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29.02.2020 • 10:51 Uhr

Coronavirus (II): Spitzenbeamter Richert leitet Corona-Stab im Kreishaus - Hygiene-Hilfe für Kreispolitiker

Landrätin überrascht Kreistagsabgeordnete mit den 10 wichtigsten Hygienetipps - Zuhörerschaft leider nicht

Der Coronavirus und der Northeimer Kreistag am gestrigen Freitagnachmittag: ein aktuelles und wichtiges Thema.

Erster Auslöser:
Kreistagsabgeordneter Maik Schmitz hatte die Landrätin gebeten, sich angesichts der Befürchtungen und Ängste rund um das C-Virus um spezielle Hygiene für die Kreistagssitzung zu kümmern. Vor allem im Sitzungssaal, den Beratungsräumen der Fraktionen und auf den Sanitäreinrichtungen.

Die Reaktion:
Und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel reagierte: Gleich am Eingang in den großen Saal der Aula auf einem Tisch zwei fette weiße Plastikflaschen mit scharf riechender Desinfektionsflüssigkeit. Für die Hände selbstverständlich. Gleiches auf den Toiletten. Dann die theoretische Hygienevariante: Für jedes Kreistagsmitglied und die drei Pressevertreter eine achtseitige Broschüre im DINA 5 Format geheftet. Titel: "Infektionen vorbeugen: Hygiene schützt". Ein gutes Dokument der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Man hätte sich gewünscht, die nützliche Handreichung wäre auch an die gut 40 Besucher der Kreistagssitzung in der Nörtener KGS Außenstelle verteilt worden.

Zweiter Auslöser:
In ihrem Berichten zur Lage des Landkreises mit wichtigen Angelegenheiten war dann von Landrätin zu hören, dass erste wichtige Aktivitäten zum vorbeugenden Schutz der Kreisbewohner eingeleitet sind.

Die Reaktion:
So gibt es seit dieser Woche einen Coronavirus-Stab in der Kreisverwaltung. Ihn leitet kein Geringerer als ihr Vertreter und Erster Kreisrat Jörg Richert. Ein Manager, dem man vertrauen kann, dass er es kann. In dem Stab wird koordiniert, informiert und konzeptionell erarbeitet, wie auf konkretere Lagen (z.B. bestätigte Verdachtsfälle von Infektionen) schnell und effektiv reagiert werden muss. Der Stab steht im ständigen Kontakt mit überregionalen Instanzen und Institutionen (u.a. Innenministerin/Gesundheitsministerium/Instituten/Kliniken).

Dritter Auslöser:
Landrätin Klinkert-Kittel ließ selbstverständlich Fragen aus dem Kreis der Abgeordneten zum dem viele Menschen berührenden Thema zu. Dabei wurden wachsende Stimmungen,Ängste und Befürchtungen innerhalb Bevölkerung vorsichtig angesprochen. Was ist zu tun?

Die Reaktion:
Sachlichkeit, Aufklärung und Transparenz seien weiterhin das oberstes Gebot im Umgang mit dem Coronavirus. "Panik und Hysterie zu verbreiten verbietet sich!" Wichtig sei zu wissen, dass zum gestrigen Zeitpunkt ihrer Erklärungen zu dem Thema Coronavirus im Northeimer Kreistag kein einziger Ansteckungsfall in Niedersachsen bekannt ist. "Aber wir müssen auf einen solchen vorbereitet sein. Daran wird weiter gearbeitet", versicherte die Landrätin.

Vierter Auslöser:
Kreistagsabgeordneter Maik Schmitz nahm am Ende noch einmal kurz das Wort. "Ich möchte mich für die schnelle Reaktion in Sachen Hygiene hier im heutigen Kreistag bei unserer Landrätin bedanken. Da ist sehr flexibel und gut gehandelt worden."

red/Fotos: Thomas Fischer














29.02.2020 • 10:13 Uhr

Musikszene: Bleibt da einem wirklich was im Halse stecken?

Werbung hat viele Facetten: Originelle. Witzige. Skurrile. Verrückte und so weiter. Der Kreativität in Ankündigungen von Konzerten sind kaum Grenzen gesetzt. Bedenklich scheint es zu sein, wenn sie möglicherweise körperliche Befindlichkeiten und Seelenzustände berühren. Eine gewisse Grenzüberschreitung deutet sich jetzt auf einer aufgefallenen Plakatankündigung i eines stadtbekannten Klavier-Künstlers in der südniedersächsischen Provinzstadt Bad Gandersheim.

Der smarte Musiker soll Klaviersongs dermaßen einfühlsam und doch in ihrer Intensität heftig interpretieren, dass sie einem buchstäblich im Halse stecken bleiben könnten. Was für eine Wahnsinnsmusik muss das sein? Was für ein Musiker, der mit seinen Liedern der Zuhörerschaft Schluckbeschwerden bis hin zu Erstickungsnotständen zumutet.

Mehr zum interessanten Künstler, seinem Auftritt wann, wo und warum natürlich nur hier auf den etwas anderen (spannenden!) Premium-News-Kanälen/Internet-Zeitung der Fis Work Media Group.
red










29.02.2020 • 09:29 Uhr

Coronavius (I): Aktienmärkte krankgeschrieben

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Weltweit korrigieren die Aktienkurse auch in dieser Woche weiter nach unten. Den Hintergrund dafür bildet die Ausbreitung des Corona-Virus in vielen Ländern auch außerhalb Asiens. Dies lässt ähnliche Einschränkungen des Wirtschaftslebens befürchten wie dies in China in den vergangenen Wochen der Fall war, mit ähnlichen negativen Auswirkungen für Wachstumszahlen, Umsätze und Produktion bei Unternehmen und damit verbundenen Gewinneinbußen. Selbst bei einem milderen Verlauf der Epidemie in anderen Regionen der Welt als in China wären die wirtschaftlichen Erwartungen vom Jahresanfang Makulatur. In der Abwärtsdynamik kann es zudem zu Übertreibungen kommen. Eine Erholung an den Börsen hängt jetzt zusätzlich sehr davon ab, dass sich keine negativen Eigendynamiken innerhalb des Finanzsystems herausbilden.

Stimmungstest in China

Wirtschaftsdaten sind in Zeiten einer drohenden Pandemie wenig aussagekräftig. Sie messen das wirtschaftliche Geschehen ein oder zwei Monate in der Vergangenheit, und dies wird einem hoch dynamischen Geschehen einer sich rasant ausbreitenden Viruskrankheit nicht gerecht. Gerade deswegen liegt die Aufmerksamkeit in der kommenden Woche auf den Ergebnissen der Stimmungsumfrage in der chinesischen Wirtschaft. In den USA dagegen steigt das Wahlfieber mit der Nominierung der demokratischen Präsidentschaftskandidaten in zwölf Bundesstaaten. Direkte Auswirkungen auf die Aktienmärkte sind jedoch nicht zu erwarten, da sich inzwischen die Chancen des Amtsinhaber Trump auf eine Wiederwahl verstetigt haben.













29.02.2020 • 09:26 Uhr

Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz der Helios Albert-Schweitzer-Klinik

Tatort: Northeim, Albert-Schweitzer-Weg, Tatzeitraum: Gestern, Freitag, 28.02.2020, 09:10 Uhr bis 11:25 Uhr: In diesem Zeitraum wurde ein auf dem Parkplatz der Helios Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim abgestellter Pkw, ein schwarzer BMW 320 Touring, am Stoßfänger hinten links beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass ein bislang unbekanntes Fahrzeug beim Ein-/Ausparken den BMW beschädigt hat. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (Telefon 05551-70050) zu melden.ots










28.02.2020 • 23:52 Uhr

Agrarministerin Barbara Otte-Kinast: „Mix an Maßnahmen für den Wasserschutz greift“ - Nährstoffbereciht 2018/2019

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hatte bei der heutigen (Freitag) Vorstellung des 7. Nährstoffberichts positive Nachrichten zu verkünden. „Das Ergebnis macht Mut. Wir haben mit den Landwirten gemeinsam die Herausforderung angenommen und konsequent umgesteuert“, erklärte sie. Die Bilanz: Eine sichtbare Verbesserung bei der Nährstoff-Problematik. Nur noch fünf statt bislang sieben Landkreise verzeichnen einen Stickstoffüberschuss. Das Emsland und das Ammerland haben es geschafft, ihre Überschüsse im Mittel unter den erlaubten Kontrollwert abzusenken.

Auf Basis der 2017 novellierten Düngeverordnung wurde durch die Düngebehörde der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) die Wirtschaftsdüngerbilanz erstellt. Bedingt durch 3,5 Prozent mehr Meldungen als im Vorjahr nahm die Bruttoabgabemenge insgesamt weiter zu und beträgt nun 35,7 Millionen Tonnen (Vorjahr 34,5Millionen Tonnen). Dagegen entwickelten sich die Tierzahlen bei Rindern und Geflügel rückläufig und auch die Gärreste aus Biogasanlagen nahmen ab.

Das wirkt sich positiv auf den Stickstoff aus: Insbesondere durch einen weiteren Rückgang des Mineraldüngerabsatzes sowie eine weiter rückläufige Stickstoffausbringung aus organischen Düngemitteln hat sich das Stickstoff-Düngesaldo (berechneter Bedarf vs. Düngung) von rund 50.000 Tonnen auf noch rund 31.000 Tonnen verringert. Die stark durch Tierhaltung geprägte Region Weser-Ems liegt erstmals mit 165 kg N/ha unterhalb der zulässigen Obergrenze von 170 kg N/ha. Wobei die Landkreise Cloppenburg und Vechta diese Schwelle immer noch deutlich überschreiten.

„Die Zahlen zeigen, dass der von uns eingeschlagene niedersächsische Weg richtig ist. Unser Mix von Maßnahmen für den Wasserschutz greift“, betonte Ministerin Barbara Otte-Kinast. Dazu zählte sie die Transparenz der Düngedaten, die Beratung der Landwirte und die risikoorientierten Kontrollen. red/fis










28.02.2020 • 23:46 Uhr

Schneller Ermittlungserfolg - "Hainberg-Nachahmer" versenden Drohmail an andere Göttinger Schule. Zwei tatverdächtige Schüler ermittelt. Ermittlungsverfahren eingeleitet

Weil sie im Nachgang zu einer an das Göttinger Hainberg-Gymnasium gerichteten Drohmail (siehe hierzu unsere Pressemitteilungen Nr. 81 und 82 vom 25.02.20) eine Bombendrohung an ihre eigene Schule versandt haben sollen, hat die Polizei Ermittlungsverfahren wegen "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" gegen zwei Göttinger Schüler eingeleitet.

Die beiden 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen sind nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen dringend verdächtig, die Mail mit dem drohenden Inhalt am vergangenen Dienstagmittag (25.02.20) an ihre Schulleitung abgesetzt zu haben. Ermittler des 1. Fachkommissariats und die Schulleitung kamen zu der Bewertung, dass der Schulbetrieb weiterhin fortgeführt wird.

Das 1. Fachkommissariat und Experten der Taskforce Cybercrime konnten schnell klären, dass es sich bei den Versendern der Drohmail um Schüler einer 10. Klasse handeln musste.

Am frühen Donnerstagmorgen (27.02.20) wurden mit auf Antrag der Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Göttingen erwirkten Beschlüssen die Wohnungen der Tatverdächtigen nach Beweismitteln durchsucht. Die Ermittlungen zum Absender der "Hainberg-Drohmail" dauern indes an.

"Ich bin froh, dass wir zumindest in einem der beiden Fälle einen schnellen Ermittlungserfolg erzielen und die beiden mutmaßlichen Täter aus der Anonymität des Internets herausholen konnten. Auf die beiden wird neben den strafrechtlichen Konsequenzen auch eine Kostenrechnung für den polizeilichen Einsatz zukommen. Zudem sind Konsequenzen in Form von Disziplinarmaßnahmen seitens der Schule denkbar", sagte Polizeipräsident Uwe Lührig.

"Androhungen dieser Art sind kein Kavaliersdelikt und deswegen möchte ich an dieser Stelle allen möglichen Nachahmern mit auf den Weg geben, dass wir auch zukünftig alles daransetzen werden, die Täter zu ermitteln und die immensen Kosten, die ein solcher polizeilicher Einsatz verursacht, einzufordern", so der Behördenleiter weiter.jk











28.02.2020 • 23:42 Uhr

Polizei filmt jetzt mit! Die Einführung der Bodycam in der Polizeiinspektion Goslar


Am heutigen Freitag sind die Bodycams in der Polizeiinspektion Goslar eingeführt worden.

Sie dienen vor allem dem Schutz der Polizeibeamten in den Einsatz- und Streifendiensten und sollen deeskalierend wirken, um mögliche Angriffe bereits im Vorfeld zu verhindern. Gleichzeitig dokumentieren aufgezeichnete Videosequenzen strafbare Verhaltensweisen noch eindeutiger und können als Beweismittel in entsprechende Verfahren eingebracht werden.

Die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz der Bodycams, sind dem Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) zu entnehmen. Eine Pre-Recording-Funktion stellt zudem sicher, dass relevante Situationen nach Aktivierung der Kamera bereits 30 Sekunden vorher aufgezeichnet werden. Diese Daten werden bei einer "Nicht-Aktivierung" sofort gelöscht. Werden Aufnahmen nicht für ein Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren benötigt, erfolgt die Löschung grundsätzlich ebenfalls nach einer Frist von 28 Tagen.

Sven Jürgensen, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Goslar erklärte: "Der Polizei ist es am liebsten, Situationen gewaltfrei zu lösen. Ich hoffe, dass die Bodycam hierzu einen Beitrag leistet. Dafür sprechen die gemachten Erfahrungen der Polizeien anderer Länder."

Die Bodycam wird in den Polizeidienststellen in Seesen, im Oberharz, in Bad Harzburg und natürlich auch in Goslar zum Einsatz kommen.ots










28.02.2020 • 18:35 Uhr

Heute im Kreistag: Große Klimaschutz-Koalition gibt grünes Licht für Klimaschutz-Manger/in

Mit breiter Mehrheit von SPD/Grünen, CDU und FDP hat der Northeimer Kreistag in seiner heutigen Sitzung in der Aula der KGS-Außenstelle in Nöten Hardenberg eine wichtige personelle Weichenstellung vorgenommen. In einer Art großen Klimaschutz-Koalition beschlossen die Fraktionen die Einstellung eines in Vollzeit beschäftigten Klimaschutz-Managers, der auch eine Managerin sein könnte. Dafür sollen Fördermittel beantragt werden. Gibt es keine, wird der Managerjob aus Geldern de3s Landkreises Northeim finanziert. Ausgelichen wird dieser Aufwand durch geplante Einsparungen bei anderen Kostenstellen. Beispielsweise will sich der Landkreis vonkostspieligen Beratungsverträgen lossagen. Ebenso soll es zukünftig keinen Klimaschutzbeauftragten mehr geben.

Einzig von der oppositionellen AfD gab es Widerspruch. Sie warfen speziell den Grünen Panikmache und Öko-Populismus vor. Dass CDU und FDP über dieses "Öko-Stöckchen" der Grünen springen würden sei nicht nachvollziehbar, fand Abgeordneter Jens Kestner, MdB. Die AfD-Fraktion lehnte die Einstellung eines Klimaschutz-Managers ab.
red/fis

Die Bilder dokumentieren den gesamten Kreistag und einen Ausschnitt aus dem Zuschauerbereich. Von dort gab es massive Kritik an den Plänen, bei. Paarenden zehn Windräder installieren zu lassen. Fotos: Thomas Fischer












28.02.2020 • 18:19 Uhr

Heute im Kreistag: Gesten, Gratulationen und Geschenke für Karo Ottos Lilith und Landrätin Astrid Klinkert Kittel

Mit liebenswürdigen Gesten, Gratulationen und Geschenken ist das heutige Auswärtsspiel des Northeimer Kreistages gestartet. Schon zu Beginn der öffentlichen Sitzung in der Aula der KGS-Außenstelle in Nörten Hardenberg stand die grüne Abgeordnete Karo Otte im Fokus des Interesses. Sie hatte ihre acht Wochen taufrische Lilith mitgebracht.

Als erster gratulierte Erster Kreisrat Jörg Richert. Und dazu gab es von ihm für Mutter und Kind Blumensamen in der Dose der Marke "Sonnige Momente". Schon während der Sitzung, gerade hatte Kreistags-Vorsitzende Frauke Heiligenstadt zur Geburt der kleinen Lilith gratuliert, schlossen sich Peter Traupe und Nadine Seifert-Doods den guten Wünschen an. Seifert-Doods übergab ein Geschenk; Traupe betonte, es sei in rotes Papier eingepackt.

Die andere Liebenswürdigkeit vom Präsidiumstisch galt der wieder genesenden Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Abgeordnete und Zuschauer in der Aula hatten ihre heutige Anwesenheit nach längerem weil krankheitsbedingten Ausfall mit heller Freude gewürdigt.KSB-Boss Ehrlich machte es für sich. Heiligenstadt namens der anwesenden 44 (von 51) Abgeordneten. Die bekundeten ihre Freude durch heftiges Trommeln auf den Schultischen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














28.02.2020 • 13:20 Uhr

Landesgartenschau 2022 aktuell: Bad Gandersheim erlebt derzeit größte Baumfällaktion seiner Geschichte

Kritik am katastrophalen Informationsmanagement über den Sinn und Zweck der schwerwiegenden Eingriffe in die Natur

"Ich kann mich nicht erinnern, dass in Bad Gandersheim jemals eine solche gigantische Baumfäll- und Rodungsaktion auf einen Schlag und mit solch einer Brutalität stattgefunden hat, wie das derzeit passiert!" Das sei in der Geschichte der Stadt ein noch nie dagelegenes Ereignis." Diese Kommentierung traf jetzt ein Baumschützer und Mitglied im BUND. Er bat um Verständnis hier öffentlich nicht genannt werden, "weil ich dann wieder von bestimmten Leuten in meiner Heimatstadt angegangen werde", schob er als Entschuldigung nach. Aber auch andere Gandersheimer, die die Rodungen und Fällungen in den letzten Tagen mit großen Interesse persönlich mit Augen und Handys verfolgten und dokumentierten, bestätigten die einzigartige Heftigkeit der Rodungen und Fällungen.

Offiziellen Angaben aus dem Gandersheimer Rathaus stehen die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Bekräftigt wurde in bislang einer öffentlichen Verlautbarung, dass u.a. Sichtschneisen geschaffen werden müssten. Außerdem erklärte Landesgartenbau-Geschäftsführer Thomas Hellingrath erst auf ausdrückliches Nachfragen, dass nach den Rodungen, Fällungen und dem Freischneiden viel und mehr Neues angepflanzt werden würde als jetzt vorhanden.

Auswärtige Besucher und Besucherinnen Bad Gandersheims, Familienangehörige von Reha-Gästen, zeigten sich in den vergangenen Tagen erschrocken und irritiert, als sie bei ihren Spaziergängen im Seekurpark und in Teilen der Stadt (Kurviertel) mit den laufenden Baumfällungen konfrontiert wurden. "Warum gibt es dazu keine öffentlichen Erklärungen in Form von Infotafel, wie das beispielsweise für den entleerten Osterbergsee gemacht wurde", fragen sich die Spaziergänger. Und so stimmt es leider, dass das Informationsmanagement der Stadt in Sachen Baumfällungen nur eine einzige Note verdient: katastrophal! Im Management der Landesgartenbaugesellschaft ist diese Kritik insofern im Ansatz geteilt worden, als dort eingestanden wurde, "ja, man hätte da sicherlich mehr und offensiver machen können".red

Die hier dokumentierten Bilder der wohl größten Baumfäll-Aktion, die Bad Gandersheim je erlebt hat, ließen sich um ein Vielfaches vermehren. Fotos: Fis WMG
















28.02.2020 • 12:20 Uhr

Auf der "Tenne" in Harriehausen: Nur noch wenige Plätze bei der Domfestspiele-Wintergala frei

Erste Eindrücke von den Akteuren des diesjährigen Theatersommers vor der Stiftskirche bietet die Wintergala. Nur noch wenige Plätze bei der Veranstaltung des Fördervereins Gandersheimer Domfestspiele und der Gandersheimer Domfestspiele sind frei. Die Wintergala 2020 findet am Sonntag, 15. März, auf „Traupe´s Tenne“ in Harriehausen bei Bad Gandersheim statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr, Einlass ist ab 16.30 Uhr. Platzreservierungen sind nicht möglich. Wer dabei sein möchte, muss sich anmelden (05382/73-334, E-Mail: reich@gandersheimer-domfestspiele.de) und bis spätestens 5. März den Betrag von 45 Euro pro Person auf das Konto des Fördervereins überweisen (IBAN DE03 2505 0000 0150 1755 37, BIC NOLADE2HXXX); inklusive ist ein Kalt-warmes-Buffet, aber keine Getränke.

Die Gäste können sich mit Festspielintendant Achim Lenz auf ein außergewöhnliches Programm freuen. Dabei sind die Publikumslieblinge Denise Kiesow, Miriam Schwan, Jan Kämmerer und Sven Olaf Denkinger, außerdem ein Überraschungsgast. Das „Flashdance“-Paar Sarah Kornfeld und Tim Müller präsentiert sich neben Musicalstar Vera Weichel und Festspiel-Neuling Katia Bischoff. Patricia Martin und Ferdinand von Seebach werden in gewohnt charmanter Art die Veranstaltung musikalisch am Piano begleiten, Intendant Achim Lenz moderiert.


Zum Bild: Vorgeschmack auf den Theatersommer vor dem Domportal: So war’s bei der Wintergala 2019. Foto: Julia Lormis










28.02.2020 • 11:57 Uhr

Coronavius erreicht Kreistag: Abgeordneter fordert "Infektionsschutz im Kreistag" am heutigen Freitag

Jetzt hat die Debatte um das Coronavirus" auch die Politik im Landkreis Northeim erreicht: In einer Art Eilmitteilung wandte sich der AfD-Kreistagsabgeordnete Maik Schmitz an Landrätin Astrid Klinkert- Kittel mit der "Forderung" eines "Infektionsschutzes" rund um die heutige öffentliche Sitzung des Northeimer Kreistages in Nöten Hardenberg, KGS-Außenstelle Moringen.

Hier der Wortlaut des Schriftsatzes an die Chefin der Northeimer Kreisverwaltung:
"Sehr geehrte Frau Landrätin, hiermit möchte ich Sie auffordern, in den Gebäuden des Landkreises, speziell für die heutige Kreistagssitzung in der KGS Moringen Außenstelle Nörten Hardenberg, für einen ausreichenden Infektionsschutz zu sorgen, damit Gesundheitsschäden und Arbeitsausfälle durch vermeidbare Infektionen verhindert werden können.
Ich denke hier insbesondere an Möglichkeiten zur Händedesinfektion an den Zugängen zu sanitären Einrichtungen, Sitzungssälen sowie den Anmeldungen bzw. Pforten.
Für eine Umsetzung meiner Forderung wäre ich Ihnen im Namen unserer Fraktion sehr dankbar."















28.02.2020 • 11:18 Uhr

Coronavirus: Hängemattengesellschaft reagiert immer nervöser - Mundschutz ausverkauft- Einmal-Handschuhe ein Renner Erste Hamsterkäufe bei ALDI

Der Coronavvirus scheint die Hängemattengesellschaft auch in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheimer immer nervöser zu machen. Wie umgehen mit Corona? Hysterisch? Panisch? "Oder einfach mal den Ball flach halten!", wie es heute Vormittag ein Apotheker in Bad Gandersheim einem Reporter des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group perfekt und gut geraten hat.

Wir sind auf Spuren- und Stimmungssuche gewesen. In Super- und Baumärkten. In Apotheken. In Tankstellen. Überall wo Menschen sich aufhalten, einkaufen, tanken und miteinander reden. Das haben wir reingehorcht und zugeschaut.

Ganz großes Thema überall der Coronavirus. Kommt er nach Südniedersachsen und damit vielleicht auch nach Bad Gandersheim? Wenn es so sein könnte sollte Vorsorge getroffen sein. Also wird in den Apotheken nach Rat und Mundschutz gefragt. "Ausverkauft!", winkt der Apotheker ab. Und zwar in ganz Deutschland. "Wir bekommen die Ware nicht mehr." Auch in diversen Baumärkte gibt es keinen Mundschutz mehr. Nicht mal für Handwerker. Hintergrund: Hersteller dieser Massenware sind die Chinesen. Die benötigen den Mundschutz jetzt selbst millionenfach.

Hygiene wird derzeit riesig großgeschrieben. Wer mehr machen will als zwanzigmal am Tag die Hände waschen braucht Einmalhandschuhe. Auch die sind in einigen Verbrauchermärkten "weggegangen wie warme Semmeln", jubelt eine Verkäuferin. Tatsächlich: in den Regalen sind ganze Kartons leergeräumt.

Wie ist das mit angeblichen ersten Hamsterkäufen? Beim ALDI in Bad Gandersheim ist zu hören, "dass bestimmte Artikel wie beispielsweise Nudeln, Linsen und Konserven in ungewöhnlichen Mengen abgesetzt wurden. Das ist eigentlich nicht normal." In anderen Märkten war das noch nicht so deutlich zu spüren, so die Einschätzung einer Kassendame in Kreiensen.
red/Fotos: Fis WMG














28.02.2020 • 10:31 Uhr

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: Kein NATO-Beistand für Brandstifter Erdogan"

Menschenrechtsorganisation wirft der Türkei Zynismus vor

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Türkei eine zynische Instrumentalisierung der Flüchtlingstragödie in Syrien vorgeworfen, um eigene geostrategische Interessen durchzusetzen. Nachdrücklich warnte die Menschenrechtsorganisation vor einem NATO-Beistand für die Türkei, die selbst in Kriegsverbrechen in Nordsyrien verstrickt sei. "Der türkische Präsident Recip Erdogan präsentiert sich in der Syrien-Krise als Feuerwehrmann, dabei ist er selbst einer der größten Brandstifter. Denn wenn nun zehntausende Menschen aus Syrien fliehen müssen, dann ist der Terror von Erdogan und seinen Verbündeten dafür mitverantwortlich", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. So hat die türkische Armee in der Nacht auf Freitag Lager Geflüchteter im Norden von Aleppo mit Raketen und Artillerie beschießen lassen. In dem Dorf Aqiba sei durch den Beschuss eine aus Afrin geflohene kurdische Familie getötet worden.

Die GfbV forderte aus humanitären Gründen eine sofortige Öffnung der türkisch-syrischen Grenze, damit Hilfsorganisationen die Geflüchteten auf türkischem Staatsgebiet versorgen könnten. Die Schließung der türkischen Grenze hatte die humanitäre Versorgung Notleidender im Norden Syriens deutlich erschwert.

Die Menschenrechtsorganisation warf der Assad-Regierung und ihrem Verbündeten Russland vor, mit der Bombardierung der Zivilbevölkerung in Idlib Kriegsverbrechen zu begehen. Alle Konfliktparteien missachteten systematisch den Schutz der Zivilbevölkerung und verletzten das humanitäre Völkerrecht.
red/fis











28.02.2020 • 10:28 Uhr

Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim: Themenreihe für Eltern mit spannenden Angeboten - Alles kostenlos!

Die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim bietet auch im ersten Halbjahr 2020 wieder eine Themenreihe für Eltern an. Die unterschiedlichen Informationsveranstaltungen richten sich an interessierte Eltern und Erziehungsberechtigte aus dem gesamten Kreisgebiet und bieten nicht nur Informationen, sondern auch Gelegenheit für einen offenen Austausch, Fragen und Diskussionen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um verbindliche Voranmeldung im Sekretariat der Familienberatungsstelle unter 05551/7088240 gebeten.

Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

Eltern als Coach – So begleite ich mein Kind, wenn sich unangenehme „Gefühlsmonster“ einschleichen...
Wan: Mittwoch, 11. März 2020, 17 – 19 Uhr
Wo: Familienberatungsstelle Einbeck, Hullerser Str. 19
Wer: Andrea Rasch, Dipl. Psychologin

Patchwork-Familie – von einzigartigen Einzelteilen zum gemeinsamen Ganzen. Wie kann das gelingen?
Wann: Dienstag, 19. Mai 2020, 17 – 19 Uhr
Wo: Bad Gandersheim
Wer: Tanja Hirschfelder, Dipl. Sozialpädagogin

„Aber ich habe Angst!“ Was Sie als Eltern über Ängste bei Kindern und Jugendlichen wissen sollten.
Wann: Donnerstag, 4. Juni 2020, 17.30 – 19.30 Uhr
Wo: Familienberatungsstelle Uslar, Gerhart-Hauptmann-Str. 10
Wer: Mina Born, Psychologin M.Sc. und Veronika Strunk, Dipl. Sozialpädagogin

Eltern bleiben Eltern – Auch nach Trennung und Scheidung.
Wann: Mittwoch, 8. Juli 2020, 18 – 20 Uhr
Wo: Familienberatungsstelle Bad Gandersheim, Hildesheimer Str. 7a (Vitalpark, 2. Stock)
Wer: Jennifer Kalas, Psychologin M.Sc
Kinder im Blick – ein Kursangebot für Väter und Mütter nach Trennung.
Dieser Kurs wird mehrmals im Jahr an verschiedenen Standorten angeboten. Informationen dazu gibt es im Sekretariat der Familienberatungsstelle. Dort sind auch Anmeldungen möglich.

Alle Themen und Termine sind auch auf der Homepage des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de/familienberatung zu finden.
red/lpd












28.02.2020 • 08:40 Uhr

"Einbeck ist bunt": Samstag um 15 Uhr Demonstration gegen Rechtsradikale - Polizei in Alarmbereitschaft

In Einbeck sind für den morgigen Samstag, 29. Februrar, zwei politische Veranstaltungen angesagt. Nachdem die Partei "Die Rechte" eine Kundgebung für Samstag in der Bierstadt angekündigt hat regte sich Widerstand. Die Initiative "Einbeck ist bunt" hat zu einer Protestaktion gegen die Veranstaltung der Partei "Die Rechte" aufgerufen. Sie startet um 15 Uhr auf dem Marktplatz in Einbeck.

Angesichts nicht auszuschließender Störungen ist die Polizei in besonderer Alarmbereitschaft, verlautet dazu aus Kreisen der Sicherheit.

Zur inhaltlichen Stoßrichtung der Protestaktion hat sich SPD-Kreistagstagsabgeordneter Peter Traupe aus Einbeck unmissverständlich positioniert: "Wir sind nicht bereit, zu akzeptieren, dass sich Nazis ungehindert mit ihrem Hass öffentlich äußern dürfen. Die SPD steht für eine offene und bunte Gesellschaft!" Und: "Wir werden uns zeigen und hören lassen!", versprach ein Sprecher von "Einbeck ist bunt".
red










28.02.2020 • 08:25 Uhr

6. Open-Airport Party am 6. Juni: Die Hammer-Band HELLFIRE auf dem Gandersheimer Flugplatz

Die Organisatoren der 6.OPEN-AIRPORT- Party am 6. Juni auf dem Flugplatz Bad Gandersheim haben weitere Geheimnisse gelüftet, was die Besucher/innen bei dem Liveact erwarten dürfen. Veranstalter ist der Stadtjugendring Bad Gandersheim mit dem Sportfliegerclub Bad Gandersheim – Seesen und der Jugendfeuerwehr Gremsheim mit Unterstützung der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim. Der Vorverkauf der Tickets startet am 15. März im E-Center Dirk Scheuner Bad Gandersheim und auf dem Portal Onlineticket www.reservix.de
Eintritt: Vorverkauf. 15 Euro, Abendkasse 20 Euro.

Die ersten Bands und Beteiligten wurden auf diesen News-Kanälen/Internet-Zeitung bereits exklusiv präsentiert. Jetzt geht es weiter mit einer echten Hammer-Band:

HELLFIRE existiert seit 2004. Insbesondere im Bereich der AC/DC Coverbands ist die Konkurrenz enorm groß. Aus diesem Grund entwickelten wir uns rasant weiter und erheben den Anspruch an uns selbst, so originalgetreu wie möglich zu sein.

+++ …eine der besten AC/DC Coverbands Deutschlands, HELLFIRE, folgte. Diese Profis produzieren einen Hardrock, dass uns Gästen ein ums andere Mal der Atem stockte: Diese Musik ist kein Scherz und auch kein schwaches Geklimper von irgendwelchen Hinterhof-Hufschmieden. Die Band LEBT AC/DC auf der Bühne und spielt das Zeug genau so wie die Young Brothers. Akkurat. Schnell. Megalaut. Megapräzise. Yeah!!! Die Band brachte einige Busse mit Fans ins sonst eher Howard Carpendale gewohnte Banteln mit. Oma Schulze fiel vor Schreck das Kinn runter und bald aus dem Fenster… +++

H E L L F I R E - dieser Name steht für eine gigantische und authentische Höllenshow mit Kanonen und Glocke, sowie originalgetreue Interpretationen der legendären, australischen Rock´n Rollband AC/DC, bei der Leadgitarrist Marco mit einer Schuluniform a´la Angus Young wie ein Derwisch über die Bühne fegt und sich die „Reibeisenröhre“ Ulli wahrhaftig die Seele aus dem Leib singt.
Die HELLFIRE-Rhythmusfabrik um Trommelmonster Monti mit der Saitenfraktion Matze (Rhythmguitar) und Francesco (Bass) sorgen für den richtigen Druck auf den Ohren.

Nach Meinung vieler Rockfans und Kritiker gehört die AC/DC-Coverband HELLFIRE, die sich am 26. Mai 2004 im niedersächsischen Ort Nordstemmen formierte, inzwischen zu den Herausragendsten ihrer Art in Deutschland.
Getragen von einer Welle der Euphorie schaffte es HELLFIRE innerhalb der ersten 7 Jahre ihres Bestehens, bei gerade einmal 65 Konzerten, vor deutlich mehr als 50 000 Besuchern auf der Bühne zu stehen; den Auftritt im Februar 2009, vor rund 30 000 Leuten in der AWD-Arena Hannover, noch nicht einmal mit eingerechnet!

Zu ihren größten Erfolgen zählen unter anderem das ausverkaufte Konzert im Hildesheimer Rockclub im Januar 2006, sowie die beiden Auftritte für den Rocksender RADIO 21 beim "Wolters Hoffest 2007" in Braunschweig und beim "Maschseefest 2007" in Hannover, wo sich die Band jeweils als Headliner vor insgesamt rund 8000 Besuchern präsentieren durfte.

Des Weiteren rockten die Jungs im Sommer 2006 beim so genannten „Dragonboatfestival“ in der AWD-Hall Hannover. Hier begeisterten sie als Headliner über 2 000 Zuschauer auf einer 180qm großen Bühne, wie sie normalerweise von Bands wie STATUS QUO oder JUDAS PRIEST erklimmt werden.
Dort stand auch erstmals der aus Glasgow stammende Eoin ASHFORD von der ALBA PIPE BAND als Gastmusiker mit seinen Bagpipes - oder Dudelsack, wie sie im Volksmund genannt werden - zu dem Klassiker „It´s a long way to the top“ der Band musikalisch zur Seite.
Aber auch in der kleinen Westernstadt Pullman-City konnten die Nordstemmer Hardrocker beeindrucken, als sie bei einem „American-Car-Treffen“ vor etwa 800 "Cowboys" im Big-Moose-Saloon die Fetzen fliegen ließen. Die Besucher tanzten dort vor Begeisterung auf Tischen und Bänken.
Im Sommer 2009 ging es erneut nach Sachsen-Anhalt, wo HELLFIRE für den Rundfunksender RADIO SAW in Bitterfeld und Tangermünde vor insgesamt über 12 000 Menschen spielte.
Nichtzuletzt war HELLFIRE in Stadthagen auch Vorband der Rocklegende SUZI QUATRO.

Im Jahr 2007 produzierte HELLFIRE in Zusammenarbeit mit dem Musiker Kai Birkner und dem hannoverschen Fußballfanclub „HSV-Jungs“ eine rockige Stadionhymne für die Bundesligamannschaft von Hannover 96, die im Herbst 2008 unter dem Titel „Niedersachsen Nr. 1“ auf einer offiziellen CD des Vereins, auf der sich auch ein Lied des Comedian Oliver POCHER befindet, veröffentlich wurde.
Den Song, der in der gesamten Bundesligasaison 2008 vor jedem Heimspiel der "96iger" im Stadion abgespielt wurde, präsentierten "HELLFIRE feat. Kai BIRKNER" am 28. Februar 2009, wie bereits erwähnt vor rund 30000 Zuschauern und unter großem Medieninteresse, unmittelbar vor der Partie Hannover 96 gegen TSV Bayer 04 Leverkusen, in der AWD-Arena in Hannover. Die Hannoveraner besiegten die Leverkusener schließlich mit 1:0. Das Projekt "Niedersachsen Nr.1" war ein großer Erfolg.

In ihrer Heimatgemeinde Nordstemmen, sowie im Kreis Hildesheim, erfreut sich HELLFIRE inzwischen größter Beliebtheit und trägt dort unterdessen den Titel des "Lokalmatadors des Rock´n Roll´s". Ihre jährlichen Herbstkonzerte in dem beschaulichen Örtchen Nordstemmen waren mit 400 und 500 Besuchern stets restlos ausverkauft, wobei es Ticketanfragen in doppelter Höhe gab. Auf dem daraus entstandenen Schwarzmarkt vor der Konzerthalle wechselten Tickets ihre Besitzer sogar für das Dreifache des eigentlichen Eintrittspreises. Zu ihrem Gig im berüchtigten Veranstaltungszentrum „VIER LINDEN HILDESHEIM“ zog die Band sogar über 700 Besucher und die Kultstätte war "sold out!" HELLFIRE stellt in der Region Hildesheim bereits alles bisher rockmusikalisch Dagewesene in den Schatten.

Im Sommer 2010 stand für HELLFIRE das wohl spektakulärste Event der Bandgeschichte an. Da flog die Band nach Usbekistan und Afghanistan um für die dort stationierten ISAF-Truppen zu rocken und erhielt danach neben zahlreicher Pressenotizen in verschiedenen Printmedien sogar einen TV-Bericht beim Privatsender SAT1.

Im Sommer 2012 setzte die Band noch einen drauf und flog zum wiederholten Male nach Afghanistan und spielte u.a. in Usbekistan/Termez, in Afghanistan/Mazar e Sharif und dieses mal auch in Afghanistan/Kunduz. Vor Begeisterung ließ die Flugcrew der TransAll beim Rückflug von Kdz. nach MeS "Hells Bells" über die Lautsprecher in der Kabine erklingen, dass selbst bei den anwesenden Amerikanern an Bord vor Erstaunen und Freude das Grinsen in ihren Gesichtern nicht mehr zu übersehen war.
red











28.02.2020 • 08:07 Uhr

Coronavirus: So kann sich jeder schützen

Auch wenn eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus in Niedersachen im Moment eher unwahrscheinlich ist, können Sie vorsorglich etwas gegen Viren tun. Für Sars-CoV-2 gelten dieselben Hygiene-Regeln, die auch bei anderen infektiösen Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel der Grippe empfohlen werden.

Hände waschen: Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände.
Abstand halten: Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen.
Richtig husten und niesen: Drehen Sie sich, wenn Sie husten oder niesen müssen, von anderen Menschen weg und nutzen Sie ein Taschentuch, das Sie danach sofort entsorgen können. Falls Sie kein Taschentuch griffbereit haben, halten Sie Ihre Armbeuge vor Mund und Nase, um andere zu schützen. Waschen sich nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen möglichst Ihre Hände.

Diese Hinweise sollten auch in Hinblick auf die aktuelle Grippewelle überall und jederzeit beachtet werden.

Weitere Hygiene-Tipps finden Sie hier: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps.html

Ein Mundschutz ist laut Bernd Salzberger, Chef der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, nur für Menschen sinnvoll, die bereits an einer akuten Atemwegsinfektion leiden und die sich dennoch im öffentlichen Raum bewegen müssen. Für alle anderen Menschen ist diese Maßnahme nicht unbedingt notwendig. Außerdem gibt es aus wissenschaftlicher Perspektive bislang noch keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person verringert.
red/fis/Quelle: Gesundheitsministerium Niedersachsen










28.02.2020 • 08:03 Uhr

Bad Gandersheimer Frühjahrsputz 2020: Für Schmutzfinken und Umweltsündern den Dreck und Unrat wegräumen?

Für den 27. und 28. März ist in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt eine öffentliche Frühjahrsputzaktion angekündigt. Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat dazu einen Aufruf gestartet. Sie erhofft sich eine breite Beteiligung der Bevölkerung an der Saubermann-Aktion. Erwartungsgemäß ist der Aufruf auf Zuspruch und Kritik gestoßen. So nachvollziehbar der Wunsch nach sauberen Straßen, Wegen, Plätzen und insgesamt der Landschaft sei ist es fragwürdig, "dass wieder Menschen den Dreck und Unrat von Schmutzfinken und Umweltsündern beseitigen sollen", hat sich Marlene Fehlhaber (43) mit einer nachdankenswerten Meinung zu Wort gemeldet. "Das zunehmende schäbige Umweltverhalten dieser unverantwortlichen Zeitgenossen auch noch damit zu belohnen, indem man die von ihnen verursachten Verschmutzungen des öffentlichen Raums artig beiseite schafft, das finde ich nicht richtig."
red










27.02.2020 • 19:33 Uhr

Tipp der Woche: Sicherheitstraining für Motorradfahrer

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:

Wer demnächst wieder die Motorradsaison eröffnen möchte, sollte vorab nicht nur seine Maschine einem gründlichen Check unterziehen. Auch das eigene fahrerische Können gehört auf den Prüfstand. Denn: Das Risiko eines tödlichen Unfalls im Straßenverkehr ist für Motorradfahrer 21 Mal höher als für Autofahrer. Dies zeigt eine Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Selbst die übliche Schutzkleidung mit Protektoren kann bei einem Aufprall auf ein Hindernis bereits bei Geschwindigkeiten über 25 km/h lebensbedrohliche Verletzungen nicht mehr verhindern. Daher sind regelmäßige Sicherheitstrainings wichtig. Bei der Auswahl des Kurses sollten Motorradfahrer darauf achten, dass der Anbieter nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) schult.

Eine Liste der entsprechenden Anbieter finden Interessenten unter www.dvr.de. Der konkrete Inhalt eines Fahrsicherheitstrainings ist teilweise vom jeweiligen Fahrzeugtyp und den Vorkenntnissen abhängig. Es gibt beispielsweise Basis- oder Fortgeschrittenenkurse sowie spezielle Angebote für junge Fahrer. Voraussetzungen für die Anmeldung sind ein gültiger Führerschein, eigene Schutzbekleidung einschließlich Helm und ein eigenes Fahrzeug. Die Teilnehmer erhalten Tipps, wie sie sich in bestimmten Fahr- und Verkehrssituationen verhalten sollten, und können diese gleich in der Praxis erproben. Sie üben zum Beispiel Bremsen und Ausweichen und verbessern ihre Fahrstabilität sowie die Reaktion auf plötzliche Hindernisse. Aber auch Übungen für die Balance und Koordination sind Inhalt des Kurses. Außerdem trainieren die Motorradfahrer, wie sie Gefahrensituationen frühzeitig erkennen und vermeiden können.
red/Foto/Quelle: ERGO Group











27.02.2020 • 19:27 Uhr

Öffentliche Fahndung nach Raub auf Spielhalle - Wer kennt den Täter?

Die Polizei in Braunschweig bittet die Öffentlichkeit seit heute um Mithilfe, um den Täter nach einem Überfall auf eine Spielhalle in Braunschweig-Rüningen zu identifizieren.

Bereits Mitte Dezember (19.Dezember 2019, 08.03 Uhr) wurde die Spielothek in der Thiedestraße zum wiederholten Mal überfallen.

Ein Unbekannter forderte die Herausgabe von Bargeld und sprühte der 60-jährigen Spielhallenaufsicht Reizgas in Gesicht.

Zur Identifizierung des Mannes ordnete das Amtsgericht Braunschweig die Veröffentlichung der Bilder aus der Überwachungskamera an.

Der Täter ist ca. 170 bis 175 cm groß, schlank und etwa 25 Jahre alt. Er sprach hochdeutsch und war bekleidet mit einer dunklen Hose, einer schwarzen Strickmütze sowie einer schwarzen Lederjacke.

Wer Hinweise zu dem Mann oder zum Tatgeschehen geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 476-2516 zu melden. ots/Fotos: Polizei












27.02.2020 • 18:58 Uhr

6.Open-Airport- Party am 6. Juni auf dem Flugplatz Bad Gandersheim - Heute Vorstellung der Housebuben

Das wird ein fantastisches Livemusik-Spektakel. Die 6.Open-Airport- Party am 6. Juni auf dem Flugplatz Bad Gandersheim. Veranstalter sind der: Stadtjugendring Bad Gandersheim mit dem Sportfliegerclub Bad Gandersheim – Seesen und der Jugendfeuerwehr Gremsheim mit Unterstützung der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim. Der Kartenvorverkauf startet am 15. März beim E-Center Dirk Scheuner in Bad Gandersheim und über Onlineticket www.reservix.de

Eintrittspreis: Vorverkau 15 Euro, Abendkasse 20 Euro.

Bei dem Liveact auf dem Kühler sorgen verschiedene Bands für fetten Sound. Zur Musicgroup gehören wieder die geilen HouseBuben:

HouseBuben überzeugen die immer wieder mit ihren energiegeladenen House- und Electrosets in diversen Clubs in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Gespickt mit ausgefallenen Bootlegs und witzigen Showeinlagen gleicht kein Set dem anderen.
Lasst euch begeistern and „feel the sound we play“! Zum HouseBuben DJ Team gehören Thomas Wolff, Mathias Jahns, Timo Möhle, Florian Jaeckel und Dustin Palm.
red











27.02.2020 • 18:43 Uhr

Wer sich an Spielregeln hält, kann das Brauchtum genießen - Veranstalter von Osterfeuern müssen sich an Umweltschutzauflagen halten

In den Ostertagen ab dem 10. April 2020 werden im Landkreis Northeim wieder zahlreiche Osterfeuer entzündet. Osterfeuer gelten es Brauchtum und sind erlaubt, sofern sich die Veranstalter an die Spielregeln des Umweltschutzes halten.
Ein Osterfeuer zu entzünden, ist oft ein schmaler Grat zwischen gelebtem Brauchtum und Verstößen gegen Wasser-, Naturschutz- und Abfallrecht. Um alle rechtlichen Vorgaben zu beachten, spielen unter anderem der Zweck des Feuers, das Brennmaterial sowie eine der Veranstaltung angemessene Größe des Feuers eine Rolle.
Ein Osterfeuer darf maximal fünf Meter hoch sein und acht Meter Durchmesser haben. Die Wahl des Standorts und auch die Durchführung müssen den wasser-, naturschutz- und abfallrechtlichen Anforderungen entsprechen. Wildlebende Tiere dürfen nicht verletzt oder getötet werden, auch ihre Lebensräume dürfen nicht zerstört werden. Zudem darf nur naturbelassenes trockenes Holz für ein Osterfeuer verwendet werden, Baum- und Strauchschnitt sind nur in Ausnahmefällen zugelassen. Bearbeitetes Holz wie Latten, Paletten oder Sperrmüll dürfen nicht verbrannt werden. Anzünden darf man das Feuer nur mit Hilfe von trockenem Stroh, Brennbeschleuniger wie Benzin sind nicht gestattet. Darüber hinaus darf das Brennmaterial nicht länger als 14 Tage auf dem Osterfeuerplatz gelagert und erst am Tag des Abbrennens aufgeschichtet werden, damit Tiere, die im Holz Unterschlupf gefunden haben, flüchten können. Damit kein Abfall wie Baum- oder Strauchschnitt illegal an den Osterfeuerplätzen abgeladen wird, sollten Veranstalter eine Absperrung einrichten. Der Landkreis weist darauf hin, dass Abfälle, die verbotswidrig abgeladen werden, im Zweifel vom Veranstalter entsorgt werden müssen.

Ein Osterfeuer ist dann als Brauchtum zu klassifizieren, wenn eine in der örtlichen Gemeinschaft verankerte Organisation, Glaubensgemeinschaft oder ein Verein das Feuer ausrichtet und dies im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jeden zugänglich ist. Private Osterfeuer sind daher nicht erlaubt. Angemeldet werden müssen die Osterfeuer bei den jeweiligen Städten oder Gemeinden.

Neue Osterfeuerplätze müssen bis spätestens einen Monat vor Ostern über die jeweilige Stadt bzw. Gemeinde dem Fachbereich Bauen und Umwelt des Landkreises Northeim gemeldet werden, damit die Anforderungen an das Umweltrecht geprüft werden können. Ansprechpartnerin ist Ulrike Trümper (Tel. E-Mail utruemper@landkreis-northeim.de, Tel. 05551/708 399)
Der Landkreis Northeim hat ein Merkblatt mit allen Informationen für Veranstalter von Osterfeuern herausgegeben. Sie finden es unter www.landkreis-northeim.de/merkblaetter

Lebendiges Brauchtum: Osterfeuer gehören für viele zum Osterfest dazu. Foto: Thomas Fischer










27.02.2020 • 18:39 Uhr

Aufhebung von Selbstmord-Hilfe-Verbot stößt auf heftige Kritik

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur organisierten Sterbehilfe stößt in Niedersachsen und Bremen auf ein unterschiedliches Echo. Sowohl in der evangelischen Kirche als auch im Gesundheitswesen gab es gegensätzliche Reaktionen. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister, Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) sowie Justizministerin Barbara Havliza (CDU) begrüßten die Entscheidung. Viele andere Kirchenvertreter sowie die Präsidentin der Ärztekammer, Martina Wenker, zeigten sich enttäuscht oder skeptisch.

Das höchste deutsche Gericht hatte zuvor das Gesetz zum "Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung" gekippt. Das 2015 beschlossene Gesetz sei verfassungswidrig, weil es das allgemeine Persönlichkeitsrecht einschränke, entschieden die Karlsruher Richter.

Meister sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd) "Ich glaube, dass das Urteil eine wichtige Klärung ist." Es mache deutlich, dass zur Würde des Menschen auch das Selbstbestimmungsrecht gehöre. "Als Christ sage ich: Die Gabe Gottes, nämlich mein Leben, hat er in meine Verantwortung gelegt. Diese Verantwortung währt bis zum letzten Atemzug. Und da ich an das ewige Leben glaube, habe ich auch die Rechtfertigung, den Zeitpunkt und die Art und Weise, wie ich sterbe, mitzugestalten." Gleichwohl müsse die Kirche alles tun, dass eine solche Entscheidung nicht "wie ein Marktgeschehen" organisiert werde.

Der Oldenburger evangelische Bischof Thomas Adomeit bedauerte das Urteil dagegen. "Es wächst nun die Gefahr, dass in Zukunft Alte, Schwererkrankte und Gebrechliche zur Selbsttötung ermutigt werden", sagte er: "Das Sterben ist Teil unseres eigenen Lebens. Es darf nicht anderen, organisierten Interessen und Angeboten unterworfen werden."

Kritisch zu dem Urteil äußerte sich auch die Bremische Evangelische Kirche. "Damit ist einer Entwicklung Tür und Tor geöffnet, die für uns als Kirche nur schwer erträglich ist", sagte Bremens leitender Theologe Bernd Kuschnerus dem epd. "Ist das Töten erst einmal legal, dann ist der Damm gebrochen, und es wird bald gesellschaftsfähig." Der Gesetzgeber müsse nun dringend die Regelungen präzisieren.

Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin Martina Wenker nahm die Entscheidung ebenfalls mit Skepsis auf. Die Gesellschaft brauche mehr Informationen über Schmerztherapie oder Palliativmedizin, sagte sie in Hannover auf epd-Anfrage: "Aber keine offene Tür für geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid." Die Mitwirkung eines Arztes bei der Selbsttötung sei keine ärztliche Aufgabe.

Die niedersächsische Diakonie, Trägerin zahlreicher evangelischer Krankenhäuser, zeigte sich besorgt, dass das Urteil kranke Menschen verunsichern könnte. "Sterbende sollen die Sicherheit behalten, dass sie ein Recht haben auf eine hospizlich-palliative Begleitung und eine umfängliche Pflege bis zuletzt", unterstrich Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke. Die Entscheidung dürfe nicht dazu führen, unter finanziellem oder sozialem Druck auf lebensverlängernde Maßnahmen zu verzichten. Patienten dürften nicht die Sorge haben, sie seien für ihre Angehörigen oder die Allgemeinheit zu teuer.epd











27.02.2020 • 18:02 Uhr

Informationen des Fachbereichs Gesundheitsdienste: Am 1. März 2020 tritt das Masernschutzgesetz in Kraft

A­n diesem Sonntag, 1. März 2020, tritt das neue Masernschutzgesetz in Kraft. Der Zweck des Gesetzes ist eine Verbesserung des Schutzes vor Masern vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Der Fachbereich Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim hat die wichtigsten Informationen zum Thema zusammengestellt.

Was sind Masern und warum gibt es ein Gesetz zum Schutz vor ihnen?
Die Masern sind eine Viruserkrankung, die extrem ansteckend ist. Eine Person, die an Masern erkrankt ist, steckt innerhalb kürzester Zeit fast 100 Prozent aller nicht immunen Personen in der näheren Umgebung an. Die Übertragung erfolgt als Tröpfcheninfektion und kann Personen erreichen, die sich mehrere Meter entfernt aufhalten. Selbst das Betreten eines Raumes, in dem sich ein Masernerkrankter zwei Stunden vorher aufgehalten hat, kann zu einer Infektion führen. Die Masern zeigen sich am Anfang mit erkältungsähnlichen Symptomen, nach einigen Tagen tritt der Masernausschlag auf. Häufig besteht ein starkes Krankheitsgefühl mit Fieber und grippeartigen Symptomen.

Die Masern werden landläufig als „Kinderkrankheit“ bezeichnet. Viele Menschen wissen jedoch nicht, dass die Masern keine harmlose Kinderkrankheit sind, sondern dass es auf 1000 Erkrankte ungefähr einen Todesfall gibt und dass eine Erkrankung ernste Spätfolgen haben kann. Besonders tückisch ist die verzögerte Form der Gehirnentzündung, welche nach einer Zeitverzögerung von rund sechs Jahren nach durchgestandener Masernerkrankung auftreten kann. Vor allem sehr junge Kinder sind davon betroffen. Diese Erkrankung ist unheilbar und führt nach einem über Jahre gehenden qualvollen Verlust aller geistigen und motorischen Fähigkeiten letztlich zum Tod.

Die Masernerkrankung führt zu zahlreichen Komplikationen wie Lungen- oder Mittelohrentzündung und vieles mehr. Nach einer durchgestandenen Masernerkrankung ist das Immunsystem noch für mehrere Monate stark beeinträchtigt, sodass die Betroffenen ein erhöhtes Risiko haben, an anderen Erkrankungen zu erkranken. Durch eine rechtzeitige Impfung kann man sich wirksam vor Masern schützen. Der Zweck des Gesetzes ist eine Verbesserung des Schutzes vor Masern vor allem bei Kindern und Jugendlichen.

Wer muss sich impfen lassen?

Das Masernschutzgesetz zielt auf alle Personengruppen ab, die in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Kinderhorten, Kindertagespflege, Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen betreut werden oder dort arbeiten. Außerdem gilt es für alle Beschäftigten in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Arztpraxen, Hebammen- und Krankengymnastikpraxen, weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens, ambulante Pflegedienste, Rettungsdienste, u.s.w.
Alle Personen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind und zum oben genannten Personenkreis gehören, müssen eine zweimalige Impfung nachweisen oder eine Immunität durch eine durchgestandene Masernerkrankung. Ausnahmen davon gibt es nur, wenn eine Allergie gegen den Impfstoff besteht oder eine Impfung aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.

Was gibt es für Fristen?

Ab dem 1. März 2020 müssen alle Personen, die in den oben genannten Einrichtungen ihre Tätigkeit aufnehmen oder dort betreut werden sollen, vor der Aufnahme in der Einrichtung den Masern-Immunschutz nachweisen. Dies ist möglich durch die dokumentierte zweimalige Impfung oder eine durchgestandene ärztlich dokumentierte Masernerkrankung. So müssen zum Beispiel Eltern, die ihre Kinder in Betreuungseinrichtungen oder in der Schule anmelden, die Immunität gegen Masern nachweisen. Für alle Personen, die bereits jetzt in einer der oben genannten Einrichtungen arbeiten oder betreut werden, gilt für den Nachweis eine Übergangsfrist bis zu dem 31. Juli 2021.

Wann sollte man geimpft werden?

Der Öffentliche Gesundheitsdienst wirkt schon seit vielen Jahren darauf hin, die Impfquoten in der Bevölkerung zu erhöhen. Bei Kindern wird im Rahmen der Schuleingangsuntersuchungen der Impfschutz abgefragt.
Die öffentliche Impfempfehlung ist dahingehend, dass möglichst frühzeitig geimpft werden sollte. Nach dem Masernschutzgesetz sollen ab Vollendung des ersten Lebensjahres mindestens eine Schutzimpfung und ab Vollendung des zweiten Lebensjahres beide Schutzimpfungen gegen Masern erfolgt sein.
Personen, die vor dem 31.12.1970 geboren sind, haben mit hoher Wahrscheinlichkeit schon in der Kindheit Kontakt zu Masern gehabt, sodass es in der Regel bereits einen Kontakt mit dem Masernvirus in der Kindheit gab, die Erkrankung damals durchgemacht wurde und Immunität anzunehmen ist. Personen, die einen Masernerkrankung durchgemacht haben oder zwei Mal geimpft sind, sind lebenslang geschützt.
Um die Ausbreitung von Masernerkrankungen in der Bevölkerung wirksam zu verhindern, ist eine vollständige Durchimpfung der Bevölkerung von mindestens 95 % erforderlich. Mediziner sprechen dann von einer „Herdenimmunität“. Durch die Herdenimmunität sind auch Personen geschützt, die selbst noch nicht geimpft werden können so wie Säuglinge und Personen, deren Immunsystem durch andere Erkrankungen beeinträchtigt ist.

Wie sieht die Impfrate im Landkreis Northeim aus?

Zum Zeitpunkt der Schuleingangsuntersuchungen wurde für das Jahr 2019 unter den untersuchten Kindern mit vorgelegtem Impfausweis ein vollständiger Masern-Impfschutz für 91 % dokumentiert. Ein unvollständiger Impfschutz (d. h. es war nur eine Impfung erfolgt) ist bei 5 % der Kinder dokumentiert. 4% der Kinder hatten keinen Impfschutz.
Für die Immunitätsrate bei Erwachsenen gibt es keine Statistiken. Wie sich aber bei aktuelleren Masernausbrüchen z.B. im Jahr 2019 im Landkreis Hildesheim zeigte, waren unter den Erkrankten ungefähr 50 Prozent Erwachsene. Dies zeigt, dass auch bei den Erwachsenen der Immunschutz für Masern häufig unzureichend ist.

Wie viele Masernerkrankungen gab es in den letzten Jahren im Landkreis Northeim?
In den letzten fünf Jahren gab es im Landkreis Northeim nur einen bestätigten Fall und insgesamt sieben Verdachtsfälle, die sich aber nicht mit Laboruntersuchungen bestätigen ließen.

Wer führt die Impfungen durch?

Die Impfungen gegen Masern darf jeder niedergelassene Arzt vornehmen. In der Regel impft der betreuende Haus- oder Kinderarzt. Die Masern gehören zu den gesetzlich empfohlenen Schutzimpfungen, deshalb werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Mein Impfausweis ist verschwunden. Wie kann ich den Nachweis erbringen, dass ich geimpft bin?

Der impfende Arzt dokumentiert die durchgeführten Schutzimpfungen auch in seiner Akte. Falls man den Impfausweis nicht mehr findet, kann man den Arzt bitten, ein neues Dokument auszustellen. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Antikörperuntersuchung durchzuführen. Dafür muss der Hausarzt eine Blutprobe entnehmen. Diese Untersuchung ist allerdings kostenpflichtig und wird nicht von den Krankenkassen übernommen.
lpd










27.02.2020 • 14:44 Uhr

"Falscher Wasserinstallateur" bestiehlt Seniorin. Die Polizei Goslar bittet um Ihre Mithilfe.

Am gestrigen Mittwochmittag ist eine Goslarerin, eine 86-jährige Dame aus Jürgenohl in Goslar, Opfer von Trickdieben geworden.
Der bislang unbekannte Betrüger klingelte gegen 13.00 Uhr an ihrer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrparteienwohnhauses in der Sudmerbergstrasse. Er gaukelte der Dame vor, Wasserinstallateur zu sein und eine Überprüfung des Wasserdrucks sämtlicher in den Räumlichkeiten vorhandener Wasserhähne vornehmen zu müssen.

Sie ließ den Mann daraufhin hinein. Anschließend suchten beide Personen die entsprechenden Räumlichkeiten auf, so dass die Seniorin für mehrere Minuten abgelenkt wurde.
Während dieser Zeit drang ein zweiter Täter durch die vermutlich nicht geschlossene Eingangstür in die Wohnung ein, begab sich ins Schlafzimmer, entwendete Bargeld, eine Bankkarte sowie mehrere Bonuskarten aus einem dort abgelegten Portemonnaie und begab sich anschließend wieder aus der Wohnung.

Als die Seniorin einen Schatten im Wohnungsflur wahrnahm, wurde sie vom angeblichen Wasserinstallateur mit dem Hinweis, es handele sich dabei sich um einen Kollegen, beruhigt. Kurz darauf verschwand dann auch er unter dem Vorwand, den Zähler im Keller kontrollieren zu wollen, aus der Wohnung.

Die Person wurde mit ca. 40 Jahre alt, große Gestalt, stabile Figur, sprach akzentfreies Hochdeutsch, bekleidet u.a. mit einer dunklen Strickmütze beschrieben.
Eine Beschreibung der zweiten Person hingegen konnte nicht erlangt werden.

Die unmittelbar nach Bekanntwerden der Straftat eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Feststellung des Täterduos.

Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die vor bzw. nach dem Tatzeitraum am Mittwoch, 26.Februar 2020 , zwischen 13 und 13.10 Uhr, möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Sudmerbergstrasse bzw. der unmittelbaren Nähe festgestellt oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.


Unter Hinweis auf unsere bereits in der Vergangenheit wiederholt ergangenen Tipps weist die Polizei Goslar an dieser Stelle noch einmal auf Folgendes hin:

Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!

Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch.

Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort - legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an.

Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Überlegen Sie bei angeblicher hilfebedürftiger Lage von Fremden an der Tür (Beispiel: Bitte um Schreibzeug oder um ein Glas Wasser): Woher sollte der Nachbar die Besucher wirklich kennen? Warum wenden sich die Besucher im Notfall nicht an eine Apotheke, eine Gaststätte oder ein Geschäft, sondern an eine (abgelegene) Privatwohnung?

Machen Sie bei hilfebedürftiger Lage von Fremden an der Tür das Angebot, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser etc.) hinauszureichen, und halten Sie dabei die Tür gesperrt.
ots










27.02.2020 • 13:57 Uhr

6.OPEN-AIRPORT- Party am 6. Juni auf dem Flugplatz Bad Gandersheim - Heute Vorstellung der Band COURASSION

Wie berichtet veranstalten Stadtugendring gemeinsam mit Stadtjugendpflege und Kooperationspartnern die 6.OPEN-AIRPORT- Party am 6. Juni auf dem Flugplatz Bad Gandersheim. Der Vorverkauf der Karten statt ab 15. März im E-Center Dirk Scheuner in Bad Gandersheim und bei Onlineticket www.reservix.de
Eintritt: VvK. 15 Euro. Abendkasse 20 Euro.
Veranstalter: Stadtjugendring Bad Gandersheim mit dem Sportfliegerclub Bad Gandersheim – Seesen und der Jugendfeuerwehr Gremsheim mit Unterstützung der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim.

Beim Livemusikspektakel treten drei Bands auf: So die Gruppe COURASSION -
Diese Wortschöpfung steht für mutige und leidenschaftliche akustische Musik. Seit nun 10 Jahren haben wir uns als Band dieser Musikrichtung verschrieben. Wir verzichten auf elektronische Instrumente, da uns der pure Klang von Instrumenten und Gesang schon immer am meisten überzeugt hat. Alles begann im Jahr 2010, als sich Lisa, Lara und Svenja spontan für den Kulturpreis Göttingen anmeldeten und eine Demo CD einsendeten. Kurz danach standen unsere drei Gründungsmitglieder als ein Trio ohne Namen im Finale und gewannen den Preis in der Kategorie "Mut und Leidenschaft". Ab diesem Tag war klar, dass gemeinsam weiter Musik gemacht werden sollte und endlich ein Name her musste. Aus "Mut und Leidenschaft" wurde "Courage and Passion" und schließlich der heutige Bandname Courassion. Später machten unsere zweite Gitarristin Jana und unser Drummer Kim die Band komplett. Wir covern Songs aus fast allen Genres, von Rock, über Pop, Schlager, Oldies und Evergreens. Für uns ist es dabei wichtig, jeden Song akustisch auf unsere eigene Art und Weise zu interpretieren. Im Fokus stehen dabei der mehrstimmige Gesang und ausgefallene, abwechslungsreiche Gitarrenarrangements. Für den immer passenden Rhythmus wählen wir für jede Veranstaltung das passende Schlaginstrument – von Cajon über Percussionset bis zum Schlagzeug. Wir lieben die Klarheit, Authentizität und Vielseitigkeit der akustischen Musik und freuen uns darauf Sie mit unserer Begeisterung anzustecken!

Weitere Berichterstattung folgt!
red











27.02.2020 • 13:49 Uhr

Nützliche Vorträge bei der Kreisvolkshochschule: „Mehr Achtsamkeit im Familienalltag“

„Mehr Achtsamkeit im Familienalltag“ heißt ein Vortrag, den die Kreisvolkshochschule Northeim am Montag, 16. März, in Northeim und am Montag, 23. März, in Einbeck anbietet. Die Zuhörenden erhalten interessante Anregungen und lernen durch kleine Übungen, wie man sich gut um sich selbst und die Familie achtsam kümmern kann.

Dabei geht es um die Fragen „Wie schaffe ich Atempausen im stressigen Alltag? Wie kann ich meinen Blickwinkel verändern und ressoursenorientiert statt defizitorentiert denken? Wie gehe ich mit Alltagskonflikten um? Wie stärke ich meine Beziehung zu meinem Kind oder meinen Kindern, ohne dabei meine Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren?“.

Vortragende ist Lene Garus-Jochumsen aus dem Einbecker Kinder- und Familienservicebüro.

Der Vortrag in Northeim findet von 19.30 bis 21.45 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, statt. Der Vortrag in Einbeck von 19.30 bis 21.45 Uhr in den Berufsbildenden Schulen, Walkemühlenweg 2. Der Eintritt kostet zehn Euro (ermäßigt fünf Euro). Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse.lpd










27.02.2020 • 13:47 Uhr

Zeugen beobachten Unfallflucht auf dem Markt-Parkplatz - Polizei ermittelt fix 71-jährige Verursacherin

Tatort: Stadt Einbeck, Altendorfer Tor, Tatzetpunkt: Mittwoch, 26. Februar 2020, 09:56 Uhr.
Auf dem Marktkauf-Parkplatz in Einbeck beobachteten aufmerksame Zeugen, wie ein Pkw Fiat, der von einer älteren Frau geführt wurde, beim Einparken gegen einen abgestellten Pkw Suzuki stieß und ihn demolierte. Nach dem Zusammenstoß stellte die Fahrzeugführerin ihren Pkw einfach eine Parkreihe weiter ab. Danach schaute sich die Verursacherin den angefahrenen Pkw an und entfernte sich dann einfach vom Parkplatz. Die Schäden an dem angefahrenen Pkw werden auf ca. 1.500 Euro geschätzt. Die 71-jährige Fahrzeugführern konnte dann mit ihrem Pkw zu Hause angetroffen werden. Sie bestritt zwar nicht den Zusammenstoß, schloss aber einen dabei entstandenen Schaden aus. vo










27.02.2020 • 13:32 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: Schreckminuten für Mini-Harvester - Plötzlich drehten die Reifen durch

Bei den eiligen Baumfällarbeiten am heutigen Donnerstag Vormittag im Bad Gandersheimer Kurviertel hat sich ein kleiner Zwischenfall ereignet. Der Mini-Harvester versuchte kurz vor 12 Uhr im Bereich der Gande weitere Bäume zu roden, als er plötzlich im tieffeuchten Grund stecken blieb. Die Räder drehten im matschigen Boden durch. Als nichts mehr ging wurde vorsichtshalber ein Abschleppfahrzeug geordert. Nach einer halben Stunde dann gelang es dem cleveren Baggerführer doch noch, sein Gefährt mit Allradantrieb so geschickt zu steuern, dass er es dann aus eigenen Kraft schaffte aus der lästigen Morast- und Matschfalle zu entkommen. red














27.02.2020 • 13:23 Uhr

Sind das die Stufen zum Garten des Glaubens und der Schöpfung und und des Klimaschutzes?

LAGA Geschäftsführer Thomas Hellingrath erlebt positiven Eindruck im Glaubenszentrum
Die Landesgartenschau 2020 Bad Gandersheim beschäftigt gegenwärtig nicht allein die harten Männer mit ihren kreischenden Kettensägen. Es gibt smartere Formen, sich dem blumigen Thema zu nähern. Landesgartenschau Allein-Geschäftsführer Thomas Hellingrath (Foto) hat bei seinem Kontaktaufbau zu Menschen und Institutionen, die seinem Projektauftrag Gutes tun könnten, soeben einer bedeutenden Bildungseinrichtung in der Roswithastadt einen ersten Informationsbesuch abgestattet. „Es war ein sehr positiver Besuch und Eindruck“, bestätigte Geschäftsführer Hellingrath auf Anfrage des Redsktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group seine gut zweistündige Visite im Glaubenszentrum in Bad Gandersheim und wie er sie gefühlt hat.

Hellingraths positive Stimmung hat einen plausiblen Grund: Er freute sich über die offene Bereitschaft und die feste Absicht der großen Bildungseinrichtung, sich kreativ und tatkräftig in das Millionenprojekt einzubringen. Die Schule strotzt vor Dynamik mit ihren jungen Menschen in Lehrerschaft, Mitarbeitern/innen und Schülerschaft.
Und Bad Gandersheims größtes Gebäudeensemble (mit bemerkenswerter Historie) auf dem Berg, liegt dort wie geschaffen, um der Landesgartenschau eine Art „ blumige Krone“ aufzusetzen.
Hellingrath kennt den vorhandenen naturbelassenen Treppenaufgang vom Osterbergsee im LAGA-Ausstellungsgelände hinauf zum Glaubenszentrum mit einer niegelnagel neuen gastronomischen Einheit.

Noch sind keine konkreten Pläne für ein Engagement des Glaubenszentrums besprochen und gereift. Vorstellbar ist dennoch beispielsweise, über die naturnahe Treppe zu einem gehaltvollen Garten/Park des Glaubens, der Schöpfung und des Klimaschutzes zu gelangen.
Hellingraths positiver Eindruck nach seinem Besuch auf dem Berg ist bei einer solchen Vision mehr als erklärlich.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












27.02.2020 • 13:18 Uhr

Bodenfelde: Brand in einer Tischlerei - 15.000 Euro Schaden - Ursache merkwürdig

Am gestrigen Mittwoch, zwischen 15.30 Uhr und 22 Uhr, kam es aus bisher ungeklärter Ursache im Werkstattbereich einer Tischlerei an der Uslarer Straße in Bodenfelde zu einem Brand. Dadurch wurde eine Werkbank sowie Werkstattinventar zerstört. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 EUR. Im Einsatz waren ca. 63 Feuerwehrkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bodenfelde und den umliegenden Ortschaften. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon 05571/926000.js










27.02.2020 • 06:38 Uhr

Origineller Einfall der Volksbank: Lieber süße Quarkbällchen im Magen statt Minus-Zinsen auf dem Konto!

In diesen verrückten Zeiten sind originelle Ideen angesagt, um noch irgendwie aufzufallen. Eine solche hat sich jetzt die Volksbank zwischen Seesen-Bad Gandersheim-Einbeck einfallen lassen. Bei einer frischen Bankvisite überrascht mich eine sympathische Damen am Tresen der Voba in der Moritzsdtraße in der Roswithastadt plötzlich mit der Übergabe von zwei postkartenähnlichen Gutscheinen. "Für Sie! Schaun'n Sie mal bei Bäcker Brieske vorbei. Dort erhalten sie eine Gebäckteil. Gratis versteht sich!" Sagte es. Lächelte. Übergab mir die bunten Karten.

Auf dem Weg zu weiteren geschäftlichen Erledigungen an diesem naßkalten Morgen Stopp bei Brieske. Das ist das neue Café "Zeitgeist" gleich neben der Post in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Auch hier eine überaus nette Begegnung mit einer bekannten Servicedame. Als ich ihr meine Kärtchen der Volksbank über die gläserne Theke reiche legt auch sie sofort ein noch breiteres Lächeln auf. "Das ist doch eine tolle Idee!". Gabelt sogleich zwei eingezuckerte Quarkbällchen mit Mini-Vobafähnchen von einem Tablett, verstaut sie in einer Brieske-Tüte und reicht sie mir. "Ja, eine originelle Idee", antworte und bedanke mich. Das erste Quarkbällchen stopfe ich mir draußen vor der Tür des Cafés sofort in den Mund. Und denke mir mit einem Augenzwinkern: Schmeckt doch genial, wenn Zinsen durch den Magen gehen... oder lieber Quarkbällchen auf der Zunge als Mini-Zinsen auf dem Konto.
Danke meine Volksbank!
red/Foto: Thomas Fischer










26.02.2020 • 22:57 Uhr

Bodenfelde: Feueralarm bei der Firma Herwig in der Uslarer Straße - Schandenfeuer ausgebrochen

Riesenaufregung heute am späten Abend in Bodenfelde an der Weser. Dort hat es gegen 22.05 Uhr eine großanlagelegte Alarmierung von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren gegeben. Aus einem Immobilienbereich der Firma Herwig wurde laut ersten bestätigten Angaben der Feuerwehr zufolge ein Schadensfeuer größeren Ausmaßes gemeldet. Der Brandherd befände sich im Bereich eines Lagers in der Uslarer Straße. Einsatzkräfte sind vor Ort. Die Feuerlöschaktivitäten zeigen Wirkung. Von Verletzten ist bislang nichts bekannt. Rettungskräfte sind am Ort des Geschehens.
red










26.02.2020 • 21:43 Uhr

Willkommen, Frau Polizeihauptkommissarin Schweriner! Der Amtswechsel Gandersheimer Polizeikommissariat


Am gestrigen Dienstag wurde der bisherige Leiter des Polizeikommissariat Bad Gandersheim PHK Ralf Büsselmann feierlich durch den Präsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, in den Ruhestand verabschiedet (wir berichteten). In einer offiziellen Verlautbarung der Polizei führt dazu u.a. ausgeführt: Über 42 Jahre versah PHK Büsselmann seinen Dienst in der Polizei Niedersachsen und führte das Kommissariat in Bad Gandersheim seit 2018 an. Die Verabschiedung und die anschließende Amtseinführung der neuen Dienststellenleiterin, PHK' in Sandra Schwerdtner fand vor über 30 Gästen im "Kaisersaal" der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Bad Gandersheim statt.

Uwe Lührig würdigte in seiner Abschiedsrede die Höhepunkte des scheidenden PK-Leiters und dankte ihm für seine langjährige und engagierte Arbeit in der niedersächsischen Landespolizei. "Mit Ralf Büsselmann verlässt ein besonders einsatzerfahrener und kompetenter Beamter die Polizei, der immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte. Seine zugewandte sowie ehrliche Art und der kollegiale Umgang haben ihn zu einem besonders beliebten Vorgesetzten gemacht", betonte Lührig. Er wünschte dem künftigen Pensionär alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt und überreichte ihm die Ruhestandsurkunde.

Die Einführung der neuen Leiterin des Polizeikommissariates, PHK' in Schwerdtner, übernahm ebenfalls der Polizeipräsident. "Frau Schwerdtner hat besonders in der Einsatzbewältigung in den letzten Jahren viel Führungserfahrung sammeln können, von der sie als neue Dienststellenleiterin profitieren wird. Durch ihre besondere Empathie- und Kritikfähigkeit sowie ihrer Loyalität gegenüber der Mitarbeiterschaft und den Vorgesetzten, genießt sie in Kollegenkreisen eine hohe Akzeptanz. Ich bin voller Zuversicht, dass Frau Schwerdtner mit Hilfe ihrer Kompetenzen und Erfahrungen, aber auch mit einem hervorragend funktionierenden Team, ihre Aufgaben bestmöglich erfüllen und sich allen Herausforderungen mit Mut und Selbstvertrauen stellen wird" äußerte Lührig in seiner Rede und wünschte ihr einen guten Start für die Amtsübernahme.

Die neue Kommissariatsleiterin ist 45 Jahre alt und Mutter einer erwachsenen Tochter. Sie wohnt in Kirchberg bei Seesen und trat vor fast 30 Jahren in den Polizeidienst ein. Ihre Karriere startete sie in Hannover, wo sie in einer Einsatzhundertschaft und im Einsatz- und Streifendienst tätig war. Nach dem Wechsel zum PK Einbeck war sie u.a. im Kriminal-und Ermittlungsdienst eingesetzt und konnte zudem eine Führungsfunktion in der Leit- und Führungszentrale in Göttingen wahrnehmen. In den letzten Jahren war sie Dienstschichtleiterin in Osterode sowie in Northeim und wurde im Stab der Polizeidirektion Göttingen eingesetzt.

Neben weiterer Führungskräfte der Polizei nahmen auch Vertreter der Kommune, der Feuerwehr und weiterer Institutionen an der Veranstaltung teil. Die Bürgermeisterin der Stadt Bad Gandersheim, Frau Franziska Schwarz und der noch amtierende Northeimer Inspektionsleiter Hans Walter Rusteberg schlossen sich den Worten des Polizeipräsidenten an, dankten Herrn Büsselmann für die gute Zusammenarbeit und begrüßten Frau Schwerdtner in ihrem neuen Amt. ots/Foto: Polizei











26.02.2020 • 21:38 Uhr

Zoll schlägt zu! Illegale Beschäftigung in der Paketbranche entlarvt

Fünf illegale Paketboten in Südniedersachsen griff der Zoll am 20. Februar 2020 auf der Straße und in ihrer Unterkunft auf.

Um den Fahrer nach seinem Arbeitsverhältnis zu befragen, stoppte der Zoll am 20. Februar 2020 ein deutsches Fahrzeug eines großen Paketdienstes nahe Hann. Münden. Jedoch gestaltete sich die Kontrolle schwierig, da beide Fahrzeuginsassen weder deutsch noch englisch sprachen. Erst einem russischsprachigen Zöllner konnten die beiden Ukrainer erklären, dass sie mit mehreren ihrer Landsleute für ein Subunternehmen des Paketdienstes arbeiten würden und auch in der Nähe untergebracht seien. Daraufhin wurden zwei weitere Transporter des Unternehmens in der Region mit dem gleichen Kontrollergebnis gestoppt: ukrainische Fahrer ohne gültige Arbeitserlaubnis. Noch vor Ort wurde gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet.

Da die Männer angaben, im Rahmen eines unentgeltlichen Praktikums zu arbeiten und die diesbezüglichen Unterlagen in ihrer Gemeinschaftsunterkunft zu haben, wurde in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen die Unterkunft auf richterliche Weisung sofort durchsucht. Neben der sprachlichen Barriere stieß man bei der Durchsuchung auf eine tatsächliche: Für ein verschlossenes Zimmer wollte keiner der vier Ukrainer einen Schlüssel haben. Erst als die hinzugerufene Feuerwehr sich daranmachte, die Tür gewaltsam zu öffnen, schloss ein weiterer Ukrainer die Tür von innen auf. Bei ihm wurden nicht nur die Arbeitskleidung des Paketdienstes und entsprechende Autoschlüssel, sondern auch eine größere Menge Bargeld gefunden.

"Der Zoll hält täglich mehrere hundert Pakete an - meistens wegen des illegalen Inhalts, diesmal wegen der illegalen Auslieferung", kommentiert Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig den Fall.

Ermittelt wird aber nicht nur gegen die fünf osteuropäischen Paketboten: dem Arbeitgeber drohen Verfahren wegen des Verdachts der illegalen Beschäftigung von Ausländern (Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr nach § 11 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz), des Einschleusens von Ausländern (Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren nach § 96 Aufenthaltsgesetz) und verschiedene andere Bußgeldverfahren mit einer Geldbuße bis zu fünfhunderttausend Euro.

Und auch der Paketdienst, der das Subunternehmen beauftragt hat, kann seit dem 23. November 2019 auf Grund der Nachunternehmerhaftung belangt werden (§ 28e Absatz 3g Sozialgesetzbuch IV).
otas/Foto: Zoll










26.02.2020 • 21:17 Uhr

Schöne Personalien: Bürgermeisterin Geburtstags-Essen im Ratskeller, Büsselmann-Abschied im Kaisersaal

Wenn es draußen stürmt, regnet und schneit ist es in warmen Räumlichkeiten viel gemütlicher. Zwei prominente Bad Gandersheimer Persönlichkeiten gaben am Dienstag jeder für sich den richtigen Anlass, diese angenehme Gefühlslage in gepflegter Astmosphäre,, ja in einem edlen Ambiente so richtig zu genießen. Und das Beste: Beide Protagonisten in bedeutsamen Funktionen hatten es überhaupt nicht weit, in die Feierräumlichkeiten zu gelangen:

Bürgermeisterin Franziska Schwarz brauchte lediglich die Rathaustreppe hinab zu schreiten. Flugs entschwand sie sodann in den gerade herrlich umgestalteten Gewölbekatakomben unterhalb ihres Amtszimmers. Dorthin hatte die Chefin im Rathaus aus gegebenen Anlass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrer Stadtverwaltung (das sind inzwischen mehr als eine halbe Hundertschaft) zu einem exquisiten Geburtstags-Imbiss eingeladen. Die illustre Gästeschar freute sich über die liebenswürdige Geste, die italienische Kulinarik und natürlich über die neue Theke im Ratskeller La Piazza.

Wenige Meter, quasi nur über die Stiftsfreiheit, hatte Bad Gandersheim Polizeichef mit seinen ausgewählten Gästen am Dienstag zu spazieren: Ralf Büsselmanns schöne Zeit als Big-Boß des Polizeikommissariat in seiner Heimatstadt ist tatsächlich schon abgelaufen. Gestern im historischen Kaisersaal der ehemaligen Abtei seine offizielle Verabschiedung aus dem Leitungsjob. Vom Präsidenten Lührig persönlich gab es eine nette Laudatio, die Insignien der Pension und viele Dankes- und Wertschätzungsgratulationen.

Und was bleibt hängen aus Büsselmanns kurzer Einsatzzeit im polizeilichen Leitungsjob an der Gande?
Erstens wohl seine schriftstellerische Profession beim Abfassen von spaßigen Polizeimeldungen.
Zweitens seine spezielle Beobachtungsgabe von noch spezielleren Beobachtungsposten aus in Bezug auf edle und schnelle Sportwagen in einer südniedersächsischen Kleinstadt, wenn sie denn mal so richtig ins Auge stechen.

Wir sind gespannt, mit welchen "Tugenden" die neue Leiterin des Bad Gandersheimer Polizeikommissariats (sie ist in der Max & Moritz-Stadt Seesen zuhause) sich ab dem 1.März 2020 so in der Theaterstadt Gan-City in Szene setzen wird.
red











26.02.2020 • 20:02 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: Baumfäller unter Druck - Donnerstag und Freitag letzte Gelegenheiten

Antrag auf Fahrbahnsperrung auf dem Gelände hinter Ex-Kurhaus liegt bislang nicht vor, ist aus Behördenkreisen zu hören

Die derzeitigen Baumfäll-Aktionen im Zuge der Vorbereitungen für Baumaßnahmen für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim stehen massiv unter Zeit- und Erlaubnisdruck. Laut Gesetz dürfen Fällungen und Rodungen nur bis Ende Februar 2020 stattfinden. Ab 1. März haben die Bäume eine gesetzlich garantierte Schonzeit.

Ebenso gilt es verkehrsbehördliche Anordnungen zu berücksichtigen. Beobachter haben mit Erstauen und Verwunderung zur Kenntnis genommen, dass das Großgerät (Mini-Harvester) bereits am gestrigen Dienstag und auch heute in Bereichen des öffentlichen Fahrbahngeländes hinter dem Kurhaus bei laufenden Straßenverkehr Bäume abschnitt und hin- und hertransportiert haben soll. Diese Angaben sind von Zeugen gesehen und dokumentiert. Eigentlich bedürfen Rodungs- und Fällaktivitäten im öffentlichen Straßenraum behördlicher Genehmigungenwas die erforderlichen Straßensperrungen betrifft. Ein solche behördlich abgesegnete Straßensperrung für den Fahrbahnbereich hinter dem ehemaligen Kurhaus lag bislang nicht vor. Deswegen gab es im Umfeld der Arbeiten bislang keine rotweißen Barrieren.

Der mit der Fällung beauftragte Privatfirma aus Seesen ist heute nun ultimativ erklärt worden, dass sie für ihre Abholzmaßnahmen am Westhang des Skulpturenweges beim Ex-Kurhaus unverzüglich eine Straßensperrung zu beantragen hat und diese von der Ordnungsbehörde beim Landkreis Northeim genehmigt sein muss. Die Absperrmaßnahme einer öffentliche Straße gehört zum Sicherheitskonzept bei großflächigen Grünschnitt- und Abholzungen. Die Autofahrer werden danach die Fahrtstrecke über den Parkplatz des ehemaligen Kurhauses nicht benutzen dürfen.
red

Die Bilder dokumentieren eine noch zu fällenden gesunden Baum. Aufgrund seiner Dimension hat ihn der Mini-Harvester gestern und heute nicht umlegen können.
Das andere Bild dokumentiert den kleinen Harvester bei seinem Einsatz am Dienstag in dem Hangbereich.










26.02.2020 • 19:33 Uhr

Goslar: Grün-braun-rote Farb-Attacke aus Wohnhaus von Oberbürgermeister Dr. Junk (CDU)

In der Zeit von Dienstagabend, 22.30 Uhr, bis Mittwochvormittag, 07.15 Uhr, bewarfen bislang unbekannte Täter das in der Strasse Sieben Linden in Goslar befindliche Wohnhaus des Oberbürgermeisters der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk (CDU), mit mehreren Beuteln, die mit grüner, brauner und roter Farbe gefüllt waren. Bei der Tat entstand ein Schaden in derzeit nicht bekannter Höhe. Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Strasse Sieben Linden festgestellt oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots











26.02.2020 • 19:27 Uhr

Evangelischen Landesbischof Meyns auf erstmaligen Dienstbesuch in fusionierter Propstei - Glaubenszentrum nicht auf Besuchsplan

Zum aktuellen Besuch des Bischofs der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig, Dr. Meyns, in der fusionierten Propstei Seesen-Bad Gandersheim hat das Redaktionsnetzwerk nach Ziel und Absicht der mehrtägigen Visite nachgefragt. Landeskirchen-Sprecher Michael Strauß klärte dazu in seiner soeben eingetroffenen Antwort auf. Auch äußerte er sich zur Frage, ob der Bischof das christliche Glaubenszentrum in der Roswithastadt besucht. Sein Vorgänger Bischof Weber hatte das getan.:

Strauß: "In turnusmäßigen Abständen besucht der Landesbischof die zwölf Propsteien der Landeskirche Braunschweig. In der Regel alle sieben bis zehn Jahre. Dabei geht es darum, in Gesprächen mit den Mitarbeitenden in den Propsteien sowie mit Vertretern des öffentlichen Lebens die Situation der Kirche in der Region zu reflektieren. Ziel ist es, die kirchliche Arbeit möglichst gut auszurichten und wo nötig zu verbessern. Die vereinte Propstei Gandersheim-Seesen wird zum ersten Mal durch den Landesbischof visitiert. Vor diesem Hintergrund stehen auch Erfahrungen und Folgen der Fusion im Zentrum der Beratungen. Ein Besuch des Glaubenszentrums ist nicht geplant. Die Gespräche des Landesbischofs im Rahmen der Visitation sind nicht öffentlich, sondern werden in einem vertraulichen Rahmen geführt."
fis/Foto: Thomas Fischer











26.02.2020 • 19:15 Uhr

Ahlshausen:Apfelbaum beschädigt - Triebe abgeschnitten und Rinde geschält

Heute berichtet die Bad Gandersheimer Polizei:
Bereits am 20. Dezember 2019 pflanzte die 68-jährige Geschädigte einen neuen, jungen Apfelbaum auf ihrem Grundstück in Ahlshausen, Ahlshäuser Lieth, nachdem ein früher gepflanzter Apfelbaum Anfang des Jahres 2019 von unbekannten Tätern derart beschädigt worden war,dass er einging. Mitte Januar 2020 mußte die Gesch. nun feststellen, dass auch der neue Apfelbaum von unbekannten Tätern beschädigt worden war. Sämtlich Triebe waren abgeschnitten und die Rinde am Stamm großflächig entfernt worden. Auch dieser Baum wird mit allergrößter Warscheinlichkeit eingehen. Die Schadenshöhe beträgt ca. 250 Euro. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Bad Gandersheim , Telefon 05382/919200). (fju)











26.02.2020 • 16:38 Uhr

Corona-Virus: Kein bestätigter Fall einer Infektion! Aber das Überwachungssystem wird ausgeweitet

Unterrichtung von Ministerin Dr. Reimann zu „Aktuelle Entwicklungen zur Ausbreitung des Coronavirus“

Niedersachsens Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann hat sich heute imLandtag zu „Aktuellen Entwicklungen zur Ausbreitung des Coronavirus“ zur Wort gemeldet:

„Angesichts der Entwicklung in Bezug auf das Corona-Virus möchte ich Sie auch hier im Parlament über die aktuelle Lage und den Stand der Vorbereitungen in Niedersachsen unterrichten.

Die wichtigste Botschaft vorweg lautet: Das Corona-Virus zirkuliert in Niedersachsen weiter nicht. Stand jetzt gibt es in Niedersachsen auch noch keinen bestätigten Fall einer Infektion.

Dennoch sehen wir die aktuelle Entwicklung in unseren Nachbarländern mit der gebotenen Ernsthaftigkeit. Neben der ausgesprochen dynamischen Entwicklung in Italien haben wir gestern die Meldung über bestätigte Fälle in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen erhalten.

Angesichts der Tatsache, dass es in Italien offenbar nicht gelungen ist, die Infektionskette trotz der eingeleiteten rigorosen Maßnahmen zu durchbrechen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Virus auch über den ausgewiesenen Risikobereich hinaus zirkuliert. Dies sind bislang die Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens in Deutschland. Wir müssen auch in Niedersachsen mit ersten Fällen rechnen.

Die Landesregierung, die Gesundheitsbehörden und die Akteurinnen und Akteure im Gesundheitssystem in Niedersachsen sind gut vorbereitet. Niedersachsen war eines der ersten Länder, das die Diagnostik des Virus vor Ort im Landesgesundheitsamt vornehmen kann. Das ist auch der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen dort zu verdanken.

Wir haben außerdem ein „Überwachungssystem“ für akute Atemwegserkrankungen,die so genannte ARE-Surveillance. Dieses Programm dehnen wir nun auf das Corona-Virus aus. Seit Beginn des Ausbruchs finden regelmäßig Telefonkonferenzen auf unterschiedlichen Ebenen zwischen Bund und Ländern zur Abstimmung der Maßnahmen statt. Die Kommunen und deren Gesundheitsämter werden über das Landesgesundheitsamt laufend über die Lage und die Maßnahmen unterrichtet und im konkreten Einzelfall unterstützt. Das Zentrum für Gesundheit und Infektionsschutz hat hierfür im Landesgesundheitsamt eine ständige Rufbereitschaft.

Angesichts der geschilderten Lage bereiten wir uns in Niedersachsen weiterhin auf verschiedene Szenarien vor. Zur Stunde tagt ein von mir einberufener Kreis von Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Landesregierung, der Kommunen und des Gesundheitssystems, um die Information der Öffentlichkeit und alle mit dem Infektionsgeschehen verbundenen Verfahren zu koordinieren. Diese Koordinierungsgruppe wird für die Koordination der erforderlichen Maßnahmen sorgen.

Wie eingangs erläutert, beobachten wir noch keine Zirkulation des Virus und müssen uns noch nicht mit entsprechenden Krankheitsfällen auseinandersetzen. Mit diesem Instrument können wir frühzeitig auf Herausforderungen, wie die Behandlung und die Ausbreitung von bestätigten Corona-Infektionen, reagieren und uns abstimmen."
red/fis










26.02.2020 • 16:27 Uhr

Mobil mit dem Rollstuhl auf Abenteuertrip: "Mekong – von Vietnam nach Tibet"

Am 3. April 2020 ist Andreas Pröve im PS.SPEICHER und erzählt von seinem Abenteuer Mekong – von Vietnam nach Tibet. Eine spannende Geschichte einer über 5.000 km langen Reise zu den Quellen des asiatischen Flusses.

Andreas Pröve, immer auf der Suche nach den Grenzen des Machbaren, hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Eine Rollstuhlreise an den Ufern des gewaltigen Stroms, der sieben buddhistische Länder miteinander verbindet, der als ‚Mutter aller Wasser‘ Lebensgrundlage ist für Millionen Menschen und mit seiner einzigartigen Flora und Fauna zu den biologisch reichsten Flussläufen der Erde zählt.

Die Reise beginnt im hektischen Saigon, führt über das neu erblühende und prosperierende Phnom Penh durch die geheimnisvollen Tempelanlagen von Angkor Wat, durch Laos und schließlich ins tropische Yunnan in China.

Dabei nutzt Andreas Pröve alle Verkehrsmittel, die sich ihm bieten, vor allem aber macht er sich in Handarbeit in seinem Rollstuhl auf den Weg, denn nur diese Art des Reisens garantiert ihm einen unverfälschten Blick in die Lebensweise, die Kultur und den Glauben der Menschen. So bleibt er nah am Geschehen und macht Bekanntschaft mit Buddhistischen Mönchen, Opfer von Streubomben, chinesischen Arbeitsemigranten und den hartgesottenen Bergbewohnern am Oberlauf, deren Schicksale Pröve zu einem facettenreichen Bild vom Leben am großen Fluss zusammenfügt.

Für ihn geht es aber immer weiter - nun in einer abenteuerlichen Trekking-Expedition, die ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringt, flussaufwärts. Mithilfe von Pferden und 10 Trägern gerät er in einer tagelangen Wanderung, die durch unwegsames und menschenleeres Gebiet führt, in die Ursprungsregion des Mekong. In 5.000 Metern Höhe erreicht er im Rollstuhl endlich sein Ziel: Die Quelle des Flusses, dem er durch nahezu alle Klimazonen, über tausende von Kilometern und unter großen Strapazen gefolgt ist. Dort oben im tibetischen Hochland wird ihm einmal mehr bewusst, dass nichts unmöglich ist.

Andreas Pröve, geboren 1957, bekannter Fotoreporter und Buchautor, verunglückte als 23jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Schon drei Jahre nach dem Unfall brach er im Rollstuhl zur ersten Indienreise auf und tourt bis heute, getrieben von der Lust am Entdecken und unstillbarer Neugier, durch die Welt. Dabei schreckt er auch nicht vor extremen Herausforderungen zurück.

So offensiv und hautnah wie er reist, ist auch seine Bühnenpräsenz. Authentisch und emotional fesselt er das Publikum. Ansteckender Witz, Humor und die Offenheit dessen, der das Leben liebt, prägt auch seine Bücher, die die ‚SPIEGEL‘ Bestsellerlisten erreicht haben. Mit seiner Familie lebt Pröve heute am Südrand der Lüneburger Heide.

Der Eintritt kostet 10,- €, FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse.
Nach der Veranstaltung besteht wie immer die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Tel. 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de .
Fotos Pröve
















26.02.2020 • 15:15 Uhr

Sonderausschuss Hochwasserschutz: Erstes Pabsch & Partner Hochwasserschutzkonzept zerpflückt - "Ackenhäuser Mühle" total vergessen

Fast 7 Millionen Euro für innendörfliche Schutzmaßnahmen - Kritik an nicht vorgeschlagenen Rückhaltebecken - Kritik an fehlenden Fakten - Kritik an nicht lesbaren Folien

Als sich am gestrigen Dienstag die Bürger im Sonderausschuss Hochwasserschutz des Gandersheimer Rates kurz zu Wort melden durften ging es sofort zur Sache. Auslöser waren die Vorschläge des Planungsbüros Patsch & Partner für ein Hochwasserschutz-Konzept für die Dörfer in der Heberbörde (Gremsheim, Altgandersheim, Ackenhausen, Altgandersheim, Helmscherode und Gehrenrode). Die Vorschläge sehen Mängelbeseitigungen in den Dörfern vor allem bei Durchlässen, Rohrleitungen und Gräben vor. Die Kosten für diese innerörtlichen Verbesserungen für einen schnelleres Abfließen des Wassers bei Starkregenereignissen bezifferter der Planerin Dr. Stefanie Lorke mit rund 7 Millionen Euro.

Der Eigentümer des Seminarhotels "Alte Mühle" Ackenhausen beklagte in seinem Statement, dass beim großen Hochwassereignis 2018 seine Immobilie einen Schaden von fast einer Million Euro über sich ergehen lassen musste. Vor diesem Hintergrund sei es noch beklagenswerter, dass in dem Schutzkonzept für Ackenhausen die "Alte Mühle" überhaupt nicht berücksichtigt worden sei. "Wir gehören doch zu Ackenhausen!". Pabsch & Partner Dipl. Ing. Dirk Meyer bedauerte zwar diese Panne. Er begründete sich simpel: Man habe leider nichts von der Alten Mühle gewußt.

In weiteren Wortmeldungen, beispielsweise von Alfredo Kubbig, monierten andere Bürger und Bürgerinnen, dass in den für alle Dörfer vorgeschlagen Detaillösungen kein einziges Regenrückhaltebecken vorgesehen war. Dieses Regenrückhaltebecken sei beispielsweise oberhalb von Gremsheim unbedingt notwendig, damit die Wassermassen bei Starkregenereignissen nicht von einem Dorf (Gremsheim) ins nächste Dorf (Altgandersheim) und dann in die Stadt Bad Gandersheim weitergeleitet würden. "Das muss oberhalb einer Ortschaft aufgefangen werden." Hier müsste die Konzeption unbedingt nachgebessert werden.

Unzufrieden auch der als Experte in den Ausschuss entsandte Dipl. Ing. Wilhelm Kühne. Er vermisste Fakten in den Konzeptvorschlägen. Beispielsweise fragte er nach Aussagen zu speziellen Hochwassermengen. Außerdem seien die in dem über 120-seitigen Konzeptbericht eigepflegten Folien auf dem PC so gut wie nicht lesbar. Weitere Redner wiederholten die Forderung nach Rückhaltebecken als effizienten Hochwasserschutz.
Sie seien nicht Planungsauftrag gewesen, wehrte Dipl.Ing Meyer diese Kritik ab. Außerdem seien sie viel zu teuer und nicht bezahlbar. red

Die Bilder dokumentierten das im Konzeptentwurf vergessene Seminarhotel "Alte Mühle Ackenhausen" an der Meine und den den Pabsch & Partner Planer Dipl. Ing Dirk Meyer im Sonderausschuss Hochwasserschutz. Fotos: Thomas Fischer
















26.02.2020 • 14:38 Uhr

Menschlichkeit ist grenzenlos

EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm im Evangelischen Braunschweiger Dom

Soziales Engagement orientiert sich nicht an nationalen oder kulturellen Grenzen, wenn es aus christlicher Nächstenliebe erwächst. Darauf hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm (München), am 25. Februar im Braunschweiger Dom hingewiesen. „Humanität ist nicht deutsch, russisch, türkisch, israelisch, palästinensisch, syrisch oder chinesisch“, sagte er beim „Abend der Begegnung“ der Landeskirche Braunschweig: „Humanität ist universal.“

Aber sie sei alles andere als abstrakt. Der christliche Universalismus sei ein konkreter Universalismus. Er komme aus einer konkreten Gemeinschaftserfahrung und gehe gerade deswegen über die je eigenen Gemeinschaften hinaus.

Der Ratsvorsitzende warnte davor, die Schwachen, die schon immer hier zu Hause sind, gegen die Notleidenden auszuspielen, die von anderswoher kommen. Beide Gruppen verdienten unsere Solidarität. Christliche Grundorientierungen ernst zu nehmen, bedeute, Solidarität zu zeigen mit Menschen in Not, egal woher sie kommen, so Bedford-Strohm.

Der Ratsvorsitzende vertrat außerdem die Auffassung, dass Nächstenliebe nicht gleichbedeutend mit persönlicher Aufopferung sei. Es sei legitim, wenn soziales Engagement auch dem zugutekomme, der sich sozial engagiert. Niemand müsse ein schlechtes Gewissen haben, „wenn er oder sie auch an sich selbst denkt, wo er oder sie sich sozial engagiert“. Gegenseitigkeit im Sinne wechselseitiger Achtung und Verbundenheit könne vielmehr als eine zentrale Dimension des Liebesgebots gelten.

Die gesellschaftliche Entwicklung habe dazu geführt, dass Menschen nicht mehr nur starke, sondern auch schwache Beziehungen eingehen. Auch diese, so Bedford-Strohm, seien wertvoll, weil durch sie „Einstiegsmöglichkeiten in andere soziale Milieus“ entstehen. Zu ihnen zählten die sozialen Netzwerke. Als Ergänzung zu einem gelingenden Gemeinschaftsleben könne sogar der Gefällt-mir-Button von Facebook von Bedeutung sein. Die Zahl derjenigen, die sich in Deutschland freiwillig engagieren, sei in den letzten Jahren gestiegen. Allein in den evangelischen Landeskirchen seien mehr als eine Million Menschen ehrenamtlich tätig.epd










26.02.2020 • 10:46 Uhr

Türkei verhält sich schäbig! Wasserversorgung für Orte in Nordsyrien gekappt - Türkische Soldaten und islamistische Milizen in Aufbereitungsanlage eingedrungen

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: Hundertausende in der Region Ras Al Ain ohne sauberes Trinkwasser

Die türkische Besatzungsmacht in Nord-Syrien hat die Wasserversorgung der Stadt Al Hasaka und anderer Ortschaften in Nordosten Syriens komplett eingestellt. Das berichten der unabhängige lokale Radiosender arta.fm und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien sowie lokale Gewährsleute der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) übereinstimmend. Den Berichten zufolge seien türkische Soldaten und mit ihnen verbündete syrisch-islamistische Milizen in die Wasserkläranlage in der Region Ras Al Ain (Kurdisch: Sare Kaniye) eingedrungen und hätten das Personal vertrieben. Daraufhin sei die Versorgung der Bevölkerung in den betroffenen Regionen mit Trinkwasser unterbrochen worden.

Allein in der Stadt Al Hasakeh sind über 200.000 Menschen kurdischer, arabischer, assyrisch/aramäischer, und armenischer Abstammung und muslimischen, christlichen und yezidischen Glaubens zu Hause. „Sie alle müssen jetzt ohne sauberes Trinkwasser auskommen“, erklärt Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV. „Das Vorgehen der Türkei zeigt erneut, dass ihr jedes Mittel recht ist, um ihre Macht in Nordsyrien zu festigen und die autonome Selbstverwaltung der dort lebenden Zivilbevölkerung zu bekämpfen.“ Die Menschen zu schützen, wie die Regierung in Ankara behauptet und wie die NATO und auch die deutsche Bundesregierung fordern, sei gar nicht das Ziel der türkischen Besatzungsmacht. „Ein Staat, der sich tatsächlich für das Schicksal der Zivilbevölkerung interessiert, würde nicht hunderttausenden das Trinkwasser abdrehen, um politische Ziele oder geopolitische Interessen durchzusetzen“, so Sido. „Mit dieser Politik tritt die Türkei das humanitäre Völkerrecht mit Füßen.“

Die deutsche Bundesregierung verurteile zurecht jeden Angriff von Assad und Putin auf die von islamistisch kontrollierte Provinz Idlib, wo die syrische Zivilbevölkerung unfassbar leide. „Doch Erdogans Politik nimmt Berlin immer noch in Schutz – trotz massiver Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen des NATO-Staates an den Minderheiten in Nordsyrien“, kritisiert der Nahostexperte. Die deutsche Bundesregierung müsse sich den Vorwurf gefallen lassen, sie betreibe Erdogan und seinen radikal-islamistischen Verbündeten gegenüber keine werteorientierte Politik. „Diese Politik ist nicht im Sinne und Interesse Deutschlands und der Menschen hier“, erklärt Sido. „Eine große Mehrheit der Deutschen betrachtet Erdogan nicht als zuverlässigen politischen Partner.“ red/fis










26.02.2020 • 10:42 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 10. Kalenderwoche 2020

In der Woche vom 02. März bis 08. März 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 02. März: Raum Northeim

Dienstag, 03. März: Raum Einbeck

Mittwoch, 04. März: Raum Kalefeld

Donnerstag, 05. März: Raum Dassel

Freitag, 06. März: Raum Katlenburg-Lindau

Sonntag, 08. März: Raum Nörten-Hardenberg

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Uslar und von Freitag bis Montag der Folgewoche (KW 11) im Raum Northeim eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Thomas Fischer












26.02.2020 • 08:56 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: Bäume weg für rollstuhlgerechten Aufgang zum Skulpturenpfad

Sechs Auf- und Abgänge sind bereits im Bereich des Stadtgebietes vorhanden

Die Baumfällungen am Westhang des Skulpturenweges im rückwärtigen Bereich des ehemaligen Kurhauses sind gestern Nachmittag mit Volldampf gestartet. Es ist einer der größten Eingriffe in bestehenden Bau- und Strauchbestand, erklärt Thomas Hellingrath, Allein-Geschäftsführer der Landesgartenschau-Durchführungsgesellschaft im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Die Baumfällungen dienen auch einem ehrgeizigen Projekt, das selbstverständlich im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim erklärt werden muss. "An diesem Hang wird ein total behindertengerechter, soll heißen rollstuhlgerechter Aufgang zum Skulpturenpfad von Bad Gandersheim nach Lamspringe geschaffen. Die Wegebenen werden technisch so geschaffen, dass ein Rollstuhlfahrer selbstständig und unbehindert und ohne besondere Kraftanstrengung vom Parkplatz auf den Skulpturenweg gelangt.", versichert Geschäftsführer Hellingrath. Damit die Gefälle- bzw. Steigerungwinkel exakt die Voraussetzung eines behindertengerechten Aufstiegs ermöglichen, ist das Wegebauprojekt nicht klein dimensioniert. Es wird Raum für dieses Projekt benötigt. Und das macht die Fällungen von hinderlichen Bäumen und Rodungen von Sträuchern unabweisbar, heißt es..

Hellingrath bestätigte auf Nachfrage, dass explizit der Aufgang und auch der Skulpturenweg nicht im unmittelbaren Ausstellungsareal der Landesgartenschau liegen. "Aber das Projekt muss im Gesamtzusammenhang mit dem Ereignis betrachtet werden und soll die Infrastruktur in diesem Bereich über den Tag der Landesgartenschau hinaus bereichern", erklärt Hellingrath den tieferen Sinn der sinnigen Maßnahme.

Fünf rollstuhlgerechte Auf- und Abgänge sind bereits vorhanden

Zur weiteren Erklärung: Behindertengerechte wie rollstuhlgerechte Auf- und Abgänge auf den Skulpturenpfad im Bereich Bad Gandersheim gibt es selbstverständlich bereits. Insgesamt sind es sechs an der Zahl:

So am Beginn des Spazierweges an der Braunschweiger Straße (ehemaliges Bahnwärterhäuschen), dann in Höhe der Senioren Residenz am Osterbergsee (ehemalige Alte Leipziger-Erholungsstätte), beim Vital-Park, beim Diakonissen-Haus Hoffnungsgrund am Fasanenweg/Habichtsfang, bei der "Auer"-Siedlung Hildesheimer Straße 10 und beim Klosterhof Brunshausen/Kunstwerkstatt Bernd Löning/ "Hänschens Paradies".

red/Fotos: Thomas Fischer


















26.02.2020 • 08:35 Uhr

Zeitreise der EDEKA von "Ludchen" Ernst aus Ahlshausen bereichert: Uralt-Registrierkasse für E-Center Dirk Scheuner

Die Zeitreise der EDEKA von 1920 bis 2020, eindrucksvoll derzeit im E-Center-Dirk Scheuner in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim präsentiert, ist mit einem beeindruckenden Exponat bereichert worden. Am Dienstag beschaffte Ludwig "Ludchen" Ernst, Kult-Gastwirt aus Ahlshausen (Einbeck), eine uralte Registrierkasse. "Ich hatte die Kasse noch auf unserem Boden stehen. Die passt doch genau in diese kleine Ausstellung", fand der Gastwirt. Dankbar nahm Dirk Scheuner - "Ein wunderbares Stück!" - die Leihgabe an. Damit hat die Präsentation der 100-jährigen Erfolgsgeschichte der EDEKA eine weitere Bereicherung erfahren.
red/Fotos: Thomas Fischer














26.02.2020 • 08:20 Uhr

Nach ergiebigem Regen: Äcker im Leinetal überflutet

Die anhalten Regenfälle in den vergangenen Februartagen haben nicht nur Bäche und kleinere Flüsse in Südniedersachsen anschwillen lassen. Wo das Wasser nicht versickert ist bildeten sich größere Wasserflächen. So zu beobachten im Leinetal. Das Bild entstand am gestrigen Dienstag oberhalb von Billerbeck. Wegen der Überflutungen musste eine Verbindungsstraße nach Einbeck gesperrt werden. Angesichts vorhergesagter neuer Regenfälle ist mit einer Entspannung nicht zu rechnen.
red/Foto: Thomas Fischer










26.02.2020 • 07:58 Uhr

Polizisten beleidigt! ACAB" und "Auch Du" - Unbekannte beschmieren Heinz-Erhardt-Stele am Weender Tor

Drei Monate stand sie unbeschadet am Weender Tor. Jetzt haben Unbekannte die erst im November wieder errichtete Heinz-Erhardt-Stele mit dem Schriftzug "ACAB", dem Akronym für den Ausspruch "All cops are bastards", beschmiert. Der genaue Tatzeitpunkt steht nicht fest. Bemerkt und der Polizei mitgeteilt wurde die Sachbeschädigung am Dienstagmorgen (25.02.20).

Unklar ist zurzeit, ob sich der Schriftzug, der nach erstem Augenschein mit einem türkisfarbenen Permanent-Marker aufgebracht wurde, entfernen lässt oder nicht. Das 4. Fachkommissariat hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk/Foto: Polizei










26.02.2020 • 07:53 Uhr

Ein Lette (25) in Einbeck: Kein Führerschein, bekifft und beim Autofahren erwischt - Endstation Polizeiwache

Tatort: Einbeck, Hubeweg, Tatzeit: 25. Februar 2020, 14.50 Uhr.

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle durch Polizeibeamte des Polizeikommissariats Einbeck wurde ein VW Passat aus Estland angehalten und kontrolliert. Dabei stellte sich dann heraus, dass der lettische 25-Jährige Fahrzeugführer nicht nur ohne Fahrerlaubnis, sondern auch unter der Beeinflussung von Drogen sein Fahrzeug führte. Nach Entnahme einer Blutprobe und der Einbehaltung einer Sicherheitsleistung konnte der nun Beschuldigte die Polizeiwache wieder verlassen. Den Pkw führte dann ein Arbeitskollege des erwischten Letten weiter. vo










25.02.2020 • 23:07 Uhr

Fünf Millionen Euro für Hochwasserschutz an der Oker und Innerste - und Bad Gandersheim sucht noch nach Konzepten, Wegen und Födermitteln

Grundsatzstreit über neue Regenrückhaltebecken oder Verbesserung der Abflussmöglichkeiten in den Dörfern geht weiter

In Altgandersheim ist heute ab 18 Uhr für gut eine Stunde im Sonderausschuss Hochwasserschutz des Gandersheimer Stadtrates über neue Konzeptideen für mehr Sicherheit für die Dörfer der Heberbörde vor Starkregen und Überschwemmungen gerungen worden, derweil ernsten andere Regionen in der Nachbarschaft bereits Millionen für den Hochwasserschutz. In Altgandersheim nahm der Ausschuss und eine stattliche Anzahl interessierter Bürger und Bürgerinnen die Vorschläge des Planungsbüros Patsch & Partner wohl zur Kenntnis, mehr aber auch nicht. Der Grundsatzstreit über neue (geforderte) Regenrückhaltebecken oder eine Verbesserung der Abflussmöglichkeiten von Starkregen in den Dörfern ist heute offen zu Tage getreten, aber vertagt worden.

Ganz anders die neuen Entwicklungen beim Hochwasserschutz in Gandersheims Nachbarschaft. Dazu gibt es nachfolgend dokumentierte Fakten:

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat am (heutigen) Dienstag den zweiten Vertrag zum Sondervermögen „Hochwasserschutz“ unterzeichnet. Damit stehen im Einzugsgebiet der Oker und der Innerste fünf Millionen Euro für Hochwasserschutzmaßnahmen bereit. Vertragspartner ist die „Hochwasserpartnerschaft Nördliches Harzvorland“, vertreten durch den Wasserverband Peine. „Wir setzen als Land ein deutliches Zeichen in dem Gebiet, das 2017 schwer vom Hochwasser getroffen wurde“, so Lies. „Der Vertragsabschluss ist enorm wichtig für die Umsetzung von dringend erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen“, betonen auch Verbandsvorsteher Hans-Hermann Baas und Geschäftsführer Olaf Schröder vom Wasserverband Peine. „Diese Landesmittel sind ein entscheidender Impuls für den integrierten Hochwasserschutz im Harzvorland – und damit für den ländlichen Raum.“

Aus dem Fünf-Millionen-Euro-Topf sollen zunächst neun Maßnahmen an den Flussgebieten Innerste und Oker zu 80 Prozent vom Land gefördert werden. Mit dem Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Weddebach bei Immenrode (Gesamtkosten: 1,55 Millionen Euro) kann somit umgehend begonnen werden, die Maßnahme soll in 2020/2021 umgesetzt werden. Bei den weiteren acht Projekten (unter anderem ein Hochwasserrückhaltebecken Steimker Bach und der Linienschutz Oker-Warne/Dorstadt) kann jetzt die bauliche Umsetzung geplant werden. „Uns ist klar: Das Sondervermögen ist und kann nur der Anfang sein“, so Minister Lies, „Hochwasserschutz braucht einen langen Atem.“ Darum soll zeitnah ein weiterer Vertrag mit der „Gebietskooperation Hochwasserschutz Obere Leine“ folgen.

Zum Hintergrund:

In der „Hochwasserpartnerschaft Nördliches Harzvorland“ haben sich im Jahr 2013 neun Kommunen zusammengeschlossen: die Samtgemeinden Baddeckenstedt, Lutter am Barenberge, Oderwald, die Gemeinden Liebenburg, Schladen-Werla sowie die Städte Goslar, Langelsheim, Wolfenbüttel und Clausthal-Zellerfeld. Diese Kommunen haben Aufgaben des Hochwasserschutzes an den Wasserverband Peine übertragen. red/fis

Die Bilder dokumentieren Eindrücke aus der heutigen Sitzung des Sonderausschusses Hochwasserschutz, der in der Turnermusik-Akademie in Altgandersheim tagte. Sie zeigten Konzeptmacherin Dr. Stefanie Lorke, Ausschussmitglied Dipl.Ing. Wilhelm Kühne und Ratsherrn Hendrik Geske. Fotos. Thomas Fischer















25.02.2020 • 15:11 Uhr

Polizei zieht Bilanz: Mehrtägige gewaltfreie Protestaktionen anlässlich von Rodungsarbeiten für eine Stromtrasse

Gut 12 Tage lang verzögerten überwiegend örtliche Protestler mit ihren Aktionen die Rodung von Bäumen für den geplanten Verlauf einer Hochspannungstrasse zwischen Wahle in Niedersachsen und Mecklar in Hessen. Die inzwischen gerodete ca. 600 Meter lange und ca. 50 Meter breite Schneise über den Helleberg liegt nördlich der Ortschaft Heckenbeck bei Bad Gandersheim.

Die per Gerichtsbeschluss genehmigten Rodungsarbeiten begannen bereits am 14.02.2020 und wurden sogleich durch mehrere Personen gestört und behindert. Am 19.02.2020 war aufgrund der im Wald befindlichen Protestler ein gefahrloses Fällen der Bäume nicht mehr möglich. Die ausführende Firma informierte die Polizei.

Bis zum Nachmittag des folgenden Tages wurde das Gelände polizeilich gesichert und die Arbeiten fortgeführt. Gegen 16.00 Uhr sorgte eine Zwischenverfügung des OLG Celle für einen sofortigen Stopp der Arbeiten.

Entsprechend der Beschlusslage zogen sich sowohl die Mitarbeiter der Firma als auch die Polizei zurück. Mit zahlreichen, teils professionell ausgeführten Aktionen versuchten die Protestler die weiteren Baumfällungen zu erschweren. So wurden über das Wochenende zum Beispiel mehrere Baumkronen mit Stahl- und Kletterseilen verbunden, ein Aktivist nistete sich auf einer Baumplattform in rund 15 m Höhe häuslich ein, mit einem umgekippten Trecker Anhänger und mit einem Baumstamm wurden Wege blockiert und Absperrgitter eines Bauzaunes wurden im zu rodenden Bereich in den Bäumen befestigt.

Am Vormittag des 24.Februrar .2020 wurde per Beschluss des OLG Celle die Verfügung zur Einstellung der Rodungsarbeiten aufgehoben. Die Arbeiten wurden unter polizeilicher Begleitung fortgesetzt. Kritisch wurde es am frühen Montagabend beim Fällen der in ca. 15 m Höhe mit Drahtseilen und Kletterseilen verbundenen Bäume. Weder für die eingesetzten Polizeibeamten noch für die Mitarbeiter der Rodungsfirma waren die gefährlichen, weitreichenden Seilverbindungen zwischen den Bäumen vom Boden aus erkennbar. Der Aktivist auf seiner Plattform bemerkte die drohende Gefahr und kletterte unverletzt aus dem Baum. Der Mitarbeiter einer Fachfirma kappte alle Seile.

Am Dienstagmittag (25.02.2020) war die Schneise freigelegt. Der Polizeieinsatz wurde beendet. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Restarbeiten der Firma dauern bis zum Abend an.fal/Fotos: Thomas Fischer










25.02.2020 • 15:08 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: Jetzt werden die Sichtschneisen freigeschnitten

Geschäftsführer Thomas Hellingrath: ""Wo wir jetzt etwas wegnehmen müssen wird Neues geschaffen!"

Mit dem Sonnenschein am heutigen Dienstagnachmittag sind die angekündigten Baumfällungen für Sichtschneisen auf dem zukünftigen Gelände der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim im Sektor des Seekurparks gestartet worden. Mit einem hydraulischen Greif- und Schneideaggrgat an einem gelben Bagger wurden die ersten Bäume am mittleren Osterbergsee in Nähe der öffentlichen Toilettenanlage/Parkplatz/Dehneweg unkompliziert geschnitten und dann auf einer Halde abgelegt.

Die aktuellen Arbeiten sollen Freiräume für Bepflanzungen und Umgestaltungsmaßnahmen im Rahmen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim schaffen . "Wo wir etwas jetzt wegnehmen wird selbstverständlich Neues und noch viel mehr entstehen", verspricht Allein-Geschäftsführer Thomas Hellingrath für die Landesgartenbau-Durchführungsgesellschaft.

Zahlreiche Spaziergänger und Jogger nahmen die Rodungsarbeiten zur Kenntnis. Einige fotografierten das Abräumspektakel. Im Umfeld der Arbeiten wurde vor einer halben Stunde auch Eckhard Froböse vom Vorstand des Fördervereins Landesgartenschau gesehen.
red/Fotos/Video: Marc Reiser












25.02.2020 • 14:00 Uhr

Heiße Debatte über die umstrittene Pflegekammer im Landtag - FDP und Pflegekräfte fordern ihre Abschaffung

Nach Kienbaum-Umfrage droht das Aus - Das wäre eine schwere Schlappe für Sozialexperten Uwe Schwarz, heißt es

Anlässlich der heutigen heftigen Debatte über die umstrittene Pflegekammer - mit maßgeblich vom Bad Gandersheimer Sozial- und Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz (SPD) auf den Weg gebracht - im Rahmen der Dienstag-Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtags erklärt Sozialministerin Carola Reimann (SPD):

„Seit der Einführung der Pflegekammer gab es immer wieder Kritik an der Art und dem Zeitpunkt der Beitragserhebung, aber auch grundsätzlich an der Arbeit der Pflegekammer. Die Landesregierung und die Regierungsfraktionen haben der Pflegekammer immer jede Unterstützung gegeben, um sich stabil aufzustellen. Leider hat sie diese Chancen aus unserer Sicht bis heute nicht genutzt.

Vor diesem Hintergrund wird die Firma Kienbaum im Rahmen der derzeit laufenden Evaluation der Pflegekammer im kommenden März rund 78.000 Pflegekräfte in Niedersachsen fragen, ob sie eine beitragsfreie Pflegekammer grundsätzlich wollen. Damit haben die Pflegekräfte selbst die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie eine Kammer als Interessenvertretung akzeptieren – dieses Votum wird für uns bindend sein.“

Die Kammer wird seit ihrem Bestehen massiv und nachhaltig bekämpft. Die FDP forderte wie ein Großteil von Pflegekräften und Pflegedienst firmen ihre sofortige Abschaffung. Die Landesregierung ist angesichts der massiven Dauerroteste bereits eingeknickt, rudert zurück. Sie hat die Zwangsmitgliedsbeiträge aufgrund des Drucks der Basis bereits abgeschafft. Ebenso hat sich nichts dagegen, wenn die ungeliebte Kammerpräsidentin so schnell wie möglich abtritt.

Jetzt soll ein kostspieliges Beratungsunternehmen eine Befragung über die Zukunft der Kammer veranstalten. Das dürfte ihr endgültig den Rest geben, sagen Fachleute voraus. Für den Bad Gandersheimer Sozialpolitiker Schwarz, einem der Väter der Pflegekammer, wäre das eine der schwersten Niederlagen in seiner politischen Laufbahn, so interpretieren es bereits Beobachter in der Landeshauptstadt.
red/Fotos: Thomas Fischer/Sozialministerium/Pflegebündnis














25.02.2020 • 13:41 Uhr

Verzicht auf Auto, Plastik und Ferienflieger - den Wohlstand infrage stellen: Evangelische Pastorin und ihre Familie fasten für das Klima

Sie kaufen Gemüse beim Bio-Bauern, beziehen Ökostrom, meiden Plastik und fahren Bus. Pastorin Bettina Lorenz-Holthusen und ihre Familie in Ostercappeln bei Osnabrück haben kaum noch Potenzial für das "Klimafasten", so scheint es. Dennoch beteiligen sich alle Fünf an der Aktion vieler evangelischer Landeskirchen und katholischer Bistümer in Deutschland. In der Zeit zwischen Aschermittwoch (26. Februar) und Ostersonntag (12. April) wollen sie auf Dinge verzichten, die das Klima schädigen. "Wir können schon noch besser werden", meint die 45-Jährige. "Manchmal wird man aus Bequemlichkeit schludrig."

Ihrem Mann Martin Lorenz (47) fällt gleich ein Beispiel ein. Am Vortag sei er nachmittags zur Dienstbesprechung mit dem Auto statt wie üblich mit dem Bus gefahren. "Weil ich dadurch eine Stunde kürzer unterwegs war", sagt der Gymnasiallehrer für Informatik und Mathematik und schließt die Wohnzimmertür, die der Besuch offengelassen hatte. "Ich achte sehr darauf, dass beheizte Räume möglichst geschlossen sind", erklärt er mit einem Augenzwinkern. Beim nächsten Mal will er wieder den Bus nehmen.

Das Ehepaar Lorenz sowie die Kinder Paula (17), Clara (13) und Jacob (12) üben sich nicht nur privat im Klimafasten. Auch die lutherische Paulus Gemeinde der Pastorin macht mit - gemeinsam mit den benachbarten Kirchengemeinden. Lorenz-Holthusen hat die Aktion mit einem Team geplant. In der ersten Woche veranstalten sie ein Klimaquiz zum ökologischen Fußabdruck. In der zweiten und dritten bieten sie Vorträge über Energie und das Retten von Lebensmitteln an, später geht es um Mobilität und faire IT-Technologie.

Experten der Klimafasten-Initiative bereiten jährlich Themen und Materialien vor. Die 2015 von der Landeskirche Westfalens gestartete Kampagne vergrößere sich stetig, sagt Projektkoordinatorin Maria Karnagel, Klimaschutzmanagerin in der hannoverschen Landeskirche. "Mittlerweile sind wir 15 Partner." "Fridays For Future" habe der Aktion einen zusätzlichen Schub gegeben. Neben Kirchengemeinden und Konfirmandengruppen beteiligten sich nun sogar Schulen und Kommunen. Die Auflage der Begleitbroschüre habe erstmals 54.000 erreicht.

Darin fordern Irmgard Schwaetzer, Synodenpräses der Evangelischen Kirche in Deutschland, und Karin Kortmann, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, eine "Ethik des Genug". Es gehe darum, "über das rechte Maß nachzudenken und es immer wieder einzuüben", schreiben sie in ihrem Grußwort.

Bei Familie Lorenz hat das Nachdenken schon vor Jahren eingesetzt. Seit langem nutzen sie den Zug für Urlaubsreisen. Zum Wandern liest der gebürtige Österreicher Lorenz entweder alte Faltkarten oder digitale Karten, die er zuvor runtergeladen hat. Zu Hause schränkt er das Streamen von Filmen und Musik ein - manchmal zum Missfallen von Tochter Paula. "Häufiges Streamen gleich größere Server gleich mehr Stromverbrauch", rechnet der Informatiker vor.

Mit Greta Thunberg und den letzten heißen Sommern hätten sie ihre Gewohnheiten noch intensiver auf den Prüfstand gestellt, sagt Bettina Lorenz-Holthusen. Eingekauft wird mit Brotbeutel, Dosen und Gemüsenetzen, Marmelade selbst gekocht. Es kommt weniger Fleisch auf den Teller. Statt Haarshampoo und Zahnpasta nutzen sie Seife und Kautabletten. "Die Kinder machen das ohne Murren mit", sagt die dreifache Mutter und ergänzt: "Alles eine Frage der Organisation - und darin bin ich ziemlich gut."

Auch ihre Paulusgemeinde ist beim Klimaschutz ganz vorne dabei. Bei Veranstaltungen kommen nur noch Stofftischdecken und -servietten zum Einsatz. An Getränken werden Wasser aus dem Hahn und selbst gepresster Apfelsaft angeboten. Hinter dem Gemeindehaus wächst gerade eine Wildblumenwiese heran. Demnächst bekommen sie das Siegel "faire Gemeinde" verliehen. "Als Kirche sind wir aufgerufen, den Wohlstand, an den wir uns so gewöhnt haben, infrage zu stellen", findet Lorenz-Holthusen.

Manchmal gönnt sich aber auch ihre Familie eine Auszeit. "Am Freitagabend essen wir hin und wieder vor dem Fernseher Tiefkühlpizza oder Backcamembert", sagt Martin Lorenz und lächelt entschuldigend: "Das ist ein Ritual, das wir alle liebgewonnen haben." Martina Schwager, epd










25.02.2020 • 13:36 Uhr

Entwarnung in Göttingen: Aufwendiger Fehlalarm - Sprengstoff-Spürhunde und 100 Polizisten im Einsatz

Entwarnung in Göttingen.

Die Absuche der beiden Gebäudekomplexe des Göttinger Hainberg-Gymnasiums im Zusammenhang mit einer in der Nacht beim Niedersächsischen Kultusministerium in Hannover eingegangenen, anonymen Drohmail (wir berichteten), führte am Dienstagvormittag nicht zum Auffinden verdächtiger Gegenstände.

Alle polizeilichen Maßnahmen konnten daraufhin gegen 11.20 Uhr eingestellt werden.

Mit Bekanntwerden des Eingangs der Mail hatte die Polizeiinspektion Göttingen am Morgen sofort alle erforderlichen Maßnahmen am Hauptgebäude der Schule am Friedländer Weg sowie an der Außenstelle in der Immanuel-Kant-Straße ergriffen.

Insgesamt waren rund 100 Beamte der Alltagsorganisation und von der Zentralen Polizeidirektion sowie drei Sprengstoffspürhunde der Polizeidirektion Göttingen mit unterschiedlichen Aufträgen in den Einsatz eingebunden.

Die Ermittlungen zur Identifizierung des Absenders der Nachricht durch die Göttinger Spezialeinheit "Taskforce Cybercrime" dauern an. Nach derzeitigem Stand geht man nicht von einer Ernsthaftigkeit des Mailinhaltes aus.

Es wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" eingeleitet. Die weitere Bearbeitung erfolgt im 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Göttingen. Die Staatsanwaltschaft Göttingen ist eingeschaltet. js











25.02.2020 • 13:25 Uhr

Im Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim Gelände: Blühende Forsythien vor gewaltigen Rodungs-Bagger gerettet

Spaziergängerinnen im Seekurpark in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim haben in den vergangenen Tagen irritiert und verstört auf die ersten heftigen Rodungsarbeiten an den Randbereichen der Osterbergseen reagiert (wir berichteten). Aus den Halden von herausgerissenen Sträuchern, Pflanzen und kleineren Bäumchen, die bislang nicht abgeräumt worden sind, haben einige Spaziergängerinnen kleinere Äste mit grünen Knospen und ersten kleinen Blütenansätzen quasi gerettet. Mit den Rodungsmaßnahmen sollen u.a. Sichtschneiden für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim geschaffen werden, wird von offizieller Seite erklärt.

Eine 93-jährige Dame aus der Kurstadt zeigte heute dem Redaktionsnetzwerk ihren ganz besonderen Strauß. Angetrieben von den zeitweiligen warmen Sonnenstrahlen am heutigen Dienstag sind die Knospen aufgeplatzt. Zum Vorschein kam ein gelber Blütenkranz von Forsythien. "Die habe ich vor der fürchterlichen gelben Rodungsmaschine gerettet", erzählte die Dame voller Stolz. Und sie habe sich gefragt: "Muss da so scharf eingegriffen werden?"

Die Bilder dokumentieren den schönen Strauß blühender Forsythien aus bereits gerodeten Sträuchern und einen gewaltigen gelben Greifbagger, der bei den Rodungsarbeiten im Seekurpark eingesetzt wird. Auf dem Bild sind Monteure damit beschäftigt, das Großgerät "scharf" zu installieren.
red












25.02.2020 • 11:14 Uhr

Auf der B64 bei Seboldshausen: Akuter Blitzer-Alarm!

Momentan ist es angeraten auf der Bundesstraße 64 im Bereich Seboldshausen beim DCC Kurcampingpark das Tempolimit einzuhalten. Schnellfahrer könnten in die aufgebaute mobile Radarfalle tappen. Damit ist wieder die fragwürdige Praxis eingetreten, dass innerhalb von 1000 Meter gleich zweimal Blitzermaschien auf die Autofahrer einwirken.
Wir wünschen eine blitzerfreie Weiterfahrt!










25.02.2020 • 11:05 Uhr

Verkehrsunfall im Hardegser Kreisel: 50-Jähriger missachtet Vorfahrt

Am Montag gegen 19.35 Uhr kam es auf dem Hardegser Kreisel zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von ca. 6.000 Euro entstand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Ein 50 Jahre alter Autofahrer aus Hardegsen war auf der Straße Vor dem Tore unterwegs. Beim Einfahren in den Kreisverkehrsplatz missachtete er die Vorfahrt einer 50-Jährigen aus Northeim, die sich mit ihrem Auto bereits im Kreisverkehr befand.fal











25.02.2020 • 10:09 Uhr

Neues aus dem Heckenbecker Forst: Fichten alle runter - Jetzt werden Laubbäume gesägt - Stümpfe werden im Mai gerodet

Die Baumfäll-Arbeiten im Heckenbecker Forst für die Öko-Stromtrasse 380kV als Freileitung und eine Strommasten-Anlage sind seit zwei Stunden wieder angelaufen. Die Fällung der letzten Fichten ist soeben abgeschlossen worden. Zur Stunde werden einige Laubbäume, die zwischen den Fichten standen, abgesägt.

Das Unternehmen TenneT, es ist für den Bau und Betrieb der Stromautobahn von Wahle nach Mecklar verantwortlich, teilte mit, dass die Rodungen der Baumstümpfe zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen wird. Als Termin wurde der Mai 2020 genannt. Die Polizei ist weiterhin mit einem Großteil ihrer Einsatzkräfte vor Ort. Ebenso findet weiterhin eine symbolische Protestaktion in Form einer Mahnwache in einem blauen Zelt mit fünf Personen statt.

Gegen heute Mittag rechnet die Polizei mit einer Beendigung ihrer Sicherungsmaßnahmen. Sie zeigte sich zufrieden über die symbolischen Protestaktionen und den zivilen Ungehorsam. Er hatte sich u.a. mit kleineren Blockademaßnahmen auf Zufahrtswegen Areal der Abholzungen ausgedrückt. "Das lief alles bislang entspannt ab", so Polizeisprecher Uwe Falkenhain vor wenigen Sekunden im Gespräch mit unserem Redaktionsnetzwerk.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












25.02.2020 • 09:57 Uhr

Nach anonymer Drohmail - Schulbetrieb an Göttinger Hainberg-Gymnasium fällt heute aus - Polizeikräfte aus Heckenbeck blitzschnell abgezogen

Aufgrund einer anonymen Drohmail fällt der Schulbetrieb an den beiden Standorten des Göttinger Hainberg-Gymnasiums heute (25.02.20) aus. Betroffen sind die Schulgebäude in der Immanuel-Kant-Straße und dem Friedländer Weg. Das berichtet soeben die Göttinger Polizei. Wegen der Bedrohungslage wurden Einsatzkräfte bei der Sicherungs einer Baumfäll-Aktion in Heckenbeck/Bad Gandersheim abgezogen.

Einzelheiten dazu, wo die Mail einging sowie auch zu ihrem genauen Inhalt, werden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht veröffentlicht. Aktuell laufen an beiden Objekten die polizeilichen Maßnahmen. Die Bereiche um die Liegenschaften sind hierfür abgesperrt. Beamte der Zentralen Polizeidirektion und Spezialhunde sind für die Absuche im Einsatz. Es wird nachberichtet.











25.02.2020 • 09:38 Uhr

Zeitreise im E-Center Dirk Scheuner: Back to the roots Edeka - Melitta Butterbrotpapier für 0.40 Reichsmark

Zurück zu den Wurzeln einer nunmehr 100-jährigen erfolgreichen Geschäftsidee: Edeka feiert 100. Geburtstag. Über die Anfänge der Edeka informiert derzeit ein kleiner nostalgischer Tante Emma Edeka-Laden im E-Center Dirk Scheuner in Bad Gandersheim. Die Exponate erinnern an eine verwegene und doch so gemütliche Einkaufszeit. Viele haben zu der kleinen Zeitreise einen Beitrag geleistet, berichtet Dirk Scheuner. "Wir haben uns sehr gefreut, dass uns Gandersheimer Bürger und Bürgerinnen mit ihren Exponaten geholfen haben diese kleine Ausstellung aufzubauen". Garniert wird die ansehnliche Zeitreise mit Informationsblättern. Darauf ist kompakt die Edeka-Story skizziert. Eine erstaunliche deutsche Geschichte eines deutschen Einzelhandelsunternehmens. Wir gratulieren zum 100. Geburtstag!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















25.02.2020 • 09:16 Uhr

Unanständig! Kollekte für Friedensrichter aus Kirche geklaut

Tatort: Einbeck, Stiftplatz, Tatzeit vom 17. Februar 2020 bis zum 24. Februar 2020.
Gestern wurde der Polizei Einbeck ein Diebstahl in der Münsterkirche St. Alexandri angezeigt. Ein unbekannter Täter hat zur Tatzeit den Behälter für die Kollekte der Friedenslichter aufgebrochen und das innenliegende Bargeld in einer Höhe von ca. 20 Euro entwendet. vo










25.02.2020 • 09:11 Uhr

Wenn das Wetter krank macht - Gesunde Tipps gegen Wetterfühligkeit

Mal Sonne, mal Regen, mal warm, mal kalt: Der Frühling bringt – oft in schneller Abfolge – die unterschiedlichsten Wetterverhältnisse mit sich. Viele Menschen leiden dann unter der sogenannten Wetterfühligkeit. Genaue Zahlen gibt es nicht, schätzungsweise kämpft aber jeder zweite Deutsche mit den entsprechenden Symptomen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, gibt Tipps, wie Wetterfühlige gegensteuern können.

Wie entsteht Wetterfühligkeit?

Jeder Mensch reagiert auf das Wetter, etwa bei Kälte mit Frieren oder bei Hitze mit Schwitzen. Wer jedoch wetterfühlig ist, bei dem löst ein Wetterwechsel Unwohlsein und im schlimmsten Fall sogar gesundheitliche Probleme aus. Die Ursache: „Schlägt das Wetter um, verändern sich Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Daran muss sich der Körper erst gewöhnen“, so Dr. Wolfgang Reuter. „Bei manchen Menschen geht diese Umstellung schnell, anderen setzen Wetterumschwünge stärker zu.“ Diese Menschen gelten als wetterfühlig. Auf wechselhaftes Wetter reagieren sie mit körperlichen Beschwerden.

Was sind die Symptome?

Anzeichen für Wetterfühligkeit sind unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Kreislaufprobleme oder Schlafstörungen, die während oder kurz nach einem Wetterwechsel eintreten. In schlimmeren Fällen können sogar Migräneattacken oder Schmerzen in Knochen, Gelenken und Narben auftreten. „Begleiterscheinungen sind häufig auch eine gereizte Stimmung oder Antriebslosigkeit“, erläutert der Gesundheitsexperte.

Wer ist betroffen?

„Frauen sind häufiger wetterfühlig als Männer. Das liegt daran, dass Frauen öfter mit Kreislaufproblemen oder einem niedrigen Blutdruck zu kämpfen haben“, so Reuter. Frauen in der Menopause sind besonders anfällig. Ebenfalls häufiger betroffen sind ältere Menschen. Aber auch wer beispielsweise an Asthma oder Rheuma erkrankt ist, kann durch einen Wetterumschwung verstärkte Symptome wie Atembeschwerden oder Gelenkschmerzen entwickeln.

Was hilft gegen Wetterfühligkeit?

Die gute Nachricht: Wer wetterfühlig ist, muss sich nicht damit abfinden. Es gibt einige Möglichkeiten, wie Betroffene die Symptome lindern können. „Viel Bewegung an der frischen Luft ist das A und O“, so Reuter. „Und zwar nicht nur bei Sonnenschein sondern auch bei schlechtem Wetter. Das stärkt den Kreislauf und härtet ab. Geeignet ist Ausdauertraining wie Walken, Wandern oder Radfahren. Aber auch ein täglicher Spaziergang von etwa 30 bis 45 Minuten hilft. Ebenfalls empfehlenswert sind Kneippbäder, Wechselduschen oder Saunagänge. Der Gesundheitsexperte rät Wetterfühligen zudem, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch zu achten. Auf Genussmittel wie Alkohol, Tabak und Kaffee besser verzichten. Auch ausreichend Schlaf ist wichtig – mindestens sieben Stunden pro Tag. Wer das nicht schafft, sollte zumindest versuchen, jeden Abend um dieselbe Zeit ins Bett zu gehen. Denn auch ein regelmäßiger Schlafrhythmus kann helfen. Wer bereits unter den ersten Symptomen leidet, dem können Hausmittel Linderung verschaffen: Melissen- oder grüner Tee, aber auch Aufgüsse, Tropfen und Dragees auf Basis von Kräutern wie Baldrian, Johanniskraut und Hopfen lindern die Beschwerden.
red/Quelle/Foto: ERGO Group











25.02.2020 • 08:53 Uhr

Gandeon 2020 aktuell: Können sich Bäume gegenseitig schützen? In Gandersheim und Heckenbeck nicht, weil sie dort gefällt werden!

Bäume sind derzeit in der südniedersächsischen Kleinstadt und dem Dorf Heckenbeck ein erregendes Thema. Flankiert wird die Welt der Bäume jetzt mit einem aufschlußreichen wie geheimnisvollen Film im Gandeon-Kino in der Marienstraße in Bad Gandersheim. In dem sehenswerten Streifen geht es um " Das geheime Leben der Bäume". Der Förster Peter Wohlleben veröffentlichte 2015 sein Buch "Das geheime Leben der Bäume", das zum Bestseller avancierte. Darin beschreibt er, wie die Bäume einander Schutz geben, miteinander kommunizieren und wie wichtig der Wald für das Leben der Menschen ist. Jan Haft, der mit "Das grüne Wunder" ein Porträt des Biotop Wald lieferte, steuert die berückenden Bilder bei.

Die reale Welt der Bäume in Bad Gandersheim und Heckenbeck erzählt aktuell davon, dass sich Bäume nicht selbst schützen können. Menschen machen sie dort mit Kettensägen nieder. Für eine umstrittene Stromtrasse und eine Landesgartenschau 2022. Diejenigen, die Bäume schützen wollen, werden daran gehindert und behetzt.

Die weiteren Filme im Gandeon skizzieren die kurzen Inhaltsangaben. Weitere Fakten hat Kino-Chefin Trude Pose auf der Grafik kompakt präsentiert. Außerdem auf Papier in farbigem Eosin - an den bekannte Stellen ausgelegt. Das Gandeon-Team ist freudiger Erwartung. Stammgäste und neue Kinofreunde sind stets herzlich willkommen. Im kultigen Gandeon in Bad Gandersheim. Nirgendwo ist Kino gemütlicher und heimatlicher!

Little Women

Leichtfüßige, gefühlvolle Neuverfilmung (Regie Greta Gerwig, u.a. mit Emma Watson) von Louisa May Alcotts autobiografisch inspiriertem Bestseller um vier gegensätzliche Schwestern im Amerika des späten 19. Jahrhunderts. - Jo ist die wildeste von vier Schwestern, die in bescheidenen Verhältnissen mit ihrer Mutter in Concord, Massachusetts aufwachsen. Sie schreibt schon als Jugend liche Theaterstücke, Jahre später Geschichten, die sei an Zeitungen verkauft. Heiraten will sie nicht, lehnt sogar den Antrag ihres Freundes Laurie ab. Ihre ältere Schwester Meg heiratet einen Lehrer, ihre jüngere Schwester Amy will Malerin werden und darf mit der reichen Tante nach Paris. Als die jüngste Schwester Beth zu sterben droht, kehrt Jo nach Concord zurück.

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

Doctor Dolittle hat sich nach dem Tod seiner geliebten Frau von der Welt ab- gewandt und sich mit seinen Tieren, mit denen er sprechen kann, hinter den Mauern seines Familienanwesens verschanzt. Als die junge Queen Victoria aber schwer erkrankt, macht sich Dolittle auf eine abenteuerliche Reise, bei der er nicht nur ein Heilmittel, sondern auch Lebensfreude findet. Außer seinen tierischen Freunden, einem Papagei, einer Ente, einem Strauß, einem Gorilla und einem Eisbär begleitet ihn auch ein junger Lehrling.

Enkel für Anfänger

Komödie um rüstige Rentner (Maren Kroymann, Barbara Sukowa, Heiner Lauterbach), die sich als Leih-Omas und Opas versuchen. -

Die Hochzeit

Fortsetzung von "Klassentreffen 1.0.", in der Til Schweiger die Geschichte dreier Jugendfreunde als deftige Komödie weitererzählt. - Thomas muss ein geflopptes Album verkraften. Aber endlich steht die Hochzeit mit Linda an, für die es noch etliche Vorbereitungen zu treffen gilt. Seine Freunde straucheln indes im Beziehungsleben. Dann verzögert eine Beerdigung den Terminplan

Parasite...OSCAR 2020 für den besten Film!!!!!

Pechschwarze Komödie über eine arme Familie, die sich wie ein Parasit bei einer wohlhabenden Familie einschleicht. - Kim Gi-taek ist Familienvater, jedoch arbeitslos. Mittlerweile ist seine vierköpfige Familie verzweifelt. Doch Gi- taeks Sohn hat eine Idee, wie er an Geld kommen kann. Er fälscht seinen Lebenslauf und wird als Nachhilfelehrer bei der wohlhabenden Familie Park ein- gestellt. Bald ersetzt er alle Bediensteten durch seine Familienmitglieder.
red/Fotos: Thomas Fischer












25.02.2020 • 08:36 Uhr

Einbeck: Zwei leichtverletzte Fahrzeuginsassen nach Unfall


Ereignisort: Einbeck, Kreisstraße 658, Ereigniszeitpunkt: Gestern. Montag, 24. Februar 2020, 19.45 Uhr. Ein 24-jähriger Fahrzeugführer aus Einbeck befährt mit seinem VW die Kreisstraße 658 von Bartshausen herkommend in Richtung Wenzen. Im Bereich einer Rechtskurve kurz vor der Ortschaft Wenzen gerät der Fahrzeugführer nach rechts von der Fahrbahn ab und kommt dann erst auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Der 24-jährige Fahrzeugführer und auch ein 25-jähriger Beifahrer aus Einbeck werden durch den Unfall leicht verletzt und beide dem hiesigen Krankenhaus zugeführt. Über die Schadenshöhe am Pkw liegen noch keine Daten vor.vo










25.02.2020 • 08:24 Uhr

Dienstag Morgen um 6 Uhr im Heckenbecker Forst: Gespenstische Ruhe und tote Fichten im Flutlicht

Heckenbeck liegt vor mir ruhig schlafend am Fuße des Heckenbecker Forstes. Die Zufahrtfeldwege gesäumt von Polizeiwagen. 25 bis 30 mögen es sichtbar sein. Hinter mir rauscht der Wald.Ich gelange über dornige Bodenbedecker und matschigen Grund an die Stromtrasse. Eingezäunt in Richtung Heckenbeck mit Metallgittern. Alles liegt unter Flutlicht. Leise Summen die Stromaggregate. Aber der Wind und das Rauschen des Waldes übertönen alles. Noch schweigen die Kettensägen.
Vor dem glänzenden Zaun patrollieren zwei junge Polizisten. Überall liegen frisch gesägte Fichten herum. An einem Baum im eingezäunten Sektor ist noch das Baumhaus eines Protestlers zu sehen. Es war eine Mahnwache gegen die Fällungen. Unter starken Sicherheitsvorkehrungen wird an dieser Stelle Freiraum für die umstrittene Öko-Stromtrasse 380kV Wahle-Mecklar mit Kettensägen geschaffen. Wenn die Helligkeit des Tages das Flutlicht ablöst gehen laut TenneT die Fällungen ins Finale. Unter Polizeischutz. Und weiter rauscht es im Heckenbecker Forst.
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer

















24.02.2020 • 21:09 Uhr

Staatsanwaltschaft und der Polizei Hildesheim ziehen an einem Strang: Festnahme eines Ladendiebes - Ein Tag später in Hauptverhandlungshaft

Wohnsitzloser Mann (42) bei Lebensmittel-Diebstahl erwischt

Polizei und Staatsanwaltschaft in Hildesheim ziehen Intensivstation an einem Strang. Soeben gibt es dazu eine Pressemitteilung:

Bereits am vorigen Freitag, 21. Februar 2020, nahmen Beamte des Einsatz- und Streifendienstes einen Ladendieb fest, nachdem dieser in einem Einkaufsmarkt in der Straße Runde Wiese sowohl am 21.Februar 2020 als auch am Tag zuvor jeweils Waren im Wert eines unteren dreistelligen Betrages entwendete.

Den Ermittlungen zufolge verstaute der 42-jährige Tatverdächtige am Nachmittag 21.02.2020 diverse Waren in einem Rucksack und verließ den Markt, ohne diese zu bezahlen. Der Ladendetektiv hielt den Mann anschließend auf und informierte die Polizei.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der Tatverdächtige bereits am Abend des 20. Februar 2020 im gleichen Markt einen Ladendiebstahl begangen hat. Dabei gelang es ihm, mit dem Diebesgut zu entkommen.

Bei den entwendeten Artikeln handelte es sich hauptsächlich um Lebensmittel sowie um Gegenstände des täglichen Bedarfs.

Der 42-jährige verfügt über keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet. Die Ermittler gehen davon aus, dass er seinen Lebensunterhalt durch die fortgesetzte Begehung von Straftaten bestreitet.

Mit dem Ziel eines beschleunigten Verfahrens beantragte die Staatsanwaltschaft Hildesheim beim Amtsgericht einen Beschluss, den 42-Jährigen in Hauptverhandlungshaft zu nehmen. Dem Antrag wurde stattgegeben. Ein entsprechender Beschluss wurde am 22. Februar 2020 durch einen Ermittlungsrichter erlassen. Der Tatverdächtige befindet sich bis zur ausstehenden Hauptverhandlung in einer Justizvollzugsanstalt.js










24.02.2020 • 21:02 Uhr

Neues aus dem Heckenbecker Forst: Baumbesetzer beendet freiwillig seine Aktion- TenneT lässt Seile von einem Experten wegschneiden- Polizei bewacht unter THW-Fluchtlicht den Wald

Heute. Montag. 24. Februar 2022. Kurz nach 18 Uhr:
Der letzte Baumbesetzer hat soeben seine Protestaktion gegen Baumfällungen für die Öko-380 kV Starkstrom-Freileitung im Heckenbecker Forst beendet. Das bestätigte vor wenigen Minuten Uwe Falkenhain von der Polizeiinspektion in Northeim. Jetzt würde TenneT durch einen Experten einige sperrige Seilverspannungen zwischen Bäumen beseitigen. Polizisten würden die Nacht über den Wald bewachen. „Damit keine Aktivisten auf das verbotene Gelände gelangen“. Damit für die Nachtwache alles gut sichtbar bleibt ist das Waldstück vom THW unter eine gigantische Flutlichtglocke gelegt. Die restlichen Baumfällungen würden dann am Dienstagmorgen stattfinden. Das sei dann in vielleicht zwei Stunden erledigt. Falkenhain berichtete von keinerlei Zwischenfällen. „Das geht alles ganz entspannt ab...“. Sichtbar wurde das vor wenigen Minuten auf dem Aldi-Parkplatz in Bad Gandersheim. Hier hatte es den Anschein, dass sich Bereitschaftspolizisten erst einmal ganz entspannt mit den neuesten Aldi-Sonderangeboten eindeckten.
red












24.02.2020 • 17:50 Uhr

Heute auf der A7 bei Hann.Münden: Renault Megane abgefackelt - Fahrer unverletzt

Auf der A 7, ca. 1.000 Meter vor der Werratalbrücke in Fahrtrichtung Hannover, ist am frühen Montagmorgen (24.02.20) gegen 06.10 Uhr ein Renault Megane in Brand geraten. Das Fahrzeug aus Wuppertal brannte in der Folge vollständig aus. Als Brandursache wird ein technischer Defekt im Motorraum angenommen. Der 57 Jahre alter Fahrer des Wagens blieb unverletzt. Für die Dauer der Löscharbeiten durch die alarmierte Feuerwehr musste die Autobahn kurzfristig voll gesperrt werden. Anschließend rollte der Verkehr für geraume Zeit auf einem Fahrstreifen am Brandort vorbei. Gegen 08.15 Uhr standen wieder alle drei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Schadenshöhe ist unklar.jk











24.02.2020 • 17:44 Uhr

Im Solling um 18.30 Uhr: Holzmindender übersieht umgestürzten Baum auf der B497

Am gestrigen Sonntag, gegen 18.30 Uhr, befuhr ein 28-jähriger PKW-Fahrer aus Holzminden mit seinem Fahrzeug die Bundesstraße 497 aus Schönhagen kommend in Richtung Neuhaus (Landkreis Holzminden) und prallte gegen einen auf die Fahrbahn gestürzten Baum. Am PKW entstand Sachschaden von ca. 3.000 Euro. js










24.02.2020 • 17:38 Uhr

Fahrplan beschlossen – Parteitag am 25. April in Berlin: Sind Niedersachsen CDU'ler wirklich überwiegend für Merz?

Die CDU in Niedersachsen hat sich soeben zur Festlegung des Fahrplans für die Wahl eines neuen Bundesvorsitzenden geäußert. Offen bleibt die Frage: Für wen ist eigentlich die Union izwischen Nordsee und Harz? Aus Parteikreisen in Südniedersachsen zu hören, man favorisiere Friedrich Merz.

In der heutigen Erklärung der CDU Niedersachsen heißt es: Die Bundesvorsitzende hat einen wohlüberlegten und straffen Zeitplan für die Wahl des CDU-Vorsitzes vorgelegt. Die oder der neue Vorsitzende wird auf einem Sonderparteitag am 25. April in Berlin gewählt. Der Fahrplan wurde vom Präsidium und Bundesvorstand einstimmig beschlossen. Egal für wen sich die 1001 Delegierten im April entscheiden, es kommt danach auf Ge- und Entschlossenheit in der CDU an. Wir wollen dieses Land gestalten. Unsere Leitlinien, mit denen wir Deutschland durch die 2020er Jahre führen wollen, werden wir dann in gebotener Intensität im Dezember im neuen Grundsatzprogramm festlegen. Daher ist es positiv, die Vorsitzfrage vor dem Grundsatzprogramm-Parteitag zu entscheiden.red/fis










24.02.2020 • 14:44 Uhr

Neues aus dem Heckenbecker Forst: Ein nicht vor der Fällung betroffener Baum ist derzeit besetzt - Hundertschaft Polizei rückt an

Von 600 Meter sind noch circa 100 Meter an Fichten zu beseitigen - TenneT lässt Harvester raus aus dem Wald, setzt Kettensägen ein

Die Vorbereitungen für den Abschluss der Fällarbeiten im Heckenbecker Forst gehen zur Stunde weiter. Am Vormittag hat vom OLG in Celle grünes Licht für den Fortgang der unterbrochenen Fällungen gegeben worden (wir berichteten). Zur Stunde gibt es in dem Waldsektor eine spektakuläre Protestaktion eines einzelnen Aktivisten. Er habe sich auf einem unverdächtigen Baum festgesetzt. Dieser Baum befindet sich Angaben von TenneT jedoch nicht im Feld der zu fällenden Fichten.

Insofern ist die Gelassenheit bei der Polizei nachvollziehbar. "Wir beobachten das zur Stunde.", erklärte vor wenigen Sekunden Polizeisprecher Falkenhain von der Polizeiinspektion in Northeim. Vor dort wurde die Nachricht bestätigt, dass weitere Bereitschaftspolizisten im Anmarsch in Richtung Heckenbeck sind. Zur konkreten Anzahl gab es eine allgemeine Erklärung: Es könnten ein bis zwei Züge sein. Vielleicht eine Hundertschaft...

Die Polizisten würden die restlichen Baumfälligen quasi sichern. TenneT würde Bereich der zu schlagenden Trasse mit Metallgittern markieren. Diesen geschützten Sektor würde die Polizei absichern. Bei TenneT und der Polizei geht davon aus, dass die Baumfällungen heute nicht abgeschlossen werden. Sie könnten über Nacht bis zum Dienstag andauern. Dafür seien die Flutlichtaggregate vom Technischen Hilfswerk akquiriert. Von den rund 600 Meter freizuschlagenden Aareal müssten rund 100 Meter abgearbeitet werden.
red/Fotos: Thomas Fischer












24.02.2020 • 14:10 Uhr

Heckenbecker Forst: Vor der finalen Bäume-Fällung für 380kV-Öko-Strommasten - Polizei im Vorbereitungsmodus - "Lagezentrum" FTZ Gandersheim TenneT bestätigt: Stopp der Baumfällungen ist aufgehoben!

THW ist alarmiert, um mit Flutlicht den Aktionsraum der Sicherheitskräfte auch nachts auszuleuchten

Mit der Ruhe im Umfeld des Heckenbecker Forstes ist es seit einigen Stunden wieder vorbei. Ein spezielles Polizeiaufgebot hat den kritischen Sektor unter Beobachtung und wohl auch Sicheren genommen. Die vom OLG in Celler zunächst mit einer Eilentscheidung angehaltenen Baumfällungen für die Öko-Strommasten der 380kV Freileitung könnten jetzt weitergehen.

Das Gericht hat dem Vernehmen nach seine Entscheidung revidiert. Der Fällungsstopp sei aufgehoben, verlautet heute von TenneT. Dagegen hält der Protest mit einer Mahnwache (Foto) von Baumschutz-Aktivisten aus Heckenbeck und von außerhalb an. Sie befürchten durch die Stromtrasse und ihre überdimensionierten Masten negative Auswirkungen auf den Wald und die Tierwelt.

Sollten die vom Unternehmen TenneT, dem Betreiber der 380kV-Stromtrasse Wahle-Mecklar, veranlassten Baumfällungen vom Gericht wieder zugelassen werden, was seit wenigen Stunden der Fall ist, seien Störmanöver von Protesten nicht auszuschließen. Darauf bereitet sich die Polizei derzeit vor. Als eine Art Lagezentrum dienst die Feuerwehr Technische Zentrale des Landkreises Northeim in der Heckenbecker Straße in Bad Gandersheim. Dort waren heute Bewegungen von Polizeifahrzeugen und Rettungsautos des DRK zu beobachten. Außerdem wurden Einheiten des Technischen Hilfswerkes in Alarmbereitschaft versetzt. Das THW ist Spezialist für Licht bei Nacht. Laster mit Flutlichtmasten und Striomaggregaten seien nach Heckenbeck-Bad Gandersheim beordert.
Massenhaft sind im betroffenen Waldgebiet inzwischen Metallgitter abgeladen. Damit wird das Betätigungsfeld der Baumfäller eingezäunt werden. Dieser Sektor soll zur besonderen Zone erklärt werden. Ihr Betreten sei dann strengstens verboten. Bei Zuwiderhandlungen müsse man mit dem Einschreiten der Sicherheitskräfte zu rechnen.
red/Fotos: Thomas Fischer
















24.02.2020 • 13:32 Uhr

LAGA-Marketing-Chefin Grit Arndt: Heute exklusiv im Dialog mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group

Farbe bekennen. Erstes Plakatmotiv der Bad Gandersheimer Landesgartenschau 2022 vorgestellt

In einem Exklusiv-Gespräch mit Grit Arndt, der neuen Marketing-Chefin der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim, hat das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group vor wenigen Minuten brandaktuelle Einblicke in erste professionelle Marketingaktivitäten erhalten. Wir sprachen mit der Marketingexpertin in der LAGA-Zentrale im "Bracken".

Zu den Marketingaktivitäten gehören Werbemittel wie ein erstes Plakat und ein Autoaufkleber (wir berichteten). Marketingchefin Grit Arndt: „Dies ist als erstes Signal an Bürgerinnen und Bürger gedacht. Im Frühjahr werden wir mit einer emotionalen und auf Inhalte fokussierten Kampagne an den Start gehen.“ Geplant sind unter anderem Großflächen an den Ein- und Ausfallsstraßen der Stadt, aber auch die Belebung der Website, die regelmäßig über das Werden und Entstehen der Landesgartenschau berichten wird.

Ergänzend teilte Grit Arndt mit: Sehr erfreut habe sich auch LAGA Aufsichtsratsvorsitzende und Bürgermeisterin Franziska Schwarz angesichts des ersten Plakatmotivs, dass mit zwei unterschiedlichen Aussagen in den kommenden Tagen in Bad Gandersheim und Umgebung aufgehängt wird. Im ersten Schritt werden die Plakate von der Arbeitsgruppe Werbung des Fördervereins der LAGA in Geschäften, bei Vereinen und Institutionen verteilt. Auch die Stadt hat ihre öffentlichen Stellen zur Verfügung gestellt.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










24.02.2020 • 13:15 Uhr

Neue Aufrufe für Klimaförderung: Sportvereine und Kommunen müssen nur zugreifen!

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne weist Kommunen, Unternehmen und Bürger in seinem Wahlkreis auf laufende Förderprogramme zum Klimaschutz sowie aktuelle Änderungen in den Auswahlverfahren hin.

Im Rahmen der sogenannten Kommunalrichtlinie können sich Kommunen und kommunalen Akteure, wie Sportvereine, neuerdings das ganze Jahr über für Klimaschutzvorhaben
bewerben.
Damit auch kleinere Projekte, wie die Installation von Fahrradbügeln vor öffentlichen Gebäuden oder Sportstätten, leicht und schnell umzusetzen sind, wurde die Höhe der Mindestzuwendung für Radverkehrsprojekte von 10.000 auf 5.000 Euro gesenkt. Weitere Informationen hierzu gibt es unter https://klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.

Zeitgleich fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit investive Modellprojekte von Städten und Gemeinden. Dazu sollen jährlich zwei Ausschreibungen vom 1. März bis 30. April sowie vom 1. September bis 31. Oktober durchgeführt werden.
Gesucht werden insbesondere Vorhaben, die durch direkte Treibhausgasminderungen einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz beitragen und durch ihre Konzepte anderen Kommunen als Vorbild dienen können. Die Förderquote beträgt bis zu 70 Prozent, für finanzschwache Kommunen sogar bis zu 90 Prozent. Nähere Informationen dazu findet man unter www.klimaschutz.de/projekte/modellprojekte.

Des Weiteren werden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative innovative Klimaschutzvorhaben gefördert. Bis zum 31. März 2020 können für einen Ideenwettbewerb noch Projektskizzen eingereicht werden. Im Fokus stehen dabei
Beratung, Kapazitätsaufbau, Vernetzung und Qualifizierung in den Handlungsfeldern Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung. Antragsberechtigt sind erstmalig alle juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts.
Weitere Informationen dazu können unter www.klimaschutz.de/innovative-klimaschutzprojekte eingesehen werden.

Darüber hinaus weist Kühne auf eine Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundesumweltministeriums, des Deutschen Industrie- und Handelskammertag sowie Klimaschutz-Unternehmen e.V. hin.
Gesucht werden dabei Unternehmen aller Größen und Branchen, die sich aufgrund ihrer Leistungen und Zielsetzungen als Vorbilder für Klimaschutz und Energieeffizienz verstehen. Diese können sich als Klimaschutz-Unternehmen bis zum 20. März um eine Mitgliedschaft in der Vorreiter-Initiative bewerben.
Informationen zur Initiative und zur Bewerbung sind unter
www.klimaschutz-unternehmen.de/mitglied-werden/ zu finden.










24.02.2020 • 11:50 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: frisch, bunt und mobil - Premiere für ersten LaGa-Auto-Aufkleber

Jetzt kann sie hinausgetragen werden: Die Botschaft "GARTEN.FEST.SPIELE." für die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Die kommt farbig auf weißen Grund daher. Sie ist wetterresistent. Sie haftet perfekt. Kein Fahrtwind vermag den neuen Aufkleber von der Fahrzeugscheibe zu reißen.

Das bunte Signet für die Landesgartenschau in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt ziert seit heute die Einsatzfahrzeuge des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Damit wird die LaGa-Botschaft total mobil. Geht so weit über die Grenzen Bad Gandersheim hinaus.Nachahmung empfohlen!

Wir verdanken den frischen LaGa-Aufkleber Grit Arndt, der neuen Marketing-Chefin der Landesgartenschau. Seit zwei Wochen macht sie ihren Job in der LaGa-Zentrale im "Bracken" in Bad Gandersheim. Soeben hat das Redaktionsnetzwerk die Marketingexpertin besucht, mit ihr geredet und Neues erfahren. Und den frischen LaGa-Autoaufkleber geschenkt bekommen. Danke!
red










24.02.2020 • 09:32 Uhr

Evangelischer Bischof Meister: "Feuer des Glaubens" neu entfachen

Ralf Meister, Bischof der Evangelischen-lutherischen Landeskirche Hannover (sie reicht bis Göttingen) hat die Christen dazu ermutigt, das "Feuer der Begeisterung" für den christlichen Glauben neu zu entfachen. "Lassen wir uns nicht hineinziehen in das Gerede von Niedergang und Abbau", sagte er soeben vor der evangelischen Landessynode, dem Kirchenparlament. In der Kirche gehe es im Kern nicht um organisatorische Fragen, sondern "um das, was uns im Innersten antreibt".

Im Eröffnungsgottesdienst in der Marktkirche in Hannover führte Meister die 80 Mitglieder der neu gewählten 26. Landessynode in ihr Amt ein. In der Kirche gebe es viele Geschichten von flammender Begeisterung und von "wärmendem Feuer", betonte Meister. Er erinnerte an Kirchentage und Pilgertouren, Konfirmandencamps oder Gospelgottesdienste. Immer seien es Gemeinschaftserfahrungen. Der Bischof rief die Synodalen auf, dieses Feuer weiterzutragen, so wie es die Synodenmitglieder vor ihnen getan hätten. epd










24.02.2020 • 09:22 Uhr

Kommen demnächst Photovoltaik-Anlagen auf Dächer von Finanzamt und Straßenbauamt in Bad Gandersheim?

Niedersachsen will alle landeseigene Gebäude für Solarstrom nutzen

„Seit 2017 bezieht Niedersachsen für landeseigene Gebäude 100 Prozent Ökostrom. Nun wollen wir den nächsten Schritt gehen und die Dächer unserer Gebäude für Photovoltaik-Anlagen nutzen“, erklärte der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers. Damit dürften auch die im Landbesitz befindlichen Gebäude des Finanzamtes und Straßenbauamtes in Bad Gandersheim vor energetischen Umgestaltungen auf ihren Dächern stehen.

Für rund 3000 landeseigene Gebäude wurde ein Photovoltaikkataster in Auftrag gegeben, das seit Anfang des Jahres vorliegt. Damit wurde für jedes der untersuchten Gebäude die Größe und Neigung der Dachfläche, der mögliche Stromertrag, die nutzbare Wärmemenge für Solarthermieanlagen (Warmwasser) und auch beeinträchtigende Dachstrukturen wie Schornsteine, Lüftungsanlagen, Dachgauben, Bäume erfasst.

Insgesamt wurden Gebäude mit einer Dachfläche von rund 2,6 Mio. m² untersucht. 1,5 Mio. m² davon weisen eine mittlere bis sehr hohe Sonneneinstrahlung (Solarpotenzial) auf und wären prinzipiell für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) geeignet. Untersucht werden muss jedoch in jedem Einzelfall, ob die Statik und die vorhandene Dacheindeckung die Errichtung einer PV-Anlage zulässt. Auch der Denkmalschutz ist ein wesentliches Kriterium.

Hilbers möchte das Potenzial für den Klimaschutz nutzbar machen. Die größte Mobilisierung der Möglichkeit für PV-Anlagen sieht Hilbers in der Aktivierung privaten Kapitals. Daher möchte der Finanzminister die Dachflächen privaten Investoren und Versorgungsunternehmen zur Verfügung stellen. Hilbers: Wir brauchen neben eigenen Investitionen Privatkapital, um die Energiewende zu schaffen. Dort, wo das Land den Strom kontinuierlich selbst verbrauchen kann, soll es die Dachfläche selbst nutzen. Falls dies nicht möglich sein sollte, sollen die Flächen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens ist beabsichtigt, potenzielle Betreiber von PV-Anlagen auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, landeseigene Dachflächen für „Solarstrom“ zu nutzen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










24.02.2020 • 08:09 Uhr

Massiver Einsatz: Baumfällaktionen haben Hochkonjunktur - "Menschenschutz vor Baumschutz"

Und im Heckenbecker Forst geht es um "Öko-Strom-Schutz"

Jetzt jaulen wieder die Kettensägen. Die Baumfäller in Bad Gandersheim und in der Region stehen unter enormen Zeitdruck. Noch sind die Abholzungen laut gesetzlicher Bestimmungen unbeschadet von Sanktionen möglich. Bis Anfang März 2020 sind die Fällungen fast überall erlaubt.

Fragt man nach den Sinn der hektischen Aktivitäten ist immer die gleiche Antwort zu hören: Es geht um die Sicherheit von Menschen und Eigentum. Das Risiko von unkontrollierten Baumstürzen angesichts der orkanartigen Sturmereignisse sei zu groß. Deswegen müssten "Risikobäume" beseitigt werden. Ein Experte brachte es auf den Punkt: "Menschenschutz geht vor Baumschutz!"

In Bad Gandersheim haben die von offizieller Seite (Stadtverwaltung) angekündigten Baumfällungen und Rodungen einen anderen Zusammenhang. Es müssten Bäume für so genannte Sichtschneisen fallen. Die sind für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim erforderlich. "Blumenschutz geht vor Baumschutz!"

Im aufgeregten Fall des Heckenbecker Forstes dienen die unterbrochenen Sägeaktionen im Wald auch einem "höheren" Ziel. Es geht um den Bau der "ökologischen 380 kV-Stromtrasse" Wahle-Mecklar. Fast parallel zu einer bereits seit Jahrzehnten bestehenden Stromtrasse soll eine Erweiterung/Vergrößerung einer Strommastenanlage umgesetzt werden. Die neue 380-kv-Freileitung soll sauberen Strom aus den Windkraftanlagen auf der Nordsee durch das Land bis nach Bayern leiten. "Öko-Strom-Schutz vor Baumschutz!"
red/Video: Fis WMG










24.02.2020 • 07:52 Uhr

Braunlage/Hohegeiß: Sturm fegt Aluteile von "Panoramic"-Hotelfassade

Am vergangenen Samstag, gegen 17:30 Uhr, wurden die Einsatzkräfte der Polizei in Braunlage und Feuerwehr am "Panoramic-Hotel" in Hohegeiß eingesetzt. Aufgrund des heftigen Sturmes hatten sich mehrere Aluminiumabdeckungen der Aussenfassade gelöst und fielen zu Boden. Die Gefahrenstelle konnte aufgrund der Höhe (10. bis 16. Stock) nicht beseitigt werden. Der Gefahrenbereich wurden somit großräumig abgesperrt. Zu Personenschäden oder größeren Sachschäden kam es glücklicherweise nicht.ots











24.02.2020 • 07:47 Uhr

CDU-Chef Althusmann traurig: Bitterer Wahlsonntag für die CDU in Hamburg

Der Vorsitzende der CDU Niedersachsen hat traurig auf das Ergebnis der gestrigen Stadtratswahl in Hamburg reagiert. Er meinte nach dem katastrophalen Abschneiden der Christdemokraten in der Hansestadt:

"Für die CDU in Hamburg ist es ein bitterer Wahlsonntag. Wahlen in Großstädten haben ihre eigenen Gesetze. Die CDU Hamburg und ihr Spitzenkandidat Marcus Weinberg sind aus einer schwierigen Ausgangslage heraus gestartet. Dennoch haben wir einen engagierten Wahlkampf erlebt, der sich leider nicht im Wahlergebnis widerspiegelt. Die Ereignisse in Thüringen waren da nicht hilfreich. Unseren Hamburger Parteifreunden wehte eine steife Brise in Sturmstärke ins Gesicht. Marcus Weinberg ist für sein persönliches Engagement zu danken. Die Hansestadt-CDU sollte sich nun mit viel Energie und Elan als Stimme der bürgerlichen Vernunft in die Arbeit zum Wohle dieser schönen Stadt einbringen."
red










23.02.2020 • 19:45 Uhr

Northeimer Handball Club Team mB1: Starke Teamleistung gegen Bissendorf wird mit Sieg belohnt!

Am heutigen Sonntag spielte die mB1 in der heimischen Schuhwallhalle gegen den TV Bissendorf-Holte. Nachdem man sowohl in der Vorrunde, als auch im Hinspiel jeweils deutlich verloren hatte, wollten die Northeimer heute einen Sieg einfahren. Hoch motiviert ging man in dieses Spiel und legte einen guten Start hin. Die Northeimer konnten sich bereits am Anfang einen 2 Tore-Vorsprung aufbauen und diesen die ganze erste Hälfte halten, oder sogar vergrößern. Durch eine strenge Linie der Schiedsrichter agierte man oft mit weniger als sechs Spielern, jedoch fanden die Jungs immer wieder Lösungen Treffer zu erzielen.

Nach der Halbzeit war man auf Seiten der Northeimer unkonzentriert , so dass die Gegner in der 31. Minute ausglichen und in der 34. Sogar in Führung gingen. Bis auf vier Tore konnten die Bissendorfer wegziehen. Jedoch berappelten sich die Jungs des NHC´s und glichen in der 43. Minute wieder aus. Den Northeimern war mit einer 24:23 Führung der letzte Angriff überlassen, jedoch kamen dien Gäste durch einen Passfehler erneut in Ballbesitz und ein direkter Freiwurf nach Spielende war noch auszuführen. Diesen konnten die Northeimer blocken und gewannen das Spiel somit mit 24:23 nach einer sehr starken und geschlossen Mannschaftsleistung.

Es siegten: Hofmann 2, Althans 2, Burandt 2, Heiduck, Brinkman, Schlappig 3, Bosse 1, Zieker 4, Bialas 7 (1/1), Mandel 2, Brandt 1.
red/JM/Fotos: NHC












23.02.2020 • 19:21 Uhr

Biathlon-Weltmeisterschaft: Vorfreude bei der Gandersheimer Antholz-Group

Mit Spannung und Begeisterung sind in Bad Gandersheim heute und in den vergangenen Tagen die Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz verfolgt worden. Besonders bebeifallt die vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Ganz starker Auftritt besonders der erfolgreichen Biathletinnen: Treffsicher beim Schießen und irre schnell auf den Brettern.

Gefeiert wurden die deutschen Biathleten/innen auch im Keglerheim von Gebhard Jungesblut in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Auf dem dokumentierten Bild serviert Keglerheim-Wirt Gebhard Jungesblut , aktiv im Einsatz mit sieben leckeren Pilsken auf seinem Tablett. Noch die schönen Bilder vom herrlichen Echtschnee und siegreichen Biathletinnen in Köpfen und Herzen schwärmte die lustige Antholz-Group ganz bestimmt schon von einem bevorstehenden Abenteuertrip. Merke: Vorfreuden sind manchmal die schönsten Freuden!Das Damen-Zweier-Foto zeigt Doppel-Weltmeisterin Dorothea Sierra und Ski-Lehrerin Walburga Brunner.


red/Fotos: Marc Reiser/Screenshots

















23.02.2020 • 18:49 Uhr

Northeimer Handball Club: Team weiblich D1 bleibt in der Erfolgsspur - 24: 20 gegen Katlenburg!

Etwas zäh und die gewohnte Griffig- und Spritzigkeit fehlte in der Anfangsphase gegen die gut aufgelegten Kaltenburger. Unseren Mädels merkte man die Doppelbelastung an. Musste der fast komplette Kader 9 Uhr beim Auswahltraining schon ran. Im Angriff spielten wir gut. Immerwieder sahen wir starke Einzelaktionen und der Ball wurde erfolgreich im Netz versenkt. In der Abwehr waren wir in der ersten Halbzeit zu langsam auf den Beinen und nur halbherzig am Gegner. Mit einem knappen 13:10gingen wir in die Pause.

Eigentlich war alles gut, jedoch hingen die Köpfe fast auf dem Boden und wir schauten in düstere Gesichter. Nun waren die Trainer gefragt. Zum Anpfiff waren sie wie ausgewechselt. Mutig, lauffreudig und mit spielwitz im Angriff erzielten sie sehenswerte Tore. Jedoch die Einstellung die die Mädels nun im Abwehrbereich hatten, sie waren griffig und spielten eine Deckung wo jeder dem Anderen half, machte uns echt stolz. Aliya und Mira kamen immerwieder mit Tempo und bauten die Führung auf sieben Tore aus. In den letzten sechs Minuten sah man deutlich, dass die Mädels platt waren. Trotzdem steckten sie nicht auf und hauten bis zur letzten Minute alles auf die Platte. Wir gewannen 24:20 und hatten unser letztes Heimspiel.

Nun folgen noch zwei schwere Auswärtsspiele und dann...zack...Saison wieder zu Ende. Einen schönen Abschluss hatten wir noch, als ORTEGA, Trainer von Hannover Burgdorf, ein Foto mit uns in unserer Schuhwallhölle gemacht hat. Er war in unserer Halle, weil sein Sohn gegen unser Team männlich B im Anschluss spielte.
red/NHC/










23.02.2020 • 17:12 Uhr

Landesgartenschau-2022 Hammer: Es bleibt beim Verkehrswert von 157.000 Euro für "Schrott-Immobilie" Ex-Kurhotel Bartels - Zweites Gutachten überraschend gekanzelt

Fraktionschef von SPD und CDU, Niklas Kielhorn und Timo Dröge beziehen Stellung - Keine Reaktion aus dem Rathaus

Jetzt ist es definitiv und von maßgeblichen Repräsentanten der im Bad Gandersheimer Stadtrat vertreten großen Fraktion bestätigt: Es gibt kein zweites Gutachten zur Feststellung des Verkehrswertes der von der Stadt Bad Gandersheim in einem Eilvorgang gekauften "Schrottimmobilie" Ex-Kurhotel Bartels. Es gibt unreife Ideen, das prominent im Gelände der Landesgartenschau 2022 gelegene Gebäude für Zwecke des Millionenprojektes zu nutzen. In einem ersten Verkehrswertgutachten hatten ein unabhängiger Gutachteruasschuss des Katasteramtes in Northeim für die Immobilie einen Wert von 157.000 Euro taxiert. Da die Stadt 250.000 Euro beim Kauf des Gebäudes bezahlt hat, klafft nun eine Lücke von 93.000 Euro. Wird das frühere Hotel tatsächlich für Zwecke der Landesgartenschau genutzt, könnte die Verkehsrwertsumme zu 90 Prozent aus dem Landes-Fördertopf "Stadtgrün" subventioniert werden. Nachteil für die Stadt: sie müsste rund 100.000 Euro aus der eigenen Stadtkasse bezahlen.

Nun war es eine verwegene Idee im Gandersheimer Rathaus, mit einem neuen Gutachten möglicherweise einen günstigeren (besseren) Verkehrswert feststellen zu lassen. Dem Vernehmen nach soll der beauftragte Gutachter jedoch unmißverständlich klar gemacht haben, dass dieses Verfahren nicht funktioniert. Deswegen nicht, weil die Feststellungen im ersten Gutachten korrekt gewesen sind und den authentischen Verkehrswert bei 157.000 Euro fachlich und sachlich richtig manifestierten.

Fraktionschef Nilas Kielhorn: "Größeren Schaden für die Stadt verhindert!"

Um eine Stellungnahme gebeten verwies der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Niklas Kielhorn (Heckenbeck) auf einen differenzierten Zusammenhang: Er erinnerte zunächst daran, dass die Immobilie deshalb von der Stadt gekauft worden sei, um sie zu sichern. "Wir wollten und mussten verhindern, dass das ehemalige Hotel ein Spekulationsobjekt wird." Bei einer solchen Konstellation hätte man nicht ausschließen können, dass der Schaden für die Stadt ein größeres Ausmaß gehabt hätte, als das für den Erwerb investierte Geld. Insofern hätte die Investition sehr wahrscheinlich größeren Schaden für die Stadt verhindert. Jetzt müssten Wege und Lösungen gefunden werden, was mit dem Objekt geschieht und welche Fördermittel fließen könnten. Und zum Gutachtenthema: Wenn der zweite Gutachter den bereits festgestellten Verkehrswert bestätige brauche man selbstverständlich keine zweite Expertise.

Fraktionschef Timo Dröge: "Verkehrswert-Gutachten hätte vor dem übereilten Kauf erstellt werden müssen"

Der Vorsitzende des CDU-Ratsfraktion Timo Dröge hielt von Anfang die Einschaltung eines zweiten Gutachters für vollkommen überflüssig. "Warum musste der Katasteramts-Gutachterausschuss angezweifelt werden? Sollte da ein geschöntes Gutachten herauskommen?" Dröge kritisierte das gesamte Verfahren bei dem vollkommen überstürzten Kauf der Schrott-Immobilie. "Bevor ich als Privatmann ein Gebäude kaufe, lasse ich den Wert von Fachleuten feststellen. Nicht nachdem ich es möglicherweise viel zu teuer gekauft habe." Dröge frage sich nach wie vor, was mit dem Gebäude tatsächlich geschehen soll. "Wird es für Zwecke der Landesgartenschau genutzt oder kommt der Abriss?" Antworten erhoffe er sich in der längst überfälligen Sitzung des Ratshauasschusses für Stadtentwicklung.
Eine bei der Stadt seit gut einer Woche erbetene Stellungnahme von Bürgermeisterin Franziska Schwarz liegt bis heute nicht vor.
red/

Die Bilder dokumentieren die Immobilie und die beiden Fraktionsvorsitzenden Niklas Kielhorn und Timo Dröge. Fotos: Thomas Fischer










23.02.2020 • 16:41 Uhr

Wetter: Harzwasserwerke und Bauern freuen sich über ergiebigen Regen - Talsperren füllen sich

Der ergiebige Regen heute und in den vergangenen Tagen hat in der Region Südniedersachsen und im Vorharz die Pegel der Bäche und kleineren Flüsse ansteigen lassen. Das ist von Verantwortlichen bei den Harzwasserwerken, die auch für die Trinkwasserversorgung in der Region Bad Gandersheim - Seesen verantwortlich sind, für zufriedene Mienen gesorgt. Aufatmen bei den Experten, "weil unsere Talsperren endlich wieder volllaufen". Zwar sei das Fassungsvermögen noch nicht zu 100 Prozent erreicht, "aber das Wasser steigt und steigt!", so die feuchte Botschaft. Und die Prognosen für die kommenden Tage sagen weitere nachhaltige Niederschläge voraus. Auch in der Landwirtschaft, speziell bei den Waldbauern, ist man über den Dauerregen sehr zufrieden. Die Natur braucht Wasser wie der Mensch das tägliche Brot.

Die Bilder dokumentieren die Innerstetalsperre an der Landesstraße 515 bei Langelsheim. Außerdem das Anschwellen der Gande und Eterna in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.
rede/Fotos: Thomas Fischer














23.02.2020 • 12:58 Uhr

Polizei: Friedliche "Narrerei" beim Karneval in Harriehausen

Einmal mehr bewiesen die Harriehäuser Närrinen und Narren, wie eine Karnevalsveranstaltung durchgeführt werden kann (wir berichteten ausführlich!). In Reaktion auf die Ereignisse in Kalefeld ein Wochenende zuvor hatte die Gandersheimer Polizei erneut vorgesorgt und zeigte Präsenz vor Ort. Bis zu 1.500 Teilnehmer besuchten den Festumzug am Samstag, bis zu 450 Personen feierten anschließend im Zelt. Weieter in örtlichen Gasthäusern. Nicht einmal brauchte die Polizei einzugreifen. Fazit von Einsatzleiter, Hauptkommissar Gerhard Menge: "Karnevalsveranstaltung mit fröhlichen Närrinen und Narren bei augelassener, freidlicher Stimmung - Keinerlei Auseiandersetzungen, keine Beanstandungen!" rb











23.02.2020 • 12:52 Uhr

Kreiensen: Polizei holt 20-Jährigen unter Drogeneinfluß von Straße

Am gestrigen Samstag Abend, gegen 22.50 Uhr, überprüfte eine Streifenbesatzung der Gandersheimer Polizei in der Bahnhofstraße in Kreiensen einen 20-jährigen Kreienser am Steuer seines Audi A3. Der junge Mann stand unter dem Einfluß von Drogen, ein Vortest verdichteten den Verdacht. In der Folge musste er sich einer Blutprobe unterziehen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, ein vierwöchiges Fahrverbot und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.rb










23.02.2020 • 12:23 Uhr

Transgourmet-Messe in Bremen: Erfolgreicher Auftritt für Bad Gandersheimer Harzländer-Marke "Mehmet Amca"

Neue Produkte und Konzepte. Ankommen, umschauen, neue Produkte probieren und sich mit bekannten Gesichtern und Leuten vom Fach austauschen – alles, was auf Marktplätzen seit jeher im Mittelpunkt steht, findet sich auf der Transgourmet Fachmesse. Mit der Transgourmet Fachmesse essenz die die ganze Welt der Transgourmet Kulinarik auf einen Schlag kompakt, informativ und doch überschaubar dem Fachbesucher/in vor wenigen Tagen auf dem Messegelände in Bremen vorgeführt hat.

Mittendrin auf diesem Marktplatz speziell für Großverbraucher wie beispielsweise Seniorenheime, Krankenhäuser, Kindergärten und Gemeinschaftspflegeeinrichtungen das Bad Gandersheimer Fleischwarenunternehmen "Harzländer". Nach Angaben von Geschäftsführer Jochen Neidhardt stand im Mittelpunkt des Messeauftritts die Produktmarke "Mehemet Amca -Onkel Mehmet" - Halal. Wurstspezialitäten auf der Basis von Geflügelfleisch. "Eine Produktpalette, die seit zwölf Jahren in unserem sehr erfolgreich produziert und vertrieben wird", berichtet Jochen Neidhardt. Am Messestand in Bremen im Einsatz die beiden versierten wie erfolgreichen Vertriebsspezialisten bei "Harzländer" Sebastian Meyer (Deutschland/Europa) und Sven Rose (Export).

Beide Vertriebsexperten und Neidhardt zeigten sich in einem kurzen Fazit sehr zufrieden über die Gespräche und Netzwerkarbeit auf der Transgourmet: "Es ist gute gelaufen. Es hat eine Reihe von Kontakten und Anfragen für neue Harzländer-Produkte gegeben. Insgesamt ein erfolgreicher Auftritt! Die Messe insgesamt eine ausgewogene Mischung aus Inspiration, breiter Produktvielfalt, Netzwerken und nettem Plausch".
red












23.02.2020 • 11:38 Uhr

Samstag um 8 Uhr in Moringen: Wut an einer Straßenlaterne ausgelassen

Durch einen bislang unbekannten Täter wurde mittels Fußtritt am Samstag gegen 8 Uhr eine Straßenlaterne in Moringen beschädigt. Das berichtet die Northeimer Polizei soeben. Und weiter: Durch die Gewalteinwirkung am Mast, zerbricht der gläserne Lampenschirm. Der Mast selbst gerät in Schieflage und die Verankerung wird gelockert. Der verursachte Schaden beläuft sich auf circa 1000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter 05551-7005-0 zu melden.Mir










23.02.2020 • 11:05 Uhr

Karneval im Kreis Höxter: Erste Bilanz der Polizei - Alkoholisierte Narren in Polizeizelle gesperrt

Die bisherigen Karnevalsveranstaltungen an diesem Wochenende im Kreis Höxter verliefen aus polizeilicher Sicht recht friedlich. Durch die starke Präsenz der Polizei konnten viele Streitigkeiten im Anfangsstadium geschlichtet werden.

Trotzdem wurden in Brakel am Samstag drei Körperverletzungsdelikte durch die Polizei aufgenommen, bei denen auch dreiPersonen leicht verletzt wurden.

In Steinheim wurde eine Körperverletzung zur Anzeige gebracht bei der eine Person verletzt wurde. Weiter musste eine Person aus Steinheim ihren Rausch in der Polizeizelle ausschlafen nachdem sie dem Rettungsdienst gegenüber renitent wurde und die dazu gerufenen Polizeibeamten beleidigte. Eine weitere Person musste ebenfalls mit nach Höxter, da der alkoholisierte Mann in Steinheim trotz Hausverbot immer wieder in ein Festzelt wollte und dort den Sicherheitsdienst und die einschreitenden Polizisten angriff.

Auf einer Karnevalsveranstaltung in Höxter - Ovenhausen kam es am Freitag bereits zu einer Schlägerei, bei der eine Person leicht verletzt wurde.ots











23.02.2020 • 11:01 Uhr

Betrunkener Hildesheimer schließt sich im Auto ein und versucht Polizei zu verarschen

Ein ungewöhnlicher Fall einer Trunkenheitsfahrt beschäftigte die Beamten der Autobahnpolizei Bad Hersfeld am Freitagmorgen auf der A 7. Die Beamten kontrollierten zunächst den internationalen Personen- und Güterverkehr auf den Autobahnen rund um das Kirchheimer Dreieck (Hessen). Während dieser Zeit wurde von einem aufmerksamen Zeugen ein VW-Bus auf der A 7, Kassel-Fulda, beobachtet, der Schlangenlinien fuhr. Der Zeuge teilte seine Beobachtungen der Polizei mit und so dauerte es nicht lange, bis das verdächtige Fahrzeug im Bereich Kirchheim von einer Streife entdeckt und zwischen dem Kirchheimer und dem Hattenbacher Dreieck angehalten werden konnte. Doch anstatt, wie von den Beamten gefordert, auszusteigen, verriegelte der 39-jährige Fahrer aus dem Landkreis Hildesheim sein Fahrzeug von innen und zog sich auf die Rücksitze zurück. Weitere Aufforderungen zum Öffnen der Türe und Aussteigen wurden beharrlich verweigert. Nach mehreren Minuten Verweildauer im Wagen, ließ sich der Fahrer dann dazu überreden, sein Gefährt freiwillig zu öffnen und auszusteigen.

Auf die Frage hin, was ihn zu seinem Verhalten veranlasste, antwortete er, dass er nur hinten Platz genommen hätte, um ungestört seinen hochprozentigen Kräuterlikör zu genießen. Vorher sei er ja schließlich nüchtern gewesen.

Diese naive Ausrede nutzte dem Probanden nichts. Er wurde mit zur Dienststelle genommen, wo er zwei Blutproben abgeben musste. Ihn erwarten jetzt Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte. Sein Führerschein wurde einbehalten und er durfte seinen Weg fortsetzen - mit der Bahn.ots










23.02.2020 • 10:57 Uhr

Hohnstedter Karneval häßlich: 16-Jährigen klinikreif geschlagen

Bei einer Karnevalveranstaltung in Hohnstedt kam es am Samstagabend, gegen 18.40 Uhr, zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern. Im weiteren Verlauf wurde ein 16-jähriger Göttinger von einem gleichaltrigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Vermutlich handelt es sich bei dem Täter um einen 16-jährigen Northeimer. Das Opfer wurde durch die Tat leicht verletzt und mit dem Krankenwagen der Uniklinik Göttingen zugeführt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet. Mir










23.02.2020 • 10:52 Uhr

Großbrand einer mehrstöckigen Werkshalle auf dem Gelände des Ex-Eisenerzbergwerkes der Grube Ida-Bismarck,

Am heutigen Sonntag um 00:28 Uhr, wurde der Polizei Goslar eine starke Rauchentwicklung auf dem Gelände des ehemaligen Eisenerzbergwerkes der Grube Ida-Bismarck in dem Liebenburger Ortsteil Othfresen gemeldet. Bei Eintreffen der Kräfte stand bereits eine alte, ca. 700 Quadratmeter große, mehrstöckige Werkshalle in Vollbrand. Nach ersten Erkenntnissen sind keine Personen zu Schaden gekommen. In der Halle werden u.a. alte Baumaschinen und Fahrzeuge gelagert. Zur Brandursache kann im Moment keine Auskunft gegeben werden. Derzeit sind ca. 20 Ortsfeuerwehren mit weit über 100 Kameraden im Einsatz. Die Löscharbeiten werden noch mehrere Stunden andauern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung werden Anwohner der Ortschaft Othfresen gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten.ots










23.02.2020 • 10:47 Uhr

Hallo Frühling in der Stadt der Landesgartenschau Bad Gandersheim! Und ewig grüßt das Meer der Märzenbecher!

Die Gräulichkeit und Feuchte des heutigen Sonntags kann der Natur überhaupt nichts anhaben: Sie sprießt unverdrossen, blüht, wächst und gedeiht. Wie auf dem Foto aus einem Vorgarten in der Landesgartenschau-Stadt Bad Gandersheim eindrucksvoll zu bestaunen: ... und ewig grüßt das Meer der Märzenbecher.
Natürlich wunderbar!
red/Foto: Nicole Klawitter










23.02.2020 • 10:38 Uhr

Auf Tanzparty in Höckelheim: Gruppe attackiert 16-Jährigen - Von zehn Leuten geschlagen und getreten, als er am Boden lag

Tatort: Northeim, Ortsteil Höckelheim, An der Schule, Höhe Bushaltestelle, Tatzeitpunkt: Samstag, 22. Februar 2020, 00:45 Uhr bis 01.15 Uhr:

Aus bislang unbekannten Gründen wurde am frühen Samstagmorgen ein 16-jähriger Moringer im Rahmen einer öffentlichen Tanzveranstaltung von einer mehrköpfigen Personengruppe körperlich attackiert. Nachdem es bereits gegen 21 Uhr zu verbalen Provokationen zum Nachteil des 16- Jährigen kam, wurde dieser gegen 0.45 Uhr erneut verbal angegangen, als er sich kurzzeitig außerhalb der Feierlichkeit aufhielt. Der 16- Jährige wurde von circa zehn Personen geschlagen und getreten. Selbst als das Opfer am Boden lag, attackierten die Personen das Opfer weiter. Dadurch erlitt das Opfer leichte Verletzungen und begab sich später selbstständig in ärztliche Behandlung. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich unter 05551-7005-0 bei der Polizei in Northeim zu melden. Die Polizei ermittelt gegen die Schläger und Trete wegen Körperverletzung. Mir











23.02.2020 • 10:29 Uhr

Harriehausen außer Rand und Band: Mega geile Maskerade im Zelt - Beim Umzug Stadt veräppelt

Harriehausen befindet sich seit Freitagabend im absoluten Faschingmodus: Abends eine total geile Maskerade im Karnevalisten-Zelt von Aki Kolbe auf dem Harriehäuser Sportplatz. Die Hütte total voll. Wunderbar verkleidete Menschen. Aller in bester Feierlaune. Ausgelassen. Freudig. Friedlich. Höhepunkt die traditionalle Maskerade. Eigentliche hatten alle Sieger/Siegerinnen sein müssen. Am Ende entschied die prominent besetzte Jury einmütig: Die Motivgruppe "Australien brennt" zur Rammstein-Musik schaffte den Gipfel, kam auf Platz eins. Fazit der Juroren: "Alle haben sich unheimlich viele Mühe gegeben. Toller kreativer Einsatz. Aber das Thema 'Australien brennt' war der absolute Oberburner...", schwärmte später Jury-Mitglied Peak Gottschalk im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Wort Media Group. Danach wurde ausgelassen und fröhlich in die Harriehausen Faschingnacht getanzt, geherzt und gebetet. Motto: ....völlig losgelöst wie Major Tom...

Das alles war die perfekte Eintimmung für die fette Samstagsession. Da ziehen die Harriehäuser Karnevalisten seit Urzeiten auf die Straßen des Dorfes. Rosenmontagsumzug am Samstag. Auch hier wieder tolle Stimmung. Das coole Wetter vermochte daran gar nichts ändern. Zu sehen gab es tolle Motivwagen. Hierbei scheuten sich die Wagenmacher überhaupt nicht, auch die spaßige Gandersheimer Stadtpolitik und andere Themen auf die berühmte Fasching-Schippe zu nehmen.
red/Fotos/Video: Fis WMG
















22.02.2020 • 14:25 Uhr

Kampfabstimmung im Umweltausschuss des Landkreises: Klimaschutz-Kommissars von Rot-Grün durchgeboxt

Mehrere Stunden lang haben sich die Mitglieder des Umweltausschusses beim Landkreis Northeim am vergangenen Donnerstag in öffentlicher Sitzung in den Katakomben des Kreishauses in Northeim mit Aspekten einer kommunalen Umweltpolitik beschäftigt. Ein Brisantthema ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen. Dabei ging es um die Feststellung eines bundesweit von den Grünen forcierten und schablonisierten Klimanotstandes. Hier soll ein solcher K-Notstand explizit für das Gebiet des Landkreises Northeim per politischen Kreistagsbeschluss manifestiert werden. Außerdem verlangen die Grünen die Installierung eines Klimaschutz-Beauftragten für den Landkreis Northeim. Nach kontroverser Debatte erreichten die Grünen ihr Ziel nicht durch Überzeugung von Argumenten sondern in einer Kampfabstimmung. Mit einer Stimme Mehrheit setzte sich Rot-Grün im Umweltausschuss mit ihrer Forderung durch.
Die letzten Worte in der Angelegenheit haben der Kreisausschuss und Northeimer Kreistag. Er tag am kommenden Freitag öffentlich wieder auswärts. Die Sitzung findet ab 15 Uhr im Forum der KGS in Moringen statt.
red/fis










22.02.2020 • 14:04 Uhr

Krimineller MHH-Patient aus Montenegro folgt Ausweisungsverfügung und haut mit Privatflieger ab

Nachdem die Landeshauptstadt Hannover auf Bitten und in enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Innenministerium die Ausweisungsverfügungen zur Ausreise aus Deutschland übergeben hat, haben die beiden montenegrinischen Staatsangehörigen diesen Verfügungen Folge geleistet und haben Deutschland am Vormittag mit einem Privatflugzeug verlassen. Nach Übergabe der Ausweisungsverfügungen hatten beide Personen sieben Tage Zeit, um Deutschland freiwillig zu verlassen. Danach wäre die Abschiebung erfolgt. Mit der Ausreise ist eine Wiedereinreisesperre von fünf Jahren verbunden.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Das ist eine gute Nachricht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die Patientinnen und Patienten der MHH, es ist eine gute Nachricht für die niedersächsische Polizei, die den erfolgreichen Einsatz der vergangenen Tagen mit hoher Energie versehen hat. Ich bin froh, dass diese unnötige Episode jetzt ein Ende gefunden hat und bedanke mich vor allem beim Personal und den Patientinnen und Patienten der MHH sowie den eingesetzten Beamtinnen und Beamten der niedersächsischen Polizei. Der in kriminelle Machenschaften verwickelte Patient war mit einer Serie von Schusswunden von MHH -Spezialisten erfolgreich operiert und behandelt worden - alles unter Polizeischutz. Das war bei Mitpatienten/innen ganz übel aufgestoßen.
red/fis










22.02.2020 • 13:52 Uhr

34 Minuten Stadtrat in Bad Gandersheim: Das Interesse der Bürger und Bürgerinnen tendiert gen Null

Selten ist eine öffentliche Sitzung des Stadtrates der südniedersächsischen Landesgartenschau-Stadt Bad Gandersheim auf so ein nachhaltiges Desinteresse gestoßen wie am vergangenen Donnerstag im absolut behindertenfeindlichen Ratssaal des "weißen" Rathauses in der Roswithastadt..

Drei Auffälligkeiten verdienen hier reportiert zu werden:

1. Es war eine der "schnellsten Sitzungen" in der laufenden Legislaturperiode (endet 2021!), wie selbst Ratsvorsitzender Jürgen Steinhoff nach gemessenen 34 Minuten in seinem Schlusswort kommentierte.

2. Fast ein Viertel der Ratsmitglieder, exakt fünf von 21 fehlten in der außerordentlichen Ratssitzung.

3. Das Interesse der Bürgerschaft an der Arbeit des Stadtrates war kaum wahrnehmbar. Auf den hölzernen Zuschauerplätzen wohl ganze zwei "normale Bürger" (davon einer der Mann einer SPD-Ratsfrau); drei Persönlichkeiten in Funktionen wie der Gleichstellungsbeauftragten Annegret Wrobel, dem Stadtsprecher/Touristikleiter Manfred Kielhorn und der Verwaltungsmitarbeiterin und Personalratsmitglied Heike Mahly. Interessengesteuert und pflichtgemäß die Präsenz von zwei Medienleuten.
red/Fotos: Thomas Fischer












22.02.2020 • 13:26 Uhr

Serie von Rollerdiebstählen im Sommer 2019 - Polizei fahndet jetzt mit Foto nach Tatverdächtigen

Mit einem Foto versucht die Polizei Braunschweig ab sofort eine Serie von Rollerdiebstählen vom vergangenen Sommer aufzuklären.

Zwischen Juni und Juli 2019 kam es zu insgesamt elf angezeigten Diebstählen von Kleinkrafträdern im westlichen Ringgebiet. Ein Zeuge konnte Ende Juni 2019 ein Foto von zwei augenscheinlich jugendlichen Tatverdächtigen im Westpark machen.

Eine interne Fahndung zur Identifizierung der beiden jungen Männer verlief ergebnislos, so dass das Amtsgericht Braunschweig nunmehr das Foto zur Veröffentlichung freigab.

Wer Hinweise auf die Identität der abgebildeten Personen geben kann wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Nord unter der Rufnummer 0531/476-3315 zu melden.ots/Foto: Polizei










22.02.2020 • 13:22 Uhr

Mutter in heftiger Sorge - Polizei sucht 14-jährige Alina M. aus Fuldatal und bittet um Hinweise

Die Polizei sucht derzeit nach der vermissten 14-jährigen Alina M. aus Fuldatal-Simmershausen. Die Jugendliche verließ am Donnerstag, dem 13. Februar ihr zu Hause und wurde seitdem nicht mehr von ihrer Mutter gesehen. Die 14-Jährige hatte dieses Verhalten bereits in der Vergangenheit mehrere Male gezeigt, kehrte aber in der Regel nach einigen Tagen wieder zurück. Nachdem sie dieses Mal nicht wie gewohnt wieder nach Hause kam, erstattete ihre Mutter eine Vermisstenanzeige beim Polizeirevier Nord. Da sich bei den weiteren Ermittlungen durch die Beamten des Reviers Nord keinerlei Hinweise auf den momentanen Aufenthaltsort der 14-Jährigen ergeben haben, wenden sich die Ermittler nun mit der Suche an die Öffentlichkeit (auch in Südniedersachsen) und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Alina M. ist 1,73 Meter groß, kräftig und hat schwarzgefärbte längere Haare. Sie verließ das Haus mit einer schwarzen Hose, schwarzen Jacke und weißen Umhängetasche.

Wer Alina M. seit dem 13. Februar 2020 gesehen hat oder den Ermittlern des Polizeireviers Nord Hinweise zum Aufenthaltsort der Jugendlichen geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.ots/Foto: Polizei










22.02.2020 • 13:07 Uhr

Nicht nur "Männersache" - Polizei zieht nachts in Göttingen vollstramme Radlerinnen aus dem Verkehr

In der vergangenen Nacht, 2.45 Uhr und 3.30 Uhr Uhr, hat die Polizei in Göttingen zwei alkoholisierte Fahrradfahrerinnen aus dem Verkehr gezogen. Beamte stoppten die beiden jungen Frauen im Alter von 21 und 25 Jahren unabhängig voneinander auf der Theodor-Heuss-Straße und der Weender Landstraße in der Universitätsstadt Göttingen. Durchgeführte Atemalkoholtests ergaben Werte von 1,62 und 2,07 Promille. Beiden wurde anschließend auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und leiteten Ermittlungsverfahren wegen "Trunkenheit im Verkehr" ein.










22.02.2020 • 13:01 Uhr

Hildesheim heute um 3.38 Uhr: Raub und Misshandlung an einem 18-Jährigen - Polizei schnappt beide Täter

Tatort: Hildesheim, Osterstraße, Diskothek/Club. Tatzeitpunkt: Heute, Samstag, 3.38 Uhr:

Das Opfer (18 Jahre, Hildesheimer) und einer der Beschuldigten geraten in einem Club in der Osterstraße in Streit. Vor der Tür wird das Opfer nach dessen Angaben von beiden Beschuldigten (20 Jahre, Hildesheim und 28 Jahre, Bottrop) gemeinsam geschlagen und zu Boden gebracht. Am Boden liegend sollen beide mehrfach auf das Opfer eingetreten haben. Dabei entwenden sie die Geldbörse des Opfers. Die Beschuldigten können im Nahbereich vorläufig festgenommen werden. Die polizeilichen Ermittlungen der Hildesheimer Polizei wegen Körperverletzung und Raub dauern an.ots











22.02.2020 • 12:53 Uhr

Goslar: Mann (32) rastet voller Hass und Gewalt aus: Am helllichten Tag Lebensgefährtin geprügelt, getreten und bestohlen

Häusliche Gewalt Am gestrigen Freitag kam es gegen 14 Uhr in der Breiten Straße in der Kaiserstadt Goslar zu einer häßlichen körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 32-jährigen Brutalo- Goslarer und seiner 35-jährigen Lebensgefährtin. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde das 35-jährige Opfer von ihrem Lebensgefährten geschlagen und getreten. Weiterhin beschädigte der Beschuldigte diverse Einrichtungsgegenstände und entwendete zwei Smartphones von seiner Lebensgefährtin. Entsprechende Strafverfahren wurden von der alarmierten Polizei in Goslar gegen den 32-Jährigen eingeleitet.red/ots










22.02.2020 • 09:27 Uhr

Einbeck: Gruselfund am Neustädter Kirchplatz - Plötzlich war da ein Skelett...

Bei den Umgestaltungsarbeiten des Neustädter Kirchplatzes in Einbeck trat sie urplötzlich zutage: die bislang unberührte Vergangenheit im Untergrund dieses einstigen würdigen und wohl auch christliche gesegneten Areals. Plötzlich stießen Bauarbeiter bei ihren Erdarbeiten auf ein gut erhaltenes Skelett. Sofort waren Experten für heimatliche Alterumsgeschichte vor Ort. Ihre Erklärung für den Gruselfund nur logisch: Wie der Name des Platzes besagt, hat an der Stelle einmal eine Kirche gestanden. Es war früher völlig normal, in ihrem Umfeld gläubige Gemeindeglieder in Gräber zu bestatten.
Jetzt wurden die freigelegten Gebeine dem Vernehmen nach würdevoll an anderer Stelle zur weiteren ewigen Ruhe gebettet. Denn, auch unsere Verstorben aus Urzeiten verdienen Pietät und Respekt. Ruhe in Frieden!
red










22.02.2020 • 09:05 Uhr

Naensen: Gestern Abend erst Aufregung, dann alles easy

Gestern Abend in der noch gesperrten Ortsdurchfahrt in Naensen: Plötzlich helle Aufregung. Alarm in dem verschlafenen Dorf. Plötzlich rasen Feuerwehrautos los. Stopp vor einem weißen Wohnhaus. Blitzschnell erstrahlt Flutlicht. Der Einsatzort ist hell ausgeleuchtet. Die Kameraden in voller Montur starten einen Lösch- und Rettungseinsatz. Schläuche verlegen. Pumpaggregate anlassen. Nach wenigen Minuten weicht die Hektik einer coolen Routine. Die Abläufe sind einstudiert. Aus dem Wohnhaus werden Menschen geborgen. "Alles eine Übung!", bestätigt die Einsatzleitung auf der Straße. Nachbarn ziehen ihre Gardinen wieder zu. Weiter geht es auf dem Sofa. Es wird in den Stuben Karneval geglotzt und Bier geschlürft: Mainz wie es singt und lacht.... Naensen im Faschingtaumel. Draußen bringen die Feuerwehr'ler artig ihre Übung zu Ende. Alles easy in Naensen.
red/Foto: Thomas Fischer










22.02.2020 • 08:51 Uhr

Althusmann: Parteivorsitz und Amt des Bundeskanzlers in einer Hand hat sich bewährt

Im Streit darüber, ob der nächste Kanzlerkandidat der CDU auch Parteivorsitzender zu sein hat kommt vom niedersächsischen Chef der Christdemokraten, Althusmann, ein klares Statement:
„Die CDU hat erkennbar ausreichend qualifiziertes Spitzenpersonal, um jederzeit aus dem Stand Bundesvorsitz und Kanzlerkandidatur erfolgreich besetzen zu können. Der CDU ist aber mit Bewerbungen im Wochentakt nicht geholfen. Wir haben gewählte Gremien, die einen realistischen Zeitplan, das Verfahren und einen Personalvorschlag zügig erarbeiten, damit wir uns endlich wieder auf politische Sachfragen konzentrieren können. Als Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen erwarte ich eine enge Einbindung in die Vorbereitung einer solchen Entscheidung. Ganz nebenbei sei daran erinnert, dass die CDU Deutschlands aus 15 Landesverbänden besteht, von denen der niedersächsische der drittstärkste ist. Ich empfehle allen weiteren potenziellen Bewerbern, Besonnenheit und das große Ganze der Union nicht aus dem Auge zu verlieren. Es hat sich bewährt, dass Parteivorsitz und das Amt des Bundeskanzlers in einer Hand sind.“
red/fis










22.02.2020 • 08:44 Uhr

Open Airport-Party am 6. Juni mit fetziger Livemusik auf dem "Kühler"

Gute Nachrichten für alle Freunde der kultigen Open Airport-Party des Bad Gandersheimer Stadtjugendringes auf dem Gandersheimer Flugplatz. Dieser beliebte Liveact mit genialen Bands wird in diesem Jahr erneut auf dem "Kühler" stattfinden. Als Termin steht einer ersten Ankündigung zufolge der 6. Juni 2020 fest. Organisiert wird die Openair-Veranstaltung vom Stadtjugendring in Kooperation mit Partnern und der Stadtjugendpflege der Stadt Bad Gandersheim. "Es wird ein tolles Programm geboten", so eine vorsichtige Ansage von Stadtjugendpfleger Gunnar Ude. Er kündigte für den Stadtjugendring eine Pressekonferenz zu dem Event an. red/fis
Die Bilder erinnern an die erfolgreiche Veranstaltung im vorigen Jahr. Fotos: Thomas Fischer












22.02.2020 • 08:31 Uhr

Der Euro schwächelt

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Der Euro hat sich gegenüber dem US-Dollar abgeschwächt. Dabei handelt es sich aber um keine starke Bewegung und auch um keine neue Skepsis gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung. Um allerdings in unangemessener Weise einen künstlichen Superlativ zu benutzen: Der Euro ist so schwach wie seit sieben Jahren nicht mehr. Für die zu attestierende US-Dollar-Stärke haben freilich verschiedene einzelne Bausteine gesorgt: Die positive Zinsdifferenz von US-Anleihen wirkt bei niedriger Volatilität attraktiv für internationale Anleger, das Coronavirus belastet das exportorientierte Europa stärker als die relativ geschlossene US-Volkswirtschaft und die generell gestiegene Risikowahrnehmung wirkt traditionell US-Dollar-freundlich. Gemessen daran haben sich die Aktienmärkte wacker geschlagen, trotz Gewinnmitnahmen zum Wochenschluss.

Infizierte Stimmung

Die Auswirkungen des Coronavirus bleiben hinreichend unsicher. Am Montag wird dies auch die Kommentierung des ifo-Geschäftsklimas für Februar ausmachen. Ein Stimmungsrückgang ist zu erwarten und vermutlich wird dieser wegen des anhaltenden Stillstands in chinesischen Betrieben nicht der letzte sein. Ebenfalls interessant ist die unterschiedliche Inflationsentwicklung dies- und jenseits des Atlantiks. Während die Europäische Zentralbank am Freitag eher nachgebende Inflationsraten zur Kenntnis nehmen dürfte, blickt die amerikanische Notenbank Fed zum Wochenschluss auf stabilere Inflationsdaten, die wiederum Zinssenkungsphantasien im Weg stehen.











21.02.2020 • 21:38 Uhr

Heckenbeck: Die Ruhe nach der Aufregung im Wald - Pause bei der Fällung - "Heute wird Fasching gefeiert"

Die Aufregung um die Fällung von einigen Bäumen und ihre gerichtliche Aussetzung im Heckenbecker Forst durch das Oberlandesgericht in Celle ist vorbei. Bevor die Kettensägen wieder kreischen, um Platz für einen größeren Masten für die 380 kV-Trasse für öko-Strom zu schaffen, haben erneut Juristen das Wort. Speziell die von dem Unternehmen TenneT. Das ist das Unternehmen für den Bau der Öko-Stromtrasse von Norden nach Süden. Der Staat hat Tenne dazu beauftragt. Der schwebende Streit über umstrittene Rechtsverhältnisse des Grundbesitzes, auf dem TenneT Bäume fällen lassen muss, dürfte wahrscheinlich erst Anfang bis Mitte nächste Woche vom OLG in Celle entschieden werden. So ist es vom Gericht den streitenden Parteien angedeutet worden. Und wie geht das aus?
Nun, bei Gericht ist es wie auf hoher See: Vorhersagen zwecklos.

Heute war in dem Waldstücke oberhalb von Heckenbeck, das vergangenen Mittwoch fast 200 Polizisten und rund 50 Protestaktivisten auf den Plan rief, Ruhe eingekehrt. Aus der Ferne stand die Szene unter Beobachtungen einer Polizeistreife mit zwei Beamten. Am Waldrand flattern bunte Girlanden zwischen blattlosen Bäumen. Um ein blaues Zeltdach wieselt ein schwarzer Köter. Vier dick eingepackte Aktivstenberatschlagen sich. Frau Moerth (von Klaro-Bad Gandersheim) taucht plötzlich auf und entschuldigt sich ungefragt:. "Ich bin hier als Spaziergängerin unterwegs...". Auch sie sei gespannt, was am kommenden Mittwoch vom Gericht entschieden wird. Ansonsten ist sie ganz locker, lächelt entspannt: "Heute wird in der Weltbühne erst einmal Fasching gefeiert...". Heckenbeck wie es singt und lacht. Natürlich voll kostümiert, selbstverständlich volles Programm. Klaro mit voller Lust, Laune und Stimmung.

Im Wald selbst viel feuchter Grund und dornige Bodenbedecker. Die Wege zerfurcht von mächtigen Fahrzeugen. Zersägte Baumstämme liegen fein gestapelt herum. Ebenso meterhoch die silbern glänzenden Absperrgitter. Über einen matschigen Weg liegt ein umgekippter Hänger. Auf einer Wegkreuzung nicht unweit einer freigeholzten Lichtung neben einer bereits seit Jahrzehnten bestehenden Stromtrasse eine Wandergruppe von Männern. Einer will von mir den Weg nach Wetteborn wissen. Unüberhörbar die Stimme eines prominenten Heckenbeckers: Ortsvorsteher und Ratsherr Niklas Kielhorn (mit Rucksack) ist es. Er hat hier in seinem Heckenbecker Forst ein Heimspiel. Ein Ortsvorsteher im wahrsten Sinne des Wortes: stehend vor Ort.

Aber an diesem unterkühlten Nachmittag passiert nichts mehr. Der Wald liegt friedlich. Heckenbeck verträumt unterhalb des Waldes. Im Dorf laufen die Vorbereitungen für die spaßige Faschingsfete in der Weltbühne. Müssen sie auch. Denn heute Abend ist wie gesagt "voll kostümiert" angesagt und vorgeschrieben. Karneval ist gnadenlos traditionell und konservativ. Auch für die Alternativen in Heckenbeck.
red/Fotos: Thomas Fischer




















21.02.2020 • 15:19 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtrat: Annegret Wrobels "Gleichstellungsbericht 2019" - Nur Ratsherr Jürgen Otto fragte nach

In der außerordentlichen Ratssitzung in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim stand am gestrigen Donnerstagabend der Rechenschaftsbericht der ehrenamtlich tätigen Gleichstellungsbeauftragten Annegret Wrobel auf der Tagesordnung. Als Sitzungspräsident Jürgen Steinhoff in die Runde im Ratssaal nach Gesprächsbedarf befragte die Reaktion kollektives Schweigen bis auf eine Ausnahme.

Ratsherr Jürgen Otto (Die Linke) berichtete, dass eine Mitarbeiterin im Bauhof versucht habe, mit der Gleichstellungsbeauftragten ins Gespräch zu kommen. Das habe wohl nicht geklappt. Wieso nicht? erkundigte sich Otto. "Ich habe zwei Sprechstunden in der Woche. Ich bin telefonisch und über e-Mail erreichbar. Und meine Kontaktdaten stehen im Internet, verteidigte sich Wrobel von ihrem Platz aus in der Zuschauerreihe. Nachfragen keine. Einstimmig die Kenntnisnahme des schmalen (einseitigen) Berichts. Er protokolliert Aktionen und Termine. Inhaltliche Aussagen zum Stand der Gleichstellung von Mann und Frau in der Gandersheimer Verwaltung und Vernetzungen zum Beispiel den Stadtwerken/Kläranlage thematisiert er nicht. Es gilt hierbei zu bedenken, dass die Gleichstellungsbeauftragte in Bad Gandersheim nicht die Bedeutung einer festangestellten Person in diesem Job hat. Sie arbeitet ehrenamtlich, für eine lächerliche Aufwandsentschädigung und mit einer begrenzten Stundenzahl; macht sie mehr, ist das ihr privates Engagement. Aber auch hierzu gab es weder Nachfragen noch Bewertungen (Lob) im diesmal nachhaltig schweigsamen Bad Gandersheimer Stadtrat. Er war zudem gestern nur zu gut 75 Prozent anwesend. Von 21 Ratsmitgliedern fehlten fünf.
red/Foto: Thomas Fischer/Screenshot Gleichstellungsbericht










21.02.2020 • 15:01 Uhr

1 Million Euro gegen die Kinderarmut in Niedersachsen - Reimann: Kinder aus Familien mit wenig Einkommen haben Recht auf gesellschaftliche Teilhabe!

Förderprogramm „Mitten drin!“ eröffnet benachteiligten Kindern neue Perspektiven ─ Zusammenarbeit mit Kinderschutzbund

Um die schlimme Kinderarmut in Niedersachsen/Südniedersachsen zu bekämpfen und benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen, stellt das Land für die nächsten drei Jahre insgesamt über eine Million Euro zur Verfügung. Mit dem Geld aus dem Projekt „Mitten drin! – Jung und aktiv in Niedersachsen“ können Vereine, Verbände und Initiativen aus Niedersachsen Projekte zur chancengerechten Teilhabe vor Ort finanzieren.

Die Niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann (Foto) dankt dem Niedersächsischen Kinderschutzbund für die Zusammenarbeit bei der Umsetzung. „Mit der Initiative „Mitten drin!“ eröffnen wir Kindern aus Familien mit geringem Einkommen eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe“, betont Dr. Carola Reimann: „Ein besonderer Schwerpunkt gilt der Förderung von Kindern von Alleinerziehenden sowie jungen Menschen ohne festen Wohnsitz oder mit Gewalterfahrungen. Ihnen wollen wir eine Stimme geben und die Möglichkeit, ihr Lebensumfeld mit zu gestalten.“

In der zurückliegenden Förderperiode konnten allein von Januar bis Oktober 2019 über hundert Mikroprojekte mit bis zu 3000 Euro und fünf Makroprojekte mit bis zu 10.000 Euro gefördert und umgesetzt werden. Anträge für die Förderung von Projekten können neben freien Trägern der Jugendhilfe auch gemeinnützige Vereine und Verbände stellen.

Auch der Vorsitzende des Niedersächsischen Kinderschutzbundes, Johannes Schmidt, lobt die Initiative des Landes: „Wir konnten bereits in den vergangenen Jahren ein Netzwerk gegen Kinderarmut in Niedersachsen aufbauen. Es ist immer wieder berührend, vor Ort zu erleben, welchen großen Unterschied auch kleine Projekte für die betroffenen Kinder und Jugendlichen machen.“

Anträge können ab sofort unter www.mittendrin-niedersachsen.de gestellt werden.










21.02.2020 • 14:57 Uhr

Deportation des tschetschenischen Volkes unter Stalin - Gedenktag willkürlich verschoben, Denkmal verlegt und beschädigt

Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen klagt an: Präsident Kadyrow will das Gedenken manipulieren

Am 23. Februar 1944 deportierten Stalins Truppen rund 500.000 Menschen vom tschetschenischen und anderen Völkern aus dem Kaukasus. Mindestens ein Drittel von ihnen kam aufgrund von Hunger, Kälte, Krankheiten und Misshandlungen um. „Der tschetschenische Präsident Ramzan Kadyrow arbeitet seit Jahren daran, das Gedenken an die massenhafte Deportation des tschetschenischen Vokes unter Stalin zu manipulieren und die historischen Ereignisse zu verfälschen“, mahnt Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Zentrale in Göttingen anlässlich des Jahrestages. „Die Deportation und die Erinnerung daran gehören zur tschetschenischen Identität. Kadyrow hat kein Recht, den Menschen diese Erinnerung zu nehmen.“

Den zentralen Gedenktag verlegte Kadyrow im Jahr 2011 willkürlich auf den 10. Mai, wohl wegen der Ermordung seines Vaters Akhmad Kadyrow am 9. Mai 2004 liegt. Am 9. Mai wird in Russland traditionell der Sieg über den Faschismus gefeiert. Daher konnte nicht gleichzeitig der Deportation gedacht werden. Im Jahr 2008 versuchte die Kadyrow-Regierung das Denkmal für die Deportierten in die Nähe einer ehemaligen Mülldeponie zu versetzen. Viele Menschen in Tschetschenien protestierten dagegen, das 1992 im Zentrum Grosnys errichtete Denkmal zu entfernen. Die Menschenrechtsaktivistin Natalija Estemirowa von der renommierten Organisation Memorial engagierte sich besonders gegen die Verlegung. Am 14. Juli 2009 wurde sie in Grosny entführt und am 15. Juli ermordet aufgefunden.

Wer in Tschetschenien für Menschenrechte eintritt, begebe sich immer noch in Gefahr, erklärt Delius. Vor nicht einmal drei Wochen, am 6. Februar 2020, wurde Jelena Milashina in Grosny geschlagen und getreten. Die Journalistin der Novaya Gazeta hatte 2017 die Tötung von 27 jungen Männern sowie die Verhaftung von über 100 Homosexuellen und den Mord an dreien von ihnen in ganz Europa bekannt gemacht. Sie war vor Ort, um den Prozess gegen einen Blogger zu beobachten.

Das Denkmal für die Deportation wurde 2014 „renoviert und restauriert“. Dabei wurden viele der Grabsteine, aus denen es besteht, beschädigt oder ganz zerstört. Andere Teile wurden willkürlich an einen neuen Platz verlegt. Im September 2019 wurde noch ein neuer Ort für die Grabsteine bestimmt, in der Nähe eines neu zu erbauenden Einkaufszentrums. „Der Umgang mit den Grabsteinen, die den Nachkommen viel bedeuten, ist beschämend“, so Delius. „Die Menschen in Tschetschenien haben das Recht, an das größte Verbrechen in ihrer Geschichte zu erinnern und die Toten zu ehren. Dass Kadyrow ihnen dieses Recht nehmen möchte, zeigt einmal mehr die Unmenschlichkeit seiner Herrschaft.“
red/fis











21.02.2020 • 14:54 Uhr

Göttingerin im Internet sexuell übel beleidigt, weil sie einen Reitsattel verkaufen wollte

Eine Frau aus Göttingen bot auf einer Internetplattform einen Reitsattel zum Verkauf an, woraufhin sich ein 27 Jahre alter Bocholter bei ihr meldete und sie auf sexueller Basis beleidigte. Der Beschuldigte ist bereits mehrfach wegen gleichgelagerter Delikte aufgefallen, berichtet soeben die Polizei in Göttingen. Es wird wieder mal ermittelt.ots











21.02.2020 • 14:48 Uhr

Heute um 12.15 Uhr in Northeim: Merkwürdiger Frontal-Crash - 68-Jährige contra 64-Jährige - Beide verletzt - 10.000 Euro Schaden

Am heutigen Freitag gegen 12.15 Uhr kam es auf der Friedrichstraße in Northeim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Autofahrerinnen verletzt wurden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.

Eine 68 Jahre alte Northeimerin war mit ihrem Pkw auf der Friedrichstraße in Richtung Göttinger Straße unterwegs. Nach dem Passieren der Teichstraße geriet sie aus bislang ungeklärten Gründen mit ihrem Auto in den Gegenverkehr. Hier kommt es zum frontalen Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto einer 64 Jahre alten Northeimerin.

Die 68-Jährige wird mit einem RTW in die UMG gefahren. Die 64-Jährige wurde mit einem RTW ins Northeimer Krankenhaus gefahren. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.fal











21.02.2020 • 14:45 Uhr

Im Heimatland der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim: Einschneidende Schneisen im Seekurpark gerodet- Seniorin rettet Blumen!

Seit Wochenanfang haben die Rodungsarbeiten im Seekurpark in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim mit unerbittlicher Maschinenkraft angefangen. Sie stehen offiziellen Angaben der Stadtverwaltung zufolge im Zusammenhang mit dem 2022 angesetzten Millionen-Projekt Landesgartenschau in Bad Gandersheim. Die Rodungen und Fällungen seien unterem anderem für „Sichtschneisen“ erforderlich, heißt es der Begründung aus dem Gandersheimer Rathaus. Bislang sind die große Teilstücke der Randzonen der Osterbergseen gerodet, abgeschnitten und abgesägt worden. Dabei wurden auch erste Frühlingsbüher wie Osterglocken herss was umgerissen. Es war gestern zu beobachten, wie ältere Spaziergängerinnen regelrecht Mitleid mit den Blumen hatten. Sie befreiten sie aus dem chaotischen Gestrüpp. „Ich nehme die schönen Blumen für mein Zuhause mit“, freute sich Elisabeth Pottast (74). Das Chaos rund um die Seen löst bei der Dame und anderen Spaziergänger Kopfschütteln und kritische Kommentare aus.“Musste diese Radikalität der Entwuzelung wirklich sein?“
red/fis/Fotos: Thomas Fischer


















21.02.2020 • 14:35 Uhr

Widerstand gegen Braunkohleverstromung – INDIGO für Klimagerechtigkeit - Film im Greener Landhaus Saal

Der Ortsverband DIE LINKE. Einbeck/Bad Gandersheim lädt herzlich zu einer Themenveranstaltung am morgigen Samstag um 17 Uhr in das Greener Hotel „Landhaus“ ein.
Eine Stunde mit Bildern und Geschichten aus dem Braunkohlewiderstand und der Klimagerechtigkeitsbewegung, mit Berichten von Baumbesetzungen, kollektiven Lebensentwürfen und dem Kampf um eine bessere Welt.
Die Aktivistin Indigo widmet ihr Leben seit einigen Jahren dem Aufbau einer solidarischen Gesellschaft und demokratischer Wirtschaftsstrukturen, die nicht auf Ausbeutung von Mensch und Natur beruhen. Sie hat im Hambacher Forst Bäume besetzt, mit „Ende im Gelände“ Kohlebagger blockiert und organisiert sich bei „Solidaritree“ kollektiv gegen die Zumutungen des Kapitalismus, heißt es in einer Mitteilung von Jürgen Otto, Vorstand Ortsverband Die Linke Einbeck/Bad Gandersheim. red/fis










21.02.2020 • 14:29 Uhr

Neue „Mopedkennzeichen“ ab 1. März in schwarz – auch für E-Scooter - Interesse an E-Scootern in der Region steigt allmählich

Die neue „Moped-Saison“ steht an: Für alle Fahrzeuge, für die eine Kfz-Haftpflichtversicherung in Form eines Versicherungskennzeichens verpflichtend ist, gibt es ab 1. März neue schwarze Schilder. Diese sind bis Ende Februar 2021 gültig und sind nicht nur Pflicht für alle Moped-Fahrer, sondern auch für unter anderem S-Pedelecs (motorisierte E-Bikes mit einer Geschwindigkeit bis zu 45 km/h), Mokicks, Quads oder Segways. Für die Elektrotretroller oder auch E-Scooter, die seit Juni des vergangenen Jahres in Deutschland zugelassen sind, ist es die erste verpflichtende Erneuerung des Versicherungsschutzes und kann daher schnell vergessen werden. Statt eines Kennzeichens wie bei einer Mofa gibt es für E-Scooter spezielle Plaketten, die direkt auf die Scooter geklebt werden.

„Das Mofa beziehungsweise Moped ist nach wie vor bei unseren Kunden das mit Abstand am häufigsten versicherte Kleinkraftrad“, sagt Werner Riedel, Kfz-Experte der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. E-Scooter werden in der Region eher zögerlich aufgenommen, so Riedel: „Bisher ist die Anzahl an Modellen, die eine Zulassung für den Straßenverkehr vorweisen und damit auch versichert werden können, noch gering, und diese Fahrzeuge sind relativ kostspielig.“ Vermutlich durch das Weihnachtsgeschäft verzeichnete die Öffentliche inzwischen allerdings einen deutlichen Anstieg an versicherten Geräten: „Seit Januar steigt die Anzahl an E-Scootern, die wir hier in unserem Geschäftsgebiet absichern, deutlich an. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird, wenn weitere günstige Scooter mit einer Zulassung für den Straßenverkehr auf den Markt kommen.“

„Für alle Geräte mit Versicherungskennzeichen müssen sich die Besitzer rechtzeitig um neuen Haftpflichtschutz zu kümmern, um am 1. März bereit zu sein für die kommende Saison“, so Werner Riedel. Zwei Sicherheitshinweise sind dem Kfz-Versicherungsexperten zudem besonders wichtig: „Auch wenn es keine Helmpflicht für beispielsweise E-Scooter oder Segways gibt, empfehlen wir unbedingt einen Helm zu tragen – Unfälle mit diesen Fahrzeugen können zu schweren Kopfverletzungen führen. Außerdem vergisst man bei E-Scootern und anderen Elektrokleinstfahrzeugen schnell, dass es eine Alkoholgrenze gibt, die bei Überschreitung neben großen Sicherheitsrisiken übrigens auch sehr leicht zu einer Führerscheinabnahme führen kann. Für Fahranfänger beziehungsweise Fahrer bis 21 Jahren liegt diese Grenze, wie beim PKW, bei 0,0 Promille.“

Bei der Öffentlichen können Versicherungskennzeichen beziehungsweise -plaketten nicht nur in allen Geschäftsstellen, sondern ab sofort auch über www.oeffentliche.de online erworben werden. Das benötigte Kennzeichen wird dann per Post zugeschickt und das entsprechende Fahrzeug kann sofort nach Anbringen benutzt werden. red

Zum Bild:
Ab 1. März in schwarz: So sehen die neuen, verpflichtenden Versicherungskennzeichen für Mopeds und S-Pedelecs (rechts) sowie die neuen Plaketten für E-Scooter (links) aus (Musterdarstellung). Foto: Öffentliche










21.02.2020 • 09:36 Uhr

Das Beste am Freitagmorgen: Feueralarm im Roswitha-Gymnasiums? Spektakel der Freiwilligen Feuerwehr

Was für ein anderer Beginn des Schulalltags am heutigen Freitagmorgen im Roswitha-Gymnasium: Auf dem Schulhof bullige Feuerwehrautos. Im Forum knapp 100 Schülerinnen und Schüler. Sie werden mit Sirenenalarm begrüßt. Nach dem kurzen Videoclip die Ansage von Konstantin Mennecke. Er ist Jugendwart der Kreisfeuerwehr Northeim. Er und seine Crew von engagierten Jugendfeuerwehr-Verantwortlichen aus Bad Gandersheim und Grenmsheim unter Leitung von Gandersheim Jugendfeuerwehrwart Falk Heinrich ziehen dann ein spannendes Spektakel ab. Drinnen und draußen gibt es Mitmachaktionen. "Alles dient dem Zweck, die Arbeit unserer Feuerwehren den jungen Leuten zu zeigen", erklärt Mennecke, der selbst in der Penne vor einigen Jahren sein Abi gebaut hat. Es geht um eine Infoaktion. Sie soll Geschmack machen und Interesse an der Feuerwehr wecken. "Nachwuchsförderung" ist das Ziel der Aktion. Es ist das erste Mal, dass die Gandersheimer Feuerwehr sich auf diese Weise im Roswitha-Gymnasiums produziert. "Einfach toll!", freut sich Tobias. Er führt unter Anleitung die Trennschere, spreizt sie, greift damit einen Tennisball und führt ihn von der Spitze der einen rotweißen Pilone auf die zweite. "Ganz schön schwer die Schere...", kommentiert er danach, als er die kleine Geschicklichkeitprüfung bestens gepackt hat. Auch die Mädchen in seiner Gruppe sind voll bei der Sache. Eine Unterrichtseinheit, die heute richtig gut angekommen ist. Dank des Engagements einer einfallsreichen Gandersheimer Feuerwehr. Auch die Schulleitung und das Lehrerteam verdient Respekt, sich dermaßen für neue Wege der Unterrichtsgestaltung zu öffnen.
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer
















21.02.2020 • 09:14 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: Geschäftsführer Thomas Hellingrath darf jetzt 30.000 Euro-Ausgaben solo entscheiden

Themen im Stadtrat: Außerdem Dr. Rolf Holbe und Eckhard Froböse vom Förderverein jetzt Stimmrecht im Sonderausschuss

Gestern Abend hatte Allein-Geschäftsführer Thomas Hellingrath von der Durchführungsgesellschaft der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim einen Auftritt in der außerordentlichen und öffentlichen Sitzung des Gandersheimer Stadtrates. Bei zwei Tagesordnungspunkten ging es um sein Millionenprojekt Landesgartenschau. Um Hellingrath einen früheren Fortgang von der Sitzung zu ermöglichen hatte Sitzungspräsident Jürgen Steinhoff dafür gesorgt, dass die LaGa-Punkte vorgezogen wurden.

Unter anderem hatte der Stadtrat Änderungen des Gesellschaftervertrages/Geschäftsordnung abzusehen. Eine wesentliche Nachjustierung betraf eine Kompetenzerweiterung für Hellinrath. Zukünftig muss er bei Auftragsvergaben im Volumen bis 30.000 Euro nicht mehr grünes Licht beim Aufsichtsrat einholen, sondern darf darüber selbst entscheiden. Bislang lag sein Limit bei 15.000 Euro. Logisch die Begründung: im operativen Geschäft verleiht ihm diese Budgetgröße mehr flexiblen Handlungsspielraum.

Ein weitere Korrektur/Ergänzung betrifft den Sonderausschuss Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Der Rat segnete einmütig die Stimmberechtigung von zwei Vorstandsmitgliedern des Fördervereins Landesgartenschau im Sonderausschuss LaGa 2022 ab. Namentlich haben demnach in Zukunft Vorsitzender Dr. Rolf Holbe und Vorstandskollege Eckhard Froböse Sitz- und Stimmrecht im Sonerausschuss.
red/fis7Fotos: Thomas Fischer












21.02.2020 • 08:59 Uhr

Hass und Gewalt nicht das Feld überlassen - Landesbischof Meyns äußert sich betroffen über die Bluttat von Hanau

Angesichts der offenbar fremdenfeindlich motivierten Gewalttat in Hanau hat sich Landesbischof Dr. Christoph Meyns tief betroffen gezeigt. Er erinnerte dabei an die Verpflichtung zu einem friedlichen Miteinander in unserer Gesellschaft:

„Ich bin entsetzt über die schreckliche Bluttat von Hanau. Meine tief empfundene Trauer gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Gleichzeitig ist die Tat ein Anschlag auf unsere Werteordnung und das gute Miteinander in unserer Gesellschaft. Deswegen sind wir alle aufgefordert, dem Hass und der Gewalt nicht das Feld zu überlassen und für Verständigung und Toleranz einzutreten. Egal, welche kulturellen und religiösen Hintergründe wir haben, wir sind alle Menschen mit derselben Würde und Integrität. Geben wir denen keine Chance, die uns aufeinanderhetzen und auseinandertreiben wollen. Stehen wir gemeinsam ein für Frieden und Menschlichkeit.“ red/epd/Foto: Thomas Fischer










21.02.2020 • 08:53 Uhr

Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover: Neue Landessynode ist erstmals zusammengetreten - Politiker gut vertreten

Die neu gewählte Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ist am Donnerstag zu ihrer konstituierenden Tagung zusammengetreten. Die Synode dauert bis Samstag. . Im Eröffnungsgottesdienst in der hannoverschen Marktkirche hat Landesbischof Ralf Meister die Mitglieder des Kirchenparlaments in ihr Amt eingeführtund ihnen das Gelöbnis abgenommen, wie die Landeskirche mitteilte.

In ihrer ersten öffentlichen Plenarsitzung wählten die Mitglieder der 26. Landessynode dann am Abend im Großen Sitzungssaal des Henriettenstifts eine Präsidentin oder einen Präsidenten und weitere Mitglieder des Präsidiums. Am heutigen Freitagvormittag wird der Vorsitzende des noch amtierenden Landessynodalausschusses der 25. Landessynode, Jörn Surborg, seinen Bericht abgeben. Für den Nachmittag ist der Bericht von Landesbischof Ralf Meister geplant.

Die Synode wurde für die kommende sechsjährige Legislaturperiode von 75 auf 80 Mitglieder erweitert. Künftig gehören dem Kirchenparlament unter anderem mehrere aktive und ehemalige niedersächsische Landespolitiker an. Darunter sind die frühere Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne), der CDU-Landtagsabgeordnete und frühere Generalsekretär der Landespartei, Ulf Thiele, sowie die SPD-Landtagsabgeordnete und Ärztin Thela Wernstedt.

Im Kirchenparlament sind 66 Mitglieder gewählt und zwölf berufen. Einen festen Platz haben zudem der Abt des Klosters Loccum und ein Vertreter der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen. Zur Synode gehören auch vier berufene Jugenddelegierte.

Die Synode beschließt Kirchengesetze, verabschiedet den Haushalt der Landeskirche und wählt den Bischof oder die Bischöfin. Sie kommt in der Regel zweimal im Jahr zusammen. Die hannoversche Landeskirche umfasst mit rund 2,5 Millionen Mitgliedern zwischen dem Landkreis Göttingen und der Nordsee drei Viertel Niedersachsens. Damit ist sie die größte evangelische Landeskirche in Deutschland.epd










21.02.2020 • 08:41 Uhr

Kreiensen/Bentierode: Ein Einbruch und ein versuchter Einbruch in Firmenfahrzeuge - 2000 Euro Schaden

Tatorte: Kreiensen und Bentierode, Billerbecker Straße und Bentieröder Ring. Tatzeipunkt: in der Nacht von Dienstag, 18. Februar 2020, auf Mittwoch, 19. Februar 2020.
Ein unbekannter Täter hat in der Billlerbecker Straße einen dort abgestellten Transporter, einem weißen Iveco,aufgebrochen und aus dem Innern Werkzeug im Gesamtwert von ca. 2.000 Euro entwendet. Ein weiterer versuchter Einbruch im Bentieröder Ring wurde der Polizeisation in Kreiensen angezeigt. Dort hat ein unbekannter Täter versucht, ebenfalls an einem Firmenwagen, einem weißen VW Crafter, die Hecktür aufzuhebeln. Der Täter hat diese dann entweder nicht aufbekommen oder wurde bei der Tatausführung gestört.vo










21.02.2020 • 08:37 Uhr

Fußball für alle! Bolzplatz-Initiative in Bad Gandersheim und auf den Dörfern wird aktiv

Malermeister Michael Schreiber unterstützt Initiative von Stadtjugendpfleger Gunnar Ude - Auch Peik Gottschalk macht mit

Sie sind zum Teil richtige Schandflecken. Maulwurfshügel, Schlammlöcher, zu hohes Gras, Müll, zerschnittene Tornetze. All das ist leider traurige Realität auf den hiesigen Bolzplätzen in und um Bad Gandersheim.
Heutzutage scheint es verträumte Fußballromantik zu sein, wenn Kinder nach den Hausaufgaben direkt auf den Bolzplatz stürmen und dort toben, bis sie abends schmutzig aber glücklich zum Abendessen nach Hause kommen. Einer der das ähnlich sieht ist Stadtjugendpfleger Gunnar Ude: „ Ich bin Fußballer durch und durch. Ich bleibe gerne stehen und schaue zu, wenn irgendwo Kinder und Jugendliche kicken!“ Deshalb ist es auch besonders Gunnar Ude ein Bedürfnis, die maroden Äcker wieder für einen schönen Freizeitkick herzurichten.

Bereits seit einiger Zeit beschäftigt sich eine kleine Gruppe engagierter Leute in der Roswithastadt mit dem Thema Bolzplätze in Bad Gandersheim und auf den Dörfern. Darunter auch der Gandersheimer Malermeister Michael Schreiber, der in der Vergangenheit mit seinen kreativen Ideen immer wieder für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Schreiber, der selbst großer Fußballfan ist, hat inzwischen einige Menschen mobilisieren können, die sich dem Projekt annehmen wollen.

Dazu gehört auch Peik Gottschalk, der sofort seine volle Unterstützung zugesichert hat: „Eine tolle Idee, solches Engagement muss gefördert werden!“ Bereits am gestrigen Donnerstag traf sich eine kleine Gruppe am Bolzplatz hinter dem Lidlmarkt. Hier waren einst die Hobbykicker von „Vollspann United“ beheimatet, bis der Platz irgendwann nicht mehr bespielbar war. Das soll sich nun ändern. Schon in den Osterferien, so ist der Plan, soll der Platz wieder für Jung und Alt bespielbar sein. Auch für die Asphaltfläche vor dem Fußballplatz gibt es einige schöne Ideen, die das Freizeitangebot in Bad Gandersheim bereichern sollen.

Aber nicht nur dieser Bolzplatz steht im Fokus. Auch anderen Bolzplätzen, speziell auch auf den Dörfern, soll durch dieses Engagement wieder zu altem Glanz verholfen werden. Schön zu sehen ist, dass viele Menschen anpacken wollen und nicht nur zum Spenden aufgerufen wird, um andere machen zu lassen. Fußball verbindet, Fußball vereint.
Wir bleiben an dem Thema dran.
red

Die Bilder geben einige Einblicke in die unansehnlichen Verhältnisse des Bolzplatzes hinter dem Lidl-Markt in Bad Gandersheim.

















21.02.2020 • 08:25 Uhr

Einbecker Polizei mit dem richtigen Riecher: Drogen-Fahrer (58) von der Straße geholt

Tatort: Einbeck Altendorfer Tor, Tatzeitpunkt: Mittwoch, 19. Februar 2020, 22.25 Uhr. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde von der Polizei Einbeck ein Pkw Skoda kontrolliert. Das Fahrzeug selber wurde von einem 58-jährigen Fahrzeugführer aus Einbeck geführt. Bei der Kontrolle wurden bei dem Fahrzeugführer deutliche Anzeichen auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel festgestellt. Ein durchgeführter Schnelltest zeigte dann auch einen Konsum von Amphetaminen an. Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobenentnahme angeordnet und eine Weiterfahrt untersagt.vo











21.02.2020 • 07:35 Uhr

Bad Gandersheim: Trauerbeflaggung am Polizeikommissariat

Überall Betroffenheit, Trauer und spontanes Gedenken. Auch der Staat hat sich angesichts der fürchterlichen Bluttaten eines Irren in Hanau an neun Mitmenschen mit türkischen Migrationswuzeln beteiligt. Gestern wurden an öffentlichen Gebäuden schwarz-rot-goldene Fahnen aufgezogen. Auf Halbmast und mit schwarzen Trauerbändern. Das Bild dokumentiert die Beflaggung auf Halbmast beim Polizeikommissariat in Bad Gandersheiuj.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










20.02.2020 • 20:34 Uhr

Heut Abend feine Geste im Stadtrat Bad Gandersheim: Blumen zum Abschied für Heinz Friedrich Overbeck

Es sollte kein eiskalter Abschied aus dem Ehrenamtsverhältnis sein. Zu lange hatte sich Altgandersheims Ortsvorsteher und Ratsherr Heinz Friedrich Overbeck in ersterer Funktion für sein Dorf und speziell für die dort lebenden Menschen eingesetzt.

Heute nun, es ist Donnerstagabend: Vor wenigen Minuten im Gandersheimer Stadtrat dann sein spezieller Tagesordnungspunkt. Erst wollte er gar nicht dabei sein. Sitzungspräsident Jürgen Steinhoff bat ihn ausdrücklich im Ratssaal zu bleiben. Per Beschluss musste Overbeck aus dem Ehrenbeamtenverhältnis (formal) entlassen werden. Auf eigen Wunsch, wie er selbst erklärte. "Ich habe mir das lange überlegt. Ich hätte sehr gern noch weiter gemacht. Aber meine Gesundheit verlangt, dass ich kürzer trete!"

Seine Fraktionskollegin, Ratsfrau Pferdmenges war es dann, die in sehr charmanter Weise und mit guten Worten die Wertschätzung ihrer CDU-Fraktion für Friedrich Overbeck zum Ausdruck brachte. Sie dankte Overbeck für sein tatkräftiges Engagement. "Dafür ganz herzlichen Dank!" Mehr noch freute es Frau Pferdmenges "und uns in der Fraktion, dass Du uns als Ratsherr erhalten bleibst!" Sagte es und beschenkte Overbeck mit Gesten des besonderen Dankes.
Nach dem Ratsbeschluss nahm Bürgermeisterin Schwarz vom Präsidiumstisch aus die Gelegenheit wahr, dem scheidenden Ortsvorsteher ihren und den Dank von Rat und Verwaltung auszusprechen.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










20.02.2020 • 19:57 Uhr

Heute Abend ein Hanauer Opfer-Gedenken: Spontane Mahnwache mit fünf Menschen - "Menschenrechte statt Rechte Menschen"

Ganze fünf Bürgerinnen und Bürger aus Bad Gandersheim sind soeben einem öffentlichen Aufruf in den sozialen Netzwerken gefolgt und haben sich an einer spontanen Mahnwache aus Anlass der fürchterlichen Bluttat in Hanau beteiligt. "Wir sind zwar wenige, aber uns ist Trauer und Mahnung sehr wichtig!", sagte eine der Beteiligten. Neun brennende Kerzen auf einem Fassadenvorsprung an der Rathausstreppe symbolisierten die neun umgebrachten Opfer. Sie waren gestern Abend von einem Amokschützten in Hanau in zwei Shisha-Bars niedergestreckt worden. Auf einem eilig produzierten Plakat stand zu lesen: "Menschenrechte statt Rechte Menschen". Der Geist des Rechtsradikalismus habe wohl mit zu der hemmungslosen und abscheulichen Grausamkeit des Täters beigetragen", war in einem kurzen Dialog in der Runde zu vernehmen. Nach der heutigen Ratssitzung traten einige Ratsmitglieder zu der Mahnwache. So auch Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Sie hatte die heutige Sitzung mit einer Gedenkminute für die Opfer der Bluttat eröffnet.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














20.02.2020 • 16:38 Uhr

Diebstahl eines Porsche Cayenne

Nachdem es in der Nacht zum 19 Februar 2020, um kurz nach 02 Uhr, im Louise-Wippern-Ring in Hildesheim zum Diebstahl eines Daimler AMG kam wurde am Vormittag des 19 Februar 2020 ein weiterer Pkw-Diebstahl bei der Polizei in Hildesheim angezeigt.

Bei dem zweiten Pkw handelt es sich um einen schwarzen Porsche Cayenne, der im Zeitraum vom 18.Februar 2020, 22:30 Uhr, bis zum 19.Februrar 2020, 08 Uhr, im Leonie-Meyerhof-Ring entwendet wurde. Das etwas über acht Jahre alte Fahrzeug stand zuvor auf dem Grundstück des Halters. Am vorderen, linken Kotflügel befindet sich ein Unfallschaden in Form einer Eindellung und Kratzern. Der Porsche verfügt über kein Keyless-Go-System. Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang der Fahrzeugdiebstähle aus.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in Zusammenhang mit den Taten getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm











20.02.2020 • 16:33 Uhr

Göttinger Taxifahrer voll geprellt

Ein Taxifahrer aus Göttingen wurde in der vergangenen Nacht von einem Fahrgast um 400 Euro geprellt. Der unbekannte junge Mann hatte den Taxifahrer in Göttingen darum gebeten, ihn nach Erfurt zur Oststraße zu bringen. Bereitwillig ließ sich der Fahrer auf seinen Wunsch ein und brachte ihn nach Erfurt. Am Ziel angekommen, sprang der Fahrgast aus dem Taxi und rannte ohne seine Fahrtrechnung bezahlt zu haben, in Richtung Friedrich-Engels-Straße davon. Der Fahrer verlor den Flüchtigen so schnell aus den Augen, dass er unerkannt entkommen konnte. Der Fahrgast war Mitte 20, ca. 185 Zentimeter groß, hatte dunkle Haare und trug schwarze Kleidung. (CD)











20.02.2020 • 16:29 Uhr

Mäuseplage: Landwirte können jetzt Anträge auf Wiederherstellung der Grünlandnarbe stellen

Ministerin Otte-Kinast: Weg frei für ein schnelles Antrags- und Genehmigungsverfahren

Von der aktuellen Mäuseplage betroffene Betriebe aus allen Regionen Niedersachsens und in Bremen können ab heute (Mittwoch) mit einem gesonderten Formular Anträge auf Wiederherstellung der Grünlandnarbe im Rahmen außergewöhnlicher Umstände bzw. höherer Gewalt stellen. Das entsprechende Antragsformular stellt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) als Bewilligungsbehörde unter https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/5/nav/19/article/35231.html bereit.

„Ich bin froh, dass wir den Landwirtinnen und Landwirten damit so kurzfristig helfen können, denn es geht hier um die Funktionalität eines für Niedersachsen sehr wichtigen Lebensraums“, sagte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.

Vertreter von Landwirtschaftsministerium, Umweltministerium, LWK sowie den kommunalen Naturschutzbehörden hatten sich bei Gesprächen in den vergangenen Tagen darauf verständigt, dass schnell gehandelt werden müsse (siehe auch Pressemitteilung vom 12. Februar), da sonst eine existenzbedrohende Futterknappheit auf den Milchviehbetrieben sowie auch eine dauerhafte Zerstörung von Grünland, einem wichtigen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, drohe. Für Anträge auf Wiederherstellung von Flächen, die einem naturschutz- oder wasserrechtlichen Schutzstatus unterliegen, werden die Landkreise beziehungsweise kreisfreien Städte von der LWK in das Genehmigungsverfahren mit einbezogen.

Hintergrund:

Bis zu 150.000 Hektar Grünland sind derzeit in Niedersachsen stark durch eine rasant wachsende Mäusepopulation geschädigt. Für die Erneuerung von Grünland gelten besondere Auflagen. So ist auch das Pflügen von Dauergrünland zur Wiederherstellung der Grasnarbe nur im Einzelfall und nach vorheriger Genehmigung zulässig. red/fis










20.02.2020 • 16:26 Uhr

Eintracht Northeim: Talentierte Jungs, Mädchen und auch Trainer gesucht! - Sichtungstraining für Jahrgänge 2009 bis 2011 -

Der Fußball Club Eintracht Northeim führt auch in diesem Jahr wieder ein Sichtungstraining durch, um talentierten Jungs und Mädchen eine sportliche Heimat zu bieten. Für die Jahrgänge 2011 bis 2009 werden im Zeitraum vom 02. März bis zum 23. März Trainingseinheiten angeboten. Interessierte können sich direkt beim sportlichen Leiter Michael Hönl melden.

Auch Trainer gesucht!

Darüberhinaus ist der FC Eintracht ebenso an Trainern interessiert, die sich vorstellen können eine U-Mannschaft zu trainieren und leistungsorientiert auszubilden. Auch hier ist Michael Hönl im Grundlagenbereich der Ansprechpartner. Interessierte Trainer für Mannschaften im Leistungsbereich können sich bei Oliver Gremmes melden.

Das Sichtungstraining findet in der Tennishalle KGS Moringen, Lustgartenweg,in Moringen statt. Interessierte sind herzlich willkommen!
red










20.02.2020 • 16:16 Uhr

Karneval: Northeimer Polizei beugt jetzt vor - Ansage an die Umzugsorganisatoren - Aufenthalt auf Mottowagen untersagt"

Betrifft: Auflagen für die An- und Abfahrten zum Umzugsereignis - Kalefelder Unfall und die Folgen

Die unschönen Szenen und ein tragischer Unfall überschatteten den Karneval in Kalefeld (wir berichteten). Jetzt hat die Polizeiinspektion in Nordheim daraus erste Lehren gezogen. In einem dem Redaktionsnetzwerk der Fis Workmedia Group vorliegenden Dokument hat die Polizeiinspektion "aus gegebenen Anlass" den Organisatoren hier der "Höckel'schen Fasnacht" eine neue Verhaltensregel vorgeschrieben: "Lediglich beim Einsatz von Fahrzeugen auf dieser Veranstaltung - Der Umzug findet kommenden Rosenmontag in Höckelheim statt, Anm. d. Redaktion - nicht jedoch auf den An- und Abfahrten, dürfen Personen auf Anhängern befördert werden." Die Polizei wird weiter noch konkreter: "Das heißt, dass während der Zu- und Abfahrt zum Veranstaltungsraum jeglicher Aufenthalt auf den Mottowagen untersagt ist." Abschließen werden Sanktionen bei Zuwiderhandlungen angekündigt: "Die eingesetzten Polizeibeamten werden die Einhaltung dieser Auflagen überwachen und gegebenenfalls ordnungswidrigkeitenrechtlich verfolgen".

Die erstmals erlassene Direktive der Polizeiinspektion Northeim dürfte übrigens keine Lex Höckelheim sein, sondern für alle Karnevalsumzüge mit Mottowagen im Zuständigkeitsbereich der PI gelten.
red/fis/Screenshot Auflage der PI Northeim










20.02.2020 • 16:02 Uhr

Wie lässt sich Kinder- und Jugendarbeit klimafreundlich gestalten? Fachtag der Kreisjugendpflege soll Antworten liefern

Die Kreisjugendpflege Northeim bietet am Samstag, 25. April 2020, von 10 bis 18 Uhr, einen Fachtag zum Thema „Kinder und Jugendarbeit klimafreundlich gestalten - Wie mach ich´s“, an. Der Fachtag findet auf dem Internationalen Schulbauernhof in Hardegsen-Hevensen statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird für die JULEICA-Ausbildung anerkannt.
Der Klimawandel ist weltweit Thema. Politiker*innen streiten um globale Abkommen, Medien berichten täglich über Veränderungen der Erde und Umweltaktivist*innen machen mit Aktionen auf das Thema aufmerksam.

Für die Aktiven in der Jugendarbeit stellt sich die Frage, wie kann Kinder- und Jugendarbeit zum Schutz des Klimas beitragen?
Der Fachtag soll Anhand von praktischen Beispielen Antworten liefern, wie sich Akteure in der Kinder- und Jugendarbeit verhalten und auf welche Veränderungen es sich einzustellen gilt.
Von der Planung bis hin zur Durchführung eines Angebots, werden gemeinsam konkrete Handlungsschritte bearbeitet und Anregungen gegeben, wie die Kinder- und Jugendarbeit nachhaltiger gestaltet werden kann.
Ist die Veranstaltung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen? Worauf sollte ich beim Einkauf achten? Wie gestalte ich Veranstaltungen und die Verpflegung im Zeichen des Klimawandels? Alles Fragen, die bei der Planung von Angeboten der Jugendarbeit eine Rolle spielen sollten.

Neben dem Angebot, natur- und umweltbewusstes Handeln kennen zu lernen, wird auf dem Internationalen Schulbauernhof auch die Möglichkeit bestehen, Wege der Nahrungsmittelproduktion zu erleben und zu erfahren.

Anmeldungen sind bis zum 16. April 2020 möglich bei der Kreisjugendpflege Northeim (E-Mail: jugendpflege@landkreis-northeim.de, Telefon: 05551/708222. Wer Fragen zum Fachtag hat, kann sich unter den angegebenen Kontaktdaten ebenfalls an die Kreisjugendpflege wenden. lpd










20.02.2020 • 09:08 Uhr

Die Drei von der Tankstelle“: Sven Olaf Denkinger, Johannes Kiesler und Guido Kleineidam sind das Trio vor dem Dom

Sven Olaf Denkinger, Johannes Kiesler und Guido Kleineidam sind bei den Gandersheimer Domfestspielen im Sommer die „Drei von der Tankstelle“. Das Trio wird zweifellos einen der ins Ohr gehenden Evergreens des Theatersommers vor der Stiftskirche singen: „Ein Freund, ein guter Freund“. Regisseurin des auf dem Ufa-Film mit Heinz Rühmann basierenden Musicals ist Sandra Wissmann, die im vergangenen Jahr auch „Spatz und Engel“ inszeniert hat. Premiere der „Drei von der Tankstelle“ ist zur offiziellen Eröffnung der 62. Spielzeit am 26. Juni.
„Das Musical mit zahlreichen unvergessenen Liedern von Richard Werner Heymann werden wir in Bad Gandersheim mit noch mehr Musik und viel Humor präsentieren“, kündigt Regisseurin Sandra Wissmann an. Ferdinand von Seebach ist der musikalische Leiter des Stückes und wird die unvergesslichen Musiknummern wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ oder „Hoppla! Jetzt komm ich!“ neu arrangieren und diese ebenso wie viele andere Lieder mit Musikern live auf der Bühne spielen.
Nachdem der Gerichtsvollzieher vor der Tür stand, müssen die drei Lebemänner Willy, Kurt und Hans neu starten und übernehmen eine verlassene Tankstelle. Schon bald darauf wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt: Alle drei verlieben sich in dasselbe Mädchen. „Die Drei von der Tankstelle“ ist ein nostalgischer Blick zurück und gleichzeitig eine zeitlose Geschichte über Freundschaft, Liebe, das Streben nach Glück, Anerkennung und Erfolg.

Dinge, die Menschen sowohl 1930 als auch heute umtreiben – und wenn dabei drei Männer auf eine wunderschöne Frau treffen, kann das (rein rechnerisch) nur zu komplizierten Situationen in der, auf der und um die Tankstelle herum führen. Wenn diese Frau (gespielt in Bad Gandersheim von Felicitas Heyerick) dann auch noch unverschämt selbstbewusst auftritt, sich von ihrem Vater nichts sagen lässt, dann sind die Probleme vorprogrammiert.

Sven Olaf Denkinger hat den „Willy“ schon einmal gespielt. In anderer Zusammensetzung und Interpretation werde es aber jetzt in Bad Gandersheim etwas völlig Neues sein, weiß er. „Auf die Jungs freue ich mich sehr“, sagt Denkinger, der im vergangenen Sommer in Bad Gandersheim bei „Spatz und Engel“ dabei war und im Musical „Hair“ die unvergessene „Margaret Mead“ verkörperte. „Ich erwarte eine wunderbare und kreative Zeit.“

Auf die freut sich auch Guido Kleineidam. Mit Sven Olaf Denkinger gemeinsam war er zuletzt 2018 in „The Addams Family“ und in „Fame“ aktiv, und sein „Frank’n‘Furter“ aus der „Rocky Horror Show“ 2006 begeisterte im Jubiläumsjahr vor zwei Jahren noch einmal auf der Greener Burg. Der gebürtige Hildesheimer hat insgesamt schon acht Sommer vor dem Domportal gespielt. „Acht mal drei Monate, das sind zwei Jahre meines Lebens“, rechnet Guido Kleineidam vor. „Das ist dann auch ein bisschen wie nach Hause zu kommen.“

Johannes Kiesler, unter anderem 2015 einer der „Comedian Harmonists“ vor dem Dom und in den Jahren zuvor u.a. auch bei „Cabaret“ oder „Evita“ dabei, spielt in den „Drei von der Tankstelle“ den „Hans Mühlheim“. Das berühmte „Ein Freund, ein guter Freund“ klinge vermutlich nicht nur ihm gut im Ohr, sagt der Hamburger. „Bestenfalls springt die Leichtigkeit recht schwungvoll von uns Dreien von der Tankstelle über die Bühnenkante“, sagt Johannes Kiesler. „Ich habe Lust darauf.“red

Weitere Informationen und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr

Zum Bild: v.l. Johannes Kiesler, Sven Olaf Denkinger, Guido Kleineidam. Fotos (3): Julia Lormis/Gandersheimer Domfestspiele gGmbH











20.02.2020 • 08:54 Uhr

Auf der SPOBIS 2020 im Düsseldorfer Congress Centrum: Anspruchsvolle Herausforderung vom simply-X perfekt gemeistert

Bad Gandersheimer Unternehmen präsentiert sich auf Europas größtem Sportbusiness-Event.

Es ist Europas größter Sportbusiness-Event: SPOBIS im Düsseldorfer Congress Center.
Soeben ist das Meeting mit 3.500 Teilnehmern, einem 80-stündigen Programm mit 175 
Referenten sehr erfolgreich über die CCD-Bühne gegangen. Anteil daran hatte das  Bad Gandersheimer Unternehmen simply-X.  So mit dem kompletten digitalen Zugangsservice
 und mit einem eigenen Stand auf der Messe in Düsseldorf.
   
Die SPOBIS ist Europas größter Sportbusiness-Event. Neben einem abwechslungsreichen 
und umfassenden Bühnenprogramm mit vielen Top-Speakern und Experten präsentierten 
Spezialunternehmen aus der Welt der Technologie und Digitalisierung die neuesten  Entwicklungen im Sport und Business der Zukunft. 
 
Bei der SPOBIS 2020 kommunizierten Lenker und Denker aus Europa und Übersee an 
zwei Tagen auf elf Bühnen ihr Wissen, ihre Kreativität, ihre Meinung, ihre Visionen in spannenden  Diskussionsrunden, Vorträgen, Case-Studios und anderen Formaten mit den Teilnehmern.  Außerdem stärkten zahlreiche Side-Events den Netzwerk- und Plattformgedanken und  machten somit die SPOBIS für alle Beteiligten - von Young Professionals bis Top-Entscheidern - zu dem Branchentreff des Jahres 2020.
 
Die gesamte reibungslose Einlasslogistik für die SPOBIS 2020 -Teilnehmer lag in der 
digitalen Verantwortung und technischen Umsetzung des Gandersheimer Spezialisten für 
innovative Einlass-, Cash- und Kontrollsysteme. Außerdem präsentierten sich die Gandersheimer auf einem separaten Messestand. Hier wurde kompakt das gesamte
Portfolio der innovativen Hard- und Software präsentiert - alles made by simply-X.

 „Es klappte reibungslos- und geräuschlos und sehr erfolgreich “, so ein positives Fazit der
SPOBIS-Organisation für die optimal gemeisterte Herausforderung durch das simply-X Team.
red/Fotos: simply-X











20.02.2020 • 08:48 Uhr

SPD Neujahrsempfang: 2.505 Euro-Spenden für die Soccer-Arena übergeben - Olaf Lies ermutigt die Jugend

Seit vielen Jahren ruft der SPD-Ortsverein Bad Gandersheim zu einer Spendensammlung für einen guten Zweck auf. In diesem Jahr soll der Bau einer Soccer-Arena in Bad Gandersheim unterstützt werden. Insgesamt 2.505 Euro sind bis zum Wochenende auf dem Konto des Phoenix eingegangen. Pfarrer Thomas Egahrt, Initator des Projektes, bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern.

Es sei ihm ein Anliegen, den Jugendlichen einen Platz anzubieten. Und er weiß, dass Fußball eine große Anziehungskraft besitzt. Angespornt von kritischen Stimmen machte sich Thomas Egahrt auf den Weg und initiierte ein großes Projekt. Eine Soccer-Arena, also quasi ein eingezäuntes Fußballfeld von etwa 10x15 Metern mit wetterfestem Untergrund, soll deshalb auf dem Gelände des Phoenix entstehen. Bei der Vorstellung seines Projektes auf dem Neujahrsempfang der SPD betonte er den Kooperationswillen unter anderem mit den Vereinen, Kindergärten oder auch der Lebenshilfe.

Auf der Veranstaltung am vergangenen Sonntag begrüßte Anja Görlach, Ortsvereinsvorsitzende, die anwesenden Gäste aus Politik, Kirche, Vereinen und Verbänden. Die Band JB's Project unter der Leitung von Sven-Michael Greiff sorgte mit rockiger Musik für eine gute Stimmung. Sie betonte in Ihrer Rede wie wichtig der Zusammenhalt der Gesellschaft sei, dass eigene Egos hintenanstehen müssten und dass nur gemeinsam der Kampf gegen den erstarkengen Populismus und Rechtsextremismus erfolgreich sein kann. Gleichzeitig warb sie dafür, gemeinsam und positiv an der Zukunft Bad Gandersheims zu arbeiten. SO wie es zum Beispiel im Zuge der Arbeitsgruppe Hochwasserausschuss mit Wilhelm Kühne, Günther Ahrens, Heinrich Hohls und Niklas Kielhorn geschehen sei.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies warb dafür, dass die Menschen den Klimaschutz als eine Chance begreifen und ihre Angst davor verlieren. Er forderte die Bundesregierung auf, nicht nur an das Abschalten zum Beispiel von Kohle- und Atomkraftwerken zu denken, sondern aktiver an dem Ausbau der alternativen Stromerzeugung zu arbeiten. Sonst haben wir irgendwann das entscheidende Jahr erreicht und werden die Kraftwerke am Netz lassen, weil der Netzausbau und die Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien noch nicht weit genug forangeschritten seien.

Ausdrücklich ermutigen wolle er die Jugend, die ihre Stimmen erheben und noch mehr Klimaschutz fordern. Dabei erteilte er Forderungen, dass die Jugend selber Vorschläge präsentieren sollten, eine klare Absage: "Ich kann doch von 16-jährigen nicht erwarten, dass sie meinen Job machen! Und das sollte niemand. Sie haben das Recht, Forderungen zu stellen und es ist die Aufgabe der Politik, antworten darauf zu finden." Dabei betonte er aber auch, dass Gesetze politische Mehrheiten bedürfen und Demokratie manchmal länger dauert und langwieriger ist, als es einem lieb ist.

Hanna Zoike, Fridays-for-Future-Aktivistin aus Northeim, verdeutlichte die Angst und den Unmut ihrer Generation. Es gehe um nichts weniger als um ihre Zukunft, die sie noch vor sich hätten.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Olaf Lies, Selina von der Freien Schule Heckenbeck, Elias von der Oberschule und Tjark vom Roswitha-Gymnasium, erzählte sie auch von negativen Seiten ihres Engagements. Abgesehen davon, dass es unglaublich zeitintensiv sei, würde sie auch manchmal komische Blicke oder Kommentare ernten. Das macht es nicht einfacher, aber sie sieht keine Alternative, um ein Umdenken der Politik und der Bevölkerung zu erreichen. Die gut vorbereiteten Schülerinnen und Schüler erzählten, was sie für den Klimaschutz tun und welche Forderungen von Fridays-for-Future sie unterstützen. Dabei wurde deutlich, dass das wichtigste sei einen Dialog zu führen, sich zuzuhören und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. red

Die Bilder dokumentieren die Spendenscheck-Übergabe und die Teilnehmer des Neujahrsempfangs des SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim.
















20.02.2020 • 08:42 Uhr

Spieltagssponsor am am Doppelspieltag beim Northeimer Handball Club:Stolberg Bedachungen

Im Rahmen des Doppelspieltages am 16. Februar 2020, die 1. Damen traf auf die HG Rosdorf-Grone und die 1. Herren hatte es mit dem TV Großwallstadt zu tun, war unser langjähriger Partner von Stolberg Bedachungen aus Göttingen unser Spieltagssponsor. Familie Kahle präsentierte sich nicht nur im Foyer mit einem schmucken Stand sondern stellte dem NHC auch noch drei tolle Preise für eine Verlosung zur Verfügung. Zu Gewinnen gab es je zwei Karten für ein ehf-Pokal Spiel in Melsungen, in Magdeburg und ein handsigniertes Fantrikot der SG Flenburg-Handewitt. Es wurden 195 Lose verkauft und so 390 Euro eingenommen. Familie Kahle ließ es sich nicht nehmen und stockte den Betrag auf glatte 500 Euro für die Nachwuchsarbeit des NHC auf. Der NHC möchte sich ganz herzlich bei Stolberg Bedachungen und Familie Kahle für Ihr Engagement bedanken. red/ok/Foto: Spieker Fotografie.










19.02.2020 • 23:05 Uhr

Altgndersheim: Mal was richtig Richtiges und gut Gutes tun! Mach's wie Anna!

Kai Uwe Roßtock hat jetzt mal wieder einmal die Werbetrommel für ein sinnvolles Projekt gerührt. Der Stadtbrandmeister warb heute in einem Aufruf für eine Dame namens Anna. Und was Anna getan hat, dass vermittelt ein aussagekräftiges Plakat. Rostock lieferte es gleich mit. "Macht mal Werbung für eine gute Sache", bittet der Stadtbrandmeister alle Menschen guten Willens und mehr noch guter (solidarischer) Taten.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group findet Roßtocks Anna-Appell einfach mega gut. Wir unterstützen ihn mit unserer gesamten Reichweitenkapazität. Fast 60.000 Visits an flächendeckender Reichweite. Das kommt an.

Darum geht es: Blutspenden am am Freitag 21.Februar 2020 von 16:00 bis 19:30 Uhr ist der erste Termin für die Blutspende bei den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim bei der Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim im Feuerwehrgerätehaus Sonnenberg. Wir empfehlen: "Mach's wie Anna!"











19.02.2020 • 17:23 Uhr

Wende bei Rodung der der Waldschneise für Stromtrasse zwischen Heckenbeck und Wetteborn: OLG Celle verfügt vor wenigen Minuten mit Eilentscheidung Baustopp- Letzter Baumbesetzer kommt vom Baumstamm herunter

Heute haben die Gegner der zunächst angefahrenen Rodungsarbeiten einer Waldschneise für die Stromtrasse Wahle-Mecklar auf dem Teilabschnitt zwischen Heckenbeck/Bad Gandersheim und Wetteborn einen überraschenden juristischen Erfolg erzielt. Das Oberlandesgericht in Celle verfügte in einer Eilentscheidung einen sofortigen Stopp der bereits angelaufenen Baumfällungen. Dem Vernehmen nach soll es im Zuge von Grunderwerbsangelegenheiten zu einem Verfahrensfehler gekommen sein. Der Betreiber des Stromtrassen-Projektes TenneT stellte nach Bekanntwerden der OLG Eilentscheidung seinen Rodungsarbeiten erst einmal ein. Sie ruhen derzeit. Das Großaufgebot der Polizei ist weiter vor Ort.
Auch bei den protestierenden Aktivisten gegen die Rodung der Waldschneise ist eine gewisse Beruhigung ei getreten. Ein letzter Baumbesetzer sei einem Baum heruntergekommen, ist vor Ort von Zeugen bestätigt worden.
Unterdessen verschaffen sich lokale Politiker und andere Repräsentanten aus Bad Gandersheim ein persönliches Bild von der Lage im betroffenen Waldgebiet bei Heckenbeck. Dazu gehörte heute Nachmittag auch der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Niklas Kielhorn.
red/fis










19.02.2020 • 17:00 Uhr

Reimann: Grundrente ist wichtiger Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit, der besonders Frauen hilft

Niedersachsens Ministerin Carola Reimann hat sich soeben zur Entscheidung des Bundeskabinetts zur Grundrente zu Wort gemeldet:
„Die heutige Verabschiedung der Grundrente im Bundeskabinett ist ein großer Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit in Deutschland. Bis zu 1,3 Millionen Rentnerinnen und Rentner, die ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, erhalten auf diese Weise endlich eine auskömmliche Rente. Die Grundrente ist im Kampf gegen Altersarmut ein überfälliges und wichtiges Instrument des Sozialstaates, von dem vor allem Frauen profitieren werden. Ich begrüße außerdem ausdrücklich, dass die Grundrente automatisch an alle Bürgerinnen und Bürger mit 33 Beitragsjahren ausgezahlt werden soll, denn viele Rentnerinnen und Rentner scheuen die Beantragung von Sozialleistungen auf dem Amt.“
red/fis










19.02.2020 • 16:55 Uhr

80-jähriger Mercedes-Fahrer übersieht Rollerfahrer und verletzt ihn lebensgefährlich

Bei einem Unfall auf der B 64 bei Höxter-Stahle (Landkreis Höxter) ist am Mittwoch, 19. Februar, ein Roller-Fahrer schwer verletzt worden. Der 80-jährige Fahrer einer Mercedes B-Klasse war um 12:15 Uhr von Holzminden in Richtung Höxter unterwegs und wollte an der Abzweigung Richtung Stahle links abbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden 46-Jährigen auf einem Motorroller. Es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß, bei dem der Rollerfahrer schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Roller entstand Totalschaden, der Sachschaden wird auf 6.000 Euro geschätzt. Während der Bergung und Unfallaufnahme wurde die B 64 halbseitig gesperrt, der aus Höxter kommende Verkehr wurde über Albaxen und Stahle umgeleitet. Die Strecke konnte um 14.30 Uhr wieder freigegeben werden.nig











19.02.2020 • 16:52 Uhr

Fürchterlicher Auffahrunfall auf der A 7 bei Hann. Münden - Bei Folgeunfall kommt Brummifahrer ums Leben - Bergung der Fahrzeuge dauert an

An der Unfallstelle auf der A 7 bei Hann. Münden (Landkreis Göttingen) haben inzwischen die Bergungsarbeiten begonnen. Bis der Streckenabschnitt komplett geräumt ist, wird es vermutlich aber noch bis zum späten Nachmittag dauern.

Ergänzend zu den bereits veröffentlichten News liegen jetzt erste Informationen zum mutmaßlichen Unfallhergang sowie auch die Daten der drei am Unfall beteiligten LKW-Fahrer vor.
Wie Autobahnpolizei Göttingen mitteilt, fuhren ein 31 Jahre alter LKW-Fahrer aus Hessen und ein 58 Jahre alter LKW-Fahrer aus Göttingen hintereinander auf dem rechten Hauptfahrstreifen in Richtung Kassel. In Höhe der späteren Unfallstelle mussten beide aufgrund starken Verkehrsaufkommens verkehrsbedingt halten. Ein nachfolgender 59 Jahre alter Sattelzugfahrer aus Nordmazedonien (Südosteuropa) erkannte die Situation aus bislang noch ungeklärten Gründen vermutlich zu spät, fuhr auf den mit Gefahrgut beladenen LKW des Göttingers auf und schob diesen auf den davorstehenden Sattelzug.

Bei der Kollision erlitt der mutmaßliche 59-jährige Unfallverursacher leichte Verletzungen. Er kam in ein Krankenhaus nach Hann. Münden. Der 58 Jahre alte LKW-Fahrer aus Göttingen wurde zunächst in seinem Führerhaus eingeklemmt, konnte aber noch vor Eintreffen der Rettungskräfte befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ihn ins Klinikum Kassel (Hessen) transportiert. Der 31 Jahreb alte LKW-Fahrer aus Hessen blieb unverletzt.

An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von geschätzt ca. 125.000 Euro. Infolge des Unfalls bildete sich ein Rückstau von in der Spitze rund sechs Kilometern Länge. Die A 7 musste ab der Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden seit ca. 09.35 Uhr voll gesperrt werden.

Gegen 12.45 Uhr ereignete sich dann kurz hinter dem Autobahndreieck Drammetal am Stauende ein schwerer Folgeunfall. Dabei verlor ein LKW-Fahrer sein Leben.jk










19.02.2020 • 16:46 Uhr

Oker-Harlingerode: Schmutzigste und belastetste Harz-Region - Seit Jahrzehnten heftige Umweltbelastungen

Ein Expertenkreis nimmt seine Arbeit auf - Umweltminister Lies verspricht "offenen Austausch"

Ein Expertenkreis aus Bürgern, Naturschutzverbänden, Betrieben, Betriebsräten und Kommunen nimmt seine Arbeit auf. Ziel ist es, die abenteuerlichen Boden- und Luftbelastungen in der Region Oker-Harlingerode genauer unter die Lupe zu nehmen. „Mir ist ein intensiver und offener Austausch enorm wichtig, um größtmögliche Transparenz vor Ort zu erreichen“, so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies. Er hatte im Sommer vergangenen Jahres den Bürgerinnen und Bürgern angekündigt, einen Expertenkreis ins Leben zu rufen. „Jetzt kann die Arbeit losgehen“, so Lies, „ich bin schon sehr gespannt, was sich in den nächsten Monaten tut und welches Ergebnis am Ende steht.“

Die Region Oker-Harlingerode ist ein historisch gewachsener Standort von Industrieunternehmen. Diese haben Spuren in der Umwelt hinterlassen – durch ihre Gewinnungs- sowie Fertigungsprozesse. Dies – und die häufige Wahrnehmung von Gerüchen – sowie in der Vergangenheit aufgetretene Überschreitungen von Emissionsgrenzwerten beunruhigen die Menschen. Sie sorgen sich um ihre Gesundheit. Mit Untersuchungen, Messprogrammen und ähnlichen Projekten gehen das Land, die zuständigen Behörden und die ortsansässigen Betreiber dem Ausmaß und den Ursachen der Umweltbelastungen nach. Der Expertenkreis soll in den nächsten zwei Jahren bei regelmäßigen Treffen die Belastungssituation in der Region Oker-Harlingerode erörtern: Messdaten, Grenzwertüberschreitungen, Beschwerden aus der Bevölkerung und ihre die Sorgen sowie neue Erkenntnisse aus den derzeit in Arbeit befindlichen Untersuchungen. Dazu gehören unter anderem ein umweltmedizinisches Gutachten, Immissionsmessungen in der Luft, Depositionsmessungen, eine Ausbreitungsrechnung und eine Geruchsbegehung. red/fis











19.02.2020 • 16:37 Uhr

TenneT: Erdverkabelung in Nord-Niedersachsen - Planfeststellungsverfahren beantragt

Anträge enthalten Vorschlag für möglichen Leitungsverlauf und Alternativen

Die Planung der Gleichstrom-Erdkabelverbindung SuedLink für die Stromautobahnen von Norden nach Süden geht in die nächste Phase: Für den Bereich von Schleswig-Holstein bis Nord-Niedersachsen stellt der Übertragungsnetzbetreiber TenneT jetzt die Anträge auf Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens bei der Bundesnetzagentur. Zuvor hatte die Behörde Anfang Februar den 1.000 Meter breiten Korridor für diesen Bereich festgelegt, in dem die SuedLink-Trasse zukünftig verlaufen soll. Das berichtet soeben das Projektunternehmen TenneT.

Nach § 19 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) enthalten die Anträge einen Vorschlag für einen möglichen Leitungsverlauf sowie in Frage kommende Alternativen für den Bereich zwischen Brunsbüttel und Scheeßel sowie Wilster und Scheeßel. Damit wird nun das Verfahren eingeleitet, an dessen Ende der flurstückscharfe Verlauf der Erdkabelverbindung entschieden wird.

Im Zuge der Erstellung der Anträge hatte TenneT eine informelle Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Die dabei eingegangenen Hinweise flossen in die Entwicklung des ersten Vorschlags für einen Leitungsverlauf und in Frage kommender Alternativen ein.

Die Bundesnetzagentur wird nun die formelle Öffentlichkeitsbeteiligung starten und Antragskonferenzen ausrichten, zu denen Träger öffentlicher Belange, Umweltverbände und Landesbehörden eingeladen werden. An den öffentlichen Antragskonferenzen werden auch interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können.red/fis










19.02.2020 • 16:32 Uhr

Eisen: Perfide Methode eines falschen Trödelhändlers - 75-Jährige nett angesprochen und eiskalt beklaut

Soeben berichtet die Hildesheimer Polizei:
Bereits am vergangenen Montag kam es in den Mittagsstunden im Alfelder Ortsteil Eimsen zu einem Diebstahl im Wohnhaus einer 75-jährigen Eimserin. Besonders perfide war hierbei die Vorgehensweise des männlichen Einzeltäters: Er gab gegenüber der Seniorin an, Trödelhändler zu sein und alte Elektrogeräte, Bücher und Kleidung erwerben zu wollen. In gutem Glauben wurde der Mann ins Haus gelassen - und entwendete Schmuck im Gesamtwert von 500 Euro. Er lenkte die Geschädigte hierbei durch vermeintlich nette Gespräche ab, während er das gesamte Haus durchwühlte. Der Täter war männlich, ca. 1,80 Meter groß, sportlich gekleidet und sprach akzentfreies Hochdeutsch. Falls tatrelevante Beobachtungen gemacht wurden wird darum gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der unten angegebenen Telefonnummer an die Polizei zu wenden.al










19.02.2020 • 16:21 Uhr

Umweltminister Olaf Lies zeigt sich beeindruckt von der geplanten Vielfalt der Landesgartenschau 2022 - erst einmal am PC Bildschirm der Bürgermeisterin

Minister war außerdem am Sonntag prominenter Gast beim Neujahrsempfang des SPÜD-Ortsvereins

Heute verbreitet die Geschäftsführung der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim nachfolgend dokumentiertes Statement. Darin heißt es Originalwortlaut: Zu einer kurzen Stippvisite traf Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies am Sonntagvormittag,16. Februar, Bürgermeisterin Franziska Schwarz und LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Beide skizzierten dem Minister anhand der Pläne und des Grundkonzeptes die Vorbereitungen und den aktuellen Stand der Landesgartenschau.
Da das Land Niedersachsen erstmalig direkt eine finanzielle Unterstützung an einer Landesgartenschau leistet, war das Interesse des Ministers für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschatz neben Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit auch auf infrastrukturelle, langfristige Maßnahmen wie den geplanten Hochwasserschutz gerichtet.
„Es ist ein gutes Zeichen, dass sich die Verantwortlichen des Landes Niedersachsen auch für die Vorbereitungen unserer Landesgartenschau begeistern, dass kann helfen, weitere Themen voranzutreiben“, so Geschäftsführer Thomas Hellingrath mit Blick auf ein umweltfreundliches Mobilitätskonzept für Shuttle und Nahverkehr zur Landesgartenschau. red

Hintergrund:
er Besuch und die Wahrnehmung der aktuellen Entwurfspläne für die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim erläuterte Bürgermeisterin Schwarz (SPD) Minister Lies an ihrem Schreibtisch am Tischcomputer (Foto) in ihrem Amtszimmer. Umweltminister Lies hatte zudem am vergangenen Sonntag am SPD-Jahresempfang als Ehrengast und Diskussionsteilnehmer zum Thema Klimakrise teilgenommen. red












19.02.2020 • 16:13 Uhr

Rodungsarbeiten für Stromtrasse Wahle- Mecklar zwischen Heckenbeck und Wetteborn jetzt unter Polizeischutz - Heckenbecker Aktivisten bei Protest zurückgedrän

Heute. Mittwoch. Den ganzen Tag schon: Die derzeit laufenden Rodungsarbeiten einer Waldschneise zwischen Heckenbeck und Wetteborn für ein Teilstück der Stromtrasse Wahle-Mecklar als Freileitung gehen unter massiven Polizeischutz weiter. Sie sollen bis Freitag abgeschlossen sein. Aktivisten aus dem Ökodorf Heckenbeck hatten mit Protestsktionen wie Baumbesetzungen versucht, die Fällung der Bäume durch das Unternehmen tennet im allerletzten Moment zu verhindern. Die Rodungen sind rechtlich einwandfrei und letztinstanzlich zulässig, betonen die Polizeibehörden. Deswegen werden die Protestierenden, rund 40 Leute heißt es, von der Polizei in Schach gehalten. Die Polizei hat die Arbeiten mit riesigen Beleuchtungseinheiten in der Dunkelheit am gestrigen Abend begleitet. Das erleichterte das Einsatzgeschehen.
Aktuellen Angaben zufolge verlaufen die Rodungsarbeiten mit den Harvestern bislang störungsfrei, heißt es bei der Polizeiinspektion Northeim. Ihr obliegt die gesamte Einsstzleitung.
red/fis










19.02.2020 • 16:11 Uhr

Wer rettet die Frösche? Für einige Strecke fehlen ehrenamtliche Helfer und Helferinnen!

Vo den Krötenwanderungen: Landkreis sucht noch Betreuer für Amphibienschutzzäune

. Um Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichgewässern vor dem Straßenverkehr zu schützen, stellt der Landkreis Schutzzäune auf. Für die Betreuung dieser Zäune werden für einige Strecken weiterhin Helfer gesucht.
Um die seit Jahren durchgeführten Schutzmaßnahmen fortsetzen zu können, stehen noch nicht ausreichend ehrenamtliche Betreuer zur Verfügung. Deshalb sucht der Landkreis nach interessierten Personen, die die Betreuung der Schutzzäune an folgenden Strecken übernehmen würden:

- K 602 Dragoneranger (nördlich Oldenrode bei Kalefeld)
- L 487 Erzhausen im Bereich des Pumpspeicherwerkes
- L 487 Einbeck - Volksen
- K 420 Elvese - Hillerse
- K 409 Katlenburg - Elvershausen (Höhe Kiesteich)
- K 617 Wrescherode - Schachtenbeck (bei Bad Gandersheim)

Aufgabe der Betreuenden ist, von Ende Februar bis voraussichtlich Anfang April 2020 (je nach Witterungslage) zwei Mal täglich die Eimer entlang der Schutzzäune zu kontrollieren und die dort gesammelten Kröten, Molche und Frösche über die Straße tragen. Geleert werden sollte morgens zwischen 6 und 9 Uhr und abends zwischen 19.30 und 22 Uhr.

Interessierten können Sie an Urte Laue vom Fachbereich für Regionalplanung und Umweltschutz wenden: E-Mail ulaue@landkreis-northeim.de, Telefon 05551/708132.
lpd/Fots: Thomas Fischer














19.02.2020 • 10:55 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 9. Kalenderwoche 2020

Bad Gandersheim wird am kommenden Dienstag "geblitzt"

). In der Woche vom 24. Februar bis 01. März 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 24. Februar: Raum Nörten-Hardenberg

Dienstag, 25. Februar: Raum Bad Gandersheim

Mittwoch, 26. Februar: Raum Northeim

Donnerstag, 27. Februar: Raum Einbeck

Freitag, 28. Februar: Raum Uslar

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis Montag der Folgewoche (KW 10) im Raum Einbeck eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Fotos: Thomas Fischer












19.02.2020 • 10:26 Uhr

Heute um 7.30 Uhr bei Vienenburg: Vorfahrt eines Laster missachtet - VW-Fahrer verletzt - 10.000 Euro Schaden

Ort: B 241, zw. Vienenburg Rtg. Wiedelah, Auffahrtbereich zur A 36 Zeit: 19.02.20, 07.30 h

Ein 34- jähriger Führer eines Pkw VW aus dem Landkreis Wolfenbüttel wollte von der B 241 aus Richtung Wiedelah kommend nach links auf die Auffahrt zur BAB 36 abbiegen. Er erkennt den aus Richtung Vienenburg herannahenden Lenker, 52 Jahre, eines beladenen Lkw mit Anhänger aus dem Landkreis Goslar und biegt dennoch ab. Dabei kollidieren beide Fahrzeuge im Einmündungsbereich. Der VW-Fahrer wird verletzt. Sein demoliertes Auto musste abgeschleppt werden. Durch den Aufprall gelangten Betriebsstoffe auf die Fahrbahn, die zunächst von der Freiwilligen Feuerwehr Vienenburg gesichert und anschliessend von einer Spezialfirma aufgenommen wurden. Durch den Verkehrsunfall kam es zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.(TG)/Foto: Polizei










19.02.2020 • 10:20 Uhr

Nach heutigem Auffahrunfall auf der A 7 - Gefahrgut-LKW beteiligt, A 7 voll gesperrt!

In den frühmorgendlichen schweren Auffahrunfall auf der A 7 bei Hann. Münden-Hedemünden ist nach derzeitigem Stand auch ein mit Gefahrstoffen beladener LKW involviert. Die Ermittlungen zur genauen Art der Stoffe dauern an. Verkehrsteilnehmer, die sich im Stau befinden, werden dringend gebeten, keine brennbaren Gegenstände aus dem Fenster zu werfen.

Die A 7 ist inzwischen voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Kassel wird ab der AS Hann. Münden-Hedemünden abgeleitet. Bei dem Unfall wurden vermutlich zwei LKW-Fahrer verletzt. jk










19.02.2020 • 10:09 Uhr

Zahl der Woche: Erdgas beliebter denn je ... und hier schwebt es gerade ein!

Mehr als die Hälfte der Deutschen… …würde sich zum Heizen ihres Hauses für Erdgas entscheiden

Erdgas ist Wunschenergieträger Nummer 1, wenn es um das Beheizen von Wohnhäusern geht. Auf die Frage, welche Heizenergie beziehungsweise Energieart sie wählen würden, wenn sie sich heute für einen Energieträger für ihr Haus entscheiden könnten, gaben 42,1 Prozent der Befragten einer BDEW-Umfrage Erdgas an. Es folgt mit weitem Abstand Heizöl mit 15,5 Prozent.

Auf Rang drei landet die Kombination aus Erdgas und Solarthermie mit 9,7 Prozent. Die Beliebtheit dieser besonders sparsamen Heiz-Methode ist damit deutlich gestiegen. Noch vor einem Jahr gaben bei gleicher Fragestellung nur 4,1 Prozent der Befragten an, dass sie die Kombination aus dem umweltschonenden Brennstoff Erdgas und Sonnenenergie bevorzugen würden.

Insgesamt wünscht sich damit mehr als jeder zweite Deutsche eine Heizmethode für sein Haus, an der Erdgas beteiligt ist. Unter den Befragten, die bereits mit Erdgas heizen, gaben 93,6 Prozent an, sich heute wieder für Erdgas oder die Kombination aus Erdgas und Solar zu entscheiden.

Erdgas als flexibler und im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen deutlich emissionsärmerer Energieträger trägt bereits heute zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bei. Zudem bieten Gasheizungen zusammen mit der vorhanden Gasinfrastruktur die Basis, um Erneuerbare Energien in den Wärmemarkt zu bringen: Wo heute noch Erdgas fließt, könnten schon bald klimaneutrale Gase wie Wasserstoff oder Biomethan die gleiche Dienstleistung erbringen.

Das Video dokumentiert, wie "Erdgas regelrecht einschwebt". Für den Umbau der Heizung von Öl auf Erdgas (Einbau einer Erdgastherme) muss in den Schornstein des Hauses ein Metallrohr eingeführt werden. Heutzutage ist es günstiger dazu den Techniker über dem Dach einschweben zu lassen, als kostspielige Leitern anzubringen und den Arbeiter zusätzlichem Absturzrisiko auszusetzen.
Video: Thomas Fischer











19.02.2020 • 09:56 Uhr

Wetter: Schnee in Clausthal/Harz, Seesterne-Sterben auf Sylt

Wildes Wetter vom Harz bis zur Nordsee: Heute Morgen überzieht Schnee wie Puderzucker den Harzwald bei Clausthal-Zellerfeld. Ein Hauch von Winterlanschaft.
Am Westerländer Strand auf Sylt das Kontrastprogramm: ein chaotisches Szenario. Nach der Sturmflut der Strand übersät von gestrandeten Seesternen. Alle tot. Aus den abgebrochenen Dünen Massen von Befestigungshölzer gespült.
red/Maximilian Fischer/Thomas Fischer












19.02.2020 • 09:49 Uhr

Goslar: Jugendliche verschlafen Ausstieg aus Zug - Bundespolizei stellt bei 14-Jährigem einen Schlagring fest

Die Goslarer Polizei teilt soeben mit:
Am vergangenen Montag wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg gegen 20:45 Uhr durch die Notfallleitstelle Abellio über zwei 14-Jährige in einem Regional-Express auf der Strecke Halle - Goslar informiert. Die beiden Jungen hatten gültige Zugtickets von Halle bis Sandersleben. Jedoch schliefen beide so fest ein und verpassten dadurch ihren Ausstieg in Sandersleben. Der Zugbegleiter versuchte die Gleichaltrigen zu wecken. Dies gelang ihm nicht, deshalb informierte er die Bundespolizei. Eine Streife war mit Eintreffen des Regional-Expresses am Bahnhof Halberstadt auf dem Bahnsteig 5, ließ sich den Sachverhalt von dem Zugbegleiter schildern und weckte die Jugendlichen. Ihre Personalien gaben die Deutschen den Beamten gegenüber nur sehr zögerlich an. Die Bundespolizisten halfen den Jugendlichen aus dem Zug und brachten sie auf das Revier am Bahnhof. Bei der sich anschließenden Durchsuchung der Sachen wurde bei einem der 14-Jährigem ein verbotener Schlagring fest- und sichergestellt. Die jeweiligen Erziehungsberechtigten des Duos wurden informiert und eine der Mütter holte die Jungen von der Dienststelle ab. Der verbotene Besitz des Schlagringes bringt dem 14-Jährigen eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.ots










19.02.2020 • 08:59 Uhr

JAAAAAAA! – Nächster Derbyerfolg (1. Damen) beim Northeimer Handball Club

Am vergangenen Sonntag war der Jubel groß, denn: 2 von 3 Derbys in der Rückrunde für uns entschieden! Check! Mit einem deutlichen 28:20 – Sieg gegen die Damen von der HG Rosdorf-Grone konnten wir das Wochenende positiv beenden.

Das Spiel startete wie gewünscht mit einem 3:0-Lauf von unserer Seite und zeigte Rosdorf genau auf, wer das Spiel gewinnen will. Die Abwehr stand, wie in der vorherigen Woche, auf allen Positionen stabil und arbeitete gut im Verbund gegen das schnelle Passspiel der Gegnerinnen. Im Umschaltspiel herrschte in den ersten zehn Minuten eine unsichere Ballbeherrschung, sodass wir viele technische Fehler in Kauf nehmen mussten. Allerdings konnte Rosdorf ihre dadurch entstehenden Ballgewinne nicht immer verwerten, da unsere Rückwärtsbewegung sowie ein starker Rückhalt von Franzi an diesem Tag gestimmt haben.

Kleine Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und eine schlechte Chancenauswertung im Angriff nutzten die Rosdorferinnen aus und konnten den Vorsprung zunächst zur Halbzeit schrumpfen (13:9). Obwohl wir schon in der ersten Halbzeit das Spiel für uns entscheiden hätten können, ließen wir den Rosdorferinnen in der Pause ein Fünkchen Hoffnung auf einen offenen Schlagabtausch, denn jeder weiß: Mit nur einer guten Halbzeit gewinnt man keine Punkte! Wir mussten außerdem damit rechnen, dass unsere Gegnerinnen den Kampf annehmen werden und nun frischer aus der Pause kommen. Doch nach der Pause erwischten wir einen besseren Start, sodass wir durch unser Tempospiel den Vorsprung auf 20:13 vergrößern und unsere Gegnerinnen ein ums andere Mal in die Schranken weisen konnten. Bis zum Schlusspfiff gab es dann aber schließlich keine weitere Gegenwehr von den Rosdorferinnen, sodass wir einen ungefährdeten Sieg einfahren konnten.

Nun haben wir das dritte Spiel in Folge souverän gemeistert und deutliche Siege einfahren können. Darauf können wir sehr stolz sein und sehen, dass uns die vorherigen schmerzlichen Niederlagen nicht aus der Bahn werfen. Wir stehen nun auf Platz 6 und können den Anschluss an das obere Drittel der Tabelle halten, wenn am kommenden Wochenende das Spiel gegen Hildesheim ebenso positiv gestaltet werden kann. Wer am Samstagabend, den 22. Februar um 20 Uhr also noch nichts vorhat, kann uns gerne in Hildesheim von der Tribüne aus unterstützen und anfeuern!

NHC: Hartlieb, Post; Weitemeier 5/3, Marie Barnkothe 7, Sina Barnkothe 2, Kühne 9/2, Aline Barnkothe 2, Peters, Lösky 2, Bergmann, Lucenko, Strupeit.
Fotos: Spieker Fotografie.












18.02.2020 • 17:07 Uhr

Ganz starker und schneller Ermittlungserfolg im Polizeikommissariat Oberharz - Polizei rettet zudem Schwerverletzten

Nach dem Diebstahl eines VW-Busses in der Nacht von Sonntag auf Montag, dem versuchten Einbruch in einen Kiosk in Altenau mit anschließender Flucht vor der Polizei und Verkehrsunfall, konnten beide Täter ermittelt werden.

Im Laufe des Montags erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Heranwachsenden, welcher in Clausthal gezielt den Fahrzeugschlüssel eines VW-Busses entwendete. Im Vorfeld waren mehrere Kennzeichenpaare u.a. aus Osterode und Altenau von verschiedenen Pkw entwendet worden. Später wurde in dem VW-Bus ein Laptop aufgefunden, der kurz zuvor bei einem Einbruch in Hahnenklee gestohlen worden war.

Nach dem gescheiterten Einbruch in den Kiosk und dem damit verbundenen Unfall vermutete die Polizei, dass die Personen nicht unverletzt aus dem verunfallten Pkw herausgekommen sein könnten.

Der gehegte Verdacht der Polizeibeamten bestätigte sich, als die Wohnanschrift des 19-jährigen Mannes aufgesucht wurde. Hier konnte der Clausthaler schwer verletzt aufgefunden werden und wurde mittels Rettungswagen ins Krankenhaus nach Goslar verbracht. Schon während der ersten Befragung räumte er die Taten ein und gab Hinweise auf seinen Mittäter, einem 16-jährigen Jugendlichen, ebenfalls aus Clausthal. Dieser blieb als Beifahrer bei dem Verkehrsunfall unverletzt.

Beide Personen müssen sich jetzt mehreren Strafverfahren stellen. Die Ermittlungen dauern an.ots










18.02.2020 • 17:04 Uhr

Göttingen: Einbrecher brechen Wertschrank aus Wand in Restaurant an der Weender Landstraße

Unbekannte sind vermutlich in der Nacht zu Montag (17.02.20) durch eine aufgebrochene Tür in ein Restaurant an der Weender Landstraße in Göttingen eingedrungen. Im Büro rissen die Täter einen an der Wand befestigten Wertschrank aus seiner Verankerung und nahmen ihn mit. In dem Behältnis befand sich nach Angaben eines Verantwortlichen Bargeld in noch unbekannter Höhe. Von den Einbrechern fehlt zurzeit jede Spur. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter der 0551/491-2115 entgegen.jk










18.02.2020 • 17:00 Uhr

Essen in Niedersachsens Kitas soll gesünder werden

Bundesministerin Klöckner überreicht Förderbescheid für neue "Vernetzungsstelle"

Niedersachsen hat eine neue Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung. Diese wird nun mit Bundesmitteln gefördert. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, hat im Beisein von Niedersachsens Ernährungsministerin Barbara Otte-Kinast heute der Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN) einen Zuwendungsbescheid über 216.000 Euro übergeben. Mit dem Geld wird die Verbraucherzentrale eine „Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung“ für Niedersachsen aufbauen. Die Einrichtung wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gefördert. Ab 2021 beteiligt sich Niedersachsen mit Eigenmitteln an der Etablierung der Vernetzungsstelle in Höhe von 130.000 Euro pro Jahr.

Bundesministerin Julia Klöckner: „Eine ausgewogene Ernährung kann der Schlüssel sein für ein gesundes Leben. Unsere Kindertagesstätten sind hier Dreh- und Angelpunkt. Sowohl für die Vermittlung von Ernährungswissen als auch die praktische Ernährungsbildung mit allen Sinnen. Dass Kinder so früh wie möglich etwa frisches Obst und Gemüse kennen und schmecken lernen, ist wichtig. Um ein hochwertiges Verpflegungsangebot in den Kitas sicherzustellen, setze ich mich für eine flächendeckende Anwendung der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ein. Die Etablierung von Vernetzungsstellen – wie hier in Niedersachsen – soll bei der Umsetzung helfen. Also dabei, ein gesundes Essen für Kinder zu ermöglichen und attraktiv zu machen. Als Ministerium unterstützen wir das bundesweit finanziell, die Gesamtfördersumme für die Vernetzungsstellen habe ich auf zwei Millionen Euro jährlich verdoppelt.“

„Wir freuen uns sehr über diese wichtige Förderung aus Berlin“, sagte Ministerin Otte-Kinast, die alle Beteiligten zur Übergabe des Förderbescheids in ihr Ministerium geladen hatte. „Durch die Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung als zentrale Koordinierungsstelle wollen wir die Qualität der Versorgung in unseren Kitas weiter erhöhen. Neben der etablierten Vernetzungsstelle Schulverpflegung wollen wir in Niedersachsen darüber hinaus auch eine Vernetzungsstelle für Seniorenernährung an den Start bringen. Eine entsprechende Förderung wurde beim Bund bereits beantragt“, sagte Otte-Kinast. Die Vernetzungsstellen seien „wichtige Bausteine in der zukünftigen Ernährungsstrategie des Landes und für eine gesunde Ernährung der Kinder.“ „Ich zähle auf die Arbeit und Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bedanke mich schon jetzt für ihr Engagement.“

„Mit der neuen Einrichtung wollen wir die Bemühungen um eine bessere Kita-Verpflegung landesweit vernetzen, die Qualität des Essens weiter verbessern und insgesamt zur Professionalisierung der Kita-Verpflegung beitragen“, sagte Petra Kristandt, Geschäftsführerin der VZN. Die Arbeit baut auf langjährige Erfahrungen der VZN mit Ernährungsprojekten in Niedersachsen auf. Die Vernetzungsstelle befindet sich bereits seit Oktober 2019 im Aufbau, eingerichtet wurden zwei Personalstellen.

Sie soll eng zusammen arbeiten mit dem seit Oktober bestehenden Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN). Die Einrichtung wurde der Bundesministerin bei ihrem Besuch vorgestellt. „Das Essen in den Kitas entspricht oftmals noch nicht den empfohlenen Qualitätsanforderungen an eine bedarfsgerechte Ernährung“, sagte die Leiterin des ZEHN, Rike Bullwinkel. „Vorschulkinder essen insgesamt zu wenig pflanzliche und zu viel fett- und zuckerreiche Lebensmittel.“ Daher freue sie sich auf den Austausch mit der neuen Vernetzungsstelle. Eine zentrale Aufgabe des ZEHN liegt in der Entwicklung einer Ernährungsstrategie für Niedersachsen.
red/fis











18.02.2020 • 16:53 Uhr

Glücklicher Erfolg für eine Suchaktion von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr: Vermisster 80-Jähriger aus Einbeck Dienstagnachmittag aufgefunden - Zeuge aus Gandersheim gab wichtigen Hinweis

Die weitere Suche nach dem Senior in Einbeck, der seit gestern Abend (17 Uhr) vermisst war (wir berichteten), hatte zunächst am heutigen Dienstag bei Hohnstedt Kiessee begonnen. Hier waren die Johanniter-Rettungshundestaffel Südniedersachsen mit ihrer Führungskomponente sowie später auch die Führungskomponente der Feuerwehrbereitschaft 1 samt Kradmelder im Einsatz. Auf den Zeugenaufruf der Polizei meldete sich ein Feuerwehrmitglied aus der Region und konnte eine Sichtung am Montag nahe des Steinbruchs bei Vogelbeck bestätigen.
Die Einsatzkräfte, versorgt durch die Verpflegungskomponente der Johanniter aus Bad Gandersheim, haben die Suche dann in diesem Bereich fortgesetzt und wurden am Dienstag gegen 14 Uhr auch fündig. Ein Hund der Rettungshundestaffel hatte den Mann aufgespürt.
Da sich die vermisste Person in einem schwer zugänglichen Bereich des Steinbruchs befand, wurde die Feuerwehr Northeim samt Brandmeister vom Dienst, Drehleiter und Rüstwagen der Kreisfeuerwehr hinzugezogen. Mittels einer Schleifkorbtrage konnte der verletzte 80-Jährige über mehrere hundert Meter zum Rettungswagen getragen werden. Für ihn kam die Rettung laut Polizei rechtzeitig.
Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim










18.02.2020 • 16:50 Uhr

Nach Traumdebüt in Fürth: Simon Stehle unterschreibt Profivertrag bei 96

Hannover 96 bindet Simon Stehle langfristig. Der 18 Jahre junge Angreifer, der in der 96-Akademie ausgebildet wurde, hat einen Profivertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben.
Der im spanischen Valladolid geborene und auf der Kanareninsel Gran Canaria aufgewachsene Sohn einer kolumbianischen Mutter und eines deutschen Vaters kam im Sommer 2017 nach Zwischenstationen im Nachwuchs von Atlético Madrid und UD Levante ins 96-Internat in der Eilenriede. In der 96-Akademie entwickelte sich Stehle zunächst in der U17, dann in der U19 stetig weiter. In der laufenden Spielzeit erzielte er in der A-Junioren- Bundesliga in 13 Einsätzen 14 Tore. Vier weitere Treffer legte er auf.
Seit Anfang des Kalenderjahres trainiert er fest unter Kenan Kocak bei den Profis mit. Im Zweitligaspiel bei der SpVgg Greuther Fürth am 9. Februar wurde er eingewechselt und stellte mit einem Tor in der 96. Minute den 3:1-Endstand her.
Gerhard Zuber, Sportlicher Leiter von Hannover 96: „Simon ist ein richtig guter Junge, der sich in der U19 mit überragenden Leistungen und vielen Scorerpunkten für einen Vertrag empfohlen hat. Für sein Alter ist er körperlich bereits sehr weit. Perspektivisch kann er unserem Spiel mit seiner Schnelligkeit und Dynamik sehr guttun.“
red/fis/ Foto: Hannover 96











18.02.2020 • 10:50 Uhr

Volkswagen investiert in die Mobilität der Zukunft

Für die E-Offensive investiert der Volkswagen Konzern Wolfsburg - Arbeitgeber für viele Menschen Südniedersachsen - kräftig in die Mobilität der Zukunft: Bis Ende 2022 sollen mehr als 34 Milliarden Euro in die Zukunftsfelder Elektromobilität, autonomes Fahren, digitale Vernetzung und neue Mobilitätsdienste fließen. Die Gemeinschaftsunternehmen in China nehmen dafür über die kommenden Jahre noch einmal 15 Milliarden Euro in die Hand.

Allen voran will die Marke Volkswagen attraktive Modelle zu bezahlbaren Preisen auf die Straße bringen und dem E-Auto weltweit zum Durchbruch verhelfen. Grundlage der E-Strategie ist der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB), eine eigens für das E-Auto geschaffene Technologie-Plattform. Als weltweit erstes Serienfahrzeug auf MEB-Basis wird der Volkswagen I.D. ab Ende 2019 in Zwickau gebaut. Im September 2018 hat auch bei Audi ein neues Zeitalter begonnen: Mit dem e-tron hat der Autobauer erstmals ein Serien-Elektroauto vorgestellt. Mit dem E-Modell möchte Audi für seine Fans und Kunden alltagstauglichen Fahrspaß auf die Straße bringen. red/fis
Das Bild dokumentierte ein Testfeld für autonomes Fahren auf der Autobahn bei Wolfsburg. An dem Pilotprojekt ist auch VW beteiligt. Foto: Thomas Fischer











18.02.2020 • 10:31 Uhr

Umweltminister Lies: Interaktive Elemente machen Lust auf Watt und Meer

Spannende Ausstellung "365 Tage durch die Leybucht" im Nationalparkhaus Greetsiel an der Nordsee

Das Nationalparkhaus Greetsiel (Foto) ist um eine Attraktion reicher. Ab sofort ist dort eine neue Ausstellung „365 Tage durch die Leybucht“ zu sehen. „Mit ihren interaktiven und alle Sinne ansprechenden Elementen macht sie Lust darauf, das Wattenmeer (Nordsee) mit all seinen Facetten zu erleben“, so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (Foto). „Das Nationalparkhaus hat sich zu einem echten Leuchtturm in der Region entwickelt – hier bündeln Sie Energien und Akteure und vermitteln Berührungspunkte in die Region. Sie schaffen prägende Naturerlebnisse und regen uns alle dazu an, diesen außergewöhnlichen dynamischen Lebensraum zu schützen“, lobte der Minister das Engagement der Nationalparkhaus-Leiterin Insa Steffens. Besucher/innen aus Südniedersachsen haben das Nationalparkhaus besucht: "Ein Besuch lohnt sich!", so ihre Wertschätzung und Anregung aus aktuellem Anlass.

Im Rahmen der Förderrichtlinie „Landschaftswerte“ wurden Nationalparkhaus und Ausstellung mit mehr als einer Million Euro gefördert. Davon kommen rund 859.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und etwa 208.000 Euro vom Land Niedersachsen.

Hintergrund:

Die Richtlinie „Landschaftswerte“ dient der Förderung nachhaltiger Projekte im Zusammenhang mit dem niedersächsischen Natur- und Kulturlandschaftserbe in den Nationalen Naturlandschaften (Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke). Dazu gehören auch Kooperationen mit Partnerbetrieben. Darüber hinaus werden besondere Projekte im Bereich der biologischen Vielfalt gefördert, die einen besonderen ökologischen, aber auch wirtschaftlichen und sozialen Mehrwert haben. Seit 2016 wurden über die Richtlinie „Landschaftswerte“ bereits 168 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von mehr als 52,6 Millionen Euro bewilligt. 47 Projekte konnten bereits fertig gestellt werden. Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Niedersachsen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer















18.02.2020 • 10:17 Uhr

Super-Schnell-Gericht: Fünfmonatige Haftstrafe für Ladendieb im beschleunigten Verfahren

So fix können Gerichte dann doch mal arbeiten:

Wegen Diebstahls in zwei Fällen verurteilte das Amtsgericht Osnabrück am 13. Februar 2020 einen 21-jährigen Angeklagten ohne festen Wohnsitz im beschleunigten Verfahren zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Monaten.

Der Angeklagte hatte am Vormittag des 08. Februar 2020 zunächst einen Ladendiebstahl bei der Firma TK Maxx in Münster begangen, ehe er nach Osnabrück reiste, um dort weitere Diebstahlstaten zu begehen. Hier entwendete er zunächst gegen 16.30 Uhr Turnschuhe, Kopfhörer, einen Schlüsselanhänger und eine Bauchtasche im Gesamtwert von 209,98 Euro bei der Firma L+T in der Großen Straße. Anschließend begab sich der Angeklagte gegen 17.00 Uhr in das nur wenige Meter entfernte Ladengeschäft der Firma Müller und entwendete dort Parfümflaschen und weitere Verkaufsartikel im Gesamtwert von 346,85 Euro. Er konnte indes nach Passieren des Kassenbereichs von Detektiven gestellt und durch die Polizei festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde der Angeklagte bis zur Durchführung der Hauptverhandlung inhaftiert. Der Angeklagte handelte nach den Feststellungen des Gerichts gewerbsmäßig, da er die erlangten Waren zur Finanzierung seines Lebensbedarfs und Drogenkonsums weiterverkaufen wollte. Die verhängte Freiheitsstrafe wurde nicht zur Bewährung ausgesetzt. Eine günstige Sozialprognose konnte vor dem Hintergrund der Mittel- und Obdachlosigkeit des Angeklagten und der Vielzahl begangener Taten binnen kürzester Zeit vom zuständigen Richter nicht bescheinigt werden.

Das Urteil ist rechtskräftig. Die Haft wird bereits vollstreckt.
red/fis










18.02.2020 • 10:09 Uhr

Mutwillig Frischwasserleitungen zerstört: Mehrere Tausend Forellen elendig verendet

Eine Tierquälerei der übelsten Art:
Durch eine offenbar mutwillige Zerstörung von zwei Frischwasserleitungen sind bei Höxter-Ottbergen mehrere tausend Zuchtforellen verendet. Die Forellenzuchtanlage bei Ottbergen-Bruchhausen (Landkreis Höxter) liegt in der Nähe der B 64.

Die Polizei in Höxter berichtet soeben weiter: Zwei Kunststoffrohre, welche die Teiche mit Frischwasser versorgen, sind gewaltsam so stark beschädigt worden, dass sie kein frisches Wasser mehr in die einzelnen Becken transportieren konnten. Durch den Sauerstoffmangel im Wasser verendete daraufhin ein Großteil der Fische. Der Schaden geht in einen fünfstelligen Euro-Bereich.

Bemerkt wurde der Schaden am Sonntag, 16. Februar, gegen 13 Uhr. Die Tatzeit lässt sich eingrenzen zwischen diesem Zeitpunkt und Samstag, 15. Februar, nach 18.30 Uhr. Die Ermittler der Kriminalpolizei Höxter hoffen auf Hinweise von möglichen Zeugen, die zur fraglichen Zeit Personen oder auch Fahrzeuge in der Nähe der Zuchtanlage beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0. /nig











18.02.2020 • 10:04 Uhr

Neue Geheimdokumente zu Verbrechen in Xinjiang:Annäherungskurs des Vatikan ist riskant

Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen: Reisesanktionen für Verantwortliche gefordert

Nach dem Bekanntwerden neuer Geheimdokumente zur systematischen Verfolgung muslimischer Nationalitäten in China fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen von der europäischen Politik, auf verbale Kritik nun endlich konkrete Taten folgen zu lassen. „Deutschland und die Europäische Union dürfen nicht akzeptieren, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit ihres strategischen Partners China bei Gipfeltreffen verschwiegen oder als Randnotizen abgetan werden“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. „Verantwortliche für die Verbrechen müssen mit Reise-Sanktionen an der Einreise in die EU gehindert werden. Deutsche Firmen müssen ihre Aktivitäten in Xinjiang überprüfen.“ Spätestens beim EU-China-Gipfel in Leipzig im September 2020 unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft müsse Europa deutlich Farbe bekennen und zu seinen Werten stehen.

Die nun bekannt gewordenen Dokumente belegen die zynische Akribie, mit der chinesische Behörden jedes Symbol der Religiosität uigurischer oder kasachischer Muslime erfassen und deuten. Bärte, Kopftücher, Moschee-Besuche und das Fasten während des Ramadan, alles werde systematisch erfasst. Je gläubiger die Menschen nach diesen Kriterien eingeschätzt würden, desto länger müssten sie gegen ihren Willen in den Lagern verbleiben. „Dies ist nicht nur ein Verstoß gegen internationale Menschenrechtskonventionen, sondern auch gegen Chinas Verfassung, die die Religionsfreiheit garantiert“, so Delius.

Die systematische Verletzung der Religionsfreiheit in Xinjiang müsse aber auch dem Vatikan bei seiner Annäherung an Chinas Regierung zu denken geben. Denn heute seien die Opfer der Verbrechen muslimische Gläubige, schon morgen könnten es Angehörige der christlichen Minderheit sein, warnt die GfbV. Chinas Regierung misstraue jeder Religion, die sie nicht total kontrolliere. Jeder Deal mit Chinas Führung schüre die Repression gegen Andersdenkende und Gläubige. Erst letzten Freitag waren die außenpolitischen Führungen Chinas und des Vatikans bei der Münchener Sicherheitskonferenz zu einem viel beachteten Treffen zusammengekommen.
red/fis










18.02.2020 • 09:58 Uhr

Harlingerode: Handy mit Falschgeld gekauft

Tatort: Harlingerode, Feldstraße, Tatzeitraum: Gestern, Montag, 17. Februar 2020, 19.30 Uhr.
Ein bislang unbekannter Täter nutzte ein Internetverkaufsportal, um Kaufinteresse an einem neuen Mobiltelefon zu suggerieren. Bei der Übergabe wird das Telefon jedoch mit falschen Geldscheinen bezahlt. Der Schaden beläuft sich auf über 1000 Euro. Die Ermittlungen zum Verkäufer dauern an. ots










18.02.2020 • 09:45 Uhr

Passt das zu den Baum-Fällaktionen in Bad Gandersheim? Im Gandeon jetzt Pro-Baum-Kinofilm "Das geheime Leben der Bäume"

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn ausgerechnet in Zeiten von offiziellen wie umstrittenen) Baufällig-Aktionen in der Landesgartenschau-Stadt Bad Gandersheim ein sensationeller Film Pro-Baum-Film im kultigen Kino Gandeon in Bad Gandersheim angezeigt wird. Kino-Chefin Dr. Trude Poser, auch in Sachen Landschaftserhaltung und -architektur engagiert unterwegs, hat den wunderbaren Streifen "Das geheime Leben der Bäume" ausgerechnet jetzt auf das aktuelle Programm des Gandeons gesetzt. Am 26. Februar dürfte dieser Film ein besonderes Interesse auslösen. Ein kurze Einführung in den sehenswerten Baum-Film und weitere Titel lesen Sie bitte auf diesem News-Kanal und auf dem Facebook-Nachrichtenkanal dieses frischen Redaktionsnetzwerkes mit neuen beeindruckenden Reichweitenwerten.
Alle weiteren Fakten zum aktuellen Gandeon-Kinoprogramm entnehmen Sie bitte der Grafik. Das Team ist voller Freude, wenn neue und altbekannte Freunde des Gandeons den Weg in die Marienstraße finden. Kino kann so wundervoll gemütlich und erbaulich sein! Nix wie hin!

Enkel für Anfänger

Komödie um rüstige Rentner (Maren Kroymann, Barbara Sukowa, Heiner Lau- terbach), die sich als Leih-Omas und Opas versuchen. - Die Rentner Karin, Gerhard und Philippa kennen sich von früher. Karin lebt mit ihrem Mann Harald zusammen. Der interessiert sich aber vorrangig für seine Eisenbahn und den Rasenmäher-Roboter. Gerhards Partner und sein Hund sind gerade verstor- ben. Philippa genießt das Rentnerdasein in ihrer befreiten Pippi-Langstrumpf- Art am besten und bringt die anderen auf die Idee von Leih-Oma, -Opa ...

Die Hochzeit

Fortsetzung von "Klassentreffen 1.0.", in der Til Schweiger die Geschichte dreier Jugendfreunde als deftige Komödie weitererzählt. - Thomas muss ein geflopptes Album verkraften. Aber endlich steht die Hochzeit mit Linda an, für die es noch etliche Vorbereitungen zu treffen gilt. Seine Freunde straucheln indes im Beziehungsleben. Nils erfährt, dass seine Frau Jette fremd ging. Und Andreas kämpft sich nach endgültiger Trennung durch diverse Dates. Dann verzögert auch noch eine Beerdigung den Terminplan.

Die Heinzels - Rückkehr der Heinzelmännchen

Heinzelmädchen Helvi hat genug vom Leben unter der Erde und will beweisen, dass auch sie eine tolle Handwerkerin sein kann. Als sie bei ihrer Erkundung in der Menschenwelt in der Bäckerei von Theo landet, sieht sie ihre Chance gekommen. Sein Geschäft steht vor dem Ruin. Helvi könnte lernen, die tollsten Kuchen, Brote zu kreieren und mit ihren Freunden Theos Geschäft retten.

But Beautiful - Nichts existiert unabhängig

Dokumentarfilm des für für "Feed the World" und "Let's Make Money" ge- schätzten Erwin Wagenhofer. Hier rückt er das Positive ins Zentrum, zeigt das Schöne der Welt in berückenden Bildern bei seinem Porträt von Menschen, die sich für ihre Mitmenschen, die Umwelt und die Kunst engagieren.

Parasite
OSCAR 2020 für den besten Film!!!!! Pechschwarze Komödie über eine arme Familie, die sich wie ein Parasit bei einer wohlhabenden Familie einschleicht. - Kim Gi-taek ist Familienvater, je- doch arbeitslos. Mittlerweile ist seine vierköpfige Familie verzweifelt. Doch Gi- taeks Sohn hat eine Idee, wie er an Geld kommen kann. Er fälscht seinen Lebenslauf und wird als Nachhilfelehrer bei der wohlhabenden Familie Park ein- gestellt. Bald werden alle anderen Bediensteten der Parks durch seine Familienmitglieder ersetzt ....

Das geheime Leben der Bäume

Der Förster Peter Wohlleben veröffentlichte 2015 sein Buch "Das geheime Leben der Bäume", das zum Bestseller avancierte. Darin beschreibt er, wie die Bäume einander Schutz geben, miteinander kommunizieren und wie wichtig der Wald für das Leben der Menschen ist. Jan Haft, der mit "Das grüne Wunder" ein Porträt des Biotop Wald lieferte, steuert die berückenden Bilder bei.
Fotos: Thomas Fischer
















18.02.2020 • 09:25 Uhr

Was kommt auf den Tisch? Lasst uns darüber reden! Zweites Barcamp „Stadt Land Food“ Niedersachsen

Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lädt zum Dialog ein

Was kommt auf den Tisch? Am Freitag, 20. März, wird ab 9 Uhr genau hingeschaut – auch über den Tellerrand hinaus. Im Glaswerk Oldenburg findet das zweite Barcamp „Stadt Land Food“ Niedersachsen statt. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lädt ein, dabei zu sein und mitzumachen.

„Mir geht es darum, dass sich Landwirte und Verbraucher noch besser verständigen. Unser Barcamp soll wie ein Katalysator wirken“, betonte Ministerin Barbara Otte-Kinast.

Wie will ich leben, einkaufen und essen? Wer macht unser Essen? Wie soll Landwirtschaft aussehen? Wie viel Geld ist mir das Tierwohl wert? – Um diese und andere Fragen geht es bei dem offenen Meinungs- und Wissensaustausch zwischen Landwirten und Verbrauchern.

Das Barcamp lebt von seinen Teilnehmern. Für die rund 70 Plätze kann sich jeder Interessierte registrieren lassen. Das Anmeldeformular gibt es unter www.stadtlandfoodcamp.de.

Die Gebühr für die Tagesveranstaltung beträgt 10 Euro.

Wie läuft das Barcamp ab? Zu Beginn der Veranstaltung wird der Tagesablauf von den Teilnehmern selbst geplant. Jeder kann ein Thema für eine sogenannte Session anbieten. Durch Handaufheben wird über den „Stundenplan“ entschieden. Es gilt das Prinzip der Open Doors: Wenn ein Thema nicht mehr interessiert, kann der Raum jederzeit gewechselt werden.
red/fis











18.02.2020 • 09:08 Uhr

Northeimer Handball Club: Knappe Niederlage gegen den Tabellenführer

Der Northeimer Handball Club verlor sein Heimspiel gegen den TV Großwallstadt mit 28:30 (11:15). Die Mannschaft brachte den Spitzenreiter am Sonntagabend an den Rande der Niederlage.
Der NHC begann ohne den Verletzten Jakob Nowak und den kranken Jannes Meyer mit einer offensiven Abwehrvariante und überraschte damit die Gäste. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen bis zum 2:2. Dann sorgte eine Zeitstrafe dafür, dass sich der TVG auf 2:7 absetzen konnte. Einfache Fehler im Abschluss und im Spielaufbau sorgten dafür das sich der TV immer weiter bis auf 4:11 absetzen konnte. Doch der NHC gab nicht auf. Die Abwehr steigerte sich deutlich und auch in der Offensive traf man bessere Entscheidungen. Bis zur Halbzeitpause verkürzten die Northeimer auf 11:15. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit lag das Momentum auf Seiten der Hausherren. Beim 15:16 war der Anschlusstreffer erzielt. Aber der Favorit ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und erhöhte wieder auf 17:21. Die Partie blieb weiterhin offen. In der 55. Minute stand es 24:27 aus Sicht der Gastgeber. Einige strittige Schiedsrichterentscheidungen und Pech im Anschluss sorgten dafür das die Gäste den Vorsprung über die Zeit bringen konnten. Mit etwas mehr Glück wäre heute ein Punkt durchaus möglich und für das große Engagement auch verdient gewesen.

NHC: Ullrich, Martinovic, Wenderoth; Iliopoulos 9 (Foto), Lange 1, Seekamp 3, Springer 1, Hempel 1, Wilken, Gerstmann 4, Bode 1, Buhinicek 1, Stöpler 3/1, Wodarz 4.

Am kommenden Wochenende ist kein Spiel für den NHC. Weiter geht es erst am 29. Februar um 19,30 Uhr bei der HSG Dutenhofen-Müncholzhausen II.
red/ok/Foto: Spieker Fotografie










17.02.2020 • 15:10 Uhr

Karneval: Keine Chance den Grippeviren - Wie Jecken und Narren sich vor Ansteckung schützen können - Keine Küsschen geben!

Die Grippe hat gerade Hochsaison in Deutschland. Nach aktuellem Stand sind über 20.000 Deutsche am Influenza-Virus erkrankt. Damit es nach Karneval nicht schlagartig noch sehr viel mehr sind, hat Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV, ein paar Tipps für Jecken und Narren.

Nicht auskühlen

Wer sich in das bunte Treiben des Straßenkarnevals stürzt, sollte sich auf wechselhaftes Wetter und Kälte einstellen – kombiniert mit tropischen Temperaturen in den Kneipen. „Dieser Wechsel zwischen warm und kalt ist sehr anstrengend für den Körper“, weiß Dr. Reuter. „Wer verschwitzt eine Kneipe verlässt und in die Kälte kommt, womöglich noch während es regnet, wird schnell krank.“ Auch stundenlanges Stehen in der Kälte in dünnen Kostümen ist eine Herausforderung für das Immunsystem. Hilfreich ist da der Zwiebellook. Mit mehreren Kleidungsschichten können Karnevalisten flexibel auf die verschiedenen Temperaturen reagieren und müssen draußen auf der Straße nicht frieren.

Lieber nicht bützen

Das traditionelle „Bützen“ – also Küsschen verteilen – gehört für die meisten Jecken fest zum Karneval dazu. Das Problem: Das Influenza-Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Durch einen Schmatzer auf die Wange kann es also schnell weiterwandern. Daher besser auf das Bützen verzichten.

Hände waschen

Egal ob auf der Straße oder in den Kneipen: Wo sich viele Menschen tummeln, können Viren schnell übertragen werden. Vor allem auf den Händen sammeln sich die meisten Keime. Dr. Reuter empfiehlt daher, sich regelmäßig gründlich die Hände mit Seife zu waschen. Außerdem: Möglichst wenig ins Gesicht fassen, damit die Viren nicht über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Wer viel draußen unterwegs ist, kann alternativ ein Handdesinfektionsgel mitnehmen.

Gläser und Besteck nicht teilen

Auch das gemeinsame Benutzen von Gläsern oder Besteck kann Viren übertragen. Daher: „Nur aus dem eigenen Glas trinken, es nicht an andere Jecken weiterreichen und auch nur mit der eigenen Gabel und vom eigenen Teller essen“, rät der Gesundheitsexperte der DKV.

Kratzt der Hals: Besser zuhause bleiben

Auch wenn es schwerfällt: Wer bereits Halsschmerzen hat, Husten oder einen dicken Kopf, sollte lieber zuhause bleiben und sich das Karnevalstreiben vom Sofa aus im Fernsehen anschauen. „Das schützt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der anderen Karnevalisten“, so Dr. Reuter. Die gute Nachricht: Karneval ist jedes Jahr. So können zuhause gebliebene Jecken im darauffolgenden Jahr dafür wieder umso ausgelassener feiern.
red/Quelle: ERGO-Group











17.02.2020 • 15:04 Uhr

Diekholzen: Fahndung nach falschen Polizisten mit Phantombild - Wer hat den Betrüger schon mal gesehen?

Mit einem Phantombild fahnden jetzt Staatsanwaltschaft und Polizei in Hildesheimer nach einem mutmaßlichen Betrüger:
Das war passiert: Am 03. Februar 2020 bewahrten das Misstrauen und die Hartnäckigkeit einer Seniorin aus Barienrode die Frau davor, Opfer von falschen Polizeibeamten zu werden .

Die Dame wurde am Vormittag des 3. Februars 2020 von angeblichen Polizeibeamten angerufen. Ihr wurde von einer Festnahme berichtet. Bei den Festgenommenen habe man Daten der Frau gefunden und es wurde ihr suggeriert, dass sie Opfer eines Einbruchs werden könnte. Somit wurde die Seniorin dazu gebracht, Wertgegenstände bereitzulegen, die durch einen Polizeibeamten abgeholt werden sollten.

Gegen 12:15 Uhr erschien ein unbekannter Mann an der Wohnanschrift der Frau in der Bergfeldstraße und gab sich als Polizeibeamter aus. Der Unbekannte konnte sich auf Nachfrage jedoch nicht ausweisen. Die Herausgabe der Wertgegenstände wurde durch die Seniorin verweigert, worauf sich der Mann entfernte.
Die Polizei leitete nach Bekanntwerden der Tat eine Fahndung nach dem unbekannten Tatverdächtigen ein, die jedoch nicht zur Ergreifung der Person führte. Wer den abgebildeten Mann schon mal gesehen hat wendet sich bitte an die Polizei. jpm










17.02.2020 • 14:53 Uhr

Bad Gandersheim: Überraschungsbesuch von Umweltminister Olaf Lies

Informationsaustausch über neuesten Stand der LaGa-Planungen 2022 und städtebauliche Aspekte

Olaf Lies, Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz ist jetzt auf Einladung von Bürgermeisterin Franziska Schwarz zu einem Informationsbesuch im Rathaus empfangen worden.

Im Vorfeld der Teilnahme an einer Podiumsdiskussion in Bad Gandersheim fand sich die Gelegenheit, den Minister über die neuesten Planungen zur Landesgartenschau 2022 zu unterrichten und ihn auch über jüngste städtebauliche Veränderungen in der Stadt zu informieren.

Mit dabei in der Gesprächsrunde im Rathaus und bei der anschließenden Ortsbesichtigung in Teilen der Altstadt waren neben der Bürgermeisterin und Minister Lies auch Umwelt-Staatssekretär Frank Doods, Landesgartenschau-Geschäftsführer Thomas Hellingrath sowie der örtliche Abgeordnete Uwe Schwarz (MdL), der trotz des Handicaps nach einer OP beim Minister-Besuch anwesend war. red/Quelle: Stadtverwaltung

Die Bilder dolokumentieren den Minister im Amtszimmer der Bürgermeisterin bei der Präsentation von LaGa Plänen am PC. Das andere Bild zeigt den Minister bei einer Vor-Ortsvisite an einem Sanierungsprojekt in der Nähe der Wilhelmsburg. Fotos: Stadtverwaltung/Thomas Fischer















17.02.2020 • 14:41 Uhr

Bei der KVHS in Einbeck: Neuer Konversationskurs in Englisch startet

Ein neuer Konversationskurs Englisch auf der Niveaustufe B startet am Donnerstag, 27. Februar, bei der Kreisvolkshochschule in Einbeck. Er ist für Leute gedacht, die Lust haben, sich auf Englisch zu unterhalten, oder denen fließendes Englisch am Arbeitsplatz nützlich sein könnte.


Themen sind Diskussionen über aktuelle Themen, lesen interessanter Artikel und Kurzgeschichten und die Englische Kultur. Grammatik wird je nach Wunsch auch geübt und verbessert. Den Kurs leitet die Engländerin Pamela Pohl, die die Teilnehmenden unterstützt, mehr Sprechsicherheit zu erlangen.

Beginn ist um 18.30 Uhr in den Berufsbildenden Schulen, Walkenmühlenweg 2. Geplant sind weitere 14 Abende mit je 90 Minuten. Die Teilnahme kostet 84 Euro.

Anmeldungen sind schriftlich bei der KVHS oder online unter www.kvhs-northeim.de möglich. Telefonische Auskünfte geben die Kolleginnen und Kollegen der KVHS unter der Nummer 05551/708-8210. lpd










17.02.2020 • 09:19 Uhr

Lies warnt andere Bundesländer vor intransparentem Verfahren bei Atomendlagersuche

Umweltminister an die Adresse Regierungen mit Grünen: "Kein Bundesland darf ausgeschlossen sein!"


In der Diskussion um den künftigen Standort für ein Atomendlager mit hochradioaktivem Müll warnte Niedersachsens Energieminister Olaf Lies die anderen Bundesländer, sich von vornherein auszugrenzen. „Wir brauchen ergebnisoffene Untersuchungen, um den richtigen Standort zu finden, bei dem kein Bundesland ausgeschlossen werden darf“, erklärte Lies am (heutigen) Freitag in seiner Rede vor dem Bundesrat zum Geologiedatengesetz. „Wir dürfen uns keiner Illusion hingeben: Die Endlagersuche wird eine höchst kontroverse Debatte in Deutschland auslösen. Umso mehr brauchen wir ein nachvollziehbares Verfahren, in dem alle verfügbaren geologischen Daten einfließen“, ergänzte Niedersachsens Umweltminister.

Gerade Niedersachsen habe in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gesammelt. Sowohl die Vorgänge rund um die Asse (Lies: „Ein Skandal“) als auch beim Lager Gorleben seien „Mahnung und Warnung“, wie eine nationale Endlagersuche nicht laufen dürfen. „Wir werden kein breit akzeptiertes Ergebnis kriegen, wenn der gesamte Suchprozess nicht völlig transparent abläuft“, mahnte Lies. Das Geologiedatengesetz stelle schon „die richtigen Weichen“. Der Energieminister forderte zugleich, „dass der Teil der nicht-öffentlichen Daten möglichst klein ausfallen“ müsse. Und: „Im Suchprozess für ein Atomendlager müssen auch Anpassungen möglich sein“, so Lies.red/fis











17.02.2020 • 09:07 Uhr

Hildesheim: Welterbekirche St. Michaelis sucht händeringend ehrenamtliche Helfer - Es gibt noch 30, aber viele sind zu betagt

Das Team von Ehrenamtlichen zur Betreuung der Besucher in der evangelischen Hildesheimer Welterbe-Kirche St. Michaelis sucht händeringend Verstärkung. Zwar gebe es einen Kreis von noch mehr als 30 Helfern und Helferinnen , sagte Koordinatorin Gesa Godbersen. Viele von ihnen seien aber schon recht betagt. Auch sonst seien die Ehrenamtlichen wegen Krankheit, Reisen oder anderer Verpflichtungen nicht jederzeit einsetzbar.

Rund 50.000 Menschen besichtigen in jedem Jahr die Michaeliskirche. Sie gehört seit 1985 gemeinsam mit dem Hildesheimer Dom zum Unesco-Weltkulturerbe. Zu den Aufgaben der Helfer gehört es nach den Worten Godbersens, Broschüren bereitzulegen, Bücher und Postkarten zu verkaufen und im Altarraum Kerzen zu entzünden. Wer den Präsenzdienst verstärken wolle, müsse kein kunsthistorisches oder gar theologisches Wissen mitbringen. Wichtig seien die Freude an Gesprächen und am Kontakt mit Menschen.red/epd










17.02.2020 • 09:01 Uhr

Katholisches Hilfswerk Misereor: Enttäuscht über Abschiebe-Urteil

Zum aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, nach dem Spanien in seiner Exklave Melilla Migranten bei Grenzübertritt umgehend nach Marokko zurückweisen kann, äußert sich soeben Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer des katholischen Hilfswerkes MISEREOR:

„Das gestrige Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, dass Spanien in zwei Fällen die direkte Zurückschiebung an der Grenze zu Marokko durchführen durfte, ohne eine Einzelprüfung der Schutzrechte der Betroffenen, enttäuscht uns. Es wird in keiner Weise der harten Realität gerecht, die ich selbst bei meinem Besuch sowohl in Nador als auch in Melilla kennengelernt habe. An den spanischen Exklaven findet auf marokkanischer Seite eine systematische Abschreckungspolitik statt, die darauf abzielt, Menschen mit Schutzgesuchen zu entmutigen, und dabei Menschenrechtsverletzungen billigend in Kauf nimmt. Die Europäische Union wird an den europäischen Außengrenzen ihren eigenen humanitären Standards nicht gerecht. Das Urteil weist – ebenso wie die geplanten Reformen des gemeinsamen Asylsystems in der EU mit weiteren geschlossenen Lagern an den Grenzen – in eine falsche Richtung. Das Recht auf die Prüfung jedes Einzelfalls ist Kern des Asylrechts und muss als solches verteidigt werden. Wenn das Gericht auf legale Zugangswege verweist und der Weg über Asylanträge an Außengrenzen wie z.B. der marokkanischen de facto kaum mehr möglich ist, müssen im Gegenzug die EU-Botschaften den Schutzsuchenden entsprechende Wege über humanitäre Visa öffnen. Sonst führt das Urteil jeglichen Asylschutz ad absurdum." red/fis










17.02.2020 • 08:52 Uhr

Northeimer Handball Club: Beste Kaderplanung 1. Herren Saison 2020/21

Nachdem Rückzug der SG Nußloch und dem damit verbundenen Vorrücken des NHC von Tabellenplatz 14 auf 13 (erster Nichtabstiegsplatz) folgte im Anschluss an das Heimspiel gegen den TV Großwallstadt eine weitere positive Nachricht in Sachen Kaderplanung. Mit Rückraumshooter Malte Wodarz verlängerte, sehr zur Freude der NHC-Verantwortlichen, ein weiterer Spieler seinen Vertrag vorzeitig. Der neue ligaunabhängige Vertrag gilt nun bis 2022. Der Zwanzigjährige Medizinstudent fühlt sich im Team und beim NHC sehr wohl und möchte sich hier gern weiterentwickeln. Damit sehen bereits zehn Spieler für dei Saison 2020/21 unter Vertrag. Foto: NHC.










17.02.2020 • 08:43 Uhr

Kalefeld: Aufschlussreiche Aktivitätenbilanz der Freiwilligen Feuerwehr - 3540,15 Stunden Dienst auf Ortsebene abgeleistet

Am vergangenen Samstag, fand in Kalefeld die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kalefeld und des zugehörigen Feuerwehrvereins statt. Um 18 Uhr begann die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Kalefeld, dort begrüßte der 1. Vorsitzende des Fördervereins Peter Haase die anwesenden Gäste und Mitglieder der Ortsfeuerwehr, des Ortsrates und des Musikzuges. Letztere sorgten für eine gelungene Umrahmung der Veranstaltung. Neben der Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung, trug der 1. Vorsitzende seinen Bericht vor. Anschließend verlas Kassenwart Steffen Schneidenbach seinen Bericht und trug Einnahmen sowie Ausgaben vor. Einstimmig wurde die Entlastung der Kassenprüfer und des Vorstands entschieden.
Nach kurzer Pause begann anschließend um 19 Uhr die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kalefeld.

Bericht des Ortsbrandmeister:

Das Jahr 2019 startete mit einigen Veränderungen, so löste mit der Wahl zum Kreisbrandmeister nicht nur Marko de Klein den bisherigen Kreisbrandmeister Bernd Kühle ab, auch das Amt des Ortsbrandmeister in Kalefeld liegt seitdem in den Händen von Jan Bialaschewitz.Veränderungen gab es auch für die Kameraden der Einsatzabteilung. Nach nun mehr 15 Jahren Dienstzeit waren einige Umbauten und Ergänzungen am Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) notwendig, dies ist mit Blick auf das zukünftige Fahrzeugkonzept mit dem neuen Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) geschehen.
Im Bereich der Veranstaltungen besuchte die Feuerwehr Kalefeld, wie immer, die Maifestspiele oder die Leistungswettbewerbe, wo eine Qualifikation für den Kreisleistungswettbewerb in Dassel erzielt werden konnte. Weiter ging es mit den Jubiläen des Männergesangvereins, der Feuerwehr Sebexen, dem DRK OV Kalefeld/Sebexen, den Seniorenwettbewerben in Greene und der Teilnahme am Volkstrauertag.

Aber auch die Feuerwehr Kalefeld hat im Jubiläumsjahr 2019 zum Feiern eingeladen. Im Juli fand unter dem Motto 120 Jahre jung ein Bunter Tag der Feuerwehr mit anschließender Blaulichtparty statt.

Auch die Jugendfeuerwehr hat ein unterhaltsames Programm beim Spiel ohne Grenzen zum 50. Geburtstag auf die Beine gestellt. Im September stand dann das 90-Jährige Jubiläum des Feuerwehrmusikzuges auf dem Plan. Außerdem fand noch der alljährige Bayrische Abend, sowie am 05.10 der Gemeindeorientierungsmarsch statt. Ein besonderes Vergnügen war die Planung für das neue Tanklöschfahrzeug, denn dies kommt in einer Feuerwehr nur alle 30 Jahre vor. Mit Freude wird die Auslieferung durch die Firma Schlingmann noch dieses Jahr erwartet. Als weiteres Vergnügen erwähnt Bialaschewitz die Motivation der Kameraden, sodass bei keinem Dienstabend weniger als 15 Kameraden anwesend waren. Außerdem stehen fast 20 einsatzbereite Atemschutzgeräteträger zur Verfügung und Einsätze bei denen das HLF nur 120 Sekunden nach Alarm voll besetzt ausrückt machen einen Stolz.
Im Jahr 2019 wurden in 565,35 Stunden 49 Einsätze abgearbeitet, welche sich wie folgt aufteilen:
13 Brandeinsätze, 26 Hilfeleistungen, 8 Fehlalarme, 1 Brandsicherheitswachdienst,
1 Brandschutzunterweisung Die Brandeinsätze teilen sich auf in:
7 gelöschte Feuer, 4 Kleinbrände, 1 Mittelbrand, An Hilfeleistungen galt es folgende Lagen abzuarbeiten: Tür öffnen, Verkehrssicherungen, Verkehrsunfälle, Sturmschäden, Öl auf Straße, Öl auf Wasser, Amtshilfe, Unterstützung Rettungsdienst, Tierrettung. Hinzu kamen drei Alarmübungen. Es wurden insgesamt 3540,15 Stunden Dienst auf Ortsebene abgeleistet. Hinzu kommen 276,35 Stunden in Lehrgängen.
Zusammen sind ohne den Dienst der Jugendfeuerwehr 4262,25 Stunden ehrenamtlicher Dienst für das Allgemeinwohl durch die Kameradinnen und Kameraden erbracht worden. Mit den Stunden, die aktive Kameraden für die Jugendfeuerwehr geleistet haben, sind es sogar 5833,67.

Mitgliederstand: Im Jahr 2019 betrug der Mitgliederstand (31.12.2019):
53 Kameradeninnen und Kameraden der Einsatzabteilung 5 weibliche,43 männliche, 5 Mitglieder mit Doppelmitgliedschaft, 9 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr,
36 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung, 27 Kameradinnen und Kameraden im Musikzug, 213 Fördernde Mitglieder, Außerdem wurden im Jahr 2019: 1 Kamerad aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung und eine Kameradin neu in die Einsatzabteilung übernommen, 2 Kameraden haben den aktiven Dienst eingestellt, 3 fördernde Mitglieder haben den Austritt erklärt, 12 fördernde Mitglieder konnten aufgenommen werden.
Der Mitgliederbestand beträgt somit 328 Mitglieder.

Jahresberichte der einzelnen Feuerwehrabteilungen:
Jugendfeuerwehr: Die Jugendfeuerwehr hat sich im Jahr 2019 58 mal zu Diensten und sonstigen Aktivitäten getroffen. Dazu gehörten auch Sonderdienste wie Tannenbäum einsammeln, Osterkaffee, Weihnachtsmarkt, Jubiläen und vieles mehr.
Die Wettbewerbe fanden dieses Jahr in Kalefeld statt, dort wurde der 8. Platz von 41 Teilnehmenden Gruppen erlangt. Natürlich nahm die Jugendfeuerwehr wieder am Zeltlager teil. Dieses fand vom 05. – 12. Juli in Paderborn am Lippesee statt. Als besondere Veranstaltung wurde 2019 das 50. Jubiläum der Jugendfeuerwehr gefeiert. Rund um das Feuerwehrhaus fand ein Spiele ohne Grenzen statt. Am 31.12.2019 hatte die Jugendfeuerwehr 9 Mitglieder, davon sind 5 Mädchen und 4 Jungen.
Alleine die Jugendlichen hatten 2019 1261 Stunden Dienst geleistert, obendrauf kommen noch die Stunden der Betreuer und Helfern von 1945 Stunden. Damit liegen wir nun bei einer Gesamtzahl in Höhe von 3206 Stunden Jugendarbeit.

Altersabteilung:
Auch die Alters- und Seniorengruppe hat 2019 etwas für das Dorf getan.
Wie in jedem Jahr wurden die Bänke, welche im Dorf stehen, restauriert und anschließend wieder verteilt. Außerdem wurde das Tretbecken sowie das angrenzende Gelände an der Weißenwasserkirche gereinigt. Bei den Veranstaltungen der Feuerwehr stand die Gruppe selbstverständlich auch immer zur Verfügung.

Musikzug:
Der Musikzug besteht momentan aus 31 aktiven Mitgliedern. Der Musikzug bestritt im Berichtsjahr 2019 insgesamt 132 musikalische Einsätze. Dazu zählen 86 Proben, 10 Dienstmusiken, 12 Ständchen, 23 sonstige musikalische Veranstaltungen und eine Beerdigung.

Das Jahr 2019 war ein Jubiläumsjahr, der Feuerwehrmusikzug besteht seit 90 Jahren.
Am 01. September wurde dies auf dem Gelände der Auetalschule gefeiert. Um 14 Uhr wurde der Festakt in der Aula durchgeführt, bei dem viele Vertreter der Vereine, der Feuerwehrwehren und aus der Politik mit herzlichen Worten und Geschenken die Ehre erwiesen.
Beförderungen:
Feuerwehrmann: Matthis Lemke
Hauptfeuerwehrmann: Mark Fischer, Philipp Eickemeyer, Harald Ude
Löschmeister: Tobias Laue, Sebastian Eickemeier
Ehrungen:
Für langjährige fördernde Mitgliedschaft
Udo Zander 25 Jahre
Andreas Meyer 25 Jahre
Martin Fricke 25 Jahre
Reino Hantke 25 Jahre
Helmut Ritter 25 Jahre
Dietmar Hillebrecht 40 Jahre
Domingo Miranda 40 Jahre
Für langjährige Mitgliedschaft der ehemals aktiven Mitglieder
Günter Fanelsa 50 Jahre
Gerd Huchthausen 50 Jahre

Das Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst bekam:
Christiane Aron, Die folgenden drei Kameraden haben 2019 die meisten Stunden geleistet: Tim Brand (171,92), Steven Frey (171,60), Sebastian Eickemeier (165,85), Mit Ausnahme des Ortsbrandmeisters (241,90).

Eine besondere Wertschätzung gab es von den jüngsten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Der Kindergarten hatte für die Feuerwehr Kalefeld ein Bild gemalt, dieses wurde stellvertretend durch Lara Marie Arndt überreicht. Schlusswort: Gegen 21:30 Uhr beendete der stellvertretende Ortsbrandmeister Armin Ohse die Versammlung und bedankte sich bei allen für ihre Arbeit und Interesse an der Feuerwehr.
rd/Text/Fotos: Tim Brand
















16.02.2020 • 22:24 Uhr

19-Jähriger aus Göttingen wird mit seinem BMW frontal in Unfall verwickelt - Sechs Verletzte

Samstagabend um 22 Uhr befuhr ein 33-jähriger Steinheimer mit seinem Renault Twingo in Lügde die Schwalenberger Straße in Richtung Schwalenberg. In entgegengesetzte Richtung befuhr ein 19-jähriger Göttinger mit seinem BMW ebenfalls die Straße im Rischenauer Wald. Plötzlich kam es auf gerade Strecke zu einem Wildwechsel, infolgedessen der Steinheimer mit seinem PKW auf die Gegenfahrbahn geriet und mit dem dortigen BMW frontal zusammenstieß. Dabei wurden der Fahrer des Twingo und dessen 19-jähriger Beifahrer schwerstverletzt. Sie kamen mittels RTW in die Kliniken nach Detmold und Bad Pyrmont. Die vier Insassen des BMW im Alter zwischen 16 und 19 Jahren erlitten leichte Verletzungen und wurden mit weiteren Rettungswagen den umliegenden Kliniken in Bad Pyrmont, Hameln und Höxter zugeführt. Beide PKW wurden sichergestellt und es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Schwalenberger Straße ca. drei Stunden gesperrt. ots










16.02.2020 • 20:12 Uhr

Ungewöhnliche Brandursache in Sarstedt: Schwelbrand eines Handyakkus

Am gestrigen Samstagabend gegen 18:45 Uhr bemerkt ein Sarstedter Paar als sie zu ihrer Wohnung in Sarstedt (Landkreis Hildesheim) zurückkehren, dass ein Rauchmelder piept. Als sie die Wohnung aufschließen kommt ihnen dichter Qualm entgegen. Der 34-jährige betritt mit einem ihn begleitenden Freund (31 Jahre) die Wohnung und sucht den Brandherd. Im Wohnzimmer stellen sie fest, dass ein zuvor zum Laden auf dem Wohnzimmertisch zurückgelassenes Smartphone zu einem Schwelbrand des Tisches und darunter befindlichen Teppichs geführt habe. Die beiden Männer befördern umgehend den Tisch und Teppich über die Balkontür nach draußen, um ein ausbreiten des Brandes zu verhindern. Hierbei erleiden sie ein leichte Rauchgasintoxikation und werden zur Behandlung einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt. Bisher deuten die Ermittlungen auf einen technischen Defekt als Brandursache hin. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf ca. 5000 Euro. ots










16.02.2020 • 20:07 Uhr

Kalefeld: Peinliche Randerscheinungen und Exzcesse bei Karnevalsfeiern - Massiver Polizeieinsatz

Rettungshubschrauber im Einsatz - 23-jähriger Aggressor konnte erst durch vier Polizisten gebändigt werden

Während der närrischen Tage an diesem Wochenende kam es in Kalefeld insbesonders in der Nacht zum Sonntag zu diversen Vorkommnissen, die einen massiven Polizeieinsatz erforderlich machten. Während der "Lumpenball" im Festzelt in der Alten Bahnhofstraße in der Bahnhofstraße feucht fröhlich und friedlich verlief, wurde am Samstag nachmittag bei frühlingshaften Temperaturen zunächst der Karnevalsumzug durchgeführt. Mehrere tausend Besucher verfolgten das Spektakel.

Nach Beendigung des Umzugs kam es zum ersten tragischen Zwichenfall. Auf dem Weg zurück nach Echte verunfallte ein 22-jähriger Kalefelder tragisch. Er stand beim Passieren der Autobahnbrücke auf dem Anhänger eines Festwagens und übersah die Mindesthöhe der Autobahnunterführung. Der junge Mann prallte ungeschützt mit dem Kopf gegen die Betonträger der Brücke und erlitt schwerste Kopfverletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber der Uni-Klinik Göttingen zugeführt.

Im weiteren Verlauf kam es zu Verkehrsbehinderungen durch die Vollsperrung der A 7 an diesem Wochenende und den dadurch bedingten Verkehrsströmen auf den Umleitungsstrecken. Wiederholt musste die Polizei Menschen von den Straßen begleiten, die sich alkoholisiert dort aufhielten. Ab den frühen Abendstunden musste die Polizei diverse Streitigkeiten schlichten, mehrere Strafanzeigen wegen Körperverletzungen wurden gefertigt, dreimal wurden sexuelle Belästigungen angezeigt.

Ein 20-jähriger Kalefelder musste die Nacht im Northeimer Polizeigewahrsam verbringen. Unrühmlicher "Höhepunkt" dann gegen 23.00 Uhr. Unvermittelt schlug ein 23-jähriger unter Alkohol- und BTM-Einfluß stehender Mann aus Rosdorf einem Partygast ins Gesicht. Dieser brach zusammen und musste ärztlich versorgt werden. Die in unmittelbarer Nähe anwesende Polizei beobachtete die Tat und musste den Täter mit vier Beamten bändigen. Der 23-jährige setzte sich mit Leibeskräften zur Wehr, schlug und trat um sich und verletzte dabei vier eingesetzte Beamtinnen und Beamte leicht. Sie erlitten Prellungen und Hautabschürfungen. Der 23-jährieg wurde überwältigt und ebenfalls dem Polizeigewahrsm in Northeim zugeführt. Auch dort randalierte er weiter und demolierte seine Gewahrsamszelle.

In der Spitze waren bis zu 20 Polizebeamte in Kalefeld ikm Einsatz - darunter auch Diensthundeführer. Gemeinsam gelang es, die Feierlichkeiten der Närrinen und Narren wieder in vernünftige Bahnen zu lenken.rb










16.02.2020 • 17:48 Uhr

Goslar: Effiziente Großkontrolle zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität in Seesen.

Am vergangenen Freitag, 14.02.2020, in der Zeit zwischen 13.00 und 18.00 Uhr, führten Beamte der Polizeiinspektion Goslar mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Hannover eine weitere Großkontrolle des Jahres zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität und der Tageswohnungseinbrüche durch.

Auch bei dieser Kontrolle lagen die Hauptaugenmerke auf der Erkenntnisgewinnung über Reiserouten von Tätergruppierungen und einem präventiven Charakter zur Verdrängung und Abschreckung möglicher Einbrecher.

Die Kontrollstelle befand sich dieses Mal an der B 243, Parkplatz Ziegenberg, in Fahrtrichtung Osterode.

Gegen 13.50 Uhr fuhr ein Transporter mit SZ-Kennzeichen, besetzt mit zwei 33 und 35 Jahre alten rumänischen Staatsangehörigen, in die Kontrollstelle. Der Beifahrer war in zwei Fällen zur Aufenthaltsermittlung durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig ausgeschrieben. Eine weitergehende Überprüfung ergab darüber hinaus u.a. diverse verkehrsrechtliche Verstöße (u.a. Fahrpersonalgesetz, Gefahrgutverstoß, Ladungssicherung).

Gegen 14.05 Uhr stellten die Beamtinnen und Beamten bei einem 33-jährigen Fahrzeugführer aus Erfurt fest, dass dieser sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hatte. Zudem wurden bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs mit Rauschgiftspürhund ein Joint sowie Konsumutensilien aufgefunden. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und entsprechende Verfahren eingeleitet.

Die Überprüfung eines spanischen Staatsangehörigen gegen 15.15 Uhr ergab, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Bielefeld vorlag und führte zu dessen vorläufiger Festnahme. Nachdem seine Begleitpersonen den Gesamtbetrag in Höhe von knapp 700 Euro begleichen konnten, wurde der Mann, der nicht über einen Wohnsitz in Deutschland verfügt, vor Ort entlassen.

Um 16.15 Uhr wurde ein 23-jähriger Goslarer im Pkw seiner Ehefrau kontrolliert, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis gewesen ist. Die Weiterfahrt wurde untersagt und gegen den 23-jährigen und seine Ehefrau entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Durch die Kontrollmaßnahmen wurde insbesondere der Feierabendverkehr auf der B 243 beeinträchtigt, so dass es zu längeren Wartezeiten und Rückstaus kam. Bei den Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern zeigte man aber überwiegend Verständnis für die kurzfristigen Unannehmlichkeiten und war froh, dass kontrolliert wurde.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern, die durch die Kontrollen zeitliche Verzögerungen in Kauf nehmen mussten, recht herzlich für Ihre Geduld und das gezeigte rücksichtsvolle Verhalten bedanken.

Gleichzeitig weisen wir aber auch darauf hin, dass im weiteren Verlauf des Jahres gleichgelagerte Kontrollen erfolgen werden.ots/Fotos: Polizei










16.02.2020 • 13:56 Uhr

Schlicht, schön, Sportstadt: Baugenehmigung für neues Gesundheitszentrum Bad Gandersheim perfekt - Im März kommen die Bagger

Seit Jahren wieder ein großes privates Investitionsprojekt in der Roswithastadt

Es ist der Sportstadt-Hammer des Monats:
Soeben hat Investor Tobias Reinecke auf Anfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group offiziell bestätigt, dass für sein neues Projekt "Sportstadt 2020 - Das Gesundheitszentrum" in Bad Gandersheim die ganz frische Baugehmigung durch den Landkreis Northeim erteilt worden ist und damit vorliegt. "Ich bin sehr froh darüber. Jetzt können und werden wir loslegen!"

Die neue "Sportstadt" - zur Zeit noch am Parkplatz Alte Gasse beim Finanzamt untergebracht - wird auf dem Gelände des ehemaligen V-Marktes in der Marienstraße entstehen. "Die Bagger werden mit ihren Erdarbeiten im März 2020 beginnen", bestätigte Investor Reinecke den konkreten Baubeginn für das ehrgeizige und mutige Großprojekt in der Roswithastadt. Neben seinen Funktionsräumen für Reha, Sport, Fitness und Gesundheit werden ausreichend Parkplätze geschaffen. Es sei vorgesehen, die Kooperation mit dem Rehabetrieb des Northeimers Gesundheitsunternehmers Dr. Roy Kühne fortzusetzen. Sie wird bereits seit Jahren erfolgreich mit der "Sportstadt" Bad Gandersheim praktiziert.

Reinecke gewährte dem Redaktionsnetzwerk einen ersten Einblick in die äußere Gestaltung seines Gesundheitszentrum; es handelt sich dabei um eine Teilansicht einer Frontseite mit dem Eingangsportal. Das weitere Motiv dokumentiert den Bauunternehmer Antonio Wehe. Das Bad Gandersheimer Unternehmen ist mit der Realisierung des Projektes beauftragt. Gestern war Wehe auf der Baustelle in. der Marienstraße persönlich anwesend, um eine Vermessung vorzunehmen.
red/fis/Fotos/Screenshot Fis WMG














16.02.2020 • 11:48 Uhr

Bei wilder Verfolgsjagd mit der Polizei VW-Passat-Fahrer schwer verunglückt - Mit Hubschrauber ins Klinikum Göttingen geflogen

Am gestrigen Samstag wollte eine Polizeistreife der Eichsfelder Polizei in Worbis, Hausener Weg eine Verkehrskontrolle mit einem VW Passat aus dem Raum Eisenach durchführen. Der Fahrer des PKW hielt jedoch nicht an, sondern beschleunigte sein Fahrzeug im Ort auf bis zu 130 km/h und flüchtete über die Ohmbergstraße in Richtung Sonnenstein.

Im weiteren Streckenverlauf kam es mehrfach zu brenzligen Situationen mit Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern, welche nur mit großen Glück eine Kollision mit dem flüchtenden VW verhindern konnten.

Mit Beginn der Serpentinen verlor der Fahrer des VW schließlich die Kontrolle über seinen Pkw und kam von der Straße ab, wobei er sich lebensbedrohliche Verletzungen zuzog und noch in der Nacht mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsmedizin nach Göttingen geflogen wurde. Sein Zustand wird dort als kritisch angesehen.

In diesem Zusammenhang sucht die Eichsfelder Polizei dringend nach Zeugen, welche durch den Flüchtenden gefährdet wurden. Insbesondere wurde hierbei im Hausener Weg im Übergang zur Nordhäuser Straße ein Fußgänger beinahe von dem VW angefahren, sowie ein dunkler Kleinwagen auf der Straße zwischen Worbis und Kirchohmfeld im Gegenverkehr gefährlich ausgebremst.

Zeugen zu dem Vorfall werden gebeten, sich bei der Polizei in Heiligenstadt zu melden.ots










16.02.2020 • 11:40 Uhr

Althusmann lobt AKK für ihren Rückzug

CDU-Landeschef Althusmann hat sich zum Rückzug seiner Bundesvorsitzenden AKK zu Wort gemeldet und sie gelobt:
Althusmann: Als CDU-Vorsitzende zeigt Annegret Kramp-Karrenbauer mit ihrer Entscheidung, sich selbst als mögliche Kanzlerkandidatin und damit in Konsequenz auch vom CDU-Vorsitz zurückzunehmen, innere Stärke und Unabhängigkeit. Die Parteivorsitzende hat jetzt die Freiheit, mit Besonnenheit und Ruhe ein geordnetes Verfahren zur Bestimmung eines Kanzlerkandidaten zu gestalten, dabei sollten Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz wieder zusammengeführt werden. Die Entscheidung wer Spitzenkandidat der Union wird, muss natürlich eng mit unserer Schwesterpartei der CSU abgestimmt werden. Mit ihrer Entscheidung, den Erfolg und den Zusammenhalt der CDU über ihre eigene Person zu stellen, hat unsere Parteivorsitzende menschliche Größe und Haltung bewiesen. Sie hat in schwierigster Lage die Unionsparteien zusammen gehalten. Die Arbeit am Grundsatzprogramm wird unverändert fortgesetzt.” red/fis










16.02.2020 • 11:35 Uhr

Seesen: 39-Jähriger außer Kontrolle und dann zugeschlagen - Anzeige wegen Körperverletzung seiner Ex

Am heutigen Sonntag um 04.15 Uhr, kam es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Seessen zu einer Körperverletzung mit Folgen. Die Polizei berichtet soeben: Ein 39-jähriger Seesener soll mit seiner 32-jährigen Ex-Freundin in Streit geraten sein, und ihr dabei mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Die ließ sich das nicht gefallen. Sie setzte die Polizei von der Attacke in Kenntnis. Gegen den mutmaßlichen Schläger wurde von der Polizei eine Anzeige wegen Körperverletzung gefertigt. ots










16.02.2020 • 09:37 Uhr

Im E-Center Bad Gandersheim entdeckt: "Wir lieben diese Kekse..."

Fußball-Herz was willst Du mehr...

Gestern wunderschöne Entdeckung einer kreativen Installation im E-Center Dirk Scheuner in Bad Gandersheim. Die Rede ist von der Spezialabteilung mit neuen Fan-Artikeln der etwas anderen Art. Es sind keine Schals und Capes, Trinkflaschen und Frühstücksdosen in den bekannten Vereinsfarben der Fußballfans.

Diesmal handelt es sich um fantastische Naschartikel mit den Emblemen und populären Spielern der Bundesligaspitzenclubs: Bullige Schachteln und runde Dosen mit leckeren Keksen. Nach dem geilen Gala-Sieg der Borussia in Dortmund über Eintracht Frankfurt (4:0) haben die Gelb-Schwarzen vorgelegt. Damit erklärt sich die aufgetürmte Dose der Fan-Futter-Pyramide.

Die Flick-Kicker von Bayern München werden am heutigen Sonntag liefern müssen. Gegen den 1. FC Köln eigentlich eine lösbare Aufgabe. Gelingt den Bayern ein Sieg - ihre Keks-Kiste dürfte dann über der BvB-Dose installiert werden.
Schaun'n wir mal...
red/Foto: Marc Reiser










16.02.2020 • 09:13 Uhr

Landgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Halbe Millionen an Spenden und Sponsorengelder erwartet, hofft Geschäftsführer Hellingrath

Das Millionen-Projekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim stützt sich bei seiner Finanzierung nicht allein auf staatliche Zuschüsse und Geldspritzen aus der Bad Gandersheimer Stadtkasse. Erstmals hat Thomas Hellingrath (Foto), er ist Allein-Geschäftsführer der LaGa Durchführungsgesellschaft, auf Rechercheanfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group offiziell bestätigt, dass sich das derzeitige Investitionsvolumen für den Mega-Event (rund 10 Millionen Euro) aus weiteren finanziellen Quellen speist. Zumindest sieht das ein erster Budgetentwurf für die Landesgartenschau vor.

Demnach bestätigte Geschäftsführer Hellingrath, dass derzeit 500.000 Euro an Sponsorengeldern und Spenden in dem LaGa Etat eingeplant sind. Erfreulich, dass erste Zusagen von Sponsoren bereits gemacht worden seien, Heißtb es. Als ein Beispiel nannte Hellingrath das Engagement des Energieversorgers E.ON Avacon.

Der regionale Energieversorger ist seit Jahren als Sponsor von Projekten in Bad Gandersheim unterwegs. Dazu gehören vor allem Kulturprojekte wie beispielsweise die Gandersheimer Domfestspiele. Aus den wirklichen (konkreten) Unterstützungsbeträgen wird allerdings aus unerfindlichen Gründen eine Art Staatsgeheimnis gemacht. Nach tieferen Recherchen wurde aus anderen Quellen jedoch halboffiziell bestätigt, das Volumen des Avacon-Sponsorings mache einen fünfstelligen Betrag aus.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












16.02.2020 • 08:45 Uhr

Angst in Langenholtsen: Einbrecher dringen am helllichten Tag in Wohnhaus ein - Wertvollen Schmuck abgeräumt

Am gestrigen Samstag, kam es in der Zeit von 16.30 Uhr bis 19.10 Uhr in Northeim, Ortsteil Langenholtensen, in der Johann-Georg-Leuckfeld-Straße zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Unbekannte Täter drangen dort durch Aufhebeln eines Fensters in das zu diesem Zeit menschenleere Haus ein und entwendeten Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Zeugen werden von der Polizei in Northeim gebeten, Auffälligkeiten (verdächtige Personen und Fahrzeuge) dem Kommissariat zu melden.Se










16.02.2020 • 08:38 Uhr

Vergangene Nacht in Lamspringe: Einbruchsdiebstahl in Esso-Tankstelle - Viele Zigaretten weg - Zeugenaufruf

Am heutigen Sonntag, gegen 03:15 Uhr, ereignete sich ein Einbruch in die Esso-Tankstelle in der Gandersheimer Straße 26 in Lamspringe. Dabei wurde eine größere Anzahl von Zigarettenstangen, bzw -schachteln entwendet. Die Höhe des Diebesgutes wird auf rund 1500 geschätzt.

Vier vermutlich männliche Täter verschafften sich gewaltsamen Zutritt in den Verkehrsraum der Tankstelle. Hierbei schlugen sie mit einem unbekannten Gegenstand die mit Sicherheitsglas versehene Eingangstür ein. Anschließend begaben sie sich gezielt zum Kassenbereich und entnahmen dort aus den Auslagen eine größere Anzahl von Zigarettenschachteln unterschiedlicher Marken.

Die Täter werden von Zeugen bei der Tat beobachtet und vermutlich bei der weiteren Tatbegehung gestört. Sie flüchteten mit einem grau-silbernen Kombi in Richtung Ortsmitte.

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/9010 zu melden.ste










16.02.2020 • 08:33 Uhr

Schock in der Eichendorffstraße in Northeim: Einbrecher im Doppelhaus - Zielgerichtet Schmuck gestohlen

Zu einem Einbruch in eine Doppelhaushälfte kam es am gestrigen Samstag, in der Zeit von14.30 Uhr bis 22.40 Uhr in Northeim, Eichendorffstraße. Unbekannte Täter hebelten dort laut Angaben der Northeimer Polizei ein Fenster auf und drangen in das Haus ein. Dort wurde das Inventar zielgerichtet nach Diebesgut durchsucht. Die Täter entwendeten Schmuck im Wert von ca 500 Euro. Der Gesamtschaden wird auf ca 900 Euro geschätzt.Se











16.02.2020 • 08:29 Uhr

19-Jähriger rast und kracht in Kurve auf Gegenfahrbahn frontal gegen PkW: Fünf Schwerverletzte - Hubschrauber im Einsatz

Am Freitag um 12:40 befuhr ein 19-Jähriger aus Hannover die Landesstraße 520 von St. Andreasberg kommend in Richtung Bad Lauterberg. In einer scharfen Rechtskurve kam er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Gegenfahrspur und kollidierte dort frontal mit dem entgegenkommenden PKW eines 50-Jährigen aus Vollenborn. An beiden Fahrzeugen entsteht Totalschaden. Der 19-Jährige Hannoveraner wird mittels Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Göttingen verbracht. Die weiteren vier Verletzten (darunter ein elfjähriges Kind) wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus nach Nordhausen verbracht. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme sowie der Bergung der Fahrzeuge wurde die Landesstraße 520 für den Verkehr vollgesperrt. vo










16.02.2020 • 08:21 Uhr

Bei Uslar Geschwindigkeitsüberwachung: Polizei führt mit vielen Temposündern ermahnende Gespräche

Am gestrigen Samstag in der Zeit von 10:45 Uhr bis 14 Uhr, erfolgte durch Beamte des Polizeikommissariats Uslar eine Geschwindigkeitsmessung im Bereich der Bundesstraße 241 zwischen Volpriehausen und Hardegsen. Es konnte eine Vielzahl von Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Mit den betroffenen Fahrzeugführern wurden ermahnende Gespräche geführt. Geschwindigkeitsmessungen sind ein Teil von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative 2020 des Landes Niedersachsen mit dem Ziel, die Anzahl von tödlichen Verkehrsunfällen und Verkehrsunfällen mit schwerverletzten Personen zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden auch in Zukunft vermehrt Geschwindigkeitskontrollen im Bereich des Polizeikommissariats Uslar stattfinden.TH










16.02.2020 • 08:16 Uhr

Northeim: Mysteriöser Einbruch in Fitnessstudio

Am gestrigen Samstag, 15.Februrar 2020, kam es in der Zeit von ca 21 Uhr bis 21.10 Uhr zu einem merkwürdigen Einbruch in ein Fitnessstudio ("Bodylounge") in Northeim, In der Güldenen Aue. Zwei unbekannte Täter verschafften sich durch Aufhebeln der Terrassentür auf der rückwärtigen Seite Zugang zu dem Gebäude. Im Inneren des Studio`s wurden mehrere Schränke durchsucht. Es wurde nichts entwendet. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Se










15.02.2020 • 23:10 Uhr

"Mein Gott Walter!" Vorbildliche Aktivitäten in Marienstraße und Küchengraben in Bad Gandersheim

Das fiel auf. Und es gefiel Nachbarn und Nachbarrinnen. Heute unübersehbare Aktivitäten auf dem Baugrundstück in der Marienstraße, wo bekanntlich einst der frühere V-Markt stand. Den dort wohnenden Anliegern waren tagsüber die Aktivitäten von Walter und Tobias Reinecke besonders aufgefallen. Beide waren mit ihren Gerätschaften damit beschäftigt, die speziell die Grünbereiche längs der Marienstraße und des Küchengrabens ordentlich zu pflegen.

Erstaunlich und vorbildlich, wie sich Walter Reinecke einsetzte. Der agile und topfite Senior und Vater von Tobias Reinecke, zeigte beachtlichen Einsatz. Kaum zu glauben sein Alter von 80 Lenzen. Man sah und merkte es ihm nicht an.

Vielleicht hat diese Vitalität das auch damit zutun, was an dieser Stelle demnächst geschehen wird. Hier wird die neue "Sportstadt", ein Gesundheitszentrum, entstehen, wie es Investor Tobias Reinecke angekündigt hat und demnächst verwirklichen wird. Die heutigen Pflegearbeiten der grünen Randbereiche des Areals waren ein kleiner Auftakt für ein großes Projekt. Die Aktivitäten stießen bei den Nachbarn wie gesagt auf ein positives Echo. Und über Walter Reinecke wurde richtig gestaunt: "Ein toller Mann!", schwärmte ein guter Nachbar.
red/Foto: Marc Reiser










15.02.2020 • 22:36 Uhr

Gewalttätiger Ladendieb mit gambischer Staatsangehörigkeit wegen mehrerer Taten nun in Untersuchungshaft

Polizei und Staatsanwaltschaft in Kassel teilen soeben gemeinsam in einem offiziellen Statement folgenden Sachverhalt mit:
Nachdem er bereits am Dienstagabend auf frischer Tat bei einem Ladendiebstahl in einem Kaufhaus in der Oberen Königsstraße in Kassel gefasst wurde, sitzt ein 34-Jähriger nun in Untersuchungshaft. Der Mann mit gambischer Staatangehörigkeit, der derzeit keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, ist nach derzeitigem Ermittlungsstand in den letzten Wochen für acht Ladendiebstähle verantwortlich, bei denen er zum Teil Beute im Wert von mehreren Hundert Euro machte. Allerdings soll er bei seinen Taten zunehmend auch eine Gewaltbereitschaft an den Tag gelegt haben. Zuletzt hatte er in einem Fall einen Ladendetektiv mit Faustschlägen angegriffen, sodass dieser verletzt wurde und derzeit nicht arbeitsfähig ist. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter am Mittwoch dieser Woche die Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen an. Der 34-Jährige sitzt nun in Haft.

Bei seiner Festnahme am Dienstag hatte der 34-Jährige in dem Kaufhaus in der Kasseler Fußgängerzone Kosmetikartikel im Wert von mehr als 500 Euro gestohlen und war dabei von Ladendetektiven ertappt worden. Sie hielten ihn fest und übergaben ihn schließlich der Polizei. Die weiteren Ermittlungen führten gemeinsam Beamte der Polizeidirektion Kassel und der Kasseler Kripo. Bei den vorangegangenen sieben Ladendiebstählen, die der Tatverdächtige seit 13. Dezember 2019 in Kassel begangen haben soll, war in den meisten Fällen ebenfalls Beute im dreistelligen Bereich gemacht worden. Zudem muss sich der 34-Jährige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten, da bei ihm kleinere Mengen Drogen gefunden wurden. ots










15.02.2020 • 22:29 Uhr

Gastro-Szene Bad Gandersheim aktuell: Kultiger Preis-Skat mit fetten Gewinnen in Gaststätte "Zur Ecke"

Er hat Tradition und ist absoluter Kult in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim: Der legendäre Preis-Skat in der Gastwirtschaft "Zur Ecke". Jetzt für der beliebten Karten-Event eine Neuauflage für den 7. März 2020 angekündigt.
Der Preis-Skat kennt so gut wie keine Beschränkungen der Teilnahme. Jeder und jede der Lust hat eingeladen und darf mitskaten. Allein ein Startgeld von 10 Euro ist eine gesetzte Bedingung. Selbstverständlich ist es hilfreich, die Grundregeln des Skatspiels zu beherrschen. Damit es nicht beim bloßen Spiel bleibt sind besondere Anreize organisiert. Den Gewinnern und Gewinnerinnen winken laut Veranstalter beste Preise.
Die wichtige Info für Anmeldungen interessierter Mitspieler/innen ist auf der Grafik angegeben. Das Team der "Ecke" freut sich auf eine rege Beteiligung. red/Screenshot Plakat










15.02.2020 • 15:13 Uhr

Letzte Nacht in Northeim: Bad Gandersheimer und andere von Northeimer Schlägern verhauen - Polizei: Es war gefährliche Körperverletzung

Aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache kam es in der Nacht zu heutigen Samstag, 15. Februar vor einer, in der Straße Am Münster gelegenen Gaststätte zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurden die aus Northeim, Osterode und Bad Grund stammenden Opfer im Alter von 20 bis 24 Jahren von zwei 23 und 26 Jahre alten Personen aus Northeim getreten und unter anderem mit Gegenständen geschlagen. Dadurch erlitten die Opfer leichte Verletzungen. Eines der Opfer musste dem Krankenhaus Northeim zugeführt werden. Alle Beteiligten Personen standen deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. schw











15.02.2020 • 15:00 Uhr

Gastro-Szene Bad Gandersheim aktuell: Mucillis exklusiver Valentinstag Event einfach traumhaft

Was für eine fantastische kulinarische Visitenkarte der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim:
Mucillis exklusiver Valentinstag-Event stellt das eindrucksvoll unter Beweis. Gaumenfreuden vom Feinsten: feine italienische Küche mit einem charmanten Akzent. Mit einem verführerischen Aperitif als Entre und später einen Tropfen erlesener Weine. Die Speisen ausgesucht: Antipasti, Fisch - Saltimbocca alla romana, gegrillte Calamari, feinste handgemachte Pasta und dazu italienische Focaccia. Für die Gäste gilt das wunderbare Motto für einen außergewöhnlichen kulinarischen Event: "Lassen Sie sich überraschen von Rita's mit viel Liebe gezauberten Dolci in einer attraktiven Atmosphäre!"
red/Fotos: Fis WMG
















15.02.2020 • 10:14 Uhr

Neustädter Kirchplatz in Einbeck: Ein Schandfleck im Herzen der Stadt wieder niedergemacht

Die Widerstandskraft des Uraltbetons ist heftig. Aber angesichts der maschinellen Gewalt des Steinbeißers ist sie nicht von langer Dauer. "Endlich wird dieser schreckliche Schandfleck im Herzen unserer Stadt beseitigt", freut sich Rentner Otto Schmidtmann. Der 72-Jährige verfolgt jeden Tag mit großen Interesse die Bauarbeiten und Veränderungen am Neustädter Kirchplatz.
Kluge Verantwortliche im Einbecker Stadtrat hatten nach intensiven Überlegungen mutige und richtige Beschlüsse gefasst, wie Otto Schmidtmann findet, "und dass hier Ordnung geschaffen wird und Neues und Schönes entsteht." Viele Einbecker freuen sich über die Beseitigung der häßlichen Gebäude. Die öffentliche Toilettenanlage war zuletzt dermaßen heruntergekommen, dass sie gesperrt werden musste. Drogendealer und polizeibekannte Menschen waren an diesem kritischen Standort nicht einmal in kritischen Lagen aufgefallen. Die Einbecker sind gespannt, wie sich de Realisierung der Umgestaltung des Kirchplatzes fortsetzt. Mit den Abbrucharbeiten ist eine erste Markierung vollzogen. red/fis/Video: Thomas Fischer










15.02.2020 • 09:43 Uhr

Jobmaschine Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Stadt sucht Gärtner/in für vier Jahre

Diese aktuelle Stellenausschreibung der Stadt Bad Gandersheim hat selbstverständlich einen Zusammenhang mit der "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim". Die LaGa als Jobmaschine. Langsam beginnt sie zu rotieren.

In einer offiziellen Verlautbarung heißt es: Die Stadt Bad Gandersheim sucht für die Besetzung einer befristeten Teilzeitstelle (29 Stunden/Woche bis zum 30.04.2024) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen Mitarbeiter/in in der Grünflächenpflege im Betriebsteil des Baubetriebshofes (m/w/d). Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere das fachgerechte Anpflanzen von Rasen, Bäumen, Büschen, Stauden und Blumen, das Baumfällen, das Durchführen von Grünpflegearbeiten, die Baum- und Strauchpflege, das Ausführen von Wegeinstandsetzungs- und Reinigungsarbeiten, den Winterdienst und die Teilnahme an der Rufbereitschaft. Daneben das Befestigen und Pflastern von kleinen Flächen in Grünanlagen, das Aufstellen von Sitzgelegenheiten und von Sport- und Spielgeräten.

Zum Anforderungsprofil Heißtb es in der Stellenausschreibung:
- abgeschlossene Berufsausbildung als Gärtner/in der Fachrichtung Garten- und Land- schaftsbau, Forstwirt/in, Landwirt/in oder als Straßenwärter/in (m/w/d)
jeweils ergänzt durch entsprechend gute Beurteilungen oder Zeugnisse Ihrer beruflichen Ausbildung bzw. Tätigkeiten, - Fahrerlaubnis mind. der Klasse CE
Wünschenswert sind: - Ein Zertifikat ‚Seilklettertechnik‘ und ein Motorsägeschein oder die jeweilige Bereit- schaft zur Fortbildung, - technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sowie sicherer Umgang mit Fahrzeugen, Maschinen und Werkzeugen
- Erfahrung im Instandhalten von Fahrzeugen und Maschinen, - Teamgeist und ein freundliches Auftreten; ein hohes Maß an eigenverantwortlicher und selbstständiger Arbeitsweise, dienstleistungsorientiertes Handeln, Flexibilität, körperliche Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft, - Bereitschaft zur Übernahme von Tätigkeiten auch außerhalb üblicher Arbeitszeiten (z. B. an Wochenenden, Feiertagen, nachts) sowie zur Ableistung von Ruf- und Bereitschaftsdiensten.

Und das wird von der Stadt als Arbeitgeber geboten:
einen sicheren Arbeitsplatz nach den arbeits- und tarifrechtlichen Rahmenbedingungen des öffentlichen Dienstes (TVöD) mit folgenden Sozialleistungen: Anspruch auf eine Jahresson- derzahlung, ein Leistungsentgelt, Entgeltumwandlung, betriebliche Altersversorgung und mehr.
red/Quelle: Stadtverwaltung/Symbolfoto Baumfällen










15.02.2020 • 09:27 Uhr

Altgandersheim: Zum Rückzug eines engagierten Ortsvorstehers - Heinz Friedrich Overbeck hört auf

Er gehört zu den einsatzfreudigsten und gradlinigsten Ortsvorstehern in den Bad Gandersheimer Ortsteilen. Der Rückzug von Heinz Friedrich Overbeck als Ortsvorsteher in Altgandersheim ist von vielen Bürgerinnen und Bürgerin in seinem Dorf mit Bedauern zur Kenntnis genommen worden. "Der Mann hat sich gekümmert. Unser Friedrich Overbeck hat seinen Job leidenschaftlich gemacht! Friedrich Overbeck hat sich nicht gescheut, seine Meinung klar und couragiert zu vertreten. Auch gegenüber der Macht im Rathaus."

So und mit ähnlichen Kommentaren ist seine bisherige Tätigkeit aus dem Kreis der Einwohnerschaft von Altgandersheim gelobt worden. Seit längerer Zeit galt sein ganzer Einsatz besonders dem Hochwasserschutz in seinem Dorf. Geschätzt wird sein Wirken auch in Kreisen der Bauernschaft. Kurzum: Sein ehrenamtlicher Einsatz und seine Leistungen sind allgemein anerkannt.

Eine schlichte Mitteilung für die am nächsten Donnerstag anstehende Ratssitzung in Bad Gandersheim vermerkt die Abberufung des Ortsbeaufragten aus dem Ehrenbeamtenverhältnis. Diese namenlose Mitteilung betrifft Heinz Friedrich Overbeck. Sein Rückzug als Ortsvorsteher aus persönlichen Gründen wird das Gemeinwesen in Altgandersheim zu spüren bekommen. Gut, dass er als Ratsherr bleibt und eine Stimme der Dörfer sein wird. red/fis

Die Fotos dokumentieren Overbecks Einsatz in Sachen Hochwasserschutz. Dabei kam es vor zwei Jahren auch zu einer Begegnung mit Niedersachsen Umweltminister Olaf Lies in Altgandersheim. Fotos: Thomas Fischer












15.02.2020 • 09:04 Uhr

Der Kampf mit dem Virus geht weiter

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Entgegen vieler Erwartungen beruhigt sich die Lage beim Covid-19-Virus in Asien nicht. Im Gegenteil: Die Dimension der Epidemie hat sich in dieser Woche durch neue Messverfahren noch einmal vervielfacht. Die Konsequenz: Die Produktionsunterbrechungen in China halten an. Die Börsen beweisen immer noch eine bemerkenswerte Robustheit. Sollte es nicht noch zu einer weltweiten Eskalation der Krankheit kommen, erscheint diese auf längere Sicht auch angemessen. Kurzfristig könnten jedoch Meldungen von Produktions-unterbrechungen durch Knappheiten von Vorleistungsgütern weltweit zu Kurskorrekturen führen. Der wirtschaftliche Ausblick leidet unter dieser Unsicherheit ebenfalls, insbesondere in Europa, wo die Konjunktur ohnehin nicht besonders kräftig ist. Dies hat auch den Euro gegenüber dem US-Dollar etwas günstiger werden lassen.

Kalte Dusche

Eine kalte Dusche steht den Finanzmarktteilnehmern bevor: die Stimmungsumfragen unter Finanzmarktteilnehmern und Einkaufsmanagern werden in der kommenden Woche nach unten gehen. Damit würde der Erholungstrend der vergangenen Monate erst einmal unterbrochen. Ob dadurch auch die allseits für dieses Jahr erwartete Konjunkturerholung abgesagt werden muss, hängt wesentlich von der Entwicklung der (gesundheitlichen) Bedrohungen und der wirtschaftlichen Einschränkungen in Asien ab. Für die Finanzmarktteilnehmer stehen daher diese Entwicklungen ganz oben auf der Beobachtungsliste.











14.02.2020 • 20:40 Uhr

Junge Szene und Eltern aufgepasst: Schnuppern am Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim

Am kommenden Mittwoch,19. Februar, findet am Roswitha-Gymnasium der diesjährige Schnuppertag statt. Alle interessierten Viertklässler und ihre Eltern sind eingeladen, sich an diesem Tag über Angebote und das vielfältige Leben am Roswitha-Gymnasium zu informieren und einen Einblick in den Schulalltag an einem Gymnasium zu erhalten.

Der Tag beginnt um 8.15 Uhr im Forum und bietet den Viertklässlern die Gelegenheit, einige wichtige Gruppen der Schulgemeinschaft wie die Paten, die Streitschlichter, die Schülersprecher/innen und die künftigen Klassenlehrer kennenzulernen. Ebenso haben sie die Möglichkeit, das Schulgelände zu erkunden, an verschiedenen (Mitmach-)Aktionen teilzunehmen und in drei kurzen Unterrichtseinheiten in den Fächern Französisch, Latein und Spanisch gymnasiale Unterrichtsluft zu schnuppern, während die Eltern im Forum weitere Informationen zur Organisation und zum Schulleben des Roswitha-Gymnasiums erhalten. Der Schnuppertag endet mit vielen neuen Eindrücken um ca. 12.30 Uhr.

Für die Eltern, denen es an diesem Morgen nicht möglich sein wird, ihre Kinder zu begleiten, findet ein zusätzlicher Info-Abend am 26. Februar 2020 um 19 Uhr im Forum des Roswitha-Gymnasiums statt.

Die Einladungen mit Bitte um Rückmeldung/Anmeldung zum Schnuppertag sind über die benachbarten Grundschulen erfolgt. Eine Anmeldung ist aber auch über das Sekretariat des Roswitha-Gymnasiums möglich (Tel. 05382/953680). Sie finden das Anschreiben auch auf unserer Homepage: www.roswitha-gymnasium.de.
red/Foto: Thomas Fischer











14.02.2020 • 20:03 Uhr

Göttinger Polizei knallhart: Jeder fünfte Brummifahrer durfte nach Kontrolle nicht mehr weiterfahren

Überprüfung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs an der Autobahn 7 - Polizei zieht Bilanz

Bei einer gezielten Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs auf der Autobahn 7 haben Experten der Polizei am gestrigen Donnerstag (13.02.2020) im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Für den Bereich Göttingen fanden die Kontrollen auf der A7 in Fahrtrichtung Hannover auf dem Parkplatz Leineholz bei Göttingen statt.

Insgesamt wurden dort 51 Fahrzeuge kontrolliert, von denen 36 beanstandet werden mussten. Es wurden 66 Ermittlungsverfahren gegen unterschiedliche Beteiligte wie zum Beispiel Fahrzeugführer, Spediteure und Verlader eingeleitet. Hierbei handelte es sich um eine Straftat und 65 Ordnungswidrigkeiten unterschiedlicher Schwere. Neben 11 Geschwindigkeitsverstößen und 24 Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten wurden an drei Fahrzeugen technische Mängel festgestellt und in fünf Fällen war die Ladung nicht richtig gesichert. Weiterhin stellten die Beamten je drei Verstöße gegen das Gefahrgutrecht und das Abfallrecht, sowie sechzehn weitere kleinere Verstöße fest. Die Straftat wurde aufgrund der Fälschung beweiserheblicher Daten erstattet; das heißt konkret, dass die Daten des Fahrtenschreibers nicht ordnungsgemäß aufgezeichnet wurden. Von den 51 kontrollierten Fahrzeugen durften neun nach Kontrollende nicht weiterfahren - ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Im Bereich der Polizeiinspektion Göttingen wurde eine entsprechende Kontrollstelle an der A 7, auf dem Parkplatz Leineholz, eingerichtet. Hier waren insgesamt 14 Polizeibeamte sowie vier Angehörige des Gewerbeaufsichtsamtes Göttingen eingesetzt. Die Kontrolldauer vor Ort betrug fünf Stunden.

Herausragende Ereignisse:

Bei einem Fahrzeug mit polnischer Zulassung war die Bremsanlage defekt, sodass ein erheblicher Luftverlust und ein Blockieren der Bremse drohten. Hier wurde die Weiterfahrt unterbunden und der polnische Unternehmer veranlasste die Reparatur vor Ort.

In einem anderen Fall wurde ein Fahrzeugführer aus Bulgarien kontrolliert, welcher mit einem tschechischen Sattelzug unterwegs war. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der Fahrer mit zwei Fahndungsnotierungen gesucht wurde. Nach Abschluss der angeordneten staatsanwaltschaftlichen Maßnahmen konnte er jedoch wieder entlassen werden.

Hoch hinaus wollte scheinbar ein Fahrzeugführer einer niedersächsischen Spedition: sein Fahrzeug war mit Überhöhe (4,17 Meter bei erlaubten 4 Metern) unterwegs. Ursache hierfür dürfte die Inkompatibilität der Sattelplattenhöhe mit dem verwendeten Auflieger gewesen sein. Ihm wurde ebenfalls die Weiterfahrt unterbunden. Die Firma wird nun ein geeignetes Zugfahrzeug zum Abstellort des Sattelaufliegers entsenden.

Ganz so genau nahm es leider auch nicht ein weiterer kontrollierter Fahrzeugführer: er war mit seinem Lkw-Gespann aus Niedersachsen unterwegs, täuschte jedoch Ruhezeit statt Lenkzeit auf seiner Fahrerkarte vor. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die weiteren Ermittlungen hierzu dauern noch an. (kl/mb)










14.02.2020 • 19:48 Uhr

Schweine haltende Betriebe müssen weiter warten - Schwarz-Grüne Hessen-Regierung bremst Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung

Niedersachsens Bauern-Ministerin stinksauer: „Hinausschieben der Entscheidung ist unverantwortlich!“

Der Bundesrat hat die Abstimmung über die „Siebte Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung“ heute vertagt. Der Punkt wurde von der Tagesordnung gestrichen, weil die Schwarz - Grüne Landesregierung in Hessen weiteren Beratungsbedarf angemeldet hat. Diese politische Bremse ist heftig kritisiert worden.

Dazu sagt Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Dieses Hinausschieben der dringend notwendigen Entscheidung halte ich für unverantwortlich! Die Vertagung der Abstimmung ist bitter für die Schweinehalterinnen und Schweinehalter, für die endlich die dringend notwendige Rechts- und Planungssicherheit geschaffen werden muss.“ Die vom Bund vorgelegte Verordnung – einschließlich verschiedener vom Bundesratsausschuss vorgeschlagener Änderungen – sei aus Sicht Niedersachsens ein guter Weg, so die Ministerin. Sie sieht unter anderem vor, die Fixierzeiten der Sauen im Deck- und Abferkelbereich auf das notwendige Minimum zu reduzieren – aus Sicht Niedersachsens ist das ein großer Fortschritt für den Tierschutz. Nun ginge es darum, nach vorne zu blicken und im nächsten Bundesrats-Plenum am 13. März verbindlich über die Verordnung abzustimmen. Ministerin Otte-Kinast: „Das sind wir den Schweine haltenden Betrieben, die endlich Planungssicherheit haben wollen, schuldig. Es ist bereits fünf nach zwölf!“

Der Hintergrund:

Die Bundesregierung hat dem Bundesrat einen Verordnungsentwurf vorgelegt, der die Haltung von Schweinen neu regelt und damit ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg umsetzt: Die so genannte Kastenstandhaltung soll künftig höchstens 5 Tage statt wie bisher 35 Tage im Abferkelbereich und 8 Tage statt bisher 4 Wochen im Deckzentrum erlaubt sein. Die bisher übliche lange Fixierung in den engen Kastenständen soll auf das unvermeidliche Maß reduziert werden. Die Verordnung soll außerdem die baulichen Anforderungen an Kastenstände regeln: Sie müssen mindestens 2,20 Meter lang und zwischen 65 und 85 Zentimeter breit sein, um dem Schwein genügend Platz zum Aufstehen, Hinlegen und Ausstrecken des Kopfes zu lassen. Über die Verordnung soll nun im März-Plenum des Bundesrates abgestimmt werden.
red/fis











14.02.2020 • 19:36 Uhr

Versuchter Diebstahl aus Autowerkstatt - Täter durch Polizei gefasst - Erfolgreiche Verfolgung über Zäune

Soeben berichtet die Holzmindener Polizei über einen schnellen Ermittlungserfolg nach einer Straftat:
Bereits am vergangenen Dienstag gegen 21 Uhr, drangen zwei 61- und 54-jährige Männer nach dem Aufhebeln eines auf der Rückseite befindlichen Fensters in die Betriebs- und Geschäftsräume einer Autowerkstatt in der Rehwiese in Holzminden ein. Da das Gebäude alarmgesichert ist und dieser anschließend auch auslöste, verließen sie unmittelbar darauf unverrichteter Dinge das Gebäude. Durch ein Überwachungsunternehmen, bei dem der Alarm auflief, wurde zeitgleich die Polizei informiert.

Die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten konnten zunächst einen der beiden Täter noch auf dem Betriebsgelände feststellen und festnehmen. Dem zweiten Täter gelang es zunächst unbemerkt das Betriebsgelände zu verlassen. Noch während der Festnahme des ersten Täters bemerken die eingesetzten Beamten den anderen Täter, wie er über die Straße Weseraue in Richtung B64 flüchten wollte. Nach der Verfolgung über mehrere Zäune hinweg konnte dieser dann ebenfalls auf dem Parkplatz der Johanniter Unfallhilfe festgenommen werden, wo er sich in einem Gebüsch versteckt hatte.

Bei der weiteren Absuche des Geländes durch zusätzlich hinzugezogene Polizeikräfte konnte kein weiterer Täter festgestellt werden.

Kurios gestaltete sich die Anfahrt der Täter zum Tatort. Da diese nicht aus Holzminden stammten, ortsunkundig waren und nicht wussten, wie sie zu dem Firmengelände kommen, bestellten sie sich in einem Hotel ein Taxi, welches den einen Täter anschließend in die Rehwiese fuhr. Der andere Täter fuhr mit deren Auto hinter dem Taxi her. Das Täterfahrzeug stellten sie dann vor einem anderen, in der Nähe befindlichen Betriebshof ab, wo es später durch die Polizei festgestellt wurde.

Die beiden Täter wurden noch am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt, der gegen beide Haftbefehl erließ. ots/Symbolbild










14.02.2020 • 19:23 Uhr

Heroin, afrikanischer Tee oder traditionelle Medizin? Zoll beschlagnahmt Opiate in Göttingen

Erst in einer Postsendung aus Westafrika, dann in der Unterkunft des Empfängers fand der Zoll in Göttingen Opiate.

Am 10. Februar 2020 erschien ein polizeibekannter Mann im Zollamt Göttingen, um eine Postsendung aus seiner westafrikanischen Heimat abzuholen. In dem kleinen Päckchen befand sich nichts außer einem unbeschrifteten Tütchen mit braunem Pulver. Daraus wolle er sich Tee kochen, erklärte der Empfänger. Nachdem die Zollbeamten ihm mitteilten, dass ihm die Substanz ohne Untersuchung nicht überlassen würde, hinterließ er seine Kontaktdaten. Der Zoll solle sich melden, wenn er mit der Untersuchung fertig sei.

Tatsächlich hörte er schon am nächsten Tag vom Zoll, als Zollbeamte, unterstützt von der Landespolizei in Göttingen samt Drogenspürhund, in dem Wohnheim des Empfängers einen Durchsuchungsbeschluss vollstreckten. Schon der Drogenschnelltest im Zollamt hatte das Pulver als Opiat ausgewiesen und auf richterlichen Beschluss wurde nun die Wohnung des Westafrikaners auf weitere Rauschgifte durchsucht. Tatsächlich wurde eine weitere Menge der Substanz, die der Mann nun als Medizin beschrieb, gefunden und beschlagnahmt.

"Dass jemand freiwillig ins Zollamt kommt, um ein Päckchen mit Drogen abzuholen, habe ich noch nicht erlebt", erklärt Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig das Außergewöhnliche an diesem Fall. Besonders hinweisen möchte er jedoch auf noch etwas: "Gefreut habe ich mich über die gute und vor Allem schnelle Zusammenarbeit zwischen Zoll, Polizei und Justiz!" Wie es mit dem Mann weitergeht, liegt jetzt in den Händen der zuständigen Behörden. ots/Fotos: Polizei/Zoll














14.02.2020 • 19:17 Uhr

Klarstellung in Liebenburg: Wasser wird definitiv nicht abgestellt!

Seitens der Gemeinde Liebenburg im Landkreis Goslar wurde heute der Polizei mitgeteilt, dass derzeit über Facebook eine Falsch-Meldung verbreitet werde, wonach am heutigen Freitag 14.02.2020, ab 18.00 Uhr, das Wasser für die Ortschaften Othfresen, Upen, Ostharingen, Heißum und Teilen von Heimerode abgestellt werde. Diese Meldung allerdings entbehre jeglicher Grundlage, eine "Wasserabstellung" finde tatsächlich nicht statt!, heißt es in einer offiziellen Erklärung der Polizei Goslar.ots











14.02.2020 • 19:05 Uhr

Bye-Bye Polizeidirektor Walter Rusteberg!Und das mit jazziger Begleitmusik

Leiter der Polizeiinspektion Northeim wurde in den Ruhestand verabschiedet

Am heutigen Freitag wurde der Leiter der Polizeiinspektion Northeim, Hans Walter Rusteberg, nach mehr als 42 Jahren Polizeidienst in den Ruhestand verabschiedet. Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, verabschiedete Polizeidirektor Rusteberg im Rahmen einer Feierstunde, an der etwa 60 geladene Gäste aus Polizei, Politik, Justiz und Verwaltung und befreundeten Organisationen teilnahmen. Zudem wurde die Veranstaltung von der Jazzcombo des Polizeiorchesters Niedersachsen musikalisch begleitet.

Über 27 Jahre hinweg stand Polizeidirektor Rusteberg an der Spitze der Polizei in Northeim und wurde mit der Umstrukturierung der Dienststelle zur Polizeiinspektion im Jahr 1995 deren Leiter. Während dieser Zeit bewältigte er eine Vielzahl herausragender Einsätze, unter die insbesondere auch immer wieder anspruchsvolle Versammlungslagen fielen. Zuletzt wirkte er an der Anpassung der polizeilichen an die kommunalen Strukturen in den Landkreisen Northeim und Göttingen mit, in deren Rahmen die Dienststellen des Altkreises Osterode der Polizeiinspektion Göttingen angegliedert wurden.

"Mit Hans Walter Rusteberg verlässt die Polizeidirektion Göttingen eine Führungskraft, die über beinahe drei Jahrzehnte hinweg auf alle Einsatzlagen und polizeilichen Herausforderungen die richtigen Antworten gefunden hat. Dabei hat er seine Arbeit nicht nur sehr gut, sondern stets auch gern gemacht, und zeichnete sich durch ein ebenso vorausschauendes wie beharrliches Vorgehen aus.", betonte Lührig im Rahmen der Verabschiedung. "Für diesen Einsatz und die ausgezeichnete Zusammenarbeit möchte ich mich herzlich bedanken und wünsche Herrn Rusteberg von Herzen alles Gute und vor allem Gesundheit für den künftigen Ruhestand."

Zudem richteten Polizeioberrat Niklas Fuchs, in Vertreter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Northeim, Armin Bock, Personalrat der Polizeiinspektion Northeim, Simon Hartmann, Bürgermeister der Stadt Northeim, sowie Jörg Richert, Erster Kreisrat des Landkreises Northeim, Abschiedsworte an Rusteberg und wünschten diesem alles Gute für den Ruhestand.

Die Nachfolge als Leiter der Polizeiinspektion Northeim tritt Polizeidirektor Michael Weiner an, der im März 2020 im Rahmen einer weiteren Veranstaltung offiziell in das Amt eingeführt wird.
ots/Foto: Polizei










14.02.2020 • 18:57 Uhr

Landesgartenschau-Hammer: Kosten erhöhen sich auf fast 10 Millionen Euro- Im Sonderausschuss bestätigt

Im Rahmen von präzisierten Planungen für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim (wir berichteten) sind jetzt neue Daten zu den Kosten des Millionenprojektes bekannt geworden. In der jüngsten öffentlichen Sitzung des Sonderausschusses wurde auf Nachfragen des CDU Fraktionsvorsitzenden Timo Dröge von offizieller Seite bestätigt, dass das ursprünglich genannte Investitionsvolumen von 6,5 Millionen Euro auf 9,7 Millionen erhöht wurde. Auf Dröges Frage, wie diese fast 40-prozentige Erhöhung finanziert wird, gab der demnächst scheidende Bauamtsleiter Jürgen Schnute vage Hinweise auf eventuelle weitere Zuschüsse überörtlicher Förderebenen (z.B. Land Niedersachsen). red










14.02.2020 • 12:37 Uhr

Kontrollen des gewerblichen Güterkraft- und Personenbeförderungsverkehrs durch die Polizei

Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, unzureichend gesicherte Ladung oder die Überladung von Fahrzeugen bergen Gefahren, die zu Unfällen mit teils gravierenden Folgen führen.

Aus diesem Grund führte die Regionale Kontrollgruppe (RKG) der Polizeidirektion Göttingen am 13.02.2020 im gesamten Zuständigkeitsbereich Kontrollmaßnahmen des gewerblichen Güterkraft- und Personenbeförderungsverkehrs durch.

Auch im Bereich der Polizeiinspektion Hildesheim wurde eine entsprechende Kontrollstelle auf der BAB 7, an der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde Ost, eingerichtet. Beteiligt daran waren sowohl Beamte der Hildesheimer Polizeiinspektion als auch Kräfte des Zolls.

Im Zeitraum von 12:00 - 17:30 Uhr wurden 18 Lkw sowie 3 Reisebusse überprüft, wobei bei den Bussen keine Beanstandungen registriert wurden.

Bei den kontrollierten Lkw stellte die Polizei 12 Verstöße gegen die Sozialvorschriften fest. Zudem hatten drei Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. In einem Fall registrierten die Beamten eine fehlerhafte Bedienung des Tachographen. Ein weiterer Fahrer fiel auf, da er beim Führen seines Fahrzeuges kein festes Schuhwerk trug.

Der Zoll stellte fünf arbeitsrechtliche Verstöße fest, die nun weiter geprüft werden.

Die Polizei wird auch zukünftig gleichgelagerte Kontrollen durchführen, um das Entdeckungsrisiko und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.jpm










14.02.2020 • 12:32 Uhr

Feuer in Löwenhagen - Zwei Fachwerkhäuser unbewohnbar, PKW komplett ausgebrannt

Beim Brand zweier Fachwerkhäuser ist Freitagnacht (14.02.20) im Dransfelder Ortsteil Löwenhagen (Landkreis Göttingen) Sachschaden in noch unbekannter Höhe entstanden. Die Bewohner der beiden benachbarten Gebäude konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Alle blieben unverletzt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei Hann. Münden geriet vermutlich zunächst ein unter einem Carport abgestellter PKW aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Der Dacia Duster wurde völlig zerstört. Aufgrund der dichten Bebauung griffen die Flammen vom Fahrzeug schnell auf die angrenzenden Häuser über.

Nachbarn wurden gegen 02.50 Uhr auf den Brand aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. Als die rund 100 Kameraden der Freiwilligen Wehren aus Löwenhagen, Bühren, Dransfeld, Imbsen, Scheden, Varlosen und Ellershausen vor Ort eintrafen, hatten sich die Flammen bereits auf die Dachstühle der zwei Häuser ausgebreitet. Massive Löscharbeiten konnten eine weitere Ausdehnung auf andere Wohnhäuser verhindern.

Die brandbetroffenen Gebäude sind vermutlich unbewohnbar. Für die Ermittlungen zur Ursache des Feuers wurde der Brandort von der Polizei beschlagnahmt.jk/Foto: Polizei










14.02.2020 • 12:17 Uhr

Neue Ansichten für das Millionen-Projekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim

Öffentliche Präsentation des Büros „nsp“ aus Hannover im "Sonderausschuss LaGa22"

Im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des „Sonderausschusses Landergartenschau“ ist am vergangenen Dienstag im Forum der Oberschule hat das Landschaftsarchitekturbüro „nsp“ aus Hannover durch Geschäftsführer Christoph Schonhoff den neuesten Planungsstand des künftigen Landesgartenschau-Geländes vorgestellt worden.
Wir dokumentieren eine erste Auswahl der über 40 Darstellungen des Planers.
red/ Quelle: Stadtverwaltung Gandersheim/Screenshoots nsp/
















14.02.2020 • 11:54 Uhr

Lies: "Wichtiger Schritt für ein Wolfs-Management"- "Nicht jeder Wolf darf alles"

Neues Bundesnaturschutzgesetz passiert den Bundesrat

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies zeigt sich erleichtert, dass das neue Bundesnaturschutzgesetz der Bundesregierung auch den Bundesrat passiert hat. „Damit kommen wir unserem Ziel näher, mit einem nationalen Wolfs-Managementplan Kriterien und Methoden zu entwickeln, mit der die Zahl der Tiere in Niedersachsen reguliert werden kann“, betont Lies, der sich nachdrücklich dazu bekennt, „den Wolf als Art zu erhalten und die Akzeptanz für den Wolf bei den Bürgern trotz aller Nutztierrisse dauerhaft zu sichern“.

Mit dem veränderten Bundesnaturschutzgesetz sei es nun möglich, so der Umweltminister in seiner Rede vor dem Bundesrat, „einen Plan zu entwickeln, wo Wölfe leben können.“ Auf der anderen Seite könne man in Zukunft „auch klar definieren, wo der Wolf unter Umständen im Sinne der der Deichsicherheit oder in Gebieten, die aus Gründen des Naturschutzes auf extensive Beweidung angewiesen sind, zu einer immensen Gefahr wird. Niedersachsen ist gerne bereit, sich aktiv in den Prozess zur Konzeption eines nationalen Wolfsmanagementplans einzubringen“, versicherte Lies in der Länderkammer.

Mit dem übergeordneten Ziel, lebensfähige Wolfspopulationen zu erhalten, sei zugleich die Frage verbunden, „ob man nicht bereits heute über ein Zonenmanagement nachdenken muss“, ergänzte der Umweltminister: „Frankreich macht dies vor. Unbeanstandet von der EU hat man dort einen nationalen Handlungsplan entwickelt, der ein langsames Ansteigen der Population bis hin zu einem günstigen Erhaltungszustand sicherstellt und zugleich die Gefahren, die vom Wolf ausgehen, begrenzt“. Es sei einfach in Zukunft unmöglich, dass Niedersachsen allein für einen einzigen Rüden, den sogenannten Rodewalder Wolf, wegen seiner gewaltigen Rissstrecke „schon Kosten von 1,25 Millionen Euro zusätzlich an Herdenschutzförderung stemmen musste“.

Das sei kein Modell für die Zukunft. Stattdessen müsse künftig gelten: „Auch ein drohender ernster Schaden reicht aus, um konsequent zu reagieren und Wölfe zu entnehmen.“ Denn trotz des wichtigen Naturschutzgedankens sei eins auch sicher: „Nicht jeder Wolf darf alles.“
red/fis/Foto: Thomas Fischer










14.02.2020 • 11:12 Uhr

Frieden schaffen ohne Waffen! 700 Kilogramm Munition und Messer, Schlagstöcke und Gewehre aus dem Landkreis Northeim vernichtet

Vom Angebot des Landes Niedersachsen, Waffen und Munition kostenlos bei den örtlichen Waffenbehörden zur Entsorgung abzugeben, wird auch im Landkreis Northeim reichlich Gebrauch gemacht. So wurden kürzlich 700 Kilogramm Munition aus dem Kreishaus abgeholt und zusätzlich 200 Waffen vernichtet.
Diese mitunter sehr gefährlichen Gegenstände werden von der Polizei angeliefert oder von Privatpersonen direkt beim zuständigen Fachbereich für Ordnungsangelegenheiten abgegeben. Die Beweggründe dafür sind ganz unterschiedlich: Mal ist der Grund die Aufgabe des Schießsports bzw. der Jagd oder Erben haben kein Interesse an den Waffen. Häufig sind die Waffen auch defekt oder wurden beim Renovieren oder Aufräumen gefunden. Ein Teil wird auch in Bußgeldverfahren eingezogen; der Anteil an Waffen aus illegaler Herkunft ist allerdings gering.
Pro Jahr gehen etwa 200 Waffen beim Landkreis ein. Das Angebot reicht dabei von Messern über Schlagstöcke und Luftdruck- und Softairwaffen bis hin zu „klassischen“ scharfen Waffen wie Gewehre aller Art, Pistolen und Revolver. In den letzten sechs Jahren wurden etwa 1500 Waffen aus dem Landkreis Northeim gesammelt und vernichtet.
Bei der freiwilligen Abgabe von Munition (Patronen für Gewehre, Pistolen, Revolver, Seenotsignal) sowie Pyrotechnik (normale Böller, „Polenböller“) lässt sich ein Aufwärtstrend feststellen: Brauchte es bei der letzten Abholung 2018 noch fünf bis sechs Jahre, um etwa 400 Kilogramm zu sammeln, so wurden jetzt innerhalb von etwa zwei Jahren 700 Kilogramm alte Munition sowie 22 Kilogramm Pyrotechnik und Schießpulver gesammelt.
Die Abholung übernimmt die Firma GEKA - die Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten mbH. Sie ist als bundeseigene Gesellschaft dem Verteidigungsministerium zugeordnet, deutschlandweit tätig und kümmert sich um die Entsorgung von Rüstungsaltlasten. Dort wird die Munition in Sicherheitsbehältern durch Hitze unschädlich gemacht und der Metallschrott wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt.
Die Entsorgung von Waffen und Munition ist für den Abgebenden und den Landkreis kostenlos, lediglich der Transport muss der Landkreis übernehmen. Die Kosten hierfür liegen bei rund 500 Euro im Jahr.
Wer nicht mehr benötigte Waffen und Munition sicher entsorgen lassen will, kann sich an den Landkreis Northeim, die Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet Northeim auch an die Stadt Northeim wenden. Die Gegenstände werden ohne Kosten abgeholt.

Zu den Bildern:
Foto 1: Munition in Kisten: Den sicheren Abtransport aus dem Kreishaus übernimmt eine Spezialfirma des Bundes.
Foto 2: Waffen aller Art aus dem Landkreis Northeim: Diese Sammlung wurde bereits 2018 vernichtet. Fotos: Landkreis Northeim













14.02.2020 • 08:53 Uhr

Evangelische Theologin erbost: Noch kein gerechtes Bildungssystem

Der Weg zu einem gerechten Bildungssystem in Deutschland ist nach Ansicht der Evangelischen Oberlandeskirchenrätin Kerstin Gäfgen-Track aus Hannover noch weit. Es gebe erhebliche Defizite, sagte sie laut einer Mitteilung vom Donnerstag beim Jahrestreffen der Stiftung Familien in Not in Hildesheim. Kinder aus Familien, die auf Sozialleistungen angewiesen seien, erreichten viel seltener hohe Bildungsabschlüsse. Besonders betroffen seien Kinder von Alleinerziehenden oder aus Migrationsfamilien.

Gäfgen-Track ist auch Bevollmächtigte der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen für Bildung und Theologie und damit auch Ansprechpartnerin der Landesregierung für Bildungsthemen. Mehr Geld in Bildung zu investieren, und zwar von der Kita bis zur Hochschule, sei für die Zukunft des Landes unabdingbar, fügte die Theologin hinzu. Gleichzeitig sei dies ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für Deutschland.

Bildung umfasst nach Ansicht Gäfgen-Tracks dabei weit mehr als das Erlernen von Rechnen und Schreiben. Es gehe auch um die Vermittlung von ethischen Grundwerten, um Demokratieverständnis und eine Sprachfähigkeit, die eine Orientierung im Leben erst ermögliche.

Zur Bildung gehöre auch nicht nur das Tablet für den Schulunterricht, fügte Gäfgen-Track hinzu. Sondern auch die pädagogischen Kräfte, die den Umgang damit vermittelten: "Das müssen Top-Leute sein, die top ausgebildet sind und ein Leben lang lernen."

Die Stiftung Familien in Not hilft in akuten Notlagen mit Beratung, Geld und praktischer Unterstützung. Seit der Gründung 2005 wurden für diesen Zweck rund 500.000 Euro aufgewandt. Im vergangenen Jahr wandten sich 60 Familien mit der Bitte um Hilfe an die Stiftung. epd










14.02.2020 • 08:48 Uhr

Verwaltungsgericht Göttingen: Abenteuerlicher Berg an unbearbeiteten Asylverfahren - Der wird kontinuierlich abgebaut, verspricht Präsidentin Dr. Killinger

Jahrespressegespräch des Verwaltungsgerichts Göttingen - Bericht über wichtige Entscheidungen

Zu Beginn des Jahrespressegesprächs gab die Präsidentin des Verwaltungsgerichts Göttingen, Frau Dr. Stefanie Killinger, einen statistischen Überblick über den Geschäftsanfall des Gerichts. Nach wie vor sei das Gericht infolge zahlreicher Asylverfahren durch einen hohen Bestand an Verfahren belastet. Die Bestände hätten von 2119 auf 1933 gesenkt werden können. Noch immer seien 1148 Asylverfahren anhängig. Diese Verfahren seien durchgängig sehr verhandlungsintensiv und nähmen auch in der Vor- und Nachbereitung viel Zeit in Anspruch. So sei zu erklären, dass die durchschnittliche Laufzeit für Klageverfahren von 10,2 auf 12,4 Monate angestiegen sei. Erfreulich sei aber, dass die Laufzeit für Eilverfahren mit 1,6 bzw. 0,8 Monaten (NC-Verfahren) fast stabil geblieben sei.

Anschließend warf Frau Dr. Killinger einen Blick zurück auf wichtige Entscheidungen des Jahres 2019 und gab einen Ausblick auf die 2020 zu erwartenden Entscheidungen.

So seien beim Gericht 2019 u.a. Verfahren zur Erweiterung der Biogasanlage in Jühnde, zur Höhe der der VHS Göttingen/Osterode nach der Kreisfusion zustehenden Fördermittel und zur Zulässigkeit des Bürgerbegehrens „Weiches Wasser Bovenden“ entschieden worden. Besonders pressewirksam sei ein Verfahren gewesen, in dem nicht entschieden werden musste – die Nachfolge der Präsidentschaft der Universität Göttingen.

Für 2020 erwarte sie u.a. Urteile zur Verbindlichkeit der Ergebnisse der Volkszählung 2011 in der Stadt Göttingen, zur Herausgabe von Motorrädern, die im Zusammenhang mit dem Verbot des Vereins Hells Angels beschlagt worden waren, zum Planfeststellungsverfahren, die Ortsdurchfahrt Groß Lengden betreffend sowie zur Klage eines Discounters, dem ein Vorhaben in Treuenhagen nicht genehmigt worden ist. Ferner sei geplant bald über das einen türkischen Staatsbürger betreffende Ausweisungseilverfahren zu entscheiden, in dessen Fall das Bundesverwaltungsgericht keine ausreichenden Anhaltspunkte für die Annahme gefunden hatte, dass von ihm als islamistischen Gefährder eine terroristische Gefahr ausgehe.

„Auch dieses Jahr werden in Anbetracht der hohen Bestände für unsere Kolleginnen und Kollegen Verhandlungen in Asylsachen im Vordergrund stehen“, sagte Frau Dr. Killinger den anwesenden Medienvertreterinnen und -vertretern. Allen Kolleginnen und Kollegen sei bewusst, dass die Zeit der Ungewissheit über den Aufenthaltsstatus für die ausländischen Flüchtlinge möglichst kurzgehalten werden sollte, ohne dass den Beteiligten anderer Verfahren hieraus unzumutbare zeitliche Nachteile erwüchsen. Eingedenk der Tatsache, dass jeder Rechtsschutzsuchende einen Anspruch auf Rechtsschutz binnen angemessener Zeit habe, müssten die Kolleginnen und Kollegen bei dem Abbau der hohen Bestände noch mehr als sonst Schwerpunkte setzen. Um die für diese Priorisierung nötige Kenntnis, der hinter den Streitfällen stehenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Interessen zu gewinnen, sei das Gericht dabei auf die Unterstützung der Verfahrensbeteiligten angewiesen.
Zum Abschluss bedankte sich Dr. Killinger bei den anwesenden Medienvertretern für die nachhaltig gute Zusammenarbeit, die sich auch unter ihrer Leitung fortgesetzt habe.
„Wir werden Sie auch 2020 über alles Wissenswerte aus dem Verwaltungsgericht Göttingen aktuell auf dem Laufenden halten und freuen uns auf Ihre Unterstützung“, versprach Dr. Killinger den Medienvertreterinnen und -vertretern bei der Verabschiedung.
red/fis










14.02.2020 • 08:28 Uhr

Diekholzen: Hier klaut Steppjacken-Mann einer 88-Jährigen Bargeld aus ihrem Einkaufswagen

Polizei und Staatsanwaltschaft bitten um Mithilfe der Bevölkerung

Ein dreister Diebstahl beschäftigt die Polizei Hildesheim. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft gehen die Ermittler jetzt offensiv mit einer Öffentlichkeitsfahndung bei ihren Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Dieb vor.
Das war passiert:
Bereits am 5.Dezember 2019 kam es gegen 11:45 Uhr in einem Einkaufsmarkt in Diekholzen zu einem Diebstahl von Bargeld zum Nachteil einer 88-jährigen Frau (siehe die Fotos).

Während des Aufenthalts in dem Markt ließ die Dame ihren Einkaufswagen kurz unbeaufsichtigt. Diesen Umstand nutzte ein bisher unbekannter männlicher Täter, um in die Tasche der Frau, die sich am Einkaufswagen befand, zu greifen. Dabei erbeutete der Unbekannte einen niedrigen, vierstelligen Geldbetrag. Die Tathandlung wurde von einer Überwachungskamera erfasst.

Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass derselbe Täter im Verdacht steht, die Geldbörsen von zwei 73 und 76 Jahre alten Frauen aus deren Taschen in einem Einkaufsmarkt in Alfeld entwendet zu haben. Diese Diebstähle wurden ebenfalls am 5. Dezember 2019, noch vor der Tat in Diekholzen, begangen. Auch dabei wurde der Tatverdächtige von einer Kamera erfasst.

Die Ermittler gehen aufgrund kriminalistischer Erfahrung davon aus, dass es sich wahrscheinlich um einen überörtlich agierenden Täter handelt.

Trotz intensiver Ermittlungen konnte der Beschuldigte bisher nicht identifiziert werden.
Das Amtsgericht Hildesheim hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Beschluss erlassen, die Abbildung des bisher namentlich nicht bekannten Tatverdächtigen zu veröffentlichen.

Zur Beschreibung des Mannes liegt folgendes vor:

-Um die 60 Jahre alt.
-Kräftige Statur.
-Dunkle Schiebermütze.
-Hüftlange, dunkle Steppjacke.
-Schwarze Hose.
-Schwarze Turnschuhe, an der Sohle weiß abgesetzt.
-Führte dunkle Umhängetasche mit sich.
Zeugen, die Hinweise zu der abgebildeten Person geben können, werden gebeten, sich unter derTelefon 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm/Fotos: Polizei














14.02.2020 • 08:17 Uhr

70-Jährige fährt auf schneeglatter Straße zu schnell, schleudert und kracht in Gegenverkehr

Gestern Abend: Schwerer Verkehrsunfall mit verletzten Personen auf der B 4 in Höhe Abzweig B 242 - Oderteich

Am gestrigen Donnerstagabend, , gegen 18.40 Uhr, gerät eine 70 Jahre alte Frau aus Elbingerode mit ihrem Pkw Hyundai auf der B 4 von Braunlage in Richtung Torfhaus fahrend in Höhe der Abzweigung zur B 242 (Oderteich) aufgrund von nicht angepasster Geschweindigkeit auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und rutscht auf die Gegenfahrbahn. Hier stößt sie mit dem Pkw Skoda einer 48 jährigen Frau aus der Gemeinde Oberharz am Brocken zusammen. Beide Fahrerinnen werden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Die ebenfalls in dem Pkw der 48 Jahre alten Frau befindliche 19 jährige Tochter wird schwer, die 23 Jahre alte Tochter leicht verletzt. Alle vier Frauen werden in umliegende Krankenhäuser verbracht. An beiden Pkw entsteht wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro. Der betroffene Streckenabschnitt musste während der Unfallaufnahme voll gesperrt werden.ots










14.02.2020 • 08:05 Uhr

38 herausragende Schülervorträge bei der Öffentlichen - Dreizehn regionale Schulen nahmen am diesjährigen Rhetorikwettbewerb teil

Soeben fand der regionale Rhetorikwettbewerb bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde statt: Eine Rekordzahl von 38 Schülerinnen und Schülern von insgesamt dreizehn Schulen aus der Region hielten in drei Gruppen vor einer Fachjury ihre fünfminütigen Vorträge. Als Themen standen die Unterschiede der Generation Z zu den vorherigen Generationen, die Zukunftsfähigkeit unseres Schulsystems und die mögliche Anerkennung von E-Sports als Sportart zur Auswahl.

In der ersten Gruppe konnten Lennart Wenk (Ricarda-Huch-Schule, 3. Platz), Valea Elß (Wilhelm-Gymnasium, 2. Platz) und Marie Mischnick (Hoffmann-von-Fallersleben-Schule, 1. Platz) am meisten überzeugen. In der zweiten Gruppe gingen Niklas Rennebaum (Lessinggymnasium, 3. Platz), Vincent Treder (Gymnasium Große Schule, 2. Platz) und Geraldine Beil (Martino-Katharineum, 1. Platz) als Sieger hervor. Lukas Kamm (Raabeschule, 3. Platz), Anja Winkler (Werner-von-Siemens-Gymnasium, 2. Platz) und Johannes Kaufmann (Wilhelm-Gymnasium, 1. Platz) wählte die Jury der dritten Gruppen als Sieger aus.

Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Gymnasiums, des Gymnasiums Raabeschule, des Gymnasiums Martino-Katharineum, des Gymnasiums Hoffmann-von-Fallersleben-Schule, des Lessinggymnasiums, des CJD Braunschweig, der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule, des Gymnasiums Ricarda-Huch-Schule, des Gymnasiums Kleine Burg, der Gaußschule Gymnasium am Löwenwall (alle Braunschweig) sowie des Gymnasiums Große Schule (Wolfenbüttel), des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums (Vechelde) und des Werner-von-Siemens-Gymnasiums (Bad Harzburg).

Sebastian Heise, Pressereferent der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und Moderator des Rhetorikwettbewerbes, freute sich besonders über die große Resonanz der Schülerinnen und Schüler: „Zum vierten Mal fand der Wettbewerb nun bei uns im Haus statt und noch nie waren so viele Schulen vertreten wir dieses Jahr. Dies werten wir als deutliches Zeichen dafür, dass Rhetorik ein gefragtes und wichtiges Thema für die Schüler ist. Und das hat uns vor allem auch die sehr hohe Qualität aller 38 Beiträge bewiesen. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!“
Zum Bild:
Die Gewinner des diesjährigen Rhetorikwettbewerbes: Valea Elß, Vincent Treder, Lukas Kamm, Gruppensiegerin Geraldine Beil, Gruppensiegerin Marie Mischnick, Gruppensieger Johannes Kaufmann, Anja Winkler, Niklas Rennebaum, Lennart Wenk (von links nach rechts)
Foto: Anne-Sophie Wittwer / Öffentliche Versicherung Braunschweig











14.02.2020 • 08:02 Uhr

Einbeck-Hullersen: Explodierende Batterie setzt Keller in Brand

Ereignisort: Einbeck, Ortsteil Hullersen, Zum Eichholz, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Donnerstag, 13. Februar 2020, 12.50 Uhr.

Das ist passiert:
Zur oben genannten Zeit wurde der Polize Einbeck ein Kellerbrand im OT Hullersen gemeldet. Dort war in einem Kellerraum nach ersten Erkenntnissen wohl eine Batterie explodiert und hatte den Kellerraum dadurch in Brand gesetzt. Versuche des Wohnungseigentümers und eines Nachbarn den Brand selber zu löschen misslangen. Durch den Versuch der Brandlöschung wurde der Wohnungseigentümer leicht verletzt und wurde dem Klinikum Göttingen zugeführt.

Die Brandlöschung führte dann die hiesige Feuerwehr durch, die mit 63 Einsatzkräften vor Ort war, ebenso wie drei vorsorglich zugezogene RTW. Da der Brandraum im Anschluss noch nicht betreten werden konnte, können noch keine weiteren Angaben zu der auslösenden Batterie gemacht werden. Der Brandraum selber wurde polizeilich versiegelt. Die polizeilichen Ermittlungen zu der Brandursache werden heute fortgeführt.vo










13.02.2020 • 23:25 Uhr

Vollsperrung der BAB A 7 ab AS Lutterberg in Fahrtrichtung Süden vermutlich bis Mitternacht

Aufgrund intensiver Bergungs- und Reinigungsarbeiten muss die BAB weiterhin ab AS Lutterberg in Fahrtrichtung Süden vollgesperrt bleiben, der auflaufende Verkehr wird noch immer auf die bekannten Umleitungsstrecken abgeleitet; laut Angabe der Autobahnmeisterei Göttingen werden die Arbeiten heute noch bis Mitternacht andauern. Die ortskundigen Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Autobahnpolizei Göttingen bittet um Verständnis und wünscht weiterhin eine gute und sichere Weiterfahrt. Es wird nachberichtet.ots










13.02.2020 • 23:14 Uhr

Umstrittene Fällarbeiten für Landesgartenschau verschoben! Wegen des Wetters Abholzaktionen nun erst ab Montag, 17. Februar,

Die eigentlich mit Beginn vom Montag, 10. Februar geplanten Fäll- und Rodungsarbeiten zur Freimachung von Wegetrassen sowie der Freistellung von Sichtachsen bzw. Sichtfeldern innerhalb des vorgesehenen Ausstellungsgeländes der Landesgartenschau 2022 haben sich aufgrund der Wetterlage mit Sturmböen verzögert. Außerdem war an den Maßnahmen öffentliche heftige Kritik laut geworden.

Jetzt gab es zu den umstrittenen Fällarbeiten erneut eine Verlautbarung der Gandersheimer Stadtverwaltung. In der Mitteilung heißt es weiter:
Nun ist der Maßnahmenbeginn auf spätestens Montag, 17. Februar, festgelegt. An der vorgesehenen Reihenfolge hat sich nichts geändert: Zunächst einmal werden Bäume und Sträucher im Bereich der beiden Osterbergseen entnommen.

Ungefähr ab Mitte der Woche werden dann die Fällungen am ehem. Bahndamm auf der Seite des ehem. Kurhauses in Angriff genommen, um die Trasse für den geplanten barrierefreien Zugang zum Skulpturenweg freizustellen.

Im Zuge der Arbeiten werden auch zwei große Pappeln am 1. Osterbergsee sowie zwei Kastanien an der Gande im Bereich der Albert-Rohloff-Straße gefällt. Diese Bäume sind aufgrund fachkundiger Begutachtung aufgrund von Fäulnis und Insektenbefall im Absterben begriffen und gefährden die Sicherheit der Passanten.

Das Bauamt weist nochmals darauf hin, dass Einwohner/innen und Gäste der Stadt im Interesse ihrer eigenen Sicherheit gebeten werden, die Absperrungen zu beachten und die bestehenden Ausweichstrecken zu benutzen.

Wichtig ist den Verantwortlichen der Hinweis darauf, dass in der Folge dieser Maßnahmen durch die geplanten Pflanz- und Ansaatmaßnahmen eine Verbesserung der ökologischen Vielfalt und Naturnähe des Ausstellungsgeländes erfolgen wird.
Dabei sind selbstverständlich auch Baumpflanzungen vorgesehen, die das Landschaftsbild verbessern werden. Bei der gesamten Planung wurde auf Nachhaltigkeit und die Belange des Naturschutzes größter Wert gelegt.
red/Quelle: Stadtverwaltung











13.02.2020 • 20:08 Uhr

Aktuelle Vollsperrung der BAB A 7 ab AS Lutterberg in Fahrtrichtung Süden

Aufgrund eines LKW-Unfalls auf der BAB A 7 zwischen den AS Lutterberg und Kassel-Ost musste die Fahrbahn aktuell (heute Spätnachmittag) in südliche Fahrtrichtung vollgesperrt werden. Der auflaufende Verkehr in Richtung Kassel wird an der AS Lutterberg von der Autobahn auf die ausgewiesenen Umleitungsstrecken abgeleitet. "BITTE BEACHTEN SIE IM STAU DIE GEWÄHRLEISTUNG EINER RETTUNGSGASSE !", heißt es in einer Mitteilung.
Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Es wird nachberichtet. ots










13.02.2020 • 18:49 Uhr

Spannendes heute Vormittag in der Gandersheimer Wilhelmsburg entdeckt: Starkes Team tritt bei der Personalratswahl an- Gunnar Ude macht weiter!

Früher Vogel fängt den Wurm...
Diese uralte Bauernweisheit bewahrheitet ihre Gültigkeit für erfolgreiche Recherche am Donnerstagmorgen. Es war eine Kurzvisite in der Bad Gandersheimer Wilhelmsburg. Die Infowand im dortigen Behördenflur voller neuer Dokumente. Ulrike Bode vom Wahlvorstand hat sie anbringen lassen.
Angekündigt wird die Personalratswahl am 10. März für die halbe Hundertschaft von Bediensteten in der Gandersheimer Stadtverwaltung plus den Stadtwerken. Aufschlussreich dann die Persönlichkeiten, die sich als Interessenverter/innen zur Wahl stellen: besonders spannend, dass auch Vorsitzender Gunnar Ude, der viel leiden musste, trotzdem wieder antritt. Bekanntlich sollte er auf Betreiben der Bürgermeisterin in diesem Job entfernt werden. Der Rausschmiss scheiterte vor dem OVG in Lüneburg kläglich. Aber nicht allein die Personalie Ude sticht ins Auge. Dies tun weitere couragierte Persönlichkeiten.
So stellen sich zur Wahl: Frank Biener, Stefanie Salau, Franziska Vogt, Jasmina Junghans, Tobias Nolte und David Straßburg (alle für Gesamtpersonalrat Stadtverwaltung und Stadtwerke) ). Für Personalrat Dienststelle Stadtverwaltung) Frank Biener, Heike Mahly, Franziska Vogt, Marion Bertram und Gunnar Ude.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
Früher Vogel fängt den Wurm...Diese uralte Bauernweisheit bewahrheitet ihre Gültigkeit für erfolgreiche Recherche am Donnerstagmorgen. Es war eine Kurzvisite in der Wilhelmsburg. Die Infowand im Behördenflur voller neuer Dokument. Ulrike Bode vom Wahlvorstand hat sie anbringen lassen.
Angekündigt wird die Personalratswahl am 10. März für die halbe Hundertschaft von Bediensteten in der Gandersheimer Stadtverwaltung plus den Stadtwerken. Aufschlussreich dann die Persönlichkeiten, die sich als Interessenverter/innen zur Wahl stellen: besonders spannend, dass auch Vorsitzender Gunnar Ude, der viel leiden musste, trotzdem wieder antritt. Bekanntlich sollte er auf Betreiben der Bürgermeisterin in diesem Job entfernt werden. Der Rausschmiss scheiterte vor dem OVG in Lüneburg kläglich. Aber nicht allein die Personalie Ude sticht ins Auge. Dies tun weitere couragierte Persönlichkeiten.
So stellen sich zur Wahl: Frank Biener, Stefanie Salau, Franziska Vogt, Jasmina Junghans, Tobias Nolte und David Straßburg (alle für Gesamtpersonalrat Stadtverwaltung und Stadtwerke) ). Für Personalrat Dienststelle Stadtverwaltung) Frank Biener, Heike Mahly, Franziska Vogt, Marion Bertram und Gunnar Ude.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










13.02.2020 • 18:47 Uhr

Harzhorn nach Sturmschäden gesperrt – Waldgebiet nicht betreten!

Die praeteritum gGmbH und der Landkreis Northeim weisen darauf hin, dass das gesamte Gebiet des römisch-germanischen Schlachtfelds am Harzhorn in den kommenden zwei Wochen bis zum 27. Februar aufgrund von Schäden durch den Sturm Sabine und zu erwartenden weiteren Stürme gesperrt ist. Es finden dort in der Zeit keine öffentlichen Führungen statt und es wird dringend davon abgeraten das Waldgebiet zu betreten, da die Gefahr von Holzabbrüchen droht.
Das Infogebäude ist davon ausdrücklich ausgenommen, es ist auch weiterhin Sonntags von 13:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Unter www.roemerschlachtamharzhorn.de wird es eine Information geben sobald die Führungen durch das Areal wieder möglich sind. red/Foto: praeteritum gGmbH










13.02.2020 • 13:49 Uhr

Landesgartenschau-Hammer: Neue Marketing-Chefin verrät exklusiv: "Ja, ich bin in Ahlshausen zuhause!"

Das kleine Geheimnis, wo Grit Arndt, die neue Marketing-Chefin der Durchführungsgesellschaft der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim (wir berichteten), denn nun wirklich beheimatet ist, hat sie selbst gelüftet. In einem soeben geführten Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bestätige Grit Arndt ihre physische und psychische Nähe zu unserer Landschaft und Natur und den Menschen: "Ja, ich bin in dem schönen Ahlshausen zuhause!"

In einer ersten Mitteilung des Gandersheimer Rathauses war nebulös davon die Rede gewesen, Frau Arndt lebe im Landkreis Northeim. Das sorgte sofort für Nachfragen. Wir sind dem nachgegangen. In dem angenehmen Erstinterview präzisierte die frische Marketingverantwortliche an ihrem Arbeitsplatz im "Bracken" Details ihrer spannenden beruflichen Karriere und Erfahrungen im Marketingbusiness.

Dazu gehört in jüngster Zeit eine Fokussierung auf neue Herausforderungen des gesellschaftlichen Lebens in der Zukunft. Diesem Anliegen widmet sich eine von Grit Arndt mit Martina Schlager gegründeten Stiftung mit dem Titel "Neue Landgesellschaft". Diese Stiftung hat ihren Sitz in Einbeck-Ahlshausen. Und was hat es mit dieser Stiftung auf sich? Auf der Homepage der Initiative wird dazu aufgeklärt: "2019 ist ein aufregendes Jahr für die beiden Initiatorinnen der "Stiftung Neue Landgesellschaft e.V." Grit Arndt und Martina Schlager, denn es vergingen nur wenige Monate von der ersten Idee bis zur Registrierung der Stiftung und der Bestätigung der Gemeinnützigkeit. Der Wunsch aber, für die ländlichen Regionen nach Lösungen zu suchen an deren Umsetzung mitzuwirken, haben die beiden bereits in den Genen. Martina ist in Oberbayern aufgewachsen und Grit lebt in ihrem Bauernhaus in einer 450-Seelen-Gemeinde in Südniedersachsen. Es handelt sich um Ahlshausen und gehört zu Einbeck. Auf der Internetseite der Stiftung heißt es weiter: "Wie so viele, lieben und schätzen die Beiden das Leben auf dem Land, kennen aber auch die Schwierigkeiten und Abstriche, die man machen muss, nur allzu gut. Mit Hilfe der neu gegründeten Initiative "Neue Landgesellschaft" wollen Grit und Martina zusammen mit zahlreichen Mitstreitern nach Mittel und Wege suchen, der Binnenimigration in die urbanen Räume entgegenzuwirken und dem Leben auf dem Land neue Impulse zu geben."

Das alles und mehr könnte zu den Inhalten, Absichten und Ausrichtungen einer Landesgartenschau gut passen, ist Grit Arndt positiv zu unterstellen. Und auf die zentrale Frage, was eines ihrer Hauptanliegen in Bezug auf das Millionenprojekt sei, auch vor dem Hintergrund noch reservierter und skeptischer Einstellungen, antwortet Grit Arndt offensiv: "Wir wollen durch unsere Maßnahmen noch viele Menschen mehr abholen und für die Landesgartenschau in Bad Gandersheim begeistern!" red/fis/Fotos: Homepage Stiftung Neue Landgesellschaft












13.02.2020 • 13:18 Uhr

A7: Zeitweise Sperrung zwischen Autobahnkreuz Salzgitter und Anschlussstelle Derneburg - Ab morgen, Freitag, 21 Uhr, bis Sonntag, 6 Uhr

Im Zuge des Neubaus der Brücke im Bereich des Autobahndreiecks Salzgitter wird die A 7 in der Zeit von Freitag, 14. Februar, bis Sonntag, 16. Februar, zwischen dem Autobahndreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Derneburg zeitweise gesperrt.
Von Freitag, 14. Februar, 21 Uhr, bis Sonntag, 16. Februar, 6 Uhr erfolgt die Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Kassel. Das hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehrs Bad Gandersheim mitgeteilt.
In diesem Zeitfenster werden zunächst die abschließenden Brückenbauarbeiten durchgeführt. Im Anschluss daran wird die Verkehrsführung für den Weiterbau des Autobahndreiecks Salzgitter aufgebaut.
Der Verkehr wird über die U 54 von der Anschlussstelle Derneburg zur Anschlussstelle Baddeckenstedt / Dreieck Salzgitter umgeleitet.
Von Samstag, 15. Februar, 19 Uhr, bis Sonntag, 16. Februar, 6 Uhr, erfolgt die Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Hannover. In diesem Zeitfenster werden die abschließenden Brückenbauarbeiten durchgeführt, und die vorhandene Verkehrsführung unter dem Bauwerk wird komplett zurückgebaut.
Der Verkehr wird ab dem Dreieck Salzgitter über die U 23 und U „gelber Punkt“ über Westerlinde zur Anschlussstelle Derneburg geleitet.
Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim bittet die betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. red/fis/Foto: Thomas Fischer










13.02.2020 • 11:22 Uhr

Fahndungserfolg! Zivilfahnder verhaften gesuchte Straftäterin - Deutsch-Polin jetzt im Frauengefängnis Hildesheim

Gestern Mittag haben Zivilfahnder der Bundespolizei eine Frau (35) im Hauptbahnhof Hannover verhaftet. Nach ihr wurde mit Haftbefehl gefahndet. Die Frau aus der Südstadt ist wegen räuberischen Diebstahls und Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden, hatte ihre Strafe aber nicht angetreten. Die Beamten brachten die Deutsch-Polin ins Frauengefängnis nach Hildesheim.ots










13.02.2020 • 11:17 Uhr

Karneval : Als Clown ins Büro?

Sven H. aus Harriehausen (Karnevalshochburg):

Karneval steht vor der Tür. Darf ich da eigentlich kostümiert ins Büro gehen, zum Beispiel als Clown? Oder kann der Chef mir das verbieten?

Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH:

Juristisch gesehen gilt: Einen Anspruch darauf, ein Kostüm im Büro zu tragen, gibt es nicht. Zwar hält die närrische Jahreszeit durchaus auch in vielen Unternehmen Einzug. Dies ist aber von Ort und Betrieb abhängig. Fest steht: Von Mitarbeitern mit Kundenkontakt darf der Chef verlangen, dass sie in der jeweils branchenüblichen, seriösen Geschäftskleidung zur Arbeit erscheinen. Hier gibt es meist einen verbindlichen Dresscode, an den sich Arbeitnehmer dann auch halten müssen. Auch erforderliche Schutzkleidung dürfen sie nicht gegen ein Kostüm tauschen. Hier riskieren verkleidete Jecken sogar eine Abmahnung. In allen anderen Fällen sollten sich Beschäftigte informieren, was im jeweiligen Unternehmen zur Karnevalszeit üblich ist. In vielen Fällen hat der Chef nichts dagegen oder der Karneval ist sogar fester Bestandteil im Betrieb. Ist nur „dezente“ Verkleidung erwünscht, sollten Mitarbeiter auf Schminke oder Accessoires zurückgreifen und das Komplettkostüm eher meiden. Am besten frühzeitig mit dem Vorgesetzten abklären, was erlaubt ist und was nicht. Absolut tabu sind Verkleidungen, die den Chef oder Kollegen verspotten.

Über die Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Michaela Rassat (Jahrgang 1975) ist Juristin und hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2005 bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung (heute ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH) angefangen. Sie verfasst Rechtsartikel für Zeitungen und Zeitschriften zu verbraucherrechtlichen Themen. Zudem betreut sie sowohl die ERGO Rechtsschutz App als auch das ERGO Rechtsportal (www.ergo.de/rechtsportal). Privat ist sie gern auf Reisen, geht Klettern und ist auf GPS-gesteuerter Schatzsuche namens Geocaching unterwegs.
red/Quelle/Fotos: ERGO GROUP












13.02.2020 • 11:08 Uhr

62. Gandersheimer Domfestspiele aktuell: Stephan Luethy ist Mogli im „Dschungelbuch“

Probier’s mal mit Gemütlichkeit? Stephan Luethy ist im kommenden Sommer vor der Stiftskirche wieder mit dabei. Er spielt die Hauptrolle des Mogli im Kinder- und Familienstück „Das Dschungelbuch“ bei den 62. Gandersheimer Domfestspielen.

Der sympatische Schweizer hat bereits im vergangenen Jahr als Löwe in „Der Zauberer von Oz“ und auch schon als „Peter Pan“ bei den Gandersheimer Domfestspielen das Publikum begeistert. Stephan Luethy ist 2020 außerdem noch im Kultmusical „Flashdance“ zu sehen, wo er auch als „Dance Captain“ des Tanzensembles fungiert. „Stephan Luethy gehört unbedingt nach Bad Gandersheim“, sagt Intendant Achim Lenz. „Er ist fester Bestandteil unserer Festspielfamilie.“ Die 62. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele dauert vom 21. Juni bis zum 16. August.

„Ich freue mich riesig darauf, den Mogli im Dschungelbuch zu spielen, denn er war einer der absoluten Helden meiner Kindheit“, sagt Stephan Luethy. Nachdem er im vergangenen Jahr der Pelzträger unter Dorothys Freunden im „Zauber von Oz“ war, ist Luethy nun gespannt, „den Spieß umzudrehen und der Mensch unter Tieren zu sein“. Ganz besonders freut er sich, wieder mit der hochkreativen Regisseurin Sarah Speiser arbeiten zu dürfen und gemeinsam eine darstellerisch spannende und körperlich aktive und herausfordernde Hauptfigur zu kreieren.

„Das Dschungelbuch“ ist im Sommer das Kinder- und Familienstück von Sarah Speiser und Jennifer Traum mit Musik von Ferdinand von Seebach frei nach Rudyard Kipling. Premiere ist am 21. Juni. Liebevoll, zauberhaft und voller Fantasie nimmt das Ensemble seine Zuschauer mit in den Dschungel. Das kleine Menschenkind Mogli wächst alleine im Urwald auf und wird von einem Wolfsrudel großgezogen. Zusammen mit dem Bären Balu und dem Panther Baghira erlebt er die Freuden und Gefahren des Dschungels. Bei seinen Abenteuern trifft er auf die hinterlistige Riesenschlange Kaa und den gefährlichen Tiger Shir Khan, der es auf das Menschenkind abgesehen hat. Das Kinder- und Familienstück mit Musik erzählt, wie Mogli über die vermeintlich natürlichen Grenzen zwischen Mensch und Tier hinweg Freundschaft und Familie findet.

Intendant Achim Lenz präsentiert mit seinem Ensemble 2020 vier Produktionen vor dem Stiftskirchenportal: „Faust“ von Goethe (Premiere: 3. Juli 2020), die musikalische Komödie nach dem gleichnamigen Ufa-Tonfilm „Die Drei von der Tankstelle“ mit Evergreens wie „Ein Freund, ein guter Freund“ (Premiere: 26. Juni 2020), das Tanz-Musical „Flashdance“ mit Hits wie „What a feeling!“ (Premiere: 10. Juli 2020) und als Kinder- und Familienstück „Das Dschungelbuch“ in einer Fassung von Sarah Speiser und Jennifer Traum mit Musik von Ferdinand von Seebach (Premiere: 21. Juni 2020).

Weitere Informationen und Tickets:
www.gandersheimer-domfestspiele.de
E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
Telefon: 05382 73 777
Telefax: 05382 73 770
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr.
red/Foto: Domfestspiele












13.02.2020 • 09:26 Uhr

Althusmann: Die Niedersachsen Union steht für den Kurs der Mitte

Erneut sich sich Niedersachsens CDU-Landeschef Althusmann für eine Abgrenzung von Links und Rechts stark gemacht. "Die Christdemokraten stehen für den Kurs der Mitte", bekräftigte er nach einer Präsidiumssitzung. Und weiter: "Die Ereignisse in Thüringen der letzten Tage zeigen deutlich, dass wir mehr denn je auf stabile, demokratische Mehrheiten angewiesen sind. Die Wahl des FDP-Kandidaten zum Ministerpräsidenten unter Duldung der AfD-Stimmen war ein schwerer Fehler der CDU-Landtagsfraktion in Thüringen. Für die CDU in Niedersachsen war schon immer klar, dass es keine Zusammenarbeit mit linken und rechten Radikalen und Populisten geben darf. Diese Position ist und bleibt unverrückbar. Ein weiterer Fehler war auch die bewusste Ansetzung einer Wahl durch den vorher amtierenden Ministerpräsidenten Ramelow (Die Linke) ohne parlamentarische Mehrheit.

Das Präsidium der CDU Deutschlands hat soeben beschlossenbeschlossen, so Althusmann, dass es keine Stimmen für einen Kandidaten der AfD oder Linkspartei geben darf. Auch nicht für einen Kandidaten, der auf die Stimmen der AfD angewiesen ist. Die CDU erwartet nun von der SPD oder von den Grünen, eine Kandidatin oder einen Kandidaten für das Amt der Ministerpräsidentin oder des Ministerpräsidenten zu präsentieren, die oder der das Land eint. Die CDU ist auf Grundlage einer konstruktiven parlamentarischen Sacharbeit bei definierten Projekten zu einer Mitarbeit für das Land Thüringen bereit.

Sollte der Versuch scheitern, innerhalb des Parlaments unter Wahrung unserer Grundsätze stabile Verhältnisse zu erreichen, sind Neuwahlen unausweichlich. Die Ereignisse und die Konsequenzen aus Thüringen lassen einen eindeutigen Schluss für Niedersachsen zu: Unsere klare Haltung und schnelle Positionierung war und ist richtig. Keine Zusammenarbeit mit extremen Kräften von links und rechts. Wir als Niedersachsen-Union stehen als Volkspartei für den Kurs der Mitte. Verlässlich und an den Menschen und der Sache orientiert. Darauf können sich die Niedersachsen verlassen. Wir bewegen in unserem Land etwas für die Menschen und sorgen für Stabilität. Jetzt und in Zukunft.red/fis










13.02.2020 • 09:12 Uhr

Kreiensen: Versuchter Einbruch in Mehrfamilienhaus

Soeben teilt das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim mit:
Im Tatzeitraum 6. Februar bis 12.Februrar 2020 versuchte ein bislang unbekannter Täter in ein Mehrfamilienhaus in der Straße "Auf der Höhe" in Kreiensen einzudringen. Eine Mieterin stellte mehrere Hebelmarken an der Haupteingangstür des Hauses fest und benachrichtigte die Polizei. Ein Eindringen ins Haus misslang, es blieb beim Versuch. Zeugen werden daher um Hinweise an das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200 oder die Polizeistation in Kreiensen unter Telefon 05563/999130 gebeten.rb










13.02.2020 • 09:06 Uhr

Jagdscheine für neue Jagdsaison können ab sofort verlängert werden

Der Landkreis Northeim weist darauf hin, dass ab sofort die Jagdscheinverlängerung für das neue Jagdjahr möglich ist. Bitte beachten Sie die aktuellen Öffnungszeiten: Eine Verlängerung des Jagdscheins ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8:30 bis 12:30 Uhr sowie am Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr möglich. Mittwochs ist die Kreisverwaltung geschlossen.
Die Jagdscheine können in Zimmer 004 sowie nachmittags in Zimmer 003 im Erdgeschoss des Kreishauses in der Medenheimer Straße 6/8 in Northeim verlängert werden. Wie schon in den vergangenen Jahren ist es auch möglich, die Jagdscheinverlängerung bei den Jahreshauptversammlungen der Jägerschaften vorzunehmen. lpd












13.02.2020 • 08:49 Uhr

Priester und der Valentinstag: Der persönliche Segen ist vielen wichtig - Verliebte im Blick der Kirche

In Hannover Einladung zu einem "Gottesdienst für Schwule, Lesben und Heteros" in der Jugendkirche

"Die Liebe leben", "Feuer und Flamme für Dich" - immer mehr Kirchengemeinden in Niedersachsen und Bremen feiern den Valentinstag am 14. Februar mit besonderen Gottesdiensten und Aktionen. Das Datum ist vor allem als Tag der Verliebten im Blick, der Blumenhändlern Gewinne verschafft. Doch seine Ursprünge liegen in der Kirchengeschichte. Erinnert wird an den Heiligen Valentin. "Mir ist es wichtig, alte Feste der Kirche wiederzubeleben. So lässt sich Religion am besten kennenlernen", sagt dann auch der evangelische Pastor Jörg Mosig aus Heiligendorf im Süden von Wolfsburg.

Mosigs Gemeinde lädt "Verliebte und Liebende" am 14. Februar zum Gottesdienst in die St. Adrian Kirche des Ortes ein. Wie vielerorts bei diesen Feiern, können sich Menschen dabei segnen lassen, als Paar ebenso wie etwa als Familie. "Eine anrührende Anfrage habe ich von einer sehr betagten Dame", berichtet der Pastor. In jungen Jahren hätten ihr Mann und sie nicht kirchlich heiraten können. Dass sie katholisch und er evangelisch ist, sei damals ein Hindernis gewesen. "Jetzt wollen sie die Segnung ihrer Partnerschaft nachholen."

Mit Candle-Light-Dinnern, Filmabenden, Lesungen und romantischer Musik bieten die Organisatoren der Valentins-Feiern meist einen besonderen Rahmen. In Wolfsburg spielt eine Harfenistin, in der Jugendkirche Hannover tritt die "Pop-Kantor-Band" und in Nienhagen bei Celle ein Gospelchor auf. In der Göttinger katholischen St. Michael Kirche singt eine Sopranistin zur Orgelmusik. Bei dem ökumenischen Gottesdienst in der modern ausgestatteten City-Kirche sollen Licht-Effekte Akzente setzen, erläutert der evangelische Pastor Gerhard Schridde: "Uns wird wohl etwas Rotes und Pinkes erwarten."

Auch in Göttingen sind persönliche Segnungen und die Eucharistie im Mittelpunkt, die der katholische Pater Ludger Joos gemeinsam mit Ministranten austeilen wird. "Nach Segnungen gibt es ein großes Bedürfnis", weiß Schridde. "Partnerschaften stehen heute oft unter großem Druck von Erwartungen. Da wird der Segen als Stärkung empfunden." Das Angebot richtet sich nicht nur an Paare. Unglücklich Verliebte, Einsame und Menschen nach einer Trennung können sich ebenso segnen lassen.

Einen "Segen für jede Liebe" versprechen die Feiern in Aerzen bei Hameln und in Hannover. In der Landeshauptstadt laden Aidsseelsorger Axel Kawalla und die evangelische Jugend zum "Gottesdienst für Schwule, Lesben und Heteros" in die Jugendkirche ein. "Als evangelische Kirche können wir unsere Türen nicht weit genug aufstoßen, um unsere Offenheit zu signalisieren", sagt Kawalla. Zum Segen gibt es in Hannover noch eine Rose geschenkt.

Gleich alle Facetten der Liebe will die Bücherei Neuwulmstorf gemeinsam mit Pastor Florian Schneider und Team am 14. Februar bei der Literaturstunde mit Büffet ausloten. Der bezeichnende Titel der Lesung in der Lutherkirche lautet: "Schmusen, Schlagen, Schluchzen." Die rund 200 Plätze seien ausverkauft, sagt Schneider. "Das hat eine ausstrahlende Wirkung", weiß es aus vergangenen Jahren. "Rund ein Drittel habe ich vorher in der Kirche noch nie gesehen." In der Bremer Kirche "Unser Lieben Frauen" steht der Gottesdienst unter dem Motto "Feuer und Flamme für dich". "Ehrlich über die Liebe zu reden ist etwas Wunderbares", sagt der evangelische Gemeindepastor Stephan Kreutz: "Mein Gefühl ist: da haben wir noch einiges nachzuholen in der Kirche." Von Karen Miether (epd)










13.02.2020 • 08:43 Uhr

Bad Gandersheim: Überraschend Ratssitzung angesetzt - Landesgartenschau 2022 zweimal wichtiges Thema

Es geht um Personalie und die Änderung des Gesellschaftervertrages und der Geschäftsordnung

Gleich mit einer öffentlichen Ratssitzung beginnt in Bad Gandersheim die kommunalpolitische Arbeit im neuen Jahr. Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) hat überraschend zu der öffentlichen Sitzung am kommenden Donnerstag, 20. Februar 2020, eingeladen. Die Sitzung findet laut offizieller Einladung in dem wenig behindertenfreundlichen Ratssaal des "weißen" Rathauses statt. Beginn ist 18.30 Uhr. Die Beratungsthemen versprechen spannend zu werden. Zweimal beschäftigt das ehrgeizige Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" die Kommunalpolitiker und Kommunalplitikerinnen.

Vor Eintritt in die Tagesordnung haben die Zuhörer/innen Gelegenheit, Anfragen und Anregungen an die Bürgermeisterin und an den Rat zu richten.
Tagesordnung: 1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit. 2. Feststellung der Tagesordnung. 3. Genehmigung der Niederschrift der 24. Sitzung vom 12.12.2019 nach Auswertung. 4. Berichte der Bürgermeisterin über wichtige Angelegenheiten und Beschlüsse. 5. Berichte delegierter Ratsmitglieder. 6. Anfragen und Anregungen. 7. Tätigkeitsbericht der Gleichstellungsbeauftragten (Annegret Wrobel) der Stadt Bad Gandersheim für den Berichtszeitraum von 2017-2019. 8. Beendigung des Ehrenbeamtenverhältnisses als Ortsvorsteher im Ortsteil Altgandersheim. 9. Bestimmung einer neuen Ortsvorsteherin/eines neuen Ortsvorstehers im Ortsteil Altgandersheim für die Dauer der Wahlperiode.
10. Bestimmung einer neuen Ortsvorsteherin/eines neuen Ortsvorstehers im Ortsteil Dankelsheim für die Dauer der Wahlperiode. 11. Zusätzliche personelle Besetzung des Sonderausschusses Landesgartenschau. 12. Neubesetzung Vorsitz im Feuerwehr- und Friedhofsausschuss. 13. Änderung des Gesellschaftsvertrages und der Geschäftsordnung der Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH. 14. Schließen der Sitzung. red










13.02.2020 • 08:25 Uhr

Zwei Wohnungseinbrüche in der Alfelder Kernstadt: Schmuck und Bargeld gestohlen

Am gestrigen Mittwoch kam es im Bereich des Sindelberges in Alfeld in den Abendstunden zu insgesamt zwei Einbrüchen in Wohnhäuser.
In beiden Fällen gelang es den Tätern in Abwesenheit der Hausbewohner die Terrassentüren der Häuser mit Gewalt zu öffnen um ins Innere der Gebäude zu gelangen. Entwendet wurden Schmuck und Bargeld. Die Gesamtschadenshöhe beider Taten beziffert sich auf ca. 2800 Euro.
Die Polizei Alfeld nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 05181/9116-0 entgegen.al










13.02.2020 • 08:18 Uhr

Grundschule Bad Gandersheim: Frauenkleider-Börse im März - Teilnahmebedingung: Standgebühr und ein Salat

Frauen-Kleider Börsen sind derzeit mega "in". Nicht nur in Einbeck-Kreiensen. Jetzt ist ein solcher femininer Marktplatz in der Roswihastadt geplant. Die Börse von Frauen für Frauen findet am 13. März 2020 statt. Plattform für den Austausch von Klamotten und Kommunikation ist in Bad Gandersheim die Grundschule in der Roswithastraße. Die Planung des Secondhand-Events ist voll angelaufen. Wer Börsianerin sein möchte hat zwei Bedingungen zu erfüllen: Erstens die Standgebühr von 5 Euro zu entrichten. Zweitens gilt es einen leckeren Salat mitzubringen.
Alle weiteren Facts sind auf dem bunten Plakat vermerkt.red/Screenshot Plakatauszug










12.02.2020 • 21:52 Uhr

Kein Bad Gandersheimer, sondern Grit Arndt neue Marketingleiterin bei der Landesgartenschau 2022

Grit Arndt hat zum 10. Februar die Leitung für das Marketing der Landesgartenschau Bad Gandersheim übernommen.

Diese Nachricht hat die Stadt Bad Gandersheim in einer offiziellen Verlautbarung bekannt gegeben.
Damit ist eine Entscheidung gegen einen Bewerber aus Bad Gandersheim gefallen.

In der heute von der Stadtverwaltung veröffentlichen Mitteilung heißt es weiter: "Wir freuen uns, dass wir mit Grit Arndt eine langjährig erfahrene Expertin in Sachen Marketing, Sponsoring und Kooperationen gewinnen konnten“, erklärten Bürgermeisterin Franziska Schwarz und der Geschäftsführer der Landesgartenschau gGmbH, Thomas Hellingrath.

Auch die Tatsache, dass Grit Arndts Heimat seit 2005 im Landkreis Northeim liegt, und ihre Erfahrungen als Stiftungsvorstand seien von Vorteil. Grit Arndt blickt auf langjährige, vielfältige Berufserfahrung als Kommunikationsspezialistin für Marketing, Sponsoring, Pressearbeit und Eventmanagement zurück. Agenturseitig in verantwortlicher Position, ist sie für Unternehmen wie adidas, Thyssenkrupp, Bose oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, und Institutionen wie das Sommerfest des Bundespräsidenten tätig gewesen.

Die gebürtige Münchnerin ist in Hildesheim auf das Gymnasium gegangen. Als eines ihrer Steckenpferde nennt sie die Entwicklung und den Aufbau von Unternehmensmarken. „Ich freue mich wirklich sehr, hier in meiner Heimat einen Beitrag für die erfolgreiche Zukunft dieser Region zu leisten,“ so Grit Arndt.

Weitere Informationen und Kontakt zur Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022: Thomas Hellingrath (Geschäftsführung); Tel: 05382 73 502 / Mail: t.hellingrath@bad-gandersheim.de;
Grit Arndt (Leitung Marketing); Tel: 05382 73 501 / Mail: g.arndt@bad-gandersheim.de
Internet: www.laga-bad-gandersheim.de
red/Quelle/Foto: Stadtverwaltung Bad Gandersheim











12.02.2020 • 18:54 Uhr

Bei Lidl Bad Gandersheim: Feige Unfallflucht - Nach Parkplatzrempler abgehauen - Zeugenaufruf der Polizei

Tatort: Bad Gandersheim, Holzmindener Straße 2, Parkplatz Lidl, Tatzeitraum: Heute, Mittwoch, zwischen 14:30 Uhr und 15:15 Uhr.
Im angegeben Zeitraum hat auf dem Parkplatz des Lidl ein bislang unbekannter Fahrzeugführer einen in einer Parkbox geparkten silbergrauen Pkw Hyundai einer 62-jährigen Bad Gandersheimerin beschädigt. Der Unbekannte hat hierbei beim Einparken den Hyundai am vorderen rechten Kotflügel touchiert. Der Schaden wird auf ca. 400 Euro geschätzt. Der verursachende Pkw dürfte demnach im vorderen linken Bereich beschädigt sein.
Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang bzw. zum Verursacher machen können, melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382-919200. das










12.02.2020 • 18:49 Uhr

Landesgartenschau-Hammer: Klappt das mit Europas erster Landebahn mit Beeten von Positionsblüten?

Stellen Sie sich bitte folgendes Szenario vor: Der Pilot einer Cessna-Flugmaschine geht in den Anflug auf den Gandersheimer Flugplatz. Schon aus der Luft wird er optisch für seinen Landeanflug eingewiesen. Nicht durch Positionslampen. Nein, es sollen breite Beete mit blühenden Blumen sein. Diese eigenwillige Art einer natürlichen Lenkungshilfe tagsüber wäre die erste in ganz Europa.

Noch ist diese Idee mehr eine Vision. Sie entstammt kreativen Köpfen aus dem Kreis der Flieger auf dem Gandersheimer Flugplatz. Soeben hat der Dachverband aller Vereine, das ist der Flugplatz e.V. mit der Durchführungsgesellschaft der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim eine Kooperation verabredet. "Wir sehen die Landesgartenschau als vortreffliche Gelegenheit, uns als Flieger in diesen Event einzubringen. Das haben wir vor. Der Flugplatz ist ein Gewinn für die Landesgartenschau".

Das alles, erfuhr das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group in einem Exklusiv-Gespräch mit Dr. Conny Huber, einem der wohl bekanntesten Piloten auf dem Gandersheimer Airport. Gemeinsam mit der Geschäftsführung der Landesgartenbau-Durchführungsgesellschaft habe es gerade eine Kontaktaufnahme und "ein gutes Gespräch" gegeben. Über Detailpläne, wie sich die Flieger und Fliegerinnen in den blumigen Mega-Event in der Roswithastadt einbringen können, wird jetzt weiter nachgedacht, miteinander gesprochen, geplant und an konkreten Projekten gearbeitet.

Man darf gespannt sein, inwieweit aus den Blütenträumen für die geblumte Landepiste auf dem Kühler wirkliche Blüten erwachsen. Ein Anfang ist bereits gemacht: Süße Mini-Blüten, wild gewachsen, hat unser Reporter heute gleich neben dem Tower auf dem windigen Flugplatz bereits entdeckt.

Merke: Aus Kleinem wächst manchmal was etwas wirklich Großes...

red/fis/Fotos: Thomas Fischer












12.02.2020 • 18:23 Uhr

Aufschlussreich und hilfreich bei der Kreisvolkshochschule: Vorträge über Depressionen und Hochsensibilität

Start kommenden Montag mit Dr. Martin Lison, Chefarzt der Paracelsus Roswitha Klinik Bad Gandersheim

Das Thema Depressionen geht alle an, weil sehr viele Menschen im Laufe ihres Lebens daran erkranken. Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) setzt deshalb ihre Vortragsreihe dazu fort. Außerdem bietet sie einen Vortrag zu Hochsensibilität an. Alle Vorträge finden jeweils in Northeim, Wallstraße 40, im Raum U.14 statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Um „Depression und Lebensstil“ geht es am Montag, 17. Februar. Dr. Martin Lison (Foto), Chefarzt der Paracelsus-Roswitha-Klinik Bad Gandersheim und Mitarbeiter informieren darüber, in welchem Maße und in welchem Umfang welche Verhaltensveränderungen geeignet sind, um Depressionen vorzubeugen. Außerdem werden Informationen aus den Medien kritisch beleuchtet.

Das Thema „Depression, Demenz und pflegende Angehörige“ steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Dr. Martin Lison am Montag, 24. Februar. Der Chefarzt und Mitarbeiter informieren über die vielfältigen und schwerwiegenden Belastungen, denen die Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen ausgesetzt sind - besonders die Angehörigen von an Demenz Erkrankten. Häufig sind pflegende Angehörige selbst älter oder aufgrund von körperlichen und anderen Erkrankungen in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Sehr häufig treten auch besonders ausgeprägte Leistungs- und moralische Vorstellungen auf, die das Risiko an einer Erschöpfungsdepression und/oder anderen Erkrankungen zu leiden, deutlich erhöht.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos. Sie finden gemeinsam mit dem Bündnis gegen Depression statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer möchte, kann von eigenen Erfahrungen, Meinungen und Ideen berichten.

Hochsensibilität

Ein Vortrag über das Thema „Hochsensibilität“ mit Anja Linneweber steht am Donnerstag, 20. Februar, auf dem Programm. Ob einen Blick für Details, ein gutes Gehör oder ein feines Gespür für Menschen, eine taktile Wahrnehmung oder einen intensiven Geruchssinn und einen feinen Geschmack zu haben; all dies sind schätzenswerte Eigenschaften hochsensibler Menschen. Wie kann man diese Sensibilität erkennen, verstehen, nutzen und in den Alltag integrieren ohne sich überempfindlich, komisch oder anders zu fühlen? Der Themenabend bietet einen Einstieg in dieses Thema mit dem Ziel, vor allem die Potenziale zu erkennen.

Der Eintritt kostet zehn Euro (ermäßigt fünf Euro). Es gibt eine Abendkasse.
red/lpd/ Foto: Senger












12.02.2020 • 14:44 Uhr

Jordanier kam mit dem ICE aus Göttingen: Pöbelei, Widerstand und Hose runter vor laufender Bodycam

Ein 47-jähriger Mann hat gestern gleich zwei Anzeigen bei der Bundespolizei kassiert und wurde anschließend in eine Ausnüchterungszelle gesperrt.

Kurz nach Mitternacht war der alkoholisierte Jordanier (1,24 Promille) mit dem Intercity-Express aus Göttingen unterwegs. Während der Fahrt belästigte er mehrfach Reisende. Der Zugchef schloss ihn von der Weiterfahrt aus. Jedoch wollte der Mann den Zug nicht verlassen, auch nicht, als Bundespolizisten in Hannover anrückten.

Schließlich musste der Jordanier zwangsweise aus dem Zug geholt werden. Auf dem Bahnsteig zog er plötzlich die Hose runter und zeigte noch sein Genital vor laufender Bodycam.

Nach ein paar Stunden der Ausnüchterung im amtlichen Gewahrsam konnte der Mann die Wache am Morgen verlassen. ots











12.02.2020 • 14:39 Uhr

Althusmann (CDU): Keine Zusammenarbeit mit radikalen Parteien

Niedersachsens CDU-Landesvorsitzender Althusmann hat in einem aktuellen Statement klargestellt:

"Für uns ist klar, dass es keine Zusammenarbeit mit radikalen und populistischen Parteien von links oder rechts geben darf. Wir brauchen hier als Niedersachsen-Union auch von keiner Partei – weder im Land noch auf der Bundesebene – Nachhilfe in Demokratie. Für die Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten sind die Abgeordneten des dortigen Landtages verantwortlich. Mike Mohring hat in einer ersten Reaktion klar gemacht, dass die CDU weder den Kandidaten der Linkspartei, noch den der AfD wählen konnte und sich im dritten Wahlgang für den Kandidaten der Mitte entschieden habe. Eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der AfD darf es beim Regieren in Thüringen nicht geben. Das Beste wären jetzt Neuwahlen in Thüringen."
red/fis










12.02.2020 • 14:33 Uhr

38 Millionen Euro für neues Forschungsgebäude der Universitätsmedizin Göttingen

Minister Tümmler: "Heart & Brain Center stärkt den Wissenschaftsstandort Niedersachsen"

Das ist vortrefflich für Südniedersachsen!
Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) erhält einen neuen Forschungsbau. Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Niedersächsischen Landtags hat heute den Weg für die Errichtung des Heart & Brain Centers Göttingen freigemacht, in dem interdisziplinäre Ansätze in der Erforschung von Herz-Kreislauf- sowie neurologischen und neuro-muskulären Erkrankungen verfolgt werden sollen. Das Bund-Länder-Projekt hat ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 38 Millionen Euro.
„Das Heart & Brain Center verfolgt einen besonders spannenden Forschungsansatz. Herz-Kreislauf- sowie neurologische und neuro-muskuläre Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Umso wichtiger ist es, die Untersuchung von gegenseitigen Abhängigkeiten und gemeinsamen Mechanismen dieser Erkrankungen durch Kardiologen und Neurologen in einem darauf ausgerichteten und entsprechend ausgestatteten Gebäude interdisziplinär zu erforschen. Ziel ist es, Forschungsergebnisse möglichst schnell in der Krankenversorgung anwenden zu können. Das hilft den Patientinnen und Patienten und ist daher von großer Bedeutung für die Gesellschaft“, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Ich begrüße es sehr, dass der Landtagsausschuss der Förderung dieses wichtigen Forschungsbaus zugestimmt hat. Dieser wird den Wissenschaftsstandort Niedersachsen deutlich stärken.“

Das Heart & Brain Center ist eine Weiterentwicklung der bisherigen langjährigen Strategie der UMG: Die Erforschung von Herz-Kreislauf- sowie neurologischen und neuro-muskulären Erkrankungen in einem gemeinsamen Forschungsbau soll die Wettbewerbsfähigkeit der UMG steigern und internationale Nachwuchswissenschaftler anziehen. Der Wissenschaftsrat hat das Vorhaben vor dem Hintergrund seiner herausragenden Relevanz ohne Einschränkungen als förderungswürdig empfohlen. Das Land Niedersachsen steuert zu dem Forschungsneubau rund 22 Millionen Euro bei, der Bund fördert es mit rund 15,5 Millionen. red/fis/Foto: Thomas Fischer











12.02.2020 • 14:28 Uhr

Mäuseplage: Schnelle Hilfe nötig -

Bis zu 150.000 Hektar Grünland sind in Niedersachsen stark durch eine Mäuseplage geschädigt. Begünstigt wurde dabei die schnell wachsende Population der Mäuse durch sehr trockene Sommer und den ausbleibenden Winter. Das führt zu einer existenzbedrohenden Futterknappheit auf den Milchviehbetrieben sowie zur Zerstörung eines wichtigen Lebensraumes für Tiere und Pflanzen. Deshalb kündigten Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Umweltminister Olaf Lies an, dass sie den Landwirten schnell und wirkungsvoll helfen wollen, diese wichtigen Funktionen des Grünlandes wieder herzustellen.

Vertreter des Landwirtschafts- und des Umweltministeriums sowie der Landwirtschaftskammer (LWK) trafen sich jetzt mit Vertretern der Unteren Naturschutzbehörden der betroffenen Landkreise in Hannover. Während des konstruktiven Austausches waren sich alle Teilnehmer einig, dass wegen der außergewöhnlichen Umstände schnell gehandelt werden müsse. Das Ziel sei die unverzügliche Wiederherstellung des Grünlandes als Lebensraum und Futtergrundlage sowie die Multifunktionalität des Dauergrünlandes zu erhalten. Es bestand Einigkeit darüber, dass man ein praxisorientiertes Verfahren benötigt, das geordnet ablaufen soll. Die LWK ermittelt nun im Auftrag des Landes eine Schadens- und Befallskulisse, in der der dann auch die verschiedenen Schutzgebietskategorien Berücksichtigung finden.

Betroffene Betriebe aus allen Regionen Niedersachsens können Anträge auf Grünlanderneuerung stellen. In der nächsten Woche wird bei der Landwirtschaftskammer ein spezielles Antragsformular für eine differenzierte Abwicklung der Fälle zur Verfügung stehen.red/fis










12.02.2020 • 14:21 Uhr

Katholiken und Protestanten im Schulterschluss: 3. Ökumenischer Kirchentag großes Fest in Frankfurt

Der 3. Ökumenische Kirchentag ist in Frankfurt angekommen: Die Geschäftsstelle des Kirchentags wurde am 6. Februar in Frankfurt am Main offiziell eröffnet. Das kirchliche Großereignis findet vom 12. bis 16. Mai 2021 statt. Frankfurt habe viele Gesichter, sagte die Präsidentin des Ökumenischen Kirchentags, Bettina Limperg, am 6. Februar. Die Stadt sei "weltoffene und gastfreundliche Metropole", Finanzstandort und eine Kultur- und Wissenschaftsstadt zugleich. Der Kirchentag werde ein "großes Fest des Hinschauens und des gegenseitigen Wahrnehmens", sagte Limperg, die auch Präsidentin des Bundesgerichtshofs ist.

Die Buntheit der Stadt auch mit ihrer weltanschaulichen Pluralität sei eine Anforderung, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie man in einer säkularen Gesellschaft Christ sein kann, sagte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, der neben Limperg Präsident des Ökumenischen Kirchentags ist. Das theologische Leitwort lautet "schaut hin". Vier Themenbereiche sollen beim Kirchentag 2021 im Fokus stehen: "Glaube, Spiritualität, Kirche", "Lebensräume, Lebenswelten, Zusammenleben", "Schöpfung, Frieden, Weltgemeinschaft" und "Herrschaft, Macht, Verantwortung".

"Ökumene von unten vorantreiben"

Sternberg betonte auch, wie wichtig die konfessionsübergreifende Zusammenarbeit sei - nicht nur zwischen Protestanten und Katholiken, sondern auch im Verbund mit den orthodoxen Kirchen in Deutschland. "Wir müssen die Ökumene von unten vorantreiben", sagte er.
Angesichts der anhaltenden Austritte aus beiden Kirchen scheint die Ökumene als Überlebensstrategie ohne Alternative.

Der Chef der hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU), sagte, es lohne sich in Frankfurt genau hinzuschauen, wie es das Leitwort andeute. Fragen der Globalisierung, Digitalisierung und des gesellschaftlichen Zusammenlebens stellten sich ganz aktuell in der Bankenmetropole am Main. In diesen Zeiten müssten Kirchen den Menschen Halt geben und Gemeinschaft leben.

Die Landesregierung unterstützt den Kirchentag mit vier Millionen Euro. Die gastgebenden Kirchen, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie das katholische Bistum Limburg, steuern nach Angaben des Kirchentags neun Millionen Euro bei. 4,9 Millionen Euro kommen von der Stadt Frankfurt in Geld- und Sachleistungen.

100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker sagte, Frankfurt am Main sei sehr gerne Gastgeberin dieses Zusammentreffens der beiden großen christlichen Kirchen. In einer Zeit des Wegsehens seien das Hinschauen auf gesellschaftliche Entwicklungen und die Diskussion über notwendige Veränderungen unseres Handelns von besonderer Bedeutung. Er wünsche sich für den Ökumenischen Kirchentag auch eine gemeinsame Abendmahlspraxis von Protestanten und Katholiken, sagte Becker, der selbst katholisch und mit einer Protestantin verheiratet ist.

In der Geschäftsstelle des Kirchentags im ehemaligen Telekom-Gebäude am Danziger Platz in Frankfurt laufen alle organisatorischen Fäden des Großereignisses zusammen. Die bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort kümmern sich um die Organisation des Programms, die Unterbringung der Teilnehmer, den Aufbau der Bühnen und die Kommunikation mit den Behörden.

Nach 2003 in Berlin und 2010 in München findet der Ökumenische Kirchentag 2021 zum dritten Mal statt. Er wird veranstaltet vom Deutschen Evangelischen Kirchentag und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Über 100.000 Teilnehmer werden erwartet.

red/Quelle: epd










12.02.2020 • 14:10 Uhr

In Clus haben die Bürger und Bürgerinnen jetzt das Wort: Zukunft des ehemaliges Bolzplatz und mehr

Einwohnerversammlung für Mittwoch, 19. Februar 2020, 18 Uhr, angesetzt

Zu einer Einwohnerversammlung in Bad Gandersheim kleinsten Ortsteil Clus hat jetzt Bürgermeisterin Franziska Schwarz eingeladen. Das offene Treffen findet am Mittwoch, 19. Februar, 18 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus Clus statt.
Auf der Tagesordnung steht insbesondere die Veräußerung des ehemaligen Bolzplatzes Clus.
"Es sind alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner sowie auch gern interessierte Gäste eingeladen", heißt in einem Statement der Stadtverwaltung. red/Quelle: Stadtverwaltung











12.02.2020 • 14:01 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebi: Mobile Messungen in der 8. Kalenderwoche 2020

In der Woche vom 17. bis 23. Februar 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag, 17. Februar: Raum Uslar
Dienstag, 18. Februar: Raum Northeim
Mittwoch, 19. Februar: Raum Nörten-Hardenberg
Donnerstag, 20. Februar: Raum Moringen
Freitag, 21. Februar: Raum Einbeck

Die semistationäre Messanlage Alice (Foto) wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Hardegsen und von Freitag bis Montag der Folgewoche (KW 9) im Raum Einbeck eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
lpd/Fotos: Thomas Fischer













12.02.2020 • 12:20 Uhr

Donnerstag, 20. Februar: Sprechstunde mit Bad Gandersheimer Bürgermeisterin

Franziska Schwarz von 15 bis 16 Uhr im Hintergrundzimmer des behindertengerechten Bürgerbüros erreichbar

Nächster Termin für die turnusmäßige Sprechstunde der Bürgermeisterin Franziska Schwarz: Donnerstag, 20. Februar, in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im barrierefrei erreichbaren Hintergrundzimmer des Bürgerbüros, Stiftsfreiheit 13.
Hier ist alles behindertengerecht und auch für gehandicapte Menschen bestens erreichbar!

Die Bürgermeisterin wird dann eine Stunde lang für Anfragen, Anregungen und Hinweise aus der Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Es besteht dann auch die Gelegenheit, schriftliche Anregungen und Anliegen der jüngsten Einwohnerschaft in den „Kinder-Briefkasten“ der Bürgermeisterin einzuwerfen.

Für die zeitliche Disposition der persönlichen Gespräche wird um Voranmeldungen im Vorzimmer unter Telefon 73-101 gebeten. red/Quelle: Stadtverwaltung











12.02.2020 • 12:09 Uhr

100 Stangen geschmuggelte Zigaretten und ein paar Missverständnisse im Landkreis Peine

Die Polizei in Braunschweig berichtet soeben:
Der Zoll beschlagnahmte am 08. Februar 2020 100 Stangen (20.000 Stück) geschmuggelte Zigaretten auf dem Rastplatz Röhrse an der Autobahn 2 nahe Peine. Begleitet wurde die Kontrolle von ein paar Missverständnissen.

Die Kuriositäten des Abends begannen schon vor der eigentlichen Kontrolle, als sich ein Streifenwagen des Hauptzollamtes Braunschweig im fließenden Verkehr auf der Autobahn 2 vor ein britisches Fahrzeug setzte und den Fahrer mit Hilfe deutsch- und englischsprachiger Leuchtsignale aufforderte, zu folgen. Dies tat der Fahrer zunächst und folgte dem Streifenwagen auf den Rastplatz Zweidorfer Holz. Als das Zollauto auf dem Parkplatz jedoch zum Stehen kam, beschleunigte er stark und fuhr zurück auf die Autobahn. Mit Blaulicht eingeholt, forderte der Zoll den Fahrer erneut zum Folgen auf und lotste ihn nach etwa 15 Kilometern auf den Parkplatz Röhrse. Den alarmierten Zöllner dort erklärte der völlig gelassene und freundliche Osteuropäer im britischen Fahrzeug, dass es sich bei seinem Manöver um ein Missverständnis gehandelt hätte: Bestimmt sei doch ein naher Lastwagen mit dem Haltesignal gemeint gewesen.

Kurios ging es auch weiter, als die Zollbeamten fragten, ob er Zigaretten im Gepäck hätte. - Nein, Zigaretten habe er nicht mit, antwortete der Fahrer. Aber was sei denn in seinen großen Sporttaschen? - Zigaretten, erwiderte er freundlich.

Tatsächlich wurden dann 20.000 unversteuerte Zigaretten gezählt. 800 EUR hinterlegte der Mann daraufhin als Sicherheit für eine zu erwartende Strafe wegen Steuerhinterziehung direkt. Die 3.417,23 EUR Tabaksteuer, die er der Bundesrepublik nun schuldete, wolle er überweisen, sagte der Osteuropäer und begann, seine Zigaretten wieder einladen zu wollen. Wieder ein Missverständnis: Als Gegenstand einer Straftat wurden die Zigaretten natürlich beschlagnahmt.

Einer der eingesetzten Kontrollbeamten kommentierte den Sachverhalt: "Er war die ganze Zeit so freundlich, dass ich ihm fast glauben wollte - nur als er die Zigaretten nicht wiederbekommen hat, fand der Fahrer das nicht mehr so richtig witzig."ots/Foto: Zoll










12.02.2020 • 11:57 Uhr

Lobenswerte Veranstaltungsreihe des Landkreises Northeim: Wirtschaft trifft Wirtschaft

Erfolgsprojekt Unternehmerfrühstück der Wirtschaftsförderung geht ins 11. Jahr: Neue Termine für 2020

Mit dem Unternehmerfrühstück bietet die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim bereits seit zehn Jahren eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung regionaler Unternehmen an. Beginn der Veranstaltungen in diesem Jahr ist am 26. Februar.
Start der überaus erfolgreichen Veranstaltungsreihe war am 23. September 2010. Seitdem hat die Wirtschaftsförderung des Landkreises in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer, Geschäftsstelle Göttingen 56 Treffen von Unternehmerinnen und Unternehmern organisiert, die sich in netter Frühstücksrunde ausgetauscht und vernetzt haben.

Über die Jahre hinweg konnte eine anhaltend hohe Nachfrage seitens der Unternehmerschaft aus den unterschiedlichsten Branchen verzeichnet werden, teilweise sogar mit einer Warteliste für die Anmeldungen aufgrund begrenzter Kapazitäten. 5039 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben an diesen Veranstaltungen bislang teilgenommen.
Während des Frühstücks wird in Kurzvorträgen über ein wirtschaftsrelevantes Thema berichtet oder Unternehmen erhalten die Gelegenheit, sich oder eine Projektidee vorzustellen. Darüber hinaus bleibt ausreichend Zeit, sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, gemeinsam Ideen zu entwickeln oder in kompetenter Runde Erfahrungen auszutauschen.

Die seit Jahren positive Resonanz am Unternehmerfrühstück ist ein deutliches Signal für den Wunsch der regionalen Unternehmen sich auszutauschen und effektiv zu vernetzen. Deshalb arbeitet die Wirtschaftsförderung des Landkreises kontinuierlich daran, die Veranstaltungsreihe konzeptionell weiter zu entwickeln. Unternehmerinnen und Unternehmer können Anregungen und Wünsche jederzeit an wirtschaftsfoerderung@landkreis-northeim.de richten.

Termine für 2020

Das Unternehmerfrühstück findet sechs Mal pro Jahr im zweimonatigen Rhythmus statt und ist mit durchschnittlich 90 Teilnehmenden bereits eine feste Größe in den Terminkalendern der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Landkreisen Northeim und Göttingen, aber auch weiteren Teilen Südniedersachsens geworden.

Es findet in diesem Jahr jeweils von 8 Uhr bis 9.30 Uhr an folgenden Terminen statt:
- Mittwoch, 26. Februar 2020, Hotel „Panorama“, Einbeck
- Donnerstag, 23. April 2020, Hotel „FREIgeist“, Northeim
- Mittwoch, 17. Juni 2020, Hotel Restaurant „Sachsenross“, Lütgenrode
- Mittwoch, 26. August 2020, Golfrestaurant „Sachsenross“, Levershausen
- Mittwoch, 14. Oktober 2020, Gasthaus „Johanning“, Eschershausen
- Mittwoch, 09. Dezember 2020, Hotel „FREIgeist“, Northeim

Der Kostenbeitrag für das Frühstück beträgt 15 Euro pro Person und ist vor Ort in bar zu entrichten.

Am ersten Termin des Jahres am 26. Februar wird Markus Böger vom Verfassungsschutz Niedersachsen – Fachbereich Wirtschaftsschutz in seinem Impulsvortrag „Wirtschaftsspionage, Digitalisierung und Cybercrime im 21. Jahrhundert“ “ über die Gefahren der Wirtschaftsspionage aufklären und über das Aufgabenspektrum im Wirtschaftsschutz informieren, welches auf den technologieorientierten und innovativen Firmenkreis erweitert worden ist.

Anschließend informiert Dr. Bernd Schieche (Clustermanager & Fraunhofer Innovati-onsmanager) von der HAWK - Fakultät Naturwissenschaften und Technik in Göttingen über die Partnerschaft „Plasma for Life“ sowie über die zu diesem Thema stattfindende Veranstaltung am 19. März 2020 in Northeim.

Anmeldungen zum Unternehmerfrühstück „Wirtschaft trifft Wirtschaft“ sind ab sofort per Mail an wirtschaftsfoerderung@landkreis-northeim.de möglich.
Wer in den Einladungsverteiler aufgenommen werden möchte oder sonstige Rückfragen zu dieser Veranstaltungsreihe hat, kann sich an Holger Mißling von der Wirtschaftsföderung des Landkreises Northeim unter 05551 708734 oder per E-Mail an hmissling@landkreis-northeim.de wenden.

ZumBild: Austausch in lockerer Atmosphäre: Dafür ist das Unternehmerfrühstück Wirtschaft trifft Wirtschaft gedacht. Foto: Landkreis Northeim











12.02.2020 • 11:50 Uhr

Im Solling bei Schönhagen: Baum fällt auf Auto - Gott sei Dank niemand verletzt

Am gestrigen Dienstag, gegen 16.10 Uhr, befuhr ein 32-jähriger PKW-Fahrer aus Lenne mit seinem Fahrzeug die Bundesstraße 497 aus Neuhaus kommend in Richtung Schönhagen, als aufgrund einer Windböe ein Baum umstürzte und auf dem Fahrzeug landete. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand Sachschaden von ca. 4.000 Euro. js











12.02.2020 • 09:31 Uhr

Sturm "Sabine" und die harten Folgen: Heftiger Baumschaden auf dem "Braunen Acker"

Immer mehr werden weitere Auswirkungen des Sturms "Sabine" in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim sichtbar. Unsere Reporter wurden auf einen gravierenden Baumschaden auf dem "Braunen Acker" aufmerksam gemacht. Wir waren vor Ort. Tatsächlich: in unmittelbarer Nähe der ehemaligen städtischen Klinik am Habichtsfang - sie steht wegen eines ungeklärten Versicherungsfalls seit gut einem Jahrzehnt ungenutzt leer - hatte "Sabine " eine riesige Buche umgehauen. Sie krachte mit ihrem schweren Gewicht in einen anderen Baum. Gestern lagen sämtliche Trümmerteile ungesichert auf dem Wiesengelände herum. Die Bilder dokumentieren das Ausmaß des vom Sturm zerstörten Baumes.
red/Fotos: Thomas Fischer














12.02.2020 • 08:58 Uhr

Aufheulende Motoren und durchdrehende Reifen: Illegales Autorennen - Polizei sucht dunklen Golf und Zeugen

Am späten Montagabend gab es in der Hildesheimer Innenstadt ein Autorennen. Ein Fahrzeug konnte durch eine Streifenwagenbesatzung gestoppt werden. Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt. Jetzt bitten Polizei und Staatsanwaltschaft in Hildesheim und Umgebung die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen stellten Beamte des Einsatz- und Streifendienstes der Polizeiinspektion Hildesheim gegen 22:30 Uhr im Kreuzungsbereich Kennedydamm/ Drispenstedter Straße stadteinwärts zwei Fahrzeuge fest, die an einer Lichtzeichenanlage, die Grünlicht zeigte, stehen blieben und ihre Motoren aufheulen ließen. Anschließend ließen die Fahrzeugführer die Reifen durchdrehen und beschleunigten ihre Fahrzeuge bei der nächsten Grünphase bis zu der dortigen Kuppe. Danach bogen sie nach rechts in die Kaiserstraße ab und auf Höhe der Speicherstraße trennten sich ihre Wege. Ein Fahrzeugführer eines VW Golfs setzte seine Fahrt in Richtung Schützenallee fort und der andere Fahrzeugführer eines BMW fuhr in die Speicherstraße. Die eingesetzten Beamten folgten dem BMW und kontrollierten die Insassen in der Bischof-Janssen- Straße. In dem BMW saßen drei Personen. Sie wurden belehrt, der Tatvorwurf wurde dem Fahrer eröffnet und der Führerschein wurde nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim sichergestellt.

Der dunkle VW Golf konnte nicht mehr festgestellt werden. Aus diesem Grund bittet die Polizei Hildesheim um Hinweise.

Zeugen, die zu dem dokumentierten Autorennen oder andere verfahrensdienliche Hinweise geben können, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden.kri











12.02.2020 • 08:51 Uhr

Beste Bildungsurlaube mit der KVHS: Italienisch und Spanisch zum Einsteigen

Im März und Mai starten zwei neue Sprachkurse bei der KVHS Northeim. Dabei können Anfängerinnen und Anfänger Italienisch oder Spanisch lernen. Beide Kurse sind für je fünf Tage Bildungsurlaub anerkannt.

Der Italienischkurs läuft von Montag, 30. März bis Freitag, 3. April jeweils von 9 bis 16 Uhr. In diesen fünf Tagen sollen solide Grundkenntnisse (Grundstufe A1/1) der italienischen Umgangssprache in Alltagssituationen erlernt werden. Die Italienerin Pasqualina Sorrentino leitet den Kurs, eine Teilnahme kostet 140 Euro.

Bei dem Spanischkurs „Spanien erleben – Sprache erlernen“ handelt es sich um einen Teilzeit-Bildungsurlaub. Von Montag, 11. Mai bis Freitag, 15. Mai lehrt Kursleiterin Anke Kronauer von 8.45 bis 12.15 Uhr nicht nur die Sprache, sondern lässt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Spanien auch als Land und Kultur erleben. Die Teilnahme kostet 70 Euro.

Beide Kurse finden in den Räumlichkeiten der KVHS in Northeim, Wallstr. 40 statt. Weitere Informationen gibt es online unter www.kvhs-northeim.de, dort sind auch Anmeldungen möglich. Telefonische Auskunft geben die Kolleginnen und Kollegen der KVHS unter 05551/7088210. Informationen zum Bildungsurlaub gibt es ebenfalls online unter www.bildungsurlaub.de
red/lpd











12.02.2020 • 08:46 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Bühle aktiv: Renovierung der Fahrzeughalle bleibt Herausforderung - Einsätze, Ehrungen und Beförderungen

Mit knapp unter 100 Mitgliedern, nämlich genau 99 startet die Freiwillige Feuerwehr Bühle um Ortsbrandmeister Thorsten Klemme in das neue Dienstjahr 2020.

99 Mitglieder, darunter 38 Aktive, 40 Fördernde, 12 Mitglieder in der Altersabteilung und neu in der Jugendfeuerwehr gehören der Ortsfeuerwehr an. Der Einsatz der Brandschützer wurde im vergangenen Jahr zehnmal gefordert. Unter anderem gehörten Vegetationsbrände, ein Feuer im Krankenhaus und der Einsatz beim Sturm im März dazu, wie Ortsbrandmeister Klemme während der Jahreshauptversammlung berichtete.

Auch darüber hinaus waren die Mitglieder der Feuerwehr Bühle aktiv. „Für unsere Fahrzeughalle wurde Ende Dezember noch Material zur Renovierung genehmigt. Dieses wurde bereits von uns abgeholt, somit können wir dieses Jahr in Eigenleistung die Halle streichen. Für die anderen angegebenen Mängel war leider kein Budget mehr über. Die angeforderten neuen Spinde wurden auf dieses Jahr verschoben. Vielleicht klappt es ja“, sagte Klemme. Besonders erfreulich sei, dass das neue Fahrzeug für die Wehr, ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank, bereits bestellt ist und in die Produktion geht. Am 14. Januar gab es dazu eine Baubesprechung. Die voraussichtliche Lieferzeit beträgt bis zu 13 Monate. „Es wurden alle unserer Wünsche berücksichtigt.“

Die Jugendfeuerwehr um Jugendfeuerwehrwart Jörg Hartmann hat mit vier Jungen und fünf Mädchen eine starke Frauenquote. 83 Dienststunden haben die Nachwuchsbrandschützer, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiern, geleistet. Einer der Höhepunkte des Jahres war 2019 das Zeltlager in Eilenburg bei Leipzig. Die Ausfahrten führten unter anderem in den Freizeitpark Belantis und die Innenstadt von Leipzig.

Ehrungen und Beförderungen

Beförderungen: Konstantin Ernst zum Feuerwehrmann, Jan-Luca Schmidt zum Feuerwehrmann,Ann-Kathrin Weikert zur Feuerwehrfrau, Jannik Lange zum Löschmeister, Marvin Sosinski zum 1. Hauptlöschmeister.

Ehrungen: Friedhelm Hesse 70 Jahre Mietgliedschaft, Horst Schipper 60 Jahre Mitgliedschaft,
Bernd Wenzel 25 Jahre Mitgliedschaft , Kai Kirchhoff 25 Jahre Mitgliedschaft und Torben Hiller 25 Jahre Mitgliedschaft.
red/KM/Foto: Horst Lange










11.02.2020 • 22:09 Uhr

Skurille Kunst beeindruckt: Weiße Rose "wächst" im Arm einer jungen Frau

Jeder mag seine ganz individuelle Interpretation haben, beschäftigt man sich mit skurrilen Kunstwerken. Ein solches hat unser Redaktionsnetzwerk jetzt im Schulzentrum in Einbeck-Greene entdeckt. Und diese weiße Rose im Arm einer jungen Frau hat uns tief beeindruckt. Diese famose Idee, die Königin aller Blumen in einer Blutader hinein und aus ihr heraus "wachsen" zu lassen.
Beeindruckend das vielleicht realistische und doch so unglaubliche Design dieses Motivs. Der junge Künstler oder die junge Künstlerin (wir kennen den Namen leider nicht) hat mit diesem buchstäblich unter die Haut gehenden Malwerk vortrefflich unter Beweis gestellt, was kreativer Kunstunterricht am Schulzentrum in Greene bewirken kann. Hier wird ganz sichtbar eine exzellente Arbeit von Lehrenden und Lernenden geleistet!
red/Foto: Thomas Fischer










11.02.2020 • 21:37 Uhr

Mehr über die Arbeit des anderen erfahren - Auszubildende der Rettungswachen hospitieren eine Woche bei der Polizei Göttingen

Zwölf Schülerinnen und Schüler verschiedener Rettungswachen des Landkreises Göttingen hospitieren im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung in dieser Woche (10. bis 15.02.20) bei der Polizeiinspektion (PI) Göttingen. Die sieben jungen Frauen und fünf Männer kommen vom DRK, der Berufsfeuerwehr Göttingen, der JUH sowie dem ASB. In den kommenden Tagen werden sie auf die Einsatz- und Streifendienste der Polizei in Göttingen, Duderstadt, Bad Lauterberg, Hann. Münden und bei der Autobahnpolizei verteilt und dort zusammen mit ihren uniformierten Kolleginnen und Kollegen im "Rund-um-die-Uhr-Dienst" auf Streife unterwegs sein.

Von dem partnerschaftlichen Projekt auf Augenhöhe, das es in dieser Form so im vierten Jahr bei der PI Göttingen gibt, wollen ausdrücklich beide Seiten profitieren. Es besteht Einigkeit darüber, dass es bei der täglichen Zusammenarbeit von Polizei und Rettungsdienst mehr als wichtig ist, die Arbeit des anderen möglichst gut zu kennen und voneinander zu wissen, wie "man tickt".

Gerade in der Anfangsphase eines Einsatzes können leicht Fehler passieren. Fehler, die sich möglicherweise nachteilig auf die weitere Bearbeitung eines Sachverhaltes oder auf polizeiliche Ermittlungen auswirken, bei guter Vorbereitung aber vermeidbar gewesen wären. Beispielsweise kann dies der Fall sein, wenn noch nicht so erfahrene Rettungskräfte vor der Polizei am Tatort eines Gewaltverbrechens eintreffen und in Unkenntnis der polizeilichen Erfordernisse unbeabsichtigt Veränderungen vornehmen.

Und die Polizisten?

Auch sie sollen umgekehrt in den kommenden gemeinsamen Tagen etwas von den jungen Rettungssanitäterinnen und -sanitätern lernen, nämlich zum Thema: "Wie verhalte ich mich, wenn ich vor den Rettungskräften an einem Unfallort eintreffe?" Den Zustand einer verletzten Person selbst besser bewerten und wichtige Informationen hierzu dann ohne Zeitverzug an die Leitstelle weitergeben zu können, gehört z. B. dazu.

Polizeidirektor Rainer Nolte, Leiter Einsatz der PI Göttingen, begrüßte die Auszubildenden am Montagvormittag im Dienstgebäude in der Otto-Hahn-Straße und zollte ihnen großen Respekt für ihren täglichen Dienst im Rettungswesen. Im anschließenden theoretischen Teil ging Verkehrssicherheitsberater Jörg Arnecke auf die gesetzlichen Regelungen der "Sonder- und Wegerechte" ein. Ein Experte des Erkennungsdienstes rundete den ersten Tag bei der Polizei Göttingen schließlich mit einem Fachvortrag zum "richtigen Verhalten an einem polizeilichen Tatort" ab.jk











11.02.2020 • 21:29 Uhr

Schnörkellose Ansage: Verriegelung mittags verboten ! Windpark "Hohe Heide" darf nicht noch einmal platzen

Jetzt soll alles perfekt im laufenden Plan-, Antrags- und Genehmigungsverfahren beim Windpark "Hohe Heide" in der Umgebung von Gehrenrode laufen. Eigentlich könnten die Windräder längst grünen und damit sauber Strom produzieren. Aber es gab und gibt lokale Widerstände. Clevere Windkraft-Gegner (u.a. Pastor a.D. Wolf Dietrich Vollhardt, Dr. Trude Poser) hatten den Verwaltungsleuten im bisher gescheiterten Antragsverfahren unverzeihliche Pannen nachweisen können. Deswegen beginnt nun alles noch einmal von vorn. Einwendern müssen alle Möglichkeiten der Beteiligung eingeräumt werden. So verlangt es das Gesetz Dazu gehört, dass die interessierte Öffentlichkeit und alle, die sich betroffen glauben, über die ausgelegten Unterlagen Bescheid wissen müssen und sie ungehindert einsehen können.

Jetzt ist in der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung Außenstelle "Wilhelmsburg" ein Hinweisschild aufgetaucht, dem es an Deutlichkeit nicht mangelt. Es betrifft den Zugang zu dem Behördencenter gleich hinter dem weißen Rathaus. Dort befindet sich das Bauamt der Stadt Bad Gandersheim. Hier sind die Antragsunterlagen für Bau und Betrieb des winzigen Windparks ausgelegt. Hier können die Dokumente unter Aufsicht eingesehen werden. Und da üblicherweise die Stadtverwaltung in der "Wilhelmsburg" mittags die Schotten dicht macht, und sich ein wohlverdientes Mittagspäuschen gönnt, ist nun diese Verriegelung dienstags und donnerstags strengstens verboten. Die Unterlagen müssen an den beiden Tagen durchgehend von 8.30 bis 15.30 Uhr zugänglich sein, lautet der schnörkelose Befehl (ohne Gruß-, Bitte- und Absender-Formeln) an den Türschließer. Diese Tage der offenen Tür dauern noch einschließlich den 2. März 2020, so die coole Anweisung.

Bürger und Bürgerinnen, die das Schild bei ihren Behördengängen in der "Wilhelmsburg" lesen mussten, reagierten verstört. " Dieser Umgangston ist überhaupt nicht freundlich! Das kann man doch viel netter sagen, dass hier die Türen bitte offenbleiben müssen", meinte Hannelore Gertkämper, Bürokaufffrau in einer Bad Gandersheimer Firma.
red










11.02.2020 • 12:53 Uhr

Gandeon 2020 aktuell: Endlich eine Rentner-Komödie und dann Oscar prämierter Filme

Das lustige Kino Gandeon in der Marienstraße in Bad Gandersheim macht es jetzt wie die Bild-Zeitung: die große Zielgruppe der geldbeuchten Rentner und Pensionäre wird in den Focus der Unterhaltung genommen: "Enkel für Anfänger" heißt die spaßige Komödie um rüstige Rentner und Rentnerinnen. Vorbildlich und beispielhaft inszeniert und gespielt. Ab Donnerstag ein MUSS für alle Rentner und Rentnerinnen in Bad Gandersheim und Umgebung. Danach bekommt das Publikum die jüngst mit Oscars überschütteten Erfolgsfilme "Parasite" und "Judy" zu bestaunen. Mehr Fakten zum Gandeon und weitere Angebote erzählt die kompakte Grafik. Natürlich hat Kindochefin Dr. Trude Pose auch die konservative Gandeon-Gemeinde bedient. Für die Freunde der analogen Information gibt es das Programm wie immer auf Papier gedruckt; diesmal in der warmen Farbe Orange. Das Gandeon-Team ist voller positiver Erwartung netter Stammgäste und neuer Freunde des lokalen Kinos in einer kleinen Stadt.

Enkel für Anfänger

Komödie um rüstige Rentner, die sich als Leih-Omas und Opas versuchen. - Die Rentner Karin, Gerhard und Philippa kennen sich von früher. Karin lebt mit ihrem Mann Harald zusammen. Der interessiert sich aber vorrangig für seine Eisenbahn und den Rasenmäher-Roboter. Gerhards Partner und sein Hund sind gerade verstorben. Philippa genießt das Rentnerdasein in ihrer befreiten Pippi-Langstrumpf-Art am besten. Sie bringt die anderen beiden auf die Idee, sich als ehrenamtliche Leih-Omas und -Opas zu melden. Die Hauptdarsteller wie Maren Kroymann, Barbara Sukowa und Heiner Lauterbach spielen mit solch einer Lust ihre dreidimensionalen Rollen, dass es eine wahre Freude ist.

Die Wolf-Gäng

Fantasy-Abenteuer um eine Clique von Verlierern an einer magischen Schule, die zu Helden werden. - An der Penner-Akademie, der berühmtesten magi- schen Schule der Welt, finden sich drei Verlierer zusammen. Jungvampir Vlad kann kein Blut sehen, Fee Faye hat Flugangst und Werwolf Wolf hat eine Tierhaarallergie. Sie werden zu Freunden und kommen einer Verschwörung auf höchster Ebene auf die Spur, die nicht nur ihre Schulkameraden, sondern ganz Crailsfelden gefährdet.

Judy

OSCAR 2020 Golden Globe als beste Hauptdarstellerin Im Winter 1968 stehen für Judy Garland mehrere Konzerte in London an. Ihre weltberühmte Performance in "Der Zauberer von Oz" ist mittlerweile 30 Jahre her und sie muss Geld verdienen. So lässt sie gegen ihre Überzeugung ihre Kinder zurück. Sie kämpft mit Depressionen, streitet sich mit dem Management, doch glaubt nach vier Ehen immer noch an die Liebe. Sie lässt sich auf eine Romanze mit Mickey Deans ein, der um sie wirbt. Ihre Show wird ein Erfolg. - Renée Zellweger glänzt in der Titelrolle über den Showbusinessstar.

Parasite

OSCAR 2020 für den besten Film!!!!! Pechschwarze Komödie über eine arme Familie, die sich wie ein Parasit bei einer wohlhabenden Familie einschleicht. -Die vierköpfige Familie Kim ist schon sehr lange arbeitslos, weshalb der Vater Ki-taek zusammen mit seiner Frau Chung-sook und seinen Kindern Ki-woo und Ki-jung in einem runtergekommenen Keller unter ärmlichen Bedingungen haust. Wenn sie sich nicht gerade mit Aushilfsjobs, wie dem Zusammenfalten von Pizzakartons über Wasser halten, versuchen sie in die hintersten Winkel ihrer Behausung zu kommen, um etwas vom WLAN der anderen Mitbewohner abzugreifen. Als der jüngste Sprössling es schafft, bei der gut situierten Familie Park einen Job als Nachhilfelehrer an Land zu ziehen, bietet das der Familie einen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit. Kaum in der noblen Villa des reichen Geschäftsmanns Mr. Park und seiner Frau Yeon-kyo angekommen, sorgt Ki-woo dafür, dass alle anderen Bediensteten der Parks durch seine Familienmitglieder ersetzt werden. Doch was dann folgt, stellt alles Vorangegangene in den Schatten...
red/Foto: Thomas Fischer












11.02.2020 • 12:33 Uhr

Kalefelder Rentner mit angeblichen Haftbefehl lässt sich von falsche Polizeibeamten nicht narren

Am gestrigen Montag erhielt ein Rentner aus dem Bereich des Alten Amtes den Anruf eines angeblichen Polizeibeamten. Der Anrufer versuchte vorzugaukeln, dass ein Haftbefehl gegen den Rentner vorlag. Gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von über 8.000 Euro könne der Rentner einer Vollstreckung vorbeugen. Der Angerufene erkannte die Absicht, die hinter dem Anruf steckte, beendete das Gespräch und legte auf. Die Polizei wird deratige Anrufe niemals tätigen. Bleiben Sie wachsam und reagieren so wie im vorliegenden Fall. ots











11.02.2020 • 12:29 Uhr

Für Trumps Grenzmauer: Indigener Friedhof gesprengt - Grabhügel Monument Hill in Arizona wird zerstört

Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen übt Kritik am Gefahren der USA

Die Tohono O’odham Nation hatte dort Gefallene rivalisierender Völker beigesetzt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Sprengung einer indigenen Begräbnisstätte im US-Bundesstaat Arizona. Medienberichten zufolge haben Baufirmen mit der Zerstörung des Grabhügels Monument Hill im Biosphärenreservat Organ Pipe Cactus National Monument begonnen. Sie wollen Platz für die Grenzmauer zu Mexiko schaffen. „Es ist wenig überraschend, dass Präsident Trump für seine rassistische Grenzmauer auch indigene Rechte mit Füßen tritt“, bemerkt Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker. „Schockierend ist es natürlich trotzdem, zumal die betroffenen Völker offenbar nicht konsultiert oder in die Planungen mit einbezogen wurden.“

Monument Hill liegt auf dem Land der Tohono O’odham Nation. Früher wurden dort Gefallene rivalisierender Völker beigesetzt, die in kriegerischen Auseinandersetzungen getötet wurden. Eigentlich ist indigenes Land in den USA durch Bundesgesetze besonders geschützt. Mit dem REAL ID Act von 2005 kann der Präsident allerdings die Anwendung einzelner Gesetze willkürlich aussetzen, wenn er meint, sie würden die nationale Sicherheit gefährden.

Neben Indigenen prangern auch Engagierte für den Umweltschutz Zerstörungen auf dem Gebiet des Biosphärenreservates an. Ein interner Report des National Park Service warnt laut Medienberichten zudem vor der Zerstörung von 22 archäologischen Stätten. red/fis











11.02.2020 • 12:24 Uhr

Geänderter Kursbeginn ! Englisch lernen natürlich mit der Kreisvolkshochschule Nordheim

Der Beginn des Englisch-Kurses „Cambridge Certificate Course Stufe B2/C1“ bei der Kreisvolkshochschule ist auf den 18. Februar verschoben worden. Wer noch einsteigen möchte, hat jetzt noch die Gelegenheit dazu.
Beginn ist um 18.30 in der KVHS, Hullerser Straße 19, in Einbeck. Geplant sind 15 Abende, die je anderthalb Stunden dauern. Die Teilnahme kostet insgesamt 90 Euro. Kursleiterin ist Dr. Ira Gorzond.
Anmeldungen sind schriftlich an die KVHS oder im Internet unter www.kvhs-northeim.de möglich.lpd











11.02.2020 • 11:04 Uhr

Zahl der Woche: Um 70 Prozent... ist die Belastung für Stromkunden durch Steuern, Abgaben und Umlagen seit 2010 gestiegen.

Die Kosten für Beschaffung, Netzentgelt und Vertrieb stiegen im gleichen Zeitraum nur um sechs Prozent.

Die Gesamtbelastung für Stromverbraucher durch Steuern, Abgaben und Umlagen wird 2020 voraussichtlich einen Rekordwert von mehr als 36 Milliarden Euro (ohne Mehrwertsteuer) erreichen. Denn mit 16,48 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) Strom sind die staatlich verursachten Kosten auf der Stromrechnung für Haushaltskunden 2020 so hoch wie nie zuvor und machen 52 Prozent des Strompreises aus, der aktuell bei durchschnittlich 31,37 ct/kWh liegt. Das berichtet soeben der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Im Vergleich zum Jahr 2019 sind die Steuern, Abgaben und Umlagen um einen halben Cent pro Kilowattstunde gestiegen, im Vergleich zum Jahr 2010 sogar um fast 7 ct/kWh – ein Anstieg um 70 Prozent. Die Kosten für Beschaffung, Netzentgelt und Vertrieb des Stroms hingegen stiegen im gleichen Zeitraum nur um 6 Prozent.

„Von 100 Euro Stromrechnung sind 52 Euro staatlich verursacht“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Die Energiebranche fordert seit langem, den staatlichen Anteil am Strompreis endlich zu senken. So könnte die Stromsteuer massiv gesenkt werden und die besondere Ausgleichregelung zur Entlastung der im internationalen Wettbewerb stehenden Industrie von Teilen der EEG-Umlage steuerfinanziert werden.“ re/fis/Foto: Thomas Fischer











11.02.2020 • 10:57 Uhr

Nach Orkan „Sabine“: Was Hausbewohner jetzt unbedingt beachten sollten

Orkan „Sabine“ fegt seit Sonntagnacht über Deutschland hinweg. Abgedeckte Dächer, kaputte Fenster und umgestürzte Bäume sind nun vielerorts die Folge. Versicherungsexperte Peter Schnitzler von ERGO gibt betroffenen Hausbewohnern hilfreiche Tipps.

Sturmfolgen sichten

Sobald der Sturm abgeklungen ist, können Betroffene ihr Haus begutachten, um mögliche Schäden und Gefahrenquellen zu entdecken: Sind Balkontüren und Fenster in Ordnung, sitzen die Leitungen der Blitzschutzanlage noch fest auf dem Dachfirst, haben Äste und Bäume die Regenrinnen gelockert? Auch eine „Sichtprüfung“ des Hausdachs gehört zu den ersten wichtigen Maßnahmen. Das heißt, das Dach von der Straße, vom Dachfenster oder dem Balkon aus begutachten, ohne es zu betreten. Peter Schnitzler empfiehlt, alle festgestellten Schäden zu fotografieren. Wer in der Umgebung unmittelbare Gefahrenquellen entdeckt – wie zum Beispiel einen auf die Straße gestürzten Baum –, sollte diese umgehend durch die Feuerwehr beseitigen lassen, um sich und andere nicht zu verletzen.

Kleine Schäden sofort beheben

Kleinere Schäden wie zerstörte Fensterscheiben sollten Betroffene sofort provisorisch beheben, um so mögliche Folgen wie eindringendes Regenwasser zu verhindern. „Ist Wasser bereits in den Wohnraum gelangt, gilt es alle elektrischen Geräte vom Netz zu nehmen oder noch besser: den Strom abzuschalten. Dann sorgfältig prüfen, ob die Geräte mit Wasser in Berührung gekommen oder beschädigt sind“, rät Peter Schnitzler. Denn dann könnte ihre Inbetriebnahme unter Umständen lebensgefährlich sein. Wichtig: Mit den allgemeinen Aufräum- und Reparaturarbeiten oder der Beauftragung eines Handwerkers unbedingt warten, bis die Versicherung beziehungsweise ihr zuständiger Schadensermittler den Schaden begutachtet hat!

Versicherer kontaktieren

Betroffene sollten ihre Wohngebäudeversicherung direkt nach der ersten Sichtung der Schäden kontaktieren. Laut Peter Schnitzler sind dafür folgende Angaben notwendig: Eine möglichst genaue Beschreibung der Schäden, deren Umfang – beispielsweise vier Fenster im Erdgeschoß, eines im ersten Stock – und die ungefähre Schadenshöhe. Die Fotos der Sturmschäden dienen als eindeutiger Nachweis und unterstützen bei der Einschätzung der Schadenshöhe. Er rät außerdem, beschädigte Gegenstände nicht vorschnell zu entsorgen, sondern sie zum Schadensnachweis aufzubewahren. Auch Quittungen können helfen, die Schadenshöhe zu ermitteln. Wer keine Rechnungen mehr hat, sollte versuchen, den Zeitpunkt der Anschaffung und den Neupreis anzugeben. Wichtig dabei ist, dass die Gefahr „Sturm“ explizit in der Wohngebäudeversicherung mitversichert sein muss. Um eine schnelle Ersatzleistung zu gewährleisten, gibt es bei vielen Versicherern auch die Möglichkeit, Schäden direkt online zu melden. red
Quelle/Foto: ERGO GROUP












11.02.2020 • 10:52 Uhr

Uslar: Baum kracht plötzlich auf einen PKW

) Am gestrigen Sturmtag, Montag, 10.Februar 2020, gegen 14.05 Uhr, befuhr ein 21-jähriger PKW-Fahrer aus einem Bodenfelder Ortsteil mit seinem Fahrzeug die Kreisstraße 447 aus Bodenfelde kommend in Richtung Wahmbeck. Plötzlich und unerwartet stürzte ein Baum durch den Sturm um und landete auf dem PKW. Am Fahrzeug entstand Sachschaden von ca. 1500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. js










11.02.2020 • 09:19 Uhr

Fis Work Media News: Reichweite bei über 57.000 Visits

Unsere Medienwelt ist voller Informationen und Kommunikation. Daran beteiligt sind in der Region Bad Gandersheim und Südniedersachsen die behutsam aber nachhaltig wachsenden Nachrichtenportale des Redaktionsnetzwerkes der in Bad Gandersheim beheimateten Fis Work Media Group. Das frische Unternehmen agiert aktuell digital auf diversen Kanälen im Internet und in sozialen Netzwerken wie den medialen Tracks Facebook, Twitter und Instagram. Das Feedback spiegelt sich unter anderem in den Reichweiten der Visits wider. Aktuelle Statistikwerte weisen über 57.000 Visits aus.
red










11.02.2020 • 09:01 Uhr

Bad Gandersheim: Überweisungsbetrügereien im Internet - Polizei warnt vor "Vorabüberweisung"

Nahezu täglich gehen beim Polizeikommissariat Bad Gandersheim Strafanträge wegen vollendeter Überweisungsbetrügereien ein, berichtet soeben Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann. Die Masche ist immer die gleiche, erklärt der Beamte: Der Käufer stößt im Internet auf ein vermeintlich günstiges Angebot, reagiert euphorisch, überweist den geforderten Preis vorab - und wartet hinterher vergeblich auf die Ware. Auch wenn seriöse Händler die Zahlungsmethode "Vorabüberweisung" anbieten, so stehen doch meist sogenannte "Fakeshops" hinter den angeblich unschlagbar günstigen Angeboten. Es empfiehlt sich dringend, so der Kommissaristsleiter, die Zahlungsmethode "Vorabüberweisung" nur dann zu wählen, wenn man hunderprozentig von der Seriösität des Händlers überzeugt ist. Es gibt diverse zuverlässige Bezahldienste, die eine sichere Zahlung ermöglichen. Ein weiterer Nachteil einer "Vorabüberweisung" ist weiterhin, dass ein solcher Zahlungsauftrag im Gegensatz zu einer "Lastschrift" über die Hausbank nicht zurückgerufen werden kann. rb /Foto: Thomas Fischer










11.02.2020 • 08:47 Uhr

Präventionsteam der Polizei Göttingen informiert ´zum "Safer Internet Day" am heutigen Dienstag - Hate Speech

Am heutigen Dienstag, 11. Februar, findet der internationale Safer Internet Day statt.
An diesem Tag rückt das Thema Online-Sicherheit in den Fokus, in Deutschland lautet das Schwerpunktthema "Hate Speech". Die Polizeiliche Kriminalprävention beteiligt sich am Safer Internet Day mit einem speziellen Beitrag auf ihrer Internetseite www.polizei-beratung.de. Hier gibt es Informationen zum Thema Hate Speech, Hilfe für Opfer, aber auch Rat, was jeder einzelne gegen Hass im Netz machen kann. Die Nutzer finden zudem interessante Links und Medienempfehlungen.

Viele sind täglich mit dem Smartphone im Internet unterwegs. Sie tauschen mit Freunden Nachrichten, Fotos und Videos aus oder nutzen Soziale Netzwerke. In der vermeintlichen Sicherheit dieses nur scheinbar anonymen Netzes lassen sich manche dazu verleiten, andere zu beleidigen oder anzugreifen. Hate speech bedeutet auf Deutsch "Hassrede" und meint die Abwertung in sozialen Netzwerken von Personen, die einer (vermeintlich) bestimmten Gruppe angehören. Zu den häufigsten Formen gehören bspw. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Sexismus und Hass/Diskriminierung gegen politisch Aktive. Egal ob online oder offline, Hate Speech kann z. B. folgende Tatbestände des Strafgesetzbuches (StGB) erfüllen:

- § 185 StGB Beleidigung, - §111 StGB Öffentliche Aufforderung zu
Straftaten - § 130 StGB Volksverhetzung - § 86 a StGB Verwenden von
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen - § 240 StGB Nötigung
- § 241 StGB Bedrohung
Das bundesweite Phänomen kommt auch vereinzelt in der Region der Polizeiinspektion Göttingen vor, die Tendenz ist allerdings steigend.

Sobald die Polizei Kenntnis auf das Vorliegen einer Straftat erhält, muss sie strafverfolgend tätig werden und die Ermittlungen aufnehmen. Das gilt auch für das vermeintlich anonyme Internet. Die Prävention setzt hier bereits früh an und thematisiert Gefahren im Internet, speziell in sozialen Netzwerken im Rahmen von Vorträgen/Projekten an Schulen. Neben dem Aufzeigen von rechtlichen Konsequenzen ist ein wesentlicher Bestandteil der sog. Opferschutz, wie man sich im konkreten Fall verhalten soll und was auch andere Beteiligte tun können.

Hierzu ergehen folgende Tipp:

- Nicht tolerieren und ignorieren, sich respektvoll aber bestimmt zur Wehr setzen,
nicht nur als Betroffener, auch als Zeuge
- Den Störer blockieren und dem Netzwerkbetreiber melden
Anzeigeerstattung bei der Polizei und Beweise sichern
- nach Möglichkeit festhalten, wer zu welcher Zeit das Foto, Video, die Beleidigung,
Nötigung oder Bedrohung gemacht oder auch geteilt hat - via Screenshot und Speichern von Chat-Unterhaltungen.

Weiterhin beteiligt sich die Göttinger Polizei an lokalen Netzwerken, um frühzeitig auf bestimmte Entwicklungen gemeinsam reagieren zu können. Betroffene können zudem das kostenlose Angebot einer persönlichen und sicherungstechnischen Beratung in Anspruch nehmen. Sprechen Sie uns an!

Für zusätzliche Auskünfte und Informationen steht Frau Emmermann unter Telefon 0551/491-2008 oder auch per Mail jacqueline.emmermann@polizei.niedersachsen.de gern zur Verfügung.
red/je











11.02.2020 • 08:40 Uhr

Bettler brutal attackiert - Polizei Hildesheim ermittelt wegen versuchtem Tötungsdelikt

Soeben berichtet die Polizei Hildesheim über eine schlimme Attacke auf einen Bettler:
Bereits am Abend des vergangenen Sonntag, 9. Februar 2020, gegen 19:40 Uhr, wurde ein 52-jähriger Mann in der Bernwardstraße durch Schläge und Tritte, die u.a. auch gegen den Kopf geführt wurden, verletzt. Er wurde in einem Krankenhaus behandelt. Zwei Tatverdächtige wurden noch im Nahbereich festgenommen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet.

Den Ermittlungen zufolge hielt sich das spätere Opfer im Vorraum einer Bankfiliale in der Berndwardstraße auf. Dort wurde der 52-jährige durch einen 36-jährigen Mann, der von einem 37-jährigen Bekannten begleitet wurde, angepöbelt. Offenbar missfiel ihm, dass der 52-jährige zuvor Kunden und Passanten anbettelte. Es folgte ein kurzer Wortwechsel. Danach verließen die Männer nacheinander die Räume der Bank.

Auf der Straße soll der 52-jährige durch beide Männer angegriffen und zu Boden geschlagen worden sein. Im Folgenden soll er durch den 36-jährigen durch weitere Schläge und Tritte traktiert worden sein. Dabei soll der 36-jährige auch mehrfach gegen den Kopf des am Boden liegenden Opfers getreten haben.

Eine 61-jährige Zeugin hatte das Geschehen beobachtet und schritt ein. Sie stellte sich zwischen die Männer und schirmte das Opfer ab. Gleichzeitig bat sie weitere Passanten um Alarmierung von Polizei und Rettungsdienst.

Die Tatverdächtigen entfernten sich daraufhin. Nach dem Hinweis einer weiteren Zeugin, die zuvor auch einen Notruf abgesetzt hatte, konnten sie noch im Nahbereich durch Beamte des Einsatz- und Streifendienstes gestellt werden. Sie standen beide unter Alkoholeinfluss. Die Männer wurden zur Dienststelle in die Schützenwiese verbracht. Bei beiden Männer wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt.

Der 52-jährige wurde in ein Hildesheimer Krankenhaus eingeliefert und hat dieses nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Seine Verletzungen waren nicht akut lebensbedrohlich.

Während der 37-jährige wieder entlassen wurde, stellte die Staatsanwaltschaft Hildesheim für den 36-jährigen beim Amtsgericht einen Antrag auf Untersuchungshaft.jpm










11.02.2020 • 08:18 Uhr

Fachtag "Wir machen unser Ehrenamt stark" am 21. März in Einbeck: Unterstützung für Freiwillige in der Kinder- und Jugendarbeit

„Wir machen unser Ehrenamt stark“ – unter diesem Motto steht der Fachtag zur Unterstützung des Engagements von Freiwilligen in der Kinder- und Jugendarbeit. Er findet am Samstag, 21. März von 9.30 – 16.30 Uhr im Haus der Jugend in Einbeck statt.

Millionen von Menschen engagieren sich freiwillig und unentgeltlich in Verbänden, Vereinen, Initiativen und in sonstigen Organisationen. Ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit hat eine hohe Bedeutung für den Zusammenhalt im Gemeinwesen. Fragen und Themen „Wie kann ich mich neben der Schule noch engagieren?“ „Wie kann ich neue Interessierte für den Vorstand finden?“ „Kann mein Engagement im Verein besser unterstützt werden?“ beschäftigen die Akteure der Kinder- und Jugendarbeit.

Nach zwei Vorträgen des Bildungsreferenten Bernd Dahle von der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr e.V. und der Bildungsreferentin Laura Anisi vom LandesSportBund Niedersachsen e.V. findet ein gemeinsames Mittagessen statt. In zwei Workshops sollen dann Antworten darauf gefunden werden, wie beispielsweise eine bessere Wahrnehmung des Ehrenamts in der Öffentlichkeit durch Politik, Verwaltung und Wirtschaft erzielt werden kann. Auch die Fragen, wie junge Menschen für freiwilliges Engagement gewonnen werden können und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind, stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Fachtag „Wir machen unser Ehrenamt stark“ – Unterstützung des Engagements von Freiwilligen in der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Northeim:
Samstag, 21. März 2020 von 9.30 Uhr – 16.30 Uhr.

Einbeck, Haus der Jugend, Kohnser Weg 3b.

Anmeldungen sind bis zum 12. März bei der Kreisjugendpflege Northeim telefonisch 05551/708222 oder per E-Mail an jugendpflege@landkreis-northeim.de möglich. Nähre Informationen gibt es beim Kreisjugendpfleger Andreas Kohrs per E-Mail an akohrs@landkreis-northeim.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird als Fortbildung für die JULEICA-Ausbildung anerkannt. Veranstalter ist die Kreisjugendpflege Northeim gemeinsam mit dem Kreisjugendring Northeim e.V., der Stadtjugendpflege Einbeck, dem Stadtjugendring Einbeck, der Ehrenamtsagentur und dem Haus des Jugendrotkreuzes.
lpd










11.02.2020 • 08:14 Uhr

Trotz Verbots! Schwerer Unfall auf einer durch das Sturmtief "Sabine" bedingt gesperrten Straße

Tatort: Dassel, Landesstraße 549, Tatzeitpunkt: Montag, 10. Februar 2020, 08.43 Uhr.
Ein 57-jähriger Fahrzeugführer befuhr mit seinem Opel die Landesstraße 549 aus Silberborn kommend in Richtung Dassel obwohl die Landesstraße aufgrund des Sturmtiefes "Sabine" aufgrund umgestürzter Bäume gesperrt wurde. Auf der Strecke rauschte dann der Fahrzeugführer gegen einen dieser umgestürzten Bäume. Durch den Aufprall wurde der Pkw total zerstört und Betriebsstoffe liefen aus. Die Schadenshöhe wurde mit ca. 10.000 Euro angegeben. Auf den nicht verletzten Unfallfahrer warten nun zusätzliche Konsequenzen. vo










11.02.2020 • 07:53 Uhr

Stadtjugendring Bad Gandersheim: Starke Tage in Berlin - Die Bildungsfahrt für Mitglieder und Ehrenamtliche in der Jugendarbeit

Volles Programm mit Besuch u.a. im Stasi-Museum, "Berliner Unterwelten", Plenarsitzung, Stadtführung und Gespräch mit MdB Kühne

Mit einer interessanten Bildungsfahrt startet der Stadtjugendring in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim seine Aktivitäten 2020. In Kooperation mit der Bad Gandersheimer Stadtjugendpflege wird die Bildungsfahrt in die Bundeshauptstadt Berlin angeboten. Angesprochen zur Teilnahme sind alle Mitglieder des Stadtjugendringes, so die Ansage und Einladung von Stadtjugendpfleger Gunnar Ude. Außerdem richtet sie die Offerte an alle ehrenamtlich in der Jugendarbeit in Bad Gandersheim engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die findet bekanntlich in vielen Vereinen der Roswithastadt und in den Ortsteilen statt.
Die Berlinfahrt ist für die Zeit von Donnerstag, 12. März 2020, bis zum Sonntag, 15. März 2020, geplant. Ausgefüllt sind die Tage in Berlin mit einem starken Programm:

Donnerstag, 12. März: 7 Uhr Abfahrt in Bad Gandersheim. 14 Uhr in Berlin ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne. Ab 15.30 Uhr Sightseeing Berlin-Mitte. 18.30 Uhr Besuch einer Plenarsitzung des Bundestages und anschließender Rundgang in der Reichstagskuppel.

Freitag, 13. März: 10 Uhr Besuch des Stasi-Museums mit der Forschungs- und Gedenkstätte Berlin-Lichtenberg, 14 Uhr Stadtführung u.a. Checkpoint Charlie, Holocaust Mahnmal, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Potsdamer Platz, East-Side Gallery und vieles Spannendes mehr. 19 Uhr Visite eines Stadtteil Jugendclubs.

Sonnabend, 14. März: 10 Uhr Besuch Alexanderplatz, 14 Uhr Besichtigungstour "Berliner Unterwelten", 18 Uhr Freizeit.

Sonntag, 15. März: 10 Uhr Rückfahrt nach Bad Gandersheim.

Die Kosten für die Bildungsfahrt nach Berlin betragen 60 Uhr. Darin enthalten sind Übernachtungen mit Frühstück, das Bahnticket, Berlin-Ticket, Eintrittsgelder und ein Abendessen.

Wen die Tour interessiert, sich weitergehend informieren möchte und wer sich schon jetzt anmelden möchte kann das unter folgenden Kontaktdaten tun:

Telefon 05382 73 230 (Gunnar Ude (Jugendpfleger und Geschäftsführung Stadtjugendring Bad Gandersheim oder über die e-mail Adresse stadtjugendpflege@bad-gandersheim.de
red/fis
Die Bilder dokumentieren einen Einblick in die "Berliner Unterwelten" und zeigen Bad Gandersheim Stadtjugendpfleger Gunnar Ude. Fotos: Berliner Unterwelten e.V./ Thomas Fischer












10.02.2020 • 21:37 Uhr

Warum der Bremsklotz für kommunales Engagement im Bad Gandersheimer Rathaus? Stadtentwicklungausschuss im Februar 2020 geplatzt - Zweite Verkehrsgutachten für Ex-Kurhotel Bartels der Grund?

Da gibt es Menschen, die wollen sich in der Kommunalpolitik in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt engagieren und fühlen sich dabei massiv behindert. Mehr noch. Jetzt ist der Vorwurf laut geworden, die Rechte von Ratsmitgliedern würden buchstäblich mit Füßen getreten. So hat es der Vorsitzende des CDU-Ratsfraktion im Bad Gandersheimer Stadtrat, Timo Dröge, in einem aktuellen Statement ohne Umschweife im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group zum Ausdruck gebracht. Zu seiner Kritik fühlt er sich angesichts gewisser Tatenlosigkeiten von Verantwortlichen im Gandersheimer Rathaus berechtigt, ja genötigt.

Was ist passiert?
Dazu Fraktionschef Dröge: Im November 2019 habe er eine Sitzung des Ratsausschusses für Stadtentwicklung schriftlich bei Bürgermeisterin Franziska Schwarz beantragt. Ihm sei dann eine Sitzung für Mitte Februar 2020 zugesagt worden. "Es gibt wichtige Themen, die bearbeitet werden müssen." Da weder im Dezember noch Januar Reaktionen geschweige denn Einladungen für eine Sitzung an die Ausschussmitglieder ergingen hakte Dröge nun im Rathaus nach. Konkret bei Bauamtsleiter Jürgen Schnute. Er hatte Dröge die Sitzung für Mitte Februar vhoch und heilig versprochen. Als sich Dröge nun auf eigenes Betreiben erkundigte, warum und wieso die Zusammenkunft nicht wie zugesagt stattfindet, bekam er nicht von Schnute selbst, sondern einer Verwaltungsmitarbeiterin aus dem Bauamt am Telefon lapidar zur Antwort: Die Sitzung ist verschoben worden. Sie soll nun im März 2020 stattfinden.

"Ich finde es unmöglich, wie hier mit gewählten Ratsvertretern umgegangen wird", empört sich Fraktionschef Dröge über die offenkundige Missachtung seiner Anliegen und Rechte. "Anstatt mich kurz zu informieren passiert gar nicht. Wenn ich mich nicht selbst erkundigt hätte, wüßte ich bis heute nicht Bescheid. Ein unmögliches Verfahren. Hier werden unsere Rechte als Ratsmitglieder mit Füßen getreten!" Und Dröge vermutet, dass hinter diesem Bremsklotz im Rathaus kalkuliertes System , soll heißen Absicht steckt. "Hier wird mit allen Mitteln versucht, beispielsweise das heikle Thema zweites Gutachten für das Ex-Kurparkhotel Bartels in den Beratungen im Stadtentwicklungsausschuss zu verzögern und zu verhindern."

Zur Erinnerung und zum Hintergrund:

Das als Schrott-Immobilie bezeichnete Ex-Kurhotel Bartels war in einer Blitzaktion von der Stadt Bad Gandersheim von einem Bauunternehmer aus Duderstadt für 250.000 Euro gekauft worden. Um Spekulationen mit der Immobilie vorzubeugen, war offizielle als Begründung aus dem Rathaus erklärt worden. Da die Stadt die Viertelmillion Euro aber aus dem Landesgartenschau-Fördertopf "Projekt Stadtgrün" bezuschusst haben möchte (90 Prozent vom Kaufpreis) reagierte man ungehalten im Rathaus, als die neutralen Gutachter des Stattlichen Katasteramtes Northeim den aktuellen Verkehrswert der "Schrott-Immobilie" auf nur 157.000 Euro taxierten. Hierauf hätte die Stadt Anspruch einer 90-prozentieigen Förderung durch die Landesgartenschau-Mittel gehabt. Die Differenz von Förderbetrag und dem tatsächlich gezahlten Kaufpreis von 250.000 Euro würde knapp 100.000 Euro betragen. Geld, das aus der Gandersheimer Stadtkasse hätte zugeschossen werden müssen.

Die Stadt hat nun heimlich ein zweites Verkehrswert-Gutachten in Auftrag gegeben. Sie erhofft sich von den neuen Gutachtern sehr wahrscheinlich die Feststellung eines höheren Verkehrswertes als die 157.000 Euro aus dem ersten Gutachten. Kritiker dieses Verfahrens halten der Stadt nun vor, sie wolle sich die "Schrott-Immobilie schön rechnen lassen", um sich so höhere Fördergelder aus dem Landesgartenschau-Fördertopf "Projekt Stadtgrün" zu sichern.

Es ist nichtabwegig anzunehmen, dass sich Verantwortlichen in der Rathaus-Spitze vor der Beantwortung unbequemen Fragen speziell zu den Aspekten eines neuen Verkehrsgutachten für die stadteigene, weiter leerstehende Immobilie Ex-Kurhotel Bartels nicht nur fürchtet, sondern regelrecht ängstigt. "Die Problematik beinhaltet offensichtlich kommunalpolitischen Sprengstoff", meinte ein maßgebliches Mitglied desBad Gandersheimer Stadtrates.
red

Das Bild zeigt die stadteigene Immobilie, das seit Jahren leerstehende und so gut wie nicht genutzte Ex-Hotel Bartels mit im Gebiet der zukünftigen Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Der Vertreter des Wirtschaftsforums im Fachausschuss des Gandersheimer Rathaus, Apotheker Jens Tschäpe, hatte öffentlich für einen Abriss plädiert. Bürgermeisterin Franziska Schwarz hält noch die Option aufrecht, die Immobilie für Zwecke der Landesgartenschau zu nutzen.
red/Fotos: Thomas Fische












10.02.2020 • 20:35 Uhr

Unbekannte stehlen 90.000 Euro teuren Audi S8 Plus in Göttingen

In der Göttinger Straße "Am Sölenborn" haben Unbekannte bereits am vergangenen Donnerstag (06.02.2020) in den Abendstunden einen hochwertigen Audi S8 Plus gestohlen. Dazu berichtet die Göttinger Polizei soeben in einer ausführlichen Pressemitteilung (mit Sicherheitstipps):

Der Pkw war auf einem Parkplatz vor dem Wohnhaus des Eigentümers abgestellt. Der Zeitwert des mit einem sog. "Keyless-Go-Systems" ausgestatteten Fahrzeuges beläuft sich auf ca. 90.000 Euro.

Zeugen, die zum Tatzeitpunkt oder auch in den Tagen zuvor verdächtige Personen oder fremde Fahrzeuge in der Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen tricksten die Diebe vermutlich das schlüssellose Schließsystem des Wagens mithilfe eines Funk-Reichweitenverlängerers aus.

Die Polizei rät zu Vorsicht bei schlüssellosem Zugangssystem "Keyless-Go"

Das Komfort-Schließsystem "Keyless" funktioniert über Funk. Der Kfz-Schlüssel strahlt dabei dauerhaft ein Funksignal in einem geringen Umkreis aus. Wird dieses Signal beim Herantragen vom Auto empfangen, lassen sich die Türen öffnen und der Motor kann per Knopfdruck gestartet werden. Sobald der Motor läuft, bleibt er an, auch dann, wenn der Schlüssel aus dem Nahbereich des Fahrzeugs wieder entfernt wird. Um das System zu überwinden, setzen Diebe sog. Reichweiten- oder auch Funkstrecken-Verlängerer ein, die das Schlüsselsignal abfangen und an das Fahrzeug weiterleiten. Auf diesem Weg kann die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Auto problemlos auch über hunderte von Metern "verlängert" werden, unabhängig davon, ob sich der Originalschlüssel beispielsweise im Haus oder z. B. während einer Veranstaltung in der Jackentasche des Besitzers befindet.

Daraus folgt, dass Diebe, die mit dieser besonderen Methode zum "Ziel" kommen wollen, mindestens zu zweit aktiv sein müssen. Denn bei einem Diebstahl mithilfe einer Funkstreckenverlängerung muss zwingend eine Person mit einem Gerät am bzw. in der Nähe des PKW stehen, um im richtigen Moment den Türgriff zu bedienen. Gleichzeitig muss eine weitere Person mit einem Gerät das Funksignal des Fahrzeugschlüssels auffangen und weiterleiten.

In Anbetracht der aktuellen Taten rät die Polizei Fahrzeugbesitzern, deren Autos mit einem schlüssellosen Öffnungs- und Schließsystem ausgerüstet sind, zu besonderer Vorsicht, und empfiehlt:

Parken Sie Ihr Fahrzeug möglichst in einer verschlossenen Garage.

Legen Sie Original- und auch Zweitschlüssel niemals in der Nähe der Haus- oder Wohnungstür ab.

Verwenden Sie bei Nichtbenutzung des Fahrzeugs Hüllen oder Behältnisse, um das Funksignal abzuschirmen. So können beispielsweise spezielle Schlüsseletuis mit eingebauter Abschirmfolie, die die Funkwellen blockieren, oder auch Schlüsseltresore über das Internet oder im Fachhandel erworben werden.

Machen Sie dazu einen Selbsttest und halten Sie den "abgeschirmten" Schlüssel direkt neben die Fahrzeugtür. Erst wenn sich diese nicht mehr öffnen lässt, funktioniert der Schutz.

Achten Sie auf Personen in Ihrer unmittelbaren Nähe. Es könnten professionelle Autodiebe sein, die versuchen sich "unauffällig" das Schlüsselsignal zu verschaffen. Autodiebe gehen oft den Weg des geringsten Widerstandes. Je länger es dauert, ein Fahrzeug zu öffnen und zu entwenden, umso unwahrscheinlicher wird der Fahrzeugdiebstahl. Machen Sie es daher den Dieben schwer und installieren Sie beim Abstellen des Fahrzeugs mechanische Diebstahlsicherungen, wie zum Beispiel die klassische Lenkradkralle / Absperrstange, eine Gangschaltungs- oder auch Pedalsperre.

Fragen Sie bei Ihrer Fachwerkstatt nach, ob und welche Möglichkeiten es speziell für Ihr Fahrzeug gibt.ots










10.02.2020 • 20:29 Uhr

Bombendrohung bestätigt sich nicht - Kasseler Landstraße wieder freigegeben, Ermittlungen dauern an

Entwarnung an der Kasseler Landstraße in Göttingen. Die am Nachmittag eingegangene mutmaßliche Bombendrohung zum Nachteil eines Göttinger Hotels bestätige sich nicht. Eine Absuche des Objektes mit Spezialhunden und Beamten führte nicht zum Auffinden verdächtiger Gegenstände oder Substanzen. Mehrere Hotelgäste mussten für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen ihre Zimmer verlassen. Sie verfolgten das Geschehen von einem gegenüberliegenden Parkplatz aus. Die Sperrung der Kasseler Landstraße zog größere Verkehrsbehinderungen nach sich. Gegen 16.50 Uhr konnte die Hauptverkehrsader sie wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die strafrechtlichen Ermittlungen zur Identifizierung des unbekannten Droh-Anrufers dauern an.jk











10.02.2020 • 20:23 Uhr

Northeimer Handball Club top-aktuell: Klarer Auswärtssieg der Männlichen B-Jugend in der Landesliga

Northeimer Handball Club top-aktuell:

Vorigen Samstag spielte die Männliche B-Jugend in der Landesliga gegen das Team aus Hildesheim. Das Hinrundenspiel verloren die Northeimer noch aufgrund einer schwachen Anfangsphase. Doch doch das machte das angriffsfreudige Team nun viel besser. So gelang es in der Partie sehr früh, eine komfortable Führung ( 1:8 Minute 7:52) auszubauen. Nach ein wenig Hochmut kam die Mannschaft kurz vor der Halbzeit ins straucheln (13:15). Allerdings bekamen die gut kämpfenden Jungs ihr Spiel wieder in den Griff. Am Ende gewannen sie Begegnung verdient und wohl auch deutlich mit einem Endstand von 24:31.

Für den NHC spielten: Im Tor : T. Schuster, F.Wode(1); T.Heiduck(4); H.Johannes(8); E.Wertheim(1); A.Bohne(1); N.Teßling(/); N.Reiners(5); B.Zieker(7); F.Meyer-Brucks(4).
red












10.02.2020 • 19:01 Uhr

Starkes Handwerk präsentiert sich im Schulzentrum Greene: Schüler/innen zeigen Interesse bei "Harzländer"

Wie offensiv und originell sich Handwerksbetriebe und Unternehmen rechtzeitig um Fachkräfte kümmern war jetzt im Schulzentrum in Greene anschaulich zu beobachten. Hier bot die Schule den jungen Leuten und den Betrieben eine Plattform, um sich mehr als nur zu beschnuppern. Kompetente Vertreterinnen und Vertreter aus den Betrieben präsentierten sich mit praktischen und theoretischen Angeboten. Zu den Präsentatoren gehörten namhafte Unternehmen wie beispielsweise die Marke "Harzländer" (Prahmann & Neidhardt") aus Bad Gandersheim.

Das Familienunternehmen ist in der Fleischverarbeitung unterwegs. Der Hauptsitz ist am Kriegerweg in Bad Gandersheim. Rund 170 Menschen sind in der Gruppe "Harzländer" beschäftigt. Der Vertrieb passiert u.a. in verschiedenen Filialen in unserer Region. Die Ausbildungspalette reicht von Tätigkeiten in der Produktion über die Verwaltung bis zum Verkauf. Diese Angebote wurden bei der Berufserkundungsmarkt von drei Repräsentanten von "Harzländer" ansprechend und kompakt erklärt. Aufgelockert wurde die Vorstellung mit praktischen Vorführungen, wie beispielsweise technische Kontrollen (ph-Wert Messung) bei fertigen Lebensmitteln vorgenommen werden.

Spannend zu beobachten, wie die jungen Leute bei der Sache waren, interessiert zuhörten und wenn nötig nachfragten. Eine der wichtigen Botschaften bei "Harzländer": Hier in Bad Gandersheim werden zukunftsträchtige Ausbildungsberufe und Jobs vor der eigenen Haustür, soll heißen in unserer Heimat, angeboten und vorgehalten. Die sollten genutzt werden. "Harzländer" ist ein prosperierendes Unternehmen. Es schafft Ausbildungs- und Arbeitsplätze.
red/Fotos: Thomas Fischer
















10.02.2020 • 18:35 Uhr

Wann die Kosten für das Studium steuerlich absetzbar sind

Ein Studium kostet jede Menge Geld. Daher stellst du dir möglichweise die Frage, ob du diese Kosten nicht steuerlich geltend machen kannst. Nun gibt es ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts dazu. Fachbücher, Kopierkosten, Semesterbeiträge und das WG-Zimmer – ein Studium kann teuer werden. Da liegt es nahe, dass du dich fragst, ob und wie lange man diese Kosten absetzen kann. Das fragten sich auch die Kläger, deren Fälle jetzt beim Bundesverfassungsgericht entschieden wurden.

Fälle, die teils viele Jahre zurückreichen. Einer der Kläger hatte Internationale Betriebswirtschaftslehre studiert und ein Auslandssemester in Australien gemacht. Er wollte Studiengebühren, Miete, Flug und Verpflegungsmehraufwand in seiner Steuererklärung absetzen. Das Finanzamt ließ dies aber nicht zu, weil es sich um ein Erststudium handelte. In einem anderen Fall machte jemand eine Ausbildung zum Berufspiloten und wollte die Kosten – rund 70.000 Euro – als Werbungskosten absetzen.

Das Bundesverfassungsgericht hat nun entschieden, dass die Aufwendungen für ein Erststudium (Bachelor) nicht als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Begründet wird das damit, dass das Erststudium nicht nur Berufswissen vermittelt, sondern es den Betreffenden ermöglicht, sich ihren Begabungen und Fähigkeiten entsprechend zu entwickeln. Dabei erwerben sie auch Kompetenzen, die nicht zwangsläufig für einen zukünftigen Beruf notwendig sind. Auch die Begrenzung des Sonderausgabenabzugs für Erstausbildungskosten auf einen Höchstbetrag von 4000 Euro in den Streitjahren sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (Az. 2 BvL 22/14 u. a.).

Ausnahmen: Referendariat und duales Studium

Es gibt laut Gesetz folgende Ausnahmen: „Wenn die Berufsausbildung oder das Studium im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet.“ Das kann zum Beispiel bei einem Referendariat, einer Lehre oder einem dualen Studium der Fall sein – das heißt, wenn man während der Ausbildung ein Gehalt bekommt.
Laut Einkommensteuergesetz kann man Aufwendungen für eine Berufsausbildung oder ein Studium nur dann als Werbungskosten geltend machen, wenn man bereits eine andere Ausbildung oder ein anderes Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Einen Höchstbetrag gibt es dabei nicht.

Erststudium nur als Sonderausgabe absetzbar

Die Kosten für das erste Studium oder die erste Ausbildung kann man in der Regel dagegen nur als Sonderausgabe absetzen. Das hat zwei Nachteile: Das geht nur bis zu einer Höhe von 6000 Euro – und nur, wenn man schon Steuern zahlt.
Fazit: Auch wenn das Urteil nicht zeitgemäß erscheint, haben die Finanzämter korrekt gehandelt und die Kläger das Nachsehen. Die erhobenen Forderungen nach einem praxisorientierten Studium, die eine veränderte Betrachtung erforderlich machen, lassen jetzt nur hoffen, dass nachfolgende Entscheidungen den Sachverhalt zukünftig anders bewerten.
red/Quelle: LSK Braunschweig











10.02.2020 • 18:20 Uhr

Was die milde "Sabine" nicht ganz schaffte musste heute wahrscheinlich die scharfe Kettensäge erledigen

Zeugen wollen gesehen haben, dass ein Teil des Baumes abgeknickt war und auf den Skulpturenpfad gelegen haben soll

Angekündigte und vollzoge Baufällaktionen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim, die sich bekanntlich au feineLandesgartenschau 2022 vorbereitet, erregen derzeit öffentliches Interesse und noch mehr Ärger und Wut. In den den sozialen Medien wie u.a. auf diesem News-Kanälen/Internet-Zeitung gibt es Kritik an den angekündigten" Rodungen und "Durchforstungsmaßnahmen", wie sie in amtlichen Verlautbarungen bezeichnet werden (wir berichteten).

Noch bevor die für Dienstag im Bereich "Habichtsfang"/"Bergkurparkhang" in Bad Gandersheim die angekündigten zweitägigen Durchforstungen begonnen haben, hat sich heute in diesem Sektor ein Faktum ergeben, bei dem sichtlich auch Kettensägenzum Einsatz hgekommen sind. Zwischen Skulpturenpfad und Habichtsfang in sichtbarer Entfernung zum Bergkurpark hat es eine Komplettfällung eines stattlichen Baumes gegeben, der angeblich angeschlagen gewesen sein soll.

Was genau mit dem Baum passiert ist war in den heutigen Nachmittagsstunden zunächst Gegenstand von diversen Spekulationen über nicht abschließend geklärte tatsächliche Ursachen und Zusammenhänge.

Die hier gezeigten Bilder eines aufgeregten Bad Gandersheimer Baumschützers dokumentieren seiner Darstellung nach unzweifelhaft, dass es sich um einen vollkommen gesunden und intakten Baum handelt.

Was der gute Mann sehr wahrscheinlich nicht wußte und mitbekommen hat ist eventuell ein möglicher Zusammenhang mit dem Sturm "Sabine" und seinen Folgen. Nach weiteren Recherchen sollen Teile der Baumkrone durch den Sturm abgeknickt und auf den Skulpturennweg gefallen sein. Das ist von namentlich bekannten Zeugen zu hören. Die vom Sturm verursachten Beschädigungen könnten somit zu der Entscheidung geführt haben, ihn komplett niederzumachen. Eine Maßnahme zur Herstellung der Verkehrssicherheit in diesem Sektor mit öffentlicher Straße und Wanderweg.

Bestätigt ist dieser mögliche Sachverhalt von der zuständigen Behörde bei der Stadt Bad Gandersheim noch nicht. Das Redaktionsnetzwerk hat dazu eine Anfrage an die Stadt gerichtet. Die Beantwortung steht noch aus.
red
















10.02.2020 • 15:15 Uhr

Sturmtief „Sabine“ erfordert ungewöhnliche Maßnahmen: Dank MUNDUS-Eterna Kinderbetreuung spontan sichergestellt

Am Sonntagabend wurden viele durch die Nachricht überrascht, dass Schulen und Kindergärten am nächsten Tag geschlossen bleiben. Auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MUNDUS Senioren-Haus‘ ETERNA wussten nicht so schnell, wie sie angesichts der aktuellen Lagen die Kinderbetreuung sicherstellen könnten, um am nächsten Tag ihren Dienst anzutreten. Aber auch die Senioren mussten versorgt werden. Also hat die Leitung des ETERNA kurzerhand aus der Not eine Tugend gemacht: Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde erlaubt, die Kinder, für die keine Beaufsichtigung zu Hause möglich war, mit zur Arbeit nach Bad Gandersheim zu bringen. Die Senioren und Seniorinnen haben sich über den Überraschungsbesuch der quirligen Mädchen und Jungen gefreut. Spontan, lebendig, gut diese Abwechslung am heutigen Montag.
red/Quelle: MUNDUS Eterna












10.02.2020 • 13:41 Uhr

Sturmbilanz: Fast 40 Einsätze für Feuerwehr und Polizei im Kreis Höxter

Das Sturmtief Sabine hat Feuerwehren und Polizei im Kreis Höxter zwei Tage lang beschäftigt. Knapp 40 Einsätze waren von Sonntagmittag bis Montagmittag bei den Leitstellen der Feuerwehr und Polizei aufgelaufen. Für größere Schäden sorgten dabei drei Bäume, die am Montag, 10. Februar, gegen 9 Uhr auf der Brunnenstraße in Bad Driburg auf die Fahrbahn gestürzt sind. Fünf parkende Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt, bei mindestens zwei Autos entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt. Das weitere Einsatzgeschehen verteilte sich relativ gleichmäßig über das gesamte Kreisgebiet. Überwiegend waren es umgestürzte Bäume, die von den Einsatzkräften der Feuerwehr beseitigt werden mussten, aber sonst kaum nennenswerte Schäden anrichteten. Vorübergehend mussten verschiedene Nebenstrecken wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden, manche Abschnitte wurden auch vorsorglich gesperrt. Bis zum Montag kam es kreisweit zu sieben Straßensperrungen. Zu den weiteren Einsatzanlässen gehörten umgewehte Bauzäune und Absperrungen sowie vereinzelt herunterfallende Dachziegel. Am Sonntag hatte sich gegen 11.30 Uhr ein Trampolin in einem Garten an der Ludwig-Eichholz-Straße durch den starken Wind selbstständig gemacht. Es konnte von Nachbarn eingefangen und gesichert werden. In der Bergstraße in Bad Driburg waren in der Nacht zu Montag Teile einer Terrassenüberdachung auf die Straße geweht worden, der Bereich wurde vorsorglich gesperrt. /nig










10.02.2020 • 13:39 Uhr

Nachts Schreie und Pistolenknallerei in Hildesheim: Flüchtigen Tatverdächtigen mit Hubschrauber gesucht - Ergebnislos!

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 09. Februar 2020, kam es in der Triftäckerstraße in Hildesheim zu Streitigkeiten in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses mit erheblichen Folgen, die auch kostenträchtig sind. Im weiteren Verlauf soll eine Person Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen wachte ein Anwohner des Mehrfamilienhauses gegen 04:20 Uhr aufgrund von mehreren Knallgeräuschen und Schreien auf und verständigte die Polizei. Aufgrund der Schilderung des Hildesheimers wurden mehrere Streifenwagen entsandt. Neben den Hausbewohnern trafen die eingesetzten Beamten auf eine an dem Streit beteiligte Frau und ihren Sohn. Der Freund der Frau und gleichzeitig Verursacher der Auseinandersetzung war bereits geflüchtet. Aufgrund der Annahme, dass der 36-jährige Mann mit einer Waffe hantiert hat, wurde nach ihm mit mehreren Funkstreifenwagenbesatzungen und mit einem Polizeihubschrauber gesucht, ohne Erfolg. Nach der Aufnahme des Sachverhaltes wurde eine Anzeige gefertigt.
kri










10.02.2020 • 13:29 Uhr

Brummifahrer im Visier der Polizei - Kontrollen der Lenk- und Ruhezeiten an der A 7 - Fast 80-Jähriger LKW-Fahrer 24 Stunden auf dem Bock

Soeben gibt die Polizei Göttingen Auswertungen einer Kontrollaktion bekannt. In der Mitteilung von heute heißt es: Bereits am 30. Januar 2020 führten Beamte der Polizeiinspektionen Göttingen und Northeim eine gemeinsame Kontrolle auf der Autobahn 7 in Höhe der Anschlussstelle Göttingen durch. Ein besonderes Augenmerk galt hierbei der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten.

Angehalten wurden sechzehn Fahrzeuge, von denen alle beanstandet wurden. Bei zwölf der kontrollierten Fahrzeuge wurden Ordnungswidrigkeiten teilweise aus verschiedenen Rechtsbereichen angezeigt, die Nichteinhaltung der Lenk- und Ruhezeiten musste in mehreren Fällen beanstandet werden.

In einem Fall wurde ein portugiesischer Sattelzug auf der Fahrt von Portugal nach Niedersachsen mit massiven Unfallschäden angehalten und kontrolliert. Wie sich herausstellte, ereignete sich der Unfall bereits in Bordeaux (Frankreich), die Fahrt wurde allerdings trotz der massiven Schäden fortgesetzt. Aufgrund der Beschädigungen wurde der voll beladene Sattelzug dem TÜV Göttingen vorgestellt, welcher die Verkehrsunsicherheit in einem Gutachten bescheinigte. Daraufhin ordnete die Stadt Göttingen die Außerbetriebsetzung und die Einziehung der Kennzeichen sowie Fahrzeugpapiere an. Bei der Kontrolle wurde außerdem festgestellt, dass der Fahrzeugführer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in mehreren Fällen erheblich überschritten hatte. Aufgezeichnet wurden hier Geschwindigkeiten des verkehrsunsicheren Lkw von weit über 110 km/h.

Bei der Kontrolle eines 79-jährigen Lkw-Fahrer aus dem Kreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) wurde festgestellt, dass er die Lenk- und Ruhezeiten in erheblichem Maße nicht eingehalten hatte. So ergab die Auswertung seiner Aufzeichnungen unter anderem, dass er in einem Fall fast 24 Stunden ununterbrochen am Lenkrad saß und er es weiterhin aufgrund unzureichender Lenkzeitunterbrechungen auf eine Gesamtlenkzeit von über 30 Stunden schaffte.

In allen Fällen sind hohe Bußgelder - teilweise sogar im vierstelligen Bereich - zu erwarten. hs/mb/Foto: Archiv










10.02.2020 • 13:23 Uhr

Wie geht es weiter mit der CDU? Abgeordneter Roy Kühne bietet Telefonsprechstunde an

Allerdings: Das Telefongespräch sollte vorher angemeldet werden, "um Wartezeiten zu vermeiden"

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne bietet eine Telefonsprechstunde für Bürgerinnen und Bürger an. Sie findet statt am Donnerstag, 13. Februar 2020, zwischen 16.30 bis 17.30 Uhr. In dieser Zeit können Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen telefonisch mit Roy Kühne besprechen.
Um Wartezeiten zu vermeiden, wird vorab um Anmeldung unter roy.kuehne@bundestag.de oder per Telefon 030/22779187 gebeten.
red/fis/ Foto: Trutschel











10.02.2020 • 13:15 Uhr

Beteiligungsverfahren hat begonnen! Schwülme soll Landschaftsschutzgebiet werden

Der Landkreis Northeim als Untere Naturschutzbehörde beabsichtigt, das europäische Schutzgebiet Nr. 402 „Schwülme und Auschnippe“ als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz zu stellen.
Hintergrund ist die Umsetzung der FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie). Hierdurch soll ein zusammenhängendes Netz von Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union entstehen, das auch unter dem Namen „Natura 2000“ bekannt ist. Die Kreisverwaltung ist durch das Bundesnaturschutzgesetz verpflichtet, die FFH-Gebiete im Zuständigkeitsbereich nach nationalem Recht zu sichern.
Die Ausweisung dient dem Schutz gefährdeter wildlebender heimischer Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer natürlichen Lebensräume. Die Einzigartigkeit der Schwülme liegt in der durch das Fließgewässer geprägten Landschaft mit den besonders geschützten Tierarten (unter anderem Bachneunauge, Groppe und Schmale Windelschnecke). Diese gilt es in einer Verordnung zu schützen.
Im Rahmen des Verfahrens zur Verordnung des Landschaftsschutzgebietes sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, möglicherweise vorhandene Einwände gegen oder Anregungen für die Verordnung des Gebietes vorzubringen. Diese Beteiligung kann bis zum 27. März 2020 schriftlich per E-Mail an naturschutz@landkreis-northeim.de oder per Post an den Landkreis Northeim, FB 44 - Regionalplanung und Umweltschutz, Medenheimer Straße 6/8, 37154 Northeim geschickt werden. Eine Einsicht in die Unterlagen ist bei den Städten Hardegsen und Uslar sowie dem Flecken Bodenfelde oder bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises (Kreishaus, Zimmer 26) möglich.
Nachdem die Einwände abgewogen worden sind, wird die Verordnung im Ausschuss für Bau, Umwelt und Regionalplanung, dem Kreisausschuss und abschließend im Kreistag beraten. Die Verordnung würde dann mit Veröffentlichung im Amtsblatt des Landkreises Northeim in Kraft treten.

Infos und die Unterlagen zum Beteiligungsverfahren finden Sie auch auf: https://www.landkreis-northeim.de/schwuelme

Zum Bild: Herrliche Landschaft. Soll als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden: die Schwülme. Foto: Landkreis Northeim











10.02.2020 • 13:11 Uhr

Sturmtief Sabine: In Clausthal fällt Baum auf parkendes Auto - Straßensperrungen

Durch den Sturm am Sonntag, wurden an verschiedenen Einsatzorten umgestürzte Bäume und herumfliegende Gegenstände gemeldet. Das berichtet soeben ein Sprecher der Polizei in Goslar für den dort zuständigen Inspektionssektor. Und weiter heißt es: Zunächst handelte es sich um einzelne Bäume, die durch Feuerwehr und Straßenmeistereien beseitigt werden konnten. Mit zunehmendem Sturm und vermehrt umstürzenden Bäumen mussten die Bundesstraße 241 nach Goslar, die B 498 zwischen Okertalsperre und Oker, die B 242 von Clausthal-Zellerfeld bis Sonnenberg und die Kreisstraße 38 von Clausthal nach Altenau gesperrt werden. Kurz nach Mitternacht wurde gemeldet, dass in Clausthal, Osteröder Straße, ein umgestürzter Straßenbaum einen geparkten Pkw beschädigt hat. Der sichtbare Schaden wird von der Polizei auf 1000 Euro geschätzt. Es handelte sich um ein Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen, so dass der Halter nicht umgehend benachrichtigt werden konnte. Eine Nachricht wurde am Pkw hinterlassen. ots/Foto: Thomas Fischer










10.02.2020 • 13:05 Uhr

Pistorius nimmt FDP in Schutz: "Ich verurteile das aufs Schärfste!"

Minister Pistorius zu Bedrohungen und Übergriffen auf Mitglieder und Einrichtungen der FDP

Vor dem Hintergrund aktueller Bedrohungen und Übergriffe auf Amtsträgerinnen und Amtsträger sowie Mitglieder der Freien Demokratischen Partei Deutschlands (FDP) und anlässlich des Vandalismus gegenüber deren Einrichtungen im Zusammenhang mit der demokratischen Wahl eines Ministerpräsidenten von der FDP (ist inzwischen wieder zurückgetreten) hat sich der des niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, zu Wort gemeldet:

„Die Beleidigungen, Bedrohungen und Angriffe auf Mitglieder der FDP nach den Ereignissen von Erfurt in der vergangenen Woche sind nicht hinzunehmen, ich verurteile diese Taten aufs Schärfste. Ich habe öffentlich klar gemacht, dass ich großes Verständnis für die Empörung und auch emotionale politische Diskussionen im Zusammenhang mit der Wahl von Herrn Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten habe. Aber die rote Linie innerhalb demokratischer Diskussionen ist immer die Grenze zur Strafbarkeit. Politischer Streit darf gegenüber niemandem mit Gewalt und Bedrohung geführt werden. Das gefährdet den ohnehin schon angeschlagenen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und damit letztlich die Demokratie. Es ist gut, dass die FDP bekannt gewordene Taten zur Anzeige gebracht hat, damit die Täter ermittelt und bestraft werden können.“
red/fis










10.02.2020 • 12:57 Uhr

Bad Gandersheim: Zwei Tage Straßensperrung "Am Habichtsfang" - Grund sind "Durchforstungsarbeiten am Berghang"

Im Rahmen der Straßenunterhaltung müssen an der Straße „Am Habichtsfang“ Durchforstungsarbeiten im Bereich des Berghanges durchgeführt werden. Das hat soeben die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung offiziell mitgeteilt. Ergänzend heißt es weiter: Die Arbeiten finden im Zeitraum von Dienstag, 11. Februar, bis einschließlich Mittwoch, 12. Februar, statt. Für die Ausführung der Arbeiten wird es an beiden Tagen zu einer Straßensperrung kommen.
Betroffenen davon ist der öffentliche Straßenverkehr.
red/Foto: Marc Reiser











10.02.2020 • 12:44 Uhr

Kurioses zu "Sabine" in Uslar: Autofahrer übersehen umgestürzten Baum und fahren voll dagegen

Auch so etwas passierte, als der Sturm mit dem niedlichen Namen Sabine im Bereich Uslar über die Sollingbäume fegte. Dazu teilt soeben die Polizei folgende3s Unfallgeschehen mit:
Am gestrigen Sonntag, gegen 20.15 Uhr, befuhr ein 49-jähriger PKW-Fahrer aus einem Uslarer Ortsteil mit seinem Fahrzeug die K 432 aus Schlarpe kommend in Richtung Volpriehausen. Dabei fuhr er gegen einen quer auf der Fahrbahn liegenden Baum, der durch das Sturmtief "Sabine" umgestürzt war. Am PKW entstand Sachschaden von ca. 1.000 Euro. Gegen 20.25 Uhr befuhr ein 59-jähriger PKW-Fahrer aus einem Uslarer Ortsteil dieselbe Strecke und fuhr ebenfalls in den umgestürzten Baum. Hier entstand Sachschaden von ca. 2.000 Euro. js










10.02.2020 • 12:41 Uhr

Diese „Riesen“ im Seekurpark Bad Gandersheim fallen für Landesgartenschau

Mit gesteigerter Aufmerksamkeit und regem Interesse haben Baumschutz-Aktivisten die von der Stadt Bad Gandersheim angekündigten Rodungen und Fällungen von Baumbestand für die Landesgartenschau 2022 zur Kenntnis genommen. „Diese Riesen müssen tatsächlich den Kettensägen zum Opfer fallen?“, fragte Frank Schlesinger in einem Posting sichtlich irritiert. Ja, müssen sie, so die amtliche Bestätigung aus dem Bad Gandersheimer Rathaus. „Für Sichtschneisen“, heißt es im verharmlosenden Bürokratendeutsch. Am ehemaligen Bahndamm des Skulpturenpfades (rot markierter Sektor) beim Ex-Kurhaus geht es in den nächsten Tagen besonders heftig mit Kettensägen und Großgeräten zur Sache. Hier ist ein Kahlschlag angesagt.
red/Fotos: Frank Schlesinger














10.02.2020 • 12:32 Uhr

Beste Weiterbildung bei der Kreisvolkshochschule: Kurs zur Fachkraft Personalabrechnung

Einen Kurs „Fachkraft Personalabrechnung (VHS) Modul Lohn- und Gehaltsabrechnung (Theorie)“ bietet die Kreisvolkshochschule demnächst in Northeim an. Der Kurs beginnt am Mittwoch, 19. Februar, von 18.45 bis 21 Uhr in der Kreisvolkshochschule Northeim, Wallstraße 40.
Der Kurs ist für alle, die eine Beschäftigung in der Personalabrechnung anstreben oder selbstständig sind und die Lohn- und Gehaltsabrechnung des eigenen Betriebes erledigen möchten.
Die Teilnehmenden erlernen in dem Theorie-Modul unter anderem Rechtsgrundlagen, Abrechnungstechniken, Bruttolohnermittlung, Lohnfortzahlung, Lohn- und Kirchensteuer, Sozialversicherungsbeiträge, Meldeverfahren, geringfügige und kurzfristige Beschäftigung und Einmalzahlungen.

Im folgenden Semester werden dann die Module Arbeitsrecht und Lohn- und Gehaltsabrechnung (EDV) angeboten. Die drei Module schließen mit je einer bundeseinheitlichen Prüfung ab. Mit Bestehen der Prüfungen für die drei Module erlangen die Teilnehmenden das Gesamtzertifikat "Fachkraft Personalabrechnung (VHS)".
Zugangsvoraussetzung ist eine kaufmännische Ausbildung oder langjährige Büroerfahrung. Geplant sind 18 Abende. Kursleiter ist Andreas Möhle. Die Teilnahme kostet 266 Euro. Es fallen keine weiteren Prüfungsgebühren an.

Infos über Fördermöglichkeiten gibt es im Internet unter www.nbank.de für Betriebe oder unter www.bildungspraemie.info für Erwerbstätige. Anmeldungen schriftlich an die Kreisvolkshochschule oder im Internet unter www.kvhs-northeim.de.
lpd










10.02.2020 • 09:06 Uhr

Echte: Einbruch in Gaststätte und gezielt Spielautomaten geknackt

Bereits in der Nacht zum zurückliegenden Freitag wurde in eine Gaststätte in der Hauptstraße eingebrochen. Unbekannte Täter hebelten nach Angaben von Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann zunächst die Eingangstür zur Gaststätte auf und begaben sich zielgerichtet zu zwei Spielautomaten. Auch diese wurden augehebelt und der Inhalt entwendet. Der Sach- und Entwendungsschaden bewegt sich im vierstelligen Bereich. Zeugenhinweise bitte an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200. rb











10.02.2020 • 09:03 Uhr

Polizeichef Büsselmann und "Sabine": Umgestürzte Schilder und ein demoliertes Baugerüst am "weißen" Rathaus in Bad Gandersheim

20 Aktivitäten bestätigt - Büsselmanns Kommentar: "Keine nennenswerten Schäden.Glimpflich davongekommen"

Auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Bad Gandersheim hielt das Sturmtief "Sabine" die Einsatzkräfte der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf Trab. Das berichtet soeben Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann in einer ersten Bilanz. Weiter teilt Büsselmann gut: So wurden über zwanzig Einsätze sowohl im Bereich des Alten Amts, der ehemaligen Samtgemeinde Kreiensen und der Stadt Bad Gandersheim mit seinen Ortsteilen abgearbeitet. Umgeknickte Bäume und. abgebrochene Äste auf Fahrbahnen und umgestürzte Verkehrszeichen waren hier Schwerpunkte. Teile des Baugerüstes am Rathaus der Stadt Bad Gandersheim wurden umgeweht und mussten gesichert werden. Alles in Allem kam man aber glimpflich davon, nennenswerte Sachschäden waren nicht zu verzeichnen. Polizei und Feuerwehrkräfte arbeiteten die Schadensfälle Hand in Hand ab. red/Foto: Thomas Fischer











10.02.2020 • 08:38 Uhr

Feuerwehr vermeldet zu "Sabine" ganz cool: Wetterbedingte Einsätze und "das Tagesgeschäft geht weiter"

Orkantief "Sabine" sorgte für Einsätze der Feuerwehren im Kreis Northeim. Umgestürzte Bäume haben bislang die Wehren aus Echte und dem Raum Bodenfelde beschäftigt. Die Feuerwehren Northeim und Höckelheim mussten außerdem aufgrund von herabstürzenden Dachziegeln ausrücken. Hier kommt es zu Sperrungen. Außerdem musste eine größere Plane in der Kreisstadt gegen umherfliegen gesichert werden.
„Neben diesen wetterbedingten Einsätzen geht das Tagesgeschäft für unsere Feuerwehren weiter“, teilt Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr mit. So waren die Feuerwehren in Lindau aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage, in Fredelsloh offenbar aufgrund eines Defekts an einem Ofen und in Northeim aufgrund eines Wasserschadens am späteren Sonntagnachmittag im Einsatz.


Zum Bild: Die Feuerwehr Echte war am Sonntagnachmittag im Einsatz. Ein Baum war auf der Strecke zwischen Echte und Willershausen auf die Straße gestürzt.
Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr











10.02.2020 • 08:24 Uhr

Sturmtief "Sabine": Instabile Bäume umgefallen, morsche Äste abgeknickt und Bank umgepustet

Offenbar hat das gestrige Sturmtief "Sabine" in Südniedersachsen nicht die medial vorhergesagten Auswirkungen gehabt. In ersten offiziellen Verlautbarungen ist von überschaubaren Folgen die Rede. Instabile Bäume wie beispielsweise eine Birke im Stadtgebiet Bad Gandersheims und ein Baum beim Glaubenszentrum in der Roswithastadt seien umgestürzt. Beim Glaubenszentrum sei die Beseitigung des Baumschadens von privaten Einsatzkräften und Schülern der Bibelschule erledigt worden.

Ansonsten seien "übliche" Auffälligkeiten passiert, "wie das bei kleineren Stürmen im Winter und im Frühjahr immer geschieht". Die Rede ist von abgebrochenen morschen Ästen, umgewehten Gartenbänken, lockeren Dachziegeln, Mülltonnen und Baustellenschildern.

"Gott sei Dank hat es uns in unserer Gegend nicht so hart wie befürchtet getroffen", ist aus Kreisen der hiesigen Feuerwehr zu hören. Dort war man bestens auf schärfere Einsatzmodis vorbereitet. red/Fotos: Marc Reiser












10.02.2020 • 08:07 Uhr

Überschaubare Sturmschäden im Zusammenhang mit dem Sturmtief "Sabine" für die Bereiche Einbeck und Dassel

Ereignisorte: Stadtbereich Einbeck und Dassel, Ereigniszeitpunkte: Sonntag, 08. Februar 2020 Der Polizei Einbeck wurden im Verlauf des Sturmes "Sabine" insgesamt sieben umgestürzte Bäume, davon einmal im Bereich Dassel, gemeldet. Dazu kamen dann noch eine umgestürztes Werbeschild in der Hullerser Landstraße in Einbeck, eine umgewehte Bauabsperrung auf der Toke und herabfallende Dachziegel im Bereich Wiesentstraße. vo











9.02.2020 • 19:55 Uhr

Landkreis Northeim bestätigt soeben offiziell: Wegen Sturmtief "Sabine" Unterrichtsausfall am 10. Februar 2020

Am morgigen Montag, 10. Februar 2020 fällt an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Landkreis Northeim der Unterricht aus. Grund sind die extremen Witterungsverhältnisse durch Sturmtief "Sabine". Das hat soeben die Pressestelle des Landkreises Nordheim in einer offiziellen Verlautbarung bestätigt.
red/fis











9.02.2020 • 19:35 Uhr

Alltags-Agression: Streit um ICE-Sitzplatz endet mit Gewalt und Polizei - Brille zertrümmert

Auf der Fahrt des Intercity-Express von Göttingen nach Hannover kam es am Freitagnachmittag zu einer rustikalen Auseinandersetzung um einen Sitzplatz.

Ein Mann (58) aus Celle wollte sich auf einen freien Sitzplatz in ein Abteil mit sechs Plätzen setzen. Den anwesenden vier Reisenden aus dem Raum Fulda passte das nicht. Sie gaben an, dass gesamte Abteil gebucht zu haben. Der 58-Jährige wollte das nicht glauben und blieb sitzen. Daraufhin eskalierte die Situation zunächst verbal. Dann wurde der Celler nach eigenen Angaben von einem Mann (52) aus Niederaula zweimal ins Gesicht geschlagen.

Die Zugbegleiterin und ein mitreisender Bundespolizist wurden auf die lautstarke Situation aufmerksam. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die vier Reisenden tatsächlich das gesamte Abteil reserviert hatten.

Der Geschädigte erstattete Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung, da seine Brille durch den mutmaßlichen Schlag des polizeibekannten Tatverdächtigen beschädigt wurde.ots











9.02.2020 • 19:14 Uhr

Northeimer Handball Club top-aktuell: WD1-Team ungeschlagen nach Hinrunde

Ja, wir sind tatsächlich angekommen in der ( Regions- ) Oberliga:) :). Drei Spiele, drei Siege; das Team der WD1 im Northeimer Handball Club kann stolz auf sich sein! Diesmal mussten wir gegen Rosdorf zur ungewohnt frühen Stunde antreten: und zwar am Sonntag in der Schuhwallhalle schon um 9 Uhr! Man könnte jetzt meinen, dass die Mädels schlaftrunken aufs Parkett getrabt kamen. Weit gefehlt: hellwach und voll motiviert fand eine konzentrierte Erwärmung statt. Dieser Schwung wurde mitgenommen, und es entwickelte sich eine muntere Partie, bei der sich beide Teams in der Anpfangsphase nichts schenkten. Bis zum 8:8 nach fünfzehn Minuten war es ein spannendes Match auf Augenhöhe. Dass wir mit 13:11 in die Halbzeitpause gehen konnten, verdankten wir einmal mehr einer glänzend aufgelegten Annika Kulze im Tor und dem unermüdlichen Tordrang der Mädels, die bis zum Ende durchzogen. Nach der Pause hielt Rosdorf dann eindrucksvoll bis zum 16:15 mit. Sowohl gekonnte Einzelleistungen, als auch das kollektive Zusammenspiel in kleinen Gruppen, ließ den NHC-Nachwuchs dann aber davonziehen. Am Ende hieß es wohlverdient 26:22 und der "frühe Vogel fing somit den berühmten Wurm"!
Danke an alle Frühaufsteher für ihre Unterstützung.
Es spielten: Anna Hengst, Aliya Brandt, Lene Borchers, Mia Schomburg, Jana Kovacevic, Lea Heiduck, Mira Berke, Merle Gebhardt und Annika Kulze im Tor.

red/Foto: NHC.










9.02.2020 • 19:10 Uhr

Northeimer HC verliert knapp gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen

Der Northeimer Handball Club hat sein Auswärtsspiel in der 3. HandballLiga Mitte gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen mit 27:32 (14:16) verloren. Den besseren Start in die Begegnung erwischten eindeutig die Gastgeber. Der NHC bekam in der Defensive kaum einen Zugriff und ließ auch in der Offensive viele Möglichkeiten ungenutzt. Nach wenigen Minuten führten die Hausherren mit 8:4. Nach und nach besserte sich das Angriffsspiel der Northeimer, insbesondere Spielmacher Tim Gerstmann bekam die HG nicht in den Griff. Aber in der Abwehr bekam man den gegnerischen Kreisläufer nicht unter Kontrolle. Erst ab der 23. Spielminute stand die Abwehr des NHC deutlich stabiler.

Bis zur Halbzeitpause konnte man so auf 16:14 verkürzen. Zu Beginn der zweiten Hälfte erwischten die Northeimer den besseren Start. Aus einer starken Abwehr heraus mit einem gut aufgelegten Torhüter Fabian Ullrich konnte man beim 19:19 erstmals wieder ausgleichen. Doch dann verletzte sich Abwehrchef Jakob Nowak und fiel für den Rest der Partie verletzt aus. Oftersheim konnte wieder mit 22:20 in Führung gehen aber es blieb die erwartet enge Begegnung. Erst in den letzten zwei Minuten konnten sich die Gastgeber auf 5 Tore absetzen. Am Ende fehlte dem NHC das nötige Quäntchen Glück auch einmal in Führung zu gehen und die Konzentration im Abschluss um zwei Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen.

NHC: Ullrich, Martinovic, Wenderoth; Meyer 1, Iliopoulos 1, Lange 3, Seekamp 3, Springer, Hempel, Wilken 1, Gerstmann 8 (Foto), Buhinicek 1, Nowak, Stöpler 7/3, Wodarz 2.

Am kommenden Sonntag, 16. Februar, steigt das nächste Heimspiel in der Northeimer Schuhwallhalle. Gegner ist dann um 17 Uhr der aktuelle Tabellenführer vom TV Großwallstadt. Der mehrmalige Deutsche Meister strebt nach dem Abstieg den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga an und hat sich bereits ein Polster auf den Zweiten erarbeitet. Zu Hause ist der NHC allerdings in 2020 noch ungeschlagen und wird alles daran setzten dem hohen Favoriten ein Bein zu stellen. Der NHC rechnet mit vielen Zuschauern und rät daher zur frühzeitigen Anreise.

Spieltagssponsor ist die Firma Stolberg Bedachungen aus Northeim. Es wird wieder eine Verlosung geben. Verlost werden drei Preise, zwei mal zwei Eintrittskarten für ein Handball Bundesligaspiel und ein Fantrikot der SG Flensburg-Handewitt mit allen Unterschriften. Lose können in der Halle für 2€ erworben werden.

Bereits um 14 Uhr spielen die Oberliga Damen ihr Derby gegen die HG Rosdorf-Grone und um 12 Uhr die männliche C ihr Oberligaspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf.
red/ok/Foto: Spieker Fotografie










9.02.2020 • 19:05 Uhr

Klare Sache im Nachbarschaftsderby - NHC Hornets - HSG Plesse/H 25:7 (14:4)

Am Sonntagmorgen kam es zum Derby der männlichen D2-Jugend des Northeimer HC gegen die HSG Plesse/Hardenberg.

Nachdem Teile der Tigers am letzten Sonntag bei der Auswahlsichtung der HRSN gewesen waren (und das sehr erfolgreich, doch dazu später mehr!) hatten die Jungen unter der Woche gut trainiert und brannten darauf, die Inhalte im Wettspiel anzuwenden. So hatte denn auch das Trainergespann Triller/Wode im Vorfeld einen Fokus auf die Defensivarbeit gelegt. Und das wurde recht eindrucksvoll umgesetzt. Schnell lag das Rudel nach erfolgreichen Defensivaktionen durch Tore von Kjell Wode (2), Haakon Guittonnet und Noah Pöch 4:1 vorn und zwang den Gästecoach bereits in der 6. Spielminute zu einer Auszeit. Doch auch im weiteren Verlauf ließ die Deckung nur wenig zu und was durchkam war mit wenigen Ausnahmen sichere Beute vom NHC-Keeper Fabian Triller, der nicht nur erneut ein sicherer Rückhalt war, sondern auch das Umschaltspiel mit klugen Erste-Welle-Pässen ankurbelte. Über 9:3 (12.) setzte sich der NHC auf 14:4 zur Halbzeit ab.

Auch in der zweiten Halbzeit zeigten sich die Tigers überlegen und spielten klug ihre Chancen heraus. Die rechte Angriffsseite mit Till Gunkel und Haakon Guittonnet präsentierte sich durchschlagskräftig und dynamisch, so dass nach einem Auftakt von rechts oft bereits die Rückraum Mitte, spätestens jedoch die Rückraum Links Position glockenfrei und einwurfbereit war. Allein der Pfosten und einige gute Paraden des Gäste-Keepers verhinderten einen höheren Sieg. Alle Spieler bekamen in etwa gleich viel Spielanteile und präsentierten sich durchweg als Einheit, was vor allem im gebundenen Abwehrspiel zu sehen war. Man darf gespannt sein, ob dieser positive Trend am nächsten Wochenende gegen die HG Rasdorf/Grone fortgesetzt werden kann - wobei dort zugegebenermaßen ein ganz anderes Kaliber auf den NHC warten wird.
Für die Tigers spielten und trafen: F. Triller im Tor; Haakon Guittonnet (4), Momo Khalil, Kjell Wode (7), Felix Alsleben (7), Jannik Benic, Noah Pöch (1), Jan Hennecke, Nicolas Bode, Linus Wode (2), Till Gunkel (4/2).

red/ok/Fotos: ok











9.02.2020 • 18:36 Uhr

Northeimer Handball Club: Ein Sahnetag! Grandioser Sieg der 1. Damen

17:30 hieß das grandiose Endergebnis nach dem Derby bei der 1. Damen der HSG Plesse-Hardenberg am Freitagabend. Während beim Gegner an diesem Tag rein gar nichts zusammenlief, erwischten wir einen absoluten Sahne-Tag.

Doch der Reihe nach: Das Spiel begann mit einer 2:0 Führung für den Gastgeber. Nachdem die beiden Tore genau so passiert waren, wie uns unser Trainer vorgewarnt hattet - Rückraum/Kreis-Spiel und Maike Rombach über die zweite Welle - hatten wir dann wohl den nötigen Beweis erhalten, dass es tatsächlich sinnvoll ist, so zu spielen, wie wir es vorher besprochen haben. Denn ab diesem Zeitpunkt drehten wir den Spieß um: Über 2:2 (5. Minute) und 3:6 (10. Minute) gingen wir in Führung. Die Abwehr unter Regie von Alina funktionierte von Rechts- bis Linksaußen wie ein Räderwerk und Franzi bot einen starken Rückhalt. Damit schafften wir es auch, Plesses Topwerferin Maike Rombach mit nur einem Feldtor quasi auszuschalten. Vorne ließen wir die richtigen Spielzüge effektiv ablaufen, Nieke zeigte ihre Klasse und Marie und Tanne (inkl. 100-prozentiger Siebenmeterquote) waren absolut treffsicher. Plesse gelang zwischen der 10. und 23. Minute kein Tor und wir bauten unseren Vorsprung auf zwischenzeitlich 3:15 aus.

Mit einem komfortablen 6:17 ging es dann in die Pause. Uns war klar, dass der Gegner sich für die zweite Hälfte nicht einfach seinem Schicksal ergeben, sondern sich einiges vornehmen würde. Und so verlief der zweite Teil des Spiels etwas zerfahren: Plesse warf innerhalb der ersten neun Minuten fünf Tore und kam nochmal auf 11:19 heran. Letztlich verwalteten wir unsere Vorsprung aber souverän und stellten in der 56. Minute sogar eine 14:28 Führung her. Am Ende konnten wir dann einen 17:30 Sieg und eine starke Leistung bejubeln. Um es hiermit schwarz auf weiß festzuhalten: „Die erste Halbzeit war die beste, die ihr je gespielt habt“, lobte unser Trainer uns nach dem Spiel. Und noch eine freudige Nachricht: Zum ersten Mal seit ihrer Babypause stand Anni im Kader - schön, dass du wieder dabei bist!

Mit dem Sieg gegen Please haben wir nun gute Voraussetzungen geschaffen, um positiv auf das gleich nächste Derby zu blicken: Beim kommenden NHC-Supersonntag erwarten wir um 14 Uhr den Tabellendritten HG Rosdorf-Grone. Wir würden uns sehr über lautstarke Unterstützung von der Tribüne freuen :-)

Für den NHC spielten: Post, Hartlieb - Weitemeier 12/5, Barnkothe M. 8, Barnkothe S. , Kühne 5, Barnkothe A. 1, Peters 1, Gebhardt, Lösky , Bergmann, Lucenko, Freckmann 3, Strupeit.

red/Fotos: Tanja Weitemeyer - Spieker Fotografie










9.02.2020 • 18:11 Uhr

Trinkerszene am Hauptbahnhof beschäftigt Polizei - Rabiate Kenianerin 46mal polizeiauffällig - Krückenmann 15mal

Zwei hinreichend polizeibekannte Personen aus der Hildesheimer Trinkerszene haben erneut die Bundespolizei in der Domstadt am Wochenende beschäftigt.

Am Freitagnachmittag schlug ein Mann (64) eine Frau (37) grundlos mit seiner Krücke in den Nacken und anschließend ins Gesicht. Unbeteiligte verhinderten weitere Schläge und riefen die Bundespolizei. Die Frau aus Bemerode setzte sich nicht zur Wehr und erlitt eine Platzwunde an der Lippe.
Am Samstagnachmittag, erneut im Bereich der Gastronomie am Nord/Ost-Ausgang, revanchierte sich die gebürtige Kenianerin bei dem Senior aus Hildesheim. Von hinten schubste sie den 64-Jährigen, der auf Gehilfen angewiesen ist. Der stürzte und blieb am Boden liegen.
Erneut mussten Bundespolizisten eine Anzeige wegen Körperverletzung aufnehmen - nicht das erste Mal. Die Frau ist in 46 Fällen polizeibekannt und der Mann in 15 Fällen. ots










9.02.2020 • 18:01 Uhr

Sturmtief "Sabine": Busverkehr eingestellt - 20 Einsätze bislang - Montag schulfrei im Landkreis Goslar

Das Sturmtief "Sabine" hat auch den Landkreis Goslar erreicht. Die Polizei Goslar informiert über die sozialen Medien über aktuelle Straßensperrungen. Die Berichterstattung in der Nacht steht in Abhängigkeit des weiteren Einsatzaufkommens.

Die Polizei Goslar zählte innerhalb der letzten Stunden alleine über 20 Einsätze auf Grund des Sturmgeschehens. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, unnötige Fahrten im Pkw zu vermeiden. Bei umstürzenden Bäumen herrscht Lebensgefahr!

Der Busverkehr im gesamten Oberharz ist eingestellt worden. Auch im Stadtgebiet Goslar wird ab 19.00 Uhr der Busverkehr eingestellt.

Der Landkreis Goslar berichtet über einen Schulausfall am Montag, 10.02.2020, an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen. Dies umfasse auch die Grund- und Förderschulen des Kreises. ots










9.02.2020 • 17:55 Uhr

Bezirksmeisterschaften Rettungsschwimmen DLRG im Bad Gandersheimer Sole-Hallenbad: 19 von 21 Startern/innen aus Northeim auf dem Podest

Sehr erfolgreich sind Aktive der DLR Ortsgruppe Nordheim von den Bezirksmeisterschaften des DLRG Bezirk Göttingen e.V. im Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim nach Hause gefahren. Im Gepäck drei Bezirksmeister bei den Mannschaften und einen 3. Platz. In der Einzelwertung gab es ebenfalls zwei Bezirksmeister, einen 3. Platz, einen 8. und 9. Platz. 
Bei den Mannschaften schwammen die Delphine 1 in der Ak. 12 w. um Larissa Benić, Amelie Plenter, Kia-Marie Meyer und Elisa Pflugmacher auf den 1. Platz.

Die Orcas 1 um Ann-Sophie Guse, Madita Jünke, Lina Henne und Rike Rodemann schwammen in der Ak. 13/14 w. ebenfalls auf den 1. Platz.

Und auch die Orcas 2 in der Ak. 15/16 m. mit Magdalena Holz, Manuel Benić, Max Breiter und Christopher Kriete erreichten den Bezirksmeistertitel. (Anmerkung: Sobald eine männliche Person in der Mannschaft schwimmt, muss die Mannschaft in der männlichen Wertung starten)
Die Delphine 2 in der Ak. 13/14 m. mit Lunis Ingendoh, Till Bethe, Paul Leonard Ude und Daniel Mass schafften ebenfalls den Sprung aufs Treppchen und belegten den 3 Platz. 

In der Einzelwertung schwamm Klaus Brudöl in der Ak. 65 m. auf den 1 Platz und auch Larissa Benić schwamm in der Ak. 12 w. zum Bezirksmeister. Lina Henne erkämpfte sich in der Ak. 13/14 w. den 3. Platz, Cederic Denecke schaffte es in der Ak. 12 m. auf den 8. Platz und Amelie Plenter schwamm in der Ak. 12 w. auf den 9. Platz. 

Alle Disziplinen sind an die Wasserrettung angelehnt und versuchen reale Rettungszenarien darzustellen. Beispielsweise muss ein 75 Kilogramm schwerer Dummy durch das Wasser gezogen werden, unter Hindernissen hindurchgetaucht oder mit dem Gurtretter geschwommen werden.


Die Trainer der DLRG Northeim sind mit allen Startern mehr als zufrieden und freuen sich extrem über die Ergebnisse, aber auch um den Zusammenhalt in dieser Gruppe. Der Teamgeist und der Wille war bei allen Startern überragend und somit freuen sich alle umso mehr auf die Landesmeisterschaften vom 2. bis 5. April 2020 im Rettungsschwimmen in Salzgitter, denn alle Erstplatzierten haben sich direkt für die dortigen Landesmeisterschaften qualifiziert.
red/Foto: DLRG Northeim











9.02.2020 • 15:42 Uhr

Wunderbare Tierwelt in unserer Heimat: Führung zu den vielen hundert Gänsen im Leinepolder

In diesen ersten Monaten des Jahres sammeln sich im Leinepolder ganz besonders viele Gänse. Zumeist sind es Grau-, Tundra-Saat- und auch Blässgänse. Manchmal kann man hier auch Weißwangengänse beobachten. Sie werden auch als Nonnengänse bezeichnet. Sie sind nur Wintergäste hier im Leinetal. Eigentlich haben sie eine enge Bindung zu den Meeresküsten, sind hier aber immer mal wieder zu sehen. Die typischen Brutgebiete dieser auffallenden Gänse befinden sich im russischen Grenzbereich zum Nordpolarmeer oder der Barentssee. Zunehmend sind aber auch schon Bruterfolge in Schleswig-Holstein und im nördlichen Niedersachsen festgestellt.
Bei der späten Nachmittagsführung der Naturscouts am Samstag, 15.Februar 2020 , 15 bis ca 17 Uhr, bietet sich den Teilnehmern ein grandioser Anblick, wenn mehrere hundert Gänse der unterschiedlichen Arten im Bereich der Geschiebesperre bei Northeim-Hollenstedt landen, um hier die Nacht sicher zu verbringen.

Die Teilnehmer treffen sich in der Einfahrt ins Vogelschutzgebiet gegenüber dem Sportplatz Hollenstedt an der dortigen Info-Tafel am Rad/Fußweg.
Vom Treffpunkt aus wird ein ebener Fußweg von ca. ein Kilometern zurückgelegt. Vorhandene Ferngläser sollten mitgebracht werden. Die Veranstaltung ist grundsätzlich für jeden Naturinteressierten geeignet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Hinweise zu der Führung sind auf der Homepage unter www.naturscouts-leinetal.de zu finden.
red/Fot: Jendrik Weiß











9.02.2020 • 15:36 Uhr

Sturmtief "Sabine" bläst heftig: Straßenesperrungen im Landkreis Northeim - Kreisbrandmeister: "Wir sind vorbereitet"

Das Sturmtief "Sabine" und die ersten Folgen in unserer Region. Aktuell verbreiten Behörden und Feuerwehr folgende vernünftige Ratschläge, mahnen erneut zur besonderen Vorsicht:

Im Gebiet von Uslar werden vorsichtshalber die ersten Straßen gesperrt. Die Landesstraße 548 wird dort zwischen Relliehausen und Eschershausen und die Kreisstraße 431 zischen Delliehausen und Espol gesperrt. Auch die Uslarer Straße bei Abbecke und die Lakenstraße bei Torfhaus werden gesperrt.

In Bereitschaft die Kreisfeuerwehr:
Nach Angaben von Kreisbrandmeister Marko de Klein ist das „aber kein Grund zur Sorge, wenn jeder einfache Verhaltensregeln beachtet“, heißt es in einer vom Kreisfeuerwehr-Verband verbreiteten Meldung.

Die vergangenen schweren Stürme im Kreis Northeim, insbesondere Friederike und auch Eberhard, hätten laut den Feuerwehrleuten gezeigt, das typische Waldstrecken bei kräftigem Sturm immer wieder betroffen sind. Dazu gehören unter anderem das Fissekental bei Willershausen, Straßen rund um die Bereiche Schönhagen, Amelith und Neuhaus im Solling sowie die Kreisstraßen bei Elvershausen sowie Suterode.
„Verkehrsteilnehmer sollten diese Strecken, wenn sie merken, dass der Wind deutlich zunimmt, zu ihrer eigenen Sicherheit meiden“, rät Kreisbrandmeister de Klein. Umstürzende Bäume seien nicht nur eine Gefahr für Autofahrer, sondern auch für die Rettungskräfte, die im Anschluss zur Hilfe eilen müssen.
red











9.02.2020 • 12:53 Uhr

Letzte Nacht: Pkw überschlagen: Vier junge Leute verletzt

Vier leichtverletze Fahrzeuginsassen und ein Totalschaden: das ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls in der Nacht zu Sonntag bei Willebadessen (Landkreis Höxter). Der 18-jährige Fahrer eines VW Passat war ausgangs einer Rechtskurve ins Schleudern geraten. Der Pkw überschlug sich daraufhin und kam neben der Fahrbahn zum Stehen. Ein 18-jähriger Beifahrer erlitt dabei leichte Verletzungen, ebenso wie die anderen Insassen (16 - 18 Jahre alt), die zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht wurden. Die Kreisstraße 26 zwischen Willebadessen und Lichtenau musste während der Unfallaufnahme für etwa anderthalb Stunden gesperrt werden. Der total beschädigte Pkw wurde durch den Abschleppdienst geborgen.ots/Foto: Polizei










9.02.2020 • 12:44 Uhr

Frühlingssturm „Sabine“ setzt Bewegung in Gang/ Bahn stoppt Züge! Vorsicht beim Waldlauf! Bundesliga-Hit abgesagt!

Es pustet schon über die Landschaften in Südniedersachsen: der Frühlingssturm „Sabine“ baut sich mit Macht auf. In den Wäldern krachen morsche Äste herunter. Die Bahn sagte erste Züge ab und kündigt Verspätungen wegen der Sturmeinflüsse an. Der Fußball-Bundesliga Schlager Köln gegen Gladbach ist abgesagt. Überall ist größte Vorsicht angeraten. Allein das Windspiel in einem Garten am Skulpturenweg der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim scheint sein Vergnügen an der Windkraft zu haben.
red/Video/Foto: Thomas Fischer










9.02.2020 • 10:48 Uhr

Hammer-Visite: Alt-Bundespräsident Christian Wulff freut sich auf Besuch in Bad Gandersheim

Geschenkkörbe für Wulff, Bischof Meyns und Chefredakteur - Wiedersehen mit Propst Höfel

Es war eine Begegnung in alter Freundschaft: Beim Auftritt von Alt-Bundespräsident Christian Wulff in der Luther-Kirche in Bad Harzburg (wir berichteten) kam es am Rande zu einer Begegnung mit dem Chefredakteur des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Dabei nutzte der prominente Politiker die Gelegenheit, ein brandaktuelles Geheimnis selbst lüften zu dürfen: "Schön das wir uns hier wieder treffen. Aber ich freue mich mich besonders, wenn ich ja demnächst bei Ihnen in Bad Gandersheim bin!".

Über Anlass und weitere Fakten zum Wulff-Besuch 2020 wird hier weiter berichtet.

Die Bilder von seinem Auftritt auf einer von der lokale CDU organisierten Veranstaltung in Bad Harzburgdokumentieren Szenen zum Schluss der anderthalbstündigen Veranstaltung. Wulffs Popularität speziell bei älteren Parteimitglieder ist ungebrochen hen. Er ließ sich gerne mit ihnen via Selfies auf Handys festhalten. Der örtliche Vize-Vorsitzende des CDU-Verbandes dankte Wulff und Bischofs Meyns mit Präsentkörben mit heimischen Produkten. Einen solchen erhielt auch der Chefredakteur der Goslarschen Zeitung vom CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne überreicht.

Ein freudiges Wiedersehen gab es an dem Abend auch mit dem früheren Pastor aus der Evangelischen Kirchen-Gemeinde Greene, Pfarrer Höfel. Er ist bekanntlich Propst in Bad Harzburg. Er ist ganz links in der ersten Reihe mit weiteren Persönlichkeiten aus dem Landkreis Goslar (u.a.Landrat Brych)
red/Fotos: Thomas Fischer














9.02.2020 • 10:22 Uhr

Die Autobahnpolizei Göttingen informiert : Die BAB A 38 ist aufgrund eines Pkw-Brandes momentan voll gesperrt

Aufgrund eines mit technischen Problemen in Brand geratenen Pkw ist die BAB A 38 momentan in Fahrtrichtung Osten ab Anschlussstelle Dramfeld bis Anschlusstelle Friedland vollgesperrt. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Gefahrenbereich weiträumig zu umfahren. ots










9.02.2020 • 09:56 Uhr

Da kommt was auf uns zu: Teufel in Heckenbeck, Scharnigel im Kaisersaal und Heinrich in Brunshausen

Marktplatz Pinwand. Oder: Die Litfaßsäule auf ein Flachbrett an der Wand reduziert. In Verbrauchermärkten sind es beliebte Präsentations- und Mitteilungsforen. Gestern von unserer Reporterin im E-Center Dirk Scheuner die hier dokumentierten Charakterköpfe entdeckt:

Ein Teufel, demnächst in Heckenbeck angesagt. Die Frau mit der Posaune posiert für einen Trio-Auftritt im Bad Gandersheimer Kaisersaal. Und Cowboy-Heinrich mit der Gitarre kommt nach Brunshausen.
Warum?
Fortsetzung folgt!
red/Fotos: Nicole Klawitter














9.02.2020 • 09:46 Uhr

Hollenstedt: Körperverletzungen beim Karneval

Fasching ist eigentlich Frohsinn und Vergnügen. Nicht so im ansonsten so verschlafenen Hollenstedt:
Bei der Karnevalveranstaltung in Hollenstedt kam es am gestrigen Samstag Nachmittag zu Körperverletzungen. Zwei aggressive Einbecker, 20 und 26 Jahre alt, schlugen andere Feiernde mit der Faust ins Gesicht. Am Abend wurde eine weitere Person nach Streitigkeiten durch einen Sturz verletzt. Ein 31-jähriger Northeimer und ein 16-jähriger aus Dassel waren hier beteiligt. Ob Alkohol eine Rolle spielte oder andere Ursachen - die Polizei Nordheim enthielt sich dazu ob ungeklärter Vorgänge mit Erklärungen zurück. red/ri











8.02.2020 • 16:58 Uhr

Goslar: Polizei-Streifenwagen gerammt - Gezielte Schüsse der Polizei auf Reifen eines VW-Touareg - Goslarer (55) festgenommen

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung auf einen vermutlich unter Alkoholeinfluss stehenden Fahrzeugführer im Stadtteil Jürgenohl konnte von einer Streifenwagenbesatzung der PI Goslar am gestrigen Freitagabend, gegen 20.30 Uhr, ein auf dem Gehweg der Lilienthalstrasse stehender VW Touareg festgestellt werden.
Die Beamten setzten sich daraufhin mit ihrem Dienstwagen vor das Fahrzeug, um anschließend eine Kontrolle des Fahrzeugführers durchzuführen.
In diesem Moment fuhr dieser an und rammte den Streifenwagen, der sich daraufhin drehte und in die Gegenfahrbahn gedrückt wurde, wo er mit dem VW Golf einer 33-jährigen Goslarerin kollidierte. vDabei verkeilten sich die Fahrzeuge zwar kurzfristig ineinander, allerdings versuchte der Fahrzeugführer trotzdem, sich weiterhin mit seinem VW Touareg zu entfernen.
Diesen Moment nutzten die Beamten und gaben mehrere gezielte Schüsse auf den Vorderreifen ab, um ihn an einer Weiterfahrt zu hindern.

Der offenbar tatsächlich unter Alkoholeinfluss stehende Fahrzeugführer, es handelt sich dabei um einen 55-jährigen Goslarer, konnte in der Folge vorläufig festgenommen und anschließend zwecks Blutprobenentnahme ins Goslarer Krankenhaus gebracht werden.
Bei der Kollision wurde nach derzeitigem Erkenntnisstand lediglich die 33-jährige Goslarerin leicht, andere Personen glücklicherweise nicht verletzt.ots










8.02.2020 • 16:53 Uhr

Wer hat EC-Kartendieb mit aufgeblasen Backen schon mal gesehen? Polizei fahndet mit Foto aus Überwachungskameras

Polizei fahndet mit Foto aus Überwachungskameras

Nach dem am 11. Dezember 2019 eine 76 Jahre alte Kundin in einer Wolfsburger Einkaufsgalerie Opfer eines Taschendiebstahls wurde, genehmigte nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig soeben ein Ermittlungsrichter die Veröffentlichung von Fotos aus Überwachungskameras zweier Bankfilialen. Zu der Beute der Diebe gehörte auch die EC-Karte des Opfers, die sowohl am Tattag in einer Filiale in Wolfsburg als auch einen Tag später in einer Hamburger Geschäftsstelle einer Bank eingesetzt wurde. Insgesamt hoben die Täter rund 1.700 Euro von dem Konto der Rentnerin ab. Die Ermittler erhoffen sich Hinweise auf das Täterduo. Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei Wolfsburg unter der Rufnummer 05361-46460 in Verbindung. ots/Foto: Polizei










8.02.2020 • 16:45 Uhr

Bunte Iglu-Zelte unter dem Gänseliesel in Göttingen: Demo der "Seebrücke"

Das Wahrzeichen der Göttinger Universitätsstadt Göttingen, das Gänseliesel vor dem Alten Rathaus, war heute Vormittag Schauplatz der Flüchtlingshilfe-Initiative "Seebrücke". Neben einem Informationsstand waren mehrere Iglu-Zelte aufgebaut. Mit der Aktion wurden interessierte Passanten mit den Anliegern der "Seebrücke Göttingen" konfrontiert. Ein Sprecher erklärte, was "Seebrücke" bedeutet und welche Ziele sie verfolgt: " Unsere Initiative Seebrücke ist eine internationale Bewegung aus der Zivilbevölkerung. Wir fordern sichere Fluchtwege , eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme von geflüchteten Menschen. Wir wollen mehr Rettung statt weniger." Jeden Donnerstag treffen sich die Aktivisten/innen um 20 Uhr im Migrationszentrum in Göttingen, Wender Straße 42. Noch einmal der Aktivist der "Seebrücke": " Wir machen mit Kundgebungen, Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit auf das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer aufmerksam!"
red/ Fotos: Marc Reiser














8.02.2020 • 16:26 Uhr

Goslar: Nach Randale im Hotel Ausnüchterung in einer Psycho-Klinik

Am heutigen Samstag, um 02:45 Uhr, meldete eine Bedienstete eines Hotels in der Clausthaler Straße in Goslar, dass ein alkoholisierter Gast Einrichtungsgegenstände des Hotels beschädigen sowie andere Gäste beileidigen und bedrohen solle. Bei Eintreffen der Polizeibeamten wurden auch diese von dem 33jährigen Hamburger attackiert, sodass der 33jährige in Gewahrsam genommen und der Polizeidienststelle zugeführt wurde. Bei einer Inaugenscheinnahme seines Hotelzimmers wurden zudem Betäubungsmittel aufgefunden. Aufgrund der erhebl. Ausfallerscheinungen, hervorgerufen durch Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum, wurde der Mann nach Begutachtung durch den sozialpsychiatrischen. Dienst des Landkreises Goslar, bis zur Ausnüchterung in einer Spezialklinik untergebracht. ots










8.02.2020 • 16:22 Uhr

Aktion Neustart präsentiert Video zum Ausstieg aus dem Rechtsextremismus

Das Aussteigerprogramm "Aktion Neustart" des Niedersächsischen Verfassungsschutzes arbeitet bereits seit langem u.a. auf Facebook, YouTube oder Instagram mit sogenannten Memes und einer Online-Beratung, um so möglicherweise gefährdete Jugendliche zu erreichen. Aktion Neustart hat nun ein neues Video vorgestellt, das zum Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene motivieren soll.
Das Video wurde von Aktion Neustart erstellt. Aktion Neustart ist das Aussteigerprogramm Rechtsextremismus und Islamismus des Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, Abteilung Verfassungsschutz, Referatsteil Extremismusprävention. red










8.02.2020 • 15:53 Uhr

Kurz nach Mitternacht in Northeim: 27-Jährige bei verbotener Cannabis-Fahrt von Polizei gestoppt

Am Freitag führte die Polizeiinspektion Northeim, kurz nach Mitternacht, mobile Alkohol-und Drogenkontrollen im Stadtgebiet durch. Hierbei kontrollierte eine Polizeistreife auch eine 27-jährige Fahrzeugführerin aus einem Einbecker Ortsteil. Während der Kontrolle zeigte die junge Frau körperliche Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten. Ein anschließender Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht. Die Frau stand unter dem Einfluss von Cannabis. Daraufhin wurde ihr eine Blutprobe entnommen, ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet sowie die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen untersagt. Da der Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln in Deutschland verboten ist, wurde zeitgleich gegen sie ein Ermittlungsverfahren, wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, eingeleitet.Kr










8.02.2020 • 15:47 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: 170 Mitglieder im Förderverein

Die Bemühungen, die Landesgartenschau 2020 Bad Gandersheim auf ehrenamtliche Füße zu stellen, fruchten. Das bestätigte auf Anfrage Eckhard Froböse vom Förderverein Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Wort Media Group. Am Rande einer Pressekonferenz im Infozentrum Harzhorn bestätigte Froböse, er gehört zum Vorstand des Fördervereins und vertrat jüngst Vorsitzenden Dr. Holbe, dass zwischenzeitlich die Mitgliederzahl des Vereins auf 170 gewachsen ist. Ver Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Landesgartenschau mit ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder zu unterstützen. Für den März 2020 ist eine Mitgliederversammlung im Hotel "Waldschlösschen" geplant. Bei dieser Veranstaltung sind Berichte über weitere Aktivitäten des Vereins zu erwarten.
red/fis/
Eckhard Froböse Vierter von links auf dem Bild des gesamtes Fördervereinvorstandes. Foto: Thomas Fischer












8.02.2020 • 15:36 Uhr

70-Jährigen mit Gewinnspielversprechen hereingelegt: 900 Euro "verspielt"

Soeben berichtet die Northeimer Polizei von einem gemeinen Betrug an einem Senior:
Bereits am 29. Januar 2020 erhielt ein 70jähriger Anwohner aus Hardegsen per Telefon eine Gewinnbenachrichtigung eines angeblichen Gewinnspiels. Ihm wurde durch eine bislang noch unbekannte Person ein Gewinn in Höhe von 38.700,-Euro in Aussicht gestellt. Dafür wurde er allerdings aufgefordert Play-Station-Karten im Wert von insgesamt 900 Euro zu kaufen. In einem weiteren Telefonat übermittelte er dann dem Anrufer die Codes und PINs der Karten. Seinen Gewinn hat der gutgläubige Mann bis zum heutigen Tag nicht erhalten. Die Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung vorsorglich um Benachrichtigung, sollte jemand ähnlich gelagerte Gewinnversprechen erhalten, bevor eine unberechtigte/zweifelhafte Gebühr oder Ähnliches von diesem gezahlt wird. ots











7.02.2020 • 17:40 Uhr

Gegen Baum geprallt und abgestürzt - 25 Jahre alter BMW-Fahrer stirbt nach Unfall auf B 27

Staatsanwaltschaft ordnete Beschlagnahme an - Unfallursache mysteriös

Auf der Bundesstraße 27 zwischen Göttingen und Roringen (Landkreis Göttingen) ist Freitagnacht (07.02.20) gegen 00.40 Uhr ein 25 Jahre alter Autofahrer aus noch ungeklärter Ursache in einer langgezogenen Linkskurve mit seinem BMW von der Straße abgekommen. Das Auto prallte anschließend gegen einen Baum und stürzte eine ca. drei Meter tiefe Böschung hinunter. Der Mann aus Hamburg musste von der alarmierten Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Ein Rettungswagen transportierte den schwerstverletzten 25-Jährigen anschließend in die Göttinger Universitätsklinik. Hier verstarb er wenig später. Die Ursache des Unfalls steht bislang noch nicht fest. Der Leichnam des Mannes sowie auch der BMW wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt. Für die Dauer der umfangreichen Unfallaufnahme musste die B 27 in Richtung Roringen ab der Kreuzung "Knochenmühle" bzw. in Fahrtrichtung Göttingen ab Ortseingang Roringen voll gesperrt werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.jk










7.02.2020 • 17:35 Uhr

Heute Mittag: Verkehrsunfall mit einer verletzten Person und 20.000 Euro Sachschaden

Am heutigen Freitagmittag befuhr eine 48-jährige Langelsheimerin mit ihrem Peugeot die Goslarsche Straße in Richtung Langelsheim. Beim Ausweichen eines Tieres fuhr sie ungebremst auf einen am rechten Fahrbahnrand stehenden VW Touran auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW gegen einen Laternenmast und eine Grundstücksmauer geschoben. Die Verursacherin wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Feuerwehr Astfeld kam zum Einsatz um ausgelaufene Betriebsmittel aufzunehmen. Die Laterne und die Mauer wurden ebenfalls beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro. ots/Foto: Polizei










7.02.2020 • 17:26 Uhr

"Abend der Begegnung" - Empfang der Evangelischen Landeskirche Braunschweig nur für geladene Gäste

Ev. Landeskirche erwartet EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm: "Gemeinsinn und Glück"

Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der EKD. Foto: EKD / Kolja Warnecke
Braunschweig. Zum diesjährigen „Abend der Begegnung“ am Dienstag, 25. Februar, erwartet die Landeskirche Braunschweig den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm (München). Er hält um 18 Uhr im Braunschweiger Dom einen Vortrag zum Thema „Gemeinsinn und Glück – Quellen des sozialen Zusammenhalts aus christlicher Perspektive“. Zu dem traditionellen Jahresempfang treffen sich wieder rund fünfhundert Personen aus Politik und Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur. Im Anschluss an die Veranstaltung im Dom findet ein Empfang der geladenen Gäste im Braunschweigischen Landesmuseum (Burgplatz 1) statt.epd










7.02.2020 • 17:18 Uhr

Aktionswoche zum "Safer Internet Day" am 11. Februar

Landesbeauftragte sensibilisiert Jugendliche für bewussten Umgang mit eigenen Daten

Rund um den „Safer Internet Day“ am 11. Februar unterstützt die Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen erneut die Initiative „Datenschutz geht zur Schule“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LfD besuchen in der Woche vom 10. bis 14. Februar Schulen in Niedersachsen, um Jugendliche für den sicheren und bewussten Umgang mit dem Internet und den sozialen Medien zu sensibilisieren. Sie werden dabei unter anderem darüber sprechen, was ein sicheres Passwort ausmacht, was Jugendliche vor einem Posting in sozialen Medien bedenken sollten und wie man sich als Opfer von Cybermobbing verhalten kann.

Vorträge für 1200 Jugendliche an 8 Schulen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LfD Niedersachsen besuchen zwischen dem 10. und 14. Februar acht Schulen in Celle, Göttingen, Hameln, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Osnabrück und Wolfenbüttel. Dabei werden sie rund 1200 Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen erreichen.

In ihren Vorträgen greifen sie auf das Material des BvD zurück, dessen Weiterentwicklung von der EU-Initiative klicksafe und der DATEV-Stiftung Zukunft unterstützt wurde.

Kooperation mit Berufsverband der Datenschutzbeauftragten

Die Aktion ist Teil einer Kooperation mehrerer Datenschutzaufsichtsbehörden mit dem Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD), der die Initiative 2009 ins Leben gerufen hat. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die LfD Niedersachsen daran beteiligt.

„Wir haben im vergangenen Jahr sehr positive Rückmeldungen zu ‚Datenschutz geht zur Schule‘ von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften bekommen. Deshalb sind wir auch diesmal gerne wieder mit dabei“, so Barbara Thiel, die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen. „Mit diesen Themen holen wir die Jugendlichen in ihrer unmittelbaren Lebensrealität ab, entsprechend groß ist das Interesse.“

Wichtiger Beitrag zur Vermittlung von Grundwissen

„Auch wenn es schon in verschiedenen Lehrplänen vorgesehen ist: Die Setzung von Impulsen durch Expertinnen und Experten der Aufsichtsbehörden und von im Datenschutz Tätigen ist ein wichtiger Baustein in der Vermittlung von Grundwissen“, sagt der Sprecher der BvD-Initiative, Rudi Kramer.

Für Lehrkräfte, die selbst das Thema im Unterricht behandeln wollen, liegt seit April 2019 die vierte Auflage des Lehrerhandbuchs „Datenschutz geht zur Schule“ vor. Die Materialien können kostenlos unter http://www.bvdnet.de/datenschutz-geht-zur-schule heruntergeladen werden.

Der Safer Internet Day steht unter dem Motto „Together for a better internet“ und setzt dieses Jahr einen Schwerpunkt auf das Thema "Idole im Netz. Influencer & Meinungsmacht". Er findet seit 2004 jährlich auf Initiative der Europäischen Kommission statt.
red/fis











7.02.2020 • 16:15 Uhr

Zum Europäischen Tag des Notrufs 112 am 11. 2. 2020: Jeden Tag 63 Notrufe: So arbeitet das starke Team der Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim

Für jemanden, der in Not geraten ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, Hilfe zu rufen – eine davon ist die in Europa länderübergreifende Notrufnummer 112. Alle Notrufe, die im Landkreis Northeim unter der 112 abgesetzt werden, landen in der Einsatzleitstelle. 2019 geschah das 23.129 Mal.

Die offizielle Bezeichnung für die Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim, die sich im Gebäude der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Northeim befindet, lautet integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst – kurz ILS. Genau das macht sie auch aus: Von hier aus werden im Notfall Rettungsdienste und Feuerwehren alarmiert. Was davon angefordert wird, entscheiden die Leitstellendisponenten – sie nehmen die Anrufe entgegen und fragen als erstes den Notfallort ab. Im Fall von medizinischen Notfällen wird dann automatisch angezeigt, welcher Rettungswagen oder Notarzt sich am nächsten befindet, damit die Zeitspanne bis zum Eintreffen am Notfallort so kurz wie möglich ist.
Jeweils zwei der 14 Mitarbeiter sind im Dreischichtsystem rund um die Uhr erreichbar, einer hat zudem zusätzliche Rufbereitschaft, sollte es beispielsweise aufgrund eines Unwetters besonders viele Anrufe in der Leitstelle geben. Bei größeren Lagen können zusätzlich alle dienstfreien Disponenten alarmiert werden. Wann das größte Notrufaufkommen herrscht, lasse sich nicht pauschal sagen, berichtet Kai Reichelt, Leiter der Einsatzleitstelle. Fest stehe aber: „Eine Schicht ohne Notruf gibt es nicht.“

Hilfestellung bei 38 Wiederbelebungen am Telefon

Vor allem dann, wenn Menschenleben in Gefahr sind, müssen die Disponenten in Sekundenschnelle handeln und spielen eine wichtige Rolle dabei, ob ein Patient eine Überlebenschance hat. 38 Mal haben sie im vergangenen Jahr am Telefon Anrufer dabei angeleitet, eine leblose Person zu reanimieren. Dafür wurde ein ausgeklügeltes Anleitungssystem - die strukturierte Notrufabfrage – entwickelt, das der Disponent durchgeht und Schritt für Schritt erklärt, was der Anrufer tun muss. So kann kein wichtiges Detail vergessen werden. Anders als noch vor ein paar Jahren bleiben die Disponenten während der Reanimation in der Regel bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, der noch vor Beginn der Wiederbelebung alarmiert wird, telefonisch an der Seite der Helfer.
Alle Disponenten sind Erste-Hilfe-Experten: Sie sind ausgebildete Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter, zudem sind alle auch feuerwehrtechnisch ausgebildet. Dennoch ist eine Telefonreanimation auch für sie eine besondere Herausforderung. Nur selten erfahren die Disponenten im Nachhinein, was aus den Patienten geworden ist. Doch es gibt auch Fälle, die im Kopf bleiben: „Eine junge Frau musste letztes Jahr ihre Mutter reanimieren, ich hatte sie am Telefon dabei angeleitet. Ein paar Tage später rief sie noch einmal an. Ihre Mutter hatte es leider nicht geschafft, dennoch wollte sie sich für die telefonische Hilfe bedanken. Es ist schön zu hören, dass die Menschen wissen, dass das, was man getan hat, gut war – auch wenn es leider nicht immer zum Erfolg führt“, erzählt Reichelt.
27.175 Einsätze für den Rettungsdienst hat die Einsatzleistelle für 2019 verzeichnet, aufgeteilt in Einsätze für Rettungswagen (16.450) und Krankentransporte (10.725), bei denen kein Notfall vorliegt. 284 Mal wurde zudem der Rettungshubschrauber aus Göttingen von der Leitstelle angefordert. Ein Notarzt war in 5527 Fällen im Einsatz.
Bei der strukturierten Notrufabfrage erfragt der Disponent zu Beginn eines Telefonats, um was für eine Art Notfall es sich handelt und kann die je nach Einsatz zuständige Organisation benachrichtigen. Im Fall von Bränden werden dann eine oder mehrere der 151 Feuerwehren im Landkreis Northeim alarmiert. 2019 hat die Einsatzleitstelle 756 Brandeinsätze aufgenommen, bei einem Großteil (628) handelte es sich um kleinere Brände, bei 96 um Brände mittlerer Größe und 32 Mal wurde zu einem Großbrand alarmiert.
Den größten Anteil der Feuerwehreinsätze bilden aber Hilfeleistungen: 1535 Mal hat die Einsatzleistelle dafür Feuerwehren im Landkreis alarmiert. Dazu zählen umgefallene Bäume auf der Straße (130), verschlossene Türen öffnen, weil Gefahr in Verzug war (150) oder Öl auf der Straße entfernen (232 Mal), aber auch Personensuche (8 Mal), eingeklemmte Personen aus Fahrzeugen befreien (32 Mal) oder Tierrettung (42 Mal). „Von verletzten Schwänen über mutterlose Waschbärbabys bis zur klassischen Katze im Baum war alles dabei“, berichtet Maik Swiridow, stellvertretender Leiter der Einsatzleitstelle.

Durchschnittlich sieben Anrufe pro Stunde
In der Einsatzleitstelle gingen im vergangenen Jahr 76.321 Anrufe ein - das sind 209 Anrufe am Tag. Doch nicht bei allen handelte es sich um Notrufe: Neben dem Notruf unter der 112 ist die Einsatzleitstelle auch unter der Amtsnummer 05551/606600 zu erreichen – das passierte 2019 30.746 Mal. Auch Anrufe über die 05551/19222 laufen in der Einsatzleitstelle ein. Das ist die bundesweite Nummer für Krankentransporte, bei denen kein Notfall vorliegt. 11.846 Mal hat das Telefon unter dieser Nummer im Jahr 2019 geklingelt.
2019 gab es zudem 10.600 Anrufe über die Nummer 116 117, über die man den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreicht. Bis Ende 2019 liefen die Anrufe ebenfalls in der Einsatzleistelle ein. Damit ist seit Jahresanfang allerdings Schluss. Stattdessen hat die Kassenärztliche Vereinigung die Terminservicestelle Akutfall eingerichtet, die unter 116117 ebenfalls 24 Stunden täglich erreichbar ist. Anrufer werden von dort an Arztpraxen, Bereitschaftsdienste oder Notfallambulanzen im Krankenhaus vermittelt.

Anrufe können geortet werden

Europaweit steigt der Anteil an Notrufen aus Mobilfunknetzen. Insbesondere bei ortsunkundigen Anrufern führt dies immer wieder zu ungenauen Ortsangaben. Um den Standort des Anrufers besser ermitteln zu können, wurde die freie Software Advanced Mobile Location – kurz AML – entwickelt. Die Software, die in Android und aktuelle iOs-Versionen integriert wurde, aktiviert im Fall eines Notrufes an die 112 automatisch GPS und WLAN, um eine möglichst genaue Position zu ermitteln und mit dem Notruf zu übertragen. Die Leitstelle Northeim setzt seit Oktober 2019 eine selbst entwickelte Software ein, um diese Daten abrufen und darstellen zu können. Sollte das Smartphone nicht über AML verfügen, gibt es mit der Ortungs-SMS eine weitere Möglichkeit, den Standort zu ermitteln. Der Datenschutz ist dabei gewährleistet:

Die übertragenen Daten werden ausschließlich für schnellstmögliche Hilfeleistung verwendet und nach dem Notruf automatisch gelöscht.
Im Fall von missbräuchlicher Nutzung des Notrufes ist es über die Polizei auch nachträglich möglich, die Position des Anrufers sowie die Daten des Anschlussinhabers zu ermitteln. 2607 Mal wurde 2019 der Notruf missbräuchlich angerufen. In fast allen Fällen handelte es sich jedoch um Versehen, sagt Leitstellenleiter Reichelt – etwa dann, wenn das Handy ohne Displaysperre in der Tasche allein den Notruf wählt. Passiert das mehr als einmal, rufe die Leitstelle auch schon mal zurück, erklärt Maik Swiridow: „Vor allem, um sicher zu gehen, dass kein Notfall vorliegt, aber auch, um den Anrufer wenn nötig zur Rede zu stellen.“ Auch das Unterdrücken der Rufnummer helfe nicht: Diese wird bei Notrufen automatisch übermittelt. Swiridow berichtet, ein Junge habe mal über 70 Mal in einer Nacht angerufen und die Disponenten sogar beleidigt: „Am nächsten Morgen stand beim ihm dann die Polizei vor der Tür.“

Der Missbrauch des Notrufs ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Nach §145 StGB wird bestraft, „wer absichtlich oder wissentlich Notrufe oder Notzeichen missbraucht oder vortäuscht, dass wegen eines Unglücksfalles oder wegen gemeiner Gefahr oder Not die Hilfe anderer erforderlich sei.“ E drohen Geldstrafe oder sogar Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Wird durch den Anruf ein unnötiger Einsatz ausgelöst, muss der Anrufer die Kosten dafür tragen.

Hintergrund:

Die integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst ist für den gesamten Landkreis Northeim zuständig. Sie existiert seit Juli 1982 und befindet sich in der Von-Menzel-Straße 3 in Northeim. Sie ist rund um die Uhr mit zwei Disponenten besetzt. Aufgeschaltet sind 229 Betriebe mit Brandmeldeanlagen, zudem können insgesamt über 20 Rettungsfahrzeuge von fünf Rettungswachen und vier Notarztstandorten alarmiert werden. Im Landkreis Northeim gibt es 147 freiwillige Feuerwehren sowie vier Werkfeuerwehren, drei Feuerwehrbereitschaften und drei technische Einsatzleitungen mit insgesamt 360 Fahrzeugen, die von der Einsatzleitstelle alarmiert werden können. Hinzu kommen sonstige Einheiten wie THW, Schnelleinsatzgruppen, Wasserrettung oder Rettungshundestaffel.lpd

Zum Bild: 23.129 Notrufe über die 112 gingen 2019 hier ein: (v. l.) Maik Swiridow (stellvertretender Leiter der Einsatzleitstelle), Praxisanleiter Sven Starosta, Kai Reichelt (Leiter der Einsatzleitstelle) und Leitstellendisponent Nicolai Armbrecht an einem Arbeitsplatz in der Einsatzleitstelle in der Von-Menzel-Straße in Northeim. lpd/Foto: Landkreis Northeim











7.02.2020 • 16:05 Uhr

Keine Panik, aber Frühjahrs-Sturm Sabine droht – Tipps der Kreisfeuerwehr

Ab Sonntag könnte es ungemütlich werden, sagt der Deutsche Wetterdienst voraus

Ungemütliches Wetter steht dem Landkreis Northeim bevor: Ein Orkantief, das voraussichtlich den Namen „Sabine“ tragen wird, erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes ab Sonntag in der Region.

Die Wetterexperten prognostizieren aktuell Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h in Gewitternähe. Laut Kreisbrandmeister Marko de Klein ist das „aber kein Grund zur Sorge, wenn jeder einfache Verhaltensregeln beachtet“.

Die vergangenen schweren Stürme im Kreis Northeim, insbesondere Friederike und auch Eberhard, hatten gezeigt, das typische Waldstrecken bei kräftigem Sturm immer wieder betroffen sind. Dazu gehören unter anderem das Fissekental bei Willershausen, Straßen rund um die Bereiche Schönhagen, Amelith und Neuhaus im Solling sowie die Kreisstraßen bei Elvershausen sowie Suterode. „Verkehrsteilnehmer sollten diese Strecken, wenn sie merken, dass der Wind deutlich zunimmt, zu ihrer eigenen Sicherheit meiden“, rät Kreisbrandmeister de Klein. Umstürzende Bäume seien nicht nur eine Gefahr für Autofahrer, sondern auch für die Rettungskräfte, die im Anschluss zur Hilfe eilen müssen.

Grundsätzlich solle bei Sturm der Aufenthalt im Freien, insbesondere aber in Wäldern sowie Parkanlagen vermieden werden. „Ebenso sollte man Baugerüste oder Werbetafeln besonders im Blick haben“, rät de Klein. Autofahrer seien gut beraten, ihre Fahrzeuge nicht unter Bäumen, sondern nach Möglichkeit in einer Garage oder Tiefgarage zu parken. Zudem seien hinabstürzende Dachziegel eine der möglichen Gefahren. „Ein gesundes Maß an Aufmerksamkeit hilft, um sicher durch die stürmischen Tage zu kommen“, betont Marko de Klein. Sturmschäden sollten außerdem erst dann beseitigt werden, wenn sich das Wetter wieder beruhigt hat.

Sollten Bürger während des Orkantiefs Hilfe benötigen, stehen die Feuerwehren, zu erreichen unter dem Notruf 112, bereit. „Dann muss es sich aber auch um einen wirklichen Notfall handeln“, merkt der Kreisbrandmeister an. Dazu gehören unter anderem Bäume, die auf Straßen oder Häuser zu fallen drohen und alle weiteren Fälle, die eine unmittelbare Gefährdung für den Verkehr, Sachwerte oder Personen darstellen. Umgestürzte Bäume im eigenen Garten gehören beispielsweise nicht dazu. Und: „Verkehrsteilnehmer müssen mit Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen. Umgestürzte Bäume in Waldgebieten werden erst entfernt, wenn dies auch wieder sicher möglich ist. Strecken können deshalb gesperrt sein.“

Foto: Kreisbrandmeister Marko de Klein/ Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr










7.02.2020 • 15:16 Uhr

Historiker: Klöster haben bis heute in Niedersachsen hohe Bedeutung

Die noch existierenden Klöster in Niedersachsen haben nach Ansicht des Historikers Arnd Reitemeier bis heute eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Die Einrichtungen stünden für mehr als 1.000 Jahre Geschichte und Kontinuität, sagte der Leiter des Göttinger Instituts für Landesforschung am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Rande einer Tagung im Kloster Wöltingerode. Heutigen Besuchern ermöglichten sie moderne Angebote und einen Blick in eine andere Zeit. Noch bis zum Wochenende wollen Experten in Wöltingerode Forschungsergebnisse zum Thema "Klöster und Klosterlandschaften in Niedersachsen" diskutieren.

Vor allem Frauenklöster seien nach der Reformation als Stifte fortgeführt worden, sagte Reitemeier. Und während katholische Klöster sich aus vielen Gebieten zurückzögen, gebe es in den protestantischen Konventen kaum Nachwuchssorgen. Die Karrieren und Biografien der Frauen, die sich häufig spät für einen Eintritt in ein Kloster entschieden, seien unterschiedlich. "Heute spielt die soziale Herkunft der Konventualinnen allerdings keine Rolle mehr."

Im Mittelalter und in der Neuzeit hätten Klöster und klosterähnliche Gemeinschaften Einfluss auf Kirche, Staat und Gesellschaft ausgeübt, erläuterte der Historiker. Heute bereicherten die verbliebenen Stifte vor allem das karitative und kulturelle Leben in ihren Regionen. So böten viele evangelische Damenstiften eine Reihe religiöser und meditativer Aktivitäten an. Zugleich existierten beeindruckende Bereiche "wie eine eigene Welt, seit Jahrhunderten fast unverändert."

Das Bild dokumentiert das ehemalige "Kloster Brunshausen" Bad Gandersheim. In den Gemäuern befindet sich heute keine Mönche mehr, sondern ist u.a. das Museum "Portal zur Geschichte" etabliert..










7.02.2020 • 15:00 Uhr

Börse immun gegen Virus

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Es war trotz allem eine erfolgreiche Börsenwoche. Obwohl die Einschränkungen im öffentlichen Leben in China weiterhin bestehen, legten die Kurse weiter zu. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Coronavirus langsam abnimmt. Sollte dies anhalten, würde selbst eine teilweise Verlängerung der Zwangsferien für die chinesischen Betriebe den Aktienmärkten keinen größeren Schaden zufügen. Die übrigen Wirtschaftszahlen der Woche zeigten sich einigermaßen robust, allerdings bleibt das Wachstumstempo weltweit äußerst mäßig. Dies spiegelte sich auch in den Ergebnissen der laufenden Gewinnsaison der Unternehmen in den USA und Deutschland wider, welche die moderat positiven Erwartungen der Analysten erfüllen konnten.

China steht im Zentrum

Die wichtigste Entscheidung für die wirtschaftlichen Aussichten wird am Wochenende in China gefällt, nämlich ob und inwieweit die Zwangspause der chinesischen Betriebe wieder aufgehoben werden kann. In der kommenden Woche stehen Wirtschaftsdaten aus Deutschland im Mittelpunkt. Die Sentix-Umfrage wird einen ersten Eindruck über die Auswirkungen des Coronavirus auf die Unternehmensstimmung geben. Mit der Veröffentlichung der Wachstumszahlen für das abgelaufene Jahr wird sich auch zeigen, ob die zuletzt schwachen Zahlen aus der deutschen Industrie das Bild noch einmal eingetrübt haben.











7.02.2020 • 14:57 Uhr

Neu im Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim: Schmucke Toilettenkultur fast fertig

Am Tag der fantastischen Projekte im vorigen Jahr war der Gebäudetrakt des Roswitha-Gymnasiums direkt an der Roswithastraße noch eine einzige "interne" Baustelle in der Schule. Jetzt hatte das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group die einmalige Gelegenheit, erneut einen ersten Einblick in die "Baustelle" kurz vor der Vollendung des Projektes zu werfen.

Erstaunliches gibt es da zu sehen: eine mega schmucke Toilettenkultur ist hier von exzellent arbeitenden Handwerkern/innen gestaltet worden. Die Funktionstauglichkeit werden die Nutzer und Nutzerinnen der Bildungsstätte (nebst Forum) schon sehr bald testen dürfen. Der Landkreis Northeim als Schulträger verdient Anerkennung, dass das Toiletten-Dilemma im Roswithas-Gymnasium dann ein gutes Ende haben wird.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










7.02.2020 • 14:19 Uhr

Täterarbeit bei Häuslicher Gewalt im Fokus

Sozialministerin Carola Reimann: Gewalt ausübende Messer müssen über Strafverfolgung hinaus Verantwortung für ihre Taten übernehmen

Jeden Tag versucht ein Mann in Deutschland seine Frau zu töten – statistisch betrachtet wird an jedem dritten Tag eine Frau dabei zum tödlichen Opfer. „Ein unvorstellbares Leid auch für die Kinder der Frauen. Für mich ist ganz klar, dass Gewalt ausübende Männer deutlich über die Strafverfolgung hinaus Verantwortung für ihre Taten übernehmen müssen“, unterstreicht Sozialministerin Carola Reimann anlässlich des heutigen Fachtages ‚Täterarbeit im Fokus‘ in Hannover.

Damit sich kooperierende Institutionen wie Polizei, Staatsanwaltschaften, Frauenunterstützungseinrichtungen, Jugendämter und in der Täterarbeit Engagierte besser untereinander vernetzen, hat das Land das neue dreijährige Modellprojekt ‚Nachhaltige Vernetzung der Täterarbeit Häusliche Gewalt in Niedersachsen‘ initiiert. Den Auftakt des Projektes machte die heutige Veranstaltung. Dabei betonte Dr. Carola Reimann: „Die Arbeit mit den Tätern ist in der Interventionskette ein wichtiger Bestandteil mit großem präventivem Charakter. Während Opfer geschützt und unterstützt werden, ist es wichtig, dass gewalttätige Männer ihr Verhalten ändern – nur so lässt sich die Gewaltspirale unterbrechen.“

Das neue Projekt ist Teil der Umsetzung der Istanbul Konvention und wird durch das Männerbüro Hannover umgesetzt. Es hat neben einer Evaluation bestehender Angebote das Ziel, vergleichbare Standards in der Täterarbeit zu schaffen.
Der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG), Roland Hertel, weist darauf hin, dass der Erfolg der Arbeit stark von den Rahmenbedingungen abhängig ist: „Täterarbeit auf Grundlage der bundesweiten Qualitätsstandards ist nur bei ausreichender Finanzierung der Täterarbeitseinrichtungen möglich“. Entscheidend hierbei sei die enge Kooperation mit möglichst allen an der Interventionskette Häuslicher Gewalt beteiligten Institutionen.

Als Projektleiterin Täterarbeit Häusliche Gewalt im Männerbüro Hannover sagt Dr. Almut Koesling: „Zusätzlich zur besseren Ausstattung der bestehenden Täterarbeitseinrichtungen geht es auch um eine flächendeckende Versorgung.“

Das Land fördert in 2020 elf Täterarbeitseinrichtungen mit insgesamt 275.000 Euro. Im Fokus stehen dabei in erster Linie Kursangebote mit so genanntem konfrontativen Ansatz und die Vernetzung der Täterarbeitseinrichtung mit den örtlichen Interventionsstrukturen. red/fis

Angebote für von Gewalt betroffene Frauen und Täter

Unterstützung für betroffene Frauen gibt es u. a. über das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Es ist erreichbar unter der kostenfreien Rufnummer 08000 116 016. Via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr unterstützt.

Auch auf den Internetseiten des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finden Frauen unter www.ms.niedersachsen.de/startseite/frauen_gleichstellung/beratungs_und_serviceangebote/ u. a. Kontakte zu den niedersächsischen Frauenhäusern.

Gewaltbetroffene Männer können u. a. unter www.ms.niedersachsen.de/gewaltschutz/taterarbeitseinrichtungen_hausliche_gewalt/foerderung-von-taeterarbeitseinrichtungen-haeusliche-gewalt-in-niedersachsen-106103.html Unterstützung finden.










7.02.2020 • 14:15 Uhr

Einbeck: Unbekannte Schläger prügeln 21-Jährigen krankenhausreif - erst geschlagen, dann getreten

Am gestrigen Donnerstag gegen 21.05 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Hullerser Straße/Hägermauer in der Bierstadt Einbeck zu einer häßlichen Schlägerei, bei der ein 21 Jahre alter Einbecker schwer verletzt wurde.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde der Einbecker von zwei bislang unbekannten jungen Männern erst angesprochen und kurz darauf durch Faustschläge ins Gesicht schwer verletzt. Der 21-Jährige ging zu Boden und wurde dort noch von den beiden Tätern getreten. Anschließend flüchteten die beiden Männer zu Fuß.

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief ergebnislos. Mit einem RTW wurde der Einbecker in das Einbecker Krankenhaus gefahren und dort stationär aufgenommen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu der Schlägerei am Donnerstabend gegen kurz nach 21 Uhr im Bereich Hullerser Straße/Hägermauer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05561-949780 bei der Einbecker Polizei zu melden. fal










7.02.2020 • 14:09 Uhr

Lebensmittel sollten nicht verramscht werden!“ Zum Hintergrund der heutigen Aktion der Bewegung „Land schafft Verbindung“ Südniedersachsen

Zur Erklärung und zum nicht einfachen Hintergrund der heutigen Aktion für faire Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse hat die Bauern-Bewegung „Land schafft Verbindung“ in Südniedersachsen soeben eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin leuchtet Jonas Kenner (Foto), ein Sprecher LsV Südniedersachsen, die Faktenlage und Verknüpfungen aus. „Lebensmittel sollten nicht verramscht werden“, so seine klare Botschaft an den Einzelhandel und die Kundschaft.
Wir dokumentieren das Original der Pressemitteilung.
red/fis/Fotos:Thomas Fischer/Sreenshot LaV

















7.02.2020 • 13:58 Uhr

Bauern kaufen bei Real sämtliche Milchprodukte aus den Regalen und verschenken sie an Schulen, Tafeln und Kindergärten - Neue Protestaktion der Bewegung „Landwirte schafft Verbindung“ für faire Preise

Nach Mahnfeuern, Flashmobs, Trecker-Sternfahrten jetzt ein neuer spektakulärer Protest der Bauern-Bewegung Land schafft Verbindung. Im Kampf um faire Preise für ihre Milch kauften Landwirte gestern überraschend die Regale bei real in Göttingen leer. Heute dann der nächste Hammer. Alle Milchprodukte - von Käse bis Quark, Milchgetränken und Pudding wurde alles an Kindergärten, Tafeln und Schüler und Schülerinnen in Northeim, in der Gemeinde Kalefeld und beim Schulzentrum in Greene- Einbeck verschenkt. „Wir wollen mit dieser Aktion für einen fairen Preis für unsere Milch aufmerksam machen und kämpfen. 33 Cent pro Liter sind zu wenig. Um die Auflagen für mehr Umweltschutz, Tierwohl und Klimaschutz erfüllen zu können, brauchen wir mindestens 35 Cent pro Liter“, erklärte heute Landwirt Henrik Engelke bei der Aktion mit seinen Kollegen/in in Greene.
Die Crux ist: die Molkereien solidarisieren sich mit den Bauern und wollen den Landwirten mehr bezahlen. Aber, der Einzelhandel wie real wehren sich noch, diese Preisaufschläge an ihre Kunden weiterzugeben.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















7.02.2020 • 09:56 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Am Donnerstag eine "Abholz"-Kommission gesichtet

Aktuell sind im Seekurpark der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim vermehrt Aktivitäten von Experten zu beobachten, die sich offenbar mit den unmittelbar bevorstehenden Abholt- und Raodungsaktionen von Bäumen und Sträuchern beschäftigen. Am Donnerstag wurde eine kleine "Kommission" nicht unweit der öffentlichen Toilettenanlage/Parkplatz am mittleren Osterbergsee beobachtet. Eine Dame und zwei Männer begutachteten Bäume und Sträucher, die ab kommender Woche von einer privaten Firma aus Seesen weggemacht werden sollen. Offiziellen Angaben zufolge sollen u.a. Sichtschneisen für Gestaltungsmaßnahmen für die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim freierodet und geschnitten werden.
Laut Angaben des Allein-Geschäftsführers der Durchführungsgesellschaft Landesgartenschau, Thomas Hellingrath, ist für die gesamte Baumfällaktion die Stadt Bad Gandersheim verantwortlich. Das hatte sie der Öffentlichkeit in einer ausführlichen Mitteilung erklärt. Zu der neuerlichen Aktivität der kleinen Kommission (ohne einen Verantwortlichen der Stadt) ist vom Redaktionsnetzwerk eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet.
red

Das Bild dokumentiert die drei Experten am gestrigen Donnerstag bei einer Begutachtung von Bäumen und Sträuchern im Bereich des Parkplatzes an der öffentlichen Toilettenanlage beim mittleren Osterbergsee. Foto: Marc Reiser










7.02.2020 • 09:42 Uhr

Nach Gas-Alarm Einsatz an Oberschule in Sarstedt - Polizei ermittelt wegen Gefährlicher Körperverletzung

Ab dem späten Vormittag desgestrigen Freitag waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz an der Schiller-Oberschule im Wellweg. Aufgrund einer freigewordenen, bisher unbekannten Substanz klagten mehrere Schüler über Schwindel und Übelkeit. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge ging gegen 11:45 Uhr bei der Rettungsleitstelle in Hildesheim ein Notruf ein, wonach es zu Gasgeruch an der Schule gekommen sein sollte. Aufgrund dessen wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Einsatzort entsandt. Ein Teilbereich der Schule wurde geräumt. Bei Messungen durch die Feuerwehr wurden weder ein Gasleck noch ein Austritt von Gefahrstoffen festgestellt.

Insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler litten unter Schwindel und Übelkeit. Sie wurden durch Rettungskräfte vor Ort versorgt. Eine Schülerin wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Die Ursache bzw. die Substanz, die zu den Beschwerden führte, ist bisher nicht bekannt.

Die Polizei Sarstedt hat die Ermittlungen aufgenommen. jpm










6.02.2020 • 21:35 Uhr

Bad Harzburg heute Abend: Alt-Bundespräsident Wulff: „Bin empört“ über Kemmerich-Wahl durch die AfD

Aktualitäten bestimmen den augenblicklichen Auftritt von Alt-Bundespräsident Christian Wulff in der Luther-Kirche in Bad Harzburg. Zu den politischen Turbulenzen in Thüringen und die überraschende Wahl von Thomas Kemmerich zum FDP-Ministerpräsidenten durch die Stimmen der AfD brachte es auf den Punkt:“Ich bin empört!“ Es sei vollkommen richtig, dass er am heutigen Donnerstag zurückgetreten ist. Wulff gehört zu einem Podium mit dem Landesbischof Dr.Meyns und dem Northeimer CDU-Bundestagsabgeordneten Dr.Roy Kühne. Auch Bischof Meyns und MdB Kühne übten scharfe Kritik an den inakzeptablen Vorgängen anlässlich der umstrittenen Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen. In der Lutherische sind bei der CDU-Veranstaltung nach Angaben des Veranstalters 168 Personen versammelt. Inhaltlich sollte sich in der Expertenrunde über das Thema „Brücken bauen statt einreißen – Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten eines ansteigenden Populismus“ geredet werden. red/fis/Fotos:Thomas Fischer














6.02.2020 • 21:26 Uhr

"Insekten brauchen Vielfalt – Bauern brauchen Insekten!" - BUND entlarvt eine Klimasünde

Zweifelhafter Preis an einen angeblich so vorbildlichen Landwirt in Fredelsloh sorgt für Aufsehen und Kritik

„Blumen auf die Äcker“ eine Überschrift, die zunächst Anlass zu Hoffnung gibt! Ein erster Preis für einen Landwirt in Fredelsloh, beim bundesweiten Wettbewerb „Insekten brauchen Bauern“. Erste leichte Zweifel kommen auf, erfährt man, wer den Wettbewerb ausgeschrieben hat. Mit der Stiftung LV Münster, der Fachzeitschrift top agrar und dem Agrarkonzern Syngenta nicht gerade vertrauensvolle Fürsprecher für eine nachhaltige Landwirtschaft. So hat Syngenta im Rahmen der „Glyhosate Renewal Group“ Ende Dezember gerade die erneute Zulassung von Glyphosat bei den EU-Institutionen beantragt! Vielleicht sollte das Wettbewerbsthema auch besser lauten: „Insekten brauchen Vielfalt und Bauern brauchen Insekten“ um die Zusammenhänge etwas deutlicher heraus zu stellen!

Trotz alledem, haben u. a. ein Göttinger Professor für Agrarökologie und ein NABU-Entomolge wahrscheinlich allein auf Grund der eingereichten Unterlagen und ohne Ortskenntnisse einen Sieger ermittelt. Wer allerdings in Fredelsloh etwas recherchiert wird enttäuscht! Nachweislich sind verschiedene von den „Flächen die flachgründig und kleiner als zwei Hektar sind“ vor der Einsaat mit Blühmischungen artenreiches Dauergrünland gewesen, das umgepflügt wurde. Eine große Klimasünde, denn Grünland ist ein hervorragender CO²-Speicher, und das wird bei Umbruch teilweise freigesetzt!

Vor dem Hintergrund, das auf diesen mageren Böden trotz Düngung nur mäßige Ernten zu erwarten sind, und große Maschinen nicht effizient eingesetzt werden können, es aber für Blühflächen im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen wesentlich mehr Fördergeld gibt, scheint es sich bei dem bepreisten Landwirt weniger um einen Insektenfreund als um einen Subventionsoptimierer zu handeln. So ist es für ihn auch möglich, hohe Pachtpreise zu zahlen und andere vielleicht auf Grünland angewiesene Nachfrager zu überbieten. Natürlich gehört auch nicht viel Bauernschläue dazu, Blühstreifen im Schatten von Waldrändern und Hecken anzulegen, wo sonst kein üppiger Ertrag zu erwarten ist! Da stellt sich jedoch auch die Frage nach der Effizienz der Förderrichtlinien und deren wirklicher Intention. Interessant zu sehen auf dem Foto in der Presse, wie der Junglandwirt vor seinem großen Schlepper posiert und im Hintergrund die Feldspritze auf ihren nächsten Glyphosat? -Einsatz wartet, um die restlichen 100 Hektar intensiv zu bewirtschaften. Die Mastschweine fristen währen dessen auf dem Spaltenboden ein wenig artgerechtes Leben, werden aber als Entschädigung hierfür vom Chef persönlich zum Schlachten gefahren!



Mögen sich Biene und Schmetterling auch über die Blüten freuen, ein Fortschritt in Richtung ökologische und soziale Agrarwende ist diese individuelle und unsolidarische Trickserei wirklich nicht! Die Bauern, aufgerieben zwischen den steigenden Preisen der Agrarkonzerne und den sinkenden Preisen der Lebensmittelkonzerne sollten endlich hier Ihren wirklichen Gegner erkennen und gemeinsam und geschlossen für eine andere Agrar- und Preispolitik kämpfen! Jürgen Beisiegel, Mitglied des BUND-Kreisvorstandes Northeim











6.02.2020 • 21:11 Uhr

Mit den Scouts heimatliche Natur erleben - Führungen für Gruppen und Jahresprogramm 2020

Alle interessanten Veranstaltung hier auf einen Blick - Bitte sofort im Jahreskalaneder notieren

Unsere Heimat! Das Leinetal im Landkreis Northeim beherbergt eine ganze Reihe von Naturschutz- und Erholungsgebiete. Durch eine verkehrsgünstige Erschließung lassen sich diese Sehenswürdigkeiten mit Bahn, Bus, Pkw und Fahrrad gut erreichen und erkunden. Von ganz besonderer Bedeutung ist dabei das EU Vogelschutzgebiet zwischen Salzderhelden und Northeim. Mit einer Fläche von etwa 1.000 Hektar ist dieses Gebiet eins der größten zusammenhängenden Feuchtwiesenlandschaften Mitteldeutschlands. Mehrere tausend Rastvögel nutzen diese Flächen jedes Jahr auf ihrem Weg in die Überwinterungsgebiete. Andere seltene Vogelarten brüten hier. Die ehrenamtlich tätigen Naturscouts führen das ganze Jahr über interessierte Gruppen zu den aussichtsreichsten Orten, geben Hinweise und Erläuterungen.

Das Angebot reicht von kurzen Vorträgen an einem Aussichtspunkt über zweistündige Führungen zu mehreren Beobachtungspunkten bis zu Fahrradtouren rund um das Gebiet. Auch werden Veranstaltungen zu bestimmten Themen oder in anderen Gebieten im Leinetal , wie Orchideenführungen, Vogelstimmenexkursionen, Nachtigallen- und Weißstorcherlebnisse angeboten.
Neben den individuell buchbaren Gruppenführungen sind auch in diesem Jahr wieder öffentliche Veranstaltungen geplant.

So gibt es bereits am Samstag, 15.Februarur um 15 Uhr eine öffentliche Führung zu den gerade zahlreich im Leinetal vorhandenen Gänsearten. Am Samstag, 28.März 2020 15 Uhr, findet eine Frühblüherführung im Waldgebiet Hube bei Einbeck, sowie am 18.April 2020 und 03.Mai 2020 Vogelstimmenführungen am frühen Morgen statt. Am 12.Mai 2020 0 ist eine Orchideenführung geplant und am 24.Mai 2020 können die Besucher den Nachtigallengesang erleben.
Erlebnisreich wird es dann auch im Herbst, wenn die vielen Zugvögel im Schutzgebiet pausieren oder hier überwintern. Aus diesem Anlass gibt es am 27.September 2020 , 18.Oktober, 14. November 2020 und 22.November 2020 öffentliche Führungen. Ein besonderes Angebot wartet auf die Besucher am 8. November 2020 , wenn es literarisch um die Martinsgans geht.
In
dividuelle Gruppenführungen können ganzjährig über die Homepage www.naturscouts-leinetal.de oder direkt bei den Naturscouts gebucht werden. Die Angebote richten sich an interessierte Gruppen ab drei Personen. Alle aktuellen Informationen zu den individuellen Angeboten und öffentlichen Veranstaltungen sind auf der Homepage der Naturscouts zu finden.
red/Foto: Natourscouts











6.02.2020 • 17:22 Uhr

Nach 14 Jahren: Axel Schlesiger scheidet als Gemeindejugendfeuerwehrwart Kalefeld aus

Tobis Laue einstimmig zum Nachfolger gewählt -

Anfang dieser Woche lud Gemeindejugendfeuerwehrwart Axel Schlesiger zur Dienstversammlung der Gemeindejugendfeuerwehr Kalefeld in das Feuerwehrhaus nach Echte ein.
Neben Schlesigers Jahresbericht und den Informationen aus dem Gemeindejugendforum durch den stellvertretenden Gemeindejugendsprecher Johann Ude, waren die wichtigsten zwei Punkte die Neuwahl eines/r Gemeindejugendfeuerwehrwartes/in und dessen Stellvertreter/in. Axel Schlesiger stand nach 14 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl zur Verfügung.
Zuvor berichtete Schlesiger über die geleisteten Stunden der Jugendlichen: "Im letzten Jahr wurden zusammen 11953,5 Stunden Feuerwehrdienst geleistet. Hier sind die Stunden der Betreuer noch nicht einmal mit erfasst."
Die Gemeindejugendfeuerwehr Kalefeld hat zum Stichtag den 31 Dezember 2019 insgesamt 75 Mitglieder, welche sich auf fünf Ortschaften verteilen.

Nun zur Wahl, bei einer kurzen Vorschlagsrunde wurde Tobias Laue vorgeschlagen, dieser bestätigte das Amt übernehmen zu wollen. Nach einer Abstimmung der Ortsjugendfeuerwehrwarte wurde Laue einstimmig als Nachfolger von Axel Schesiger gewählt.
Zum Amt des Stellvertreters stand Florian Hartwig zur Wiederwahl zur Verfügung, dieser wurde ebenfalls einstimmig gewählt. Eine weitere Wahl wurde für den/die Schriftwart/in durchgeführt, dort konnte sich Saskia Scholtyssek durchsetzen. Sie wurde ebenfalls einstimmig gewählt.

Zum Abschluss der Veranstaltung richteten, Abschnittsbrandmeister Nord/Ost Carsten Winkler und Gemeindebürgermeister Jens Meyer, ein paar Worte des Dankes an Schlesiger für die geleistete Arbeit in den letzten 14 Jahren und wünschten Tobias Laue viel Erfolg im neuen Amt.
red/tb/Foto: Tim Brand

Auf dem Bild zu sehen sind v.l.n.r: Ex-Gemeindejugendfeuerwehrwart Axel Schlesiger, stellv. Gmeindebrandmeister Thomas Wille, stellv. Gemeindejugendfeuerwehrwart Florian Hartwig, Gemeindejugendfeuerwehrwart Tobias Laue, Schriftführerin Saskia Scholtyssek, Gemeindebürgermeister Jens Meyer, Abschnittsjugendfeuerwehrwart Nord/Ost Konstantin Mennecke und Abschnittsleiter Nord/Ost Carsten Winkler.










6.02.2020 • 17:18 Uhr

30 Demonstranten gegen Abschiebung und für Bleiberecht vor dem Northeimer Kreishaus - Bombendrohung in Einbeck überschattet die Demo!

Polizei beobachtet Kundgebung aus gebührendem Abstand - Kreishaus geschlossen - Mitarbeitern an den Fenstern Zaungäste

Heute. Donnerstag. Es ist 15.45 Uhr:
Unter ergiebigen Sicherungsmaßnahmen der Polizei demonstrieren zur Minute rund 30 Menschen vor dem Northeimer Kreisverwaltung gegen die Abschiebepolitik der Northeimer Kreisverwaltung. Die Polizei ist mit circa zehn Einsatzwagen und rund 50 Polizisten in gebührendem Abstsnd im Einsatz. Das Kreisverwaltungsgebäude ist seit 15 Uhr geschlossen. Mitarbeiterinnen sitzen an den höher gelegenen Bürofenstern des Kreisturmes, verfolgen das Demogeschehen vor ihrem Arbeitsplatz als Zaungäste.

Bislang verläuft alles ruhig. Es wird folkloristische Musik über einen Verstärker gespielt.
In Redebeiträgen von Mitgliedern des Bündnisses gegen Abschiebungen wurde drei Fälle aus dem Landkreis Northeim u.a. Von einem Vertreter der Niedersächsischen Flüchtlingsrates angeprangert. Es seien durch die Abschiebepraxis Familien auseinander gerissen worden.
Die Kreisverwaltung in Northeim hat den Vorwürfen energisch widersprochen.

Überschattet wird die relativ kleine Kundgebung von überwiegend aus Göttingen gekommenen Aktivisten von einer mysteriösen Bombendrohung am heutigen Tag in Einbeck. Obwohl es sich um eine Finte handelte wurden weite Teile Einbeck heute abgeriegelt. Eine angebliche Bombe in einem Geschäft konnten auch Spürhunde der Polizei nicht ausmachen.

Kritik an Berichterstattung der HNA

Eine Vertreterin der Einbecker Seebrücke, die sich für Flüchtlinge einsetzt und heute mit vier Leuten ihrer Initiative in Northeim mitdemonstriert, übte scharfe Kritik an der heutigen Onlineberichterstattung der HNA.Die hatte die Bombendrohung in einen möglichen Zusammenhang mit der Northeimer Anti-Abschiededemo gebracht. Das sei ein „unmöglicher Journalismus“, meinte die Vertreterin der Seebrücke gegenüber einem HNA-Reporter vor dem Kreishaus. Er versprach der aufgebrachten Dame, ihre Position in der Redaktion einzupflegen.

red/Fotos:Marc Reiser
















6.02.2020 • 17:11 Uhr

Einbeck heute Vormittag: Irrer Anrufer sorgt mit angeblicher Bombendrohung für gigantischen Fehlalarm und Polizeieinsatz

Ein anonymer Anrufer hat am Donnerstagvormittag über mehrere Stunden für einen Polizeieinsatz und damit auch für Unruhe in der Einbecker Innenstadt gesorgt. Geschäfte blieben geschlossen und Häuser mussten evakuiert werden.

Gegen 08.12 Uhr ging ein erster Anruf auf der Wache der Einbecker Polizei ein. Der Anrufer meldete glaubhaft einen Überfall auf ein Geschäft in der Innenstadt am Marktplatz. Schnell war klar, dass es keinen Überfall gab. Das Geschäft war menschenleer, verschlossen und unversehrt.

Gegen 09.28 Uhr meldete sich vermutlich derselbe Anrufer nochmals. Diesmal erfolgte der Anruf in dem zuvor überprüften Geschäft und wurde von der Inhaberin entgegenommen. Der Anrufer gab an, in dem Geschäft eine Bombe hinterlegt zu haben.

Der Bereich wurde umgehend von der Polizei abgesperrt und anliegende Gebäude evakuiert. Polizeibeamte durchsuchten das Wohnhaus nach verdächtigen Gegenständen. Hierbei kamen auch Sprengstoffspürhunde der Polizeidirektion Göttingen zum Einsatz. Eine Bombe wurde nicht gefunden. Gegen 13.55 Uhr wurden die Sperrmaßnahmen am Marktplatz wieder aufgehoben.

Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. fal










6.02.2020 • 13:14 Uhr

Ein Krimi in Echt-Version: Falsche Polizisten von echten Polizisten reingelegt und geschnappt

Der Polizei in Wolfsburg ist ein Schlag gegen falsche Polizeibeamte gelungen. Die Beamten konnten am Dienstagabend nach gut siebenstündiger Observation und Ermittlungsarbeit zwei Männer aus dem Landkreis Gifhorn festnehmen. Dabei ist das couragierte Handeln eines 50 Jahre alten Wolfsburgers und seiner Ehefrau hervorzuheben, der rechtzeitig die Polizei alarmierte und den Kontakt zu den Tätern aufrechterhielt.

Begonnen hatte es am Dienstagnachmittag, als sich gegen 14.10 Uhr eine unbekannte Person telefonisch bei dem 50-Jährigen meldete und sich als Polizeibeamter ausgab.

Der angebliche Polizeibeamte warnte in dem Telefonat vor Tätern, die es auf das Vermögen des Ehepaares abgesehen haben. Angeblich seien die Täter in der Wohngegend des Paares aktiv. Deren Vermögen sei in Gefahr auch auf dem Konto nicht sicher.

Der Angerufene erkannte die Situation sofort, spielte seine Rolle des Opfers weiter und alarmierte umgehend die Polizei. In dem Telefonat ging das Opfer auf die Forderungen des angeblichen Kriminalbeamten ein und gab vor, das Geld zu besorgen zu wollen. Mehrere Telefonate folgten über den Tag, in denen auf das Opfer Druck aufgebaut wurde.

Was die Täter zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, dass echte Polizeibeamte schon längst involviert waren. Ein Beamter legte gegen 21.15 Uhr den geforderten und präparierten Umschlag an einem abgesprochenen Ort ab. Wenige Minuten später erschien der erste Täter, der den Umschlag abholen wollte. Ehe er sich versah klickten die Handschellen.

Ein zweiter Täter wurde in unmittelbarer Tatortnähe in einem Fahrzeug sitzend festgenommen. Bei beiden Männern wurde umfangreiches Beweismaterial, wie Prepaid Handys und gefälschte Ausweise gefunden. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung kam heraus, dass es sich um einen 26 Jahre und einen 36 Jahre alten Mann, beide aus dem Landkreis Gifhorn stammend handelte. In der Folge wurde durch die Polizei in Gifhorn die Wohnungen der beiden Festgenommenen Beschuldigten durchsucht. Ob und was hierbei gefunden wurde steht derzeit noch aus.

Die Täter wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig, wegen fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittlungen dauern an. Seit Monaten treiben sogenannte falsche Polizeibeamte in und um Wolfsburg und dem gesamten Bundesgebiet ihr falsches Spiel. Hierbei haben sie bereits einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Immer wieder warnen Polizei und Medien vor dieser Betrugsmasche bei der die Täter, als Bande und oftmals auch aus dem Ausland agieren. Dabei wird den Opfern vorgegaukelt, ihr Vermögen sei nicht sicher und sie sollen ihr Bargeld in Briefumschlägen oder Taschen an vorher angegebenen Orten ablegen, wo es dann von angeblichen Polizeibeamten abgeholt wird.ots











6.02.2020 • 13:06 Uhr

Heute um 5.50 Uhr: Vollsperrung des "Ith" nach einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und zwei verletzten Personen

Am heutigen Donnerstag, 06 Februar 2020, gegen 05:50 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 240, zwischen den Ortschaften Holzen und Capellenhagen, ein heftiger Verkehrsunfall. Ein 44-jähriger Mann aus Bodenwerder fuhr mit seinem BMW, aus Holzen kommend, in Richtung Capellenhagen. Der Unfallbeteiligte fuhr dabei hinter einem LKW, der von einem 45-jährigen Holzmindener gesteuert wird. Diesen LKW wollte er auf der Bundesstraße 240 überholen. Der BMW-Fahrer übersah dabei einen entgegenkommenden VW, der von einem 48-jährigen Duinger gesteuert wurde. Die beiden Fahrzeuge stoßen seitlich zusammen. Durch den Aufprall schleuderte der BMW gegen einen PKW Opel, der ebenfalls die B 240 in Richtung Capellenhagen befuhr. Der 35-jährige Fahrzeugführer des Opels wurde nicht verletzt. Durch den Unfall erlitten die Fahrzeugführer des BMW und VW leichte Verletzungen. Sie wurden nach einer ambulanten Versorgung in einem Krankenhaus wieder entlassen. Aufgrund der umfangreichen Reinigungsarbeiten musste die B 240 für die Dauer von ca. anderthalb Stunden voll gesperrt werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mindestens 30.000 Euro.rob










6.02.2020 • 12:58 Uhr

Von mutigen Frauen, die Luther erbitterten Widerstand leisteten - Einzigartiger Briefschatz gibt neue Einblicke ins Klosterleben

Einzigartiger Briefschatz gibt neue Einblicke ins Klosterleben

Eine einzigartige Briefsammlung bietet neue Einblicke in das Leben der Frauenklöster im Spätmittelalter. Ein Team von Wissenschaftlern um die Düsseldorfer Historikerin Eva Schlotheuber analysiert derzeit rund 1.800 Briefe aus dem früher katholischen Benediktinerinnenkloster Lüne in Lüneburg. Rund 490 Briefe seien bereits ausgewertet, sagte Schlotheuber am Mittwoch in Lüneburg. Eine solche Vielzahl von Briefen sei besonders und biete international Forschungsansätze.

Klosterarchivar Wolfgang Brandis hatte die Briefe aus dem 15. und 16. Jahrhundert in einer ledernen Truhe im Lüneburger Klosterarchiv in den 1990er Jahren wiederentdeckt. Schlotheuber habe als erste deren Bedeutung erkannt, sagte er. Die Historikerin erläuterte, die Lüner Benediktinerinnen hätten im regen Austausch mit anderen Frauenklöstern, dem Bischof, aber auch mit dem Rat der Stadt und ihren Familien gestanden. Die Briefe zeugten zudem vom erbitterten Widerstand der Frauen gegen die von Martin Luther (1483-1546) ausgelöste Reformation und damit gegen den herrschenden Herzog Ernst zu Braunschweig-Lüneburg. "Diese Perspektive aus der Binnensicht ist ganz selten, weil sich die Frauen öffentlich nicht äußern durften."

Erst 1580 wurde im Kloster Lüne die erste lutherische Domina eingesetzt. Bis heute gibt es in dem Kloster eine Gemeinschaft evangelischer Frauen. Das Klosterleben sei auch im Mittelalter für junge Frauen der Patrizierfamilien und des Landadels attraktiv gewesen, sagte die heutige Äbtissin, Reinhild von der Goltz. "Sie hatten die Chance, Bildung zu erwerben." Durch Siederechte sei das Kloster in der durch Salzabbau reich gewordenen Stadt zudem vermögend gewesen.

Schlotheuber zufolge zeugen die Briefe vom Bildungsstand der Frauen und ihren Fähigkeiten, Netzwerke zu knüpfen. Die Nonnen wechselten darin zwischen Latein und Niederdeutsch und nutzten Anspielungen auf liturgische Texte oder Gebete für eine "erweiterte Sinnebene". Zudem werde deutlich, dass es im Kloster keinesfalls nur trist zuging. So kündigte eine Nonne Verwandten die Lieferung eines Schweins an, "dass es Euch zu einem guten, fetten Schweinsbraten dienen möge". Zuvor habe das Tier Verwüstungen angerichtet, so die Verfasserin: "Es hat mir meine gesamte Zelle umgewühlt."

Erhalten sind die Briefe, weil jedes ein- und ausgehende Schreiben handschriftlich kopiert wurde, erläuterte die Historikerin. Dies habe zum einen der Kontrolle durch die Priorin gedient. Zum anderen hätten die Nonnen damit Muster, etwa für Kondolenzschreiben oder Glückwünsche gehabt.

Das Team um Schlotheuber von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und die Germanistin Henrike Lähnemann von der Universität Oxford hat den Angaben zufolge bisher 272 Briefe mit historischer und sprachwissenschaftlerischer Einordnung unter "Netzwerke der Nonnen" online publiziert. Die Klosterkammer Hannover fördert diese über die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel abrufbare Publikation. Das Forschungsprojekt wird mit rund 330.000 Euro von der Gerda Henkel Stiftung unterstützt. epd










6.02.2020 • 12:52 Uhr

Doppelschlag gegen brasilianische Indigene: ffnung indigener Schutzgebiete für Bergbau und Stromerzeugung

Ehemaliger Missionar künftig für isoliert lebende Völker zuständig - „Es fällt schwer, hier nicht von kulturellem Genozid zu sprechen.“

Brasiliens Präsident Bolsonaro beginnt sein zweites Amtsjahr mit einem doppelten Angriff auf die indigene Bevölkerung des Landes. Am gestrigen Mittwoch gab er bekannt, der ehemalige Missionar Ricardo Lopes Dias werde künftig für die isoliert lebenden Völker im Amazonas zuständig. Kurz darauf unterzeichnete Bolsonaro einen Gesetzesentwurf zur Öffnung indigener Schutzgebiete für Bergbau und Stromerzeugung.

„Indigene und auch Umweltschutzorganisationen in Brasilien kämpfen gegen dieses Gesetz, seit die Pläne im vergangenen Jahr bekannt wurden“, erklärt Regina Sonk, Referentin für indigene Völker bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Wenn es wie geplant in Kraft tritt, werden Abholzung der Wälder und Vergiftung der Flüsse völlig legal ungeahnte Ausmaße annehmen – zum Schaden der Natur und der indigenen Bevölkerung im Amazonas.“ Der Gesetzentwurf soll noch diese Woche in den Nationalkongress eingebracht werden. Dort muss er von der Kammer und im Senats gebilligt werden, bevor er vom Präsidenten genehmigt wird. Dieser bezeichnete den Gesetzestext als einen Traum, ein altes Versprechen, indigene Reservate für den Bergbau freizugeben.

Die Ernennung von Ricardo Lopes Dias am selben Tag betrachtet die GfbV mit großer Sorge. Über zehn Jahre hatte er mit der Organisation Missão Novas Tribus do Brasil (MNTB) freiwillig isoliert lebende indigene Völker im brasilianischen Amazonas zu missionieren versucht. „Diese Personalie entspricht ganz den Vorlieben Jair Bolsonaros“, erläutert Sonk. „Die Bedeutung dieser Ernennung ist klar: Sie wertet indigene Rechte ab, provoziert und diffamiert. Sie bedeutet eine institutionelle Schwächung der FUNAI, ähnlich wie sie auch andere Behörden zum Schutz indigener Rechte, IBAMA und SESAI erfahren haben.“

Viele der heute kontaktierten indigenen Völker lebten noch vor Generationen isoliert. Ihre Familien hatten in der Vergangenheit unter dem erzwungenen Kontakt von Missionaren gelitten. Indigene wurden manipuliert, unter Druck gesetzt, in andere Gebiete umgesiedelt, mit Krankheiten infiziert. Viele von ihnen starben. Durch Kolonisierung und Missionierung sank die Zahl der Indigenen in Brasilien von ehemals fünf Millionen auf unter eine Million.

Mit der Berufung von Lopes Dias setzt Bolsonaro seine Agenda zur Schwächung indigener Rechte fort. „Dieses aggressive Vorgehen gegen Indigene übertritt rote Linien“, fasst Sonk zusammen. Es fällt schwer, hier nicht von kulturellem Genozid zu sprechen.“ Bolsonaro bediene sich aller Mittel, Indigene zu attackieren, diffamieren und ihren Rechten und Interessen zu schaden.
red/fis











6.02.2020 • 12:35 Uhr

Einbecker AKB Stiftung fördert die Theaterpädagogik bei den Gandersheimer Domfestspielen

Die AKB Stiftung aus Einbeck fördert erstmalig die Theaterpädagogik für Kinder und Jugendliche bei den Gandersheimer Domfestspielen. Stiftungsvorstand Michael Büchting, Intendant Achim Lenz und Verwaltungsdirektor Thomas Groß besiegelten jetzt die maßgebliche Unterstützung. „Uns ist wichtig, die Zuschauer von morgen und übermorgen zu begeistern und Kinder und Jugendliche frühzeitig an das Theater heranzuführen“, sagte Büchting. Das ist auch das Ziel des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen, das als Kulturvermittler die Domfestspiele ganzjährig stärker in der Region verankern möchte.

Bei den Gandersheimer Domfestspielen gibt es ein umfangreiches Programm für Kinder und Jugendliche. Die Theaterpädagogen Lucie und Robert Strohmeyer möchten ein zeitgemäßes Theaterverständnis vermitteln und die Zusammenarbeit mit Schulen und Einrichtungen für Kinder und Jugendliche als Träger der kulturellen Bildung intensivieren. Sie bieten für junge Menschen Workshops zur Vorbereitung eines Theaterbesuchs sowie das zum neuten Mal organisierte „Theatervirus“-Festival.

Beim Theaterbesuch bleiben einem manchmal Dinge eines Stückes verborgen. Oft hilft es, die Figuren und das Thema vor dem Theaterbesuch zu kennen. Dafür gibt es die theaterpädagogischen Einführungsworkshops. Zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Altersgruppe, können sich die Teilnehmer in 90 Minuten unter Anleitung der Theaterpädagogen mit den Stücken „Faust“ oder „Das Dschungelbuch“ beschäftigen. Durch theaterpädagogische Methoden werden alle Sinne beteiligt. Interessierte Schulen und Gruppen können sich bereits für diesen kostenfreien Service der Domfestspiele vormerken lassen.

Das „Theatervirus“-Jugendtheaterfestival der Gandersheimer Domfestspiele vom 4. bis 6. Juni findet bereits zum neunten Mal statt. Dieses Angebot richtet sich an Theatergruppen in Schulen oder Jugendeinrichtungen. Wer bereits ein fertiges Stück vorbereitet hat, kann dieses ins Festival einbringen. Außerdem gibt es für Theaterbegeisterte die Möglichkeit, Workshops zu Tanz und Theater zu belegen. „In jedem Menschen steckt eine eigene Geschichte, die er auf der Bühne zeigen kann“, sagt Robert Strohmeyer. Die Ergebnisse der Workshop-Arbeit werden am Sonnabend, 6. Juni, auf der Bühne präsentiert. Vorerfahrungen sind für eine Teilnahme nicht erforderlich, die Teilnahme am Theatervirus ist kostenlos.

Ansprechpartner für das Angebot sind die Theaterpädagogen Lucie und Robert Strohmeyer unter Telefon 05382 73 302 oder per E-Mail theaterpaedagogik@gandersheimer-domfestspiele.de

Zum Bild: .l. Theaterpädagoge Robert Strohmeyer, Intendant Achim Lenz, Michael Büchting von der AKB Stiftung, Verwaltungsdirektor Thomas Groß. Foto: Bertram












6.02.2020 • 06:44 Uhr

Reaktionen auf Kemmerich-Wahl zum Ministerpräsidenten in Thüringen

In einer kurzen Verlautbarung hat sich der Bundestagsabgeordnete Jens Kestner (AfD), MdB für den Wahlkreis 52 Northeim-Osterode-Goslar, soeben zur Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich (FDP) zum neuen Ministerpräsidenten in Thüringen geäußert. Im Gegensatz zu den anderen Politikern von SPD, Linken und Grünen, die heftige Kritik an der Wahl des FDP-Politikers übten, weil er mit Stimmen von AfD/CDU und fünf FDP-Abgeordneten ins Amt kam, sieht Kestner das erwartungsgemäß anders.

Jens Kestner: "Für unsere Partei ist diese Wahl ein großer Erfolg, an uns führt nun kein Weg mehr vorbei in unserer Republik. Die Bürgerlichen Kräfte haben sich in Thüringen durchgesetzt, nach dem R-R-G bei der Landtagswahl schon abgestraft worden ist. Das Ausgrenzen der AfD funktioniert nicht mehr und der Politikwechsel in unserm Land wurde angestoßen, hin zu einer bürgerlich dominierten Mehrheit. Ich wünsche Herrn Kemmerich eine glückliche Hand und Durchhaltevermögen für seine Aufgabe. Die Linke-Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow hat mit ihrem Blumenstrauß Wurf vor die Füße gezeigt, wie die Linke zu demokratischen Wahlen innerhalb eines Parlamentes steht. Zusammenfassend; ein schöner Tag für Deutschland und die AfD."

Kemmerich ist selbst aus den eigenen FDP-Reihen und sowie von den anderen Parteien zum Rücktritt aufgefordert worden. Die CDU, die wie die AfD Kemmerich zum Ministerpräsidenten wählte, macht sich nun für Neuwahlen in Thüringen stark. red










5.02.2020 • 20:31 Uhr

Verkehrsministerium fördert Niedersachsens ÖPNV mit über 95 Millionen Euro - Für Bad Gandersheim Bushaltestellen rund 200.000 Euro

Minister Althusmann: Ein starker Nahverkehr ist entscheidender Faktor für die Mobilität der Zukunft

Zum Ausbau und zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) beteiligt sich das Land Niedersachsen in diesem Jahr mit rund 95,4 Millionen Euro an insgesamt 328 Projekten. Das hat Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann heute in Hannover anlässlich der Vorstellung des ÖPNV-Förderprogramms 2020 bekanntgegeben: „Vor dem Hintergrund der Klimadiskussion nimmt der öffentliche Personennahverkehr eine noch wichtigere Rolle ein, als er ohnehin schon hatte. Ein starker ÖPNV ist ein entscheidender Faktor für die Mobilität der Zukunft. Mit unserem umfangreichen Förderprogramm soll der öffentliche Personennahverkehr noch attraktiver werden, um noch mehr Fahrgäste zu gewinnen. Die Landesregierung ermöglicht damit Investitionen in Niedersachsens ÖPNV von insgesamt rund 203 Millionen Euro.“
Im Landkreis Northeim werden Busbahnhof- und Bushaltestellenprojekte u.a. in Einbeck mit fast 1 Millionen Euro und in Bad Gandersheim mit Dörfern mit rund 200.00 Euro gefördert.

Im Einzelnen umfasst das ÖPNV-Jahresförderprogramm 2020:
113 Neu- und Ausbauvorhaben im straßengebundenen ÖPNV mit insgesamt 38,8 Millionen Euro Förderung (Stadt- und Straßenbahninfrastruktur, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen, allein 88 größere Bushaltestellen und Busbahnhöfe, Busbetriebshöfe, ÖPNV-Beschleunigungen (z.B. eigens gesteuerte Ampelschaltungen für Busse), Echtzeitinformationssysteme für Fahrgäste
825 Bushaltestellen werden modernisiert und barrierefrei gestaltet mit insgesamt rund 22 Millionen Euro Förderung
drei Projekte im Schienenpersonennahverkehr werden mit insgesamt 3,7 Millionen Euro gefördert (Sanierung von Bahnhofsgebäuden und Bahnsteigverlängerungen), eine Vielzahl von Projekten des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) werden neben dem ÖPNV-Jahresförderprogramm auch noch aus anderen Programmen (Niedersachsen ist am Zug – NiaZ – , Zukunftsinvestitionsprogramm – ZIP – ) gefördert: so soll in 2020 die Modernisierung von allein acht Bahnhöfe abgeschlossen werden
299 Busse, davon 43 Elektro-Busse, 6 Busse mit Erdgasantrieb, 5 Busse mit Hybridantrieb und 245 dieselgetriebene Busse mit neuester Abgastechnik: 30,7 Millionen Euro
eine neue landesbedeutsame Buslinie mit einer voraussichtlichen Förderung von rund 300.000 Euro pro Jahr
Besonders bedeutsame Großprojekte 2020 sind neben mehreren Hochbahnsteigen und Gleiserneuerungen bei den Stadtbahnen in Hannover und Braunschweig (voraussichtliche Förderung: 9,8 Millionen Euro bzw. 2,3 Millionen Euro): die Erneuerung des P+R-Parkhauses am Bahnhof Uelzen mit über 400 Stellplätzen (voraussichtliche Förderung: 3,5 Millionen Euro), der Neubau eines Omnibusbetriebshofs in Diepholz (2,4 Millionen Euro), die Erweiterung eines Omnibusbetriebshofs in Hameln (2,3 Millionen Euro) sowie der Ausbau der Park&Ride-Anlage am Bahnhof in Osnabrück (1,8 Millionen Euro).

Althusmann: „Mit 328 aufgenommenen Vorhaben erreichen wir einen neuen Höchststand in unserem Förderprogramm (2019: 292). Das voraussichtliche Fördervolumen bewegt sich gegenüber dem Vorjahr (2019: 96,6 Millionen Euro) mit 95,4 Millionen Euro auf einem weiterhin hohen Stand. Wir machen Niedersachsen mobil. Ein gut ausgebauter und attraktiver ÖPNV ist ein Baustein, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Und er ist ein – gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen – wichtiger Standortfaktor. Wir wollen daher auch zukünftig in großem Umfang in möglichst allen Bereichen des ÖPNV investieren.“
red/fis










5.02.2020 • 20:10 Uhr

Göttinger Agrarökonom Professor Dr. Ludwig Theuvsen wird Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium

An der Spitze des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird es einen Wechsel geben. Neuer Staatssekretär in dem von Ministerin Barbara Otte-Kinast geführten Ressort soll Professor Dr. Ludwig Theuvsen werden. Er löst Rainer Beckedorf ab.

Der Göttinger Agrarökonom Ludwig Theuvsen (56) ist bereits seit Mai 2018 als Abteilungsleiter für den Bereich Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit im Ministerium tätig. „Es wird seine Aufgabe sein, die großen Weichenstellungen, die vor allen Dingen mit dem Umwälzungsprozess in der Landwirtschaft verbunden sind, vorzunehmen“, sagte Otte-Kinast.

Die Ministerin dankte Rainer Beckedorf für seinen langjährigen Einsatz im Dienste des Landwirtschaftsministeriums. Das Kabinett muss der Neubesetzung noch zustimmen. red/fis










5.02.2020 • 18:29 Uhr

Ehemalige Klinik Habichtsfang - Heinz Wosntiza im Exklusiv-Gespräch: Einigung mit der Öffentlichen auf Zielgeraden

Grünes Umfeld der Immobilie wird permanent in Schuss gehalten - Unterbringungsmöglichkeiten im Focus des

Die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim kommt näher. Leerstände in großem und kleinen Ausmaß werfen immer dunklere Schatten auf das lichte Projekt in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Die "Baustellen" sind bekannt weil unübersehbar: Das Ex-Kurhaus der Stadt. Die ehemalige städtische Klinik am Habichtsfang.Das frühere Hotel am See mit den Seeterrassen. Das als Schrottimmobilie bezeichnete Ex-Kurhotel Bartels, jetzt im Eingetum der Stadt Gandersheim. Alle stehen seit Jahren ungenutzt leer. Sie nerven die Kommunalpolitiker. Die müssen sich von besorgten Bürgern und Bürgerinnen immer wieder fragen lassen: Wollt ihr mit diesen Ruinen tatsächlich in eine Landesgartenschau gehen? Sollen das 450.000 Besucher und Besucherinnen tatsächlich in diesen derzeitigen Zuständen zu sehen bekommen?

Nun, derzeit laufen einige Bemühungen Intensivst hinter den Kulissen, damit dieses Grusel-Ruinen-Szenarie nicht so eintritt oder zumindest abgemildert wird. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group beschäftigte sich soeben mit dem Leerstand der Klinikimmobilie am Habichtsfang. Wir fragten beim Eigentümer, dem Unternehmer Heinz Wosnitza erneut nach: "Wie ist der aktuelle Stand neuer Perspektiven für das Gebäude?" Hier einige Antworten und Positionen aus einem längeren Recherchegespräch mit Heinz Wosnitza:

"Ich verstehe die Sorgen der Bad Gandersheimer. Aber noch läuft die Auseinandersetzung über die Regulierung eines Wasserschadens mit der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Ich kann ihnen aber versichern, dass wir möglicherweise kurz vor einer Lösung dieses langwierigen Herausforderung stehen. Die Einigung ist quasi auf der Zielgeraden." Der Unternehmer, der in Bockenem ein Alten- und Pflegeheim "Am Ring" betreibt, weiter: "Ich unternehme alles, um das Umfeld der Immobilie in Schuss zu halten und zu verbessern. Die Bepflanzung wird gepflegt. Gärtner haben neue Sträucher gesetzt. In Richtung Bergkurpark sind auf unserem Gelände Vorraussetzungen für Wegeführungen geschaffen. Hier könnten relativ schnell weitere Gestaltungen vorgenommen werden, die in das Bild einer Landesgartenschau passen. Wenn wir mit der Öffentlichen Versicherung einig sind, möchten wir so schnell wie möglich Pläne realisieren, damit das Gebäude natürlich zur Landesgartenschau mit Leben erfüllt ist und genutzt werden kann. Ich kann mir vorstellen, dass Möglichkeiten des Wohnens kurzfristig realisierbar sind. Aber zuerst muss jetzt eine Einigung mit der Versicherung in Braunschweig her."
red/fis/Fotos: Thomas Fischer


















5.02.2020 • 17:58 Uhr

Kindertagespflege stark nachgefragt - Landkreis Northeim bietet wieder Qualifizierungskurs an

Der Landkreis Northeim bietet auch in diesem Jahr einen Qualifizierungslehrgang zur Kindertagespflegeperson an. Dazu lädt die Kreisvolkshochschule in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kinder und Familien ein. In Vorbereitung zum Lehrgang findet zunächst am 14. Februar von 15.30 bis 16.30 Uhr eine Infoveranstaltung für alle Interessierten in der Kreisvolkshochschule Northeim, Wallstraße 40, statt. Der eigentliche Kurs soll im Mai starten.

Die Kindertagespflege hat sich neben den Betreuungsangeboten wie Krippen und Kindergärten im Landkreis Northeim längst etabliert. Mit der wachsenden Nachfrage der Eltern nach Betreuungsplätzen steigt auch der Bedarf an qualifizierten Tagespflegepersonen besonders in den Städten. Der Landkreis Northeim bietet deshalb regelmäßig Qualifizierungslehrgänge an.

Lehrgang dauert acht Monate


Der Lehrgang wurde nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstituts entwickelt. Er umfasst derzeit 160 Unterrichtseinheiten und dauert acht Monate. Die Kursgebühr beträgt 190 Euro. Die Ausstellung des Zertifikats vom Bundesverband für Kindertagespflege e.V. kostet 20 Euro. Die erfolgreiche Kursteilnahme ist Voraussetzung für die Erlangung des Zertifikates "Qualifizierte Tagespflegeperson" des Bundesverbandes. Tagespflegepersonen, die nach dem erfolgreichen Besuch des Qualifizierungskurses in Abstimmung mit dem Landkreis Northeim ein Betreuungsverhältnis übernehmen, erhalten das Kursentgelt erstattet.

Wer als Tagespflegeperson ein oder mehrere Kinder außerhalb des Haushalts der Erziehungsberechtigten betreuen will, wenn diese Betreuung mehr als 15 Wochenstunden umfasst und gegen Entgelt erfolgt, braucht dafür eine Erlaubnis des Landkreises. Die Erlaubnis muss beim Landkreis Northeim beantragt werden und ist an Anforderungen und Auflagen geknüpft. Dabei stehen Qualifikation und Eignung der Tagespflegeperson im Mittelpunkt.

Familienähnliche Betreuungssituation wird geschätzt


Die Stärke und Attraktivität der Kindertagespflege liegt besonders in der familienähnlichen Betreuungssituation. Aber auch für ältere Kinder stellt die Tagespflege eine sinnvolle und bedarfsgerechte Ergänzung zum Besuch von Kindertagesstätten oder Schulen dar.
Weitere Informationen zum Kurs sowie zur Anmeldung gibt es bei der Kreisvolkshochschule unter www.kvhs-northeim.de oder telefonisch unter 05551/7088220. Bei Fragen zu den Erlaubnisvoraussetzungen oder den Aufgaben einer Tagespflegeperson wenden Sie sich bitte direkt an die Fachberaterinnen des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de/kindertagespflege oder telefonisch unter 05551/708702 und 05551/708703.
lpd










5.02.2020 • 17:56 Uhr

Evangelischer Kirchenmann übersprayt Plakat zu umstrittener Edeka-Kampagne - In Bad Gandersheim mit "Unerhört"-Plakat der Diakonie überklebt

Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion hat sich der evangelische Pastor Uwe Schmidt-Seffers aus Nienhagen bei Celle in die Proteste von Landwirten gegen eine Edeka-Kampagne eingeschaltet. Am späten Sonntagnachmittag habe er das Edeka-Plakat "Nienhagen hat einen Preis verdient: den niedrigsten" übersprüht, sagte Schmidt-Seffers am Montag dem epd auf Nachfrage. Ein Video zeigt, wie er den Slogan mit "Bauern haben faire Preise verdient" überschreibt. epd

In Bad Gandersheim ist die Plakat-Wand mit Otto W. mit einem Füllerplakat der Diakonie überklegbt. Auf ihm ist die Schlagzeile "Unerhört" zu lesen - sie bezieht sich allerdings auf eine umstrittenes Wahlverhalten...
red










5.02.2020 • 15:57 Uhr

Schusswaffengebrauch durch Polizei: Tod eines 66-Jährigen aus Kassel - Die offizielle Version

Zum Schusswaffengebrauch durch Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle mit tödlichem Ausgang (wir berichteten) gibt es soeben eine gemeinsame Presserklärung von Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Mittelhessen. Wir dokumentieren die Position im Originalwortlaut:
Am 03. Februar 2020 gegen 20 Uhr erfolgte aufgrund des Verdachts einer Trunkenheitsfahrt mit Alleinunfall und anschließender Unfallflucht die vorläufige Festnahme eines 66-jährigen Mannes aus Kassel. Der Mann sollte zwecks Blutentnahme zur Polizeidienststelle Vellmar verbracht werden.

Während der polizeilichen Maßnahmen soll es im Bereich Weideweg in der Nähe des dortigen Polizeireviers in Vellmar zu Widerstandshandlungen durch den Festgenommenen mittels eines Messers gekommen sein. Im weiteren Verlauf kam es zum Schusswaffeneinsatz durch mehrere anwesende Polizeibeamte. Hierbei wurde der 66-Jährige getroffen und schwer verletzt. Er verstarb trotz notärztlicher Behandlung noch vor Ort.

Die nähere Aufklärung des genauen Geschehensablaufs ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Diese wurden durch die Staatsanwaltschaft Kassel und das Polizeipräsidium Mittelhessen unter Beteiligung der Tatortgruppe des Hessischen Landeskriminalamtes übernommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel ordnete das Amtsgericht Kassel die Obduktion des Leichnams an. Diese ist für den heutigen Nachmittag angesetzt. ots










5.02.2020 • 15:51 Uhr

Duingen: Gemeiner Täter lässt Bienenvolk verenden

In der Zeit von Montag, 03. Februar, bis Dienstag, 04. Februar 2020 , 12. Uhr, wurde in Duingen, Verlängerung Windmühlenweg, am Waldrand, ein Bienenkorb beschädigt. Durch bisher unbekannte Täter wurde der gesicherte Deckel entfernt, so dass Regenwasser eindrang. Dadurch verendete nahezu das komplette Bienenvolk.
Hinweise bitte an die Polizei Alfeld, Tel 05181-9116-0.ji











5.02.2020 • 15:48 Uhr

Unfallflucht auf der A7 - Reifen geplatzt - mehrere beschädigte Fahrzeuge

Im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einer Unfallflucht ist die Polizei Göttingen jetzt auf der Suche nach dem Verursacher und weiteren möglichen Geschädigten. Der Vorfall ereignete sich bereits letzte Woche Donnerstag (30.01.2020) gegen 06.10 Uhr.

Ersten Erkenntnissen zufolge war vermutlich ein Sattelzug oder ein Lkw mit Anhänger auf der A7 in Richtung Hannover unterwegs, als ihm zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim-West während der Fahrt ein Reifen platzte.

Mehrere folgende Fahrzeuge fuhren über die auf dem linken Fahrstreifen liegen gebliebene Reifendecke und wurden hierbei beschädigt. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 17.000 Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2215 entgegen.MB












5.02.2020 • 15:41 Uhr

Hunger-Diebe irritieren in Einbeck: Drei Fälle in der Innenstadt in kurzer Zeit

Sie hatten wohl alle nur Hunger...

Ereignisort: Stadtgebiet Einbeck, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 04. Februar 2020. Gestern wurden der Polizei Einbeck über die Mittagszeit mehrere Ladendiebstähle gemeldet. Alle drei Diebstähle wurden in einem Supermarkt in der Beverstraße von einem Ladendetektiv beobachtet. Gegen 13.25 Uhr betraf es eine 33-jährige Frau aus Einbeck, die Lebensmittel im Wert von 20,67 Euro an der Kasse nicht bezahlte.

Gegen 15 Uhr beobachtete der Ladendetektiv einen schon mehrfach aufgefallenen 19-jährigen Heranwachsenden aus Einbeck, wie dieser sich Lebensmittel im Wert von 5,92 Euro in den Rucksack packte und die Ware dann nicht an der Kasse bezahlte. Da der Täter bereits ein Betretungsverbot für den Supermarkt hat, erwartet ihn eine zweite Anzeige mit dem Tatbestand eines Hausfriedensbruchs.

Den letzten Fall meldete der Detektiv dann um 16.25 Uhr. Hier hatte ein 23-jährigen Mann aus Einbeck ebenfalls Lebensmittel im Wert von 2,37 Euro nicht bezahlt.

In allen drei Fällen hätten die Beschuldigten die Ware bezahlen können, da sie ausreichend Bargeld dabeihatten. red/red










5.02.2020 • 15:37 Uhr

In Nörten-Hardenberg und Northeim: Ukulele spielen bei der Kreisvolkshochschule

Wer schon immer mal oder wieder Ukulele spielen wollte, hat dazu jetzt bei der Kreisvolkshochschule Northeim Gelegenheit. Dort starten Kurse für Neulinge und Wiedereinsteigende.
Ein Kurs für Anfängerinnen, Anfänger und Wiedereinsteigende startet am Dienstag, 18. Februar, um 19 Uhr in Nörten-Hardenberg, KGS, An der Bünte 2. Geplant sind sechs Abende jeweils dienstags mit jeweils 90 Minuten. Die Kursleitung hat Sandra Schulze. Die Teilnahme kostet 35,40 Euro.
Ein Kurs für alle, die schon mal Ukulele gespielt haben, beginnt am Sonnabend, 22. Februar, um 10 Uhr, in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim. Grundkenntnisse sollten vorhanden sein. Leichte Griffe werden vorausgesetzt. Geplant sind sieben Vormittage jeweils sonnabends mit jeweils 90 Minuten. Die Kursleitung hat Sandra Schulze. Die Teilnahme kostet 41,30 Euro.
Anmeldungen schriftlich an die KVHS oder online unter www.kvhs-northeim.de.











5.02.2020 • 15:34 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der7. Kalenderwoche 2020

In Kalefeld und Bad Gandersheim gleich zu Wochenanfang Blitzeralarm!

In der Woche vom 10. bis 16. Februar 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag, 10. Februar: Raum Kalefeld
Dienstag, 11. Februar: Raum Bad Gandersheim
Mittwoch, 12. Februar: Raum Dassel
Donnerstag, 13. Februar: Raum Moringen
Freitag, 14. Februar: Raum Einbeck
Samstag, 15. Februar: Raum Northeim

Die semistationäre Messanlage Alice - Foto - wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und von Freitag bis Montag der Folgewoche (KW 8) im Raum Northeim eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
lpd/Fotos: Thomas Fischer














5.02.2020 • 15:30 Uhr

Dassel: 18-Jährige fährt mit Auto in den Graben und überschlägt sich

Ereignisort: Lüthorst, Landesstraße 529, Ereigniszeitpunkt:Dienstag, 04. Februar 2020, 16.30 Uhr. Am gestrigen Nachmittag kam eine 18-jährige Fahrzeugführerin aus Dassel mit ihrem Pkw VW auf der Landesstraße 529 zwischen Lüthorst und Deitersen auf regenasser Fahrbahn im Verlauf einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf gerät der Pkw in den dortigen Straßengraben und überschlägt sich einmal und kommt dann zum Stehen. Die Fahrerin und eine mit ihm Fahrzeug sitzende 17-jährige Beifahrerin aus Dassel werden durch den Unfall nach jetzigem Kenntnisstand leicht verletzt. Zu einer Schadenshöhe am Pkw liegen noch Angaben vor. vo











5.02.2020 • 13:48 Uhr

Für touristische Höhepunkte mehr Gäste-Führer/innen erwünscht - Neue Botschafter/innen der Region gesucht

Heute Aufruf für fünf Sehenswürdigkeiten in der Region Bad Gandersheim, Kalefeld, Landkreis Northeim

Mit einem Aufruf an Interessierte haben sich soeben im Rahmen einer Pressekonferenz Verantwortliche von fünf touristischen Attraktionen in der Region Bad Gandersheim, Kalefeld und Landkreis Northeim dafür stark gemacht, sich als ehrenamtliche Gäste-Führer/innen (Guides) zur Verfügung zu stellen und ausbilden zu lassen. Stellvertretend für alle Teilnehmer an der Pressekonferenz im Infozentrum Harzhorn (Römisch-germanisches Schlachtfeld) beantwortete Oliver Draber die zentrale Frage, wer ab sofort gesucht wird und sofort sein Interesse bekunden kann: "Jeder kann Guide werden und jeder erhält von uns das nötige Rüstzeug, um als Botschafter/innen der Region bestehen zu können. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Individuelle Fähigkeiten werden ausdrücklich in ein persönliches Konzept mit eingearbeitet." Zur Zielsetzung sagte Draber: " Die Guides sollen Gruppen führen. Das macht Spaß und dieser Spaß soll im Vordergrund stehen!"

Ab sofort können sich Interessierte melden. Im März 2020 ist eine Kontaktaufnahme zum Kennenlernen der Interessierten bei einem Informationstreffen vorgesehen. Für April 2020 ist ein gemeinsames Seminar geplant. Dabei geht es um grundsätzliche Frage wie Recht, Versicherung, Steuern, Konfliktmanagement und Rhetorik. Ab April 2020 gibt es eine individuelle Ausbildung an dem gewünschten Standort und gemeinsame Besuche aller touristischen Standorte.

Interessierte können unter nachfolgend aufgeführter Telefonnummer/e-mail Adresse Kontakte zu Oliver Draber aufnehmen: 05382 - 955647 oder info@praeteritum-ggmbh.de

Die Verantwortlichen auf dem Bild sind den touristischen Standorten zugeordnet: von links nach rechts Julia Hartgen (Portal zur Geschichte), Eckhard Froböse (Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim), Dr. Petra Lönne (Harzhorn), Thomas Hellingrath Landesgartenschau), Julia Fuhrmann (Portal zur Geschichte), Manfred Kielhorn (Stadt Bad Gandersheim) und Oliver Draber (Tunkuhle Willershausen/praeteritum). Fotos: Thomas Fischer














5.02.2020 • 13:06 Uhr

Northeim: Donnerstag Protestdemo gegen Abschiebung und für Bleiberecht von abgelehnten Asylbewerbern

Polizeidirektor Rusteberg versichert: "Wir sind bestens vorbereitet"

Weil der Landkreis Northeim die rechtmäßige Abschiebung von abgelehnten Aslybewerbern legal durchsetzt hagelt es Kritik. Jetzt ist für den morgigen Donnerstag, 16 Uhr, eine Protestdemonstration eines Bündnisses Göttinger Gruppen gegen die Abschiebepolitik des Landkreises Northeim und für ein Bleiberecht von Flüchtlingen angemeldet. Die Demonstration mit Kundgebung soll vor dem Kreishaus in Northeim stattfinden. In öffentlichen Erklärungen des Göttinger Bündnisses gegen Abschiebungen und einer Basisdemokratischen Linken wird der Northeimer Kreisverwaltung vorgeworfen, sie würde bei Abschiebungen ausländische Familien trennen. Der Landkreis Northeim weist diese Vorwürfe und eine Verantwortung deutlich zurück zurück. Eindeutig zuständig und verantwortlich sei das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg (BAMF). Dort sind die Abschiebungen angeordnet worden.

Die Polizei ist eigenen Angaben zufolge auf die Demonstration vorbereitet. Ob radikale Gegner der Asylpolitik aus Göttingen zu erwarten weiß die Polizei nicht. "Aber wir sind bestens vorbereitet", ließ Polizeidirektor Walter Rusteberg, Leiter der Polizeiinspektion Northeim, am Dienstabend in einer allgemein gefaßten Erklärung zu rechts- und linksextremen Aktivitäten in der Kreisstadt anklingen.










5.02.2020 • 12:42 Uhr

Dankesfest im Theater der Nacht: Landkreis würdigt Einsatz für die Integration geflüchteter Menschen

Menschen, die Fremden zum Willkommen die Hand reichen, geben immer auch Hoffnung und sind wichtige Botschafter der Zivilgesellschaft. Im Landkreis Northeim engagieren sich solche Menschen in zwölf Ehrenamtsinitiativen, die sehr unterschiedlich, teils als Vereine oder auch Runde Tische, organisiert sind. In welcher Form auch immer; alle vereint das Engagement für die Integration geflüchteter Menschen.

Rund einhundert der Ehrenamtlichen waren am Montagabend auf Einladung des Landkreises Northeim zu Gast im „Theater der Nacht“ in Northeim. Harald Rode, Dezernent für Jugend und Soziales, begrüßte die aus dem gesamten Kreisgebiet angereisten Personen und bedankte sich für die bereits seit mehreren Jahren andauernde wichtige Integrationsarbeit.

„Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, in den Jahren 2015 und 2016, hätten wir es ohne sie alle nicht geschafft“, machte Harald Rode die Bedeutung der auch Jahre danach noch wichtigen Arbeit deutlich. Mit dem Dankesfest wolle sich der Landkreis deshalb bei all denen bedanken, die sich ganz selbstverständlich um die geflüchteten Menschen kümmern. „Um den richtigen Platz in unserer Gemeinschaft zu finden, braucht es nicht nur alltägliche und medizinische Versorgung, sondern sprachliche, schulische, berufliche, kulturelle und gesellschaftliche Integration“, so Dezernent Harald Rode weiter. Ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit seien bei weitem nicht genug. Niemand könne den geflüchteten Menschen, die Heimat ersetzen. „Aber wir können gemeinsam dazu beitragen, dass sie bei uns willkommen und vielleicht auch ein bisschen zu Hause fühlen“, so Rode in seiner Ansprache.
Nach einem Sektempfang stand der gemeinsame Besuch der Theatervorstellung „Karneval der Tiere“ auf dem Programm. Nach der Vorstellung konnten sich alle an einem kalt-warmen Buffet stärken, bevor der Abend mit intensiven Gesprächen fortgesetzt wurde.

Wer darüber nachdenkt, sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit zu engagieren, kann sich beim Landkreis Northeim zur Vermittlung gerne an Lukas Orth. Er ist telefonisch zu erreichen unter 05551/708323 oder per E-Mail an lorth@landkreis-northeim.de.
red/lpd

Zum Bild: Etwa 100 Personen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich um geflüchtete Menschen kümmern, waren am Montagabend im Theater der Nacht in Northeim zu Gast. Foto: lpd











5.02.2020 • 08:22 Uhr

Heute früh in Seesen: Razzia der Polizei kann zur Verkehrbeeinträchtigungen führen

Die Polizeiinspektion Goslar führt am heutigen Mittwochmorgen gemeinsam mit Kollegen der Bereitschaftspolizei Hannover zahlreiche Durchsuchungsmaßnahmen an verschiedenen Örtlichkeiten innerhalb des Stadtgebietes Seesen durch. Zeitgleiche Durchsuchungen finden in Goslar, Clausthal-Zellerfeld und Salzhemmendorf statt.

Hintergrund ist ein umfangreiches Betrugsverfahren, das von Ermittlern in der Polizeiinspektion Goslar gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig betrieben wird. Durch die eingesetzten Polizeifahrzeuge und die von uns freigehaltenen polizeilichen Aktionsräume kann es vereinzelt zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.ots/Foto: Polizei










5.02.2020 • 08:18 Uhr

Einbeck: Opferstock in Ev. Münsterkirche aufgebrochen

Tatort: Stadt Einbeck, Stiftplatz, Tatzeitraum: 26. Januar 2020 bis zum 02. Februar 20202. Ein unbekannter Täter entwendete nach einem Aufbrechen eines Kerzenopferstocks in der Evangelischen Münsterkirche aus dem Inneren eine geringe noch unbekannte Menge an Bargeld. Die Polizei Einbeck hat ihre Ermittlungen dazu aufgenommen. vo










5.02.2020 • 08:13 Uhr

FDP-Schlossempfang: Polizeidirektor Rusteberg spricht von einem "sicheren Landkreis Northeim"

Zum Ende seiner 43-jährigen Diensttätigkeit bei der Polizei - davon 28 Jahre in der Polizeiinspektion Northeim - hat ihr Leiter, Polizeidirektor Walter Rusteberg, jetzt das Bild eines sicheren Landkreises Northeim skizziert. Rusteberg sprach Dienstagabend beim "Schlossempfang" der Liberalen im Kreis Northeim im Rosencafe in Brundshausen-Bad Gandersheim. "Die Menschen im Landkreis Northeim können sich sicher fühlen", so die Kernaussage des Polizeidirektors. Ohne die neuesten statistischen Fakten zur Sicherheitslage zu nennen - "Das ist zunächst dem Innenminister vorbehalten!" - reichten Rustebergs tendenzielle Aussagen. So sind die Straftaten - wie bereits 2018 deutlich geworden - auch im vorigen Jahr zurückgegangen. Einen positiven Trend gibt es weiter bei der Aufklärungsarbeit der Polizei. Die Quote liegt wie schon in 2018 klar über dem Landesdurchschnitt, wie Rusteberg vor den über 100 Gästen beim FDP-Empfang darlegte. "Das wird wohl auch in 2019 so sein", deutete er vorsichtig an, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Rusteberg schilderte ausführlich die verschiedenen Aktivitäten der Polizei innerhalb der Inspektion, um diese erfreuliche Sicherheitslage im Landkreis Northeim zu ermöglichen. red/Fotos: Thomas Fischer














5.02.2020 • 07:50 Uhr

Touristische Highlights wollen stärker kooperieren - Gemeinsame "Guide"-Ausbildung verabredet

Draber: Ziel ein "Guide-Pool", um der Landesgartenschau 2022 genügend Gästeführer zu verschaffen

Die touristischen Höhepunkte im Bereich der Stadt Bad Gandersheim und Gemeinde Kalefeld streben einen verstärkte Vernetzung und Kooperation an. Um sie optimaler Gästen zeigen zu können werden derzeit Anstrengungen für eine gemeinsame Ausbildung von Gästeführern (Guides) unternommen. Oliver Draber (Foto), Geschäftsführer der praeteritum gGmH, ist hier federführend tätig geworden.
Zum Hintergrund erklärt Draber: Die Nachfrage nach Führungen an den Standorten Harzhorn Düderode-Harriehausen, Portal zur Geschichte Bad Gandersheim-Brunshausen, Tongrube Willershausen wächst ständig. Auch die Stadtführungen in Bad Gandersheim werden immer stärker nachgefragt. Vor dem Hintergrund der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim, haben sich alle genannten Standorte zusammengesetzt, um eine gemeinsame Guide-Ausbildung anzugehen. Ziel ist es es nicht nur neue Guiders zu finden und abzubilden, sondern auch einen Guide-Pool zu schaffen, von dem alle Standorte profitieren und und der die Grundlage ist, um auch der Landesgartenschau genügend Gästeführer zu verschaffen.Einzelheiten sollen auf einer Pressekonferenz am Mittwoch erläutert werden.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










5.02.2020 • 07:21 Uhr

FDP-Schlossempfang regelrecht überrannt: Über 100 Gäste im Rosencafé Brunshausen

Dienstag. 19 Uhr: Noch nie war der traditionelle FDP-Schloß-Empfang des FDP-Kreisverbandes Northeim so stark besucht wie zur Stunde im Rosencafé in Brunshausen. 90 Teilnehmer waren angemeldet. Über 100 sind heute Abend gekommen. FDP-Kreischef Christian Grascha musste selbst zulangen, damit jeder Gast einen Sitzplatz bekam. Und Grascha bewies seine ganze Stärke beim Zupacken. FDP-Kreistagfraktionschef Irnfried Rabe begrüßte aus der stattlichen Anzahl von Gästen besonders Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, MdB Dr. Roy Kühne und Einbecks Vize-Bürgermeister Markus Seidel. Als Festredner wird heute Abend der Leiter der Polizeiinspektion Northeim, Polizeidirektor Walter Rusteberg, über die Sicherheitslage im Landkreis Northeim sprechen. Rusteberg steht nach 43 Jahren im Polizeidienst unmittelbar vor seiner Pensionierung.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer













5.02.2020 • 07:10 Uhr

FDP-Schloss-Empfang
regelrecht überrannt:
Über 100 Gäste im
Rosen-Café Brunshausen
Dienstag. 19 Uhr: Noch nie war der traditionelle FDP-Schloß-Empfang des FDP-Kreisverbandes Northeim so stark besucht wie zur Stunde im Rosencafé in Brunshausen. 90 Teilnehmer waren angemeldet. Über 100 sind heute Abend gekommen. FDP-Kreischef Christian Grascha musste selbst zulangen, damit jeder Gast einen Sitzplatz bekam. Und Grascha bewies seine ganze Stärke beim Zupacken. FDP-Kreistagfraktionschef Irnfried Rabe begrüßte aus der stattlichen Anzahl von Gästen besonders Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, MdB Dr. Roy Kühne und Einbecks Vize-Bürgermeister Markus Seidel. Als Festredner wird heute Abend der Leiter der Polizeiinspektion Northeim, Polizeidirektor Walter Rusteberg, über die Sicherheitslage im Landkreis Northeim sprechen. Rusteberg steht nach 43 Jahren im Polizeidienst unmittelbar vor seineri Pensionierung.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer













4.02.2020 • 18:02 Uhr

Lies: Wasser ist wichtigstes Gut - „Brauchen dringend Wassermanagement“

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies warnt vor tiefgreifenden Entwicklungen beim Thema Wasser. „Dürreperioden mit Trockenheit, Starkregen, immer härtere Unwetter und jedes Jahr Rekordtemperaturen – auf unsere Wasserwirtschaft kommen noch nie gekannte Herausforderungen zu“, prophezeite Lies am Dienstag bei einer Veranstaltung in Uelzen mit mehreren Hundert Wasser-Experten angesichts des Klimawandels in Niedersachsen. „Bei uns sind die Durchschnitttemperaturen um 1,6 Grad gestiegen, während der globale Anstieg „nur“ bei 1,2 Grad liegt. Das zeigt unsere hohe Betroffenheit“, erläuterte der Umweltminister den Fachleuten für Feldberegnung. „Die Niederschlagsmenge wird bei uns bis zu 20 Prozent steigen, besonders an der Küste sowie im Berg- und Hügelland“, sagte Lies: „Die Menge selbst ist deshalb kein Problem, aber die Intensität mit immer öfteren Starkregenereignissen. In anderen Regionen geht dagegen die Grundwasserneubildung zurück. Dagegen müssen wir uns in Niedersachsen mit einem intelligenten Wasser-Management wappnen“, warb der Umweltminister bei der Veranstaltung in Uelzen für ein umfassendes Konzept.

Denn Klimaprojektionen zeigen längst den Wandel für Niedersachsen: Wolkenbruchartige Wassermassen wie im Sommer 2017 gehen mit Dürren wie 2018 und 2019 sowie massiven Ernteausfällen einher, mit Schäden in den Wäldern und sinkenden Grundwasserpegeln. „Das führt dazu, dass die Bodenwasservorräte früher im Jahr aufgezehrt werden. Die Niederschläge werden sich zunehmend vom Sommer in den Winter verlagern und nicht mehr als mehrtägiger Landregen daherkommen, sondern als regelrechte Sturzfluten“, schildert Lies die Vorhersagen von Experten. „Wir müssen uns klarmachen“, so der Umweltminister: „Deutschland war im Jahr 2018 weltweit mit Japan und den Philippinen am stärksten von Extremwetterereignissen betroffen“. Für die Wasserwirtschaft lägen die Herausforderungen auf der Hand: Eine intelligente Beregnungstechnik zur Bewässerung der Kulturen, eine verlässliche Nutzung von Wasserkontingenten, sparsamer Umgang mit der Ressource in Trockenjahren und höchst sorgsamer Umgang mit den Trinkwasservorräten. In der Landwirtschaft müssten alternative Wasserquellen – Brauchwasser und Wasserrückhaltebecken – stärker zum Einsatz kommen, bei gleichzeitigem Rückbau von Drainagen. „Wir werden alle Anstrengungen darauf richten müssen, unser Lebensmittel Nummer 1, das Wasser, in der bisherigen Qualität zu sichern und zu erhalten. Es wird eine Kraftanstrengung“, sagt Lies voraus.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer













4.02.2020 • 17:58 Uhr

Bodenfelde: Einbrecher ohne Herz - Ehering und Halskette gestohlen

Am Montag zwischen 06.15 Uhr und 15 Uhr ist ein Unbekannter in der Fahrenfeldstraße durch ein eingeschlagenes Fenster in ein Einfamilienhaus eingestiegen. Beim Durchsuchen der Zimmer fand der Einbrecher einen Ehering, eine Halskette und einen Fotoapparat im Gesamtwert von mehreren hundert Euro. Zudem entstand ein Sachschaden von ca. 200 Euro.

Die weiteren Ermittlungen werden vom 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim geführt. Zeugen, die am Montag zwischen 06.00 Uhr und 15 Uhr im Bereich der Fahrenfeldstraße und dem Bodenfelder Bahnhof auffällige Personen oder Fahrzeuge entdeckt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden. fal










4.02.2020 • 13:25 Uhr

Mutige Kiosk-Angestellte lässt maskierte Räuber eiskalt abblitzen - Nach Überfall ohne Beute geflüchtet

Am gestrigen Montag, gegen 19 Uhr, überfielen zwei unbekannte Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe einen Kiosk in der Voss-Straße Sarstedt (Landkreis Hildesheim). Ohne Beute zu erlangen, flüchteten sie anschließend in Richtung Giften.

Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand traten die Täter von außen an das Verkaufsfenster des Kiosks heran. Einer von ihnen bedrohte die 41-jährige Angestellte mit einer schwarzen Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Die Angestellte ging jedoch nicht auf die Forderung ein und zog sich in den hinteren Bereich des Ladens zurück.

Die beiden Täter liefen anschließend in Richtung Giften davon. Kurz zuvor wurde durch die 41-jährige noch ein lauter Knall vernommen.

Die Polizei leitete nach Bekanntwerden des Überfalls umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein. Die Suchmaßnahmen, die von einem Polizeihubschrauber unterstützt wurden, führten nicht zur Ergreifung der Täter.

Zur Beschreibung der Männer liegt folgendes vor:

Erster Täter: -Ca. 170 -175 Zentimeter groß -Schlank, -Geschätztes Alter 20 - 25 Jahre, -Braune Augen, -Maskiert mit schwarzer Sturmhaube, -Schwarze Jacke , - Trug wahrscheinlich einen Rucksack auf dem Rücken, -Soll mit einem nicht näher bekannten Akzent gesprochen haben, -Führte schwarze Schusswaffe mit sich.

Zweiter Täter: -Ca. 180 Zentimeter groß, -Schwarze Maskierung, -Bekleidet mit dunklem Oberteil und dunkler Hose.
Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den flüchtigen Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm











4.02.2020 • 13:15 Uhr

Land erleichtert die Schaffung von Wohnraum – Lies: „Hürden abbauen, Baulücken schneller schließen“

Mit dem Kabinettsbeschluss am heutigen Dienstag hat das Land Niedersachsen den Entwurf eines Niedersächsischen Gesetzes zur Erleichterung der Schaffung von Wohnraum (NESWoG) zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Mit dem Gesetz sollen für fünf Jahre mehrere bauordnungsrechtliche Anforderungen ausgesetzt werden. Damit soll die Schaffung von bezahlbarem Miet- und Eigentums­bau durch Umbau, Erweiterung und Umnut­zung von bestehenden Immobilien deutlich erleichtert werden.

Mit den Lockerungen, die das neue Gesetz mit sich bringt, ist beabsichtigt, Baulücken schneller zu schließen. So sollen die Anforderungen an die Errichtung von Kinderspielplätzen, die Herstellung von Stellplätzen sowie die Barrierefreiheit in bestimmten Fällen ausgesetzt werden. Auch das Aufstocken von Gebäuden und der Ausbau des obersten Geschosses sollen erleichtert werden, für diese nachträglichen Maßnahmen soll auf den Einbau von Aufzügen verzichtet werden.

Bauminister Olaf Lies: „In der Vergangenheit sind viele Möglichkeiten zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum – etwa durch den Ausbau von Dachgeschossen oder die Umnutzung von Gewerbeimmobilien – ungenutzt geblieben, weil die rechtlichen Vorgaben als zu kompliziert oder zu teuer erachtet worden sind.“ Dies hat auch das vom Bauministerium initiierte „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ herausgearbeitet.

Die Anforderungen in der bestehenden Rechtslage sehen bisher vor, dass Kinderspielplätze oder Stellplätze für Fahrzeuge bei erheblicheren Um- oder bei Neubauvorhaben zu errichten sind. Auch die Anforderungen an die Barrierefreiheit schrecken viele Bauherren derzeit ab.

Die Konsequenz dieser Anforderungen war in der Vergangenheit, dass gar kein beziehungsweise kaum neuer Wohnraum in Bestandsbauten oder durch den Ausbau von Baulücken entstanden ist. Bauminister Olaf Lies: „Wir brauchen dringend mehr Wohnungen in Niedersachsen und haben uns deswegen entschieden, die Anforderungen herunterzuschrauben.“ red/fis










4.02.2020 • 13:12 Uhr

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: „Geschäfte ohne Gewissen, Herr Kaeser?“

Menschenrechtsaktion am Mittwoch vor Siemens-Hauptversammlung für Uiguren in Xinjiang/Ostturkestan:

Gemeinsam mit der Uigurischen Gemeinde in Europa e.V. wird die Gesellschaft für bedrohte Völker am kommenden Mittwoch, 8 bis 12 Uhr, in München, am Coubertin-Platz, nahe der Olympiahallemit einer Menschenrechtsaktion während der Siemens-Hauptversammlung gegen die Kooperation des Konzerns mit der China Electronics Technology Group (CETG) protestieren.

„Siemens sollte seine Zusammenarbeit mit CETG unbedingt überprüfen und gegebenenfalls schnellstens einstellen, denn die von dem chinesischen Unternehmen entwickelte Software trägt offenbar entscheidend zu schweren Menschenrechtsverletzungen an Angehörigen muslimischer Minderheiten in China bei“, kritisiert die GfbV.

Die CETG hat für das chinesische Militär eine spezielle Überwachungstechnologie entwickelt, die in Xinjiang, dem Hauptsiedlungsgebiet der Uiguren, eingesetzt wird. Mit einer App wurden und werden dort Daten über die Angehörigen dieser Volksgruppe gesammelt. Die Daten dienen als Grundlage für die Zwangseinweisung in sogenannte „Umerziehungslager“. Schätzungen gehen von mehr als 1,5 Millionen Inhaftierten in rund 1.200 Lagern aus. Immer häufiger werden neben diesen Lagern Fabriken errichtet, in denen Angehörige von muslimischen Nationalitäten für Billiglöhne Zwangsarbeit verrichten müssen. Mit diesem System soll auch nach der Entlassung aus einem Lager gewährleistet werden, dass Menschen weiter systematisch kontrolliert werden können. red











4.02.2020 • 13:08 Uhr

Bad Gandersheim: Negativtrend setzt sich fort - Sechs Einwohner/innen weniger im Januar 2020

Marginales Minus im ersten Jahresmonat 2020: Von 10.745 auf 10.739 gemeldete Personen

Nachdem Bad Gandersheim im vorigen Jahr die heftige Anzahl von 180 an Einwohnerinnen und Einwohner verloren hat setzt sich dieser negative Trend auch im neuen Jahre fort. Das belegen die soeben von der Stadtverwaltung der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt offiziell verbreiteten Zahlen für den Monat Januar 2020.

Zum 31. Januar 2020 lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Stadtgebiet bei 10.739 Personen – was gegenüber dem Vormonat Dezember 2019 ein kleines Minus von sechs Mitbürgerinnen bzw. Mitbürgern darstellt. Die zusammengefasste Anzahl an Erst- und Hauptwohnsitzen zum Monatsende des Januar lag bei 10.018 Personen.

Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen des Vormonats): Bad Gandersheim-Kernstadt 6.429 (6.441), Harriehausen 668 (668), Wrescherode 578 (579), Heckenbeck 495 (493), Altgandersheim 415 (414), Dankelsheim 307 (308), Dannhausen 267 (267), Ackenhausen 258 (253), Seboldshausen 239 (239), Gehrenrode 207 (207), Gremsheim 169 (169), Wolperode 163 (163), Hachenhausen 158 (158), Ellierode 148 (149), Helmscherode 137 (136) und Clus-Brunshausen 101 (101).
red/Quelle: Stadt Bad Gandersheim










4.02.2020 • 13:01 Uhr

Angebot der Familienberatungsstelle - Kinder im Blick: Ein Kurs für Eltern nach der Trennung

Die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim bietet ab Februar 2020 einen neuen Kinder-im-Blick-Kurs (KIB) für Mütter und Väter nach einer Trennung an.
Wenn Eltern sich trennen, ändert sich auch viele für die Kinder. Sie brauchen in dieser Zeit besonders viel Zuwendung, um den Übergang in den neuen Lebensabschnitt gut zu bewältigen. Aber wie soll das funktionieren? Denn gerade in dieser Zeit sind die Eltern mit finanziellen Veränderungen, Konflikten mit dem anderen Elternteil, wohnlichen Veränderungen und anderen Herausforderungen selbst stark belastet.

KIB möchte Mütter und Väter in dieser Situation unterstützen und begleiten. Der Trainingskurs behandelt grundlegende Fragen: Wie kann ich die Beziehung zu meinem Kind positiv gestalten und seine Entwicklung fördern? Was kann ich tun, um Stress zu vermeiden und mich in dieser Situation zu stabilisieren? Wie kann ich den Kontakt zum anderen Elternteil im Sinne meines Kindes gestalten?

KIB ist ein wissenschaftlich fundiertes Angebot, das vom Familien-Notruf München e.V. in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München in der Beratungspraxis mit Trennungsfamilien entwickelt wurde. Es richtet sich an getrennt lebende Väter und Mütter im Landkreis Northeim. Jedes Elternteil besucht den KIB-Kurs alleine. Sollten beide Eltern am KIB-Kurs teilnehmen wollen, werden sie in unterschiedliche Kurse (der Kursinhalt ist der gleiche) eingeteilt.

Am Donnerstag, 13. Februar 2020, startet ein Vormittagskurs (9:30 - 12:30 Uhr) in Uslar. Der Kurs umfasst sieben Termine, die wöchentlich stattfinden. Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 40 Euro erhoben, die Kursmaterialien sind inklusive. Die Mitarbeiterinnen der Familienberatung sind zertifizierte Trainerinnen.
Für Anmeldungen zu diesem Kurs und Voranmeldungen für weitere Kurse sowie bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Familienberatungsstelle in Einbeck unter der Telefonnummer 05551/708 8240 oder per Email an: ebein@landkreis-northeim.de

Weitere Infos zu Kinder im Blick gibt es auch unter www.kinderimblick.de
red/lpd











4.02.2020 • 12:54 Uhr

Bad Harzburg: Massenhaft Anmeldungen bei Wulff-Auftritt - Jetzt wird er in der Luther-Kirche predigen

Bischof und Ex-Bundespräsident reden über Populismus und vielleicht auch über Missbräuche in der Kirche

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne und des CDU-Stadtverbandes Bad Harzburg werden Christian Wulff, ehemaliger Bundespräsident, und Dr. Christoph Meyns, Bischoff der evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig, zu Gast in Bad Harzburg sein. In einer öffentlichen Veranstaltung wird Jörg Kleine, Chefredakteur der Goslarschen Zeitung, ein Gespräch zwischen ihnen und Dr. Kühne zum Thema: "Brücken bauen statt einreißen - Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten eines ansteigenden Populismus" moderieren. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Ev.-luth. Kirchengemeinde Martin Luther Bad Harzburg durchgeführt und findet statt am Donnerstag, den 06. Februar 2020, um 18 Uhr im Gemeindehaus der Luthergemeinde Bad Harzburg (Haus der Kirche). Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, heißt es in einer Einladung des Northeimer CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne.

Im Vorfeld des Auftritts der beiden prominenten Redner ist der Wunsch laut geworden, der evangelische Bischof Dr. Meyns möge sich im Zusammenhang mit dem nachhaltigen Autoritätsverlust der Kirchen auch zu den skandalösen Missbrauchsvorgängen in den eigenen Reihen äußern. Der Verlust an Moralglaubwürdigkeit habe der Kirche und ihrer Vorbild- und Leitfunktion im gesellschaftlichen Diskurs massiv geschadet. Sie werde in weiten Kreisen der Gesellschaft weder wahr- und noch ernstgenommen.
red










4.02.2020 • 12:33 Uhr

Ergiebiger Regen: Bäche und Seekurpark in Bad Gandersheim fluten

Die seit Tagen anhaltenden ergiebigen Regenfälle haben die Bäche in der Region Südniedersachsen anschwellen lassen. Nach Angaben von Experten wirken sich die anhaltenden Niederschläge auf das Grundwasser aus. Ebenso würden sich die Talsperren im Harz langsam aber stetig füllen. "So kann es weiter regnen", wünscht sich ein Harzer Wasserwerker.

Die Fotos vom heutigen Dienstag dokumentieren Eterna und Gande im Kurgebiet sowie ein feuchter Gehwegsektor im Seekurpark der südniedersächsischen Kur- und Rheda-Stadt Bad Gandersheim.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer












4.02.2020 • 12:25 Uhr

Kraftraubender Einbruch in Nörten-Hardenberger Firma: 300 Kilo schweren Geldschrank abtransportiert

In der Nacht zum gestrigen Montag sind Unbekannte in ein Haus an der Bartold-Kastrop-Straße in Hörten-Hardenberg eingebrochen. Die Täter haben dabei einen Rollladen hochgeschoben und anschließend die dahinter befindliche Terrassentür aufgebrochen. Im Gebäude wurde das Mobiliar nach Diebesgut durchsucht. Gestohlen wurde ein grauer 300 Kilogramm schwerer Sicherheitsschrank samt mehreren hundert Euro Bargeld und zwei Laptops. Der massive Geldschrank ist ca. 70 Zentimeter hoch und ca. 60 Zentimeter breit. Insgesamt entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht zum Montag im Bereich der Reyershäuser Straße, der Bussardstraße oder der Bartold-Kastrop-Straße auffällige Fahrzeuge oder Personen gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 bei der Northeimer Polizei zu melden. fal










4.02.2020 • 07:36 Uhr

Polizist erschießt Messer-Mann bei Verkehrskontrolle

Am gestrigen Montagabend kam es in Vellmar im Zuge einer Verkehrskontrolle zum Einsatz der Dienstwaffe durch Polizeibeamte auf einen Mann, der nach ersten Erkenntnissen mit einem Messer bewaffnet war. Die männliche Person erlitt hierbei schwere Verletzungen. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen durch einen hinzugeeilten Notarzt und Rettungskräfte erlag er kurze Zeit später seinen Verletzungen. Das berichtet soeben ein Sprecher der Polizei in Kassel. Und weiter: Nach ersten Erkenntnissen war es gegen 20 Uhr zu dem Einsatz und der Schussabgabe im Bereich Weideweg/ Kasseler Straße in Vellmar (Lanskreis Kassel) gekommen.

Zu den genaueren Hintergründen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Wie üblich bei solchen Einsätzen, bei denen Polizisten von der Schusswaffe Gebrauch machen, wurde das Hessische Landeskriminalamt verständigt. Auch die Kasseler Staatsanwaltschaft ist bereits informiert.ots










4.02.2020 • 07:31 Uhr

Gerichtsklatsche für das Stadtrmarketing - Eilantrag von Ver.di gegen verkaufsoffenen Sonntag hat Erfolg

Die von der Stadt Braunschweig erteilte Ausnahmegenehmigung für die Öffnung von Verkaufsstellen im Stadtgebiet anlässlich der Veranstaltung „Winterkunstzeit“ am Sonntag, dem 9. Februar 2020, ist aller Voraussicht nach rechtswidrig. Dies hat die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts am späten Freitagnachmittag entschieden. Sie hat damit einem Eilantrag der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi stattgegeben. Hinsichtlich der anderen drei Sonntage im April, September und November, für die ebenfalls eine Ausnahmegenehmigung erteilt ist, hatte die Kammer das Eilverfahren abgetrennt; dazu wird sie später eine gesonderte Entscheidung treffen.

Nach der Entscheidung des Gerichts ist die Genehmigung der Stadt voraussichtlich nicht mit dem Niedersächsischen Gesetz über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten (umgangssprachlich: Ladenschluss-Gesetz) vereinbar. Für jede Ladenöffnung an einem Sonn- oder Feiertag ist nach diesem Gesetz ein dem Sonntagsschutz gerecht werdender „Sachgrund“ erforderlich. Das wirtschaftliche Interesse der Verkäufer und das Erwerbsinteresse potenzieller Käufer („Shopping-Interesse“) reichen grundsätzlich nicht aus. Die für die Ladenöffnung anlassgebende Veranstaltung muss den Sonntag prägen. Die Veranstaltung muss für sich genommen einen beträchtlichen Besucherstrom anziehen, der die Besucherzahlen übersteigt, die bei einer Ladenöffnung ohne die Veranstaltung zu erwarten wären. Die dafür erforderliche Prognose der Stadt ist, so das Gericht, nach summarischer Prüfung fehlerhaft.red/fis










4.02.2020 • 07:27 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen der Polizei Goslar: "Sportlich und riskant" - 449 mal zu schnell!

Trauriger Spitzenreiter raste mit 109 km/h in die Blitzerfalle - erlaubt waren 60 km/h

Am Sonntag führten Polizeibeamte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Goslar Geschwindigkeitsmessungen an einem Gefahrenpunkt der Bundesstraße 4, Torfhaus, Lerchenköpfe in Fahrtrichtung Bad Harzburg durch.

Bei Dauerregen und zeitweise Schneeregen wurde von 09.15 Uhr bis 17.15 Uhr gemessen. Unabhängig der Witterung liegt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit ganzjährig bei 60 km/h für Pkw.

Insgesamt fuhren 2035 Fahrzeuge an der Messstelle vorbei. Davon verstießen insgesamt 717 Fahrzeugführer*innen gegen die 60 km/h. Gegen 449 Verkehrsteilnehmer, die die Geschwindigkeit mit 10-20 km/h überschritten, wird ein Verwarngeld erhoben und gegen 268 eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt, da die Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschritten wurde.

Trotz der beschriebenen Wetterbedingungen kann das allgemeine Fahrverhalten als "sportlich und riskant" beschrieben werden. Letztlich droht fünf Fahrzeugführer*innen ein Fahrverbot, da sie mit 41 km/h oder mehr unterwegs waren. Der traurige Spitzenreiter an diesem Tag: 109 km/h bei erlaubten 60 km/h. ots










4.02.2020 • 07:21 Uhr

"Und wieder ist Krieg.." diesmal "1917" im GANDEON in Bad Gandersheim

Die Metapher "Nie wieder!" erreicht uns in diesen Tagen auf vielen Ebenen. Eine neue ist mit dem Anti-Kriegsfilm "1917" eröffnet. Weil das schon so lange Vergangenheit ist findet diese kriegerische "Gegenwart" ab Donnerstag täglich(!) im Gandeon-Kino statt. Schockierend immer wieder. Vielleicht trägt "1917" ein weiteres Stück dazu bei, Menschen weniger kriegerisch leben zu lassen. In unserer kleinen und großen Welt...

Die weiteren filmischen Angebote der Unterhaltung an der Megaleinwand hat Gandeon-Chefin Dr. Tude Pose soeben ab heute auf Papier in kanariengelb ausgelegt. Flächendeckender ist die digitale Verbreitung. Sie wird beispielsweise (nachweisbar!) auch in Kapstadt und in Lappland wahrgenommen. Dazu gehören auf der Grafik alle wichtigen Fakten kompakt. Die Inhalte werden kurz angerissen - es lohnt sich, sie zu lesen.

Das Gandeon-Team ist motiviert. Voller Erwartung und Vor-Freude auf bekannte Gesichter und neue Persönlichkeiten. Das Gandeon hat einen guten Namen in der Region. Denn viele wissen,beherzigen es und erzählen es weiter: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gandeon ist so nah!

1917

Zwei junge britische Soldaten werden auf ein Himmelfahrtskommando geschickt. Aus ihrem Schützengraben in Frankreich kämpfen sie sich mitten durchs Feindgebiet, um ein einige Kilometer von ihnen entferntes Battalion vor einem Angriff auf nur vermeintlich zurückweichende Deutsche zu warnen. Sie durchqueren eine Alptraumlandschaft aus verbrannter Erde und Bergen von Leichen. - "Bond"-Regisseur Sam Mendes ein Kriegsfilm gelungen, der wie kein Film davor einen Blick auf den Ersten Weltkrieg gestattet. In vermeintlicher Realzeit und ohne ersichtlichen Schnitt erlebt das Publikum hautnah die Handlung durch erschütternde Bilder. Nominiert für den OSCAR

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Eine berührende Geschichte über Zusammenhalt, Zuversicht und darüber, was es heißt, eine Familie zu sein - einfühlsam inszeniert von Erfolgsregisseurin Caroline Link (Nirgendwo in Afrika, Jenseits der Stille) nach dem Bestseller von Judith Kerr. Berlin, 1933: Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert: Um den Nazis zu entkommen, müssen sie fliehen. Anna lässt alles zurück, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, muss sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen, Entbehrungen stellen.

Lindenberg - Mach dein Ding! ...mit „Eierlikörchen“ für jeden Besucher

Von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz- Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US- amerikanischen Militärbasis in der Libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie "Mädchen aus Ost- Berlin", "Hoch im Norden" "Andrea Doria": die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden - Idol in Ost, West.

Spione undercover - Eine wilde Verwandlung

Animierte Agentenkomödie für die ganze Familie, in der der Topspion als Taube undercover geht. - Superspion Lance Sterling genießt seinen Status, ist cool und eitel. Walter Beckett ist ein Wissenschaftsnerd, der Lance seine neueste Erfindung „perfekte Tarnung“ präsentiert, Lance ist als Taube unterwegs

Judy

Im Winter 1968 stehen für Judy Garland mehrere Konzerte in London an. Ihre weltberühmte Performance in "Der Zauberer von Oz" ist mittlerweile 30 Jahre her und sie muss Geld verdienen. So lässt sie gegen ihre Überzeugung ihre Kinder zurück. Sie kämpft mit Depressionen, streitet sich mit dem Management, doch glaubt nach vier Ehen immer noch an die Liebe. Sie lässt sich auf eine Romanze mit Mickey Deans ein, der um sie wirbt. Ihre Show wird ein Er- folg. Renée Zellweger glänzt in der Titelrolle über den Showbusinessstar und wurde mit dem Golden Globe als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

red/Foto: Thomas Fischer












3.02.2020 • 22:18 Uhr

VIA Eilmeldung: A7 zwischen Northeim Nord und Nörten-Hardenberg bis 5. Februar, 6 Uhr , voll gesperrt

Besondere Vorsicht auf den Umleitungsstrecken ist angesagt

Das Unternehmen VIA teilt soeben in einer Eilmeldung mit, dass im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der Bundesautobahn A7 auf der Richtungsfahrbahn Kassel zwischen Northeim Nord und Nörten Hardenberg ab sofort eine Vollsperrung eingeleitet ist. Sie dauert nach VIA-Angaben bis zum 5. Februar 2020, 6 Uhr. Als Ursache werden Ausbesserungsmaßnahmen nach witterungsbedingten Einflüssen genannt.

Die Umleitungsvarianten sind ausgeschildert. Außerdem lassen sie sich durch intelligente Navigationssysteme interpretieren. Gleichwohl ist auf den Umleitungsstrecken mit besonderen Verkehrsbelastungen und einem erhöhten Gefahrenpotenzial zu rechnen. Die Verkehrsteilnehmer sind geben, deswegen besondere Vorsicht walten zu lassen.red










3.02.2020 • 21:54 Uhr

Gratulation! Roswitha Wilhelm für 40 Jahre ehrenamtliches und vorbildliches Engagement gewürdigt

Sie ist wohl so etwas wie die gute Seele des Gandersheimer Siedlerbundes: Roswitha Wilhelm. Für ihr 40-jähriges Wirken für die Kreisgruppe und Siedlergemeinschaft Gandersheim wurde die herzensgute Dame soeben mit der "Großen Ehrenurkunde" des Landesverbandes ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie die goldene Ehrennadel des Verbandes. In der Laudatio und auf der Urkunde wurde Roswitha Wilhelm Dank und Anerkennung ausgesprochen. Sie habe sich vier Jahrzehnte besondere Verdienste bei der Verwirklichung der Aufgaben und Ziele des Verbandes erworben. Die besondere Auszeichnung wurde im Rahmen des jüngsten Mitgliedertreffens mit viel Beifall bedacht. Denn: Roswitha Wilhelm hat sie verdient!
red/fis/Quelle/Fotos: Siedlergemeimnschaft
















3.02.2020 • 21:38 Uhr

Hachenhäuser fingert Flaschenpfandbons aus Schlitz der Sammelbox für MTV-Turnkids - Polizei eingeschaltet

Überhaupt nicht "Pfand- tastisch" war heute das abstruse Verhalten eines Kunden im E-Center in Bad Gandersheim, der sich an einer der beiden Flaschenpfand-Boxen im Eingangsbereich des Marktes zu schaffen machte. Eine Überwachungskamera direkt über dem Sektor hielt das Geschehen des Hachenhäusers von vorne bis hinten fest. Im dem Glauben unbeobachtet zu sein, hantierte der Mann blitzschnell, vermutlich mit einem länglichen Flachschlüssel, in dem Schlitz der blauen Box herum. Dabei gelang es ihm, oben liegende Pfandbons so nah an den Schlitz zu bekommen, dass er sie aus der schmalen Öffnung herausziehen konnte.

Dem Vernehmen nach wurde sein gesamtes verdächtiges Verhalten im Eingangsbereich des Marktes zusätzlich von Zeugen wahrgenommen. Verantwortliche des Marktes reagieren . Sie stellten den Dieb. Die Polizei wurde alarmiert. Sie ermittelt nun wegen Diebstahls gegen den Mann. Es sei nicht seine erste Auffälligkeit gewesen, heißt es. So habe er sich am Salatbüffet unter anderem mit gekochten Eiern (entschalten) selbst bedient. Ohne sie an der Kasse zu bezahlen sei er dann vor den Mark gegangen. Dort aß er die Eier auf.

Der Diebstahl der Flaschenpfandbons erscheint vor dem Hintergrund, dass es sich um Spenden von Kunden und Kundinnen für gute und soziale Zwecke ( MTV-Kinderturnen blaue Box, Bürgerstiftung gelbe Box) handelt, in einem speziellen (moralisch verwerflichen) Licht. In einer ersten knappen Äußerung soll der Hachenhäuser zum Motiv seiner Taten seine angebliche Mittellosigkeit angeführt haben.
red/Fotos: Marc Reiser














3.02.2020 • 19:40 Uhr

Lies: „Energiewende kommt bei Stromtrasse für SuedLink einen wichtigen Schritt voran“

Niedersachsens Umweltminister begrüßt Festlegung des Korridors – Warnung an Stromtrasse-Gegner

Niedersachsens Energieminister Olaf Lies begrüßt nachdrücklich die Festlegung eines weiteren 100 Kilometer langen Trassenteils für die so wichtige Stromleitung von Norddeutschland in den Süden. „Damit kommen wir im Sinne der Energiewende einen wichtigen Schritt voran“, betont Lies in seiner gleichzeitigen Funktion als stellvertretender Vorsitzender im Beirat der Bundesnetzagentur. Der Start für die vorgesehene Stromautobahn soll ab 2026 erfolgen. Lies warnt nachdrücklich vor Verzögerungen. „Die großen Gleichstromleitungen sind wichtige Schlagadern für die zukünftige Versorgung der Republik mit erneuerbarer Energie. Ein schnelles Realisieren dieser Vorhaben ist unerlässlich für das Gelingen unserer Klimaschutzmaßnahmen insgesamt. Verzögerungen bergen enorme Risiken für eine erfolgreiche Energiewende“, betont Niedersachsens Umweltminister.red/fis/ Foto: Thomas Fischer











3.02.2020 • 19:23 Uhr

Baumsetzlinge wie Leuchttürme! Darum gehören die Windbruchgebiete auch bei Ahlshausen-Rittierode aufgeforstet

Nach dem verheerenden Auswirkungen des Sturmereignis "Frederike" in Südniedersachsen sind zig Tausende der umgeblasenen Fichten beseitigt und größtenteils direkt oder über Österreich nach China gelangt. Die Waldbesitzer und -bauern in der Region Bad Gandersheim, Kreiensen, Rittierode, Einbeck, Kalefeld, Oldershausen bis Northeim und Nörten-Hardenberg haben die Schäden weitestgehend abgeräumt. Und ihr Blick ist vorwärts gerichtet. Überall sind aufwendige und ehrgeizig Neuaufforsten angelaufen. Es wird hier ein Mischwald wachsen.
Das Bild markiert in beeindruckender Weise einen neu angelegten Wald zwischen Ahlshausen und Rittierode. Der nachfolgende Beitrag skizziert, warum unser Wald so ungeheuer wichtig für unser Leben und unsere Zukunft ist.

In Deutschland existiert eine starke emotionale Bindung zum Wald. Nicht zuletzt deshalb wird deutlich mehr vom Wald und von der Forstwirtschaft erwartet, als nur die Bereitstellung von Holz. Nachfolgend werden die wichtigsten Waldfunktionen vorgestellt.
Der Förster unterscheidet, wenn er über die Leistungen des Waldes spricht, zwischen drei Waldfunktionen: Nutzen! Schützen! Erholen!

Diese Waldfunktionen sind auch im §1 des Bundeswaldgesetzes festgeschrieben. Hier heißt es, dass der Wald aufgrund dieser Funktionen erhalten und seine Bewirtschaftung nachhaltig gesichert werden soll. Man spricht auch von einer “multifunktionalen Forstwirtschaft”, weil auf ein und derselben Waldfläche mehrere Funktionen vom Wald erfüllt werden sollen. Doch was genau versteht man unter Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion?

Die Nutzfunktion des Waldes

Unter Nutzfunktion versteht man vor allem die materielle Nutzung des Waldes. Das kann klassischerweise die Ernte von Holz sein, aber auch die Nutzung von Schmuckreisig für Weihnachtsdekorationen oder das Gewinnen von Saatgut für die Vermehrung von Bäumen. Auch die Verwendung von Pilzen, Beeren und Wildfleisch könnte man hinzuziehen. Dabei ist zu beachten, dass das Sammeln von Pilzen und Beeren in einem gewissen Umfang jedem Waldbesucher für den Eigengebrauch erlaubt ist.

Auch die Jagd zählt zur Nutzfunktion des Waldes: Sie ermöglicht es, hochwertiges Fleisch ohne die negativen Aspekte der Massentierhaltung zu gewinnen. Für die Wahrung des ökologischen Gleichgewichts im Wald ist die Jagd heutzutage unerlässlich.

Die Schutzfunktion des Waldes

Unter der Schutzfunktion des Waldes sind viele Funktionen zusammengefasst, die auf unterschiedliche Weise entweder den Menschen selbst oder die Umwelt schützen. Ein wichtiges Beispiel ist der Wasserschutz. Der Wald wird, im Gegensatz zu landwirtschaftlich genutzten Flächen, nicht gedüngt oder mit Pestiziden behandelt. Außerdem filtert er durch seinen gesunden Boden das Regenwasser. So entsteht sauberes Grundwasser, welches wir dann über Brunnen als Trinkwasser nutzen.

Auch zum Klimaschutz leistet Ihr Wald einen überaus wichtigen Beitrag, denn die Bäume speichern in ihrem Holz das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO₂). Die Möglichkeiten des Klimaschutzes im Wald können sogar noch gesteigert werden, wenn das CO₂ in langlebigen Holzprodukten verbaut wird, anstatt es verrotten zu lassen oder es zu verbrennen.

Auch der Naturschutz ist für den Förster ein Aspekt der Schutzfunktion von Wäldern. So werden Wälder, in denen geschützte oder seltene Tierarten leben, oft besonders geschont, um dem Schutz dieser Lebewesen gerecht zu werden. Das ist auch außerhalb von Naturschutzgebieten möglich. Außerdem erfüllt der Wald entlang von Autobahnen eine Lärmschutzfunktion. Im Gebirge bewahrt er uns vor Steinschlägen und Lawinen.

Die Erholungsfunktion des Waldes

Die Erholungsfunktion beschreibt den Nutzen des Waldes zur Erholung des Menschen. Ein Spaziergang im Wald kann bei der Bewältigung vom Stress des Alltags Wunder wirken und ist erwiesenermaßen gesund. Menschen, die in der Nähe eines Waldes wohnen, gehen häufig joggen oder führen ihren Hund aus. Besonders in der Umgebung von größeren Ortschaften und Städten tummeln sich an schönen Tagen oft zahllose Menschen im Wald. Dort ist der Förster häufig mehr mit der Sicherung der Wege beschäftigt als mit der Holznutzung.
red/Quelle: Waldhilfe. de /Foto: Thomas Fischer










3.02.2020 • 16:08 Uhr

Göttinger knallt mit Audi plötzlich gegen Leitplanken auf der A7 bei Kassel - Fahrer schwer verletzt

Autobahn 7 (Landkreis Kassel): Am gestrigen Sonntagabend kam ein 55-Jähriger aus Göttingen mit seinem Pkw südlich von Kassel auf der A 7 von der Fahrbahn ab und krachte mehrfach gegen Leitplanken. Am Ende kam das Fahrzeug auf dem Dach zum Liegen. Der 55-Jährige hatte sich schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen und wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Zudem war ein Sachschaden von insgesamt rund 22.000 Euro entstanden.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, ereignete sich der Unfall, bei dem es sich nach derzeitigem Ermittlungsstand um einen Alleinunfall handelte, gegen 23 Uhr. Aus noch unbekannten Gründen war der 55-Jährige in Fahrtrichtung Norden rund zwei Kilometer vor dem Dreieck Kassel-Süd nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit der linken Front seines Audi A 4 gegen die Mittelschutzplanke gekracht, die dadurch auf einer Länge von ca. 30 Metern verschoben wurde. Im Anschluss überschlug sich das Fahrzeug über die anderen Fahrstreifen nach rechts weg und rutschte auf dem Dach liegend gegen die rechte Leitplanke. Nach etwa 20 Metern und einem zweiten Zusammenstoß mit der rechten Leitplanke blieb der Audi schließlich auf dem Dach liegen. Der A 4, an dem ein Totalschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro entstanden war, musste anschließend abgeschleppt werden.

Aufgrund des Unfalls kam es vorübergehend zu Sperrungen einzelner Fahrstreifen. Größere Verkehrsbehinderungen blieben jedoch aus.ots










3.02.2020 • 15:58 Uhr

Duingen: Unbekannte Diebe erbeuten Bargeld und Schmuck bei Einbrüchen in zwei Einfamilienhäuser

Unbekannte Täter brachen in der Bökerstraße in Duingen (Landkreis Hildesheim) in zwei Einfamilienhäuser ein. Die Taten ereignen sich in der Zeit vom 01. Februar 2020, 16:45 Uhr bis 2. Februar 2020, 10 Uhr. Die Einbrecher nutzen die Abwesenheit der Bewohner aus, um nach Aufhebeln von Fensters in die Häuser zu gelangen. Dort werden die Räumlichkeiten durchwühlt und Bargeld sowie Schmuck entwendet. In beiden Fällen steht die Schadenshöhe derzeit noch nicht fest. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können werden gebeten, sich mit der Polizei in Hildesheim ( Telefon 05121-939115) oder Alfeld (Telefon 05181-9116115) in Verbindung zu setzen.ots










3.02.2020 • 15:50 Uhr

Luft in Niedersachsens Städten immer besser

Umweltminister Olaf Lies: „Es war völlig richtig, nicht auf die Keule Fahrverbote zu setzen“

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies reagiert mit größter Zufriedenheit auf die aktuellen Messergebnisse des Staatlichen Gewerbeaussichtsamtes Hildesheim zur Belastung der Luft in Niedersachsens Städten mit Stickstoffdioxid (NO2). „Die Luft in den Städten ist so gut wie schon seit Jahren nicht mehr“, freut sich Lies.

Nur noch für zwei Straßen - der Friedrich-Ebert-Straße in Hannover (43 µg/m³) und dem Neuen Graben in Osnabrück (44 µg/m³) – wurden an fahrbahnnahen Messeinrichtungen Konzentrationen von mehr als 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft im Jahresmittelt festgestellt.
Im Jahr 2015 war dies noch für insgesamt sieben Straßen in Osnabrück, Oldenburg und Hannover der Fall.

Besonders erfreulich: „An den für die Beurteilung der Einhaltung des Jahresgrenzwertes relevanten Punkten – vor den Gebäudefassaden – ist die Belastung für die Menschen noch einmal deutlich geringer.“
Und die Zukunft wird voraussichtlich ähnlich erfreulich aussehen, haben die Experten des Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim prognostiziert: „Die bisherigen Messungen an den Baufluchtlinien im Abstand von 0,5 Meter lassen erwarten, dass im Jahr 2020 – gegebenenfalls noch mit einer Ausnahme in Osnabrück – in Niedersachsen die Wohnbevölkerung in keinem Straßenabschnitt Jahresbelastungen oberhalb des NO2-Jahresmittelgrenzwertes von 40 µg/m³ ausgesetzt sein wird“.

Für Umweltminister Olaf Lies steht fest: „Es war völlig richtig, mit einem Bündel von Maßnahmen zu reagieren statt auf die Keule Fahrverbote in den Innenstädten zu setzen. Eine bessere Luftqualität lässt sich auch ohne Verbote erreichen“. red/fisFoto: Thomas Fischer











3.02.2020 • 14:05 Uhr

Erstmals drei Öko-Modellregionen für Niedersachsen: Holzminden, Goslar und Uelzen dabei

Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast: Bio soll auch regional wachsen!

Mit einer Auftaktveranstaltung in ihrem Haus hat Ministerin Barbara Otte-Kinast offiziell den Startschuss für die ersten drei Öko-Modellregionen in Niedersachsen gegeben. Holzminden, Goslar und Uelzen erhalten eine Förderung und dürfen sich künftig mit dem neuen Label schmücken. „Ich möchte den Ökolandbau in Niedersachsen weiter voranbringen“, sagte Otte-Kinast während der Veranstaltung heute (Montag) vor rund 60 Teilnehmern. Die Entscheidung über die Förderung war bereits kurz vor Weihnachten gefallen.

Die neuen Öko-Modellregionen (ÖMR) seien ein weiterer wichtiger Bestandteil für die Umsetzung des vom Land entwickelten „Aktionsplan für mehr Ökolandbau Niedersachsen“. Hinter diesem Titel steht das Ziel der Landesregierung, den Anteil an ökologischen Betrieben bis 2025 zu verdoppeln (auf dann rund zehn Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe). „Der Bio-Markt wächst – nimmt dabei aber leider die regionalen Betriebe und Unternehmen oftmals nicht mit. Hier wollen wir mit unseren Öko-Modellregionen ansetzen“, so die Ministerin. „Bio soll auch regional wachsen!“

Die Projektträger aus den Landkreisen Holzminden, Goslar und Uelzen präsentierten den Teilnehmern im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) während der Auftaktveranstaltung ihre Konzepte. Dabei wurde deutlich, dass jede der Regionen über unterschiedliche Voraussetzungen und Potenziale verfügt. Während die „Öko-Modellregion Landkreis Holzminden“ für sich besondere Entwicklungspotenziale in den Bereichen der Bio-Rindfleischproduktion und des ökologischen Ackerbaus sieht, möchte die „Öko-Modellregion Heideregion Uelzen“ vor allem die Marktchancen von regionalen Bioprodukten – etwa mit einer „regionalen Öko-Produktreihe“ in Zusammenarbeit mit dem regionalen Einzelhandel steigern. Die „Öko-Modellregion Landkreis Goslar“ folgt ihrem Leitsatz „Harz und Harzvorland – (öko)logisch verbunden!“ und stellte in ihrem Konzept die Vorzüge ihrer zentralen Lage in der Metropolregion Hannover-Göttingen-Braunschweig heraus.

Über drei Jahre hinweg dürfen die Projektträger aus den Landkreisen und entsprechenden LEADER-Regionen ihre Ideen zur Stärkung des Ökolandbaus gemeinsam mit ihren Partnern des Biosektors in der Verarbeitung und beim Handel nun in die Tat umsetzen. Sie werden dabei mit jeweils bis zu 60.000 Euro pro Jahr vom Land unterstützt. Zuvor hatten sie eine Fachjury aus Wissenschaftlern und Vertretern von Verbänden und Fachbehörden von ihren Plänen überzeugt.

Das Programm der Auftaktveranstaltung wurde ergänzt durch Fachvorträge von Vertretern aus Wissenschaft (Katrin Zander, Thünen Institut), Wirtschaft (Volker Krause, Bohlsener Mühle, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) und dem Projektmanagement für Öko-Modellregionen in Bayern (Katharina Niemeyer, Bayrische Verwaltung für Ländliche Entwicklung). Dort besteht diese Förderung bereits seit 2014 in nunmehr 27 Regionen. Weitere Veranstaltungen sollen dann in den drei neuen Öko-Modellregionen folgen. Informationen zu den Projektfortschritten, Ansprechpartnern oder Veranstaltungen erhalten Sie auf der Webseite www.ml.niedersachsen.de/oekomodellregionen.
red/fis











3.02.2020 • 14:00 Uhr

Evangelische Christen und Kirchen: Ehemaliges Forschungsschiff für 1,5 Millionen Euro ersteigert - Aufgabe: Flüchtlinge im Mittelmeer retten

Das kirchliche Bündnis evangelischer Christen und Kirchen "United4Rescue" ist bei seinen Plänen für eine eigene Rettungsmission im Mittelmeer einen Schritt weiter. Das Bündnis hat das Kieler Forschungsschiff "Poseidon" erworben, wie es am 31. Januar selbst mitteilte. Am Vortag endete das Bieterverfahren für das Schiff, für das der Verein "Gemeinsam Retten" am Ende den Zuschlag bekam. "United4Rescue" hatte seit Dezember Spenden für den Erwerb eines Schiffes gesammelt, das sich für Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer eignet.

Nach Angaben von Vereinssprecher Joachim Lenz hat das Schiff 1,5 Millionen Euro gekostet. 1,1 Millionen Euro hat demzufolge das Bündnis beigesteuert. Den Rest der Summe übernehme die Organisation Sea-Watch, die im Auftrag das Bündnisses das Schiff betreiben soll.

Umbau nötig

Bevor das frühere Forschungsschiff für seinen künftigen Zweck in See stechen kann, sind noch Umbauten notwendig. So müssen unter anderem eine Krankenstation eingerichtet und Beiboote angeschafft werden. Lenz zufolge wollen sich die Verantwortlichen zunächst einen Überblick über die notwendigen Arbeiten verschaffen. Er hoffe, dass das Schiff etwa von Ostern an für Rettungseinsätze zur Verfügung steht.

Die "Poseidon" war bislang für das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung im Einsatz. Für den Umbau braucht das Bündnis weitere Spenden, wie aus der Mitteilung von Freitag hervorgeht.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, der sich persönlich stets hinter die Initiative gestellt hatte, dankte den Spendern. "Ich freue mich, dass das Engagement so vieler Menschen jetzt auch zum Erfolg geführt hat", sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

"Schiff wird Leben retten"

"Seenotrettung ist eigentlich eine staatliche Pflichtaufgabe, die im Mittelmeer schon seit Jahren nicht wirksam wahrgenommen wird", sagte der rheinische Präses Manfred Rekowski. Deshalb sei die Initiative anderer notwendig, ergänzte Rekowski, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Der Europa-Abgeordnete Sven Giegold (Grüne), der zu den Mitinitiatoren des Bündnisses gehört, erklärte: "Dieses Schiff wird Leben retten und kann helfen, die europäische Politik zu ändern."

Die Staaten der EU hatten ihre Mittelmeer-Mission "Sophia", in deren Rahmen auch immer wieder Seenotrettungen stattfanden, beendet. Seitdem retten vor allem Organisationen wie Sea-Watch und Sea-Eye schiffbrüchige Migranten, die auf dem Weg nach Europa sind.

Initiative des Kirchentags

Die Idee, dass sich die evangelische Kirche an der Rettung von Flüchtlingen beteiligt, geht auf eine Initiative des evangelischen Kirchentages vom Juni 2019 in Dortmund zurück. Anfang Dezember wurde dann das Bündnis "United4Rescue" gegründet. Es hat derzeit rund 300 Mitglieder. Darunter sind neben der EKD Organisationen wie die AWO, Diakonische Werke und Landeskirchen sowie einzelne Kirchengemeinden und Privatpersonen wie Wim Wenders und die Band Revolverheld.

Mehr als 2.500 Menschen und Organisationen haben bereits für das Projekt gespendet. Die katholische Kirche ist nicht Mitglied des Bündnisses. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, hatte allerdings aus Mitteln seines Bistums 50.000 Euro für das Bündnis zur Verfügung gestellt. epd










3.02.2020 • 13:29 Uhr

Siemens-Hauptversammlung droht turbulent zu werden

Aboriginal People haben Adani-Projekt nicht zugestimmt und entsenden Vertreter nach München

Australische Aboriginal People haben der Darstellung von Siemens-Chef Joe Kaeser widersprochen, dass sie dem Bau der umstrittenen Carmichael Kohle-Mine des indischen Adani-Konzerns zugestimmt hätten. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag hingewiesen. In einem vierseitigen Brief vom 1. Februar 2020, der der Menschenrechtsorganisation vorliegt, werfen die Indigenen dem Münchener Unternehmen vor, ihre Menschenrechte zu missachten und öffentlich irreführende Erklärungen ohne Rücksprache mit den Betroffenen abzugeben.

"Wer sich wie Siemens in seinen Konzern-Grundsätzen der Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit verschrieben hat, sollte sie auch im Alltag umsetzen und die Kritik Betroffener nicht ignorieren“, betonte der GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen. Die GfbV macht seit Wochen auf die Kritik der indigenen Wangan und Jagalingou an dem Minen-Projekt aufmerksam.

Die Aboriginal People haben gegenüber der Menschenrechtsorganisation angekündigt, einen Vertreter zu den Protesten während der Siemens-Hauptversammlung in München am kommenden Mittwoch zu entsenden. Außerdem hätten die Aboriginal People um einen Termin mit der Siemens-Führung gebeten, um ihre Sicht des Projektes darzulegen. Siemens hält trotz massiver Proteste an der geplanten Lieferung von Signaltechnik für die Bahnstrecke fest, mit der die Kohle zum Verladehafen transportiert werden soll.

„Australische Firmen hingegen haben aus dem Siemens-Debakel gelernt“, berichtete die GfbV-Referentin für indigene Völker, Yvonne Bangert. So habe das Bus-Unternehmen Greyhound Australia in der vergangenen Woche angekündigt, seinen Vertrag zum Transport von Arbeitskräften für den Bau der Eisenbahnstrecke zu der Carmichael-Mine nicht über den 31. März 2020 hinaus zu verlängern. Die Firma war in Australien für ihre Unterstützung des umstrittenen Projektes massiv kritisiert worden. Mehrere Dutzend Firmen haben sich nach breiten Protesten in der Öffentlichkeit bereits aus dem Projektes zurückgezogen. „Auch bei Siemens ist es Zeit für ein Umdenken, um den schönen Worten auch Taten folgen zu lassen“, forderte Delius.
red/fis










3.02.2020 • 10:57 Uhr

Krank vor Abflug - Bei Erkältung auf Flugreisen verzichten?

Gerade in den Wintermonaten sind schniefende Nasen, Husten, Halsweh oder Ohrenscherzen keine Seltenheit. Steht dann ein Flug in den langersehnten Urlaub an, fragen sich die Betroffenen, ob sie trotzdem ins Flugzeug steigen können. Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung, weiß, bei welchen Symptomen Urlauber bedenkenlos fliegen können und wann sie lieber darauf verzichten sollten.

Ohren zu?

Wer an einer Erkältung leidet, sollte sie in den meisten Fällen am besten zu Hause auskurieren. Doch den seit langem geplanten Asien-Urlaub wegen eines Schnupfens absagen? Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Am besten klären Patienten als erstes ab, wie ansteckend der Infekt ist. Wer hochgradig ansteckend ist, sollte aus Rücksicht auf die Mitpassagiere auf einen Flug verzichten. „Ist dies nicht der Fall, sollten Erkältete überprüfen, ob der Druckausgleich funktioniert“, so die Reiseexpertin. Denn im Flugzeug herrscht ein anderer Luftdruck als am Boden. Vor allem beim Start und bei der Landung macht sich das in den Ohren bemerkbar, sie gehen zu. Um dieses dumpfe Druckgefühl zu vermeiden, reicht manchmal Kaugummikauen oder Trinken, ansonsten empfiehlt sich das sogenannte Valsalva- oder das Toynbee-Manöver. Bei Ersterem hält sich der Flugreisende Nase und Mund zu und atmet gleichzeitig kräftig aus. Bei der zweiten Variante schluckt er bei zugehaltener Nase. Knackt es, war der Druckausgleich erfolgreich. Sind die Schleimhäute erkältungsbedingt stark geschwollen, kann der Druckausgleich nur schwer oder gar nicht möglich sein – starke Ohrenschmerzen, ein Paukenerguss oder sogar ein Trommelfellriss können die Folgen sein. Zudem drohen bleibende Schäden im Innenohr. Bei einer leichten Erkältung können abschwellende Nasentropfen oder –sprays helfen, den Druckausgleich zu ermöglichen. Wer aber an einer Mittelohr- oder einer ausgeprägten Nebenhöhlenentzündung erkrankt ist, sollte auf einen Flug verzichten.

Husten oder Fieber?

Da die Kabinenluft sehr trocken ist, kann es bei Passagieren mit Bronchitis oder Husten leichter zu Hustenanfällen kommen. „Hier hilft viel Trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten, und Hustenbonbons oder Halstabletten lutschen“, rät die ERGO Expertin. Dem Fliegen selbst steht aber sonst nichts im Wege. Bei einem Infekt mit Fieber sollten Patienten besser einen Arzt um Rat fragen. Der Körper ist dann meist ziemlich geschwächt und manche klagen über Kreislaufprobleme oder schwitzen stark. „Wer sich sehr unwohl fühlt, sollte lieber nicht fliegen“, rät Birgit Dreyer.

Im Fall der Fälle: Reise stornieren

Nicht bei allen Erkrankungen ist der Verlauf eindeutig vorhersehbar: Ist die Nebenhöhlenentzündung so stark, dass der Urlauber die Flugreise nicht antreten kann oder ist sie nach ein paar Tagen wieder ausgeheilt? Storniert der Patient voreilig seine Reise und die Krankheit heilt früher als erwartet ab, ist der Ärger groß. Wartet er andererseits zu lange mit der Stornierung, kann die Versicherung im schlimmsten Fall eine Zahlung ablehnen. Daher rät Birgit Dreyer: „Urlauber sollten sich vorab über die Bedingungen ihrer Reiserücktrittsversicherung informieren. Die ERGO Reiseversicherung beispielsweise hat eine medizinische Stornoberatung inkludiert. Der Urlauber kann sich von erfahrenen Reisemedizinern telefonisch beraten lassen und somit einer überstürzten Stornierung vorbeugen.“ Die Berater sprechen auf Basis eines ärztlichen Attests oder einer bestehenden Diagnose eine Empfehlung aus. Der Vorteil hierbei: Empfiehlt der beratende Mediziner, die Reise nicht zu stornieren, und der Gesundheitszustand verschlechtert sich entgegen der Erwartungen bis zum Reisebeginn, übernimmt die Versicherung auch die erhöhten Stornierungskosten.
red/Quelle/Foto: ERGO Group











3.02.2020 • 10:53 Uhr

Bestes Promi-Foto aus dem "La Piazza Ratskeller" in Bad Gandersheim: Gratulation mit einem Sektchen

Wir berichteten über die Teil-Eröffnung des neuen "La Piazza Ratskellers" im "Weißen"-Rathaus in Bad Gandersheim. Heute nun hat die Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus nachgelegt. In einer offiziellen Verlautbarung der Stadtverwaltung heißt es wörtlich:" Die Gastronomie im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Renaissance-Rathauses ist wieder eröffne. Die Bürgermeisterin Franziska Schwarz beglückwünschte die neue Betreiber-Gemeinschaft zu ihrem großen Engagement, um die (Teil)-Eröffnung der historischen Gaststätte pünktlich zum selbstgewählten Datum 1. Februar 2020 auch tatsächlich umsetzen zu können.
Die Bürgermeisterin, mit offiziellem Dienstsitz im Obergeschoss des Baudenkmals aus dem Jahre 1582, gemeinsam mit ihrem Ehemann und Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz waren die ersten Gratulanten im neuen „Ratskeller – La Piazza“ mit deutsch-italienischem Speisenangebot." red/Quelle: Stadtverwaltung

Das kleine Geheimnis wie die seltene Aufnahme (ganz ohne Anwesenheit von Berichterstattern und Protokollanten) zustande kam lüften wir hier der guten Ordnung wegen. Korrekten Recherchen zufolge stellte der Landtagsabgeordnete (und Ehemann) Uwe Schwarz seine Fotografierfähigkeiten mit seinem Handy bestens unter Beweis. Auch das verdient Anerkennung. red/fis
red/fis










3.02.2020 • 08:58 Uhr

62. Gandersheimer Domfestspiele aktuell: Förderverein lädt zur wunderbaren "Winter-Gala" am 15. März -

Erster Festspiel-Event in der warmen "Tenne" in Harriehausen - Musicalsstars sind angekündigt

Darauf ist die Fangemeinde der Gandersheimer Domfestspiele schon total gespannt: Die Neuauflage der "Winter-Gala 2020" auf Traupes Tenne in Harriehausen. Eingeladen dazu hat soeben der Vorsitzende des Fördervereins Gandersheimer Domfestspiele, Dr.Hinrich Bönicke, gemeinsam mit den Verantwortlichen des Freilichttheaters Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß. Die Gala findet in diesem Jahr am Sonntag, 15. März 2020 statt, Beginn der Veranstaltung ist laut Dr. Bönicke um 17 Uhr. Die Gäste werden bereits um 16.30 Uhr eingelassen. Zur netten Begrüßung wird (gratis) ein Gläschen Sekt oder Orangensaft gereicht.

Alles andere bedarf einer Kostenbeteiligung. Sie kann als Spende selbstverständlich aufgestockt worden. Als Basisbetrag sind 45 Euro platziert. Dafür wird fantastische Theaterkost von Mitgliedern des Ensembles dargeboten. Außerdem Kulinarisches. Nach den künstlerischen Darbietungen zelebriert das Tennen-Team sein legendäres wie kultiges Kaltl-Warm-Buffet, so kündigt es Dr. Bönicke an.

Und Intendant Achim Lenz merkt zur Vorfreude von Stammbesuchern/innen und neuen Gästen unter anderem sehr persönlich an:
"Als Ihr Festspielintendant freue ich mich auf ein außergewöhnliches Programm zudem auch Ihre Publikumslieblinge wieder gerne zugesagt haben. Erleben Sie also im März schon Denise Kiesow, Miriam Schwan , Jan Kämmerer und Sven Olaf Denkinger. Unsere Musicalstars Vena Weichem und Timm Müller präsentieren sich mit unserem neuen Ensemblemitglied Katie Bischoff. Prof. Patricia Martin und Ferdinand von Seebach werden in gewohnt charmanter Art die Veranstaltung musikalisch am Piano begleiten."

Tickets: 05382-73 302 oder 334, e-mail: meinshausen@gandersheimer-domfestspiele.de oder reich@gandersheimer-domfestspiele.de.

red/fis/Fotos:Thomas Fischer
















3.02.2020 • 08:34 Uhr

Gerichtsklatsche für Region Hannover! Krasse Ungerechtigkeit per Gerichtsurteil ausgeräumt

Verwaltungspraxis der Region Hannover bei Heimkostenbeiträgen rechtswidrig

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat die Praxis der Doppelbescheidung durch Heranziehungsbescheid für rechtswidrig erklärt.

Wenn ein Ehegatte im Heim gepflegt werden muss, trägt das Sozialamt dem Grunde nach die Kosten. Bei der genauen Ermittlung der Kostenhöhe rechnet es das Einkommen der Eheleute auf die Heimkosten an und zahlt danach nur die ungedeckten Restkosten.

Obwohl das Familieneinkommen bereits abgezogen wird, erlässt die Region zugleich gegenüber dem anderen Ehegatten einen Heranziehungsbescheid in Höhe des Einkommens.

Gegen einen solchen Bescheid hatte ein Mann (geb. 1943) aus Burgdorf geklagt, dessen Frau wegen einer Demenzerkrankung in einem Pflegeheim untergebracht werden musste. Die Eheleute hatten ein anrechenbares Einkommen von rd. 890 Euro; es verblieben ungedeckte Heimkosten von rd. 430 Euro. Auf dieser Grundlage erließ die Region einen Bewilligungsbescheid gegenüber der Frau und einen Heranziehungsbescheid gegenüber dem Mann.

Das LSG hat den Heranziehungsbescheid aufgehoben. Zur Begründung hat es ausgeführt, dass die Region für die Heranziehung keine Rechtsgrundlage habe. Hierzu hat sich der Senat auf die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zum sog. Nettoprinzip gestützt. Nach diesem Grundsatz würden Leistungen nur in Höhe des Betrags gezahlt, der bestimmte Einkommensgrenzen überschreite. Für eine Heranziehung des Klägers sei daneben auch nach anderen Rechtsgrundlagen kein Raum, weil schon keine Leistungsgewährung nach dem sog. Bruttoprinzip, also eine vollständige Kostenübernahme durch die Beklagte gegen Kostenerstattung, erfolgt sei.

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 16. Januar 2020 - L 8 SO 109/18; veröffentlicht bei www.sozialgerichtsbarkeit.de; Vorinstanz: SG Hannover

red/fis











3.02.2020 • 08:22 Uhr

Wildunfall bei Opperhausen/Billerbeck: Reh tot, BMW eines Kalefelders kaputt

Ereignisort: Einbeck, Landesstraße 592 ( Opperhausen nach Billerbeck, Ereigniszeitpunkt: Wochenende.
Ein Fahrzeugführer aus Kalefeld befuhr mit seinem PKW-BMW die Landesstraße 592 in Richtung Billerbeck und er erfaßte ein querendes Reh. Das Reh verendete an der Unfallstelle und wurde waidgerecht entsorgt. Am BMW entstand Frontschaden in Höhe von 2000 Euro. Me










3.02.2020 • 08:15 Uhr

Perfide Aktion im Ochsenwall: Kellerschloss mit Flüssigkleber unbrauchbar gemacht

Tatort: Bad Gandersheim, Ochsenwall, Tatzeitraum: Samstag, 01.Februar 2020, 16 Uhr, bis Sonntag. 02 Feb. 2020, 15:30 Uhr.
Unbekannter Täter suchte den Kellertrakt vom Mehrfamilienhaus Ochsenwall 2 auf und beschädigte dort ein Schloß einer Kellertür. In dem Schloß wurde eine Flüssigkeit und Material eingeführt, so dass man den Schlüssel nicht mehr ins Schloß einführen konnte. Der angerichtete Schaden (Schloßwechsel) wurde auf 50 Euro geschätzt.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Gandersheim - Telefon 05382 919200- entgegen. Me










3.02.2020 • 08:05 Uhr

Bad Gadersheimer fahren unter Drogenrausch - Clevere Polizei holt sie von der Straße runter

Im Rahmen von überraschenden Verkehrskontrollen der frischen Polizisten-Crew vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim, wurden drei Fahrzeugführer am Wochenende festgestellt, die ihre Fahrzeuge unter Betäubungsmitteleinfluss führten. Den nun Betroffenen drohen je ein Monat Fahrverbot und 500 Euro Geldbuße im Ordnungswidrigkeiten-Verfahren. Aber auch Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubunsgmittelgesetz werden eingeleitet.

Und nun die Fälle:
1.) Am Freitag, 31. Jan. 2020, gegen 17.45 Uhr in Bad Gandersheim, Hagenmühlenweg, 23-jähriger BMW-Fahrer aus Bad Gandersheim.
2.)Samstag. 01.Feb. 2020,gegen 17.20 Uhr in Greene, 31-jähriger Renault-Fahrer aus Pyrmont und
3.) Sonntag,02.Feb. 2020, gegen 12.05 Uhr in Kreiensen, Am Plan, 21-jähriger VW Golf-Fahrer aus Bad Gandersheim. Bei den genannten Betroffenen zeigte der Protzek-Test (Drogenvortest) positiv an und es wurden Blutprobenentnahmen angeordnet und das vorübergehende Führen von Kraftfahrzeugen untersagt.Me











3.02.2020 • 07:55 Uhr

Empörung in Kalefeld: Buchsbaum innerhalb von 20 Minuten gestohlen - Es gibt einen Verdacht - Zeugenaufruf der Polizei

Tatort: Kalefeld, Kleiner Hagen. Tatzeitraum: Sonntag, 2. Februar 2020, 08:35 Uhr bis 08:55 Uhr. Sachverhalt: Vom Eingangsbereich eines Einfamilienhauses in der Str. Kleiner Hagen in Kalefeld, wurde ein Buchsbaum entwendet. Der Buchsbaum hat einen Wert von 120 Euro. Anwohner aus der Straße Kleiner Hagen werden von der Polizei gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim - Telefon 05382 919200 oder der Polizeistation Echte- Telefon. 05553 919728, zu melden, da ein vager Tatverdacht besteht. Me










3.02.2020 • 07:50 Uhr

Northeimer Handball Club: Mit Tim Gerstmann und Paul Hoppe neue Spieler verpflichtet

Am Rande des Heimsiegs des NHC gegen den HSC Bad Neustadt an diesem Wochenende (wir berichteten) wurden zwei Personalentscheidungen bekannt gegeben. Mit Tim Gerstmann und Paul Hoppe haben zwei Spieler für die kommende Saison ligaunabhängig unterschrieben. In der nicht ganz einfachen Situation des NHC ist dies ein tolles Zeichen für den Verein und das Team.
Fotos: NHC.












3.02.2020 • 07:44 Uhr

3. Liga Mitte: Northeimer Handball Club feiert Heimsieg gegen Bad Neustadt



Der NHC hat sein Heimspiel gegen den HSC Bad Neustadt vor rund 500 Zuschauern mit 26:21 (13:10) für sich entscheiden können. Damit war dies der dritte Heimsieg in Folge. Der Abstand zu einem sicheren Nichtabstiegsplatz beträgt aber weiterhin 4 Punkte.

Der NHC erwischte den deutlich besseren Start und konnte schnell mit 5:0 in Führung gehen. Mit einer guten Abwehrleistung und einem konzentrierten Angriffsspiel stellte man die Gäste vor große Probleme. Diese kämpften sich jedoch wieder heran und waren beim 11:10 wieder im Spiel. Eine rote Karte gegen Gary Hines in dieser Phase für einen Kopftreffer beim 7-Meter brachte sie dann jedoch wieder aus dem Konzept. Zur Halbzeit führten die Northeimer mit 13:10.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischten die Hausherren den besseren Start und konnten sich auf 17:11 absetzen. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte besonders der „Spieler des Spiels“ Jannes Meyer heraus der etliche Male aus dem Rückraum erfolgreich war. Spätestens beim 23:17 war die Partie entschieden, so dass am Ende ein verdienter 26:21 Heimsieg zu Buche stand.

Heute hat sich der NHC als Einheit präsentiert und will am kommenden Samstag in Oftersheim/Schwetzingen auch Auswärts nachlegen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr und der Fanbus startet 12.30 Uhr an der Schuhwallhalle. red/ok/Fotos: NHC

Für den NHC im Erfolgs-Einsatz: Ullrich, Martinovic, Wenderoth; Meyer 10, Iliopoulos 2, Lange 5/1, Seekamp 3, Springer, Hempel, Wilken, Gerstmann 1, Buhinicek 1, Nowak, Stöpler 2, Wodarz 1.















2.02.2020 • 17:24 Uhr

"Wir lieben Lebensmittel!" Natürlich Produkte von Erzeugern aus unserer Region, sagt E-Center-Chef Dirk Scheuner

Neue Präsentation für "Regionales auf einen Blick" mit einem ansehnlichen Regalsystem aus Holz angekündigt

In der Diskussion über ein auffälliges Jubiläumsplakat der Edeka-Minden (feiert 100. Geburtstag) ist sich in der Folge über Herkunft, Erzeuger und Preise für Lebensmittel auch über diesen Nachrichten-Kanälen/Internet-Zeitung ausgetauscht worden.

Dirk Scheuner, Chef des E-Centers in Bad Gandersheim, ist auf diesen Dialog mit einem konstruktiven Statement eingegangen. Er verwies auf sein Bestreben, seiner Kundschaft selbstverständlich auch Lebensmittel von Erzeugern aus der lokalen und regionalen Umgebung Bad Gandersheims anzubieten. "Wo sich das einrichten lässt machen wir das natürlich!", versichert Scheuner. Wichtig ist ihm dabei der Hinweis, "dass wir selbstverständlich dabei faire Preise für die Erzeuger einvernehmlich aushandeln". Wer aufmerksam im E-Center in der Roswithastadt seine Auswahl trifft, entdeckt eine Reihe von regionalen Produkten. Beispielsweise frische Eier aus Hühner-Freilufthaltung in Salzderhelden (Foto), Kaffeesorten aus Einbeck, Fleischwaren von "Harzländer" aus Bad Gandersheim, Kartoffeln aus Dankelsheim, Senf aus Einbeck und so weiter.

Damit diese lokalen/regionalen Lebensmittel noch konzentrierter und kompakter den Kunden/die Kundin ansprechen, sind Neuerungen in ihrer Präsentation vorgesehen. "Wir werden die Angebote ganz speziell und optisch bestens sichtbar anbieten", kündigt Dirk Scheuner an. Mit der Realisation dieser neuen Regaleinheiten aus nachhaltigen Material (Holz) hat Scheuner einen hiesigen Tischlereibetrieb beauftragt.

Zur Debatte um Dumpingerlöse bei Lebensmitteln für Erzeuger, die besonders in der Landwirtschaft mächtig aufstoßen, zeigte Scheuner übrigens klare Kante: Wenn einer Erlöse für landwirtschaftliche Produkte so richtig drückt, dann ist einzig Aldi.

red/Fotos: Thomas Fischer










2.02.2020 • 16:52 Uhr

Landesgartenschau 2022 aktuell: Nicht genannter Marketing-Chef Top-Redner beim "Jahresempfang" der Stadt Bad Gandersheim

Aber, Bürgermeisterin kündigt Fachvortrag an, ohne das Geheimnis des Referenten/der Referentin zu lüften

Der traditionelle "Jahresempfang" der Stadt Bad Gandersheim ist jetzt offiziell von Bürgermeisterin Franziska Schwarz (auch Aufsichtsratsvorsitzende der Landesgartenschau Durchführungsgesellschaft) für Donnerstag, 12. März, 2020, 18.30 Uhr, im Forum des Roswitha-Gymnasiums in der Roswithastadt angekündigt worden. Thematisch wird der öffentliche Empfang von der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim beherrscht sein. "Marketing für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" wird als ein Fachvortrag angekündigt. Spannend und etwas merkwürdig, dass die amtliche Einladung der Öffentlichkeit noch nicht preisgibt, wer diesen Fachvortrag überhaupt halten wird.

Nun, wir versuchen hier etwas Licht in dieses Dunkel zu geben: Landesgartenschau-Alleingeschäftsführer Thomas Hellingrath hat sich auf Nachfrage zu aktuellen Sachständen in Sachen Personaleinstellungen geäußert. Bei einer Vorstellungsrunde hätten sich knapp zehn Bewerber/innen für den Sektor "Marketing" dem Aufsichtsrat präsentiert. Danach sei ein Votum für eine Persönlichkeit gefallen. Hellingrath warb um Verständnis, dass er ohne die Vollkommenheit arbeitsrechtlicher Abläufe (z.B. Unterschriften unter Verträge) noch keinen Namen bekanntgeben könne. Das könnte logisch erklären, wieso die Bürgermeisterin den/die mögliche/n Referenten/in für den Marketingvortrag noch nicht angeben hat, wohl aber das Thema.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












2.02.2020 • 16:21 Uhr

Fleisch, das Imitat a la Iglo oder Fleisch, das Original: Was ist wirklich gesund?

Die Ansprache ist freundlich, die Ansage provokant. Der Ton im Wettbewerb des Milliardenmarktes Ernährung wird härter. Die Auseinandersetzung wird immer öffentlicher und aggressiver. Das "Fischstäbchen"-Unternehmen Iglo hat die erste Runde mit einer provozierenden Anzeige in einem Lebensmittel-Magazin eröffnet. In der gekauften Präsentation für die neue Produktlinie "Iglu Green Cuisine - 100 % Veggie Power" wird die Fleischwarenindustrie direkt angegangen: "Liebe Fleischindustrie, nur, dass Ihr nicht sagt, wir hätten Euch nicht gewarnt: Fleischersatzprodukte wachsen jährlich um 31,6 Prozent. Probiert....mal unsere neuen Produkte...Die schmecken lecker, sind gut für die Gesundheit und das Klima".

Die Reaktion erfolgte prompt, nicht minder ironisch: "Liebe Freunde von der Spinatfront, wir finden es prima, dass ich so ausgeschlafen seid und nun unsere beliebten Produkte nachmacht. Aber Original bleibt nun mal Original. Und das wird immer noch besser. Wir sagen ja gar nicht, dass alle Menschen Fleisch essen sollen. Aber trotzdem freut sich die große Mehrheit der Deutschen täglich auf unsere Wurst. So ist der Pro-Kopf-Verzehr von Wurstprodukten in Deutschland seit 20 Jahren überhaupt nicht gesunken. Und wir tun eine Menge dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt."

Und dann wird konkret auf ständige Verbesserungen und Engagement bei Geschmack, Tierwohl, Energieeffizienz, Wasserverbrauch und Integration in den Arbeitsmarkt. Sehr Euch die Beispiele in vielen Familienunternehmen unserer Branche an." Das Gandersheimer Unternehmen "Harzländer" - Brahmanen & Neidhardt - ist hierfür ein vor-Ort-Beispiel in Südniedersachsen.

Gefährlichkeit von Zusatzstoffen aus Chemielaboren in "Veggie"-Produkten noch nicht wirklich erforscht

Ein weiterer tieferer Hintergrund der jetzt offen ausgefochtenen Kontroverse hat mit weiteren Facetten unserer Ernährungsproduktion zu tun. Während die Zusatzstoffe in Fleisch- und Wurstwaren seit Jahren nachweisbar immer mehr verringert werden, trifft das bei den Fleisch-Immitaten so nicht zu. Die künstlichen Zusatzstoffe aus Chemielaboren sind ausgeprägt, so die Feststellung eines Lebensmittelexperten. Über die Auswirkungen dieser chemischen Zusatzstoffe auf die Gesundheit des Menschen und seine Stoffwechselabläufe liegen derzeit wenig wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse vor.
red/Screenshots Auszüge von Iglo-Anzeige/bdvf.de












2.02.2020 • 14:18 Uhr

Entertainment: Atze ätzt in der Lokhalle - Bad Gandersheim fanden das "spitze!"

Wie lässt sich diese verirrte bisweilen verrückte Welt eigentlich noch ertragen? Nun, Satiriker haben in solchen Zeiten Hochkonjunktur. Ob Nuhr im TV oder Atze in der Lokhalle in Göttingen. Gestern Abend erlebte das Publikum einen ätzenden Atze Schröder in Bestform. "Er war einfach spitze!", schwärmte eine Gruppe später. Sie war extra aus Bad Gandersheim nach Göttingen angereist. "Atze" live wollten sie sich nicht entgehen lassen. Tausende kamen auf ihre Kosten - Atze ätzte ihnen aus vollem Herzen in dieser ätzenden Zeit.
red/Video/Foto: Marc Reiser










2.02.2020 • 14:10 Uhr

Einbeck: Zickenkrieg endet mit Körperverletzung Hausfriedensbruch, Beleidigung, Bedrohung und Polizeieinsatz

Am gestrigen Samstag, 17:50 Uhr, kam es in Einbeck zwischen einer Vermieterin und Mieterin zu Streitigkeiten, in deren Verlauf es zu einer leichten Körperverletzung, zu einem Hausfriedensbruch, einer Beleidigung und einer Bedrohung kam. Die Situation konnte durch die eingesetzten Beamten der Eindecker Polizei entschärft werden. Amtlich ist: entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Zur Ursache des Zickenkrieges machte die Polizei keine Angaben. kal










2.02.2020 • 12:16 Uhr

Auch in den Niederlanden: Bauern kündigen heftige Proteste am 5. Februar an - Trecker-Demo bei Roy Kühne

Nicht nur hierzulande kocht die Bauernseele. Laut dem Branchendienst "agrar heute" brodelt es auch in der Landwirtschaft in den Niederlanden. In einer Mitteilung von "agrar heute" heute heißt es zu den angekündigten Protesten unter anderem: Nach Angaben der Bauern-Organisation Farmers Defense Force (FDF) sind an diesem Tag Gespräche zwischen dem bäuerlichen Landwirtschaftskollektiv, dem Premierminister Mark Rutte sowie der Agrarministerin Carola Schouten geplant. Die Farmers Defense Force ruft ihre Unterstützer dazu auf, dass am 5. Februar „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden. Die Bauern von FDF hoffen, den Druck auf die Politik mit einer massiven Beteiligung zu erhöhen. 'Der Aufruf an die Berufskollegen lautet: Es ist jüngster Tag. FDF braucht dich. Der Druck war noch nie so wichtig wie heute.“ Weiter heißt es in dem Statement: „Wir akzeptieren keine Opfer mehr von Bauern. Wir akzeptieren kein Leiden mehr für unsere Familien. Es hat gereicht". Das FDF will nach wie vor mit dem Landbouw-Kollektiv einen konkreten Aktionsplan erarbeiten. "Um unsere niederländischen Landwirte zu stärken und eine Lösung für die niederländische Wirtschaft anzubieten," heißt es seitens der FDF."

In Deutschland bekräftigen Landwirte ihren anhaltenden Widerstand gegen die umstrittene Agrarpolitik in Berlin und Brüssel weiter mit Demonstrationen und Mahnfeuern. Sie brannten auch an diesem Wochenende wieder an verschiedenen Orten. Außerdem gab es Trecker Flashmobs. So in Northeim vor dem Wahlkreisbüro des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne in Northeims Innenstadt.red/Fotos: LsV










2.02.2020 • 12:06 Uhr

Menschenliebe in der Tat! 36-Jährige aus Braunschweig für Zivilcourage geehrt

Die Mutter einer dreijährigen Tochter aus dem Braunschweiger Ortsteil Weddel hatte einem 55-jährigen Mann höchstwahrscheinlich vor 14 Tagen, am 12. Januar 2020 gegen 14:50 Uhr, das Leben gerettet. Er war unmittelbar nach einer Zugansage ins Gleisbett des Haltepunktes gesprungen und wollte sich offenbar überfahren lassen. Durch ihre beherzte und bestimmte Art konnte sie den Verzweifelten dazu bewegen, an die Bahnsteigkante zu kommen, so dass sie ihn aus dem Gleis ziehen konnte. Gleichzeitig verließ der Ehemann mit der kleinen Tochter den Bahnhof, um dem Kind womöglich schlimme Bilder zu ersparen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und der Bundespolizei aus Braunschweig blieb sie bei dem Mann und betreute ihn. ..."das hätte doch jeder gemacht", so die gelernte Krankenschwester. Leider zeigt die Realität, dass ein solches Verhalten heute nicht mehr selbstverständlich ist - daher die Anerkennung und der Dank verbunden mit persönlichen Worten des Inspektionsleiters der zuständigen Bundespolizeiinspektion Hannover. Vertreter der Bundespolizei würdigten die couragierte Frau jetzt mit einem Blumenstrauß.ots










2.02.2020 • 11:58 Uhr

Erwischter Fahrer jammerte und musste trotzdem zur Blutprobe: 2,59 Promille Alkohol im Blut und kein Führerschein

Am vergangenen Freitag gegen 17 Uhr informierte die Göttinger Polizei die Dienststelle in Eisenach darüber, dass gerade ein betrunkener Fahrer aus dem Bereich Göttingen in Richtung Wartburgkreis unterwegs wäre. Im Zuge der Überprüfung der Wohnanschrift wurde der mutmaßliche Fahrer, ein 40-Jähriger aus dem nördlichen Wartburgkreis, angetroffen und absolvierte einen Atemalkoholtest mit einem Ergebnis von 2,59 Promille. Trotz diverser Schutzbehauptungen musste sich der BMW-Fahrer einer Blutentnahme unterziehen. Seinen Führerschein hatte der 40-Jährige bereits Ende letzten Jahres eingebüßt. (ri)










2.02.2020 • 11:54 Uhr

Wut-Attacke in Uslar: Unbekannter wirft erneut Fensterscheibe ein

Tatort: Uslar, Tatzeitpunkt: 31. Januar 2020, 01:20 Uhr bis 08:30 Uhr.
Soeben teilt die Polizei in Uslar dazu folgenden Fall mit:
Eine bisher unbekannte Person warf in dem angegeben Tatzeitraum mit einem Stein das Glasfeld eines Fensters im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses im Amselweg in Uslar ein und entfernt sich anschließend unerkannt in unbekannte Richtung. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits Mitte November letzten Jahres an selber Tatörtlichkeit. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 600 Euro. Die Polizei Uslar erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 05571-926000.st











2.02.2020 • 11:49 Uhr

Uslar: Täter versucht erfolglos Fenster einzuwerfen

Ein bislang unbekannter Beschuldigter versucht in dem Zeitraum vomn 30. Januar 2020, 20:00 Uhr bis zum 31 Januar 2020, 08:00 Uhr mit einem Pflasterstein die Verglasung einer Fensterscheibe des Kiosks am Neustädter Platz in Uslar einzuwerfen. Der Versuch schlug fehl, berichtet die Polizei. Sachschaden entstandnicht. Dennoch bittet die Polizei um Hinweise unter der Telefonnummer 05571-926000. ots










2.02.2020 • 11:45 Uhr

Heute Morgen in Langenholtsen: 21-jähriger veranstaltet Striptease und demoliert Ladentür

In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntags wurde die Polizei Northeim zu einem Einsatz einer angeblich hilflosen Person nach Langenholtensen gerufen. Als die Polizeistreife vor Ort eintraf, wurde ein 20-jähriger Northeimer fußläufig festgestellt, der orientierungslos und unbekleidet im Ort umherirrte. Die Person konnte lediglich Angaben zu ihrer Personalie und ihrem Wohnort machen. An weitere Abläufe konnte sich der Mann nicht mehr erinnern. Während die Beamten den Mann nach Hause bringen wollten, klärte sich der Sachverhalt auf. Der Northeimer war am Abend auf einer Party. Aufgrund von reichlichem Alkoholkonsum fing der Mann bereits auf der Party an, sich zu entkleiden. Auf seinem anschließenden Weg zu seinem Wohnort trat er dann gegen die Tür eines ehemaligen Schuhgeschäftes in Langenholtensen und beschädigte diese dabei. Anschließend betrat er diese Räumlichkeit unbefugt und entkleidete sich weiter bis auf seine Boxershorts, bevor er dann seinen Weg weiter fortsetzen wollte und von der Polizei angetroffen wurde. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet. Der Mann wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen in die Obhut seines Stiefvaters übergeben.kr











2.02.2020 • 11:35 Uhr

72-Jähriger stockbetrunken mit Auto in den Graben gerauscht

Am gestrigen Samstagabend, um 21.58 Uhr, meldete ein Verkehrsteilnehmer, dass im Einmündungsbereich der Kreisstraße 1 und der Bundesstraße 241 / Sudmerberg bei Seesen ein Personenwagen im Graben liegen würde. Die eingesetzten Beamten des Seesener Polizeikommissarasts stellten am Unfallort erstens den verunfallten Wagen und zweitens beim 72-jährigen Fahrzeugführer starken Alkoholgeruch fest. Ein Alko-Test ergab dann einen Wert von 2,22 Promille Atemalkohol. Der Goslarer gab zu, aufgrund eines anderen Fahrzeuges die Kontrolle über sein Wagen verloren zu haben. Es wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Weiterhin wurde dem Verursacher bis auf Weiteres untersagt, Kraftfahrzeug zu führen.ots










2.02.2020 • 11:29 Uhr

Anwohner irritiert intensiver Geruch im Treppenhaus: Dann gab es Marihuana-Alarm

Am Freitagabend stellten Anwohner eines Mehrfamilienhauses im Nordring deutlichen Marihuana-Geruch im Treppenhaus fest. Die daraufhin hinzugerufenen Polizeibeamten konnten im Anschluss mit guten Spürnasen die Wohnung eines 21-Jährigen ausfindig machen, aus der der festgestellte Geruch in den Hausflur gelangte. In der Wohnung wurde dann der Wohnungsinhaber sowie ein 19jähriger Freund des Mannes angetroffen. Dieser gab sofort zu, in der Wohnung Marihuana geraucht zu haben. Zudem hatte er noch eine geringe Menge dieses Betäubungsmittels bei sich. Die Polizei beschlagnahmte die Drogen und leitete gegen den ebenfalls in Northeim wohnenden Mann ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein./red/kr










2.02.2020 • 11:24 Uhr

Northeim: Geburtstagsparty endet nach Handgreiflichkeiten und Flucht in der Ausnüchterungszelle

Am Freitagabend (22.55 Uhr) kam es Angaben der Polizei zufolge in der Straße Am Schützenring in Northeim, im Verlauf einer Geburtstagsparty, zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zweier männlicher Gäste, die dann in Handgreiflichkeiten endete. Hierbei schubste ein 26-jähriger Moringer seinen 28-jährigen Kontrahenten so stark, dass der aus Wulften stammende 28-jährige Mann am Rücken verletzt wurde. Die alarmierten Polizeibeamten konnten den alkoholisierten Täter noch auf der Flucht antreffen und festhalten. Hierbei beleidigte er die Beamten und leistete gegen weitere Maßnahmen erheblichen Widerstand. Zur Verhinderung weiterer Straftaten musste dieser dann bis zu seiner Ausnüchterung die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Gegen ihn wurden diverse Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.Kr










1.02.2020 • 22:00 Uhr

Rimmerode: Klinik-Noteinsatzfahrzeug fährt einen Hasen tot - Frontschaden 500 Euro

Ereignisort: Einbeck,Bundesstraße 445, Gemarkung Rimmerode,Ereigniszeitpunkt: Samstag, 1.Februar 2020, 19.30 Uhr.

Ein "NEF" (Noteinsatzfahrzeug vom Krankenhaus Bad Gandersheim) - im Volksdeutsch Rettungswagen - befuhr die Bundesstraße 445, von Sebexen kommend, in Richtung Rimmerode und erfaßte ein die Fahrbahn überquerenden Hasen. Der Hase verendete am Unfallort und am Rettungswagen entstand leichter Frontschaden in Höhe von 500 Euro. Me










1.02.2020 • 21:53 Uhr

"Wer rettet mich?" oder Corona-Virus verdrängt Greta und die Klima-Hysterie

Alle Welt redet nur noch vom Corona-Virus. Alle Hype- und Hysteriethemen wie die Klima-Katastrophe und Kriege sind urplötzlich raus aus den Schlagzeilen und TV-Nachrichten. Und plötzlich tauchen da winzige Flugblätter in der Universität-Medizin in Göttingen auf. In dem Hauptklinikum haben Unbekannte eine vierseitige Broschüre im Brieftaschenformat zu anderen Informationsschriften gelegt.

Das große Thema "Klima" von gestern ist heute ganz klein und beinahe gar nicht mehr wahrzunehmbar. Aber die Aufforderungen "Rettet" irgendwie alles und die einzige Frage auf der Titelseite "Wer rettet mich?" mit der bekannten Persönlichkeit Greta fallen schon ins Auge.

Auf der vierten Seite der Minibroschüre ein dann ein bisschen Aufklärung und der Versuch einer Antwort.
1. Christen haben definitiv die Druckschrift im Klinikum verteilt.
2. Der Apostel Lukas (19,10) wird mit der Lösung allen Übels mit einem einzigen Satz zitiert: "Der Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist." Auch Greta.

red/Sreenshot Broschüre Norbert Homuth










1.02.2020 • 21:32 Uhr

Fahndungserfolg nach Zeugenaufruf zu Verkehrsunfallflucht in Seesen

Nach nur 48 Stunden konnte der 54-jährige Verursacher der Verkehrsunfallflucht jetzt von Beamten des Polizeikommissariats Seesen ermittelt werden. Sein Führerschein wurde am gestrigen Freitag beschlagnahmt. "Diesen Erfolg haben wir nicht nur den akribischen Ermittlungstätigkeiten der Beamten des Polizeikommissariats Seesens zu verdanken, sondern auch dem Zeugenaufruf in der Presse und auf Social Media", heißt es in einer soeben verbreiteten Mittelung der Polizei. Weiter heißt es: ". Die Polizei Goslar bedankt sich für die Mithilfe und das Teilen und Lesen unserer Beiträge."
ots











1.02.2020 • 15:36 Uhr

Öffentlichkeitsfahndung - Unbekannter hebt Geld mit gestohlenen Bankkarten ab

Jetzt wird in einem Kriminalfall, der auch in der Region Südniedersachsen und Ostwestfalen von Relevanz ist, von der Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahdnung gearbeitet:

Am Dienstag (27.08.2019), gegen 12:00 Uhr, kam es vermutlich in der Filiale des Aldi-Marktes in Bad Pyrmont Holzhausen (Auf der Schanze) zu einem Diebstahl eines Portemonnaies.

Der bisher unbekannte Täter ließ sich noch am selben Tag in einem SB-Markt Bargeld von der entwendeten Girocard auszahlen. Anschließend erfolgten insgesamt 18 weitere Auszahlungen in Lidl-Filialen in Barntrup, Blomberg, Steinheim, und Detmold. Der Täter wurde bei der Tatbegehung videographiert.

Bereits am Dienstag (11.06.2019) kam es in Höxter (Nordrhein-Westfalen) zu einer gleichgelagerten Tat. Der unbekannte Täter entwendete ein Portemonnaie und hob später Bargeld mit der entwendeten Girocard ab. Auch dabei wurde der Mann videographiert.

Beim Vergleich der Überwachungsaufnahmen wurde festgestellt, dass die Taten in Bad Pyrmont und Höxter von ein und derselben Person begangen wurden. Die Polizei Bad Pyrmont geht daher davon aus, dass sich der Täter längere Zeit im hiesigen Bereich und im angrenzenden Nordrhein-Westfalen aufgehalten haben muss.

Im Laufe der Ermittlungen wurden allerdings noch weitere Straftaten bekannt, die dem Konto des unbekannten Täters zuzuschreiben sind. Die Polizei Rotenburg (Niedersachsen) fahndet seit Freitag (03.01.2020) mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann, der mit gestohlenen Debitkarten einen Schaden in fünfstelliger Höhe verursacht hat.
Sachdienliche Hinweise zum Täter nimmt die Polizei Bad Pyrmont unter der Telefonnummer 05281/9406-0, sowie die Polizei Rotenburg unter der Telefonnummer 04261/947-0 entgegen. ots/Foto: Polizei










1.02.2020 • 15:28 Uhr

Somalischer Asylbewerber zieht grundlos Notbremse im Zug

Die Polizei in Kassel berichtet soeben:
Ein Schreck für die übrigen Fahrgäste man vergangenen Donnerstag um 13 Uhr die Aktion eines 27-Järigen aus Alsfeld. Der Mann, ein somalischer Asylbewerber, zog in einem Nahverkehrszug in Richtung Frankfurt am Main, im Bereich des Bahnhofes Treysa, offensichtlich grundlos die Notbremse.

Schreck für Mitreisende

Die übrigen Reisenden kamen mit einem Schreck davon. Verletzt wurde zum Glück niemand. Dies hätte auch anders ausgehen können. Der Zug war bei der Bremsung mit rund 120 Stundenkilometern unterwegs. Die Gefahr, dass Personen bei solchen, überraschenden Bremsungen stürzen und sich dabei verletzen, ist groß.

Beamte der Polizei Schwalmstadt waren vor Ort und stellten die Personalien des Mannes fest. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 27-Jährigen ein Strafverfahren wegen des "Missbrauches von Nothilfemitteln" und des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet. Der 27-Jährige konnte nach den polizeilichen Maßnahmen wieder gehen. ots/Foto: Bahnpolizei










1.02.2020 • 15:22 Uhr

Goslar: Schwangere Frau (22) blutig geschlagen und getreten - vom eigenen "Lebensgefährten", bestätigt die Polizei

Brutaler Vorfall gestern in Goslar-Jürgenohl. Dazu heißt es einer offiziellen Verlautbarung der Polizei Goslar von heute:
" Im Verlauf eines Streites soll der heranwachsende Lebensgefährte das weibliche, in anderen Umständen befindliche Opfer, mehrfach mit flachen Hand und der Faust ins Gesicht geschlagen haben, so dass die 22-jährige dadurch Nasenbluten erlitten hatte. Zudem seien durch den Beschuldigten Tritte gegen den Oberschenkel der werdenden Mutter erfolgt. Zum Zwecke Abklärung des Gesundheitszustandes der Mutter und des Ungeborenen wurde sie mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Goslar verbracht. Dem Lebensgefährten wurde untersagt, sich der Wohnung des Opfers zu nähern.. Ein entsprechender Ermittlungsvorgang (u.a. wegen Körperverletzung) wurde hierzu angelegt.

Weitere Angaben zu den Identitäten des Opfers und Täters, beispielsweise zur Nationalität, machte die Polizei wie üblich keine offiziellen Angaben.re/ kra










1.02.2020 • 15:04 Uhr

Nach Messer-Attacke auf einen Hund in Kalefeld: Tierschützer fordern "Hundeführerschein"

Nach der widerlichen Messer-Attacke auf einen wehrlosen Hund in Kalefeld Anfang dieser Woche durch einen alkoholisierten und psychisch kranken Menschen ist die Forderung nach einem "Hundeführerschein" für Hundehalter und -halterinnen laut geworden. Tierschützer in Südniedersachsen nahmen den aktuellen Fall einer brutalen Tierquälerei zum Anlass, diese Forderung zu bekräftigen. Vielleicht würden dann solche schändlichen Taten verhindert, hofft ein Tierschutz-Aktivist aus Northeim. Nach der Messer-Attacke konnte der Hund aufgrund seiner schweren Verletzungen nicht mehr gerettet worden.

Hintergrund:
Was ist der Hundeführerschein?

Der Hundeführerschein bestätigt, dass der jeweilige Besitzer in der Lage ist, (s)einen Hund zu halten. Er ist sozusagen ein Befähigungsnachweis und gilt ein ganzes Hundeleben lang. Um diesen Nachweis zu erhalten, muss eine theoretische und eine praktische Prüfung absolviert werden. Für diese Prüfungen gibt es allerdings keine bundesweit einheitliche Richtlinie – die Bundesländer haben hier eigene Regelungen, denn das Hundegesetz ist immer Ländersache. So legen Vereine und Verbände diese Prüfungsrichtlinien individuell fest. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) unterteilt die Prüfung in drei Bereiche: Sachkunde des Hundehalters, Grundgehorsam des Hundes, Sozialverträglichkeit des Hundes. Sozialveträglichkeit des Hundehalters.

Weitere Verbände, die den Hundeführerschein ausstellen und dementsprechend auch Richtlinien festsetzen, sind beispielseweise der Berufsverband zertifizierter Hundeschulen (BVZ) oder der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV).










1.02.2020 • 14:44 Uhr

Mäuseplage: Ministerin Otte-Kinast spricht mit Geschädigten aus Grünlandregion

Rund 150.000 Hektar Grünland sind derzeit in Niedersachsen durch eine Mäuseplage völlig zerstört. Das sind etwa 20 Prozent der gesamten Grünlandfläche Niedersachsens (ca. 800.000 Hektar). Besonders betroffen ist die Region an der Küste zwischen Wesermarsch und Ostfriesland. Nach zwei Dürrejahren ist die Lage vor allem für die Milchviehhalter besonders schwierig. Ein erneuter Futterausfall droht.

Landwirte, Verbandsvertreter und Politiker sowie Vertreter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen kamen am gestrigen Freitag nach Hannover, um gemeinsam mit Mitarbeitern des Niedersächsischen Landwirtschafts- und Umweltministeriums über mögliche Lösungen der Mäuseplage zu sprechen. „Das ist eine bislang nie gekannte Dramatik. Wir wollen hier schnell und unbürokratisch helfen, damit die Funktionalität des Lebensraums wieder hergestellt wird“, stellte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast zu Beginn des Treffens fest. Umweltminister Olaf Lies betonte: „Für alle Entscheidungen brauchen wir die Unteren Naturschutzbehörden. Wir haben einen enormen Zeitdruck mit einem engen Zeitfenster. Auf keinen Fall dürfen wir Grünland willkürlich umbrechen. Aber ohne Umbruch wird es nicht gehen.“

Gemeinsam wurden mögliche Lösungsstrategien zu Neueinsaat erörtert. Zunächst wird eine genaue Kulisse festgelegt. Dabei kommt es besonders darauf an, die Schutzkategorien zu erfassen (z.B. FFH-Gebiet oder Natura 2000). Danach könne man Fallgruppen einteilen und Anträge kategorisiert abarbeiten. Definitiv fest steht, dass jeder Einzelfall geprüft und genehmigt werden muss. Das schreibt unter anderem das EU-Förderrecht vor.

Alle Beteiligten versicherten, dass sie im Sinne des Grünlanderhalts den strammen Zeitplan einhalten wollen. Eine weitere Dienstbesprechung mit den Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise, Vertretern der Ministerien und der Landwirtschaftskammer soll am 7. Februar folgen. red/fis/Foto: Marc Reiser










1.02.2020 • 14:34 Uhr

Stimmen zum Brexit: Tränentropfen der Trauer und der Freude - "Schmutziger Rosenkrieg endlich zu Ende!"

Heute ist es nun passiert und endgültig. Die Briten haben der Europäischen Union den Rücken Ken gekehrt. Sollen wir nur traurig sein? Ist Freude angesagt? Das Redaktionsnetzwerk erkundigte sich heute auf dem Kommunikations-Marktplatz E-Center über Meinungen zum Breit-Ende. Hier einige Stimmen:

Herbert K.(42): "Es war ein schmutziger Rosenkrieg in den letzten drei Jahren. Das hätte schneller erledigt werden müssen. Gut, dass diese zähe Scheidung endlich vorbei ist...".

Lieselotte M. (68): "Reisende sollte man nicht aufhalten... Ich weine den Engländern keine Träne nach. Die werden noch jammern, wenn sie ihre Klamotten nicht mehr loswerden...".

Niklas S. (24): "Ich finde es schlimm. Das Briten-Beispiel könnte Schule machen. Europa gehört geeint - nicht zersplittert. Das hatten wir mal."

Elfriede B. (46): "Es ist ist sehr traurig, dass nicht mal die Hälfte der Engländer diesen Austritt gewollt haben. Ich finde es besser, wenn solche grundsätzlichen Entscheidungen mit einer Zweidrittel-Mehrheit eines Volkes entschieden werden." red

Die Bilder von heute dokumentieren die Telefon-Box des Aktionskünstlers J.B. aus Skegness auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim. Sie trifte heute im Dauerregen. Die Tropfen wirken wie Tränen - der Traurigkeit oder der Freude. Fotos: Thomas Fischer













1.02.2020 • 13:42 Uhr

La Piazza Ratskeller: Das "Feuer" ist entfacht - Bad Gandersheims Gastronomie neu belebt

Pünktlich zur Mittagszeit ist am heutigen Samstag Bad Gandersheim Gastronomie-Szene mit Feuer und Flamme belebt worden: Zu den ersten Gästen bei der heutigen Teil-Eröffnung des Restaurants "La Piazza Ratskeller" im "Weißen" Rathaus im Herzen der Roswithastadt war es keine geringere als Bürgermeisterin Franziska Schwarz persönlich, die den beiden Investoren und Betreibern und dem Team um Maria herzliche Glückwünsche zum gelungenen Projekt überbrachte. Die Rathaus-Chefin war mit ihrem Mann Uwe, dem Landtagsabgeordneten, superpünktlich gegen 11.30 Uhr in den fantastisch gestalteten Katakomben ihres Amtssitzes erschienen. Und sie sparte nicht mit Lob. Als äußerst gelungen bezeichneten Franziska und Uwe Schwarz den neuen Ratskeller. Die Symbolik am historischen Kaminsims ohne wirklichen Kamin, aber mit Feuer und Flammen auf dem großflächigen Bildschirm, erzählt die positive Wendung in der wechselvollen, manchmal leidvollen, Historie diese gastronomischen Herzkammer Bad Gandersheims. Und wenig später nahmen die ersten Gäste Platz in dem vortrefflich gestalteten Gastraum. Bedient von freundlichen Damen mit bekannten Gesichtern galt es kulinarische Köstlichkeiten aus der umfangreichen Speisekarte auszuwählen. Derweil beglückwünschet Lothar Nelz Tobias Reinecke mit einer sehr persönlichen Geste in Glas und Text. red/fis

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der heutigen Teil-Neueröffnung des "La Piazza Ratskeller" in Bad Gandersheim. Am Kaminfeuer sichtlich erleichtert (und wohl auch glücklich) über das gelungene Projekt die Betreiber und Investoren Tobias Reinecke (links) und Manuel Winter (rechts), erste Gäste und Gratulant Lothar Nelz. Fotos: Thomas Fischer














1.02.2020 • 13:19 Uhr

Mieser Diebstahl im Kaufland in Northeim: In Sekundenschnelle Handtaschenraub

Am gestrigen Freitag, zwischen 10.30 Uhr und 10.50 Uhr, kam es in der Rückingsallee 20 in Northeim im dortigen Kaufland-Markt zu einem miesen Handtaschendiebstahl. Bisher unbekannte Täter entwendeten die im Einkaufswagen abgelegte Handtasche, samt Inhalt, einer 52 jährigen. Nur für Sekunden war sie unaufmerksam gewesen.

Einige Zeit später konnte die Eigentümerin die Handtasche auf dem Gelände des Kaufland-Marktes wieder auffinden. Es wurde Bargeld in Höhe von ca. 60 Euro entwendet.

Mögliche Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim , Telefon 05551-70050) zu melden.La










1.02.2020 • 13:08 Uhr

Northeimer Handball Club: Die Jüngsten der NHC Familie melden sich

Hallo, uns gibt es auch noch. Wir, das sind die Minis und Maxis der NHC Familie. Wir sind alle von Jahrgang 2011 bis 2016. Die jüngsten von uns sind erst vier Jahre alt.
Uns verbindet allen der Spaß am Handball spielen. Gemeinsam haben wir eine Menge Spaß beim Training und den Turnieren, die wir etwa jeden Monat einmal besuchen, um uns mit Spielerinnen und Spielern aus anderen Vereinen zu messen.

Damit das alles so gut klappt haben wir ein Trainerteam, das sich um Michael Kundel-Heise gebildet hat. Unsere FSJlerin Ricarda Reinholz steht in dem Team als einzige Frau ihren Mann.
Im Training wird viel mit uns geübt und neue Sachen ausprobiert. Manches ist zu Beginn echt anstrengend und schwer, aber mit der Zeit und den Hilfen der Trainer, werden wir immer besser, so dass schnell auch knifflige Aufgaben gelöst werden können. Und wenn man dann dabei noch lachen kann und hinterher total rot im Gesicht ist, dann fährt man zufrieden nach Hause und freut sich bereits auf das nächste Training.

Und dann sind da ja noch die Turniere. Am letzten Wochenende waren wir in Weende auf einem großen Turnier. Insgesamt 32 Mannschaften waren am Start. Wir waren mit 4 Mannschaften vertreten. Jetzt wurde ausprobiert, was wir im Training gelernt haben. Und das hat super geklappt. Unsere Eltern und Zuschauer haben uns super unterstützt und die Trainer waren sehr angergiert. Wir ließen den Gegnern wenige Chancen und warfen viele Tore. Der Mitspieler wurde angespielt und in der Abwehr zusammen das eigene Tor verteidigt. Am Ende konnte uns kaum ein Gegner das Wasser reichen. Aber bei den Turnieren ist es egal, wer gewinnt. Das wird da eh nicht gezählt. Hauptsache alle haben sich angestrengt und am Ende gab es Medaillen, Urkunden und etwas zum Naschen für alle.

So, das reicht aber auch schon wieder. Bald ist wieder Training. Da müssen wir fit sein und weiter fleißig trainieren. Bis zum nächsten Mal!
Die Bilder dokumentieren Eindrücke vom tollen Turnier in Beende.
red/Quelle/Fotos: NHC
















1.02.2020 • 10:10 Uhr

Brexit: „Heutiger Tag ist vorläufiger Höhepunkt eines traurigen Prozesses“

Europaministerin Honé erwartet harte Verhandlungen über künftige Beziehungen zu den abtrünnigen Briten

Ab heute Sonnabend, 1. Februar 2020, gehört das Vereinigte Königreich nicht mehr zur Europäischen Union. Hierzu bemerkt die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé:

„Am heutigen Freitag, 31. Januar 2020, endet um Mitternacht die Zugehörigkeit des Vereinigten Königreichs zur Europäischen Union. Damit findet ein trauriges Verfahren seinen vorläufigen Höhepunkt, das vor dreieinhalb Jahren mit dem britischen Referendum über einen EU-Austritt seinen Anfang nahm. Ich bedaure diese Entwicklung sehr und wiederhole meine Einschätzung, dass der Brexit allen schadet und niemandem nützt.

Gleichzeitig beginnt ein neuer Verhandlungsprozess, an dessen Ende hoffentlich ein tragfähiges Abkommen über die zukünftigen Beziehungen des Vereinigten Königreichs mit der Union stehen wird. In den kommenden Wochen bereiten sich die Unterhändler beider Seiten auf die Verhandlungen vor, die Anfang März beginnen werden.

Ich unterstütze nachdrücklich die Ziele des alten und neuen EU-Chefunterhändlers Michel Barnier, der mit dem Vereinigten Königreich eine enge Sicherheitspartnerschaft, ein tragfähiges Handelsabkommen möglichst ohne Zölle sowie den Aufbau neuer Kanäle der Zusammenarbeit anstrebt. Klar ist aber auch, dass die EU hierfür kein Dumping bei Wettbewerbsbedingungen sowie Umwelt-, Sozial-, Beihilfe- und Steuerstandards akzeptieren kann und wird. Eine enge Partnerschaft mit London ist uns allen wichtig, aber es gibt rote Linien. Und wie auch bei den Verhandlungen über den Austrittsvertrag gilt auch zukünftig: Rosinenpickerei kann es nicht geben.

Die Europäische Union darf sich in den kommenden Monaten nicht erpressen lassen. Die rund 3,2 Millionen EU-Bürgerinnen und EU-Bürger im Vereinigten Königreich dürfen nicht als Faustpfand bei den Verhandlungen missbraucht werden. Der Austrittsvertrag muss vollständig eingehalten werden.

Ich teile die Skepsis zahlreicher Expertinnen und Experten, die die Chancen auf eine Einigung auf ein umfassendes Abkommen bis zum Jahresende als gering einstufen. Stimmen aus der britischen Regierung, die eine Übernahme europäischer Standards ablehnen und einen harten Verhandlungskurs ankündigen, vergrößern meine Sorge. Gleichwohl darf man die kommenden Gespräche nicht vorschnell zum Scheitern erklären.
red/fis










1.02.2020 • 10:01 Uhr

Katholiken wollen jetzt "experimentieren" - Protest vor Beginn der Synodalversammlung zum Synodalen Weg

Missbrauchsskandal weiterhin eine schwere Krise der katholischen Kirche

Zum Auftakt des innerkatholischen Reformprozesses hat der Vorsitzende der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, die Notwendigkeit von Veränderungen betont. Die Kirche brauche einen Neuanfang, sagte Marx am 30. Januar im Gottesdienst vor Beginn der Beratungen von katholischen Bischöfen und Laien. Doch ein Neubeginn sei nicht möglich, ohne auf die Fehler und Sünden der Vergangenheit zu schauen. Der Missbrauchsskandal bedeute eine Krise für die Kirche. "Doch das muss uns in Gang bringen", sagte der Münchner Erzbischof im Frankfurter Bartholomäus Dom.

Marx äußerte den Wunsch, dass der sogenannte Synodale Weg das Profil der Kirche schärft. Der Reformprozess solle mithelfen, die Glaubwürdigkeit der Kirche wiederherzustellen, die durch den Missbrauchsskandal verloren gegangen sei, sagte der Kardinal vor Journalisten. Ausgangspunkt für den auf zwei Jahre angelegten Reformdialog ist die Missbrauchsstudie aus dem Jahr 2018. Marx warnte aber vor zu großen Erwartungen an die Beschlüsse des Gremiums. "Wir sind kein Parteitag und keine gesetzgebende Versammlung", sagte er.

Hohe Erwartungen

Das erste Treffen der 230 Teilnehmer des Synodalen Wegs dauert bis zum 1. Februar. In der Synodalversammlung treffen sich katholische Bischöfe und Laienvertreter des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Sie beraten über mögliche Reformen in vier Bereichen: Macht und Gewaltenteilung in der Kirche, priesterliche Lebensformen und Pflichtzölibat, katholische Sexualmoral und die Rolle der Frau in der Kirche. Der Reformdialog ist ein kirchenrechtliches Unikat. "Wir machen jetzt ein Experiment", sagte Marx. epd










1.02.2020 • 09:46 Uhr

Ab heute dürfen die Bauern wieder ordentlich düngen - Düngejahr 2020 und weitere Änderungen in 2020

Ab dem heutigen 1. Februar ist es den Landwirten gemäß der derzeit gültigen Düngeverordnung wieder erlaubt, Düngemittel mit wesentlichem Gehalt an Stickstoff auf Ackerland und Grünland aufzubringen.

In diesem Jahr stehen noch ein paar Änderungen bei der Anwendung von Düngemittel bevor:

Harnstoff als Düngemittel darf ab dem 1. Februar 2020 nur noch aufgebracht werden, soweit ihm ein Ureasehemmstoff zugegeben ist oder unverzüglich, jedoch spätestens innerhalb von vier Stunden nach der Aufbringung eingearbeitet wird.
Flüssige organische und flüssige organisch-mineralische Düngemittel, einschließlich flüssiger Wirtschaftsdünger, mit wesentlichem Gehalt an verfügbarem Stickstoff oder Ammoniumstickstoff dürfen im Falle von bestelltem Ackerland ab dem 1. Februar 2020 nur noch streifenförmig auf den Boden aufgebracht oder direkt in den Boden eingebracht werden.
Ausreichende Wirtschaftsdünger- und Gärrestlagerkapazitäten sind die Voraussetzung für die Umsetzung einer pflanzenbedarfsgerechten Düngung. Vor diesem Hintergrund enthält die Düngeverordnung (DüV) entsprechende Regelungen zur Bemessung der Gülle- und Gärrest- sowie Festmist- und Kompostlagerkapazitäten. Diese Regelungen sind in der seit 2017 geltenden Bundesverordnung enthalten.

Weitergehende Anforderungen ergeben sich seit dem 1. Januar 2020 aus der DüV für viehstarke (>3 GV/ha) und flächenlose Betriebe. Hintergrund ist insbesondere, dass diese Betriebe in der Regel vorwiegend oder nur über Wirtschaftsdüngerabgaben die jeweiligen Dünger verwenden können. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die jeweiligen Dünger aufgrund des Düngebedarfs der einzelnen Früchte schwerpunktmäßig nur im Frühjahr ausgebracht werden können und somit länger gelagert werden müssen.

Daher müssen Betriebe mit mehr als 3 GV/ha oder Betriebe, die über keine eigenen Aufbringungsflächen verfügen, ab dem 1. Januar sicherstellen, dass die flüssigen Wirtschaftsdünger oder flüssige und feste Gärreste mindestens neun Monate gelagert werden können. Eine detaillierte Darstellung der in Niedersachsen geltenden Anforderungen zum Lagerraum ist der Veröffentlichung der Düngebehörde unter www.LWK-Niedersachsen.de Webcode: 01036049 zu entnehmen.

Außerdem müssen Betriebe, die Festmist oder Kompost erzeugen, ab dem 1. Januar 2020 sicherstellen, dass sie jeweils mindestens die in einem Zeitraum von zwei Monaten anfallende Menge der genannten Düngemittel sicher lagern können.

Im düngerechtlichen Vollzug kommt die Mindestlagerdauer von 9 Monaten insbesondere auch für Gärreste aus Biogasanlagen, die regelmäßig nicht über in der gleichen Rechtsform bewirtschaftete und damit eigene Flächen im Sinne des § 12 Abs. 3 DüV verfügen, zur Anwendung. Dies betrifft sowohl die Anfertigung und Prüfung von Verwertungskonzepten im Genehmigungsverfahren als auch die fachrechtliche Überwachung.

Die aktuelle Rechtslage kommt bei Genehmigungsverfahren bereits uneingeschränkt zur Anwendung. Dies umfasst insbesondere auch das ab dem 01.01.2020 geltende Erfordernis zur qualifizierten Vorhaltung von Lagerraum in § 12 Abs. 3 DüV, auch im Falle einer „Abgabe an Dritte zu Düngezwecken“. Eine Abgabe an Dritte zu Düngezwecken kann aus Sicht des Ministeriums bereits aufgrund der Tatsache, dass dieser Fall durch § 12 Abs. 3 DüV ausdrücklich und abschließend geregelt ist, nicht unter den Begriff der Verwertung in § 12 Abs. 5 DüV fallen.

Die weitergehenden Anforderungen zum Lagerraum werden erstmalig 2021 für das Jahr 2020 fachrechtlich überwacht. Vor dem Hintergrund eines laufenden Gerichtsverfahrens, das die Auslegung des Begriffes der „Verwertung“ in § 12 Abs. 5 DüV in einem Genehmigungsverfahren zum Gegenstand hat, werden Biogasanlagen, die über eine dokumentierte nachweisbare Abgabe von Wirtschaftsdüngern oder Gärrückständen im Sinne des § 12 DüV an Dritte zu Düngezwecken sicherstellen können, dass eine ordnungsgemäße Verwertung der Stoffe erfolgt, für den Zeitraum bis zur gerichtlichen Entscheidung nicht wegen eines Verstoßes gegen die nach § 12 Abs. 3 DüV erforderliche Vorhaltung eigenen Lagerraums sanktioniert.

Die LWK Niedersachsen ist die nach Landesrecht für diese Aufgaben zuständige Stelle.
red/Foto: Thomas Fischer










1.02.2020 • 09:42 Uhr

Neues Coronavirus - Landesgesundheitsamt stellt Diagnostik zur Verfügung

Ministerin Reimann: "Die frühzeitige Diagnostik ist entscheidender Schlüssel für weitere Erkenntnisse bei neu aufgetretenem Erreger"

Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann hat über den Stand der Vorbereitungen mit Blick auf das Coronavirus informiert. Nach einem Laborbesuch im Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) und einem Gespräch mit NLGA-Präsident Dr. Matthias Pulz sagte sie: „Wir beobachten die steigenden Infektionszahlen in China mit großem Ernst und bereiten uns auf eine mögliche Ausbreitung auch in Niedersachsen vor, auch wenn das hoffentlich nicht so kommen wird. Nun können wir die zur Identifizierung des Coronavirus erforderliche Diagnostik auch hier im Landesgesundheitsamt vornehmen. Das erspart uns die Einsendung der Proben an die Charité und damit wertvolle Zeit.“ Die frühzeitige Diagnostik sei entscheidender Schlüssel für weitere Erkenntnisse bei diesem neu aufgetretenen Erreger, sagte die Biotechnologin Dr. Carola Reimann.

Anfang dieses Jahres hatte die Weltgesundheitsorganisation über das Auftreten eines neuartigen Coronavirus berichtet. In China war zuvor über eine Häufung von Lungenentzündungen mit unklarer Ursache berichtet worden. Inzwischen sind in China und weiteren Ländern mehr als 2000 Erkrankungsfälle aufgetreten, mehr als 100 Menschen sind nach Angaben der chinesischen Regierung daran gestorben. In Europa wurden bislang u.a. in Frankreich und nun auch in Deutschland vereinzelte Fälle nachgewiesen. In Niedersachsen befinden sich derzeit einige Verdachtsfälle von Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus (2019-nCoV) in Abklärung. Bislang ist allerdings noch keine bestätigte Erkrankung registriert worden.

Auch wenn das Virus selbst erst seit wenigen Wochen bekannt sei, so sei doch das Management eines Verdachts- oder Erkrankungsfalls den niedersächsischen Gesundheitsbehörden bekannt, um rasch Schutzmaßnahmen einzuleiten, erläuterten Ministerin Carola Reimann und NLGA-Präsident Matthias Pulz im Gespräch und verwiesen auf klar festgelegte Abläufe für den Fall von Epidemien. Diese gelten auch für das Auftreten eines neuen Erregers, denn entscheidend seien hier die mit anderen Erregern vergleichbaren Übertragungsmechanismen und wie diese zu unterbinden sind.

Krankenhäuser oder Ärztinnen und Ärzte müssen einen Verdacht dem Gesundheitsamt melden. In Abstimmung mit diesem wird dann überprüft, ob und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind. An erster Stelle stehen die Isolierung, Hygienemßnahmen und die Diagnostik. Eine solche Labordiagnostik, mit der auch das Coronavirus identifiziert werden kann, wurde in den vergangenen Tagen im Niedersächsischen Landesgesundheitsamt eingerichtet und ist nun einsatzbereit. „Die Etablierung einer eigenen Labordiagnostik hatte für uns höchste Priorität“, sagte Behördenleiter Dr. Matthias Pulz: „Damit haben wir jetzt die Möglichkeit, Verdachtsfälle in Niedersachsen sehr schnell abklären zu können.“ Gesundheitsministerin Carola Reimann sagte: „Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesgesundheitsamtes für das Engagement in Zusammenhang mit der Etablierung dieser Labordiagnostik, so dass wir in Niedersachsen nun schnell handeln können – und ich danke auch den kooperierenden Laboren, an erster Stelle der Charité in Berlin. Es ist ein enormer Fortschritt, dass die Informationen und Materialien anderen Laboren zur Verfügung gestellt werden. So können wir zu weiteren Erkenntnissen zur Ausbreitung des neuen und weitgehend unbekannten Erregers beitragen.“

Die Möglichkeit, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, ist nur gegeben, wenn eine Bürgerin bzw. ein Bürger sich zuvor in einem der Verbreitungsgebiete des Virus aufgehalten hat oder direkten Kontakt mit einen Coronavirus-Infizierten hatte. Wer meint, dass diese Kriterien auf ihn zutreffen und entsprechende Symptome zeigt, sollte zunächst von zu Hause aus die Hausärztin oder den Hausarzt telefonisch kontaktieren und abklären lassen, ob es sich wirklich um einen Verdachtsfall nach der Definition des Robert-Koch-Instituts handelt. Hierzu stehen die Gesundheitsämter in Niedersachsen den Ärztinnen und Ärzten als Ansprechpartner zur Verfügung. Nach der Abklärung muss über das weitere Vorgehen entschieden werden. Derzeit kommt es in erster Linie darauf an, ob sich die Person in einem ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten hat und welche Symptome vorliegen.

Für den Verdacht auf das neuartige Coronavirus und den Nachweis besteht eine Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz für Ärztinnen und Ärzte sowie Labore. Die Meldung muss unverzüglich erfolgen. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren kann und die notwendigen Maßnahmen (z.B. Ermittlung weiterer Kontaktpersonen) einleiten kann.

Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptomatik mit Husten und Schnupfen, können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen führen. Da das neue Coronavirus erst seit kurzem bekannt ist und vor allem schwere Verläufe diagnostiziert werden, lässt sich noch keine Aussage über die tatsächlich krankmachende Eigenschaft tätigen. Dr. Carola Reimann: „Grundsätzlich ähneln die Symptome denen einer Grippeerkrankung. Da wir uns derzeit mitten in der Grippewelle mit entsprechenden Erkrankungsfällen befinden, kursieren zurzeit verschiedene Viren, an erster Stelle Influenzaviren.“

Das Robert Koch-Institut informiert auf seiner Internetseite über den aktuellen Stand des Infektionsgeschehens und gibt weitere Informationen, u.a. zur aktuellen Falldefinition und zu den Risikogebieten: www.rki.de
red










1.02.2020 • 09:37 Uhr

Hildesheim: Polizei kam nachts - Indoorplantage und Cannabispflanzen in einer Wohnung beschlagnahmt

In der Nacht vom 30.Januar zum 31 Januar .2020 wurden in der Wohnung eines 24-jährigen Hildesheimers von einem Großaufgebot der Polizei eine verbotene Indoorplantage sowie illegale Cannabispflanzen aufgefunden und beschlagnahmt.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge wurde der 24-jährige zuvor durch Beamte der Bundespolizei in Hannover bei Graffiti-Schmierereien angetroffen. Zwecks Folgemaßnahmen suchten die Beamten mit dem Tatverdächtigen dessen Wohnung in der Hildesheimer Nordstadt auf. Kräfte des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei Hildesheim wurden um Unterstützung gebeten.

Nach Betreten der Wohnung wurde in einem der Räume eine Indoorplantage mit entsprechendem Equipment zur Aufzucht von Cannabispflanzen festgestellt. Zudem konnten abgeerntete Cannabispflanzen und Pflanzenteile aufgefunden und beschlagnahmt werden. Diesbezüglich wurde durch die Hildesheimer Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Der 24-jährige wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen werden durch Beamte des 2. Fachkommissariats der Polizei Hildesheim geführt.jpm










1.02.2020 • 09:31 Uhr

Seesen/Bornhausen: 19-Jähriger kommt plötzlich von der B243 ab und knallt frontal gegen Baum - Drei Schwerverletzte

Am gestrigen Freitagabend, gegen 19:05 Uhr, befuhr ein 19-jähriger Seesener mit seinem Pkw die Bundesstraße 243 aus Richtung Seesen kommend und in Richtung Bornhausen. Hier kam er etwa auf halber Strecke zwischen Seesen und Bornhausen - aus noch zu klärender Ursache - nach rechts von der Fahrbahn ab und landete auf den unbefestigten Randstreifen. Der Fahrer konnte seinen Pkw nicht mehr auf die Fahrbahn zurück lenken und prallte frontal gegen einen dortigen Baum. Der junge Mann und zwei weitere Insassen, eine 19-jährige Hahäuserin und ein 19-jähriger Seesener, wurden schwer verletzt in Krankenhäuser verbracht. Es entstand ein Schaden von insgesamt ca. 6000 Euro. Ste










1.02.2020 • 09:19 Uhr

Die Betrüger lassen nicht locker - Jetzt geben sich kriminelle Anrufer als Microsoft-Mitarbeiter aus

Nicht nur die "falschen Polizeibeamten" wollen die Göttinger Bewohner um ihr Erspartes bringen, auch die angeblichen "Microsoft-Mitarbeiter" sind weiter aktiv.

Das Phänomen ist seit Jahren bekannt: Das Telefon klingelt und es meldet sich ein angeblicher Mitarbeiter von Microsoft, in der Regel auf Englisch. Dieser vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter teilt mit, dass Fehler oder Viren auf dem PC gefunden worden sind. Dies soll nun durch den Support-Anruf behoben werden. Der Angerufene wird angeleitet, seinen PC einzuschalten, verschiedene Aktionen durchzuführen und ein Fernzugriffsprogramm zu installieren. Der falsche Microsoft-Mitarbeiter bekommt dadurch vollen Zugriff auf den PC und alle Daten. Letztlich werden Zahlungen im Online-Banking, über Kreditkarte oder auch durch den Erwerb von iTunes-Cards durchgeführt. Angeblich für die Support-Leistung, installierte Software oder Lizenzen. Die Abbuchungen fallen dabei wesentlich höher aus, als die am Telefon genannten Kosten. Wenn es der finanzielle Rahmen hergibt, werden mehrere tausend Euro abgebucht. Die Täter sitzen in Call-Centern in Indien und haben nichts mit Microsoft zu tun.

So erging es einem jungen Mann aus dem Duderstädter Ortsteil Langenhagen, welcher am Mittwochvormittag (29.01.2020) einen Anruf eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters erhielt. Nachdem er den Anweisungen des Betrügers gefolgt war, musste er feststellen, dass eine Gesamtsumme im unteren vierstelligen Betrag von seinem Konto abgebucht worden ist.

Doch wie kann man sich schützen? Die Cybercrime-Experten der Polizeiinspektion Göttingen raten, bei einem Anruf von "Microsoft" gleich wieder aufzulegen. Sollte der Anrufer Zugriff auf Ihren PC bekommen haben, lassen Sie Ihr Gerät in einem Fachgeschäft bereinigen und ändern Sie alle Passwörter. mb











1.02.2020 • 09:06 Uhr

Das Mekka der Oldtimerszene | Im niedersächsischen Einbeck ist ab Sommer 2020 die größte zugängliche Oldtimersammlung Europas zu sehen

2.500 Exponate ab Sommer 2020 zu bestaunen - 100.000 Besucher/innen jährlich im PS Speicher Einbeck

Der PS.SPEICHER in Einbeck hat sich in den gut fünf Jahren seines Bestehens einen guten Namen als eines der schönsten und beeindruckendsten Oldtimermuseen Deutschlands gemacht. Jährlich besuchen fast 100.000 Gäste das Museum, das von dem Stifter und Sammler Karl-Heinz Rehkopf ins Leben gerufen worden ist. Jetzt legen die Einbecker nach und machen fast die gesamte Sammlung öffentlich: Mit insgesamt rund 2.500 Exponaten erschließt sich dem Besucher ab Sommer 2020 die größte Oldtimersammlung Europas.

Insgesamt 1.200 historische Motorräder, 630 PKW, Klein- und Kleinstwagen, 200 Lkw und Busse sowie eine Sammlung mit Elektrofahrzeugen und eine weitere mit Lanz Bulldogs werden dann in vier Schaudepots und dem PS.SPEICHER in Einbeck zu sehen sein. Die Lkw-und Bussammlung ist bereits seit einiger Zeit jeweils samstags innerhalb der Saison zu sehen; mit drei weiteren, räumlich eng beieinanderliegenden PS.Depots soll nun auch der Rest der riesigen Sammlung, die Karl-Heinz Rehkopf über einen Zeitraum von über 50 Jahren zusammengetragen hat, zugänglich gemacht werden. Ausgenommen sind vorerst lediglich eine Sammlung von Fahrrädern und Kleinteilen sowie einige Doubletten.

„Soweit wir es wissen, handelt es sich um die größte Sammlung dieser Art in Europa“, meint PS.SPEICHER-Geschäftsführer Lothar Meyer-Mertel, „vielleicht sogar weltweit. Auf jeden Fall ist es die größte ihrer Art, die frei zugänglich sein wird.“ Entsprechend viel Zeit sollten die Besucher mitbringen. „Es ist kaum möglich, an einem Tag das gesamte Angebot in Anspruch zu nehmen“, erklärt Meyer-Mertel. So dauere allein ein Besuch des PS.SPEICHER um die drei Stunden; für jedes Depot müssten weitere ein bis zwei Stunden eingeplant werden. Abgesehen von der knappen Zeit steht natürlich auch die Frage im Raum, wieviel ein Mensch überhaupt an einem Tag an Bildern und Eindrücken aufnehmen kann. „Sicherlich werden viele Gäste aber auch mit einer klaren Interessenlage kommen und nicht alles sehen wollen.“ So wird ein Schwerpunkt des Interesses wohl insbesondere auf der spektakulären Sammlung historischer Motorräder liegen.

Wo der PS.SPEICHER durch die Qualität der Präsentation und das kuratorische Konzept beeindruckt, werden die PS.Depots alleine schon durch die überwältigende Menge und die Anzahl der unterschiedlichen Exponate die Gäste überzeugen. Ausgewählte Highlight-Exponate, die stellvertretend für relevante Entwicklungsstufen stehen, sollen die langen Reihen der Objekte auflockern.

Für die Stadt Einbeck bedeutet die Öffnung der PS.Depots einen weiteren wichtigen Schritt in der Stadtentwicklung. „Mit dem PS.SPEICHER ist ein Ruck durch die Stadt gegangen“, freut sich Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, „der Tourismus boomt, Gastronomie und Einzelhandel profitieren. Die ganze Stadt lebt auf: Einbeck entwickelt sich zunehmend zum Mekka der Oldtimerszene, das jeder Oldtimerfan mindestens einmal im Leben besucht haben sollte“, ist die Bürgermeisterin überzeugt.
Dabei wird der Zugang zu den PS.Depots aufgrund der komplexen räumlichen Situation vor Ort zunächst in Form von begleiteten Rundgängen möglich sein. Über ein Buchungssystem im Internet können die jeweiligen Zugangstermine gebucht werden. Geschlossene Gruppen können auch außerhalb der vorgegebenen Zeiten Rundgänge buchen. Auch Führungen sind möglich. Insgesamt werden vier Depots zugänglich sein:
Das PS.Depot Lkw+Bus, das fast vollständig von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betrieben wird (die beim PS.SPEICHER als „Ehrenaktive“ bezeichnet werden), ist bereits seit 3 Jahren innerhalb der Saison von April bis Oktober immer samstags geöffnet. Dies wird auch künftig so sein; das Depot soll aber noch stärker als bisher als „Aktiv-Depot“ ausgebaut werden. Bereits jetzt finden dort regelmäßig Aktionen, Trecker- und Feuerwehrtage sowie verschiedene Fahrzeugmeetings statt und werden die Fahrzeuge teilweise bewegt. Neben den Lkw und Bussen werden im PS.Depot Lkw+Bus künftig auch über 30 Lanz Bulldogs zu sehen sein.

Das PS.Depot Motorrad in der historischen Tapetenfabrik „Vereta“ zeigt auf drei Etagen mit 3.500 Quadratmeter Fläche insgesamt 800 Zweiräder, vor allem deutsche Serienmotoräder von den Anfängen bis zu den siebziger Jahren. Aber auch internationale Marken der siebziger Jahre sind zu sehen. In dem denkmalgeschützten Gebäude befinden sich darüber hinaus zwei historische Tapetendruckmaschinen sowie fast 1000 Druckrollen und Musterbücher, die einen authentischen Eindruck aus der Industriegeschichte des liebevoll sanierten Gebäudekomplexes ermöglichen.

Das PS.Depot Automobil befindet sich in einer ehemaligen Industrieanlage, unmittelbar gegenüber dem PS.Depot Motorrad. Auf zwei Ebenen werden auf 3.800 Quadratmeter Fläche 200 PKW vor allem der Wirtschaftswunderzeit gezeigt. Neben Fahrzeugen der großen Marken VW, BMW, Mercedes, Opel, Adler und Borgward sind auch zahlreiche Einzelobjekte zu sehen. In einem Nebenraum befindet sich eine kleine aber feine Sammlung von Kinder- und Karussellfahrzeugen.
Das PS.Depot Kleinwagen beherbergt neben 230 Klein- und Kleinstwagen, die zu einem großen Teil aus der ehemaligen Sammlung Störy übernommen worden sind, auf 2.500 Quadratmeter auch eine kleine Auswahl an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, Rennwagen sowie Kuriositäten aus der Sammlung. Im PS.Depot Kleinwagen befindet sich auch das Besucherzentrum, in dem die Tickets erworben und die Gruppen in die jeweiligen Depots geführt werden.

Der Zutritt kostet je 10 Euro pro Person und Depot. Ein geführter Rundgang dauert rund 90 Minuten. Buchungen möglich über die Buchungs-Hotline 05561 8888 oder per E-Mail an entdeckung@ps-speicher.de. Ausführliche Informationen gibt es zudem im Internet unter www.ps-speicher.de.
red/ Fotos: PS Speicher/Kulturstiftung Kornspeicher

















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