartmann, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Fachbereichsleiter Detlef Schrader von der Wirtschaftsförderung des Landkreises. Foto: lpd












1.04.2019 • 13:45 Uhr

Ab August bei der Kreisvolkshochschule: Den Haupt- oder Realschulabschluss nachholen

Ab August 2019 bietet die Kreisvolkshochschule in Northeim wieder einen Vorbereitungslehrgang zum nachträglichen Erwerb des Hauptschul- und des Realschulabschlusses an. Der Lehrgang am Abend ist für Nichtschülerinnen und Nichtschüler mit erfüllter Schulpflicht gedacht. Er wird durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus dem Sonderfonds zum Förderung des lebenslangen Lernens gefördert.
Jährlich verlassen viele junge Menschen ohne oder nicht mit dem angestrebten Abschluss die Schule. Wer beruflich weiterkommen will und sich auf dem Arbeitsmarkt nach Stellen umschaut, wird sicher die Erfahrung machen: Ohne Schulabschluss sind die Chancen gering, eine Ausbildung oder eine Arbeitsstelle zu bekommen.
Der Abendlehrgang richtet sich gleichermaßen an Frauen und Männer, an Menschen mit und ohne gesundheitliche Einschränkungen, mit und ohne Migrationsgeschichte, an Erwerbslose oder Geringverdiener, an Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigte, die ihren Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss auf dem Zweiten Bildungsweg erwerben möchten.
Das Unterrichtsangebot umfasst Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Wirtschaft, Biologie und Physik. Zusätzliche Angebote wie Berufsorientierung, Betriebspraktikum und Training sozialer Kompetenzen ergänzen das Lehrgangsangebot, um Anschlussperspektiven wie Aufnahme einer Ausbildung oder Einstieg in den Beruf zu ermöglichen. Im kombinierten Lehrgang werden Teilnehmende ohne und mit einem Hauptschulabschluss gemeinsam unterrichtet. Während des gesamten Zeitraums wird ein zusätzlicher Förderunterricht angeboten. Am Ende des Lehrgangs werden Abschlussprüfungen für Nichtschülerinnen und Nichtschüler vor der Landesschulbehörde abgelegt.

Unterlagen bis 31. Mai an die Kreisvolkshochschule senden
Bewerberinnen und Bewerber sollten folgende Unterlagen bis zum 31. Mai per E-Mail an info@kvhs-northeim.de senden: Tabellarischen Lebenslauf, beglaubigte Fotokopie des Abschluss- beziehungsweise Abgangszeugnisses der zuletzt besuchten allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schule und beidseitige Kopie des Personalausweises.
Ein späterer Einstieg in den laufenden Lehrgang ist nur nach einem Beratungsgespräch möglich. Ansprechpartnerin bei der Kreisvolkshochschule ist Halida Sydymanova, Programmbereichsleiterin Zweiter Bildungsweg, Telefon 05551/708-8218 (dienstags bis donnerstags), E-Mail hsydymanova@landkreis-northeim.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kvhs-northeim.de.
lpd












1.04.2019 • 13:41 Uhr

Rübenaussaat in Südniedersachsen läuft auf Hochtouren - Vielerorts herrschen optimale Aussaatbedingungen

Verärgerung bei den Bauern und Funktionären über unfaire EU-Wettbewerbsbedingungen

Das frühlingshafte Wetter sorgt für Bewegung auf den Feldern in Südniedersachsen. Die heimischen Zuckerrübenanbauer können in diesen Tagen unter guten Bedingungen die Zuckerrüben aussäen. Gleichzeitig sind die Rübenanbauer verärgert über unfaire Wettbewerbsbedingungen in der EU.

Nach wechselhafter Witterung in den ersten Märzwochen hat sich die Wetterlage stabilisiert. Die Bedingungen sind jetzt gut, um die Zuckerrüben auszusäen. Der Geschäftsführer des Zuckerrübenanbauerverbandes Südniedersachsen e.V., Dirk Wollenweber, ist zufrieden mit dem Stand der Aussaat: „Der Boden ist vielerorts reif und die Rübensamen können jetzt in die Erde. Mit Aussaaten Ende März/Anfang April haben unsere Landwirte in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht.“

Gleichzeitig müssen die Landwirte mit schwankenden Zuckerpreisen und unfairen Wettbewerbsbedingungen umgehen. Die historisch niedrigen Zuckerpreise des Vorjahres scheinen sich aufgrund der durch die Trockenheit 2018 bedingten knappen Ernte zu erholen und zeigen eine klare steigende Tendenz. Wollenweber dazu: „Mit schwierigen Marktbedingungen kennt sich die Branche aus und hat sich auf stärker schwankende Märkte eingestellt. Aber unzumutbar sind unfaire Wettbewerbsbedingungen innerhalb der EU!“

Denn politisch beeinflusste Verzerrungen nehmen weiter zu: Sonderbeihilfen für den Rübenanbau sowie Diskriminierungen und Ausnahmeregelungen beim Pflanzenschutz in anderen EU-Ländern führen zu massiven Wettbewerbsverzerrungen. Rübenanbauer und Zuckerwirtschaft fordern deshalb die Politik auf, endlich konsequent für einheitliche Wettbewerbsbedingungen auf dem europäischen Zuckermarkt zu sorgen. „Wir wollen keine Sonderbehandlung, fordern aber Fair Play für unseren heimischen Rübenanbau“, so Wollenweber. „Wir hoffen auf baldige wirksame Änderungen, um auch zukünftig wettbewerbsfähig Zuckerrüben in der Region anbauen zu können.“

Hintergrund:
Der Zuckerrübenanbauerverband Südniedersachsen e.V. vertritt die Interessen von mehr als 800 Landwirten im Gebiet zwischen Hildesheim und Nordhessen und vom Südharz bis an die Weser bei Holzminden/Hameln. Die Verbandsmitglieder bauen Zuckerrüben vorrangig für die Nordzucker AG an und zum Teil zur Energiegewinnung in Biogasanlagen.
red/fis/Foto: zav-mitte-sued











1.04.2019 • 13:37 Uhr

Konstruktive Gedanken über Lage/Zukunft Bad Gandersheims - 50.000 Euro für neues Rudnik-Gutachten besser in die Sanierung maroder Straßen stecken


David Artschwager, Öffentlichkeitsbeuftragter des CDU-Stadtverbandes Bad Gandersheim, hat sich Gedanken über Bad Gandersheim gemacht. Hier seine Bestandsbeschreibung und konstruktive Kritik sowie Verbesserungsvorschläge:
Seit Jahren sind die Wirtschaft und die immer unbelebtere Innenstadt, sowie der wachsende Leerstand von ehemaligen Geschäftsräumen in der Gandersheimer Innenstadt Sorgenkinder der Bürger und auch der Stadtverwaltung. Doch was wird tatsächlich dagegen getan? Zuerst sollte man sich darüber klarwerden, dass auf lange Sicht die Verhältnisse von vor 30 Jahren, also eine von vielen Touristen und Kurgästen besuchte Stadt, in dieser Form wohl nicht mehr herbeiführbar ist. In dieser Problematik hat der Entschluss vieler Einzelhandelsunternehmer einen Ursprung, ihre Geschäfte aufgrund mangelnden Umsatzes zu schließen. Zweifelsohne hat auch der Online-Versand einen großen Anteil an solchen Entschlüssen. Doch ist die Digitalisierung nicht mehr zu stoppen und man muss versuchen Möglichkeiten zu finden mit ihr mitzugehen. Jedoch wird eine Zusammenlegung von Geschäftsflächen oder ein entsprechendes Gutachten für ca. 50.000 Euro, welches Herr Rudnik vorlegen soll nicht die Lösung sein. Dieses Geld ist besser in Straßensanierungen angelegt, um für die Landesgartenschau verkehrstechnisch gerüstet zu sein.
Ohnehin besteht das Gefühl, dass sich in Bezug auf die Planung der kommenden Landesgartenschau (2022) sehr wenig bis garnichts voran bewegt (Man denke hier bspw. an die Parkplatz-/ Hotel-/oder auch Grünflächenpflegesituation). Auch hier besteht Handlungsbedarf. Zumal darf nicht vergessen werden, dass eine Landesgartenschau (LGS), zwar sicherlich sehr viele positive Effekte mit sich bringen wird, Bad Gandersheim allerdings leider nicht zu einem der führenden Wirtschaftsstandorte in Niedersachsen, oder gar unserer Region machen wird. Anstatt sich weiterhin wie bisher auf den Kurstadtstatus von Bad Gandersheim und die immer schlechter besuchten, marode werdenden Kuranlagen zu verlassen, sollte man sich zukunftsfähig machen indem man sich in der Stadt umorientiert.
Selbstverständlich soll Gandersheim dabei Kurstadt bleiben, aber die Ansiedlung von klein- und mittelständischen Betrieben muss dabei Priorität haben. Ein häufig genanntes Gegenargument ist der Verlust des Kurstatus bei unsauberer Industrie, doch gibt es bereits Beispiele wie das Loro-Werk oder Auer-Lighting, die Arbeitsplätze schaffen und Wirtschaftskraft bringen und trotz dieser, Gandersheim seinen Kurstatus behält. Hier stellt sich nun die Frage, wie man solche Unternehmen anwirbt. Zunächst muss entsprechender Baugrund verfügbar sein.
Gandersheim selbst hat eine hervorragende Anbindung zur Autobahn und bietet darüber hinaus eine hohe Lebensqualität und viele Möglichkeiten sich in Vereinen und freiwilligen Feuerwehren, welche leider auch des Öfteren Mitgliederprobleme haben, zu engagieren. Um diese Vorteile Unternehmern gegenüber zu vermitteln, könnte im Stadtmarketing, welches dringend eingerichtet, oder wenn bereits vorhanden, effektiver gestaltet werden muss, eine feste Stelle für einen Unternehmensberater geschaffen werden. Doch hierfür fehlt das Geld. Also muss man sich anderweitig helfen. Dies könnte funktionieren, indem man sich mit zum Beispiel Einbeck, einer Stadt die es geschafft hat, ihre Innenstadt neu zu beleben und Unternehmen anzuziehen, zusammensetzt und Konzepte für ein „Regionalmarketing“ erarbeitet, von welchem beide Städte profitieren können. Dies könnte helfen, die positiven Effekte der Landesgartenschau 2022 zu potenzieren.
Das Bild zeigt David Artschwager am Rande des JU-Niedersachsenstages mit Niedersachsens Vize-Ministerpräsident Bernd Althusmann. Foto: Marc Reiser










1.04.2019 • 10:14 Uhr

Kirchengebäude in Münchehof: "Gesegnete Automobile"

n diesen Tagen ist in Münchehof bei Seesen von Besuchern eines gemütlichen Bäckerladens mit Café in dem niedlichen Dorf eine spannende Frage aufgeworfen worden. Was ist eigentlich mit den beiden bauhistorische bedeutsamen Kirchengebäuden in dem Ort los? Bei einem Spaziergang hatten die Wanderer beide Kirchen in Augenschein genommen. Ihnen war dabei ein wichtiger Unterschied aufgefallen: Eines der beiden Gotteshäuser dient sicherlich noch christlichen Zwecken. Das sei äußerlich erkennbar gewesen. Aber an der anderen "Kirche" gäbe es gar kein Kreuz und Hinweis mehr, die ausweichen würden, dass es sich um ein "gesegnetes" Gebäude handelt.
Nun, beide Beobachtungen sind stimmig, bestätigt in dem Bäckerladen eine freundliche Dame. Und sie wußte noch etwas mehr: Die ältere der beiden Kirchen gehört den evangelischen Christen. Das andere Gebäude sei Mal die katholische Kirche in dem Ort gewesen. "Aber die Katholiken werden immer weniger. Deswegen habe man die Kirche aufgegeben und verkauft.
Jetzt sei es, Gerüchten zufolge, eine Art Halle für "gesegnete Automobile", wie sie sich vornehm ausdrückte. Sie meinte damit Oldtimer. Unsere weiteren Recherchen stießen bei Offiziellen erwartungsgmäß an die Grenzen des Persönlichkeits- und Datenschutzes. Erkundigungen bei der Nachbarschaft der vom Bistum in Hildesheim entweihten katholischen Kirche bestätigten das Gerücht. "Ich habe da schon einmal so einen Oldtimer rein- und rausfahren gesehen." Mehr wußte der Nachbar nicht. Über den Eigentümer sei ihm nichts bekannt. "Aber alles ist hier gut geschützt und gesichert!"
red/Fotos: Thomas Fischer












1.04.2019 • 09:43 Uhr

Angebot der Familienberatungsstelle Northeim: Kindergruppe „Trennung und Scheidung“ startet nach den Osterferien

Nach den Osterferien bietet die Familienberatungsstelle Northeim eine Kindergruppe für acht bis zwölfjährige Kinder an. Das Angebot richtet sich an Kinder, deren Eltern getrennt sind.
Das erste Treffen findet am Dienstag, 30. April, von 16 bis 18 Uhr, statt. Danach werden die Gruppentreffen immer dienstags, von 16 bis 18 Uhr in der Familienberatungsstelle Northeim, Wallstraße 40, stattfinden.
Die Gruppe soll betroffenen Kindern helfen ihre Situation mit getrennten Eltern gut zu bewältigen und vom Austausch mit anderen Kindern in der gleichen Situation zu profitieren.
Weitere Informationen über das Gruppenangebot gibt es von den beiden Kursleiterinnen Tanja Hirschfelder (Tel. 05551 708 8320) oder Eva Steinberger (Telefon 05551 708 693). Anmeldungen sind auch über das Sekretariat der Familienberatungsstelle unter Telefon 05551 8240 möglich. lpd











1.04.2019 • 09:40 Uhr

Altgandersheim: Verkabelungsarbeiten - Hoffnung auf schnelles Internet wächst langsam

Jetzt geht es endlich ein bisschen voran mit der Glasfaserverkabelung in einigen Dörfern Bad Gandersheims. Beispielsweise in Altgandersheim. Überall in dem Dorf werden dieser Tage Straßen und Fußwege mit Minibagger und in Handarbeit aufgetan und Gräben gezogen. Darin werden Plastikrohre für Glasfaserleitungen verbuddelt. Angesichts der gut gesicherten Baustellen sollten Fußgänger und Autofahrer besondere Vorsicht walten lassen. Die Glasfaserleitungen sollen, wenn sie denn alle im Erdreich liegen und mit Schnittstellen verbunden/vernetzt sind, ein schnelleres Internet auch im ländlichen Raum sicherstellen. Bis das soweit ist müssen die jetzt stattfindenden baulichen Voraussetzungen und weitere technische Abläufe abgeschlossen sein. Aber, es keimt Hoffnung auf - ein schnelleres Internet rückt näher.
red/Fotos: Thomas Fischer














1.04.2019 • 09:26 Uhr

Hochwasserschutz: Vorfluter zugewachsen - Akuter Handlungsbedarf offensichtlich

Man muss sich nicht wundern, wenn es bei Starkregeneirgnissen in Südniedersachsen und in der Region Bad Gandersheim-Einbeck-Seesen immer wieder zu unerfreulichen Überflutungen von Wiesen und Äckern kommt. Bei unseren Recherchen zum Thema Hochwasserschutz sind eine Reihe von Auffälligkeiten dokumentiert. Dazu gehören beispielsweise häufig zu beobachtende zugewachsene Vorfluter. Mal sind es die Gräben, mal die Rohre. Die Hindernisse aus angeschwemmten Erdreich, Grasbewuchs, also krasse Verstopfungsursachen sind unübersehbar. Hier wird der der Abfluss von Regenwasser massiv behindert. Die Folge sind erst Rückstaus , später Überschwemmungen. Hier besteht für die verantwortlichen Feldmarkinteressentschaften und Grundeigentümer in der Region, die ihren Unterhaltungspflichten definitiv nicht ordnungsgemäß nachkommen, akuter Handlungsbedarf. Und die Ordnungsbehörden sind angesichts solcher Missstände ebenfalls gefordert.
red/Foto: Thomas Fischer










1.04.2019 • 09:13 Uhr

Was ist bloß mit der NordLB los? Bank am Tropf der Kreissparkasse Northeim - Fast 5 Millionen Euro abgezweigt

Wie sich die Zeiten doch wandeln! Einst war es die wichtige Braunschweigische Staatsbank. Dann wurde daraus die große Norddeutsche Landesbank. Heute befindet sich das Geldinstitut in wirtschaftlichen Nöten. Die große NordLB heute ganz kleinlaut. Denn sie ist auf die Unterstützung vieler fremder Kundinnen und Kunden angewiesen. Beispielsweise von denen der Kreissparkasse für den Landkreis Northeim. Die KSN hat jetzt offiziell bestätigt, dass sie rund 5 Millionen Euro in einen Hilfsfond/Auffanglösung pumpen muss, damit die die NordLB nicht noch mehr wirtschaftlich abdriftet. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband hatte bekanntlich beschlossen, der NordLB wegen ihrer diffusen Schiffskreditgeschäfte wirtschaftlich unter die Arme zu greifen. Die Milliarden für diese Stütze werden aus vielen kleinen Solidarbeiträgen der Mitgliedssparkassen des Sparkassen- und Giroverbandes aufgebracht. Die KSN ist mit einem Anteil von 4,9 Millionen Euro dabei. Es spricht für die KSN, dass sie bei dieser Revitalisierungaktion für die NordLB nicht mal an ihre Reserven muss. Die KSN hat reichlich Geld auf der hohen Kante. Der Nachteil: Der für das vorige Jahr ausgewiesene Überschuss der KSN fällt mit rund 1 Millionen Euro relativ schmalbrüstig aus, gemessen an der stolzen Bilanzsumme von 1,392 Milliarden Euro. Aber "Solidarität" unter Kreditinstituten hatten ihren Preis. Leider zum Nachteil der vielen Tausendenden "kleiner" Kunden und Kundinnen der Kreissparkasse Northeim.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










1.04.2019 • 08:55 Uhr

Hier und heute: "Herz-lichten" Wochenstart...

Heute: Herrliche Sonne, blauer Himmel, zwitschernde Vögel, tanzende Eichhörnchen und eine kraftvolle sprießende Natur: Die Woche in Südniedersachsen und Bad Gandersheim beginnt fantastisch. Gestern noch in der Wärme am Strand des Atlantischen Ozeans - heute in einer angenehmen Frische des neuen Tages joggen auf dem heimatlichen Skulpturenpfad von Bad Gandersheim nach Lamspringe.
Ihnen - Euch - nah und fern - einen "herz-lichten" Auftakt in die neue Woche. Wir begleiten Sie /Euch dabei immerdar!
red/Foto: Thomas Fischer










1.04.2019 • 06:51 Uhr

Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit Erfolge erzielt - 53 Millionen Euro Schulden für die Allgemeinheit gesichert

Bilanz des Hauptzollamtes Braunschweig für das Jahr 2018 - Neu, jetzt müssen auch Hobbybrauer überwacht werden

Einnahmen von fast 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2018, mehr als 4,2 Millionen abgefertigte Warensendungen, über 250.000 Vollstreckungsfälle, bei denen das Hauptzollamt Braunschweig noch 53 Millionen Euro Schulden für die Allgemeinheit sichern konnte, stehen in der Bilanz des Hauptzollamtes Braunschweig für 2018. Zudem ist die Anzahl der Ermittlungsverfahren wegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung mit 6.184 neuen Fällen weiter auf einem hohen Niveau.

Mit Blick auf diese Zahlen eröffnet Regine Andreas, Leiterin des Hauptzollamtes Braunschweig, den Rückblick auf das Jahr 2018 zurückhaltend und selbstbewusst zugleich: "Wir sind so etwas wie der 'Hidden Champion' unter den Behörden". Tatsächlich trifft dieser betriebswirtschaftliche Begriff auf das Hauptzollamt Braunschweig mit seinen knapp 550 Mitarbeitern, Einnahmen in Milliardenhöhe und seiner hohen Spezialisierung -in manchmal wenig beachteten Bereichen- zu.

Überwachung des internationalen Warenverkehrs

In dem rund 9.300 Quadratkilometern großen Bezirk des Hauptzollamtes Braunschweig mit seinen sechs Zollämtern in Braunschweig, Goslar, Göttingen, Helmstedt, Hildesheim und Wolfsburg nahm der Handel mit außereuropäischen Staaten erneut zu. So wurden im Jahr 2018 646.550 Einfuhren (+ 7,0 % zu 2017) und 3.578.717 Ausfuhren (+ 4,9 % zu 2017) zollrechtlich behandelt. Bei den über 11.000 Fällen pro Tag schwanken die Sendungsgrößen von einem kleinen Postpaket bis hin zu vollen Sattelzügen. Durch die Erhöhung der Wareneinfuhren stiegen auch wieder die eingenommenen Einfuhrabgaben und überschritten erstmalig die Marke von einer Milliarde Euro: Für die Europäische Union nahm das Hauptzollamt Braunschweig Zölle in Höhe von 85.710.553,96 Euro (+ 9,7 % zu 2017) ein. Dem Bundeshaushalt fließt Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 936.977.152,14 Euro (+ 2,4 % zu 2017) zu.

Grundsätzlich werden Einfuhrabgaben auf alle Waren erhoben, die in die Europäische Union gebracht werden - ob legal oder illegal. Dennoch ist der Zoll bestrebt, die Einfuhr von verbotenen Waren zu verhindern, um Bürger, Wirtschaft und Umwelt zu schützen. Auch dies gelang im Jahr 2018 durch Kontrollen des Zolls im Bezirk des Hauptzollamtes Braunschweig. Überregionale Beachtung fand dabei besonders der unterbundene Versuch giftige Technik einzuführen. Bewegender für die Zöllnerinnen und Zöllner waren jedoch die Fälle, in denen Sie Mensch und Tier konkret das Leben retteten: Im Zollamt Helmstedt einem blinden Passagier ), einer Meute Welpen nahe Helmstedt und einem winzigen Entenküken im Landkreis Göttingen. Die Leiterin des Hauptzollamts Braunschweig, Regine Andreas, dazu: "Diese Fälle zeigen, dass wir nicht nur abstrakt dem Gemeinwohl dienen, sondern zusätzlich konkrete Hilfe leisten".

Zwischen Hobbybrauer und Global Player

Über 340 Millionen Euro hat das Hauptzollamt Braunschweig 2018 allein an Verbrauchsteuern eingenommen und damit mehr als mit der Kraftfahrzeugsteuer (213.510.125,63 Euro). Die bekanntesten Vertreter der Verbrauchsteuern sind vermutlich die Energiesteuer (40.956.209,92 Euro), die viele noch als Mineralölsteuer kennen und die Tabaksteuer (283.686,35 Euro). Die größten Einnahmen bei den Verbrauchsteuern resultieren jedoch aus der Stromsteuer (151.639.963,91 Euro) und der Alkoholsteuer (141.783.773,67 Euro), die bis zum 31. Dezember 2017 noch Branntweinsteuer hieß. In beiden Fällen liegt das hohe Steueraufkommen an den gewaltigen abgenommenen Mengen. "Wenn ich nur den Regelsteuersatz von 20,50 Euro je Megawatt Strom oder von 13,03 Euro je Liter reinen Alkohol zu unseren Einnahmen ins Verhältnis setze, komme ich auf Zahlen, bei denen selbst mir als Finanzbeamten der Kopf schwirrt", gibt Pressesprecher Andreas Löhde ehrlich zu und versucht zumindest die Menge des versteuerten Alkohols zu veranschaulichen: "Umgerechnet in abgefüllten Schnaps (mit 38 Volumen%) ergäbe das eine zehn kilometerlange Karawane Tanklaster".

Neuigkeiten gibt es bei der Biersteuer. Zwar wird wie in den vorherigen Jahren der Löwenanteil der 6.812.475,08 Euro Biersteuer von zwei Dutzend Brauereien zwischen Göttingen und Gifhorn, Hildesheim und Helmstedt gezahlt, aber 2018 sind fast aus dem Nichts 198 Hobbybrauer aufgetaucht, die unter 200 Liter Bier für den Eigenbedarf brauen - Tendenz steigend. "Die Hipster-Parties sind nun auch bei uns auf dem flachen Land angekommen", kommentiert Zollamtmann Löhde diese Entwicklung, die für den Zoll Arbeit bei 0,00 Euro Einnahmen bedeutet. Dazu kommen noch etwa 75 Kleinstbrauer, die knapp über 200 Liter Bier brauen. Sie alle müssen vom Zoll überwacht werden.

Hausbesuche des Zolls

Täglich besucht der Zoll Unternehmen des Bezirks, die Außenhandel betreiben oder mit hochsteuerbaren Waren beschäftigt sind. Allein 2.814 Steueraufsichts- und Überwachungsmaßnahmen führte das Hauptzollamt Braunschweig im Jahr 2018 durch, um die Einhaltung der gesetzlichen Regeln zu prüfen und vor Ort Ansprechpartner in der komplizierten Steuerwelt zu sein. Dass dies erforderlich ist zeigt ein Blick in die Statistik: bei den weiteren 280 intensiv geprüften Unternehmen gab es in 118 Fällen Beanstandungen finanzieller Art und in 103 Fällen andere Beanstandungen. 24.382.841 Euro mussten die geprüften Unternehmen nachzahlen - andererseits durften sich manche Unternehmen über Erstattungen in Höhe von insgesamt 424.771 Euro freuen, die ohne Prüfung zu viel gezahlt worden wären.

In der Vollstreckungsstelle kümmern sich annähernd 150 Beschäftigte allein darum, Gelder einzuholen, die der Allgemeinheit zustehen, aber nicht automatisch fließen. In 254.522 Fällen musste das Hauptzollamt Braunschweig 2018 bei Schuldnern der öffentlichen Hand aktiv werden und konnte so 53.077.856,28 EUR sichern. Dabei ist das Hauptzollamt Braunschweig oft Dienstleister, denn in den wenigsten Fällen geht es um zolleigene Forderungen (32 %). Zumeist stehen die Gelder der Bundesagentur für Arbeit und anderen Sozialbehörden zu. Daher betont Löhde die Wichtigkeit dieser unliebsamen Arbeit: "Gelder die man der Kranken- oder Rentenversicherung schuldet, schuldet man im Endeffekt den Kranken und Alten. Die sind aber meist nicht in der Lage die Außenstände einzuholen". Im Idealfall bezahlen die Schuldner dann freiwillig. In anderen Fällen wird der Besitz der Schuldner zu Geld gemacht. Dazu unterhält der Zoll mit www.zoll-auktion.de eine eigene Internetplattform, von der alle profitieren können: die Allgemeinheit kommt zu ihrem Geld, dem Schuldner wird ein Ausweg aus seinen Schulden geboten und Schnäppchenjäger können neben verschiedensten Pfandsachen dort auch Verwaltungsgut wie zum Beispiel Dienstwagen ersteigern.

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und andere Steuerstraftaten hat das Hauptzollamt Braunschweig im Jahr 2018 knapp 3.000 neue Ermittlungsverfahren (Straf- und Bußgeldverfahren) eingeleitet und komplexe Verfahren der Vergangenheit fortgeführt. Darunter war etwa ein Fall in dem ein Importeur unter falschen Angaben "Erwachsenenunterhaltung" einführte. Gegen ihn wurde die bislang höchste (Einzel-) Geldstrafe in der Geschichte des Hauptzollamtes Braunschweig von über 500.000 EUR beantragt. Zu einer Gefängnisstrafe wurde auf Betreiben des Hauptzollamtes Braunschweig ein Mann verurteilt, der 1,5 Millionen Zigaretten eingeschmuggelt hatte. Die Besonderheit hier: Er verkaufte die Zigaretten im Internet weiter, sodass nun auch gegen seine mehr als 500 Kunden Verfahren in Braunschweig geführt werden. Der Leiter der Strafsachenstelle erinnert sich aber wegen der enormen Dreistigkeit an den Fall: "Obwohl die Zollfandung bei ihm eine Wohnungsdurchsuchung vorgenommen und dabei mehr als 100.000 Zigaretten aus seinem Lager beschlagnahmt hatte, zeigte er sich wenig beeindruckt und setzte seine illegalen Verkaufsaktivitäten ungeniert fort". Dem Treiben konnte erst durch seine Inhaftierung ein Riegel vorgeschoben werden.

Für faire Löhne und fairen Wettbewerb: Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Ein wichtiges Betätigungsfeld des Zolls war 2018 der Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Dafür wurden im Jahr 2018 bei 1.294 Arbeitgebern die Beschäftigungsverhältnisse geprüft. Dabei stießen die Zöllnerinnen und Zöllner auf nackte Tatsachen ) und regelmäßig auf Unregelmäßigkeiten. In insgesamt 3.207 Fällen mussten Ermittlungsverfahren (Straf- und Bußgeldverfahren) eingeleitet werden.
ots/
Das Bild dokumentiert ein gefangenes Entlein. Vom Zoll befreit. Foto: Zoll










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